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Waldläufer
[Story]Ingmars letzter Kampf
In dieser Geschichte beschreibe ich die Militärlaufbahn des Paladins Ingmar, die nun in Korinis ein blutiges Ende findet.
Ingmar wachte im Haus seiner Familie in der nähe von Gotha auf, das haus ist wahrlich nicht das größte dachte sich Ingmar, aber darauf kommt es heute nicht an. Es war sein 17. Geburtstag. Doch er war alles andere als glücklich, denn schon seit wochen wartet seine familie, er, seine schwester und seine mutter auf ein lebenszeichen seines vaters. Er war Offizier im Orkkrieg und alles was man sonst noch von seinem verbleib wusste, war, dass er nahe dem pass bei silden stationiert war. Ingmar hatte schon mehrmals versucht dorthin zu gelangen, doch spätestens in Geldern verbot man ihm die weiterreise, sie sagten es sei zu gefährlich für einen knaben wie ihn. Seit dieser zeit trainierte Ingmar hart, um selbst in die Armee von Myrtana zu kommen. Sein einziger Antrieb war seinen vater noch einmal zu sehen, denn der Krieg mit den Orks war blutiger und gefährlicher als jeder krieg zuvor, Den beide Parteien kämpften um ihr nacktes überleben. Die Orks aus dem Norden haben nichts mehr zu essen und Myrtana ist seit dem Varrantkrieg auch fast ausgehungert. Viele der südlichen städte und Dörfer sind nach wie vor unbewohnt. So wird die Versorgungslage hier im Norden Myrtanas auch immer schlechter. Zum glück vermachte Ingmars Großvater der Familie eine beachtlich sammlung goldener Schmuckstücke. Ingmar machte sich nun auf den weg in die küche, er wurde von seienr mutter und seiner jüngeren schwester herzlich empfangen. Beide gratulierten im herzlich und Ingmar erhielt ein Geschenk von dem er nicht zu träumen gewagt hatte: das wertvollste artefakt seines großvaters, ein amulett des lebens.
Er bedankte sich überschwänglich bei sener mutter und legte sein geschenk auch sofort an. Er spürte wie sofort neues Leben und Kraft in ihn schoss.
Seine Mutter begann ihm jetzt aber mit trauriger stimme zu erklären warum er dieses geschenk erhalten sollte: " Ich weiss du willst deinen Vater besuchen und ich weiss auch, dass du dafür zur Armee des Königs gehören musst. Ich hoffe das erhöht die chance, dass ich wenigstens einen meiner Männer nach dem Krieg wieder in die Arme schließen kann. " Ingmar nickte ihr zu, er nahm sein früstück zu sich und machte sich wie jeden tag an sein training in schwertkampf und stärke. Er war trotz seiner 17 Jahre schon ein fähiger Kämpfer und hatte nahe Faring schon ein ganzes rudel snapper alleine getötet. Nach einem ausgiebigem Mittagessen machte er sich bereit, er zog seine alte lederkluft an, sie war zwar nicht sehr schön anzusehen, dafür aber sehr robust und bequem. Er steckte nun noch sein altes übungsschwert in seinen gürtel und wusch sein Gesicht ausgiebig. Er hatte seit 2 Jahren auf diesen tag gewartet, heute würde er der Myrtanischen Streitmacht beitreten. Ingmar verabschiedete sich von seienr Familie und machte sich auf den weg in richtung der burg von gotha, dort sollte er den Ausbilder Cobrywn treffen, dieser war ein freund der Familie und würde ihn sicher irgendwie in der Armee unterbringen. Ingmar war fast angekommen als er lautes Geschrei vernahm, er konnte es nicht fassen, schon wieder wurde ein Händler am helligten tage überfallen. Er musste diesem armen mann zu hilfe kommen. Ingmar zog sein schwert und rannte in richtung der schreie, dort angekommen schlugen drei Banditen auf den doch sehr breit gebauten händler ein. Hier konnte er sich gleich einmal beweisen, er stach blitzschnell einem der Banditen in den rücken. Die zwei anderen hatten inzwischen den Händler zu boden geschlagen und kamen nun bedrohlich auf Ingmar zu. Mit dem mut der verzweiflung stürmte Ingmar auf die beiden los und schlug mit seinem ersten schlag einem der Banditen den Arm ab, dieser Ging zu boden und war nach kurzer zeit bewusstlos. Der andere Bandit schien diesen Anblick nicht zu ertragen, lies seine waffe fallen und rannte in richtung wald.
Der Händler schien nun wieder bei bewusstsein und Ingmar half diesem wieder auf die beine. Nach einem längeren Gespräch setzten die beiden ihren weg fort, sie hatten das selbe ziel: Gotha. Doch dieser Händler war kein gewöhnlicher myrtanischer Händler. Es war ein waffenhändler aus varrant, der sich großzügig bei seinem retter bedankte. Ingmar konnte nun ein sehr wertvollens assasinenschwert ind einen rundschild sein eigen nennen, außerdem gab ihm der händler einen beutel mit münzen, es mussten wohl um die 300 stück sein. Für Ingmar war dies ein kleines Vermögen, eien schild wollte er sowiso schon immer haben und das schwert war meisterhaft verarbeitet. Es war leicht gebogen, extrem scharf und sehr leicht, da es aus magischem erz gefertigt war. Am Abend des selben tages kam ingmar in der Burg von Gotha an und fand auch den ausbilder Cobrywn sehr schnell. sie aaßen noch etwas zu abend und der ausbilder nahm Ingmar mit in sein haus. Am nächsten morgen wurden dann die einzelheiten besprochen, für Cobrywn war es ein leichtes denn scheinbar sehr fähigen ingmar in der armee unterzubringen, er konnte sogar veranlassen, dass er in geldern stationiert wurde, was nur einen Katzensprung vom Pass entfernt war, er kam seinem ziel, seien vater wieder zu sehen endlich näher.
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Doch ingmars traum verzögerte sich wieder um einige zeit, da er nicht sofort in den kampf geworfen wurde. Zuerst müsste er eine grundausbildung in Gotha absolvieren, danach würde er sich wohl für die schwertkampfausbildung in Kap Dun eintragen. Am anfang war das training extrem hart, doch von mal zu mal spürte er wie seine kraft in den armen zunahm, sein kondition wurde auch immer besser und er kannte nun auch die Grundkentnisse der ersten Hilfe. Aber am wichtigsten, ihnen war die Anatomie der Orks erklärt worden, jeder von ihnen kannten nun die Schwachstellen der Orks, was im direkten Nahkampf sehr hilfreich war. Ingmar und die 24 weiteren Rekruten hätten nun schon ohne Probleme in den Kampf ziehen können, aber was sie nicht wussten, sie wurden zu einer spezialeinheit ausgebildet. Außerdem wussten sie fast nichts über ihren ausbilder, erst am letzten tag der Grundausbildung, die sich über 2 Monate erstreckte, erhielten sie ihre ausrüstung und ihre ersten befehle: zieht nach Faring und meldet euch bei Lord Hagen. Alle anwesenden rissen die augen auf, Lord Hagen einer der besten Männer Myrtanas sollte ihr neuer ausbilder werden. Aber zuerst wurden sie in ihr quartier geschickt um ihre ausrüstung anzulegen: ein waffenrock, schwere lederstiefe und ein stählener Brustpanzer. Sie nächtigten ein letztes mal in ihrem rekrutenquartier und brachen früh am nächsten tag nach Faring auf. doch der Zugang zu der mächtigsten Festung wurde ihnen durch 2 riesen verwehrt: Trolle. Ingmar, der sich während der Grundausbildung als Anführer der Gruppe behauptet hatte, befahl den restlichen Rekruten einen der Trolle auf die brücke zu locken. Ingmars plan schien aufzugehen, den ein äußerst kleiner Kerl: Cedric kletterte nun von hinten auf den troll und rammte ihm sein schwert in den Kopf, das ungetüm fiel nach vorne un blieb regungslos auf der brücke liegen.
Mit vereinten Kräften schafften sie es den leblosen riesen von der Brücke zu ziehen. Der andere troll hatte sich inzwischen in den wald zurückgezogen, also konnte die gruppe weiter in richtung Festung von Faring maschieren.
Wie befohlen meldeten sie sich bei Lord Hagen, der sich kurz vorstellte und dann zum ersten mal den Grund ihrer ausbildung erklärte: " Ihr seid männer des Königs, aber ihr sollt nicht einfach an der front verheizt werden wie gewöhnliche soldaten, eure aufgabe ist schwerer und um einiges gefährlicher: ihr werdet hinter den linien der orks eingesetzt um ihre anführer auszuschalten. Deshalb werde ich höchstpersönlich eure ausbildung übernehmen und nun bringt eure sachen in euer neues quartier und dann meldet euch sofort wieder bei mir. " Die gruppe um ingmar tat wie ihnen geheißen, brachten alles zu ihrem neuen quartier und traten dann bei lord hagen in rekrutenkleidung an. Diese ausbildung sollte länger und härter werden als die in gotha aber wenigstens würden sie endlich an der waffe ausgebildet. Nach 2 Monaten schien das ende noch lange nicht in sicht und ingmars hoffnung seinen vater wiederzusehen schwand von tag zu tag, den die zahl der gefallenen stieg stetig. Die nächsten wochen waren monoton und langweilig, jeden tag schwertkampfübungen und übungskämpfe mit holzschwertern. Ingmar und seine kameraden waren nun den mächtigsten Elitekriegern der orks mindestens ebenbürtig, doch es wurde immer weiter trainiert, denn sie sollten den sieg in diesem krieg herbeiführen, 25 junge männer. Doch keiner von ihnen hatte zeit sich gedanken zu machen, denn entweder es wurde trainiert, gegessen oder geschlafen. So brachten sie fast ein weiteres jahr mit ihrer ausbildung zu.
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Viel Zeit war vergangen und ingmar der mittlerweile 18 jahre alt war, hatte sich in seiner zeit in faring äußerlich sehr verändert. Er hatte jetzt etwas längere haare, einen vollbart und er war ein muskelbepackter krieger. Wenn man ihn so ansah wurde einem angst und bange, es schien als wäre er stark wie ein Troll. Was man ihm nicht ansah war das überaus lange und harte training. Er war nun stärker, außdauernder und klüger als je zuvor. Er und seine kameraden fühlten sich fast unbesiegbar, doch sie sollten bald vom gegenteil überzeugt werden. Es war hochsommer und ihr ausbilder, der berühmte Lord Hagen, gewährte ihnen einen teil urlaub. Sie beschlossen gemeinsam etwas trinken zu gehen und zwar in Gotha, wo sie sich alle kennenlernten. die zeit in faring hatte sie zusammengeschweißt, ingmar fühlte sich ihnen nun näher als seiner familie. Da es auch im norden myrtanas im sommer extrem heiß war gingen sie alle in leichten sommerklamotten, dies sollte ihnen auf dem weg nach Gotha noch zum verhängniss werden. Plaudernd liefen sie ganz in der nähe eines Wäldchens, ingmar erinnerte sich an den vorfall mit dem händler aus varrant. Er betrachtete das schwert, dass er ihm zum dank schenkte und eine merkwürdige Vorahnung beschlich ihn. Ein paar augenblicke später ging ein ......
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Hagel aus bolzen auf die leicht gerüsteten Kameraden. 7 fielen sofort tödlich getroffen zu boden und eine schar orks stürmte aus dem wäldchen von dem wohl auch die bolzen kamen. Ingmar wunderte sich über den Angriff nahe der Paladinfestung von Gotha, eine solche dreistigkeit hätte er nicht erwartet. Doch keiner der 18 noch lebenden hatte zeit darüber nachzudenken, denn alle zogen nun ihre waffen und nahmen ihre verteidigungsposition ein. Doch im nahkampf war die spezialeinheit um ingmar wirklich nicht durch 12 oder 13 orks zu bezwingen. Es war ein schneller kampf und nach wenigen minuten war keiner der orks mehr am leben. Jeder der Männer hatte zum ersten mal einen ork getötet und ingmar wusch sein blutverschmiertes Schwert an einer nahegelegenen Pfütze wieder zu vollem glanz. Sie verbanden ihre schnittwunden, machten sich sofort auf nach faring um lord hagen davon zu berichten. Dieser war völlig entsetzt, dass orks plündernd und mordend durch myrtana zogen. Umgehen lies hagen einen der wachen rufen und befahl ihm die Ausrüstung für die 18 verbleibenden Männer zu hohlen. Jeder von ihnen erhielt eine schneeweiße, stählener mit fellen gepolsterte Rüstung und einen ebenfalls mit fell gefütterten helm. Diese ausrüstung war eigens für den einsatz in nordmar vorgesehen. Des weiteren erhielten sie ein Schwert ,dass von einer bläulich leuchtenden aura umgeben und einen dazupassenden weißen Ritterschild. Sie ruhten noch eine nacht in faring und am nächsten morgen sollten sie ihre erste mission erhalten.
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Nach einem köstlichen Frühstück fanden sie sich im Burghof von Faring ein und Lord Hagen verlies ihren ersten Befehl:" Die Spezialeinheit aus Faring soll unter führung von Ingmar zum Pass von Silden vorrücken, sich durch die Reihen der Orks schlagen und den Befehlshaber der orkischen Truppen ausschalten. Unsere Späher haben berichtet, dass er sich in einem großen Kommandozelt aufhält. Dieses befindet sich auf einem Hügel oberhalb des Orklagers am Pass, daher ist es kein Problem ihn unbemerkt zu töten und unauffällig zurückzukehren. Mit eurer neuen Ausrüstung seid ihr im Schnee optimal getarnt, also sollten die Orks euch nicht entdecken." Ingmar der Truppführer und seine Kameraden begannen ihre Reise nach Silden, die sie ohne große Probleme zurücklegten. Doch Ingmar hatte sein Ziel, seinen Vater wiederzusehen noch nicht aufgegeben und fragte den Kommandeur von Silden nach seinem Vater. Die beiden gingen auf den Soldatenfriedhof und Ingmar stand nach weigen minuten vor dem Grab seines Vaters. Der so starke Kämpfer warf sich auf das Grab und brach in Tränen aus. Die anderen seiner Einheit waren ihnen gefolgt und waren erstaunt und entsetzt über den Zustand ihres Anführers. Sie beschlossen diese Mission ohne Ingmar abzuschließen. Deshalb brachen die 16 anderen am späten Abend in Richtung Pass auf und schlichen sich einer Schlucht am Lager der Orks vorbei. Sie robbten nun von hinten an das Zelt des Anführers bemerkten aber, dass 3 Wachen vor dem Zelt standen, diese konnten sie unmöglich lautlos töten. Jeder der Männer war ratlos, für solche Manöver hätten sie ihren Anführer Ingmar gut gebrauchen können. Plötzlich hörten sie drei dumpfe Aufschläge, die drei wachen waren tot. Ingmar hatte alle drei mit einer lanze durchbohrt, er war wutentbrannt und so wütend und aggressiv hatte keiner ihn je erlebt. Nun öffnete er das Zelt und schlug dem Orkbefehlshaber den Arm ab, dann stach er dem verhassten Ork in den Bauch und dieser stieß einen entsetzlichen Schrei aus und fiel dann tot zu boden. Ingmar stürmte aus dem zelt und schrie seine Kameraden an, sie sollen fliehen. Diese gehorchten und sogleich stürmten ein dutzend Orks auf den Hügel und Ingmar machte sich kampfbereit.
Last edited by Buddlerkönig; 17.08.2012 at 12:56.
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Nun stand der einst so tapfere Ingmar einer Übermacht gegenüber, sein einziger Gedanke war Rache. Rache für seinen im Krieg gefallenen Vater, mit einem Wutschrei stürmte er auf die Horde von Orks zu. Dem ersten schlug er mit einem Schlag den Kopf ab, dem zweiten erging es nicht besser. Ingmar schien unbesiegbar, er hatte schon locker ein Dutzend Orks getötet, als er zum ersten mal auf Wiederstand stieß. Er wurde unbemerkt an einen Felsspalt gedrängt, als ihn zwei Bolzen gleichzeitig an der Schulter erwischten. Er fiel nach hinten, stürtzte die Klippe hinunter und durchbrach die Eisdecke eines Sees. Er trieb leblos auf dem Wasser, jeder normale Mensch wäre schon lang erfrohren, aber irgendetwas schien ihn am Leben zu halten. Und aus der alles umgebenden Dunkelheit in Ingmars Kopf schritt ein großes Wesen, dass von Flammen umgeben war. INNOS! Die gestalt begann zu sprechen: " INGMAR, du wirst hier nicht sterben, denn ich habe noch Größeres mit dir vor. Geh zu König Rhobar, er wird dich in die Reihen der Paladine aufnehmen. Du wirst die Orks aus der Heimat deiner Vorväter vertreiben." Ingmar erwachte, kletterte aus dem See und verlor am Ufer erneut das Bewusstsein. " Die Heimat seiner Vorväter? Myrtana? Soweit wird es der König niemals kommen lassen. Noch wusste er nicht, dass seine Vorväter woanders herstammten, doch er wird seinen heiligen Auftrag von Innos erfüllen." Nun schien er wieder bei vollem Bewusstsein, er verband seine Wunden, aß etwas und machte sich auf den Weg nach Faring um Lord Hagen hiervon zu berichten. In Silden stärkte ihn ein Magier, in Geldern schlossen sich einige Händler Ingmar an und in Faring wurde er angewiesen sofort zu Lord Hagen zu gehen.
Last edited by Buddlerkönig; 17.08.2012 at 13:03.
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dieser schien erstaunt darüber, dass ingmar noch am leben war. Lord Hagen begann ingmar zu erzählen was geschah während ingmar die vision von innos hatte: Ingmar hatte als einziger den Einsatz überlebt, die orks waren in den plan eingeweiht worden, dass hieß es gibt einen maulwurf. Der rest der gruppe war von elitekriegern aufgerieben worden. Es war sinnlos eine spezialeinheit auszubilden, wenn diese nach einem auftrag getötet wird. Ingmar hatte nun keinen Grund mehr in faring zu bleiben, er zog wie von innos befohlen nach Vengard um eine audienz beim könig zu erbitten. Als er dort ankam war er erstaunt, dass so große armeen nutzlos vor der hauptstadt kampierten. Er trat durch die tore und sah sofort einen großen laden, in dem wohl ausrüstung verkauft wurde. Er schritt hinein und fragte den händler ob er auch ausrüstung aufkaufte, dieser bejahte, woraufhin ingmar alles bis auf sein schwert, seinen rundschild und sein amulett verkaufte. Er kaufte sich etwas wasser, wusch sich aaß etwas in einer gaststätte und machte sich dann auf den weg zum palast. Dort angekommen traf er auf einen großen, breit gebauten und äußerst stolzen General, der im ganzen land bekannt war: der große General Lee, Sieger im Varrantkrieg und im ersten Orkkrieg. Ingmar sprach ihn an und fragte nach dem könig, Lee fragte ob er mitglied in der armee ist, Ingamr erzählte ihm nun die geschichte von seiner ausbildung von Lord Hagen und von dem völlig missglückten Auftrag. Lee war verwundert brachte ihn aber schnell und ohne worte zum könig. Er war kleiner als man ihn sich vorstellen würde, begrüßte ingmar aber herzlich und fragte nach seinem kommen. Ingamr erzählte nun auch dem könig die Geschichte, diesem berichtete er auch von der vision von innos. König Rhobar schien dies nicht zu verwundern; und murmelte etwas über die alte heimat von ingmars vorfahren: Khorinis. Woher wusste der könig woher ingmar stammte? und wie sollte er die Insel verteidigen wenn er gar nicht dort ist?
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Doch ingmar hatte keine zeit um in gedanken zu schwelgen, denn der könig fuhr fort: " Auch mir ist innos im traum erschienen, du sollst ein paladin werden und deinen gottgegebenen auftrag erfüllen. Aber noch ist es dafür nicht an der zeit. Der krieg mit den orks ist noch nicht entschieden, den keiner weiss wie viele truppen sie noch haben und wie lange sie den paladinen noch paroli bieten können. Doch das ist nun nebensächlich, wie ich gehört habe wurdest du ja schon von einem meiner besten krieger ausgebildet, dass heißt du hast alle voraussetzungen um ein ehrenwehrter streiter innos zu werden." Der könig rief einen seiner männer, um Ingmar zu seinem quartier zu bringen und ihm seine ausrüstung zu hohlen. Das haus der paladine war karg eingerichtet, eine kleine kochnische, ein kleiner waschraum und viele betten. Auf einem lag schon seine ausrüstung: eine schwere paladinrüstung, ein paladinschild, einen helm und ein bläuliches schwert, ein paladinschwert aus magischem erz, gesegnet von innos selbst. So gerüstet könnte er es wieder mal mit einer übermacht von orks aufnehmen. Wenn er doch wüsste wie bald dies eintreffen wird.
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Doch Ingmar hatte andere sorgen, er war nach einiger zeit am hof von vengard fast pleite, denn wegen der schlechten versorgungslage stiegen die lebensmittelpreise unaufhaltsam. Also machte er sich auf die suche nach einem gut bezahlten auftrag. Den sollte er bei einem alten bekannten finden. Cobrywn sein bekannter aus Gotha war mit einer kleinen garnison vor zwei tagen in die hauptstadt beordert worden. Ingmar erfuhr, dass Cobrywns familie aus nordmar stammte, während des orkkriegs war dies sicher nicht angenehm. Der auftrag bestand darin, seine familie zu besuchen ihnen ein paar souvenirs aus myrtana zu bringen und wieder lebendig zurückzukehren. Ingmar, der nur an das leicht zu verdienende gold dachte, kaufte sich sofort einige vorräte und brach am nächsten tag auf. Mit seiner schweren ausrüstung kam er zwar nicht so schnell voran, jedoch fühlte er sich sicherer. Sein plan war es nicht in silden, sondern in faring den pass nach nordmar zu überqueren und sich dann zum hammerclan durchzuschlagen. Sein plan ging relativ gut auf. Einige eiswölfe, ein paar säbelzähne und einen jungen troll hatte er bis jetzt getroffen. Diese waren für den starken ingmar jedoch kein problem. Eine andere weitaus schlimmere gefahr sollte ingmar zum verhängniss werden: die orientierungslosigkeit in einem schneesturm. Ohne es zu merken stolperte ingmar in ein kleines lager der orks, diese stürzten sich mit lautem gebrüll auf den vermeindlichen angreifer. Bevor ingmar wusste wo er war musste er schon einem schlag auf kopfhöhe ausweichen. Dieser erwischte ihn trotz seiner schnellen reaktion an der wange und am linken auge. Doch ingmar stürzte sich nun wie ein wilder in den kampf und zerschlug den ganzen trupp der orks. Die letzten konnten noch fliehen, deshalb musste ingmar so schnell wie möglich ein versteck finden, um seine wunde zu verbinden und nicht den nächsten orks in die arme zu laufen.
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An einer hohen felswand fand er schließlich einen kleinen höhlenspalt und kroch hinein. Bis auf ein paar fleischwanzen war diese höhle unbewohnt, also legte ingmar seine ausrüstung ab und machte ein kleines feuer. Um seine wund schnürte er einen verband mit einigen heilkräutern. Zu essen gab es gebratene fleischwanzen. Mitten in der nacht, wurde ingmar aus seinem schlaf gerissen, er hörte das getrampel von orks und sogar schon stimmen von ihnen, Sie mussten ganz nah sein. Er luckte aus seiner höhle heraus und konnte unweit einen trupp orks mit ein paar gefangenen sehen, der kleidung nach waren es nordmarer. Die entscheidung war schnell gefasst; diese leute mussten befreit werden: so zog sich ingmar rasch seine ausrüstung an und schlich sich an den trupp heran. Als dieser gerade rast machte, erkannte ingmar seine chance und griff an. Die ersten zwei hatte er völlig überrumpelt und mit gezielten stichen getötet. Dem dritten schlug er nach kurzem kampf die waffenhand ab. Die verbleibenden zwei waren unbewaffnet, deshalb lies ingmar sie fliehen. Die befreiten nordmarer bedankten sich herzlich bei ingmar, doch er erfuhr von ihnen auch schreckliches...
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... der hammerclan wurde von orks überfallen, dabei wurden nur das haus des clanführers verschont. Dieser und ein paar orktöter konnten die orks zurückschlagen, doch fast alle jäger und schürfer wurden getötet. Ingmar wusste nun, dass es sinnlos ist in nordmar nach verwandten zu suchen. Die orks waren scheinbar mächtiger als irgendjemand auch nur zu glauben gewagt hatte. Er musste die armee und den könig warnen. Er trat den sofortigen Rückzug an, doch das war nun nichtmehr so einfach: die belagerung von faring hatte begonnen. Also beschloss ingmar den steilen hang hinunterzuklettern, ein fataler fehler. Er war schon fast unten angekommen, da entdeckten ihn ein paar orks und begannen ihn mit bolzen einzudecken. Ingmar fiel und schlug wieder mal in einem see auf, diesesmal hatte er ein anderes problem, seine schwere rüstung zog ihn nach unten. Er zog sie gerade noch rechtzeitig aus und kam fast ertrunken ans ufer. Als er 3 schwarze gestalten vor sich näher kommen sah. Hoffentlich keine orks, dann bin ich geliefert, dachte sich ingmar. Schlimmer noch. Es waren die verteufelten beliaranhänger aus dem süden, Meuchelmörder, es waren die assasinen.
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doch was machten diese überhaupt in myrtana, so weit entfernt von ihrer heimat. wahrscheinlich sinnen sie nach rache, für den verlorenen Varrantkrieg. ingmar hatte schon viel von den assasinen gehört, doch diese 3 männer sahen weitaus gefährlicher aus als es irgendjemand auch nur beschreiben konnte: sonnengegerbte haut, ihre gesichter waren vernarbt und tätowiert und sie trugen weite stoffrüstungen mit vielen beliaranhängern. Nach dem großen Beutel, der scheinbar mit Gold gefüllt war, konnte man darauf schließen, dass es sich bei diesen finsteren gesellen um sklavenjäger handelte. doch jede weitere überlegung von seiten ingmars wurde jäh durch einen schlag auf seinen kopf verhindert. Ingmar umfing tiefe schwärze...
als ingmar wieder erwachte lag er auf sandigem grund, er war fast völlig entkleidet und blut klebte an seinem gesicht. Er musste tagelang bewusstlos gewesen sein, den von faring nach varrant braucht man selbst mit gewaltmärschen 3 tage. erst jetzt sah sich ingmar um. er lag in einem käfig, der von einem großen tuch überspannt war, vermutlich um die insassen des käfigs vor der glühenden wüstensonne zu schützen. Wer bist du? fragte ein großer mann, der gerade aus einem zelt getreten war. Ingmar antwortete, verschwieg jedoch, dass er paladin ist, denn damit würde er sich beim wüstenvolk sicher nicht beliebt machen.
Ohne weitere worte entfernte sich der mann und kurze zeit später kehrte er mit zwei muskelbepackten kriegern zurück, diese zerrten ingmar unsanft aus seiner zelle und warfen ihn in eine mit blut getränkte kleine arena. einige wenige zuschauer umringten diese, aber von dem ziemlich erschöpften mann erwarteten sie wohl nicht viel. ein wenig verlassen stand ingmar im heißen sand und wartete auf seinen henker. denn es war brauch bei den assasinen gefangene sklaven in der arena für beliar zu opfern. Mit großen worten und unter beifall wurde ingmars gegner angekündigt: es war ein orkischer name. durch diese ankündigung kehrten ingmars kräfte schlagartig zurück, denn orks hatten ihn in diese situation gebracht. er machte sich kampfbereit, doch seine motivation schwand als er den gut bewaffneten ork sah. ohne waffen war ingmar stark benachteiligt, aber keinesfalls unterlegen. ohne irgend ein zeichen abzuwarten, stürmte der ork los und versuchte gleich mit einem kräftigen hieb ingmar zu zerteilen. dieser duckte sich weg und trat mit all seiner wut und kraft in den bauch des orks, welcher sich nach diesem schlag winselnd auf dem boden wälzte. Mit so einem raschen ende hatte keiner gerechnet, doch ingmar war mit diesem ork noch nicht fertig. er nahm die waffe und warf sie beiseite, mit beleidigungen stachelte er den ork dazu an sich aufzurappeln und weiter zu kämpfen. wieder rannte dieser unüberlegt auf ingmar zu dieser brauchte nur zuzuschlagen und der ork lag mit blutendem gesicht am boden. Bei jedem angriff verletzte ingmar seinen weit unterlegenen gegner bis dieser nach einem schlag auf den hals leblos zusammensackte. die zuschauer wussten nicht was sie davon halten sollten, denn eigentlich hätte ja ingmar geopfert werden sollen. ob diese glanzleistung in der arena vielleicht sein leben gerettet hatte wusste ingmar nicht, trotzdem fühlte er sich nach diesem sieg definitiv wieder wie ein streiter innos.
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Ein dicker mann mit prallem bauch und noch prallerem geldbeutel trat aus den zuschauern heraus und beäugte ingmar genau. Nach einiger zeit fragte er den herrn der arena, ob er diesen sklaven kaufen konnte. Dieser gab ihm durch einen blick auf seine börse zu verstehen, dass er einverstanden war. Ohne weitere worte gab der beleibte mann ihm das geld, zwei männer fesselten ingmar und mit einer kleinen karawane verließen sie das kleine assasinendorf. Ingmar ging neben dem nun auf einem kamel reitenden Mann her, was für ein kerl war er bloß. Sklavenhändler? Gladiatorenausbilder? oder einer dieser verrückten beliarkultisten, die mit freuden innosanhänger zu tode folterten? Diese frage beantwrtete der mann nun, denn er begann mit ingmar zu sprechen, was einen beliarkultisten schon einmal ausschloss. "Ich bin asaik, dein neuer herr. Wie du sicher bemerkt hast habe ich einen hohen preis für dich bezahlt, doch ich will dich keinesfalls als simplen haussklaven einssetzten oder dein leben noch einmal in der arena aufs spiel setzten. Du bist ein mächtiger krieger, aber eben immer noch ein sklave. Ich will dir ein angebot machen, du trainierst meine leibwächter, dann gewähre ich dir einen platz in meinem haus, du hättest zu essen und zu trinken und einen bequemen platz zum schlafen. ist das nicht ein großzügiges angebot?" Der ausgelaugte ingmar brachte kein wort aus seiner trockenen kehle, er nickte nur zustimmend. Zwei Tagesmärsche später waren sie an einer riesigen villa die am fluss zwischen zwei bergen versteckt lag. Sie war von einer mauer umgeben und auf dem tor und den wachtürmen standen bewaffnete männer. Zwar konnte ingmar von hier aus myrtana sehen, trotzdem fühlte er sich unendlich weit weg von zu hause. Er dachte an seine familie, doch von seinem herrn wurde er nun jäh aus den gedanken gehohlt. Dieser brachte ihn persönlich in sein neues zimmer: ein großes himmelbett, ein massiver holzschrank und eine große waschschüssel. So prunkvoll hätte er sich das leben als sklave nicht vorgestellt. Als er sich gewaschen, angezogen und ausgeruht hatte, verließ er sein zimmer und wollte in die speißekammer gehen. Da drang ein köstlicher geruch an seine nase und er hörte musik. er folgte den fremdartigen klängen und fand sich nun in einer 20-köpfigen gesellschaft wieder. Was ihm auffiel: keine einzige frau war unter ihnen, dabei dachte ingmar die reichen männer aus dem süden hätten dutzende tänzerinnen. Nun erhob sich asaik, der ingmars fragendes gesicht richtig gedeutet hatte und sprach mit lauter stimme: " Ihr werdet den Nordländer unter uns bemerkt haben, ich habe ihn in lago in der arena gesehen, wo er hingerichtet werden sollte. Er besiegte stadtdessen aber seinen schwer bewaffneten gegner, einen ork, drum werden wir ihm von heute an den namen ibn kavga, der sohn des kampfes, geben. Ich habe ihn zu uns gehohlt weil er euch beibringen soll zu kämpfen, denn auch wir müssen unsere gegner zerschmettern, auch wenn es keine orks sind, so sind sie doch kampferprobte krieger und dazu noch in der überzahl. heute kehrte einer der späher zurück, er berichtete von der nomadengruppe bei den ruinen, es sollen 150 mann sein, ihr ziel ist ben sala. Wenn sie das dorf nehmen, verlieren wir die minen und den landweg nach bakaresch, was den nomaden einen zu großen vorteil bringen würde. Sie wissen, dass wir noch zwischen ihnen und ben sala stehen. Wenn sie uns nicht beseitigen, können sie das dorf nicht ungestört einnehmen. Dieses risiko gehen sie nicht ein. uns sind nach dem letzten gefecht mit ihnen 30 mann geblieben, mit unserem nordländersklaven 31. Nicht gerade gute aussichten. Jedoch haben wir genau zwei chancen: einen mächtigen lehrer und eine festung, was bedeutet 2 von euch werden schonmal damit beginnen alle bögen bereitzulegen und die pfeile zu vergiften. Der rest versammelt sich morgen früh zum training im hof. außerdem will ich zwei späher auf den bergen, falls ihr irgendwelche feinde seht schlagt alarm. Die nomaden mögen zwar noch 5 tagesmärsche entfernt dein, aber ihre späher werden bestimmt schon vorausgeeilt sein. und nun esst und ruht euch gut aus. Ich hoffe der norländer bringt euch auch gehörig ins schwitzen.
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Ingmar wurde nun klar das seine rettung aus der arena, ihm doch nicht unbedingt das leben gerettet hatte. Doch nun konnte er beweisen, dass seine lange ausbildung nicht umsonst war. Er legte sich nach einem ausgiebigen abendessen zu bett und dachte über die kommenden tage nach. Was sollte er die männer lehren? was konnten sie schon? wie sollen wir eine so überlegene truppe besiegen? Nach langem nachdenken, dass wohl nie zu einem ergebnis geführt hätte, schlief ingmar endlich ein. Nach ein paar stunden erwachte der nun schon etwas erholte nordländer und begab sich wieder in den speisesaal um zu frühstücken, die meisten seiner rekruten waren schon fertig und standen im schatten der doch sehr massiven mauer bereit. Seine ersten befehle waren noch etwas zögerlich, doch nach einiger zeit war es keine herausforderung mehr die männer anzutreiben und ihnen neue kniffe im nahkampf beziehungsweise in taktik nahezubringen. Es waren zwar keine leibwächter, aber trotzdem war jeder von ihnen geschickt im umgang mit fast allen waffenarten und im nahkampf. Aus dieser tatsache schöpfte ingmar neue hoffnung. Am nachmittag traf er sich mit den erfahrensten soldaten und asaik, sie beratschlagten wie sie vorgehen sollten. Man musste auf jeden fall vermeiden, dass sie die mauer überwinden. Nach kurzer diskussion stand fest: alle mann auf die mauer, jeder erhält pfeil und bogen, außerdem werden alle speere so aufgestellt, dass man die sturmleitern von der mauer fernhalten konnte. falls die feinde doch auf die mauer kämen, wird jeder krieger kämpfen bis alle feinde oder er selbst tod ist. So eingestellt konnten die nomaden kommen, ingmar der sie in der schlacht anführen sollte war jedenfalls dieser meinung. So wurde vier tage weiter trainiert, bis einer der späher auf dem berg panisch zu rufen und zu winken begann. Sie kommen! Alle bereitmachen schrie ingmar, er selbst trug nun wie seine kampfgefährten eine schware assasinenrüstung, sie war sehr bequem aber unglaublich hart und wiederstandsfähig dazu einen bogen mit vergifteten pfeilen und ein assasinenschwert, er hatte damit ja schon einige erfahrungen gemacht. Doch die nomadenarmee griff nicht wie erwartet sofort an, sondern schickte erst fünf reiter um asaik dazu zu bewegen das fort aufzugeben um somit seine männer zu retten. Was ingmar dem gespräch auch noch entnahm erstaunte ihn, asaik war wohl ein schwarzmagier. Ingmar stieg nun von der mauer herab und bat die reiter von ihren pferden zu steigen, sie lehnten höflich ab. Worauf ingmar einen vom pferd warf und sofort erstach: der kampf hat begonnen! die anderen vier waren schnell getötet und das tor wieder verschlossen. Die pferde führte er ins haus, den er ahnte schon dass sie falls die mauer überwunden wurde nur so die chance hatten zu überleben. Gegen abend marschierten die nomaden auf die villa zu. Es waren wohl nicht 150 sondern eher 200 oder sogar 220. Eine der blutigsten schlachten in ingmars leben stand ihm bevor. Doch dies sollte nicht das ende des verschleppten paladin werden und auch nicht das der assasinen in ben sala und bakaresch.
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Waldläufer
Zwar griffen die nomaden nun an, jedoch völlig anders als erwartet. Sie rückten eng gedrängt vor und fast jeder von ihnen war durch einen großen lederschild vor den pfeilhageln der verteidiger geschützt. So rückten die nomaden mit höchstens 10 mann verlusten bis zum tor vor, da dieses lediglich ein eisernes gitter war konnte man ohne probleme hindurchsehen oder eben auch hindurchfeuern. Aber bis ingmar und seine leute darauf gekommen waren, verließen die nomaden ihre formation und stelleten sich entlange der mauer auf und warfen enterhaken über die zinnen. Im gleichen moment feuerten die nomaden die nicht bis an die mauer vorangerrückt waren ihrerseits mit giftpfeilen, wodurch die assasinen daran gehindert wurden die enterhaken zu entfernen. Sogleich erreichten einige nomaden die zinnen und stürzten sich wild entschlossen auf die sich tapfer wehrenden assasinen. Gefallene beider seiten stürtzen von der mauer. Doch nach kurzer zeit waren viele der nomaden getötet oder verletz worden, wodurch ihr kampesmut drastisch sank. Genau in diesem moment wendeten sie das blatt wieder, indem zwei von ihnen das tor öffneten. die restlichen nomaden stürmten nun auf das tor zu. Ingmar wusste nur zu gut, dass dies ihre niederlage gewesen wäre, deshalb befahl er allen sich ein pferd zu suchen und durch die reihen der nomaden einen keil zu treiben. Doch ingmar wusste auch, dass die nomaden die festung stürmen würden, ehe einer seiner schildbrüder im sattel saß. Der furchtlose paladin wollte daher in den toreingang springen um die anbrandende flut aus nomaden eine weile aufzuhalten. Gesagt getan. Mit einem gewaltigen satz stand ingmar nun kampfbereit am eingang des forts. Die ersten nomaden erledigte er mit einigen gezielten schüssen aus dem bogen, einen mit einem geschleuderten speer und nun zog er sein schwert und nahm einen blutverschmierten schild, hoffend, dass nicht bald auch sein blut daran kleben würde. Schnitte, stiche und tritte, ingmar warf sich mit vollem einsatz in den kampf und schaffte das unfassbare, er hielt stand. Er musste schon um die 10 nomaden getötet haben, da hörte er endlich pferdegetrappel hinter sich. Geistesgegenwärtig sprang er beiseite, und die nomaden wurden von einem guten dutzend pferden überrannt. Manche waren mit zwei assasinen besetzt, so konnte man während dem reiten noch vom pferd aus feuern. hinter den pferden stürmten die restlichen assasinen her, doch sie waren chancenlos und wurden von den zahlenmäßig überlegenen feinden einfach abgeschlachtet. Ingmar der nicht so blind nach draußen gestürmt war, rannte ins haus um sich zu verstecken. Denn eins war sicher, die nomaden hatten nun die festung eingenommen. Auch wenn ihre verteidiger zum großteil entkommen waren. So hörte der paladin, wie das tor verschlossen wurde und wachen aufgestellt wurden. Was nun, er war allein und im kampf wäre er hier jämmerlich abgeschlachtet worden. Also beschloss er sich weiter bedeckt zu halten und in einer günstigen gelegenheit zu fliehen.
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Waldläufer
Aber wo sollte er sich vor hunderten von nomaden in der doch viel zu kleinen villa verstecken, ihm schien nur ein versteck zu bleiben: der fußboden im speisesaal. Hastig nahm er eine der holzdielen am rand des raumes heraus, legte sich selbst in die kleine niesche zwischen erd- und fußboden und bedeckte sich sofort wieder mit der eben herausgenommenen diele. Keinen moment zu früh, denn ein paar soldaten der nomaden kamen ins zimmer, wie sich nach einem kurzen gespräch herausstellte waren es sogar die anführer. Sie besprachen ihr wieteres vorgehen, ingmar hörte angespannt zu und versuchte sich alles zu merken, für den fall, dass er jemals wieder seinen herrn asaik treffen würde. Das ende der lagebesprechung machte ingmar hoffnung, einer der anführer sagte gut gelaunt:" genug der planerei, wir müssen unsere männer belohnen, hier wird sich bestimmt genug trinkbares finden." Betrunkene Soldaten sind unaufmerksame soldaten, dachte sich ingmar. Er wartete nun stunde um stunde, bis er endlich keine geräusche mehr vernahm. Mit größt möglicher vorsicht stieg der paladin aus seinem versteck und schlich so leise er konnte aus der villa, hinaus in den hof. Das tor war verschlossen und der hebel, der es öffnet wurde von zwei männern bewacht, zum glück schliefen diese. Es war für ingmar an der zeit zum meuchelmörder zu werden, so entwendete er beiden wachen ihre dolche und stach sie nacheinander geräuschlos ab. Er hohlte ein pferd, das nahe der mauer angebunden war, bestieg es und öffnete das tor. Im galopp verließ ingmar das fort, er drehte sich noch ein paar mal um, um zu prüfen ob er verfolgt wurde. Doch er war entkommen! Zum glück hatte er die ungefähre karte von varrant im kopf, so war es für ihn leichter als gedacht, die siedlung ben sala in der nähe von bakaresch zu erreichen. Was ihm aber gar nicht gefiel, war das er diesen weg in weniger als als einem halben tag zurücklegte. Das hieß bald würden die nomaden auch hier einfallen. Doch zunächst war ingmar erfreut ein paar vertraute gesichter zu sehen, denn asaik wartete schon ungeduldig mit zwei seiner krieger vor dem dorf auf ihn.
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Waldläufer
"Beliar sei dank unser großer Beschützer aus dem Norden lebt." Einer der Krieger sprach seine Freude über die Rückkehr Ingmars aus. Doch es blieb keine Zeit um sich großartig zu freuen oder Beliar zu preisen, denn Asaik und sein Sklave mussten nun zum Anführer des Dorfes, um mit ihm eine neue Verteidigungsstrategie zu ersinnen. Bis spät in die Nacht planten und diskutierten sie, da verließ Sylvio, so war der Name des Dorfführers, wutentbrannt das Haus. Er faselte irgendwas von "sie hätten einen wichtigen Knotenpunkt zu schnell aufgegeben" und "Ben Sala ist keine Festung", da war er auch schon in der Dunkelheit verschwunden.
Doch Asaik und Ingmar waren noch immer nicht einer Meinung:
"Wir sollten Hilfe aus Bakaresch anfordern." schnaubte Ingmar nun auch sehr gereizt.
"Das verbietet mir meine Ehre, außerdem haben wir jetzt wieder um die 50 Mann unter Waffen. Wir werden mit den Nomaden schon fertig." entgegnete Asaik noch immer gelassen.
"Ihr seid ein Narr, eure Männer sterben für euch und das werden sie, alle, wenn wir keine Hilfe verlangt. Springt über euren Schatten, das Leben eurer Männer sollte wichtiger sein als eure Ehre." erwiederte Ingmar und versuchte mit allen Mitteln seinen Herrn zu überzeugen.
"Ich werde keine Hilfe anfordern, Sohn des Jähzorns, das ist mein letztes Wort." mit dieser Äußerung hatte Asaik das Fass zum überlaufen gebracht.
"Wie viele Nomaden habt ihr bei unserer Schlacht getötet, habt ihr den Hass in den Augen eures Feindes gesehen? Das habt ihr nicht, ihr saßt schon auf eurem Pferd ehe der Kampf überhaupt begonnen hatte. Ihr seid ein Feigling und habt keine Ehre, warum fürchtet ihr dann so um sie?" damit hatte der Paladin wiederum seinen Herrn aus der Fassung gebracht.
"Vergesst nicht wer über euer lächerliches Leben gebietet Sklave, einem so aufmüpfigen Diener ein Schwert und eine Rüstung zu geben war vielleicht doch ein Fehler." mit diesen Worten winkte er zwei Wachen herein, welche Ingmar entwaffneten und ihm die Rüstung abnahmen.
"In die Minen mit ihm, lasst ihn schuften, er hat es verdient." dies waren die letzten Worte die Asaik zu seinem Sklaven sprechen sollte.
Am späten Nachmittag des übernächsten Tages war es dann soweit, erneut griffen die Nomaden an. Diesmal hatte Ingmar nichts zu befürchten, denn die Nomaden befreiten alle Sklaven der Assasinen. Zum ersten Mal seit seinem kurzen Aufenthalt in Lago fühlte sich Ingmar wie ein Gefangener. Aber dies sollte nicht von langer Dauer sein, hoffte er zumindest.
Soweit Ingmar es beobachten konnte starteten die Nomaden wieder einen Frontalangriff, dieses Mal auf den verbarikadierten Eingang von Ben Sala. Es war nun ein ausgeglichenerer Kampf als ein paar Tage zuvor. Die Assasinen konnten ihre Stellungen halten und den Nomaden gelang es nicht in das Dorf einzudringen, was den Sklaven, die die Schlacht von den Minen aus beobachteten, sehr missfiel. Da kam plötlich ein Mann in Nomadenkleidung den Abhang der Mine herabgeklettert.
"Ich bin Marius, Späher der Nomaden, mein Meister befahl mir euch Sklaven hier aufzusuchen um das Geschick des Kampfes zu ändern. Fallt euren Unterdrückern in den Rücken und euch wird die Freiheit und eine kleine Menge Gold zuteil. Was sagt ihr?" mit fragender Miene blickte der Nomade in die Runde. Was er da sah, gefiel ihm, lauter entschlossnene Männer, die bereit waren für ihre Freiheit zu kämpfen.
"Dann los!" tönte es von weiter hinten. Es war Ingmar der nun wild entschlossen war sich aus eigener Kraft aus der Knechtschaft zu befreien. Jeder der Sklaven nahm seine Spitzhacke und schlich in Richtung der Assasinenkämpfer, die noch immer verbittert Wiederstand leisteten. Da stürmten aus den Gassen von Ben Sala zwei dutzend halb nackte und wild schreiende Männer auf sie zu. Die Verteidiger waren auf den Angriff aus den eigenen Reihen nicht vorbereitet, weshalb erst ein Mal zehn von ihnen sterben mussten, bevor sie richtig begriffen, was hier geschieht. Doch nun stand es fest: die Nomaden würden Siegen. Die letzten Assasinen wurden getötet und man fiel sich in die Arme, es war geschafft, nun stand den Nomaden der Weg nach Bakaresch offen und dem nun wieder freien Paladin Ingmar der Weg in seine Heimat. Denn wie er von einem der Nomaden erfuhr, waren nun alle nördlichen Städte Varants unter Kontrolle der Nomaden.
Last edited by Buddlerkönig; 17.08.2012 at 12:50.
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