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  1. #1 Reply With Quote
    Columna Emerahl's Avatar
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    Nov 2007
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    Ich gestehe, früher hatte ich mir nie Gedanken über so etwas gemacht, wusste ja gar nicht, dass es so etwas überhaupt gibt. Erst durch diese Community habe ich davon erfahren. Oh und was habe ich mich dann aufgeregt, dass man die Mods nicht auf der PS3 nutzen kann! Als ich es dann für den PC gekauft habe, war mir sofort klar: Jetzt ist es soweit, ich will Mods nutzen! Also hab ich mich im Forum eingeloggt und bin in den Modbereich gegangen, um mir mal einen Überblick zu verschaffen. Was war ich froh, eine Modsammlung vorzufinden, in der schon einige vorgestellt wurden. Dachte ich da noch, es würde mir die Entscheidung vereinfachen, wurde ich bald eines Besseren belehrt, als ich zum Dragon Age Nexus gewechselt habe. Denn von dort sollte ich ja die Modifikationen erst einmal herunterladen. Was habe ich gestaunt, als ich die Vielfalt gesehen habe. Stundenlang saß ich vor dem PC und habe eine Mod nach der anderen studiert, die Entscheidung fiel mir immer schwerer. So viele Modifikationen für Rüstungen, kosmetische Mods, Mods zur Bugbehebung, für das Game Play, Items und sogar spielbare AddIns oder ganze selbstständige Content Module.

    vollständige Kolumne auf der Hauptseite
    Emerahl is offline
  2. #2 Reply With Quote
    Der Winter naht ...  Kansul's Avatar
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    in einem nie endenden Alptraum
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    Schön geschriebene Kolumne.

    Ich persönlich bin ein Fan von Modifikationen ... nutze sehr gerne Mods und mache auch gerne selber kleinere (beides bezogen auf verschiedene Spiele). Modifikationen, die aus der Community stammen, können ein Spiel doch sehr bereichern und vorallem auch Fehler ausbügeln die vom Hersteller konsequent ignoriert werden (zu Bioware rüberschaue). Letztendlich bleiben Fan-Modifikationen aber etwas von Fans ... ich habe ab und an das Gefühl gehabt dass dies einigen Spielern nicht bewußt ist. Im allgemeinen machen die einzelnen Mods fast nie Probleme ... aber der Mix von verschiedenen Mods/Bastlern kann sich ziemlich übel bemerkbar machen. Hast du ja auch angesprochen. Mit etwas Zeit und Einarbeitung sollte sich das aber im Rahmen halten lassen.

    Zu dem Thema Konsolen und Mods sage ich mal nichts weiter. Zum Glück ist das auch gar kein Thema.

    Dragon Age 2 war für mich nicht nur in dieser Hinsicht ein absoluter Griff ins Klo (Bioware meinte damals doch noch es wird wohl kein neues Toolset geben aber vielleicht ein Update für das von DAO).

    Nun, zu Dragon Age 3: Auf der einen Seite sagt Bioware man wolle sich an Rollenspielen wie Skyrim orientieren und auf der anderen Seite will man mit händeringend von der Modder-Community weg (man will ja seinen eigenen Krempel anbieten als DLC). Bei Skyrim boomt die Modder-Gemeinschaft und wird gefördert.

    Für mich riecht Dragon Age 3 schon jetzt nach etwas was ich nicht brauche: Origin-Zwang, kaum Möglichkeit schwere Fehler selber auszubügeln (wie in Awakening z.B. die Mod für die Silberit-Mine) und ... na mal sehen ob der Rest überzeugen könnte.

    Fazit: Für mich sind Mods ein sehr wichtiger Bestandteil eines guten Games, etwas was einfach dazugehört. Der eine nutzt sie nur und findet es toll, der andere findet es toll am Spiel zu basteln. Und für den Hersteller könnte es kostenlose Werbung sein. So hat doch jeder etwas.

    Ob nun bei Titeln wie Half-Life, Max Payne, Neverwinter Nights, Dragon Age odere grade auch Sims 3 und den ganzen anderen Titeln ... Mods können einfach mehr, oder verlängerten, Spass in die Sache bringen.
    Kansul is offline Last edited by Kansul; 06.05.2012 at 11:48.
  3. #3 Reply With Quote
    Wächterin der Verwirrten  Moku's Avatar
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    Aug 2010
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    Ich kann dir da nur zustimmen, Kansul.

    Ich bin auch überzeugter Modder, wobei ich das anfänglich nicht zugeben wollte. In meinem Freundeskreis sind diese nämlich verpöhnt. Mittlerweile ist es mir egal. Ich bin auf den Modder-Zug aufgesprungen und finde die Kreativität, die dahinter steckt unglaublich genial. Ob The Sims, Oblivion oder Dragon Age. Selbst bei Mass Effect spiel ich in den inis rum damit ich andere Frisuren oder Klamotten kriege. Aber BioWare will scheinbar echt komplett weg von Mods, was ich sehr schade finde.

    Ein ToolSet für Mass Effect. Man, hätten wir das Ende damit retten können.

    Stand up! It gets better.
    dragonage-game.de
    Do not stand at my grave and cry. I'm not there, I did not die.
    Moku is offline
  4. #4 Reply With Quote
    Ehrengarde max121185's Avatar
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    Ich bin einer der wenigen der mit Mods nicht viel anfangen kann, sie mögen zwar ganz nett und auch toll sein aber trotzdem gehen sie spurlos an mir vorüber. Das letzte mal wo ich so richtig Mods benutzt haben war im Jahr 2002/03 und zwar bei Gothic. Auch die tollen Mods von der TES Reihe können mich nicht beeindrucken, obwohl manche sehr gut gemacht worden sind. Was man so hört soll es für Oblivion ja klasse Story Mods sogar mit Vertonung geben.
    Natürlich benutze ich Community Patches wie bei Gothic 3 was das Spiel verbessert oder bei Vampire : Bloodlines damit man das Spiel überhaupt durchspielen kann. Aber das sehe ich selber nicht als Mods benutzen an, sondern eben nur als Fan Patches die ein verbugtes Spiel verbessern.
    Aber lasst mich nicht lügen, erst letztens hab für the Witcher 2 eine Mod geladen die das Inventar unbegrenzt macht und für Skyrim hab ich eine Mod die Helme ausblendet, damit ich nicht ohne rumrennen muss. Aber alle anderen Skyrim oder The Witcher 2 Mods gehen total an mir vorbei. Und wenn es die beiden nicht geben würde, dann würde ich halt weiterhin in Skyrim ohne Helm rumrennen und mich weiterhin über das furchtbar kleine Inventar vom Hexer aufregen. Aber wenn ich so recht überlebe....sooo schlimm ist beiden nun auch wieder nicht. in Dragon Age:Origin trage ich auch keinen Helm, obwohl es dafür auch sicher nen Mod geben würde.
    max121185 is offline Last edited by max121185; 06.05.2012 at 16:54.
  5. #5 Reply With Quote
    Ritter
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    Ich denke es kommt auf das Spiel an. An sich sind Mods immer ganz schön, aber bei Spielen wie Dragon Age, Mass Effect und The Witcher brauche ich sie nicht zwingend. Bei der TES Reihe hingegen, sein wir mal ehrlich die konnten noch nie gute Geschichten erzählen und bei den letzten beiden Teilen der Reihe gab es immer Mods die eine bessere Geschichte erzählen als das eigentliche Spiel, ohne die Möglichkeit Mods zu entwickeln würde ich mir die TES Spiele garnicht kaufen.
    Angelus1984 is offline Last edited by Angelus1984; 06.05.2012 at 19:10.
  6. #6 Reply With Quote
    Ehrengarde Scathach's Avatar
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    Quote Originally Posted by max121185 View Post
    Ich bin einer der wenigen der mit Mods nicht viel anfangen kann, sie mögen zwar ganz nett und auch toll sein aber trotzdem gehen sie spurlos an mir vorüber.
    Ist bei mir meist auch so.
    Es gibt ein paar Spiele, bei denen ich mir manchmal einzelne Mods anschaue. Minecraft, Mount & Blade,...
    Allerdings brauche ich bei Singleplayer RPGs wie TES, DA:O, TW etc. keine Mods. Die reizen mich persönlich einfach nicht sonderlich. Kann man mal anschauen, muss man aber nicht.

    Habe gerade bei TES schon ziemlich viele gesehen, die ich persönlich einfach als unpassend empfand.
    Natürlich gibt es auch absolute Perlen, das will ich gar nicht bezweifeln. Nur muss ich eben immer lange graben, bis ich etwas finde, was ich wirklich gut finde.
    Scathach is offline
  7. #7 Reply With Quote
    Deus
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    @ Emerahl - finde das Thema interessant. Deine Position kann ich nach vollziehen. Schade finde ich, dass hier der Inhalt nicht vollständig dargestellt wird. Sicher, wenn man die Aufmerksamkeit auf die Webseite lenken will, reicht der Platz nicht?

    Gut finde ich das Für und das Gegen in den Tatsachen zum Modding. Es wird nicht nur eine Seite betrachtet. Ebenso fand ich es sehr emotional Deinen Weg dahin zu lesen. Ich selbst habe nur zwei Modifikationen bei Dragon Age: Origins verwendet - eine Truhe im Zeltlager und den zusätzlichen Slot für den Mabari-Kriegshund. Es wäre aber auch ohne gegangen. Ich habe keine Questmodifikation bisher gespielt.

    Mein ältestes Spiel, wo ich Modifikationen verwende ist Freelancer aus 2003 und der Discovery-Mod ist von Dezember 2011. Aber ich wähle solche Dinge mit Bedacht.

    Eine Sache sehe ich anderes. Ein Toolset, ein Editor schafft keine Beziehung und verbessert ein Spiel nicht dauerhaft. Ich habe bei Fallout 3 zwei große Overhauls gespielt. Aber bei Drakensang wollte man keinen. Und nun liest man sogar dtp ist insolvent. Das war radon labs vor einem Jahr auch. Drakensang war mal das Rollen-Spiel des Jahres. Doch wären beide Firmen heute noch da, wenn es einen Editor gäbe? Oder wären die Spiele dann noch besser? Ich glaube es nicht. Denn wer will das erkunden?

    Ich habe früher mal Spiele nur angefasst, wenn es eine Demo gab. Zu Dragon Age: Origins gab es keine. Nur einen Editor, damit man ein Gesicht basteln konnte. Bei Drakensang gab es eine Demo, und deshalb habe ich mir das Spiel gekauft. Bei Kingdoms of Amalur: Reckoning gab es eine Demo, habe sie gespielt, aber trotzdem nicht gekauft. Warum? Weil es heute keine richtigen vollständigen Spiele mehr gibt. Selbst ein ordentliches Addon bekommt man nicht mehr hin, wird eingestellt. Und so haben sich die Dinge geändert. Wann soll man bei DLC anfangen mit dem Modifizieren? Muss man noch Texturen schärfen? Warum habe ich selbst keine Lust nach einem kurzen Antesten den CM-Patch mit all den Dingen zu Gothic III mehr zu spielen? So richtig kann ich es nicht einschätzen. Aber bezogen auf Freelancer oder Fallout 3 müssen es eben starke Spiele sein, die mich erneut fesseln. Wo ich die Modifikation spielen will. Und Dragon Age: Origins hat mich nur zu einem Durchgang veranlasst. Es war die Ultimate und es hat dann auch gereicht.

    Mein Fazit ist: Ich hätte gern die Zeit zurück, wo ich jeden Titel von BioWare gekauft habe wegen dem guten Namen und den guten Spielen. Doch jetzt habe ich weder Dragon Age II gespielt, weil nicht vollständig noch werde ich mir den Teil 3 ansehen. Ehe da alles da ist, werden noch Jahre ins Land gehen. Sie sollen ordentliche Games machen. Rollenspiele, wo man in die Rolle eintauchen kann, aber auch erkennt, warum wie beim P&P eine Probe misslungen ist. Und bezogen auf die Probe ist jede Modifikation eben so etwas wie mit gezinkten Karten spielen. Ich brauche auch kein anderes Aussehen, denn Haare bekommen sie ja nicht hin. Also gutes Spiel ja, einen Editor im Interesse des Spiels nein.
    VRanger is offline
  8. #8 Reply With Quote
    Columna Emerahl's Avatar
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    VRanger, erst einmal, ja, es war Absicht, nur einen Teil hier zu veröffentlichen

    Ich habe früher nie eine Demo zu einem Spiel gesehen. Wenn mich was interessiert hat, hab ich es gekauft und wenns nicht gefallen hat, ists im Schrank versauert. Später habe ich mich dann auf Empfehlungen verlassen.

    Bei Witcher zum Beispiel habe ich es bisher auch ohne Mods gespielt, aber wenn ich es irgendwann wieder anfange, dann werde ich mich wohl auch dort nach Mods umschauen. Selbst verwende ich ja eigentlich keine Mods, die die Texturen verändern oder Ähnliches, sondern hauptsächlich die kosmetischen Mods und eventuell noch Rüstungen.

    In meinem jetztigen Durchgang nutze ich noch ein Set mit neuen Klassen und Spezialisierungen. Eine andere Mod mit neuen Zaubern habe ich allerdings wieder deinstalliert. Doch erst, wenn man es versucht, kann man anständig eine Meinung drüber bilden, brauche sie aber auch nicht zwingend
    Emerahl is offline
  9. #9 Reply With Quote
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    @ Emerahl, dachte mir es, dass es geplant war mit den Längenunterschieden.

    Ich hatte in den Zeiten zu Drakensang auch die Auffassung, das ein Editor hätte was werden können. Doch zum einen gibt es jetzt einen Mod, der eine Questerweiterung darstellt, doch die Firmen sind trotzdem weg.

    Auch bei Oblivion ging es nicht ohne Modifikation. Der Improved passte eben die Menüs für die deutsche Sprache an usw. Doch ich selbst würde heute, so wie ich derzeit zu solchen Dingen stehe, das Spiel eher nicht kaufen, als dann zu schauen ob Fehler mit einer Modifikation ausgebessert werden können.

    Das Ausprobieren von Modifikationen ist Bedingung zur Beurteilung, da hast Du recht Leider ist die Doku meist nicht ordentlich, man hat viel zu tun beim Einrichten, es fehlt oft ein Mod-Manager (der die Einrichtung übernimmt) und es ist schwierig, wenn man das Game über einen Download erhält. Zerschießt man sich diese Sache lädt man alles von vorn. Und das ist für mich abschreckend.
    VRanger is offline
  10. #10 Reply With Quote
    Forentroll  Count's Avatar
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    Da ich inzwischen ausschließlich PS3-Gamer bin, ist das Thema Mods quasi komplett für mich gegessen. Früher, als ich noch am PC gespielt habe, hatte ich gelegentlich noch mit Mods zu tun, aber sonderlich begeistert war ich nie. Ein Spiel ist ein Spiel ist ein Spiel. Für mich zumindest. Wenn ich in letzter Insantz etwas bewerten müssen sollte, dann das, was die Programmierer abgeliefert haben. Und nicht das, was irgend jemand hinterher daraus gemacht hat. Auch davon abgesehen war ich von Modifikationen immer eher unterwältigt. Alles, was ich bisher angetestet habe, wirkte wie ein Fremdkörper im tatsächlichen fertigen Spiel. Sei es fehlende Sprachausgabe oder einfach ein genereller Mangel an "Polish". Ich habe noch nie eine Modifikation erlebt, die dem tatsächlichen Spiel "gerecht" geworden wäre. Ich erinnere mich noch, wie die PC Action damals irgend einem Star Wars RTS "zweifelhaften Mod-Charme" bescheinigt hat, da es sich wohl spielte, wie eine Modifikation für "Age of Empires 2". Ähnliches habe ich beispielsweise bei "Mirror's Edge" nachempfinden können. Dass es Mods gibt, die das Spielgefühl eines wirklich professionellen Videospiels nachempfinden können, müsste mir erst noch bewiesen werden. Aber wie gesagt, da ich inzwischen komplett auf PS3 umgestiegen bin, hat sich das Thema (vorerst?) sowieso für mich erledigt.
    Vielleicht muss es ja ganz einfach so sein.

    Du bist ja nur neidisch, weil dein Pferd tot ist.
    Count is offline
  11. #11 Reply With Quote
    Ritter Nitenichiryu's Avatar
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    Die grossartigste Mod der Welt:

    Das Ersetzen der Audiodatei mit einer Schriftdatei von:

    "Sie müssen ihre Gruppe erst sammeln, bevor sie weiterziehen können"

    Meine erste und wohl befriedigenste Mod bisher...
    Die perfekte Spieleschmiede: Die Symbiose von Bioware (Charaktere, Gespräche, Beziehungssysteme), Bethesda und gemäss TomTheWyrm auch Pyranha Bytes(Spielwelt), CDProjekt (Grafik, Storyline)
    Nitenichiryu is offline
  12. #12 Reply With Quote
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    Ich habe gerade einmal nachgesehen: Mein Morrowind hat aktuell 95 Mods, die zahlreichen Grafik-Replacer nicht mitgezählt.

    Persönlich bin ich der Meinung, dass viele Spiele, wie z.B. TES3, NWN1-2 oder BG1-2, ihre Langlebigkeit auch der Mod-Community/ Mod-Fähigkeit verdanken. Ich meine, wer würde z.B. das genannte Morrowind jetzt noch im Originalzustand anrühren?

    Selbst Drakensang: AFdZ habe ich wieder installiert, weil mich ein Mod (Kaltensteins Schatten) interessiert hat. Bei DA:O habe ich inzwischen auch eine Handvoll Replacer und Mods darauf (z.B. Nbaio oder Wardens of Ferelden)

    Natürlich ist es nachvollziehbar, dass Mod-Fähigkeit für Hersteller immer ein zweischneidiges Schwert ist, da ihre Spiele dann womöglich länger für Spieler interessant bleiben, als dieses vom Hersteller beabsichtigt. Wenn ein Spiel lange über den Verfallsdatum die Treue gehalten wird, sinkt vielleicht ein wenig die Interesse daran eine Forsetzung zu kaufen. Besonders wenn diese qualitativ schlechter ist als der voll gemoddete Vorgänger.

    Und auch DLC lassen sich womöglich schlechter an den Mann bringen, wenn Mod wesentlich mehr Herzblut beinhalten (und zudem kostenlos sind), als ein auf den schnellen Verkauf ausgelegter Appetithappen.

    Persönlich ist Modfähigkeit für mich sehr wichtig, wenn es darum geht einen Spiel über lange Zeit (womöglich Jahre) die Treue zu halten.
    maekk03 is offline Last edited by maekk03; 07.05.2012 at 17:10.
  13. #13 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by maekk03 View Post
    Ich habe gerade einmal nachgesehen: Mein Morrowind hat aktuell 95 Mods, die zahlreichen Grafik-Replacer nicht mitgezählt.

    Persönlich bin ich der Meinung, dass viele Spiele, wie z.B. TES3, NWN1-2 oder BG1-2, ihre Langlebigkeit auch der Mod-Community/ Mod-Fähigkeit verdanken. Ich meine, wer würde z.B. das genannte Morrowind jetzt noch im Originalzustand anrühren?

    Selbst Drakensang: AFdZ habe ich wieder installiert, weil mich ein Mod (Kaltensteins Schatten) interessiert hat. Bei DA:O habe ich inzwischen auch eine Handvoll Replacer und Mods darauf (z.B. Nbaio oder Wardens of Ferelden)

    Natürlich ist es nachvollziehbar, dass Mod-Fähigkeit für Hersteller immer ein zweischneidiges Schwert ist, da ihre Spiele dann womöglich länger für Spieler interessant bleiben, als dieses vom Hersteller beabsichtigt. Wenn ein Spiel lange über den Verfallsdatum die Treue gehalten wird, sinkt vielleicht ein wenig die Interesse daran eine Forsetzung zu kaufen. Besonders wenn diese qualitativ schlechter ist als der voll gemoddete Vorgänger.

    Und auch DLC lassen sich womöglich schlechter an den Mann bringen, wenn Mod wesentlich mehr Herzblut beinhalten (und zudem kostenlos sind), als ein auf den schnellen Verkauf ausgelegter Appetithappen.

    Persönlich ist Modfähigkeit für mich sehr wichtig, wenn es darum geht einen Spiel über lange Zeit (womöglich Jahre) die Treue zu halten.
    Doch es hat weder Radon Labs noch dtp gerettet, dass sich jemand gefunden hat, der in dieser sql-Datenbank mit fertigen Sprachstücken Kaltensteins Schatten hervor gezaubert hat. Und so die Frage, würdest Du, der ja sehr gern Modifikationen nimmt, von den DSA-Leuten ein Spiel kaufen, wo man sich vehement gegen eine Editor gesperrt hat. Nicht mal die Vertonung von Sprachstücken auf der 10er-Tastatur wollten sie einbauen.
    VRanger is offline
  14. #14 Reply With Quote
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    Letztendlich ist es mir egal, ob der Hersteller einen Editor extra beigeliefert hat oder nicht. Wichtig ist für mich nur, dass es (für mich interessante) Mods für dieses Spiel gibt.

    BG, Drakensang, oder KotOR z.B. haben alle keinen Editor mitgeliefert und es gibt trotzdem einige schöne, teils sogar professionell wirkende, Mods zu diesen Spielen.
    Der KotOR Mod "Brotherhood of Shadow" bzw. "Solomons Revence" z.B. übertrifft inhaltlich, meiner Meinung nach, sogar das Hauptspiel.

    Allerdings sehe ich jeden mitgelieferten Editor als positives Entgegenkommen der Hersteller, an die Spieler-Community, eigene Mods zu erstellen.

    Wie hier bereits gesagt wurde, lebt z.B. die TES-Reihe hauptsächlich von seiner Mod-Fähigkeit durch den Editor. Ich bezweifel dass dieser Reihe, ohne den Editor, eine ähnliche Aufmerksamkeit zukämme.

    Quote Originally Posted by VRanger View Post
    Doch es hat weder Radon Labs noch dtp gerettet, dass sich jemand gefunden hat, der in dieser sql-Datenbank mit fertigen Sprachstücken Kaltensteins Schatten hervor gezaubert hat.
    Wie lange eine Fangemeinde ihren Produkten treu bleibt, sagt leider nichts darüber aus wie lange sich eine Firma auf den Markt behaupten kann.

    Als Beispiel nenne ich nur einmal die Fanseiten von Arcanum, Vampire: Bloodlines (Troika) oder Fallout1-2 (Interplay). Diverse Fan-Seiten dieser Spiele waren/sind, Jahre nach den Ende der verantwortlichen Firmen, weiter aktiv geblieben und haben fleissig weitere Mods und Fan-Patches zu ihren Produkten veröffentlicht.
    Wobei Arcanum das einzige Spiel der drei genannten war, welches wirklich einen Editor beigeliefert hat. Trotzdem wurde zu allen drei Spielen gemoddet.

    Natürlich hat diese Treue der Fans zu ihren Produkt den verantwortlichen Firmen auch nicht mehr finaziel geholfen. Trotzdem spricht es für ihre Produkte wenn Fan-Community sich über Jahre nach der Schließung der Studios weiterhin damit beschäftigen.

    Und persönlich glaube ich, die Möglichkeit es zu modden, bzw. dafür Mods und/oder Fan-Patches zu erhalten, spielt bei dieser anhaltenen Treue durchaus eine Rolle.

    Ich lehne mich jetzt einfach einmal etwas weit aus den Fenster und wage zu behaupten, dass z.B. DA2 in den nächsten 10 Jahren keine aktive Mod-Community mehr haben wird.
    Als Gegenbeispiel: Morrowind erschien 2002 und die Mod-Community ist noch immer aktiv.
    maekk03 is offline Last edited by maekk03; 07.05.2012 at 19:51.
  15. #15 Reply With Quote
    Ehrengarde Annalena's Avatar
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    Schöne Kolumne und schönes Thema, Emerahl.

    Ich mag Mods und spiele z.Bsp. BG1 nie mehr ohne Tutu und dem BG1-NPC-Pack. Die beiden verbessern Baldurs Gate unglaublich und ich möchte sie nicht mehr missen.

    Wichtig finde ich auch, das Mods, die man im bzw. für das Hauptspiel verwendet, den Orginalplot nicht verändern. Neue Frisuren, Rüstungen und neue Partymitglieder tun das in meinen Augen nicht. Sie verbessern das Spiel nur und verändern es nicht. Ist jedenfalls meine Meinung.

    Ein noch größerer Fan bin ich von Mods, die eine neue Geschichte erzählen. Es gibt unglaublich viele gute Spiele/Mods, die locker mit gekauften Spielen mithalten können oder sogar besser sind. So hat man viele Spiele zum Preis von einem. Und das sowas ankommt sieht man z.Bsp. auch an der noch immer aktiven NWN Moddergemeinde. Zur Zeit spiele ich gerade "The Wizards Apprentice 2" für NWN2. Kann es kaum erwarten, dass der 3. Teil kommt.
    Over my dead body ... Wait ...

    Aus dem Baldurs Gate 2 Mod "Neh'taniel"
    Annalena is offline
  16. #16 Reply With Quote
    Deus
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    @ maekk03 Danke für Deine Antwort. Ich habe mal eine These aus der Kolumne aufgegriffen und wollte mal Deine Meinung wissen. Ich spiele ab und zu Freelancer (2003) und die letzte große Modifikation, die ich dazu aufgespielt habe ist von Dezember 2011.

    Persönlich finde ich es schade, dass die Fähigkeiten der Community nicht genutzt werden. Wobei Oblivion mir nicht so passt. Denn ich habe bei jedem Improved-Mod neu angefangen und dann irgendwo die Lust verloren noch gefühlte 1.000 mal den Hammer zu schwingen für den Aufstieg. Und mir war das Gezanke zuviel, die es unter den Moddern gab. Und das ist leider ein Problem. Es gibt selten Abstimmung unter einander und so kann man sich auch schnell ein Game verbuggen.

    Bei Dragon Age II kann man kaum falsch liegen. Habe das Spiel bisher nicht gekauft. Und die Meinungen sind ja gespalten. Doch wenn eine Firma Besserung bei Teil 3 gelobt und ein fast fertiges Addon einstellt, dann ist nicht viel an »Liebe« in dem Spiel. Also warum soll sich jemand da abmühen, wo es vermutlich keiner zur Kenntnis nimmt und dafür eine Modifikation erstellen.
    VRanger is offline
  17. #17 Reply With Quote
    Mythos -Bizzy-'s Avatar
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    Naja Mods sind aufjedenfall kein Flucht, aufgrund der einfachen Devise: Wenn man sie nicht will nutzt man sie nicht.

    Naja, aber Mods, man muss halt wissen wo und wie, ich habe da, da ich vor allem für TES Mods nutzen schon eine natürliche Selektion entwickelt, aber in der Regel sieht man sowieso schon in der Präsentation nach 10 Sekunden, was man von dem Mod zu halten hat, sicher nicht immer, aber meistens.

    Aber derweilen kommt halt echt erstaunliches dabei rum, man schaue sich nur das wunderschn gemoddete Morrowind an oder das Morrowindprojekt "Tamriel Rebuilt", dass das Hauptland Morrowinds nachbildet und man echt meinen würde das ist so vom Orignalentwickler.

    Aber auch anderes wie eine Begleiterin für Oblivion, die teilweise von Terry Pratchett(!) geschrieben wurde für Oblivion: http://oblivion.nexusmods.com/downlo...e.php?id=28977

    Oder auch "Intressting NPCs" für Skyrim, das mal so salopp 30 größtenteils professionel klingend vertonte redefreudige chracktere in Skyrim einfügt: http://skyrim.nexusmods.com/downloads/file.php?id=8429.

    So was bringt einen halt schon zum Staunen.
    -Bizzy- is offline
  18. #18 Reply With Quote
    Ritter Lord Demon's Avatar
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    Grundsätzlich mag ich Mods, wobei ich sagen muss, dass mich eigentlich nur Mods interessieren, die neue Geschichten erzählen. Das haben wir vor allem bei NWN intensiv genutzt. Da gibt es Mods, die dem Originalspiel in Nichts nachstehen.

    Insofern ist ein Modding Tool wirklich eine tolle Sache. Es eröffnet ungeahnte Möglichkeiten und macht ein Spiel auch Jahre später noch interessant. So etwas hätte mMn auch Drakensang und AFdZ gut getan. Ob es die Insovenz von Radon Labs oder dtp verhindert hätte, weiß ich nicht. Darüber kann man nur spekulieren.

    Ich bin mir aber sicher, dass wir Kaltensteins Schatten nie gemacht hätten, wenn es ein solches Tool für AFdZ geben würde. Dann hätten wir uns darauf beschränkt anderer Leute Mods zu spielen und dann wäre uns eine ganze Menge entgangen.

    Abgesehen davon hat uns das AFdZ Modding anderthalb Jahre beschäftigt, solange habe ich noch an keinem Spiel gespielt.
    Lord Demon is offline
  19. #19 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by VRanger View Post
    Bei Dragon Age II kann man kaum falsch liegen. Habe das Spiel bisher nicht gekauft. Und die Meinungen sind ja gespalten. Doch wenn eine Firma Besserung bei Teil 3 gelobt und ein fast fertiges Addon einstellt, dann ist nicht viel an »Liebe« in dem Spiel. Also warum soll sich jemand da abmühen, wo es vermutlich keiner zur Kenntnis nimmt und dafür eine Modifikation erstellen.
    Ich glaube auch, dass DA II das perfekte Beispiel ist für:

    Das ungeliebte Kind ist in den Brunnen gefallen und jetzt will es niemand mehr raus holen.

    Es gibt durchaus auch andere Spiele welche mit groben Designfehlern und/oder fehlenden Inhalten auf den Markt geschmissen wurden um das schnelle Geld zu machten, meist mit einer zukräftigen Lizenz.

    Spontan fällt mir hierzu als Beispiel KotOR2 ein, welches verfrüht auf den Markt geworfen wurde, damit Lucasart noch beim Weihnachtsgeschäft mit absahnen kann. Auch dieses war der Nachfolger eines sehr erfolgreichen Erstlingswerk aus den Hause Bioware, welches innerhalb eines Jahres nachgereicht wurde.
    Das Ergebnis war dementsprechend unzufriedenstellend (im besten Falle "ganz nett") für den Kunden.

    Interessanterweise hat sich hier die Mod-Community durchgebissen. Trotz fehlenden Editor erschienen nicht nur eine Handvoll Mods, sondern (nach mehreren gescheiterten Versuchen *hüstel* Team Gizka ) auch ein Fan-Patch welcher die, aufgrund der kurzen Entwicklungszeit fehlenden, Inhalte des Spieles wieder herstellte.

    Ich denke der TSLRCM für KotOR2 ist ein Parade-Beispiel dafür was eine Fan-Community auf die Beine stellen kann, wenn Ihnen das Spiel am Herzen liegt.

    Im Falle von KotOR2 wurde das, in den Brunnen gefallene, Kind letztendlich doch geliebt und gerettet (auch wenn es noch immer einige blaue Flecken hat).
    maekk03 is offline Last edited by maekk03; 10.05.2012 at 10:30.
  20. #20 Reply With Quote
    Rat der Eulen  Codebreaker's Avatar
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    Quote Originally Posted by maekk03 View Post
    Ich glaube auch, dass DA II das perfekte Beispiel ist für:

    Das ungeliebte Kind ist in den Brunnen gefallen und jetzt will es niemand mehr raus holen.

    Es gibt durchaus auch andere Spiele welche mit groben Designfehlern und/oder fehlenden Inhalten auf den Markt geschmissen wurden um das schnelle Geld zu machten, meist mit einer zukräftigen Lizenz.
    für so ungeliebt halte ich das Kind DA2 nicht
    und ich glaube nicht das niemand es aus dem "Brunnen" herausholen will
    sondern das es einfach nicht so leicht ist

    Bioware hat es ja mit zwei DLC schon versucht und
    sie haben das übertriebene Blut rausgepatch

    Designfehler wie Level Recycling und Gegenerwellen aus dem Nichts lassen sich wohl kaum rausmoddeln
    Codebreaker is offline
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