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  1. View Forum Posts #1
    Schwertmeister Das Waldvolk's Avatar
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    Dec 2006
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    In den Wäldern
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Das Waldvolk is offline

    Tooshoo #22

    Willkommen, Reisender! Du befindest dich in Südargaan im Sumpfgebiet von Tooshoo. Der gigantische Baum da hinter uns wird Tooshoo genannt und das Dorf, das sich um diesen gebildet hat, nennt man Schwarzwasser.
    Die Gemeinschaft die hier lebt nennt sich das Waldvolk und kam vor nicht all zu langer Zeit aus Myrtana hierher. Es gab einen regelrechten Umsturz damals und seither gelten hier unsere Regeln:

    Töte niemanden unnötig!
    Mach keinen Ärger!
    Pass auf deinen Rücken auf!
    Und nerv nicht! Hörst du? Nerv einfach nicht, wenn dir jemand aufs Maul haut, weil du bescheuert guckst oder meint, dass du schicke Stiefel hast, Fremder. Schwarzwasser ist viel, aber sicher kein Ort für kleine Prinzessinnen und Typen mit Stock-im-Arsch!

    Regeln klar? Gut dann lade einen Wächter von Tooshoo nun auf ein Bier in die Sumpflilie ein(Mama Hooquas Angebot!), dann erfährst du auch mehr über den Ort und seine Gepflogenheiten und bei einem guten Schnaps, sicher auch über paar spezielle Orte hier oder dort.

    Was Mama Hooqua so gehört hat...

    - "Abends taucht hier immer so ein Stewarker auf. Er meint sein Bruder sei vor einigen Tagen mit drei weiteren Abenteurern auf Schatzsuche in die Tiefen Sümpfe gegangen. Dieser Stewarker sucht jemanden, der seinen Bruder findet. Wenn du noch etwas Gold hast, sagt dir die Mama auch was sie dazu noch weiß..." (Ansprechperson: Ornlu)
    - "Diese Saufköpfe von Wächtern vernichten mir noch meine ganzen Vorräte! Haben die eigentlich nichts zu tun? Etwas Training könnte denen nicht schaden, so wie die aussehen, können die sich nicht mal gegen einen Scavenger behaupten. Schöner Haufen ist das! Und sowas soll unsereins beschützen. Herrje, wird Zeit, dass denen mal jemand zeigt, wo der Haken hängt!" (Ansprechpartner: Idun)
    - "Der alte Rjoldan spricht seit Wochen nur noch von einem Thema. In seinen jungen Jahren als er noch ein begeisterter Wanderer war, benutzte er eine kleine Höhle im Weissaugengebirge als geheimen Briefkasten und Treffpunkt mit seiner Geliebten aus Setarrif. Jahre nach ihrem Tod ist es sein sehnlichster Wunsch, diese Höhle noch ein letztes Mal zu sehen. Doch seine Knochen sind alt und seine Muskeln haben den Großteil ihrer Kraft eingebüßt. Es würde ihm die Welt bedeuten, wenn ihn jemand begleiten und ihm die Reise ermöglichen würde. Was der Mann dafür geben würde? Frag ihn doch selber!" (Ansprechpartner: Jarvo)

    - "Hier war vorhin einer, der fragte nach jemand der den Schneid hätte mit ihm eine Höhle ein Stück in den Tiefen Sümpfen zu erkunden. Wir nennen sie hier Blaumooshöhle. Er meinte er folgte der Spur eines Diebes, der das Schwert seines Großvaters raubte. Er versprach Gold und die Hälfte der Beute. Zu der Zeit waren aber nur die üblichen Suffköpfe da. Vielleicht ja was für dich, bevor jemand anderes hilft." (Ansprechpartner: Ornlu)

    - "Wir brauchen mehr Eier! Eier brauchen wir! - Ja, guck nicht so. Da will man was zubereiten und ist immer so abhängig. Wenn du der Mama eine gute Legehenne besorgst, wirst du gut belohnt. Wie und woher ist mir egal. Auf dem Schwarzmarkt kriegt man ja nur Lederhühner. Also musst du wohl reisen." (Ansprechpartner: Ornlu)
    - "Der alte Balto ist untröstlich. Seit sein Sohn Schwarzwasser verließ, um sich den Myrtanern anzuschließen, betrinkt er sich. Balto wollte schon seinen Sohn suchen und davon abhalten, aber er ist zu alt um Balduin noch einzuholen. Vielleicht zahlt er ja gut, wen man den Burschen zurück holt. - Wenn du meine Meinung als Wirtin hören willst, musst du schon was bestellen." (Ansprechpartner: Ornlu)

    - Wieso ich so mies gelaunt bin? Ha! Du glaubst wohl nicht, dass ich dir das groß erzähle und jammere. Ich sag dir was! Ich geb dir eine Mahlzeit aus, wenn du mir mein Gold holst! Wo es ist? Na frag doch diesen elendigen Bronko. Hat hier gebechert, gefressen und dann nicht gezahlt! Und da er Holzfäller ist, ist er nur Abends hier. Aber provozier den bloß nicht. Bronko kann mit den Fäusten umgehen, wie mit seiner Holzfälleraxt. Naja, wenn du dich traust mach es, aber sag nicht das ich dich gewarnt habe. Vielleicht gibt es ja anderweitige Wege? Man müsste nur mehr über Bronko erfahren oder 'besondere' Fähigkeiten besitzen...also, gehst du es an, Schätzchen? (Ansprechpartner: Ornlu)


    Dies sind kleine Quests für jeden Schreiber im Tooshoothread. Man bekommt sie, wenn man Mama Hooqua in der Sumpflilie danach fragt oder ihr etwas Gold für 'besondere' Gerüchte gibt.

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    Geißel Farings  Faren's Avatar
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    Oct 2006
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    Tooshoo|Gilde: Waldvolk|Rang: Hüter des Waldes
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    Faren is offline
    »Ernsthaft?«, brummte Faren, der nicht recht glauben wollte das dieses nervige, hinterhältige und nervige Geflügel sich wirklich hatte fressen lassen. Dann schenkte er seine Aufmerksamkeit dem Mörder des Papageis, oder viel mehr dem Retter von Schwarzwasser der sie alle von dieser grauenhaften Vogelbrut befreit hatte auch wenn er das Keala gegenüber natürlich niemals aussprechen konnte. Sie hatte diesen bescheuerten Vogel vollkommen in ihr Herz geschlossen, obwohl er ihr und vorallem ihrem Umfeld von Anfang an nichts als Probleme bereitet hatte, von den zahlosen zerstörten Wertgegenständen und dem Vogeldreck überall ganz zu schweigen.
    Die junge Wildkatze schien verängstigt und der Haltung ihrer Vorderpfote nach war sie offensichtlich verletzt, wahrscheinlich hatte Kea bei einer ihrer Schlingenfallen die Schlaufe nicht in der richtigen Höhe aufgehängt, sonst hätte sie sich um den Hals gelegt und nicht das Bein erwischt. Ohne ein weiteres Wort zog der Hüne seine Gefährtin in die Höhe, schloss seinen massigen Armen in einer tröstenden Umarmung um sie und strich ihr durchs Haar. »Ich schau mir das mal an.«, sagte er anschließend, ging zu einem der Regale hinüber, wo er eine einfache pflanzliche Wundsalbe und Verbandszeug hervorkramte und machte sich dann daran die Verletzung ihres neuen Hausgastes zu versorgen.

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    Schwertmeisterin Keala's Avatar
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    Man sieht sich immer zweimal.
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Keala is offline
    Die Jägerin war verwirrt, als sie auf einmal hochgezogen und umarmt wurde, ließ es aber mit sich geschehen. Als nächstes versprach Faren, sich um die verletzte Pfote zu kümmern. Er hatte nie einen Hel daraus gemacht, dass er den Vogel nicht gemocht hatte. Ryu hatte den Vogel als "etwas" bezeichnet und irgendwer anders hatte den Papageien kochen lassen wollen. Außerdem hatte er seit dem Besuch in der "Gespaltenen Jungfrau" geflucht wie ein Rohrspatz.

    »Na ja«, meinte Kea schließlich. »Kein Wunder, dass du sich so freust, ich hab immerhin eine Katze angeschleppt, und keine Leute, wie sonst. Du hast ja gesagt, ich solle lieber Kätzchen anschleppen. Aber eine so gefleckte Katze hab ich noch nie gesehen, und sie ist größer als Hauskatzen.«

    Die Katze selbst schien Faren zu dulden, vielleicht merkte sie, dass er ihr half. Rascal schien sie schon beim Beschnuppern für in Ordnung befunden zu haben, er hatte sich an seinen Lieblingsplatz am Ofen hingelegt und beobachtete Faren.

    »Ich habe übrigens vor, noch mal nach Setarrif zu gehen. Lehre beim Schlosser beenden, ich hatte ihm die Sache zwar erklärt, aber ich war ja nicht fertig geworden«, warf Kea nur kurzem Schweigen ein. »Das heißt, ich geh los, wenn die Pfote wieder verheilt ist. Dann setz ich die Katze auf dem Weg aus.«

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    Provinzheld Balthur's Avatar
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    Dec 2011
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    Balthur is offline
    Zwei Arme griffen in den dunklen Himmel und griffen nach den Sternen. Zufriedend seufzend reckte und streckte sich Balthur unter dem Dach Tooshoos während er das mollig warme Gefühl gestillten Hungers genoß. Einen Schritt vor ihm trabte Daryn daher, seine Nase in die nächtliche Brise hebend und tief durchatmend. Dein Wort in Innos Ohr, tatsächlich viel bessere Luft hier draußen. Der Spruch war durchaus wahr, von Balthur jedoch im Scherz gemeint da sein Gesichtzinken ausdauernd weiterdampfte. Unglaublich wie langsam die Pilze brannten. Aus diesem Grund lies er Daryn auch den Vortritt, wenn er doch frische Luft brauchte sollte man sie ihm nicht nehmen.

    Ihr Weg führte zu keinem Ziel was Balthur schnell begann zu langweilen. Es wiederstrebte ihm zutiefst einfach nur herum zu spazieren wenn so viel andere Dinge getan zu werden erwarteten. Ein unbekümmerter Stein wurde das Opfer seines unbeschäftigten Fußes und prallte klacksend von einer Hüttenwand ab bis er im gemächlich schmatzenden Sumpf ein ruhiges Nachtbett fand. Hey Daryn! Der Schwarzhäutige war im fahlen Mondschein, welches Balthurs eigene Blässe betonte, nur ein Schatten hinter der Finsternis. Bist du noch da? Hätte er nur mit dem Kopf genickt, es wäre dem Schausteller nicht aufgefallen. Genau vor dir. Das Bedürfnis diese Aussage zu überprüfen und einfach die Hand auszustrecken regte in Balthur eine Idee.

    Wie wäre es wenn ich dir zeige wie ich als Bettler zu Geld gekommen bin. Nur das vom Schweiß reflektierte Sternenlicht zeigte das die lebendige Dunkelheit eine Augenbraue hob. Es dauert nicht lange und ist nicht halb so zehrend wie von A nach B zu wandern ohne zu wissen das B existiert. Das einzige was ich von dir benötige ist eine einzelne Münze und ein wenig Aufmerksamkeit. Einverstanden? Die Antwort entsprach einer Tat. Sogleich reichte ihm der geistige Bruder eine kleine runde Münze die der Glatzkopf verächtlich annahm. Doch nicht so eine. Hier, lass mich mal sehn. Balthur durchstöberte den dunklen Beutel, ein ledernes Säckchen das er Daryn schon fast hatte aus der Hand reißen müssen. Die ist zu klein, nicht schön genug, oh ja da haben wir ja eine. Die restlichen Münzen lies er zurück fallen und nur sachtes Klingen war zu hören. Der Lederbeutel war tatsächlich fast leer.

    Nun sie zu. Balthur hatte die beiden in die Nähe 3 dreier Fackeln geführt die als Zierschmuck eine Eingangstür erhellten, um ausreichende Sichtverhältnisse herbei zu führen. Hier ist deine Münze. Das Metallstück klebte zwischen Daumen und Zeigefinger der rechten Hand und wurde Daryn gerade fast ins Gesicht gehalten. Wenn ich damals abgebrannt war und sich keiner der Passanten erbarmen konnte gab es immer noch einen letzten Weg an Gold zu kommen. Das einzige was man tun musste ist das Geldstück in die Luft zu schnalzen, mit den Finger zu schnipsen und... Daryns Münze flog in den Nachthimmel hinauf und spiegelte sich an den nahen Lichtquellen. Balthur fing das Geworfene auf und präsentierte es zufrieden auf dem Handteller. ...schon sind es zwei geworden! Der Schwarzäugige bekam große Augen und starrte ungläubig auf die beiden identischen Münzen. Das schöne ist es geht auch bis vier. Schnipp Oder acht. Schnipp

    Unter zunehmenden Schwierigkeiten fanden schlieslich ganze 16 Goldmünzen in seiner sehnigen Hand Platz. Am Ende hatte ich also immer genug um zu bezahlen was ich brauchte, solange ich die Magie auch in die andere Richtung betrieb. Du willst wohl dein Geld zurück, wie? Man musste kein Genie sein, ja noch nichtmal etwas sehend können um Daryn festen Blick zu deuten. Es reizte ihn die Finger auszustrecken und sich von der Echtheit Hartgoldes zu überzeugen. Nanana, nicht ins Handwerk pfuschen. Sonst verliert der Zauber seine Wirkung. Bevor du deine Münze zurück bekommst muss ich die anderen 15 erst wieder hineinkneten. Balthurs zweite Hand legte sich auf die erste und drückte kreisförmig darauf herum.

    Immer flacher wurder der Abstand zwischen ihnen bis nur noch Haut auf Haut rieb und Balthur mit erschrockener Stimme unsicher losflüsterte. Sie ist mit verschwunden. Nein wie hab ich das denn nur gemacht. Es, es tut mir leid, aber das erklärt sich mir einfach nicht. Stottern und Peinlichkeit mischten sich in seinen Tonfall und reuend senkte er den Kopf. Ich fürchte ich habe dein Geldstück irgendwie mit verschwinden lassen. Offensichtlich bleibt mir also nur eine einzige Wahl wenn ich dich nicht enttäuschen will. Ausschweifend bewegte sich Balthurs Hand zu Daryns Hinterkopf und lies eine wie poliert glänzende Münze erscheinen. Ich muss wohl oder übel die hinter deinem Ohr nehmen. Der Trick war beendet, Requisiten zurück bei ihren Besitzern und staunendes Leuchten in den Augen und Herzen der Zuschauer. Genauer gesagt des einen Zuschauers der von Balthurs Blick gebannt nur noch auf das Gold in seiner Hand achtete. Nun was sagst du dazu? Beide Hände in die knochigen Hüften gestützt erwartete er sein richtendes Urteil.

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    Schwertmeister Daryn's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Daryn is offline
    Vorher hatte er noch darüber gesprochen. Darüber, dass es Balthur viel einfacher fallen würde, könnte er Münzen mit Magie hinter den Ohren anderer Menschen erscheinen lassen. Viel hatte man sich bei diesem Vergleich nicht gemacht, man wusste ja, hatte ja schon von dem ein oder anderen Taschenspielertrick gehört. Doch das war wohl nur der kleinste Teil des Möglichen gewesen. Gebannt wurde das Schauspiel beobachtet, sogar eine Münze hatte er hergegeben und es lohnte sich wirklich. Was Balthur da veranstaltete, er würde es als Magie bezeichnen, wüsste er es nicht besser. Doch wie er das erfahren hatte, war auch Bruder Herbst ein Neuling in der Magie gewesen, als sie hier zusammen anfingen.

    Natürlich musste es da irgendwo einen Hacken geben. Könnte Balthur wirklich Geld vervielfachen, wäre er wohl nicht länger als einen Tag Bettler gewesen. Eben so lange, bis auch nur eine einzelne Münze den Weg in seine Hände gefunden hätte. Obwohl ja nicht mal das nötig gewesen wäre überlegte er. Hinter den Ohren der Menschen scheint es genügend davon zu geben. Daryn war erstaunt, was der Herbst da einfach so, in einer spielerischen Art und ohne jedwede Anstrengung gezeigt hatte.

    "Wie machst du das?" Diese Frage war mindestens genauso natürlich wie der Hacken bei der Sache oder dass er auf diese Frage wohl lange auf eine vernünftige Antwort würde warten können. Trotzdessen stellte er sie, einfach nur um seinem Erstaunen Ausdruck zu verleihen. "Wenn du mir nicht auf die erste Frage antwortest, könntest du mir aber sagen, wo man so etwas lernt. Ich meine, du konntest das ja auch nicht von einem Tag auf den Nächsten, oder täusche ich mich gerade?" Es kam ihm der Gedanke an eine Art Schule für solche Tricks, doch das hörte sich irgendwie unsinnig an. Das musste ja auch finanziert werden. Ob das nur durch das Gold hinter den Ohren anderer Menschen möglich war, ließ doch irgendwo Zweifel offen.

    "Nebenbei: Wie wärs, wenn ich dir meinen Beutel mitgebe? Du hast ja gesehen, viel ist nicht mehr drin. Du könntest ja ein paar mehr drauß machen." Er lachte, ließ Balthur deutlich spüren, dass ihn diese Tricks erfreut hatten. Da stellte sich dann noch die Frage, was der gute Balthur noch alles konnte. Kartentricks waren bestimmt dabei. Ob er eine Frau in einem Baumstamm in der Mitte durchsägen und sie nachher wieder zusammen setzen konnte? Wär die Nachfrage wert..

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    Provinzheld Balthur's Avatar
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    Dec 2011
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    Balthur is offline
    Wie ich das mache? Nach dem selben Prinzip das uns auch in der Krone vermittelt wurde. Balthur klopfte sich mit der Faust auf die linke Brusthälfte. Magisches wirken ohne wahre Magie, die Kunst der wandernden Spielleute, ambulantes et risum. Erklärend rotierte sein Handgelenk in immer ausschweifenden Bögen und würde ihm wenn er weiter machte bald Ohrfeigen verpassen. Würde ich dir sagen es ist vielleicht die Höchste Form der Zauberei, würdest du mir glauben? Würde ich behaupten alles sei nur ein simpler Trick, könntest du mir vertrauen? So sehr der Mund auch feixte, Balthurs Brauen zeigten in diesen Worten Ernst.

    Am Ende darf ich das Geheimnis nicht verraten, so lautet der Schwur den ich leistete. Was die Leute so fesselt ist das Unglaubliche. Niemand bewundert den Handgriff wenn er ihn kennt, weis wo sich die Murmel befindet.
    Einen letzten Tipp zum verstehen will ich dir jedoch gewähren. Daumen, Mittel- und Zeigefinger bildeten eine Speerspitze und setzten sich zwei Handlang vor Daryns Gesicht. Erst langsam doch zunehmend schneller fuhren bewegten sie sich immer einmal vertikal und anschliesend horizontal soweit es dem Bettler möglich war. Du hast im Gegensatz zu mir 2 Augen, doch du nutzt sie nicht zum sehen. Wenn ich will liegt alles was du tust als Faden in meiner Hand. Ruckartig schoß die Hand zur Seite, Daryn jedoch hatte aufgepasst und war mit dem Kopf konzentriert gefolgt. Es war der Moment und die Reaktion auf die Balthur gewartet hatte. Ohne Mühe blitzte seine andere Hand empor und schnalzte hart gegen das schwarze Ohrläppchen des Bruders, ein beleidigtes Ah! ertönte postwendend.

    Der Schausteller zeigte Zähne und grinste wie ein Honigkuchenpferd. Ich glaube du verstehst nun besser.

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    Krieger Rok Shar's Avatar
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    Die Orks im Forenrollenspiel
    Rok Shar is offline
    »Morra stellen merkwürdige Fragen.«, erwiderte das Grünfell nüchtern und wandte seinen Blick von dem Baum, der so hoch aus den Wipfeln der anderen Bäume ragte. Viele Erzählungen, viele Mythen und unzählige Rätsel und alte Geschichten rankten sich um diesen Baum. Tooshoo - so nannten ihn die Bewohner des Sumpfes wohl - hielt alle Versprechungen, die die wilden Erzählungen der wenigen reisenden Oraks machten.
    »Orksis nicht nur essen rohes Fleisch. Nicht wissen, wieso Morras immer denken. Wir auch essen gebratenes Fleisch. Manchmal wir auch essen Fisch, aber das ja eigentlich auch seien Fleisch.«, erklärte Rok Shar seinem unwissenden Begleiter, der interessiert jedem Wort lauschte.
    »Wieso wir also sollen essen... Pflanzen? Gras seien für Kühe, nicht für Orksis. Wenn Morra unbedingt wollen essen Blumen und kauen auf Baum, dann machen. Aber Orksi brauchen Fleisch, um zu werden groß und um zu werden noch größer. Fleisch seien gut für Kopf, seien gut für Körper und gut für Kraft. Deswegen Orksis seien groß, stark und schlau. Und Morras seien... nicht.«, erklärte er weiter seinem Begleiter, der noch immer aufmerksam lauschte und sich nicht anmerken lassen wollte, was er von dieser Sichtweise hielt.
    »Aber Morra erzählen: Wieso ihr essen Blumen? Fleisch doch viel besser.«

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    Ritter Noxus Exitus's Avatar
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    Der Zirkel um Xardas im Forenrollenspiel
    Noxus Exitus is online now
    Noxus konnte sich ein Lachen nicht verkneifen, in gewisser Weise hatte der große Begleiter recht.

    »Nun, wie immer bilde ich wohl auch hier eine Ausnahme. Ich verzichte gerne auf Blumen und Gras und ziehe Fleisch vor. Allerdings gebraten, Morras vertragen rohes Fleisch nicht wirklich gut. Zumindestens diejenigen, die nicht daran gewöhnt sind. Zudem ist es meist weniger einfaches Gras dass die Morras essen, doch das kann ich schlecht in einem Sumpf erklären. Obwohl ...«, sein geübter Blick viel auf eine Zitronengeranie, die hier eigentlich ein Platz hatte. Diese Pflanze bevorzugte eher trockene Gebiete, vielleicht hatte es etwas mit Tooshoo oder der Nähe des Weißaugengebirges auf sich, doch als er den Kopf der Pflanze abriss, strömte ihm bereits der Beweis in die Nase.
    Obwohl er kein Alchimist war und von Kräuterkunde ebenfalls nur Grundwissen angehäuft hatte, konnte er einige Pflanzen in Argaan bestimmen, manche allerdings auch nicht. Dabei fiel ihm ein, dass er sich noch erkunden wollte, wieso die Menschen Orkblatt Orkblatt nannten. In den Büchern war das nicht verzeichnet und die Nähe der Oraks konnte wohl kaum der Grund für ihr sprießen sein.

    »Hier«, meinte der Schwarzmagier und hielt dem Ork die Pflanze hin. »Der Geruch nimmt bei Morras großen Einfluss auf den Appetit, somit verfeinern sie ihr Essen gerne mit Gras. Wobei diese Pflanze explizit schwer in einem gefülltem Teller zu finden ist.«

    Nach überreichen der Zitronengeranie hakte er sogleich mit seiner nächsten Frage nach - Ob die Oraks überhaupt wussten das man dieses stark heilende, allerdings immer seltener werdende Kraut nach ihnen benannt hatte?

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    Krieger Rok Shar's Avatar
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    Aug 2008
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    Die Orks im Forenrollenspiel
    Rok Shar is offline
    »Morras haben Hunger von Blumenriechen?« Fragend verzog der Grünork sein Gesicht und blickte auf die unscheinbar wirkende Blume, die er in der mächtigen Pranke hielt. Wie konnte denn so ein kleines Blümchen irgendwelche Auswirkungen auf den Appetit eines echten Oraks haben? Bei den schwächlichen, kleinen Würmern mochte solcherlei Schabernack vielleicht funktionieren, aber doch nicht bei einem mächtigen Schamanen oder einem stolzen Krieger der Oraks.
    Neugierig führte er seine Pranke bis kurz unter die Nase und schnupperte dann vorsichtig daran. Er rechnete insgeheim mit dem Schlimmsten. Mit einem beißenden Geruch, wie verbranntes Fleisch. Mit einem ekelhaft angenehmen Duft, wie der Geruch nach frisch gemähtem Rasen oder einem modrig fauligem Geruch. Ein wenig hatte er auch gehofft, wenigstens irgendwas zu riechen.
    »Nicht wirken.«, musste er aber nüchtern feststellen und ließ die kleine Pflanze von seiner Handfläche zurück auf den Boden fallen, wo er sie mit seinem Fuß zertrat. Er brauchte keine lächerlichen, kleinen Pflänzchen, die seinen Appetit anregten und er brauchte sie erst recht nicht, wenn sie nicht funktionierten.
    »Geben so viele Blumen hier.« Mit einer weit ausholenden Geste zeigte er in die Umgebung, ehe er seinen Blick wieder auf seine schweigende Begleitung richtete, die der zertrampelten Blüte einen letzten Blick schenkte. »Rok Shar nicht können wissen jede Blume, die benannt nach Oraks. Zumal wir sowieso nicht nennen Blumen nach Morranamen.«, erklärte er bloß und trieb seine Begleitung dann mit einer Handbewegung an.
    »Gehen weiter, Morra. Nicht haben Zeit zu pflücken Blümchen.«

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    Ritter Noxus Exitus's Avatar
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    Der Zirkel um Xardas im Forenrollenspiel
    Noxus Exitus is online now
    Ein wenig enttäuscht verstummte der Schwarzmagier und führte sie über den Rand des Sumpfes. Als sie Schwarzwasser beinahe verlassen hatten, lenkte er dem Ende der Stege entgegen und fragte sich ob das Holz einen Orak aushielt. Wie schwer die Orksis wohl waren? Obwohl das Holz hinter ihm ab und an quietschte hielt es stand, bis sie den festen Erdboden erreicht hatten. Die Sonne ging bereits unter, auch wenn sie noch einige Stunden hatten bis das Licht gänzlich erloschen war, sollten sie noch ein gutes Stück südlicher kommen. Dort könnten sie ihm Schatten der Bäume die Nacht rasten und am nächsten Tag die Reise fortsetzten.

    Da der Sumpf sie nun endgültig aus seinen grünen Klauen ließ, verschwand die schwüle Luft und der angenehm kalte Wind wehte ihm die langen Haare aus dem Gesicht. Wie er bereits lange Zeit darüber nachgedacht hatte, grübelte er auch jetzt daran, wie die anderen Schwarzmagier den außergewöhnlich Besuch aufnehmen würden. Er rechnete zum größten Teil mit einer Mischung aus Skepsis und Begeisterung. Wobei nicht jeder sein Interesse zur orkischen Kultur teilte. Ob das Kastell bereits zuvor einen Ork beheimatet hatte?

    Die Sonne, die nun endgültig von der Dunkelheit Beliars verschluckt wurde, meinte Noxus, »Jabarth. Wir sollten am besten hier rasten.«
    Wahrscheinlich hatten einige Jäger oder Abenteurer die in Eile in den Norden wollten die restlichen verkohlten Holzbestände hiergelassen. Das Weißauge hatte bisher immer ohne Feuer geschlafen, doch falls Rok Shar lieber die Wärme bevorzugte, sollte es ihm recht sein. Vielleicht würde er dann endlich die Künste eines Orkschamanen sehen - Ein Varrag würde wohl kaum Steine aneinander schlagen um Feuer zu erzeugen, oder doch?

  11. View Forum Posts #11
    Schwertmeister Daryn's Avatar
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    Waldvolk | Druidenlehrling | Skills: (0/6) |
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Daryn is offline
    "Also deine ganz eigene Magie." Leicht rieb sich Daryn sein Ohrläppchen und war noch immer dabei, über den Trick nachzudenken. "Und was wäre.. " überlegte er laut "wenn man so etwas lernen wollte? Muss man sich dann irgendwo melden?" fragte er sich, sowie gleichzeitig auch Balthur, der nicht ganz so verschwiegen über dieses Thema zu reden schien, als so manch andrer Kerl dem er in Vengard über den Weg gelaufen war. Trotzdem war sich der ehemalige Feuermagier nicht ganz so sicher ob der Spieler so einfach über diese Dinge reden konnte, ob es ihm überhaupt erlaubt war, das zu tun. Konnte ja alles möglich sein, schließlich hatte er auch etwas von einem Schwur geredet. "Nur, wenn's dir nichts ausmacht, darüber zu reden. Ansonsten reden wir über was anderes."

    Einen kleinen Moment herrschte eine angenehme Stille zwischen den beiden, welche Daryn unterbrach als er sich von einer der Fackeln abwandte und wieder zu seinem Bruder hinüber schaute. "Ist ja eh nicht so, als würde ich es lernen wollen oder überhaupt können. Würde ich jemandem ein Münzchen hinterm Ohr hervor ziehen, werd' ich noch mit Fackeln und Mistgabeln hinfort gejagt." Statt wie sonst bei solchen Gedanken verbittert abzuziehen, nahm er es diesmal durchaus mit Humor, Galgenhumor wenn man so wollte oder in seinem speziellen Fall schwarzen Humor. Mit einem Schmunzeln und einem Kopfschütteln, welches etwas ähnliches wie Bei Innos, der Wortwitz war gar nicht mal so gut.. "Ich kann nur kleine Kinder und große Dummköpfe verscheuchen. Das.." Daryn reckte Einspruch erhebend den Zeigefinger in die Höhe ".. aber ziemlich gut." Half ihm aber auch nicht weiter. Da fiel ihm aber etwas anderes ein, was ihn interessieren würde. "Sag mal, Balthur. Kannst du eigentlich mit einer Laute umgehen? Oder einem anderen Instrument?" Er mochte Musik, bekam aber so selten etwas von ihr zu hören, als wäre sie eine entfernte Verwandte aus Nordmar, die man auch nur von ein paar wenigen Erzählungen kannte.

  12. View Forum Posts #12
    Provinzheld Balthur's Avatar
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    Balthur is offline
    Schwarzer Humor, also der war lustig. Freundschaftlich rempelte er Daryn mit der Schulter an und schob sich an ihm vorbei weg vom Fackellicht. Statt einfach weiter einen der Stege entlang zu laufen besan er sich der Möglichkeit einer magieunterstützten Fortbewegung und kletterte, beide Hände wie magnetisch an der Rinde klebend, auf eine der niedrigeren Freiluftwurzeln Tooshoos. Es dauerte seine Zeit denn auf normalem Wege war dieser Platz nicht zu erreichen und das Balthur einmal kurz den Fokus verlor und beinah abstürzte war so gesehen wenig zuträglich. Nichts desto trotz ward das Ziel erklommen was der Bettler mit 2 in der Luft baumelnden Beinen quittierte. Du magst größer sein, doch schaust immer wieder zu mir auf, nicht wahr? Nun komm, ich will dir deine Fragen schon noch beantworten. Er lehnte sich zurück und stützte den Körper auf die Arme um einen besseren Blick auf den Sternenhimmel zu erhaschen. Lösch vorher noch die Fackel, ich kann hier oben sonst nichts sehen.

    Die abrupt einsetzende Verdunkelung empfing Balthur als Segen. Mit aufgesetzter Nostalgie in der Stimme richtete er den Kopf nach oben und seufzte theatralisch. Findest du es nicht auch schade? Man sieht die Klarsten und Funkelnsten nur während tiefster Finsternis und in tiefster Finsternis. Die Antwort drang als bemühtes Grunzen an sein Ohr und verdeutlichte das Daryn gerade keine Zeit hatte sich räkelnd gen Himmel zu schauen wie der bleiche Schausteller es tat. Man braucht natürlich die richtigen Voraussetzungen um diese jene meine Kunst zu erlernen. Ja oh ja. Geschickt muss man sein in Körper und Verstand, nicht faul denn das wäre fatal. Auch sind die berühmten "flinken Finger" mehr als nur hilfreich, bei manchem Kunststück sogar essentiell. Kartoffelhände beschwören keine Illusionen, soviel ist sicher.

    Die Bewegungen in der Wurzel stoppten und durch rascheln deutlich bemerkbar lies sich Daryn neben ihm nieder. Anscheinend besaß auch er nicht die Gabe der Nachtsicht, da Balthurs Hand beinah unter einem plumpsenden Hintern verstaucht worden wäre. Angebrachtes Fluchen wurde unterdrückt. Das zweite Kriterium ist Übung und Erfahrung. Wann immer das Bett zu meinem mehrwöchigen Heim wurde hielten die Finger nicht still. Der einzige Teil dieser Bruchbude die tatsächlich etwas zu leisten imstande war. Ich probe schon seit Kindertagen und fühle mich als blutiger Amateur wenn ich den Fantastikern der bunten Feste zuschaue. Das Rad der Zeit dreht sich weiter.

    Es war nicht stockduster, konnte es im immerwachen Schwarzwasser auch niemals werden. Die Augen passten sich einfach an die weiter entfernten Lichtquellen an und gewährten wieder brauchbare Sichtverhältnisse, sehr zum Unbehagen des Spielers. Er mochte die stumpfe Leere plötzlicher Dunkelheit. Nicht zuletzt gibt es noch den unausweichlichen Mentor. Männer und Frauen die ihr Wissen weitergeben und bewahren, mögen sie beschützt sein. Unter ihrer Führung öffnen sich die Geheimnisse der spielmännischen Zauberei den Köpfen der von ihnen Erwählten. Praktisch jeder von ihnen einer vom fahrenden Volke, den Umständen entsprechend. Ich selbst lernte geraume Jahre in einem fröhlichen Schaustellerzug während die Lande an uns vorüber zogen als seien sie das Meer und wir ein hoffnungslos sinkendes Schiff. Nicht jeder kann bei ihnen lernen, weniger noch dürfen echte Geheimnisse erfahren. Ach was red ich da. Erfüllt von Resignation schüttelte sich sein Kopf hin und her. Das meiste lernt man nur durch genaues Beobachten, Nachahmen und wo es mal nicht reicht pfiffiges Erfinden. Kein Meister ohne unvergleichliche Kunst, richtig? Melodisch zirrpten die Insekten.

    Es kam wie ein Anfall. Argh, doch nicht noch jetzt. Das Kopfschütteln hatte sich in ein schmerzhaftes Zucken verwandelt dem Balthur nun aktiv gegensteuern musste. Wie bessesen schlug er sich mit der flachen Hand gegen die Seite der Stirn nahe der Schläfe und das wiederhallende Klatschen erklang um sie herum wie Beifall. So heftig war sein Hämmern, er hätte sich selbst nach unten gestoßen wenn nicht um Daryns Rettung. Seiner Aufmerksamkeit war es zu schulden das sich Balthur auf der Wurzel hielt und mit einer anschwellenden Beule davonkam. Die Stimme des Onkels verstummt nicht durch Jahre. Seine Augen in meinen, der Ring baumelt und lässt mich nicht los, zuviele falsche Worte kamen durch die Lippen, ich schwor. Schwor ganz fest.

    Beiläufig, so als wäre nichts weiter gewesen sprach Balthur in normaler Tonlage weiter. Zum Thema Musik will ich dir hier und jetzt keine Antwort geben. Triff mich ganz einfach morgen Abend am belebtesten Tisch der Sumpflilie und entscheide selbst ob es mehr als Wunst ist. Ohne weiteres Tara streckte sich der Bettler lang und glitt nach vorn von der Wurzel nach unten. Deutlich war das dumpfe Poltern, ein Knacken und kreatives Fluchen des Kleinen zu hören das von seinem zerknirschten Ruf Garnicht so hoch wie man meinen möchte komplettiert wurde. Ach und bevor du dir deinen lernwilligen Ebenholzkopf zerrätselst, Kunst kommt von können, Wunst von wollen. Das Traben sich entfernender Schuhe auf den Stegen trug hörbare Müdigkeit in die Nacht hinaus.

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    Geißel Farings  Faren's Avatar
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    »Der Kleinen scheint es schon besser zu gehen.«, brummte Faren als die junge Wildkatze dreist nach dem Schinkenbrot auf seinem Teller fischte, hob sein Abendbrot vorsichtshalber außer Reichweite ihrer gierigen Tatzen und schob ihr stattdessen Kealas Teller hin. Kea war gerade damit beschäftigt ihren Rucksack auf dem Dachboden zu suchen, und bemerke diese Missetat deshalb nicht. »Dürfte trotzdem noch mindestens zwei Wochen dauern bis die Wunde gänzlich verheilt ist.«, fuhr er fort und beobachtete wie die Katze genüsslich Kealas Schinken verschlang. »Hast du dir schon überlegt ob du ihr einen Namen geben willst?«

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    Schwertmeisterin Keala's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
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    Sie wohnten doch noch gar nicht so lange hier, und Gath hatte seinen Krempel weggeschafft, wieso war es dann so schwierig, die Tasche auf dem Dachboden zu finden? Sie setzte sich auf den Boden und überlegte. Hatte sie nach der Geschichte mit der Gespaltenen Jungfrau überhaupt eine neue Reisetasche geholt? Eigentlich ja, immerhin waren sie danach zum Kastellball gegangen. Dann musste die hier aber irgendwo sein. Sie seufzte und schüttelte den Kopf, suchte weiter, als Farens Stimme hinaufdrang.

    »Dann setz du sie halt aus, wenn sie wieder auf den Beinen ist«, murrte sie als Antwort. »Ich geh morgen. Und wieso sollte ich dem Viech einen Namen geben? Es hat den Kea auf dem Gewissen, nur noch mal so zur Erinnerung. Wenn es wieder allein zurecht kommt, werd ich es aussetzen und dann soll das Biest hoffen, mir nicht vor die Klinge oder noch mal in eine Falle zu geraten.«

    Triumphierend zog sie die Tasche hervor und kletterte runter, um festzustellen, dass Faren entweder vergessen hatte, ihr Brot zu belegen, oder dass die Katze jetzt auch noch ihr Abendessen auf dem Gewissen hatte.

    »Du findest das auch noch witzig, was?«

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    Geißel Farings  Faren's Avatar
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    »Kommt gar nicht in Frage, du hast beim auslegen deiner Falle geschlampt und so dieses Tier verletzt, also bist du jetzt auch dafür verantwortlich. Ein Jäger nimmt niemals mehr als er selbst benötigt, und erst recht fügt er der Natur kein unnötiges Leid zu, was du in diesem Fall durch deine Unachtsamkeit getan hast. Vielleicht ist dir das eine Lehre und du kontrollierst deine Schlaufen und Knoten in Zukunft sorgfältiger.«, erwiderte der Hüne und stopfte sich den letzten Bissen Brot in den Mund. Das die ganze Sache für ihn durchaus eine gewisse Komik enthielt, behielt er lieber für sich, auch wenn die Tatsache das jeder Bewohner Schwarzwasser diesem Vogel nach dem Leben getrachtet hatte nur um von einer Katze ausgestochen zu werden wirklich erheiternd war.
    Um Keala gnädiger zu stimmen schnitt er ein Paar neue Scheiben vom Schinken und legte sie auf ihren Teller, dann schnappte er die junge Wildkatze am Kragen und hob sie vom Tisch. »Und wegen dem Namen, mich erinnert sie ein wenig an Skadi, eine Kriegerin aus einer Legende aus der Heimat meines Vaters die er mir immer als kleiner Junge erzählt hat. Skadi erschlug ganz allein eine mächtige Harypie, zerschlug ihre Eier und kehrte mit dem Reichtümern die das Monster angesammelt hatte zu ihrem verarmten Stamm zurück.«, erklärte der Einäugige, wobei er den Kea in Gedanken mit der Harypie verglich.

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    Schwertmeisterin Keala's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Keala is offline
    Kea verdrehte die Augen und wandte sich ab, um ihre Sachen zu packen. Zwei Wochen sollte sie das Vieh mit sich herumschleppen? Und dann auch noch ausgerechnet eine Pfotenverletzung, das schrie ja fast danach, dass sie die Katze die meiste Zeit tragen würde. Aber gut, solange ihr das Biest dann nicht wieder über den Weg lief, konnte sie auch zwei Wochen ausharren.

    »Wenn's sein muss, dann schleif ich das Tier eben nach Setarrif mit und setze es aus, wenn ich mich auf den Rückweg mache«, gab sie schließlich nicht. »Das kann ja heiter werden!«

    Sie kehrte zum Tisch zurück und nahm das Brot, aß, während sie weiterpackte. So viel hatte sie ja nicht und ohne den Papageien würden ihre Sachen auch sauberer bleiben.

    »Du willscht den Kea mit 'ner Harpyie vergleischen?«, fragte sie und schluckte den Bissen runter. »Na ja, austreiben werd ich es dir eh nicht können ... aber mach dich drauf gefasst, Skadi nach der Reise nach Setarrif nicht wiederzusehen.«

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    Schwertmeister Daryn's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Daryn is offline
    Rötlich glimmend schlug ihm das Licht der Kerzen und Lampen entgegen. Sie erzeugten orange Kugeln um sich, im Zaum gehalten durch die von Rauch und Ausdünstungen, wie auch durch den Dampf des großen Suppentopfes geschwängerte Luft. Wie eine Wand traf sie den neuesten Besucher der Sumpflilie, der sich davon jedoch nicht abschrecken ließ, sich stattdessen dran machte, seinen Teil zur stickigen Luft beizutragen. Aus der Tasche seiner Hose zogen seine schwarzen Finger geschickt einen Stängel Sumpfkraut hervor, der sich daraufhin zwischen Zeige- und Mittelfinger positionierte. Doch etwas fehlte noch. Es fehlte schon lange. Feuer. Es kam nicht mehr aufs Fingerschnippen aus den Kuppen hervor geschossen, auch die Handflächen waren nicht mehr fähig es zu schaffen und so blieb dem Mann in dunkler Kleidung nichts anderes, als sich an den nächstbesten Tisch zu begeben, seinen rabenschwarzen Arm, entblößt durch einen zurück gekrempelten Ärmel, zwischen zwei älteren Männern hindurch zu schieben und das Kraut an einem schwach flackernden Talglicht zu entzünden. Mit zuckenden Mundwinkeln nahm der ungebetene Fremde das fast synchrone zur Seite schrecken der beiden in Kauf, wie auch die Blicke, die ihm folgten, als sich die Hand mit rauchender Kippe zurückzog.

    Mit einem Zug sog er die Unbeschwertheit in sich ein, nahm sie in sich aus und blies schließlich den verbrauchten Rauch einfach hinaus. Er schaffte es nur kurz sich zu halten, vermischte sich mit der Luft, als Daryn durch ihn hindurchging und verschwand. Der schwarze Blick glitt über Arbeiter, Abenteurer, Wächter und Tunichtgute hinweg, auf der Suche nach dem am besten gefüllten Tisch, nach einem bekannten Gesicht, welches sich hier, für den heutigen Abend angekündigt hatte. Nachdem sie sich in der vorigen Nacht getrennt hatten, war der Vengarder durchaus gespannt, was ihn erwarten würde. Gleichsam breitete sich ein ungutes Gefühl in ihm aus, verstärkte sich immer mehr. Balthur sprach offen, beantwortete seine Fragen, während er selbst noch immer verschlossen war wie die Schatzkammer des Königs. Ein Zwiespalt war entstanden. Einerseits dem Herbst offen zu entgegnen und andererseits nicht zu viel zu wagen, nun, da er ein einigermaßen wünschenswertes Leben zusammengeklöppelt hatte.
    Mit einem leisen Seufzer und einem Anflug von Unsicherheit vertrieb er die Gedanken aus seinem Kopf, wollte sich auf andere Dinge konzentrieren und zwar vorerst auf Balthur. Nur wo war der Spieler?

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    Provinzheld Balthur's Avatar
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    Balthur is offline
    Ich brauche unbedingt ein eigenes Instrument. Glück oder Zufall konnten nicht verhindern, dass man abends immer irgend jemanden traf der für ein paar Bierchen auf fremde Rechnung etwas zum spielen herauskramen konnte, doch sollte es ewig so weiter gehen? Für den Moment war er mit einem mies gestimmten Musikkasten versorgt den ein breitschultriger Bergarbeiter wohl aus irgendeinem Loch gezogen hatte. Echt antik sozusagen. Und sauschwer noch dazu. Ein Passant musst herhalten ihm durch die Tür in die Sumpflilie zu helfen damit Kasten, Tür und Mickerling unbeschadet die Schwelle passieren konnten. Bereits durchaus zum lachen so ein Auftritt. Die späte Stunde tat dem Betrieb der dunstigen Taverne keinen Abbruch, mit Mühe und zahllosen Rempler bahnte sich Balthur langsam seinen weg an den gefüllten Tresen.

    Man konnte garnicht so laut schreien als das seine Worte Mama Hooqua erricht hätten. Sie Stand nur mit nicht ganz sicherem Gesichtsausdruck und musterte den bandagierten Gnom der ihr zusehendst lästig wurde. Hüpfte schwer bepackt vor ihr rum und redete zusehnds wirres Zeug. Balthur brauchte fast 10 Minuten bis ihm eine entnervte Stimme zuflüsterte er solle doch mal eine "klingelndere" Sprache verwenden und weitere 5 bis er erkannte das es für simple Münzen keine Ignoranz mehr hagelte. Die Details sofern man von solchen sprechen konnte waren rasch geklärt und jedes noch so winzige Goldstück in seiner Tasche wechselte den Besitzer. Das vom Spieler gemurmelte Halsabschneider ging der Alten geplegt am Allerwertesten vorbei, so wie es sein sollte. Geschäft war schlieslich Geschäft.

    Sehr zum Missfallen einiger Stammtrinker wurde ein guter Meter des Tresens geräumt, eigentlich wurden nur alle Becher, Teller und Krügen an den Rand gepresst und Balthur nahm im Schneidersitz auf seiner in Sekundenschnelle errichteten Bühne platz, der Musikkasten quer auf den Beinen. Die Kundschaft war, wie auch sonst zu jedem neuen Beginn, reichlich uninteressiert an allem was ihnen nicht den Magen füllte oder Kopf spaltete. Ein Problem mit dem jeder Entertainer große wie kleine zurechtkommen muss. Balthur stellte da keine Ausnahme. Eilig testete er wie stark einzelne Saiten seines offensichtlich von Höhlenaffen gebauten Tonkasten im laufe der Jahre verstimmt worden waren und hätte sich am liebsten in den knochigen Hintern gebissen, ihm stand eine nicht zu unterschätzende Herausforderung bevor wenn er mit dem Ding Töne erzeugen und nicht die Farbe von den Wänden beizen wollte. Na dann also los.

    Den Auftakt bildete ein schnelle Handbewegung die einfach misstönend über die Rosshaare sauste. Ein schrillender Töne durchschallte den Raum und gab jedem Unaufmerksamen die Gelegenheit sich nach Wunsch einen besseren Hörplatz zu organisieren. Die meißten ignorierten ihn nach wie vor. Sei es drum. Gewohnt entspannt stimmte er eine kurze unterhaltsame Melodie an der er hier da mit ein paar schnelleren Akkorden Dampf machte.

    Einst trugen mich die Schritte ans Ende dieser Welt.
    Doch dort fand ich nichts als Feuer, kein Wissen oder Geld.
    Drum sing ich nun vom Kriege, Tod und Vergänglichkeit.
    Als nimmerstummer Zeuge zeitloser Wahrheit.


    Sein Spiel wechselte schnell ins abenteuerliche da acht Finger eigentlich zuwenig waren für das Tempo das er anschlug. Ohne Unterbrechung machte Balthur weiter und malträtierte den Kasten zusehendst mit auswendig geübtem Spiel. Eine Wildheit strömte von ihm hinaus und erfasste jeden Zuhörer der sich die Mühe gemacht hatte mit Entschlossenheit und Tatendrang. Die bläulichen Lippen zierte ein Lächeln.

    Wir folgen keinem Gott, wir kennen keinen Herr.
    Das stolze Volk der Sumpfler, hier habens Pinkel schwer.
    Läuft man auf unsren Stegen, sieht mancher nackte Haut.
    upps, kein Weib sondern ein Kerl wars, wir lieben Bier und Kraut.


    Zustimmendes Gelächter ertönte und neue Runden der genannten Leckereien wurde bestellt oder aus ledernen Säckchen gepult. Grinsend stellte Balthur fest das ein wenig Obzönität und Selbstbeweihräucherung noch immer das beste Mittelchen waren um diese Horde rauflustiger Spießgesellen in ein euphoriegetriebenes Schunkelkoma zu treiben. Stimmung floß aus jedem Spalt im Fußboden und der Spielmann klimperte ziellos aber kunstvoll auf dem schweren Musikkasten herum. Er hatte ehrlich gesagt keine Ahnung was er da tat und welche Saite er wohl als nächste anzupfen oder beruhigen sollte. Unvermittelt konzentrierte er sich konkret darauf und war auf der Stelle nicht mehr in der Lage auch nur einen ordentlichen Ton zu treffen. Als würde man sich bewusst werden, dass man immer ein- und ausatmen musste und das dieser Vorgang plötzlich nicht mehr von selbst von statten ging weil man kurz darüber nachgedacht hatte. Dammich jetzt muss ich das auch noch übernehmen.

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    Ehrengarde Corax Erindar's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Corax Erindar is offline
    Seine Frage rief nur diffuses Nicken hervor. Scheinbar waren alle noch ganz und niemand wusste so recht was vorgefallen war. Schließlich bekam er aus Dûran heraus das Gwynbleidd irgendeine Maske gefunden hatte und diese ihn scheinbar verändert hatte. Corax sah sich das Muster in seinem Gesicht einen Moment lang an, schüttelte dann aber den Kopf. "Keine Ahnung was das ist, besser wenn sich ein Heiler das ansieht.", sagte er zu Gwynbleidd und nahm ein Tuch aus seinem Rucksack und wickelte die Maske darin ein. Seine Finger schreckten einmal instinktiv zurück als er sich ihr nähern wollte. Ihm widerstrebte sie mitzunehmen und so gern er auch Gwynbleidd einfach die Früchte seiner Unvorsicht ernten lassen würde, so war er dennoch nicht grausam genug ein potentielles Heilmittel einfach liegen zu lassen. Denn irgendwas hatte dieses Stück Holz mit ihm gemacht, vielleicht ihn gar mit einem Fluch belegt und wenn dem so wäre, so war es gut möglich das er diese Maske noch einmal brauchen würden. Gwynbleidd wollte die eingewickelte Maske schon an sich nehmen, doch Corax schüttelte den Kopf. "Nein, die behalte vorerst ich. Wir haben schon genug Scherereien, da muss nicht auch noch ein Bessessener mit einem Messer Amok laufen."

    Er sah sich in dem kleinen Raum um, doch es gab nichts von Interesse. Lediglich die Truhe war da, doch sie stand offen und was leer. "Wie kann das der Traum von jemandem sein wenn hier niemand ist.", murmelte er vor sich her und untersuchte die Wände nach einem Spalt oder einem Schalter, als plötzlich ein starkes Beben den Raum erfasste. Staub rieselte von der Decke und die Mitglieder der Gruppe wurden isn Wanken gebracht. "Was passiert?", rief einer erschrocken. "Die Höhle stürzt ein.", meinte ein anderer und sprach so das offensichtliche aus. "Ja , aber WARUM?", blaffte der erste zurück. Corax stützte sich an einer Wand ab, griff schnell in einer Tasche und warf ließ einen Hand voll Samen über den Boden kullern. Mit Hilfe seiner Magie konnte er vielleicht etwas wachsen lassen um die Wände abzustützen. Doch bevor er seinen Plan umsetzen konnte brach ein großer Brocken aus der Decke und stürzte herab. Zu ihrer aller Verwunderun mitten durch den Boden hindurch. Doch sie hatten kaum lange Zeit sich zu wundern, denn sie folgten dem Felsen sogleich hinab in ein Meer aus Farbe. Jetzt! Er konnte fühlen wie sich überall Tore zu anderen Träumen auftaten, doch konzentrierte er sich auf das erstbeste Bild in seinem Kopf das ihm einfiel.

    Er landete auf hartem Steinboden und konnte die Sonne auf seinem Rücken fühlen. Hinter sich hörte er die anderen ankommen. In gewisser Weise war es ironisch das er genau hier gelandet war. Der Ring an seiner Hand schimmerte schwach und schien zu pulsieren. Es war genau wie beim letzten Mal. Die hohen Bögen ließen die Sonne und frische Luft in den Raum und gaben den Blick frei auf einen bewaldeten Hügel und die sich unter ihnen erstreckenden Ländereien. Die Luft war schwanger vom Geruch nach frisch zubereitetem Essen und als er sich aufrichtete konnte er den gekrönten Toten am Ehrenplatz der Tafel erkennen, die mittig im Raum stand. "Kommt", sagte er und ignorierte den verlockenden Geruch. Auch wenn es ein lieblicher Ort war, den Malkav ihn hier einst gezeigt hatte, so hatte er genug von Träumen. Er schritt zielstrebig auf die hohen Türbögen zu, welche sich am unteren Rand der Tafel befanden und stieß sie auf. Nebel spülte aus ihnen heraus und umschloss seine Knöchel. Dahinter nur Dunkelheit. Er tat einen Schritt nach vorn und verlor die Orientierung, doch als er wieder zu sich kam stand vor ihm das große Tor.
    Last edited by Corax Erindar; 20.05.2012 at 18:54.

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    Ritter Andrahir's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Andrahir is offline
    "Na wen haben wir denn da?" rief Andrahir, nachdem er zunächst erschrocken die Waffe gezogen hatte, als einige Gestalten in Suzurans Lichtschimmer getreten waren. Aufmerksam musterte er den anderen Teil der Gruppe. Was war denn mit denen passiert? Corax sah ziemlich erschöpft aus, Orthego eher verwirrt, Doran ziemlich blass, Gwynn hatte eine merkwürdige Verzierung im Gesicht und Rekhyt... war der Kerl bewusstlos?

    Wie dem auch wahr, die vier anderen waren auch nicht gerade ausgeschlafen. Stückchenweise haftete ihnen der Kampf mit den Untoten wortwörtlich noch an und der Rutsch durch die Steine war für Haut und Haar auch nicht gerade erholsam gewesen. Seit einiger Zeit - wieviel konnte wohl keiner schätzen - irrten sie nun schon durch Gänge und waren der Meinuing sie kämen damit kein Stück vorwärts, aber nun hatten sie immerhin Erfolg - und das gleich doppelt. Nicht nur, dass sie vor einem riesigen Tor standen, das versprach den Weg endlich zu beenden, nein sie hatten auch die anderen wiedergefunden... oder die anderen sie - wie man das auch immer bezeichnen wollte, dass die da plötzlich aus der Wand gesprungen kamen.

    "Was ist mit Rekhyt geschehen? Und woher bitte hat Gwynnbleidd die Zeit genommen sich anzumalen?"

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