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Ist die Ehe veraltet und Monogamie unnatürlich?

  1. #1 Reply With Quote
    Veteranin Mia-Mahoney's Avatar
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    ich las neulich einen artikel in der zeit über die ehe, die demnach auch in unserer heutigen gesellschaft von großer bedeutung und auch als stabil anzusehen sei. die verfasserin argumentiert, aus meiner sicht nicht immer sehr sachlich, sondern eher thesenorientiert, dass es heute leichter denn je sei, eine Ehe zu beenden; wirtschaftliche und gesellschaftliche gründe seien heute weniger relevant und doch sei die scheidungsrate nur in geringem maße angestiegen in den letzten 25 jahren und die ehe immer noch von großem gesellschaftlichem wert.

    ich persönlich finde es eigenartig, dass unsere gesellschaft an der institution ehe festhält. unsere gesellschaft erhebt den anspruch an sich selbst, weitestgehend freidenkend zu sein. andere lebensmodelle gibt es zwar und werden auch formal zum teil anerkannt, aber eine vollständige akzeptanz derer in allen gesellschaftlichen schichten existiert deswegen aus meiner sicht dafür nicht. trotzdem ich meinen Partner frei wählen kann und ich auch keine unmittelbaren gesellschaftlichen sanktionen befürchten muss, wenn ich keine ehe mit diesem partner eingehe, scheinen immer noch viele menschen eine art "format" zu benötigen, um eine liebesbeziehung ausweisen zu können. dann kommt sogar noch ein rechtlicher rahmen hinzu, den ich persönlich auch noch hinsichtlich diverser regelungen als ziemlich unfair empfinde. ich bin mir nicht sicher, ob eine liebesbeziehung und ob die werte, die eine ehe eigentlich anzeigt, wie treue und loyalität zueinander z.b., so eine formale absicherung benötigen. widerspricht sich das nicht irgendwie vom grundsatz her?
    als grundsätzlich paradox empfinde ich auch eheverträge: ich beschließe etwas, was die auflösung dessen eigentlich ausschließt, treffe aber gleichzeitig regelungen für diesen fall, von dem ich eben versprochen habe, dass er niemals eintreten wird.

    aus meiner subjektiven wahrnehmung heraus, sehe ich eher traditionelle oder romantische gründe, die menschen dazu bewegen, zu heiraten. irgendwie ist das für viele immer noch etwas, was man sich wünscht, was man erleben möchte, eine art sicherheit. treue, zueinander stehen, füreinander da sein, zusammehalt in schwierigen situationen - wird für all das eine institution wie die ehe benötigt?

    Ich frage mich auch, ob dieses monogame modell der ehe nicht eher durch moralische , religiöse und kulturelle entwicklungen geprägt wurde und somit überhaupt der natur des menschen gerecht werden kann.
    ich selbst finde die vorstellung, dass mein partner sexuell auch anderweitige beziehungen pflegt, relativ unerträglich, obwohl ich weiß, dass so etwas auf emotionaler ebene absolut bedeutungslos sein kann. ich denke aber schon, dass es auf eine art auch natürlich ist, sich nicht nur zu einem menschen hingezogen zu fühlen und die auslebung dessen dann oft nur durch moralsiche zwänge gebremst wird. obwohl ich das eigentlich für mich persönlich auf gewisse weise ausschließe, bin ich mir nicht sicher, ob eine freiere, offenere Beziehungsführung nicht doch zufriedenstellender und somit dann auch stabiler für zwei Partner wäre, sofern man es denn schafft, sich bedingungslos zu vertrauen und die eigenen Ängste, wie Verlustangst oder Eifersucht, zu überwinden.
    Treue ist zwar für mich auch eine schöne vorstellung, doch habe ich eben zweifel, ob diese eigenschaft überaupt in der natur des menschen liegt oder aber nur durch unrealistische, aber in der gesellschaft etablierte moralvorstellungen konstruiert wurde und auch nur aus solchen moralischen Zwängen gelebt wird.

    die ehe halte ich für unnötig und nicht mehr zeitgemäß, da sie auch in einer völlig anderen gesellschaft entstanden ist, derer werte heute keine gültigkeit mehr haben. ob eine kirchliche oder rechtliche institution eine liebesbeziehung formal absichern sollte, erachte ich sowieso als fragwürdig, zumal dieser formale rahmen wie gesagt nicht der sinnvollste ist aus meiner sicht.

    die vorstellung von ewiger liebe möchte ich eigentlich für mich selbst aufrechterhalten, aber ich bin mir absolut unsicher, wie oder ob man so etwas überhaupt erleben kann, so dass beide glücklich sind und nichts in ihrem leben vermissen.

    mich würde interessieren, wie eure meinung dazu aussieht, im hinblick auf die ehe als institution, aber auch im hinblick auf die mit der ehe verbundenen werte und ob diese überhaupt mit einer funktionierenden und stabilen liebesbeziehung auf realistische weise in einklang zu bringen sind.
    ich freue mich auf eure antworten!
    Mia-Mahoney is offline Last edited by Mia-Mahoney; 12.04.2012 at 16:11.

  2. #2 Reply With Quote
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    Hi, Mia es giebt ja die Wilde Ehe in der weder Kirchlich noch Standes Amtlich geheiratet wird, die wird genau wie die Ehe anerkannt, und die Gleichgeschlechtliche Lebens Partnerschaft, die kann man so Leben oder auf dem Amt eintragen lassen!

    ich Denke speziell die Hochzeit, Markiert den beginn eines Neuen Lebens Abschnittes, Ehe Leben,Familie,Kinder,Verantwortung!

    vorher ist man Nur für sich verantwortlich, jetzt muss man sich um seinen Partner und seine Kinder kümmern!

    Ich denke es ist eine Erfahrung die man gemacht haben sollte, die einen Prägen wird!
    Don Cruz is offline

  3. #3 Reply With Quote
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    Ah mal ein Thema wo ich auch was genaueres zu schreiben kann.

    Also ich fiinde die Ehe abselut Sinnlos. Natürlich kann man sagen, dass es in gewissen vllt Steuertechnisch gesehen besser ist aber sonst

    Finde einfach das es naives verhalten an den Tag legt. meine das kleine Kinder oder jüngere Mädchen das noch ach so toll finden verstehe ich auf eine gewisse Art und weiße aber iwann sollte man doch bitte aus dem alter raus sein.

    Und entschuldige das ich dir da wiedersprechen muss Don Cruz, aber mit Verantwortung und neuen Lebensabschnitt hat das für mich rein garnichts zu tun. Denn mal ehrlich. Man lernt eine Frau/Mann kennen verliebt sich und ist Glücklich. Wir sagen einfach mal als Beispiel die Beziehung hält aktuell 3 Jahre. Paar A agt sich nun komm lass uns Heiraten. Paar B liebt sich genau so sehr wie Paar A wollen aber nicht heiraten. So nun frage ich dich/alle anderen, wo ist da nun bitte der Unterschied an Verantwortung, Lebensabschnitt etc?
    Im Gegenteil es trägt höchstens Nachteile mitsich.
    Man stellt sich unter druck, ist im zwang an etwas gebunden und naja verheiratete leute haben meistens mehr stress bei einer trennung als nicht verheiratete. Ok klar kommt hier gleich einer daher von wegen, ja wenn man heiratet dann denkt man darüber nicht nach...
    Und genau da sage ich wieder, man wie naiv ist man eigendlich.

    Daher bin ich und eigendlich schon imme gewehsen ganz klar gegen die Ehe!!!
    Ice Man is offline

  4. #4 Reply With Quote
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    Klar Du hast nicht ganz unrecht, deswegen giebt es ja die wilde Ehe, in der die Paare vielleicht sogar Glücklicher sind?

    ich weiß halt nicht, wie es für die Kinder ist,wenn Kinder nicht in einer Familie aufwachsen, sorry wenn das spießig klingt!

    wenn man nicht Verheiratet ist, kann man einfach gehen oder seinen job hin schmeißen mit den Jungs um die Häuser ziehen, anders als wenn man Verheiratet ist, weil man dann in der Pflicht ist!

    Du wirst jetzt sagen, auch nicht verheiratete Ehe Männer sind in der Pflicht, ich Denke das die sagen ist nicht mein Problem und lassen die Frau mit ihrem Kind alleine,habe schon zig solcher fälle gesehen!
    Don Cruz is offline

  5. #5 Reply With Quote
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    zugegeben zu deiner genannten "Wildenehe " kann ich nicht viel zu sagen, da mir das Thema noch nicht sooft über den weg gelaufen ist.

    Wie meinste das mit: "wenn kinder nicht in einer Fam. aufwachsen?"
    Ist man erst dann eine Familie wenn man heiratet, kann man keine sein wenn man (ich greife nochmal mein Beispiel auf) 3 jahre zsm. ist und dann ein Kind bekommt? ist man dann echt weniger eine familie als wenn man dazu noch heiratet?


    Nunja und wenn man sich wirklich versteht kann man auch so mit den Jungs um die Häuser ziehen. Denn in absprache wäres dann auch sicher möglich, das auch die Frau mit ihren Mädchen mal was machen kann.
    Und den job hinzuwerfen wäre aus meiner sicht egal ob verheiratet, Zusammenlebend oder auch Solo nie wirklich gerade das beste.


    Des Weiteren möchte ich anmerken das doch eher Ehemänner viel unbewußter sind als andersrum (wobei wir hier iwie nur von Männern reden, gilt das denn nich tauch für die Frauen?!) denn sie stehen doch eben untereinem größeren druck und sind nicht so frei und entspannt, daher vernachlessigen sie viel öfter ihre "Pflichten".
    Ice Man is offline

  6. #6 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Ice Man View Post
    zugegeben zu deiner genannten "Wildenehe " kann ich nicht viel zu sagen, da mir das Thema noch nicht sooft über den weg gelaufen ist.

    Wie meinste das mit: "wenn kinder nicht in einer Fam. aufwachsen?"
    Ist man erst dann eine Familie wenn man heiratet, kann man keine sein wenn man (ich greife nochmal mein Beispiel auf) 3 jahre zsm. ist und dann ein Kind bekommt? ist man dann echt weniger eine familie als wenn man dazu noch heiratet?


    Nunja und wenn man sich wirklich versteht kann man auch so mit den Jungs um die Häuser ziehen. Denn in absprache wäres dann auch sicher möglich, das auch die Frau mit ihren Mädchen mal was machen kann.
    Und den job hinzuwerfen wäre aus meiner sicht egal ob verheiratet, Zusammenlebend oder auch Solo nie wirklich gerade das beste.




    Des Weiteren möchte ich anmerken das doch eher Ehemänner viel unbewußter sind als andersrum (wobei wir hier iwie nur von Männern reden, gilt das denn nich tauch für die Frauen?!) denn sie stehen doch eben untereinem größeren druck und sind nicht so frei und entspannt, daher vernachlessigen sie viel öfter ihre "Pflichten".
    klingt vielleicht Blöd, der Unterschied ist der unverheiratete Mann ist der biologische Vater und die Vater Figur , z.b in meiner WG hat einer ein kind gezeugt war nicht verheiratet, und die frau Wolte das Kind aleine aufziehen, er ist zwar der biologische Vater für das Kind nur der Onkel!

    die Wilde ist quasi als wärst Du verlobt, es giebt Fußball spieler die 10 Jahre in wilder Ehe Leben und dann Heiraten!
    Don Cruz is offline

  7. #7 Reply With Quote
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    Naja das ist aber auch nur das was man draus macht finde ich.
    Denn wenn man sich vernünftig einigt und sich ggf ja auch noch versteht, trennung heißt ja nihct das man sich hasst oder so sondern erkennt, das man nicht zueinander passt.

    So kann also der Papa imer noch der papa bleiben und der neue Freund der mutter eben der neue Freund.


    edit: dennoch danke für die kurze einführung in das thema
    Ice Man is offline

  8. #8 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Ice Man View Post
    Naja das ist aber auch nur das was man draus macht finde ich.
    Denn wenn man sich vernünftig einigt und sich ggf ja auch noch versteht, trennung heißt ja nihct das man sich hasst oder so sondern erkennt, das man nicht zueinander passt.

    So kann also der Papa imer noch der papa bleiben und der neue Freund der mutter eben der neue Freund.


    edit: dennoch danke für die kurze einführung in das thema
    vielleicht bin ich auch zu Altmodisch, angenommen ich würde mit einem Netten Mädchen schlafen und sie würde ungewollt schwanger trotz Verhütung, würde ich sie Heiraten und die nägsten 25 Jahre ihr und dem Kind widmen!

    das hat was mit Anstand zu tun, zumindest aus meiner sicht, ich sehe wie gesagt soft Typen die Nur mal kurz einen weg stecken wollen und sich einen Scheiß um die Mutter und das kind Kümmern, deslab ist es Wichtig der Mutter und dem kind Halt zu geben, ihr zu zeigen Wir gehören zusammen !
    Don Cruz is offline

  9. #9 Reply With Quote
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    Naja aus meinersicht hast du da wohl echt eine sehr altmodische sichtweise der Dinge.

    Also ich möchte bevor ich nun auch darauf eingehe erstmal sagen, das es mich frut mit jemandem Sachlich über etwas zu diskutieren/reden.
    Ich bin zwar genau anderer sichtweise aber du erklärst immerhin sachlich deinen stand der Dinge.

    So und nun weiter im Text^^

    Nunja auch da finde ich kommt es auf den menschen und seine Art an.
    Denn ich finde es ist duraus auch vorstellbar, das wenn eben so etwas passiert wie du eben es vorgetragen hast, dass man einfach unterhalt zahlt und dann auch normal das kind besucht, wegfährt oder allgemein was mit ihm unternimmt. Denn nicht nur der Vater muss was machen sondern auch die mutter, und oftmals ist dort der hauptgrund weshalb vieles nicht klappt.
    Denn wer hat was dagegen wenn der mann zahlt ab und zu was unternimmt aber dennoch bei der Frau ist für die er wahre gefühle hat zusammenlebt.
    Meine das zeigt doch eig der neuen frau das er sicher nicht son Arsch ist der wenn was ist sofort abhaut.
    Ice Man is offline

  10. #10 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Ice Man View Post
    Naja aus meinersicht hast du da wohl echt eine sehr altmodische sichtweise der Dinge.

    Also ich möchte bevor ich nun auch darauf eingehe erstmal sagen, das es mich frut mit jemandem Sachlich über etwas zu diskutieren/reden.
    Ich bin zwar genau anderer sichtweise aber du erklärst immerhin sachlich deinen stand der Dinge.

    So und nun weiter im Text^^

    Nunja auch da finde ich kommt es auf den menschen und seine Art an.
    Denn ich finde es ist duraus auch vorstellbar, das wenn eben so etwas passiert wie du eben es vorgetragen hast, dass man einfach unterhalt zahlt und dann auch normal das kind besucht, wegfährt oder allgemein was mit ihm unternimmt. Denn nicht nur der Vater muss was machen sondern auch die mutter, und oftmals ist dort der hauptgrund weshalb vieles nicht klappt.
    Denn wer hat was dagegen wenn der mann zahlt ab und zu was unternimmt aber dennoch bei der Frau ist für die er wahre gefühle hat zusammenlebt.
    Meine das zeigt doch eig der neuen frau das er sicher nicht son Arsch ist der wenn was ist sofort abhaut.

    ja das sehe ich auch endlich jemand mit dem Sachlich Diskutieren kann, ohne das man mit der Rechtschreib- Keule oder auf Bild Nivau die Diskussion versaut

    jetzt weiter im Text, wenn die zwei sich troz der Trennung Gut verstehen, und Trotzdem Freunde Bleiben ist das ok, leider beginnt oft ein Rosen Krieg, wenn sich Leute Trennen!
    Don Cruz is offline

  11. #11 Reply With Quote
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    Du bist auch einer der wenigen, die nicht damit ankommen "schau erstmal deine rechtschreibung an bevor du bei sowas mitmachst" denn mal ganz ehrlich wenn man sowas sagt, hat das nicht mit der disskussion zu tun und zeigt das man eigendlich nur müll die ganze zeit geredet hat.

    Ja das stimmt wohl oft ist es ein riesen streit.
    Aber nun stell dir vor man ist verheiratet, dann ist das ganze um vieiiieles schlimmer (erlebe das z.Z. eig haut nah nunja seid einem jahr eig schon und das nur wo sich die anwälte zerfleischen.)
    Restliche krieg ging schon jahre lang vorher -,-
    Ice Man is offline

  12. #12 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Ice Man View Post
    Du bist auch einer der wenigen, die nicht damit ankommen "schau erstmal deine rechtschreibung an bevor du bei sowas mitmachst" denn mal ganz ehrlich wenn man sowas sagt, hat das nicht mit der disskussion zu tun und zeigt das man eigendlich nur müll die ganze zeit geredet hat.

    Ja das stimmt wohl oft ist es ein riesen streit.
    Aber nun stell dir vor man ist verheiratet, dann ist das ganze um vieiiieles schlimmer (erlebe das z.Z. eig haut nah nunja seid einem jahr eig schon und das nur wo sich die anwälte zerfleischen.)
    Restliche krieg ging schon jahre lang vorher -,-
    oft sieht man nicht so gut was man geschrieben hat oder ist übermüdet, und es wird oft von Respekt gesprochen das der mit der schlechten Rechtschreibung, den anderen gegen über Respekt los wäre, dabei ist es umgekert, sie reduzieren diese Person auf die Rechtschreibung, egal ob die Person was dafür kann oder nicht!

    ok mein Herzliches Beileid!


    gerade dafür giebts ja Ehe Verträge, entweder alles wird in einen Topf geworfen und später kriegt jeder die Hälfte oder es wird ein Drittes Konto eingeführt in dem beide Paare einzahlen!

    Ehevertrag

    [Bearbeiten]
    → Hauptartikel: Ehevertrag

    Um die Bedingungen der Ehe abweichend von oder weitergehend als im allgemeinen Rechtssystem zu regeln, besteht die Möglichkeit, einen Ehevertrag abzuschließen, deren Wirkung dennoch an rechtlichen Grenzen gebunden ist. Damit könnte z. B. Näheres zur Schlüsselgewalt und dem Nadelgeld der Frau, oder aber die Vereinbarungen der Ehepartner bezüglich der Konsequenzen einer Scheidung geregelt werden. Im deutschen Rechtssystem ist es üblich, dass Eheverträge Regelungen zu den Themen enthalten:

    Güterstand (beispielsweise Zugewinnausgleich)
    Versorgungsausgleich
    Unterhalt

    Während Unterhaltsregelungen auch in anderen Rechtssystemen häufig vorkommen, hängen die Regelungen über Zugewinnausgleich von dem vom jeweiligen Rechtssystem vorgesehenen ehelichen Güterstand ab (Voraussetzung für einen Zugewinnausgleich ist, dass die Form der Zugewinngemeinschaft bekannt ist) sowie von den Möglichkeiten des jeweiligen Sozialsystems (Voraussetzung für einen Versorgungsausgleich ist eine gesetzliche Rentenversicherung o. Ä.).
    Don Cruz is offline Last edited by Don Cruz; 12.04.2012 at 18:30.

  13. #13 Reply With Quote
    Mystic-Ryu
    Gast
    Hallo zusammen

    Interessantes Thema finde ich.

    Ich persöhnlich finde es ziemlich altmodisch,dass man direkt heiraten sollte/muss wenn einem sowas passiert.
    Am allerwichtigsten finde ich,dass man nicht versucht sich aus der Verantwortung zu ziehen und dazu steht das man Vater wird und für das Kind da ist,es ünterstützt oder eben alles tut damit es dem Kind gut geht,ob die Mutter auch wünscht das man für sie da ist,ist ne ganz andere Frage.
    Passieren kann einem sowas,das man jemanden ungwewollt schwängert,das heißt aber nicht das das Mädchen einen auch deshalb heiraten möchte!
    Sicher ist es anständig,daran zu denken,damit man der Mutter und dem Kind hallt gibt und sich beiden widmet kann.
    Aber dazu gehört auch das man den anderen liebt und nicht nur nett findet,wenn man schon ans heiraten denkt.
    Wenn man sich sympatisch ist,es von beiden gewollt ist,kann man sicher versuchen ob man nicht zusammen auskommt.
    Außerdem sollte man vllt erstmal einige Zeit zusammen leben und schauen ob man auch mit dem anderen klar kommt,bevor man an heiraten denkt.
    Nur zu heiraten,weil ein Kind unterwegs ist,finde ich falsch,ohne liebe wirds irgendwann scheitern.
    Denke das beide Elternteile auch ohne heiraten für ihr Kind dasein können.
    In enddefekt wird jeder seine eigene Ansicht zu dem Thema haben und es erst wissen wenn einem das selbst passiert,was richtig ist und was er für anständig hällt.

  14. #14 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Mystic-Ryu View Post
    Hallo zusammen

    Interessantes Thema finde ich.

    Ich persöhnlich finde es ziemlich altmodisch,dass man direkt heiraten sollte/muss wenn einem sowas passiert.
    Am allerwichtigsten finde ich,dass man nicht versucht sich aus der Verantwortung zu ziehen und dazu steht das man Vater wird und für das Kind da ist,es ünterstützt oder eben alles tut damit es dem Kind gut geht,ob die Mutter auch wünscht das man für sie da ist,ist ne ganz andere Frage.
    Passieren kann einem sowas,das man jemanden ungwewollt schwängert,das heißt aber nicht das das Mädchen einen auch deshalb heiraten möchte!
    Sicher ist es anständig,daran zu denken,damit man der Mutter und dem Kind hallt gibt und sich beiden widmet kann.
    Aber dazu gehört auch das man den anderen liebt und nicht nur nett findet,wenn man schon ans heiraten denkt.
    Wenn man sich sympatisch ist,es von beiden gewollt ist,kann man sicher versuchen ob man nicht zusammen auskommt.
    Außerdem sollte man vllt erstmal einige Zeit zusammen leben und schauen ob man auch mit dem anderen klar kommt,bevor man an heiraten denkt.
    Nur zu heiraten,weil ein Kind unterwegs ist,finde ich falsch,ohne liebe wirds irgendwann scheitern.
    Denke das beide Elternteile auch ohne heiraten für ihr Kind dasein können.
    In enddefekt wird jeder seine eigene Ansicht zu dem Thema haben und es erst wissen wenn einem das selbst passiert,was richtig ist und was er für anständig hällt.
    wahrscheinlich bin ich einfach zu Altmodisch, mit 27 wenn man ist mindestens ein viertel oder Halbes Jahr zusammen bevor man in die Kiste steigt, und das tut man auch nur wenn man sich Liebt oder Total besoffen ist
    Don Cruz is offline

  15. #15 Reply With Quote
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    Also was die ansicht mancher Menschen angeht im Bezug auf Rechtschreibung werden wir mit sicherheit immer vollster Übereinstimmung sein


    Aber du kannst dir denken, das ich auch zum Ehevertrag was zu sagen habe^^
    Denn wenn man schon so anfängt ist es doch schon schade oder. Davon abgesehen fängt da doch erst ein richtiger Streit an, JA-NEIN, wer wird wenn was bekommen und ich finde soetwas muss einfach nicht sein.
    Meine wo ist das Problem einfach zusammen zu leben, sich zu lieben und Glücklich zu sein, da brauch man sowas längst überholtes wie eine Ehe einfach nicht.

    Aber das sagte ich ja bereits



    edit: habe ich das nun richtig verstanden, das du erst Sex haben willst/hast wenn du mit einem Mädchen/Frau 1/2 Jahr zsm bist??? o____o
    Ice Man is offline Last edited by Ice Man; 12.04.2012 at 20:02.

  16. #16 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Ice Man View Post
    Also was die ansicht mancher Menschen angeht im Bezug auf Rechtschreibung werden wir mit sicherheit immer vollster Übereinstimmung sein


    Aber du kannst dir denken, das ich auch zum Ehevertrag was zu sagen habe^^
    Denn wenn man schon so anfängt ist es doch schon schade oder. Davon abgesehen fängt da doch erst ein richtiger Streit an, JA-NEIN, wer wird wenn was bekommen und ich finde soetwas muss einfach nicht sein.
    Meine wo ist das Problem einfach zusammen zu leben, sich zu lieben und Glücklich zu sein, da brauch man sowas längst überholtes wie eine Ehe einfach nicht.

    Aber das sagte ich ja bereits
    und es ist auch ein Zeichen, das die Person was ganz Besonderes ist, z.b ich würde ein Mädchen aus dem rot licht Milieu kennen und lieben Lernen, würde ich Sie Trozdem Heiraten oder gerade deswegen, weil Sie Mir Viel bedeutet und die Leute sollen Ruig Tratschen ist Mir Wurst

    das Problem es Menschelt halt, deswegen brauchen wir Gesetzte, und ein Besonderer Tag an dem Gefeiert wird ist das soo verkehrt?
    Don Cruz is offline Last edited by Don Cruz; 12.04.2012 at 20:06.

  17. #17 Reply With Quote
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    Oh nein das ist mit sicherhheit der total falsche weg.
    Also gut das man nicht unbedigt am ersten abend ins Bett gehen soll verstehe ich (wobei auch ich damit 0 Probleme hätte^^ bzw gehabt habe bin ja vergeben aber einstellungstechnisch noch so ist)

    Denn der Schuß kann schneller in den ofen gehen als man denkt eine fraukann sich durchaus dadurch zurück gestoßen fülen, jaja an sowas denkt man komischerweise nicht.
    Aber Sex ist füe sehr viele frauen sehr wichtig.


    Hm das du eine aus dem Rotlicht kennst und dich sogar wohl was verliebt hast, finde ich keines weges schlimm, wobei man da echt aufpassen muss an was für Frauen man gerät.
    Klar gibts sicher da viele "normale" Frauen dies aus den verschiedensten gründen tun, aber leider auch doppelt soviele abgezokte Weiber. Aber keine Sorge ich bin nicht so jemand der sagt, bah alle nutten sind scheiße oder son stuß.
    Ice Man is offline

  18. #18 Reply With Quote
    Drachentöter El Pollo Diablo's Avatar
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    Mia, du sprichst es schon richtig an: Die Ehe ist eine Institution, keine Beziehungsform. Das ist ein wichtiger Unterschied, denn diese beiden Dinge liegen auf verschiedenen Ebenen.
    Die Ehe zielt darauf ab, nur noch mit einem Partner zusammenzuleben. Ausgedrückt wird dabei aber vor allem das Vertrauen in die gemeinsame Zukunft. Eine Abkehr vom bisher praktizierten Liebesleben stellt sie selten dar.
    Denn auch wenn viele Menschen heutzutage gelegentlich One-Night-Stands haben, ist das vorherrschende Beziehungsmodell doch immer noch die Partnerschaft. Dabei gilt stillschweigend fast immer, dass sexuelle Interaktionen nur mit dem Partner geschen dürfen. Welches Paar setzt das schon zu Beginn der Beziehung fest? Niemand. Diese Vereinbarung braucht nicht getroffen zu werden, denn das ist schon automatisch geschehen. Hier gibt unsere Gesellschaft den Normenkatalog vor, deutlicher, als in den meisten anderen Lebensbereichen.

    Der Fall wäre anders, wenn es üblich wäre, keine festen Partnerschaften zu führen und Treue etwas ähnlich exotisches wäre wie bei uns offene Beziehungen. So aber wird bei einer Ehe nur die sowieso praktizierte Beziehungsform "festgeschrieben".
    Warum man das macht? Zum einen nach wie vor aus praktischen Erwägungen. Die materielle Absicherung spielt heute keine so herausragende Rolle mehr wie früher. Dafür sind die Strafen für einen Normbruch, sprich Fremdgehen, hier noch gravierender als bei einer normalen Partnerschaft. Man erhöht also gewissermaßen die Sicherheit. Die Institutionalisierung sorgt zudem für höhere Hürden bei der Beziehungsauflösung. Mit einem einzigen klärenden Gespräch ist es nicht mehr getan. Dadurch ist man gezwungen, das Ganze genauer zu besprechen, besser zu klären und noch einmal darüber nachzudenken. Viele Beziehungsprobleme lösen sich in diesem Prozess.
    Zum anderen ist es eine schöne, sehr romantische Geste.

    Zudem ist es ein normaler Vorgang, Aspekte des sozialen Lebens zu Institutionalisieren. Paradox ist das keineswegs! Auch mit einer normalen Beziehung geht man praktisch einen "Vertrag" mit dem Partner ein. Es gibt Regeln und Sanktionen (Normen behalten ihre Gültigkeit allgemein nur, wenn der Normverstoß geahndet wird), obwohl die Sanktionen wie gesagt Gesellschaftlich sind. "Vertrag" deshalb in Anführungszeichen, weil er keine rechtliche Bindungskraft hat. Dies ist dann allerdings nur der logische nächste Schritt.
    Eheverträge sind ebenso nicht Paradox. Sie ändern nur gelegentlich die Beziehungsparameter geringfügig und konstituieren sie noch deutlicher und fester.

    Die gesetzlichen Vorteile der Ehe sind einfach Vorteile, die die hier vorherrschende Beziehungsform genießt, als weiterer Schritt. Wie alle Gesetze muss auch hier eine eher grobe Grenze gezogen werden, die soziale Normen viel feiner zeichnen können (allerdings sind diese Normen dann eben wie gesagt schwächer). Man denke nur daran, wann die Partnerschaft rechtlich relevant wird: Bei unfreundlichen Trennungen, wenn gemeinsame Haushaltskonten aufgelöst werden müssen, bei Erbschaftsfragen und weiteren Dingen dieser Art. Ohne Ehe oder vergleichbare Regelung nimmt hier der Anspruch des Partners auf das gemeinsame Vermögen deutlich ab.

    Conclusio: Die Ehe heute "veraltet" zu finden ignoriert grundlegende gesellschaftliche Vorgänge und ist nicht haltbar.


    Zur Partnerschaft zweier Individuen als veraltete Beziehungsform: Wird durch die Gesellschaft eindeutig widerlegt. Trotz aller One-Night-Stands bleibt es die eindeutig vorherrschende Liebesbeziehung, zu zweit und treu zu sein. Die kurze Dauer der meisten Beziehungen, gerade in jungen Jahren, ändert daran nichts.
    El Pollo Diablo is offline Last edited by El Pollo Diablo; 12.04.2012 at 23:07.

  19. #19 Reply With Quote
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    Es stimmt mich mehr als traurig, wenn Menschen nicht in der Lage sind, eine lebenslange Beziehung in Liebe aufzubauen. Die Liebe ist in unserer Gesellschaft bereits derart erkaltet, dass Beziehungen immer kürzer währen und Scheidungen immer häufiger auftreten. Ich kann darüber eigentlich nur den Kopf schütteln, aber ändern kann ich daran nichts.

    Für mich ist die Ehe die einzige, vernünftige Art des Zusammenlebens. Damit meine ich weniger die sozialen und rechtlichen Ordnungen, die eine solche offiziell bestätigen, sondern die gelebte Beziehung.

    Ein fester Partner vermeidet Neid, Missgunst, Eifersucht. Es ist eine Herausforderung und Erfüllung zugleich, ein Geben und Nehmen.

    Der heute vorhandene Trend zur sexuellen Freizügigkeit widert mich an. Es ist für mich ein Zeichen von zunehmender Unmoral, Sittenlosigkeit und nicht zuletzt Dummheit.

    So erscheint es mir und ich weiß, dass viele diese Sicht nicht nachvollziehen können. Soll jeder davon halten was er will, meine Sicht wird sich nicht mehr ändern.
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  20. #20 Reply With Quote
    Veteranin Mia-Mahoney's Avatar
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    huhu
    also erst einmal vielen dank an alle! ich freue mich über eure antworten

    Quote Originally Posted by El Pollo Diablo View Post
    Mia, du sprichst es schon richtig an: Die Ehe ist eine Institution, keine Beziehungsform. Das ist ein wichtiger Unterschied, denn diese beiden Dinge liegen auf verschiedenen Ebenen.
    Die Ehe zielt darauf ab, nur noch mit einem Partner zusammenzuleben. Ausgedrückt wird dabei aber vor allem das Vertrauen in die gemeinsame Zukunft. Eine Abkehr vom bisher praktizierten Liebesleben stellt sie selten dar.
    Denn auch wenn viele Menschen heutzutage gelegentlich One-Night-Stands haben, ist das vorherrschende Beziehungsmodell doch immer noch die Partnerschaft. Dabei gilt stillschweigend fast immer, dass sexuelle Interaktionen nur mit dem Partner geschen dürfen. Welches Paar setzt das schon zu Beginn der Beziehung fest? Niemand. Diese Vereinbarung braucht nicht getroffen zu werden, denn das ist schon automatisch geschehen. Hier gibt unsere Gesellschaft den Normenkatalog vor, deutlicher, als in den meisten anderen Lebensbereichen.

    Der Fall wäre anders, wenn es üblich wäre, keine festen Partnerschaften zu führen und Treue etwas ähnlich exotisches wäre wie bei uns offene Beziehungen. So aber wird bei einer Ehe nur die sowieso praktizierte Beziehungsform "festgeschrieben".
    Warum man das macht? Zum einen nach wie vor aus praktischen Erwägungen. Die materielle Absicherung spielt heute keine so herausragende Rolle mehr wie früher. Dafür sind die Strafen für einen Normbruch, sprich Fremdgehen, hier noch gravierender als bei einer normalen Partnerschaft. Man erhöht also gewissermaßen die Sicherheit. Die Institutionalisierung sorgt zudem für höhere Hürden bei der Beziehungsauflösung. Mit einem einzigen klärenden Gespräch ist es nicht mehr getan. Dadurch ist man gezwungen, das Ganze genauer zu besprechen, besser zu klären und noch einmal darüber nachzudenken. Viele Beziehungsprobleme lösen sich in diesem Prozess.
    Zum anderen ist es eine schöne, sehr romantische Geste.
    Ich denke ehrlich gesagt nicht, dass treue etwas selbstverständliches in unserer gesellschaft darstellt. vielleicht wird sie, wie du sagst, stillschweigend vorausgesetzt und ist auch als eigenschaft einer funktionierenden partnerschaft gesellschaftlich etabliert, aber nur weil die meisten diese eigenschaft moralisch als wichtig erachten, heißt das nicht automatisch, dass auch alle dann wirklich monogam leben und nicht heimlich doch ihren partner betrügen, denn ich frage mich eben, ob es nicht widernatürlich ist, sexuelle lust nur mit einem menschen erleben zu wollen oder ob die vorstellung von treue eben vielmehr aus einem gesellschaftlichen zwang heraus entstanden ist. Dieser Artikel ist zwar schon etwas älter, aber er behandelt eben ähnliche thesen. Dass treue einen in unserer Geselschaft anerkannten wert darstellt und mit partnerschaft und ehe für einen großteil der menschen miteinander einhergeht, ist, denke ich, unbestritten, aber für mich ist das dennoch kein beweis dafür, dass dies wirklich ausgelebt wird und vor allem dass die auslebung dessen nicht mit persönlichen "qualen" verbunden ist. auch wenn es entsprechende statistiken und untersuchungen gibt, gehe ich davon aus, dass ein großteil der leute, die außereheliche verhältnisse eingehen, nicht erfasst werden, da viele menschen das nur ungern zugeben.

    Quote Originally Posted by El Pollo Diablo View Post
    Die gesetzlichen Vorteile der Ehe sind einfach Vorteile, die die hier vorherrschende Beziehungsform genießt, als weiterer Schritt. Wie alle Gesetze muss auch hier eine eher grobe Grenze gezogen werden, die soziale Normen viel feiner zeichnen können (allerdings sind diese Normen dann eben wie gesagt schwächer). Man denke nur daran, wann die Partnerschaft rechtlich relevant wird: Bei unfreundlichen Trennungen, wenn gemeinsame Haushaltskonten aufgelöst werden müssen, bei Erbschaftsfragen und weiteren Dingen dieser Art. Ohne Ehe oder vergleichbare Regelung nimmt hier der Anspruch des Partners auf das gemeinsame Vermögen deutlich ab.
    jetzt sprichst du genau das an, was ich persönlich als nicht immer sinnvoll empfinde: hat der partner denn in der heutigen zeit einen anspruch auf das vermögen des anderen, beispielsweise bei kinderlosen paaren, die sich beide selbst versorgen (und dieses modell ist heute nicht selten)? ich finde ehrlich gesagt nicht, dass es jeder situation angebracht ist, einen vermögensausgleich durchzuführen.
    mal ein beispiel aus eigener erfahrung: ich habe mit 21 jahren geheiratet. für mich persönlich hatte es damals rein romantische gründe: ich war sehr verliebt und absolut sicher, nie wieder mit jemand anderes zusammen sein zu wollen.
    erstens hatte sich durch die heirat an unserer beziehung nichts geändert, unser zusammenleben verlief genauso wie zuvor, bis auf die steuerklasse. und zweitens
    war es genauso leicht, die ehe zu beenden, wie jede andere beziehung auch. die trennung war unspektakulär und die scheidung hat ganze 300 sekunden gedauert. überhaupt war das ehrlich gesagt keine große sache und ich kann auch nicht sagen, dass die tatsache, dass ich verheiratet war, mich persönlich daran gehindert hätte, die beziehung zu verändern. wenn man jemanden nicht mehr liebt und sich total unterschiedlich entwickelt hat, wenn das zusammenleben unerträglich wird, verlässt man eine ehe genauso wie jede andere beziehung auch, zumindest wenn man frei ist von geselsschaftlichem druck. und ob gesellschaftlicher oder moralsicher druck nun die basis einer ehe sein sollten, ist fragwürdig.
    Was aber noch hinzu kommt: ich habe bei der scheidung auf alles verzichten wollen, da wir keine kinder hatten und beide berufstätig waren, musste dann aber interessanterweise feststellen, dass ich das gar nicht kann, denn den rentenausgleich kann man beispielsweise nicht ausschließen, was ich meinem exmann gegenüber als unfair empfinde. außerdem erlosch dann während meines studiums mein bafög-anspruch mit der begründung, dass mein ehemann unterhaltspflichtig sei. da ich aber keinen unterhalt wollte, musste ich mein studium dann komplett selbst finanzieren. ich finde nicht, dass der rechtliche rahmen da etwas gutes leistet.

    Quote Originally Posted by El Pollo Diablo View Post
    Conclusio: Die Ehe heute "veraltet" zu finden ignoriert grundlegende gesellschaftliche Vorgänge und ist nicht haltbar.


    Zur Partnerschaft zweier Individuen als veraltete Beziehungsform: Wird durch die Gesellschaft eindeutig widerlegt. Trotz aller One-Night-Stands bleibt es die eindeutig vorherrschende Liebesbeziehung, zu zweit und treu zu sein. Die kurze Dauer der meisten Beziehungen, gerade in jungen Jahren, ändert daran nichts.
    Wie ich oben schon schreibe, wage ich gerade dies zu bezweifeln: ich sehe keinen beweis dafür, dass menschen in zweierbeziehungen auch wirklich treu miteinader leben oder ob es nur oberflächlich so zu sein scheint, weil es eben von der gesellschaft hochgehalten wird. meine persönlichen erfahrungen und beobachtungen gehen eher in eine andere richtung.

    Quote Originally Posted by Geist des Wissens View Post
    Es stimmt mich mehr als traurig, wenn Menschen nicht in der Lage sind, eine lebenslange Beziehung in Liebe aufzubauen. Die Liebe ist in unserer Gesellschaft bereits derart erkaltet, dass Beziehungen immer kürzer währen und Scheidungen immer häufiger auftreten. Ich kann darüber eigentlich nur den Kopf schütteln, aber ändern kann ich daran nichts.

    Für mich ist die Ehe die einzige, vernünftige Art des Zusammenlebens. Damit meine ich weniger die sozialen und rechtlichen Ordnungen, die eine solche offiziell bestätigen, sondern die gelebte Beziehung.

    Ein fester Partner vermeidet Neid, Missgunst, Eifersucht. Es ist eine Herausforderung und Erfüllung zugleich, ein Geben und Nehmen.

    Der heute vorhandene Trend zur sexuellen Freizügigkeit widert mich an. Es ist für mich ein Zeichen von zunehmender Unmoral, Sittenlosigkeit und nicht zuletzt Dummheit.

    So erscheint es mir und ich weiß, dass viele diese Sicht nicht nachvollziehen können. Soll jeder davon halten was er will, meine Sicht wird sich nicht mehr ändern.
    die argumente, die du nennst, kann ich nachvollziehen, aber ich sehe sie eher als argumente für eine feste partnerschaft, nicht aber für die ehe, denn das was du beschreibst, eine harmonische, lebenslange beziehung ist ja theoretisch auch ohne heirat möglich.

    Sexuelle Freizügigkeit stellt für dich etwas unmoralisches, sittenloses und dummes dar. mich würde interessieren, warum du das so siehst?
    ist sexualität nicht etwas ganz natürliches? aus meiner sicht ist sexuelle freizügigkeit allein nichts unmoralsiches oder dummes, es kommt immer auf den rahmen und die konsequenz daraus an. ich finde es immer sehr anmaßend, wenn menschen andere lebensweisen derart verurteilen, obwohl diese anderen lebensfweisen in vielen fällen für keinen der beteiligten und auch nicht für außenstehende negative konsequenzen ergeben, wo genau liegt also da die moralische verfehlung?
    Mia-Mahoney is offline

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