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Ad barbare conditore
„Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Jeder glaubt, er habe genug davon.“
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Dreigestirn
Dass eine Korrelation besteht. "Genie und Wahnsinn liegen nahe beianander" lässt auch auf eine Korrelation schließen.
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Ad barbare conditore
 Originally Posted by Wrexx
Dass eine Korrelation besteht. "Genie und Wahnsinn liegen nahe beianander" lässt auch auf eine Korrelation schließen.
Korrelieren kann man alles.
"Dass eine Korrelation besteht" müsste also - jenseits der unklaren Kausalbeziehung - mindestens auf eine signifikant* erhöhte Wahrscheinlichkeit hinauslaufen, dass "Wahnsinnige" überdurchschnittlich kreativ bzw. Kreative überdurchschnittlich oft "wahnsinnig" sind. Hast Du dafür Belege?
*) Statistisch signifikante Korrelationen sind allerdings nicht zwangsläufig bedeutungsvoll. Es kommt dann auch auf die Stärke der Korrelation an...
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Dreigestirn
 Originally Posted by Gront
Korrelieren kann man alles.
"Dass eine Korrelation besteht" müsste also - jenseits der unklaren Kausalbeziehung - mindestens auf eine signifikant* erhöhte Wahrscheinlichkeit hinauslaufen, dass "Wahnsinnige" überdurchschnittlich kreativ bzw. Kreative überdurchschnittlich oft "wahnsinnig" sind. Hast Du dafür Belege?
*) Statistisch signifikante Korrelationen sind allerdings nicht zwangsläufig bedeutungsvoll. Es kommt dann auch auf die Stärke der Korrelation an...
Keine Sorge, ich weiß wovon ich rede, wenn ich sage, dass eine Korrelation besteht.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18043524
Creative people have been found to score higher on psychopathologic scales in standardized tests, particularly on the scales that measure traits of psychoticism [...]
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17444285
An association has been also found between the dimension of"psychoticism", schizotypal features and the measures of creativity.
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Ad barbare conditore
Da bin ich ja beruhigt. 
Zumal ich beiläufig erfahre, dass Kreative auch überdurchschnittlich "Linkshänder" seien.. eine eindeutige Aberration. 
Nur - ein Zitat aus der kurzen Zusammenfassung der Studie (offenbar eine Sekundäranalyse) hat mich stutzig gemacht:
However, results are inconsistent across surveys and methodologies
Tja, die verflixten Statistiken...
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Dreigestirn
 Originally Posted by Gront
Tja, die verflixten Statistiken...
Das dürfte sich auf die Händigkeit beziehen. Der Zusammenhang Kreativität <--> Psychotizismus lässt sich relativ häufig finden und ich hatte ihn auch zum Thema "Psychotizismus" in ner Vorlesung.
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Ad barbare conditore
 Originally Posted by Wrexx
Das dürfte sich auf die Händigkeit beziehen. Der Zusammenhang Kreativität <--> Psychotizismus lässt sich relativ häufig finden und ich hatte ihn auch zum Thema "Psychotizismus" in ner Vorlesung.
Mit ersterem könntest Du recht haben, auch wenn ich nicht nachvollziehen kann, warum uns die "Händigkeit" überhaupt interessieren sollte.. 
Zur Eysenck-Kategorie des Psychotizismus hingegen zitiere ich mal aus der Wiki:
Im Gegensatz zu den anderen beiden Persönlichkeitsdimensionen Extraversion (auf der Dimensionsachse Extraversion/Introversion) und Neurotizismus (Emotionale Labilität) des P-E-N-Modells konnte sich die Psychotizismus-Dimensionen in der wissenschaftlichen Diskussion nicht durchsetzen.
Insgesamt dürfte klar sein, dass wir es hier mit einer bestimmten Schule bzw. einem bestimmten Konzept der Psychologie zu tun haben, über das sich trefflich streiten ließe. Dementsprechend wären auch auf ihrer Basis gefundene Relationen einzubetten und zu relativieren. Mal ganz abgesehen davon, dass es ganze Regalwände von Literatur über unterschiedliche Konzepte von Kreativität gibt.
Merke: Nichts ist so wie es scheint! Und schon gar nicht so einfach....
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Ritter
Ich weiß nicht mehr genau wo aber ich habe auch einmal gelesen das Homosexuelle überdurchschnittlich Kreative sind.
Gott ich muss noch mal schaun ob ich den beitrag finde.
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Ad barbare conditore
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Ritter
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Deus
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General
 Originally Posted by Gront
Dementsprechend wären dann Kreative überdurchnittlich homosexuell?  Also homosexueller als der normale Homosexuelle? 
"Wenn es regnet, ist die Straße nass." ist auch nicht gleichbedeutend mit "Ist die Straße nass, regnet es."
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Dreigestirn
 Originally Posted by Gront
Dementsprechend wären auch auf ihrer Basis gefundene Relationen einzubetten und zu relativieren.
Wer sagt, dass sich für die verwendeten Studien nur dem Eysenck-Psychotizismus bedient wurde?
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Ad barbare conditore
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