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Halbgöttin
 Originally Posted by Schluerfer
und trotzdem quetscht man sich dabei in irgendwelche vorgefertigten rollen oder aber schafft/modifiziert sie selbst. man merkt es nur nicht. wobei letzteres weitaus anstrengender ist, denn man muss für bestimmte situationen komplett neue handlungsschemata entwerfen oder immer wieder von neuem überlegen, wie man sich denn nun verhält. ersteres ist immer noch leichter für das soziale miteinander.
Ob ich jetzt hetero bin, hetero und ab und zu auf Männer stehe, bisexuell, komplett schwul oder von mir aus nen Fußfetisch habe...in welche Situationen ist sowas denn jetzt im Alltag regelmäßig so relevant, dass ich mir in Situationen neue Handlungsschemata einfallen lassen muss?
Ich bind doch auch niemandem auf die Nase, welche Pornos ich gucke.
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Ritter
@Topic
Es ist egal, was für eine Art von Sexualität du hast/auslebst, wenn du niemanden dadurch in seinen demokratischen Grundrechten verletzt.
Last edited by korallenkette; 23.05.2012 at 21:34.
Reason: gelöschte Zitate entfernt
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Halbgott
Ich habe einige Posts entfernt. Bitte bleibt beim Thema.
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Absinth Fairy
everyday it gets a little bit more /b in here.
zum thema: sex ist für mich etwas, das im kopf beginnt. das erklärt auch die große beliebtheit von pornos. man stellt sich etwas vor, was einen erregt. der vorteil beim sex ist halt eindeutig, dass man sein verlangen mit dem partner/in ausleben kann. ein fetisch ist nichts schlechtes, er ist jedoch erst dann etwas positives, wenn man ihn kennt und auch auszuleben vermag.
mir scheint dir mangelt es einfach an phantasie. probier was neues.
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Ritter
 Originally Posted by Mephistopheles
everyday it gets a little bit more /b in here.
zum thema: sex ist für mich etwas, das im kopf beginnt. das erklärt auch die große beliebtheit von pornos. man stellt sich etwas vor, was einen erregt. der vorteil beim sex ist halt eindeutig, dass man sein verlangen mit dem partner/in ausleben kann. ein fetisch ist nichts schlechtes, er ist jedoch erst dann etwas positives, wenn man ihn kennt und auch auszuleben vermag.
mir scheint dir mangelt es einfach an phantasie. probier was neues.
Ich selbst hätte das nicht viel besser asudrücken können.
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General
Ich kenne dich nicht und kann dir nicht sagen ob du schwul oder bi bist.
Aber ich möchte die etwas erzählen und zwar ich habe einen Kumpel der wirklich super ist, nur er hat eben das Problem das er nach ein bisschen was trinken oder nachdem man länger mit ihm rumhängt anfängt sich an dich "ranzuamchen", sprich er fänt an dich zu Berühren (nicht sexuell) und naja wie soll ich sagen....zu kuscheln?
Es ist immer total unangenehm und wir sagen ihm dann auch wenn er es übertreibt also wenn er zu weit geht und dannach ist immer eine etwas geknickte stimmung.
Er hat sich bis jetzt noch nicht gelernt damit umzugehen das er schwul bzw. ich glaube er weis es selbst nicht genau. Diese hin und her gerissenheit belastet natürlich die Freundschaft und zerreist ihn auch.
Ich habe mir auch schon überlegt ob ich ihn darauf anspreche doch ich weis nicht ob ich lieber warten sollte bis er sich entschließt sich zu outen.
Er weiß auch das wir absolut nichts dagegen hätten wenn er schwul wäre aber ich denke mal er ist sich selbst eben unsicher.
Im gegenteil wir wären beruhigter und ich denke er auch wenn er klar schiff machen würde und wir offen darüber reden könnten.
Verschließe nicht deine Gefühle oder Emotionen gegenüber deinem Drang ich weis nicht wie alt du jetzt bist aber vllt ist es auch nur eine Phase. Wenn nicht dann lass dich dochmal soweit darauf ein wie du es als angenehm empfindest. Ich denke du bist viel glücklicher wenn du weißt was du willst.
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Kannst du es ihnen geben?
Es gibt ne ganze Menge, die auch Männern gegenüber anschmiegsam werden, wenn sie betrunken sind.
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General
 Originally Posted by korallenkette
Es gibt ne ganze Menge, die auch Männern gegenüber anschmiegsam werden, wenn sie betrunken sind.
Wenn das jetzt auf mein Post bezogen ist dann stimme ich dir zwar zu, jedoch auf die art und weise wie er es macht ist es etwas ganz anderes.
Auch gibt es einige andere eindeutige "Beweise" die dafür sprechen.
Ich möchte da nicht genauer darauf eingehen aus respekt vor meinem Kumpel aber ich bin mir zu 95% sicher das er schwul/bi ist.
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Kannst du es ihnen geben?
 Originally Posted by Nordwin Eisenherr
Wenn das jetzt auf mein Post bezogen ist dann stimme ich dir zwar zu, jedoch auf die art und weise wie er es macht ist es etwas ganz anderes.
Auch gibt es einige andere eindeutige "Beweise" die dafür sprechen.
Ich möchte da nicht genauer darauf eingehen aus respekt vor meinem Kumpel aber ich bin mir zu 95% sicher das er schwul/bi ist.
Ja - eigentlich hatte ich Dich schon richtig verstanden.
Aber für die meisten Leute ist es eben doch schwer, sich zu outen und dadurch offiziell zu einer Minderheit zu gehören, irgendwie so besonders zu sein, mit allen Risiken, die dazugehören.
Meistens gibt sich das ja zum Glück, wenn man etwas älter und selbstbewusster geworden ist.
Ich kenne auch einen Jungen, von dem alle seine Freunde zu wissen meinen (und ich bin sicher, sie liegen richtig), dass er schwul ist. Sie nennen ihn immer den "nicht-schwulen Mark" (Name geändert ), gutmütig, und nur, wenn er nicht dabei ist.
In näheren Gesprächen, wenn ihn jemand drauf anspricht, sagt er, er sei nicht schwul, er liebe Mädchen. Tut er auch. Er hängt mit ihnen zusammen wie eine der besten Freundinnen.
Von auß0en beterachtet ist das richtig rührend.
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Absinth Fairy
 Originally Posted by korallenkette
Es gibt ne ganze Menge, die auch Männern gegenüber anschmiegsam werden, wenn sie betrunken sind.
ich denke das ist großteils etwas ganz anderes. frauen haben mit frauen generell einen anderen umgang als männer mit männern. der alkohol senkt lediglich die berührungsangst.
wenn man erst besoffen sein muss um seine sexualität zu ergründen ist das aber auch etwas traurig.
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Ehrengarde
 Originally Posted by Aria
Ob ich jetzt hetero bin, hetero und ab und zu auf Männer stehe, bisexuell, komplett schwul oder von mir aus nen Fußfetisch habe...in welche Situationen ist sowas denn jetzt im Alltag regelmäßig so relevant, dass ich mir in Situationen neue Handlungsschemata einfallen lassen muss?
Ich bind doch auch niemandem auf die Nase, welche Pornos ich gucke.
das ganze geschieht unbewusst, man denkt nicht ständig darüber nach. im übrigen sind all diese kategorien(schwul, hetero, bi) bereits vorhandene rollen, so dass man sich darüber keine gedanken machen muss. die produktion neuer handlungsabläufe und damit auch dort, wo man noch am ehesten von einer bewusstmachung sprechen könnte, ist eben bei der erschaffung neuer rollen.
im übrigen handelt es sich dabei um ein wissenschaftliches, belegtes model. es gibt natürlich auch andere betrachtungsweisen, mal ganz davon abgesehen, dass modelle nie absolut richtig sind. aber irgendwie kannst du ja keinen klaren gegenstandpunkt vertreten. du sagst bloß, dass es eben nicht so ist und das alleine ist nicht haltbar.
"Diese Brezeln machen mich ganz schön durstig!" - Cosmo Kramer It's a doughnut...and bacon - together!
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Halbgöttin
 Originally Posted by Schluerfer
das ganze geschieht unbewusst, man denkt nicht ständig darüber nach. im übrigen sind all diese kategorien(schwul, hetero, bi) bereits vorhandene rollen, so dass man sich darüber keine gedanken machen muss. die produktion neuer handlungsabläufe und damit auch dort, wo man noch am ehesten von einer bewusstmachung sprechen könnte, ist eben bei der erschaffung neuer rollen.
im übrigen handelt es sich dabei um ein wissenschaftliches, belegtes model. es gibt natürlich auch andere betrachtungsweisen, mal ganz davon abgesehen, dass modelle nie absolut richtig sind. aber irgendwie kannst du ja keinen klaren gegenstandpunkt vertreten. du sagst bloß, dass es eben nicht so ist und das alleine ist nicht haltbar.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht genau, was du meinst. Es soll Rollenmuster für homo, hetero etc. geben, in die man dann einfach reinfallen kann? Was wäre denn dann der prototypische Hetero und welch verschwindender Prozentsatz fällt denn in so eine klar definierte Kategorie? Eigentlich kann ja nur Ausschlusskriterium sein, dass hetero nicht sexuell das macht, was homo macht und wenn doch bzw. beides dann halt bi. Nur sind die Grenzen da ja bei vielen nicht klar definiert.
Das Einzige, was ich sage, ist doch, dass er halt einfach machen soll wie er halt will. Ob er jetzt mit Frauen schlafen will und bei Schwulenpornos masturbiert. So what? Dadurch fällt er noch lange aus kein ominöses "hetero Rollenbild", weils doch eh niemandem was angeht und es auch kein Mensch weiß.
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Schreibwütiger Kranich
 Originally Posted by korallenkette
Es gibt ne ganze Menge, die auch Männern gegenüber anschmiegsam werden, wenn sie betrunken sind.
Erinner mich nicht dran, da hab ich schon genug erlebt. Alkohol macht Leute echt verrückt.
@Why so serious:
Mach dir klar, was du möchtest und was dir "liegt", anstatt dich in die Rollen Hetero, Homo oder Bi reindrücken zu wollen.
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Drachentöter
Ohne jetzt selber homophob oder sonstwie intolerant zu sein, würde ich, wenn ich an einem Punkt die "Wahl" hätte, schwul/bi oder heterosexuell zu werden (falls man das tatsächlich wählen kann), würde ich den normalen Weg nehmen und heterosexuell bleiben. Das ist in unserer Gesellschaft mit Ehe und Co einfach am sinnvollsten und einfachsten. Viele Schwule leiden doch unter ihrer Sexualität, nicht nur wegen Diskriminierung, sondern auch wegen Einsamkeit und den ganzen Problemen, die sich daraus ergeben. Kinder können sie auch nicht bekommen.
Familie, Heimat, Sicherheit und der ganze Kram, der sich so schrecklich konservativ anhört, sind irgendwo doch eine wichtige Sache.
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Qualis artifex pereo
 Originally Posted by nagetier
Ohne jetzt selber homophob oder sonstwie intolerant zu sein, würde ich, wenn ich an einem Punkt die "Wahl" hätte, schwul/bi oder heterosexuell zu werden (falls man das tatsächlich wählen kann), würde ich den normalen Weg nehmen und heterosexuell bleiben. Das ist in unserer Gesellschaft mit Ehe und Co einfach am sinnvollsten und einfachsten. Viele Schwule leiden doch unter ihrer Sexualität, nicht nur wegen Diskriminierung, sondern auch wegen Einsamkeit und den ganzen Problemen, die sich daraus ergeben. Kinder können sie auch nicht bekommen.
Familie, Heimat, Sicherheit und der ganze Kram, der sich so schrecklich konservativ anhört, sind irgendwo doch eine wichtige Sache.
Ich stimme dir zwar teilweise zu, dass es wohl "unproblematischer" ist heterosexuell zu sein, allerdings ist die ganze Theorie mit dem Wähler der sexuellen Neigung eben eine Theorie (wie du auch selber in Klammer zugegeben hast). Man wählt auch nicht, dass man sich zu Frauen hingezogen fühlt, dieses Gefühl ist einfach da, großteils unabhängig ob man es nun will oder nicht, die Wahl wird einem eben nicht direkt gestellt, auch wenn man vielleicht in mancher Hinsicht unsicher sein kann, im Endeffekt merkt man einfach, was für einen passt, auch wenn das jetzt wahnsinnig pathetisch klingt.
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Ritter
 Originally Posted by Aria
Du bist du? Wieso ist es Leuten immer so wichtig, sich mit irgendeinem Etikett zu versehen?
So was von wahr.
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Ehrengarde
 Originally Posted by Aria
Ich weiß ehrlich gesagt nicht genau, was du meinst. Es soll Rollenmuster für homo, hetero etc. geben, in die man dann einfach reinfallen kann? Was wäre denn dann der prototypische Hetero und welch verschwindender Prozentsatz fällt denn in so eine klar definierte Kategorie? Eigentlich kann ja nur Ausschlusskriterium sein, dass hetero nicht sexuell das macht, was homo macht und wenn doch bzw. beides dann halt bi. Nur sind die Grenzen da ja bei vielen nicht klar definiert.
Das Einzige, was ich sage, ist doch, dass er halt einfach machen soll wie er halt will. Ob er jetzt mit Frauen schlafen will und bei Schwulenpornos masturbiert. So what? Dadurch fällt er noch lange aus kein ominöses "hetero Rollenbild", weils doch eh niemandem was angeht und es auch kein Mensch weiß.
ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich es dir noch einfacher erklären soll. es gibt für alle sozialen felder, in denen man sich bewegt, bestimmte spielregeln und die äußern sich z.b. in rollen. es gibt natürlich individuelle ausprägungen, aber es gibt typische verhaltensweisen. das gilt nicht nur im sexuellen sinne, sondern auch bei berufen und allen anderem sozialen handeln auch.
"Diese Brezeln machen mich ganz schön durstig!" - Cosmo Kramer It's a doughnut...and bacon - together!
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Halbgöttin
 Originally Posted by Schluerfer
ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich es dir noch einfacher erklären soll. es gibt für alle sozialen felder, in denen man sich bewegt, bestimmte spielregeln und die äußern sich z.b. in rollen. es gibt natürlich individuelle ausprägungen, aber es gibt typische verhaltensweisen. das gilt nicht nur im sexuellen sinne, sondern auch bei berufen und allen anderem sozialen handeln auch.
Ne Quelle wäre vielleicht gut, dies besser erklären kann als du und vor allem auch auf das Thema bezieht, anstatt nur allgemein auf typische Verhaltensweisen in dieser und jener Situation, die letztlich nichts mit der sexuellen Orientierung zu tun hat.
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Schwertmeister
Wahrscheinlich bist du bisexuell, zumindest klingt deine Geschichte so. Aber schwul wohl nicht Ich habe mich bisher nur in Jungen/Männer verliebt und Frauen wecken in mir keinerlei sexuelles Begehren.
Du schreibst, dass du Schwierigkeiten mit der "Erregung" während eines sexuellen Aktes an sich hast - ist das denn auch der Fall, wenn du dir selbst einen von der Palme wedelst? Vielleicht fühlst du dich auch nur unter Druck gesetzt oder setzt dich selbst eben zu sehr unter Druck, weil du mal auf einen Hintern reagiert hast?
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beauty of the darkness
Erstmal riesen Respekt, dass du das postest. Echt. Finde ich echt mutig.
Aufjedenfall: was ist daran schlimm, dass dich vielleicht Männer anziehen? Vielleicht solltest du eine Beziehung wirklich mal versuchen um wirklich zu wissen ob du schwul/bi bist. Ich denke mal, dass du auf Frauen stehst, aber trotzdem wissen willst wie es wäre wenn du mit einem Typen zusammen wärst. Deswegen tus einfach anstatt Fantasien zu spinnen.
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