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  1. View Forum Posts #221
    General alibombali's Avatar
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    alibombali is offline
    Quote Originally Posted by Jünger des Xardas View Post
    Joa, im ersten Teil unterscheidet er sch nicht groß von den anderen Freunden. In Teil 2 bahnt sich das schon etwas an. Aber das meiste wird wohl wirklich in Teil 3 kommen - oder danach
    Ach, du meinst sicher die Gründung von Tooshoo!

    Aber auch weil ich es schon im Spiel immer unlogisch fand, dass die alle Rüstungen aus Drachenschuppen tragen,
    Bei der leichten Drachenjägerrüstung wurd glaub ich gar nicht erwähnt, woraus sie besteht. Farblich käme es natürlich hin, verglichen mit den anderen Rüstungen.[/QUOTE]

    Erst war ich ja richtig schockiert. Auf das Kapitel bin ich zur Abwechslung mal nämlich auch heute noch einigermaßen stolz. Da hat mich so viel Kritik überrascht. Aber am Ende ist es ja doch ganz gut weggekommen. Ich bedanke mich
    Auf das Kapitel kannst du auch getrost stolz sein. Waren ja alles nur Kleinigkeiten oder Dinge, die auch anders gegangen wären und mir dann vielleicht ein bisschen besser gefallen hätten.
    ~Brüchiger Friede~ ~Auf den Spuren der Vergangenheit~ ~Lutero und die steinharte Gaganuss~ ~Die Völker~
    ~Der Mauerschütze
    ~~queer and magic~~Im Hexentopf, im Hexentopf...~~Letzte Gedanken~ ~Extraschicht für Meister Saddel~


    [...] aber für mich verkörpert Ali () durchaus das Bild eines in der nationalen Seele zutiefst gedemütigten Deutschen, den es jeden Tag wurmt, dass er sich als Herrenmensch und zweifacher Weltkriegsverlierer mit den Briten auf Mallorca einen Krieg um die besten Sonnenliegen liefern muss. Aber immerhin bleibt ihm ja noch der Fußball... (Kelv)




  2. View Forum Posts #222
    Ehrengarde Lord Regonas's Avatar
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    Lord Regonas is offline
    Zensiert mit Zensiert:

    Endlich gibt es mal wieder etwas von dir zu lesen, ist ja doch schon eine ganze Weile her, seit dem letzten Mal

    Karuk und Gonzales sind jedenfalls auf ihren Weg durch die Wüste aneinandergeraten und dass ganze hast du durchaus gut in Szene gesetzt. Vor allem gefällt es mir wie üblich, dass du weiterhin so detailreich die Umgebung darstellst.

    Zitat:
    so war er er von ihr gelähmt.
    Da ist allerdings etwas zuviel

    Das Gonzales sich nicht gegen den Assasinen behaupten kann, so sehr er es auch versucht, ist absolut offensichtlich und ebenfalls ssehr gut gelungen, der Dialog überzeugt auf ganzer Ebene.
    Auch dass der Assasine so etwas wie sein Beschützer spielt ist natürlich genial
    Einerseits will Gonzales den Kerl loswerden und andererseits ist er ohne ihn hinüber, wirklich gut inziniert
    Glücklicherweise kommen dann aber sogar scheinbar noch zwei weitere Assasinen in die Stadt, was das ganze natürlich auch wieder spannender machen dürfte. Gonzales wird dann ganz nebenbei an die Wache des Assasinen abgespeist und nun ja...

    Ich freue mich bereits auf die Fortsetzung
    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul,
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  3. View Forum Posts #223
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    Lord Regonas is offline
    Quote Originally Posted by Oblomow View Post
    Komentar zu Lord Regonas mit seiner unendlichen Geschichte Das Siegel, Kapitel 3 Sie wird enden, keine Sorge, zumindest arbeite ich dran

    Zunächst wieder Fehler Oje


    also falls du hier Verkehrsschilder gemeint haben solltest, passt das, ansonsten würde ich dir eher "Schilde" als Plural nahelegen. Klar

    Ich würde hier zum einen "über die" schreiben, auch wenn das andere hier auch richtig sein könnte, zum anderen heißte es "Tagen" in diesem Fall

    Donnern

    Das ist ja widerwärtig, wem hat er denn das zweite Gesicht rausgeschnitten? Nein natürlich nicht

    dem

    Und in Wirklichkeit war er nicht gepflegt geworden? Doch na klar

    Donnern

    zerfallenen

    Schilde

    waren gewaltsam zerstört worden oder waren im Laufe der Zeit eingestürzt.
    Aber nebenbei ändert sich da die Erzählweise iwie...

    hinauf des Hafenviertels? srsly? Ja

    mach daras besser in der Mitte, im Zentrum, dem Knotenpunkt und Herz der Stadt oder lösche alternativ vielleicht einen der beiden Begriffe
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    ein schauderhaftes heulen ertönen

    Heulen

    mach mal das erste "an" weg

    Schilde

    Inneren

    aufgesogen

    den

    Fragezeichen wäre besser, auch beim nächsten Satz


    das

    dem Ende

    verbranntem

    dem

    massivem

    gebaut gewesen zu sein

    entfernten

    Das war viel, ich hoffe das wird verbessert im Gegensatz zu den ersten beiden Kapiteln. Nun ja ich hatte nicht erwartet, dass noch soviele Fehler darin enthalten sind, da muss ich wohl nochmal gründlichst ran.

    Jetzt will, nein, muss ich noch etwas zum Stil dieses Kapitels verlieren, den finde ich nämlich hier ziemlich mies, es liest sich träge, nicht zuletzt, weil hier Dauernd nur rostige Schwerter, zerbrochene Schilde und blablabla rumliegen, das ist wirklich nicht sonderlich abwechslungs-, noch einfallsreich. John würde wohl sagen, dass das schnell auf dem Scheißhaus hingeschmiert wurde, auch wenn er das damals wahrscheinlich nicht gesagt hat Omg
    Wirklich, dass es so schlimm ist, hatte ich nicht erwartet und da ich bisher auch nur John als Kritiker hatte, ich das Kapitel bereits seit der Kritik schon bearbeitet hatte, dachte ich, es wäre besser geworden


    Ein weiteres Beispiel jener grauenvollen Einfallslosigkeit will ich hier noch aufzeigen, damit du konkret weißt, was ich meine:






    Dass das alles vollkommen und völlig zerstört und verfallen ist, ist ja schön und gut, dass du uns das in sechs Sätzen oder so immer gleich sagst, ist es nicht.

    Und ich habe noch etwas gegen bestimmte wörtliche Reden, die vielleicht gar nicht so schlecht sind, dafür aber verdammt schlecht in Szene gesetzt wurden, das Extrembeispiel hier:


    Als Leser denkt man hier durchgehend an Cpt. Obvious, was sollte das denn auch sonst sein, wenn da ein Schmiedeofen steht.
    Nebenbei, weiß ich auch nicht wie man rufend flüstert. Da hast du vollkommen Recht.

    Also vom Stil her, alles nicht so der Renner und auch der Satzbau rumpelt teils durch die khorinschen Lande, ohne Gefangene zu machen. Das suchst du aber lieber selber raus.

    Schauen wir also noch auf den Inhalt, der die letzte Chance ist, dieses Kapitel herumzureißen.

    Die Crew ist nun also gelandet und hat das Versorgungscamp errichtet sowie die Späer losgeschickt. Die Soldaten machen sich in die Hose, alles nicht sonderlich spektakulär, aber oka soweit.

    Danach kommen die Späher zurück und berichten vom zerstörten Khorinis, sodass die Truppen nun losgeschickt werden können und die Stadt durchstreifen.

    Dass du dann die Geschichte in Szenen der einzelnen Trupps aufteilst ist eigentlich eine recht gute Idee, Donovan kommt uns durch die Szene mit den Skeletten auf dem Bett etwas näher, obwohl ein Metallgestell dochrecht unüblich für Khorinis insgesamt und erst recht fürs Hafenviertel ist, würde ich meinen. Die Szene hätte auch noch mehr ausgeschmückt werden können. Durchaus

    Auch nett ist eigentlich die Szene mit diesem unbekannten Wesen, ob es wirklich etwas war oder Einbildung weiß man selbst als Leser nicht so recht, spannend ist das jedenfalls. Ein Lichtblick

    Interessant sind auch die halbzerstörten Häuser, iwie erinnert mich die ganze Szene jetzt so ein bisschen an dieses "firin my laz0blaaaaaaaaaaaargh"-Meme, als ob eine riesiger Todesstrahl durch die Stadt ging. Das wird sich sicher noch auflösen. Hä?
    Ich weiß nicht einmal, wovon du redest


    Die Treffszene am Tor finde ich dann etwas unspektakulär, geht aber schon und dieses Licht am Ende macht zumindest Lust auf das nächste Kapitel.


    Aber insgesamt reicht das alles nicht, zumal die guten Szenen auch noch besser hätten verkauft werden können, das Kapitel liest sich zäh wegen einem starken Anflug von Einfallslosigkeit, der fast schon einer Zumutung gleichkommt. Der Satzbau ist auch nicht so pralle, die Athmospähre wird durch die zu kurzen Ausführungen so stark beschädigt, dass ich zu kaum einem Zeitpunkt so wirklich in dieses zerstörte Khorinis im Regen eintauchen konnte, was ich aber gern getan hätte.

    Fazit: Kapitel zum abhaken, was Anderes scheinst du auch nicht so wirklich gemacht zu haben. Ich hoffe, dass das ein Ausrutscher ist.

    Oblomow Ende
    Danke für diese kritik des dritten Kapitels. Also ich kann dir mit Sciherheit nicht versprechen, ob es das letzte Kapitel gewesen ist, dass so... naja gewesen ist, doch nun kann ich endlich auch mal eine Geschichte nicht nur John-irieren sondern richtig Korigieren

    Vielen lieben Dank
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  4. View Forum Posts #224
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    Zensiert is offline
    Quote Originally Posted by Lord Regonas View Post
    Zensiert mit Zensiert:

    Endlich gibt es mal wieder etwas von dir zu lesen, ist ja doch schon eine ganze Weile her, seit dem letzten Mal
    allerdings
    Karuk und Gonzales sind jedenfalls auf ihren Weg durch die Wüste aneinandergeraten und dass ganze hast du durchaus gut in Szene gesetzt. Vor allem gefällt es mir wie üblich, dass du weiterhin so detailreich die Umgebung darstellst.
    so detailreich war das doch diesmal gar nicht

    Da ist allerdings etwas zuviel
    allerdings
    Das Gonzales sich nicht gegen den Assasinen behaupten kann, so sehr er es auch versucht, ist absolut offensichtlich und ebenfalls ssehr gut gelungen, der Dialog überzeugt auf ganzer Ebene.
    Auch dass der Assasine so etwas wie sein Beschützer spielt ist natürlich genial
    Einerseits will Gonzales den Kerl loswerden und andererseits ist er ohne ihn hinüber, wirklich gut inziniert

    Ich hoffe mal, dass ich die Situation richtig dargestellt habe, die Terroristen existieren ja eigentlich gar nicht, aber Gonzales hatte sie schließlich erfinden müssen um nicht selbst hingerichtet zu werden...

    Glücklicherweise kommen dann aber sogar scheinbar noch zwei weitere Assasinen in die Stadt, was das ganze natürlich auch wieder spannender machen dürfte. Gonzales wird dann ganz nebenbei an die Wache des Assasinen abgespeist und nun ja...
    Das sind ja auch nicht irgendwelche sondern jene aus dem ersten Kapitel
    Ich freue mich bereits auf die Fortsetzung
    Und mich freut natürlich dieses positive Feedback. Ich hoffe mal nur, dass es nicht auf falscher Wahrnehmung der Lage basiert. Aber auch so vielen Dank für den Kommentar

    Fortsetzung gibts dann wieder irgendwann
    ZENSIERT

  5. View Forum Posts #225
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    clueless is offline
    Hallo Nhoj ... äh ... John!

    Hier meiner Stellungnahme zu Deiner letzten Kritik an meiner Story ...

    Endlich ist es soweit, ich finde Zeit für clueless und "Aus dem Tagebuch eines Namenlosen" - hätte ich wohl früher lesen sollen, allzulang ist der neue Abschnitt ja nun auch wieder nicht.

    "... ihrer Seelen rumorendes Verlangen nach Zuflucht und friedvoller Besinnung! Demnach begab sich der Trinkfreudige nur allzu gerne in seine Welt des alkoholbeflügelten Rausches, schien ihm dies doch zugleich ein verlässlicher Ort des sehnsuchtsvollen Erinnerns, wie auch des süßen Vergessens."

    Oh ja, davon ist die Geschichte wirklich Zeuge. Neben den kulinarischen Schlemmereien in fester Form natürlich.

    Das mit den Schlemmereien ... du hast das ja schon öfter erwähnt, aber jetzt wird es mir erst bewusst. Das sollte ich mir für den Nhoj im Hinterkopf behalten ... vielleicht werde ich ihm mal ein Bankett im Stile von „Kochkunst“ bereiten.

    "Leise zog ich mich immer weiter in den stockfinsteren hinteren Teil der Hütte zurück"

    Das hat einen gewissen Klang! Wobei ich mich noch nicht entscheiden konnte, ob ich ihn gut finde oder nicht.

    Dankeschön! Bist Du inzwischen zu einem Ergebnis gekommen, John?

    Insgesamt lässt sich über diesen Abschnitt vor allem eines sagen: Er ist wortgewaltig. Meuchler, Schlitzer, Bestie, Mordbrenner... und das sind nur die Begriffe, mit denen Butch in diesem Kapitel belegt wird! Auch der Rest ist ein Feuerwerk an Ausdruckskraft, wenn ich das mal so abgehoben sagen darf. Besonders gefiel mir der Teil vor dem Gespräch mit Aidan, was aber nicht heißen soll, dass der Dialog schlecht geraten ist. Vor allem die Hartnäckigkeit, mit der Aidan den Aufenthalt unseres "Dritten" verschweigt, ist zu bewundern. "Ohne Worte" Lediglich Cavalorns letzte Worte stoßen mir ein wenig als klischeehaft auf. Dass Aidan noch nicht tot ist, war die erste (schöne) Überraschung. Dass Cavalorn dann aber auch noch schicksalhafte letzte Worte röcheln musste, das war mir zu viel des Guten.

    Tztz ... und das bei der Omnipotenz des Bösen, das alltäglich im Verborgenen um uns lauert ... da kann des Guten doch nicht zu viel sein. Scherz beiseite ... diesen Punkt habe ich recht gerne gelesen. Warum? Ich wollte eine gewisse „Schockstarre“ beim Leser hervorrufen, die ihn überzeugt sein lässt, dass es den (so hoffe ich doch) inzwischen lieb gewonnenen Protagonisten an den Kragen gegangen ist. Das ist mir bei Dir vermutlich gelungen ... was ich gut finde, denn solche Effekte lassen mich selbst eine Geschichte immer sehr intensiv (mit) erleben. Der Reiz meiner Story liegt für mich im Besonderen darin, dass ich sehr viel Neuland betreten darf und auch immer wieder etwas Neues (für mich) ausprobiere. So spiele ich auch gerne mit der Selbstironie und, wie soll es anders sein, mit dem Klischee ... Du kennst mich bisher am Besten und Du weißt ... ich schreibe so gut wie immer mit Hintergedanken.

    Dennoch freue ich mich auf baldige Fortsetzung (die ich hoffentlich dann auch etwas rascher lesen werde).
    Danke! Und noch mal Danke für Deine Treue! Die Fortsetzung ist kontinuierlich in Arbeit und wird demnächst hier in diesem Forum auftauchen ...

    Gruß,

    clueless

  6. View Forum Posts #226
    Womancier John Irenicus's Avatar
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    John Irenicus is offline
    Quote Originally Posted by clueless
    Dankeschön! Bist Du inzwischen zu einem Ergebnis gekommen, John?
    Kurz und knapp: Nein. Immer noch nicht.




    ------------------------------------------------------------------------------
    Weil ich gerade Zeit habe, hole ich die drei Abschnitte von MiMos "Luteros Ultimatum" nach.

    Er war der Einzige in Luteros Diensten, der nicht durch Schulden zu seiner Arbeit gezwungen wurde. Er war der Verwalter seines Imperiums, eine Stelle, die er nur durch harte Arbeit erreicht hatte. Zu den Aufgaben dieser Stelle gehörte auch die allmorgendliche Berichterstattung. So konnte Lutero seine Entscheidungen dann schön faul von zu Hause aus tätigen und dann war es an ihm die Befehle in die Tat umzusetzen. Eigentlich war er, Matteo, das Rückgrat des Imperiums. Doch er war froh, nicht an Luteros Stelle zu sein. Denn alle hassten ihn. Aus gutem Grund. Jeder, der auch nur noch so kleine Schulden bei ihm hatte, wurde mit Wucherzinsen in den Ruin getrieben und dann dazu gezwungen für ihn zu arbeiten.
    Mir gefällt die Struktur nicht, mit der du das erzählst. Du deutest die Sache kurz in einem Satz an, schiebst zwei Sätze dazwischen und greifst den ersten Satz wieder auf... das ist so ein gewisser Schlenker in der Erzählweise. Ich mag das nicht, weil es auf so kurzer Distanz einfach nur wiederholend wirkt, denn bei der zweiten Erwähnung kommt zu wenig Neues hinzu, was man sich nicht schon anfangs hätte denken können.

    Nervös machte er die kleinsten Schritte auf den Schemel zu, als ein Rumoren durch den scheinbar doch noch lebenden Fleischhaufen ging und dieser sich mühsam halb aufrichtete.
    Das ganze Drumherum schien auf einen würdigen PotM-Kandidaten hinzudeuten, mit dieser scheinbar-Unsicherheit hast du dir das aber kaputtgemacht.
    Wenn ich das sage, bedeutet das natürlich im Umkehrschluss, dass ich den Rest dieses Abschnitts wirklich gut finde. Matteos Begegnung mit Stolker, einem typischen (Geldschneider?-)Arzt wie man ihn sich halt vorstellt, von Exzentrik geprägt und arrogant. Da frage ich mich nur, warum, ganz im Gegensatz zu seiner Art, diese Stelle existiert:
    Der adrette, purpurne Anzug mit goldenem Spitzenbesatz hätte arrogant wirken können, doch das tat er nicht.
    Denn dass der Anzug nicht arrogant wirkt, kann dann ja eben nur an der Person Stolkers liegen - doch der ist ja gerade noch viel mehr arrogant! Das passt meiner Meinung nach also nicht zusammen. Abgesehen davon aber gelungen, ebenso wie Luteros Verhalten, als Wambo Vitalia zurückbringt. Auch Wambo offenbart dann mal wieder Fiesheiten. Es ist toll zu sehen, wie es mehr und mehr nicht mehr um Lutero, sondern auch um alle anderen aus Khorinis geht: Wambo, Stolker, Larius, irgendwo auch Matteo - sie alle sind ja irgendwo ziemlich Dreckssäcke, und leidtragende bei allem scheint tatsächlich Vitalia zu sein. Neben Snaf, der jedoch schon den (Koch-)Löffel abgeben musste...
    Besonders gefallen haben mir aber die Beschreibungen von und um Lutero, wie er da quabbelig liegt und einfach nur ekelig ist. Das hatte was von den Beschreibungen aus "Eine sympathische Stadt" vom reizlosen Sexgott. Andererseits gab es aber auch ein paar lunovisartige Stellen... gute Mischung!

    Der neue Sklave, seinen Namen hatte sie noch nicht erfahren, steckte seinen Kopf durch die Tür zur Küche, musterte sie kurz und zog sich dann wieder zurück. Wie er sie nicht nervte. Lutero hatte ihm ganz offensichtlich befohlen, sie im Auge zu behalten, und das tat er auch.
    Verstehe ich nicht...

    Die dichten, schwarzen Haare des Sklaven und seine buschigen, schwarzen Augenbrauen und seine unergründlichen, tief liegenden Augen behagten ihr nicht. Sein Körperbau war klobig, wie mehrere schlecht aufeinander gesetzte Findlinge, die man irgendwie miteinander verleimt hatte, und genau so bewegte er sich auch. Lutero hatte ihn von Matteo von der Lordmarin kaufen lassen.
    Die Stelle wiederum gefällt mir - ist gut geschrieben!

    Was vor allem im zweiten Abschnitt wieder deutlich wird: Lutero isoliert sich mehr und mehr, und Stolker tut sein Übriges dazu: Selbst Matteo als nun wohl doch enger Vertrauter Luteros ist nicht mehr wünscht. Wobei das ja eher auf Stolkers Mist allein gewachsen ist. Er spielt sich da als Berater auf, der Entscheidungen seines Chefs abnimmt. Dadurch wird er ja auch zum direkten Gegenspieler Vitalias, die sich die eigenmächtigen Entscheidungen des Arztes dann gekonnt zunutze macht...
    Ich hatte dabei eigentlich erwartet, dass Vitalia den fetten Lutero mittels dieser Aufregerei jetzt schon endgültig ins Grab bringt, aber das wäre wohl auch ein wenig zu unglaubwürdig gewesen - und hätte die Geschichte wohl leider enden lassen müssen.
    Von daher bin ich gespannt, wie es nun weitergeht... vor allem mit Stolker.

    Gute Fortsetzung!


    Fehler:
    Der große scharlachrote Fleck in ihrem Nachthemd war nicht rausgegangen und sie hatte es noch nicht gewagt, Lutero um einen Neuen zu bitten.
    ------------------------------------------------------------------------------

  7. View Forum Posts #227
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    MiMo is offline
    Quote Originally Posted by John Irenicus View Post
    ------------------------------------------------------------------------------
    Weil ich gerade Zeit habe, hole ich die drei Abschnitte von MiMos "Luteros Ultimatum" nach.
    Das freut mich!


    Mir gefällt die Struktur nicht, mit der du das erzählst. Du deutest die Sache kurz in einem Satz an, schiebst zwei Sätze dazwischen und greifst den ersten Satz wieder auf... das ist so ein gewisser Schlenker in der Erzählweise. Ich mag das nicht, weil es auf so kurzer Distanz einfach nur wiederholend wirkt, denn bei der zweiten Erwähnung kommt zu wenig Neues hinzu, was man sich nicht schon anfangs hätte denken können.
    Hm... ich versteh was du meinst, finde die Gedankenführung aber eigentlich ganz schlüssig. Ist aber wohl tatsächlich am besten, wenn ich die Sachen aus dem letzten Satz irgendwie in den ersten reinwurschtel und den Grund dafür, dass Matteo nicht an Luteros Stelle sein möchte offen lasse. Dann kann man sich selbst das fieseste denken.


    Das ganze Drumherum schien auf einen würdigen PotM-Kandidaten hinzudeuten, mit dieser scheinbar-Unsicherheit hast du dir das aber kaputtgemacht.
    Gehört da anscheinend hin?
    (Allerdings wurde doch gleich mit dem ersten PotM bewiesen, dass Fehler in Sätzen sich nicht disqualifizierend für diese auswirken. )
    Wenn ich das sage, bedeutet das natürlich im Umkehrschluss, dass ich den Rest dieses Abschnitts wirklich gut finde. Matteos Begegnung mit Stolker, einem typischen (Geldschneider?-)Arzt wie man ihn sich halt vorstellt, von Exzentrik geprägt und arrogant. Da frage ich mich nur, warum, ganz im Gegensatz zu seiner Art, diese Stelle existiert:
    Denn dass der Anzug nicht arrogant wirkt, kann dann ja eben nur an der Person Stolkers liegen - doch der ist ja gerade noch viel mehr arrogant! Das passt meiner Meinung nach also nicht zusammen.
    Stolker ist arrogant, wirkt aber auf den ersten Blick überhaupt nicht so. Arrogant ist er ja auch wirklich nur zu denen, die unter ihm stehen. Zu Lutero und den anderen, die ihm gleich- oder übergestellt sind, verhält er sich ja beinahe so unterwürfig wie ein Diener. So sollte es zumindest sein. Da steckt auch der Gedanke drin, dass er nur aufgrund seiner galanten Art zu reden und seinem charismatischen Auftreten als bester Arzt des oberen Viertels gefeiert werden könnte.

    Abgesehen davon aber gelungen, ebenso wie Luteros Verhalten, als Wambo Vitalia zurückbringt. Auch Wambo offenbart dann mal wieder Fiesheiten. Es ist toll zu sehen, wie es mehr und mehr nicht mehr um Lutero, sondern auch um alle anderen aus Khorinis geht: Wambo, Stolker, Larius, irgendwo auch Matteo - sie alle sind ja irgendwo ziemlich Dreckssäcke, und leidtragende bei allem scheint tatsächlich Vitalia zu sein. Neben Snaf, der jedoch schon den (Koch-)Löffel abgeben musste...
    Naja, Rupert und Matteo sind genau wie alle anderen bei Lutero arbeitenden ja auch noch leidtragende. Ist ja nicht so, dass die alle speziell was gegen Vitalia haben. Die fängt ja so langsam auch an sich wirksam zu wehren... Irgendwie ist die Story zu einer richtig schönen Telenovela verkommen.
    Besonders gefallen haben mir aber die Beschreibungen von und um Lutero, wie er da quabbelig liegt und einfach nur ekelig ist. Das hatte was von den Beschreibungen aus "Eine sympathische Stadt" vom reizlosen Sexgott. Andererseits gab es aber auch ein paar lunovisartige Stellen... gute Mischung!
    Da bin ich doch noch meilenweit von entfernt.

    Verstehe ich nicht...
    Wegen der Verneinung?

    Die Stelle wiederum gefällt mir - ist gut geschrieben!
    An die Stelle kann ich mich gar nicht erinnern. Klingt ja eher nach Golem als Mensch...
    Was vor allem im zweiten Abschnitt wieder deutlich wird: Lutero isoliert sich mehr und mehr, und Stolker tut sein Übriges dazu: Selbst Matteo als nun wohl doch enger Vertrauter Luteros ist nicht mehr wünscht. Wobei das ja eher auf Stolkers Mist allein gewachsen ist. Er spielt sich da als Berater auf, der Entscheidungen seines Chefs abnimmt. Dadurch wird er ja auch zum direkten Gegenspieler Vitalias, die sich die eigenmächtigen Entscheidungen des Arztes dann gekonnt zunutze macht...
    Ich hatte dabei eigentlich erwartet, dass Vitalia den fetten Lutero mittels dieser Aufregerei jetzt schon endgültig ins Grab bringt, aber das wäre wohl auch ein wenig zu unglaubwürdig gewesen - und hätte die Geschichte wohl leider enden lassen müssen.
    Oha, so schlimm wirds dann wohl doch noch nicht gewesen sein. Find ich aber gut, dass du diese Stelle im Vergleich zu Oblomow realistischer findest.
    Von daher bin ich gespannt, wie es nun weitergeht... vor allem mit Stolker.
    Stolker vs Vitalia

    Gute Fortsetzung!


    Fehler:
    So langsam sollte ich bei der Story wohl wirklich mal mit der Fehlerbereinigung beginnen...
    ------------------------------------------------------------------------------
    Ein digges Danke für den Kommentar, das darin enthaltene Lob und das Lesen der Posts überhaupt!

  8. View Forum Posts #228
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    John Irenicus is offline
    Quote Originally Posted by MiMo View Post
    Wegen der Verneinung?
    Ja... ich verstehe einfach nicht, was das soll. Das musst du mir erklären.



    Und bis dahin vertreibe ich mir meine Zeit mit den zwei von mir noch ungelesenen Abschnitten aus "Sabaody".

    denn alle fingen an ihre Bambusstöcke auszupacken


    Doch plötzlich zurrte sie das Schnürband wieder fest und klaubte die Stöcker wieder auf.
    Soll das wirklich "Stöcker" heißen, oder ist das r zu viel?

    Die drei Veteranen hatten die Aufgabe ihre Zelte aufzuschlagen währenddessen an Phiolf, Rokhard, einem Mann, der statt einem Bogen eine kleine Harfe auf den Rücken geschnallt hatte, und Trandir, dem Kräuterarzt der Gruppe, vergeben und berieten ihre weitere Vorgehensweise.
    In diesen Satz hast du zu viel reingequetscht. Der Relativsatz zu Rokhard sprengt da wirklich den Rahmen.

    „Meine Güte, sind das viele Rüstungen“, fand Melchior und fuhr sich durch sein spärliches Haar.
    Ist das Absicht, das Melchior hier wie so ein alter Opa klingt, der sonst nix besseres zu sagen weiß als das Offensichtliche zu kommentieren?

    Senex wandte sich ab und ging zwei Schritte auf die erste Reihe der Soldaten zu. „Das kann doch nicht euer ernst sein! Letztes Mal haben wir schon unser Leben aufs Spiel gesetzt und jetzt sollen wir das wieder tun? Wozu schleppen wir die Waldläufer denn mit durch den Dschungel? Sie waren uns bisher mehr Klotz am Bein als Hilfe!“
    Ganz schön arrogant, der Senex!
    Ist jedenfalls ziemlich amüsant, wie er sich da die ganze Zeit verhält - auch der "Beleidigungstest" am Ende ist gelungen und lockert das Ganze wieder einmal schön auf.

    „Wenn es zu viele sind, ziehen wir uns auf die Treppe zurück. Die ist leicht zu verteidigen“, versuchte Senex das Argument zu entkräftigen.
    Hm... "entkräftigen" klingt sehr nach Papierdeutsch... klingt "entkräften" in deinen Ohren denn nicht besser?

    Insgesamt finde ich die beiden Kapitel jedenfalls nicht ganz so mitreißend wie andere Teile der Geschichte. Das liegt vor allem daran, dass die drei Alten - liegt wohl in der Natur der Sache - etwas träge am Werk sind. Vor allem aber bin ich von den wendungs- und ideenreichen Kämpfen aus "Vollzeitmann" wohl zu sehr verwöhnt. Hier geschieht nicht viel außer, dass - sehr vorhersehbar - eine Vielzahl von Rittern gleichzeitig erwacht. Da hätte ich doch mehr erwartet! Vielleicht kommt das aber noch. Letzten Endes waren das jetzt wohl ein paar Übergangsszenen, um überhaupt zum dritten Tempel zu gelangen. Ein Lob kann ich für die beiden Kapitel aber nicht verteilen! Eher ein anerkennendes Nicken. Verbunden mit der Forderung, in kommenden Abschnitten wieder etwas mehr zu bieten...

    Fehler:
    Der Dritte Hieb traf den von rostigem Metall beschützten Brustkorb des Gegners, der unter dem Schlag berstete.
    Kleiner Fehler... abgesehen davon kommt mir die Form "berstete" aber auch irgendwie komisch vor...

  9. View Forum Posts #229
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    Laidoridas is offline
    Quote Originally Posted by John Irenicus View Post
    Kleiner Fehler... abgesehen davon kommt mir die Form "berstete" aber auch irgendwie komisch vor...
    Das liegt daran, dass es "barst" heißen muss.

  10. View Forum Posts #230
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    John Irenicus is offline
    Quote Originally Posted by Laidoridas View Post
    Das liegt daran, dass es "barst" heißen muss.
    Klingt wie der Name eines typischen Kindesentführers... "Wolfgang Barst" oder so.

    Edit: Oder nee - "Jürgen Barst"! Das klingt noch besser.
    Last edited by John Irenicus; 21.04.2012 at 20:04.

  11. View Forum Posts #231
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    MiMo is offline
    Quote Originally Posted by John Irenicus View Post
    Ja... ich verstehe einfach nicht, was das soll. Das musst du mir erklären.
    Findest du nicht auch, dass das Wetter abscheulich ist?
    Vielleicht kein allzu überzeugendes Beispiel...
    Verneinst du Sachen nicht manchmal auch einfach so im gesprochenen Deutsch, obwoh du genau das Gegenteil meinst? (Hab ich hier übrigens ganz unbeabsichtigt gleich noch einmal eingebracht.)
    Ich bin da jetzt auch irgendwie sehr unsicher, wie ich das begründen soll. Für mich hört es sich einfach total alltäglich an. Aber vielleicht ist das genau wie die dreifache Verneinung nur ein regionaler Sprachgebrauch... Wäre aber wohl tatsächlich besser, das nicht einfach rauszustreichen. Da bricht dem Satz ja kein Zacken bei aus der Krone, und man sollte nun wirklich nicht auf den Gedanken kommen, dass Vitalia Luteros Spitzel nicht hasst.

    Und bis dahin vertreibe ich mir meine Zeit mit den zwei von mir noch ungelesenen Abschnitten aus "Sabaody".





    Soll das wirklich "Stöcker" heißen, oder ist das r zu viel?
    Letzteres. Glaube ich.

    In diesen Satz hast du zu viel reingequetscht. Der Relativsatz zu Rokhard sprengt da wirklich den Rahmen.
    Da liegt das Problem viel tiefliegender.
    Ich hab es einfach immer noch nicht geschafft, alle 27 Waldläufer vorzustellen oder zu erwähnen. Ich finde es inzwischen einfach merkwürdig, wenn da jetzt noch groß neue Charaktere eingeführt werden, obwohl die da schon so lange rumlaufen und die Story inzwischen so lang ist. Deshalb hatte ich vor die Verbleibenden so ganz beiläufig einzuführen, so dass gar kein großes Aufsehen darauf gezogen wird, dass die erst jetzt zum ersten Mal erwähnt werden und den Mund aufmachen, obwohl sie schon drei Wochen mit den anderen da rumlaufen. Da hab ich echt was verbockt.
    Und an der von der bemäkelten Stelle hab ich mir dann gedacht, dass es der passande Moment wäre, um schnell mal zwei Waldläufer reinzuschmuggeln. Damit das aber nicht nur einfach Namen sind, wollte ich die natürlich auch mit einer minimalen Vorstellung versehen. Das wäre viel auffälliger, wenn jeder noch seinen eigenen Satz hintergeschoben bekommt, als so in den Relativsätzen. Das ist aber, da stimme ich dir zu. Auch keine geniale Lösung. Irgendwie krieg ich das schon umformuliert.
    Abgeschweift... :/

    Ist das Absicht, das Melchior hier wie so ein alter Opa klingt, der sonst nix besseres zu sagen weiß als das Offensichtliche zu kommentieren?
    Er ist halt einfach baff.

    Ganz schön arrogant, der Senex!
    Ist jedenfalls ziemlich amüsant, wie er sich da die ganze Zeit verhält - auch der "Beleidigungstest" am Ende ist gelungen und lockert das Ganze wieder einmal schön auf.
    Ganz schön arrogant, ja, aber meiner Meinung nach nicht zu arogant für Senex. Den könnte ich mir sehr gut als eisernen Vertreter des Utilitarismus vorstellen.

    Hm... "entkräftigen" klingt sehr nach Papierdeutsch... klingt "entkräften" in deinen Ohren denn nicht besser?
    Jetzt wo dus sagst... finde ich, ja.
    Insgesamt finde ich die beiden Kapitel jedenfalls nicht ganz so mitreißend wie andere Teile der Geschichte. Das liegt vor allem daran, dass die drei Alten - liegt wohl in der Natur der Sache - etwas träge am Werk sind. Vor allem aber bin ich von den wendungs- und ideenreichen Kämpfen aus "Vollzeitmann" wohl zu sehr verwöhnt. Hier geschieht nicht viel außer, dass - sehr vorhersehbar - eine Vielzahl von Rittern gleichzeitig erwacht. Da hätte ich doch mehr erwartet! Vielleicht kommt das aber noch. Letzten Endes waren das jetzt wohl ein paar Übergangsszenen, um überhaupt zum dritten Tempel zu gelangen. Ein Lob kann ich für die beiden Kapitel aber nicht verteilen! Eher ein anerkennendes Nicken. Verbunden mit der Forderung, in kommenden Abschnitten wieder etwas mehr zu bieten...
    Irgendwie scheint ie Story seit dem ersten oder zweiten Tempel auf keinen grünen Ast mehr zu kommen. :/ Dass die Fortsetzung so lange auf sich hat warten lassen, lag übrigens daran, dass mir keine ultimativ zufrieden stellenden Schutzmechanismen für den dritten und vierten Tempel eingefallen sind.
    Dass die Kapitel nicht mit Vollzeitmann mithalten können, fasse ich mal als Lob für VZM auf.

    Fehler:

    Kleiner Fehler... abgesehen davon kommt mir die Form "berstete" aber auch irgendwie komisch vor...
    Ich glaube auch, dass das "barst" heißen müsste...
    Edit: Da bin ich btw auch ohne Laido drauf gekommen!

    Wo sind die Burlywoodstriche, die ich immer so geschickt zwischen meinen letzten Kommentar zu deinem Kommentar und mein Schlusswort mogeln konnte?

    Du kannst es dir denken, ich bin dir mächtig dankbar für diesen Kommentar und so!

  12. View Forum Posts #232
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    So langsam sollte ich bei der Story wohl wirklich mal mit der Fehlerbereinigung beginnen...
    allerdings
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    Ich kommentiere Edwin, Kapitel 44

    Fehlersuche

    blinzelte ein paar Mal und kämpfte
    duden meint paarmal
    Edwin hier her gekommen?
    glaube hierhergekommen wäre besser
    Viel mehr musste er
    Vielmehr
    ihnen machen, jene Personen
    ich glaube in dem Fall jenen
    so nahm er sich selbst war
    wahr
    Herr? Was ist mit euch? Wie ist euer Name?
    Euch
    Euer

    noch etwas, das ich speziell ansprechen will:

    ein wenig klarer zu werden. Der dichte Nebel in seinen Gedanken hatte sich ein wenig verflüchtigt
    das ist mir ein wenig zuviel an ein wenig


    So dann mal allgemein zu dem ganzen Rest, was dieses Kapitel zu bieten hat.

    Im Grunde genommen ist dieses Kapitel ja in zwei Hälften eingeteilt, so wie ich das sehe. Die erste besteht aus den Gedanken und Kommentaren der Leser, der zweite führt dann normal die eigentliche Geschichte fort.

    Jedenfalls entsteht dieser Eindruck, wenn Edwin wie der Leser sich unsicher über die Halluzination ist oder sich Gedanken über deren Bedeutung macht, man kannd as natürlich aber auch als dreiste Mystifizierung des vorigen Kapitels sehen, dass man sich da doch bitte nochmal drüberhängen sollte weill es so tiefgehend ist, ich habe die Kommentare dazu noch nicht gelesen ob das nötig gewesen wäre

    Auch der Frage, die wohl nicht nur mich oft verfolgt hat, ob es Edwin denn nicht eigentlich zu einfach hatte, wird nochmal aufgegriffen, alles, denke ich, kein Zufall.

    Ansonsten stolpert Edwin dann im zweiten Teil rastlos und geschwächt nach vorne, was relativ gut gelingt, ich picke mal sogar eine aus meiner Sicht besonders gelungene Stelle heraus:

    Erinnerungen überschnitten sich, kein Gedanke konnte zu Ende gedacht werden, ohne mit nicht weniger als zwei anderen zusammenhanglos vermischt zu werden.
    Das kommt mir wirklich bekannt, glaubwürdig und gut formuliert vor.

    Nun denn, irgendwann fängt Edwin danna uch ausgiebig zu lachen an, wohl mehr aus Schwäche denn wirklichen Spaßes und trifft auf irgendeine Person, bevor er wieder ohnmächtig wird.


    Nun, gutes Kapitel irgendwie, man könnte sich natürlich auch die Frage stellen, ob die vom Weingut denn einen Verletzten nicht hätten einholen können, aber lassen wir das Mal, wo du dich doch schon so schön mit dem leichten Weg Edwins auseinandergesetzt hast.

    Schön, Ende

    Josef Stalin: "Ein Mensch ein Problem, kein Mensch kein Problem"

  13. View Forum Posts #233
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    @John Irenicus
    Ich kommentiere Edwin, Kapitel 44

    Fehlersuche

    Für diese danke ich dir wie immer recht herzlich, habe bereits alles verbessert.



    So dann mal allgemein zu dem ganzen Rest, was dieses Kapitel zu bieten hat.

    Im Grunde genommen ist dieses Kapitel ja in zwei Hälften eingeteilt, so wie ich das sehe. Die erste besteht aus den Gedanken und Kommentaren der Leser, der zweite führt dann normal die eigentliche Geschichte fort.

    Jedenfalls entsteht dieser Eindruck, wenn Edwin wie der Leser sich unsicher über die Halluzination ist oder sich Gedanken über deren Bedeutung macht, man kannd as natürlich aber auch als dreiste Mystifizierung des vorigen Kapitels sehen, dass man sich da doch bitte nochmal drüberhängen sollte weill es so tiefgehend ist, ich habe die Kommentare dazu noch nicht gelesen ob das nötig gewesen wäre

    Auch der Frage, die wohl nicht nur mich oft verfolgt hat, ob es Edwin denn nicht eigentlich zu einfach hatte, wird nochmal aufgegriffen, alles, denke ich, kein Zufall.
    Vermutlich wirklich kein Zufall.

    Ansonsten stolpert Edwin dann im zweiten Teil rastlos und geschwächt nach vorne, was relativ gut gelingt, ich picke mal sogar eine aus meiner Sicht besonders gelungene Stelle heraus:


    Das kommt mir wirklich bekannt, glaubwürdig und gut formuliert vor.

    Nun denn, irgendwann fängt Edwin danna uch ausgiebig zu lachen an, wohl mehr aus Schwäche denn wirklichen Spaßes und trifft auf irgendeine Person, bevor er wieder ohnmächtig wird.


    Nun, gutes Kapitel irgendwie, man könnte sich natürlich auch die Frage stellen, ob die vom Weingut denn einen Verletzten nicht hätten einholen können, aber lassen wir das Mal, wo du dich doch schon so schön mit dem leichten Weg Edwins auseinandergesetzt hast.
    Dann geht die Taktik ja auf.

    Schön, Ende
    Vielen Dank für den sehr wohlwollenden Kommentar.

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    Ich kommentiere Edwin, Kapitel 44

    Fehlersuche


    duden meint paarmal

    glaube hierhergekommen wäre besser

    Vielmehr

    ich glaube in dem Fall jenen

    wahr

    Euch
    Euer

    noch etwas, das ich speziell ansprechen will:


    das ist mir ein wenig zuviel an ein wenig


    So dann mal allgemein zu dem ganzen Rest, was dieses Kapitel zu bieten hat.

    Im Grunde genommen ist dieses Kapitel ja in zwei Hälften eingeteilt, so wie ich das sehe. Die erste besteht aus den Gedanken und Kommentaren der Leser, der zweite führt dann normal die eigentliche Geschichte fort.

    Jedenfalls entsteht dieser Eindruck, wenn Edwin wie der Leser sich unsicher über die Halluzination ist oder sich Gedanken über deren Bedeutung macht, man kannd as natürlich aber auch als dreiste Mystifizierung des vorigen Kapitels sehen, dass man sich da doch bitte nochmal drüberhängen sollte weill es so tiefgehend ist, ich habe die Kommentare dazu noch nicht gelesen ob das nötig gewesen wäre

    Auch der Frage, die wohl nicht nur mich oft verfolgt hat, ob es Edwin denn nicht eigentlich zu einfach hatte, wird nochmal aufgegriffen, alles, denke ich, kein Zufall.

    Ansonsten stolpert Edwin dann im zweiten Teil rastlos und geschwächt nach vorne, was relativ gut gelingt, ich picke mal sogar eine aus meiner Sicht besonders gelungene Stelle heraus:


    Das kommt mir wirklich bekannt, glaubwürdig und gut formuliert vor.

    Nun denn, irgendwann fängt Edwin danna uch ausgiebig zu lachen an, wohl mehr aus Schwäche denn wirklichen Spaßes und trifft auf irgendeine Person, bevor er wieder ohnmächtig wird.


    Nun, gutes Kapitel irgendwie, man könnte sich natürlich auch die Frage stellen, ob die vom Weingut denn einen Verletzten nicht hätten einholen können, aber lassen wir das Mal, wo du dich doch schon so schön mit dem leichten Weg Edwins auseinandergesetzt hast.

    Schön, Ende
    Was zum?
    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul,
    ash nazg thrakatulûk, agh burzum-ishi krimpatul



  15. View Forum Posts #235
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    John Irenicus is offline
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    Jetzt habe ich ja lange nicht auf den Thread geklickt und mich gefragt: Was mag hinter DerGroßeDummeManns "Julias sechs Schädel" wohl stecken? Und jetzt entdecke ich diese zwei Miniposts... von denen auch nur einer zu Story gehört, aber auch nicht mehr als einen mäßigen Prolog inklusive Fehler bietet:
    In dieser Zeit wurde Julia gebohren und in dieser Zeit starb sie auch.
    Man darf also gespannt sein, ob und was aus dieser Geschichte noch wird.


    Die Zeit vertreiben kann man sich ja so lange mit "Der Fremde, der Buttertyp, der Grabscher, der Eine und der Andere" - so dachte ich zumindest, bis ich hier das dicke, fette ENDE unter Kapitel 17 entdeckte. Wird das eine neue Linie von dir, (unverschuldete) Erwartungen zu enttäuschen?
    Und jetzt frag nicht, welche Spuren, halt einfach deinen Mund, sonst lass ich dich von einem meiner Leibwächter hier knebeln, in Ketten schlagen lassen und im Wald aussetzen.
    Klare Ansage!



    Bemerkenswert außerdem der Zeitwechsel, als der Buttertyp loskriecht. Im Parallelforum (RIP) hatten wir ja glaube ich schon einmal darüber gesprochen, dass man so jedenfalls Vorgänge viel näher und wirkungsvoller beschreiben kann. Passt hier jedenfalls ganz gut und stellt auch keinen so großen Bruch dar. Lediglich der Wechsel zurück ins Präteritum ist dann etwas auffällig... wobei du da anscheinend auch dein Bestes gegeben hast (vielleicht unbewusst), eine Gleitzone zu schaffen, und zwar mittels dieser Fragekette.

    Formalien hin oder her: Das Ende ist ja schon ein gewisser Paukenschlag und gefällt mir auch. Hat diese "Jetzt reicht's"-Attitüde, die mir zusagt. Aber: In dem Kapitel ist dann doch eine ziemliche Unmotiviertheit zu spüren, die deinen Storys öfters mal anlastet, meist aber dann gerade durch diese Schnodderigkeit punkten kann. Hier wirkt es doch eher NUR lustlos, auch wenn ich es mal wieder erstaunlich finde, wie du trotzdem die Bilder dieser Szenen vor dem inneren Auge des Lesers entstehen lassen kannst. Das regt mich wieder einmal zum Nachdenken an und lässt mich daran zweifeln, ob es denn tatsächlich immer der geschliffene Stil ist, der den Inhalt der Geschichte am besten rüberbringt...

    Wolltest du die Story nicht ohnehin durchgehend überarbeiten, oder wie war das?
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  16. View Forum Posts #236
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    John Irenicus is offline
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    Zensiert, "Zensiert". In alter Tradition gibt es nur einen kurzen Post, der die Geschichte nur minimal weiterrückt. Was mir beim Lesen auffällt: Zwischen Gonzales hier und Lutero aus einer gewissen anderen Ultimatumsgeschichte bestehen schon so gewisse Parallelen, auch was nun die Entmachtung angeht. Natürlich erkenne ich das Existenzrecht beider Storys an und weiß auch, dass das altehrwürdige "Zensiert" schon länger sein Dasein hier fristet.
    Gibt es noch etwas zu sagen? Ja! Denn eine Frage tauchte zwischendrin auf:
    Kanul sah ihm mit unheimlichen Blick tief in die Augen.
    Wer?

    Abgesehen davon bleibt das Kapitel ob der Kürze wieder mal von tiefgreifender Kritik verschont...
    ------------------------------------------------------------------------------

  17. View Forum Posts #237
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    Quote Originally Posted by John Irenicus View Post
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    Zensiert, "Zensiert". In alter Tradition gibt es nur einen kurzen Post, der die Geschichte nur minimal weiterrückt. Was mir beim Lesen auffällt: Zwischen Gonzales hier und Lutero aus einer gewissen anderen Ultimatumsgeschichte bestehen schon so gewisse Parallelen, auch was nun die Entmachtung angeht. Natürlich erkenne ich das Existenzrecht beider Storys an und weiß auch, dass das altehrwürdige "Zensiert" schon länger sein Dasein hier fristet.
    Gibt es noch etwas zu sagen? Ja! Denn eine Frage tauchte zwischendrin auf:

    Wer?

    Abgesehen davon bleibt das Kapitel ob der Kürze wieder mal von tiefgreifender Kritik verschont...
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    Ich weiß jetzt nicht, wo da die großen Parallelen liegen sollten, zumal Lutero ja gar nicht entmachtet ist und er auch bei weitem iwie nicht den schlechten Eindruck wie Lutero vermittelt, zumindest wüsste ich nicht wo.

    Is verbessert

    Hm, schade, hätte gerne mal was zum Dialogreichtum oder so gehört, aber trotzdem danke für den Kommentar
    ZENSIERT

  18. View Forum Posts #238
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    Ich möchte dann heute mal meinen letzten Kommentar zu Gothic II – Ochse und Krieger von Jünger des Xardas abliefern.

    Eigentlich hatte ich ja vorgehabt, so zur Mitte des Kapitels schonmal einen zu schreiben, aber dann war ich mit dem Lesen doch viel schneller fertig, als ich zum Kommentar schreiben gekommen bin.



    Dass die arme Sagitta verbrannt wurde, fand ich schonmal irgendwie ziemlich schockierend. Realitätsnah natürlich, da du ja ständig Parallelen zur mittelalterlichen Kirche herstellst, aber irgendwie bin ich noch davon ausgegangen, dass sie gerettet werden würde. Wäre aber wohl etwas zu kitschig gewesen...
    Das Öffnen der geheimen Tür in der Klosterbibliothek fand ich diesmal nicht ganz optimal gelöst. Milten sagt das Wort „Weisheit“ und schon geht die Tür auf... Das würde ja voraussetzen, dass in der Bibliothek der Feuermagier noch nie das Wort Weisheit gefallen ist, sonst hätten sie die Tür ja schon lange vorher gefunden. Und das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen. Hättest du es noch so gemacht, dass der Held das Wort gesagt hätte, dann hätte man es noch so erklären können, dass der Mechanismus nur bei der richtigen Person anspringt. Oder hattest du dir das so gedacht, dass auch das Wort „Weisheit“ erst dann seinen Dienst tun kann, wenn das Buch zuvor mit „Xarak Bendardo“ geöffnet wurde?
    In Xardas' geheimer Bibliothek musste ich mal wieder feststellen, dass Latein einfach nicht zu meinen Stärken gehört. Ich habe leider kaum einen der Buchtitel verstanden. Dennoch macht es mich irgendwie neugierig. Könntest du vielleicht bei der Antwort auf den Kommentar die Buchtitel eben übersetzen?
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Sidereus Nuncius. De incertitudine et vanitate scientiarum.
    Opus Magicus. Necronomicon. Versuch einer Critik aller Offenbarung. De
    occulta philosophia. De rebus daemonii. Encomium moriae. Mysteria Arkana.
    Institutio principis adanisti. De revolutionibus orbium coelestium. De libero
    arbitrio. Philosophiae et Medicinae utriusque compendium.

    Der Brief von Barthos hat mich in der geheimen Bibliothek am neugierigsten gemacht. Bin gespannt, was dahinter steckt. Vielleicht war es ja Barthos, der bei Xardas erst für verbotene Arten der Magie Interesse erweckt hat... Barthos hat ja anscheinend auch einige Dinge geschrieben, die verboten wurden, wie sich später auf der Esmeralda durch Milten herausgestellt hat (um noch mehr vorweg zu greifen: Die spöttische Erwiderung von Gorn mit den „kleinen Teilchen“ wirkte dann aber schon ziemlich flach^^)
    Tja, dass dann so wahnsinnig viele Bücher nachher verbrannt wurden, fand ich dann weniger schockierend, weil absehbar, aber dennoch schade. Bloß denke ich mir immer, Xardas hat in seinem jeweils aktuellen Turm sowieso noch Exemplare von allen auf dem Index stehenden Büchern. Seine Skelette sind sicher ständig damit beschäftigt, die zu vervielfältigen.
    Dass Hagen das Schiff nicht rausrücken würde, war ja klar. Aber auch, dass er ins Minental verschwinden würde. Ich frag mich ja, ob er das nicht doch überlebt. Aber eigentlich ist er für den weiteren Storyverlauf (also nach Gothic II ) ja unwichtig... Dann wird er wohl dabei draufgehen. Aber umso besser, dass der Held Girion mitnimmt, denn seinen Charakter find ich ja von Zeit zu Zeit immer interessanter. Einerseits ist er schon anders als die anderen Paladine, da er sich überhaupt mit dem Helden abgibt, andererseits spielen aber so anerzogene Innos-Werte (oder einfach Kirchen-Werte) immer noch eine viel zu große Rolle für ihn. Beispielsweise diese Sturheit bei der Drachejagd mit der Rüstung, die er ja auch noch überstanden hat. Dann aber auch sowas wie die Geschlechterrolle Velayas auf der Schiffsfahrt, obwohl er das ja sicher noch nicht mal böse gemeint hat... Bin gespannt, wie er sich noch entwickeln wird. Kleine Mutmaßung: Er wird irgendwann ganz hoch im Orden aufsteigen und voll der Reformer und so.


    Ja, endlich haben Velaya und der Held auch mal ein bisschen Zeit für sich gehabt. Diese Szene mit Milten fand ich richtig gut. Rot wie seine Robe, sinngemäß.
    Nach dem Orkangriff und der Kaperung des Schiffes hab ich mich natürlich auch schon gefragt, wie du die Schiffsfahrt überhaupt gestalten würdest. Da konnte man sich ja kaum am Spiel orientieren, aber ich denke, das hast du ziemlich gut hinbekommen mit dem Inselbesuch. Und du scheinst dir auch einiges an Fachbegriffen rausgesucht oder schon vorher gekannt zu haben. Schön!
    Und Pithorm, hast du dir die ausgedacht oder stammt das aus ner Mod? Weil es gibt ja glaub ich ne Mod, die zwischen der Abfahrt von Khorinis und der Ankunft auf Irdorath spielt...
    Was das Gebrabbel von Greg angeht: Ich meine früher ab und zu gelesen zu haben, dass das bei dir kritisiert wurde. Also wie du die Aussprache ausgeschrieben hast. Dat is zwar toatsechlich manchmol etwas anstrengend zu lesen jewesen, aber ich finds doch eigentlich ganz gut umgesetzt... Wie will mans auch sonst machen?
    Zu Greg frag ich mich grad bloß, wo er das Orkschiff her hat? Wenn er das auch einfach so irgendwo vom Anker genommen hätte, dann hätten die Orks doch sicher Verfolgung aufgenommen... Wie hattest du dir das gedacht?


    Ja, dann ist da diese Vision von Xardas. Ich hätte gedacht, es würde noch aufgeklärt werden, wie Xardas Uriziel wieder aus dem Schläfertempel bekommen hat. Kommt dazu noch irgendwann mal was, oder wars ein einfacher Teleport?


    An Irdorath selbst haben mir glaub ich diese verschiedenen Arten von Dämonen am besten gefallen. Also Legion, der Gestaltenwandler und der Fliegendämon. Die haben da richtig frischen Wind reingebracht, wo ich die Dämonen in Gothic ja sonst immer ziemlich langweilig fand. Super!
    Zum Fliegendämon ist mir aber ein kleiner Logikfehler aufgefallen: Ganz zum Schluss fragt der Held Lester, was denn aus Girion geworden sei und Lester antwortete, dieser habe noch den Dämon abgewehrt, als Angar und er das letzte mal da lang gelatscht seien. Das kann aber gar nicht, weil sie da bereits ihre Kopfschmerzen los waren und folglich der Untote Drache schon tot war und damit auch der Fliegendämon.
    Nach dem Angriff der Schattenkrieger hab ich übrigens ein wenig enttäuscht festgestellt, dass der der gefallene Ritter aus der Krypta (Inubis hieß er glaub ich) gar nicht erwähnt wurde in der Story... Ich weiß wohl, man hätte ihn glaubwürdig einbringen müssen, aber vielleicht hätte ja ein Hinweis darauf, dass dieser noch immer über seine Krypta auf Khorinis herrscht, schon gereicht, um die Geschichte um die Schattenkrieger und die gefallenen Ritter etwas weiter auszubauen...


    Diese Visionsräume später waren natürlich auch sehr interessant. Schön, dass du Miltens Vergangenheit aus dem Comic da noch mit eingebracht hast. Wirkte auch alles sehr authentisch, seine Angst, Schuldgefühle usw.
    Die Zukunftsvisionen waren auch sehr ansehnlich, gerade die mit Zuben, die wohl auf das Beliar-Ende von Gothic 3 anspielt.


    Das neue Äußere des Schlüsselmeisters brauch ich wohl gar nicht zu erwähnen. Ich hab nie verstanden, warum das im Spiel ein ganz normaler Suchender war und warum im gesamten Tempel nur ein Schwarzmagier anwesend war. Da fand ich deine Variante mal wieder etwas anschaulicher, wenn ich auch dachte, dass es bei dir vielleicht zu viele Magier auf einem Haufen waren. Ein Dutzend, oder was hattest du noch geschrieben? Dafür war der Kampf wohl zu leicht, auch wenn du sie irgendwie mehr als Irre, denn als Kampfmagier dargestellt hast. Aber gut, es gab ja zumindest eine Verletzung auf der „guten“ Seite.


    Die plötzliche Anwesenheit aller Suchenden im Beschwörungsraum wirkte dann echt gruselig. Vernichtet hat der Held im Storyverlauf ja sowieso nur einen, wenn ich mich recht erinnere.
    Der Kampf gegen den Drachen war dann auch extrem aussichtslos geschildert, bis zum Schluss. Echt gut. Dass du Feodaron in den untoten Drachen verwandelst, hab ich mir übrigens vorher schon gedacht.


    Was bleibt nun noch abschließend groß zu sagen? Es hat mir auf jeden Fall immer riesig viel Spaß gemacht, deine Story zu lesen. Sie, und Teil 1 natürlich auch, haben einen festen Platz auf meinem Kindle und ich freue mich ehrlich gesagt sogar etwas mehr auf deinen dritten Roman, als aufs CSP.





    Dennoch gibt es zum Abschluss noch eine kleine Fehlerwelle:
    edit: Jetzt hab ich wohl versehentlich die Fehler alle in Spoiler, statt in Zitate gesetzt. Ist so aber vllt ja auch übersichtlicher.^^


    Wo man Bücher verbrennt
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    „Ich habe nachgedacht und ich will erst auf Onars Hof vorbeischauen..

    Irgendwie denke ich, entweder ein Punkt, oder gleich drei.
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Milten nickte.

    Keine Reise ohne Schiff
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Girion verbeugte sich leicht. „Sehrwohl, Großmeister.“

    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    „Das ist kein Scherz! Wenn Ihr wollt, geht zum Kloster und fragtePyrokar.“

    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Währendessen müssten die Wachen irgendwie abgelenkt werden.“

    Reisevorbereitungen
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Verschlafen blinzelte hinauf in das Gesicht Velayas, die sich über mich gebeugt hatte.

    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Ich schüttelte den Kopf. Sie boten einen stolzen Anblick, ja.

    Fallen wird, was fallen muss
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    „Wenn wir diese Insel erreichen, kannst du immer noch angespannt sein.

    Der Gefangene
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Sie war in einen blut- und schweißgetränkten roten Fetzen gehüllt. Als ich eintrat,

    Bei dem Strich bin ich mir grad nicht sicher: Mein Kindle hatte den nicht mit angezeigt, in der PDF stand er aber drin. Als ich den Satz grad aus der PDF hier rein kopiert hab, fehlte er aber wieder. Musst mal gucken, ob der so in der odt und im Forum drin stehen.
    Den fehlenden Punkt aber nicht übersehen.


    Aufbruch zum Tempel
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    „Ich bin Schmied“, sagte Bennet abwährend.



    Die Drachenbrut
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    „Wenn sie tatsächlich den Avatar hintergehen und mit Hilfe dieser Eier ihre Art wieder zu den Herrschern der Welt machen wollten,

    Die letzte Hürde
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Welchem anderen Zweck sollten dieser Kammern dienen?“

    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Und dann fressen die Maden ganz langsam dein Gehirn auf und kommen nach Monaten als fertige Fliege zu den Augen raus.“

    nicht lieber „fertige Fliegen“?


    Die heiligen Hallen
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Und auch wenn ich nicht weiß, warum, aber ich bin wohl der Avatar Innos'.

    Das Schicksal der Avatare
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Der Drache hatte den Kopf gesengt

    Auch ne Möglichkeit, aber du meintest wohl eher „gesenkt“.
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Dann jedoch brüllte das Wesen wütend auf und schlug seinen Schwanz mit voller Wucht gegen die Säule,


    edit: und wenn du mal alle korrigiert hast, bitte PeDeeFfen und hochladen.
    ~Brüchiger Friede~ ~Auf den Spuren der Vergangenheit~ ~Lutero und die steinharte Gaganuss~ ~Die Völker~
    ~Der Mauerschütze
    ~~queer and magic~~Im Hexentopf, im Hexentopf...~~Letzte Gedanken~ ~Extraschicht für Meister Saddel~


    [...] aber für mich verkörpert Ali () durchaus das Bild eines in der nationalen Seele zutiefst gedemütigten Deutschen, den es jeden Tag wurmt, dass er sich als Herrenmensch und zweifacher Weltkriegsverlierer mit den Briten auf Mallorca einen Krieg um die besten Sonnenliegen liefern muss. Aber immerhin bleibt ihm ja noch der Fußball... (Kelv)



    Last edited by alibombali; 24.04.2012 at 21:22.

  19. View Forum Posts #239
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    Quote Originally Posted by alibombali View Post
    Bei der leichten Drachenjägerrüstung wurd glaub ich gar nicht erwähnt, woraus sie besteht. Farblich käme es natürlich hin, verglichen mit den anderen Rüstungen.
    Stimmt sogar. Aber dann müsste ja trotzdem das Design völlig anders aussehen und Bennet müsste die Rüstungen entweder schon ewig gebunkert oder in Rekordzeit angefertigt haben.
    Quote Originally Posted by alibombali View Post
    Ich möchte dann heute mal meinen letzten Kommentar zu Gothic II – Ochse und Krieger von Jünger des Xardas abliefern.

    Eigentlich hatte ich ja vorgehabt, so zur Mitte des Kapitels schonmal einen zu schreiben, aber dann war ich mit dem Lesen doch viel schneller fertig, als ich zum Kommentar schreiben gekommen bin.



    Dass die arme Sagitta verbrannt wurde, fand ich schonmal irgendwie ziemlich schockierend. Realitätsnah natürlich, da du ja ständig Parallelen zur mittelalterlichen Kirche herstellst, aber irgendwie bin ich noch davon ausgegangen, dass sie gerettet werden würde. Wäre aber wohl etwas zu kitschig gewesen... Wollte grad sagen... John wirft mir ja auch so schon oft genug vor, harmonieversessen zu sein
    Das Öffnen der geheimen Tür in der Klosterbibliothek fand ich diesmal nicht ganz optimal gelöst. Milten sagt das Wort „Weisheit“ und schon geht die Tür auf... Das würde ja voraussetzen, dass in der Bibliothek der Feuermagier noch nie das Wort Weisheit gefallen ist, sonst hätten sie die Tür ja schon lange vorher gefunden. Und das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen. Hättest du es noch so gemacht, dass der Held das Wort gesagt hätte, dann hätte man es noch so erklären können, dass der Mechanismus nur bei der richtigen Person anspringt. Oder hattest du dir das so gedacht, dass auch das Wort „Weisheit“ erst dann seinen Dienst tun kann, wenn das Buch zuvor mit „Xarak Bendardo“ geöffnet wurde? Na ja, irgendwo in der Bibliothek reicht ja nicht, das Wort muss schon direkt vor der Wand ausgesprochen werden. Ist trotzdem nicht ganz glaubwürdig, da hast du Recht. Aber damals erschien mir das aus unerfindlichen Gründen besser als die Lösung mit der Lampe - die sollte ja auch mal benutzt und der Mechanismus dabei zwangsläufig ausgelöst werden.
    In Xardas' geheimer Bibliothek musste ich mal wieder feststellen, dass Latein einfach nicht zu meinen Stärken gehört. Ich habe leider kaum einen der Buchtitel verstanden. Dennoch macht es mich irgendwie neugierig. Könntest du vielleicht bei der Antwort auf den Kommentar die Buchtitel eben übersetzen? Meine Stärke ist Latein auch nicht - genau genommen spreche ich kein einziges Wort davon. Die Titel sind demnach auch nicht von mir, sondern gewissermaßen alles Eastereggs:
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Sidereus Nuncius. De incertitudine et vanitate scientiarum "Von der Ungewissheit und Eitelkeit der Wissenschaften" (eine Satire zum traurigen Stand der Wissenschaften) - Eines der Hauptwerke von Agrippa.
    Opus Magicus Von Ewek geklaut.. Necronomicon. Versuch einer Critik aller Offenbarung Das Werk, das Fichte bekannt gemacht und ihm seinen Lehrstuhl verschaffthat.. De
    occulta philosophia Eigentlich "De occulta phiosophia libri tres" "Drei Bücher über Magie" - noch ein Fichte-Werk.. De rebus daemonii Ein weiteres Ewek-Zitat. . Encomium moriae. Mysteria Arkana Den Titel hat sich wieder Ewek ausgedacht..
    Institutio principis adanisti - Das "Christiani" im Titel habe ich aus nachvollziehbaren Gründen geändert, wobei ich nicht versprechen kann, dass mein "Adanisti" grammatikalisch korrekt ist.. De revolutionibus orbium coelestium. De libero
    arbitrio
    . Philosophiae et Medicinae utriusque compendium Das stammt von Paracelsus..

    Der Brief von Barthos hat mich in der geheimen Bibliothek am neugierigsten gemacht. Bin gespannt, was dahinter steckt. Vielleicht war es ja Barthos, der bei Xardas erst für verbotene Arten der Magie Interesse erweckt hat... Barthos hat ja anscheinend auch einige Dinge geschrieben, die verboten wurden, wie sich später auf der Esmeralda durch Milten herausgestellt hat (um noch mehr vorweg zu greifen: Die spöttische Erwiderung von Gorn mit den „kleinen Teilchen“ wirkte dann aber schon ziemlich flach^^) Du bist nicht der erste, der dieser Meinung ist (was auch sein Gutes hat, da weiß man wenigstens, was gut und was schlecht ist; schwierig wird's ja, wenn ein Kommentator irgendetwas supertoll und der nächste es völlig misslungen findet).
    Tja, dass dann so wahnsinnig viele Bücher nachher verbrannt wurden, fand ich dann weniger schockierend, weil absehbar, aber dennoch schade. Bloß denke ich mir immer, Xardas hat in seinem jeweils aktuellen Turm sowieso noch Exemplare von allen auf dem Index stehenden Büchern. Seine Skelette sind sicher ständig damit beschäftigt, die zu vervielfältigen. Ja, der muss da irgendwo in seinen Türmen noch geheime Keller voller Buchdruckereien, Schreinerwerkstätten und Hastenichgesehn haben, wo ihm seine Skelette und Dämonen ständig seine ganze Einrichtung anfertigen
    Dass Hagen das Schiff nicht rausrücken würde, war ja klar. Aber auch, dass er ins Minental verschwinden würde. Ich frag mich ja, ob er das nicht doch überlebt. Aber eigentlich ist er für den weiteren Storyverlauf (also nach Gothic II ) ja unwichtig... Dann wird er wohl dabei draufgehen. Na hör mal! Hagen führt doch später noch die Paladine Rhobars III. gegen Setarrif!. Will heißen: Ja, der geht drauf und steht auch nicht wieder auf. Aber umso besser, dass der Held Girion mitnimmt, denn seinen Charakter find ich ja von Zeit zu Zeit immer interessanter. Einerseits ist er schon anders als die anderen Paladine, da er sich überhaupt mit dem Helden abgibt, andererseits spielen aber so anerzogene Innos-Werte (oder einfach Kirchen-Werte) immer noch eine viel zu große Rolle für ihn. Beispielsweise diese Sturheit bei der Drachejagd mit der Rüstung, die er ja auch noch überstanden hat. Dann aber auch sowas wie die Geschlechterrolle Velayas auf der Schiffsfahrt, obwohl er das ja sicher noch nicht mal böse gemeint hat... Bin gespannt, wie er sich noch entwickeln wird. Kleine Mutmaßung: Er wird irgendwann ganz hoch im Orden aufsteigen und voll der Reformer und so. Klar, Girion wird letztlich Großmeister. Milten wird gleichzeitig zum Erzmagier. Und gemeinsam reformieren sie dann die Kirche. Unterdessen wird Lee König und schließt Frieden mit den Orks. Und am Ende haben sich alle lieb
    Aber mit Girion habe ich tatsächlich noch das eine oder andere vor



    Ja, endlich haben Velaya und der Held auch mal ein bisschen Zeit für sich gehabt. Die haben sie sich ja auch redlich verdient Diese Szene mit Milten fand ich richtig gut. Rot wie seine Robe, sinngemäß.
    Nach dem Orkangriff und der Kaperung des Schiffes hab ich mich natürlich auch schon gefragt, wie du die Schiffsfahrt überhaupt gestalten würdest. Da konnte man sich ja kaum am Spiel orientieren, aber ich denke, das hast du ziemlich gut hinbekommen mit dem Inselbesuch. Und du scheinst dir auch einiges an Fachbegriffen rausgesucht oder schon vorher gekannt zu haben. Schön! Rausgesucht. War übrigens eine Heidenarbeit, also freue ich mich, wenn das jemand zu würdigen weiß
    Und Pithorm, hast du dir die ausgedacht oder stammt das aus ner Mod? Weil es gibt ja glaub ich ne Mod, die zwischen der Abfahrt von Khorinis und der Ankunft auf Irdorath spielt... Die habe ich aber nie gespielt. Pithorm stammt aus der Mod Piratenleben (Die spielt auch kurz nach der Abreise des Helden, allerdings ist man einer in Gregs Mannschaft und geht dort auf Schatzsuche, nachdem man in einer Jharkendar-Ruine eine Karte nach Pithorm gefunden hat), die einfach verewigt werden musste, weil sie kult und neben Velaya die beste G2-Mod ist.
    Was das Gebrabbel von Greg angeht: Ich meine früher ab und zu gelesen zu haben, dass das bei dir kritisiert wurde. Also wie du die Aussprache ausgeschrieben hast. Dat is zwar toatsechlich manchmol etwas anstrengend zu lesen jewesen, aber ich finds doch eigentlich ganz gut umgesetzt... Wie will mans auch sonst machen? Na ja, ich glaube, die Kritik zielte in den meisten Fällen eher darauf ab, dass das kein Norddeutsch, sondern ein wilder Dialektmischmasch ist
    Zu Greg frag ich mich grad bloß, wo er das Orkschiff her hat? Wenn er das auch einfach so irgendwo vom Anker genommen hätte, dann hätten die Orks doch sicher Verfolgung aufgenommen... Wie hattest du dir das gedacht? Habe ich das echt nicht erklärt? Na, in Piratenleben laufen zu Anfang jedenfalls ein paar Orks auf die Riffe vor Jharkendar und ertrinken dabei. Die Piraten bringen dann das Schiff wieder auf Vordermann (also hauptsächlich du ) und segeln letztlich damit los. Das habe ich einfach übernommen (Wobei das Schiff in der Mod wiederum von den Orks selbst zuvor nur gekapert wurde und eigentlich ein königliches Kriegsschiff ist. Ich nehme mal an, das haben die Macher so erklärt, um das Esmeraldamodell verwenden zu können und kein Orkschiff basteln zu müssen, aber das Problem hatte ich ja nicht).


    Ja, dann ist da diese Vision von Xardas. Ich hätte gedacht, es würde noch aufgeklärt werden, wie Xardas Uriziel wieder aus dem Schläfertempel bekommen hat. Kommt dazu noch irgendwann mal was, oder wars ein einfacher Teleport? Einfacher Teleport wie zuvor beim Helden. Oder glaubst du, Xardas hat sich in den Tempel gegraben?


    An Irdorath selbst haben mir glaub ich diese verschiedenen Arten von Dämonen am besten gefallen. Also Legion, der Gestaltenwandler und der Fliegendämon. Die haben da richtig frischen Wind reingebracht, wo ich die Dämonen in Gothic ja sonst immer ziemlich langweilig fand. Super!
    Zum Fliegendämon ist mir aber ein kleiner Logikfehler aufgefallen: Ganz zum Schluss fragt der Held Lester, was denn aus Girion geworden sei und Lester antwortete, dieser habe noch den Dämon abgewehrt, als Angar und er das letzte mal da lang gelatscht seien. Das kann aber gar nicht, weil sie da bereits ihre Kopfschmerzen los waren und folglich der Untote Drache schon tot war und damit auch der Fliegendämon. Oh, gut gesehen! Dann werde ich das mal ändern.
    Nach dem Angriff der Schattenkrieger hab ich übrigens ein wenig enttäuscht festgestellt, dass der der gefallene Ritter aus der Krypta (Inubis hieß er glaub ich) gar nicht erwähnt wurde in der Story... Ich weiß wohl, man hätte ihn glaubwürdig einbringen müssen, aber vielleicht hätte ja ein Hinweis darauf, dass dieser noch immer über seine Krypta auf Khorinis herrscht, schon gereicht, um die Geschichte um die Schattenkrieger und die gefallenen Ritter etwas weiter auszubauen... Ja, ich habe es zwar - etwas Eigenwerbung wird hier erlaubt sein - geschafft, den in DJaS einzubringen, aber hier hat sich irgendwie keine Gelegenheit ergeben. Finde ich auch etwas schade.


    Diese Visionsräume später waren natürlich auch sehr interessant. Natürlich ist das nicht. Ich fürchte, du bist der erste, der die lobt Schön, dass du Miltens Vergangenheit aus dem Comic da noch mit eingebracht hast. Wirkte auch alles sehr authentisch, seine Angst, Schuldgefühle usw.
    Die Zukunftsvisionen waren auch sehr ansehnlich, gerade die mit Zuben, die wohl auf das Beliar-Ende von Gothic 3 anspielt. Na ja, auf das Ende nicht direkt, da wäre Zuben genau genommen ja schon tot. Das ist ja eher die Verführung zum Beliarweg.


    Das neue Äußere des Schlüsselmeisters brauch ich wohl gar nicht zu erwähnen. Ich hab nie verstanden, warum das im Spiel ein ganz normaler Suchender war und warum im gesamten Tempel nur ein Schwarzmagier anwesend war. Da fand ich deine Variante mal wieder etwas anschaulicher, wenn ich auch dachte, dass es bei dir vielleicht zu viele Magier auf einem Haufen waren. Ein Dutzend, oder was hattest du noch geschrieben? Dafür war der Kampf wohl zu leicht, auch wenn du sie irgendwie mehr als Irre, denn als Kampfmagier dargestellt hast. Aber gut, es gab ja zumindest eine Verletzung auf der „guten“ Seite. Na ja, eigentlich sind ein Dutzend ja wieder ziemlich wenige für den Riesentempel. Aber die sollten ja auch nicht zu schwach wirken. Dass die wie kampfuntaugliche Irre rüberkommen, war aber beabsichtigt. Im Fernkampf hätte die Sache vielleicht anders ausgesehen, aber die Freunde waren so dicht an ihnen dran, dass sie viele von ihnen niedermetzeln konnten, ehe die loszaubern konnten - die können ihre Zauber ja auch nicht einfach so aus dem Finger schnippen, sondern müssen ihre Runen erst mal aus der Tasche ziehen. Im Spiel mag man da in nullkommanix zwischen den Zaubern wechseln, aber wenn man mal drüber nachdenkt, muss das mit den Runen schon ordentlich umständlich sein.


    Die plötzliche Anwesenheit aller Suchenden im Beschwörungsraum wirkte dann echt gruselig. Vernichtet hat der Held im Storyverlauf ja sowieso nur einen, wenn ich mich recht erinnere. Ich glaube sogar gar keinen...
    Der Kampf gegen den Drachen war dann auch extrem aussichtslos geschildert, bis zum Schluss. Echt gut. Dass du Feodaron in den untoten Drachen verwandelst, hab ich mir übrigens vorher schon gedacht.


    Was bleibt nun noch abschließend groß zu sagen? Es hat mir auf jeden Fall immer riesig viel Spaß gemacht, deine Story zu lesen. Sie, und Teil 1 natürlich auch, haben einen festen Platz auf meinem Kindle und ich freue mich ehrlich gesagt sogar etwas mehr auf deinen dritten Roman, als aufs CSP.





    Dennoch gibt es zum Abschluss noch eine kleine Fehlerwelle:
    edit: Jetzt hab ich wohl versehentlich die Fehler alle in Spoiler, statt in Zitate gesetzt. Ist so aber vllt ja auch übersichtlicher.^^


    Wo man Bücher verbrennt
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    „Ich habe nachgedacht und ich will erst auf Onars Hof vorbeischauen..

    Irgendwie denke ich, entweder ein Punkt, oder gleich drei. Da sind wir uns einig.
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Milten nickte.

    Keine Reise ohne Schiff
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Girion verbeugte sich leicht. „Sehrwohl, Großmeister.“

    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    „Das ist kein Scherz! Wenn Ihr wollt, geht zum Kloster und fragtePyrokar.“

    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Währendessen müssten die Wachen irgendwie abgelenkt werden.“

    Reisevorbereitungen
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Verschlafen blinzelte hinauf in das Gesicht Velayas, die sich über mich gebeugt hatte.

    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Ich schüttelte den Kopf. Sie boten einen stolzen Anblick, ja.

    Fallen wird, was fallen muss
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    „Wenn wir diese Insel erreichen, kannst du immer noch angespannt sein.

    Der Gefangene
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Sie war in einen blut- und schweißgetränkten roten Fetzen gehüllt. Als ich eintrat,

    Bei dem Strich bin ich mir grad nicht sicher: Mein Kindle hatte den nicht mit angezeigt, in der PDF stand er aber drin. Als ich den Satz grad aus der PDF hier rein kopiert hab, fehlte er aber wieder. Musst mal gucken, ob der so in der odt und im Forum drin stehen.
    Den fehlenden Punkt aber nicht übersehen.


    Aufbruch zum Tempel
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    „Ich bin Schmied“, sagte Bennet abwährend.



    Die Drachenbrut
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    „Wenn sie tatsächlich den Avatar hintergehen und mit Hilfe dieser Eier ihre Art wieder zu den Herrschern der Welt machen wollten,

    Die letzte Hürde
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Welchem anderen Zweck sollten dieser Kammern dienen?“

    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Und dann fressen die Maden ganz langsam dein Gehirn auf und kommen nach Monaten als fertige Fliege zu den Augen raus.“

    nicht lieber „fertige Fliegen“?


    Die heiligen Hallen
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Und auch wenn ich nicht weiß, warum, aber ich bin wohl der Avatar Innos'.

    Das Schicksal der Avatare
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Der Drache hatte den Kopf gesengt

    Auch ne Möglichkeit, aber du meintest wohl eher „gesenkt“.
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Dann jedoch brüllte das Wesen wütend auf und schlug seinen Schwanz mit voller Wucht gegen die Säule,


    edit: und wenn du mal alle korrigiert hast, bitte PeDeeFfen und hochladen. Keine Sorge, da denke ich dran. Bis zu diesem Kommentar sind schon alle Verbesserungen in der odt. Bis ich das dann aber fertig hochlade, wird's wohl noch etwas dauern. Ich lese mir die Story ja im Zuge meiner Arbeit am dritten Teil gerade selbst noch mal durch und nehme noch ein paar Schönheitskorrekturen vor - und ich fürchte, dass übermorgen Risen rauskommt, trägt nicht unbedingt dazu bei, dass ich schneller fertig werde
    Woa, und wieder einer durch
    Es ist nicht nur immer schön, so wohlwollende Kommentare zu lesen und tut nicht nur meinem Ego gut, es motiviert auch jedes Mal direkt (oder erhöht den Druck ), endlich den dritten Teil fertig zu stellen (Mal sehen, ob ich über diesen subtilen Wink mit dem Zaunpfahl noch mehr Kommentare ergattern kann...). Daher ein doppeltes, ach was, mindestens dreifaches Dankeschön

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    Einfacher Teleport wie zuvor beim Helden. Oder glaubst du, Xardas hat sich in den Tempel gegraben?
    Ähm... Ich verweise auf meinen letzten Thread in der Gothic-Diskussion. So hatte ich mir das vorgestellt.

    Habe ich das echt nicht erklärt?
    Nee, das kam mir unbekannt vor. Wirst du wohl nicht erwähnt haben.
    Ich hab mir jetzt übrigens den G2-Modstarter mitsamt Piratenleben installiert, weil ich neugierig auf Pithorm bin. Ich fürchte aber, das wird vor dem Freitag erscheinenden anderem Piratenleben auch nichts mehr.
    ~Brüchiger Friede~ ~Auf den Spuren der Vergangenheit~ ~Lutero und die steinharte Gaganuss~ ~Die Völker~
    ~Der Mauerschütze
    ~~queer and magic~~Im Hexentopf, im Hexentopf...~~Letzte Gedanken~ ~Extraschicht für Meister Saddel~


    [...] aber für mich verkörpert Ali () durchaus das Bild eines in der nationalen Seele zutiefst gedemütigten Deutschen, den es jeden Tag wurmt, dass er sich als Herrenmensch und zweifacher Weltkriegsverlierer mit den Briten auf Mallorca einen Krieg um die besten Sonnenliegen liefern muss. Aber immerhin bleibt ihm ja noch der Fußball... (Kelv)




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