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    Schwertmeister Das Waldvolk's Avatar
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    In den Wäldern
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Das Waldvolk is offline

    Tooshoo #18

    Willkommen, Reisender! Du befindest dich in Südargaan im Sumpfgebiet von Tooshoo. Der gigantische Baum da hinter uns wird Tooshoo genannt und das Dorf, das sich um diesen gebildet hat, nennt man Schwarzwasser.
    Die Gemeinschaft die hier lebt nennt sich das Waldvolk und kam vor nicht all zu langer Zeit aus Myrtana hierher. Es gab einen regelrechten Umsturz damals und seither gelten hier unsere Regeln:

    Töte niemanden unnötig!
    Mach keinen Ärger!
    Pass auf deinen Rücken auf!
    Und nerv nicht! Hörst du? Nerv einfach nicht, wenn dir jemand aufs Maul haut, weil du bescheuert guckst oder meint, dass du schicke Stiefel hast, Fremder. Schwarzwasser ist viel, aber sicher kein Ort für kleine Prinzessinnen und Typen mit Stock-im-Arsch!

    Regeln klar? Gut dann lade einen Wächter von Tooshoo nun auf ein Bier in die Sumpflilie ein(Mama Hooquas Angebot!), dann erfährst du auch mehr über den Ort und seine Gepflogenheiten und bei einem guten Schnaps, sicher auch über paar spezielle Orte hier oder dort.

    Was Mama Hooqua so gehört hat...

    - "Abends taucht hier immer so ein Stewarker auf. Er meint sein Bruder sei vor einigen Tagen mit drei weiteren Abenteurern auf Schatzsuche in die Tiefen Sümpfe gegangen. Dieser Stewarker sucht jemanden, der seinen Bruder findet. Wenn du noch etwas Gold hast, sagt dir die Mama auch was sie dazu noch weiß..." (Ansprechperson: Ornlu)
    - "Diese Saufköpfe von Wächtern vernichten mir noch meine ganzen Vorräte! Haben die eigentlich nichts zu tun? Etwas Training könnte denen nicht schaden, so wie die aussehen, können die sich nicht mal gegen einen Scavenger behaupten. Schöner Haufen ist das! Und sowas soll unsereins beschützen. Herrje, wird Zeit, dass denen mal jemand zeigt, wo der Haken hängt!" (Ansprechpartner: Idun)
    - "Der alte Rjoldan spricht seit Wochen nur noch von einem Thema. In seinen jungen Jahren als er noch ein begeisterter Wanderer war, benutzte er eine kleine Höhle im Weissaugengebirge als geheimen Briefkasten und Treffpunkt mit seiner Geliebten aus Setarrif. Jahre nach ihrem Tod ist es sein sehnlichster Wunsch, diese Höhle noch ein letztes Mal zu sehen. Doch seine Knochen sind alt und seine Muskeln haben den Großteil ihrer Kraft eingebüßt. Es würde ihm die Welt bedeuten, wenn ihn jemand begleiten und ihm die Reise ermöglichen würde. Was der Mann dafür geben würde? Frag ihn doch selber!" (Ansprechpartner: Jarvo)

    - "Hier war vorhin einer, der fragte nach jemand der den Schneid hätte mit ihm eine Höhle ein Stück in den Tiefen Sümpfen zu erkunden. Wir nennen sie hier Blaumooshöhle. Er meinte er folgte der Spur eines Diebes, der das Schwert seines Großvaters raubte. Er versprach Gold und die Hälfte der Beute. Zu der Zeit waren aber nur die üblichen Suffköpfe da. Vielleicht ja was für dich, bevor jemand anderes hilft." (Ansprechpartner: Ornlu)
    - "Da waren gerade ein paar Jäger die aus dem Orkwald kamen. Meinten da wäre einem Händler das Rad gebrochen und sein Karren mitsamt Gaul steckt da nun fest. Als sie helfen wollten, war er ziemlich unfreundlich und verjagte sie. Vielleicht ist er es nicht mehr, wenn die Nacht hereinbricht und er Orks sieht. Vielleicht lässt er sich dann helfen..." (Ansprechpartner: Ornlu)
    - "Wir brauchen mehr Eier! Eier brauchen wir! - Ja, guck nicht so. Da will man was zubereiten und ist immer so abhängig. Wenn du der Mama eine gute Legehenne besorgst, wirst du gut belohnt. Wie und woher ist mir egal. Auf dem Schwarzmarkt kriegt man ja nur Lederhühner. Also musst du wohl reisen." (Ansprechpartner: Ornlu)
    - "Der alte Balto ist untröstlich. Seit sein Sohn Schwarzwasser verließ, um sich den Myrtanern anzuschließen, betrinkt er sich. Balto wollte schon seinen Sohn suchen und davon abhalten, aber er ist zu alt um Balduin noch einzuholen. Vielleicht zahlt er ja gut, wen man den Burschen zurück holt. - Wenn du meine Meinung als Wirtin hören willst, musst du schon was bestellen." (Ansprechpartner: Ornlu)


    Dies sind kleine Quests für jeden Schreiber im Tooshoothread. Man bekommt sie, wenn man Mama Hooqua in der Sumpflilie danach fragt oder ihr etwas Gold für 'besondere' Gerüchte gibt.
    Last edited by Das Waldvolk; 19.12.2011 at 20:24.

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    Der Löwe Maris's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Maris is offline
    Pflopp! Pflopp! Pflopp!
    Seufzend schritt Maris hinüber zu dem Baum mit der eingeritzten Zielscheibe etwas abseits von Schwarzwasser und zog seinen Säbel heraus, um wieder den üblichen Abstand einzunehmen und die Waffe erneut auf das Ziel zu schleudern. Er war gefrustet über sich und die Welt, darüber, immer noch getrennt von Aniron und Sinan zu sein und darüber, dass er noch keinen Schritt weiter gekommen war, was die Beherrschung der Magie in seinem Inneren anging. Dieses seltsame Druckgefühl machte ihn bald wahnsinnig, vor allem in Momenten der Schwäche, in denen sein Körper all dem nichts entgegen setzen konnte. Dann fürchtete er, jeden Moment zerrissen zu werden von den Kräften, die wild in seinem Leib tobten.
    Immerhin hatten die Stimmen in seinem Kopf seit dem merkwürdigen Ereignis vor einigen Wochen Ruhe gegeben, und auch wenn es ihm immer noch alles andere als prickelnd erging, war der Blondschopf doch froh, zumindest vorübergehend nicht mehr dadurch geplagt zu werden.

    Während Maris in all der Zeit versucht hatte, in sich hinein zu horchen und die Magie zu erspüren, war Runa immer selbständiger geworden. Mittlerweile war es wirklich schwer geworden, auf den kleinen Wirbelwind aufzupassen, denn Runa büchste mittlerweile ständig und mit einer Schnelligkeit aus, um den Sumpf zu erkunden, dass man keinen Moment wegsehen durfte. Auch das Laufgitter, das die anderen Krautstampfer und er in der Hütte aufgebaut hatten, bot nur noch bedingt Sicherheit, denn irgendwie schaffte die Kleine es doch tatsächlich, diese Hürde zu überwinden. Ein Glück, dass sie genug Männer waren, um auf Maris' Prinzesschen aufzupassen, sodass bislang noch nichts Schlimmeres passiert war - und ein Glück, dass sie auch das Sumpffieber noch nicht heimgesucht hatte. Eigentlich war das wirklich kein Ort für ein Kleinkind...

    Während der Nomade so über die letzte Zeit sinnierte, warf er gedankenverloren weiter auf den Baum und holte den Säbel immer wieder, bis der Schrei oder Ruf eines anderen Mannes ihn aus den Gedanken riss. Hatte er etwa... nein, oder?

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    Burgherrin Estefania's Avatar
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    da wo du mich nicht vermutest...
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Estefania is offline
    Nervös kaute die Diebin auf den Fingernägeln während sie Lair beobachtete, denn sie wusste genau, dass dies die einzige Haarnadel in ihrer Tasche gewesen war und nicht auszudenken wenn er sie abbrechen würde und es dann nicht mehr möglich wäre dieses kleine Wunderwerk zu öffnen. Sie war sehr erleichtert als es schließlich klickte.

    »Mit dem Öffnen des Schlosses ist es wohl nicht getan.« vermutete Lair.

    "Wie recht du hast. Wie ich vermutete müssen wir nun herausfinden welche Seitenwände verschoben werden müssen, damit der Deckel zur Seite geschoben werden kann und den Inhalt preis gibt."

    Estefania tastete vorsichtige das Kästchen ab. Die Seitenwände ließen sich allesamt verschieben, aber nur die richtige Reihenfolge brachte sie zum Ziel. Nachdem sie es erfolglos versucht hatte, gab sie es Lair. Aber sie befürchtete, dass dieses Kästchen sie noch eine Weile beschäftigen würde.

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    veni, vidi, iuvi  Thorwyn's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Thorwyn is offline
    Nach einem erfolgreichen Ausflug in den Sumpf – erfolgreich bedeutete in diesem Fall, dass Thorwyn keinen gefährlichen Monstern über den Weg gelaufen und das von ihm erkundete Gebiet somit relativ sicher war – kehrte der Jäger nach Schwarzwasser zurück, ohne daran zu denken, dass unvorsichtige Menschen manchmal wesentlich gefährlicher sein konnten als ein wütender Sumpfhai.
    Speer und Bogen hatte er zwar immer noch griffbereit, aber so nah an der Ortschaft war eigentlich nicht mehr damit zu rechnen, dass er sie würde verwenden müssen. Und als zwischen zwei Bäumen plötzlich ein fliegender Säbel auftauchte, war es ohnehin zu spät. Schmerzerfüllt schrie Thorwyn auf, als die Waffe wirbelnd seinen Arm aufschlitzte, machte schnell einen wankenden Schritt zur Seite und presste sich gegen den nächsten Baum; dies sowohl deswegen, weil er nicht umfallen wollte, als auch zum Schutz vor weiteren Attacken.
    Keuchend hielt er sich den blutenden Arm und hoffte inständig, dass die Verletzung nicht zu tief war, als auch schon irgendein Kerl hinter dem Stamm hervorkam, vermutlich derjenige, der die Klinge geworfen hatte. Allerdings sah er nicht nach irgendeinem Mörder aus, und überhaupt war ein geworfener Säbel doch eine recht merkwürdige Art, jemanden umzubringen. Schmerz und Überraschung sorgten aber dafür, dass Thorwyn all das kaum zur Kenntnis nahm und einfach vor sich hin fluchte, während das Blut über seine Hand floss.
    „Scheiße, Scheiße, Scheiße“, murmelte er und blinzelte sein Gegenüber etwas benebelt an. Er musste dringend was gegen diese Wunde tun … sich hinsetzen … und dann entweder gleich zu Leyla oder einfach gleich das Heilmittel ausprobieren, das sie ihm gegeben hatte. „Was … war das denn?“

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    Krieger
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    Lair is offline
    Dieses mal war kein Fingerspitzengefühl gefragt; der Dieb musste die Wände der Schatulle lediglich in der richtigen Reihenfolge verschieben, um sie endlich öffnen zu können. Doch auch diese Arbeit verlangte Geduld – sehr viel Geduld. Er schob hin und her, aber nie ließ sich das Kästchen öffnen. Mindestens eine der Wände blockierte den Deckel und machte es ihm unmöglich, den geheimnisvollen Inhalt der Schatulle zu erreichen.

    Der Gauner hielt kurz inne und betrachtete das Kästchen und dessen Wände genauer. Er versuchte, das Prinzip des Mechanismus zu verstehen, auf welche Weise sich welche Wand bewegen ließ und in welche Richtungen. Ihm gelang es jedoch nicht, dieses Wissen vollständig zu ergründen und es waren zu viele Informationen, die er sich auf einmal merken musste. In seinem Kopf herrschte ein Chaos, das er nicht beseitigen konnte.

    Irgendwann gab der Dieb es auf, sich Gedanken zu machen und ging wieder dazu über, die Wände des Kästchens willkürlich zu verschieben. Er hoffte, wenn seine Fähigkeiten nicht dazu ausreichten, dann hoffentlich sein Glück (von dem er eigentlich nicht allzu viel besaß). Währenddessen sah ihm Estefania amüsiert zu.

    Durch bloßes Ausprobieren nahmen die Wände der Schatulle eine Position ein, die dem Gauner besonders schien.
    … mhm … wenn das da ist und das da … dann ich die Wand verschieben … und … ne … aber hier … jetzt müsste eigentlich …
    Hoffnungsvoll berührte der Dieb den Deckel; er konnte ihn bewegen.
    Ha!, rief er innerlich vor Freude und öffnete das Kästchen.

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    Der Löwe Maris's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Maris is offline
    Oha, das war ein durchaus als suboptimal zu bezeichnendes Ereignis.
    "Hey hey hey, tut mir wirklich leid! Kann doch keiner ahnen, dass mir hier einer vor den Baum rennt!", rief der Blondschopf und rannte hinüber zu dem Kerl, den er mit seiner Flugsäbel-Aktion erwischt hatte.
    "Zeig' mal her", sagte er und sah sich die Schnittwunde genauer an. Von Wundbehandlung hatte er zwar keine Ahnung, von Wunden allerdings schon, immerhin hatte er in den Jahren unter den Nomaden selbst so einige davon zugefügt oder selbst einstecken müssen.
    "Hast noch Glück gehabt, der Schnitt suppt zwar ordentlich vor sich hin, aber Sehnen und Adern hat es nicht erwischt. Wenn wir die Blutung stoppen und dich zu einem Heiler bringen, bevor du mir ganz ausläufst und das Bewusstsein verlierst, sollte das auch schon reichen... schätze ich. Wärst du ein Stück schneller gelaufen, hätte ich dich volle Kanne an den Baum genagelt! Ähm... hey, bist du noch bei mir? Komm jetzt nicht auf die Idee, hier wegzuklappen, klar?"

    In all der Aufregung hatte sich der Blondschopf den Verletzten noch nicht einmal angesehen, er starrte ausschließlich auf die munter vor sich hin blutende, mehr oder minder tiefe Schnittwunde an dessen Arm, während der arme Tropf etwas kümmerlich wirkend am Baumstamm lehnte. Einen Moment lang spielte Maris mit dem Gedanken, ein Stück Stoff aus seiner völlig zerschlissenen Hüterskluft zu reißen, um einen Druckverband zu improvisieren - so viel wusste er als sich um seine Kameraden sorgender Krieger noch, auch wenn es dann schon aufhörte mit der Wundversorgung - dann entschied er sich jedoch dagegen, seine Kluft zu zerstören, und fetzte dem Verletzten ein Stück des Ärmels ab und schnürte den Stoff eng über die Wunde.
    "Ja ja, tut ein wenig weh, aber das wird schon halten..."
    Maris nahm seinen Säbel wieder auf und steckte ihn in die Scheide, bevor er sein ungewolltes Opfer stützte und sich anschickte, den Kerl in die Siedlung zu befördern.
    "Komm, ich bring dich zu den Heilern. Hey, wach bleiben, verstanden? Du musst schon etwas mithelfen!"

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    veni, vidi, iuvi  Thorwyn's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Thorwyn is offline
    Wie durch einen Schleier nahm Thorwyn die Worte wahr, mit denen der Fremde ihn überschüttete, verstand aber immerhin so viel, dass tatsächlich kein gedungener Mörder hinter ihm her war. Und wenn doch, dann zumindest ein sehr freundlicher, der sich wortreich für die Verletzung entschuldigte, um den Jäger später vollkommen schmerzlos auszuschalten. Dann spürte Thorwyn plötzlich einen scharfen Schmerz, als sich der Verband um seinen Arm legte, zischte auf, erlangte aber auch etwas Klarheit zurück, die ihm durch den Blutverlust abhanden gekommen war. Dennoch brauchte er eine Weile, bis ihm eine andere Methode einfiel, um mit der Wunde fertig zu werden.
    „Warte … warte mal“, murmelte er und schaute auf den Verband – wo war eigentlich der halbe Ärmel hin, den er eben noch gehabt hatte? –, durch den bereits wieder frisches Blut drang. Unsicher ließ sich der Jäger auf einem umgekippten Baumstamm nieder, der hier verfaulte, und fingerte in seinen Taschen herum, bis er die zwei Fläschchen gefunden hatte. Angestrengt starrte er sie an; das eine enthielt das Gegenmittel für Blutfliegengift, das andere das Gemisch für die schnellere Blutgerinnung, die Leyla ihm beide gebraut hatte.
    „Da … kannst du … das einfach drauf machen?“, fragte er den Säbelwerfer und hielt ihm eins der Gefäße hin. „Hat mir Leyla gemacht … die Heilerin. Dann hört’s auf zu bluten. Müsste es jedenfalls.“ Wieder verzog Thorwyn vor Schmerz das Gesicht, schaffte es aber jetzt, da der Schock vorüber war, etwas zusammenhängender zu denken. „Wir kennen uns nicht, oder?“

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    Der Löwe Maris's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Maris is offline
    Etwas verwirrt glotzte Maris das kleine Fläschlein an. Schnellere Blutgerinnung? Hmm...
    "Öhm... ja, klar doch. Öhm... sicher, dass du nicht zu einem... hmm, und du bist sicher, dass das hilft?"
    Unsicher nahm er dem Verletzten das Gefäß ab und machte sich daran, den verdammt fest aufgesetzten Stopfen zu entfernen, der sich reichlich bockig anstellte.
    "Nein, wüsste nicht, dass wir uns schon mal gesehen haben", entgegnete er und begann erst jetzt, das Gesicht seines Gegenübers eingehender zu mustern.
    "Nein... nein, noch nie gesehen", bestätigte er sich selbst den Gedanken.
    "Ich bin Maris. In der Regel werfe ich übrigens nicht wahllos mit Waffen herum, aber es sind harte Zeiten, was will man machen?", fügte er noch grinsend hinzu und fummelte langsam aber sicher doch etwas ungeduldig werdend an der Flasche herum. Das Ding schien irgendwie zu blockieren, aber der Blondschopf ging davon aus, dass das den Anderen nicht großartig interessieren würde. Der provisorische Verband kleckerte mittlerweile auch schon munter vor sich hin, sodass es wohl wirklich recht ratsam war, endlich die Flasche zu öffnen und ihm den Kram aufzupinseln.
    Mit einem Ruck löste sich endlich der Stopfen - und das soeben geöffnete Fläschchen flog in hohem Bogen davon.
    "Jaaaaaaaa... war das Mittelchen teuer? Weil... nun, das Zeug lässt gerade die Würmer gerinnen. Kommst du mal eben mit deinem Arm hier rüber? Hier, wo der Boden so nass aussieht..."

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    veni, vidi, iuvi  Thorwyn's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Thorwyn is offline
    „Thorwyn, ich bin Jäger“, erwiderte Thorwyn, der Jäger die Vorstellung von Maris, während dieser mit der Flasche kämpfte. Leyla hatte sie verschlossen, da würde der Säbelwerfer sie doch wohl öffnen können. Und das tat er dann auch mit durchschlagendem Erfolg: Der Korken ploppte und das geöffnete Fläschchen flog frei wie ein Vogel davon.
    Eigentümlich ruhig schaute der Jäger zwischen Maris und der Dunkelheit, die das Gefäß verschluckt hatte, hin und her. Bei den Göttern, hoffentlich brachte diesem Mann nie irgendein Zauberer die Magie bei. Nicht auszudenken, wie viele Häuser er damit und mit seiner Tollpatschigkeit anzünden könnte. Thorwyn verkniff sich den Kommentar, dass hier wohl Säbel und Flasche miteinander verwechselt worden waren, und richtete sich stattdessen auf, um zumindest kurz das Heilmittel zu suchen.
    „Nein … teuer nicht gerade“, antwortete er dabei seufzend, zu erschöpft, um wirklich wütend zu sein, und auch beruhigt durch die Tatsache, dass der andere zumindest versuchte zu helfen. „Aber es wäre trotzdem ziemlich hilfreich, wenn man gerade verblutet … siehst du hier irgendwo …“ Konzentriert tapste der Jäger im Dunkeln herum, bis er mit dem Fuß an die Flasche stieß und sich danach bückte. Die entpuppte sich dann allerdings nur als ein Stückchen Ast, so dass er noch weiter suchen musste, bis er das Gefäß endlich hatte.
    Ächzend lehnte Thorwyn sich gegen den nächsten Stamm und kippte sich die paar Tropfen, die in der Flasche verblieben waren, über die Wunde. „Au!“, kommentierte er den scharfen Schmerz, hielt aber still und fixierte wieder Maris. „Und was machst du so, wenn du keine Säbel wirfst?“, fragte er, nur teilweise an der Antwort interessiert. Aber ein Gespräch war auf jeden Fall nützlich, wenn man sich von so einer verfluchten Schnittwunde ablenken wollte.

  10. View Forum Posts #10
    Waldläufer Maax's Avatar
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    Schwarzwasser
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    Maax is offline
    Maax nahm sein Schwert und schlug mit voller Wucht auf den Ast ein.
    Bei dem ersten Schlag rutschte er an dem Ast vorbei und verletzte sich fast selber.
    Alon fand das recht amüsant, da Maax aus den Augenwinkeln sah wie sein Mentor leise kicherte.
    Der zweite Versuch war immer noch nicht gut aber besser als der erste.
    Nach ein paar weiteren Versuchen hatte Maax schon mal ein Gefühl für die Waffe.
    Sie lag fest in seiner Hand wie damals in Setarrif.
    Der nächste Schlag saß, Maax verfehlte nur ganz knapp die Einkerbung.
    Alon nickte lobend. Er schlug noch ein paar mal auf den Ast ein und traf immer in der nähe der Einkerbung.
    Der Schüler legte kurz sein Schwert an die Seite, rieb sich einmal die Hände und schlug dann noch mal auf den Ast ein. Dieses mal traf er glücklich die Kerbe. Maax staunte über diesen Erfolg,
    und sah seinen Mentor mit großen Augen an und fragte:“ Wow wie hab ich das denn geschaft.“

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    Kämpfer Putorius's Avatar
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    Putorius is offline
    Erschöpft und entmutigt trottete der Schwarzhaarige über die Stege von Schwarzwasser. Die letzten Tage hatte er damit verbracht jeden Wächter den er traf nach Andrahir zu befragen, doch niemand konnte ihm weiterhelfen. Die Einen kannten ihn nichtmal, die Anderen wussten nicht wo Andrahir zu finden war und wieder Andere redeten garnicht mit ihm. Er setzte sich an den Rand des Steges und stopfte sich nachdenklich die Pfeife.
    Er brauchte zwar nicht viel zum Leben, aber auch das bisschen Essen kostete und sein Geld war nahezu aufgebraucht. Seinem Tabakbeutel ging es leider ähnlich. Eine Arbeit müsste her, doch er hatte nichts gelernt womit er Geld verdienen konnte. Er würde wohl am morgigen Tag losziehen und bei den Händlern um Liefer- und Botengänge anfragen gehen. Ein Gefühl des unbehagens überkam ihn als er darüber nachdachte, dass er mit genau diesen Dingen in Varant überlebt hatte. Er war zwar Hunderte Meilen von seiner früheren Heimat entfernt auf einer Insel, aber anscheinend konnte er auch hier seinem Schicksal als Botenjunge nicht entgehen.
    Er seufzte und zog noch einmal an seiner Pfeife bevor er sie bedächtig neben sich ausklopfte. So saß er da und starrte noch lange in den Sumpf, während um ihn herum das geschäftige treiben der Stadt langsam erstarb.

  12. View Forum Posts #12
    Ehrengarde Sennahoj's Avatar
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    at the meetingpoint of acids, alkalis, alcohols, aldehydes, aromatics ... and ... stuff
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Sennahoj is offline
    Die Tage flogen vorrüber wie der ein oder andere Vogel über den Wipfeln der Sumpfbäume oder gar Tooshoo selbst. Sennahoj war viel beschäftigt - Im Garten arbeiten und in der Heilkammer aushelfen, wenn er die Zeit dazu fand. Im Garten tauchte auch ein neues Gesicht auf. Cécilia hatte ihm gesagt, das sie Clavire den garten gezeigt hätte. Senna hatte ihn slebst noch nciht gesehen, aber das kann ja noch kommen.

    In der Heilkammer half er nach Kräften. In der Zeit und wenn Patienten zur Verfügung waren übte er seine Verbindungskünste. In ruhigen Zeiten hatte er die Möglichkeit verschiedene Salben aus den unterschiedlichsten Kräutern herzustellen. Mit Interesse bemerkte er die einzelnen Eigenschaften der Pflanzen beim Einkochen oder dem Verdicken. Nichts war immer gleich und man musste schon selbst herrausfinden wie man was richtig behandelte.
    Zum Glück stand ihm Leyla mit Rat und Tat beiseite, die doch mehr im Stoff der Künste zu stehen, als er. Doch er war sich sicher das er sein Wissen von einstmals nicht nur wiederherstellen konnte, sondern noch erweitern. Wie so oft wirkte sich die Vielfältigkeit der Flora im Sumpf positiv auf solche Sachen aus.

    Auch an diesem Abend stand er vor dem Arbeitstisch in der Kammer und machte gerade die letzten Handgriffe. Rührend mischte er die Kräuterkomponente mit dem Fett, welches zusammen diese wohltuende (und nebenbei bemerkt auch wohlriechende) Salbe ergab. Er ließ sich Zeit, lehnte sich mit der kleinen Schüssel an den Tisch und bewegte den möserähnlichen Rührstab im Kreis. Eine beruhigende Arbeit...
    Fertig gerührt nahm er sich einen flachen Holzspatel und beförderte die Masse in einen kleinen Topf, der als kurzzeitige Reserve diente. Leider konnte man die Salben nicht sehr lange aufbewahren. Nach einiger Zeit trennten sich die Komponenten und man musste das ganze wieder aufbereiten.
    Das verschlossene Töpfchen stellte er zu anderen und die Rührschlale nahm er mit zur Waschschüssel, worin er sie von Rückständen befreite. Gerade als er sie zum Trockenen danebenstellte, kam Leyla herrein.

  13. View Forum Posts #13
    Provinzheld Balthur's Avatar
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    Balthur is offline
    Fluchend erhob sich Balthur von seinem unbequemen Lager neben der Sumpflilie und begann seine schmerzenden Knie langsam aber wirkungsvoll zu massieren. Aus Erfahrung wusste er das es zirka 5 Minuten dauern würde bis vernünftiges Stehen sowie taumelfreies Laufen wieder möglich waren. Zeit genug die Einnahmen des Tages zu sichten. Der Goldbetrag von 2 Münzen hielt sich dabei im Rahmen des Durchschnittlichen und auch das alte Stück Brot, das man lieber ihm statt dem Sumpf überlassen hatte, konnte sich sehen lassen.

    Natürlich war nicht jeder so freundlich. In der Regel bekam er zudem große Mengen faules Obst, Dreck und Schimpfworte an den Kopf geworfen. Der letzte Kerl vorhin hatte ihm sogar in die geöffnete Hand gespuckt, tatoowierter Sack! Mit bleichen Händen hob Balthur das Leinen vom Boden auf, damit war er stehts vorsichtig denn Kleidung war für ihn nahezu unerschwinglich und wurde nur selten krankheitsfrei verschenkt, legte es sich wieder um die Schultern und trottete in den Abend hinein.

    Er war nicht weit gegangen da erregte eine Gestalt am Rande des Steges seine Aufmerksamkeit. Dort saß völlig hilflos eine langhaarige Schönheit im Spiegelschein des Sumpfes und schien nur darauf zu warten von jemandem angesprochen zu werden. Der aufziehende Mond lies ihre Haut elfenbeinfarben schimmern und als Balthur näher trat, bemerkte er einen sanften Geruch nach verglommenem Tabak. Noch ein wenig ungelenk setzte er sich neben die Unbekannte und lies den Blick nervös über den Sumpf gleiten.
    Eigentlich bin ich ja nie so aufdringlich aber ihr seht aus als würdet ihr jemand oder etwas suchen. Die Gestalt nickte stumm und Balthur vermied es tunlichst ihr ins Gesicht sehen zu wollen um ihr zumindest vorerst den Schreck seines ungewohnten Anlitzes zu ersparen.
    Ich schäme mich fast zu fragen, aber ihr habt nicht zufällig ein oder zwei Münzen für einen hungernden Bettler, richtig?

    Sein Gegenüber schüttelte den Kopf und antwortete: Tut mir leid Kumpel aber ich hab fast selbst nichts mehr. Innerhalb eines Sekundenbruchteils schien ein Blizzard aufzuziehen. Leise stöhnend schloss Balthur die Augen und überlegte sich seine Worte einen Moment lang ganz genau. Er hatte noch nichts gesagt was ihm unangenehm sein müsste, keine Grund mit dem Schweigen anzufangen oder in irgendeiner Weise zu erröten. Natürlich Herr natürlich, kein Grund sich zu entschuldigen.
    Das sein grummelnder Magen dabei anderer Meinung war störte ihn gerade kein bisschen.

  14. View Forum Posts #14
    Burgherrin Estefania's Avatar
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    da wo du mich nicht vermutest...
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Estefania is offline
    Gespannt beobachtete Estefania wie Lair den Deckel des Kästchens zurück schob. Zuerst kamen drei Haselnüsse zum Vorschein und darunter war ein Stück Pergament. Ordentlich gefaltet sodass es in das Kästchen passte. Neugierig falteten sie es auseinander und waren dann ziemlich enttäuscht. Es war eine Karte auf der drei Bäume, drei kleine Felsen und ein Turm zu sehen waren. Rund um die Karte herum standen eine Menge verschnörkelter Buchstaben, die aber keinen Sinn ergaben.

    "Meinst du wir können die Nüsse einfach essen?" fragte Lair.

    "Solange wir nicht am verhungern sind, lassen wir sie besser in dem Kästchen. Vielleicht brauchen wir sie noch. Wie ist es denn deinen Lese- und Schreibkenntnissen bestellt? Kannst du mit diesen wild durcheinander gewürfelten Buchstaben etwas anfangen?

    "Schon, aber ich hab trotzdem keine Ahnung." kam es etwas gequält über seine Lippen.

    Estefania nickte und faltete die Karte die so präzise war, dass sie fast jeden Ort auf der Insel mit einem Turm beschreiben konnte, zusammen. Türme gab es auf Argaan bestimmt als ihnen lieb war.

    "Ich denke es ist am besten diese komische Karte erst mal zu vergessen. Was hältst du davon wenn wir uns diesen Baum mal aus der Nähe ansehen?"

  15. View Forum Posts #15
    Burgherrin Leyla's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Leyla is offline
    Immer und immer mehr fieberte sie dem Augenblick entgegen, in dem Thorwyn endlich herein kam und ihr davon berichtete, dass er die kleine Testmenge ihrer Substanz verwendet hatte. Erfolgreich verwendet hatte. Sie wünschte ihm zwar keine stark blutende Verletzung, aber sie wollte natürlich auch endlich wissen, ob das Zeug wirklich funktionierte. Im Moment konnte sie einfach nicht nennenswert daran weiter arbeiten, denn am Ende entpuppte sich die Substanz vielleicht doch als unbrauchbar und sie musste alle Überlegungen von vorn beginnen. So viele Ingredienzien, dass sie beliebig damit herum experimentieren konnte, wie es ihr gerade in den Sinn kam, hatten sie hier schließlich auch nicht. Jedoch auch nicht so wenig, dass irgendwer darunter leiden musste.
    Als Leyla dann irgendwann wieder zu Sennahoj stieß, musste sie einsehen, dass Thorwyn heute aber wohl nicht mehr kommen würde. Dann musste sie den Gärtner eben noch ein wenig beschäftigen, um sich selbst nicht bis zum späten Abend zu langweilen.
    "Na du bist hier ja kaum noch wegzubekommen. Schön, dass du so motiviert dabei bist." Sie trat zu dem Arbeitstisch heran und stellte zufrieden fest, dass er mit den Salben wirklich gut zurecht kam. Es lag eigentlich auf der Hand, das nun noch weiter zu vertiefen, nur blieb dann natürlich das auf der Strecke, wofür sie ihn im Moment noch etwas nötiger brauchte: Für die Patienten. Salben und Verbände waren nun mal nicht genug, damit er jemanden überwiegend selbstständig behandeln konnte. "Ich muss dich nun trotzdem so langsam hier losreißen." Ein letztes zufriedenes Nicken rundete diese Worte ab.
    "Salben sind leider kein Allheilmittel. Wenn sich jemand einen Knochen bricht oder eine größere Verletzung zuzieht, dann muss etwas mehr getan werden. Der Knochen muss wieder zusammenwachsen, die Verletzung verschlossen werden. Beides klingt ähnlich, führt aber zu zwei verschiedenen Sachen. Bleiben wir mal bei den Knochenbrüchen. Gebrochene Arme oder Beine sind eigentlich das häufigste und zum Glück auch mit das leichteste. Denn du kommst gut heran und die Knochen sind nicht allzu kompliziert aufgebaut. Das hast du vielleicht schon mal gesehen." Sie hob ihren Arm waagerecht vor sich, um es zu veranschaulichen. "Ein länglicher Knochen in einem Stück. Das ist am Anfang natürlich sehr schmerzhaft, je nachdem, wie schwer der Bruch ist, aber da müsst ihr beide durch: Der Patient und du. Denn du musst den Knochen eventuell zuerst wieder richten. Das erfordert manchmal etwas Gewalt und klingt nicht sonderlich erfreulich, aber was soll man tun? Du kannst dir sicherlich vorstellen, wie das funktioniert. Praktisch üben können wir das erst beim nächsten Fall ... aber das wird schon nicht allzu lange auf sich warten lassen. Deswegen heute schon mal etwas Vorarbeit."
    Um ihre lange Rede etwas aufzulockern, holte Leyla nun erstmal etwas Verbandszeug sowie einen Holzstab herbei, damit sie besser erklären konnte, wie man einen Knochen schiente. Sennahoj sollte das anhand ihrer Erklärungen direkt an ihrem Arm ausprobieren.

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    Ehrengarde Sennahoj's Avatar
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    Knochenbrüche. Unagenehme Vorstellungen machten sich in seinem Kopf breit. Glücklicherweise hatte er noch nicht die Bekanntschaft mit einem Bruch gemacht. Er selber hielt es für ... man sollte sagen - ekelhaft. Ein Bild von einem Gliedmaß in einem unnatürlichen Winkel wollte nicht aus seinem Kopf.
    Er konzentrierte sich aber auf die Ausführungen von Leyla und hörte ihre Instruktionen zum schienen eines Bruches. Erst einränken, dann in der Position halten, damit der Knochen wieder zusammenwachsen konnte. Seine Lehrerin zeigte ihm einige Positionen, welche der Stock, also die Schiene, bei verschiedenen Brüchen einnehmen konnte. Dann erwartete sie von ihm das mal trocken an ihrem Arm auszutesten.
    Senna versuchte sich, band die Schiene an den Arm. Man musste fest genug binden, damit der Knochen auch da blieb wo er sein sollte.
    Während er da übte fragte er nebenbei, um vielleicht ein Thema zu wecken:"Wo ist Thorwyn eigentlich? Hab ihn noch gar nicht gesehen."
    Er zog das Band fest und ließ sein Gegenüber die Bindung überprüfen.

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    Krieger
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    Der Dieb hatte nie gelernt zu lesen; für ihn ergaben Buchstaben keinen Sinn. Als Estefania ihn fragte, ob er die Zeichen entziffern konnte, druckste er und gab ein paar leise, entschuldigende Worte von sich. Glücklicherweise verstand auch die Frau die Bedeutung der mysteriösen Symbole nicht und ließ es dabei bewenden.

    »Klingt gut«, antwortete der Gauner auf Estefanias Frage, ob sie aufbrechen wollten – hinein ins Herz Tooshoos, zum sagenumwobenen Baum. Er konnte sich immer noch nicht vorstellen, was so toll an jenem sein sollte.
    Monströses Unkraut, dachte er. Aber die Frau schien sich sehr dafür zu interessieren und wenn sie ohnehin dort vorbeikamen, schadete es sicher nicht, einen Blick auf die dortigen Sehenswürdigkeiten zu werfen. Die sumpfigen Bewohner interessierten ihn persönlich aber mehr als die Vegetation. Sümpfe und Moore standen jedenfalls nicht auf seiner Liste der favorisierten Urlaubsziele (hätte er eine solche Liste geführt).

    »Wie lange wird es dauern, bis wir dort ankommen?«, fragte der Dieb die Frau. Diese zuckte mit den Schultern.
    »So genau weiß ich das nicht, aber es dürfte nicht allzu lange dauern. Wir sind ja bereits im Sumpf.«

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    Burgherrin Leyla's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
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    Erwartungsgemäß bereitete ihm das keine nennenswerten Schwierigkeiten. Die einzige Hürde war eigentlich, Schiene und Verband weder zu locker, noch zu fest anzulegen. Der Arm, das Bein oder was eben geschient wurde, sollte nicht zusätzlich belastet werden, aber auch nicht zu viel Spielraum bekommen. So eine Schiene war schließlich immer eine Stütze und verhinderte zugleich, das falsche Bewegungen den Bruch verschlimmerten oder den Heilungsprozess beeinträchtigten. Sennahoj schien das zu verstehen.
    "Etwas Überwindung gehört leider immer dazu. Aber das kommt mit der Zeit, da bin ich mir sicher. Vor allem aber dient es einem guten Zweck. Das rede ich mir immer ein, macht die Sache oft einfacher. Aber jeder hat da seinen Weg. Einen gewissen Respekt vor dieser Arbeit zu haben, ist auch wichtig. Wenn du irgendwann vergisst, was du hier eigentlich machst, dann kann das fatal enden." Leyla ersparte sich weitere Ausführungen, da sie den eigentlich recht schönen Abend nicht kaputt machen wollte. Dieses Thema konnte die Stimmung leider schlagartig kippen lassen, wenn man es zu sehr ausführte.
    "Thorwyn ist ... nicht da", lenkte sie daher um und grinste. "Er ist bei den Jägern, hat hier ja auch nur etwas ausgeholfen. Draußen fühlt er sich wohler. Und nebenbei probiert er gerade eine Substanz aus, die den Wundverschluss beschleunigen soll. Um auch größere Verletzungen draußen auf der Jagd erstmal ruhigstellen zu können. Starke Blutungen oder sowas ... wenn man allein ist, hat man in der Wildnis damit fast schon verloren. Verstehst du?"
    Die Ovates nutzte die Gelegenheit, um das Thema Knochenbrüche noch etwas weiter auszuführen. Gebrochene Rippen, ein kaputtes Knie, ein ungünstiger Fall auf den Hintern, man konnte sich so viele problematische Knochen brechen und fast alle sorgten sie dafür, dass derjenige erstmal für längere Zeit im Bett landete. Die wenigsten Körperteile waren so ... dankbar wie Arme, was einen lediglich im Alltag, nicht aber in der Fortbewegung einschränkte.

  19. View Forum Posts #19
    Ehrengarde Sennahoj's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Sennahoj is offline
    Senna lächelte und nickte. Leyla führte nun auch über andere Brüche aus, während er geduldig und interesiert zuhörte. Schon bald warf auch er einige Fragen oder Sätze mit ein und eine kleine Disskusion entstand. Über die Verheilzeit eines Beinbruches, die Gefährlichkeit von Rippenbrüchen an falscher Stelle, Knochenzerstörung an fast unmöglichen Stellen und anderes. Man könnte meinen sie erarbeiteten sich einen Plan - eine Knochenkarte, auf der sie Stellen markierten, wo, was, wie brechen konnte ... rein hypotetisch natürlich.
    Der Gärtner genoss die fachliche Unterhaltung, doch dann sah er nach draußen und ihm fiel wieder etwas ein. Er wandte sich an Leyla:"Entschulide. Ich muss nochmal los. Wollte noch im Garten nach dem Rechten sehen. Außerdem hab ich noch was zu erledigen." Fragend schaute er sie an, doch sie nickte nur zufrieden mit dem Gespräch. Senna verabschiedete sich und trat hinaus in das Dunkel der Nacht, die herreingebrochen war. Dann schlug er den weg zum Sumpfrand ein ...

  20. View Forum Posts #20
    Burgherrin Estefania's Avatar
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    da wo du mich nicht vermutest...
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Estefania is offline
    Sie mussten aufpassen. Das Gebiet wurde noch sumpfiger und wäre fatal vom Weg abzukommen. Estefania hatte vorsichtshalber eine Fackel angezündet, die sie in der Hütte zufällig einsteckte, so für alle Fälle.

    Der Fall war jetzt eingetreten und half den beiden wirklich sich besser zurecht zu finden. Doch dann plötzlich erschienen Lichter in der Ferne. Es stellte sich heraus, dass es sich um ein Dorf handelte. Die Lichter waren beleuchtete Fensterscheiben. Das Dorf war nicht sehr groß. Straßen gab es keine nur Stege, die die Hütten miteinander verbanden. In dieser Nacht war es sehr dunkel, sodass Estefania nicht mitbekam den großen Baum schon erreicht zu haben.

    "Gibt es hier eine Taverne, in der wir vielleicht auch übernachten können?" fragte sie einen Mann der an einer Hüttenwand lehnte und rauchte.

    "Jo, gleich da drüben bei Mama Hooqua!" war die knappe, aber nicht unfreundliche Antwort.

    "Danke!" erwiederte Estefania und zog Lair hinter sich her in diese Taverne.

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