Die Musik von ANNO 1404 und 2070 wurde auch von Dynamedion erstellt und Assets, und 3d Modelle wurden auch von Virgin Lands erstellt. Kann man deshalb irgendwelche Schlüsse über die Entwicklung von ANNO ziehen?
Virgin Lands und Dynamedion sind beides professionelle Firmen, die Content für die AAA Spieleproduktion in Deutschland erstellen. Heutzutage können kleinere Firmen es gar nicht schaffen eine so große Anzahl an Assets und Content zu erstellen, wenn sie im internationalen Markt mithalten wollen. Die Belegschaft zu erhöhen ist auch keine Wahl, da das u.a. aufgrund der Mitarbeiterfluktuation nicht gerade für die Teamatmosphäre oder die Finanzen förderlich wäre.
Was das jetzt mit der Qualität von Risen 2 zu tun haben soll entzieht sich mir. Es sieht für mich eher danach aus, als ob hier zwanghaft nach Gemeinsamkeiten zwischen Arcania und Risen 2 gesucht wird, um zu zeigen wie negativ sich doch die Spieleentwicklung bei den Piranhas entwickelt haben soll.
Was Björns Aussage angeht: Was er gesagt hat muss nicht unbedingt das sein, was er gedacht hat.
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Drachentöter
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Schwachsinniger Vergleich. Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen.
"Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten."
- Paul Watzlawick
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Drachentöter
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Wer hat gesagt das das schlimm ist, es geht nur um gewisse Gemeinsamkeiten, und ja ich bin davon überzeugt das sich Björn hier und da was von Arcania abgeschaut hat, nach dem Motto "oh das gefällt mir, das bauen wir so in der Art auch in unser nächstes Spiel ein". Muß nicht stimmen, kann aber.
Cheap Silver Wettbewerb: Mein Risen 2 Motiv für den Fanshop

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Lehrling
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Insgesamt gesehen, hat mir Risen 2 mehr Spass gemacht als Arcania, welches vor allem gegen Schluss hin extrem billig wurde.
Worin sich die beiden Spiele vor allem ähnlich sind, ist die unglaubwürdige, statische Welt.
So komme ich in eine Ortschaft und treffe ein paar Leute die mir ein paar Quests geben, wenn alles erledigt ist, gehe ich weiter.
Wenn ich dann aber mal zurück komme, passiert nichts mehr, der weitere Verlauf der Geschichte hat auf diese Personen extrem wenig Einfluss.
Hab vor ein paar Tagen G3 neu angefangen und da ist mir das zB. mit den Rebellionen, den Fraktionszugehörigkeiten gleich wieder aufgefallen. So greiffen dich die Orks gleich an wenn du einen gewissen Status bei den Rebellen hast, obwohl Sie dir bevor du den Level erreicht hast, noch Quests gegeben haben. Dieses "sich erinnern" und an die neue Situation anpassen lässt eine Spielwelt gleich viel realistischer erscheinen.
Was mir auch aufgefallen ist: G3 bietet vom Start weg eine viel rauere, glaubwürdige Welt als R2. So spürt man in fast allen Dialogen eine gewisse Spannung, eine Unsicherheit, Angst ums Überleben. R2 ist meist eine neutrale Stimmung, und wenn mal was anderes kommt, wirkt es sehr aufgesetzt. Allgemein wirkt die Stimmung, obwohl der Untergang der Welt droht meist wie eine riesige Party, gerade Patty tut hier ihren Teil dazu indem mit den schnippigen Kommentaren (die nicht mal lustig sind) und der unrealistischen lockerheit ("oh, mein vater...!", 2 sekunden später frisch fröhlich im Gespräch) die bedrohliche Kulisse extrem durchfährt.
Ebenfalls extem nervend: Viele Grosse Gebäude, die meist nur im Erdgeschoss/stark eingeschränkt begehbar sind. Vielfach ist es gar nicht möglich die oberen Stockwerke zu erreichen, da schlicht nicht mal oberflächlich ein geschlossener Zugang signalisiert wurde. Dies zerstört neben den oben genannten Dingen die Stimmung lässt das Pappenhaus erkennen.
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Oha, so langsam stellt sich heraus, dass Arcania eher ein "echtes PB-Spiel" ist als Risen 2.

Die Entwicklung ist irgendwie besorgniserregend, so langsam bekomme ich es mit der Angst zu tun. ^^
Was ist blos aus den Rollenspielen made in Germany geworden?
Last edited by Rethon; 02.07.2012 at 23:38.
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Das ist auch etwas, was mir extrem aufgefallen ist, obwohl ich nur die Demo gespielt habe. Dieser Punkt ist ein Symptom für die zunehmende Bewegungseinschränkung des Spielers und sinkende Glaubwürdigkeit. Früher war es gerade ein besonderes Herausstellungsmerkmal der Pb-Games, dass man eigentlich alle Orte, die man sehen konnte auch erreichen konnte. Fast alles, was es zu sehen gab, war auch benutzbar. Hier fällt auf, dass der Spieler zunehmend auf eine Höhenebene und bestimmte Pfade gebunden wird, wo doch das ursprüngliche Konzept eher in die Gegenrichtung ging und viele Spieler, mich eingeschlossen, damals die Gothicspiele wohl aus einem gewissen "Openworld-Ansatz" geraus gespielt haben. Dieses Phänomen erinnert mich irgendwie an Rollenspiele wie The Witcher 2. Aber ganz ehrlich, deshalb habe ich doch bisher Piranha-Spiele gespielt, weils da anders war, freier und irgendwie auch "glaubwürdiger".
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Bei mir wächst der Verdacht dass bei den Piranhas sich eine Firmenphilosophie manifestiert hat die lautet: „Machen wir nur das Nötigste.“
Risen 2 habe ich noch nicht spielen können, da die Konsolenversion noch nicht released wurde. Aber da ich hier im Forum regelmäßig mitlese und dass was ich so aus den Erfahrungsberichten der User hier so herauslesen kann, erweckt in mir den Eindruck das sich bei den PB eine gewisse Sättigung und Selbstzufriedenheit eingeschlichen hat. Ein Mittelmaß hat sich breitgemacht.
Da ist nichts mehr zu spüren von dem Anspruch, wir wollen das „Geilste Spiel aller Zeiten machen“
Es ist halt mein persönlicher Eindruck und ich kann da völlig falsch liegen, aber der Beigeschmack bleibt bei mir bestehen.
Thymian
"Ein Mistvieh weniger!"
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Von den Rebellionen in G3 kann man halten was man will, es geht viel eher darum dass man in Risen 2 einen Komandanten der Inquisition (die ja eigentlich als sehr streng und unerbittlich gilt) "Fernsteuert" und sich zB. Geld ergaunert, ein Schiff klaut indem man einen offenen Kampf gegen die Stadtwachen führt, in eine Stadt eindringt, in die man eigentlich so nicht gelangen dürfte, und NICHTS davon hat irgend eine Auswirkung auf den Spieler. Er wird immer noch genau so wie zuvor behandelt und mit Quests und Handeswahre versorgt. Man wiedersetzt sich dem Willen des Admirals und alles ist dann so recht.
Dass sich so eine Stadt zB. dann grundsätzlich feindseelig dem Spieler gegenüber verhält, wäre hier angebracht.
So eine weicheier-Tour würde ich von einem Piraten nicht erwarten, schon gar nicht von einem der über eine ganze Insel mit Stadt herrscht. Sowas schreit zumindest nach einem Duell
oder anderen Sanktionen, aber nö, er lässt dich einfach gehen der alte Herr...
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Ja, ich sehe das genauso wie du.
Irgendwie ist das ja auch eine Gemeinsamkeit mit Arcania (um nicht off-topic zu werden ^^): Man packt nur das Nötigste ins Spiel, so dass es "funktioniert".
Arcania hat wunderbar funktioniert, für Risen 2 gilt wohl das gleiche. Sie enthalten das Nötigste um sie als Spiel zu bezeichnen und sie unterhalten auch (mehr oder weniger). Aber sie sind weit davon entfernt etwas Besonderes zu sein.
Und besonders bei den Pirahas schmerzt mich das doch etwas, da ich immer dachte, die wollen nicht "mit dem Strom schwimmen", sondern besondere Spiele abliefern. Da habe ich mich wohl getäuscht, ich befürchte die Piranhas von heute sind anders als damals zu Gothic 1 Zeiten.
Last edited by Rethon; 03.07.2012 at 19:28.
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Passt nicht ganz zum Thema, aber ich muss sagen, dass sich das mit meinem Eindruck deckt. Bei Risen 1 fand ich es noch verständlich, dass man kürzer treten wollte. Hat auch funkioniert. Aber von Risen 2 hatte ich mir erhofft, dass wieder mehr von diesem Geist zu spüren ist. Das Spiel war schon okay, aber ich hatte nach dem Durchspielen nicht unbedingt das Gefühl: "Ja, jetzt sind sie wieder auf dem richtigen Weg!".






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Risen 2: Dark Waters vs. Arcania: Gothic 4 - Die Gemeinsamkeiten






















