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  1. #81
    Auserwählter Tiberias's Avatar
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    Nov 2009
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    Chev:

    Chev war vollkommen ausgepowert als sie den Taxistand erreichten. Die Ereignisse der letzten Stunden zerhrte an ihm wie keine Mission zuvor.
    "Sehr gut." keuchte er.
    "Ich hab das Gefühl ich werde es bereuen aber du musst fliegen. Ich habe zu viel Blut verloren und auc zu viel Jet gespritzt. Auf jedenfall kann ich kaum noch stehen und konzentrieren erst Recht, bei dem Chaos."

    Juno:
    Juno konnte kaum glauben das jemand da war um sie zu holen. Sie hatte den Lärm, die Exlosionen, alles hatte sie gehört in ihr kammen die alten Gefühle von ihrer Gefangenschaft wieder hoch.
    Nachdem der drell sie befreit hatte sagte sie, "Ich danke dir. Kannst du mir sagen was los ist und wo zur Hölle die drei Turianer sind?"
    Juno hatte nun zwei Ziele. Ihr ersten Anastia zu töten, dass andere Vortex zu töten. Beide hatten sie hintergangen und beide waren die einzigen Personen die sie nah an sich rangelassen hatte.
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  2. #82
    Miss 42/7  Vierzweisieben's Avatar
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    Jun 2009
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    "Ist gut."
    Kureck lief auf ein Shuttle zu, das über und über mit Werbung beklebt war, und stieg auf den Fahrersitz, als er eine Gestalt auf das Taxi zukommen sah. Chev war ebenfalls im Skycar, also ignorierte Kureck den Geth, der jetzt anlegte, und flog los. Zwei Schüsse konnte der Roboter noch abgeben, bevor ihn das Shuttle von den Füßen holte. Dennoch gab der Geth noch nicht auf.
    "Das verdammte Ding klammert sich fest!", rief Kureck, nachdem eine mechanische Hand sich in der Motorhaube festkrallte.
    Vierzweisieben is offline

  3. #83
    Goddess of the Sun  BlackShial's Avatar
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    Der Geth mit dem Maschinengewehr fiel mit deinem dumpfen metallgeräusch auf den Boden. Nur noch zwei ...
    1 ...
    “Spitzenmäßig Kleines! Guter Schu-”
    Er verstummte als er ihren Blick bemerkte, so voller Angst. Anscheinend hatte sie noch nicht viel Erfahrung was das Kämpfen anging, wo ist er hier nur hineingeraten? Es wurde ja immer besser...
    2 ...
    Die Beiden saßen hinter einem Trümmerstück und die zwei übrigen Geth kamen immer näher. Denk nach! Er musste sich etwas einfallen lassen verdammt!
    Ein paar Sekunden, ein Schuss und zwei Geth ...
    3 ...
    Savanna würde mit ihrem Gewehr in dieser Zeit kaum mehr als zwei Schüsse abfeuern können ohne das es überhitzte, also musste er etwas tun, bevor die diese zwei Blechhaufen an ihrer Deckung waren.
    4 ..
    “Das mit dem Hasi klären wir noch!”
    5 ...
    Er rannte los!
    Die Tatsache das der zweite Geth nicht ebenfalls schoss, musste bedeuten das er eine Waffe hatte mit der er nur schwer hinter eine Deckung schießen konnte. Er hoffte es.
    6!
    Verdammt! Sechs Schuss, wie konnte er nur so blöd sein?! Natürlich waren es sechs Schuss! Er verlor das Gleichgewicht ...
    Nicht jetzt, noch nicht!
    Das Glöckchen um seinen Hals rasselte als er mit dem rechten Bein auf dem Boden aufstampfte um das Gleichgewicht zu halten. Er umgriff das Stahlrohr mit beiden Händen. Nun musste er Savanna vertrauen, sein Leben lag in ihren Händen.
    Der Geth lud nach, nur Bruchteile einer Sekunde. Würde er jetzt schießen, war es mit Vallan’s Leben vorbei. Sein Ziel war der Geth mit dem Granatwerfer. NATÜRLICH ein Granatwerfer!
    Er hob das Stahlrohr, würde er mit ihm den Taschenlampenschädel des Geth durchbohren, wär es für Diesen vorbei. Wenn er es schafft ...
    Beide Gegner setzten an, nur auf ihn konzentriert ...
    “SCHIIIIIIEEEEEEEß!”
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  4. #84
    Ehrengarde Oculus's Avatar
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    Auf der Grenze zwischen Wahnsinn und Genie
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    "Noch einen Moment" Hörte er den Drell sagen, und erkannte nun endlich dass es Vherril sein musste, welcher andere Drell könnte ihn sonst an der Stimme erkennen?
    "Wie ist das eigentlich passiert?"
    Oculus wollte aufstehen, doch Schmerzen in seinem rechten Bein hielten ihn davon ab. Anscheinend war da doch etwas in Mitleidenschaft gezogen worden, aber besser als tot zu sein. Auf allen Vieren kämpfte er sich durch das Chaos im Cockpit, riss einen Stuhl von der Luke weg, und versuchte dann diese selbst aufzureißen.
    "Unangenehme Geschichte, das Ding hier, das war schon vorher ein halbes Wrack, aber jemand konnte es nicht lassen drei großkalibrige Maschinengewehre, zwei Massenbeschleuniger und drei Torpedos zu installieren."
    "Mit Masseneffekt-Schlachtköpfen!"
    Sagte Terros nicht ohne Stolz. Verflucht, war er schon immer so ein verdammter Waffennarr gewesen, dass ihm die Begeisterung über seine zweifelhaften Errungenschaften wichtiger war als die Schwierigkeiten, die dadurch entstanden waren? Hätten sie mit einem gewöhnlichen Schiff 'angeklopft' wären sie schon Tage auf der Cidatel, unverletzt.

    "Ja, danke Terros, ich hab es fast vergessen... Tja, wir hatten ein altes Schiff mit illegalen Waffen, wir hingen drei Tage vor der Cidatel im All, wir drei... Drei... Verflucht! Das fällt mir erst jetzt auf, Mo'Tzel! er saß im Mannschaftsraum, mist, den hat es erwischt."

    "Ja, und uns hätte es auch fast erwischt, eine Rakete hat eine Teil des Schiffes zerfetz, dann wurde es finster, alles hat rotiert, und plötzlich, nach zig harten Aufschlägen, sind wir hier gelandet"
    Wieder verspührte er den Drang Terros eine zu verpassen. Trotz der Tatsache, dass der Quarianer nur bei ihnen war weil es so freundlich war Oculus zu helfen, und noch leben würde wenn er abgelehnt hätte, oder Terros ein vernünftiges Schiff gehabt hätte, wirkte dieser noch immer mehr begeistert als erschüttert. Immerhin konnte er sich auf seine Wunde herausreden, auf die er inzwischen, wie Oculus aus dem Augenwinkel sah, einen Teil der heruntergerissenen Polsterung des Sitzes presste.
    Oculus is offline

  5. #85
    Drachentöterin AeiaCarol's Avatar
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    Jun 2011
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    Gerade als sie so weit war und sich abstoßen wollte, schlug es wieder ein. Diesmal näher, viel näher. Zu nah! Jedenfalls brachte sie der Ruck so sehr aus dem Gleichgewicht dass ihr geplanter Sprung in einen Schubs überging, den sie noch aufzuhalten versuchte indem sie sich an den Fensterrahmen krallte. Definitiv das falsche um sich festzuhalten, daran erinnerten sie auch die Überbleibsel der zerstörten Fensterscheibe, die sich in diesem Moment schmerzhaft in ihre Hände gruben.
    Gepaart mit einem Stöhnen gab sie es endgültig auf und ließ los um wenige Meter weiter unten wenigstens doch noch auf dem Gerüst, statt noch weiter unten auf dem Boden zu landen.
    Weinend drehte sie sich von der Seite, auf der sie gelandet war, auf den schmerzenden Rücken. Überhaupt tat alles weh und Zora traute sich nicht den Versuch aufzustehen und sich weiter zu bewegen überhaupt zu starten.
    Es machte keinen Sinn es noch weiter zu versuchen. Sie war nicht einmal richtig aus dem Haus und fühlte sich schon elender als je zuvor.
    Mit der blutigen Hand fuhr sie sich durchs nasse Gesicht und wischte die Tränen weg, bevor sie die Augen schloss und tief einatmete.
    Der Gestank hier draußen war widerlich. So ziemlich alles lag in der Luft und Zora lauschte den eingehenden Geräuschen. Von überall her Schreie. Ein Knall folgte dem anderen. Aber irgendwo dazwischen war noch etwas. Irgendjemand war da!
    Vorsichtig und ohne geräuschvolle Reaktionen auf die aufkommenden Schmerzen setzte sie sich langsam auf und sah nach unten.
    Nichts. Aber immer noch dieses Geräusch und...Williams Waffe! Alleine die Tatsache dass alles womit sie sich zur Wehr setzen konnte dort unten lag, ließ sie sich mehr oder weniger tapfer umdrehen und mit dem Fuß nach der ersten Sprosse der Leiter suchen.

    Unten angekommen nahm sie hastig die Waffe vom Boden und drückte sie fest in ihrer schmerzenden, linken Hand, bevor sie mit vorsichtigen Schritten dem Wimmern bis hinter die Mülltonnen am Haus folgte.
    Im Schatten der stinkigen Dinger saß jemand. Der kleine Körper zitterte vor Angst und die dunklen Augen sahen demonstrativ von ihr weg.
    Wortlos setzte Zora sich zu dem kleinen jungen auf die Knie.
    "Was machst du denn noch hier?"
    Er bebte förmlich vor Angst und mied ihren fragenden Blick um jeden Preis.
    "Hey..", sie strich vorsichtig über seine Arme, welche verschränkt auf den, an den Körper gezogenen Beinen ruhten.
    "Ich wohne hier."
    Sie konnte ihn vor lauter Schluchzen kaum verstehen und dachte sich verhört zu haben.
    "Aber doch nicht hier draußen?", witzelte sie.
    Er nickte und sah endlich zu ihr hoch.
    "Doch. Ich suche mir hier hin und wieder was zu essen. Aus den Tonnen."
    Der kleine versuchte mit dem Pullover die aufkommenden Tränen wieder zu beseitigen. Kaum waren sie weg kullerten die nächsten über seine blassen Wangen, sodass er es gleich wieder aufgab.
    Zora schätzte ihn auf unter 10. Vielleicht 7 oder 8 Jahre alt und alleine gelassen. In dieser Situation!
    Er war mit Sicherheit nicht die Art von "Hilfe" an die sie vorher gedacht hatte, eher musste sie diese Position jetzt einnehmen.
    "Ich glaube wir sollten uns besser aus dem Staub machen, hier bei deinen Tonnen bist du jedenfalls nicht sicher. Wie heißt du überhaupt?"
    Wieder ein fragender Blick. Der Junge schüttelte energisch, fast verärgert den Kopf.
    "Andy. Und ich werde nicht mit dir gehen."
    "Und wieso nicht?"
    "Siehst du das?!", er deutete mit piepsender Stimme auf seine nackten und wunden Füße, auf denen man kaum schmerzfrei laufen konnte. Überhaupt sah er ziemlich mitgenommen aus.
    "Ja, allerdings.", in ruhigem Ton legte sie die Waffe auf den Boden neben sich und streckte ihm die Hände entgegen.
    "Siehst du das?"
    Als nächstes deutete sie auf ihr verschmiertes Gesicht und die befleckte Hose, an der sie die Hände mehrmals abgewischt hatte. Zum Schluss auf das Fenster aus dem sie kam. Nach jedem Fingerzeig die Frage ob er es sehen würde.
    Andy nickte jedes Mal.
    "Siehst du. Ich wollte besoffen aus dem Fenster steigen und habe eine herrliche Landung auf dem Gerüst hingelegt und nur mit jeder Menge Glück bin ich nicht direkt hier neben dir und deinen "Freunden" gelandet. Im übrigen fühle ich mich durch diesen Wahnsinn gerade wie von Hundert Skycars überfahren! Also komm mir nicht mit deinem Fußpilz, sondern gib mir deine Hand und lass uns endlich hier verschwinden!"
    Er schwieg. Erst Sekunden später richtete Andy sich neben ihr auf und streckte ihr die Hand hin.
    "Ok.", sagte er kurz und knapp.
    Erleichtert stand auch Zora auf und nahm seine Hand. Ein gemütlicher Spaziergang sollte es zwar nicht werden, aber auf das Geschoss das nur wenige Meter weiter hinten im Block in diesem Moment einschlug, hätte sie trotzdem verzichten können.
    Grober als gewollt zog sie ihn mit sich. Der Bereich auf den sie vor Minuten von oben aus gesehen hatte war nicht mehr weit.
    Der Schutt auf dem Boden raschelte unter den flinken Füßen der Beiden, während sie dem Ziel näher und näher kamen.
    Endlich, dachte sie, als sie schnaufend um die Ecke bog. Zumindest bis die Scheinwerfer des heranrasenden Wagens sie ins Visier nahmen.
    Es waren keine Hundert Skycars, aber es würde reichen...

    AeiaCarol is offline

  6. #86
    Schwertmeisterin Giarra's Avatar
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    Aug 2011
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    Savanna verstand seinen Plan und drehte sich sofort um, um die Geth anzuvisieren. Sie legte ihr Gewehr auf und sah Vallan als Ablenkung rennen.
    Schnell wie ein Wiesel lief er an der Wand entlang und zog die Feinde zu sich. Einer beiden Verbliebenen hatte eine schwere Pistole mit der er auf ihren Gefährten schoss. Der Turianer vergaß anscheinend, dass derartige Magazine 6 Schuss hatten und wurde fast getroffen. Aber eben nur fast.
    Die Maschine musste nun nachladen und drehte sich, damit sie Vallan im Blick behielt. Nun standen sich die beiden Kontrahenten direkt gegenüber und Savanna durfte auf garkeinen Fall danebenschießen - sonst würde sie Vallan's Kopf statt dem des Geth treffen.
    Gerade luden die flinken Finger des Invasoren nach und legte die Waffe an um zu schießen .... sank aber getroffen zusammen, da Sav seinen Hinterkopf pulversierte.
    Der letzte hatte während der ganzen Aufregung seinen Granatenwerfer, den die zwei Kampfgefährten erst jetzt bemerkten, bereit gemacht und eine Granate direkt auf Vallan abgeschossen.
    '' Los, renn einfach ! ''
    schrie Savanna panisch, er sollte nicht sterben ...
    Schnell visierte sie den Schützen an und drückte den Abzug, traf ihn aber nur an der rechten Schulter, was ihn ausbremste, aber nicht ausschaltete. Die Granate traf währenddessen die Wand, welche zersplitterte und kleine, messerscharfe Teile mit einer großen Geschwindigkeit in alle Richtungen schoss.
    Es lag nun an Vallan mit seinem Eisenrohr dem Geth den Rest zu geben, hoffentlich wurde er kaum von den Splittern der Wand getroffen. Ihr Gewehr war überhitzt, sie konnte in den nächsten Momenten nichts tun...
    “There are two types of people in the world: those who prefer to be sad among others, and those who prefer to be sad alone.”
    Giarra is offline

  7. #87
    Provinzheld Grimmi's Avatar
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    Aug 2011
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    "Download abgeschlossen."
    "Wie weit noch?"
    "47 Met--Ziel erreicht."
    Grimmi beschleunigte noch.
    "Neues Ziel: Solenoid Raumhafen."
    "Bitte wenden."
    "Berechne Flugroute."
    Um die kaputt gebrochene Beifahrertür herum baute er ein Masseneffektfeld auf. Dann riss er das Steuer nach unten und das Skycar hob ab.
    "Starte Asteroid-Ausweichprogramm!", gröhlte er, als ihm einfiel, dass er es vergessen hatte.
    "Danke, dass sie-"
    "Überspringen!"
    "Möchten sie sich jetzt bei ExoGeni registrieren?"
    "Nein!"
    "Die Registrierung ist notwendig, um die Applikation starten zu können. Möchten sie sich jetzt bei ExoGeni registrieren?"
    "Fick dich! Beende das letzte Programm."
    "Warnung, entgegenkommender Verkehr."
    Hell glühend flitzte eine Rakete an ihm vorbei nur ein paar Meter entfernt. Er riss das Steuer zur Seite.
    Grimmi is offline

  8. #88
    Auserwählter Tiberias's Avatar
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    Nov 2009
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    Chev nahm auf dem Beifahrersitz Platz und sah den Geth erst gar nicht bevor dieser anfing auf das Skycar zu schiessen.
    Als Kureck den Geth anfuhr und dieser sich an der Motorhaube festklammerte reagierte Chev schnell. Er griff zu seiner Pistole und feuerte auf den Geth.
    Aber seine Konzentration und Reaktion war derart schlecht das er den Geth verfehlte und die Motorhaube zerschoss.
    Als Kureck Chev böse anschaute hörte Chev auf zu feuern.
    "Ist schon gut. Ich hör auf. Machs besser." sagte Chev und lehnte sich genervt zurück, während der Geth weiter auf der Motorhaube hockte.
    Tiberias is offline

  9. #89
    Nerd  Forenperser's Avatar
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    Sep 2008
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    Irgendwo da draußen.....
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    Quote Originally Posted by Luceija View Post
    Sie legte ihre Stirn in leichte Sorgenfalten, als sie weiter neben ihm her lief und sich seine Version anhörte. Die Erinnerung an diese Momente waren noch recht frisch. Der Kroganer, dieser Kerl der sich als ihr Bruder ausgegeben hatte...sie hatte nicht einmal eine Ahnung gehabt, woher sie gekommen waren! Und als sie nach einem langen Schlaf wieder zu sich kam, in dem sie sich von der Schusswunde erholt hatte, roch alles nach fremdem, frischem Blut. Luceija erinnerte sich genau daran, wie sie barfuss über den Teppich gelaufen war, die Tür aufschob und ihn-...
    Auch sie kniff nun kurz die Augen zusammen und sah nach vorn. Atmete schwer aus.
    "Ja, es-... . Du hast nicht gut ausgesehn.", kürzte sie ab und zwang sich zu so etwas wie einem mutlosen Lächeln, welches ihr jedoch kaum gelang. "Wir sind zur C-Sec geflohen.", kommentierte sie dann noch trocken und fühlte sich alles andere als wohl bei dem Gedanken an den Moment, an dem sie ihn 'verloren' hatte. "Dann hat Vherril dich mitgenommen und ich hab' seither nichts mehr von dir gehört."
    Sie zwang sich bei der Sache zu bleiben, konnte aber nicht verleugnen, dass es weh tat. Höllisch weh.
    "Hm...Vherrill, ja."
    Da waren Schemen, Bilder, aber keine Klarheit.
    "Habe ich......nach dem Aufwachen ebenfalls nichts mehr gewusst?"
    Ihm kam das unangenehme Gefühl eine Amnesie gegen die andere eingetauscht zu haben.
    Irgendwie war die Situation an sich auch grotesk im äußersten Maße.
    Ringsum hörten sie in unregelmäßigen Abständen immer noch leichte Explosionen, Schüsse und Rufe und sie spazierten einfach so über das Trümmerfeld, völlig isoliert vom Rest der Station.
    Forenperser is offline

  10. #90
    Cerberus Associate  Luceija's Avatar
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    Oct 2009
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    Quote Originally Posted by Forenperser View Post
    "Hm...Vherrill, ja."
    Da waren Schemen, Bilder, aber keine Klarheit.
    "Habe ich......nach dem Aufwachen ebenfalls nichts mehr gewusst?"
    Ihm kam das unangenehme Gefühl eine Amnesie gegen die andere eingetauscht zu haben.
    Irgendwie war die Situation an sich auch grotesk im äußersten Maße.
    Ringsum hörten sie in unregelmäßigen Abständen immer noch leichte Explosionen, Schüsse und Rufe und sie spazierten einfach so über das Trümmerfeld, völlig isoliert vom Rest der Station.
    "Dort unten bei dem Kroganer?", hakte sie nach und ihre Miene wurde nur noch etwas in sich gekehrter. Sie schüttelte langsam mit dem Kopf und seufzte ein "Nein. Du warst...bewusstlos. Überall war dieses Blut, die ganzen Wände waren voll davon. Ich hab irgendwie versucht die Blutung zu stoppen, aber es hat nichts geholfen und-...", sie biss sich leicht auf die Unterlippe und musste sich besinnen. Die Bilder waren viel zu klar vor ihrem inneren Auge. Die erkannte jedes Detail. Jedes seiner Platten, seine Verletzungen, den Geruch...wenn es um so etwas ging erinnerte ihr Gedächtnis an das eines Drells.
    Ihre Schritte verlangsamten sich, als sie sein Gesichtsausdruck in Erinnerung rief. Er hatte sie angestarrt als wäre sie nicht von dieser Welt. Als wäre sie eine Fremde..
    "Du hast auf nichts reagiert...", setzte sie leise fort und in jeder Silbe spürte man, wie sie litt. Wie etwas in ihr kaputt zu gehen schien bei dem blossen Gedanken daran. "...hast mich angestarrt, als wär ich...als hätte ich dir das angetan! I-ich wollte ja helfen, wirklich, aber es ging alles so schnell. Ich konnte nichts tun ausser-....ausser da sein."
    Luceija is offline

  11. #91
    Goddess of the Sun  BlackShial's Avatar
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    Ba-dum, ba-dum, ba-dum ...
    Vallan konnte seinen Herzschlag hören, und nur diesen. Alles andere verstummte um ihn herum, oder war es sein Herzschlag der alles übertönte? Nicht einmal mehr Savanna’s Schreie konnte er verstehen.
    Welch Wahnwitz war es, sich einem Geth mit einer Eisenstange entgegenzustellen? Das erste mal im Leben befand er sich in solch einer Situation, dass selbst sein Verstand sich ausschaltete und er instinktiv handelte um sich zu schützen.
    Eine Kugel flog dicht an seinem Gesicht vorbei. BAW! Der Kopf des Geth neben ihm explodierte. Er war so stark auf den anderen Geth konzentriert das er nicht einmal die Granate bemerkte, die an ihm vorbei flog und hinter ihm an der Wand detonierte. Splitter flogen durch den Gang, doch nichts konnte ihn jetzt noch ablenken.
    Er riss die Eisenstange hoch und rammte sie dem Geth in den Blechschädel. Man konnte Glas splittern hören, dass Metall des Geth berstete und verbog sich bei dem Druck mit dem Vallan das Ungetüm mit sich zu Boden riss.
    Knurrend stand er wieder auf, zog die Stange aus dem Kopf des Geth, dessen Lichtquelle bereits erloschen war, und stieß ein weiteres Mal kräftig zu. Er wusste, das der Geth tot war, doch noch immer stand Vallan unter der Anspannung des nahen Todes. Ein für ihn völlig unbekanntes Gefühl. Wieder stieß er zu, doch ihn verließ die Kraft, er ließ sich auf die Knie sinken.
    Ba-dum, ba-dum, ba-dum ...
    Sie Splitter, die in seinem Rückenpanzer steckten, bemerkte er noch immer nicht. Wäre er ein Mensch oder Ähnliches gewesen, hätte das sehr gefährlich für ihn werden können. Er schnappte nach Luft, langsam aber sicher beruhigte er sich wieder.
    Ba-dum, ba-dum, ba-dum ...
    BlackShial is offline Last edited by BlackShial; 05.09.2011 at 01:10.

  12. #92
    Cerberus Associate  Luceija's Avatar
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    Quote Originally Posted by Vierzweisieben View Post
    Lea hörte das Skycar starten. Als sie um die Ecke bog, sah sie, dass Vigilio die Beifahrertür aufhielt. Lea stieg in das Fahrzeug und schloss die Tür.
    "Geth. Wo kommen die her?", sagte sie schwer atmend.
    Wenn Vigilio geantwortet hatte, gingen seine Worte in einer Granatenexplosion unter, die aus Richtung des Schotten kam. Dennoch konnte Lea den Aufschrei der Frau hören, als Gil abrupt bremste.
    Er bremste nicht, er zog lediglich das Lenkrad leicht herum, schaffte es jedoch seine Spur zu korrigieren und atmete schwer aus, als es ihm gelungen war. "Verdammte-..", begann er, schlug dann jedoch wortlos mit der linken Hand gegen die Steuerung. Dann schien er sich zu beruhigen. "Ich hab keine Ahnung wo die herkommen, aber ich könnte wetten das dort noch mehr von ihnen warten."
    Der Mann beugte sich leicht nach vorne um besser aus der Windschutzscheibe zu sehen und eventuell die Wards zu betrachten. Er wollte sehen ob sie sich bereits schlossen oder noch immer offen standen wie die letzte Rechnung vom Edelchinesen bei ihm um die Ecke, bei dem er sonst immer mit dem Platin-Chip bezahlte, aber an diesem Abend entschied einfach zu gehen: Sie hatten ja seinen Namen, er jedoch keine Zeit. Wie immer, wenn er eine schöne Frau bei sich hatte, die er rumkriegen wollte. Zu seinem Glück fiel ihm das nur selten schwer.
    "Zernike hat sich gemeldet.", berichtete er ihr dann, als er den Gang einschlug und das Gaspedal durchdrückte. Die Geschwindigkeit spielte keine Rolle mehr, er drückte einfach drauf. Überall, als sie durch die Häuserschluchten knapp über den Boden hinweg sausten, sahen sie Gethscharen. Kleine Gruppen, wahrscheinlich wirklich die Vorhut des eigentlichen Angriffes. Aber es waren viel mehr als eine unvorbereitete Zivilisationsmasse auf einer vermeintlich uneinnehmbaren Station ertragen konnten.
    "Wir müssen zum Würfel zurück und zwar schnell." Und um seine Aussage nochmals zu unterstreichen, trat er nochmals zu. So fest, dass er das Gefühl hatte, das Pedal würde jeden Moment abbrechen. Hundertdreissig km/h. Steigend. "Ich weiss nicht was er geplant hat aber-" "ACHTUNG!"

    Lea schrie neben ihm und deutete auf die Strasse. Gil jedoch sah nicht was sie gesehen hatte, beschäftigt damit so schnell es ging zu fliehen und diese Geth hinter sich zu lassen, während sich die beiden Cerberus-Mitglieder in Sicherheit brachten. Aber er reagierte Instinktiv und setzte den selben Druck, den er zuvor auf das Gaspedal ausgeübt hatte innert weniger Sekunden auf die Bremse.

    Das 'Sky'car, nur wenige Centimeter vom Boden entfernt, verlor an Auftrieb, knallte des Bremsens wegen zurück auf den Boden und schlidderte Gils Lenkung gleich in einem langen Halbkreis über die gesamte Breite der Gasse, ehe es an einer Häuserwand abprallte und in die andere Richtung weiter schlidderte. Nur knapp verfehlte das Skycar die blonde Frau, die ihre Arme schützend um die Schultern eines Kindes geschlungen hatte und knallte dann endgültig in die nächste Häuserfassade durch eine Glasscheibe und fand im inneren des Gebäude sein jehes Ende..
    Luceija is offline

  13. #93
    Drachentöterin AeiaCarol's Avatar
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    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Quote Originally Posted by Luceija View Post
    Er bremste nicht, er zog lediglich das Lenkrad leicht herum, schaffte es jedoch seine Spur zu korrigieren und atmete schwer aus, als es ihm gelungen war. "Verdammte-..", begann er, schlug dann jedoch wortlos mit der linken Hand gegen die Steuerung. Dann schien er sich zu beruhigen. "Ich hab keine Ahnung wo die herkommen, aber ich könnte wetten das dort noch mehr von ihnen warten."
    Der Mann beugte sich leicht nach vorne um besser aus der Windschutzscheibe zu sehen und eventuell die Wards zu betrachten. Er wollte sehen ob sie sich bereits schlossen oder noch immer offen standen wie die letzte Rechnung vom Edelchinesen bei ihm um die Ecke, bei dem er sonst immer mit dem Platin-Chip bezahlte, aber an diesem Abend entschied einfach zu gehen: Sie hatten ja seinen Namen, er jedoch keine Zeit. Wie immer, wenn er eine schöne Frau bei sich hatte, die er rumkriegen wollte. Zu seinem Glück fiel ihm das nur selten schwer.
    "Zernike hat sich gemeldet.", berichtete er ihr dann, als er den Gang einschlug und das Gaspedal durchdrückte. Die Geschwindigkeit spielte keine Rolle mehr, er drückte einfach drauf. Überall, als sie durch die Häuserschluchten knapp über den Boden hinweg sausten, sahen sie Gethscharen. Kleine Gruppen, wahrscheinlich wirklich die Vorhut des eigentlichen Angriffes. Aber es waren viel mehr als eine unvorbereitete Zivilisationsmasse auf einer vermeintlich uneinnehmbaren Station ertragen konnten.
    "Wir müssen zum Würfel zurück und zwar schnell." Und um seine Aussage nochmals zu unterstreichen, trat er nochmals zu. So fest, dass er das Gefühl hatte, das Pedal würde jeden Moment abbrechen. Hundertdreissig km/h. Steigend. "Ich weiss nicht was er geplant hat aber-" "ACHTUNG!"

    Lea schrie neben ihm und deutete auf die Strasse. Gil jedoch sah nicht was sie gesehen hatte, beschäftigt damit so schnell es ging zu fliehen und diese Geth hinter sich zu lassen, während sich die beiden Cerberus-Mitglieder in Sicherheit brachten. Aber er reagierte Instinktiv und setzte den selben Druck, den er zuvor auf das Gaspedal ausgeübt hatte innert weniger Sekunden auf die Bremse.

    Das 'Sky'car, nur wenige Centimeter vom Boden entfernt, verlor an Auftrieb, knallte des Bremsens wegen zurück auf den Boden und schlidderte Gils Lenkung gleich in einem langen Halbkreis über die gesamte Breite der Gasse, ehe es an einer Häuserwand abprallte und in die andere Richtung weiter schlidderte. Nur knapp verfehlte das Skycar die blonde Frau, die ihre Arme schützend um die Schultern eines Kindes geschlungen hatte und knallte dann endgültig in die nächste Häuserfassade durch eine Glasscheibe und fand im inneren des Gebäude sein jehes Ende..



    Andy musste fast erstickt sein, so fest drückte Zora ihn an sich, als der Wagen auf sie zu schnellte.
    Sie hatte sich mit dem Rücken zu dem Gefährt gedreht, sodass der Kleine zumindest den Hauch einer Chance hatte, wenn diese Irren sie mitreißen würden. Zur Seite springen war nicht mehr drin. Schon gar nicht, mit dem Jungen an der Hand.
    Mit geschlossenen Augen biss sie sich auf die Unterlippe und wartete darauf dass es sie traf, doch der eintretende Schmerz, der Treffer überhaupt blieb aus.
    Stattdessen öffnete sie die Augen, als Andy sich auf das ohrenbetäubende knallen hin, das auf keinen Fall durch irgendeines dieser Geschosse kommen konnte, von ihr wegdrückte.
    Zora drehte sich, sah auf das Fahrzeug, welches statt auf sie zu, jetzt an ihr vorbeischoss. Wie ein Kinderspielzeug knallte es gegen die Wand, wo es noch einmal den nötigen Schwung mitnahm um geradewegs die Scheibe im Erdgeschoss eines der Häuser zu durchbrechen.
    Qualmend kam es endlich zum Stillstand. Die junge Frau atmete erleichtert auf und sah auf den kleinen Kerl vor sich.
    „Alles in Ordnung bei dir?“, fragte sie und strich über seine hellbraunen Haare.
    Andy nickte nur und starrte wortlos auf das Auto in dem sich nichts rührte.
    „Gut. Komm schon, weg hier!“, wie zuvor nahm sie ihn an die Hand und zog ihn mit sich. Vorerst, bis der kleine Junge sie entgeistert ansah und sich gegen sie stemmte.
    „Du musst dahin gehen!“, tadelte er sie mit strengem Blick.
    Zora verzog fragend das Gesicht und sah ihn an, sah noch einmal zu dem Wagen. Noch immer nichts. Selbst wenn, wäre es ohne Belange für sie gewesen.
    „Da ist nix mehr Andy…Wir…Komm einfach.“, erneut machte sie Anstalten zu gehen.
    Der Junge aber gab nicht nach, ließ sie los und blieb schmollend stehen.
    „Mich hast du auch mitgenommen!“, wütend stampften seine nackten Füße auf den Boden.
    Zoras Blick wanderte zum zigsten Mal zu diesem Wagen. Gott verdammt dieses Kind trieb sie in den Wahnsinn. Nur um zu beweisen dass sie recht hatte und der Wagen samt Fahrer Schrott waren, gab sie nach und lief verärgert darauf zu.
    Nicht anders hatte es derjenige verdient, nachdem er sämtliche Verkehrsregeln wie selbstverständlich außer Kraft gesetzte hatte.
    Das Fahrzeug stank höllisch und der Qualm darüber wuchs zu einer dichten Wolke heran, welches sie unwillkürlich husten ließ.
    Kurz bevor sie die Fahrertür erreichte, drehte sie sich noch einmal zu dem Jungen um.
    „Komm wenigstens mit, damit du es auch ja selbst sehen kannst!“, rief sie ihm wütend zu.
    Das ließ er sich nicht noch einmal sagen und ging neugierig hinter ihr her.
    Die Tür des Fahrers ließ sich unter einem gequälten Geräusch zwar nur langsam, aber letztendlich problemlos öffnen.
    Noch immer kochend vor Wut und ohne Mitleid sah sie in das demolierte Fahrzeug und fuhr zusammen, als sich etwas tat.
    Zwei Insassen. Ein Mann am Steuer und eine dunkelhaarige Frau neben ihm. Zumindest er zeigte Regung.
    „Andy, geh auf die andere Seite und sieh nach ihr!“, befahl sie. Ohne zu murren umging der Junge den Wagen und versuchte sich an der Beifahrertür, die nicht nachgeben wollte.
    „Geht nicht.“, gab er gewohnt knapp an.
    Zora sah wieder auf den Mann. Sie hatte sich fest vorgenommen ihn zur Schnecke zu machen, wenn er noch irgendetwas mitbekam. Nachdem sie die Wunde an seinem Kopf entdeckt hatte und er, bisher, mucksmäuschenstill vor sich hinsah, änderte sie ihre Meinung.
    „Ist alles in Ordnung bei Ihnen?“, fragte sie betont leise. Vielleicht hatte er es nicht verstanden. Jedenfalls bekam sie auf die Schnelle keine Antwort.
    „Der hat bestimmt nen Schock oder so.“, gab der Junge, mittlerweile wieder neben ihr, altklug an.
    Genervt sah sie hinter sich.
    „Na dann. Hilf mir beim rausholen, Professor.“Kaum hatte sie das ausgesprochen, versuchte sie den Typ aus dem Wagen zu bewegen. Wenigstens machte er mehr oder weniger mit, dachte sie genervt und beobachtete besorgt den stetig aufsteigenden Qualm.
    Zumindest bis sie den Mann bei sich draußen hatte und er auf noch wackeligem Fuß stand. Sein Gesichtsausdruck sprach schon jetzt Bände...

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  14. #94
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    Oh fuck. Das hier war gar nicht gut. Vigilio spürte jeden einzelnen, verdammten Knochen der sich in seinen Körper verirrt hatte. Naja, jedenfalls schien keiner gebrochen, sofern er das in seinem jetzigen Zustand sagen konnte. Der wirkliche Einschlag würde ohnehin erst kommen wenn der Schock vorbei war, dann jedoch um so unangenehmer. Leises Stöhnen kroch über seine Lippen als er versuchte sich in seinem Sitz zu rühren. Daraufhin erweckte ein Blinzeln seine Gesichtszüge zu neuem Leben und er verzog eben jene schmerzvoll und noch unzufriedener. Ein Grollen reihte sich zum seichten Klang fallender Überbleibsel der zerschmetterten Glasscheibe. Gil realisierte zuerst garnicht, dass da um ihn herum Leute waren und ihn aus dem Auto holen wollten. Erst drehte er seinen ungewohnt schweren Kopf zur rechten Seite und begutachtete die erschlaffte Form Leas in ihrem Sitz. Das sie sich angeschnallt hatte, rettete vermutlich ihr Leben. Es war nicht so, dass er Reue verspürte ob der Tatsache, dass er gerade seinen Wagen wie ein Volltrunkener bei Vollgas gegen die Wand gesetzt hatte (oder in seinem Fall IN die Wand), sondern viel eher Wut über Tatsache, dass irgendwer die Nerven hatte bei diesem Chaos mitten im Weg herum zu stehen. Eigentlich hätte er draufhalten sollen und die Personen aus dem Weg räumen wie Pins wenn sie sich schon so leichtsinnig verhielten. Aber stattdessen reagierte er auf Leas Rufe und wich aus. Verdammt, wenn Houben nun tot war, würde er jemanden dafür-

    Gil wandte den Kopf zur anderen Seite und starrte leblos in das Gesicht einer bildhübschen, jungen Frau. Aber um ehrlich zu sein war ihm gerade egal, dass ihn diese beispiellosen, grünen Augen ansahen: Er war gereizt. Nicht genug das er diesen Tom verloren hatte (ganz gleich das eine Explosion ihn erwischte, er hatte verdient durch seine eigene Hand zu sterben), jetzt zog er auch noch Lea da mit rein und begab sich werweisswo in die Gefahr, sich weiter gegen Geth wehren zu müssen!

    Mit einer Art knurrigem Ton stieg er halb selbst aus dem Wagen und wurde halb herausgezogen und als diese frische Luft wieder gegen sein Gesicht peitschte, kam er wieder zu sich. Und sein vorangegangener Zorn stachelte sich nur noch weiter auf als er die Platzwunde an seinem Kopf bemerkte, die eine Hälfte seines Gesichtes in Blutrinnsale tränkte und den Rest in Schmutz und Staub.

    "Was...", knurrte Gil leis und in einem gefährlichen Unterton, als er von allein unbeholfene Schritte tat, "...in aller Welt macht ihr hier mitten auf der Strasse verdammt?!"

    Oh scheisse. Er könnte nen Gin vertragen.
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  15. #95
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    Zora überlegte für einen Moment zurückzuweichen, als der dunkelhaarige Kerl sich vor ihr aufbaute, einige Schritte machte und scheinbar wieder voll da war.
    Für ihre Verhältnisse mutig, entschloss sie sich zum Gegenteil. Statt sich weiter um sein Wohlbefinden zu sorgen, verschränkte sie trotzig die Arme vor der Brust und sah ihn mit hochgezogenen Brauen an.
    Dabei fiel es ihr auf. Wie in dem Moment, als sie die Wagentür aufgezogen und das erste Mal in sein attraktives Gesicht gesehen hatte. Irgendwoher kannte sie es. Keiner ihrer Freunde, ganz klar. Sie ging für einen Moment, einen Teil der vielen Namen durch, welche sie in den letzten Monaten über den Job kennen gelernt hatte. Nein. Nichts. Kein Geschäftsführer oder Mitarbeiter oder sonst irgendwer, von einer der Firmen in denen sie spioniert hatte. Und zu Westerlund-News gehörte er sowieso nicht.
    Unwichtig, dachte sie bei sich und zuckte dabei ungewollt die Schultern. Mit Sicherheit nicht die beste Antwort auf seine Frage und wohl auch nicht das was er hören oder sehen wollte. Seine Gesichtszüge jedenfalls blieben augenscheinlich unverändert verärgert.
    „Für Ihren verdammten Fahrstil gehören sie vor das nächste Geschoss, aber jedenfalls nicht gerettet. Das ich mir überhaupt auch nur einen Moment um Sie Gedanken gemacht habe, verdanken Sie dem Jungen den Sie vor wenigen Minuten fast ums Leben gebracht haben!“, sie schüttelte den Kopf und sah ihn vorwurfsvoll an, bevor sie einen Blick über die Schulter warf und nach Andy sah.
    Ohne auf eine Antwort zu warten, drehte sie sich erschrocken um, als er wider erwarten nicht mehr in ihrem Rücken stand.
    Einen Schritt in Richtung des zerstörten Fensters, sah sie nach draußen und atmete auf. Da stand er. Die nackten Füße im Schutt versunken, schob er die Steine hin und her.
    Zeit weiter zu „schießen“, dachte sie sich und wandte sich erneut um.
    „Lassen Sie uns ihr Mädchen da rausholen und dann trennen sich unsere Wege wie…“
    Seine Gesichtszüge veränderten sich schlagartig. Vom vorherigen Zorn in kurzes entsetzen sah er an ihr vorbei nach draußen. Zora hatte keine Zeit danach zu fragen. Es knallte. Und zwar so gewaltig dass der Schutt und Staub, den Andy eben fröhlich durch die Gegend geschoben hatte zumindest teilweise in ihre Richtung geflogen kam. Wieder bebte der Boden unter ihren Füßen einen Moment lang. Das Gleichgewicht stimmte schon kurz darauf wieder und sie drehte sich besorgt in Richtung des kleinen Kerls und suchte die Gegend hastig mit den Augen ab. Ein Stück aus dem verdammten Raum raus. Nichts. Sie legte die Hand vor den Mund und dachte nicht mehr darüber nach ob Tränen unpassend wären. Nicht einmal bei dieser Gesellschaft.
    Ihr kleiner „Professor“ war weg. Auf seinem vorherigen Abenteuerspielplatz machte sich jetzt das Gerüst, sowie schwere Fassadenteile breit…

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  16. #96
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    Als Mordread die Fesseln der Asari geklöst hatte stand sie mit zittrigen Beinen auf.
    Auf ihre Bitte hin ihm zu erklären was eigentlich los sei, versuchte er die Ereignisse so gut er konnte zusammen zu fassen. Er hatte ja selber keine Ahnung was vor sich ging.
    "Vor ein paar Stunden haben sie so einige Alarmsignale über die öffentlichen Lautsprecher rausgegeben. Kurz danach war auch schön die Hölle los, überall explodierte irgendetwas und panische Mengen liefen umher." Er kratze sich eine trockene Schuppe hinterm Ohr. "Ich schätze mal die Citadel wird irgendwie angegriffen. Einige Soldaten habe ich von soetwas wie >Gäth< reden hören...keine Ahnung was sie damit meinen." Junos Augen weiteten sich ungläubig. "Ich bin eine weile Ziellos umher gelaufen. War eigentlich auf dem Weg hier raus, habe mich dann aber prächtig verlaufen. Und dann vor ein paar Minuten bin ich oben durchs Dach geknallt und hab dein Rufen gehört. Turianer hab' ich keine gesehen. Aber so wie der Vorraum aussieht sind sie bei den ersten Erschütterungen Hals über Horn abgehauen." Er grinste breit, sodas seine verchromten Ringe um die Lippen aufblitzten.
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  17. #97
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    "Ist schon gut. Ich hör auf. Machs besser."
    "Mit Vergnügen", knurrte Kureck den Geth an und riss das Shuttle zur Seite, sodass es sich um über 90 Grad neigte. Da es hier keine Schwerkraft gab, machte das Kureck und Chev nicht viel aus, aber der Geth wurde von der Bewegung zur Seite gerissen und flog mitten in die Bahn eines turianischen Jägers. Die Erleichterung hielt nicht lange an, denn schon begannen Chevs Kugeln, sich bemerkbar zu machen.
    "Scheiße. Ich glaube, du hast den Eezo-Kern erwischt."

    __________


    Die Tür wurde mit einem Ruck zur Seite geschoben, als Vherril das Schloss entriegelte und Oculus gleichzeitig mit Gewalt versuchte, die Tür zu öffnen. Dahinter stand Oculus.
    "Dass wir uns mal wiedersehen! Könnt ihr laufen? Kommt erstmal aus dem Schiff raus, ich suche Verbandszeug."

    __________


    Irgendjemand trieb ein Messer in ihre Hand. Als Lea hinsah, bemerkte sie den Glassplitter, der aus ihrer Linken ragte. Ihr Kopf fühlte sich an, als befänden sich die restlichen Scherben darin. Sehr unruhige Scherben. Kurz verschwamm alles vor ihren Augen in einem rötlichen Nebel, dann konnte sie das Innere des Skycars erkennen. Es sah aus, wie der Rest der Citadel - voller Dreck, kleiner Trümmerstücke, Qualm.
    "Vigilio?" Das Wort war kaum zu verstehen gewesen, so leise hatte sie gesprochen.
    Ich muss aus dem Skycar raus.
    Ihre Rechte waräußerlich unverletzt, fühlte sich aber seltsam taub an, als Lea die Beifahrertür öffnen wollte. Nichts. Sie versuchte es noch einmal, rüttelte am Griff. Das war ein Fehler gewesen, denn sie stieß sich den Arm.
    Während sie versuchte, die Schmerzen zu ignorieren, den Sicherheitsgurt zu lösen, und irgendwie auf der Fahrerseite aus dem Fahrzeug zu klettern, gab es eine neue Explosion. Zwar war sie zu weit entfernt, um Lea gefährlich zu werden, aber allein der Knall verdoppelte ihre Kopfschmerzen. Ihr Kopf war fast außerhalb des Shuttles, sodass sie zwei Leute erkennen konnte. Viglio und... irgendwen.
    "Hilfe", brachte sie noch heraus, bevor erneut alles in rotem Nebel verschwamm.
    Blut, schoss ihr wortwörtlich durch den Kopf, den Schmerzen nach.
    Als sie wieder klar sehen konnte, erkannte sie Viglios Gesicht.
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  18. #98
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    Chev:
    "Scheiße. Ich glaube, du hast den Eezo-Kern erwischt."
    "Glaub ich auch. Ich denke ich lasse das schießen, in Skycars zukünftig." Das Skycar begann zu taumlen und man sah Kureck an das es für ihn immer schwieriger wurde das Shuttle zu steuren.
    "Anschein hat der Geth auch was kaputt geamcht." sagte Chev als er eine Stimme aus dem Commlink hörte.
    "Unbekanntes Shuttle. Hier spricht die Adventeurer. Wir sehen das sie Probleme haben. Ich schlage ihnen vor das sie an unser Schiff andocken. Wir transporteiren Flüchtlinge."
    "Hmm. Vielleicht eine Möglichkeit. Was meinst du, Kureck??"

    Juno:
    "Die Geth?? Oh man das ist nicht gut. Wahrscheinlich sind Vortex und die anderen beiden noch hier auf der Citadel."
    Juno ging, von dem Drell gefolgt, in den Vorraum und sah ein Gewehr auf dem Boden liegen. Sie hob es auf und drehte sich zum Drell um.
    "Haben sie eine Ahnung ob es hier in der Nähe sowas wie eine Flüchtlingsstation gibt, oder etwas ähnliches??"
    Im Hintergrund wurden die Explosionen lauter und schienen sich zu nähren. Aber zumindest Juno schien das nicht zu bemerken.
    Tiberias is offline Last edited by Tiberias; 05.09.2011 at 12:17.

  19. #99
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    Dread hob eine schuppige Braue und legte die Stirn in Falten. "Tjaa..." sagte er, und wischte sich mit der Hand über den Nacken. "Sie werden lachen aber ich verstehe nur Raumhafen. Was sind Geth, wer ist Vortex und...wer sind Sie?"
    Es rummste weiterhin und die Kellerwände vibrierten immernoch von den Erschütterungen der Einschläge in der Ferne. Die Geschulten Rezeptoren des Drell nahmen eindeutig war, dass die Vibrationen mit jedem Knall heftiger wurden. Er sah sich nocheinmal in dem kleinen, verwüstetem Raum um.
    "Wir sollten hier verschwinden" sagte er dann. "Irgendetwas nähert sich uns."
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  20. #100
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    Quote Originally Posted by Vierzweisieben View Post
    Irgendjemand trieb ein Messer in ihre Hand. Als Lea hinsah, bemerkte sie den Glassplitter, der aus ihrer Linken ragte. Ihr Kopf fühlte sich an, als befänden sich die restlichen Scherben darin. Sehr unruhige Scherben. Kurz verschwamm alles vor ihren Augen in einem rötlichen Nebel, dann konnte sie das Innere des Skycars erkennen. Es sah aus, wie der Rest der Citadel - voller Dreck, kleiner Trümmerstücke, Qualm.
    "Vigilio?" Das Wort war kaum zu verstehen gewesen, so leise hatte sie gesprochen.
    Ich muss aus dem Skycar raus.
    Ihre Rechte waräußerlich unverletzt, fühlte sich aber seltsam taub an, als Lea die Beifahrertür öffnen wollte. Nichts. Sie versuchte es noch einmal, rüttelte am Griff. Das war ein Fehler gewesen, denn sie stieß sich den Arm.
    Während sie versuchte, die Schmerzen zu ignorieren, den Sicherheitsgurt zu lösen, und irgendwie auf der Fahrerseite aus dem Fahrzeug zu klettern, gab es eine neue Explosion. Zwar war sie zu weit entfernt, um Lea gefährlich zu werden, aber allein der Knall verdoppelte ihre Kopfschmerzen. Ihr Kopf war fast außerhalb des Shuttles, sodass sie zwei Leute erkennen konnte. Viglio und... irgendwen.
    "Hilfe", brachte sie noch heraus, bevor erneut alles in rotem Nebel verschwamm.
    Blut, schoss ihr wortwörtlich durch den Kopf, den Schmerzen nach.
    Als sie wieder klar sehen konnte, erkannte sie Viglios Gesicht.
    Gil wandte sich mit einem deutlichen Knurren von der aufgedrehten Frau ab, als er beobachtete wie ein Gebäude einstürzte. Das da ein Kind war sah er nicht mal. Aber selbst wenn er es gesehen hatte, wäre es ihm egal gewesen. Lea war nun wichtiger. Sie hatte noch eine Chance, dieses Blag nicht. Zora hingegen ging ihm jetzt schon gehörig gegen den Strich: Wäre er nicht so schnell gefahren, hätten die Geth sie gekriegt und das wäre deutlich schlechter gewesen als ein Autounfall. Aber sparte er sich die Erklärungen, während er auf die Beine kommen konnte war seine Gefährtin auf dem Beifahrersitz noch immer nicht recht bei sich. Er rannte um sein Skycar und riss die Türe auf.
    Sie reagierte nicht.
    Er riss noch mehr daran. Keine Reaktion. Kopfschmerz hämmerte an jener Stelle in seinem Kopf, aus welcher das Blut geflossen war. "Verdammt..", beschwerte sich der Halbitaliener sich und rannte zurück auf die Fahrerseite, wo er zurück ins Innere des Autos kroch und sich vorsichtig Lea besah.
    "Lea, gehts Ihnen gut? Hey, wachen Sie auf..!", sprach er mit ihr und versuchte sie zu motivieren, zu sich zurück zu kommen. Er legte ihr die linke Hand an die Wange und bewegte ihr Gesicht in seine Richtung. Sie sah nicht viel besser aus als er. Ein paar Schnittwunden, augenscheinlich leichte Verletzungen. "Scheisse..", flüsterte er durch zusammengebissenen Zähnen und versuchte sich an ihrem Gurt, den er mit ungeschickten Handbewegungen lösen konnte. Gil legte, während er auf dem Fahrersitz kniete, seinen rechten Arm um Leas Schultern und schob den linken unter ihre Knie um sie noch wesentlich ungeschickter aus dem geräumigen Wagen zu fädeln.
    "Ganz ruhig, ich hab' Sie."

    Ein Glück für Vigilio war Lea ziemlich leicht und kein Problem sie zu hoch zu heben. Er hielt sie fest bei sich, als er sie aus dem Auto zog und sah rasch, dass sich einige Glasscherben in ihr Fleisch verfangen hatten.
    "Nun machen Sie mir keine Angst Lea, machen Sie die Augen auf und reden Sie mit mir!"
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