Nur ist das gar nicht mein Ansatz. Ich sage, aus meiner Sicht braucht niemand eine Finanzwirtschaft. Sie produziert nichts, außer übersteigerte Ansprüche in jeglicher Form und fiktive Zahlenwerte welche sie gerne mit menschlichen Werten verknüpft sehen möchte.
Sie hatte vermutlich mehr als zwei Jahrtausende Zeit um sich zu entwickeln, hat es aber nicht geschafft, auch nur im Ansatz selbstregulierende Kräfte zu entwickeln, entzieht sich weitgehend einer übergreifenden Gesetzgebung, obschon sie durchaus ihre eigenen Gesetze hat, macht der Politik den Vorwurf nicht regulierend einzugreifen pocht aber auf ihre Freiheit und nimmt auch ganz selbstverständlich Aussenstehende in Regreß.
Mal abgesehen von der Frage ob dieses ganze Machwerk überhaupt reformfähig ist, kann ich den Reformwillen auch in den jüngsten Maßnahmen gegen die "Eurokrise" nicht erkennen. Auch hier besteht wieder die Möglichkeit billig Geld "einzukaufen" um es dann ein wenig teurer zu verleihen, also auch nichts anderes als das was zur griechischen Überschuldung geführt hat. Natürlich ist das nur meine Ansicht.
Sie bringt mich aber zu der Schlußfolgerung, das die Finanzindustrie in ihrer derzeitige Form nicht weiter existieren darf und abgeschafft werden muß. Führen wir die Banken wieder zu reinen Institutionen der Kontoverwaltung gegen Gebühr zurück und gut is

.