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  1. #581
    Drachentöterin AeiaCarol's Avatar
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    Er lachte innerlich, verbittert, fassungslos. Die Mauer aus Zynismus und Selbstironie, die er sich über die Jahre hinweg aufgebaut hatte, brauch Stück für Stück in sich zusammen. Wie konnte sie ihn in ihrer Situation noch Witze reissen und ihn frage, wie es ihm ginge? Sie war es, die ans Bett gefesselt vor ihm lag, kaum fähig allein zu atmen und doch ... und doch sahen ihn diese großen, grünen Augen an, voller Mitgefühl und gleichzeitig voller Freude. Freude das er dort war, dort an ihrem Bett.
    In dem Moment als sie ihre Hand zurückzog, griff er mit der Seine danach, umfasst ihre dünnen Finger mit seinen Krallen, behutsam, leicht zögernd und voller Angst.
    Alles um ihn herum drehte sich, der Raum wurde immer enger und seine Luftröhre schnürte sich förmlich zu. Er versuchte zu armen, schwer. Vor ihm lag ein junges Mädchen, rehbraunes Haar, himmelblaue Augen. Sie ... Als er seine Hand nach ihr ausstecken wollte, verschwamm ihr Antlitz sogleich und vor ihm lag wieder das blonde Mädchen mit den großen, traurigen Augen. Zittrig bewegte er seine Pranke weiterhin auf sie zu, legte seine Kralle vorsichtig auf ihre blasse Stirn und strich ihr eine ihrer blonden Strähnen aus dem Gesicht. Ein leichtes Seufzen entwich seiner Kehle als sich immer weiter über sie beugte, so nahe das er ihren süßlichen Geruch wahrnahmen konnte. Er schluckte, flüstern erhob er seine Stimme.
    “Ich ... Ich wollte nicht ... das es so weit kommt ...”
    Sein Herz pochte wie wild in seiner Brust, so als ob es gleich herausspringen wollte. Wie in einem Trancezustand schloss er die Augen, kämpfte hilflos dagegen an ‘sie’ wieder vor sich zu erblicken. All die Schuldgefühle die er nie empfinden konnte, brachen nun mit einmal aus seinem Herzen heraus, erfüllten seinen Körper mit einer verschlingenden Wärme und trieben ihm die Tränen in die Augen. Eine heiße Träne bahne sich ihren Weg über sein Gesicht, entlang an seinem Kauwerkzeug, tropfte herab auf Zora’s Wange.
    “Ich wollte nicht das du leiden musst ...”
    Leicht wich er wieder zurück, versuchte krampfhaft ihren Blicken auszuweichen. Er konnte ihr nicht in die Augen sehen, nicht wissend, dass sie gleich durch seine Hand sterben würde, leiden würde ...
    “Bitte ... Verzeih mir ...”
    Mit der Hand, mit der er kurz zuvor noch die ihre umschlossen hielt, griff er nach dem Gerät, an dem sie angeschlossen war. Gleich würde es vorbei sein, seine Qualen ... Ihr Leben ...



    “Bitte ... Verzeih mir ...”
    Ihre Augen weiteten sich als er das sagte, seine Hand in Richtung der Stecker bewegte die sie zur Zeit am ersticken hinderten.
    Mit einer erstaunlichen schnellen Bewegung war ihre Hand erneut bei seiner. Griff unangenehm verdreht danach und hielt sie eisern fest.
    Zoras Augen tränten als ihr Blick zur Uhr im Raum wanderte. Nich mehr allzu lang, dann wäre wieder 'Visite'. Sie würde ihn kaum solange aufhalten können, geschweige denn überhaupt...Dachte sie.
    Auch er schien verstört, seine Entschuldigung, Erklärung, all das verwirrte. Was war los mit ihr, mit diesem Tag? Als ob der Tod persönlich hinter hier her war, so kam es einem fast vor. Ob es aufhören würde, wenn er es nicht jetzt tun würde?
    Der ohnehin schwache Griff um sein Handgelenk lockerte sich, gab gänzlich auf sodass sie ihre Hand schließlich zurück auf ihren Körper legte, welchen sie ruhig im Bett zu richten begann. Die Decke noch einmal zugezogen fröstelte es ihr dennoch.
    "Ob es deinem Gewissen passt oder nicht, ich leide... Und verzeihen werde ich dir ebenso wenig.", zischend wirkte ihr Ton, kein Wunder wo die junge Frau kaum noch Luft bekam. Ihr Puls raste, während sie stur an die Decke sah.
    "Du bist es nicht, also...Sag mir wem ich genügend Leid zugefügt habe um das hier zu verdienen? Ein bisschen Zeit hast du ja noch", wieder ein Blick auf die Uhr bevor sie die Augen zumachte und abwartete.

    AeiaCarol is offline Last edited by AeiaCarol; 13.10.2011 at 15:38.

  2. #582
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    Irgendwo da draußen.....
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    Chev? Naja, er fragte lieber gar nicht erst. Erst recht nicht danach was er alles verpasst hatte. An Invictus z.B. konnte er sich ja nicht mehr erinnern und vielleicht war es ja besser so. Deprimiert leerte er ein weiteres Glas.
    Da seine Alkohol-Toleranz ohnehin nicht sehr groß war sah er bereits sehr verschwommen.
    "Schätze mal das hier ist Jungesellenabend, Abschieds - und Trauerfeier in einem." murmelte er nach einiger Zeit in einem, weil alkoholisiert, völlig unpassendem, fast schon kicherndem Tone.
    Innerlich jedoch war er fertiger denn je.
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  3. #583
    Goddess of the Sun  BlackShial's Avatar
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    Noch nie bat er um Vergebung für das, was er tat ... Nie lies er sich von der Reue beherrschen, die ihn heimsuchte, wenn auch nur selten der Fall. Doch bei ihr war alles anders ... Er wollte das sie es versteht, nichts wünschte er sich sehnlicher als Verständnis für all sein Tun. All dies nur, weil sie ‘ihr’ so ähnlich war, auch wenn vielleicht nur in seiner Einbildung. Mit sich selbst ringend, dem Wunsch danach von ‘ihr’ Vergebung zu erhalten, gleichzeitig aber auch das Verlangen, endlich Ruhe zu haben, endlich frei zu sein von all diesen Gefühlen.
    Seine Pranke ruhte auf dem Gerät, welches das Mädchen vor ihm beatmete. Eine kurze Bewegung, einen Schlauch ziehen und sie würde ersticken, kein schöner Tod, doch das einzige was er tun konnte. Sein Blick wanderte auf ihre zarten, kleinen Hände, noch immer wollte er ihr nicht in die Augen blicken, dabei nicht bemerkend, dass sie diese schloss.
    Allein die Tatsache, dass sie die Hand zuvor wieder zurücknahm, zeigte ihm, dass sie sich abzufinden schien, bald sterben zu müssen. Wenigstens ein Trost, wenn auch nur ein kleiner, kein Kampf, kein Betteln, das machte die Sache einfacher ...
    “Ich weiß es nicht ...Ich weiß nicht wer dich Tod sehen will ... Ich ... Ich bin nur der Vollstrecker dieses Auftrages, nicht mehr ... nicht weniger ...”
    Ein kurzer Blick auf das Gerät, seine Pranke noch immer dort haltend, die langsam aber sicher immer schwerer wurde. Mit der Andern griff er wieder nach ihrer Hand, abermals ein verzweifelter Versuch seinerseits, Verständnis zu erhalten. In Gedanken schellte er sich dafür, er machte es alles nur noch schwerer, für sich und vor allem für sie, das Mädchen vor ihm, das nicht mehr lange leben würde.
    “Zeit ...”
    Er atmete tief aus, wie schon so oft an diesem verfluchten Tag.
    “Sobald die deine abgelaufen ist ... wird die meine vielleicht wieder laufen können ...”
    Er schloss die Augen, dass alles musste sich für sie vollkommen bescheuert anhören. Mit der Pranke, die er zuvor an dem Gerät hatte, kratzte er sich am Hinterkopf, lächelte dabei schief und lachte leise, geknüselt, vollkommen falsch.
    “Ziemlich egoistisch, nicht? ...”
    Genau wissend, dass sie dies wohl nie verstehen würde, versuchte er sich trotz allem zu erklären, wenigstens diese kleine Geste schuldete er ihr.
    “Ich ... Es gab einst Jemanden, der mein ganzes Leben auf den Kopf stellte ... Ich schulde ihr den Frieden, den sie verdient ... und hat sie irgendwann diesen Frieden gefunden, werde auch ich meinen finden ...”
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  4. #584
    Drachentöterin AeiaCarol's Avatar
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    Noch nie bat er um Vergebung für das, was er tat ... Nie lies er sich von der Reue beherrschen, die ihn heimsuchte, wenn auch nur selten der Fall. Doch bei ihr war alles anders ... Er wollte das sie es versteht, nichts wünschte er sich sehnlicher als Verständnis für all sein Tun. All dies nur, weil sie ‘ihr’ so ähnlich war, auch wenn vielleicht nur in seiner Einbildung. Mit sich selbst ringend, dem Wunsch danach von ‘ihr’ Vergebung zu erhalten, gleichzeitig aber auch das Verlangen, endlich Ruhe zu haben, endlich frei zu sein von all diesen Gefühlen.
    Seine Pranke ruhte auf dem Gerät, welches das Mädchen vor ihm beatmete. Eine kurze Bewegung, einen Schlauch ziehen und sie würde ersticken, kein schöner Tod, doch das einzige was er tun konnte. Sein Blick wanderte auf ihre zarten, kleinen Hände, noch immer wollte er ihr nicht in die Augen blicken, dabei nicht bemerkend, dass sie diese schloss.
    Allein die Tatsache, dass sie die Hand zuvor wieder zurücknahm, zeigte ihm, dass sie sich abzufinden schien, bald sterben zu müssen. Wenigstens ein Trost, wenn auch nur ein kleiner, kein Kampf, kein Betteln, das machte die Sache einfacher ...
    “Ich weiß es nicht ...Ich weiß nicht wer dich Tod sehen will ... Ich ... Ich bin nur der Vollstrecker dieses Auftrages, nicht mehr ... nicht weniger ...”
    Ein kurzer Blick auf das Gerät, seine Pranke noch immer dort haltend, die langsam aber sicher immer schwerer wurde. Mit der Andern griff er wieder nach ihrer Hand, abermals ein verzweifelter Versuch seinerseits, Verständnis zu erhalten. In Gedanken schellte er sich dafür, er machte es alles nur noch schwerer, für sich und vor allem für sie, das Mädchen vor ihm, das nicht mehr lange leben würde.
    “Zeit ...”
    Er atmete tief aus, wie schon so oft an diesem verfluchten Tag.
    “Sobald die deine abgelaufen ist ... wird die meine vielleicht wieder laufen können ...”
    Er schloss die Augen, dass alles musste sich für sie vollkommen bescheuert anhören. Mit der Pranke, die er zuvor an dem Gerät hatte, kratzte er sich am Hinterkopf, lächelte dabei schief und lachte leise, geknüselt, vollkommen falsch.
    “Ziemlich egoistisch, nicht? ...”
    Genau wissend, dass sie dies wohl nie verstehen würde, versuchte er sich trotz allem zu erklären, wenigstens diese kleine Geste schuldete er ihr.
    “Ich ... Es gab einst Jemanden, der mein ganzes Leben auf den Kopf stellte ... Ich schulde ihr den Frieden, den sie verdient ... und hat sie irgendwann diesen Frieden gefunden, werde auch ich meinen finden ...”


    Sie lachte kurz als er über 'sie' sprach. Mündend in ein keuchendes Husten haste sie bereits Angst, ihre Lunge würde sich direkt wieder verabschienden und er müsse seinen Job nichtmal mehr erledigen. Schlussendlich tat sie ihm diesen Gefallen nicht, sprach weiter oder versuchte es jedenfalls.
    "Du verschaffst dir keinen Frieden durch deine Tat. Es bringt sie weder zurück noch ... noch sonst irgendwas. Aber bevor ich den Moralapostel spiele oder schlimmer noch, ärmlich um mein Leben bettel...Erzähl mir davon.", aus unerfindlichen Gründen drehte sie den Kopf ein Stück, lächelte ihn noch einmal an, fast als würde sie verstehen. Vielleicht tat sie es, irgendwie.
    "Sie muss besonders gewesen sein damit sie jemanden mit deiner Gleichgültigen Einstellung auf sich aufmerksam macht."
    Es war Schätzung, kein Wissen. Allein seine Art nach der Schlacht (Die nächste Bar aufsuchen zu wollen!) verriet ihr dass er irgendwie schräg war.
    Geräuschvoll drehte sie den Kopf wieder, den Blick in Richtung Decke. So kühl ihre Akzeptzanz wirkte, sie konnte ihn nicht ansehen.
    Einen Moment herrschte Stille. Möglich dass er nicht darüber sprechen wollte, wieso sollte er auch mit jemandem wie ihr?
    "Wenn dir die Zeit für den Plausch fehlt solltest du die Hand vom jetzigen Stecker wegziehen, Adonis.", sie sprach damit die Maschine an, welche nicht nur sie mit Sauerstoff versorgte, sondern auch ihre Zimmergenossin. Vier Stecker reihten sich dort.
    "Ganz rechts wird die Versorgung meinerseits sofort abstellen, wir Menschen brauchen einige Minuten um dem Sauerstoffmangel tatsächlich zu erliegen. Sobald du ziehst verschwinde, ich brauche keine Zuschauer wie auf der Straße."

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  5. #585
    Goddess of the Sun  BlackShial's Avatar
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    Er konnte es sich nicht unterdrücken, ein Lachen, fast höhnisch und doch verzweifelt brach es aus ihm heraus.
    “Ich will sie nicht in diese verfluchte Welt zurückbringen ... Ich will Gerechtigkeit! Sie musste sterben, ebenso wie du es musst ... und ich will wissen wer diesen Auftrag gab!”
    Sein eben noch trauriger Blick fiel von ihm ab, wich dem feurigen Funkeln in seinen violetten Augen, doch nur für einen Augenblick. Er schloss die Augen, lies den Kopf nach hinten fallen. Viel zu sicher war er sich in diesem Moment, in ihrer Gegenwart, doch genau wissend das sie ihm nichts hätte tun können.
    “Gleichgültig, gefühlskalt, faul, peinlich ... vielleicht auch einfach nur ausgesprochen männlich, wie du es auch nennen magst ... sie mochte mich, so wie ich war ... ja .. Sie war wahrlich besonders ...”
    Kurzzeitig vermochte man an Lächeln zu erkennen, glückselig, voller Frohmut.
    “Sie hatte nie ein besonders schönes Leben, verdammt dazu zuzusehen wie ihr Körper immer schwächer wurde, nichts tun könnend ... Aber trotz all des Leids das sie erfahren musste, war sie immer fröhlich ... Und das einzige was ich tat war es, ihr dieses Lächeln zu nehmen ... Das Lächeln welches mein Leben mit Hoffnung erfüllte ...”
    Mit einem Mal wirbelte der Turianer herum, ging ruhelos einige Schritte hin und her. Tief knurrend erhob er seine linke Pranke und schlug mit der Faust gegen die Wand. Er hasste es, er hasst diese Situation, diese Gefühle, er hasste einfach alles in diesem Moment. Abermals holte er aus und schlug mit der Faust kräftig gegen die Wand. Für Zora mochte er aussehen wie ein Raufbold, der seine Kraft nicht unter Kontrolle hatte halten können, doch es war einfach nur reine Verzweiflung. Was tat er da? Niemals wollte er so hilfsbedürftig und verletzlich wirken, er war stark, jahrelang hatte er dies bewiesen!
    Schnaufend drehte er sich wieder zu dem blonden Mädchen herum, sah auf sie herab, starr blickte er sie an. Ihre kalten Worte, sich selbst aufgebend, verletzten ihn. Er wusste nicht ob sie nur scherzte ... wohl eher nicht, nicht in solch einer Situation.
    “Doch sie hätte sich nie so aufgegeben wie du ... “
    Seine Hand wanderte wieder zu dem Gerät, ein prüfender Blick bestätigte ihre Aussage. Fest umschloss er den Schlauch mit seinen Krallen, drücke verkrampft zu.
    “Ich weiß nicht einmal wieso ich es dir überhaupt erzähl ... Schuldgefühl, vielleicht aber auch weil es vielleicht das Einzige ist, was ich dir noch geben kann ... bevor ich dir alles nehmen werde ...”
    Mit einem Ruck zog er den Stecker heraus, drückte dabei immer weiter zu um ihr die Möglichkeit zu nehmen, ihn einfach wieder zu befestigen. Das Gerät verstumte, alles hielt an. Traurig wand er seinen Blick ab. Die Tränen in seinen Augen machten es ihm fast unmöglich noch zu erkennen wo er hinlief, doch er kannte den Weg bereits. Langsam bewegte er sich auf die Tür zu, erhob ein letztes Mal seine raue Stimme.
    “Ich hätte mehr Lebensmut von dir erwartet Prinzesschen ... nicht das ich mir wünschte das du dich wehrst ... Aber es ist traurig das du dch einfach so aufgibst ...”
    Absolute Loyalität dem Auftraggeber gegenüber. Immer wieder wiederholte er diese Regel in seinem Kopf, nur um zu verhindern das er sich nicht wieder umdrehte.
    BlackShial is offline

  6. #586
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    Erst Beyo den er damals bei Malkizans Yacht traf und nun Seamus von Eden Prime. Es war als sei das Universum ein Dorf, aber anstatt mit Seamus zu reden, ging Kar nach draußen. Der Platz vor der Praxis sah mit den ganzen Trümmern, toten Husks und geschrottete Geth sowie einigen C-Sec Leichen wie ein wahres Schlachtfeld aus, allerdings schien es das es ab jetzt etwas ruhiger sein würde.
    Kar lehnte sich an der Wand und schaute nach oben, zum Citadel-Turm. Jetzt wo nicht mehr gekämpft wurde, sah die Szenerie am Turm schon fast friedlich aus, vor allem wenn man bedachte was eben noch dort oben für eine Schlacht stattfand, eine ganze Allianz-Flotte die gegen ein einziges Schiff kämpfte, welches mühelos den Großteil der Flotte zerstören konnte.
    Der heutige Angriff dürfte sicher einiges, auch für sein Volk ändern, denn auch wenn es, vor allem auf seinem Geburtsschiff immer hieß, das Aktionen außerhalb der Flotille die Quarianer nicht betreffe, war der heutige Angriff etwas anderes. Denn schließlich griffen die Geth, die Kreation seiner Vorfahren, mit Hilfe eines Schiffes, welches Technologisch zu weit entwickelt war um eine Geth Entwicklung zu sein, die Citadel an und hätten die Station beinahe eingenommen.
    Sicher würde es auf der Flotille zu einer Diskussion darüber kommen wie man ab jetzt mit den Geth umgehen sollte. ' Hoffentlich entscheidet man sich zu Hause nicht für einen Krieg gegen die Geth, ansonsten ist es mit uns früher aus als mit den Kroganern' Bei dem Gedanken musste Kar seufzen, daheim gab es schon genug die dafür seien die Geth für das büßen zu lassen was vor 300 Jahren geschah, auch auf der Sorana gab es genug Betonschädel die derart dachten. Mit ein Grund warum Kar früher als andere auf die Pilgerreise geschickt wurde.
    Kar dachte auch darüber nach wie sich der Angriff auf die allgemeine Meinung über sein Volk auswirken würde, garantiert würde man sein Volk noch stärker verachten und für den Angriff verantwortlich machen. Es würde seine Pilgerreise sicher nicht gerade einfacher machen. Allerdings war eine „einfache“ Pilgerreise für Kar nie ein Thema, er würde schließlich nicht mit einem Schiff zurückkehren und dann sagen das er fertig sei, nein er würde mit etwas zurückkehren, was seinem gesamten Volk helfen könnte. Technologien von den Geth zum Beispiel wobei das Puls Gewehr nur ein Anfang davon wäre.
    Aus dem Guide " How to invade an Alien Planet "

    If the planet you plan to invade is called Terra and populated by a race called humans reconsider your plans. Humans are incurably violent exceedingly fond of warfare and have spent thousands of years dealing with other humans who are a far more formidable foe then all your wussy, over-refined, so-called soldiers. A better idea is to hire humans as mercenaries to conquer other planets. This way your empire will increase even more and humans will find pleasant employment in wanton slaughter and everyone will be happy.
    Mystic-Moon is offline Last edited by Mystic-Moon; 13.10.2011 at 23:24.

  7. #587
    Drachentöterin AeiaCarol's Avatar
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    Er konnte es sich nicht unterdrücken, ein Lachen, fast höhnisch und doch verzweifelt brach es aus ihm heraus.
    “Ich will sie nicht in diese verfluchte Welt zurückbringen ... Ich will Gerechtigkeit! Sie musste sterben, ebenso wie du es musst ... und ich will wissen wer diesen Auftrag gab!”
    Sein eben noch trauriger Blick fiel von ihm ab, wich dem feurigen Funkeln in seinen violetten Augen, doch nur für einen Augenblick. Er schloss die Augen, lies den Kopf nach hinten fallen. Viel zu sicher war er sich in diesem Moment, in ihrer Gegenwart, doch genau wissend das sie ihm nichts hätte tun können.
    “Gleichgültig, gefühlskalt, faul, peinlich ... vielleicht auch einfach nur ausgesprochen männlich, wie du es auch nennen magst ... sie mochte mich, so wie ich war ... ja .. Sie war wahrlich besonders ...”
    Kurzzeitig vermochte man an Lächeln zu erkennen, glückselig, voller Frohmut.
    “Sie hatte nie ein besonders schönes Leben, verdammt dazu zuzusehen wie ihr Körper immer schwächer wurde, nichts tun könnend ... Aber trotz all des Leids das sie erfahren musste, war sie immer fröhlich ... Und das einzige was ich tat war es, ihr dieses Lächeln zu nehmen ... Das Lächeln welches mein Leben mit Hoffnung erfüllte ...”
    Mit einem Mal wirbelte der Turianer herum, ging ruhelos einige Schritte hin und her. Tief knurrend erhob er seine linke Pranke und schlug mit der Faust gegen die Wand. Er hasste es, er hasst diese Situation, diese Gefühle, er hasste einfach alles in diesem Moment. Abermals holte er aus und schlug mit der Faust kräftig gegen die Wand. Für Zora mochte er aussehen wie ein Raufbold, der seine Kraft nicht unter Kontrolle hatte halten können, doch es war einfach nur reine Verzweiflung. Was tat er da? Niemals wollte er so hilfsbedürftig und verletzlich wirken, er war stark, jahrelang hatte er dies bewiesen!
    Schnaufend drehte er sich wieder zu dem blonden Mädchen herum, sah auf sie herab, starr blickte er sie an. Ihre kalten Worte, sich selbst aufgebend, verletzten ihn. Er wusste nicht ob sie nur scherzte ... wohl eher nicht, nicht in solch einer Situation.
    “Doch sie hätte sich nie so aufgegeben wie du ... “
    Seine Hand wanderte wieder zu dem Gerät, ein prüfender Blick bestätigte ihre Aussage. Fest umschloss er den Schlauch mit seinen Krallen, drücke verkrampft zu.
    “Ich weiß nicht einmal wieso ich es dir überhaupt erzähl ... Schuldgefühl, vielleicht aber auch weil es vielleicht das Einzige ist, was ich dir noch geben kann ... bevor ich dir alles nehmen werde ...”
    Mit einem Ruck zog er den Stecker heraus, drückte dabei immer weiter zu um ihr die Möglichkeit zu nehmen, ihn einfach wieder zu befestigen. Das Gerät verstumte, alles hielt an. Traurig wand er seinen Blick ab. Die Tränen in seinen Augen machten es ihm fast unmöglich noch zu erkennen wo er hinlief, doch er kannte den Weg bereits. Langsam bewegte er sich auf die Tür zu, erhob ein letztes Mal seine raue Stimme.
    “Ich hätte mehr Lebensmut von dir erwartet Prinzesschen ... nicht das ich mir wünschte das du dich wehrst ... Aber es ist traurig das du dch einfach so aufgibst ...”
    Absolute Loyalität dem Auftraggeber gegenüber. Immer wieder wiederholte er diese Regel in seinem Kopf, nur um zu verhindern das er sich nicht wieder umdrehte.


    Seine Worte machten sie rasend vor Wut. Hätte der Turianer nicht längst einen festen Griff um das Kabel, würde sie sich vermutlich anschicken ihm das Ding um den Hals zu ziehen. Aber nein. Stattdessen krampfte sie ängstlich die ohnehin geschlossenen Augen zusammen, als das Piepen der Maschine erlosch.
    Zora versuchte ruhig und flach zu atmen und tatsächlich blieb die Panik aus da sie es zumindest für den Moment schaffte etwas Luft zu ziehen. Gut. Sehr gut. Wenn er einfach nur gehen würde, mit seinem Pseudospielchen aufhören und gehen, dann würde sie vielleicht gleich einfach die Augen zu oder der Arzt die Tür aufmachen und all das hier wäre vorüber. So oder so.
    Seine dumpfen Schritte vernahm sie noch. Gleich hatte er die Tür jeden Moment wür-...
    “Ich hätte mehr Lebensmut von dir erwartet Prinzesschen ... nicht das ich mir wünschte das du dich wehrst ... Aber es ist traurig das du dich einfach so aufgibst ...”
    Ihr müder Kopf fuhr herum, die Gesichtszüge schärften sich als sie ihm nachsah. Gleich würde er die Tür beseite schieben und gehen. Oh nein! Nicht so, dachte sie, krallte mit der rechten Hand nach dem Rand der Matratze und zog sich auf die Seite. Die Wunde schmerzte höllisch und auch ihr Atem stockte. Reflexartig sog sie scharf Luft ein, versuchte das Gefühl losuzwerden und wurde mit einem Stechen im Brustbereich bestraft, als sie sich zeitgleich hochdrückte.
    "Du traust dich in diese Klinik, dieses Zimmer, an mein Bett und gehst mit den Worten dass ich nicht so stark wäre wie sie? Nicht bereit zu kämpfen?", nur langsam hob sich ihre Stimme, ebenso ihr Körper der es wankend vom Bett hochschaffte.
    "Pass bloß auf dass du nicht im Selbstmitleid ersäufst! Du hast die Entscheidung getroffen und ihr das angetan und genau darum interessiert es mich einen Scheiß wie es DIR dabei geht...", hustend torkelte sie ein Stück, stützte sich hilfesuchend auf die Bettkante der schwarzhaarigen Frau.
    "Die Verantwortung und das beschissene Gefühl wächst nur weiter wenn du endlich das hast was du in diesem Moment willst...Das macht dich am Ende noch ärmer als jeden Penner auf dieser gottverdammten Station."
    Noch immer verharrte sie in dieser Position unfähig und nicht mutig genug weiterzugehen und womöglich zu stürzen.
    Ihr Oberkörper schmerzte schlimmer denn je, ihre Lunge gab fühlbar den Geist auf und ließ sie merklich nach Atem schnappen.
    Dennoch setzte sie erneut zum Schuss an, stand gebeugt am Bett und merkte das bisschen Blut im Mund, welches der Huster zu Tage gefördert hatte. Die Knie gaben langsam nach, langsam...
    "Du bekommst keine 'Vergebung' von mir. Am besten erstickst du in irgendeiner beschissenen Bar am Drink mit dem du deinen Sieg über die ach so schlimmen Buben feierst."
    Langsam wurde es ungemütlich. Ihr Herz schlug, das Blut lief und die Schmerzen wurden unerträglich. Sie kippte beinahe, krallte nach dem Rahmen des Bettes und fing sich wieder. Im Versuch sich zu drehen und zurück auf das Bett zuzugehen sah sie ihn noch einmal an. Das letzte Mal sollte es werden.
    "Wenn du so ein scheiß Wohltäter bist dann hör auf zu heulen, guck nicht weiter und verschwinde!", hinkend schleppte sie sich wieder in Richtung Bett, das irgendwie so weit weg schien...

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  8. #588
    Goddess of the Sun  BlackShial's Avatar
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    Bei jedem Wort von ihr zuckte er immer und immer weiter zusammen, wie Kugeln trafen sie ihn, nicht mehr als ein fassungslosen Gesichtausdruck zurücklassend. In dem Moment fühlte er sich als würde ihm alles aus dem Gesicht fallen, doch ein darauffolgendes Grinsen konnte er sich nicht verkneifen.
    Nach Atem ringend stand sie da, versuchte krampfhaft auf wackeligen Beinen zu ihrem Bett zurückzugehen, welch merkwürdiges Bild nach dieser Standpauke eben. Er machte er keine Vorwürfe für ihre Worte, all das was sie sagte war die reine Wahrheit. Vielleicht würde er nie die Erlösung finden die er für Hope und sich suchte, doch alles was ihm in seinem Leben blieb, war die Möglichkeit es wenigstens zu versuchen. Sie darüber richten zu hören, bewies wie wenig sie doch wusste und genau deswegen, konnte er es ihr nicht verübeln, nichts von all dem was sie ihm in ihrer Wut an den Kopf warf.
    Stumm stand er da, verweigerte ihr jegliche Reaktion auf ihre Worte, nur einen Blick schenkte er ihr, gepaart mit einem leichten Grinsen. Endlich hatte sie Kampfgeist gezeigt, wenn auch in den letzten Minuten ihres Lebens.
    Doch trotz allem kam wieder dieses warme Gefühl in ihm hoch, Mitleid. Mitleid für sie, wie sie röchelnd da stand, mit zittrigen Knien. Er schüttelte den Kopf, auch wenn es ihr letzter Wunsch war das er ginge, so wollte er sie nicht zurücklassen, dieses Ende hatte sie nicht verdient.
    Wissend das sie sich nicht wehren könnte, nicht mehr die Kraft besitzend sich seinem Griff zu entziehen, packte er sie sachte und zog sie zu sich, gerade in dem Moment als sie sich zu ihm drehen wollte. Ihre Knie gaben bereits nach, keine Kraft mehr sich noch oben zu halten. Vorsichtig hob er sie an, umfasste dabei ihre Hände, damit sie nicht doch noch die Kraft fand ihn wegzustoßen.
    “Ob du mich hasst oder nicht ... ich werde dich hier nicht einfach so auf den Boden liegen lassen.”
    Kaum mehr spürte er ihren Atmen, doch war sie noch am Leben, bewies durchaus Kampfgeist, jedoch würde sie diesen Kampf nicht mehr lande führen können, sie könnte ihn nicht gewinnen.
    Behutsam legte er sie zurück ins Bett, drückte sie leicht darauf, so das sie liegen bleiben musste. Schnell griff er nach ihren Händen, jede von ihren mit einer von seinen umschließend. Schwach nur konnte sie sich noch wehren, kaum spürbar war der Druck den sie ausübte. Zögernd zog er ihre Rechte zu sich, immer näher an sich heran, diese mit seinen Krallen fest haltend, presste er sachte seine Stirn an ihren Handrücken.
    “Ich werde euch nun verlassen Prinzessin ... Wie es euer Wunsch war ...”
    Schnell ging er einen Schritt zurück, wollte es nicht riskieren das sie ausholte, auch wenn er wusste das keiner ihrer Schläge ihm noch etwas antun könnten. Er wand sich um und ging, diesmal ohne auch nur einen Blick zurückzuwerfen. Ihren Atem vermochte er schon lange nicht mehr zu vernehmen.
    An der Tür angekommen zögerte er, blieb kurz stehen ...
    BlackShial is offline Last edited by BlackShial; 14.10.2011 at 00:00.

  9. #589
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    Bei jedem Wort von ihr zuckte er immer und immer weiter zusammen, wie Kugeln trafen sie ihn, nicht mehr als ein fassungslosen Gesichtausdruck zurücklassend. In dem Moment fühlte er sich als würde ihm alles aus dem Gesicht fallen, doch ein darauffolgendes Grinsen konnte er sich nicht verkneifen.
    Nach Atem ringend stand sie da, versuchte krampfhaft auf wackeligen Beinen zu ihrem Bett zurückzugehen, welch merkwürdiges Bild nach dieser Standpauke eben. Er machte er keine Vorwürfe für ihre Worte, all das was sie sagte war die reine Wahrheit. Vielleicht würde er nie die Erlösung finden die er für Hope und sich suchte, doch alles was ihm in seinem Leben blieb, war die Möglichkeit es wenigstens zu versuchen. Sie darüber richten zu hören, bewies wie wenig sie doch wusste und genau deswegen, konnte er es ihr nicht verübeln, nichts von all dem was sie ihm in ihrer Wut an den Kopf warf.
    Stumm stand er da, verweigerte ihr jegliche Reaktion auf ihre Worte, nur einen Blick schenkte er ihr, gepaart mit einem leichten Grinsen. Endlich hatte sie Kampfgeist gezeigt, wenn auch in den letzten Minuten ihres Lebens.
    Doch trotz allem kam wieder dieses warme Gefühl in ihm hoch, Mitleid. Mitleid für sie, wie sie röchelnd da stand, mit zittrigen Knien. Er schüttelte den Kopf, auch wenn es ihr letzter Wunsch war das er ginge, so wollte er sie nicht zurücklassen, dieses Ende hatte sie nicht verdient.
    Wissend das sie sich nicht wehren könnte, nicht mehr die Kraft besitzend sich seinem Griff zu entziehen, packte er sie sachte und zog sie zu sich, gerade in dem Moment als sie sich zu ihm drehen wollte. Ihre Knie gaben bereits nach, keine Kraft mehr sich noch oben zu halten. Vorsichtig hob er sie an, umfasste dabei ihre Hände, damit sie nicht doch noch die Kraft fand ihn wegzustoßen.
    “Ob du mich hasst oder nicht ... ich werde dich hier nicht einfach so auf den Boden liegen lassen.”
    Kaum mehr spürte er ihren Atmen, doch war sie noch am Leben, bewies durchaus Kampfgeist, jedoch würde sie diesen Kampf nicht mehr lande führen können, sie könnte ihn nicht gewinnen.
    Behutsam legte er sie zurück ins Bett, drückte sie leicht darauf, so das sie liegen bleiben musste. Schnell griff er nach ihren Händen, jede von ihren mit einer von seinen umschließend. Schwach nur konnte sie sich noch wehren, kaum spürbar war der Druck den sie ausübte. Zögernd zog er ihre Rechte zu sich, immer näher an sich heran, diese mit seinen Krallen fest haltend, presste er sachte seine Stirn an ihren Handrücken.
    “Ich werde euch nun verlassen Prinzessin ... Wie es euer Wunsch war ...”
    Schnell ging er einen Schritt zurück, wollte es nicht riskieren das sie ausholte, auch wenn er wusste das keiner ihrer Schläge ihm noch etwas antun könnten. Er wand sich um und ging, diesmal ohne auch nur einen Blick zurückzuwerfen. Ihren Atem vermochte er schon lange nicht mehr zu vernehmen.
    An der Tür angekommen zögerte er, blieb kurz stehen ...



    Kaum war er erneut im Begriff die Tür aufzuziehen, regte sich ihr Kopf. Viel schwächer als vorher, die Augen nur halb offen sah sie zu ihm.
    Zoras Stimme war so schwach, dass sie kaum eine Ahnung hatte ob er überhaupt noch hörte. Ebenso wenig wie sie Lust hatte noch einmal gegen ihn zu wettern fehlte ihr nun ganz einfach die Kraft. Dennoch würde sie sich die letzten Worte nicht verkneifen um 'Luft zu sparen'. Es war so oder so gleich vorbei.
    "Du hast ihrs zerstört, meins und letztendlich wirst du selbst eingehen.", wieder fiel es ihr schwer hinzusehen als ihre schwachen Vorwürfe ihn trafen und sie sich nach oben hin umsah, ihre Augen unruhig die helle Decke abtasteten.
    "Hast du je überlegt wie du sterben möchtest? Ich vermute nicht so...", still schmunzelte sie, bevor sie sich ihrer Umstände wieder bewusst wurde, alles mögliche was sie sagen wollte irgendwie zusammensetzte.
    "Vertrauter Geruch, heimisches Bett...Im Arm oder in Gesellschaft der eigenen Kinder...", ein Seufzer durchfuhr sie und gab den Startschuss für ihre Tränen, welche die ganze Zeit unterdrückt wurden. Lauthals weinend lag sie da, erzählte dem Mann der ihr die Lebenserhaltenden Maßnahmen abgeklemmt hatte ihre Vorstellungen.
    Ganz genau was Zora nicht wollte, war sie jetzt. Schwach und klein, verängstigt darüber was sie noch erwarten würde.
    Den Kopf erneut langsam nach rechts kippend sah sie ihn nur noch völlig verschwommen, so breit machten sich die Tränen mittlerweile.
    "Ich hab doch nichtmal welche..."
    Vorsichtig legte sie die zitternde Hand auf den Kopf. Die Welt nicht mehr verstehend schloss sie die Augen und versuchte ihr weinen leiser zu stimmen. Was um Himmels Willen hatte sie nur getan um hier, hier und SO liegen und sterben zu müssen...?
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  10. #590
    Goddess of the Sun  BlackShial's Avatar
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    In jeder anderen Situation hätte er ihr nur zu gern angeboten, ihr die gewünschten Kinder zu schenken, ob nun möglich oder nicht. Doch so, sie im sterben liegend und er der, der diese Last auf seinen Schultern trug, hatte er sich jegliches Recht verspielt auch nur ein weiteres Wort von sich zu geben Wieder wurde ihm klar, weshalb er niemals die Nähe von Anderen suchte, weshalb er stets bedacht war, niemals jemanden an sich heranzulassen, der Schmerz war einfach zu groß, zu groß um ihn ertragen zu können.
    Schnell atmend schloss er die Tür hinter sich, keine Sekunde länger hielt er es noch aus ihr Wimmern zu hören, keine Sekunde länger wollte er ihren süßlichen Geruch in seiner Nase haben. Er versuchte verzweifelt klare Gedanken zu fassen, niemals hätte er zu ihr ins Auto steigen sollen ... niemals hätte er diesen wiederlichen Auftrag annehmen wollen.
    Jegliches Gleichgewicht verloren, versuchte er sich einen Weg durch die Praxis zu bahnen. Schwankend lief er immer ein kleines Stück, bevor er kurzzeitig inne hielt um sich wieder einen klaren Blick zu machen und sich die Tränen aus den Augen zu wischen. Der Ausgang war direkt vor ihm, doch er musste abermals Halt machen, lehnte sich mit der Schulter an die Wand und vergrub sein Gesicht in seinen Händen. Er wusste, das er Ruhe bewahren musste, zu sehr würde er sonst auffallen. Die Tränen ein weiteres mal wegwischen, stapfte er weiter zur Richtung Ausgang, verlor das bisschen Gleichgewicht was ihm noch blieb, als er geradewegs in einen Quarianer reinrannte. Hart prallte er auf dem Boden auf, lag auf dem Rücken, seinen Blick gen Himmel gewand.
    Immer weiter liefen ihm die Tränen über das Gesicht, hartnäckig kämpfte er gegen jeden Laut an, den er hatte von sich geben wollen als er sein Gesicht wieder in seinen Pranken vergrub. Nicht einmal entschuldigen konnte er sich bei dem kleinen Quarianer, der ebenso verwundert auf ihn herabsah, wie die Wachmänner die er zuvor am Eingang getroffen hatte.
    Für Jeden von ihnen mochte es aussehen wie der Verlust eines einer wichtigen Person, der ihn dazu brachte sich so aufzuführen, doch er wusste es besser. Wieder hatte er das Leben eines Mädchens zerstört, das noch so viel hatte erleben können.
    “Mama ... hat es nicht geschafft ... die Zeitung .... sie kam zu spät ...”
    Gespielt witzelnd richtete er sich wieder auf, dabei blieb er aber auf dem Boden sitzen, starrte wie gebannt nach unten. Sein Wunsch wieder reinzugehen und Zora zu helfen, flammte immer weiter in ihm auf. Doch ebenso wünschte er sich, endlich eine Antwort zu bekommen wieso Hope hatte sterben müssen. Hin und hergerissen, vollkommen von der Außenwelt abgeschottet, starrten seine Augen weiterhin auf den Boden, vollkommen leer.
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  11. #591
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    "Ah."
    Abu sah auf die Uhr und bemerkte dass es Zeit war nach der neuen Patientin zu sehen.
    Schade nur dass sie noch in einem so schlimmen Zustand war. Ansonsten würde er sie glatt fragen ob sie Lust auf ein Abendessen hätte.
    Pfeiffend betrat er den Raum wo sie lag und verschluckte sich beinahe vor Schreck als er sah was los war.
    "Wer hat....?!"
    Nein, Stopp. Wer die Maschine ausgestöpselt hatte war nicht wichtig.
    "Puls fühlen!"
    Noch da. Gott sei Dank.
    Er drückte auf den Notfallknopf, Augenblicke später kamen 2 Helfer in den Raum gestürmt.
    "Jemand hat die Maschine manipuliert! Sauerstoffmangel, schwächer werdender Puls! Schafft sie schleunigst in den OP!"
    Während die Assistierenden den Anweisungen folgten fiel ein Zettelchen aus der Brusttatsche der Frau.
    Der Arzt hob es auf und las den Namen Lea Houben samt einer Telefonnummer.
    Eine Angehörige?
    "Du! Geh ins Büro und ruf diese Nummer hier an! Sag was los ist!" wies er einen der Assistenten an und übernahm dann an dessen Stelle zusammen mit dem anderen die Aufgabe sie ins OP zu schaffen.
    Nun musste alles schnell gehen. Hoffentlichw ar es nicht zu spät.
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  12. #592
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    Die Maschine des Blutwäschegerätes stellte er ab, seufzend.
    Es war gewöhnlich dass dieses Verfahren schwächte, aber nicht so.
    Besorgte sah Leif auf Luceija herab, verpasste ihr, wie so oft an diesem Tag eine Spritze in den Arm, welche sie aufbauen sollte.
    Es wäre ohnehin vergeblich und genau das musste er jetzt mit Beyo teilen, nur hatte er bisher keine Ahnung wie.
    Das geräuschvolle Aufschwingen der Tür riss ihn aus den Gedanken um den Turianer und die Mögliche Reaktion auf ein, vermutlich, baldiges Ableben seiner Begleiterin.
    Abu samt Schwester traten in den Raum, schoben das fehlende Bett im Raum, welches er bisher ehrlich gesagt gar nicht vermisst hatte, herein und schlossen Luceijas Bettnachbarin an die Maschinen.
    Ein Kopfschütteln erntete er, als er seinen Freund ansah.
    "Irgendein Idiot war hier drin und hat Spielchen getrieben, aber sie schafft es."
    Zufrieden nickte Leif.
    "Gut. Sie nicht.", mit patzigem Ton deutete er auf Luceija
    "Und so wie du aussiehst, weiß der Turianer es noch nicht, huh?"
    Wieder nickte er, stimmte der Aussage Abu's so stumm zu.
    "Ich tu's, wenn du..."
    Energisch fuhr Leifs Hand nach oben, winkte ab. Wenn Abu eines nicht konnte, dann wirklich taktvoll sein und genau das wäre wohl nötig um ihrem Freund die Sache beizubringen.
    Der Iraner verstand, verließ den Raum und gab an jemanden vor der Station abzustellen um keinen weiteren Vorfall Zora's Art zuzulassen.
    Er selbst machte sich indes auf den Weg in Richtung des Zimmer, in welchem er Beyo zuvor schon einmal in Gesellschaft entdeckt hatte.
    Einige Worte zwischen ihm und dem Drell lang, blieb er noch unbemerkt im Türrahmen stehen, ehe er das Wort ergriff.
    "Mr. Vhan?"
    Der Turianer sah beinahe erschrocken auf. Es machte die Sache kaum einfacher, würde Leif am liebsten einfach im hellen Boden er Praxis versinken lassen. Dennoch musste er durch diese Sache durch.
    "Kann ich Sie kurz auf die Intensiv-Station zu Luceija bitten? Wir müssen uns dringend unterhalten..", mit diesen Worten drehte er sich, nicht sehend ob Beyo seinem Wunsch und somit ihm folgte.

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  13. #593
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    Der Turianer zuckte als er die Stimme des Doktors hörte.
    "Ja...sicher...."
    Er war beinahe auf Kommando wieder nüchtern.
    Eine kurze Abschiedsgeste in Richtung Kureck und Vherrill später folgte er dem Doktor. Das flaue Gefühl in seiner Magengegend war stärker denn je. Denn die Miene des Arztes alleine verriet schon dass es nicht sehr gut stehen musste.
    "Und.....?" fragte er mit schwacher Stimme als sie wieder an ihrem Bett standen.
    Auch wenn er die Antwort gar nicht wirklich hören wollte.
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  14. #594
    Drachentöterin AeiaCarol's Avatar
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    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Quote Originally Posted by Forenperser View Post
    Der Turianer zuckte als er die Stimme des Doktors hörte.
    "Ja...sicher...."
    Er war beinahe auf Kommando wieder nüchtern.
    Eine kurze Abschiedsgeste in Richtung Kureck und Vherrill später folgte er dem Doktor. Das flaue Gefühl in seiner Magengegend war stärker denn je. Denn die Miene des Arztes alleine verriet schon dass es nicht sehr gut stehen musste.
    "Und.....?" fragte er mit schwacher Stimme als sie wieder an ihrem Bett standen.
    Auch wenn er die Antwort gar nicht wirklich hören wollte.



    "Eine Blutwäsche und sie ist so schwach wie nach einem OP-Marathon. Nichtmal die Spritzen und das Aufbauende Zeug hilft ihr sich zu erholen, ganz egal welche Dosierung und Stärke...So sehr ihr Zustand nun abgesackt ist, könnten wir ihrem Körper nicht einmal mit einem Rückschritt, also dem verabreichen von Drogen, wieder aufhelfen."
    Er pausierte, schaute in das ohnehin schon traurige Gesicht des Turianers. Der Hammer würde ja erst noch kommen...
    "Ich verspreche dass wir Luceija bis zum letzten Moment nicht aufgeben werden, ganz egal wie es jetzt um sie steht. Alles was wir können wird für sie getan, dennoch..."
    Wieder machte er eine Pause, holte Luft und hatte irgendwie selbst das Gefühl aufkommener Tränen. Himmel ja, er wusste wie dieser Kerl sich jetzt gleich fühlen würde!
    "Ich rate Ihnen sich mit dem Gedanken vertraut zu machen dass Ihre Freundin möglicherweise sterben oder nicht mehr aufwachen wird. Lassen sie sich Zeit, nehmen Sie vielleicht ... Nehmen Sie vielleicht sogar schon Abschied und seien einfach da, so schwer es auch ist. Am Ende könnte es helfen, schließlich hat sie immer noch eine Restchance von 10% wieder zu uns zu finden."
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  15. #595
    Schwertmeisterin Giarra's Avatar
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    "Kommen Sie mit mir in eines der Behandlungszimmer. Dort finden Sie Ruhe und ich kann mir die Hände genauer ansehen."
    Die mittlerweile psychisch sehr labile Sav folgte dem Arzt und hielt die Hände steif rechts und links von ihrer Hüfte. Als sie in das Behandlungzimmer betrat rauschte der Arzt allerdings direkt wieder hinaus, ein dringender Fall schien gerade dazwischen gekommen zu sein.
    Sav seufzte tief durch und lehnte sich mit der Hüfte gegen das Fensterbrett, die zerstörte Welt draußen ansehend. Immernoch regneten Trümmer vom Himmel, immernoch sah sie Tote unter den großen Bruchstücken herausschauen. Viele hatten grotesk verdrehte Beine und einen Ausdruck des Schreckens auf ihren Gesichtern. Entsetzt wandte sich die Turianerin ab, diesen Anblick konnte sie absolut nicht vertragen, vor allem nicht in ihrem Zustand.
    '' Warum? Hergott, warum? ''
    murmelte, sagte, schrie sie. Eine Wut auf die Invasoren, die sich seit Beginn des Angriffes langsam aufgestaut hatte brach aus ihr heraus.
    '' Wieso?''
    rief sie wieder und trat gegen den Stuhl. Eine Vase, die neben diesem zur Dekoration stand fiel klirrend um. Gereizt wie sie war packte Sav kurzerhand die Vase und warf sie mit voller Kraft gegen das verfluchte Fenster, das die Opfer zeigte, die im Prinzip ihr neues Leben repräsentierten. Das Fenster zierte nun ein großer Riss, die Vase splitterte in viele kleine Teile.
    Ein Strom von Tränen schwoll aus ihren Augen und verfärbte sich blau, als sich das angetrockete Blut löste und abgewaschen wurde. Still stehend ließ sie den Kopf hängen und starrte die Vasenteile an, die sich scharf vom Hintergrund abhoben .... hoffentlich war das kein teures Sammlerstück, das würde gewaltig ins Geld fallen.
    Sav erkannte sich selbst kaum wieder. Natürlich hatte sie Temperament, aber derartige Ausbrüche hatte sie noch nie bei sich erlebt.

    Wurde sie komplett verrückt?
    “There are two types of people in the world: those who prefer to be sad among others, and those who prefer to be sad alone.”
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  16. #596
    Miss 42/7  Vierzweisieben's Avatar
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    "Scheiße!"
    Kureck fuhr hoch, ignorierte den überraschten Ausdruck auf dem Gesicht der Frau, bahnte sich grob einen Weg durch die Verletzten, stieß die Tür auf und trat ans Bett.
    "Versteck die Rüstung und steh auf! Deine Freunde sind hier."
    Während Chev noch aufwachte, ging Kureck unruhig auf und ab. Er hatte, seitdem er sich Hailot Grush nennen konnte, mit dem Gedanken gespielt, nach Tuchanka zurückzukehren. Zeit, sein Vorhaben endlich umzusetzen.

    __________


    Vherril sah Kureck nach, vertraute aber darauf, dass der Kroganer wusste, was er tat. Ein erneuter Angriff schien ihm unwahrscheinlich, nachdem die Flotte zerstört worden war. Dennoch ging er aus dem Gebäude und sah sich um. Draußen lief nur ein Quarianer herum. Vherril begann, ziellos umherzuwandern.

    __________


    Komm schon!
    Lea drückte noch einmal auf den Knopf, der den Aufzug rufen sollte, doch der hatte die Kämpfe wohl nicht unbeschadet überstanden wie der überwiegende Rest des Gebäudes.
    Genervt und beunruhigt lief sie die Treppe hinab. Zora musste in eines der letzten Gefechte geraten sein und lag verletzt in einer Klinik.
    Als die Frau zwei Stockwerke tiefer angekommen war, öffneten sich die Türen des Aufzugs mit einem Piepsen.
    Vierzweisieben is offline

  17. #597
    Nerd  Forenperser's Avatar
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    "10%........10%.......10%"
    Die verhängnissvollen Worte, die wie ein Dolchstich ins Herz auf einmal alle Lebenskraft aus ihm sogen hallten ihm endlos durch den Kopf.
    Seine Augen waren nichts mehr weiter als 2 starre Glaskugeln, seine äußere Hülle zitterte und sein Atem hatte aufgehört.
    Einige Momente der Erstarrung später brachte er nur noch einige Wortfetzen zusammen.
    "Können....bitte....-leine lassen?"
    "Wenn es irgendwas gibt, das -"
    "B-bitte....."
    Der Arzt zögerte noch einige Sekunden mit sehr besorgtem Gesicht, dann kam er der Bitte jedoch nach.
    Nachdem die Tür ins Schloss gefallen war bewegte der Turianer sich mit zitterndem Körper langsam ans Bett.
    Als er schließlich bei ihr stand gaben seine Beine nach.
    Sein Oberkörper fiel vorüber auf das Bett und seine Arme schlossen sie verzweifelt wie die eines Ertrinkenden um alles was er von ihr zu fassen bekam.
    Dann fiel sein Kopf vorüber auf die Decke und alles was sich in ihm aufgestaut hatte entlud sich in Form von bitteren Tränen die wie ein Wasserschwal herabstürzten und von dem weißen Stoff aufgesogen wurden.
    Das verzweifelte, leise Schluchzen war abgesehen von dem Piepen der Maschinen nun das Einzige was an Geräuschen durch den Raum schallte.
    Die Worte von ihm hatten seine letzte Hoffnung auf einen neuen Halt im Leben durch sie zerstört.
    Und noch schrecklicher war die Gewissheit dass er selbst zur dieser Zerstörung beigetragen.
    Er selbst war Schuld daran dass sie hier lag....und nie mehr aufwachen würde.
    Diese Wärme, diese Stimme......alles fort.
    Er war wieder alleine.
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  18. #598
    Veteran Mystic-Moon's Avatar
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    Hinter dem Perseus Nebel
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    Args, verdammt, er hatte einen heftigen Stoß an seiner Seite verspürt, dort wo seine Wunde war, welcher ihn beinahe aus dem Gleichgewicht brachte, er konnte sich jedoch noch fangen, was allerdings nicht für den Turianer galt, der ihn fast umrempelte und dabei auf dem Boden fiel. Dieser truianer sah schon etwas außergewöhnlich aus, denn diese Grüne Tätowierung hatte Kar bisher noch bei keinem Turianer gesehen ebenso wenig wie seine violetten Augen. Das Auffälligste an ihm war jedoch das Glöckchen um seinen Hals, allerdings sah der Turianer aus als hätte ihn etwas schwer getroffen, vielleicht der Verlust eines guten Freundes oder gar ein Familienmitglied?
    Bei diesem Gedanken schaute Kar wieder nach oben. Es war einfach zuviel an diesem Tag passiert, was er jetzt brauchte war etwas Ruhe, nur etwas Ruhe um all das verarbeiten zu können was heute geschah.“Mama ... hat es nicht geschafft ... die Zeitung .... sie kam zu spät ...” „ Mein Beileid“ War das einzige was Kar sagen konnte und er sank herab um sich setzen zu können.
    Währenddessen fiel Kar ein alter Satz ein den er damals auf der Flotille hörte als er noch jünger war und begann ihn, ohne zu wissen warum, zu rezitieren „Denn auch wenn die Finsternis die Planeten umhüllen und der Tod die Sterne holen wird und wir damit auch irgendwann ihr Schicksal teilen müssen, werden wir lange genug leben können um das erreichen zu können was wir uns fest vorgenommen haben, nicht für uns allein sondern für alle.“
    Aus dem Guide " How to invade an Alien Planet "

    If the planet you plan to invade is called Terra and populated by a race called humans reconsider your plans. Humans are incurably violent exceedingly fond of warfare and have spent thousands of years dealing with other humans who are a far more formidable foe then all your wussy, over-refined, so-called soldiers. A better idea is to hire humans as mercenaries to conquer other planets. This way your empire will increase even more and humans will find pleasant employment in wanton slaughter and everyone will be happy.
    Mystic-Moon is offline

  19. #599
    Nerd  Forenperser's Avatar
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    *Sssssss-tttt*
    Das Zischen der sich öffnenden Luftschleuse war eine wahre Wohltat in den Augend es Batarianers.
    "Computer, Spracherkennungs-Lockdown." gab er seiner Schiffs-VI Anweisungen, wie immer.
    Mit ins Gesicht gezogener Kaputze und leicht wehendem Umhang seiner Bekleidung schritt er langsam in Richtung Kontrolle.
    Zwei bewaffnete Blue Suns standen dort und beäugten ihn misstrauisch, ein Turianer und ein Mensch.
    "Hey, Freundchen, nicht so schnell!"
    "Nicht so schnell! Was soll denn die Maskerade, hm?"
    Seufzend nahm Carten die kaputze ab. Das hatte er befürchtet.
    Mit irrtierter Miene beäugten die beiden Suns den Batarianer. Ob sie ihn kannten? Er hoffte nicht.
    "Was bist'n du für einer?"
    "Jemand der hier vorbei will." sagte er mit leicht bedrohlichem Ton.
    "Na, dann geh. Aber wenn du Ärger machst....."
    Beim Weitergehen überkam ihm schon nach einiger Zeit ein verekelter Gesichtsausdruck.
    Hier stank es an jeder Ecke nach Korruption und Schmutz.
    Überall Halsabschneider und falsche Geschäftsleute, die ein Vermögen mit gewissen Deals machten.
    Doch erstmal brauchte er Ruhe. Wochenlang war er nun schon im All unterwegs gewesen.
    Seit der Sache mit der Geiselnahme hatte er sich eine ganze Zeit lang schwach gefühlt. Vielleicht war das ein guter Ort um wieder zu Kräften zu kommen......und ein neuer Anlaufspunkt für ihn um die Korruption zu vernichten.
    Denn daran mangelte es hier wahrlich nicht.
    Nachdem er sich ein Appartment organisiert hatte (was praktisch nicht aus mehr als einem Bett und einem winzigen Bad bestand) machte er sich erst einmal daran seine Wunden neu zu verbinden und die üblichen Mittel in sich reinzupumpem.
    "Verzeihung Vater." murmelte er.
    Er war sich sicher dass dies hier nicht ganz der Weg war den sein Vater für ihn gewollt hätte. Aber er konnte einfach nicht anders.
    Forenperser is online now Last edited by Forenperser; 15.10.2011 at 11:27.

  20. #600
    Goddess of the Sun  BlackShial's Avatar
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    Bei jedem Wort des Quarianers bekamen die Augen Vallan’s immer ein Stück mehr ihres Glanzes zurück, bis er den kleinen Kerl gebannt anstarrte. Noch nie zuvor hatte er sich mit einem dieser Glasköpfe unterhalten, doch er wusste das sie nicht so schlimm sein konnten wie man immer sagte und dies bestätigte ihm der Kerl gerade. Solche Worte aus dem Mund eines Quarianers bedeuteten etwas, vor allem ihm, in diesem Moment. Es schien fast als konnte er in Vallan’s Augen lesen, was dieser dachte, denn seine Worte waren genau das, was er brauchte.
    Lachend richtete er sich auf, die Tränen in seinen Augen waren bereits vollends versiegt, keinen Gedanken wollte er mehr an das Mädchen verschwenden, was er auf dem Gewissen hatte, zumindest versuchte er es. Auch wenn er immer wieder ihre wunderschönen, grünen Augen sah, in denen man sich verlieren konnte, wenn er die Seinen schloss. Diese Worte gaben ihm die Kraft weiter an das zu glauben, was er für richtig hielt. Er wollte seine Ziele erreichen, nicht nur für sich sondern auch für Hope. Freundlich funkelte er den laufenden Meter an, grinste breit dabei.
    “Tut mir leid das ich dich umgerannt hab Stöpsel, dass war keine Absicht ...”
    Nun endlich sah er sich den kleinen Kerl genauer an und bemerkte die Wunde an seiner Seite, die nicht besonders gut aussah.
    “Wenn du das nicht bald behandeln lässt, dann haben wir im Universum einen Philosophen weniger und ganz unter uns ... ich fände es schade ...”
    Vallan deutete auf die Schusswunde des Stöpsels, vollkommen unnötig, denn er Quarianer wusste es sicher bereits. Weiterhin lachend wand er sich ab, er sollte gehen, wirklich. Seine Gemütsschwankung musste wahrhaft mehr als eigenartig wirken, doch er wollte nicht mehr auffallen, als er es ohnehin schon tat. Er würde noch genug Zeit haben um sein Prinzesschen aus seinen Gedanken zu verdrängen, später bei einem guten Drink.
    Langsam hob er seine Pranke, zum letzten Gruß, verlies dabei die Praxis ruhigen Schrittes.
    “Deine Worte haben mir echt geholfen, mehr als du erahnen kannst ... danke Stöpsel ...”
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