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  1. #1 Reply With Quote
    Drachentöter Chaos's Avatar
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    Dec 2010
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    Hier kommen die Geschichten eurer angemeldeten Charaktere rein. In diesem Thread kommen bitte nur die Geschichten, Anmerkungen kommen bitte in den Besprechungsthread. Denkt daran die Signatur auszuschalten. Viel Spaß und möge die Kreativität mit euch sein

    Die Regeln


    Das Skyrim-Rollenspiel ist ein Textrollenspiel, welches auf den Ereignissen und Geschehnissen nach Alduins Vernichtung durch den Dovahkiin beruht. Jeder von euch ist herzlich eingeladen daran teilzunehmen und sich aktiv am Spielgeschehen zu beteiligen, wobei gewisse Kenntnisse über die The Elder Scrolls Serie schon eine Art Voraussetzung sind. Das RPG könnt ihr als eine sehr einfache Art des Pen&Paper RPGs ansehen. Die Spieler erstellen sich ihre eigenen Charaktere und erleben in dessen Augen dann Abenteuer in Himmelsrand. Euch ist euer Werdegang in der Welt freigestellt, solange es in die Welt von The Elder Scrolls passt.

    Die Anmeldung


    Um überhaupt am Rollenspiel teilnehmen zu können, benötigt ihr einen Account bei World of Players. Habt ihr diesen erstellt oder besitzt ihr bereits einen, müsst ihr einen Steckbrief erstellen und diesen im entsprechenden Thread vorstellen. Dabei gilt es die (im Thread angegebene) Form des Steckbriefes zu wahren, damit kein Chaos ausbrechen kann. Bevor ihr den Steckbrief jedoch in dem Anmeldungs-Thread postet, schickt ihr ihn vorher an Moonlord oder Chaos damit sie ihn kontrollieren und Unstimmigkeiten raus filtern.

    Rassen


    Im Skyrim-RPG könnt ihr zwischen zehn verschiedenen Rassen auswählen, in dessen Rolle ihr schlüpfen könnt. Überlegt euch eure Entscheidung gut, denn die Rassenwahl kann nicht plötzlich geändert werden, sondern muss von Anfang an feststehen. Zwischen folgenden Rassen, könnt ihr euch entscheiden:

    Die Altmer
    Die hochgewachsenen, goldhäutigen Hochelfen sind ein stolzes Volk, das auf der Summerset-Insel beheimatet ist. Die Sprache des Kaiserreichs, Tamrilisch, basiert auf Schrift und Sprache der Hochelfen, und die meisten Künste, Handwerke und Wissenschaften sind aus den Traditionen dieses Volkes hervorgegangen. Die gewandten, intelligenten und willensstarken Hochelfen haben eine besondere Begabung für die arkanen Künste und rühmen sich damit, dass ihre hervorragenden physischen Fähigkeiten sie weitaus widerstandsfähiger gegen Krankheiten machen, als es "niedere Rassen" jemals sein werden.

    "Alt-" bedeutet "hoch"; "-mer" bedeutet "Volk" oder "Leute". Daher stammt die Übersetzung "Hochelfen" durch das Kaiserreich, wobei "hoch" dort als arrogant und stolz gilt. Eigenschaften, die vielen Vertretern der altmerischen Rasse zueigen sind.

    Die Argonier
    Das Wissen über diese reptilienartigen Rasse aus Schmarzmarsch ist spärlich und nur wenige können behaupten, die Argonier wirklich zu verstehen. Die unzähligen Jahre, in denen sie ihre Grenzen verteidigen mussten, machten die Argonier zu wahren Meistern des verborgenen Widerstands und des Angriffs aus dem Hinterhalt. Die Reptilienrasse fühlt sich an Land und im Wasser gleichermaßen zu Hause. Sie sind perfekt an das Leben in den tödlichen Sumpfgebieten angepasst und entwickelten eine natürliche Resistenz gegen die Krankheiten, die bereits für unzählige Abenteurer den Tod bedeutet hat.

    Sie sind intelligent und viele Argonier kennen sich sehr gut mit der Kunst der Magie aus. Andere bevorzugen das Schleichen und blanken Stahl zum Überleben; ihre angeborene Beweglichkeit macht sie für beides zugänglich. Es sind verschlossene Leute, deren Vertrauen nur schwer zu gewinnen ist. Aber sie sind sehr loyal und würden für diejenigen, die sie ihre Freunde nennen, bis zum Tod kämpfen.

    Während Argonier generell als Reptilien angesehen werden, so verfügen sie auch über fisch- und amphibienartige Qualitäten, wie das Atmen unter Wasser, was ihnen durch die kleinen Kiemen hinter den Ohren ermöglicht wird. Außerdem ist es ihnen möglich, ihre natürlichen Regenaritonsfähigkeit zu erhöhen.

    Die Bosmer
    Unter Waldelfen versteht man die verschiedenen wilden Elfenclans aus den westlichen Gebieten Valenwalds. Im Kaiserreich bezeichnet man sie pauschal als "Waldelfen", sie selbst aber nennen sich entweder "Bosmer" oder "Baumsaft-Volk". Waldelfen sind behände, körperlich flink und geistig rege. Wegen ihrer angeborenen Neugier und Geschicklichkeit eignen sie sich besonders gut als Späher, Agenten und Diebe. Vor allem aber sind Waldelfen sehr geschickt im Umgang mit dem Bogen. Bessere Schützen gibt es in ganz Tamriel nicht. Ihre Fähigkeit, einfach gestrickte Kreaturen beherrschen zu können, ist ebenfalls bekannt.

    Die Bretonen
    Bretonen sind Halbelfen (der menschliche Anteil überwiegt dem elfischen), die die Provinz Hochfels bewohnen, wo sich der Schauplatz des zweiten Spiels der Elder Scrolls-Reihe, Daggerfall, befindet. Sie fühlen eine angeborene, instinktive Bindung zu den Kräften der Magie und des Übernatürlichen. Viele große Zauberer entstammen ihrer Rasse. Neben ihrer raschen und aufmerksamen Auffassungsgabe für Magie kann auch der einfachste Bretone eine große Resistenz gegen zerstörerische und beherrschende Energien vorweisen, außerdem ist ihre Haut besonders geeignet gegnerisches Mana zu absorbieren.

    Die Dunmer
    Dunmer, auch bekannt als "Dunkelelfen", sind die dunkelhäutigen Bewohner des Östlichen Kaiserreichs. "Dunmer" lässt sich sowohl als "Die Dunklen" als auch als "Die Verfluchten" übersetzen, da die Chimer nach dem Eidbruch des Tribunals gegenüber Indoril Nerevar und Azura von selbiger in die Dunmer verwandelt und somit auf ewig "verflucht" worden sind. Im Kaiserreich bezeichnet man sie gemeinhin als "Dunkelelfen", aber sie selbst bevorzugen die Bezeichnung "Dunmer". Die dunkelhäutigen und rotäugigen Dunmer verbinden überlegenen Intellekt mit großer Körperkraft und Beweglichkeit, was sie zu mächtigen Kämpfern und Zauberern macht. Auf dem Schlachtfeld sind die Dunkelelfen für ihre ausgewogene Zusammensetzung aus Schwertkämpfern und Kampfmagiern bekannt.

    Sie sind grimmig, abgehoben und zurückhaltend; sie verachten die anderen Rassen und misstrauen ihnen. Das Leben in dem vulkanischen Terrain von Vvardenfell hat sie mit einer starken Resistenz gegen Feuer beschenkt, sie lachen in das Gesicht der Feinde, die mit Feuerbällen nach ihnen werfen, der Zorn ihrer Ahnen ermöglicht es ihnen, nahestehende Gegner in Flammen aufgehen zu lassen.

    Die Dunmer haben sich bei den anderen Rassen nicht beliebt gemacht. Oft sind sie stolz, rücksichtslos und grausam; Wahrheit, Ehrgefühl und Loyalität gehören nicht zu ihren hauptsächlichen Tugenden. Weibliche Dunkelelfen sind bekannt für ihre Promiskuität, und da die Fertigkeiten und die Stärke der Rasse sie sehr mächtig machen, bewahren geringe moralische Standarts, Rachsucht, jahrelange Konflikte und ein schlechter Ruf sie davor, dass dieser Sache mehr Beachtung geschenkt wird.


    Das Kaiservolk
    Als Einwohner der zivilisierten, weltoffenen Provinz Cyrodiil ist das Kaiservolk hoch gebildet und sehr beredt. Obschon von der Statur her vielleicht weniger imposant als andere Völker, haben sich Angehörige des Kaiservolks doch immer wieder als geschickte Diplomaten und Händler erwiesen. Diese Eigenschaften sowie die bemerkenswert gut ausgebildete und geführte leichte Infanterie haben es dem Kaiservolk ermöglicht, alle anderen Provinzen zu unterwerfen und das ruhmreiche Kaiserreich zu Frieden und Wohlstand zu führen. Außerdem sind sie dafür bekannt, besonderes Glück inne zu haben.

    Die Khajiit

    Die katzenartigen Khajiit stammen aus der Provinz Elsweyr und können in ihrem Aussehen stark variieren: Es gibt Khajiit, die fast aussehen wie Elfen und solche, die den "Jaguarmenschen" der Cathay-Raht oder den großen Senche-Tigern gleichen. Am häufigsten trifft man die Suthay-Raht an. Sie sind intelligent, schnell und geschickt. Viele Khajiit verabscheuen Waffen und verlassen sich lieber auf ihre Klauen. Wegen ihrer naturgegebenen Geschicklichkeit und den unübertroffenen Fertigkeiten in Akrobatik sind sie hervorragende Diebe.

    Die Nord
    Die Bewohner von Himmelsrand gehören zu einem hoch gewachsenem Volk mit hellem Haar. Im Kampf sind sie aggressiv und furchtlos, im Handel und bei der Erforschung umtriebig und draufgängerisch. Als geschickte Seeleute findet man die Nord in allen Häfen und Siedlungen entlang der Küsten und Flüsse Tamriels. Stark, stur und zäh wie sie sind, haben die Nord einen schon legendären Ruf als Volk, das Kälte und sogar magischen Frost trotzen kann. In der Kultur der Nord ist Gewalt etwas Alltägliches. Sie ziehen freudig in den Kampf und legen dabei eine Art ekstatischer Wildheit an den Tag, die noch jeden Feind in Angst und Schrecken versetzt hat.

    Die Orks
    Die barbarischen Völker der Tiermenschen aus den Bergen von Wrothgaria und den Drachenschwanzbergen sind bekannt für ihren schier unerschütterlichen Mut im Kampf und die unverdrossene Duldung auch größter Härten. In der Vergangenheit wurde den Orks, in früheren Zeiten Orsimer genannt, von den anderen Ländern und Rassen in Tamriel nur Angst und Hass entgegengebracht. Mittlerweile aber werden sie zunehmend akzeptiert. Die Schmiede der Orks werden allseits für ihre Handwerkskunst gepriesen, und Ork-Krieger in schwerer Rüstung gehören zu den besten Schlachttruppen im ganzen Kaiserreich.

    Die Rothwardonen
    Die Rothwardonen von Hammerfell sind ausnahmslos Naturtalente. Die dunkelhäutigen Krieger mit den kräftigen Haarschöpfen gehören zu den besten Kämpfern Tamriels. Sie scheinen für die Schlacht geboren, wenn da nicht ihr Stolz und ihr Hang zur absoluten Unabhängigkeit wären. Daher eignen sie sich besser als Kundschafter, Nahkämpfer oder freiheitsliebende Helden, weniger jedoch als Soldaten in einer regulären Armee. Neben ihrer kulturellen Affinität für viele Waffen und Rüstungsarten bringen die Rothwardonen auch noch eine gute Konstitution und Ausdauer mit. In ihnen fließt nicht dasselbe Blut wie in den anderen menschlichen Rassen, und sie stammen ursprünglich nicht aus Tamriel.

    Aus dem worldofelderscrolls.de entnommen!

    Das Skillsystem


    Im Skyrim-RPG habt ihr die Möglichkeit beliebig viele Fähigkeiten für euren Charakter festzulegen. Dies sind Fertigkeiten, welche eure Talente maßgeblich beeinflussen und eure Art zu kämpfen, euer Verhalten und eure Rüstungsfertigkeiten festlegen. Im Gegensatz zu den Spielen, könnt ihr zwischen den Fertigkeiten frei entscheiden und somit einen gemischten Charakter (z.B. einen Kampfmagier) oder einen klassischen Kämpfer (z.B. Krieger) spielen. Die Möglichkeiten die euch hiermit feststehen, sind quasi endlos. Da es sinnlos ist, in einem Textrollenspiel jeder Rasse gewisse Fertigkeiten vorzuschreiben, könnt ihr hier also die freie Auswahltreffen. Zwischen folgenden Skills könnt ihr euch entscheiden:

    Kampffähigkeiten

    Blocken
    Schwere Rüstung
    Einhändig
    Zweihändig
    Schmieden
    Schießkunst

    Diebesfähigkeiten

    Redekunst
    Leiche Rüstung
    Schleichen
    Alchemie
    Schlossknacken
    Taschendiebstahl

    Magiefähigkeiten

    Beschwörung
    Illusion
    Verzauberung
    Veränderung
    Wiederherstellung
    Zerstörung


    Die Fertigkeiten unterteilen sich in unterschiedliche Fertigkeitsstufen. Lehrling (man beherrscht die Grundsätze in diesem Fach), Geselle (man ist weiter fortgeschritten), Experte (man beherrscht fast alles) und Meister (man kann perfekt mit diesem Skill umgehen). Die Skills verebsseren sich über euren Werdegang hinweg, d.h. in der Geschwindigkeit die ihr möchtet (sollte aber schon realistisch sein).

    Die Posten


    Wenn ihr eure Geschichte posten wollt, bedenkt, dass ihr die Signatur ausschalten müsst. Dies könnt ihr unter dem Eingabefenster einstellen. Geschrieben wird im RPG in der dritten Person Singular, Präteritum was auch im Gothic-RPG und im Sacred-RPG der Fall ist. Die Zeit ist wie in der Realität. Auch die Jahreszeit ist entsprechend wie in der Realität, wie auch Tag und Nacht. Ein Kalender ist nicht vorgesehen, da dies alles unnötig kompliziert machen würde. Eure Abenteuer könnt ihr, unter Angabe des Standortes(wenn ihr zum Beispiel in der Kaiserstadt seid, dann schreibt ihr oben die die Kopfzeile eures Beitrags "Kaiserstadt"), jederzeit im Rollenspielthread posten. Ein Zeitsystem gibt es nicht, ihr müsst also nicht innerhalb eines bestimmten Zeitraums posten, eine gewisse Regelmäßigkeit wäre jedoch wünschenswert.
    Bevor ihr Postet, solltet ihr euch unbedingt zuerst alle vorherigen Posts eurer Mitschreiber durchlesen, da sie sich möglicherweise auf eure eigene Geschichte auswirken können(z.B. mit einem Angriff auf eine Stadt, die euer Charakter besucht).

    Das Posten mit anderen Schreibern/Einbeziehung anderer Charaktere in eure Geschichte


    Falls ihr Charaktere anderer Schreiber mit in euren Post einbeziehen wollt, so tut das nur unter Absprache, entweder per PN oder im Besprechungsthread. Versucht dabei möglichst nicht den fremden Charakter zu formen, sondern beschränkt euch am besten nur auf seine Handlungen. Es ist auch zu beachten, dass ihr die Regelmäßigkeit eurer Posts erhöhen solltet, um eure Mitschreiber nicht aufzuhalten, aber das ist ebenfalls besser unter Absprache zu klären.

    Powergaming


    Powergaming ist zu vermeiden und wird nicht geduldet. Euer Charakter muss zwar nicht schwach sein, aber seine Stärke muss sich in einem entsprechenden Rahmen halten. Zum Powergaming gehören:

    1.)Daedra Artefakte.
    Daedra Artefakte sollten nur im späteren Verlauf der Geschichte erhalten werden. Der Besitzt eines solchen Artefakts ist zeitlich und am besten auf eine Mission, die einem von einem Daedra-Fürsten o.ä. verliehen wird, beschränkt. Eine solche Mission soll nicht ohne Grund beschrieben werden, sondern nur um die Geschichte des Charakters oder seine Eigenschaften voranzubringen. Es können die Daedra Artefakte aus allen TES Spielen verwendet sowie eigene erfunden werden. Daedra Artefakte dürfen niemals gegen einen anderen Charakter verwendet werden, da dies einen deutlichen Vorteil darstellen würde.

    2.)Drachen&Drachenpriester
    Drachen und Drachenpriester sind auf keinen Fall alleine sondern nur in der Gruppe zu besiegen. Sie sollen immer noch zu den stärksten Gegner im RPG gehören. Die Masken der Drachenpriester können ebenfalls aufgenommen werden, jedoch wie bei den Daedra Artefakten nur zeitlich begrenzt.

    3.)Drachenschreie
    Drachenschreie dürfen erlernt werden, allerdings unter deutlich Einschränkungen. Da das Studium zu den Drachenschreien sehr viel Zeit erfordert, dürfen nur 1-2 Schreie erlernt werden, die am besten auch etwas mit dem Charakter zu tun haben, sodass man eine kurze Lernphase für die Schreie rechtfertigen kann. Auf die dritte Stufe sollte bitte höchstens ein Schrei gebracht werden, wenn überhaupt.

    4.)Kampf gegen andere Charaktere
    Sollte der eigene Charakter gegen einen anderen kämpfen, so ist zu beachten, dass keiner dem anderen überlegen sein soll, außer es ist abgesprochen worden. Sollte es zu einem Kampf kommen, bei dem es offensichtlich ist, dass ein Charakter stärker ist, so sollte er künstlich geschwächt werden, sodass die beiden Kontrahenten auf einem Level bleiben.

    Bezug zum Original


    Im Foren-RPG bleibt alles, was nicht von den Usern oder der Rahmenhandlung veränder wurde so wie es ist. Das heißt auch, dass keine Quests, die ihr möglicherweise im Originalspiel gemacht habt, im Foren-RPG erfüllt wurden. Auch wurden keine Gildenquests gemacht. Das heißt der Erzmagier der Akademie ist immernoch Savos Aren, Mercer Frey bleibt der Gildenmeister der Diebesgilde und der Bürgerkrieg ist immer noch am Toben. Es ist zu vermeiden Quests aus dem Originalspiel zu erfüllen. Ihr könnt euch Quests ausdenken, die euch beliebige Personen und Gilden geben, allerdings ist es nicht erlaubt, jedigliche Quests aus dem Originalspiel zu erfüllen.
    Ähnlich ist es mit den Personen aus dem Original-Spiel. Alle NPC's, die im Originalspiel vorkommen, dürfen weder getötet werden, noch darf ihr Rang verändert werden. Stattdessen dürft ihr euch sogenante "Drohnen"-NPC's erstellen. Dies sind selbst erfundene NPC's die einen beliebigen Status haben und einem beliebigen Rang angehören. Beispielsweise dürft ihr euch einen Rekrutierer der Dunklen Bruderschaft ausdenken. Allerdings dürfen diese Drohnen keine Position/Rang eines Original-NPC's verändern, dass heißt eine Drohne darf zum Beispiel nicht Erzmagier oder Gildenmeister werden oder einen anderen Rang ersetzten, die ein Original-NPC bereits besitzt. Diese Drohnen dürfen dann auch getötet werden.
    Chaos is offline Last edited by Silva; 28.10.2012 at 13:35. Reason: Titel angepasst
  2. #2 Reply With Quote
    Ehrengarde Sennahoj's Avatar
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    Schneidender Wind über den Gipfeln der hoch erhobenen Berge. Schnee wehte in dichten Schwaden über jede Kante, jedes Plateau und jeden Felshang. Ein recht lebensfeindliches Gebiet. Höchstens sagenumwobene Geister und Spukgestalten wären hier noch anzutreffen, glaubte man diesen Erzählungen. Die südlichen Berge waren ein Hindernis auf der Reise von Cyrodiil nach Himmelsrand. Doch genau diese Hürde, diese hohen lebensverachtenden schroffen Felsen wurden gerade erstiegen.

    Eine Kralle wurde nach unten ausgestreckt, wurde von einer gepanzerten Hand gepackt, worauf die Person zu dem Handschuh hinaufgezogen wurde. Die kleine Ebene auf der die beiden Personen standen, bot einen Überhang, der die Schneemassen abhielt und nach unten in das Tal führte. Sie hatten diesen Weg auf sich genommen, weil er die einzige Möglichkeit war. In der Provinz Cyrodiil hielt sie nichts mehr. Mehr noch, sie wurden sogar mehr gejagt, als ihnen gut tat. Deshalb waren sie auf der Flucht in die nördlicheren Gefilde - Himmelsrand, das Land der robusten Nords. Hier waren ihre Verfolger wohl nicht in der Lage, sie zu verfolgen, es sei denn sie wussten von ihrer Ausreise und konnten ihnen auf dem weißen Pass weit im Westen zuvorkommen. Diesen hatten die beiden Reisenden nicht gewählt. Dort konnten sie immer noch den falschen Leuten in die Hände laufen. Viel besser war der schwierigere Weg über die Berge. Hinter denen lag unweit die bekannte Stadt Riften. Ob das ein Ziel war wussten die Beiden nicht genau. Das Ziel war zuerst die Berge bezwingen.
    Der eine war Argonier. Er war hoch gewachsen, hatte grüne Schuppen und einen Kopfkamm, den er angelegt hatte. Am Körper trug er eine recht stachelige Rüstung aus robustem Leder. Diese Rüstung hätte jeder Argonier, der ein wenig mit den Clankriegen der letzten Jahrhunderte vertraut war erkannt. Darüber lag ein Mantel, der die Wärme halten sollte. Die Echsenmenschen waren nicht für eine solche Umgebung geschaffen.
    Die andere der Beiden war Dunkelelfin. Gerüstet in einer altertümlich wirkenden Knochenrüstung erweckte sie den gewollten und berechtigten Anschein einer Kriegerin und erfahrenen Kämpferin. Ihr Kopf war mit einem Maskenhelm bedeckt. Auch sie trug einen Fell, was im zerrenden Wind wallte. Hinter ihrer rechten Schulter ragte ein langer Griff auf.

    Yrash fletschte die Zähne. Ihm war deutlich zu kalt und er fühlte sich steif und kraftloser als je zuvor. Zwar spendete ihm der Wärmezauber Aleas ein wenig Wärme, doch lange würde er es hier nicht mehr aushalten. Er dachte zurück an die warmen Gefilde des Marschs.
    „Wie kommen wir da rüber? Ich sehe keinen Pass, keine Spalte. Das ist eine Wand. Du sagtest man käme hier durch Alea.“ Er sprach einen recht ausgeprägten argonischen Akzent. Sein s zischte er und oft kam es auch vor das er in die Grammatik seines Volkes abrutschte. Die Maske der Dunkelelfin schaute hinauf. Dann drang dumpf die Stimme darunter hervor: „Wir müssen noch diesen Vorsprung erklimmen. Dort oben muss irgendwo der Pfad sein. Obwohl Pfad wohl übertrieben ist. Mehr ist es ein Einschnitt in den Berg. Da müssen wir durchkommen, da werden wir auch durchkommen. Komm Jäger, Endspurt.“
    Gut konnte er sich vorstellen wie sie gerade lächelte, dann schwang sich die Elfin in den Berg. In vollster Körperkontrolle zog sie sich an den Steinen empor. Yrash murrte und kletterte hintendrein.

    Alea sollte Recht behalten, denn zwar nicht nach einem Vorsprung sondern nach Zweien tat sich eine Spalte auf. Ein Riss zwischen zwei Gipfeln. Dieser mehr oder weniger gut zu begehende Weg war nach langem Aufstieg endlich ein Pfad der nach Norden führte. Yrash sog die schneidende Luft ein und trottete vorran, vorbei an der Elfin und hinein in die Enge. Er wollte wieder in tiefere Gefilde kommen.
    Wie erwartet waren sie langsam. Geröll versperrte ihnen einen einfachen Weg und zwangen sie manchmal zu klettern. Dennoch kamen sie besser vorran als am Berghang. Die fahle Sonne am Himmel stieg höher und bedeutete ihnen, das sie gut in der Zeit lagen, um nicht mitten in der Nacht von einem Sturm erwischt zu werden. Zwischen den zwei Hängen war es stiller. Nur das Knacken der Steine und das Klimpern der Ausrüstung der Beiden war zu hören, als sie in der Mitte waren.
    Nach einer ganzen Weile erreichten sie endlich die andere Seite und waren auf dem Gebiet Himmelsrands. Ein fantastischer Ausblick bot sich dem Abenteurerpaar. Schneebedeckte Gipfel am Horizont und dazwischen ein Tal mit einem See und Wäldern, Steppen und Grasländern. Das Wetter ließ einem einen tiefen Einblick. Yrash und Alea atmeten durch und ließen diesen Anblick auf sich wirken. Sie waren vorerst aus dem ganzen Schlamasel raus. Sie waren auf neuem Grund. Alea hob ihren Arm und legte ihn anerkennend auf des Argoniers Schulter. Der, ermüdet und durchkühlt schaute grimmig lächelnd mit einem Seitenblick auf sie. Stumm einer Anweisung folgend begannen sie den Abstieg in das Tal hinein.


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    Das kleine Feuer prasselte angenehm und Yr wärmte sich seine Hände daran. Er brauchte die Wärme immer noch. Während des Abstiegs konnte er schon eine Temperaturerhöhung bemerken, doch nicht eine all zu große, da die Nacht herreingebrochen war. Alea und Yrash hatten sich mit zunehmender Dunkelheit ein gemütliches Plätzchen am Rande eines Waldstücks gesucht, dessen recht knorrigen Bäume in die Umgebung passten. Alea hatte ihre Rüstung teils abgenommen, darunter auch ihren Helm. Nun konnte man ihr makelloses, junges Dunkelelfengesicht sehen. Die Wangenknochen stachen scharf herraus und sie hatte die markanten Züge einer beinahe Adeligen. Was gar nicht soweit hergeholt sein sollte. Man sagt ihre Familie Maley ginge bis zurück nach Morrowind. Da waren Yrash Verhältnisse wesentlich bescheidener. Der Na-Clan aus dem erentsprang war ein kleiner Stamm von Argnoniern, die sich am Rand des Schwarzmarsches zu Cyrodiil angesiedelt hatten. Kurze Zeit stand er vor dem aus, doch er konnte sich erholen. Doch durch die Vernichtung des Clans viele Sommer zurück, war er immer noch klein und unbedeutend.

    Yr riss mit seinen Zähnen ein Stück von dem Trockenfleisch ab. Neben ihm lag sein Bogen und seine Klinge. Er war ein Jäger, ein Beruf der eine lange Tradition in seiner Väterschaft hatte. Doch nachdem er sich vom Clan entfernt hatte um sein Glück woanders zu suchen, hatte er sich zunehmend zu einem Söldner entwickelt. Er hatte gekämpft. Gegen Räuber, Kreaturen und verfeindeten Familien. Ihm war alles Recht gewesen, was ihm Geld einbrachte. Doch mit der Zeit erkannte er seinen Zerfall als ehrhafter Argonier und bald waren ihm auch die falschen Leute zum Feind geworden. Er hatte Glück in Alea eine gute Freundin zu haben. Zusammen würden sie viel erreichen. Sie würden ihre Ziele abschließen. Der Argonier würde auf sie vertrauen und hoffentlich brachte sie dieses Vertrauen auch an den Argonier. Yrash legte sich nach hinten und verspeiste den letzten Rest Fleisch. Am morgigen Tag würden sie ja sehen was das neue Land für sie bereit hielt
    Sennahoj is offline
  3. #3 Reply With Quote
    Krieger MicromanXD's Avatar
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    Auf der "Sonneninsel" Fehmarn
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    Varuk war nun schon 310 Sonnen auf der Jagd, eine Jagd für sein König und für sein Volk.
    Er jagte einen Mann der nicht nur ein Artefakt seines Volkes stahl sondern auch noch 3 Wachen tötete darunter sein Vater.
    Und nun stand er hier in Himmelsrand und hatte keinen Schimmer wo oder wer der Mann den er suchte war.
    Er hatte beschlossen das sein erstes Ziel Einsamkeit seien sollte um dort Informationen zu finden.
    Er stapfte durch den Schnee wie er es hasste die Kälte war ihm egal, doch in einer schweren Rüstung durch diese Massen an Schnee zu waten strengte ihn sehr an.
    Seine Muskeln zehrten immer mehr an ihm doch er wollte und konnte bei dieser Kälte kein Lager aufschlagen und er zog weiter.
    Doch plötzlich hörte er neben ihm etwas noch bevor irgendetwas tun konnte spürte er wie ein Pfeil direkt in die Schulter stieß, nun sah er wer ihn da angriff er sah einen jungen Bretonen ihn blauer Rüstung übersät mit grünen Runen als Waffe trug er einen schnöden Langbogen und ein Kurzschwert aus Stahl.
    Der Mann sagte leise aber deutlich "Ihr seid hier nicht erwünscht und wenn ihr nicht brav umkehrt wird dies nicht der letzte Pfeil gewesen sein".
    Der Ork musste lachen, er machte sich nicht die Mühe seinen Hammer zu ziehen stattdessen rannte er brüllend und mit dem Helm voran auf ihn zu und zertrümmerte den gesamte Brustkorb des Mannes doch bevor der Mann aufschreien konnte hämmerte der Ork seine Unterkiefer in den unteren Hals des Mannes als er sie wieder heraus zog war der Mann von allem Leben verlassen.
    Er brach den Pfeil ab und zog weiter was ihm die brennende Wunde weiter erschwerte.
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    Nachdem er die Nacht durch gelaufen war erreichte er endlich die Nordtore von Einsamkeit, er betrat die Stadt und musste zugeben das er überrascht war er hatte von den Menschen weniger erwartet aber diese Steinhäuser fand er schon recht ansehnlich.
    Er kannte nur die Holzhäuser aus Wegesruh, und da waren die Nord schon ein wenig anders.
    Er sah einen Mann um die 50 er ging auf ihn zu und fragte ihm nach einem Alchemisten, einem Schmied und einem Gasthaus der Mann gab ihm die Auskunft und Varuk schenkte ihm als dank noch einen Septimen. Als erstes suchte er das Gasthaus auf und nahm sich ein Zimmer für fünf Tage er hatte vor noch eine Weile ihn Einsamkeit zu verweilen.
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    Am nächsten Morgen suchte er den Schmied auf und unterhielt sich eine Weile mit ihm er war ein guter ehrlicher Mann sie unterhielten sich ausgiebig über das Schmiedehandwerk ,das Material, die Herstellung all dies.
    Varuk zeigte ihm die Beschaffenheit seiner Rüstung und seines Hammers, schließlich fragte er den Mann nach dem Schwert das er dem Assassinen abgenommen hatte.
    Der Schmied überlegte lange und vermutete dann dass es sich um das Werk von Alvor aus Flusswald handele.
    Der Schmied bat Varuk nun aus Neugierde auf die orkische Schmiedekunst in der Praxis darum einmal eine Plattenrüstung zu beschlagen Varuk hatte kein Problem damit und willigte ein, als er zum Schlag ausholen wollte spürte er einen schmerz und lies den Schmiedehammer fallen.
    Da erinnerte er sich an die Pfeilspitze die ihn seiner Schulter steckte, er entschloss sich zur schwer verfehlbaren Militärbasis Schloss Elend zu gehen.
    Er fragte eine der Wachen ob sie einen Heiler hätten der Mann verwies auf eine Tür hinter der er von einer Nord versorgt wurde.
    Die Frau sagte ihm das er sich in den nächsten 3 tagen schonen solle.
    Er besucht nun noch den Alchemisten und deckte sich mit tränken ein.
    Dann ging er ins Gasthaus und legte sich wieder hin noch bevor einschlief dachte er an seine Heimat, an Orsinium, an seine Familie, an seinen Vater und an seinen Racheschwur.
    MicromanXD is offline Last edited by MicromanXD; 12.07.2012 at 01:35.
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    Ritter Moonlord's Avatar
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    Berge nahe des Südrandheiligtums
    Es war viel schwieriger als es anfangs aussah. Ein paar Schritte an einer Wand hochklettern. Das hatte sie schon so oft gemacht, dass ihre krallenbewehrten Pfoten jeden Riss im Stein fanden, auch ohne dass ihre Augen danach suchen mussten.
    Nur hier war es irgendwie … anders.
    Wasser war durch das Luftloch in die Höhle eingedrungen. Es war die Wand heruntergelaufen und in der Eiseskälte gefroren. Jeden kleinen Spalt bedeckte eine dünne Eisschicht, die die Wand glatt und rutschig machte.
    S’Usha schnaufte vor Anstrengung. Sie hatte bereits alle Flüche aufgebraucht, die sie kannte. Und das war eine Menge. Sie war nur froh, dass niemand in der Nähe war, der die Peinlichkeit dieser kläglichen Kletterversuche mit ansehen konnte.
    Endlich, nach gefühlten Stunden und mit vor Kälte tauben Pfoten hatte sie es geschafft. S’Usha quetschte sich in das enge Loch, welches Luft und Licht in die Höhle ließ. Sie passte gerade so hinein. Sich hin und her windend wie ein Schlachterfisch auf dem Trockenen kam sie langsam voran. Noch ein Stoß mit den Beinen, noch einmal tief ausatmen … jetzt! Die Khajiit war frei … und bereute es beinahe wieder.
    Ein dermaßen kalter Sturm pfiff ihr um die Ohren, dass sie das Gefühl bekam, ihr würden sofort die Augäpfel gefrieren. In was für eine schreckliche Gegend war sie hier geraten?
    S’Usha war bestimmt nicht gläubig, zumindest nicht solange der Glaube Opfergaben verlangte, aber in dieser Situation betete sie inbrünstig zu allen Göttern die ihr einfielen, sie endlich aus diesem Albtraum zu erlösen.
    Natürlich tat sich nichts. Weder erschien Khenarti um ihr Trost zuzusprechen, noch ein anderes höheres Wesen. Selbst wenn es nur ein hässlicher Daedraprinz gewesen wäre mit ein paar Eimern heißer Lava in den Händen um sie zu wärmen, S’Usha hätte ihre Seele dafür verkauft …
    Bevor sie hier zu einem Block gefror kroch sie weiter. Erst einmal raus aus dem Wind. Dicht an der Felswand und halb unter Schnee begraben fand sie einen Busch mit leuchtend roten Beeren, hinter den sie schlüpfen konnte. Die Schneewehe hielt den Sturm ab, so dass die immer noch vorhandene Kälte ein wenig erträglicher war. Sie konnte hier etwas ausruhen, aber auf Dauer war es nichts. Überleben würde S’Usha nur, wenn sie eine Unterkunft fand … und etwas zu essen.
    Sie betrachtete die Beeren, roch daran. Ob die wohl genießbar waren? S’Usha kannte sie nicht, aber ihr Magen erinnerte sie daran, dass sie … ja wann eigentlich? … das letzte mal etwas gegessen hatte.
    Ob sie es riskieren sollte? Schlecht sahen die Beeren nicht aus. Doch das taten giftige Beeren auch nicht. Etwas weiter entfernt gab es noch mehrere dieser Büsche. S’Usha würde sich sicherlich satt essen können und gestärkt einen Weg zurück suchen. Oder … sie würde sich beim Versuch eine Vergiftung zuziehen, die sie elendiglich in dieser Wildnis verrecken ließ.
    Sollte sie? Sollte sie nicht?
    Sie starrte die Beeren an, als ob diese ihr antworten könnten, nahm ein paar davon in die Pfoten und … warf sie in den Schnee.
    Nein! So lange sie es noch aushielt würde sie keinen Selbstversuch riskieren.
    Schweren Herzens erhob sie sich wieder. Es war noch Tag. Das wollte sie nutzen, um in etwas tiefere Lagen zu kommen, wo es hoffentlich wärmer war.
    Zum Glück war der Weg nicht allzu steil. Die Höhle grenzte an ein kleines Plateau und dieses fiel nach Norden zu sanft ab. Nach Norden? S’Usha starrte ungläubig den Himmel an. Das hieße dann ja, dass sie sich jenseits der Jerall-Berge befand. Aber wie war das möglich? Gut, auch dieses Rätsel würde sie lösen müssen.
    S’Usha lief los, geradewegs in den Wald hinein. Dort wo der Boden es zuließ rannte sie, denn immer noch trug sie nichts am Leib außer ihrem Fell, und das war für solche Temperaturen eindeutig zu dünn.
    Langsam neigte sich die Sonne dem Horizont zu. Es war tatsächlich etwas wärmer geworden, da der Sturm sich gelegt hatte oder sich über den Wipfeln der Bäume austobte. S’Usha hielt jetzt verstärkt Ausschau nach einem Unterstand. Eine Höhle oder ein dichtes Gestrüpp würden notfalls reichen. Auf ein Dorf zu treffen, darauf hoffte sie schon nicht mehr.
    Und doch traf sie jemanden.
    Sie sah die Gestalt schon von Weitem. Groß und massig lag sie im Schnee, aber sie bewegte sich. Silbergraues Fell bedeckte einen muskulösen Körper. Ein Pahmer! Endlich!
    „Seid gegrüßt, werter Herr!“ rief sie im Näherkommen auf Ta’agra. „Könnt Ihr S’Usha sagen, wo sie hier ist und wo …“
    Ein gefährliches Knurren antwortete ihr. Der Pahmer schien nicht gerade gute Laune zu haben.
    „Oh, entschuldigt, wenn S’Usha Euch gestört hat. Das lag gewiss nicht in S’Ushas Absicht. Es ist nur …“
    Der Pahmer erhob sich und wandte ihr sein Gesicht zu.
    ’Bei Rajhin!’
    S’Usha riss die Augen auf. Nein! Diese Zähne! Diese fürchterlich langen Reißzähne! Das dort war kein Pahmer. Ganz gewiss nicht.
    Ehe sie noch vollständig registriert hatte, dass sie statt eines Khajiits einem riesigen Raubtier schutzlos gegenüber stand, hatte sich die Bestie auch schon erhoben. S’Usha machte drei Schritte rückwärts und stieß gegen eine Baum. „Gar nicht gut!“
    Ihr Gegenüber duckte sich zum Sprung. Sie konnte die blanke Mordlust in den kleinen Augen flackern sehen. Der Säbelzahntiger zielte, drückte sich ab und sprang.
    S’Usha hechtete im letzten Augenblick zur Seite, so dass die riesige Katze mit einem fürchterlichen Knall gegen den Baum prallte. Schneemassen stürzten herab und begruben ihn zur Hälfte unter sich. Doch er stand wieder auf, schüttelte sich.
    Da hatte die Khajiit bereits den nächsten Baum erklommen. Es war eine Verzweiflungstat. Sie wusste, dass die Bestie sie jetzt belagern würde, bis Hunger und Erschöpfung S’Usha vom Baum zwangen. Aber sie wäre niemals schnell genug gewesen, ihr auf dem Waldboden zu entkommen. Und ohne Waffen hatte sie keine Chance.
    S’Usha krallte sich in den Ästen fest und begann, bar jeder Logik, lauthals um Hilfe zu schreien …
    Moonlord is offline
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    Urios stand in einer Hütte in der Nähe von Falkenring. Die Hütte war sehr hoch und abgelegen. Der wind wehte und gab ein heulen von sich. Es zog durch ritzen in der alten Hütte deswegen zog er seinen Umhang fester um sich. Er schaute sich in der Hütte um und fragte sich zum ersten mal seit mehreren Stunden was er hier eigentlich mache. Die letzten drei Stunden hatte er nur ein Ziel. Wärend er dieses Ziel verfolgte hatte er an nichts anderes denken können und war in eine Art Trance verfallen. Nun war dieses Ziel erfüllt und er sah sein Werk vor sich.

    Er hatte seinen ersten Mord begangen. Das junge Mädchen lag noch vor ihm, auf dem Bett auf dem er sie erdolchte. Er konnte sich noch daran erinnern wie ihre Augen aussahen als sie aufwachte und merkte das ein Dolch in ihrem Hals steckte.Erst war sie verwirrt und wusste nicht was geschah, doch dann kam ein schreckliches Gurgeln als sie um Hilfe rufen wollte. Urios hatte ihr für diesem Fall auch gleich beim erdolchen in die Stimmbänder geschnitten.

    Er dachte gerade an den Moment zurück als er merkte was er tat und aus seiner mechanischen Trance erwachte. Zehn Minuten stand er in der Hütte bis ihm die Tränen kamen. Er merkte die Tränen gar nicht. Erst trauerte er um das Mädchen das nicht viel älter war als er. Danach trauerte er um sich selbst, und um die Unschuld die er an diesem Tag verlor. Er war zwar für diesen Tag ausgebildet worden doch konnte keine Ausbildung, egal wie lange, auf das erste mal vorbereiten wenn man ein Leben nahm das noch so viel hätte erleben können.

    Er ging vor die Tür und erbrach sich in ein Gebüsch. Er bedeckte sein erbrochenes mit Erde und machte sich auf den Weg um seinem Lehrer von seiner Tat zu berichten und endlich in die Dunkel Bruderschaft als vollwertiges Mitglied aufgenommen zu werden. Vor ein paar tagen dachte er noch das dies ein triumphaler Moment für ihn werden würde. Doch nun war er sich da nicht mehr so sicher. Der Mord ging ihm sehr nahe, doch er würde alles tun was ihm erlauben würde zu Leben.
    Taicon is offline
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    Nördliche Küste Himmelsrands

    Das Rauschen des Meeres ließ ihn erwachen. Das Branden der Wellen befreite ihn von der Ohnmacht die ihn befallen hatte. Sein Körper schmerzte und die Pein war nur mit Mühe auszuhalten. Am liebsten hätte er laut geschrien, doch dafür fehlte ihm einfach die Kraft.

    Dunkel erinnerte er sich an den Sturm der letzte Nacht auf dem Meer tobte und sein Schiff an den Klippen zerschellen ließ. Er hatte es anscheinend irgendwie geschafft an Land zu gelangen, aber er war keineswegs außer Gefahr. Wenn er liegen blieb, würde die Kälte erledigen, was das Meer letzte Nacht nicht geschafft hatte, das wusste er.

    Mühsam versuchte er sich zu erheben und erst beim dritten Versuch gelang es ihm. Seine Beine fühlten sich wackelig an und nur mit Hilfe seines eisernen Willens gelang es ihm, nicht wieder in Ohnmacht zu fallen. Er setzte zaghaft einen Fuß vor den anderen, doch die Anstrengung war zu viel für ihn. Sein rechtes Knie gab nach und er sackte zu Boden. Neuerlich musste er seine verbliebene Kraft sammeln um Aufstehen zu können. Diesmal gelang es ihm besser. Schwerfällig und träge begann Godric sich durch die Eislandschaft zu kämpfen. Er setzt mühsam immer einen Fuß vor den anderen um vom Meer wegzukommen um eine sichere Zuflucht finden.

    Plötzlich vernahm er ein Geräusch hinter sich und nur sein langjähriges Studium de r Magie rettet ihm sein Leben. Vorsichtig wie er war hatte er bereits einen Schutzzauber beim ersten Geräusch gewirkt, der den Schlag teilweise dämpfte, jedoch nicht verhinderte, dass Godric vom Boden gerissen und mehrere Meter durch die Luft geschleudert wurde. Der Aufschlag raubte ihn den Atem und er verlor die Kontrolle über seine Kräfte. Unfähig einen weiteren Zauber zu wirken sah er, wie der Horker die Distanz zu Ihm mit schwerfälligen Bewegungen verringerte. Das ist mein Ende, war der einzige Gedanke den Godric noch fassen konnte, weil er unfähig war seine Kräfte zu kanalisieren. Mit seinen Stoßzähnen hebte der Horker Godric in die Luft und warf ihn mehrere Meter von sich. Dieser Aufprall war zu viel für ihn. Er verlor das Bewusstsein.
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    Es knackte, zirpte und raschelte zwischen den Bäumen. Insgesamt war die geräuschkulisse die eines idyllischen Gartens oder Parkes gleich. Der Garten der welt, die Natur. Ein Reh spazierte gemütlich durch durch das Unterholz, auf der suche nach Blättern und Gräser. Über ihm flatterten einige Vögel durch die Wipfel. Das Wild wusste nicht, das aus eben jenen Wipfeln der niedrigen Bäume Gefahr drohte.
    Der Körper war gespannt, die Füße hielten Balance auf dem Ast unter ihm. Sein linker Arm war ausgestreckt und hielt die Spannung des gespannten Holzes. Der Linke war leicht angewinkelt und hielt einen Pfeil an der Sehne. Die Atmung ging ruhig, genau wie der Takt seines Herzens. Aufmerksam schauten die Augen in die Umgebung und erfassten jede Auffälligkeit in der Umgebung. Als sie sich sicher waren kamen die Arme zum Einsatz.
    Yrash zog die starke Sehne zurück bis zur Wange. Kurz lauschte er dem Singen des Bogens, das mit Knarren vermischt war, fühlte das Kitzeln der Pfeilfedern. Ein kurzer Gefühl der Zeitlosigkeit stellte sich ein, dann lösten sich seine beiden Finger von den Federn. Der Pfeil schoss durch den Wald und traf sein Ziel. Das Reh beendete sein Leben.

    "rssshaaa", tönte es durch den Wald. Der Argonier sprang mit einem Satz vom Baum und lief zu seiner Beute. Dort kniete er sich nieder und dankte der Natur für ihre Gaben. Das war der richtige Weg, der verschollene Weg, den Yrash so lange vergessen hatte. Er entfernte den Pfeil und säuberet ihn, bevor er das Reh zusammenband und wegzog.

    Alea stand auf dem Grasstück vor dem Wäldchen und schwang ihre lange Klinge in einem langsamen Rhytmus. Dabei trug sie nur die in dunkelblau und violetten gehaltenen Kleider, die sie oft trug. Während der Argonier ein Mahl zubereitete, übte sie ununterbrochen. Ihre Bewegungen waren fließend, kontrolliert und oft auch für Schwächere undenkbar. Trotz ihrer ansehnlichen Gestalt barg ihr Körper eine große Kraft. Ihr Zweihandschwert verweilte keinen Augenblick an einer stelle. Sie wechselte von einer aktiveren Form geschmeidig in eine defensive.
    Yrash hatte ihre Erfahrung stets respektiert. Nie würde er einen Kampf mit Alea Maley wollen, denn dieser kam mit deutlichem Vorteil für die Elfin. Er hatte gesehen wie effektiv sie in einem Duell sein konnte ... und wie tödlich in einer Schlacht.
    Erst als der Braten zubereitet war beendete sie ihre Übung. Kaum erschöpft gessellte sie sich zu Yrash und stärkte sich an dem Reh.

    -----------------------------------

    Nach dem Aufbruch kamen sie in ein Gespräch:
    "Himmelsrand ist groß. Wo sollen wir hin? Du willst dich sicher nicht hier heimisch fühlen oder , Schwester?"
    "Wir sollten untertauchen. Das haben wir getan. Wir können nicht zurück nach Cyrodiil. Aber wir müssen auch in Himmelsrand vorsichtig sein. Diese Kerle könnten schon längst eine Nachricht über die ganze Provinz verbreitet haben. In einer Stadt wird es sicher gefährlicher als wir denken."
    "Keine Gefahr hält uns auf. Schlimmer als bei den Kaiserlichen kann es nicht kommen."
    "Ich hörte von Konflikten. Ein streit zwischen Kaiserreich und Einheimischen. Nicht das ich mich einmischen will, aber dies kann ein interessanter Fakt für uns sein."
    "Gib es zu Alea ... Selbst du weißt nicht wohin wir gehen und was wir tuen."
    "Am Besten überleben. Ich denke Riften wäre ein guter Anlaufpunkt. Meinst du nicht auch das es interessant wäre, ob man von uns hört."
    Yrash grinste böse. "Kein Gras wird über die Sache wachsen. Ich möchte wissen was hinter dem steckt. Hier können wir die ganze Bande von hinten aufrollen."
    "Du denkst wahr. In diesem Land liegt nichts gegen uns vor, wir sind unbekannt. Das nutzen wir aus. Wir stellen Untersuchungen an und jagen durchs ganze Land wenn es sein muss. Unsere Jäger werden zu Gejagten. Denke aber das sie auch hier eine Rebellion gegen uns richten können."
    "Wenn sie uns hier Ärger machen wollen, lernen sie meine Klauen kennen. Lange genug war ich auf der Flucht. Ein Na wird nicht aufgeben. Sollen sie nach uns suchen ... Wir finden sie zuerst."
    "Und du sagst ich wüsste nicht was wir tun." Ein leichtes Lächeln umspielte ihre Lippen.

    Also war Riften zunächst ihr Ziel. Dort konnten sie Vorräte aufnehmen und weitere Schritte planen. Zwar war es unwahrscheinlich das sich zu diesem Moment einige Feinde in Riften aufhielten, aber ihr Feind war deutlich gewitzter als mancheahnen konnten. Die Beiden wussten das sie nie sicher waren. Nicht vor dieser Gruppe. Aber hier konnten sie den Spieß umdrehen und zurückschlagen. Die Wahrheit musste aufgedeckt werden.
    Sennahoj is offline
  8. #8 Reply With Quote
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    Was für ein Abend, mit diesem Gedanken wachte Red im unbequemen und viel zu kleinen Bett auf. Er durfte sich jedoch nicht beschweren, immerhin war das immer noch besser als vor der Stadt zu kampieren. Er versuchte sich zu erinnern was gestern los war, wusste jedoch nur noch Bruchteile. Vorallem das er viel zu viel Alkohol getrunken hatte.
    Als er die Treppe runterlief, warfen ihm einige der Besucher grimmige Blicke zu, definitiv ein Zeichen das er es gestern wieder mal übertrieben und Aufsehn erregt hatte - eben genau das was Red versuchte zu verhindern. Als er gerade die Tür öffnen wollte fiel ihm ein Nord mit einer Narbe im Gesicht ins Auge, auch wenn Red nicht wusste wer er war kam er ihm bekannt vor. Red überlegte kurz und kam zum Entschluss das dieser stämmige Hüne einer der Männer war mit denen er gestern um die Wette trank.
    Sein Gedankengang wurde jedoch von einem Argonier in schwarzer Robe der gerade in die Kneipe kam unterbrochen, daraufhin machte sich Red auf dem Weg zum Alchemie oder Kräuterladen von Weißlauf. So genau wusste er es nicht mehr, was er jedoch wusste ist, das es in jedem guten Geschäft solcher Art Kräuter gibt die die Folgen seines Katers lindern konnten. Er war zwar kein richtiger Alchemist mehr, aber er hatte nicht vergessen was ein gutes Kraut war.

    ...Stundenspäter....

    Der Kater war Vergangenheit und Red überlegte nun ob er weiterziehen oder nochmals in Weißlauf bleiben sollte. Er hatte seine Taten nicht vergessen und war bereits sehr vorsichtig als er vor den Stadttoren war. Auf den Flugblättern die es hier gab, stand allerdings nichts - es war auch keine Zeichnung von ihm abgebildet. Er war zwar immer noch auf der Hut, aber deutlich entspannter als sonst.
    Schließlich beschloss er, eine Nacht auf jeden Fall noch hier zu bleiben. Red ging zurück in die Kneipe und bestellte sich erstmal eine ordentliche Portion Fleisch, noch hielt er sich mit dem Alkohol zurück....
    Geißel Europas is offline
  9. #9 Reply With Quote
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    Verschmolzen mit der Dunkelheit, eins mit den Schatten.
    Regelmäßig und leise stoß Kirtar die Luft aus seinen Lungen. Langsam hebte sich sein Brustkorb und begann sich wieder zu senken.
    Mit dem Bogen fest in der einen Hand und einem Pfeil in der anderen bewegte sich Kirtar lautlos in der Stadt Falkenring.
    Ein Kind betete und Kirtar sollte seinen Willen vollenden.
    Nun war er hier. Leise. Ungesehen im Schatten der Häußer von Falkenring.
    Sein Ziel, ein alter Argonier welcher nicht zu unterschätzen sein sollte, weilte im Gasthaus der Stadt.
    Eben diesen verfolgte er schon eine Weile. Durch die Schatten unbemerkt von seinem Opfer.
    Der Argonier ging aus der Stadt hinaus. Kirtar schlüpfte an den Wachen vorbei.
    Stellte sich neben die Stadtmauern in den Schatten und legte einen Pfeil an die Sehne.
    Zog diese zurück spürte das leichte Vibrieren des Pfeil auf der Wange als er den Pfeil zurückzog. Er sah den Schuppenbedeckten Hals seines Opfer.
    Seine Atmung ging zurück, falls als ob er meditieren würde. Der Argonier hielt auf den Wald zu, scheinbar wollte er Pilze sammeln was er anscheinend öfters tat.
    Doch Kirtar war es egal. Im war es nur Recht. Das Erreichen der Bäume stellte sein Todesurteil da.
    "Drun Dinok" flüsterte Kirtar als er den Pfeil loslies. Er traf. Der Argonier sank zu Boden und stand nicht wieder auf.
    Lautlos lief Kirtar zum Leichnam, drehte ihn auf den Rücken verschränkte seine Arme auf der Brust und schloss seine Augen.
    "Der Tod bringt Erlösung, kein Schmerz und keine Trauer"
    Trotz das er tag täglich den Tod brachte, achtete er ihn doch und führte das Ritual mit jedem Opfer durch.
    Dann drehte er dem Argonier den Rücken zu und ging.
    shetti is offline Last edited by shetti; 13.07.2012 at 14:09.
  10. #10 Reply With Quote
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    Valkhar biss die Zähne zusammen, als er dasaß. Fest umklammerte er seinen Bierkrug. Gelegentlich trank er einen hastigen Schluck. Hektisch blickte er umher, seine Pupillen waren stark geweitet. Gelegentlich wurde ihm heiß, dann wieder kalt, mit jedem zweiten Augenaufschlag verschwamm seine Sicht.
    Dieses Teufelszeug erinnert mich zu sehr daran.
    Er setzte den Bierkrug weiter von sich weg. Vor seinem inneren Auge liefen die Bilder ab, noch immer waren sie lebendig. Er sah den Kopf seines Vaters, wie er unter eine Fontäne von Blut von dessen Hals glitt. Er sah die verkohlten Leichen auf dem Boden liegen, die Thalmor, wie sie voller Normalität über die blutigen Morde sprachen. Sah seine Retter, die Sturmmäntel, die ihn als Kindersoldaten missbrauchen wollten.
    Diese Welt soll verdammt sein! Schrie es eine Stimme wütend in seinem Innern. Hoffentlich zerfleischen die Leute sich irgendwann selbst.
    Der Hass wuchs erneut in ihm. Ein Hass auf jeden, der im Raum lachte, jeden, der Freude empfand. Hatten sie die endgültige Verderbnis der Welt nicht erkannt? Doch da gab es diesen einen... ein Jäger, ein... Elf. Ein Waldelf, der für die beiden anderen Elfen im "betrunkenen Jägersmann" arbeitete, neu in der Stadt. Obwohl er von Valkhars Kindheit gewusst hatte, hatte das dreiste Spitzohr ihm ins Gesicht gelacht. Wegen irgendeinem Scherz... wie erbärmlich die Versuche des Fremden gewesen waren, sich mit ihm anzufreunden. Als ob irgendetwas seine feste Meinung von den Elfen zu brechen vermochte. Was würde er dafür geben, dessen Blut spritzen zu sehen?
    Gerade stolzierte einer die Treppe hinab. Selbstgefällig wirkte er. Wäre er ein Hochelf gewesen, wäre es Valkhar schwer gefallen, ihn nicht auf der Stelle anzufallen und zu töten.
    Ich sehe genau, wie du auf meine Narbe starrst. Der Blick des Mannes ruhte kurz auf ihm. Was will er? Valkhar warf ihm einen finsteren Blick zu, den er aber wohl nicht mehr sah.
    Die Wut im jungen Nord wurde immer größer. Seine Faust schlug auf den Tisch, er ließ ein paar Goldstücke auf das Holz fallen und wand sich dann zum gehen. Der fremde Hochelf musste vernichtet werden.
    Sobald er vor die Tür trat erblickte er das Spitzohr schon. Er drehte gerade einem der Händler sein gejagtes Fleisch an.
    "Heda!" Schrie er und versuchte, etwas ähnliches wie Freundlichkeit in seine Stimme zu legen. Überrascht wand der Elf sich um. Valkhar wusste genau, dass einer der Graumähnen in letzter Zeit mit ihm gesprochen hatte, um ihm die Problematik, die er mit Elfen hatte, zu erklären. Offenbar wunderte es ihn, dass er sich nun so freundlich gab.
    "Ja?" Sagte er vorsichtig. Auffällig rieb der Nord an seinem Talos-Amulett. "Ihr..." schnell versuchte er, sich einen Grund für die Unterhaltung auszudenken. "Ihr seid doch ein Jäger, und da hatte ich mich gefragt, ob ihr mir nicht helfen könntet..."
    "Eure Schießkunst zu verbessern?"
    "Ja." Dreister Elf, unterbricht er meinen Satz! Valkhar musste sich arg zusammenreißen, um nicht auf der Stelle auszurasten.
    "Am besten... gleich jetzt? Irgendwo vor der Stadt?"
    Der Elf schien abzuwägen. "Also gut. Lasst uns gehen."
    Valkhar folgte seinem Opfer, der in das waldlose Gebiet außerhalb der Stadt ging. Auf einen großen Stein stellte er eine leere Flasche. "Versucht, sie zu treffen." Erbärmlich, wie er sich für einen Lehrer hält. Als ob ich etwas von einem Waldelfen lernen könnte.
    Er zielte auf die Flasche... und riss abrupt den Bogen herum. Der Pfeil streifte das Ohr des Elfen. So erschrocken war der Gegner, das er erst nicht reagierte. Valkhar hatte genug Zeit, einen Pfeil zu ziehen und auf das unbewegte Ziel zu schießen. Ein sauberer Kopfschuss warf ihn zu Boden.
    "Verdammter Elf." Flüsterte er dem Toten ins Ohr, als er ihn um die Goldstücke vom eben abgeschlossenen Handel erleichterte. Sein Blick richtete sich zum Himmel.
    Es hat länger gedauert, als ich dachte. Am besten kehre ich in die beflaggte Mähre zurück.
    Rygaroth is offline Last edited by TheDarkRuler; 13.07.2012 at 00:27.
  11. #11 Reply With Quote
    Dawn of creation comes...  TheDarkRuler's Avatar
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    Als der Regen zu fallen begann, begann das leise Klappern der Tropfen als es auf seinen metallenen Panzer fiel. Dessen Besitzer saß auf einem Felsen abseits der Straße nach Largashbur und besah den wolkenverhangenen und von Blitzen durchzogenen Himmel, wobei er versuchte sich zu erinnern. Wer war er?, dachte er sich immer und immer wieder.

    Reisende hätten ihn auf den ersten Blick wahrscheinlich für eine Statue gehalten. Starr und unbeweglich und den Naturgewalten trotzend hätte Urosh sicher ein gutes Denkmal abgegeben, würde er nicht so stinken wie ein Dunghaufen, dass menschliche oder elfische Passanten die Nase rümpften und sich bisweilen übergaben. Ihn kümmerte dies nicht. Er war ein Ork. Ein Kämpfer. Er hatte im Blut zahlreicher Kreaturen gestanden, hatte einem Räuber bei lebendigem Leibe die Eingeweide herausgerissen und diese vor seinen Augen gefressen. Oh ja, er war brutal. Und dies war richtig, dachte er. Malacath schuf ihn so und so würde es sein. Auf ewig.

    Als sich der Regenfall verdichtete und einer Sintflut glich, die ihn fortzuschwemmen drohte, erhob er sich von seinem Felsen. Er packte Stampfer, seinen Streitkolben und Spalter, seine Streitaxt und befestigte sie an seinem aus Leder gefertigten Gürtel. Es war der Gürtel eines Kriegers: Gefertigt aus der Haut des ersten Höhlenbären, den er erlegte. Mit bloßer Hand brach er ihm damals das Genick. Ein boshaftes Grinsen schlich über seine mit dicken Fangzähnen bestückten Kiefer, als er sich an dieses Geschehnis entsann. Zeit für neue Kleidung, dachte er boshaft, als er vom Felsen herabstieg und sich auf den Weg machte.
    TheDarkRuler is offline
  12. #12 Reply With Quote
    Halbgott Manwe's Avatar
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    Dunkelheit. Und irgendetwas lag auf ihm. Sein Kopf dröhnte und er spürte einen stechenden Schmerz an einem seiner Beine. Das rechte Bein...glaubte er jedenfalls.

    Cyrus kam zu sich, öffnete die Augen und entlastete seinen Brustkorb, indem er die Last von sich abwarf, ehe er bemerkte, dass es sich dabei um eine Leiche handelte. Und mit einem Mal war er wieder bei vollem Bewusstsein und die Erinnerungen schossen fast schmerzend herauf. Es war eine der beiden Wachen, die die Karawane begleitet hatten. Er schaute sich um. Dort lag die andere Wache in ihrer eigenen Blutlache, daneben zwei der Karren, das Holz lag drum herum verteilt. Das war alles. Jaffa war nicht zu sehen, weder tot noch lebendig, was ihn erschütterte und gleichermaßen hoffen ließ. Es musste einen Grund geben, warum seine Leiche hier nicht liegt und seinen Bruder hier liegen lassen würde er niemals. Also hatten sie ihn mitgenommen. Ebenso wie Tarik, den Fischer...und seine Fische. Entführt. Aber wieso?
    Die Wachen wurden wohl für zu alt befunden, um Sklavenarbeit zu verrichten oder zu kämpfen. Das musste es sein.

    Es waren Nordkrieger mit Wolfsmasken und schweren Pelzrüstungen; zu viele, um mit ihnen fertig zu werden. Die beiden Wachen waren die einzigen, die nennenswert bewaffnet waren und dann waren da noch diese schrecklichen Wölfe, die von allen Seiten angriffen. Sie hielten sie unter ihrem Kommando, das war sicher kein Zufall. Doch das an seinem Bein war nicht einfach nur ein Biss eines kleinen streunenden Rudelwolfs. Er hatte noch nie in seinem Leben so große Wölfe gesehen, sie mussten gezüchtet sein oder vielleicht mit anderen Kreaturen gekreuzt? Möglicherweise aber auch...plötzlich wurde ihm klar, in was für einer aussichtslosen Lage er sich selbst gerade befand und zwang sich dazu, mal wieder klar zu denken und über das wesentliche nachzudenken. Was sollte er überhaupt tun? Er war nicht einmal fähig, richtig zu gehen.

    Cyrus brauchte dringend Hilfe, er durfte nicht zulassen, dass sich die Wunde infizierte, er musste so schnell wie möglich in eine Stadt. Ganz abgesehen von den Gefahren, die noch immer um ihn herum lauerten. Er war mitten in der Wildnis, nahe Himmelsrands Grenze, Markarth war die nächste Stadt.
    Ob er wohl das Holz mitnehmen sollte? Bei Diagna, was ist los mit dir, du wärst fast gestorben und weißt nicht mal, ob du hier heil rauskommst und dann denkst du ernsthaft über das HOLZ nach?
    Wieder musste er sich zusammenreißen und sich auffordern, die mehr als missliche Lage richtig aufzufassen. Er war verwirrt und überfordert, völlig aufgelöst, eine solche Situation war neu für ihn und sein Bruder fehlte ihm. Er versuchte, bei Verstand zu bleiben und sich die nächsten Schritte zu überlegen, nur so konnte er sich retten. Hilfe konnte er hier oben in den Bergen sicher nicht erwarten, das Auftauchen dieses Banditenpacks war das erste Mal, dass sie auf dem Weg nach Himmelsrand überhaupt jemandem begegneten.

    Er schnappte sich die Krummsäbel der Wachen. Es waren prächtige Waffen und er hätte nicht gedacht, dass er so schnell mal in den Besitz einer solchen Waffe gelangt. Und dann waren es gleich zwei! In seiner Lage hielt sich seine Freude darüber allerdings in Grenzen. Er war nur froh, dass er Waffen gefunden hatte, die Chance auf sein Überleben war damit gestiegen, das zählte. Eine der roten Hauben zog er sich auch noch über, die Rüstungen waren nicht mehr brauchbar. Sein Bein machte ihm wirklich Sorgen, er konnte nur humpeln. Zu dumm, dass er keinen Heilzauber kannte, mit dem er den Schmerz zumindest hätte lindern können, was anderes würde wohl nur einem erfahrenen Heiler gelingen. Er schnürte sich die Kopfbedeckung der anderen Wache fest um seinen Unterschenkel und klemmte ein Stück seines Hemdes dazwischen, um zumindest weitere Verunreinigungen zu verhindern, wer konnte schon wissen, was an der Haube so alles dran war, sie war schließlich genau so rot wie das Blut der Wache. Wenigstens ist es das schwächere Bein, das ist doch schon mal was. Oh man, wem mach ich was vor. Er versuchte, wenigstens zweckoptimistisch zu denken, irgendwie musste er sich schließlich helfen, jemand anderes tat es nicht.

    Er sollte also durch die Wildnis ziehen wie ein richtiger Abenteurer, verletzt und ohne eine Rüstung, nur in seiner Hose und einem nun zerrissenen Hemd. Großartig. Das hatte er sich mal anders vorgestellt, aber er dachte nicht weiter darüber nach. Er war nun fähig, die Sache halbwegs nüchtern zu betrachten und hatte sich etwas beruhigt. Nicht mehr viel zu verlieren, auf geht's.

    Wenn er umkehrte, könnte er nach Drachenstern gelangen, der Weg wäre zwar länger, aber er würde vermutlich weniger Gefahren bergen, Cyrus kannte die Gegend schließlich sehr gut. Es war eine sehr kurze Überlegung. Nein, er konnte nicht umkehren, fest dazu entschlossen, seinem Bruder zu folgen und ihn zu finden schleppte er sich, die Klingen immer griffbereit, in Richtung Himmelsrand.
    Manwe is offline Last edited by Manwe; 13.07.2012 at 13:25.
  13. #13 Reply With Quote
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    Das sanfte knistern des Feuers ließ Godric erwachen. Er wusste nicht wo er war, nur das er nicht Tod sondern in einem Bett in einer Höhle lag. Er fühlte sich ausgeruht und wollt sich gerade erheben, als er eine Stimme vernahm: "Ruhig, ihr seid schwach. Überanstrengt euch nicht, ihr habt ein paar üble Prellungen davon getragen. Wie seid ihr eigentlich auf die Idee gekommen euch mit einen Horker anzulegen?" Godric drehte seinen Kopf in die Richtung aus der die Stimme kam, und erblickte eine Nord. Sie hatte schon viele Winter erlebt, wirkte jedoch noch immer rüstig. Sie saß in einem Sessel nahe dem Feuer und betrachtete Godric aus gütigen und weisen Augen. "Ich ich hab euch wohl mein Leben zu verdanken" stammelte Godric mit schwacher Stimme, "Ich ich danke euch, wer bist du?" Das Sprechen fiel Godric schwer und er merkte, dass er noch nicht bei Kräften war. "Mein Name ist Ygritta und es war dein Glück, dass ich dich gefunden habe, sonst wärst du dort elendigst verreckt. Aber du hast meine Frage nicht beantwortet. Warum greifst du einen Horker ohne Waffe an?" Sagte Ygritta mit schärferer Stimme. "Ich habe ihn nicht angegriffen sondern er mich," versuchte Godric sich zu verteidigen. "Ich hab ihn gar nicht bemerkt." "Dann seid ihr ein Narr, wenn ihr euch unbedacht durch Himmelsrand bewegt. Hier gibt es überall Gefahren die einem kopflosen Wanderer das Leben kosten können." Vorwurfsvoll schüttelt sie ihr Haupt, sodass ihr langes weißes Haar wehte. Ihr durchdringender Blick wurde Godric langsam unangenehm. "Ich hatte keine Absicht in Himmelsrand zu sein, mein Schiff ist in einem Sturm gekentert und ich wurde an Land gespült. Ich hatte keine Absicht gegen dieses Vieh zu kämpfen. Wäre ich jedoch bei Kräften gewesen - hätte dieses Untier keine Chance gehabt." erwiderte Godric auf diesen Vorwurf. Langsam machte sich Wut in ihm breit. Wie kam diese alte Dame dazu ihn zurecht zu weisen. Ja sieh hatte ihm das Leben gerettet aber auch Dankbarkeit hatte seine Grenzen.

    "Ruh dich aus." sagte Ygritta jetzt mit etwas sanfterer Stimme. "Wenn du dich ausgeruht hast und aufstehen kannst, werden wir uns weiter unterhalten. Ruhe ist genau das, was du jetzt brauchst." Godric gehorchte wiederwillig , auch weil er wusste, dass es keinen Sinn hatte ihr zu wiedersprechen. Er musst wieder zu Kräften kommen um von hier verschwinden zu können. Sie reichte Ihm eine Schüssel mit etwas essbaren darin. Gierig machte sich Godric über das Mahl her. Es schmeckte nicht schlecht und durch das Essen merkte er erst wie hungrig er bereits war. Danach sank er wieder zurück in seine Lagerstätte und schlief wieder ein.
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  14. #14 Reply With Quote
    Fable(haftes) DS-Sternle  Silva's Avatar
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    17 Jahre zuvor in einer Hütte in Shors Stein

    Es war dunkel und Taryn hatte Angst. Aus der unteren Etage des kleinen Hauses drangen gedämpfte Stimmen zu ihr hoch. "Wo ist es?" knurrte eine markante, tiefe Stimme. "Lasst ihn uns einfach töten, dann durchsuchen wir das Haus..." kam es mit einer anderen Stimme. "B...Bi...Bitte lasst meine Frau aus der Sache heraus." hörte Taryn ihren Vater flehen. Doch als Antwort gab es nur ein dreckiges Lachen. Taryn sass in einem Schrank in der oberen Etage, presste sich in die hinterste Ecke und hoffte, das die Räuber endlich wieder gehen würden. Tränen liefen über ihre Wangen und sie wollte zu ihren Eltern. Währenddessen wurde unten schon die ersten Möbel durch die Hütte geworfen. Erschrocken zuckte das kleine Mädchen zusammen.

    "Verdammt noch mal, sag uns endlich, wo du es versteckt hast!" Die dunkle Stimme klang zornig und ungeduldig. "Ich weiss nicht was ihr meint." beharrte Taryns Vater. "Ich kann euch nicht helfen.... bitte... lasst uns gehen..." "Es hat keinen Zweck..." sprach nun eine dritte Stimme, "...erledigen wir sie und dann durchsuchen wir das Haus selbst." "Du hast recht." sprach nun der erste wieder. Taryn hörte ihre Mutter weinen, dann ein leises Stöhnen und ihren Vater, der laut aufschrie. Ein lauter Schluchzer entrang sich ihrer Kehle. Was passierte hier nur und wer waren diese Männer? Taryn konnte genau hören, wie die Räuber die untere Etage des Hauses verwüsteten. Geschirr wurde aus den Schränken geworfen, Stühle umgestoßen. Es dauerte nicht lang, da hörte das Mädchen die Stufen der Holztreppe knarren. Ängstlich drückte sie sich weiter in die Ecke des Schrankes. Ihre Hände presste sie sich vor ihren Mund, aus Angst, sie könnte so laut schluchzen, das sie sich verriet. Die Tür wurde aufgestoßen. Taryn schloss verzweifelt die Augen, versuchte ganz still zu atmen. "Hier ist es auch nicht." sagte die dritte Stimme wütend. Taryn hörte, wie einer der Räuber gegen das Bett trat. "Was ist, wenn wir uns geirrt haben und es gar nicht hier ist?" fragte nun die zweite Stimme. Es folgten ein paar Minuten Ruhe, so, als schienen die Räuber nachzudenken. "Nein, es muss hier irgendwo sein, oder der Alte hat es irgendwem gegeben oder irgendwo versteckt." meinte die erste Stimme. Wieder wurde in den Sachen gewühlt, das Bett abgedeckt und Truhen geöffnet. "Verdammt...." mit einem Knall flog der Truhendeckel wieder zu.

    "Dieses vermaledeite Amulett muss doch irgendwo sein." Taryns Augen wurden gross. Ein Amulett suchten sie? Ihre Hände wanderten über ihren Hals, blieben an dem silbernen Anhänger liegen. Ob sie dieses Amulett suchten? Ihr Vater hatte es ihr erst vor einigen Tagen gegeben. Nun hatte Taryn noch mehr Angst. Wenn die Räuber sie fanden, würden sie sie töten. Das kleine Mädchen spürte, wie einer der drei auf den Schrank zukam, in dem sie saß. Die Schranktür wurde aufgerissen und eine Hand griff nach den Fellen, die darin lagen. Taryn hielt die Luft an. Ihr Herz schlug ihr bis zum Halse. Hoffentlich bot die Decke, die sie über sich gezogen hatte genügend Schutz, so das sie nicht gefunden wurde. Durch einen kleinen Schlitz sah sie die Hand genau vor sich: sie war dreckig, hatte schwarze Fingernägel und eine lange, dicke, gezackte Narbe verlief quer über dem Handrücken. "Hier ist nichts." sprach die zweite Stimme. "Wer weiss, ob der Alte das Amulett nicht schon lang fortgeschafft hat. Vielleicht finden wir in Rifton Hinweise. So ein Amulett kann ja nicht einfach so vom Erdboden verschwinden." Die Hand zog sich zurück. "Du hast recht." meinte nun die erste Stimme. "Verschwinden wir von hier." Taryn hörte, wie die drei Räuber die Schlafkammer verließen.

    Vorsichtig schob sie die Decke beseite, warf einen Blick aus dem Schrank. An der Tür drehte sich einer der Räuber noch einmal um. Vor Schreck fuhr Taryn zurück unter die Decke. Dieses Gesicht... es sah so böse aus... Taryn glaubte, es nie vergessen zu können. Diese Augen, die suchend durch das Zimmer glitten... eines fast schwarz wie die Nacht, das andere schien blind zu sein mit einer dicken, fleischigen Narbe, die sich von der Augenbraue, über das blinde Auge bis hinunter zum Mundwinkel zog. Taryn verharrte still im Schrank. Sie hatte keine Ahnung, wie lang sie dort saß. Erst als sie sich sicher war, das die Räuber das Haus verlassen hatte, kroch sie leise hervor. Das Mädchen schlich zur Tür, horchte nach Geräuschen, aber im unteren Geschoss war alles ganz still.

    Vorsichtig ging sie die Treppen nach unten, darauf achtend, nicht auf die Stellen zu treten, die das laute Knarren verursachten. Unten angekommen sah Taryn, das die Haustür sperrangelweit aufstand. Ein Blick nach links zeigte die verwüstete Küche. Alles Geschirr war aus dem Regal geworfen, der Tisch zertrümmert, die Stühle lagen in einer Ecke. Langsam drehte Taryn sich nach rechts. Ein wimmernder Schrei kroch aus ihrer Kehle hervor, ein lauter Schluchzer, als sie ihre Eltern dort liegen sah. Sie lief zu ihrer Mutter, presste den toten Körper an sich, während dicke Tränen über ihre Wangen liefen. Ein Blick auf den Vater bestätigte, was sie schon befürchtet hatte, auch er war tot. Die Kehle durchtrennt, lag er in einer Blutlache. Verwirrt trat Taryn zurück. Warum tat jemand so etwas? Angst kroch in dem Mädchen hoch. Was, wenn die Räuber noch einmal zurück kamen, weil sie herausfanden, das es da noch ein Kind gab? Es gab nur eine Lösung für das kleine achtjährige Mädchen: Sie musste die Beine in die Hand nehmen und fortlaufen. Weg von ihrem Elternhaus, weg von allem, was sie kannte. Und so lief sie los, stolperte aus dem Haus und rannte panisch den Weg entlang.



    Akademie in Winterfeste

    Erschrocken und vor Panik hastig atmend schreckte Taryn aus dem Schlaf hoch. Ihre Hand griff suchend nach dem Amulett. Nur langsam beruhigte sich ihr Herzschlag. So intensiv hatte die junge Magierin noch nie von dem Tag geträumt. Ob das ein Zeichen war? Leise schlug sie ihre Decke zurück und schwang die Beine über das Bett. Es war früh am Morgen und die Sonne stand noch nicht einmal am Himmel, aber Taryn wusste, das sie nun keinen Schlaf mehr finden würde. Sie schlüpfte in ihre Magierrobe, flocht ihr Haar zu einem Zopf und trat dann leise aus ihrer Kammer heraus. Mit schnellen Schritten lief sie in die Halle der Elemente, durchquerte diese, um zur Bibliothek zu kommen. Urag gro-Shub, Wahrer des Wissens, war auch schon an seinem Platz. Taryn hatte das Gefühl, das der Ork ohne Schlaf auszukommen schien, noch nie hatte sie es erlebt, das er nicht an seinem Platz war.

    "Einen guten Morgen wünsche ich euch." sagte Taryn zu Urag. "Auch euch einen guten Morgen, meine Liebe." antwortete der Wahrer mit einem Lächeln. "Könnt ihr wieder nicht schlafen?" Taryn nickte. "Alpträume." sagte sie seufzend. "Urag nickte. "Ihr solltet euch Hilfe suchen. Es ist nicht gut mit derartigen Träumen allein fertig werden zu wollen." Taryn nickte abwesend. "Vielleicht..." murmelte sie, während ihre Augen die grossen Bücherregale absuchten.
    Silva is offline Last edited by Silva; 13.07.2012 at 13:34.
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    Krieger Troublemaker343's Avatar
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    Raz wusste nicht, wo er war. Aber eigentlich war es ihm auch egal.Er wollte endlich seine Heilung. Aber wer konnte ihm schon helfen? Raz hatte,als er noch bei der Karawane war, gehört, dass es irgendwo eine Magierakademie gab. Aber wo? Im nächsten Dorf wissen das die Leute bestimmt. Bliebe noch die Frage, wo sich das nächste Dorf befindet…
    Raz blickte sich um. Die letzten zwei Stunden war er nur geradeaus gelaufen, schließlich musste er ja irgendwo ankommen. Um ihn herum befanden sich fast nur alte Tannen und ein paar Kräuter. Apropos Kräuter… Ich habe Hunger. Vielleicht sollte ich ein Tier erlegen. Oder nach Beeren suchen. Hoffentlich finde ich dabei keine Bären.
    Raz lachte auf. Er hatte einen Witz gerissen, das war lange nicht mehr geschehen. Plötzlich entdeckte er einen Baum, der so aussah, als könne man gut an ihm hochklettern. Und da es bald Nacht wurde, beschloss er von dort oben nach dem nächsten Dorf Ausschau zu halten. So machte er sich an den Aufstieg.Mit seinen Krallen hielt er sich an der Rinde fest, während er mit den Füßen auf den Ästen balancierte. Dabei nutzte er geschickt seinen Schwanz zumGewichtsausgleich. Klettern war schon immer seine Stärke gewesen. Als er oben angekommen war, genoss er erst einmal die Aussicht. Die untergehende Sonne tauchte die gesamte Landschaft in blutrotes Licht, dass sich in einem gar nichtallzu weit entferntem See spiegelte. Er hörte die Vögel ihr Lied zur Nacht zwitschern und entdeckte die ersten Sterne am Himmel. Etwas weiter recht von ihm konnte er die Lichter eines Dorfes erkennen. Dort konnte man ihm bestimmt weiterhelfen.
    Plötzlich durchdrang das Brüllen eines Drachen die idyllischeStille. „Still, mein kleiner Drache, genieß doch mal die Aussicht.“ Raz blickte erwartungsvoll in den Himmel, an dem ein Drache seine Kreise zog. Genauso hatte Raz sich Drachen immer vorgestellt. Seine Schuppen glänzten grünlich im Licht,und seine ganze Art wirkte majestätisch. Ich hab ja immer gewusst, dass es Drachen gibt. Ich bin mir sicher, dass sie auch Feuer spucken und alles, was ihnen in den Weg kommt, mit ihren scharfen Krallen zerfleischen, bis… Moment mal… Drachen?DRACHEN!
    Erst jetzt wurde Raz bewusst, in welcher Gefahr er sich befand.Erschrocken schrie er auf, verlor dabei allerdings den Halt auf seinem Ast. Er fiel wie ein nasser Sack vom Baum, drehte sich instinktiv in der Luft und landete mit allen vieren auf… einem Elch. Das gute Tier hatte sich den wohl schlechtesten Ort zu grasen in ganz Himmelsrand ausgesucht. Da Raz seine Krallen nicht ausgefahren hatte, lag das Tier nur benommen am Boden. „Heute ist anscheinend mein Glückstag!“ Mit einem gezieltem Krallenhieb ins Genick tötete er das Tier. Der Drache war vergessen, er war auch nicht mehr am Himmel zusehen. Ist wohl weiter geflogen.Jetzt war es erst mal wichtig, dasDorf zu erreichen und das Fleisch des Elches zu braten. Das würde ein Festschmaus geben, heute Abend…
    Troublemaker343 is offline Last edited by Troublemaker343; 15.07.2012 at 14:40.
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    Held Geißel Europas's Avatar
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    ... Red hatte den ganzen Tag noch keinen Bissen zu sich genommen, daher schlang er das Fleisch herunter so schnell es ging. Als er gerade fertig war entschied er sich doch den einen oder anderen Humpen zu heben. Er schaute sich um und suchte jemanden oder eine andere Gruppe von Trinkern doch noch war das Gasthaus sehr leer.

    Mit geschulten Blick, musterte er die wenigen Gäste. Eine kaiserliche Frau stand an der Theke und sprach mit dem Wirt - uninteressant dachte Red. Viel interessanter schienen da schon die 2 Elfen die an einem Tisch saßen, sich unterhielten und immer wieder auf eine Karte die vor ihnen auf dem Tisch lag zeigten. Auch ihre Waffen fielen ihm ins Auge, der Hochelf trug einen Zweihänder und der Waldelf hatte überall an seiner Rüstung Messer. Ihm war eins klar, wenn jemand so viele Waffen offen trägt, hat er mit Sicherheit noch eine ganze Armada von anderen Waffen dabei.
    Keine der Waffen war eine Standartausführung, das zeigte schon die elfische Schrift. Auch wenn Red sie nicht lesen konnte, blöd war er nicht. Noch dazu trug der Walfelf einen Ebenerzdolch, Red wünschte sich er hätte diese Waffe.

    Er war durchaus gewillt die beiden zum Trinken herauszuforden, am Besten mit der Wette um den Dolch oder der seltsamen Karte. Sollten die beiden allerdings aggressiv werden, hätte er alleine wohl kaum eine Chance. So wird das nichts, verdammt! - Dachte Red. Im selben Moment ging die Tür auf und jemand kam herein, es war der Nord von heute Morgen! Red schaute ihn an und war verwundert, das jemand so offen ein Amulet von Talos mit sich herumtrug. Er wusste um den Vertrag der die Anbetung von Talos verbot und so war er erstaunt. Der Nord blickte ihn etwas grimmig an und saß sich ein paar Tische von ihm entfernt hin.

    Als der Nord die Elfen erblickte wurde sein Blick noch grimmiger....
    Geißel Europas is offline Last edited by Geißel Europas; 13.07.2012 at 17:47.
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    Er lag nun schon 2 Tage im Bett. 2 Tage hatte er gelesen und sich die verschiedensten Bücher über dieses gefrorene Land besorgen lassen.
    Es gab ein kleines Mädchen hier dessen Vater im Palast beschäftigt war. Er gab dem Kind ein zwei septime und das kind brachte ihm ein paar Bücher.
    Er hoffte sehr das er keinen Dieb finanzierte und die Tatsache das sie die Bücher nach einer Zeit zurück haben wollte unterstützte ihn in diesem Glauben.
    Er fand viel über Himmelsrand und seine Bewohner heraus. Manches verwirrte ihn und anderes konnte er nachvollziehen. Das die Nord es bevorzugten in leichter Rüstung aber häufig mit schweren Waffen zu kämpfen hielt er für unsinnig.
    Auch das es Nord gibt die das Kaiserreich unterstützen und sich den Thalmor beugen verwirrte ihn und machte ihn sogar ein wenig aggressiv.
    Wenn es ein fremdes Volk gäbe dass ihm verbieten würde Malacath anzubeten würde er nicht eher ruhen bis jede dieser Stimmen erstarrt wäre so wie jeder andere Ork den er kannte es tun würde. Aber er hatte die Leserei nun satt und stand auf er zog sich seine Schmiedeschürze die er beim Schneider in der Stadt hatte bestellen lassen über.
    Dann nahm er seine Rüstung schulterte seine Waffe und verließ das Gasthaus. Auf dem Weg zur Schmiede seines neuen Bekannten dachte er darüber nach was er machen sollte. Es war klar das der Pfeil die Rüstung durchschlagen konnte. In der Zeit auf der ich nun schon auf der Jagd bin hatte ich sie nicht einmal repariert. Der Mann der mich überfallen hatte sagte etwas davon das dies nicht der letzt Pfeil sein sollte.
    Da traf es ihn wie ein schlag. Bei Malacath wie konnte ich nur so töricht sein. Erst jetzt realiesirte er das der Mann sich darauf bezog das mann ihn weiter verfolgen und töten wollte. Er erreichte die Schmiede und kaufte dem Schmied rasch ein wenig Orichalum ab.
    Er legte zuerst den Helm auf die Werkbank und hämmerte los. Der Mann den ich suche er wird diesen Assassinen geschickt haben.
    Die Rüstung des Mannes sah auch ein wenig nach Uniform aus.
    Da erinnerte er sich wieder woher ihm die Rüstung bekannt vor kam Nahe Evermor gab es einen Mann dessen Rüstung der des Mannes sehr ähnlich war. Diese Männer, könnte es sein das nicht ein einzelner Mann sondern eine Gruppe von Männern hinter dem Raub steckten.
    Eine Art Gilde das heißt wenn ich einen Gefangen nehmen könnte wüsste ich mehr über den Rest. Aber würde er auch reden.
    Ich werde ihn schon dazu bringen.
    Er lächelte finster. Nun hatte er schon 3 Tage kein Blut mehr geschmeckt. Er wurde durstig.
    Er wechselte den Helm gegen den Harnisch. und holte wieder aus. Als er zuschlag erinnerte er sich an seine Heimat, an seinen Vater. Er sah die eiserne Festung vor sich. Erinnerte sich wie er das erste mal Wache halten durfte da seine Ausbildung abgeschlossen war.
    Er würde niemals vergessen wie dieser man in kompletten schwarz gehüllt durch die Tür Schritt. Wie er seine Schwerter zog. Krummsäbel wie die Rotwahrdonen sie benutzten nur komplett schwarz. Er, sein Vater und die anderen beiden Wächter zogen ihre waffen der Mann rannte auf sie zu.
    "Alles in Ordnung ?" wurde Varuk aus seinen Gedanken gerissen. "Wieso fragt ihr?" der Schmied deutete auf Varuks Kinn von dem Eine Träne tropfte. "Es ist der Schweiß" gab Varuk zurück auch wenn er jeden für dumm gehalten hätte der ihm das abkaufte.
    Er Verstärkte den rest seiner rüstung noch und begab sich zurück ins Gasthaus. Morgen würde er nach Flusswald reisen. Und sich mit diesem Alvor unterhalten.
    MicromanXD is offline
  18. #18 Reply With Quote
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    Nach einer längeren Wanderung hatten sie rechts von ihnen Mauern und Ruinen gesehen. Es sah wie eine alte Festung asu. Yrash bemerkte wie Alea lange zu diesen niedrigen, oft modrigen Steinen sah und schwieg. Sah sie etwas in diesem Unbekannten? Erinnerte sie es an eine alte Zeit? Alea kannte sich ziemlich gut aus. Der Argnonier war sich nicht sicher on Alea wirklich noch nie in Himmelsrand gewesen war. Sie kannte diesen Pfad, sie wusste wo Riften lag, sie schaute mit anderen Augen auf die Umgebung. Natürlich gab es Karten und Maley war keine unbelesene Frau, doch dieses Wissen machte den Argonier nachdenklich.
    Sie stapften noch eine Weile vorran. Die Umgebung war waldiger geworden. Immer mehr Wild und Vögel tauchten zwischen den Stämmen auf. Ein eisiger Wind von den Bergen rollte durch die Blätter und löste ein Rauschen aus, das den Hintergrund füllte. Himmelsrand war durchaus kein karges, hässliches Land. Hier sah man prächtige Vegetation wie in Cyrodiil. Xrash genoss dies vertraute Gefühl.

    Plötzlich krachte ein Pfeil in einen Stamm unweit von ihnen. Alea duckte sich und zog in einer Bewegung ihre Klinge, um sie mit einem Axtschaft zu kreuzen. Yrash blickte in die Richtung aus dem der Pfeil kam und riss Bogen und einen Pfeil vom Rücken. Mit einem heftigen Knarren, fast schon einem Knall, spannte er die Sehne bis zum Anschlag und schickte eine Antwort auf den ersten Pfeil. Alea hatte sich währenddessen ein paar Schlagabtausche mit ihrem Gegner gewechselt. Dann holte sie aus und schlug kräftig mit der SChwertseite auf die Hände des Feindes. Der schrie auf und ließ seine Waffe für einen Moment ausser Acht, genau wie die Klinge der Elfin, die sich nun gegen seine Brust drückte. Bedroht nach hinten gebeugt stand der Andere da. Ein geweiteter Blick unter einem Fellhelm hervor. Die grobe Axt hing unbewegt in seiner Rechten.
    Yrash hatte einen weiteren Pfeil in den Wald geschickt und hatte nun auf den Feind von Alea angelegt. Die Elfin erhob ihre Stimme, kalt und bestimmend: "Es herrschen Konflikte im Land und schon finden sich die Räuber in Scharen. Wenn du dich besinnst und uns in Ruhe lässt werden wir euch verschonen. Ich weiß das die Burg da euer Rückzugspunkt ist. Wisse, das keiner von euch überleben wird, wenn ich oder mein begleiter stirbt. Ich weiß nicht was ihr bereits getan habt. Vielleicht seid ihr neu in diesem ... Geschäft. eine Chance hat jeder."
    Der Mann, ein Nord, schluckte und starrte immer noch auf die Spitze des dünnen Claymores. ER war sich dem Ernst der Lage bewusst und zögerte doch mit der Antwort. Leider war dieses Zögern nicht zuträglich, denn auf einmal brachen zwei Weitere aus dem Unterholz. Sie kamen wohl von der Festung, gehörten zu der Bande und hatten bemerkt das die beiden Reisenden sich wehrten. Aber leider hatten sie die Worte der Kriegerin nicht gehört und so griffen sie in ihrem Enthusiasmus an Beute zu kommen an.
    Alea nahm diese Zwie neuen als Antwort, nahm das Schwert von der Brust des Adneren und versetzte ihm einen harten Tritt, als er anfing zu rufen. Mit einer gezischten Bemerkung, drehte sich Alea um: "Unaufmerksamkeit wird bestraft." Dann zog sie die Schneide über die Brust des Feindes, der sofort kippte. Yrash hatte dem anderen seinen Pfeil in die Schulter gejagt, zog sein Schwert und schnitt dem neuen Räuber über die Brust. Die Rüstung hielt die scharfe Klinge nicht auf und auch der Mann brach zusammen.
    Alea schaute der Reihe nach durch die verletzten. Der Getretene stöhnte und kroch von ihr zurück. "Wären wir besser als sie, wenn wir nun ihr Leben löschten?" Sie funkelte den Räuber an, steckte dann ihr Schwert weg und machte Yrash mit einem Kopfnicken deutlich, das sie ihren Weg fortführten. Ohne ein weiteres Wort packte der Argonier seine Waffen weg und stieg über den Mann vor ihm.

    Als sie weiter weg waren, rappelte sich der Nord auf und schaute in die Richtung, in der die beiden verschwunden sind. Er war verwirrt, wusste nicht wie er über das eben Geschehene denken sollte. Er führte nur seine Finger zum Mund und schickte einen schrillen Pfiff in den Wald hinaus, um seine Kamreaden zu rufen.
    Sennahoj is offline
  19. #19 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Geißel Europas View Post
    Im selben Moment ging die Tür auf und jemand kam herein, es war der Nord von heute Morgen! Red schaute ihn an und war verwundert, das jemand so offen ein Amulet von Talos mit sich herumtrug. Er wusste um den Vertrag der die Anbetung von Talos verbot und so war er erstaunt. Der Nord blickte ihn etwas grimmig an und saß sich ein paar Tische von ihm entfernt hin.

    Als der Nord die Elfen erblickte wurde sein Blick noch grimmiger....
    Noch mehr von den verdammten Spitzohren in der Stadt. Die Plage wird immer schlimmer. Meine Dolche in euren Hälsen, Freunde.
    Er bestellte sich einen starken Schnaps, denn selbst an ihm zogen die Bilder eines Mordes nicht ohne Spuren vorbei. Er hatte das Bedürfnis, sie zu ertränken.
    Nach einem Schnaps und noch einem fiel ihm auf, wie derselbe Mann wie heute morgen ihn unentwegt anstarrte. Doch statt wütend zu sein, war sein Hass durch den Alkohol gelöst und er schritt auf ihn zu.
    Nicht aus Boshaftigkeit, sondern bloß aus der Unwissenheit heraus, wie man ein Gespräch freundlich beginnen sollte, sagte er gedämpft: "Ich habe gesehen, wie ihr auf mein Amulett gestarrt habt. Seid ihr ein Verfechter des Weißgoldkonkordats? Oder gar ein Sympathisant der Thalmor? In dem Fall würde ich euch vorschlagen, diese Stadt schleunigst zu verlassen. Wir Talos-Anhänger sind hier groß. Die Grau-Mähnen. Heimskr. Ich."
    Sein Blick schwenkte hinüber zum Tisch mit den beiden Elfen, unauffällig zeigte er dorthin. "Wenn ihr jedoch zu den Guten gehört, dann würde ich mir mit euch gerne einmal ansehen, was diese Elfen dort im Schilde führen." Nach einem dreckigen Grinsen klopfte er auf den Geldbeutel, den er dem toten Waldelfen abgenommen hatte. "Es würde auch etwas für euch dabei herausspringen."
    Rygaroth is offline Last edited by Rygaroth; 14.07.2012 at 11:50.
  20. #20 Reply With Quote
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    Red saß immer noch an seinem Platz und schaute zum fremden Nord hinüber, dieser leerte sämtliche Getränke in einem sehr erstaunlichen Tempo. Plötzlich jedoch merkte der Nord, das Red ihn anstarrte und kam auf ihm zu.
    "Ich habe gesehen, wie ihr auf mein Amulett gestarrt habt. Seid ihr ein Verfechter des Weißgoldkonkordats? Oder gar ein Sympathisant der Thalmor? In dem Fall würde ich euch vorschlagen, diese Stadt schleunigst zu verlassen. Wir Talos-Anhänger sind hier groß. Die Grau-Mähnen. Heimskr. Ich." Mit diesen Worten stellte sich der Fremde vor.
    Eine Geste zu den Elfen hinüber machend sprach er weiter: "Wenn ihr jedoch zu den Guten gehört, dann würde ich mir mit euch gerne einmal ansehen, was diese Elfen dort im Schilde führen." Nach einem dreckigen Grinsen klopfte er auf seinen Geldbeutel. "Es würde auch etwas für euch dabei herausspringen."

    Red brauchte einen Moment um zu reagieren, im ersten Moment dachte er der Fremde würde ihn direkt angreifen. Red erhob sich und sprach: "Ein Sympathisant dieser Thalmorbastarde, NEIN mit dem Pack habe ich nichts zu tun. Ich bin nur auf der Durchreise, ziehe von Ort zu Ort. Aber ich glaube auch nicht an euren Talos" Nach dem letzten Satz wirkte der Nord etwas gereizt, als wollte er etwas sagen doch für den Moment schwieg er noch. Red fügte hinzu: "Aber ich respektiere den Glauben an Talos und halte sein Verbot für ein großes Verbrechen."

    Er verstand auch die Geste, die der Nord machte. Mit dem Angebot etwas Gold zu bekommen, wäre das sicher nicht die schlechteste Idee. Red hasste Elfen zwar nicht, aber diese beiden hatten definitiv etwas vor und Red wollte wissen was. Red brauch aus seiner Gedankenwelt: "Wo sind nur meine Manieren geblieben, ich heiße Redröm aber die meisten nennen mich einfach nur Red. Ihr wollt das ich euch helfe die beiden aufzumischen? Gar keine schlechte Idee, aber lasst euer Gold stecken - ich bin mehr an seinem Ebenerzdolch und dieser Karte interessiert"
    Geißel Europas is offline
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