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    Burgherrin Melaine's Avatar
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    Jul 2005
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Melaine is offline
    Ein weiterer Stich. Sie spürte ihn in ihrem fernen Herzen, wie eine Welle, die sanft gegen die ausgetreckten Füße eines am Strand liegenden Körper schwappten, während der Geist in den funkelnden Sternen von fremden Welten träumte. Sie versuchte es zu unterdrücken, doch der Schmerz blieb wie eine kleine Nadel, fein und zart, nicht vergessen lassend, dass die Worte gesprochen worden waren, um derer sie schon zuvor gewusst hatte.

    „Sei nicht so stur!“, protestierte die Magierin mit schwacher Stimme. Es war eine edle Gunst von einem edlen Mann und gleichsam so närrisch wie ihre Anwesenheit in seinem Geist, „Ich bin nicht schwach.“, dies stimmte zwar, dennoch schwebte sie in einer Gefahr, die sie kaum wirklich erahnen konnte. Diese Welt, dieser Geist, war nicht der ihre und der menschliche Geist war stark, stark genug, um das Bild ihrer selbst vollkommen zu verzerren.

    Die Erde erbebte und Melaine wurde der Rest seiner Worte erneut klar. Ein eisiger Hauch blies durch das Kellergewölbe und ließ ihre Erscheinung erzittern. „Ich… ja.“, erwiderte sie nachdenklich. Sie hatte es schon einmal getan. „Wenn dies nur ein Grund sein sollte, mich hier wegzuschicken, damit ich mich in deiner geglaubten Sicherheit…“, ihre Worte brachen ab, „Halt durch.“, war alles, was sie noch hervorbrachte, ehe ihr Geist in dem seinen verblasste.

    Keuchend riss die Magierin des Wassers die Augen auf und riss die Hände von den Schläfen Colodis‘. Noch immer glaubte sie eine dunkle Präsenz in ihrem Nacken zu spüren, eisige Finger, die nach ihrem Hals griffen, gierig sie zu verschlingen. Ein Makel, der wie fleischgewordene Finsternis nach ihr Griff und eine Welle des Ekels in ihr aufsteigen ließ. Mit vor Furcht aufgerissenen Augen wandte sie sich um, doch der Raum hinter ihr war leer. Sie drehte sich erneut um, doch noch immer sah sie niemanden. Es war keiner da, außer die eingebildete Erscheinung, jene imaginäre Widerwärtigkeit, die gänzlich gegen alles Wahre verstieß.

    Melaine zwang sich zur Konzentration und wandte ihren Blick suchend durch den Raum, bis sie ein kleines Messer fand. Sie hatte ein Siegel auf den Boden des Ortes gemalt, an dem das Blutband zum ersten Mal gewebt worden war. Sie erinnerte sich an jedes einzelne Zeichen, als wäre es erst gestern gewesen, da sie jene in den Staub des Weißauges getrieben hatte. Mit dem Finger und dem, was die Natur ihr geboten hatte. Sand. Doch hier brauchte sie etwas anderes.
    Ihre Hand umfasste den Griff des Dolches und ein feiner Schnitt glitt durch ihre Handfläche. Sie würde ihn mittels ihrer Magie wieder schließen können und nicht einmal eine Narbe würde zurückbleiben, wenn sie es verlangte.

    Sorgsam ließ sie das Blut in einen Tonkrug tropfen, bis sie glaubte, genug zu haben. Dann legte sie das Messer beiseite und verschloss die Wunde mit einem Rinnsal ihrer Magie. Ihr Finger tauchte sachte in die rote Flüssigkeit und hob sich, ein Tropfen an sich entlangwandern lassend. Vorsichtig streckte er sich dem Hals des bewusstlosen Nordmannes entgegen. Ein Zucken ließ den trägen Körper erzittern, als tobe ein innerer Kampf in dem Mann. Was wäre, wenn er nicht gewann? Was…

    Melaine vertrieb die Zweifel, die Angst, den Zorn und die Wut, ja selbst das innige Gefühl, welches sie hinein und wieder hinaus getrieben hatte. Ihr Finger berührte seinen baren Brustkorb und mit einem seichten, karmesinroten Glühen begann sie sorgsam die Zeichen aus Magie und Blut zu weben wie eine Decke, die sich schützend um den Leib des Mannes legte.
    Die Zeichen war klein, ja, beinahe winzig, doch das Siegel wuchs mit jedem weiteren filigranen Strich, der ein seltsames Muster formte und erweiterte, welches die Augen verwirrte und dem Bild, welches sie sahen, Lügen strafte. Sie spürte, wie die Erschöpfung von ihr Besitz ergriff, doch sie zeichnete weiter, unermüdlich und mit dem festen Willen, bis zum letzten Strich durchzuhalten. Was dann geschah, wusste nur Adanos selbst, oder jener, dem sie die Fähigkeit dieser plötzlich so dunkel erscheinenden Magie verdankte.

    Leise begann sie die gutturalen Laute auszustoßen, die den Zeichen ähnelten und das Blut schien sich in die Haut zu brennen. Dennoch würde es wieder verschwinden. Es verschwand immer… Doch es musste reichen. Für den Augenblick, vielleicht für ein paar Tage, vielleicht, wenn sie Glück hatte… doch sie wagte nicht zu hoffen.

    Als das letzte Zeichen seinen Platz am Knöchel des linken Fußes des Nordmannes gefunden hatte, stieß Melaine einen Seufzer der Erleichterung fest und klammerte sich schwanken an den Tisch. Sie glaubte, ihre Beine nicht mehr zu spüren und ihr gesamter Körper erschien ihr wie in weichen Stoff gehüllt, schwebend über den Boden. Langsam wankte sie durch den Raum und ließ sich auf einen Sessel fallen, der etwas abseits stand, ehe ihre Lider sich zitternd vor Widerwillen schlossen und der tiefe Schlaf von ihr Besitz ergriff…

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    Ehrengarde Ptah's Avatar
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    Setarrif
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Ptah is offline
    Eine Unruhe hatte den Adepten erfasst, denn seit er heute morgen mit diesem einen Gedanken erwacht war, konnte er beim besten Willen nicht mehr still sitzen. Die einfachsten Nähte misslangen ihm, zu fahrig war er, zu unkonzentriert, um den Gedanken und seine Bedeutung einfach so beiseite zu schieben.

    Zurück

    Es war eine so simple Idee gewesen. Zurück nach Varant, um ein für alle Mal mit allem abschließen zu können. Um die Herrschaft über seinen Verstand einzufordern und seiner Zerrissenheit ein Ende zu bereiten. Und doch. Bedeutete sie soviel mehr... war schwanger von einer Ahnung, dass ihm das, was seine alte Heimat für ihn bereit halten mochte, nicht gefallen könnte. Dass es Folgen haben könnte, die er sich nie ausmalen konnte.
    Im Grunde war sein Beschluss aber schon lange gefallen. War gefallen, als sein Gedächtnis immer mehr zu einer traurigen Ansammlung einiger weniger trauriger Bruchstücke verkam. Ein Scherbenhaufen eines Lebens, aus dem immer mehr Splitter entfernt wurden, so dass die einstige Form sich nie wieder wiederherstellen lassen würde, wenn nicht bald etwas unternommen wurde. Er würde fahren. Irgendwie musste man in dieser Stadt an eine Überfahrt zum Festland gelangen und er war gewillt das Nötige dafür zu tun.

    Die Gassen Setarrifs lagen bereits im Dunkel, als Ptah sie mit einem klaren Ziel vor Augen durchquerte und doch noch nicht so recht wusste, wie es zu erreichen war. Im Vorrübergehen hatte er bei einigen, weniger vertrauenserweckenden Gestalten den Namen einer Kneipe aufgeschnappt, die er prompt zu seiner nächsten Anlaufstelle machte. 'Zur Sturzkampfmöwe' - das klang nach dem rechten Abstieg für Seeleute und selbst, wenn er hier nicht fündig würde, so war Ethorns Sitz doch groß genug, um wohl irgendwie einen Transport organisiert zu bekommen.

    Bei seiner Ankunft vor der Taverne war diese gut besucht, was man bereits durch die hell erleuchteten Fenster hören konnte. Gerade als er eintrat, gröhlte die anwesende Gästeschar auf. Ein stämmiger Kerl mit Armen so dick wie Ptahs Oberschenkel war seinem schmächtigen Widersacher im Armdrücken unterlegen, was von den wettenden Umstehern mit teils großem Erstaunen bis Missmut aufgenommen wurde. Goldstücke wechselten die Besitzer, wurden in Flüssiges investiert und selbiges konsumiert.

    Wo anfangen?

    Nachdenklich bahnte sich der Varanter seinen Weg zwischen Saufköpfen, Raufbolden und Taschendieben hindurch, bedacht darauf niemanden zu stoßen und sich Scherereien einzuhandeln, die er sich gerade nicht leisten konnte. Darüber schien er vergessen haben auch auf den Boden zu achten, denn es dauerte nicht lange, da stolperte er über einen schweren Gegenstand, der auf dem Boden lag. Nicht behende genug, um den Sturz abzufangen, fiel er prompt auf sein Gesicht und lag nun in einer Lache, von der er sich nicht ausmalen wollte, was genau es eigentlich war - der strenge Geruch allerdings, machte alle Hoffnung zunichte es handele sich dabei um ein Getränk.

    Wenigstens schien er sonst ohne nennenswerte Verletzung davon gekommen zu sein, weshalb er sich umsah, worüber er da eigentlich gestürzt war und schließlich nicht ohne Verblüffung fragte:

    "Jaryvil, was in Adanos' Namen macht IHR hier?"
    Last edited by Ptah; 25.10.2011 at 22:13.

  3. View Forum Posts #83
    Burgherrin Lucia von der Berg's Avatar
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    Kastell der Schwarzmagier
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    Lucia von der Berg is offline
    Die Zeit verging langsam im Kastell, die zahlreichen Bücher waren zwar eine gute Ablenkung von den Traurigkeiten der vergangenen Tage, doch ihre Sehnsucht konnte die Magierin nur schwer bekämpfen. Ferdinant und die Nacht mit ihm ging ihr einfach nicht mehr aus dem Kopf, so sah sie sich gezwungen Setarrif ein weiteres Mal aufzusuchen und sich aufrichtig bei ihm zu entschuldigen. Viel zu schnell hatte sie sich von ihm getrennt, die Reaktion war nicht annähernd so liebevoll wie er es verdient hätte - und vielleicht, auch nur vielleicht gab es sogar die Möglichkeit auf eine Zukunft. Das würde sich zeigen, heute Nacht..

    So materialisierte die adelige Schwarzmagierin im Hinterhof der Sturzkampfmöwe. Hier hatte sie Ferdinant verlassen und möglicherweise würde sie ihn hier wieder treffen. Einen anderen Ort als die hiesige Taverne fiel ihr nicht sofort ein, denn dort fand das Leben statt. Hier trafen sich die Leute, lachten sie, schliefen sie...hier fand alles statt, was den selbst ernannten Tagelöhner wohl auch anlocken könnte und ihr die Chance gab, ihren Geliebten hier zu treffen. Lucia betrat die Schenke, bestellte sich einen Wein und schaute in die Menge hinein, wartete...auf einen Moment. Auf den Moment....

  4. View Forum Posts #84
    Schwertmeister
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Jaryvil is offline
    Welcher Ort wäre wohl besser als Anlaufstelle zur Bekämpfung von Problemen geeignet als die Sturzkampfmöwe? Mit diesem Gedanken hatte alles angefangen. Bisher war es dem jungen Mann noch nicht gelungen, von irgendwo eine geeignete Robe für sein neues Amt aufzutreiben, da Ptah mit seiner Lieferung im Verzug war. Das schreckte ihn jedoch nicht ab, bereits ohne offizielle Bekleidung seinem neuen Tätigkeitsfeld nachzugehen um sich selbst etwas Frieden zu geben um diese eine Sache, sein Geheimnis anzunehmen und darüber hinweg zu kommen. Und auch wenn es nie seine Absicht gewesen war, ein Prediger, der Vater des Volkes zu sein, so versuchte er es trotzdem, weshalb er auch schon bald vor der besagten Taverne stand.

    "Na dann mal los.." Seufzend ging er auf die Tür zu, von der ihm der Lärm schon entgegen schallte und auch die Bewohner in der Nähe nicht ruhen ließ. Nachdem er die ersten Schritte gegangen war und sich dabei an dem ein oder anderen vorbei gedrängt hatte musste er sich noch einmal überlegen, was genau und wen er denn hier ansprechen wollte. Die Trinker vom Trinken abhalten? Dafür wäre ich genau der Richtige... Das war es also nicht, weshalb er sich weiter umsah, soweit es denn aufgrund der Masse an Besuchern möglich war. Viel weiter kam er mit diesem Gedankengang aber auch gar nicht, denn plötzlich stolperte ein junger Mann aus der Menge, rempelte so gut wie jeden anderen Besucher auf seinem Weg an und erhielt dafür auch kräftig einen Stoß in den Rücken, was ihn letztendlich vor Jaryvil auf die Füße brachte. Zuerst sah man dem Mann gar nichts an, er verhielt sich zwar etwas seltsam und war aufgrund des Stoßes gefallen, doch mehr war da nicht. Oder?

    Bevor der junge Magier weiter darüber nachdachte, griff er erst einmal den Arm des Mannes, der ungefähr sein Alter zu haben schien. Dieser aber weigerte sich zuerst und plötzlich sammelte sich eine Flüssigkeit am Boden an, die Jary momentan nicht fähig war, näher zu bestimmen. Wahrscheinlich hat er sein Bierglas fallen lassen... Egal, ich sollte ihm erst mal hochhelfen Noch einmal zog er am Arm des Anderen und dieser schien das Angebot auch anzunehmen, doch statt sich hochzuziehen, zog er den Robentragen gen Boden und stand dann auf. Im Flug begegnete er noch der nun halb heruntergelassenen Hose des Mannes, bevor er platschend am Boden landete und der Mann halbnackt in die Dunkelheit davonrannte. "So eine.. AU!" Was sollte das? Wurde er jetzt auch noch getreten? Als den Bruchteil einer Sekunde noch einmal krachte, wusste er war los war und beeilte sich, aufzustehen, doch der Fremde war schneller. "Ent.." Der Diener Adanos' stockte, als er plötzlich einen Bekannten sah, der da über ihn gestolpert war und in der selben Brühe landete wie er. "Ptah! Ich.. Entschuldigung! Ich wurde hier zu Boden geworfen! Der Täter müsste euch entgegengekommen sein.. ziemlich auffälliger Typ." Während er versuchte, Ptah die Situation zu erklären, erhob er sich selbst vom Boden und wischte mit seiner Robe die "Reste" weg.

  5. View Forum Posts #85
    Ehrengarde Ptah's Avatar
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    Mar 2007
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    Setarrif
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Ptah is offline
    Wären die Umstände des Aufeinandertreffens andere gewesen, der Robenwirker hätte wohl eine Schimpftirade auf Jaryvil losgelassen, die ihresgleichen suchte, doch die Umstände waren eben keine anderen und im Augenblick hatte Ptah beim besten Willen nicht auch noch die Nerven sich um ein Kind zu kümmern, das man versehentlich in den Körper eines Mannes gesteckt und mit magischen Kräften versehen hatte. Alles was jetzt zählte, war so schnell wie möglich seinen ehemaligen Schüler loszuwerden, damit er endlich ein Schiff organisiert bekam. Schnell war er auf den Beinen und fast ebenso fix hatte er die geeigneten Worte gefunden, um den Tollpatsch vor ihm zurecht zu weisen:

    "Jaryvil, es interessiert mich nicht, wie Ihr auf den Boden gelangt seid und ich habe gerade auch nicht den Nerv mir euere Ausflüchte weiter anzuhören. Ihr habt Glück, dass ich es war, auf den Ihr hier getroffen seid. Was immer Euch um diese Zeit hergeführt hat, dieser Ort ist für einen Novizen definitiv nicht geeignet, also seht zu, dass Ihr so schnell wie möglich von hier verschwindet und zurück zum Haus der Magier geht und ich will vergessen, dass ich Euch heute Nacht begegnet bin."

    Etwas harsch vielleicht, aber Jaryvil stand seinem Vorhaben im Weg und so musste er ein paar verletzte Gemüter in Kauf nehmen. Für den Bruchteil einer Sekunde schien es ihm, alsob er ein kleines Detail vergessen hatte, aber wenn dem so war, konnte es nicht sonderlich wichtig gewesen sein. Sein Schüler aber schien in dieser Nacht noch schwerer von Begriff als üblicherweise, weshalb Ptah sich genötigt sah den Ton zu verschärfen.

    "Meine Geduld geht zuende, verschwindet endlich aus meinen Augen oder ich überlege mir nochmal, ob meine Erinnerung an diese Nacht morgen schlechter ist als nun.", zischte er förmlich.

  6. View Forum Posts #86
    Schwertmeister
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    Jaryvil is offline
    Sein Versuch, sich bei Ptah zu Entschuldigen war wohl wirklich nicht gelungen, denn statt es eher ruhigeren Zeitgenossen stand nun ein ziemlich aufgebrachter Ptah vor ihm der jeglichen Anstand und Respekt verloren zu haben schien. Es mochte sein, das sah sogar Jaryvil ein, dass es zu Missgeschicken kam, die ihm in Gegenwart des Adepten passiert waren, doch das war noch lange kein Grund, den jungen Magier so anzufahren.

    "Was fällt euch eigentlich sein?" herrschte er den jungen Mann an, nannte ihn mit Absicht nicht beim Namen um ihn hier nicht bloßzustellen. "Wenn er für einen Novizen nicht geeignet ist, dann solltet ihr zusehen, dass ihr euch schnell, aber ganz schnell aus diesem Etablissement verzieht!" Jaryvil war normalerweise eher ruhigeren Gemütes, doch so etwas wollte er sich nicht gefallen lassen. Zwar hatte er Zweifel um sein Können, doch diese Position war ihm von Adanos und seinen Priestern verliehen worden und das Ganze nicht, um sich dann solche Standpauken anhören zu müssen, nicht von einem Novizen oder Adepten oder was auch immer. Ohne irgendwelche Widerworte hören zu wollen schob Jary den Anderen aus der Taverne hinaus, die Blicke mancher Besucher waren ihnen gewiss. "Mein Weg führt mich hin, wo ich es möchte und dabei ist es euch nicht gestattet, irgendwelche Wertungen auszusprechen, schon gar nicht wenn ihr überhaupt nicht wisst, weshalb ich hier bin!" Schritt für Schritt entfernten sich die Beiden vom Wirtshaus während Jaryvil nach einer verlassenen Seitengasse ausschau hielt um seinen Begleiter dort hinein zu ziehen. "Beruhigt euch gefälligst! Was, bei Adanos, ist mit euch los?" Seine Stimme gewann wieder etwas an Milde, seine Blicke nicht mehr ganz so tödlich wie vorher, doch immer noch eindringlich genug.
    Last edited by Jaryvil; 25.10.2011 at 20:41.

  7. View Forum Posts #87
    Ehrengarde Colodis's Avatar
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Colodis is offline
    Melaine war wieder verschwunden, es fiel ihr sehr schwer, das sah man ihr deutlich an. Ihm selbst half es eigentlich nur sie in Sicherheit zu wissen und darauf zu vertrauen, dass sie einen Weg fand ihm so zu helfen. Im Kellergewölbe blieb es dunkel, eigentlich erwartete er einen Besucher, aber der Ahne liess sich nicht blicken.
    Colodis hing noch eine Unendlichkeit in den Ketten, so kam es ihm vor. Die Zeit wollte einfach stehen bleiben, ihn hier gefangen halten. Dies war nicht das erste Mal, die Zeit schien wirklich langsamer zu verstreichen hier, dies machte es zu einer nicht enden wollenden Qual.
    Ein Brennen erfüllte seinen Brustkorb als wollte er zerspringen, als hätte jemand ein heisses Eisen in ihn hinein gestossen. Aber es blieb nicht bei dem Stich, kein Schmerz der ihn immer wieder zermürbte, sondern ihn bis an seine Grenzen trieb... oder weiter.
    Dann beschloss das Leid sich auszubreiten, in feinen Linien verteilte es sich, als wäre Gift in seine Blutbahn eingedrungen. Jetzt schien es rasend schnell alle Verästelungen und Verzweigungen seines Körpers zu durchschiessen.

    Der Krieger schloss die Augen, bat, dass es aufhören mochte. Er wollte schreien, doch aus seinem Rachen drang nur ein ersticktes Keuchen und Röcheln. Hin und her wand er sich in seinen Ketten, immer tiefer schnitten die Fesseln ein, doch diese spührte er längst nicht mehr. An seinen Armen stiegen brennend rote Linien, Runen und Zeichen empor. Sie bedeckten seinen gesamten Körper, umschlossen und beherrschten ihn. Wie der Würgegriff einer winzigen Schlange, die ihn zu kontrollieren vermochte.
    Seltsamerweise fühlte er sich nicht schlechter, wie sollte dies auch möglich sein. Der Schmerz schien ihn längst ausgebrannt zu haben und er spührte einfach schon nichts mehr. Würde es nun weiss werden und das Ende stand bevor?
    So viele Male hatte er das befürchtet oder gehofft und vermutet, doch nie war es geschehen.

    Auch jetzt war es ihm nicht bestimmt, so viele Male dem Ende nah und selbst jetzt trat es nicht ein.
    Dann, als das Kribbeln in seinen Knöcheln aufhörte, geschah etwa unerwartetes... die Ketten zersprangen einfach.
    Erschöpft fiel Colodis zu Boden auf die steinerne, schwarze Platte. Er wusste nicht, ob es an seinen Augen lag oder nicht... jedenfalls das Bild war wieder verschwommen und plötzlich lösten sich auch die Farben auf.
    Er kam wieder zu sich, auf einem verschneiten Berg. Auf einer Art Plateau, welches zu allen Seiten von Felsen umschlossen war, nur ganz oben öffnete sich die Formation zum wolkenverhangenen Himmel.
    Um ihn herum schien die Welt unter zu gehen, der Wind pfiff fürchterlich und der Schneesturm tobte. Aber hier war er geschützt, vor Wind und Wetter, jeglichen Einflüssen. Der Hauptmann befand sich in einer heissen Quelle und erholte sich. Es war möglich, er war frei... warum?
    Dies wusste er nicht, aber die Symbole zeichneten immernoch seinen Körper, waren sie der Auslöser?
    Hatte die Magierin etwas damit zu tun?
    Jedenfalls schien es ihm deutlich besser zu gehen, neue Kraft floss durch seinen Körper. Jene von der er zuvor abgeschnitten war.
    Er fühlte keine Präsenz, nichtmal diejenige des Ahnen. Aber zu seinem Bedauern auch keiner seiner Blutsbrüder. Sie alle waren weg, er befand sich nun wieder ganz allein. Es war bei weiterm nicht so schlimm wie letztes Mal, allerdings fühlte es sich seltsam an, nur seltsam.
    Nun war es Zeit von hier fort zu gehen, er war bereit...
    Im nächsten Moment schlug er die Augen auf, langsam und vorsichtig.
    Colodis fühlte sich soweit ok, erstaunlicherweise. Da lag er nun, in einem Zimmer, welches ihm unbekannt war. Vorsichtig setzte er sich auf, an die Wand gelehnt verblieb er um den Raum zu mustern. Die Rothaarige schlief in einem Sessel, sonst war alles ruhig.
    Zeitgefühl? Fehlanzeige.

  8. View Forum Posts #88
    Schwertmeister Ferdinant's Avatar
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    Hoelbrak oder Götterfels.
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    Ferdinant is offline

    Anlegestelle

    Der Tagelöhner saß an der Anlegestelle, diese war in der nähe der Akademie dieser Krieger, Klingen nannten sie sich, von Setarrif wie er heraus fand. Eigentlich hatte der Myrtaner keinen Grund hier zu sitzen. Hier gab es auch nicht mehr als ein paar kleinere Fischerboote, ein paar kleine Handelsschiffe vielleicht auch. Hinter ein paar Felsen, dass war Ferdinant erst nach langer Zeit am Steg aufgefallen, ankerte auch ein kleiner Kutter. Neben diesem, doch eher kleinerem Schiff, ankerte jedoch auch ein, relativ, großes Schiff. Ob es eine Fregatte oder Galeone war, wusste der Bauernsohn nicht. So gut kannte er sich nun doch nicht mit Schiffen aus. Auf jeden Fall war dieses eine Schiff, neben dem Kutter, wohl das größte Schiff welches in, besser gesagt in der nähe von, Setarrif ankert.

    Zur Taverne wollte der Tagelöhner allerdings noch nicht zurück. Sonst müsste er, selbst wenn Sarpe gerade mit Estefania unterwegs war, bestimmt Haris helfen. Und heute wollte er sich mal einen freien Tag gönnen. Deshalb saß er hier nun am Anlegesteg und beobachtete das weite Meer in welchem sich der Mond spiegelte. Er hatte sich, davor, überall in der Stadt umgehört nach diesem... Raad? Welche Eltern gaben ihrem Sohn bitte schön den Namen Raad? Nun gut, Ferdinant klang auch nicht unbedingt besser, musste er sich eingestehen. Allerdings sprach Niemand über diesen Kerl. Das einzige was der Tagelöhner wusste war, dass dieser Raad Aufseher der Akademie war. Das hatte er, von ein paar betrunkenen in einem anderen Etablissement gehört. Ob das überhaupt stimmte, fragte sich der Myrtaner nun. Er hatte bei der Akademie, genauer gesagt am Eingang der Akademie, nachgefragt. Die Wachen dort sagten ihm jedoch nichts über diesen Raad. Auch wenn Ferdinant mitgekriegt hatte, dass eine der Wachen kurz mit ihrer Augenbraue gezuckt hatte. Kannten taten sie den Kerl also wahrscheinlich, nur sprechen wollten sie nicht über ihn. Natürlich hatte Ferdinant nicht den Namen des Aufsehers erwähnt sondern nur gefragt, wo man den ehemaligen Aufseher der Akademie finden konnte. Den Grund, warum er ihn finden wollte, hatte der Tagelöhner den zwei Wachen ebenfalls nicht erzählt. Jedoch wusste er, von ein paar Leuten, dass die Akademie, erst kürzlich wie es scheint, keine Leute mehr vom Festland oder Khorinis in der Akademie aufnimmt und auch alle, die von den jeweiligen Ländern oder der Insel kommen, "gekündigt" hatten. Das könnte auch etwas damit zu tun haben, dass Raad nicht mehr der Aufseher der Akademie war. Der könnte schließlich vom Festland kommen, wie viele andere auch. Zumindest bemerkte der Myrtaner, dass es in dieser Stadt ziemlich viele Leute vom Festland gab. Woher die alle kommen. Nein, mich würde mehr interessieren warum die alle hier sind... Selina kommt ja schließlich auch aus Varant. Fragte er sich und schüttelte kurz den Kopf. Er sollte sich lieber Gedanken machen, wie er den Kerl, nach dem er suchte, fand. Deshalb saß er nun, weiterhin grübelnd, immer noch am Anlegesteg. Der Wind zog gerade über die Anlegestelle und ein paar kleine wellen entstanden, die an dem Holz des Stegs zerschellten. Seine Füße trafen die wellen auch nicht, höchstens ein paar kleine Spritzer. Kalt war dem Bauernsohn, dank dem kühlen Nachtwind, dennoch geworden. Brrrrr... ich sollte mir wirklich wärmere Kleidung besorgen. Dachte er sich schon wieder.

  9. View Forum Posts #89
    Ehrengarde Ptah's Avatar
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    Setarrif
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Ptah is offline
    Schneller als Ptah lieb war, hatte Jaryvil sich aus der Taverne davon gemacht... zusammen mit ihm im Schlepptau. Mit der kühlen Nachtluft fiel ihm auch das Detail wieder ein, das er vergessen hatte und die Dreistigkeit erklärte, mit der Jaryvil ihm widersprochen hatte. Eine große Rolle spielte es allerdings nicht. Gut er hatte sich gegenüber dem Jungmagier im Ton vergriffen, aber jeder war fehlbar und der Varanter hatte im Moment wahrlich andere Sorgen. Zum Beispiel, dass er nicht mehr in der Taverne war. Dass sein ehemaliger Schüler ihn dort herausgeschliffen hatte und nun mit einer Persistenz davon abhielt an Bord des nächsten Schiffes mit Kurs Festland zu kommen, dass es zum Schreien war.

    "Nehmt Eure Hand weg und ich überleg es mir.", knurrte Ptah missmutig und es verging ein kurzer Moment bis Jaryvil einlenkte und tatsächlich von ihm abließ. Ein paar Mal schnaubte der Hagere noch, dann hatte auch er sich wieder eingekriegt, "Ich... ich muss... ach... vergesst einfach, dass Ihr mich gesehen habt und lasst mich wieder hinein. Ich kann nicht noch mehr Zeit mit Euch vergeuden."

    Ohne seinem Gegenüber die Gelegenheit zu geben dem etwas hinzuzufügen, machte der Adept auf dem Absatz kehrt, um zurück in die Möwe zu gehen. Es galt einen Bootsmann zu finden und eine Fahrt auszuhandeln. Wenige Schritte vor dem Eingang, wurde er jäh an der Schulter gezerrt und herumgerissen. Seine Anspannung war kurz davor in einem Anfall ungekannter Tobsucht entladen zu werden, als er ein dumpfes Aufklatschen später ein Brennen auf seiner Wange vernahm. War das denn die Möglichkeit? Sein... sein ehemaliger Schüler hatte ihn soeben geohrfeigt. Die Räder in seinem Kopf schienen sich angesichts dieser Entwicklung zu verhaken und so stammelte er nur fassungslos hervor:

    "Seid... seid Ihr noch bei Trost?"

  10. View Forum Posts #90
    Abenteurer Seventh's Avatar
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    Seventh is offline
    Wieder saß er im Schankraum der Taverne. Er wartete. Schon eine ganze Weile. Von Stella Lestrange fehlte allerdings bisher jede Spur. Allerdings fiel ihr die blonde Adelige abermals auf, die schon vor einigen Wochen hier in dieser Stube anzutreffen war. Interessant. Ob sie Geld hatte? Und Aufträge? Wieder dachte er darüber nach, die Zusammenarbeit mit Miss Stella vorzeitiger als erwartet zu beenden. Brachte sie ihm Profit? Möglicherweise brachte sie ihm auch andere Dinge...nein, er musste mit diesen Gedanken aufhören, schaute durch den Gastraum, so unauffällig wie es nur ging und hielt die Augen nach Stella Lestrange offen...

  11. View Forum Posts #91
    Szieeeeh Fooood!  Drakk's Avatar
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Drakk is offline
    Langsam kam Bewegung in die Sache. Die Söldner rund um Lee waren bereit, sie warteten nur noch auf das Kommando von Raad, dann würden sie ihren Plan in die tat umsetzen. „Ich Kontrollier nochmal den Palast.“ murrte Drakk und verließ die Arena.
    Eilig, aber dennoch in einem möglichst ruhigen Schritt ging der Hüne durch die Gassen der Stadt in Richtung Palast. Er versuchte dabei so unauffällig wie Möglich zu sein...oder zumindestens so unauffällig wie man mit etwas mehr als 6 ½ Fuß Körperlänge sein konnte. Den Patrouillien ging er so gut es ging aus dem Weg und erreichte schließlich den Palast. Mit einem knappen Nicken begrüßte er die Wachen am Eingang und betrat den Palast.
    Leise hallten die Schritte des Veteranen durch die Menschenleeren Gänge des Palastes. Nur eine Einsame Person stand am Ende des Ganges und blickte durch ein Fenster hinaus auf den Vorhof. „Was machst du denn noch hier?“ sprach Drakk ehe sich Taeris umdrehte und den Rotschopf verwirrt ansah. „Ach, verdammt...ganz vergessen.“ murrte der Hüne weiter als ihm einfiel das Taeris noch gar nicht von dem Konflikt innerhalb der Akademie bescheid wusste. „Die Kurzfassung für dich...der Sekretär der Akademie hat alle von uns aus der Akademie geworfen. Lee, Raad....einfach alle. Er will mit den Restlichen Klingen gegen den König vorgehen...“ führte der Veteran weiter und hatte mehr oder weniger das Interesse seines ehemaligen Lehrmeisters geweckt. „Komm mit. Hier ist ja alles ruhig, wir haben uns in der Arena versammelt...die Details erzähl ich dir Unterwegs.“ setzte Drakk kaum einen Atemzug später nach.

  12. View Forum Posts #92
    Schwertmeister
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    Wochenends meistens abwesend :o | Elementavatar: Eis
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Jaryvil is offline
    Es war einfach so über ihn gekommen, es war ein Verlangen, dass sich tief in seinem Inneren entwickelt hatte und so schnell wie nur irgend möglich hinaus wollte und so geschah es. Ohne näher darüber nachzudenken folgte er dem Adept mit großen Schritten, riss ihn an der Schulter herum und nutzte den richtigen Moment um ihm eine Ohrfeige zu verpassen, die sich mehr als nur gewaschen hatte. Während es klatschte, war Jaryvil sogar ein Stück weit verwundert über sich selbst, doch dieses aufkommende Gefühl wurde so schnell wie möglich wieder unterdrückt. Es muss sein. Und so verwandelte sich der Ausdruck auf seinen Zügen von Verwunderung zu Entschlossenheit.

    "Ob ich noch bei Trost bin?" Jaryvil schüttelte nur den Kopf, was war mit Ptah nur los? So kannte er ihn gar nicht. "Die Frage sollte ich wohl lieber euch stellen. Ich habe gefragt, was mit euch los ist!" Sein Blick wanderte durch die Umgebung, auf der Suche nach etwas Auffälligem, doch er fand nichts, stellte nur fest, dass sein Gegenüber dabei war, wieder zurück in die Taverne zu stapfen aus der die Beiden gerade erst gekommen waren. "Ich kenne euch anders, irgendetwas stimmt nicht und ich will wissen was es ist." Mittlerweile sah er Ptah zwar nicht als Freund an, doch er war mehr als eine Bekanntschaft, weshalb er auch versuchte, herauszufinden was los war. "Was sucht ihr in dieser Taverne? Und warum habt ihr es so eilig?" Als vorerst keine Antwort zu erwarten war, schüttelte Jary noch einmal den Kopf, bevor sich seine Hände auf die Schultern des Adepten legten. "Ptah, ich bin keinesfalls so eingebildet, zu denken, mir nun als Geweihter Adanos alles herausnehmen zu können." Der Magier machte eine kurze Pause, hoffte Verständnis in den Augen des Anderen zu finden. "Trotzdem verlange ich von euch, mir zu sagen, was los ist und das nicht, um meine Neugierde zu Befriedigen sondern weil ich offiziell nicht nur als euer Meister gelte sondern auch als Berater und Helfer." Als er dann dachte, Ptah würde einlenken und etwas zur Ruhe kommen, nahm er die Hände von seinen Schultern und erhob vorerst ein letztes Mal seine Stimme, legte Autorität in die Worte. "Und ich habe vor, diesen Aufgaben gerecht zu werden."

    Die teilweise streng gewählten Worte, so hoffte er, sollten Ptah zur Vernunft bringen und auch wenn er es gewissermaßen abstritt, auch Respekt einflößen.

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    Provinzheld Stella Lestrange's Avatar
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    Stella Lestrange is offline
    Stella lief an der Anlegestelle spazieren, sie hatte kaum Geld um sich etwas anständiges zum Essen zu kaufen. Deshalb hielt sie Ausschau nach ein einem Mann der sich leicht übers Ohr hauen ließ und ihr eine warme Mahlzeit spendierte. Da erblickte sie wieder jenen Mann der ihr gestern den Wein ausgegeben hatte. Wie praktisch, dachte sich die junge adlige und grinste leicht verschlagen. Dann lief sie zu ihm hin, hielt ihm die Augen zu und murmelte süßlich:,, Na Süßer? Was machst du so alleine in der Kälte hier draußen?“ Dann setzte sie sich dazu und meinte:,, Wisst ihr, ich habe euch heute Nacht schmerzlich vermisst. Ich dachte meine Worte wären klar genug gewesen.“ Sie lehnte sich an ihn ran und streichelte über seine Brust. Dann fuhr sie mit ihren Fingernägeln über seinen Nacken und grinste leicht verschlagen, als sie die Reaktion des Tagelöhners sah. ,,Wollen wir nicht lieber irgendwohin gehen wo es wärmer ist?“
    Sie hoffte, dass das er schließlich mit ihr in die Taverne gehen würde, ihr dort etwas zum Essen kaufte und einen verzweifelten Versuch unternehmen würde sie gefügig zu machen.

    Dann machten sich die beiden auf den weg in die Taverne, welche sie nach einiger Zeit erreichten. Als sie die Taverne betraten, ließ sie ihren Blick durch den Raum schweifen. Dort saß Seventh, ihr Blicke trafen sich und sie gab ihm stumm zu verstehen, dass er sie im Auge behalten solle. Zu ihrem Glück schien das der Tagelöhner nicht zu interesssieren.

  14. View Forum Posts #94
    Burgherrin Melaine's Avatar
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Melaine is offline
    Dunkelheit hatte den Geist der Magierin umfangen und ließ sie in einer Mär aus offenkundig bedeutungslosen Symbolen schweben, die einem Akt emotionaler Kälte aus Blut auf bleicher Haut gezeichnet worden waren. Eine leise Stimme flüsterte in der Ferne ihre Bedeutung, doch ihr Verstand war nicht fähig, jene zu erfassen, während sie von Symbol zu Symbol glitt und jedes mit einem kalten Schauern durchstieß.

    Dann verschwammen die Zeichen, lösten sich auf zu kleinen, roten Punkten, die wie Funken in der Nacht entschwanden. An ihrer statt trat dunkles Blut, welches aus dem Nichts dem Nichts entgegen fiel und von der Verzweiflung kündeten, die sich tief in ihr Inneres gegraben hatte. Etwas Finsteres kam aus der Ferne auf sie zu, mit riesigen, zweifelhaft von düsteren Gedanken getragenen Schritten, die Tod und Vernichtung verlangten, Rache für das, was man jenem angetan hatte.

    Kalte Stränge aus schwarzem Eis griffen nach ihrem Nacken und ließen die Magierin zusammenzucken. Doch jede Wehr, zu der sie fähig gewesen wäre, erschloss im Keim und getragen von der verzweifelten Sehnsucht, Freiheit zu erlangen, wurde sie tiefer in das Nichts gezogen, immer tiefer, bis selbst der Boden, der zuvor einer Illusion und doch beständig vorhanden gewesen war, längst über ihr sein musste. Die Kälte umschlang sie, nährte sich an ihrer Wärme, ihrem Blut, ihrem Geist…

    Melaine schreckte hoch, einen spitzen Schrei unterdrückend und stattdessen ein leises, verlorenes Wimmern ausstoßend. Ihr Blick eilte durch den Raum, doch bis auf seine Leere war nur die Gestalt eines unbekleideten, von Symbolen übersäten Mannes anwesend, dessen Blick keine Spur von Finsternis, wohl doch von offener Verwunderung enthielt.

    Die Wassermagierin schüttelte zaghaft den Kopf und rieb sich mit den sanft zu Fäusten geballten Händen über die Augen. „Es hat funktioniert?“, fragte sie leise, bedächtig, als wollte jenes unbekannte Wesen, welches der Mann darstellte, nicht in seinen Gedanken stören oder gar auf sie aufmerksam machen. Doch sein Blick lastete bereits auf ihr, wenngleich er jedwedes Erkennen verweigerte und sich weiter seiner trüben Verwirrung hingab.
    Vorsichtig erhob sich die Rothaarige und musterte den Nordmann. Seine Gestalt war kräftig, doch seine Haltung wirkte auf seltsame Weise erschlafft, kraftlos, als wäre er hunderte Meilen gerannt, ohne auch nur einen Augenblick der Ruhe. „Colodis?“, fragte Melaine vorsichtig, „Vielleicht… solltest du dir etwas anziehen. Es ist Herbst geworden… du könntest dich erkälten.“ Als ob dies noch einen Unterschied gemacht hätte…

    Schlaftrunken blinzelte die Heilerin, als sich die Mundwinkel des Hauptmannes zu zucken begannen.

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    Ehrengarde Ptah's Avatar
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Ptah is offline
    "Varant.", flüsterte Ptah leise, während sein Blick sich langsam senkte. "Ich muss zurück, Jaryvil, weil ich sonst an dieser alten Geschichte noch zerbrechen werde. Ich möchte herausfinden, was passiert ist, wie ich damals fliehen konnte von den Sklavenhändlern, wo die kleine Oase lag, an der alles seinen Anfang nahm. Jeden Augenblick, den ich hier bin, vergesse ich Dinge... Namen und Gesichter... Geschichten... und Gedanken."

    Die Worte kamen und schienen dabei so dumpf zu klingen, wie morsches Holz an dem der Wind zerrt.

    "Versteht Ihr was ich sage? Ich... verliere meine Identität... Stück für Stück rinnt mir meine Vergangenheit durch die Finger, fast so, als würde ich versuchen mit gespreizten Fingern Sand zu schöpfen. Ich muss handeln. Muss zurück. Brauche ein Schiff nach Varant. Je eher desto besser.", erklärte sich der Adept und fügte mit bebender Stimme und festem Blick hinzu: "Und wenn... wenn Ihr Euch mir dabei weiter in den Weg stellt, dann werde ich keine Rücksicht mehr auf Euch nehmen... ganz gleich welchen Ranges Ihr seid, Jaryvil."

  16. View Forum Posts #96
    Auserwählter Taeris's Avatar
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    Taeris is offline
    "Die Details?! Wieso zur...."

    fluchte Taeris und rückte im Gehen seine Waffengurte zurecht, die passend zur Feierabendstimmung eher schlampig und nachlässig verzurrt über seinem Wams aus gegerbten Leder und der einfachen Hose die er trug hingen. Er war nichtmal voll bewaffnet. Sein Zweihänder hing an der Wand in seinem Schlafgemach, wo auch sein Bogen mit abgenommener Sehne lagerte. Das also zur Einsatzbereitschaft Ethorns letzter Verteidigungslinie.

    "Wieso erzählst du mir das erst jetzt? Ich verschimmel im Thronsaal und bei der Einweisung der Wachen und ihr lasst die Stadt von irgendwelchen Sekretären einnehmen?!"

    zischte die ehemalige Hand Lee´s - wobei dies schon gefühlte Generationen her war - als er neben Drakk her ging und sich Mühe gab Schritt zu halten. Dennoch wirkte der Gang Drakks deutlich ruhiger und gemächlicher als Taeris´ eigener. Der Weg zur Arena war nicht all zu weit. Doch die Stille in diesem Teil der Stadt, die ihm nichtmal aufgefallen war, war unbehaglich. Fackeln leuchteten in der Dunkelheit in einiger Entfernung. Drakks Ton wurde ruhiger während er erzählte.

    "Und was ist nun der Plan?"

    fragte Taeris ungeduldig, als sie die Arena schließlich unter misstrauischen Augen eingier Wachen erreichten.

  17. View Forum Posts #97
    Schwertmeister
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    Jaryvil is offline
    Nach Varant zieht es ihn also.. Der Name der Wüste, die so lange Heimat für ihn gewesen war, löste einen Stich in seinem Herzen aus. Ptah wollte zurück und Jaryvil konnte ein klein wenig verstehen, doch was Ptah noch erzählte, das waren ganz andere Gründe, viel wichtigere, so wichtig, dass sie keine weitere Verschiebung zuließen. Schon einmal hatte der Adept etwas in die Richtung angedeutet, doch nun erkannte der Magier erst, um was es wirklich ging. Zuerst war er eine Weile sprachlos, nahm sogar die letzten Worte ohne Widerrede in Kauf. Jary dachte immer weiter über die Worte nach, wiederholte sie noch einmal, ging sie durch, bevor er dann kurzerhand einen Entschluss fasste.

    "Wir gehen nach Varant!" Sofort und ohne weiter auf seinen Begleiter zu warten, machte sich der junge Mann auf in die Taverne, denn so langsam wusste er auch, was Ptah dort gesucht hatte. Als der Adept aufgeschlossen hatte, drängte er sich in Richtung Tresen, aufmerksam beobachtend, ob ihm der Varanter auch folgte, bevor sich Jarys Stimme einem Windhauch gleich gegen den tosenden Sturm erhob, nur die nächsten Besucher vermochten etwas zu hören und so beschloss der junge Mann, etwas zu erreichen und legte so viel Kraft in seine Stimme wie er konnte. "HEY! AUFGEPASST!" Ein paar Menschen hatte er bereits soweit, dass sie ihn seine Richtung blickten, doch es dauerte nicht lange, da wandten sie sich wieder ab, hielten ihn für einen Spinner.

    Für einen kurzen Moment schloss der Magier seine Augen und es begann, leise aber gefährlich zu knistern, bevor sich dieses Geräusch dann in immer lauter werdendes Knacken verwandelte und schon der erste Schrei einer jungen Frau durch das Wirtshaus hallte. Die Eisschicht über seiner Haut reflektierte das Licht sämtlicher Kerzen und sorgte immer mal wieder flatterhaftes Licht an normalerweise dunklen Stellen der Taverne. "HÖRT MIR ZU! HÖRT IHM ZU!" Dann packte Jary seinen Begleiter und hob ihn kurzerhand auf die Theke, den Wirt vorerst ignorierend.

  18. View Forum Posts #98
    Szieeeeh Fooood!  Drakk's Avatar
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Drakk is offline
    „Kam halt alles etwas Überraschend.“ antwortete der Hüne und ging weiter während Taeris an seine Kleidung herumzog.

    „Der Plan ist recht einfach...einen offenen Schlagabtausch würden wir nicht überleben, also werden wir eine Handvoll Männer auf Siegmund ansetzen, der Rest wird die Stadt besetzen und diese Adelige Retten...sofern ich Lee richtig verstanden habe.“ führte der Hüne weiter und durchschritt das Tor der Arena.

    Die Söldner standen im hinteren teil der Arena, ihren Waffen griffbereit neben sich. „Die Ruhe vor dem Sturm...“ dachte der Rotschopf und schritt voran. „Wo steckt denn der alte?“ „Hinten. Zerbricht sich mal wieder den Kopf über die Aktion.“ antwortete Gorn während er mit stoischer Ruhe seine Axt säuberte. „Dann lass uns mal schauen ob der alte was neues zu erzählen hat.“ sprach der Rotschopf leise und ging voran in Richtung des kleinen Raumes am Ende der Arena.

  19. View Forum Posts #99
    Kämpfer Olrik's Avatar
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    Olrik is offline
    Noch ein Tag. Am morgigen Tage würde Ignaz, sein Lehrer der Jagd, zwar etwas verrückt, aber nett, am Galgen baumeln. So war es vorgesehen.
    Doch...hatte Olrik einen Plan. Er hatte alles so gut geplant wie nur möglich, an alles gedacht. Er war kein Akrobat, kein Kämpfer, kein hoher Magier, aber er war entschlossen und fest im Glauben an das Gelingen seines Planes. Um diesen in die Tat umzusetzen, hatte er heute einiges getan. Erstens hatte er die eingezogenen Sachen von Ignaz für einen kleinen Preis erstanden, also sein Messer Leticia und seine Kleidung.
    Zweitens hatte er einer Hinrichtung beigewohnt. Und ihm war etwas aufgefallen, was dramatischst wichtig war: Bei Galgenhinrichtungen war nur der Bereich vor dem Galgen gesichert, nicht dahinter. Diese Lücke war das Zünglein an seinem Plan.
    Doch nun ging er zum Haus des Schneiders, bei dem er die Kapuze bestellt hatte gestern Nacht. Er klopfte an die Tür der Schneiderei, schnell wurde sie geöffnet. Der Schneider sah ihn ermüdet an: "Da seid ihr ja. Kommt schnell, ich möchte bald schlafen gehen. Herein!"
    Olrik trat ein und die Tür wurde geschlossen. "So, wo ist jetzt die versprochene Kapuze?"
    Der Mann lief um Olrik herum und kramte etwas aus einem kleinen Holzkasten. "Mein Herr, hier ist die Kapuze. Sie ist ein wahrlich gutes Werk!"
    Er hatte Recht. Die Kapuze sah genauso aus wie auf der Skizze, sie war scharlachrot, wirkte beängstigend. So, wie es geplant war.
    "Ich danke euch, Schneider!" sagte er und packte die Kapuze in den Rucksack, ehe er zur Tür ging. Kurz vor dieser fragte er über die Schulter: "Wie ist euer Name?"
    "Friedhelm. Ich heiße Friedhelm."
    "Seid euch im Klaren, Friedhelm, dass dies hier nie geschehen ist. Ihr kennt mich nicht und die Bestellung der Kapuze wird niemandem erzählt. Die Skizze verbrennt ihr. Ist dies alles klar?"
    Zögerlich und leicht verängstigt über die kühl gesprochenen Worte antwortete er: "So soll es geschehen!"
    Dann ging Olrik hinaus. Er machte sich auf den Weg zum Haus der Magier. Für die morgige Aktion bräuchte er genügend Schlaf, außerdem wollte er nochmal das Vorhaben durchgehen. Er hatte schließlich nur eine Chance!

    Ein Stück vor dem Haus der Magier blieb er stehen. Da waren Leute. Seltsame Leute. Zwei schienen es zu sein, einer saß auf dem Boden und wirkte geistig abwesend, der andere aber war vollwach, wie es schien. Er hatte einen festen Blick auf das Haus der magier gerichtet, das konnte er gut sehen. Und in ihrem dunklen Aufzug sahen beide recht düster aus.
    Das wollte er aber wissen, was die da trieben. Er presste zur Sicherheit seine Hand um den Griff von Leticia, die er seit dem Mittag, als er sie erwarb, am Gürtel trug, nur bis nach seinem Vorhaben. Das Messer war nämlich wahrlich schön!
    Olrik ging mit schnellem Schritt, der selbstbewusst scheinen sollte, auf sie zu und rief: "Heda, ihr beiden! Wer seid ihr? Was tut ihr hier und weshalb starrt ihr das Magierhaus so an? Habt ihr dafür einen Grund?"
    Hoffentlich geht das gut...

  20. View Forum Posts #100
    Ehrengarde Colodis's Avatar
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    Gilde: das Königreich Argaan | Rang: Schwert Ethorns
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Colodis is offline
    Colodis überkam der Anflug eines Grinsens. Wenn das ihre einzige Sorge war.
    Der Hauptmann zuckte mit den Schultern und machte sich daran seine Kleidung anzuziehen. Es ging ihm schon fast zu gut eigentlich, seltsam.
    Er richtete das Wort wieder an Melaine: "Schätze ES hat funktioniert. Aber...sag mal... was ist es?
    Ich meine, danke", sagte er freundlich ergriff dann aber erneut das Wort.
    "Sieht schick aus", erwiderte er noch mit einem Blick auf seine Hände.
    "Aber was genau hast du angestellt?"
    Nur weil es ihm wieder besser ging bedeutete dies nicht, dass er ausser Gefahr war. Es war höchste Zeit, dass er Setarrif verliess, wenn nicht sogar Argaan.
    Aber da drängten sich ihm zwei weitere Fragen auf. Wohin?
    Und wie zum Geier konnte er sein Problem endgültig lösen?
    Mit diesen Gedanken schnallte er sich seine Axt um, hielt sie noch kurz in der Hand und betrachtete ihr Anlitz, räumte sie dann aber aus seinem Blickfeld.
    So konnte es jedenfalls nicht weitergehen, immerhin bestand jetzt die Chance, dass es überhaupt weiterging nur wie?
    Sein Körper fühlte sich noch etwas schlaff an, aber eigentlich war er für den Moment zuversichtlich, dass sich dies wieder ändern würde.

    "Lass uns nach Draussen gehen", schlug Colodis vor und unterbach die Heilerin bevor sie anfangen konnte zu erzählen. "Du kannst mir unterwegs erzählen was geschehen ist."
    Melaine sah ihn fragend an, aber er war praktisch schon auf dem Flur... bis ihm einfiel, dass er keine Ahnung hatte wo sie sich befanden. Das Gebilde sah zwar nach Haus der Magier aus, aber man konnte ja nie wissen, eine Schmiede war es jedenfalls nicht.

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