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8bit-Ovoce
Gedichtwettbewerb #1 - Runde 1: Das Geheimnis der Nacht (Bluna Tar) vs. Ohne Titel (Shadowblade)
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Deus
"Das Geheimnis der Nacht" ist mir, gemessen daran, dass es formal holprig ist (obwohl es an manchen Stellen doch stimmig klingt), und dass der Inhalt jetzt nicht allzu umfassend ist, doch ein wenig lang. Es hat irgendwie keinen Punkt, sondern plätschert dahin, ohne Ziel und ohne, dass ich wüsste, worum es genau geht (so eine Art Liebesgedicht, wobei es aber vor allem um die Umstände geht, in denen das lyrische Ich der geliebten Person etwas schreibt?).
"Ohne Titel" ist formal erheblich stimmiger, wobei ich zwischenzeitlich auch ein wenig den Faden verloren habe, was in den letzten Strophe aber auf eindrucksvolle Weise wieder eingeholt wurde. Erste und letzte Strophe bilden einen tatsächlichen Rahmen, in dem der Rest erst seinen Sinn erthält, was ich für eine gelungene Komposition halte.
Daher bekommt "Ohne Titel" meine Stimme.
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Womancier
Also Eweks Kritik zu "Das Geheimnis der Nacht" kann ich so nicht teilen: Die "formale Holperigkeit" würde ich nicht kritisieren, weil es das Gedicht ja ohnehin nicht auf Formalitäten anlegt. Zu lang fand ich es auch nicht - ich fands von Anfang bis Ende richtig schön. Kitschig, ja, aber schön. 
Im Ergebnis bin ich aber ganz bei Ewek: In Shadowblades Gedicht liegt wohl aufgrund der Kürze schon eine gewisse Würze... und vom Klang ist es bis auf ein paar Stellen auch ziemlich gut. Von daher geht auch meine Stimme an sein Gedicht. Wenn auch knapp!
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Deus
 Originally Posted by John Irenicus
Also Eweks Kritik zu "Das Geheimnis der Nacht" kann ich so nicht teilen: Die "formale Holperigkeit" würde ich nicht kritisieren, weil es das Gedicht ja ohnehin nicht auf Formalitäten anlegt. Zu lang fand ich es auch nicht - ich fands von Anfang bis Ende richtig schön. Kitschig, ja, aber schön. 
Ja, meine Kritik war vielleicht etwas voreilig. Mir hat Shadowblades Gedicht einfach besser gefallen.
Ansonsten kann es vielleicht auch einfach sein, dass mein Sinn für Poesie sehr zu wünschen übrig lässt: Zu meinen Lieblingsdichtern gehören wohl Kästner und Busch. Und Erhardt. Dagegen kann ich mit George oder Rilke gar nichts anfangen. So sehr ich wolkige Abgehobenheit als Philosoph schätze, so sehr nervt sie mich in der Dichtung.
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