Behauptungen sind Sachen die man nicht belegen kann.Ich KANN es aber belegen. Also ist es keine Behauptung
Und warum? Weil es in RPG´s mehr Möglichkeiten gibt?Weil man mehr Zeit mit alternativen Handlungssträngen oder Lösungswegen verbringt? NEIN! Einzig und allein damit Explosionen von gigantischen gebäuden und das Abstürzen eines Helikopters realistisch aussehen. Bissher konnte mir noch kein einziger Verfechter der neuen Linie erklären, was daran wirklich besser ist.
Außer lachhafte Aussagen wie die von Hells_Avenger der behauptet das es nur wichtig ist wiegut sich das Spiel verkauftMit solchen Argumente kann man mich nicht hinter dem Often hervorlocken...
Das ist richtig. Zu glauben das das an der MassenUNtauglichkeit von Spielideen lag ist eine kühne These. Können wir ja gerne mal näher drüber disskutieren.
Das ist deine Meinung, die sich aber absolut nicht mit meiner deckt...
Hab ich ja auch nicht behauptet.Es ist doch auch völlig okay, dass die Masse was anderes spielt.Niemand will ich verbieten das er sich CoD Teil 571 kauft. Was mich stört ist das erstens alle anderen Genere von dieser Inszenierungswut und der Actiongeilheit befallen werden und zweitens es kaum noch Spiele gibt die mir gefallen.Klar gabs in den 90er auch schon jede Menge Actiongedöns, aber es gab genug Abwechslung. Das waren keine Ausnahmen oder große Würfe.Es wurde halt mehr oder weniger jeder "glücklich" gemacht. Wer eben kein Actiongedöns spielen wollte, hat sich eben ein Hardcore-RPG reingezogen.
Kann ich heute noch neue Hardcore-RPG´s kaufen? Ich bin ja schon froh, dass es noch ein paar wenige Entwickler gibt, die diese alte Zeit genauso vermissen wie ich(viele gibts ja anscheinend nicht) und noch ab und an was rausbringen. Age of Decadence wird z.B. so ein Projekt. Aber man muss schon mit der Lupe suchen um noch Titel zu finden, wenn man einen etwas anderen Geschmack hat.
Und GENAU DARÜBER rege ich mich auf. Ich stelle wirtschaftlich gesprochen eine Nachfrage, die nicht durch ein Angebot bedient wird. Aber da die Nachfrage zu klein ist(angeblich), wird sie auch nicht bedient.Toll. Und daran ändert auch nichts, dass es oberflächliches Actiongedöns schon in den 90ern gab...
Achso, jetzt verstanden
Ich bitte dich aber, und alle anderen hier peinlich genau auf den Unterschied zu achten. Fortschritt heißt das etwas technologisch vorangeschritten ist. Und es stimmt, die Grafik und Physik in Spielen ist immens verbessert worden. Spielerisch hat man sich aber zurückentwickelt. Fortschreitende Zeit ist daher kein Synonym für Fortschritt, auch wenn das viele glauben...
Nur weil es einfach schön ist und nicht oft genug gepostet werden kann:
Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
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MfG Ulukai
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Für dieses eine Haus auf Rannoch...hätte ich alles getan...Keelah se'lai!
Werde ab jetzt zu jedem langen Beitrag ein TL;DR hinzufügen. Freut euch drauf ;D
"Ulukais Game Theorys":
Interaktionstufen in Videospielen
Last edited by Ulukai; 06.07.2012 at 18:03.
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Das ist in der Tat ein Problem. Und wenn sagt "das muss so sein" kann ich einfach nur den Kopf schütteln.Und GENAU DARÜBER rege ich mich auf. Ich stelle wirtschaftlich gesprochen eine Nachfrage, die nicht durch ein Angebot bedient wird. Aber da die Nachfrage zu klein ist(angeblich), wird sie auch nicht bedient.Toll. Und daran ändert auch nichts, dass es oberflächliches Actiongedöns schon in den 90ern gab...
Sehen wir es mal so:
Gothic hat(te) viele Fans, die sich auch jeden weiteren Titel von PB bedenkenlos gekauft hätten. Angebot und Nachfrage vorhanden.
Anscheinend wenden PB sich nun jedoch anderen Käufern zu. Diese Nachfrage der anderen Käufer ist aber schon in allen Belangen mit genügend Angeboten (*füge beliebigen Mainstream-Action-RPG-Titel ein*) gedeckt.
Ergebnis: Die neue Zielgruppe greift kaum auf das neue Angebot zurück, weils viele Alternativen gibt, die alte Zielgruppe steht mit Nachfrage, aber ohne Angebot da.
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Das ist bestimmt nicht falsch, ich sehe das aber eher als ein Symptom für die Schwächen und das massig ungenutzte Potential. Der schwerwiegenste Grund ist dabei, dass das Universum in seiner Gestaltung kaum Diskussionsstoff bietet. Dafür ist die Handlung zu gewöhnlich, viele Charaktere sind schwach gezeichnet (es fehlt ihnen an Motiven, individuellen Eigenschaften und nachvollziehbaren Entwicklungen) und der generelle Backround ist eher bescheiden (zB Informationen bzgl der Geschichte des Risenuniversums, das als Basis für glaubwürdiges (eigeanartiges) Verhalten und Handeln in der Gegenwart (R1 bzw R2), Entwicklungen im Großen und im Kleinen (einzelne Chartaketere) usw). Das ist dann auch ein guter Anknüpfungspunkt an Gothaholics Aussage.
Hinzuzufügen sei, dass die Präsenz der Verantwortlichen auf enttäuschendes Niveau gefallen ist, allerdings ist das sicherlich auch wechselseitig dem negativen Forenklima geschuldet. Denn ist die Risenserie bei weitem keine schlechte Serie, aber sie so unendlich gewöhnlich geworden, dass es jeden mehr oder weniger großer PB-Fan, einfach schmerzt, wenn er beobachten muss, wie PB sich durch bewusste Entscheidungen einer Menge an Stärken beraubt. Stärken die sich die Piranhas in Pioneerarbeit erworben haben und Standards gesetzt haben, an welchen sie leider zuletzt gescheitert sind.
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Natürlich sollte ein Spiel für sich betrachtet werden, wenn man es möglichst objektiv und unvoreingenommen bewertet will. Daher machen das ja die meisten Spielemagazine, oder versuchen es zumindest. ^^
Aber ich habe ja vom User Score geredet, und da sind auch viele Fans der Serie dabei. Und User-Bewertungen sollten möglichst subjektive Bewertungen sein, da finde ich es völlig korrekt, wenn man auch im Vergleich zu den Vorgängern bewertet.
Und was den Unterschied zu früher angeht:
Meiner Meinung nach ist ein großer Unterschied, dass früher die meisten Spiele für eine bestimmte Zielgruppe entwickelt wurden. Die in der Zielgruppe konnten das Spiel genießen, für die anderen war es Mist (jetzt schwarz-weiß gesehen, natürlich gibt es auch Graustufen).
Heute werden die AAA Spiele fast auschschließlich für den Massenmarkt entwickelt (also nicht für eine bestimmte Zielgruppe). D.h. nicht, dass die deswegen gleich schlechter sein müssen, es gibt auch hervorragende Massenware. Aber man tut sich als Spieler eher schwer, einzuschätzen ob einem das Spiel gefällt. Man muss sich schon um Einiges genauer informieren, um das abschätzen zu können.
Es ist heute eben nicht mehr so, dass wenn man z.B. ein Liebhaber von Aufbaustrategiespielen ist, dass man bedenklos bei jedem Spiel zugreifen kann, das als solches verkauft wird. Da hat man dann auch etliche Fehlgriffe dabei. Früher konnte man das noch eher machen, da war das drin, was drauf stand. Wobei das jetzt natürlich auch nicht so schwar-weiß zu sehen ist, aber ich bin der Meinung, tentenziell gesehen ist das so.
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Bisher habe ich keinen Beleg gesehen.
Hauptsächlich wegen der Grafik, richtig. Sicher aber nicht wegen "Explosionen und abstürzenden Helikoptern". Die gibt es in den meisten Spielen gar nicht.
Was am meisten kostet, ist Content: Texturen, Models, Animationen, Leveldesign, solche Sachen. Und ja, wegen mir müsste man nicht so viel wert darauf legen.
Ja, ist ja auch in Ordnung.
Um Hardcore-RPGs ala Baldur's Gate steht es schlecht, will ich nicht bezweifeln. Dafür gibt es andere Arten von Spielen, die es früher nicht gab. Manches war früher schon rein technisch kaum machbar, beispielsweise Portal.
Wenn ich mir so meine Lieblingsspiele aus den letzten Jahren anschaue, kommt da einiges zusammen: Das meiste spielt sich völlig unterschiedlich, über mangelnde Abwechslung kann ich kaum klagen. Ein Auszug:
Witcher(2), Virtua Fighter 5 (Brawler), Trackmania United (Arcaderacer), Metroid Prime 3 (FP-Adventure-Shooter-Mix), Super Mario Galaxy (2) (3D-Platformer), Lost Odyssey (klassisches JRPG), Dead Space (2) (Horrorshooter), Mirror's Edge (FP-"Platformer"), Starcraft II (RTS), God of War III (Action-Adventure), Mario Kart Wii (Funracer), Heroes 5/6 (Rundenstrategie), Mass Effect (2, 3) (RPG-Shooter), Edna bricht aus (P&C-Adventure), New Super Mario Bros Wii (2D-Platformer), Dragon Age Origins (RPG), Xenoblade Chronicles (JRPG), Wii Sports (Sport-Minispielsammlung), Zelda Skyward Sword (Action-Adventure), Portal (2) (Puzzle)... Risen.
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Ach es ist müßig sich jedes Mal zu wiederholen, aber das ist ja nicht deine Schuld.

Es ist keine Behauptung. Früher hat man Projekte entwickelt, an die man geglaubt hat. Man ist nicht "zur Arbeit" gekommen, sondern man hat eine "Idee" gehabt und diese umgesetzt, ohne Marketing-Analytiker, ohne Massentauglichkeitsanalysen.
Wenn ein Studio ein furzendes Alien auf einem dreckigen fernen Planeten realisieren wollte, dass die Geschichte vom Kampf zwischen naturzerstörendem Kapitalismus und naturerhaltendem Völkern zeigt, dann hat man das gemacht.
Wenn man einen hässlichen vernarbten, rastalockentragenden Unsterblichen machen wollte, der zu Spielbeginn in einer Leichenhalle aufwacht und von einem sprechenden Totenschädel begrüßt wird, dann hat man das gemacht.
Wenn man mal anstelle als guter Held den bösen Overlord in seinem Kerker zu besiegen, mal selbst den Overlord spielen wollte, dann hat man das gemacht. Inkulsive verrückte Monster, revolutionärem Aufbausystem und bitterbösem schwarzen Humor.
Wenn man ein Krankenhausmanager-Spiel machen wollte, oder ein Dinosaurier-Park-Aufbauspiel, ein Diktator-Simulator, ein RPG das komplett unter der Erde spielt, ein RPG das Glaubwürdigkeit und kernige Charaktere zum Hauptelemente stilisiert, wenn man einem Wissenschaftler eine Waffe in die Hand drücken wollte und ihn zum Held erkoren hat, wenn man irgendwas verrücktes, neuartiges, innovatives machen wollte, DANN HAT MAN ES VERDAMMT NOCHMAL EINFACH GEMACHT. Klar hat nicht alles funktioniert, aber man hat sich entwickelt, man wollte mehr, aber nicht nur mehr Grafik, sondern man wollte ein neues Spielerlebnis kreieren.Heute gibt man sich damit zufrieden, wenn man einfach mehr vom gleichen anbietet. Hauptsache die Verkaufszahlen stimmen.
Das Entwicklungsparadigma ist ein anderes geworden. Es wurde eine professionelle Atmosphäre geschaffen, die zwar eine Qualitätssicherung ermöglichen soll(was sie de facto aber oft nicht tut) aber keinen Raum für Individualität,Innovation und Kreativität lässt...
Naja Rethorik verstehst du doch sicher? Explosionen und ein abstürzender Helikopter sind nur Symboliken für das was du nennst. Leute die sich über die diesjährige E3 informiert haben, wissen warum ich gerade diese beiden ausgesucht habe(
).
Die Sache ist die: Texturen, Modelle, Animationen, Leveldesign und Co. braucht man nicht erst seit 2005. Spätestens seit aufkommen der 3D-Technik braucht man das. Und gut so, das hat neue Arbeitsplätze und neue Anforderungen an die Branche gestellt und sie sinnvoll bereichert.
Das Problem ist ein anderes: Wenn du einen Projektplan entwirfst(keine Angst ich werd nicht in die Details gehen), dann machst du zuvor Dinge wie Komplexitäts- und Anforderungsanalysen. Du legst also fest, welche Anforderungen du an die Qualität, die Leistungsfähigkeit der Software, etc. hast. Dieser Projektplan bestimmt am Ende die Kostenschätzung, die also dem Auftraggeber(hier Publisher) sagt, wieviel Geld man braucht um das Projekt zu stämmen. Das heißt, hier werden die Projektanforderungen vor allem auf die Generierung von grafischem Content gelegt. Dieser ist, wie wir hoffentlich alle wissen, besonders teuer und zeitaufwändig.
Das Problem ist also gar nicht, dass man soviel grafischen Content braucht, sondern das man sich selbst darauf festlegt soviel zu brauchen. Darin gipfelt eben die Grafikblenderei. Viele Firmen(nach ihren Angaben auch PB) arbeiten, nach einem eigenartigen System. Früher hat man inhaltlichen Content(Story, Charaktere, etc.) schon in einem frühen Stadium eingebaut. Anders hätten Demos nicht funktioniert. Man hat Demos rausgehauen, die den quasi-Zustand des Projektes beschrieben haben. Heute ist eine Vorabdemo auch aufgrund des Projektplans nicht mehr möglich. Der inhaltliche Content wird erst in der ENDPHASE des Projektes bearbeitet und in das Spiel eingepflegt. Man muss sich dies mal auf der Zunge zergehen lassen: Das was ein Spiel eigtl. ausmacht bekommt im günstigsten Fall ein einziges Drittel der gesamten Entwicklungszeit, und zu allem Überfluss auch noch die letzte Phase, was darin gipfelte das Fehler vor allem bei Quest, Story, Dialoge und Co. auftauchen.
Das ist das eigtl. Problem. Wenn man 3 Jahre entwickelt, dann erledigt man den storytechnischen Content innerhalb von ein paar Monaten, was sich fast immer in völlig oberflächlichen Dialogen, Story, Interaktionen, etc. äußert.
Das Problem ist nicht, dass Content viel Geld kostet, sondern dass man seine Ressourcen, vor allem aus Angst vor medialer Kritik, auf den grafischen Content verlagert, und der eigtl. Inhalt immer mehr Alibi-Charakter erhält. Darum sind Shooter auch so gern genutze Konzepte.Es ist viel einfacher einen projektplan für einen linearen Railshooter zu entwerfen, als für ein RPG.
Richtig. Aber Portal ist vor allem aus der selben Intention entstanden, wie Spieler der 90er. Das merkt man daran, dass man ein absolut nerdiges Lied am Ende abspielt. Das sieht man daran, dass die ganze Atmosphäre stark experimentell war, etc. Portal war ein Projekt wo man einen kreativen Kopf einfach machen lassen hat. Zum Glück ist das Konzept sehr gut aufgegangen, aber sowas ist heute die Seltenheit.
"Neue" Impulse kommen mittlerweile eher aus der Indie-Szene.
Richtig. Du nennst einige gute Titel, über einen Zeitraum von ungefähr 5-7 Jahren. Natürlich kommen immer noch gute Titel raus, aber Super Mario ist wie Zelda und Metroid ein Erbe aus den 90igern, es zählt also nicht, sie als Abwechslung zu bezeichnen
Ich sage nicht, dass es "keine" guten Spiele mehr gibt, sondern das es viele Spielarten die man in den 90igern bedient hat, kaum noch zu kaufen gibt und auch wirklich frische neue Ideen im AAA-Bereich völlig verloren gegangen sind.Edna bricht aus z.B. wurde von Poki nach dem Stil der 90er gemacht: Ich hab eine Vision, ich häng mich rein, ich lege meine Motivation, mein Herzblut rein, und erschaffe was tolles! Ein Entwicklerparadigma, das heute vor allem im komerziellen Bereich kaum noch möglich ist.
Meine Hoffnung beruht auf der Indie-Szene.Von der AAA-Szene werde ich mich in den nächsten Jahren schrittweise entfernen. Sowohl privat als auch beruflich. Ich werd sicher NICHT für so eine Branche entwickeln.Da mach ich lieber mein eigenes Indie-Studio mit ein paar Kollegen auf, und entwickle für Zielgruppen, die gerne das was sie sich unter einem Aufbaustrategiespiel, einem RPG, einem Plattformer, etc. vorstellen, auch bekommen.
MfG Ulukai"Remember the golden era of computer gaming, where creativitiy was king!" - Brian Fargo
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Last edited by Ulukai; 06.07.2012 at 20:37.
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Sorry, aber: So ein richtiger Beleg ist das für mich nicht. Du behauptest, dass man früher ungewöhnliche Konzepte habe bringen können und quasi auch ständig gebracht hat, und heute nicht mehr. Du bringst auch Beispiele, klar.
Solche Beispiele kann man aber auch aus heutigen Spielen bringen:
Ein Spiel in einer utopischen Unterwasserstadt im 50er-Jahre-Stil, in dem kleine Mädchen rumrennen, die es den Bewohnern ermöglichen, Blitze aus den Händen zu schießen? Na klar.
Spiele, in denen man mal nicht den man mal nicht den jungen Standard-Abenteurer- oder Haudrauf spielt, sondern alte Säcke, denen der Rücken schmerzt oder die ihre Tochte retten wollen? Warum nicht?
Einer Irren bei der Flucht aus der Klapse helfen?
Gegen Ende eine unerwarteter Stimmungswechsel, bei der die Protagonistin schlagartig von der Realität eingeholt wird, der Mut zum Verzicht auf ein Happy End?
Selber den bösen Overlord spielen, der eine Armee Schergen im Pikim-Stil befehligt? Gleichnamiges Spiel!
Oder um in eine ganz andere Richtung zu gehen: Loslösung von den althergebrachten, immer gleichen Eingabegeräten. Bewegungssteuerung. Tatsächlich einen Golf-Schwung nachzuahmen, statt Knöpfchen zu drücken. Das war neu.
(Nun kann man natürlich, wie immer, sagen: Das sind die Ausnahmen. Auf dieser Basis lässt sich schwerlich etwas entgegnen.)
Im Übrigen nennst du doch selbst ein wichtiges Gegenargument: Indie-Spiele, oder allgemein kleinere Titel. Ist ja nicht so, dass viele deiner aufgezählten Titel nicht recht kleine Projekte waren, absolut mit heutigen Indie-Spielen vergleichbar. Es gibt also auch hier weiterhin die kreativen Ideen. AAA-Spiele von heute mit Low-Budget-Produktionen von damals zu vergleichen, ist nicht fair.
Klar ist weiterhin: Man kann das Rad nicht mehr neu erfinden. Die Spielebranche ist nicht mehr so jung, eine Menge Konzepte wurden bereits umgesetzt, es wird immer schwerer, etwas zu bringen, was der Spieler noch nicht irgendwo anders gesehen hat. Das ist der natürliche Lauf der Dinge.
War mir schon klar. Aber wenn man die gleiche Phrase mehrmals wiederholt, wird sie irgendwann langweilig.
Die diesjährige E3 hat mich auch genervt (und nicht erst die diesjährige). Man muss auch sehen, dass diese eben sehr speziell auf den Massenmarkt abzielen soll. Aber nur, weil man bestimmte Spiele bei der E3 kaum auffindet, bedeutet das nicht, dass sie nicht entwickelt werden und durchaus ihren Anklang finden.
Bis hierhin: Zustmmung.
Dass früher Demos immer schon quasi mitten in der Entwicklung herausgegeben wurden, daran kann ich mich ehrlich gesagt nicht erinnern. Du magst natürlich recht haben. Über welchen Zeitrahmen sprechen wir hier?
Fakt ist: Portal stammt aus der heutigen Zeit und ist gut angekommen. Dass es aus der Intention der 90er stamme, die es heute eigentlich gar nicht mehr gäbe, ist hingegen eine recht subjektive Einschätzung.
Sehe ich anders, denn die Serien haben sich stark weiterentwickelt und funktionieren prima als eigenständige Spiele.
Auch wenn das nach meinem Beitrag vielleicht nicht so rüberkommt, weil ich einfach mal ein wenig kontra geben will: Ich verstehe schon, was du meinst. Ich kann es auch teilweise nachvollziehen und respektiere deine Meinung.
Es ist sicherlich ärgerlich, wenn man in der heutigen Zeit einfach kaum noch Spiele findet, die dem eigenen Geschmack entsprechen. Natürlich entsteht dann auch Frust. Aber man muss auch sehen, das nicht jeder Spieler den gleichen Geschmack hat, dass andere die Sachlage vielleicht aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten. Was sollen denn Leute sagen, die faktisch mit dem heutigen Spieleangebot zufrieden sind, die vor lauter Überangebot kaum mit dem Spielen hinterherkommen (und davon gibt es nicht wenige)? Es ist doch auch verständlich, dass diese über Aussagen wie "früher war halt wirklich alles besser" nur verständnislos den Kopf schütteln können; im Gegenzug vielleicht sagen, die Meckerei sei maßlos übertrieben, die Gegenseite schwelge lediglich in verklärter Nostalgie.
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Noch ein Beispiel: Peter Molyneux wollte längst schon ein Dungeon Keeper 3 machen, durfte er aber nicht, bzw. man hat ihm keine Gelder zur Verfügung gestellt um seine Idee zu realisieren.
Oder anderes Beispiel: Ich habe die Aussage von Brian Fargo nicht umsonst in meiner Sig: Der Mann versucht schon lange Wasteland2 auf den Weg zu bringen.
Doch das Problem ist das er das Spiel nicht so machen konnte wie er es sich ausgedacht hatte, sondern so wie der Publisher es ihm vorschreiben wollte.Wir wissen was in Analogie dazu aus einem "Wiederbeleben" von Fallout3 geworden ist. Hätte Brian nicht den Weg über Kickstarter genommen, wäre entweder nie ein Wasteland2 gekommen, oder eine weitere massentaugliche Verwurstung.
Klar werden jetzt einige sagen: "Fallout3 und/oder Fallout: New Vegas waren gute Spiele" wo ich auch zustimme, aber es sind eben keine Fallout wie die ersten beiden Teile, sondern TES mit Fallout Lizenz.
Und was ist Bioshock? Ein Ego-Shooter. Super!Klar kann man jetzt nicht sagen, dass dein sehr gutes Argument entwertet ist, aber warum hat man sich für einen linearen Shooter entschieden? Die Antwort sollte klar sein...
Okay, das ist mal ein guter Punkt
Problem dabei ist nur: Die Qualität schwankt sehr starkt. Viele Spiele werden aus versch. Gründen nicht richtig fertiggestellt, oder gute Ideen werden nicht zuende gedacht. Overlord ist spielerisch z.B. sehr mau, auch wenn Setting und Steuerung wirklich frisch waren.
Nein, nein!Nicht durcheinanderbringen. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Das die Spiele früher billiger produziert wurden, heißt nicht, dass sie deswegen mit Indie-Spielen vergleichbar waren.Denn: Die Leute die heute AAA-Spiele machen, haben schließlich die guten Sachen gemacht.
Und hier sind wieder die Beweise, dass es anscheinend an der großen Branche liegen muss, dass geniale Köpfe wie Warren Spector, Peter Molyneux , Tim Schaefer, Ron Gilbert etc. nicht mehr die Art Spiele machen können, die sie in den 90ern gemacht haben. Denn: Warum sollten zufällig all diese Leute, mit zunehmender Erfahrung immer weniger Visionen, immer weniger neue Ideen, immer weniger Komplexität und immer weniger Individualität umsetzen wollen? Das ergibt für mich nicht wirklich Sinn.
Außerdem haben einige von diesen Persönlichkeiten bereits bestätigt, dass die Branche ihre Kreativität behindert.
Das glaubst du. Mein Projekteordner quilt über vor Konzepten, Projekten etc. und ich bin kaum über 20 und zu dem "nur" ein Spieler und Grafikprogrammierer. Ich maße mir nicht an, dass ich innovativere Konzepte ausarbeiten kann als sagen wir mal ein Warren Spector. Zumal ich null Branchenerfahrung habe. Komisch also dass mir auf Anhieb viele neue Konzepte, Settings und Ideen einfallen, wärend die Branche nicht über, sorry auch wenns nervt, Bögen, Blut, Action und explodierende Helikopter hinwegkommt.
Anfang bis Mitte der 90er war das so. Ich hab damals noch die PC Joker aboniert, falls die noch jemand kennt. Die PB´s auf jeden Fall. Schließlich war Baal Netbek eine Anspielung auf Joe Nettelbeck, der beim Joker Redakteur war.
Jaein. Klar funktionieren sie als eigenständige Spiele, aber die Akzeptanz des Franchise ist schon da und hat langjährige Fans. Angenommen es hätte Super Mario nie gegeben, und heute würde jemand Mario erfinden, glaubst es es würde "heute" den gleichen Hype auslösen? Das sind alles traditionelle Erfolge, die man heute mit ähnlichen Konzepten nie wieder erreicht werden könnten.Daher sehe ich sie nicht als eigenständig an.Bzw. ihr Erfolg fußt auf dem Erfolg der Vergangenheit.
Okay Zelda könnte noch funktionieren, das könnte ich mir vor allem in Japan immernoch vorstellen, aber mal ehrlich: Ist dir aufgefallen, dass 90% aller markanten Videospielhelden aus den 90ern oder sogar den 80igern sind? Jeder Spieler kennt Pong, Space Invaders, Mario, Sonic, Zelda,Lara Croft etc. aber was haben wir heute für markante Spielehelden die uns abseits ihrer eigenen Spiele so viel begleiten?
Nico Bellic vllt.? Oder einer der 10000 persönlichkeitslosen Shooterhelden? Eher nicht. Selbst Helden wie Shepard, der für mich einer der wenigen wirklich markanten Helden dieses Jahrzehnts ist/war sehe ich nicht als Symbolfigur in jeder 2. Zeitung. Ist schon seltsam...
Ich sehe keinen Grund warum Shooterfans 100-fach bedient werden, ich als Hardcore-Rollenspieler aber seit Jahren leer ausgehen muss...?Aus welchem Blickwinkel soll man das sehen? Ich weiß das das Leben nicht fair ist, deswegen mach ich das was einem übrig bleibt: Meckern.
Allerdings bin ich auch Entwickler. Und wenn meine gesamte Freizeit draufgeht. Wenn die Spielebranche keine Spiele macht, die meinem Geschmack entsprechen, dann mach ich sie eben selber
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Last edited by Ulukai; 06.07.2012 at 23:00.
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Last edited by Geralt von Riva; 06.07.2012 at 23:36.
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euer risen2/pb/deepsilver bashing nervt. risen 2 ist ein grandioses game und einige hier haben nix besseres tun als tausend mal zu behaupten wie schlecht es sei, haben es oft aber noch nicht einmal gespielt. warum seid ihr dann noch hier und nervt die fans mit eurem pessimismus? echt abartig...
edit: ihr fragt euch warum hier im forum so wenig los ist?
frueher waren hier mal fans, die habt ihr vergraut. hier ist nur noch der harte kern der noergler und ewig unzufriedenen. das macht einfach keinen spass mehr. konstruktive kritik ist eine sache, bashing nervt nur noch.
aber das auch einfach mal das tolle spiel gefeiert und ueber gemeinsame erlebnisse und abenteuer in der risen2-world ausgetauscht wird, findet man hier vergebens.
Last edited by LongG; 07.07.2012 at 09:04.
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ich finde es schade das es so wenig Spielehersteller gibt, die meinen Rollenspielgeschmack treffen. Ich finde es jedesmal geil wenn Spiele veröffentlicht werden die ähnlich(nicht gleich) wie Gothic sind.
Früher gab es da nur PB mit Gothic und jetzt Risen und Bethesda mit der TES Reihe, jetzt kam wenigstens noch Two world hinzu. Mit anderen RPG´s kann ich nix anfangen. Teste sie zwar oft an z.B. Die DSA teile oder The Witcher, aber das überzeugt mich nicht.
Deswegen finde ich es umso Trauriger das Meine Lieblings RPG´s immer vereinfachter werden. Und die Schuld gebe ich, ja da bin ich hart, den Klientel die nicht mehr selbständig Denken wollen. Die nur Action wollen.
die sollen verdammt nochmal wenn sie Action wollen. Col of Duty oder andere Shooter spielen. Oder Action RPG´S.
Ich gebe jetzt nicht der Grafik Schuld so wie es andere machen. Nur weil soviel wert auf Grafik gelegt wird ist nicht der Grund das anderes auf der Strecke bleibt. Wer so was glaubt sollte nochmal in die Baumschule gehen. Weiß jetzt blödes Argument, aber mit ner Gothic 1 Grafik wird noch lange kein besseres Spiel daraus. Was jetzt nicht heißt das ich Risen2 als schlechtes Spiel bezeichne. Aber ich finde schade das es so vereinfacht wurde.
Da kannst du nichts dagegen machen. Ich habe es schon lange aufgegeben. Wie ich schon schrieb es hat einige Schwächen. Und ich vermisse einiges was ich schade finde. Aber es ist kein schlechtes Spiel.
Aber dieses Forenverhalten triffst du in fast jedem Forum an. Dort treiben sich Kreaturen rum die über irgendwas Bashen oder Kritik äusern was sie nicht mal kennen. Nur weil sies nicht leiden können. Obs jetzt andere Spiele sind oder Automobil Foren. Ist egal.
Ich Akzeptiere die Kritik von denen die es selber gespielt haben und dann aus welchen Gründen auch immer enttäuscht oder nicht Überzeugt waren. Aber Kritik von irgendjemanden der nur was darüber gelesen hat oder sich ein Lets Play angesehen hat, so was fällt schon in die Unglaubwürdigkeit.
Last edited by Quark; 07.07.2012 at 00:28.
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Nimms mir nicht übel, wenn ich nicht mehr auf alles eingehe, nur ein paar Dinge noch:
Und schmälert das denn Wert der Indie-Titel? Wichtig ist als Spieler doch das Ergebnis: Kriege ich gute, auch mal neuartige Konzepte? Wenn Indie-Titel dazu etwas beitragen, ist das doch toll, egal, wie sie produziert werden.
Interessant ist auch die Kickstarter-Welle in letzter Zeit. Wer weiß, vielleicht wären einige Entwickler gar nicht pleite gehen müssen, hätte es sowas früher schon gegeben.
Neben den zweifellos vorhandenen Problemen bietet die heutige Zeit insgesamt auch gute Möglichkeiten, die es früher nicht gab.
Verwunderlich ist es aber nicht, dass kein Publisher auf Warren Spector zugeht, ihm 20 Mio gibt und sagt: Mach mal, wir halten uns raus (auch wenn sich das jeder Entwickler natürlich wünschen würde). Das kann auch ganz gewaltig in die Hose gehen.
Dennoch, ich will gar nicht bestreiten, dass es in dieser Richtung kein Problem gibt (wie schwer es wirklich wiegt, ist eine andere Frage). Ich wehre mich allerdings ein bisschen dagegen, wenn es so rüberkommt, dass früher alles Friede-Freude-Eierkuchen war und jeder einfach mal so frei vor sich hinentwickeln konnte, ohne Angst vor dem finanziellen Ruin haben zu müssen.
Meckern ist auch nicht verkehrt, kann sogar sehr wünschenswert sein, solange es objektiv bleibt und nicht überhand nimmt. Vielleicht bin ich zu idealistisch, wenn ich trotzdem ein bisschen für Verständnis werben will. ;( Es ist halt so, dass Aussagen wie "früher war alles besser, heute gibts nur Explosionen" nur selten etwas beitragen, außer zu provozieren.
In deinem Fall sehe ich jetzt, dass du dir sehr viele Gedanken machst, ja, sogar selbst in der Branche arbeitest. Wahrscheinlich hast du auch mehr Ahnung als ich, das muss ich anerkennen. Das hatte ich anfangs falsch eingeschätzt.
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Ja wir sollten langsam zum Thema zurückfinden

Nein das nicht. Aber auch wenn man damals Spiele mit 100000 Euro realisiert hat, waren sie nicht Low-Budget, sondern für diese Zeit waren es quasi auch die AAA-Produkte, da ja die Branchengrößen bereits damals Experten waren.
Ein Indie-Entwickler hingegen kann im Grunde auch ein Amateur sein, der es niemals hinkriegen würde ein AAA-Titel zu entwickeln. Schau dir z.B. mal an, dass auf Steam in letzter Zeit RPGMaker-Spiele VERKAUFT werden. Das zeigt schon, dass man kein 4-jahrelanges Studium haben muss, um als Indie-Entwickler zu gelten. Die Spiele die damals kommerziell vertrieben wurden, wurden fast ausschließlich von Profis gemacht. Ich weiß nicht ob jemand noch den Begriff "Shareware" kennt. Das waren so ganz ganz frühe Anfänge von Indie-Spielen, wo man noch seine 5 Mark per Post an den Ersteller senden sollte und dann ne Diskete oder ne gebrannte CD zurückgeschickt bekommen hat
Nein, natürlich ist das nicht so. Aber früher war das finanzielle Risiko kleiner, weswegen man sich manchmal Ausrutscher erlauben konnte, bzw. man noch experimentierfreudiger war. Heute kann man natürlich nicht einfach sagen: "Ach, die 20 Millionen können wir locker wegstecken!"
Nein, keineswegs. Wenn man sich wirklich Gedanken macht, wie du das auch getan hast, ist das völlig in Ordnung. Ich kenne nur viele die sich hinstellen, keinen Überblick über die Spielebranche haben, ihr erstes Spiel 2005 gekauft haben, und mich mit über 15 Jahre Spielererfahrung belehren will, das ich ja keine Ahnung habe
Du hast wirklich gute Impulse in die Disskusion gebracht.Danke dafür
Nochmal was zum eigtl. Topic:
Wie relevant schätzt ihr diesen Negativrekord ein?Einige sind sicher etwas schadenfroh, dass Risen2 auch hier negative Kritik bekommen hat. Klar, schließlich bestätigt das unseren Verdacht, dass Risen2 nicht nur bei den Fans nicht so prall angekommen ist, aber irgendwo schneiden wir uns auch ins eigene Fleisch:
Wenn DS zu der Erkenntnis kommt, das sich RPG´s ala PB nicht mehr finanziell lohnen, dann wars das. Dann gibts kein Risen3, kein Gothic5 und auch sonst nix. Ich hoffe es natürlich nicht. Im Idealfall fragen sich die PB´s und DS mal kritisch warum Risen2, obwohl es so ein ambitioniertes Projekt war, nicht so gut angekommen ist. Der Pressespiegel kann man ja kaum auf die Hater schieben!
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Och Leute, könnt ihr das nicht per PN unter euch klären. Bei dem gescrolle hätte ich mir fast mein Mausrad abgerissen.

Um ganz ehrlich zu sein, bin ich ziemlich froh datrüber, dass Risen 2 international erheblich negative Kritiken einstecken musste. Das zeigt mir zum einen, dass ich mit meiner Unzufriedenheit gegenüber dem Spiel nicht alleine dastehe, zum anderen zwingt es DS/PB in irgendeiner Form auf diese Kritiken zu reagieren.
(Edit: Pressekritiken haben nun mal viel stärkeres Gewicht, als die Kritiken der Community, auch wenn diese begründet sind. Wenn sich das Projekt als finanzieller Fehlschlag herausstellen sollte, hätte man hier schon mal schwarz auf weiß Anhaltspunkte für die Ursachen.)
Ich habe irgendwie die Hoffnung, dass die internationalen Reaktionen auf das Spiel bei DS/PB zum Nachdenken/Umdenken anregen. Meiner Meinung nach gibt es zwei Möglichkeiten. 1. DS/PB ziehen aus der Sache die richtigen Schlüsse, setzen sich mit den Kritikpunkten auseinander und machen es bei ihrem nächsten Projekt besser oder 2. DS zieht die falschen Schlüsse, ignoriert die Kritik und trennt sich von PB. Andere Möglichkeiten hätten die gar nicht, außer vielleicht auf dem Niveau weiter zu machen und die Karre noch weiter in den Dreck zu zerren. So hart es vielleicht klingen mag aber mir persönlich wären keine Spiele von PB lieber, als zukünftig nur noch Spiele auf dem Niveau von Risen 2 (egal ob Risen oder Gothic Serie).
Last edited by Colm Corbec; 07.07.2012 at 11:38.
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Ich würde sagen, die Nachfrage ist sogar recht groß. Aber was ist schon eine Million Leute im Vergleich zu den 20 Millionen CoD-Käufern?
Das ist ja das Problem, viele Publisher und Entwickler geben sich ja damit nicht mehr zufrieden, die wollen alle die 20 Millionen CoD-Käufer ködern und kriechen denen beim Game Design in den Arsch. Die entwickeln ihre Spiele für Leute, die auf diese Spiele scheißen.
Das ist halt einfach Gier, also absolut menschlich. Daher kann man das ja auch niemanden vorwerfen. Es ist halt nur schade um das viele Potenzial das durch diese Gier verschwendet wird. Aber so läuft das nun mal im Massenmarkt, jeder will möglichst viel vom Kuchen naschen, koste es, as es wolle.
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Doch.Gameplaytechnisch schon. Ich bewege mich in Egoperspektive und kann auch in Egoperspektive schießen. Das es kein REINER Egoshooter ist, ist doch klar. Steuern tut es sich aber wie ein Egoshooter. Da gibts auch nichts zu disskutieren.

Klar hat F: NV viel mehr gameplaytechnische aspekte als ein reiner Egoshooter, aber es ändert nicht daran, dass es sich wie ein Egoshooter steuert, was eben einfach mal extrem weit weg von F1 und F2 ist.
MfG Ulukai"Remember the golden era of computer gaming, where creativitiy was king!" - Brian Fargo
Für dieses eine Haus auf Rannoch...hätte ich alles getan...Keelah se'lai!
Werde ab jetzt zu jedem langen Beitrag ein TL;DR hinzufügen. Freut euch drauf ;D
"Ulukais Game Theorys":
Interaktionstufen in Videospielen
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Dann wäre TES auch eine Egoshooter Reihe...
Und ob es da genug zum diskutieren gibt
Zum Gameplay gehört meiner Meinung nach nun mal auch die Spielmechanik, und die unterscheidet sich fundamental von der eines Shooters. Das ist Fakt.
Hättest du gesagt das es ein Rollenspiel mit einigen Shooter-Elementen ist, dann hätte ich dir zugestimmt, aber die Aussage das es Shooter mit einigen Rollenspiel-Elementen ist, trifft nun mal nicht zu.
Last edited by Geralt von Riva; 07.07.2012 at 12:46.






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Und noch ein Negativrekord für Risen 2





















