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Schwertmeister
Tooshoo #09
Willkommen, Reisender! Du befindest dich in Südargaan im Sumpfgebiet von Tooshoo. Der gigantische Baum da hinter uns wird Tooshoo genannt und das Dorf, das sich um diesen gebildet hat, nennt man Schwarzwasser.
Die Gemeinschaft die hier lebt nennt sich das Waldvolk und kam vor nicht all zu langer Zeit aus Myrtana hierher. Es gab einen regelrechten Umsturz damals und seither gelten hier unsere Regeln:
Töte niemanden unnötig!
Mach keinen Ärger!
Pass auf deinen Rücken auf!
Und nerv nicht! Hörst du? Nerv einfach nicht, wenn dir jemand aufs Maul haut, weil du bescheuert guckst oder meint, dass du schicke Stiefel hast, Fremder. Schwarzwasser ist viel, aber sicher kein Ort für kleine Prinzessinnen und Typen mit Stock-im-Arsch!
Regeln klar? Gut dann lade einen Wächter von Tooshoo nun auf ein Bier in die Sumpflilie ein, dann erfährst du auch mehr über den Ort und seine Gepflogeheiten und bei einem guten Schnaps, sicher auch über paar spezielle Orte hier oder dort.
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Curious Mind
"Was hat er denn gesagt?" fragte Bartimäus neugierig.
"Hast du gar nicht den Verdacht, dass er einer von ihnen sein könnte, wenn er schon so eine Kette hat? Er wird dir ja wohl kaum einfach so sagen, zu was für einer Bande er gehört. Und die Bande wird wohl kaum daran interessiert sein ein Zeichen zu haben, das jeder x-beliebige Typ mit sich herum tragen könnte. Also entweder diese Kette ist unbedeutend oder ich würde diesen Typ im Auge behalten. Ich persönlich tendiere dazu letzteres zu denken, aber vielleicht liegt das auch nur daran, dass mir diese Verschwörungsgeschichte zu gut gefällt und ich die Hoffnung nicht einfach so zunichte machen will. Andererseits spricht dafür, dass wohl nicht all zu viele Männer mit Schmuck herumrennen oder sich den überhaupt leisten können."
Das war zumindest seine Einschätzung der Dinge und in dem Zusammenhang mit Schmuck und dessen Preis fiel ihm auch noch ein, dass die Männer, die ihn sich leisten könnten, ihn wohl eher an ihre Frauen abgeben müssten, aber das wollte er nicht vor seiner netten weiblichen Gesellschaft aussprechen. Auch wenn es vermutlich einfach der Wahrheit entsprach!
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Abenteurer
Nachdem Urok mit Ilirea in der Sumpflilie angekommen war, und mit mittagas, gingen die beide zur Sumpfkrautplantage, und nach einer kurzen Unterredung mit Lester, arbeitete auch Ilirea als Pflücker.
Ilirea wurde von Urok eingewiesen, und nach einer Weile sammelte er aktzeptables Kraut. Als sie am späten Abend in die sumpflielie zurückkehrten, mietete auch Ilirea sich ein Zimmer.
Nach dem Abendessen und einigen humpen Bier legten die beiden neuen Freunde sich in ihre Betten.
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Deus
"Ohh ich hätte schon unheimliche Lust auf das andere. Es ist schon lange her, seit meine Baumhöhle im Chaos versank...doch da hab ich noch eine andere Idee. Später aber mehr...es ist eine Überraschung.", meinte Ornlu und zwinkerte Suzuran zu. Sie nahm es grinsend hin, galt doch eine Überraschung immer als was Gutes, wenn Ornlu ihr zuzwinkerte.
Als dann die Töpfe verstaut waren, kam Ornlu wieder raus und ging um sie umher.
"Wie ist es? Wie ist es, wenn du zum Tier wirst. Wenn dein Inneres nach außen kommt? Wie ist es, Muighen, wenn du aus eigener Kraft wirst was du bist?", fragte der Druide bewusst, denn er mochte es immer noch sich als Meister aufzuspielen.
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Provinzheldin
"Also er sagte, all seine Kumpels tragen diese Ketten. Entweder der Alkohol sprach aus ihm oder die Wahrheit. Jedenfalls werde ich das morgen am Schwarzmarkt überprüfen, wie viel die Dinger kosten und ob der Händler seine Zunge tanzen lässt wenn ich ih mein wenig Gold mehr hinzu werfe. Denn warum sollten mich dann nicht solche Leute ansprechen wenn ich auch so eine Kette tragen würde? Aufjedenfall sehe ich wieder einen kleinen Schimmer Hoffnung am Horizont. Und ich würde fast alles tuen um meinen Bruder wieder zu sehen."
antwortete sie dem Jäger, mit Mut und Hoffnung.
"So ich werde mich mal erkundigen ob es noch freie Zimmer gibt und wie viel mich dieses Kosten solle." sagte die junge Dame und verließ den Tisch für kurze Zeit.
An der Theke angekommen und 3,4 besoffene Männer beseite geschoben, sprach und verhandelte die Schmiedin mit dem Wirt über den Preis für die Zimmer. Immerhin war sie ja nicht reich und die Kette wollte sie sich ja auch kaufen. Nachdem das geklärt war, kehrte die junge Dame an den Tisch zurück, doch ihr Platz war besetzt. Irgendeine dicke, notgeile Trulla besetzte ihren Stuhl. Mal nebenbei erwähnt das der Arsch dieser Plantschkuh nicht im geringsten auf den Stuhl weder noch in das Kleider oder besser gesagt in den Fetzen Stoff, den sie trug, passte. Nydia tippte ihr freundlich mit dem linken Zeigefinger auf die Schulter, als sich die dicke Trulla umdrehte, überlegte sich die Rothaarige kurz ob sie lachen oder ihr ins Gesicht bröckeln sollte. Sie entschied sich dann doch für ein kurzes lachen und versuchte dann der "Dame" klar zu machen das sie auf ihrem Platz säße, doch das schien die blöde Kuh nicht zu interessieren, was man auf folgenden Worten heraus nehmen konnte:" Mach ne Fliege du dünnes Geäst. Der hier gehört mir." sprach das seltsame Wesen, wobei bei jedem Wort ihr Mundgruch schlimmer wurde. Nydia versuchte Fassugn zu behalten, doch dann wurde sie doch etwas laut."Pass mal auf du blöde,dicke, stinkende Kuh. Dieser nette Herr hat an so einem Getier wie dir eh kein Interesse. Du bist einfach nicht attraktiv genug für ihn. Du passt ja kaum auf diesen Stuhl und in diesen Fetzen den du trägst, also zieh Leine, ansonsten zeige ich dir mal wie Schweine fliegen können."
Die seltsame Gestalt von Frau rannte mit Tränen im Gesicht und einem leichtem Grunzen aus der Taverne raus und Nydia konnte sich endlich wieder setzen."Entschuldige das ich so laut geworden bin, aber ich kann einfach nicht die Frauen verstehen die sich so gehen lassen. So nachdem das geklärt wäre... Treffen wir uns morgen? Anders.. Begleistest du mich morgen auf den Schwarzmarkt?" fragte die Rothaarige und nippte an ihrem Wasser.
Last edited by Nydia; 02.06.2011 at 23:19.
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hat "Jehova" gesagt!
Das war Rekhyt - mundfaul wie immer. Was hatte sie ihm eigentlich zuletzt für eine Aufgabe gegeben? Irgendwas musste da doch gewesen sein, und deswegen antwortete er vielleicht nicht. Möglicherweise konnte er ihr nicht zeigen, was er gemacht hatte, weil der Zauber, den er üben sollte, es nicht zuließ. Die Novizin hatte ihn danach gerade fragen wollen, da rief er schon mit angstverzerrtem Gesicht: "D..Da! Eine Schlange! Eine riesige!"
Riesige Schlange? Die Tooconda! War sie nun nach Schwarzwasser gekommen?! Wo war sie, wo steckte das Vieh? Hastig nahm die Novizin ihren Kampfstab vom Rücken und stand auf, dann sammelte sie ihre Magie, beschwor ein Licht und sprang vom Steg.
FLATSCH! Es war widerlich, aber die Angst vor der Tooconda ließ sie sowas übersehen, sie bemerkte es einfach nicht.
"Schau ihr nicht in die Augen und weich dem violetten Schleim aus, der frisst sich durch die Kleidung!", riet sie Rekhyt. "Versuche, den Atem der Schlange nicht einzuatmen!"
Man sollte besser gar keinen Tierodem einatmen, da kommt nichts Gutes raus.
Sie schickte die Lichtkugel voraus und ließ sie heller scheinen, dann teilte sie diese in zwei Lichtkugeln, um eine eventuelle Tooconda zu verwirren. Wachsam spähte sie in den Sumpf und erspähte ...
... nichts. Verwirrt blickte sie sich um, hielt den Stab kampfbereit, während sie mit den Lichtkugeln die Umgebung absuchte, aber diese Tooconda - sie existierte nicht! Langsam steckte sie den Kampfstab in die Halterung zurück und drehte sich zu Rekhyt um. Ja ... sie hatte gespürt dass Magie am Wirken gewesen war, als sie in den Sumpf gesprungen war ... Entgeistert schaute sie Rekhyt dann und lachte dann auf.
"Das war's! Ich erinnere mich!", japste sie. "Das hatte ich glatt vergessen! ... Gut, gut, ich glaube, das kannst du."
Sie wischte sich die Tränen aus den Augen.
"Wenn du mit deiner Magie schon so subtil umzugehen vermagst ... mal sehen, ob du das meisterst. Der Ast da drüben. Finde einen Weg, ihn mit Magie zu heben."
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Ehrengarde
Wie war es? War sie es gewesen? Letztendlich hatte sie doch Hilfe gehabt, aber jene Macht steckte noch in ihr, also musste es möglich sein.
"Es ist ungewohnt. Doch wenn es geschehen ist, fühlt es sich wunderbar an, kraftvoll und mächtig.", sagte sie etwas verträumt. Sie wollte diese Wandlung endlich als sie selbst schaffen.
Wollte als Suzuran diesen Körper genießen, diese Wandlung in sich aufnehmen und durch den tiefen Sumpf streichen, wie eine Raubkatze es tat. Im Baum hängen als Pantherin, nicht als Suzuran.
"Was passiert wenn ich etwas fresse?", fragte sie und erinnerte sich an ihn.
Wie er früher einige Mal erschöpft neben ihr eingeschlafen war, zerzaust, verdreckt, wie ein Schwein und dann ewig lange geschlafen hatte.
Magie steckte dahinter, pure Verausgabung und doch hatte er immer zufrieden gewirkt.
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Curious Mind
Erstaunlich was für ein Durchsetzungsvermögen eine so nette Frau wie Nydia hatte! War es Eifersucht die aus ihr sprach, als sich jemand anderer an Bartimäus ran machen wollte? Und dann wollte sie sich auch noch mit ihm verabreden. Wie durfte man all das wirklich interpretieren? Bartimäus machte sich keine weiteren Gedanken darüber, sondern Antworte einfach wahrheitsgemäß.
"Ja, sehr gerne! Gerne würde ich dich auch auf deinen weiteren Reisen begleiten, dir helfen, dich beschützen, falls es notwendig werden sollte, aber ich befürchte zu lange darf ich von meinen Pflichten hier nicht wegbleiben!"
Plötzlich ärgerte es ihn, dass die beiden von ihm lernen wollten. Davor war er so frei gewesen, hatte hin gehen können wo er wollte und auch fort bleiben können so lange er wollte. Aber gut, andererseits war es ja auch schön etwas zu tun zu haben.
Trotzdem, man konnte durchaus sagen, dass er, in den zwei Tagen in der er Nydia kannte, eine neue Freundin gefunden hatte.
"Aber jetzt ist es schon spät, die Leute hier werden immer unzurechnungsfähiger und du willst ja ausgeruht sein, wenn wir morgen der Spur nachgehen."
Er begleitete sie noch den kurzen Weg durch den Schankraum und nach oben, um sicher zu gehen, dass sich nicht irgendein Besoffener an ihr vergriff und wünschte ihr dann noch eine gute Nacht.
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Ritter
Unruhe, Menschenmengen und viele Gerüchte wirbelten die kleine Siedlung auf und hauchten ihr selbst zu später Stunde reges Leben ein. Viele, die sonst in ihren Hütten einen ruhigen Abend verbringen würde, hatten sich auf den Stegen versammelt um über die Ereignisse zu diskutieren. Die Sumpflilie war zum Brechen gefüllt, sodass die Sitzbänke sich gefährlich durchbogen und Mama Hooqua hinter dem Tresen eine Krise nach der anderen bekam. Nicht Bier, sondern derbe Worte, Anschuldigungen und wilde Weissagungen passierten die Theke. Vor ein paar Monaten hatte Schwarzwasser den Trubel des Umsturzes mitgemacht, nur um jetzt wieder schlaflose Nächte erleben zu dürfen. Der Weltuntergang blieb aus, auch wenn manch einer dies mit größtmöglichster Selbstsicherheit behauptete. Doch ein Rätsel war allemal über ihre Köpfe geflogen.
„Wir müssen wissen was das war“, sprach Jarvo und packte seine Ausrüstung zusammen, während Mertens an den Türrahmen gelehnt stand und schwieg.
„Die Leute werden nicht aufhören zu reden, auch wenn ihnen nicht der Himmel auf den Kopf fällt. Ich selber kann mir nicht erklären, wie so etwas geschehen konnte. Die Hand eines freimütigen Gottes, das Geschöpf einer Naturgewalt oder eine willkürliche Laune der Natur… alles ist möglich. Vielleicht wissen Menschen in anderen Städten Antworten, vielleicht müssen wir mit eigenen Augen sehen, was der Verursacher dafür war. Du hältst hier die Stellung?“
Mertens nickte nur und wich ihm aus, als Jarvo aus dem Haus stürmte, eine Ebene im Baum herabstieg und sich den Wächtern und Magiebegabten zuwandte, die dort versammelt waren. Auch sie waren in Gespräche verwickelt, die nur ein Thema hatten. Jarvo nickte Orthego zu, der untern ihnen stand und verschaffte sich Gehör. Was geschehen war, musste er nicht noch einmal wiederholen – jeder von ihnen hatte es gesehen.
„Keiner von uns weiss, was es ist“, begann er. „Doch sollten wir es nicht dabei belassen. Ob es überhaupt Folgen für uns hat oder ob unser Leben unverändert seinen Gang nimmt? Ich möchte die Antworten darauf wissen. Ein Trupp zieht noch heute Nacht los. Wer mitgeht ist mir gleich, doch erwarte ich Unterstützung. Niemand muss sich rechtfertigen, wenn er meint, seine Zeit anderweitig besser investieren zu können. Alle anderen folgen mir.“
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Deus
"Hmm, gute Frage. Es hat Konsequenzen wie alles. Doch ich sage dir besser, was positiv sich dadurch auswirkt. Die Zeit deiner Wandlung. Je länger du bei Kräften bleibst, umso länger hält die Wandlung an. Kämpfst du, verausgabst du dichals Tier, schaffst du es selten dich nicht zurück zu verwandeln. Für sowas braucht es dann Erfahrung mit sich selbst...", meinte der Jäger, während sie sich auf die Bank vor seiner Baumhöhle setzten. Die Nacht war eingekehrt, ein kühler Wind wehte und auch unten hörte man nur noch vereinzelt den Lärm der Sumpflilie.
"...anders ist es aber, wenn du dich zurückwandelst und das was im Magen lag eben noch da liegt. Erinnerst du dich, kann es eben zu manch Übelkeiten führen. Ich habe mal Gobbos gejagt und gefressen. Glaub mir, dass sie für menschliche Mägen nicht geeignet sind. Und als ich einmal...als Fleischwanze unterwegs war...da hab ich an einer verwesten Maus genascht. Tierische Instinkte eben. Wenn du rückverwandelt dann einen seltsamen Geschmack auf der Zunge hast...naja denk es dir. Das sind manch Dinge die so sind wie sie sind. Erinnerst du dich an Dorien? Faun erzählte mir, dass der Alte zu lange als Katze umher streifte. Wohl aus Angst vor der Katzenlady? Er verlor nach der Rückwandlung manch menschliche Züge und nahm jene der Katze an die er war. Es hatte gedauert, lange gedauert bis er überhaupt wieder wusste, dass er sprechen kann. Er miaute nicht, sondern sagte immer Nein, aber er verstand nicht, dass er nein sagte. Konsequenzen, meine Liebe. So wie es bei mir manchmal oder nein, immer ist, wenn der Vollmond naht. Ich werde unruhiger und höre die Wölfe heulen und dann breche ich auf und gehe jagen. Ich jage bis ich Beute schlage und dann wenn ich das Gefühl habe es ist genug, werde ich wieder ich und kehre zurück. Das innere Tier existiert in jedem von uns, doch nur wir erkennen es so und schaffen es, es in uns zu verstehen, zu wecken und dazu zu werden...", erzählte Ornlu und gähnte dann.
"Sei nicht beleidigt, wenn ich dir Unrecht tue. Doch kannst du es von selbst aus? Kannst du es wenn du es willst? Ich glaube, du weißt noch nicht ganz wie, oder? Ich möchte dir nämlich helfen. Ich bin immer noch dein Meister - so irgendwie - und habe ein Gefühl für meine liebste Schülerin.", meinte der Druide und reichte Suzuran einen Apfel. Auch dies gehörte zum kennen von Suzuran oder mehr ihres Magens.
Last edited by Ornlu; 02.06.2011 at 23:56.
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Veteran
"Tut mir Leid!" entschuldigte sich Rekhyt noch, kurz nachdem sich Cécilia wieder beruhigt hatte. Es war einfach so verlockend gewesen sie zu verzaubern, gleichzeitig konnte er sich aber auch gut vorstellen, dass es nicht lustig war panische Angst zu haben und genau so schien es, bei den Warnungen die sie ihm zurief.
Doch dann bekam er die nächste Aufgabe, den Ast bewegen! War das jetzt die Strafe? Eine unmögliche Aufgabe, dafür dass er sie so hereingelegt hatte?
Aber wie sollte das funktionieren? Bis jetzt hatte er mit Tieren gesprochen und sie, sowieso menschliche Gefühle beeinflusst. Doch mit dem Ast konnte er sich nicht unterhalten und ihn auch nicht emotional beeinflussen. Er war ein toter Gegenstand, der da am Boden lag und von der Schwerkraft nach unten gezogen wurde. Was sollte er da ausrichten können? Er wusste es nicht genau, würde es aber einfach auf einen Versuch ankommen lassen müssen! Motiviert es zu schaffen war er auf jeden Fall, denn es war ein weiterer, sehr praktischer Zauber.
Der Anfang war einmal klar: er musste seine Magie wecken, in seine Hand lenken und von dort austreten lassen, so wie bei jedem Zauber eigentlich. Dann sandte er die schallwellenartigen Schwingungen seiner Magie zu dem Ast hin. Mit ausgestreckter Hand stand er da, wirkte seine Magie und nichts geschah. Die Lebewesen an denen er bis jetzt seine Magie gewirkt hatte, hatten die Schwingungen zu ihm zurück reflektiert und somit war eine Verbindung entstanden, das tote Stück Holz tat das aber nicht. Es schien die Magie eher abprallen zu lassen und sie verstreute sich in alle Richtungen. Er wandte noch etwas mehr Konzentration auf, um die abgeprallten Schwingungen wieder umzukehren und erneut auf das Holz zu fokussieren. Dies funktionierte sogar, doch als er auch noch irgendetwas tun konnte, wurde ihm die ganze Konzentration zu viel und der ganze Zauber brach ab.
Einen Moment war er unschlüssig, ob er es einfach gleich noch einmal versuchen sollte. Dann machte er stattdessen, aber doch noch den Mund auf.
"Hast du was mitbekommen? Irgendwelche Tipps? Oder soll ich einfach noch mal versuchen?"
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Ehrengarde
"Ich könnte es bestimmt selbst, aber wenn du mir helfen willst, dann geht es sicher schneller und besser."brummte sie.
Er kannte sie einfach zu gut. Wieso wusste er, dass sie schon wieder Hunger hatte? Ihr Bauch hatte keinen Mucks von sich gegeben, sie hatte nur ein wenig rumgeschielt, eigentlich unauffällig, und nach Essen gesucht.
Wie würde das nur werden, wenn sie wirklich verwandelt Hunger bekommen würde. Es war sicher möglich, dass sie irgendeinen Riesenbrummer verspeiste und dann die schlimmsten Bauchschmerzen mit allem drum und dran ertragen musste.
"Aber ich würde es auch ohne deine Hilfe schaffen."
Sie hatte sich erhoben, um dort auf den Ast zu klettern, auf dem sie die letzten Tage immer wieder gesessen war. Man hatte einen wunderbaren Blick über Tooshoo, konnte die kleinen, wankenden Menschen beobachten und wurde selbst nicht beobachtet, weil selten jemand hier in den Baumkronen war.
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Deus
"Natürlich kannst du das...und natürlich liegt es an dir dann, dass es etwas wird.", meinte Ornlu und sah ihr zu, wie sie sich da breit machte. Er erhob sich und stand dann vor dem Ast um zu ihr aufzusehen. Manchmal konnte sie so verlockend sein, ohne dass sie es wohl wusste.
"Ich kann dir nur sagen wie es bei mir ist und dann dich unterstützen, wenn du es selbst wagst. Wie du dich wandelst, weiß ich nicht. Doch ich habe Erfahrung und manch Antworten. Naja und Ideen. Wir können es hier wagen. Du kannst es wagen. Weswegen du deine Klamotten ausziehen solltest, kannst du dir denken. Willst du es versuchen? Wie willst du es dann angehen?", fragte der Druide und setzte sich. Ob die große Katze von ihrem Ast kam?
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Ehrengarde
"Wenn dann möchte ich es im Wald irgendwo machen, aber nicht auf dem Boden, da ist es mir zu dreckig.", sagte sie und grinste.
"Hier zieh ich mich nich aus, was wenn Adrastos kommt? Oder dein anderer Schüler, willst du, dass die mich nackt sehen? Oder hast du ihnen schon den heutigen Termin genannt und ihnen erzählt, dass sie hier was zu sehen bekommen, wenn sie sich nur gut genug verstecken?"
Sie hatte sich auf dem Ast langsam erhoben und tat so als würde sie sich hier oben umsehen.
"Hm ich sehe keine Spanner, aber ich denke es ist besser, wenn ich es morgen versuche. Und wenn ich mich übergeben muss, hältst du mir dann die Haare?
Was wenn ich eine Blutfliege fresse? Oder Gras oder schlammigen Pfützen trinke? Und was ist, wenn ich mich zurückwandle und meine Klamotten...dann muss ich nackt durch Schwarzwasser laufen..."
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hat "Jehova" gesagt!
Ein wenig vor sich hinkichernd beobachtete die Novizin die Bemühungen ihres Schülers. Was sie sich damals selbst beigebracht hatte, fiel ihm ein wenig schwerer. Eine Demonstration brächte vermutlich nichts, da er nur sehen würde, was sich tat, aber nicht das Wie - außerdem war sie aus der Übung und wollte sich keine Peinlichkeit leisten. Ihr Soll war für heute schon erfüllt.
"Tipps? Also gut."
Sie zuckte mit den Schultern und wirkte eine Lichtkugel, die sie so leuten ließ, dass es aussah, als sei der Ast in Licht eingehüllt.
"Du umhüllst den Gegenstand mit deiner Magie. Und dann ... findest du heraus, was du mit deiner Magie machen musst, damit du den Gegenstand heben oder ziehen oder drücken kannst. Vielleicht hilft es, ein magisches Gewebe um den Gegenstand zu flechten und es zu verdichten? Es mit Magie zu umklammern? Es ist deine Magie. Dein Weg. Beschreite ihn."
Sie ließ die Lichtkugel dunkler werden, das Leuchten ebbte ab und erlosch. Dann verschränkte sie die Arme vor der Brust.
"Finde es heraus. Versuch es noch mal!"
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Deus
"Du kannst so herrlich sein, wenn du misstrauisch wirst. Unsinn, ich möchte nur, dass deine keldiung nicht reißt. Manchmal passiert sowas. Und natürlich habe ich was dagegen, wenn dich jemand anderes nackt sieht. Zu wissen, dass nur ich das tue...ist ein überlegendes Gefühl. Und du glaubst gar nicht, wie ich dich begehre...fast schon zu viel, für unsere Verhältnisse...aber so ist es nunmal. Seit du zurück bist...hat das noch einen ganz besonderen Reiz.", sprach Ornlu und blickte sie einfach mit einem Lächeln an.
"Alles was du da nennst, sind nunmal Dinge mit denne man leben muss. Dafür aber so zu leben, wie ein Tier und die Welt so zu sehen...das hat doch was, hmm? Ich frage mich wie es für Adrastos ist zu fliegen und ich frage mich, wie es ist unter dem Meer zu leben. Ob da Meerjungfrauen sind, die mit den meerestieren Lieder singen? ich bin mir sicher. achja und wegen der nacktheit mach dir keine Sorgen. Ich zeige dir, wie man sich ein Kleid aus Pflanzen zaubert. Ansonsten hab keine sorgen. Die darf man beim wandeln nicht haben. Ich bin da, so wie ich es immer bei dir war. ich halte dir dein Haar wenn du dich übergeben musst und ich pass schon auf, dass niemand spannt - ausser ich. allerdings muss ich dir noch etwas sagen - ich werfe dich raus. Du wohnst nicht mehr in meiner Baumhöhle.", meinte Ornlu in ernsten Ton. Suzuran verzog das Gesicht.
"Frau Druidin steht nämlich eine Baumhöhle zu und wenn du magst, wohnen wir direkt nebeneinander und dann kannst du mich mal zum essen einladen. Weißt du noch? Wie in Silden. Damals mit dem Kürbiseintopf.", erinnerte sich der Jäger und hoffte die kleine Überraschung gefiel seiner Noch-Mitbewohnerin.
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Ehrengarde
"Eine Baumhöhle? Hier oben eine Höhle im Baum? Ob ich mag? Natürlich mag ich", schrie sie fast und sah sich dann, über ihre Lautstärke erschrocken, um.
"Welche sag welche es ist!"
Schnell war sie vom Ast unten, hüpfte wie ein aufgeregtes Kind herunter, bevor sie vor ihm stand und in sein grinsendes Gesicht sah.
"Sag schon! Die?", fragte sie und lief hektisch rum, weil sie es endlich sehen wollte.
"Da ist doch schon Jarvo drin."
"ALSO DIE?"
"Ja, hmm, vielleicht. Jetzt schau nicht so wie ein zerquetschter Fisch, natürlich ist's die, welche soll es denn sein Frau Druidin? Und jetzt hol schon deine Töpfe wieder aus meiner."
Das ließ sie sich nicht zweimal sagen. Schnell waren die neuen Töpfe und die eine Pfanne, die sie noch besaß, gepackt. Laut scheppernd in der Nacht wurden sie dann von ihr rüber getragen, ehe sie jene schon aufstellte.
"Jetzt kannst du mir auch was zum Dank kochen."
"Ja morgen...vielleicht."
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Ritter
Alon wusch er seine zerkratzten, schmutzigen Hände. Er war bis vor Kurzem beim Garten und hatte die ersten Dornenbüsche ausgegraben und hinter den Steinstegen wieder eingepflanzt; der Anfang des Walles, der den Platz umgeben sollte.
Nachdem er den Dreck aus den Schnitten herausbekommen hatte, machte er sich auf den Weg zur Sumpflilie. Die Sonne stand an ihrem höchsten Punkt und warf ein warmes Licht an die Hauswände und den riesigen Baum, der mitten in Schwarzwasser thronte. Dieser wiederum warf einen grossen Schatten auf die andere Seite des Dorfes.
Schliesslich betrat er die Taverne, und wie jedesmal begrüsste ihn eine Wand aus Sumpfkrautrauch und stickiger Luft, die aus der geöffneten Türe entkamen. Der Jäger versuchte, nur noch durch den Mund zu atmen, um nicht zu schnell benebelt zu werden. Er bahnte sich einen Weg zwischen den Leuten hindurch zum Thresen, wo Hooqua gestresst hantierte. Alon wartete, bis er an der Reihe war und bestellte eine Tasse Tee. Diese brachte er dann so schnell er konnte zu einem freien Tisch, vorbei an wild gestikulierenden Männern, die ihm das Getränk beihnahe aus der Hand geschlagen hätten.
An seinem Platz schlürfte er den noch heissen Tee, wobei er die Taverne nach einem bekannten Gesicht absuchte. Ein solches entdeckte er sogar nach einiger Zeit; Sennahoj betrat gerade die Sumpflilie und ging zum Thresen. Dort blieb er allerdings unnatürlich lange und Hooqua redete erstaunlich viel mit ihm.
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Ehrengarde
Nach einigen magischen Übungen ging Sennahoj in die Sumpflilie. Er brauchte etwas zu essen. In der Lilie angekommen ging er zum Tresen. Dort bestellte er eine Suppe. Hooqua schaute ihn aber musternd an.
Dann sgate sie:"Hey, du bist doch dieser Sennahoj oder?" "Ja. Was ist?" "Nunja. Ein Mann mit weißer Robe hat etwas abgegeben, Pläne oder soetwas. Sein Name war irgendwas mit Hypireus oder so."
Hiperius! Er hatte doch Pläne angefertigt. Etwas erstaunt sagte er:"Ja. Ich erwarte solche Zeichnungen." Daraufhin drehte sich die Wirtin um und kramte umher. Mit ener Rolle in der Hand wandte sie sich wieder ihm zu:"Hier! Ich hoffe das ihr da hinten bald fertig werdet." "Wir arbeiten dran, wir arbeiten.",sagte Sennahoj geistesabwesend als er die Pläne durchschaute.
So merkte er auch nicht, wie sich jemand von hinten näherte und ihn antippte.
Senna zuckte zusammen und drehte sich. Alon stand vor ihm. "Bewahre, Alon. Du erratest nicht, was ich gerade erhalten hab.", der Pflanzenkundige grinste.
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Ritter
"Was denn?", fragte Alon erstaunt. Sennahoj zeigte ihm die Zeichnungen, die er soeben von Hooqua erhalten hatte, Pläne der Hütte, die sie doch auf dem Garten errichten wollten. Hyperius hatte sie hier für Sennahoj abgegeben, auf dass der Pflanzenkundige sie abholen konnte.
"Das ist ja fantastisch", meinte Alon, plötzlich vom Tatendrang gepackt. Da fiel ihm noch etwas ein:
"Ich war vorhin beim Garten und habe einige der Dornenbüsche umgepflanzt, die den natürlichen Wall bilden sollen. Hyperius hat das vorgeschlagen. Und ich hab die Kanäle fertig gegraben. Die Bewässerung funktioniert einwandfrei, das war wirklich eine gute Idee. Warst du in letzter Zeit eigentlich mal beim Garten? Ich hab dich dort gar nicht mehr gesehen... Setzen wir uns doch, dann können wir in Ruhe reden", meinte Alon und führt Sennahoj zu seinem Tisch.
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