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Sacred hab ich auch gespielt. Aber mit gefällt Diablo deutlich besser. In Sacred ist zwar alles schön groß und das mit dem Reittier und so ein paar Sachen war schon nicht schlecht, aber mir ist das für ein H&S alles viel zu viel drumherum. Irgendwie ist das ein ganz anderes Spielgefühl. Diablo will gar nicht mehr sein, als ein Schnetzelspiel.![]()
Und genau das ist doch der springende Punkt: Von einem Spiel, von dem ich hauptsächlich den SP-Part nutze, erwarte ich, dass ich es dann spielen kann, wenn ich dazu Zeit und/oder Lust habe.
Wenn Blizzard mich schon mit einem Online-Zwang konfrontiert, sollte diese Firma auch dafür sorgen, dass ich Diablo 3 genau so spielen kann, wie ich alle anderen SP-Spiele in den letzten beiden Jahrzehnten spielen konnte. Und für mich ist dabei völlig unerheblich, ob die Server dem Ansturm der vielen Spieler nicht gewachsen sind, oder sie nicht genug Strom geliefert bekommen, weil die Hamster in ihren Laufrädern schlapp gemacht haben, oder, oder, oder.
Dass ich Diablo 3 drei Tage lang nicht spielen konnte, weil die Server nicht erreichbar waren, hat mich zwar nicht so sehr gestört, wie es sicherlich der Fall gewesen wäre, wenn dieses Spiel so was wie "Sucht-Potential" enthalten würde, aber trotzdem ist mir nicht wohl bei dem Gedanken, dass dieses (SP-)Spiel nicht das letzte seiner Art mit Online-Zwang sein wird.
Es gibt zwar Dinge in Diablo 3, die ich dem Vorgängerteil gegenüber vermisse (Attributssystem, Items mit Bonus auf z.B. Zauber), aber je mehr ich mich mit dem aktuellen Teil beschäftige, desto mehr weicht auch meine anfängliche Skepsis. Sicherlich erfüllt Diablo 3 das, was ich von einem H&S-Spiel erwarte (Leveln, Fertigkeiten ausprobieren, die Suche nach brauchbaren Items etc.), aber ich kann nicht abschätzen, wie lange mich das zum Weitermachen motivieren wird. Ab Stufe 60 ist ja Schluss, und ob ich mir "Inferno" antun werde, werde ich ja auch erst dann wissen, wenn ich so weit bin.
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Dann bist Du eventuell noch nicht weit genug. Es gibt für alle Klassen Items mit Boni auf ihre Talente. Ein bisschen anders, als bei D2, aber ebenso nützlich. Beispielsweise werden bestimmte Talente günstiger oder haben eine bessere Kritchance. Ich glaube die ersten Teile, die ich damit gefunden habe, waren auf Albtraum.
Was die Attribute betrifft, so ist es im ersten Moment störend. Aber wenn man sich erstmal damit befasst:
a) In d2 ging man sehr schnell nur noch auf Vita. Der Rest wurde nur soweit gesteigert, dass man die gewünschte Ausrüstung tragen kann. Da gab es zwar die Attributswahl, aber wirklich aussuchen war nicht drin. Zumindest nicht, wenn man auf Hölle überleben wollte.
b) In d3 sind die gesteigerten Attribute nicht kriegsentscheidend. Das Hauptattribut einer Klasse bekommt 3 Punkte pro Level. Bei Level 60 macht das 180 Punkte. Mein Mönch hat auf Level 60 rund 1250 Dex. Da sind die Dex-Punkte von den Leveln nicht mal ein Fünftel. Hier muss also der Spieler dafür sorgen, dass das alles so passt, denn die Attribute sind viel wichtiger, als noch in D2.