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  1. View Forum Posts #321
    Ritter Orthego's Avatar
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    Orthego is offline
    "Blutfliegen...Warum müssen es ausgerechnet Blutfliegen sein?", murmelte Orthego. Er hasste Blutfliegen. "Ich hasse Blutfliegen!"
    Wie sie schwirrend und surrend umherflogen, schnell, unübersichtlich. Den Waldläufer verwirrten sie in ihrer Hektik. Sie boten nicht viel Angriffsfläche.
    Mit den anderen Stand Orthego auf dem Schwarzmarkt, in der Hand seine Klinge, auf dem Rücken sein Schild. Gerüchte machten die Runde, wie sie es hier nunmal zu tun pflegten. Von unrealistischen Ausmaßen und einer regelrechten Invasion der geflügelten Insekten bis hin zu Theorien über den drohenden Weltuntergang, der von den Blutfliegenreitern der Apokalypse nun angekündigt wird.

    "Also...Also wenn die an mein Kraut wollen...!" Orthego spuckte zu Boden. "Dann reiß ich denen jeden Flügel ab! Einzeln!"
    Immer mehr Kampfbereite fanden ihren Weg zum Schwarzmarkt, aber auch ebenso Schaulustige, die noch nicht wussten, worauf sie sich einließen. Andere sah man panisch zu ihren Behausungen laufen, Türen und Fensterläden zuknallen und verbarrikadieren. Die ersten, die verletzt von den Krautfeldern kamen, befanden sich schon in Behandlung. Der Stich einer Blutfliege war zwar nicht oft ein Grund zu Besorgnis, konnte einem aber dennoch ernsthafte Schwierigkeiten und Schmerzen bereiten.
    "Warum können es nicht Orks sein? Oder Innosfanatiker? Die plappern einem wenigstens noch was vor, bevor sie ihrem Gott endlich gegenüber treten."

  2. View Forum Posts #322
    Ritter Andrahir's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Andrahir is offline
    "Pfeile, spitze Pfeile... schöne bunte Pfeile zu verkaufen!" Andrahir schritt lächelnd durch die Reihen und knöpfte denen, die ihre eigenen vergessen hatten, oder schlichtweg keine mehr hatten das letzte Gold für die vollkommen überteuerten Pfeile ab.
    Ja was sollte man machen? Geschäft war eben Geschäft und wenn sich schon so eine Möglichkeit bot - warum nicht? Tatsächlich wurde er sogar alles los, wobei der letzte doch wirklich nur den doppelten Preis zahlen konnte, statt dem dreifachen des üblichen Handelspreises... der Kerl hatte einfach nicht mehr.... nunja - seis drum - er bekam dafür auch die schlechtesten.

    War ja eine bunte Truppe, die sich da zusammengesammelt hatte. Unter den Gesichtern erkannte der Jäger Onyx, Bartimäus, Ornlu und...
    "Oh... der Herr Affenmann hat auch wieder zu uns gefunden." meinte Andrahir, während er dem schmalen Kerl den Ellenbogen in die Seite hieb. Doch es blieb nicht viel Zeit rum Reden, denn der Anführer der Jäger rief zum Beginn des totalen... Rückangriffes. Bevor die feindlichen Invasoren der braunen Armee noch weiter vordringen konnten, sollten sie gestoppt werden. Jaja... so sah es aus.

    Der chaotische Haufen aus Wächtern, Jägern und Waldläufern mit denen sich der junge Schütze nicht wirklich auf einem echten Schlachfeld wiederfinden wollte, setzte sich trampelnd und johlend in Bewegung. Irgendwer munkelte schon neben dem Ohr das Langhaarigen: "Blutfliegen sind im tiefsten Innern sehr zart besaitete Wesen und mit dem Brüllen schaffen wir uns einen phu... phü... psü.... naja einen moralischen Vorteil."

    Das allgemeine Gemurmel und Gebrüll verstummte aber, als man das laute Brummen vernahm und Bartimäus verschaffte sich wieder Gehör um den ganzen Haufen mal etwas zu organisieren. Eine besonders leichte Aufgabe hatte er da nicht, aber Taktik sollte wohl sein, dass die große Zahl der Schützen einfach einen Pfeilregen abgab und die Kerle mit den Nahkampfwaffen vor diesen stehen blieben um mögliche Angreifer abzuwehren. Andrahir war da flexibel. Er hatte sowohl Bogen als auch Schwert dabei und vergewisserte sich, dass er beides einsetzen konnte.

  3. View Forum Posts #323
    King Kong Griffin's Avatar
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    Griffin is offline
    »Hallo, Hundemann.«, meinte Griffin mit einem schelmischen Grinsen auf den Lippen, nachdem er Andrahir auf den Zeh getreten war - die Strafe für den Ellenbogen in der Seite. Unsicher, was er mit seinen Händen anstellen sollte, vergrub er sie in den Taschen seiner Hose, helfen konnte er sowieso nicht. Er hatte weder Schwert noch Bogen und mit bloßen Händen gegen Blutfliegen zu kämpfen war wohl nicht gerade die allerbeste Idee. Deswegen hatte er sich entschlossen etwas abseits des ganzen Rummels Position zu beziehen und an der Seite von Andrahir das Schauspiel zu überblicken.
    Um sie herum spannten die Schützen ihre Sehnen und ließen in einem undurchschaubaren Rhythmus die Pfeile los, die meist sogar bis zu den Blutfliegen kamen. Von einer militärischen Disziplin oder dem Geschick eines gut geführten Jagdtrupps, bei dem die Pfeile gleichzeitig geschossen wurden, um den Feind möglichst unerwartet zu treffen, war keine Spur. Es wurde geschossen, wann man es für richtig hielt und man zielte nur so viel wie nötig. Ein Blattschuss wollte niemand, denn die Zeit war knapp.
    »Gut was verkauft, du alter Halsabschneider?«, spaßte der Südländer rum und deutete mit einer vagen Handbewegung auf den kleinen Sack voller Goldmünzen, den Andrahir am Gürtel trug. Er hatte intelligenterweise die Gunst der Stunde genutzt und seine Pfeile unter's Volk gebracht. Moralisch vielleicht ein schwärzlicher Grauton, aus finanzieller Sicht aber ein gelungener Schachzug, den Griffin wohl ebenfalls getan hätte, wäre er in Andrahirs Situation. »Was ist denn mit dir? Willst du zuschauen oder kannst du mit dem Ding auch umgehen?« Grinsend deutete er auf den Bogen, den der Langhaarige bei sich trug und forderte ihn mit einer Handbewegung dazu auf, sein Können unter Beweis zu stellen.

  4. View Forum Posts #324
    Ritter Orthego's Avatar
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    Orthego is offline
    Keine Ruhe vor dem Sturm - Blutfliegen waren dramaturgische Nieten. Das permanente Brummen im Ohr vermochte jedoch durchaus den einen oder anderen nervös zu machen. In einer riesigen grauschwarzen Wolke kamen sie von den Feldern her über den Horizont auf den Schwarzmarkt zu, einen armen Trottel vor sich hertreibend, der sich schließlich kreischend auf den Boden warf und die Arme über sich verschränkte. Zu seinem Glück schenkten sie ihm keine weitere Beachtung und fegten über ihn hinweg.
    Orthego positionierte sich in einigem Abstand zusammen mit anderen Nahkämpfern vor den provisorischen Reihen der Bogenschützen. Die dunkle Welle kam näher und langsam erkannte man sie - die dünnen, grauen Flügel, die raue Haut, den zum Angriff gerichteten Stachel am Unterleib. Manche größer, manche kleiner.
    Pfeile surrten an Orthego vorbei und streckten die ersten Biester nieder, doch den Vormarsch der Insekten stoppte das nicht.

    Eine der Blutfliegen flog bedrohlich brummend auf den Waldläufer zu. "Komm her, du Scheißviech!"
    Im letzten Moment zog Orthego seinen Schild hoch, das Tier prallte dumpf knackend dagegen, fiel zu Boden und Orthego bückte sich hinunter und durchbohrte es mit der Klinge, bevor er sich im selben Augenblick wieder aufrichtete, aus der Bewegung heraus Schwung holte und mit einem Schwertstreich zur Seite die nächste Fliege niederstreckte. Kopf und Rumpf plumpsten getrennt voneinander zu Boden, beides zuckte noch einen Moment lang und verharrte schließlich im Tod.

    Zwar gelang es den Schützen und den Kämpfern die Welle so weit wie möglich zurück zu halten, doch Orthego hatte das Gefühl, er sei komplett in der Wolke aus Insekten versunken. Es brauchte nicht lange, nach einem Ziel ausschau zu halten, beinahe mit jedem Schwung erwischte er eines der Tiere, oder rammte ihnen den Schild vor die Fratze. Die Jäger und Wächter an seiner Seite kämpften nicht weniger erbost, doch für jede Blutfliege, die sie töteten, schien aus dem Nichts eine neue heranzufliegen. Ein Ende der Angriffswelle war nicht in Sixht.

  5. View Forum Posts #325
    Ritter Andrahir's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Andrahir is offline
    Andrahir grinste zurück. Die beiden konnten fast einen Wettbewerb darin abhalten wobei Griffin durch die unglaublich breite, affengleiche Klappe da einen echten Vorteil hatte.
    "Ein wenig - und das gilt als Antwort zu beiden Fragen." meinte er schelmisch und spannte den Bogen, während die Blutfliegen wohl das Blut rochen oder wie die das auch immer wahrnahmen, weshalb der Schwarm näher kam.
    Allgemein ist ja bekannt, dass Blutfliegen auf Blut fliegen. Das sollte sich aber ändern, denn schon bald würden alle Blutfliegen im Blut liegen - jawohl.

    Andrahir legte den ersten Pfeil ein und zögerte. Da sprang vor ihm ein Idiot mit langen schwarzen Haaren und soner dämlichen Lederrüstung samt Schwert und Schild so wild hin und her, dass er kaum zum Zielen kam, denn immer wenn er an der Sehne zog sprang mit aller Sicherheit der Kerl genau da hin.

    "Hey du Schlumpsschlumbo! Kannst du nicht mal still halten? Die sind nicht nur für dich allein da." rief der Jäger und entschied sich im selben Moment einfach im leichten Bogen über den Kerl hinweg zu schießen. Bei der Dichte, die die Viecher aufwiesen wars unwahrscheinlich nicht zu treffen.

    Bevor er seinen nächsten Pfeil abschoss wanderte der Blick nochmal zu Griffin. Das Unterhalten fiel mittlerweile schwer, denn das brummen überdröhnte eigentlich alles.
    "Was ist mit dir? Keine Lust oder unfähig?"

  6. View Forum Posts #326
    Kämpfer Bengar Ulfson's Avatar
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    Bengar Ulfson is offline
    Die Lage war hoffnungslos, aber nicht ernst. Äh, ja, genau. Nachdem sich ein bunter Haufen auf dem Schwarzmarkt eingefunden hatte, ging es auch schon los. Von Disziplin, Kampfordnung oder der legendären Waldläufertaktik, die wohl ebenso ins Reich der Märchen gehörten wie ihre angeblichen Anwender, war nichts zu sehen. Es war ein heilloses Chaos und in dem Gebrumm und Gesumm der Blutfliegen schlugen sich Nahkämpfer mit den Viehchern und Pfeile flogen wild durch die Gegend. Ein Wunder, dass die Schwarzwasserer sich nicht gegenseitig abschlachteten bei all dem Herumgeschlage und -geschieße.

    Jedenfalls gab es keine allzugroße Schwierigkeiten, an neue Munition zu kommen, da alles kreuzt und quer flog und man die Pfele nur aufheben brauchte. Vorhin war zwar der Mensch, der ihm den Bogen verkauft hatte, durch die Reihen gekommen und hatte Pfeile verkauft, doch Bengar Ulfson hatte weit aus wichtigeres zu tun als sein nicht vorhandendes Gold für Zeug auszugeben, dass es nachher in Massen auf dem Schlachtfeld gab.

    Sie würden es aber auch in Massen brauchen - genauer, der Jäger würde es in Massen brauchen. Diese verdammten Blutfliegen weigerten sich nämlich weitestgehend, mal ruhig stehen zu bleiben, sodass an ein sinnvolles Zielen kaum zu denken war. Aber immerhin waren so zahlreich, dass es ohnehin fast unnötig war, zu zielen, da man irgendwas praktisch immer traf - wenn auch in den allermeisten Fällen nicht tödlich. Aber wenn man einen Flügel erwischte und die Viehcher zu Boden fiehlen, konnte man sie in Ruhe mit einem Nachschuss erledigen - wenn sich nicht schon ein anderer mit einem Schwert auf sie warf.

    Die ganze Sache war aber kein Spaß, auch wenn einige Außenstehende dies glauben könnten. Blutfliegen waren gefährlich, ihr Stachel war lang und unter Umständen tödlich, nahezu sicher jedoch ihr Gift. Der Jäger bete inständig zu Adanos, dass jener dafür sorgte, dass hinterher genügend Heiler zur Verfügung standen, um zahlreiche Vergiftungen zu heilen. Er selbst hatte Glück gehabt bisher, doch ein junger Mann neben ihn weniger. Er fiel von einer Blutfliege am Arm verwundet zu Boden. Geistesgegenwärtig kniete sich der Jäger sofort hin, legte einen der gefunden Pfeile ein, visierte die Blutfliege an und nach einem schnellen Spannen der Sehen ließ er sie auch schon los. Er hatte hzwar auf den Kopf des Insekts gezielt, um es zu töten, doch ein Treffer in den Hinterleib genügte auch erstmal, um es von dem Gefallenen abzulenken. Ehe Bengar jedoch mit einem weiteren Pfeil nachsetzen konnte, zischte auch schon von woanders einer daher und holte das Vieh vom Himmel.

    »Ein Miestvieh weniger«

    Damit war die Bedrohung jedoch noch nicht abgewehrt, es gab noch viel zu tun.

  7. View Forum Posts #327
    Ritter Orthego's Avatar
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    Orthego is offline
    "Schlumpswat?!" Orthego wusste nicht, warum er sich angesprochen gefühlt hatte, dennoch drehte er sich in einem vermeintlichen Moment der Ruhe zu den Reihen der Schützen um, natürlich ohne in dem Chaos wirklich erkennen zu können, wer was wann wem zugerufen hatte.
    Die Ablenkung hatte ihren Preis und eine Blutfliege erwischte den Waldläufer in seinem dummen Moment der Unachtsamkeit, während sie an ihm vorbeizischte und ihm in den Oberarm schnitt. "Du Penner!", rief der Waldläufer nach hinten dem Schützen zu, während sein Gesicht sich kurz vor Schmerz verzog. "Dich krieg ich nachher!"

    Orthego holte mit dem Schild aus und ließ ihn seitlich gegen ein Insekt krachen, das gegen eine Hauswand schmetterte und blutig hinuntersackte.
    " 'Lasst uns doch in den Sumpf ziehen!' , haben sie gesagt. 'Das wird bestimmt lustig!' , haben sie gesagt. Nimmt die Scheiße denn hier kein Ende?"

  8. View Forum Posts #328
    Provinzheld Balthur's Avatar
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    Balthur is offline
    Balthur hatte den ganzen Tag im Wald verbracht. Nicht ausschlieslich dessen dass seine Füße anscheinend doch nicht so absolut sicher den Weg zurück in das Walddorf fanden oder er etwa einfach zu faul gewesen war sich richtig in Bewegung zu setzen. Es lag daran das man einem blinden praktisch ohne Vorwarnung die Augen geöffnet und ihn in die weite Welt geschickt hatte. Immer wieder blieb er stehen und bewunderte einen wirklich alltäglichen Vorgang, wie das Fallen eines Blattes oder Gezwitscher der Vögel, der ihm so unbekannt und herrlich zugleich erschien wie ein vergoldeter Tanzsaal. Mehrmals kam er erst wieder zu Sinnen als seine Augen anfingen zu jucken und brennen weil er solange blinzellos auf einen jungen Trieb starrte. Balthur atmete tief ein und stieß die Luft jauchzend wieder aus. Die Welt ist schön.

    Zumindest war sie das bis Balthur Schmerzen in der Brust bekam und anfing keuchend zu husten. Seine vollkommene Zufriedenheit erhielt einen entscheidenden Dämpfer als er sich einzugestehen began das was auch immer da zwischen den Ruinen passiert war, diese komplette Befreiung und Glückseligkeit, kein unbegrenzter Dauerzustand. Er fühlte wie sein Herz arhytmetischer schlug und den ein oder anderen Schlag komplett aussetzte. Nur war es auch diesmal nicht sein Herz. In seinem Flussbett waren neue Wackersteine angeschwemmt worden die den Strom verlangsamten und ihn zeitweise ins stocken brachten. Balthur fühlte den Funken der Angst irgendwo in ihm tief begraben unter Flussschlamm und ruhigem Wasser, nicht jedoch verloschen. Er beschleunigte seinen Schritt um sein Ziel schneller zu erreichen und nicht noch mehr Zeit zu verschwenden.

    Verschwenden. Er hatte sich vor einer Stunde nicht vorstellen können jemals so über seinen Gang durch den Wald zu denken, sein Kopf wusste es aber besser und zog sich zu wie der Himmel vor einem kräftigen Gewitter. Er konnte das Geschenk nicht kontrollieren oder auch nur beherrschen, zumindest nicht ohne fremde Hilfe. Balthurs legte einen Zahn zu um Schwarzwasser und den Baum Tooshoo zu erreichen wo ihm von dem Fremden Hilfe versprochen wurde. Dort gibt es andere wie mich. Er hastete nun deutlich und erlebte das alte Gefühl des angegriffen werdens allerdings auf einer weitaus größeren Ebene.

    Er lehnte sich schwer atmend an einen Baum als ihm unausgegorene Bilder durch den verdunkelnden Kopf jagten. Sein Blick war der eines viele Kilometer weit entfernten Vogels der während seines Beutefluges eine Anzahl Uniformierte ins Auge genommen hatte die durch sein Revier den wald stampften, er durchdrang das Erdreich um sich im belebenden Sonnenschein zu laben und die Arme auszustrecken, ein Pfeil durchdrang rasend schnell seinen Chitinpanzer und trat auf der anderen Seite wieder aus sodass er nur verwundert zu Boden viel und ein letztes mal mit dem Flügelpaar ausschlug bevor er in seinen kleinen Bettlerkörper zurückgefunden hatte. Balthurs Körper wurde von Angst und Angriffslust beflügelt, was ihm neuen Antrieb auf seiner Hatz durch den Sumpf verlieh.

    Das wohl deutlichste Zeichen das etwas alles andere als in Ordnung war ging von seinem rechten Handrücken aus. Kein warmes Pochen war mehr zu spüren. Statt dessen war es einem noch kaum spürbaren Stechen gewichen. Balthur blieb nicht viel
    (keine)
    Zeit um sich darüber Sorgen zu machen das er einen weiteren schmerzhaften Anfall, er glaubte so konnte er es vor anderen bezeichnen, haben könnte bevor er Schwarzwasser erreichete. Seine Ohren waren von unheilvollem Brummen erfüllt das aus dem Boden zu ihm sprach und lauter wurde je weiter er in die Richtung lief in der er Tooshoo vermutete. Der Tod machte sich in die selbe Richtung auf um seine mannigfaltige Ernte mit der Sense nieder zu mähen.

  9. View Forum Posts #329
    Kämpfer Bengar Ulfson's Avatar
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    Tooshoo...................................... Rang: Jäger von Tooshoo................... Skills (3/6): Jäger, Bogen 2
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    Bengar Ulfson is offline
    Die Insekten schienen einen unerschöpflichen Vorrat an Nachschub zu haben. Wie schon gedacht, Beliar selbst musste hinter dieser verdammten Scheiße stecken. Er musste ein Portal gefunden haben, durch das er in die Sphäre Adanos gelangt war und nun würde er Chaos und Verderben über die Lebenden bringen. Aber noch waren sie nicht besiegt, noch war er nicht besiegt und solange auch nur noch ein Blutstropfen in ihm floss, würde Bengar Ulfson hier kämpfen. Und wenn er starb, so würde er zwar eingehen in Beliarts reich, doch Adanos würde ihn schon vor der Graumsamkeit dieses Gottes schützen.

    »FÜR ADANOS«

    schrie der inzwischen mit Verletzungen, Blut und Insektensekret überzogene Jäger, als er sich nach einer kurzen Verschnauf- und Pfeilaufsammelpause wieder in den Kampf warf. Diese dreckigen Mistviecher müssten sterben. Allesamt müssten sie ausgelöscht werden, denn dies hier war das Gebiet der Menschen. Vor allem war es jedoch das Gebiet der Sumpfkrautanpflanzung. Und lohnte es sich nicht nur schon deshalb für diese Sphäre zu kämpfen, weil es die einzige mit Sumpfkraut war? Ja, das tat es.

    »FÜR DAS SUMPFKRAUT!«

    ward daher auch schon bald sein Kampfschrei. Den Feind fest im Blick, nur wenige Schritte entfernt, kniet er Aug' in Aug' mit ihm, den Bogen fest in der Hand. Ein neuer Pfeil war schnell eingelegt, die Sehne gespannt, doch das Vieh tanzte vor ihm einen Tanz, dass es eine Art hat, sodass er gleich wieder etwas locker ließ, um seine Muskeln nicht unnötig zu ermüden.

    »Ruhig du Mistvieh, ganz ruhig. Bleib ganz entspannt stehen, damit ich dich töten kann«

    murmelte der Sohn des Ulfs vor sich hin, abwartend, dass diese Vieh dies endlich einmal tat. Un ddann war es soweit, das Vieh hielt einen Moment inne, um sich dann in einem schnellen Vorwärtsflug auf ihn zu stürzen. Doch dazu kam es nicht mehr, denn Bengar spannte den Bogen schnell wieder komplett und ließ die Sehne dann auch schon los. Der Pfeil schwirrte durch die Luft und durchschlug den Kopf des Insekts. Tot sank es wenige Meter vor dem angehenden Schützen zu Boden, der sich daraufhin wieder aufrichtet und zu dem toten Insekt hinging.

    »Möge Adanos dir deinen Bund mit Beliar vergeben, denn ich tue es nicht.«

  10. View Forum Posts #330
    King Kong Griffin's Avatar
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    Griffin is offline
    »Du hast da noch ein bisschen...« Unsicher und mit gespieltem Ekel deutete er auf die Schulter von Orthego, der soeben auf eindrucksvolle Art und Weise eine Blutfliege zum Platzen gebracht hatte. »... Blutfliegenmatsche.«
    Sofort verflog der Ärger auf Andrahir und Orthego mühte sich stattdessen damit ab, die Überreste des eben noch so nervig summenden Insekts von seiner Kleidung zu bekommen. Mehrmals drehte er sich dabei im Kreis, wie ein Hund, der versuchte seinen eigenen Schwanz zu fangen, bis er das bisschen Blutfliegenmatsche erwischte und mit einem Fingerschnippen einem anderen in den Nacken schleuderte.
    »Soll ja gut für die Haut sein.«, scherzte Andrahir beiläufig und legte einen weiteren Pfeil an die Sehne seines Bogens. Erst jetzt fiel dem breit lächelnden Südländer wieder ein, welche Unverschämtheit er sich hatte anhören müssen, bevor Orthego sie mit dem bisschen Blutfliegenpampe abgelenkt hatte.
    Mit einer geschickten Bewegung stahl er dem rumhampelnden Fremden, der noch immer mit den Blutfliegenresten in seinem Nacken zu kämpfen hatte, den Bogen und angelte sich aus Andrahirs Köcher einen Pfeil.
    »Dann schau mal her, wie die großen Jungs das machen, du Wicht!«, tönte er lauthals, ohne sich wirklich sicher sein zu können, ob seine Fähigkeiten nach all der Zeit nicht doch eingerostet waren. Doch er hatte Glück - sein Pfeil fand glücklich den Weg in den Körper eines schwirrenden Insekts.

  11. View Forum Posts #331
    Schwertmeister Das Waldvolk's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Das Waldvolk is offline
    Schwungvoll zog Mertens das Messer aus dem leblosen Körper der Blutfliege und rümpfte die Nase ob des unverschämt stinkenden Sekrets, das sich über seine rechte Hand ergoss.
    „Widerliche Biester“, schimpfte er und sah sich um. Er stand etwas fernab von der Plantage, wo sich noch genügend Männer um den Schwarm mühten, der wie eine schwarze Walze seinen Weg nach vorne nahm und sich an den so wertvollen grünen Vorräten zu schaffen machte. Wahrscheinlich saß Lester in seiner Hütte und schlug vor Verzweiflung die Hände über seinem kahlen Kopf zusammen. Nicht zu Unrecht, wo doch die Pflanzen in dem tropischen Klima hervorragend gediehen und dessen Verkauf in und außerhalb Schwarzwassers einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Siedlung hatte. Gar nicht vorzustellen, wenn manch unruhige Gemüter von dem stetigen Vorrat abgeschnitten wären.
    Mertens sprintete über die Stege und machte im Laufen seinen Bogen bereit. Niemals hätte er gedacht, dass ihm so schnell die Pfeile ausgehen würden, selbst in der Schlacht um Silden lief sein Köcher nicht auf trockenen Grund. Er blieb stehen, zielte auf ein kleines Exemplar welches sich auf einer Hüttenwand niedergesetzt hatte, und nagelte das Biest mit einem Pfeil dort fest.
    „Guter Schuss!“, tönte es von hinten, wo Orthego sich hinter seinem Schild vor einem wilden Flieger wegduckte. Der Waldläufer war besudelt von der Schlacht und sah aus als könnte er ein Bier gebrauchen. Mertens zog einen Pfeil nach und holte eine Blutfliege aus ihrem Flug. Sie fiel Orthego direkt vor die Füße.
    „Man kann sie beinahe nicht verfehlen, so viele sind es“, sprach er und trat zwischen die anderen Krieger. Neben sich erkannte er Andrahir und Griffin, beide mit einem Bogen bewaffnet. Wohl die Waffe der Wahl, wenn man nicht zerschnittenen Armen enden wollte.
    „Wie ist die Lage? Wird es weniger?“

    Jarvo

  12. View Forum Posts #332
    Ritter Andrahir's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Andrahir is offline
    "...Wie sich die großen Jungs zum Affen machen... schon klar." Meinte der schwarzhaarige. während er zusah, wie sich die Blutfliege am Boden herumquälte, weil Griffin sie nicht tödlich getroffen hatte.

    "Der Pfeil kostet heute übrigens 1,50 das Stück..." doch da kam die nächste Fliege auf diesen zappligen Kerl zu und während er irgendwie mit seinem Schild umherhampelte, legte Andrahir einen Pfeil ein und schoss... in die Luft, denn da wo er hingezielt hatte, war schon keine Fliege mehr.

    Ein Kerl trat hinzu, dessen Gesicht Andrahir noch wage in Erinnerung war... als habe er ihn mal in der Taverne gesehen oder so. Doch er beschäftigte sich ersteinmal damit den nächsten Pfeil in die nächste Fliege fliegen zu lassen auf dass die Blutfliege blutete.
    Die Frage des Neuankömmlings blieb zunächst unbeantwortet, bis irgendjemand total sinnverfehlend meinte "Weniger ist manchmal mehr..." Ja - es gab einer Menge 'heller Leuchten' in Schwarzwasser, die nichtmal Redewendungen richtig zuordnen konnten.

    "Es scheint so..." doch weiter kam er nicht, denn plötzlich erschien ein merkwürdiges Licht. Ein Licht, dass Andrahir kannte. Schon beim ersten Thing, bei dem er anwesend gewesen war, hatte Ornlu dieses Licht gewirkt. Später dann im Kampf gegen den Drachen und nun...

    Die Fliegen veränderten mit Mal ihre Richtung und brummten auf das Licht zu. Das war der Moment auf den es ankam. Andrahir suchte mit den Fingern an seinem Köcher nach der entsprechender Markierung und fand sie. Der Pfeil den er herauszog war vorn umwickelt mit einem merkwürdigen Stoff, der wie sich gleich zeigen sollte äußerst stark aufloderte. Vielleicht waren die Flügel von den Viechern ja leicht in Brand zu setzen. Auf jeden Fall war er froh, dass natürlich wieder einer der Nebenmänner Sumpfkraut rauchte, sonst hätte er nichts zum anzünden gehabt.

    Der Pfeil flackerte und würde noch einen Moment brennen, doch der Bogner legte ihn schon an die Sehne und zielte auf den Knäuel aus Fliegen. Es würde sich zeigen, was passieren würde.

  13. View Forum Posts #333
    Kämpfer Bengar Ulfson's Avatar
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    Bengar Ulfson is offline
    Es dunkelte und die Kräfte Bengars ließen allmählich nach. Dennoch schaffte er es, einen letzten Pfeil auf eine vor ihm schwirrende Blutfliege abzuschießen, die ihn mit ihrem Stachel stechen wollte. Zum Glück traf er sie halbwegs richtig, sodass sie zu Boden sank und er sie mit einem Tritt ins Reich Beliars befördern konnte.

    Aber irgendwas war anders im Moment, der Druck der Blutfliegen hatte nachgelassen. Doch warum? Er schaute sich um und sah, dass die Blutfliegen auf ein Licht zuflogen. Aber wo kam dies her? Er wusste es nicht, es war ihm auch recht egal, so lange es ihm nur diese verdammten Insekten vom Hals holte, damit er wieder zu Atem und Pfeilen kommen konnte.

    Doch dann geschah etwas weiteres. Ein helles etwas flog durch die Luft. War es Vogel? War es ein brennender Rosarock? Nein, es war ein brennder Pfeil, abgeschossen von irgendwem von irgendwo, der auf die Gruppe, die durch das Licht angezogen war, zuflog. Der Sohn des Ulfs und auch einige andere hielten den Atem an, als sie zusahen, wie der Pfeil sich seinem Ziel näherte und schließlich traf. Kurz schien es, als passoerte nichts, doch dann fing eines der Biester Feuer. Es flog panisch wild umher, doch das einzige, was es erreichte, war, dass noch mehr Feuer fingen. Konnte dies das Ende sein, konnte dies den Sieg der Schwarzwasserer bedeuten? Bengar hoffte es und viele andere wohl auch.

    »Brenne Mistvieh, brenne und nehme möglichst viele deiner Freunde mit!«

    Doch noch war der Sieg nicht in brennenden Tüchern, denn erst wenige Viecher hatten Feuer gefangen und sollte der Schwarm sich aufteilen, wäre die ganze Aktion umsonst gewesen und niemand wusste, ob die Menschen noch mal die Kraft aufbringen würden, weiterzukämpfen, wenn das Feuer die Blufliegen nicht entscheiden schwächen würde.

  14. View Forum Posts #334
    Ritter Orthego's Avatar
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    Orthego is offline
    Orthego atmete erleichtert auf, als die restlichen Fliegen sich in einen Pulk sammelten und auf das magisch wirkende Licht zuflogen. Der Waldläufer schüttelte sich den Schleim von den Händen.
    "Sieh sich doch einer mal diese ganze Scheiße hier an! Ich mach des mit Sicherheit nicht weg... Und meine Klamotten sind auch alle im Arsch... Mit so 'nem fetten Exemplar hab ich noch 'ne Rechnung offen und... Wohin verziehen die sich überhaupt?!" , fragte Orthego und drehte sich zu der Gruppe nach hinten um, nur um im selben Augenblick erschrocken den Kopf zurückzuziehen, als ein an der Spitze aufgeloderter Pfeil nur eine Handbreit an seiner Nase in Richtung der Blutfliegen vorbeizischte.

    "Samma, du legst es heute wirklich drauf an, oder, Bursche?", brüllte Orthego den Schützen an. "Soll ich dir heut noch wirklich in den Ar...". Der Waldläufer beendete seinen Satz nicht, denn hinter ihm, bei den Fliegen, ertönte plötzlich ein schrilles Kreischen, wildes Flattern und dumpfe knallende Geräusche. Der Waldläufer blickte sich um und sah etwas, was einem lebenden Ball aus Feuer ähnelte - Die Insekten brannten! Wie Zunder fackelten ihre Flügel ab, steckten weitere Viecher an, die flugunfähig und angesengt zu Boden fielen und sich vor Schmerz wanden. Mit offenem Mund beobachtete der Waldläufer das Spektakel, dann blickte er wieder zu dem Schützen.
    "Trotzdem tret ich dir in den Arsch!"

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    »Süß, ihr zwei.«, scherzte der Sildener und presste die beiden Streithähne ein bisschen näher zusammen, um das Eis zwischen ihnen zu brechen. Manchmal musste man diesen Verliebten einfach einen kleinen Schubser in die richtige Richtung geben, woraufhin sie sich aber bloß noch weiter voneinander entfernten und - vielleicht ein wenig peinlich berührt - den Blick auf die zurückweichenden Sumpffliegen richteten, die sich langsam wieder zurückzogen.
    Andrahirs Plan hatte anscheinend funktioniert, denn einige der garstig summenden Biester lagen mit angesengten oder vollkommen verbrannten Flügeln im Sumpfwasser. Die Anzahl der brennenden Flügelpaare nahm jedoch immer schneller ab, denn die Biester waren intelligent genug ihren brennenden Artgenossen auszuweichen oder zumindest so weit fernzubleiben, dass sie nicht selbst entzündet werden.
    »Das reicht nicht - sie verbrennen zu schnell.« Es war der Mertens, ein alter Bekannter des Südländers, der zuerst die Stille durchbrach.
    »Sie brennen zwar leicht, aber nicht lange. Es reicht nicht, um genug andere von den Biestern zu entzünden.«, erklärte er und die drei anderen Männer nickten in stummer Zustimmung.
    »Hast du noch mehr von den Feuerpfeilen?«, fragte Griffin seinen Nebenmann, der jedoch bloß den Kopf schüttelte. Hätte wahrscheinlich sowieso keinen Sinn mehr gehabt, die Tiere waren zu weit verteilt, als dass das Feuer hätte überspringen können. Gäbe es nur irgendeine Möglichkeit, die Tiere wieder zusammenzutreiben, wie es die Lichtkugel geschafft hatte.

  16. View Forum Posts #336
    Schwertmeister Das Waldvolk's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
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    „Sie sind einfach zu weit versprengt. Bei der Dunkelheit hier haben wir keine Chance sie einzeln zu erwischen“, rief er, in der Hoffnung jemand könnte ihm eine einfach Lösung servieren. Doch sie starrten alle nur ratlos auf die fliegenden Biester, deren Surren langsam unausstehlich wurde, auch wenn ihre Anzahl schon gut gesunken war.
    Irgendetwas hielt sie jedoch bei der Plantage, denn eine einfache Fluchtreaktion auf das Feuer war nicht zu sehen. Mertens schoss einen Pfeil ab und hörte ihn enttäuschender Weise in der Ferne versinken.
    „Ich sehe einfach zu wenig.“
    „Geht mir ähnlich“, meinte Andrahir und wusste nicht, wohin er seinen Bogen wenden musste. Die vier traten ein paar Schritte nach vorne und boten sich beinahe selbst als Zielscheibe an. Ein Exemplar kam angeflogen, doch ein geschwinder Schwertschlag von Orthego streckte es nieder.
    Da vernahmen sie ein Geräusch was sie nicht einordnen konnten. Es war kam von keinem Tier, aber es näherte sich ihnen. Sie schauten sich um und erspähten sich ein paar Hütten fünfzig Meter entfernt zwei Fackellichter sich ihnen nähern. Meter für Meter.
    “Hulululululululu!“, tönte es aus der Richtung.
    „Was zum Henker?“
    Der Spinner, der schon auf dem Marktplatz in seinem lächerlichen Blutfliegenkostüm herumgerannt war, sprintete herbei, wirbelte in jeder Hand mit einer der Fackeln und ahmte die Flügelbewegungen der Fliegen nach.
    “Kommt herbei meine Kinder. Kommt zu mir. Hulululululu! Hululululu!“
    Einige der Blutfliegen regten sich und begannen um ihn herum zu kreisen.
    „Ich weiss nicht ob sich der Irre im Klaren darüber ist, was er da heraufbeschwört. Aber es scheint zu klappen. Die Viecher fliegen zu ihm, nur folgen sie sicherlich nicht seinem Lockruf!“, sagte Griffin.
    Hulululu! Hulululu!“
    „Hast du noch so einen Pfeil, Andrahir? Könnte dem Typen das Leben retten“, meinte Mertens.

    Jarvo

  17. View Forum Posts #337
    Ritter Andrahir's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
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    "Ja, hab ich." meinte Andrahir und zog den zweiten und letzten Brandpfeil aus dem Köcher. Der war schnell entzündet und aufgelegt. Eigentlich war klar wie das nun alles funktionieren sollte, aber es kam immer anders als man dachte...

    In dem Moment in dem der Bogner die Sehne loslassen wollte, war dieser Orthego mal wieder der Meinung irgend ein Geblubber von sich geben zu müssen und den Schützen dabei anzustoßen. Der Pfeil flog... doch er flog nicht so wie er sollte, nein. Er flog auf den Kerl im Blutfliegenkostüm zu. Mit schaurigen Augen, sah Andrahir, wie der Pfeil das flatternde Kostüm durchstieß und in Brand setzte. Wenigstens war der Mensch nicht direkt getroffen. Doch dem Mann wurde warm und so fing er noch lauter an zu schreien und unbändig im Kreis zu laufen. Offensichtlich hatte er sich da eben was bei den brennenden Fliegen abgeguckt, denn die Bewegungsabläufe waren wirklich zum verwechseln ähnlich. Doch es ging noch weiter.

    Einige wenige Bäume standen noch auf der Plantage und sollten über die Zeit gefällt werden. So kam es dass da ein aufeinander getürmt Baumstämme lagen die mit Pflöcken in der Erde fixiert waren. Offensichtlich nicht besonders gut fixiert, denn es kam wie es kommen musste. Der Irre rannte in seiner feurigen Art den Pflock um und fiel glücklicherweise noch aus der REichweite der Baumstämme, die sich nun in Bewegung setzten. Erst langsam, dann immer schneller. Doch... auch das genügte noch nicht, nein. Die Holzfäller waren an diesem Tag sehr nachlässig gewesen, denn dort stand ein Baum in Rollweite, schon angeschlagen aber nicht ganz gefällt.
    Jeder der hinsah schloss die Augen um nicht sehn zu müssen, was da passierte. Ein lautes Knallen und dann ein Knirschen lies alle zusammenfahren und der Baum fiel. Es war kein kleiner Baum. Mächtige Äste entwuchsen dem Stamm schafften mit der Krone eine große Fläche.
    Es krachte abermals als der Baum den Boden erreichte. Dann war es still... ganz still. Kein Brummen mehr.

    "DER HERR DER FLIEGEN HAT GESIEGT" rief eine irre Stimme als erstes. Der Kerl war wohl in ein Sumpfloch gefallen und hatte das Feuer gelöscht.
    Andrahir war wohl der erste der danach seine Sprache wieder fand. "Ich glaube der sollte sowieso gefällt werden."

  18. View Forum Posts #338
    Kämpfer Bengar Ulfson's Avatar
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    Bengar Ulfson is offline
    Leider hatte das Feuer die Blutfliegen nicht getilgt, aber immerhin schon mal gut ausgedünnt. Danach waren sie jedoch wieder weit auseinander geflogen, sodass sie sie sich nicht mehr gegenseitig entzünden konnten und für ein gezieltes einzelnes Abfeuern war es bereits zu dunkel -jedenfalls für bisher nur leicht im Feuer gelegen habene Schützen wie Bengar Ulfson.

    Die Situation änderte sich jedoch, als erneut der Fliegenspinner auf die Bühne trat. Wie es schien, hatte er wohl jemanden zu sehr genervt, denn schon bald ward er in Flammen gesteckt und rannte wild durch die Gegend. Einiges an seiner Umwelt musste dran glauben, auch wenn das ein oder andere weniger an ihm lag sondern mehr daran, dass die entsprechenden Baumstämnme ungenügend gesichert waren. Wie durch ein Wunder überlebte er jedoch das ganze Schlamassel.

    »Adanos ist heute wohl mit den Dummen«

    meinte der Sohn des Ulfs zu ddem Typen, der neben ihm stand und der das Spektakel ebenfalls verfolgt hatte.

    »Also dann, ich glaube, es macht wenig Sinn, hier noch Maulaffen feilzuhalten, lass uns mal zu den Typen gehen, die wenigstens etwas Ahnung von dem zu haben scheinen, was sie tun«

    Mit diesen Worten machte sich der Jäger auf, um zu der Gruppe jener aufzuschließen, die nicht so sehr vor Angst bibberten wie der Rest und die er zumindest teilweise auch schon auf dem Übungsplatz gesehen zu haben meinte, wobei er dies bei der aktuellen Dunkelheit natürlich nicht mit Sicherheit sagen konnte.

  19. View Forum Posts #339
    Provinzheld Raminus's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
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    Ein hübsches Durcheinander hatte der Jagdtrupp da gestern Abend hinterlassen. Gut die eigentliche Ursache war der gewaltige Blutfliegenangriff gewesen, aber diese Viecher rissen keine Bäume um, um die sich die Holzfäller jetzt kümmern mussten. Raminus war auch vor Ort, doch merkte man sofort, dass es ihm nicht sonderlich gut ging. Normalerweise einer der Ersten, die ein Lied zur Arbeit pfiffen, war er heute einer der Ruhigsten. Seine Arbeit verrichtete er ohne großes Zögern, doch gesundheitlich war er einfach fertig. Er wusste nicht, ob das was mit dieser Magie zu tun hatte und dem ganzen Drumherum oder ob er einfach nur ganz normal krank wurde. Die ganzen Gedanken, die er sich machte zu den vielen Eindrücken, die neuerdings auf ihn einprasselten, ließen jedoch auf ersteres schließen.

    Der Anblick, der sich den Holzfällern geboten hatte war sicherlich kein schöner, das totale Chaos, aber auf den Hünen wirkte es mehr wie ein Schlachtfeld, mit allen Grausamkeiten, die dazu gehörten. Die Vorstellung nicht einfach nur Holz sondern vielmehr Leichen abzutransportieren plagte seinen Verstand. Noch dazu waren die Leichen viel zu groß um sie einfach zu weg zu tragen und sie mussten sie mit ihren Äxten…
    Raminus wurde fast schon schlecht bei diesen Gedanken und es war beinahe unvermeidlich, dass auch Erinnerungen wieder wach wurden, Erinnerungen an den Krieg auf dem Festland, seine junge Familie. Der Kahlkopf hielt kurz inne und ließ sich danach noch einen großen Holzscheit mehr aufladen. Die Anstrengung durch die Arbeit würde seinen Schmerz vielleicht ein klein wenig verdrängen…

  20. View Forum Posts #340
    Deus Ornlu's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
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    Ornlu sah es schon kommen. In nächster Zeit würde es Unmengen an Blutfliegenkram in Schwarzwasser geben. Talismane um sich vor den Viechern zu schützen, Blutfliegenpastete, Blutfliegenpfeile, Blutfliegengiftphiolen, Blutfliegenfederkostüme und was es sonst noch so gab. Schwarzwassers einfache Leute waren in der Hinsicht berechenbar und das gehörte sich eben auch so. Hier hatte man wenig, hier war man wenig, aber man machte eben das Beste daraus - so irgendwie.

    Die jüngste Sumpfkrauternte würde aber wohl leider unter den Blutfliegen leiden. Lester meinte die Hälfte der Pflanzen wäre zu sehr angeknabbert worden. Gut - dies hieß dann auch wohl halbe Rationen für alle die es umsonst bekamen und höhere Preise für Leute die es hier kauften.
    In den nächsten Monaten gäbe es ja dann schon die nächste Sumpfkrautaussaat und dann würde sich manches wohl wieder regulieren. Als Ornlu sich dann von Lester verabschiedete, lief er auch bei den Holzfällern vorbei, die dann doch etwas mehr zu schaffen hatten. Er hatte einfach gegrüßt und wäre wohl weiter gegangen, wäre da nicht etwas gewesen.
    Als er sich ihnen zuwandte und sich ein klein wenig für die Magie öffnete, nahm er es mehr wahr. Seine Augen suchten und wurden gefunden. Einer der Holzfäller war es und er blickte Ornlu seltsam an. Eine Glatze war wohl das markanteste an jenem, doch auch an Größe überzeugte der Kerl.

    "Bewahre. - Vielleicht spürst du nun etwas seltsames. Vielleicht irre ich mich auch nun und es ist mehr etwas, was die sterbenden Bäume ausstrahlen. Wie dem auch sei. Wenn du denkst, dass du Hilfe besonderer Art brauchst betrete den Baum und sag, dass du Ornlu suchst. Die Natur hat unzählige Pfade des Lebens und manche Pfade kreuzen sich. - Auf bald.", sprach der Druide und nickte dem Hünen einfach zu. Dann schritt er davon.

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