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[LORE] Wissenswertes über das Szenario

  1. #1
    Mahou Shoujo  Avatar von Önee-sama
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    1. RL - Szenario
    1.1. Belendiel
    1.2. Dai Shi - 大死
    1.3. Nonomoto Enterprises
    1.4. Spieler
    1.5. Gegenspieler
    1.6. Outing
    1.7. 24-Stunden-Zyklus

    2. RL - Technik
    2.2. Welttechnik
    2.2. Kommunikationstechnik
    2.3. Neuraleinheit
    2.4. Mobile Neuraleinheit
    2.5. Nanotechnologie
    2.6. Internetdienste

    3. IG - Spielwelt
    3.1. Features
    3.2. Habitate
    3.3. Crusaders
    3.4. NPCs
    3.5. /
    3.6. /
    3.7. /
    3.8. Himmelsgestirn

    4. IG - Gameplay
    4.1. HUD
    4.2. Inventar
    4.3. Chats
    4.4. PvP
    4.5. PvE
    4.6. Gilden und Partys
    4.7. Quests und Events
    4.8. Tag-Nacht-Rhythmus
    4.9. Kampfmechanik
    4.10. Skillsystem

    5. Übersichten
    5.1. Bisherige Dai Shi Sieger
    5.2. Top Ten Teilnehmer
    5.3. Holografische Logos
    Önee-sama ist offline Geändert von BlackShial (30.08.2015 um 14:41 Uhr)

  2. #2
    Mahou Shoujo  Avatar von Önee-sama
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    [Bild: 1_RL_Szenario.png]

    1.1. Belendiel
    Wir schreiben das Jahr 2050. Auf der Erde spielen 76% der Weltbevölkerung - die ca. 9 Milliarden umfasst - das MMORPG 'Belendiel'. Erfunden wurde dieses Spiel vom multinationalen Megakonzern 'Nonomoto Enterprises'.
    Belendiel bietet eine riesige Datenbank mit der Möglichkeit, einen vollkommen individuellen Avatar zu erschaffen - der unendlichen Auswahl an Rassen, Klassen und Spezialisierungen zu verdanken. Spieler können sich ihren eigenen Skillbaum erstellen, ganz nach ihren Wünschen und Vorstellungen. Es sind keine Grenzen mehr gesetzt.

    Angefangen hat alles mit einer kleine Idee: Die Faulheit der Menschen dahingehend zu unterstützen, dass sie keinen Schritt mehr vor die Tür setzen müssen und alle anfallenden Aufgaben mit einem Handgriff erledigen können. Die Verbindung aller möglichen Onlinedienste, die sich im Jahr 2050 auf so ziemlich jeden erdenklichen Bereich ausgeweitet hat. Dazu der Wunsch in eine virtuelle Welt abzutauchen, in der man sein kann wer oder was auch immer man möchte, etablierte sich das Grundgerüst eines MMORPGSs: Belendiel.
    So konnte man mit seinem Avatar nicht nur Abenteuer in den fernen Ländern von Belendiel erleben, sondern auch seinen Wocheneinkauf für zu Hause. Von jeder Stadt problemlos erreichbar, konnte man so im Handumdrehen die neuste Musik laden, Schmuck für die Sekretärin kaufen, einen Blumenstrauß für die Frau, oder sogar ein neues Auto.
    Lust auf einen Tapetenwechsel? Dann projiziere dein Avatar einfach in die ausgewählte Immobilie und schau sie dir an. Oder buche direkt in einem Kampf mit einem Bossmonster eine Reise nach Teneriffa.
    Ist dein Ausweis abgelaufen? Dann beantrage sofort online einen Neuen, bei der Behördenschaltung direkt in Belendiel. Brauchst du eine Baulizenz? Dann bist du dort ebenfalls richtig.
    Belendiel vereint alles was der moderne Mensch benötigt in dem eigentlich simplen Gerüst eines MMOs und lässt somit keine Wünsche mehr offen.

    Dieses Spiel beschäftigt die Massen und sorgt somit für Ruhe in den einzelnen Staaten der Erde. Es ist das Thema auf jedem Kontinent - alles andere ist zweitrangig.
    Gespielt wird mittels 'Neuralverbindung' - man legt ein Headset-ähnliches Gebilde an und der Verstand wird in die Spielwelt versetzt, so als wäre man selbst in der Welt von Belendiel. Eine Welt wie aus einem Fantasy-Bestseller entsprungen, in der Magie und Waffen einen jeden Kampf beherrschen.

    Hinter der Fassade zieht Nonomoto Enterprises aber alle Fäden; ja, die Firma hat selbst die Regierungen in der Hand.
    Und somit ist auch das große Event 'Dai Shi' von den Regierungen abgesegnet.

    1.2. Dai Shi - 大死
    Bei dem Dai Shi handelt es sich um einen sogenannten 'Todesserver'.
    Wird dieses Event angekündigt, werden 10.000 Spieler auserwählt um auf diesem Server zu spielen. Um Leben und Tod.
    Die Neuralverbindung - extra für das Event installiert - überträgt den erlittenen Schaden auf das Gehirn und simuliert somit den Schmerz, den man bei solch einer Verletzung spüren würde. Ultimativ führt ein Tod auf diesem Server auch zu einem Tod im realen Leben. Die voyeuristische Masse verfolgt dieses Event jedes Mal mit Freude und Aufregung. Für die Spieler aber, geht es nur darum, dass der letzte Überlebende - und gleichzeitige Gewinner - unermesslichen Reichtum und ein Leben in puren Luxus versprochen bekommt.

    Für die Masse ist und bleibt es das Welt-Event schlechthin.
    Schulen und Universitäten geben Ferien, Sportligen machen Pause, Arbeitgeber erlassen Sonderurlaub oder übertragen das Event zur Not in der Firma, Staaten subventionieren das Ganze und machen Regierungspause. Sprich, die ganze Welt schaut zu!
    [Bild: Blutpunkt.png] Es gibt Wetten: Wer gewinnt? Wer stirbt als erstes? Wer verbirgt sich hinter dem Avatar? u.s.w.
    [Bild: Blutpunkt.png] Es gibt Merchandise zu Belendiel und dem Dai Shi. Besonders beim Event schießt dieses Merchandise in unermessliche Höhen.
    [Bild: Blutpunkt.png] Es gibt Fanclubs für das Dai Shi selbst - gleichzeitig bilden sich aber auch Fanclubs für jeden der 10.000 Avatare.

    Was niemand weiß oder vermutet:
    Nicht alle Spieler machen freiwillig mit. Unter den 10.000 Spielern gibt es auch jene, welche aus den unterschiedlichsten Gründen dazu gezwungen wurden daran teilzunehmen.
    Außerdem gibt es in Wahrheit gar keinen Gewinner. Denn Nonomoto Enterprises sorgt hinterher immer dafür, dass der Gewinner verschwindet - zum Wohle der Firma. Oder aber der Spieler war jemand, der ohnehin für die Firma gearbeitet hat und wahrscheinlich noch immer arbeitet.

    Faktensammlung:
    [Bild: Blutpunkt.png] Das VRMMORPG Belendiel wurde im Jahre 2019 auf den Mark gebracht, war jedoch nur durchschnittlich bekannt.
    [Bild: Blutpunkt.png] Tatsächlich wurde es nicht von Nonomoto Enterprises entwickelt, sondern noch in der Alpha-Phase von der Firma ... Daten gelöscht ... abgekauft.
    [Bild: Blutpunkt.png] Im Jahre 2022 ging zum ersten Mal der Vorhang für das Dai Shi auf, woraufhin schlagartig die Spieleranzahl von Belendiel stieg.
    [Bild: Blutpunkt.png] Das Dai Shi wird alle 4 Jahre ausgetragen.
    [Bild: Blutpunkt.png] Zu beginn bestand die Anzahl der Dai Shi-Streiter gerademal aus 50 Spielern. Über die Jahre wurden es immer mehr, bis man 10.000 Spieler zählte.
    [Bild: Blutpunkt.png] Das kürzeste Dai Shi betrug gerade mal 2 Wochen - Das längste dagegen ganze 8 Monate.
    [Bild: Blutpunkt.png] Das 8. Dai Shi startete am Freitag, den 13. Mai 2050.

    1.3. Nonomoto Enterprises
    Offiziell der stärkste Konzern an der Börse, inoffiziell die Firma mit der größten Machtposition auf Erden. Von ihnen stammt das Spiel Belendiel.
    Die Firma pflegt in der Öffentlichkeit ein seriöses wie sauberes Image und unterstützt zahlreiche Projekte. Darunter fällt vor allem die Forschen nach Verbesserungsmöglichkeiten in der Kommunikationstechnik. Prestigeprojekte wie der Forschung im Bereich der Medizin - besonders Krankheitsforschung - oder die Baufinanzierung von Schulen, Krankenhäusern und ähnlichen Einrichtungen wird aber ebenfalls ein hoher Wert beigemessen.

    Dank der von ihnen entwickelten Technologie und dem Aufkauf vieler bekannter Namen besitzen sie ein Datenspektrum, welches selbst die NSA erblassen lässt - über die sie sogar mehr wissen, als die NSA selbst. Nonomoto Enterprises sieht alles, wenn sie es wollen. Keine Geheimnisse bleiben ihnen verborgen, so unbedeutend sie auch sein mögen.
    Durch geschicktes Einsetzen dieses Wissens leben die 'eingeweihten' Mitglieder und hohen Bosse von Nonomoto Enterprises ein solches Luxusleben, dass man sich als Normalsterblicher noch nicht einmal zu träumen wagt. Ganze Staaten kuschen, wenn das Wissen eingesetzt wird - wobei die Staaten an Belendiel so viel mitverdienen, dass es ihnen gar nicht wirklich daran gelegen ist, etwas an diesem Zustand zu ändern und ihren neuen Wohlstand zu gefährden.

    [Bild: Blutpunkt.png] Das Hauptquartier von Nonomoto Enterprises liegt außerhalb von Sapporo, auf Hokaido, im Norden Japans.
    [Bild: Blutpunkt.png] Der alleinige Geschäftsführer ist Oda Nonomoto - die wohl mächtigste Person auf der Welt

    Chefetage:
    Die oberste Chefetage bei Nonomoto Enterprises ist ein elitärer Zirkel aus alten Familien von wohl situierten Großindustriellen. Wer erst einmal in der obersten Etage Fuß gefasst hat, kommt dort aber auch so schnell nicht wieder heraus. Will aber auch niemand - denn schon die Kinder wachsen mit der Überzeugung auf, Nonomoto darf alles und besitzt alles. So wird ein Chefposten auch vorzugsweise per Erbe vergeben, als durch einen 'Außenstehenden' besetzt zu werden.

    1.4. Spieler
    Die Spieler des Dai Shi sind eine vielfältige Mischung - können sie immerhin überall auf der Welt verteilt sein. Egal welchen Standes und egal an was für Götter sie glauben, auf dem Todesserver sind sie alle gleich.
    Ihre Aufgabe ist es im Spiel zu überleben und im realen Leben einen Ausweg zu finden, sofern ihnen ihr Leben lieb ist. So gilt es sich immer wieder neuen Herausforderungen im Dai Shi zu stellen und gleichzeitig im realen Leben auf Spurensuche zu gehen - oder auch virtuell.

    Sollten die Spieler aus unterschiedlichen Ländern stammen, ist eine direkte Interaktion im realen Leben natürlich nur eingeschränkt möglich. So muss man auf Kommunikationsmittel zurückgreifen, da das Dai Shi nur mit einem personifizierten Headset gespielt werden kann. So wird man wohl oder übel gezwungen sein anderen zu vertrauen, die womöglich bessere Chancen haben einer Sache nachzugehen, die einen selbst betreffen könnte. Man sollte sich vorher aber gründlich überlegen, wem man gewillt ist sein Vertrauen zu schenken, immerhin ist jeder der anderen Spieler der Feind.

    1.5. Gegenspieler
    Die Gegenspieler - die trotzdem zu den 10.000 Spielern zählen - sind nicht zwingend von der charakterlichen Gesinnung her als 'böse' einzustufen. Ihre Intentionen können unterschiedlicher Natur sein, gegen die 'normalen' Spieler zu arbeiten. Doch haben sie alle eine Sache gemeinsam: Sie arbeiten im Geheimen für Nonomoto Enterprises. Dies verschafft ihnen natürlich gewisse Vorteile gegenüber den anderen Spielern.
    [Bild: Blutpunkt.png] Sie spielen mit einer normale Neuraleinheit - empfinden also keine Schmerzen und sterben nicht im realen Leben.

    Natürlich haben sie auch gewisse Pflichten.
    [Bild: Blutpunkt.png] Sie sollen Zwietracht zwischen den Spielern säen, um zu verhindern das sie sich in einer Gruppe gegen Nonomoto zusammenschließen.
    [Bild: Blutpunkt.png] Gleichzeitig sollen sie aber auch deren Vertrauen gewinnen und dem Konzern regelmäßig Bericht erstatten.
    [Bild: Blutpunkt.png] Sie sollen ihre Nähe suchen, im Spiel ebenso wie im realen Leben, um eine bessere Kontrolle über die Spieler zu haben.
    [Bild: Blutpunkt.png] Keinesfalls dürfen sie sich im Spiel anmerken lassen, dass sie von dem Schmerzfeedback ausgenommen sind oder anderweitig bevorzugt behandelt werden.

    Besondere Ausnahmen wären Charaktere, welche die Ziele der Firma irgendwann - oder auch bereits von Anfang an - nicht mehr vertreten können und den normalen Spielern helfen wollen. In diesem Fall sollten sie aber achtgeben, denn niemand entzieht sich Nonomoto Enterprises ohne dafür die Quittung zu erhalten.

    Auch normale Spieler können als Gegenspieler fungieren, besitzen aber nicht die gleichen Vorteile wie eben jene, die zu den Stiefelleckern des Konzerns zählen.

    1.6. Outing
    Oder auch: Wie macht man sich selbst am besten zur Zielscheibe.
    Spieler können sich im realen Leben jederzeit outen - sofern sie zu den tatsächlich Freiwilligen zählen, die aus eigenen Stücken am Dai Shi teilnehmen. Dabei sollte man aber bedenken, dass es nicht zu jeder Persönlichkeit eines Charakters passt. Ein introvertiertes Mauerblümchen wird kaum die Aufmerksamkeit der Masse suchen, indem es sich jedem präsentiert. Ein 'Prahlhans' dafür aber schon.

    Dabei sollte man sich aber immer im Klaren darüber sein, dass man sich damit sprichwörtlich die Zielscheibe um den Hals hängt. Irgendwann wird die Zeit kommen, in der die Spieler nicht mehr nur mit Onlinekämpfen versuchen zu gewinnen.

    Bei gezwungenen Spielern hält Nonomoto Enterprises die Hand drüber, damit diese gar nicht erst auf dumme Gedanken kommen. Je nachdem was der Grund derer Teilnahme ist, gibt es aber auch gewisse Ausnahmen - sofern der Konzern dadurch profitiert.

    1.7. 24-Stunde-Zyklus
    Das erste Mal online gegangen wird am 13.03.2050, um 13:13 Uhr Greenwich Standardzeit (England).
    Im Jahre 2021 wurde die Sommerzeit übrigens nach langer Überlegung und Diskussion abgeschafft - weshalb diese natürlich nicht mehr zu berücksichtigen ist.

    Das bedeutet Folgendes:
    [Bild: Blutpunkt.png] Spieler in England (oder derselben Zeitzone) gehen um 13:13 Uhr online.
    [Bild: Blutpunkt.png] Spieler in Deutschland (oder derselben Zeitzone) gehen um 14:13 online.
    [Bild: Blutpunkt.png] Spieler in Japan (oder derselben Zeitzone) gehen um 22:13 Uhr online.
    [Bild: Blutpunkt.png] Spieler an der Westküste der USA (oder derselben Zeitzone) gehen um 05:13 Uhr online.

    Somit hat man am ersten Tag noch 10 Stunden und 47 Minuten, um seine vorgeschriebenen 8 Stunden zu schaffen.
    Nach dieser Zeit ist es in der Zeitzone (England) Mitternacht und ab da beginnen die eigentlichen 24-Stunden-Zyklen. Also immer von 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr Greenwich Standard Zeit!

    Das bedeutet Folgendes:
    [Bild: Blutpunkt.png] Spieler in England (oder derselben Zeitzone) haben ihren 24 Stunden Zyklus von 01:00 Uhr bis 01:00 Uhr.
    [Bild: Blutpunkt.png] Spieler in Deutschland (oder derselben Zeitzone) haben ihren 24 Stunden Zyklus von 02:00 Uhr bis 02:00 Uhr.
    [Bild: Blutpunkt.png] Spieler in Japan (oder derselben Zeitzone) haben ihren 24 Stunden Zyklus von 09:00 Uhr bis 09:00 Uhr.
    [Bild: Blutpunkt.png] Spieler an der Westküste der USA (oder derselben Zeitzone) haben ihren 24 Stunden Zyklus von 16:00 Uhr bis 16:00 Uhr.

    Diese Zusammenfassung ist vor allem für Diejenigen gedacht, die es mit der Zeit genau schreiben wollen - wer es nicht so genau beschreiben möchte, kann das Ganze natürlich auch 'vage' in seinen Posts halten. Wer Fragen hat oder Hilfe bei der Umrechnung benötigt, kann sich jederzeit gern an die Moderatoren oder anderen Spieler wenden.
    Önee-sama ist offline Geändert von BlackShial (13.03.2016 um 21:49 Uhr) Grund: Aktualisierung

  3. #3
    Mahou Shoujo  Avatar von Önee-sama
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    [Bild: 2_RL_Technik.png]

    2.1. Welttechnik
    Es gibt keinen großen Unterschiede zur heutigen Technik:
    [Bild: Blutpunkt.png] Autos haben immer noch zum großen Teil Verbrennungsmotoren.
    [Bild: Blutpunkt.png] Elektroautos erfreuen sich inzwischen aber einer deutlich größeren Beliebtheit.
    [Bild: Blutpunkt.png] Gebäude sind noch immer wie im Jahre 2015 gebaut.

    Der große Unterschied: Autos muss man nicht mehr zwingend von Hand steuern. Durch Neuralverbindungen wird man ein Teil einer 'virtuellen' Straße und steuert seinen Wagen per Gedanken. Im Gegensatz dazu ist die intelligente Steuerung schon wieder veraltet, die einen Wagen durch Funksignale ans Ziel bringt.

    Häuser sind mit technischen Geräten nur so zugestopft, besonders in Richtung der Kommunikationstechnik. Selbst muss man kaum noch einen Finger krumm machen - alles dank einer integrierten Haus-VI, die sich jedoch nur die gehobenere Schicht leisten kann.

    Kriege werden noch mit denselben Waffen geführt - nur das fast alles dank der Neuralverbindung 'ferngesteuert' ist. Vom Panzer bis zum Kriegsschiff, so muss man diese kaum mehr mit einer Mannschaft besetzen. Kriege ähneln mehr einem Computerspiel, bleiben jedoch mindestens ebenso tödlich wie im Jahre 2015.
    Nur wer führt im Zeitalter von Belendiel überhaupt noch Kriege?
    Sehr wenige.

    2.2. Kommunikationstechnik
    Im Jahre 2050 hat sich vor allem die Kommunikationstechnik rasant weiterentwickelt.
    Nicht mehr nur per Netz, sondern auch dank einem ausgeklügelten System an erschreckend vielen Satelliten im Orbit, ist eine Internetverbindung überall und jederzeit mit nahezu perfekter Geschwindigkeit verfügbar: Selbst auf der Spitze des Mount Everest, während man in einem Blizzard ums Überleben kämpft, kann man sich darauf verlassen, dass man im Netz problemlos kommunizieren kann.

    Auch die mobile Kommunikation hat sich entwickelt: Entweder man hat ein 'Kommunikationsarmband' - damit kann man Mittels holografischen Eingabemöglichkeiten telefonieren und im Netz surfen - oder man nutzt die brandneue mobile Neuraleinheit (MNE). Mit diesem 'mobilen Headset' kann man sich Telefonate, Internetseiten, Spiele oder andere bekannte Funktionen alter Kommunikationstechnik direkt auf die Innenseite der Brille projizieren lassen. Besonders gern genutzt wird sie um jederzeit auf Belendiel zugreifen zu können.

    Die fortschrittliche Kommunikationstechnik ermöglicht es der gesamten Welt miteinander zu kommunizieren. Es ist mittlerweile Standard, dass die Technik verschiedene Sprachen für jedermann automatisch übersetzt. So können die verschiedensten Menschen auf dem Planeten miteinander reden, ganz ohne Sprachbarriere.
    [Bild: Blutpunkt.png] Gleiches gilt auch in den großen Onlinespielen, wie Belendiel - einschließlich dem Dai Shi.

    In der echten Welt hängt es aber vom Kommunikationsmittel ab, ob man die Sätze nur in Textform projiziert bekommt, oder diese in Sprachform übersetzt werden.
    So wird man mit einem 'billigen' Komm-Armband kaum verstehen können, was die Person vor einem gerade sagt - außer man nimmt mit dem Text vorlieb.

    Die gesamte Unterhaltungsbranche ist außerdem im Holozeitalter angekommen - was die Großstädte noch bunter macht: Holofernseher, Holowerbetafeln und so weiter ...

    Durch die hochentwickelte Kommunikationstechnologie sind bei Übertragungen von Dai Shi die Zuschauer immer im Bilde.
    Exklusive 'Live Feeds' lassen einen ausgewählte Avatare immer und überall verfolgen. Nichts entgeht einem und man kann - bei entsprechender Ausrüstung und dem passenden Kleingeld - sehen wie sich alle 10.000 Spieler im Event schlagen.

    2.3. Neuraleinheit
    Für Belendiel wird eine Neuralverbindung benutzt, die den Verstand ins Spiel auf den Avatar überträgt, als wäre man selbst in Belendiel. Somit lenkt man seinen Avatar durch die eigenen Gedanken.
    Die Kontrolle über den Körper bleibt dabei eingeschränkt erhalten. Sprich, man kann noch immer leise hören was um einen herum passiert, Arme und Beine langsam bewegen und spürt natürlich auch Berührungen oder gewisse Bedürfnisse.

    Die Dai Shi-Neuraleinheit:
    Die Neuralverbinung bem Dai Shi kommt über eine 'klobigere und schwerere' Neuraleinheit zustande.
    Bei Dai Shi wird der Verstand so weit ins Spiel versetzt, dass man keine Kontrolle mehr über den Körper hat. Dieser fällt in eine Art 'Ruhezustand', vergleichbar mit Schlaf. Dennoch hat der Körper auch weiterhin gewisse Bedürfnisse: Also sollte man immer an die Nahrungsaufnahme denken, oder den Toilettengang.
    Die Neuralverbindung überträgt das Schmerzempfinden des Avatars auf den Spieler. Um zu verhindern, dass sich die Spieler dem entziehen wollen, ist die Neuralverbindung so geschaltet, dass wenn jemand das Headset mitten im Spiel herunterreißen möchte, ein tödlicher Impuls ans Hirn gesendet wird.
    [Bild: Blutpunkt.png] Sollten es doch jemand schaffen, sich dem Ganzen zu entziehen: Nonomoto Enterprises sieht alles und reagiert dementsprechend.

    Schmerzen und Indisposition werden wirklichkeitsgetreu simuliert:
    [Bild: Blutpunkt.png] Größere Schmerzen, je nach Tiefe und Anzahl der Verletzungen.
    [Bild: Blutpunkt.png] Sinkt die 'Lebensenergie', erhöht sich der Herzschlag und der Körper wird taub.
    [Bild: Blutpunkt.png] Elementare Angriffe fühlen sich naturgetreu an und hinterlassen dementsprechend Wunden.
    [Bild: Blutpunkt.png] Je mehr 'Ausdauer' man verbraucht, desto erschöpfter wird man.
    [Bild: Blutpunkt.png] Ohne 'Mana' für Zauber fühlt man sich ausgelaugt und bekommt Kopfweh.

    All das wird dem Gehirn suggeriert und der Körper reagiert darauf, als wäre man wirklich erschöpft oder würde wirklich Schmerzen durch Treffer empfinden.
    Der Tod Online führt zum Tod in der Realität. In diesem Fall wird an die NE ein Signal übertragen, die das Gehirn des Spielers förmlich grillt. Der Hirntod ist unausweichlich und ziemlich schmerzhaft.

    Sinneswahrnehmungen und Befinden werden ebenfalls simuliert:
    [Bild: Blutpunkt.png] Wird man geheilt, fühlt man sich dementsprechend auch wieder besser.
    [Bild: Blutpunkt.png] Wird die Ausdauer oder das Mana wiederhergestellt, fühlt man sich erfrischt.
    [Bild: Blutpunkt.png] Man spürt die Hitze der Wüstensonne, die Feuchtigkeit des Wassers u.s.w.
    [Bild: Blutpunkt.png] Man fühlt die Kerben auf seiner Rüstung und riecht seinen Angstschweiß.

    Da das Simulieren all dieser Empfindungen eine komplizierte Technik ist, muss die NE noch per Kabel an den Rechner angeschlossen werden.
    Ein Techniker von Nonomoto Enterprises ist am Tag der Einrichtung der NE anwesend, da diese auf die spezielle Gehirnfrequenz des Teilnehmers justiert werden muss.
    Ist die NE erst einmal auf den jeweiligen Spieler eingestellt, kann sie an jeden beliebigen, stationären Rechner angeschlossen werden - auf eigene Gefahr hin.
    Ein Anschluss an eine mobile Neuraleinheit ist nicht möglich.

    Disconnect:
    Bei Verlust der Verbindung zum Spiel - zum Beispiel durch einen technischen Fehler, einen defekten Rechner oder gar durch Nonomoto Enterprises absichtlich herbeigeführt - wird der Avatar automatisch ausgeloggt. Somit hat man die Zeit, die einem in seinem Online-Rhythmus zur Verfügung steht, um für eine erneute Verbindung zu sorgen.
    Sollte man aber durch den Disconnect keine Chance haben, seine 8 Stunden am Tag zu schaffen, wird sich die Kapsel dem Spieler annehmen.
    Da im Kampf das Ausloggen verboten ist und die NE auch einen Verbindungsverlust als 'Flucht' ansieht, sorgt ein interner Energiespeicher für eine tödliche Ladung.

    2.4. Mobile Neuraleinheit
    Die geraumer Zeit auf dem Mark erhältliche mobile Neuraleinheit (MNE) ist eine verbesserte Version der bekannten Neuraleinheit. Sie ist leichter und demensprechend auch perfekt dafür geeignet, sie immer mit sich zu tragen. Als Vereinigung eines Kommunikationsgerätes und eines tragbaren Rechners ist sie multifunktional einsetzbar - bevorzugt zum Spielen von Belendiel.
    [Bild: MNE.png]Egal ob in der Mittagspause, auf dem Heimweg in der Bahn oder einfach nur wenn man seine Zeit an der frischen Luft verbringen möchte - die MNE ist der ständige Begleiter einer jeden Person, die sich diese leisten kann. Sie ist erschwinglich, aber sicher nicht für jedermann.

    Es ist natürlich auch möglich die MNE bei einem Sonntagsspaziergang zu tragen, da sie wie eine Brille funktioniert und man somit auch problemlos durch das Glas schauen kann. Gleichzeitig kann man sich Filme, Mails u.s.w. ins Sichtfeld projizieren lassen.Sollte man sich jedoch dafür entscheiden Belendiel zu spielen, ist es ratsam sich einen Ort zu suchen, an dem man sich nicht viel Bewegen muss. Immerhin muss man sich dafür auf das Spiel konzentrieren und seinen Avatar per Gedanken steuern.

    Eine beliebte Funktion - besonders bei der jüngeren Generation - sind die alternativen Skins. So kann man die Umgebung zum Beispiel wie eine Fantasy-Welt aussehen lassen, komplett an die Struktur der Umgebung angepasst. Die Skins sind jedoch noch nicht stark verbreitet, da sie erst seit kurzer Zeit angeboten werden. Für einen nicht gerade geringen Obolus.

    2.5. Nanotechnologie
    Besonderes Interesse hatte Nonomoto Enterprises in der Weiterentwicklung der Nanotechnologie im Bereich der Medizin gezeigt, weshalb es gar nicht so abwegig war, dass diese auch im Bereich des Dai Shi angewandt wurde. Dort wo die Beobachtung mittels Kommunikationstechnik nicht möglich war, griff man auf Nanotechnologie zurück - was eine hundertprozentige Überwachung der Spieler gewährleistete.
    Ihren Ursprung fand diese Methodik beim Militär, ähnlich wie das Konzept des Dai Shi selbst.

    Jedem Spieler wird vor dem Start des Events eine 'Kapsel' von einem der medizinischen Mitarbeiter der Firma injiziert, die sich daraufhin direkt an die Halsschlagader legt.
    Sie funktioniert wie eine Art 'Timer', der die Abstände zwischen dem Ausloggen und dem erneuten Einloggen misst. Dabei ist es irrelevant wie oft man sich an einem Tag ein- oder ausloggt. Das Herzunterzählen des Timers geht immer nur dann vonstatten, wenn man sich im Spiel befindet.

    Die vorgeschriebene Zeit, die ein Spieler sich im Körper seines Avatares befinden muss, beträgt mindestens 8 Stunden. Eine Obergrenze gibt es dabei nicht.
    Schafft man die vorgegebene Zeit nicht und der Timer steht vor dem Ende des Zyklus nicht bei 0, dann wird die zweite Funktion der Kapsel ausgelöst und dem Spieler wird die Halsschlagader durchtrennt. Dies hat den unweigerlichen Tod durch innerliche Verblutung zufolge. (Für genauere Informationen zu den Zyklen bitte Punkt 1.7. 24-Stunde-Zyklus beachten).

    [Bild: Blutpunkt.png] Ein Entfernen der Kapsel ist nicht zu empfehlen. Sollte man es dennoch versuchen, wird automatisch die zweite Funktion aktiviert und der Träger stirbt.
    [Bild: Blutpunkt.png] Im unwahrscheinlichen Fall, dass die Kapsel jedoch tatsächlich entfernt werden muss, ist dies nur durch einen zuständigen Mitarbeiter von Nonomoto Enterprises möglich.
    [Bild: Blutpunkt.png] Sollten sich Spieler gegen die Firma auflehnen, so kann die Chefetage - oder in besonderen Fällen höhergestellte Mitarbeiter - die zweite Funktion beliebig auslösen.

    Spieler wissen zwar von der Kapsel als Absicherung, bekommen die genauen Funktionen aber nicht erklärt. Eben sowenig, dass eine Sicherung gegen illegales Entfernen vorhanden ist.

    2.6. Internetdienste
    Viel hat sich über die Jahre an den altbekannten Internetdiensten nicht verändert. Nonomoto Enterprises beherrscht aber inzwischen den größten Teil davon und weiß zu verhindern, dass sich Hetzseiten lange halten. Der Aufkauf vieler bekannter Dienste festigte ihre Position an der Weltspitze und zeigte, dass neben ihnen kein Platz war für andere Namen.

    Noogle:
    Noogle ist die Suchmaschine im Jahre 2050. Hervorgegangen, als Nonomoto Enterprises die damalige Suchmaschine Google übernommen hatte. Fast jeder nutzt Noogle und bekommt so die 'vorgefertigten Informationen', die Nonomoto Enterprises für wichtig erachtet. Noogle ist die Standartsuchmaschine auf jedem Komm-Armband und jeder MNE. Noogle+ hat sich leider nicht lange halten können.
    Noning und Nonohoo sind weitaus weniger beliebt und bekannt.

    Nonobook:
    Nonomoto Enterprises kaufte vor einigen Jahren Facebook für eine unbekannte Summe auf. Es wurde komplett überarbeitet und ist heute das meistgenutzte soziale Netzwerk. Seit dem Jahre 2015 steigerte sich die Anzahl der Menschen, die ohne die minütige Bekanntmachung ihrer Aktivitäten nicht leben konnten ins unermessliche.
    Nonobook verfügt außerdem über digitale Schnittstellen, die alle technischen Geräte miteinander verbindet. Komm-Armbänder, MNEs, Kühlschränke, Autos, Garagen, ja sogar die ganze Wohnung und vieles mehr kann vom Nutzer mit Nonobook überwacht werden. Vor allem die direkte Verbindung zu Belendiel vereinfacht das Leben vieler Menschen.
    Außerdem scheint sich die Menschheit daran gewöhnt zu haben, dass sie unter ständiger Beobachtung stehen und ihre Daten für jedermann zugänglich sind. Uneingeschränkt natürlich vor allem für Nonomoto Enterprises.
    Önee-sama ist offline Geändert von BlackShial (07.11.2015 um 13:56 Uhr)

  4. #4
    Mahou Shoujo  Avatar von Önee-sama
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    [Bild: 3_IG_Spielwelt.png]

    3.1. Features
    Beim Dai Shi ist Belendiel wie folgt aufgebaut: Eine zentrale, kleine Stadt ist das Anfangsgebiet, genannt 'Gainos'. In dieser Stadt ist kein PvP erlaubt und somit ist sie der sichere Zufluchtsort für alle Spieler.
    In der nahen Umgebung von Gainos gibt es 'schwache' Monster, die für die ersten Quests herhalten. Außerdem ist das PvP außerhalb der sicheren Staumauern jederzeit erlaubt, womit gewährleistet ist, dass es den Spielern zu keiner Zeit langweilig wird.
    Gleichzeitig lauern außerhalb der Stadt 1.000 weitere Spieler einer anderen Fraktion. Sie nennen sich die 'Crusaders'.

    Faktensammlung:
    [Bild: Blutpunkt.png] In der Dai Shi-Version von Belendiel gibt es keine Level - ein Charakter wird besser, indem er neue Skills erwirbt, die er durch das erfolgreiche Beenden von Quests erhält.
    [Bild: Blutpunkt.png] Die Avatare werden Proviant brauchen. Zum regenerieren zwischen Kämpfen und natürlich um nicht zu verhungern. Wer sich nicht regelmäßig damit versorgt, kann ganz schnell ein leichtes Ziel werden.
    [Bild: Blutpunkt.png] Gebiete beeinflussen mit ihrer Gegebenheit die Fähigkeiten und Magie der Avatare. So ist Wassermagie in einer trockenen Wüste viel schwächer als sonst.
    [Bild: Blutpunkt.png] Accessoires im Startinventar gibt nicht. Alle Spieler starten mit leeren Taschen, außer es sind kosmetische Gegenstände ohne Werte.
    [Bild: Blutpunkt.png] Auch Gifte, Fallen oder sonstige Gegenstände müssen erst erworben oder hergestellt werden. Mit Gold, wovon man jedoch auch nichts besitzt.
    - Charaktere, die für Nonomoto Enterprises arbeiten, sind von diesen Starteinschränkungen jedoch ausgeschlossen.

    Abgesehen von dem Tod im realen Leben, sobald der Avatar besiegt wurde, gibt es auch andere Unterschiede zu Belendiel. So droppen Monster in Dai Shi nichts. Die Spieler sollen mit stark limitierten Ressourcen auskommen, was den ultimativen Survival-Aspekt darstellen soll. Außerdem soll dies das Farming und Grinding verhindern. Die Zuschauer wollen ihre Lieblingsavatare nicht dabei beobachten, wie sie tagelang Gold farmen, sondern wie sie in schwierigen Überlebenskämpfen um ihr Leben kämpfen.

    3.2. Habitate
    Bei jedem Dai Shi wird ein neuer Teil der unendlichen Belendiel-Welt zum Kriegsschauplatz auserkoren. Dies garantiert, dass sich die Spieler nicht schon auf die Areale vorbereiten können, sonder jeder von ihnen unter den gleichen Bedingungen startet.
    In diesem Jahr werden die Kämpfe auf einem fernen Kontinent ausgetragen, der allerlei Überraschungen bereithält. Es gibt dort bisher nur eine bekannte Stadt: Gainos.
    Was sich hinter dem endlosen Sandmeer der Arikage Wüste befindet, oder hinter den undurchdringlichen Dickicht des Dschungels des Ren, wissen die Spieler bisher noch nicht. Falls sie es überleben, werden sie es aber gewiss bald herausfinden.

    Dungeons sind im Gegensatz zu den Arealen kleiner und erfordern weit mehr Aufmerksamkeit und besseres Teamplay, da Fallen dort keine Seltenheit sind. Sie sind ein Hort für gefährliche Monster und noch gefährlichere Bossgegner. Da es sich um Instanzen handelt, kann immer nur eine bestimmte Anzahl an Spielern eines dieser Gebiete betreten. Um den Zuschauern eine abwechslungsreiche Unterhaltung zu gewährleisten, sind die Dungeons so lange gesperrt, bis die Spieler diesen abgeschlossen haben oder dort gescheitert sind.

    Im Thread für Gebiete und Bossgegner findet man eine genaue Übersicht der bekannten Areale und Dungeons der neuen Welt.

    3.3. Crusaders
    Dies sind Spieler, deren Aufgabe darin besteht die 10.000 Original-Spieler zu jagen und zur Strecke zu bringen. Sie sind jedoch nicht immer anzutreffen, also keine Panik.
    Wer sich hinter ihnen verbirgt ist unbekannt, aber ist eine Sache sicher: Für die Massen vor dem Bildschirm sind sie eine Art 'Freibeuter-Fraktion', die den Spielern als Leder will. Sollte aber nicht schwer zu erraten sein, dass sich hinter den Reitern Firmenmitarbeiter von Nonomoto Eterprises verstecken.
    Ihre Aufgabe ist es die Spieler auf Trab zu halten, zu dezimieren wenn nötig und vor allem eine weitere Herausforderung für diese darzustellen, der sie sich jederzeit stellen müssen. Ganz zu schweigen davon, dass sie für die Zuschauer eine weitere Attraktion in diesem Todesschauspiel darstellen sollen.

    [Bild: Blutpunkt.png] Es gibt genau 1.000 von ihnen und angeführt werden sie durch den Todesritter Post Mortem.
    [Bild: Blutpunkt.png] Jeder Crusader besitzt ein eigenes Reittier, passend zum Avatar.
    [Bild: Blutpunkt.png] Außerdem werden sie der Tatsache wegen, dass sie zehn zu eins unterlegen sind, von Beginn an mehr Skills zur Verfügung haben.

    Die Crusaders werden immer mal wieder um die Stadt herum auftauchen, plündern, brandschatzen und vor allem natürlich Spieler jagen.
    Gerüchte besagten, dass selbst Gainos zum Ziel einer ihrer Überfälle werden könnte.
    Wichtig ist, dass ein Crusader mit einem Elitemonster gleichzusetzen ist und somit nicht von einem einzelnen Spieler bezwungen werden kann. Man sollte mindestens zu zweit kämpfen, um einen dieser Reiter bezwingen zu können.

    Jeder kann - wenn er möchte - sich einen eigenen Reiter erschaffen, oder auch mehr. Dabei sollte jedoch beachtet werden, dass Post Mortem der einzige Todesritter unter ihnen ist.
    Die Reittiere müssen nicht zwingend Pferde sein, so kann zum Beispiel auch ein Ork auf einem Wolf zu den Crusaders gehören, oder ein Yeti auf einem weißen Bison.

    3.4. NPCs
    Die NPCs sind hauptsächlich 'normale' Stadtbewohner, deren vorrangiger Sinn es ist Gainos lebendig erscheinen zu lassen. Natürlich gehen viele von ihnen auch Tätigkeiten nach, mit denen sie die Spieler unterstützen. So gibt es zum Beispiel Schmiede, Schneider, Händler und so weiter.
    Schmiede reparieren Rüstungen, schärfen Waffen und verbessern diese auch wenn gewünscht. Händler bieten Proviant, Tränke und andere Kleinigkeiten feil. Wirte vermieten lauschige Zimmer in Gainos.
    Außerdem sind diese NPCs die Ansprechpartner für das Erlernen bestimmter Berufe. So bringen sie den Spielern die Grundkenntnisse bei und stellen ihnen die Ausrüstung zur Verfügung.
    Die einzige Ausnahme ist der Kristariker - er ist nicht in der Lage andere auszubilden.

    Heiler sind besonders wichtige NPCs, immerhin besitzen sie als Einzige die Fähigkeit abgetrennte Körperteile nachwachsen zu lassen. Sollte ein Spieler also einen Arm verlieren, ist ein Heiler die erste Person, die er aufsuchen sollte. Sofern er nicht an zu hohem Blutverlust sterben möchte. Avatare, die besondere Regenerationsskills besitzen, sind davon natürlich ausgenommen.

    NPCs sind in jeglicher Hinsicht echten Lebewesen nachempfunden, so ist es dank der KI-Steuerung problemlos möglich mit ihnen zu kommunizieren. Ihre Reaktion wird je nach programmierter Persönlichkeit unterschiedlich ausfallen. Ebenso können sie verletzt und sogar getötet werden.
    Sollte man den Plan verfolgen einen Schmied zu töten - damit andere seine Dienstleistungen nicht in Anspruch nehmen können - dann muss man mit einer Respawn-Zeit von 24 Stunden rechnen.
    Aber Vorsicht - wenn man einen NPC tötet, 'merkt' der sich das und verweigert einem die Kooperation nach seinem Respawn. Also sollte man sich seine Aktion gründlich überlegen. Das wahllose Abschlachten von NPCs in Gainos wird nicht empfohlen, da es sich die Bevölkerung nicht nehmen lassen wird, besondere Gegenstände an den Spieler ausloben, der den Störenfried beseitigt.

    3.5. /
    in Arbeit

    3.6. /
    in Arbeit

    3.7. /
    in Arbeit

    3.8. Himmelsgestirn
    Ja, gibt es. Geduld bitte.
    Önee-sama ist offline Geändert von BlackShial (09.12.2015 um 19:10 Uhr)

  5. #5
    Mahou Shoujo  Avatar von Önee-sama
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    [Bild: 4_IG_Gameplay.png]

    4.1. HUD
    Im Dai Shi legt man besonders Wert darauf, dem Spieler das Gefühl zu vermitteln, als sei er selbst mitten im Spiel. Deshalb wurde auch im Großen und Ganzen auf ein HUD verzichtet.
    Die eigene Lebensenergie ist nicht sichtbar, ebenso wenig wie Ausdauer oder Mana. Deshalb sollte man besonders auf das Feedback achten, welches einem durch simulierte Zustände signalisiert, wie es um einen steht. Erhöhter Herzschlag, Taubheitsgefühle aber auch verstärkte Schmerzen, Erschöpfung, Kopfweh, u.s.w.
    Dazu lässt sich ebenfalls unter Punkt 2.3. Neuraleinheit etwas finden.

    [Bild: Blutpunkt.png] Es wird keine Minikarte geben - ebenso wie kein Radar - weshalb dieses Spiel einem ultimativen Survival-Event gleicht. Augen auf und auf die Umgebung achten ist angesagt.
    [Bild: Blutpunkt.png] Ebenso wenig wird es eine Zeitanzeige geben. Wie lange die Spieler bereits online waren, müssen sie entweder selbst herausfinden, bei der Sonnenuhr in Gainos ablesen oder sich ausloggen und nachschauen.
    [Bild: Blutpunkt.png] Questgeber werden euch zwar den Ort beschreiben, an den ihr euch begeben müsst, doch wird euch nicht angezeigt wo sich dieser befindet.
    Ihr werdet suchen und euch im besten Fall selbst eine Wegbeschreibung anfertigen müssen, wofür euer Tagebuch recht nützlich sein könnte.
    [Bild: Blutpunkt.png] Die Namen und Statusanzeige anderer Spieler sind nicht sichtbar. Selbst nachdem man diese als 'Freund' hinzugefügt hat, wird sich daran nicht viel ändern.
    Nur der Name wird in der Freundesliste sichtbar, jedoch bleibt die Statusanzeige weiterhin verborgen. Man erhält lediglich eine Meldung wie ernst es um den 'Freund' steht: Wie tief seine Lebensenergie gesunken oder wie hoch der Erschöpfungsgrad ist. Auch in diesem Fall ist Aufpassen angesagt, wenn ihr euren 'Freund' noch eine Weile behalten wollt.
    [Bild: Blutpunkt.png] Auch bei Monstern und Bossgegnern wird man keine Anzeige sehen, höchstens an deren Verhalten ablesen können, wie nahe sie ihrem Ende schon sind.

    4.2. Inventar
    Hierbei ist vor allem eine Sache wichtig zu wissen: Ein Avatar kann nur so viel tragen, wie er in den Händen halten oder sich eben um den Körper schnallen kann. Es gibt keine magischen Taschen von der Größe eines Rucksackes, in der man Zweihandhämmer und Großschwerter verstauen kann, zusammen.
    Körperlich schwächere Avatare können in diesem Fall natürlich auch weniger transportieren als zum Beispiel ein kräftiger Ork. Also sucht man sich entweder vertrauensvolle Gefährten, die einem helfen, oder man lässt seine Beute eben zurück.

    Waffen werden mit der Zeit auch stumpf, rosten oder können sogar brechen. Das kann man durch gute Pflege verhindern oder durch das Aufsuchen eines Schmiedes/Waidmannes/u.s.w.
    Das Gleiche gilt auch für Rüstungen. Da diese sich nicht von allein reparieren, sollte man entweder einen geeigneten Beruf lernen, sich einen 'Freund' suchen der diesen beherrscht oder genug Gold für NPCs bereithalten.

    Man kann Waffen und Rüstungen verbessern, jedoch werden diese dadurch nicht zwingend stärker als die Gegenstände anderer Spieler. Es gibt keine Statuswerte auf der Ausrüstung, weshalb man auch mit einer epischen Bratpfanne keinen fairen Kampf gewinnen kann, wenn der Gegner einen gewaltigen Zweihänder schwingt - die Nutzung von Skills nicht mit einbezogen.
    [Bild: Blutpunkt.png] Eine Waffe aus Stahl hält natürlich besser als eine aus Eisen, macht deswegen aber nicht mehr Schaden.
    [Bild: Blutpunkt.png] Eine Robe schützt nicht einmal ansatzweise so gut wie eine Plattenrüstung, macht einen aber wendiger.
    [Bild: Blutpunkt.png] Eine Sense mit Flammenbeschichtung kann den Feind zwar verbrennen, macht aber nicht mehr Schaden als eine normale Sense - abgesehen von dem Feuer.

    Droprate:
    Gibt es nicht.
    Monster hinterlassen nichts. Auch bei Bossgegnern wird man nichts finden. Belohnungen gibt es nur durch Quests, ebenso wie questgebundene Gegenstände - hab ihr also nicht die Quest angenommen, in der ihr das Horn eines ausgewachsenen Minotauren besorgen sollt, so werdet ihr es auch nicht von ihm bekommen. Questbelohnungen sind bis auf wenige Ausnahmen 'einzigartig'; nur ein Avatar aus der Gruppe kann diese bekommen. Möchte man den Gegenstand ebenfalls, muss man die Quest eben nochmal machen oder es gleich beim ersten Mal für sich beanspruchen.

    4.3. Chats
    Wenn ein Avatar redet, dann kann das soweit wahrgenommen werden von anderen, wie in der Realität. Nach dem gleichen Prinzip funktioniert auch das Rufen.

    Private Chats zwischen Avataren sind ebenfalls möglich - dazu einfach die gewünschte Person auswählen, direkt vor einem oder in der Freundesliste. Funktioniert aber nur, wenn man auch deren Spielernamen kennt.

    Es gibt keinen Gebietschat - nur der Gamemaster ist in der Lage über größere Entfernungen mit allen gleichzeitig zu kommunizieren.
    Wer eine Gruppe oder gar einen Raid zusammenstellen möchte, der muss so etwas auf die 'altmodische' Art und Weise tun: Die Spieler direkt ansprechen oder sein Vorhaben zum Beispiel 'bewerben'. Besonders einfach sollte dies in Gainos sein, wo die Spieler ohnehin oft versammelt sind.
    Ist man dann aber Teil einer Gruppe oder eines Raids, stehen einem natürlich der Gruppenchat bzw. der Raidchat zur Verfügung. Gruppen- und Raidchats verraten übrigens noch nicht die Spielernamen - da sieht man dann nur, dass Nummer 1 etwas gesagt hat oder eben Nummer 10.

    Gilden haben einen Gildenchat. Der Gildenchat zeigt die Namen der Avatare an, die etwas gesagt haben.

    Zensur:
    Was niemand weiß: Das Dai Shi wird zeitverzögert übertragen.
    Die Verzögerung beträgt 10 Sekunden, damit die kontrollierende KI alle möglichen Chats für die Zuschauer zensieren kann, sollte ein Spieler sich zum Beispiel entscheiden zuzugeben, dass sie/er gezwungen wird beim Dai Shi mitzuspielen.
    Das verhindert natürlich nicht, dass die Spieler online darüber sprechen können - nur sollten sich die gezwungenen Mitspieler vorsehen, was sie so alles online sagen. Nonomoto Enterprises weiß ganz genau, was in dem Spiel passiert und kann gegebenenfalls auch darauf reagieren.
    Wer dennoch den Drang verspürt sein Leid zu tragen, dem bleibt nur die Kontaktaufnahme im echten Leben.
    Auch das zugehörige Forum ist 'verzögert', damit die kontrollierende KI Posts von 'gezwungenen Mitspielern' sofort löscht, wenn diese versuchen sich mitzuteilen.

    4.4. PvP
    Überall außerhalb von Gainos möglich!
    Andere Mitspieler können jederzeit getötet werden, sofern man sich nicht in Gainos befindet. PvP will aber gründlich überlegt sein: Welche Monster sind in der Nähe? Wie stark ist mein Gegner und wie stark bin ich? Hat er vielleicht Verbündete in der Nähe? Oder habe ich Verfolger, die nur darauf warten das ich abgelenkt bin?
    Vor allen Dingen aber: Die Crusaders (mehr dazu unter 3.3. Crusaders) machen das Überleben ohnehin schon schwer, man sollte also auch im Hinterkopf behalten, dass man gegen diese auch Verbündete brauch.

    Gainos mag ein sicherer Platz für euch sein, ein Refugium der Ruhe, dennoch sind natürliche normale Interaktionen möglich. Passt auf wo ihr hintretet, denn ein anderer Spieler könnte euch schnell ein Bein stellen und schon fallt ihr mit der Nase in den Dreck.
    Belästigung von Frauen kann wie im echten Leben mit einer deftigen Ohrfeige bestraft werden, auch im Dai Shi könnt ihr also nicht tun und lassen was ihr wollt. Ein freundschaftlicher Respektboxer direkt aufs Auge, warum nicht? Die KI wird euch jedoch davon abhalten, dass ihr eine darauffolgende Meinungsverschiedenheit in einem echten Faustkampf austragt.
    Eure Fähigkeiten werden in der Stadt nicht einsetzbar sein, bis auf wenige Ausnahmen. Aktive-offensiv-Fähigkeiten, mit denen ihr Schaden verursacht sind nicht wählbar, dafür jedoch Fluchtfähigkeiten, verbesserte Sicht u.s.w. - also alle Null-Schaden-Skills.
    Waffen könnt ihr ziehen, jedoch nicht einsetzen - zumindest nicht gegen andere Spieler.
    Gebt einfach Acht wo ihr euren Fuß hinsetzt und euer Aufenthalt in Gainos wird ein unvergesslicher Urlaub, fernab der blutigen Kämpfe außerhalb der Stadtmauern.

    Player Killing:
    Tötest du den Avatar eines anderen Spielers oder bist an dessen Ableben maßgeblich beteiligt, so erhältst du die Ehre zu erfahren, wessen Blut an deinen Händen klebt. Dabei ist es vollkommen irrelevant ob du deinem Opfer den Gnadenstoß verpasst, es mit einer Fähigkeit festgehalten und zur Zielscheibe gemacht, oder es nur vergiftet hast, um es für einen hinterhältigen Angriff durch einen anderen Spieler zu schwächen.
    Sobald das Lebenslicht des Spielers erloschen ist, wird ein Bild und der Name der Person auf deine Neuraleinheit übertragen und du kannst direkt sehen wer hinter dem Avatar steckte. Das Bild wird so positioniert sein, dass es dir nicht möglich sein wird es zu übersehen, jedoch wird deine Sicht dadurch nicht eingeschränkt sein.
    Herzlichen Glückwunsch, ab diesen Zeitpunkt darfst du dich dann als PK bezeichnen.

    Solltest du weitere Informationen zu dem von dir getöteten Spieler haben wollen, so suche die Gedenktafel in Gainos auf.

    4.5. PvE
    Die Welt des Dai Shi wird vor allen Dingen - neben NPCs und natürlich anderen Spielern - zum größten Teil von Monstern bewohnt. Unter den Begriff Monster fallen alle Gegnerarten, ob nun humanoid oder eben nicht. Eingeteilt sind diese in verschiedene Klasse, wie zum Beispiel reguläre Monster, Elitemonster und Bossmonster.

    Reguläre Monster / Gegner:
    In unserem Foren-RPG werden keine Monster/Gegner vorgegeben sein für bestimmte Gebiete, weshalb jeder Spieler für sich selbst entscheiden kann, auf welche Monster er seinen Charakter stoßen lassen möchte. Dabei sollte aber bitte auf die Umgebung geachtet werden - Fischmonster wird man wohl eher selten bis gar nicht in einer Wüste finden.

    Elitemonster / Elitegegner:
    Hier gilt gleiches wie bei den regulären Gegnern.
    Bei Elitegegnern sollte man jedoch darauf achten, dass diese stärker sind als normale Monster, weshalb man mindestens zu Zweit sein sollte in solch einem Kampf. Es werden keine Solonummern geduldet, in denen ein Spieler allein einen Elitegegner besiegt.

    Bossmonster / Bossgegner:
    Diese werden bitte in den dafür vorgegebenen Thread gepostet.
    Bossgegner sind 'einzigartig', sprich: Wer einen Bossgegner für eine Quest besiegt, der wird diese nicht noch einmal treffen. Eine Ausnahme wäre in diesem Fall aber, dass wenn man sich in einer Gruppe befindet, die diesen Gegner noch nicht besiegt hat.
    Wegen der nicht vorhandenen Droprate wird 'Boss-Farming' nicht viel bringen, jedoch kann man seine Dienste feilbieten, wenn man einen Bossgegner bereits erledigt hat. Da die Bossgegner alle für das Dai Shi entwickelt wurden, gibt es keine Spieler die bereits vorher wissen, wie diese zu besiegen sind. In diesem Fall kann die Hilfe von 'erfahrenen' Spielern durchaus nützlich sein, die den Boss bereits gelegt haben.

    Bossgegner unterliegen nicht der Grundregel unter §4 Charaktereigentum, was bedeutet, dass diese jedem frei zur Verfügung stehen. Eine gewisse Absprache mit dem 'Schöpfer' wird aber dennoch vorausgesetzt.
    Gespielt werden diese nicht, so wie man es von Charakteren kennt. In Ausnahmefällen kann aber gern der Schöpfer gefragt werden, ob er für den Boss einen Post setzt oder ob man es selbst tun darf - was den Kampf interessanter gestalten könnte.
    Grundlegend werden die Aktionen und Reaktionen von Bossgegnern aber in den Charakterposts beschrieben, womit eigentlich genug Möglichkeiten gegeben sind seine Mitspieler zu überraschen. Denn auch Bossgegner werden auf keinen Fall in einem Solokampf herausgefordert!

    4.6. Gilden und Partys
    Gilden können jederzeit von willigen Spielern gegründet werden, müssen aber mindestens aus 5 Personen bestehen. Die Plätze können auch mit NPCs ausgefüllt werden, was in diesem Fall aber keinen Vorteil bringt. Ist man Mitglied in einer Gilde, steht einem auch der Gildenchat zur Verfügung, mit dem man seine Gildengefährten jederzeit und überall erreichen kann.

    Gilden bekommen gewisse Boni:
    [Bild: Blutpunkt.png] Gildenquests, die nur als größere Gemeinschaft gelöst werden können.
    [Bild: Blutpunkt.png] Werden gewisse Quests 'gildenintern' gelöst, gibt es eine größere Belohnung.
    [Bild: Blutpunkt.png] Namenhafte Gilden können von NPCs aus Gainos Zuwendung erhalten.

    Aber Vorsicht:
    Gilden erfordern viel Vertrauen. Eine Gruppe oder ein Raid schützt vor Friendly Fire - eine Gilde nicht, sofern man sich nicht gerade mit seinen Gildenkollegen in einer Gruppe befindet.
    Außerdem hat der Gildenmeister ein Vorrecht auf Gildenbesitzt - demzufolge allem, was man zusammen mit seinen Kollegen in Gildenquests ergattert.

    Für Quests wird man sich immer wieder in Gruppen zusammenschließen müssen, um diese erfolgreich abschließen zu können. Die maximal Spielerzahl pro Gruppe wird 10 Avatare betragen.
    Einladen in Gruppen kann man entweder, wenn man Avatare im Sichtfeld 'anklickt' - oder einem in der Freundesliste eine Einladung verschickt.
    In der Gruppe anwesende Avatare bekommen die Quest dann bei Erledigung gutgeschrieben - zufällig der Gruppe folgende Avatare nicht.

    Einen Raid - der Zusammenschluss mehrerer Gruppen - wird man sich für bestimmte Quests anschließen müssen. Diese können maximal 50 Avatare umfassen - also maximal 5 volle Gruppen. Dabei kann ein Raid auch nur gegründet werden, wenn man eine Quest für einen Raid besitzt. Ferner kann man innerhalb eines Raids auch nur Raid-Quests erledigen.
    Es wird also nichts bringen, sich mit einem Raid an normalen Quests zu versuchen.

    'Friendly Fire' wird in Gruppen und Raids nicht funktionieren - mehr dazu unter 4.9. Kampfmechanik.

    4.7. Quests und Events
    Quests sind die einzige Möglichkeit an Skillpunkte, Items und sonstige Dinge zu kommen - und sei es einfach minimal Geld, um sich neuen Ingame-Proviant kaufen zu können.
    Questgeber - für wirklich sinnvolle Quests - sind rar gesät, dennoch wird immer wieder ein Questgeber von der KI in Dai Shi freigegeben.
    Zusätzlich wird der Gamemaster immer wieder allen oder einzelnen Spielern Aufgaben stellen, die ebenfalls zu Quests zählen. Belohnung nicht immer inbegriffen, sollte hierbei das pure Überleben jedoch Belohnung genug sein.

    Die Palette ist groß: von einfachen Sammelquests für arme Hausfrauen, bis hin zu Kopfgeldjagden auf fiese Monster. Die wirklich sinnvollen Quests, die zudem auch noch eine hohe Belohnung versprechen, werden jedoch nur in Gruppen bestreitbar sein.

    Außerdem wird jeder Avatar eine persönliche Questreihe haben, die sich auf seine Herkunft bezieht. Entweder wird diese mit seiner Rasse in Verbindung stehen, seiner Klasse, seinem Glauben oder ähnlichen Dingen. Diese Questreihe wird sich zufällig freischalten, durch bestimtme Begegnungen oder etwas dergleichen. Auch hier sollte man auf die Hilfe von anderen Spielern 'vertrauen', wenn man es schaffen will.

    Events sind im Gegensatz zu Quests nicht Personen- oder Gruppenbezogen, sondern betreffen weitestgehend alle Spieler.
    Dazu gehören Feste - die wohlweislich kein gutes Ende finden werden - oder der Angriff einer gewissen Gruppierung. Hierbei gibt es keinen festen Lösungsweg und man kann sich auch einfach darauf verlassen, dass ein anderer Spieler es schafft den Tag zu retten. Belohnungen gibt es jedoch nur für die, die sich auch daran beteiligt haben - berechnet an deren Engagement.

    Eine Auflistung wichtiger Quests und der geplanten oder bereits geschehenen Events findet ihr in den Chroniken des Martyriums. (Der Link dazu wird eingefügt, sobald die ersten Quests und Events einer Auflistung benötigen)

    4.8. Tag-Nacht-Rhythmus
    Der Tag- und Nacht-Zyklus in Dai Shi ist auch an die Greenwich-Standardzeit gekoppelt. Er beginnt um 00:00 Uhr und läuft im 6-Stunden-Takt.

    Das bedeutet Folgendes:
    [Bild: Blutpunkt.png] 00:00 Uhr bis 06:00 Uhr - Nacht
    [Bild: Blutpunkt.png] 06:00 Uhr bis 12:00 Uhr - Tag
    [Bild: Blutpunkt.png] 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr - Nacht
    [Bild: Blutpunkt.png] 18:00 Uhr bis 24:00 Uhr - Tag

    Dies ist der 'normale' Rhythmus, wie er bei Dai Shi praktiziert werden wird.
    Das einzige, worauf Spieler zu achten haben ist, wann sie mit ihrem Char online gehen. Je weiter weg von der Greenwich Standard Zeit, desto mehr verschiebt sich der Rhythmus.
    Tag muss nicht gleich 'Tag' bedeuten und Nacht nicht gleich 'Nacht' - verschiedene Events oder verschiedene sonstige Umwelteinflüsse bestimmter Gebiete können für stark abweichende Beleuchtung oder Dunkelheit sorgen (Sonnenfinsternis, Vollmond, Nordlichter, usw.).

    Wichtig:
    Keine Panik! Önee-sama oder andere Teilnehmer werden euch gerne zur Verfügung stehen, um das Ganze in eure Zeitzone - bzw. in die, in der eurer Charakter lebt - umzurechnen.

    4.9. Kampfmechanik
    Bei Kämpfen verliert man ganz normal seine Lebensenergie, wenn man Treffer einsteckt - Darstellung siehe unter HUD. Ein Charakter wird dadurch nicht schlechter Kämpfen - es sei denn natürlich, eine gegnerische Attacke verflucht einen zum Beispiel mit 'Schwäche' oder gibt einem einen negativen Zustand wie zum Beispiel 'Blindheit'.

    Friendly Fire:
    Es wird in Gruppen und Raids nicht funktionieren - es gibt aber genug 'indirekte Methoden', um einen Gruppenkampf zu manipulieren: Ein Heiler kann seinen Heilzauber verzögern. Jemand Anderes kann ein zusätzliches Monster aus der Umgebung pullen. Man kann dem Tank die Aggro klauen und den Boss zum Beispiel in die Gruppe an verletzlichen DD's lotsen. Die Möglichkeiten sind hier mehr als genug.
    Eine Gruppe kann jederzeit verlassen werden, um gegen andere Spieler vorzugehen. Wer eine Gruppe jedoch verlässt, ist dementsprechend auch nicht mehr vor den Flächenangriffen ehemaliger Gruppenmitglieder geschützt.

    Ein- und Ausloggen:
    In Dai Shi kann sich überall und zu jeder Zeit ein- und ausgeloggt werden.
    Zur eigenen Sicherheit sollte man dies jedoch in Gainos tun, da man sonst leichte Beute darstellt, sollte ein anderer Spieler auf der Lauer liegen, wenn man sich wieder einloggt.
    Ausnahme - im Kampf darf nicht ausgeloggt werden. Das käme einer feigen Flucht gleich und würde die schmerzübertragende Neuraleinheit aktivieren, als wäre man online gestorben. Demzufolge wird man auch im echten Leben seinen Tod finden.

    4.10. Skillsystem
    Das Skillsystem ist simpel gehalten, bietet aber dennoch sehr viel Abwechslung.
    Ein Avatar hat 20 Skills zur Verfügung, die entweder ein einem oder zwei Skillbäumen verteilt werden. Dabei bleibt die Aufteilung ausgewogen: Zwei Bäume haben dann jeweils 10 Skills.
    Ausnahmen stellen Gamemaster oder die Crusader dar, welche mehr als 20 Skills zur Verfügung haben.
    Die Skills selbst können sich von der Klasse, der Spezialisierung und sogar der Rasse ableiten.

    Ein Skillbaum:
    Dieser besteht aus 20 Skills, die sich entweder auf einen gewählten Kampfstil beziehen oder ein Element.
    Möglich ist hierbei natürlich auch eine Kombination aus Waffe und Element, jedoch sollte man dabei beachten, dass wenn sich jemand auf verschiedene Elemente spezialisiert, keines der Elemente jemals seine ganze 'Zerstörungskraft' entfalten wird. Gleiches gilt für Krieger, die mit mehreren Waffen kämpfen.

    Wichtig zu beachten:
    [Bild: Blutpunkt.png] Ein Magier, der mehr Elemente beherrscht als nur zwei, aber keines davon im vollen Ausmaß nutzen kann - sprich: keine starken Flächenskills.
    [Bild: Blutpunkt.png] Ein Krieger, der sich auf mehrere Waffen spezialisiert hat, wird nebenbei natürlich kein gewaltiges Repertoire an Elementen nutzen können.
    [Bild: Blutpunkt.png] Ein Gestaltwandler kann neben seinen Verwandlungen nicht zeitgleich noch im Umgang mit allerlei Waffen und Elementen geschult sein.

    Zwei Skillbäume:
    Diese bestehen aus jeweils 10 Skills, dabei bietet es sich an, einen für den Kampfstil (die Waffenart) zu wählen und einen für das Element. Auch hier sind natürlich gewisse Kombinationen möglich, jedoch sollten sie klassenkonform sein und natürlich auch sinnvoll. Wer mehrere Elemente oder Waffen miteinander kombinieren möchte, sollte jedoch nur einen Skillbaum wählen, da die Spezialisierung bei zwei Skillbäumen deutlich direkter ist.

    Wichtig zu beachten:
    [Bild: Blutpunkt.png] Ein Samalander, der von Natur aus mit Feuer verbunden ist, kann zB. einen Skillbaum für eine Flammenwaffe nutzen und einen für Erdmagie in Verbindung mit Feuer.
    [Bild: Blutpunkt.png] Ein Naturgeist, der sich auf einen Bogen spezialisiert hat, nebenbei aber ebenfalls noch Wassermagie nutzen kann. Naturmagie wäre ihm angeboren und mit beiden Bereichen verbindbar.
    [Bild: Blutpunkt.png] Ein Fischmensch, der geschult im Umgang mit einer Harpune und einem Hammer ist. Magie in Verbindung mit Wasser wäre mit beiden Waffen einsetzbar.

    Spezialisierungen leiten sich von der Vorgabe der Klasse und dem gewählten Kampfstil/Element ab.
    So kann die Spezialisierung eines Magiers zum Beispiel der Elementarmagier sein, der mit Feuer-, Wasser-, Erd- und Luftmagie kämpft. (Bei Spezialisierung können in dem Fall auch einfach die Elemente genannt werden). Dennoch sollte daran gedacht werden, dass ein Magier, der sich auf Feuer, Wasser, Erde, Luft, Blitz, Natur, Fluch u.s.w. zeitgleich spezialisiert, natürlich nicht mehr als ein laues Lüftchen ist im Vergleich zu jemanden, der ganze 10 Skills allein für das Element Feuer nutzt.
    Önee-sama ist offline Geändert von BlackShial (09.12.2015 um 21:59 Uhr) Grund: Aktualisierung

  6. #6
    Mahou Shoujo  Avatar von Önee-sama
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    5.1. Bisherige Dai Shi-Sieger
    Hier findet ihr die Auflistung der bisherigen Sieger. Nach Jahreszahlen sortiert, mit Angaben zu den Siegeravataren und den Personen dahinter.

    Dai Shi Event und Sieger Real Life - Charakter Avatar
    2022 - Nikkai Gormock Name: Nikkai Gormock
    Herkunft: Schottland
    Geschlecht: unbekannt
    Alter: 23 Jahre

    Der Mann oder die Frau Nikkai Gormock, ein nachträglich beim Amt geänderter Name wie durch das Magazin ''the moon'' bekannt wurde, war BassistIn einer Gothic-Band, welche unter dem Namen ''Crying Cats'' bekannt war. Die Konstellation hatte schon Jahre vor Nikkai's Teilnahme am Dai Shi relativ großen Erfolg im United Kingdom und tourte teilweise durch ganz Europa, vor allem die weiblichen Fans mit ihren recht freizügigen Eskapaden auf der Bühne erfreuend. Trotz des Mysteriums über ihr/sein Geschlecht - wegen dem sehr androgynen Auftreten - flogen ihr/ihm durch das fast makellose Äußere die Herzen nur so zu und schon bald stellte sich auch interkontinentaler Erfolg ein.

    Über ihre/seine Familie ist nichts bekannt und auch ansonsten kamen keine Details über das Privatleben ans Licht, weswegen die Motivation zur Teilnahme am Dai Shi nicht einmal im Ansatz nachvollziehbar oder bekannt war.

    Nach dem Sieg lösten sich die Crying Cats ohne ein Abschiedskonzert überraschenderweise auf und alle Bandmitglieder zogen sich in ihre Privatleben zurück. Der Leadsänger – bekannt für seine lose Zunge vor Kameras – starb nur wenig später unter tragischen Umständen, sodass es kein einziges weiteres Interview mit einem der anderen Musiker (neben Nikkai noch ein Drummer und Gitarrist) mehr gab.
    Name: Maeror
    Rasse: Ratonga
    Geschlecht: männlich
    Kampfstil: Kusarigama und Illusionen

    Nikkai nutzte die geringe Größe seines Avatars sehr zu seinem Vorteil und verbarg sich gerne in den Schatten, um sein nächstes Ziel besser einschätzen zu und dessen Schwächen im Kampf gegen ihn ausspielen zu können. Er konnte sich sehr flink und leise bewegen, was ihm bei dieser wenig offensiven Strategie natürlich nur von Vorteil war.

    Bedingt durch seine Waffe konnte er auch auf eine gewisse Distanz großen Schaden anrichten oder durch ein Schwingen der Kette den Feind zu Fall bringen, was er vor allem bei großen Avataren und Bossen anwandte. Im Nahkampf nutzte er die Klinge des Kusarigamas teilweise als Dolch, da die Spitze bei seiner Waffe abnehmbar war, – eine bis dato noch nicht gesehene Art der Waffenführung – unterstützt durch seine Magie, welche alle Arten von Illusionen und Trugbilder in das Hirn des Gegners projizierte.

    Allgemein nutzte er seine sehr manipulative Art der Zauberei vor allem dazu im Kampf zu verwirren oder als Lockmittel, um sein Ziel an dem von ihm vorgesehenen Ort zu platzieren.
    2026 - Kosta Adrianakis Name: Kosta Adrianakis
    Herkunft: Griechenland
    Geschlecht: männlich
    Alter: 27 Jahre


    Kosta Adrianakis war, wie nach seinem Sieg bekannt wurde, der Sohn und Erbe eines Olivenbauers. Seinem Vater gehörten offenbar weite Plantagen auf Kreta, die sich – nach Kostas Outing im Dai Shi – ganz besonders hoher Beliebtheit erfreuten. Das Adrianakis-Olivenöl war für eine ganze Weile das beliebteste und meist verkaufte Öl. Generell erfreute sich Griechenland einer neuen Blüte und auf der ganzen Welt entstannt ein regelrechter Griechenland-Hype: Mythische Helden, griechische Getränke wie Ouzo und Frappé und Speisen wie Kalamaris, Souvlaki und Baklavas wurden massenweise auf der ganzen Welt vermarktet, produziert und gekauft.

    Aus welcher Motivation heraus Kosta sich für Dai Shi anmeldete, ist nicht bekannt, jedoch soll er schon in frühen Jahren einen ausgeprägten Ehrgeiz und Kampfgeist an den Tag gelegt haben, sodass der allgemeine Tenor dahin ging, dass er eine neue Herausforderung suchte.

    Soweit bekannt ist, zog er sich nach seinem Sieg auf die Plantagen seines Vaters zurück und soll dort mit seinem Gewinn an einer neuen Oliven-Sorte forschen, um das Werk seines Vaters zu erneutem Ruhm zu führen.
    Name: Akhilleús
    Art by Miggs69
    Rasse: Barbar
    Geschlecht: männlich
    Kampfstil: Speer & Schild, Zweitwaffe Schwert

    Kosta war bekannt für seine Neuinterpretation der Rasse des Barbars. Waren bis dato Barbaren immer grobschlächtige Kämpfer mit Keule, Streitkolben und Co, erkannte Kosta die Vorzüge des starken Körpers und hoher Lebensenergie, in Kombination mit dem gewandteren Kampf mit Speer und Schild.

    Dem Vorbild des antiken Helden Achilles nachempfunden, meisterte Kosta mit seinem Char den Kampf mit zwei Waffen. Heranstürmende Gegner wurden mit dem Speer abgewehrt. Kamen sie nah heran, wechselte er vom Speer auf das Schwert und glich somit den Nachteil der Distanzwaffe aus. Beide Waffen verstand er parallel zum Schild zu führen, und wurde nahezu unangreifbar sowohl auf Distanz als auch auf Nähe.
    2030 - Taku Tatsuya Name: Taku Tatsuya
    Herkunft: Japan
    Geschlecht: männlich
    Alter: 35 Jahre

    Taku Tatsuya war, wie direkt nach seinem Sieg bekannt wurde, ein erfolgreicher Chemiker. Er stammte aus einem kleinen Dorf irgendwo in Japan. Taku war eines der uneheliches Kinder von Oda Nonomoto, da er seinen ihm zustehenden Anteil an dem Vermögen seines Erzeugers bekommen wollte, begab er sich kurz vor Bekanntgabe des Dai Shi zu eben jenem und lies sich auf einen Deal ein. Wenn Taku das Event gewinnen würde, würde Oda ihn als seinen Sohn anerkennen. Nach seinem Sieg, forderte er die Erfüllung dieses Deals ein.

    Kurz nachdem Ende des Dai Shi, als alle wieder ihrer geregelten Arbeit nachgingen geschah etwas, was fast die ganze Welt in trauer versetzte. In dem Chemielabor, in dem Taku arbeitete, ist bei einem "missglückten" Versuch das gesamte Labor in die Luft geflogen, bei dem alle Mitarbeiter starben. Der Tod von Taku schockierte die ganze Welt.

    Was aber nicht bekannt wurde war, dass Taku der Sohn von Herrn Nonomoto war. Das Ableben von Taku geschah noch bevor er als Sohn des mächtigsten Mannes der Welt anerkannt wurde.
    Name: Beast
    Rasse: Chimäre
    Geschlecht: -
    Kampfstil: Körper und Gift

    Taku wählte als Avatar die Chimäre der Griechischen Mythologie, die aus dem Körper und den Kopf eines Löwen, auf dem Rücken den Kopf einer Ziege und als Schwanz eine Schlange besaß, bei der Schlange entschied er sich für die giftigste aller Giftschlangen, den Inlandtaipan.

    Anfangs zurückhaltend, doch im Verlauf des Events wurde er immer mehr zu der wilden Bestie, die er auch verkörperte. Bei ihm gab es keinen toten Winkel, da er durch alle drei Köpfe sehen konnte und zwar gleichzeitig.

    Wenn er alleine Unterwegs war, wurde er zu Beginn oft wegen seines Aussehens für einen Wandernden Boss gehalten, da waren Angriffe von vielen Gruppen unausweichlich, die er allesamt vernichtete. Einzelne Mitglieder der Gruppen konnten flüchten und durch ihre Erzählungen entstand der Mythos der mächtigen Chimäre aus dem alten Griechenland erneut in der Welt des Dai Shi.
    2034 - Kaori Sumeragi Name: Kaori Sumeragi
    Herkunft: Japan
    Geschlecht: weiblich
    Alter: 21 Jahre

    Kaori Sumeragi war eine vollkommen durchschnittliche, junge Frau, die ein durchschnittliches Leben führte und durchschnittliche Leistungen erbrachte. Ihr Studium finanzierte sie mit gelegentlichen Auftritten als Gitarrenspielerin und Sängerin in verschiedenen Bars, ab und an aber auch mal als einfache Bedienung. Sie war zielstrebig, hatte aber ihrer Familienverhältnisse wegen kaum die Chance, dass zu erreichen was sie sich erträumte. Dennoch liebte sie diese mehr als ihr eigenes Leben und war bereit alles für sie zu opfern. So auch sich.

    Sie meldete sich freiwillig für das Dai Shi, verließ jedoch vor dem Beginn ihre Familie, um ihnen den Schmerz zu ersparen, sollte sie das Event nicht überleben. Die junge Frau schlug sich erstaunlich gut, unerwartet der Tatsache wegen, dass sie sich anfangs noch im Hintergrund hielt.

    Leider war das Event über kaum etwas über sie bekannt geworden, weshalb es ein Leichtes für sie war, nach ihrem tatsächlichen Sieg einfach zu verschwinden. Nur ihr Name, ihre Liebe gegenüber ihrer Familie und ihre unerbittliche Art den Gegner hinzurichten war alles, was den Fans in Erinnerung blieb.

    Es wird behauptet, sie habe sich zusammen mit ihrer Familie zurückgezogen und lebt nun ein ruhiges Leben, fernab des Dai Shi.
    Name: Hi no Inari
    Rasse: Kyūbiko
    Geschlecht: weiblich
    Kampfstil: Naginata und Flammen

    Kaori war wie der fuchsschwänzige Phönix aus der Asche, der nach dem Verrat ihrer Teamkollegen aus den Flammen emporstieg und alles um sich herum verbrannte.

    Anfangs hatte sie den Kampf vermieden, unterstützte höchstens die Spieler, mit denen sie sich zusammengeschlossen hatte und war auch nicht sonderlich bekannt bei den Fans. Doch dies änderte sich schlagartig.

    Mit ihrer legendären Naginata Amenonuhoko wütete sie durch die Reihen der Gegner, pfählte unzählige andere Spieler und zeigte der Welt, was es hieß ein Teilnehmer des Dai Shi zu sein. Jenen Gegnern, die nicht durch ihre Klinge starben, brannte sie das Fleisch von den Knochen, bis diese ihre letzten, gurgelnden Atemzüge machten.

    Spezialisiert auf allerlei Flammenmagie war sie sowohl aus der Distanz wie auch aus der Nähe ein wahrer Dämon, aus den Höllenfeuern entsprungen.

    Je weiter das Event fortschritt, desto weniger setzte sie ihre Naginata ein, sondern konzentrierte sich darauf, die ihr möglicherweise ebenbürtigen Gegner hinterrücks durch mächtige Flammenangriffe hinzurichten.
    2038 - Mihails Lahti Name: Mihails Lahti
    Herkunft: Finnland
    Geschlecht: männlich
    Alter: 10 Jahre

    Mihails wuchs in einer Familie auf, bei der man sich fragte wie zur Hölle die Eltern sich fortgepflanzt haben, mussten sie sich schließlich für die Paarung ein paar Minuten von ihrem heißgeliebten Belendiel trennen. Sobald der Junge zu alt für das Laufgitter war, musste er ständig auf dem Schoß seiner Mutter oder seines Vaters sitzen, da er sonst durch sein heiteres Herumgetobe beim Spielen störte. Dies führte dazu, dass er schon sehr früh mit Belendiel intensive Bekanntschaft machen durfte.

    Es wunderte demnach auch absolut niemanden, dass der Junge mit zehn genauso besessen von dem Spiel war wie seine Eltern. Und dass diese eher stolz als besorgt waren, als ihr Sohn für das allseits beliebte Dai Shi auserwählt wurde, braucht man sicherlich nicht erwähnen.

    Die Freude der Eltern über den Sieg war nicht von langer Dauer. Und das Paar rührte das Spiel nie wieder an.
    Name: Mene_Jouseen
    Rasse: Shifter
    Geschlecht: männlich
    Kampfstil: Feuer und Flucht

    Mene_Jouseen, dessen Name öfter mal verhaltenes Kichern von Finnischsprechenden erntete, war für sein Alter sehr raffiniert. Strategisches und taktisches Denken wurden ihn förmlich in die Wiege gelegt und er hatte Potential ein zweiter Sun Tzu zu werden, hätte er seinen Kopf in der realen Welt gelassen. So endete er jedoch in einem Spiel auf Leben und Tod, und gewann tatsächlich ohne auch nur einen anderen Gegner direkt zu töten.

    Der Einzelgänger, der sich auf Grund seines Avas gut verstecken, sich aber ebenfalls, wenn es heikel wurde ausgezeichnet verteidigen konnte, gewann letztendlich dadurch, dass der letzte Gegner bei dem Versuch der Dai Shi Crew beide zusammenzuführen und somit eine Konfrontation zu forcieren, von einem umknickenden Baum erschlagen wurde.
    2042 - Piya Ramschid Name: Piya Ramschid
    Herkunft: Nepal
    Geschlecht: weiblich
    Alter: 21 Jahre


    Piya Ramschid war eine junge Frau aus ärmlichen Verhältnissen in Nepal.
    Sie teilte sich einen PC für Belendiel mit mehreren Bewohnern ihres Dorfes. Als sie für Dai Shi auserwählt wurde, fieberte das ganze Dorf mit - und auch die Welt sah interessiert zu, da Piya angeblich dafür spielte, Geld für ihre Gemeinschaft
    zu bekommen ...

    Nach ihrem Sieg aber wollte sie davon nichts mehr wissen und verschwand mit ihrem neuen Reichtum in ein besseres Leben ...

    Seither wird immer mal wieder behauptet, jemand habe Pia 'dort und dort' gesehen - was auch 8 Jahre später eine gewisse Hysterie auslösen kann um die sogenannten 'Pia-Sichtungen'.
    Denn bis heute fragen sich genug Menschen, was aus ihr geworden ist...
    Name: Elendia'mae'yalasin
    Art by EvilFlesh
    Rasse: Hochelf
    Geschlecht: weiblich
    Kampfstil: Fernkampf und Fallen

    Piya hatte als Avatar eine zierliche Hochelfe, die mit Bogen und Fallen kämpfte. Der Bogen war magisch und machte guten Schaden, dazu platzierte sie geschickt Fallen ... Sie verwendete ihren Avatar sehr geschickt im Teamplay und es war auch ihre 'Standardgruppe', die das Endgame erreichte und dort den Sieger unter sich ausmachte...

    Ihre Bogenfertigkeiten waren gefürchtet. Pfeile wie aus dem Nichts, die nicht immer tödlich waren, jedoch gerne mal eine kritische Wunde verursachten. Der geschwächte Feind zog sich vorsichtshalber zurück und...
    landete in einer ihrer Fallen!
    Das war ihre häufigste Vorgehensweise, auch wenn sie natürlich noch auf anderen Wegen Gegner ausschaltete.
    In Dungeons war sie eine unverzichtbare Komponente, brachte sie doch immer dann einen perfekten Treffer an, wenn es kritisch wurde...

    Elendia'mae'yalasin sorgte nach dem Dai Shi dafür, dass es eine explosionsartige Beliebtheitssteigerung bei Elfen, wie auch Jägern gab. Zuerst in Belendiel sprossen quasi über Nacht zig neue Elfencharaktere aus dem Boden und selbst 4 Jahre später beim nächsten Dai Shi war ein Zuwachs von über 15% an elfischen Charakteren zu verzeichnen...
    2046 - Jesús Reynoso Name: Jesús Reynoso
    Herkunft: Peru
    Geschlecht: männlich
    Alter: 32 Jahre

    In Peru hat sich nicht vieles verändert, und wenn, dann zum Schlechteren. Die Guerillabewegung der 90er Jahre ist wieder aufgeblüht und einer der euphorischen Anhänger und Kämpfer ist Jesús Reynoso. Niemand konnte sagen, was in seiner Vergangenheit schief gelaufen war, doch alle waren sich einig, dass etwas ganz gewaltig krumm gewesen war.
    Heraus kam ein skrupelloser, fanatischer, sicherlich irgendwie psychisch kranker Mann, der für seine Sache mit (Herz)Blut kämpfte; auch wenn viele sagten, dass sein Grund für den Kampf gegen die Regierung letztendlich völlig nebensächlich war. Ihm ging es nur um die Macht und die Möglichkeit, Gewalt auszuüben.

    Während und nach dem Dai Shi kursierten Gerüchte und gruselige Geschichten darüber, dass er bei jedem gefallenen Gegner laut begann zu lachen und jeden Schlag und jeden Tod genoss.
    Vielleicht ereilte ihn auch daher sein Schicksal: nur wenige Wochen nach seinem Sieg wurde er tot in einem Graben gefunden, mit Schuss- und Stichwunden übersäht. Vermutlich ein Racheakt eines Verwandten seiner Opfer.
    Name: Jezuz
    Rasse: Fuchsmensch
    Geschlecht: männlich
    Kampfstil: Keule & Krallen, Biss

    Selten hat wohl ein Spieler die Natur seines Avatars so sehr verinnerlicht, wie der amtierende Sieger. Der Fuchs ist ein Raubtier, und Jesús Reynoso wurde ebenfalls zu einem. Er wählte eine ungewöhnliche Klasse, die es ihm ermöglichte, sich an den Toten zu nähren und draus Kraft zu ziehen. Zu Beginn vielleicht noch etwas zögerlich mit dem "Kannibalismus", gewann er bald an Sicherheit.
    Seine Taktik war einfach: einen Zweikampf provozieren, ihn mit Geschwindigkeit und Kraft zu gewinnen und dem Gegner entweder an die Kehle zu springen oder mit den Krallen aufzureißen. Wenn es die Zeit zuließ, nutzte er die Gelegenheit um mit Maul und Krallen zuzubeißen und sich zu stärken.


    5.2. Top Ten-Teilnehmer
    Diese Übersicht zeigt, wer für Nonomoto Enterprises die wichtigsten Teilnehmer bei dem diesjährigen Dai Shi sind. Dies können die unterschiedlichsten Spieler sein, jedoch haben sie alle etwas gemein: Auf die eine oder andere Art und Weise sieht Nonomoto Enterprises in ihnen den größten Nutzen.

    Nummer und Teilnehmer Real Life - Charakter Avatar
    # 1 - Shou-Bae Geum Name: Geum Shou-Bae / Shou-Bae Geum (europ. Reihenfolge)
    Herkunft: Südkorea
    Geschlecht: männlich
    Alter: 51 Jahre


    Shou war 11 Jahre alt, als Nonomoto "Belendiel" auf den Markt brachte. Als Einzelkind zweier Eltern, die viel arbeiten mussten und kaum zu Hause waren, verbrachte er viel Zeit allein und fand sehr schnell in Belendiel ein zweites Zuhause.
    Das Spiel sollte ihn nie wieder loslassen, er verbrachte jede freie Minute online, erlebte jeden Patch und jede Änderung hautnah mit, erschuf in den 40 Jahren "Belendiel" unzählige Charaktere und perfektionierte fast jede Klasse.
    Schulische Leistungen und Arbeit vernachlässigte er zunehmend, soziale Kontakte bestanden nur online, und auch da nur wenige. Er war das perfekte Ebenbild eines "Kellerkindes".

    Nonomotos Anfrage zur Teilnahme an Dai Shi erhielt er nicht das erste Mal. Tatsächlich hatte er sie seit dem zweiten Dai Shi jedes Mal erhalten - und jedes Mal aus Furcht abgelehnt. Jetzt jedoch, mit Anfang Fünfzig, allein, einsam und unglücklich, erreichten ihn lang unterdrückte Sehnsüchte nach einer Familie, Liebe und Freunden.
    Was bringt einem mehr Aufmerksamkeit, mehr freundliche Lächeln und mehr Bestätigung als ein Sieg in Dai Shi? Und sollte es wider Erwarten nicht mit dem Sieg klappen ... als wenn sein Leben es wert gewesen wäre, es zu leben.

    Als Spieler der ersten Stunde und mit den meisten gespielten Stunden überhaupt (mit Abstand), als Spieler der jedes kleinste Detail des Spiels hundertprozentig kennt, stuft ihn Nonomoto als Spieler #1 ein.
    Name: Cheo
    Art by Yue-Iceseal
    Rasse / Klasse: Mensch / Heiliger Krieger
    Geschlecht: männlich
    Kampfstil: Heilige Magie / Tank (Schwert & Schild)

    Cheo ist all das ... was sein Spieler nicht ist: wunderschön und gut aussehend, kräftig, stark, mächtig und ... gut aussehend. Es ist nichts Neues, dass Shou online das auslebte, was er in der Realität nicht bieten konnte oder wollte.
    Doch sein Avatar für das Dai Shi, der Avatar, an den sich jeder erinnern wird (denn egal ob Sieg oder nicht, er WIRD Eindruck hinterlassen), sollte einer sein, den die Frauen anhimmeln, den die Männer bewundern, den die Kinder als ihren Helden feiern. Eine gute Seele, ein mächtiger Streiter für das Gute. Diesem Avatar ... nein, MIT diesem Avatar, würden ihm nach seinem Sieg alle zu Füßen liegen. Oder ihn zumindest interessiert ansehen.

    Der Kampfstil ist der Klassiker unter den unkaputtbaren Stilen: Der Kampf mit Schild und Schwert, der darauf ausgelegt ist, viel einstecken zu können und stoisch zwar wenig, aber steten Schaden zu machen, bis der Gegner klein gekriegt wurde. Unterstütz wird das Ganze durch heilige Magie, die primär aus Heil- und Stärkungszaubern besteht.
    # 2 - Alina Denaux Name: Alina Denaux
    Pseudonym: Ninny
    Herkunft: Beynac, Dordogne, Frankreich
    Geschlecht: weiblich
    Alter: 94 Jahre

    Alina hatte sich in ihren jungen Jahren nie viel aus Computerspielen gemacht. Für sie war es Kinderkram für Männer, die nicht erwachsen werden wollten. Als allerdings ihr letztes Kind das Haus verließ um in Paris studieren zu können, wusste sie, als ewige Hausfrau, nichts mit ihrer Zeit anzufangen. "Empty Nest Syndrom" hatten ihre drei Kinder ihr immer liebevoll unterstellt, wenn sie jeden Abend anrief oder Nachrichten schrieb. Da dies den Kindern, und vor allem dem jüngsten Sohn, bald auf die Nerven fiel, setzte er sich mit seiner Mutter zusammen, um ihr neue Hobbys zu besorgen.
    Eines war Belendiel, das zu diesem Zeitpunkt auf dem Markt kam.
    Alina sträubte sich anfänglich, doch sie hatte kein großes Interesse an Gartenarbeit, wollte nicht wie ihre Oma damals zu Hause sitzen und stricken und irgendwann setzte sie sich tatsächlich mit dem Computerspiel auseinander.
    Sie wurde schnell Fan von Belendiel und hat die letzten rund vierzig Jahre exzessiv alle Erweiterungen gespielt, und sämtliche Dai Shi Spiele gespannt im Fernsehen verfolgt.
    Mit nun 94 hat sie nicht nur sechs Enkelkinder, sondern auch Rückenprobleme, eine Blase, die nicht einmal mehr ein Glas Wasser hält, Atemschwierigkeiten, Arthritis, Grauer Star und sonstige Wehwehchen, die irgendwann im Alter kamen. Sie war alt, sie hatte ein gutes Leben geführt, sie wusste, dass sie nicht mehr viel älter werden würde und sie wollte auf ihre eigene Art abtreten: weshalb sie sich für Dai Shi meldete, um ihre jahrelange Erfahrung auf die Probe zu stellen und bei einem Sieg ihrer Familie etwas Geld zurück zulassen.
    Das Töten in dem Spiel ist für sie nur eine minimale Hemmung: jeder der Spieler hatte sich schließlich freiwillig gemeldet und weiß daher, worum es geht.
    Name: Peanutbutterjelly
    Pseudonym: PBJ
    Rasse / Klasse: Zentaure / Krieger
    Geschlecht: männlich
    Kampfstil: Schwert / Harpune / Tritt

    Zentauren sind starke, elegante Kreaturen und Alina konnte selbst in ihrem Alter den ausgezeichneten Körperbau, dem sie ihrem PBJ gegeben hatte, würdigen. Oh, und wie sie ihn würdigen konnte.
    Sie war sich bewusst, dass sie aufgrund der größeren Fläche ein leichteres Ziel abgab, allerdings hatte sie genug Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Kreaturen in Belendiel gesammelt, sodass sie wusste, dass viele Nachteile durch andere Vorteile aufgewogen wurden - sofern man denn damit umgehen konnte.
    Zentauren sind schnell, flexibel, ausgestattet mit ausgezeichneten Reflexen und gutem Gehör und kräftigen Beinen.
    Der Name ihres Avatars stammt von einem ihrer Enkelkinder, das dabei war als sie den Charakter erstellte. Auf die Frage, wie sie ihren Zentauren nennen sollte, kam Peanutbutterjelly als Antwort.
    # 3 - Athan Walker Name: Athan Walker
    Herkunft: Australien
    Geschlecht: männlich
    Alter: 17 Jahre

    Athan wurde in eine sehr reiche Familie geboren für die Geld alles bedeutet. Mit der Familiendevise, dass man für Geld alles kaufen kann, wuchs Athan auf und glaubte selbst fest daran. Seine Eltern waren für ihn mehr Fremde als nahe Bezugspersonen, da er nur von Kindermädchen und Bediensteten aufgezogen wurde. Meistens sah er seine Eltern nur, wenn sie ihn zu irgendwelchen Veranstaltungen mitnahmen, bei denen Wert auf sein Erscheinen gelegt wurde. Sein einziger Halt und sein Licht war seine jüngere Schwester, die ihm alles bedeutete. Doch im Gegensatz zu ihm, war sie nur ein „Abfallprodukt“ seiner Eltern und wurde nie offiziell von seinen Eltern anerkannt. Sie bekam nicht einmal einen Namen und als er davon erfuhr gab er ihr den Namen Alinga, worüber sie sich sehr freute.

    Erst später erfuhr er, dass sie als „Ersatzteillager“ für ihn gezeugt wurde, falls er krank werden sollte und Organe benötigen würden. Im Alter von 10 Jahren erkrankte Athan an einem Virus, der sein Herz so sehr schwächte, dass er ohne ein neues Herz nicht überleben würde. Überraschend schnell war ein Spenderorgan für ihn gefunden worden, doch erst als er nach seiner Operation wieder zu Hause war erfuhr er, dass er das Herz von Alinga bekommen hatte. Seine Eltern machten sich nicht einmal die Mühe sie anständig zu bestatten sondern gaben ihren Körper zur Forschung frei. Der Verlust traf ihn hart, denn Alinga war seine Sonne in dieser Welt. Sie war die Einzige, die ihn verstand und ihn so liebte wie er war. Seine Mordfantasien, die schon existierten als Alinga noch lebte doch durch sie gezügelt wurden, nahmen immer sadistischere Züge an und er verlor sich immer mehr in ihnen.

    Doch niemand, erst recht nicht seine Eltern, nahm seine Veränderungen war, hatte er doch schon früh gelernt den perfekten Sohn zu spielen. Vom Schmerz überwältigt floh er von der realen Welt nach Belendiel, welches er jeden Tag etliche Stunden spielte. Es ging sogar soweit, dass er selbst in der Schule nicht darauf verzichten konnte und in den Pausen regelmäßig auf seiner, natürlich immer modernsten, MNE spielte. Trotz der vielen Stunden, die er in der Onlinewelt Belendiel verbrachte, war er ein sehr guter Schüler, was aber bei seinem überdurchschnittlichen IQ nicht verwunderlich war.

    Sein größtes Heiligtum in der Villa seiner Eltern war ein großer Raum, in dem er fast seine ganze Freizeit verbrachte. Ein kleiner Teil seines Raumes war seiner Schwester gewidmet, der er einen kleinen Schrein einrichtete. Doch selbst Belendiel konnte ihn in seinen späten Teenagerjahren nicht mehr von dem Schmerz über den Verlust seiner Schwester hinweghelfen. Athan hatte auch keine Freunde und er wollte auch keine haben, denn in seinen Augen würden diese ihn sowieso nur wegen seines Geldes mögen.

    Detailgetreu mit analytischen Berechnungen, Zeichnungen und sogar Essais brachte er verschiedene Arten zu sterben auf Papier. Seine Fantasien schrieb und zeichnete er auf Papier, da man diese, anders als bei einem PC (welche sich immer automatisch mit dem Internet verbanden), nicht zurückverfolgen kann. Alle diese Tode hatten jedoch eins gemeinsam, sie waren nie natürlichen Ursprungs. Je mehr Zeit verstrich umso brutaler und sadistischer beschrieb Athan die Morde, doch es fehlte ihm immer der Mut seine Konzepte auch tatsächlich in die Tat umzusetzen. Bis Dai Shi in sein Leben trat und er dies als die Chance sah seine Werke real werden zu lassen. Das Beste war, dass er die Leute völlig legal töten konnte und sollten sie dabei leiden, nun das war ganz sicher nicht seine Schuld. Wahrscheinlicher war, dass die Zuschauer begeistert darüber sein würden, wenn seine Opfer nicht so schnell sterben würden.

    Mit Dai Shi erhoffte er sich die letzte Hemmschwelle zu überschreiten und endlich seinen großen Traum zu verwirklichen. Seine über alles geliebte Schwester zu rächen und seine verhassten Eltern auf brutalste Weise zu töten.
    Name: Rithil
    Rasse / Klasse: Schattenelf / Hexer
    Geschlecht: männlich
    Kampfstil: Langschwert, Flüche, Krankheiten und Gifte

    Ein Hexer greift seine Feinde mit dem Schwert oder mit Magie, wie Krankheiten und Flüche, an. Geübte Hexer können ihre Waffe auch mit Gift bestreichen, was jedoch den Umgang mit Alchemie erfordert. In den Augen von Athan war das der perfekte Avatar um seine Opfer leiden zu lassen. Als Schattenelf kann er im Dunkeln sehen, was es ihm erleichterte seine Opfer zu überraschen. Dass er dafür bei Tage etwas schwächer war störte ihn nicht sehr, denn sobald er im Schatten stand war er ja wieder bei vollen Kräften. Auch dass es nicht überall Schatten gab war ihm bewusst, doch auch dafür hatte er einen Plan. Vorerst würde er Gebiete ohne Schatten meiden und erst wenn er die richtige Ausrüstung erworben hatte würde er sich in diese Gebiete wagen.

    Besonders die Flüche des Madenbefalls, bei dem die Opfer langsam von Maden gefressen werden, wenn sie kein Gegenmittel haben, und der Zeithauch, bei dem die Opfer langsam verwesen, wenn sie kein Gegenmittel haben, haben es dem Jungen angetan. Seinen Forschungen zu Folge sollten gerade diese beiden Flüche große Schmerzen verursachen, doch zu seinem Bedauern ist es nur seine Theorie. Er kann es kaum abwarten bis er sie ausprobieren kann, obwohl es noch eine Weile dauern wird bis er diese Skills lernen kann. Bis dahin wird er sich intensiv der Flora und Fauna von Dai Shi widmen, denn immerhin gibt es, abgesehen von den eigenen Fähigkeiten, unendliche Möglichkeiten andere zu töten.
    # 4 - Vlad XXX Draculea Name: Vlad XXX Draculea
    Herkunft: Transsilvanien
    Geschlecht: männlich
    Alter: 35 Jahre

    Vlad XXX ist ein direkter Nachkomme von Vlad III, welcher die Vorlage des allseits bekannten 'Graf Dracula' ist. Diese Verbindung ist selbst in seiner Familie nur noch sehr wenigen Mitgliedern bekannt und noch weniger von ihnen interessieren sich dafür. Trotzdem ist Vlad als Name für einen Sohn in der Familie als Ehre angesehen, wird dieser doch nur an einen erstgeborenen Sohn vergeben. Vlad XXX ist einer der wenigen, der die Herkunft seiner Familie kennt und sich auch dafür interessiert.

    Im Alltag ist er ein ganz normaler Büroangestellter und auch vollkommen unauffällig, doch ihm wäre es lieber, wenn seine Familie wieder das Ansehen und die Macht bekäme, welches sie vor ca. 650 Jahren mal hatte. Aus diesem Grund hat er sich auch bei Dai Shi angemeldet, er will damit erreichen, dass der Name seiner Familie und ihre Herkunft wieder in das Gedächtnis der Menschheit gebracht wird. Bei seinem Outing als Spieler des Dai Shi machte er eine Ansprache, dass sein Avatar seinem Berühmtesten Vorfahren nachempfunden sei und er sich frage, ob es auf der Welt jemand gibt, der seinen Vorfahren erkennen wird. Nach voriger Absprache mit Nonomoto Enterprises wurde nur das Aussehen und der Name seines Avatars bekannt gegeben, aber nicht seine Rasse oder Fähigkeiten.
    Um das Herausfinden des Vorfahren weiter zu erschweren, wurde Vlad auch nur mit Vlad vorgestellt.
    Name: Adcalur
    Rasse: Vampir
    Geschlecht: männlich
    Kampfstil: Vampir & Katar

    Dar Avatar basiert auf seinem Vorfahren, genauso wie sein Name Adcalur. Dieser soll auf Dracula hindeuten, darum hat er ein Anagramm als Namen für seinen Avatar benutzt.
    Für ihn war von Anfang an klar, dass er einen Vampir als Avatar spielen würde - dies war auch neben dem Ablauf des Outing eine seiner Bedingungen für seine Teilnahme.

    Eigentlich wollte er einen reinen Vampir ohne Waffen erstellen, doch wie hätte er seine Opfer ohne eine Waffe aufspießen sollen, so wie es Vlad III, auch genannt 'Pfähler', damals gemacht hatte. Ein Speer, eine Lanze oder ähnliche Waffen wären für diesen Zweck zwar besser geeignet, aber durch die Katar kann er leichter zwischen seinen beiden Künsten hin und her wechseln, da er für beide grundsätzlich sich direkt bei seinem Opfer befinden muss.

    Der Vampir ist ein Starker und wendiger Kämpfer, der aber nur über wenig Verteidigung verfügt. In der Nacht oder an dunklen Orten fühlen sich Vampire am wohlsten und können dort viel effektiver zuschlagen. Die wahre Macht eines Vampirs wird allerdings erst durch das trinken des Blutes seiner Opfer entfaltet, dies erhöht seine Stärke und reduziert etwas die Lichtempfindlichkeit.
    Im Gegensatz zu den Geschichten, kann er sich auch Tagsüber und an erleuchteten Orten aufhalten und gar kämpfen. Allerdings geschwächt, je nach Helligkeit - wobei die erst beginnt zu wirken, wenn es taghell ist.
    # 5 - Kasumi Akihito Name: Kasumi Akihito
    Herkunft: Japan
    Geschlecht: weiblich
    Alter: 21 Jahre


    Kasumi ist die Enkeltochter des altehrwürdigen Kaisers von Japan. Sie ist traditionell erzogen, was in der Kaiserfamilie nicht verwundern sollte. Als jüngstes Familienmitglied wuchs sie im Zeitalter von Belendiel auf. Auch wenn ihre Verpflichtungen nicht viel Zeit für das Spiel übrig ließen, wurde sie eine ansehnliche und talentierte Spielerin...
    Was die Kaiserfamilie sogar ganz untraditionell auszunutzen wusste: Irgendwann sah der Kaiserhof es ein, dass man damit durchaus Volksnähe vormachen konnte, weshalb man ihr Spielen förderte - was dem Kaiserhaus ungeahnte Sympathiewerte bescherte!

    Ein drohender Staatsbankrott - und die Idee, etwas mit einer Kaiserstochter anzufangen - verwickelten Kasumi in das derzeitige Dai Shi: Oda Nonomoto setzte seien Macht (und sein Geld) ein, um den Staatsbankrott von Japan zu verhindern - und den Kaiser zu erpressen! Im Gegenzug muss Kasumi nun bei Dai Shi mitmachen, was nicht mal ihr schlimmstes Martyrium ist...
    Sie lebt während des Dai Shi bei Oda Nonomoto höchstpersönlich. Was sie dort erwartet, hat sie gleich in der erstes Nacht am eigenen Leibe erfahren! Jetzt nimmt sie an Dai Shi teil, spielt um ihr Leben wie alle anderen auch, spielt für den Haushalt und gegen die Pleite ihres Heimatlandes und muss sich des alten Lustmolchs erwehren. Weshalb sie gerne mehr wie die 8 Stunden online ist - denn so ist zumindest ihr Geist weit weg von dem, was sie in der Realität erwartet...
    Name: Deneyra Prinistra
    Art by MercurialXen
    Rasse: Drachenanbeter (menschlich)
    Geschlecht: weiblich
    Kampfstil: Speer und Feuermagie

    Da die arme Kasumi für das Dai Shi in die Höhle des Löwen gezogen ist, nämlich in die Privatgemächer des guten Oda Nonomoto, ist ein Outing sowieso nicht drin. Auch sollte ihr Avatar keine Spur zu ihr herstellen...

    Also fiel Kasumis Wahl auf einen Avatar, der eines Fantasysettings würdig ist: Drachenanbeter.
    Diese sind keine eigene Rasse, nein. Vielmehr definieren sich Drachenanbeter über ihre gemeinsame Religion - Wesen verschiedenster Herkunft sind in ihrem glauben vereint, dass Drachen die höchsten und vollkommensten Geschöpfe darstellen. Daher der Name Drachenanbeter, da sie einen regelrechten Kult um die geflügelten Wesen betreiben.
    Nicht selten leben Drachenanbeter sogar in Gruppen in einem Drachenhort - dabei helfen sie den Drachen, ihre Jungen aufzuziehen und zu beschützen, teilen Nahrung mit ihnen... eben wie in einer richtigen Symbiose.
    Die Drachen belohnen die 'Jünger' mit einem der wertvollsten Güter, das sonst nur unter schwierigsten Bedingungen (Dem Kampf mit einem Drachen) zu haben ist: Drachenschuppen! Diese haben eine bisweilen hohe magische Kraft oder Verstärkung und eine Rüstung oder eine Waffe aus Drachenschuppen lassen einen die mächtigsten Zauber wirken...

    Kasumis Avatar ist ein Mensch - um sich nicht großartig umgewöhnen zu müssen! Dazu ist Deneyra mit einem Speer und einer Rüstung aus Drachenschuppen ausgestattet. Der Speer ist eine gute Waffe, den sie sehr geschickt einsetzen kann. Die Rüstung verleiht ihr ein hohes magisches Potenzial für Feuermagie...
    Da Kasumi traditionell und auch eigentlich gutherzig ist, bevorzugt sie Duelle in offener Konfrontation. Da sie jedoch bei Oda Nonomoto lebt, bröckelt diese Gutmütigkeit, nicht auch zuletzt deswegen, da es um ihr Leben geht...
    # 6 - Megumi Kobayashi Name: Megumi Kobayashi
    Herkunft: Kyoto (Japan)
    Geschlecht: weiblich
    Alter: 22 Jahre


    Megumi wurde in Kyoto geboren und lebt momentan auch dort. Ihre Kindheit war nicht geprägt durch die typischen Schläge, Drogen oder Prügeleien, sondern durch die vielen Streits ihrer Eltern, die sie hautnah miterleben durfte. Nie wurden auch ansatzweise die Probleme nach außen getragen und nichts trübte das Bild einer perfekten japanischen Familie – sie verstand, dass Lügen und Verheimlichen eine akzeptable Sache war. Der Grundstein für ihr verdrehtes Weltbild war gelegt und schon angeborene, dezent falsche Verkabelungen im Hirn noch verstärkt.
    Mit 5 Jahren fing sie an zu tanzen und sofort wurde ihre tiefe Leidenschaft dafür entfacht. In den rhythmischen Bewegungen zu der Musik vergaß sie später all ihre Sorgen, all ihre Probleme und war einfach frei. Schon früh war ihr somit klar – sie würde Profitänzerin werden. Heute ist sie fester Teil eines Ensembles in Kyoto.
    Nur wenige Jahre später stolperte sie im Internet per Zufall über die vielen bunten Werbebanner von dem Spiel 'Belendiel'. Der Name war ihr durch die Schule nicht unbekannt und nach der Installation wurde sie von der ersten Minute an immer weiter in die virtuelle Welt gezogen. Ihr Leben bestand schlussendlich nur noch aus den zwei Bereichen des Spielens und Tanzens.
    Entgegen all ihrer manischen Anfälle – Stimmungsschwankungen wäre in ihrem Fall schon ein untertriebenes Wort - in denen sie die halbe Einrichtung ihrer Wohnung zerstört oder kurz davor ist wahllos Menschen zu töten, ist sie in ihren klaren Momenten eine ordentliche und verantwortungsbewusste Person. Bei Problemlösungen zeigt sie eine große Kreativität und glänzt vor allem in unglaublich produktiven, schnippischen Kommentaren.
    Warum sie beim Todesspiel teilnimmt? Wegen ihrer starken Misanthropie? Wegen dem Spaß am Töten? Nein. Aus purer Rachelust und Jähzorn.
    Eine ehemals recht gute Freundin war mit ihr umgegangen wie mit einem verdammten Putzlappen. Mehrfach wurde Megumi durch sie verraten, fallen gelassen, ausgenutzt und schlussendlich sogar als Sündenbock für einen Diebstahl genutzt. Tief reichen die seelischen Verletzungen und entluden sich in purem Hass.
    Schon immer hatte sie eine Abneigung gegen Menschen – doch nun fielen alle Filter weg und die letzten verbliebenen Sicherungen in ihrem Hirn schmorten durch.
    Sie kennt die Belendielcharaktere ihres Ziels und weiß, dass alle ein Merkmal gemeinsam haben – was in Dai Shi von ihr sicher nicht anders gehandhabt werden würde. Die gesuchte Person war schließlich nicht mit mehr Intelligenz als eine Kartoffel gesegnet.
    Bei den Spielern ist sie durch starke Präsenz im Chat, zahlreiche PvP-Siege und der Unbarmherzigkeit selbst gegenüber Teammitgliedern bekannt. Nur ''The mad one'' genannt ist sie sowohl gefürchtet - aber auch gerne in Instanzen als Mitspieler gesehen.
    Möge die Jagd beginnen. Und möge sie blutig enden.
    Name: Nikushimi
    Art by Wen-M
    Rasse: Feuerdämon
    Geschlecht: -
    Kampfstil: Magie, die Klauen, der peitschende Schwanz

    Nikushimi (welch passender Name) wurde von Megumi recht schnell in der Masse der Rassen gefunden. Ein Ding, was einem Menschen nur noch im Ansatz ähnlich sah, mit der Kraft des Feuers und roher Gewalt auf seine Gegner zuging und vor allem mit präzisen Schnitten unglaubliche Qualen bereiten konnte.

    Die Markenzeichen des Wesens sind nicht zu übersehen – Flammen, Klauen, Knochenschwanz. Eine tödliche, folternde Kombination, die das Innere des Menschen hinter dem Avatar in Perfektion darstellten.
    Das Feuer der Wut, der Rache, der Enttäuschung ist am Dämon selber nur Einschüchterungseffekt und im Normalfall ohne Wirkung auf Gegner. Lediglich bei einem Skill expandieren die Flammen in einer begrenzten Explosion um den Körper herum. Anders verhält es sich mit extra beschworenen Flammen, die das Fleisch besser brutzeln als jeder Grill.
    Die Klauen machen andere Waffen an dem knochigen Etwas absolut überflüssig. Präziser als jeder Dolch, schneller als jedes Schwert können die je drei scharfen Krallen Schnittwunden und Löcher in den gegnerischen Körper zaubern. Die Skills sind auf maximale Schmerzen ausgelegt.
    Der lange Schwanz dient als sehr begrenzte Fernkampfwaffe, welche die Feinde in Schach hält. Beine werden damit weggezogen und kurzzeitig zusammengebunden, Gesichter mit einer paar Striemen verschönert und das Hirn mit schnellen Bewegungen verwirrt.
    Es liegt in der Nautr der Sache, dass Wasser der größte Feind des Feuerdämons und auch Tarnung im Dunkeln keine Stärke des Avatars ist.

    Nikushimi will sich allerdings gar nicht verstecken. Er will töten. Er will das Wimmern hören. Er will Leid.
    # 7 - Charlotte De'Rosier Name: Charlotte De'Rosier
    Herkunft: Eureka, Kalifornien
    Geschlecht: weiblich
    Alter: 21 Jahre


    Charlotte - nicht Charlie, vielen dank - ist eine berühmte vBloggerin und stolze Gamerin. Außerdem spielt sie Gitarre und hat vielleicht, aber auch nur vielleicht ein kleines Nikotinproblem. Sie wuchs in einem komplizierten Haushalt auf, war schüchtern und schlecht darin, Freundschaften zu schließen, sodass sie sich in das beliebte Belendiel stürzte, das ihr am Ende mehr Selbstbewusstsein schenkte als das Verprügeln dreier Jungs hinter der Grundschule als diese einen Hund quälten. Nach dieser Aktion machte sie nicht nur einen Charakterwechsel durch, sondern hatte auch eine Suspendierung vom Unterricht am Hals, sodass sie zwei Wochen ungestört weiter Computerspiele zocken konnte.

    Im Laufe der Zeit wandte sie sich auch anderen Spielen zu und machte Let's Plays, die ihr zweifelhaften Internetruhm bescherten. Von einigen geliebt und gefeiert, wird sie von vielen Jungs/Männern als 'fake' bezeichnet. Also begann sie eine Mission den Herren der Schöpfung gehörig in den Arsch zu treten, und sie in unterschiedlichen Events, Wettbewerben und Raids in Grund und Boden zu spielen.

    Sie meldet sich bei Dai Shi an, um auch den letzten Skeptiker zu überzeugen. Denn es war für sie keine Frage, wer der Gewinner am Ende ist. Charlotte ist sich sicher, dass sie am Ende triumphierend über alle stehen wird.
    Name: Semiramis
    Rasse / Klasse: Mensch / Kriegerin
    Geschlecht: weiblich
    Kampfstil: Mischung aus Capoeira und Wu Shu, kämpft mit einem harten Stab, der sich in ein Schwert verwandeln kann

    Der Avatar basiert auf rein logischen Überlegungen: Mensch, Kriegerin; flexibel, wendig, schnell und stark war der Körper am leichtesten zu bewegen und konnte ebenfalls ihr persönliches Talent für Kampfsport importieren.

    Semiramis hat zwar keine starke Abwehr, kann aber leicht Attacken ausweichen, hoch und weit springen, und blitzschnell zurückschlagen. Ihre Waffe ändert sich im Millisekundenbereich von stumpfer, langer Stab in scharfes kurzes Schwert, sodass sie nicht unbedingt auf Nahkampf angewiesen ist.
    # 8 - Hunter D. Chase Name: Hunter D. Chase
    Art by omupied
    Herkunft: Arizona
    Geschlecht: männlich
    Alter: 29 Jahre

    Hunter Chase ist ein weltbekannter Extemsportler und der milliardenschwere Erbe von Caine Amadi Inc., der seine Eltern im zarten Alter von gerade mal 15 Jahren durch einen tragischen Unfall verlor - sie wurden beim Kitesurfen von Nilpferden gefressen. Doch statt sich von diesem schicksalshaften Ereignis abschrecken zu lassen, fand er seine Bestimmung in lebensgefährlichen Sportarten und dem damit verbundenen Nervenkitzel. Selten fühlte er sich lebendiger als in der Situation wenn er ein Selfie von sich machte, mit nur einer Hand beim Free-Solo-Klettern.

    Angefangen hatte er mit den harmlosen Sportarten wie Fallschirmspringen, Bungee-Jumping, Shetlandponyreiten oder Klippenspringen, doch schon bald war ihm der einfache Adreanalinrausch nicht mehr genug. Es folgte Base-Jumping, Wildwasserkajak, Bärenringen, Highlining u.s.w., was man halt so finden konnte um an seine Leistungsgrenze zu stoßen und diese zu überschreiten. Keiner machte jemals eine bessere Figur in einer Wingsuit, was vielleicht nicht maßgeblich war für den Titel Sexiest Bachelor Alive 2048, aber zumindest von vielen schwärmenden Frauen bestätigt wurde. Tatsächlich aber, trotz der Tatsache dass ihm unzählige Frauen - und Männer - zu Füßen lagen, gab es in seinem Leben immer nur eine Dame, der sein Herz gehörte: Seine Großmutter. Jeden Tag - wenn er nicht gerade im Grand Canyon klettern war oder beim Cave Diving im Marianengraben - verbrachte er bei ihr, erzählte ihr von seinen Abenteuern und stellte neue Bilder auf, die er in den unglaublichsten Situationen von sich gemacht hatte. Und mit jedem Besucht, mit jeder Geschichte und jedem Bild erklärte er ihr aufs Neue, dass er ihr geliebter Enkel war, der einfach alles für sie tun würde - selbst sein Leben geben um ihre Alzheimer-Demenz zu heilen.

    Für die Welt mochte es aussehen wie ein weiterer Versuch seine Grenzen auszutesten, einen neuen Rekord aufzustellen oder mehr Motive für Selfies zu finden, doch für das Dai Shi hatte er sich nur aus einem einzigen Grund gemeldet: Dem Wunsch mitzuerleben, wie seine Großmutter im beim Kampf um Leben und Tod zusah und eines Tages voller Stolz sagen würde: „Das ist mein Enkel!“
    Name: Yaeger
    Rasse: Nymëris Valion
    Geschlecht: männlich
    Kampfstil: rohe Gewalt


    Hunter wählte als Avatar etwas, dass ihm in seinen Augen die besten Chancen ermöglichte seine Gegner auf bestialische Art und Weise hinzurichten und dabei noch immer eine ungemein gute Figur zu machen. Als Teil des alten Wüstenvolkes zählten die Raubtierwandler zu den Stärksten, die allein mit roher Gewalt die mächtigen Wüstenwürmer erlegen konnten. Sie sind schnelle aber ebenso robuste Jäger, die sich ihrer Beute eher im offenen Kampf stellen als diese hinterhältig zu legen. In ihrer Leuform - die sie vorwiegend im Kampf nutzen - sind sie Mannsgroße Naturgewalten, deren dichtes Fell undurchdringbar zu sein scheint und selbst den Elementen trotzt.

    Ihr größter Schwachpunkt ist wohl die Tatsache, dass sie reine Nahkämpfer sind, den sie jedoch gern durch ihre Geschwindigkeit ausgleichen, indem sie ihre Gegner zu Boden reißen und gnadenlos zerfleischen. Waffen und Rüstungen gelten in ihrer Kultur als Zeichen von Unfähigkeit und werden nur von Sandmaden genutzt - was ihre Bezeichnung für Schwächlinge ist. Demzufolge wissen sie auch nicht damit umzugehen, was sie aber auch gar nicht müssen. Ruhmreich ist nur der, der einen größeren und stärkeren Gegner mit der bloßen Körperkraft bezwingen kann.

    Die Wahl war perfekt, so denkt man, kann man diesem charmanten Grinsen doch kaum widerstehen, wenn er in seinen gewaltigen Pranken den abgetrennten Kopf seiner Beute hält und dieser mit der Kralle ein ebensolches Lächeln zaubert. Ein unvergessliches Bild - von jeden Spieler eines, der seinen Klauen zum Opfer fallen würde.

    Hört seinen Kampfschrei und seid euch gewiss, dass euer qualvolles Ende bevorsteht: Tod den Sandmaden - „Rahash aras Morr!“
    # 9 - Ian Oakey Name: Ian Oakey
    Herkunft: Großbritannien
    Geschlecht: männlich
    Alter: 18 Jahre


    Ian Oakey ist im westlichen Europa, vor allem in Großbritannien und Umgebung mittlerweile sehr bekannt.
    Er gilt als das neue Geigen-Talent, die Presse dichtet ihm sogar den Titel 'Wunderkind' an.
    Seit seinem 11. Lebensjahr steht er vor der Kamera und im Tonstudio, performed alte Klassiker im klassischen Stil und wirkt so dem Trend zum Modernen Geigenspiel entgegen, der Anfang des 21. Jahrhunderts Umlauf fand; und seine Art zu Spielen findet tatsächlich großen Anklang, sodass er es zu einer gewissen Berühmtheit gebracht hat.

    Den tatsächlichen Grund, weshalb sich Ian bei Dai Shi gemeldet hat, kennt die Öffentlichkeit nicht. Die Presse und auch die meisten Menschen vermuten dahinter eine Marketingstrategie, da sich mit höherem Alter der Stempel des 'Wunderkinds' immer schwerer vermarkten lässt.
    Tatsächlich war Nonomoto aber gerissen und haben Ians 6-jährige Schwestern entführt. Daisy und Summer sind Zwillinge und da sie erst so spät nach Ian geboren wurden, liebt er sie abgöttisch. Eine Tatsache, die Nonomoto sich offenbar zu nutzen wusste ...
    Name: Pan
    Art by maxetormer
    Rasse: Satyr
    Geschlecht: männlich
    Kampfstil: Bardenzauber & Degen

    Pan ist als Barde ein gewandter Nahkämpfer, der sich jedoch wenn möglich aus dem primären Kampfgeschehen raushält. Vielmehr sind seine Bardenzauber auf Unterstützung seiner Gefährten, Stärkung von Fähigkeiten und Resistenzen sowie Schwächung, Verwirrung und Täuschung der Gegner ausgelegt. Für den Ernstfall kämpft er mit dem Degen.

    Als Satyr kann er zudem recht schnell laufen und weiß sich zudem im Wald zu verbergen.
    # 10 - Anastasia (Anya) Makarov Name: Anastasia (Anya) Makarov
    Herkunft: Russland
    Geschlecht: weiblich
    Alter: 28 Jahre

    Anastasia ist eine junge Frau, die man im Volksmund als 'Mauerblümchen' bezeichnet: Obwohl recht attraktiv, ist sie sehr scheu, pflegt kaum Kontakte und ist auch sonst eher für sich alleine, wenn man von zwei halbwegs echten Freundinnen absieht...
    Geboren und aufgewachsen ist sie in Wladiwostok, an der Pazifikküste von Russland. Ihr Vater hatte die Familie früh verlassen und die Mutter ist eine verbitterte Einzelgängerin, die viel arbeitete und noch mehr trank. Was Anastasia schon früh sich zurückziehen ließ. Sie suchte kaum Kontakte, lebte lieber still und heimlich für sich, dabei gerne träumend und lesend. Sie absolvierte die Schule mit guten Noten, konnte sich aber keine Uni leisten und ging in Ausbildung in der städtischen Bibliothek, da ihr das Lesen von und Arbeiten mit Büchern sehr vertraut war und ihr einen Halt gab. Nach bestandener Ausbildung bot man ihr zumindest eine Halbtagsstelle an, die sie mit so viel Freude, wie sie sich traute, öffentlich zu zeigen, auch annahm.
    Von Belendiel weiß sie natürlich und besitzt auch einen Computer zum Spielen - da das Spiel aber im Endeffekt 'soziale Kontakte' (von denen ihr die zwei Mitarbeiterinnen in der Biblithek in ihrem Bereich schon mehr als ausreichten) bedeutete, spielte sie nicht wirklich, sondern las lieber die Geschichten zu Belendiel. Ob Bücher, Blogs im Netz, Foren mit Geschichten einzelner Spieler, Fan Fictions oder Romane zum Spiel - sie verschlang alles. Bleibt die Frage, wie Anastasia zu Dai Shi kam...
    Nun, GAR NICHT! Bei Anastasia wurde von einem Arzt (nach einer nur oberflächlichen Untersuchung) eine Schlafkrankheit am Anfang ihrer Ausbildung festgestellt, die sie Teile ihres Alltags allem Anschein nach verschlafen ließ. Daher auch nur die angebotene Halbtagsstelle. Sie arrangiert sich damit, dass sie mehr des Tages als andere Menschen verpasst und konzentriert sich einfach aufs Lesen. Was sie nicht weiß (und der Arzt nicht in Betracht zog): Anastasia leidet unter gespaltener Persönlichkeit! Gegen Ende ihrer Schulzeit und am Anfang ihrer Ausbildung war sie so schüchtern und zurückgezogen, dass ihr Verstand unbewusst den Drang entwickelte, doch noch sozialen Kontakt herzustellen - das 'Produkt' war Anya, die andere Persönlichkeit! Anya kommt immer wieder zum Vorschein, um die soziale Isolation zu durchbrechen, was Anastasias geheimster Wunsch ist, sie sich aber niemals trauen würde. So geht Anya diesem Wunsch nach, schließlich wurde sie daraus geboren. Und wie ließe sich leichter sozialer Kontakt herstellen, als durch Belendiel!?
    Anya ist eine offene Person und scheut keinen Kontakt in der Welt von Belendiel. Da sie einen Großteil ihrer wachen Zeit dort verbringt (oder auf dem Weg zum Computer, um sich einzuloggen), ist sie eine der besten Spielerinnen, die von vielen für ihr Talent mit vor allem humanoiden und schnellen Avataren bewundert wird. Sie schreibt hin und wieder im Forum, hat dort eine ansehnliche Freundesliste und hilft auch hin und wieder im Spiel anderen bei irgendwas. Doch wenn es um Events geht, bei denen PVP angesagt ist, kann sie regelrecht gnadenlos sein - schließlich geht es um den Sieg bei sowas!
    Das führte auch dazu, dass sich Anya bei Dai Shi bewarb. Da sie einen eigenständigen Account hat, bekam Anastasia nix davon mit. Zur Vorbereitung kam sie bei der Zweigstelle von Nonomoto Enterprises in Wladiwostok selbst vorbei und alles war schnell geregelt. Jetzt verspricht sich Anya einen enormen sozialen Aufstieg, sollte sie Dai Shi gewinnen. Wovon sie fest ausgeht, da sie ja jede Minute ihrer Wachphasen dem Spiel widmet...
    Nur eins könnte ihr gefährlich werden: Wenn Anastasia erwachen sollte im Falle, das Anya gerade eingeloggt ist! Denn beide Persönlichkeiten ahnen nichts von der anderen. Anastasia nimmt ihre 'Krankheit' hin und Anya ist mit dem sozialen Status in Belendiel beschäftigt und interessiert sich sonst für nix - beide halten ihre inaktiven Phasen, wenn das jeweils andere Bewusstsein aktiv ist einfach für Schlafphasen...
    Name: Katharina II
    Rasse: Mensch
    Geschlecht: weiblich
    Kampfstil: Zwei Schwerter und Licht

    Anya, die Persönlichkeit, die Belendiel spielte, war bei der Wahl ihrer Avatare schon immer 'Mainstream': Sie spielte nur humanoide Rassen, bevorzugt Mensch. Doch darin zählte sie zu den Besten!
    Sie erhielt stets Bewunderung dafür, was sie in der Lage war, mit solch einem Avatar heraufzubeschwören. Ob Kampf oder Zauberei, sie beherrschte Beides und konnte es eindrucksvoll kombinieren.
    So fiel ihre Wahl für das Dai Shi recht schnell: Eine menschliche Kriegerin, die zudem Magie beherrschte. Sie entschied sich für die Agilität und den Damageoutput von zwei Waffen gleichzeitig und wählte dafür Schwerter, gaben sie doch eine gute Reichweite im Nahkampf ab, konnten gleichzeitig schnell und effektiv bewegt werden und würden einen Gegner mit Treffern nur so regelrecht überfluten...
    Was ihre Magie anging, beschritt sie einen unkonventionellen Weg: Sie wählte das Element Licht. Nicht als Heil- oder Unterstützungsmagie, nein, sondern als offensive Kraft! Ein Lichtblitz, der Gegner blind macht, ein gebündelter Strahl reinen Lichts, der alles verbrennt - Anya weiß, wie man das Alles einsetzt, um einen Gegner damit so zu bearbeiten, dass er einen nicht sieht, wenn sie ihn töten will...
    Einziger Haken: Sie erzeugt mit ihrem Avatar kein eigenes Licht, sondern ist von anderen Lichtquellen abhängig. Also eine bewölkte Nacht und ihre Magie ist nutzlos - helllichter Tag mit Sonnenschein und ihre Magie ist stärker denn je! Aber selbst wenn sie jemand in der Dunkelheit angreift, sollte dieser das lieber auch beim Dunkel sein belassen - ein einzelner Feuerzauber, ein Blitz, eine Blendfalle, die Licht erzeugt, all dies reicht ihr, um ihre eigene Magie zur Entfaltung zu bringen!

    Größte Frage, die bleibt: Wird Anya genug Aktivphasen als Persönlichkeit haben, die im Einklang mit dem Tag- und Nachtrhythmus von Dai Shi liegen?

    Der Name ihres Avatars ist an die berühmte Zarin angelehnt, die damals über Russland herrschte und zu einer der bedeutendsten Frauen in der Geschichte wurde.

    5.3. Holografische Logos
    Der gute Dauganor war so freundlich und hat uns ein paar Logovarianten erstellt.
    Diese Hologramme dienen der Übersicht, wie viel schon bei Dai Shi von den Gebieten durch die Spieler aufgedeckt wurde.
    Diese Vorlagen dienen der Visualisierung für euch, damit ihr wisst, in welche Richtung alle Dai Shi-Logos gehen werden. Der japanische Schriftzug in Kanjis (大死) ist die Konstante. Der Rest ist an die jeweilige Situation angepasst.
    So bunt und ausgefallen können Hologramme sein, die beispielsweise in riesiger Größe irgendwo projiziert werden. Wir hoffen euch damit einen Anstoß geben zu können, wenn ihr mit diesem Logo in euren Posts arbeiten solltet.


    Diese beiden Bilder dienen als Vorlage für Logos in Japan. Sie sollen jetzt nicht unbedingt Hologramme darstellen, auch wenn ihr sie als solche verwenden könnt. Bei den beiden Bildern soll gezeigt werden, dass man bei der Dai Shi-Werbung in Japan vorrangig Kitsune(Füchse) sehen wird, alleine wegen des letzten Siegers Jezuz.
    [Bild: Blutpunkt.png] Für eine größere Version bitte die Bilder anklicken.
    Önee-sama ist offline Geändert von BlackShial (13.07.2015 um 13:54 Uhr)

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