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15.06.2012 15:43
#12
Veteran
 Originally Posted by Lady Of Darkness
The Witcher 2 wird irgendwann total langweilig, beim ersten Mal zieht es einen voll in den Bann, beim 2 mal nervt einfach nur noch das Politische das Spiel ist an sich gut aber nicht dass was man erwartete nachdem ersten teil,, also ich für meinen teil werde immer den ersten Teil in Sachen Story Lieben. 
Auf Dauer---wenn man es 4 oder 5 mal durchgezockt hat, dann verliert das Spiel storytechnisch an Reiz, das stimmt. Der Hexer kommt seinem Ruf als Monsterjäger zu kurz, er ist im 2ten Teil eher der Königsmacher. Insgesamt wirkt das Spiel beim ersten anzocken einfach "bombastisch" aber nach einer Weile verliert die hollywoodähnlische Aufmachung...mir fehlt einfach die Seele von Teil 1 und das fängt schon beim Sound an, der im ersten Teil eine ausgezeichnete Eigennote hatte. Ich denke hier an "Silver Sword" oder "Tavern on the End of World"! Der Sound von Witcher 2 ist gut aber nur "bomm, boom, boom", wo anders schon gehört und wenig inspirierend.
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15.06.2012 17:53
#14
 Originally Posted by INTERREX
Du mißverstehst mich, ich meinte, warum sollte er nicht mit Königen Konversationen führen, ja für sie den einen oder anderen Auftrag ausführen, aber als Königsmacher taugt er nicht. Das ist nicht die Aufgabe von Hexern. 
Man sollte sich von der recht naiven Vorstellung verabschieden, dass Monsterjäger immer nur Monster jagen müssen, Graue Wächter ausschließlich Dunkle Brut bekämpfen und Soldaten nicht hin und wieder auch die Funktion von Politikern übernehmen können.
Was die Konsequenz angeht, in den Büchern wird immer wieder thematisiert, dass Geralt früher oder später mit seinem Witcher-Code und der berühmten Witcher-Neutralität brechen musss, was er in den Büchern dann in verschiedenen Situationen auch bereits getan hat. In den Videospielen wird dieser Konflikt dann auch aufgegriffen und etappenweise, in TW2 mehr als in TW, an den Spieler herangeführt.
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16.06.2012 02:16
#17
Schaf im Wolfspelz
Ich habe letztens mal wieder den ersten Teil durchgespielt (Durchlauf Nummer 7? 8? 9?) und ich finde die Entwicklung wirklich sehr konsequent. Ich meine, auch im ersten Teil hat er sich auf die Salamandra gestürzt, die ja eine reine Organisation sind. Die Motive sind natürlich klarer, aber damit fängt er an Politik zu betreiben. Ab dem 3. Kapitel merkt er, dass er das Spiel mitspielen muss, um seine Gegner zur Strecke zu bringen. Siehe Leuvaarden. Siehe Hilfe beim Angriff auf das Quartier der Salamandra im Händlerviertel.
Am Ende des 4. Kapitels holt ihn dann die Politik wieder ein. Er kann zwar immer noch neutral bleiben, aber trtzdem steht er mitten im Massaker.
Und gegen Ende, wenn Wyzima in Flammen steht, kämft er wieder gegen Menschen und Elfen - Siegfried, Yaevinn und Jaques de Aldersberg.
Sehr schön finde ich auch die Entwicklung, dass Geralt bemerkt, dass auch Menschen Monster sein können (man denke nur an den Satz: "...dieses Schwert ist für Monster...") - und das Monster auch nicht ganz so böse sein können (siehe den sprechenden Ghul oder Vincent Meis).
Es kommt halt sehr stark drauf an, wie man sich entscheidet. Wer konsequent alles monsterähnliche abmurkst, bei dem kann ich mir sehr gut vorstellen, dass ihm die Politik in Teil 2 zu viel wird. Wie gesagt, ich finde es ist eine konsequente Fortsetzung.
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