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Old 09.12.2009, 16:58 Profil Beiträge suchen Zur Buddyliste hinzufügen   #281
Cork
Lehrling
 
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Männlich
 
Die Clans des Nordens im Forenrollenspiel
Gold. Er brauchte Gold. Äußerst lange hatte er von dem Gold, dass er seiner Mutter entwendet hatte, leben können, doch jetzt war alle dieses Gold, soviel es auch gewesen war, aufgebraucht.

Wie es ihr wohl ging? Seine arme Mutter. Sicherlich nagte sie schon am Hungertuch. Wie sie sich wohl über Wasser hielt und ihren Lebensunterhalt verdiente? Falls sie überhaupt noch am Leben war.

Wenn nicht , war sie auch selber Schuld daran. Sie hätte mit ihm kommen können, raus aus der, von Innosanhängern verseuchten Stadt Vengard. Aber sie musste ja an ihrem dreckigen Glauben festhalten, obwohl dieser sich als offensichtlich falsch erwiesen hatte.
Als sein Vater krank gewesen war, hatte alles Beten nichts geholfen, im Gegenteil, sein Zustand hatte sich immer schneller und immer stärker verschlechtert, bis er schließlich gestorben war. Die Feuermagier hatten gesagt, er hätte wohl einige Sünden begangen und sei deshalb gestorben.

Die Magier. Die Magie. Jeder, der auch nur ein wenig Zaubern konnte, selbst wenn seine gewirkte Magie einfach lächerlich aussah und auch war, gehörte automatisch zur oberen Schicht der Gesellschaft.
Erst vor einer Woche war ein dicker, fetter, niederer Schamane der Orks durch Faring geschlendert und hatte abfällig auf alle Menschen herabgeschaut, die fleißig ihrem Tageswerk nachgegangen waren. Selbst die Orks waren vor seinen missbilligenden Blicken nicht geschützt.
War der Fehler also womöglich nicht nur, an Innos zu glauben, sondern waren auch alle anderen Götter und die Magie, welche sie den Menschen und Orks „geschenkt“ hatten, so vermutete Cork zumindest, böse?

Dann war er hier, umgeben von Anhängern aller Götter wohl auch nicht richtig aufgehoben. Aber gab es überhaupt einen Gemeinschaft, oder überhaupt einen Ort, an dem niemand an irgendeinen Gott, sei es Beliar, Adanos oder dieser elende Innos, glaubte?
Der Aufbrausende wusste es nicht. Doch sollte es so eine Gesellschaft geben, wäre sie die einzig richtige für ihn.
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Old 09.12.2009, 21:36 Profil Beiträge suchen Zur Buddyliste hinzufügen   #282
Proya Anuot
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Die Orks im Forenrollenspiel
„Alles ist so anders, als ich es mir vorgestellt habe. Das stolze Orkvolk sitzt hier in ihrem Lager und dreht Däumchen, während das Leben an ihnen vorbeizieht. Was ist mit dem Krieg? Was ist mit dem Kampf um Ehre? Was ist mit den Familien, die in unserer alten Heimat zurückgelassen wurden?“

Proya war wütend, ein Gefühl welches zu ihrem täglichen Leben dazugehörte, seit sie denke konnte. Ihr Temperament fand immer einen Grund ihr Blut zum brodeln zu bringen. Eins ihrer neuen Lieblingsthemen, über das sie sich auslassen konnte, war die Müßigkeit der Orkoffensive, welche sich schlicht und einfach in Myrtana niedergelassen hatte, um ein Leben zu führen, welches den Urinstinkten ihres Volkes widersprach. Sie waren ein kriegerisches Volk, sie mussten Kämpfen. Selbst wenn sie keinen offensichtlichen Feind hatten, waren immer Konflikte zwischen den einzelnen Klans ausgebrochen, die blutig ausgetragen wurden bis der eine beinahe gänzlich vernichtet worden war oder ein vorübergehender Waffenstillstand ausgefüllt wurde, um die frischen Wunden zu lecken. Dieses bequemliche Niederlassen in diesem milden Klima war einfach gegen ihre Natur und die junge Orkin, der die alten Sitten noch ins Gehirn gebrannt worden waren, konnte ihre Landsleute nicht verstehen. Sie wollte sie nicht verstehen!
Ruk’Dar, der Wächter vom gestrigen Abend, zu dem sie vorläufig gezogen war, versuchte ihr begreiflich zu machen, wie ihre Lage war, doch von alldem wollte sie nichts wissen. Immer wieder schlug sie die teils logischen Argumente mit ihrem kriegerischen Wesen nieder und ließ den Ork in seinem Selbstvertrauen klein werden, wobei er in der gestrigen Nacht nur so davon gestrotzt hat.

Seine starken Hände, die über meinen Körper wanderten…

Proyas Gedanken streiften ab. Sie erinnerte sich an ihre Begrüßung, die sie Ruk’Dar bereitet hatte, als Dank für die häusliche Aufnahme. Außerdem hatte sie so schnell wie möglich vergessen wollen, was sie plagte – den Schmerz.
Als er hereinkam hatte er sich gewissenhaft auf eine Bank gesetzt und seinen Krush Tarack gereinigt und gefettet. Eine ganze Stunde war vergangen ehe er seine Arbeit als zufrieden stellend befand und die orkische Hellebarde an ihren Platz an der Wand hang.
Die ganze Zeit über hatte sein weiblicher Gast auf dem Bett, welches in einem Nebenzimmer der Behausung untergebracht war mit entblößtem Oberkörper gewartet. Dabei hatte der Krieger nur den Blick heben müssen, um sie zu erblicken. Die klanlose Orkin hatte diese Beherrschung und das Pflichtgefühl bewundert. Es waren sicher keine Anfänger, die Kan in seiner Hauptstadt als Wachen postierte, selbst wenn sie nur zum Schutz des Dorfes der Sklaven und Arbeiter dienten.
Auch sie hatte geduldig gewartet, während der Geruch des Waffenfettes sich im Raum verteilte. Naiv hatte sie mit ihrem blutroten Haar gespielt und sich immer wieder gefragt, ob es das war, was sie wirklich wollte. Ob sie wirklich den Schritt, der sich sehr nahe an der Grenze zur unehrenhaften Hure befand, gehen wollte, um die einzige Liebe, die sie jemals verspürt hatte, zu vergessen. Doch als Ruk’Dar die Waffe abgelegt hatte und zu ihr ins Bett gekommen war, waren alle verschwendeten Gedanken bedeutlungslos geworden.
Sie hatten sich geliebt, ohne Liebe zu spüren, sie hatten sich einander hingegeben, ohne je nachzugeben. Sie waren Orks und Erniedrigung kam nicht in Frage – vor allem nicht für Proya, die, als der Krieg begann, für zu unerfahren und den Nachwuchs zuständig gehalten wurde.
Dennoch bekamen sie beide was sie wollten. Während ihre Brüste im Takt wippten und die starken Arme des Kriegers sie umschlossen, der Schweiß ihre Körper ölte und das Verlangen sie verschmelzen ließ, zu einer einzigen mächtigen Fusion aus Gefühlen der Lust, entrang sich der Kehle des Orkes schon bald das befreiende Stöhnen, welches er sicher schon seit einer langen Zeit nicht mehr über die Lippen gebracht hatte. Und auch die junge Schönheit vergaß unter der harten und doch zärtlichen Behandlung eines Mannes die Schmerzen und den Verlust. Sie konnte sich ganz dem Jetzt widmen, wie es ihr schon lange nicht mehr möglich gewesen war.

„Proya! Was hast du?“, holte sie die etwas besorgte Stimme Ruk’Dars auf den Boden der Tatsachen zurück.

Sie blinzelte ihn verwundert an, so als würde sie sich wundern, dass er ihr gegenüber saß. Nun, zumindest war dies eben noch der Fall, jetzt stand er direkt vor ihr und hielt ihr Gesicht in seinen schwieligen Händen.

„Nichts, was sollte sein?“
„Du warst einige Minuten völlig abwesend. Ich dache nur, dass irgendetwas passiert sei.“
„Nein, es ist nichts, ich habe gerade nur an die letzte Nacht gedacht“; erwiderte sie kokett und zwinkerte ihm verführerisch zu.

Auf Ruk’Dars Gesicht zeichnete sich zunächst Verwunderung, dann Erregung und Schließlich Bedauern ab.

„Ich muss gleich noch zum Tor, die Pflicht ruft“, erinnerte er sie ein wenig wehmütig, während ihm ein tiefer Seufzer der Lust entwich, als die langgliedrigen Finger seines Gastes seinen Oberschenkel hochwanderte.
„Ich weiß“, flüsterte sie, „aber hast du nicht noch ein wenig Zeit?“

Ein verführerischer Blick zeichnete sich auf ihrem Gesicht ab, obwohl sie genau wusste, dass er ablehnen würde, dass er es musste.

„Verzeih“, antwortete er nur und machte sich daran, seine Rüstung anzuziehen.

Die Orkin stand auf, nachdem sie ihr Essen auf den Tisch gestellt hatte, und trat zu ihrem Krieger. Sie half ihm, die Rüstungsteile anzulegen und er schenkte ihr einen warmen Blick.
All diese Zuneigungsbekundungen würde ein Ork niemals außerhalb der Zweisamkeit zeigen. Es war unvermeidlich in einer Gesellschaft kriegerischer Individuen jegliche Schwäche zu verbergen.

„Bist du noch da, wenn ich zurückkehre?“, fragte er hoffnungsvoll.
„Nur, wenn du mir etwas mitbringst!“, gab sie naiv als Antwort und entlockte ihm ein Lachen.
„Wir werden sehen“, sagte er noch, gab ihr einen Kuss, griff nach seiner Waffe und verließ sein Heim zum Antritt seiner Pflicht.
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Old 10.12.2009, 12:58 Profil Beiträge suchen Zur Buddyliste hinzufügen   #283
Proya Anuot
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Die Orks im Forenrollenspiel
Die dickflüssige, bräunliche Brühe blubberte träge vor sich hin, während Proya kleine Fleischstückchen hinzugab, die sie aus dem Nahrungsmitteln bekommen hatte, die Ruk’Dar bei sich aufbewahrte. Langsam sank das rosa Fleisch in den Topf, während ein wenig Grünzeug noch an der Oberfläche schwamm.
Es war ein kräftiger Eintopf, der einem für mehrere Stunden den Magen füllte und wärmte, perfekt, wenn man auf langen Reisen war oder einen Bärenhunger besaß. Zudem war er noch einfach zuzubereiten und hielt sich einige Tage, wenn man ihn luftdicht verpacken konnte – leider war dies auf Reisen so gut wie unmöglich.
Aber im Moment befand sich die schöne Orkin nicht auf Reisen, sondern in dem Heim eines Wächters unter Kan, in der Hauptstadt der Orkinvasion. Der Alltag verstrich träge, so als würde der Zeitfluss in diesem Lager anders verlaufen, als anderswo. Es war eine Plage für die Nerven Proyas. Sie konnte es nicht ertragen, nichts tun zu können. Das brachte sie zum nachdenken und das wollte sie unter allen Umständen vermeiden, sie wollte die betäubte Wunde ihrer Vergangenheit nicht wecken und verzweifeln. Eben deshalb widmete sie sich ihrer Leidenschaft: dem Kochen. Der Ork, bei dem sie zu Gast war, hatte um die Mittagsstunden dieses verregneten Tages einen Patrouillengang, den sie dazu nutzte, ihm eine Mahlzeit zuzubereiten, völlig kostenlos – wenn man den Umstand übersah, dass sie sich hinterlistig bei ihm eingenistet hatte – und ohne böse Hintergedanken.

„Er müsste bald wiederkommen“, redete sich Proya selbst zu, da sie spürte, dass bereits ein paar Stunden, seit er aufgebrochen war, verstrichen sein mussten. Außerdem war der Eintopf bald fertig.

Die klanlose Schönheit hatte, als sie sich bei Ruk’Dar eingeschmeichelt hatte – beziehungsweise ihn in seiner Gefühlswelt völlig überrumpelt hatte – die Idee gehabt, dass wenn sie sich einem Mann hingab, der Schmerz ihrer Seele nachlassen würde. Eben dies ist nun auch eingetroffen, doch es schien nur eine vorübergehende Linderung zu sein. Denn am gestrigen Abend, kurz nachdem der Krieger zu seinem Dienst aufgebrochen war, hatte die Seelenpein die Orkin erneut heimgesucht. Es war schmerzvoll für sie, doch sie widersetzte sich der offensichtlichen Trauer, fraß ihren Kummer und Zorn in sich hinein und merkte selbst, wie ihr Wesen verbitterte.

Wenn ich alt und runzelig bin, werde ich sicher eine unausstehliche Vettel sein, hatte sie sich eingeredet, als sie verzweifelt auf dem Bett gesessen hatte.

Der Frust verbreitete sich wie eine langsame, siechende Seuche auf ihrer Seele, hinterließ nur negative Gefühle und den Wunsch nach einem schnellen Tod. Mittlerweile war es ihr sogar gleichgültig geworden, ob dieser Tod ehrenhaft wäre oder nicht. Sie hätte sich vor sich selbst schämen müssen. Immerhin konnte sie sich von dem Vorwurf, den ihr Gewissen ihr machte wahrheitsgetreu lossprechen. Sie würde sich niemals selbst umbringen, nicht einen Gedanken hatte sie daran verschwendet, obwohl die Pein so groß war.
Doch nun hatte sie ein Mittel gefunden, wie sie ihre Last leichter machen konnte. Endlich konnte sie die verhassten Worte „Ich kann nichts tun“ in der Luft zerreißen, weil sie nicht mehr stimmten.

„Wenn es nötig ist, werde ich jede Gelegenheit nutzen, den Schmerz erträglicher zu machen. Selbst wenn Ruk’Dar mich bald herausschmeißen wird, werde ich nicht wieder der Verzweiflung verfallen“, schwor sich Proya, die genau wusste, dass ihre Worte bedeuten konnten, dass sie jeden Ork flachlegen würde, wenn es ihr half – und wenn es ihr auch noch einen hierarchischen Vorteil verschaffte, war das umso besser.
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Old 10.12.2009, 16:27 Profil Beiträge suchen Zur Buddyliste hinzufügen   #284
Die Eliteorks
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Die Orks im Forenrollenspiel
"Ruk'Dar, daher!" brüllte Gurk durch die feuchte Luft Farings. Es war dunkel und Grau und die Patroullie war zu spät. Der Unteroffizier der Urkmas hasste es den normalen Regimentlern in den Hintern zu treten, aber seid Brosh abwesend war, hatten Ur'Gosh und Gorgatsuk immer weniger Zeit für ihre Pflichten.
Als ranghöchster Unteroffizier musste dann eben der wilde Gurk hinhalten. Er war alles andere als zimperlich, direkt und vorallem wenn es um Bestrafung ging, genauso hart wie sein Kriegerhäuptling. Und das hiess härter als Stahl.
Der angesprochene Krieger kam mit dem rest der Patroullie angerannt und stellte sich stramm vor den Unteroffizier.

Schweigend blickte Gurk in die Runde, fixierte dann Ruk'Dar nickte ihn unter zornigem Blick an. Was in seiner Sprache simpel hiess, dass er eine Erklährung erwartete.
"Der... der Matsch hat uns aufgehalten... wir kamen langsamer vorwärts... und die Sklaven im Händlerviertel hatten mal wieder eine Lektion gebraucht."
erklährte sich der Krieger nach einigem zögern.
"Erzähl mir kein Quatsch, Matsch hält niemanden auf und Sklaven erteilt man in kürze eine Lektion." herrschte Gurk den Krieger giftig an "Ausserdem war die zweite Patroullie schneller. Also erklähr dich!" provokativ klopfte er sein Krush Tum, ein orkischer Morgenstern, auf die offene Hand.
"Ehrlich und und... Murak hat sich den Fuss verstaucht... er humpelt..." erklährte sich ein sichtlich eingeschüchterter Ruk'Dar der darauf ein zorniger Blick Muraks erntete.
"Soso, Murak ist also verletzt? Und wieso ist der dann hier verdammt? Er ist ein stolzer Krieger und lässt sich nicht aufhalten von so einem Pipifax! Also ist er auch genauso schnell wie es sich für einen Krieger gehört." schrie Gurk geifernd den Krieger Kans an. "Hat man auch Weicheier in der Armee nichts beigebracht!" *tsack* zornig rammte der Unteroffizier seinem Untergebenen den Knauf des Morgensternes in die Magengrube und verpasste ihm schliesslich mit der Faust einen so hefitgen hieb, dass der Krieger zu Boden krachte.
"Verarschen kann ich mich selbst, du hast Schlafmangel und die Mushga die du flachlegst hat dir den Kopf verdreht! So siehts aus!" donnerte die Stimme des zornigen Elitekriegers. "Du kennst deine Möglichkeiten! Wirf sie raus, bevor du einen Gnaka zeugst oder ring sie ordnungsgemäss nieder. Dann bekommst du auch deine Ruhetage um die Hochzeit vorzubereiten und Frischlinge zu zeugen!" diesmal klang der aufbrausende Unteroffizier der Urkmas eher weise und ratgebend, als zornig und abwertend, er wollte seine Krieger ja nicht vergraulen, aber Diszplin und Einsatzbereitschaft waren das wichtigste in der Armee. Gegen ordentlichen Nachwuchs hatte er nichts, aber weder den Hurenabschaum, noch Gnakas, die Hurenkinder die unter Orks als grösster Abschaum der Gesellschaft galten, konnte er hier in Faring gebrauchen, genausowenig einen abgelenkten Patroullienführer.
"Wegtreten, aber dalli!" brüllte er schliesslich, kehrte den Kriegern den Rücken zu, Gurk hatte noch andere Trupps um die er sich kümmern musste.
by Brosh
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Old 11.12.2009, 15:52 Profil Beiträge suchen Zur Buddyliste hinzufügen   #285
Proya Anuot
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Die Orks im Forenrollenspiel
„Wir müssen reden“, begann das Ende vom Anfang, als Ruk’Dar am Tisch saß und den Eintopf von gestern löffelte.

Der kräftige Krieger stieß die leere Schüssel von sich, hob den Blick, der sich mit dem Proyas traf, und setzte eine harte Miene auf.

„Du musst gehen“, erklärte er.
„Was? Wieso?“, wollte die durchaus überraschte Orkin wissen.

Ich habe mir doch solche Mühe gegeben, damit ich bleiben kann.

„Du musst wissen, ich stehe als Patrouillenführer ein wenig höher in der Hierarchie als eine einfache Torwache.“
„Und was hat das mit mir zu tun?“, wollte die Schönheit wissen, während sie die kleine Kruste an seinem Kinn betrachtete, die gestern noch eine Platzwunde gewesen war.
„Urk! Mein Vorgesetzter Gurk hat mich vor eine Wahl gestellt“, erklärte Ruk’Dar, „Aber eventuell musst du doch nicht gehen“, fügte er nachdenklich hinzu.

Sein Blick nahm einen merkwürdigen Glanz an und plötzlich gingen alle Alarmglocken in Proya los.

Das wird er nicht…!

„Werde meine tschatlach“, sprach er es aus.

Die ganze Welt spielte sich plötzlich in der kleinen Unterkunft ab, in der sich üblerweise Proya noch aufhielt. Ihr Blut kochte, die Lippen zitterten und ihre Augen verschwammen unter den Tränen, die sich in ihnen sammelten. Er hatte es tatsächlich gewagt, um ihre Hand anzuhalten, ohne ein Geständnis von Liebe, nur damit er es nicht über sich bringen musste, sie hinauszuwerfen. Dieser elende Gnaka!

„Ich gehe“, flüsterte sie mit beherrschter Stimme.

Ruk’Dar wirkte bestürzt. Er schien wirklich geglaubt zu haben, dass sie ihn liebte.

Narr!

„Aber…“, versuchte der Krieger sie umzustimmen.
„Kein aber!“, fuhr sie ihm dazwischen, ihre Muskeln spannten sich und die Wut siedete weiterhin unerträglich stark in ihr. Mit größter Mühe unterdrückte sie sie nach außen hin.

Proya drehte sich um und sammelte ihre Sachen ein, die sie immer bei sich trug: Das Kochgeschirr und ihren Geldbeutel.

„Gurk hatte recht“, flüsterte der Patrouillenführer mit bebender Stimme in die Stille.

Die Orkin blickte ihn an und war überrascht, einen zornigen Ausdruck auf seinem Gesicht zu sehen.

„Womit hatte er recht?“, wollte sie wissen?
„Damit, dass du eine verdammte Mushga bist!“, seine Stimme hallte laut durch den Raum und man konnte die Verachtung für dieses Wort förmlich greifen.

Nun war es vorbei, jegliche Vernunft ging unter im brodelnden Kessel des Zorns.

„Wie hast du mich gerade genannt?“, flüsterte die Klanlose bedrohlich.
„Dreckige MUSHGA!“, brüllte der Krieger verächtlich, ehe ihm schwarz vor Augen werden konnte und Blut aus der teilsverheilten Wunde auf seine Brust fließen konnte.

Mit all ihrer wutgeladenen Kraft hatte die schlanke Orkin diesem heuchlerischen Bastard – wie Morras ihn genannt hätten – mit ihrer Faust gegen sein Kinn geschlagen, wo auch sein Vorgesetzter zuvor einen Treffer gelandet hatte. Völlig außer sich vor Zorn war es ihr gleichgültig, was mit dem am Boden liegenden geschehen würde. Sie griff nach ihrem Bündel, stieß die Tür auf und verschwand aus dem Leben des bewusstlosen Kriegers – und wehe ihm, wenn er es wagen sollte, sie noch einmal anzusehen! Welch Ironie, dass dies schon so bald geschehen sollte.

„Du ehrlose Hure!“, gellte plötzlich der Schrei des Patrouillenführers durch die Straßen des Dorfs in Faring. Vor Zorn benutzte er die Sprache der Morras, so, als würde Proya nur eine minderwertige Sklavin sein, die ihn betrogen hatte. Die Benutzung der niederen Sprache in Form einer Beleidigung, die von einem Ork gegen einen Ork gerichtet wurde, war mit unter die schändlichste Art, den anderen Erniedrigen zu wollen.

Wie angewurzelt blieb die Schönheit stehen, ließ langsam ihr Bündel fallen und wollte sich umdrehen, als eine massige Gestalt sich auf ihren Rücken warf und sie beinahe gefallen wäre, hätte sie nicht einen erschrockenen Satz nach vorn gemacht.
Wütend schnaubend richtete sich der Krieger wieder auf und stürzte sich erneut auf sie.

Will dieses Rindvieh mich etwa „niederringen“?! Das kann er vergessen!

„Niederringen“ war die Bezeichnung für das Unterwerfen des anderen Geschlechtes und der daraus folgenden Heirat, in der der Niedergerungenen sklavenähnlich – wenn der Gewinner es denn so wollte – behandelt wurde. Allerdings soll es auch Paare geben, die diese brutale Art des Heiratsantrags erotisch und nötig für eine gute Ehe hielten. Proya war keine von diesen.

Glücklicherweise schien der Kinnhaken vorhin den Gleichgewichtssinn des Grünlings gestört zu haben, denn er kam lediglich halbstolpernd bei ihr an, weshalb sie ohne größere Probleme zur Seite weichen konnte.
Sie setzte gehässig einen Stiefel gegen seinen Arm und stieß ihn zur Seite, rücklings landete er im feuchten Dreck und stöhnte leise.

„Na, du ehrloser Ork? Willst mich wohl immer noch flachlegen, was? Hier mitten auf der Straße?“, brüllte Proya und lockte so einige Morras und Orks an, die sich das Schauspiel nicht entgehen lassen wollten.

Typisch, kaum geht es um Sex, stehen sie alle auf der Matte!

Zornig rappelte sich der Krieger wieder auf und wollte sich auf sie stürzen, doch schallte vorher der Knall einer schmerzvollen Ohrfeige durch die Gassen, die den Patrouillenführer taumeln ließ. Er spuckte aus und wollte sie schlagen, kam jedoch kaum die Schritte vorwärts, die nötig gewesen wären, sie zu erreichen. Er wirkte sichtlich erschöpft.

„Verschwinde von hier“, sagte er wartete darauf, dass sie fortging.

Seine Wange färbte sich dort, wo sie ihn getroffen hatte, mittlerweile schon in einem tiefen Lila.
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Old 11.12.2009, 16:38 Profil Beiträge suchen Zur Buddyliste hinzufügen   #286
Die Eliteorks
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Die Orks im Forenrollenspiel
War es ein glücklicher oder eher ein trauriger Zufall? In anbetracht dessen, dass er schon wieder einen neuen Patroullienführer suche musste, wohl eher traurig, sah man es allerdings so, dass er diesmal eine Pfeiffe loswerden würde, wohl auch etwas glücklich. Sonst verlor er immer fähige Orks, die einem Unfall zum Opfer wurden oder bei einem Zusammenstoss mit Sklaven oder Rebellen fielen.
Gurk hatte sofort geschaltet als er auf dem Rückweg vom Exerzieren richtung Turm durch das Dorf gelaufen war. Anhäufungen von Schaulustigen, gerade wenn es auch Morras darunter hatte, konnte der Urkma nicht leiden. Als er den jämmerlichen Kampf Ruk'Dars erblickte wusste Gurk noch vor dessen Ausgang, dass dieser Krieger nicht mehr für seine Zwecke zu gebrauchen war. Verzweifelt und angeschlagen versuchte diese Pfeiffe ein Weib niederzuringen? Gurk schüttelte den Kopf. Selbst wenn er es geschafft hätte, wer würde sein zorniges Vorgehen, seine Brutalität, seine Feige Atacke von hinten verzeihen? Wer hätte solch einem Paar gratuliert? Das weib zum Morra degradiert, selbst eine ehrlose Pfeiffe.
Der Unteroffizier der Urkmas musste den Kopf erneut schütteln. Er war ja keiner der zimperlichen, er war auch nicht romantisch und seid er in die Armee eingetreten war, hatte er sich die Weibsbilder auch aus dem Kopf geschlagen, aber wenn es etwas gab, das er hoch hielt, war es Ehre und Tradition. Und dazu gehörte auch das Ritual des Niederringens. Darin ging es Gurks Meinung nach darum, seine Fähigkeit als Lebenspartner zu beweisen und nicht die Zukünftige zu versklaven.
Matt, zornig, enttäuscht so in etwa konnte man Ruk'Beschreibe als er sich taumelnd vom rothaarigen Weib abdrehte. Dann erblickte er seinen Vorgesetzten und meinte "Ich... habe... sie rausgeworfen..." brachte er mit zittriger Stimme hervor. Erst wirkte er zuversichtlich bei genaueren Betrachten Gurks, spürte man plötzlich auch Angst in seiner Stimme mitwirken.
"Ich verstehe nicht ganz" meinte Gurk kalt "für mich sah das nach einem erbärmlichen Versuch aus, ein Weib niederzuringen." fuhr er fort und schaute den Krieger dabei mit Abscheu an.
"Wir können Orks wie dich nicht gebrauchen, Ruk'Dar. Du wirst deine Führungsqualitäten von nun an der Front beweisen. Melde dich bei den Satqua, sie werden eine Verwendung für einen eherenlosen haben. Deinen Besitz gibts du beim Quartiermeister ab, er soll deinen Wohnungsschlüssel für deinen Nachfolegr aufheben."
ein Raunen ging durch die Menge und Ruk'Dar fiel auf die Knie und packte den Elitekrieger zitternd am Bein.
"Satqua?..." brachte er zitternd hervor, Angst, Schmerzen, ein Moment ausgefüllt von reiner Furcht folgte. Man konnte die Träne in Ruk'Dars Augen schon fast sehen. Die Welt dieses Kriegers war gerade in wenigen Tagen eingebrochen, zusammengestürzt und nun war er Umgeben von Abgrund, dem er nicht mehr entrinnen konnte.
Gurk gab dem Krieger seine Zeit, er kannte die Prozedur, Ruk'Dar hatte bisher zwar nur einen anderen Ork zu den Satqua geschickt, aber genug Oft hatte er beobachtet wie Brosh oder Ur'Gosh dies getan hatten, auch Gorgatsuk und die anderen Urkmas hatten schon genug oft erlebt, wie sich Orks mit ihrer verlorenen Ehre abfinden mussten. Nur ein Kriegsherr, Dorfältester, Clanhäuptling oder Schamanenmeister konnte diesen Krieger nun noch rehabilitieren. Bis dahin war sein Schicksal dunkel. Er musste in der Legion der Ehrlosen kämpfen. Und die war immer da wo es am ungünstigsten war, da wo einem der Tod sicherer als das Leben war. Ein Satqua hatte kaum das Glück rehabilitiert werden, fast alle erkämpften sich ihre Ehre durch den Schlachtentod zurück.
Dann war es vorbei, die Glänzigen den Tränen nahen Augen waren verschwunden, kurz schloss Ruk'Dar seine Lider und als er sie wieder öffnete waren sie genau wie sein Gesicht. Matt und emotionslos, gefasst erhob sich der Krieger beugte sein Haupt vor Gurk. "Verzeiht." meinte er mit kalter Stimme hob die Faust zur Stirn und schloss eine Augen, ehe er sich ruckartig umdrehte und ohne einem weiteren Ork oder Morra Beachtung zu schenken ging er von dannen.
Es herrschte Stille am Ort des geschehens, die Morras zogen langsam von dannen, schliesslich hatten sie kein Wort vom gesagten, noch irgendwas von dem was passiert war, verstanden. Die Orks ihrerseits waren zum Teil traurig, zum teil geschockt, andere brauchten einfach ihren Moment sich mit der Situation zurechtzufinden, es gab aber auch jene denen die Abscheu ins Gesicht geschrieben war, ihre Abneigung gegen Ruk'Dar schien die Gurks um weiten zu übertreffen. Ein Satqua... nur Gnakas waren noch schlimmer.
"Und nun zum Weib, schafft sie her, sollten wir hier eine Mushga haben, wird es heute abend ein kleines Schauspiel geben." brach der Unteroffizier die Stille und meinte damit keineswegs, dass er oder andere sich der fleischlichen Lust widmen würden, nunja kam auf die Betrachtung an. Unter Schauspiel verstand der Elitekrieger der Urkmas viel mehr Peitschen und Stockhiebe und wie sollte es anders sein, diese Lagen dem Unteroffizier sehr. Aber zuerst würde er sich um die Tatsachen kümmern müssen, durch den Ehrverlust Ruk'Dars wird sich die Okrfrau erst verteidigen können, ehe über ihre Bestrafung bestimmt wurde.
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Old 11.12.2009, 17:08 Profil Beiträge suchen Zur Buddyliste hinzufügen   #287
Proya Anuot
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Die Orks im Forenrollenspiel
Zwei Orks aus den Schaulustigen packten Proyas Arme und hinderten sie am Weglaufen, als auch schon ein Krieger kam und sie in Gewahrsam nahm.

„Wage es nicht, die Flucht zu ergreifen Weib, du würdest schneller sterben, als dieser ehrlose Satqua!

Wütend schrie die junge Orkin auf und wollte sich gegen den Mann stellen, der sie vor seinen offensichtlichen Vorgesetzten schleifen wollte, bemerkte aber sofort, dass sie gegen die Kraft dieses Kerls keine Chance haben würde. Widerwillig ließ sie sich zu Gurk, so vermutete sie, bringen, während sie nervös auf der Unterlippe kaute, weil sie nicht wusste, was mit ihr geschehen würde.
Ehe ein Wort gewechselt wurde, hob die Schönheit den Blick und sah eindringlich mit ihren verschiedenen Augefarben in das Gesicht des Orkes, der nun über sie richten würde. Und sie erschrak, als sie die Kälte seines Blickes sah, die abgeneigte Haltung seines drahtigen Körpers und die offensichtliche Gewaltbereitschaft und –lust. Er fragte sie etwas und einen Moment war sie verwirrt, doch konnte sie sich wieder fassen, ehe der Unteroffizier die Geduld verlieren konnte.

„Mein Name? Proya. – Nein, ich habe keinen Klan, nicht mehr. – Weil meine Mutter ehrlos war. – Mein Vater ist im Krieg gefallen und seitdem fühle ich mich frei von jeglicher Klanhierarchie, obwohl ich noch immer seinen Namen trage. – Anuot.“

Sie ließ die Fragen bereitwillig über sich ergehen, antwortete wahrheitsgemäß und hoffte geschont zu werden. Sie hatte nicht erkennen können, ob der Name Anuot Erkennen in Gurk geweckt hatte, allerdings hatte sich auch nichts anderes an ihm geregt, während er sie geprüft hatte.

„Wage es nicht, noch einmal dieses Wort für mich zu benutzen oder ich beiße dir die hässliche Nase ab!“, fuhr sie auf, als er sie indirekt als Mushga bezeichnete.

Zu spät merkte sie, wie respektlos sie war, doch so war sie nun mal, sie konnte es nicht ändern und schlimmsten Falls würde sie getötet. Dann wäre wenigstens dem Seelenschmerz ein Ende bereitet. Denn der war schon bei den Worten „Du musst gehen“ erneut ausgebrochen.
Wie sollte sie ihn betäuben, wenn sie in Murks Augen tatsächlich eine Mushga war und er sie nicht töten ließ?
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Old 11.12.2009, 17:41 Profil Beiträge suchen Zur Buddyliste hinzufügen   #288
Die Eliteorks
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Die Orks im Forenrollenspiel
"Schweig!" herrschte der Unteroffizier das aufbrausende Weib an "Wen ich wie bezeichne, das entscheide ich alleine!" machte der Unteroffizier gleich klar, sie hatte es nicht nocheinmal zu wagen respektlos mit ihm umzugehen. Sie hatte wohl noch nicht gehört wie man hier den Abschaum exekutierte, zwar hatte Gurk noch nie ein Weib umgebracht, aber es gab für alles ein erstes Mal. Und behandelt wurden bei dem glatzköpfigen Urkma alle gleich, nunja nicht ganz, Shaks und Morras durften noch mit etwas mehr härte rechnen, aber all die übrigen Orks behandelte Gurk ganz ihrem Stand gemäss.
Und der von Proya war nicht gerade hoch, kein Clan, keine Armeezugehörigkeit, also weder Rang noch Namen. Der Veracht auf Mushga war also nicht fern und selbst wenn sie keine war, so wird es genug geben, die sie als solche abstempfeln.

"Wie gesagt, Proya Anuot, Clanlose, Ranglose" begann Gurk erneut und betonte ihr nichtvorhandener Rückhalt, was Rang, Name und Status betraf. "Es besteht der Verdacht, dass du dich der Prostitution widmest und damit nicht nur unehrenhaft handelst, sondern die schwachen Geister in der Myrtanischen Armee mit in den Dreck ziehst. Mushgas sind in Faring verboten, sie tragen nicht zur Kampfmoral bei, wie einige Orks denken, sondern lenken stattdessen vom Pflichtbewustsein ab. Als Verantwortlicher der Patroullien ist es meine Pflicht sicher zu stellen, dass meine Jungs Bestleistung bringen. Das heisst es würde mir Freude bereiten, dieses Dorf von Abschaum zu säubern."
die Einleitung Gurks war länger geworden als er geplant hatte.
"Ich habe in den letzten Tagen ein kontinuirlicher Leistungsabfall einer meiner Patroullien bemerkt. Die Patroullie des Satqua, bei dem du gewohnt hast, als er noch Patroullienführer des Regimentes war. Streitest du ab, Grund für seine schlechte Leistung zu sein?" begann er mit der ersten Frage.
Proya wollte in ihrer aufbrausenden Art gleich antworten, doch der Urkma hielt die schöne rothaarige Orkin mit einem Warnenden Finger vor dem Mund davon ab.
"Erst alle Fragen, dann erwarte ich Antworten!" meinte der Elitekrieger bestimmt.
"Es scheint, du hättest den Satqua nur dazu benutzt dir Unterschlupf zu verschaffen. Nach Berichten von Nachbarn, mit Befriedigung fleischlicher Gelüste als Gegenleistung. Streitest du dies ab?" formulierte er die zweite Frage, ehe er weiterfuhr.
"Hat dir der Satqua andere Gegenleistungen als Wohnraum erbracht? Entleere deinen Geldbeutel und lege jeglichen Wertgegenstände auf diese Tisch!" fuhr Gurk fort und wies auf den Tisch neben ihm.
"Was hat zur Auseinandersetzung geführt? Hast du dem Satqua verwehrt, was er von dir für seine Gunst erwartet hat?" neben Gurk formulierte ein Späher die Fragen auf ein Pergmant, es war selten, dass Gurk Prozesse protokollieren liess, aber dieser hatte zu viel öffentliches Aufsehen erregt, als dass er es sich erlauben konnte, die Mushga auf die Schnelle prügeln und anschliessend exekutieren zu lassen.
"Hast du den Beischlaf mit anderen jungeselligen Orks praktiziert? Wenn ja, hast du von ihnen Gegenleistungen dafür erhalten?" fragte der Unteroffizier weiter und kam schliesslich zum Schluss "Was sind deine Ziele und Absichten in Faring und was sind deine Zukunftspläne?"
Unter kratzendem Geräusch brachte der Späher gleich darauf die letzten orkischen Runen zu Pergament und reichte es der Orkfrau.
Gurk stand mit verschränkten Armen vor Proya, sie war sogar kleiner als der eher drahtige und nicht arg gross gewachsene Ork, wirkte aber auch neben dem in Elitekrieger gepackten Gurk noch schmaler als er.
"Deine Antworten...? er liess den letzten Teil, die Bezeichnung für Proya weg, zwar hätte er ihr gerne bei ihrem nächsten Wutanfall liebend gern die Kehle aufgeschlitzt, aber neben den Orks die das Schauspiel beobachtet hatten, hatte sich nun auch noch ein Offizier zum Prozess gesellt. Ein stinkiger von Kan, das mochte Gurk nicht, also galt es scheinbar korrekt zu handeln. Zum Glück hatte er das Protokoll.
by Brosh
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Old 11.12.2009, 17:45 Profil Beiträge suchen Zur Buddyliste hinzufügen   #289
Cork
Lehrling
 
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Männlich
 
Die Clans des Nordens im Forenrollenspiel
So hatte er sich Geldverdienen keinesfalls vorgestellt. Welch eine demütigende Arbeit das war. Tellerwaschen. So eine monotone, stupide Arbeit wurde ihm doch nicht gerecht. Aber immerhin ließ der Wirt ihn dafür umsonst in der Taverne leben. Zwar hatte Cork nur ein ziemlich kleinen Raum, im Keller der Taverne, den er sich auch noch mit einem anderen Gehilfen des Wirtes, Robin, teilen musste, doch es war besser als nichts. Außerdem bekam er eine kleine, tägliche Essenration gratis.

Gerade wieder einmal saß der Aufbrausende am Tellerschrubben. Heute war der Andrang in der Taverne äußerst groß und so hatte er auch jede Menge zu tun. Es wurden so schnell wieder neue Teller verlangt, dass der Götterhassende gar nicht hinterherkam und begann zu schlampen.

Ein kräftiger, schmerzender Klaps gegen den Hinterkopf und das Gebrüll des Wirtes:

"Du sollst nicht hier rumschlampen, du sollst schneller machen!"

sorgten dafür, dass der Jungspund sich enormst bemühte, gleichzeitig ordentlich zu arbeiten und trotzdem schnell zu sein. Doch dies war schier unmöglich. Es würde wohl noch ein langer Abend werden...
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Old 11.12.2009, 18:06 Profil Beiträge suchen Zur Buddyliste hinzufügen   #290
Proya Anuot
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Die Orks im Forenrollenspiel
Wie befohlen entledigte Proya sich ihres Ohrrings, packte aus ihrem Bündel die Kochutensilien aus und holte ihre mickrige Geldbörse heraus, die aus weniger bestand, als die Schlampen in Vengard für ihre Dienste bekamen. Dann widmete sie sich dem Gekrakel des Protokolliers und arbeitete die Fragen der Reihe nach ab, während sie ihre Wut über die erniedrigende Art, die sie über sich ergehen lassen musste, hinunterschluckte.

„Ich bin nicht für die Unfähigkeit der Truppen verantwortlich, selbst, wenn ich bei einem ihrer Abteilungsleiter einquartiert war. In unserer alten Heimat hätte es diese Sesshaftigkeit niemals gegeben! Sie wäre unser Tod gewesen und genau das war es, was diesen schändlichen Wurm so tief hat sinken lassen!“, spie sie die Worte aus, gefüllt mit Verachtung über den Zustand der Invasionäre.

Sie warf ihre Haare zurück und fletschte die Zähne, als sie die nächste Frage gelesen hatte.

„Meine Gründe, warum ich mit ihm geschlafen habe, oder ihm fleischliche Genugtuung verschafft habe wie Ihr“, sie sprach dieses Wort mit einem respektlosen Unterton aus, „es genannt hättet, würden euch niemals in den Sinn kommen. Ich habe bei ihm gewohnt ja, aber ich habe ihn weder dafür körperlich bezahlt, noch ihn ausgenutzt. Sogar gekocht habe ich für ihn! Urk!“, stieß sie den orkischen Fluch aus und schlug gegen ihre Töpfe, die laut schepperten.

„Und diese lächerliche Auseinandersetzung?“, fragte sie nach, als sie sich die nächste Frage vorgenommen hatte, „Die kam zustande, weil der Vorgesetzte dieses Satqua ihm anscheinend die Wahl gelassen hat, mich niederzuringen oder fortzuschicken. Und NIEMAND wird mich niederringen!“, rief sie und schaute bedrohlich in die Runde männlicher Orks, von denen ihr einige aufreizend auf ihre Rundungen starrten, obwohl gerade ein Prozess eben wegen ihrer Weiblichkeit gegen sie geführt wurde.

Idioten, dachte sie wütend.

„Und nein, es durfte mich sonst niemand flachlegen! Ihr mögt mich für eine Mushga“, sie spuckte dieses Wort förmlich aus, „halten, aber ich bin weder bei einem anderen Ork gewesen, noch war ich längere Zeit außerhalb der Unterkunft. Außerdem ist an meinem ach so prallen Geldbeutel zu sehen, dass ich nicht gerade reich bin, meint Ihr nicht auch?“

„Ihr sprecht von meinen Zielen und Absichten? Wisst ihr, ich war auf der Suche - auf der Suche nach Befreiung aus der Untätigkeit, die mich in meiner alten Heimat gefangen hielt. Und ich hatte gehofft, sie im Krieg zu finden. Ich kann weder kämpfen noch bin ich besonders kräftig, doch kochen kann ich, und eben dies hatte ich vor. Ich wollte unsere Armee versorgen, bis sie ganz Myrtana und alles darüber hinaus eingenommen hat. Doch was ich fand, war genau so viel Untätigkeit, wie daheim. Ich wollte mich ablenken, hatte kein Zuhause und Ruk’Dar war wirklich nett zu mir, auch wenn ich anfangs nachgeholfen habe“, gestand sie ihren Zuhörern, aber auch sich selbst ein.

Was nun aus ihr wurde, lag in Gurks Hand.

„Urk!“, fluchte Proya noch, ehe sie in Schweigen verfiel, den Blick jedoch nicht senkte.
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Old 11.12.2009, 18:14 Profil Beiträge suchen Zur Buddyliste hinzufügen   #291
Malganis
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Malganis vernrachte seinen Abend größten teils in der fast überfüllten Taverne,ein letztes mal wird er hier sein,bevor er zur Jagd aufbricht.Er beobachtete die Orks gegenüber die sich gegenseitig schubsen und schlagen aber sie standen dafür auch im einfluss des allgemeinbekannten Biers. Er beobachtete den Tellerwäscher eine Zeit lang. Irgendwas an ihn macht ihn für Malganis interessant,er wusste aber nicht warum. Er sah das er so schon viel zu tun hat und deswegen bestellt er nichts zu essen. Lange saß er schweigend da und trank ein glaß nach den anderen. Mitten in der Nacht legte der Tellerwäscher eine Pause ein weil nichts zu tun war. Malganis beobachtete ihn weiter. Was er tun sollte wusste er nicht. Vielleicht mit ihm reden? Er wusste es nicht

"Vielleicht wirst du ihn ja nochmal begegnen,du musst deinen Pflichten nachgehen".

Dachte Malganis mürrisch.Er ging langsam aus der Taverne und dann richtung Mine. Es war schon dunkel und Kalt draußen und der Wind bläßt leise um die Häuser und Bäume. Die Vögel verstummten langsam. Die Nacht war schon halb vorbei aber das hielt Malganis nicht davon ab nachzugucken ob alles noch da ist wo es hingehörte. Viel hatte er nicht,aber zumindest besser als nichts zu besitzen.

Es war alles noch da. Malganis zog schnell seine saubere Lederrüstung an da bald die Jagd stattfand.Er musste dort gut gerüstet sein denn man wird nicht auf scavenger oder goblin jagd gehen,sondern man wird einen Troll und andere abscheuliche wesen bekämpfen müssen.
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Old 11.12.2009, 18:22 Profil Beiträge suchen Zur Buddyliste hinzufügen   #292
Die Schamanen
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Die Orks im Forenrollenspiel
Tempel des Schöpfers

Rugak der Blinde saß vor dem Altar des Schöpfers im Schneidersitz und nahm mit einer ruhigen Bewegung das schwarze Band ab, dass seine leeren Augenhöhlen verdeckte. Einen einzigen, kurzen Moment sah er noch einmal den gezackten Dolch des Menschen, der ihm beide Augen genommen hatte, die damals für ihre unnatürlich blaue Farbe berühmt gewesen waren.
»Die Zeit fließt unablässig«, murmelte der Schamane, »Sie ist ein unaufhaltsamer Strom. Wechselhaft. Mal ein reißender Fluss. Mal ein kleiner Bach, der sich Jahrzehnt für Jahrzehnt durch die Landschaft kämpft.«
Ein Seufzen kam dem blinden Schamanen über die Lippen, als er sich erhob und eine tiefe Verbeugung vor dem Altar tat. Der Schöpfer hatte ihm zwar auf seinen wirren, für die Sterblichen unverständlichen Wegen das Augenlicht genommen, dafür aber mit einem Gehör gesegnet, dass dem eines Wolfes gleichkam.
Dann kam es. Einen Moment, vielleicht zehn Sekunden. Die perfekte Schwärze des nicht vorhandenen Blickes Rugaks schwankte, was seinen Grund darin hatte, dass der Schamane selbst schwankte. Er fiel, landete und fing sich geschickt ab. Etwas klirrte. Metallen. Einer der alten, güldenen Kelche auf dem Heiligtum Beliars.
Was war das?, fragte sich der Ork, als er sich umständlich erhob und sein ShaBaNakk zu sich schweben ließ. Sein Griff schloss sich fest um das Holz, dass einem der uralten Bäume der Orkheimat entstammte.
»War dies ein Zeichen des Schöpfers?«, murmelte der Blinde leise in die Stille und Schwärze der Welt des Tempels hinein. Niemand antwortete. Auch nicht der Schöpfer. Dann einige Rufe vom Burgplatz. Fragen, ob jemand das auch gespürt hätte, dieses sekundenlange Zucken der Erde. Fragen, ob es allen gut ging, dass jemand Kan Bescheid geben musste.
»Was verlangst du, Schöpfer?«

Lugdrub
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Old 11.12.2009, 19:28 Profil Beiträge suchen Zur Buddyliste hinzufügen   #293
Die Eliteorks
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Die Orks im Forenrollenspiel
Recht hatte sie, dieses rumgegammel tat der Truppe alles andere als gut, aber was konnte er dagegen tun? Sie hatten Pflichten zu erfüllen, Kan gegenüber, wenn sie dies nicht täten, wären sie schon lange ähnlich am Ende wie der Shak-Clan, Führungslos. Wobei waren sie das vieleicht nicht bereits?
Gurk verdrängte den Gedanken, daran, dass Brosh vieleicht genauso wie Nug Na Shak verschollen sein könnte. Brosh wusste sich zu wehren und würde sie hier nicht im Stich lasssen. Nein Brosh dar Urkma, dem konnte nichts geschehen, ausserdem dem Schöpfer gab es keinen Meister für seinen Kriegshäuptling.
Trotzdem änderte dies nichts an der Tatsache, dass sie sich ihre Unterkunft erschlafen hatte. Sie schien aber auch andere dinge für den Satqua getan zu haben, was weniger für eine Mushga sprach. Und sofern sie die Wahrheit sprach war er der einzige der ran durfte.
Gurk mochte den Tonfall des Weibes zwar nicht, aber ihre ruppige Sprache gefiel ihm und am liebsten hätte er ihr inderselben geantwortet, aber es waren zu viele Orks anwesend und dieser Kanspeichellecker störte.
Ihr leerer Geldbeutel und mikriger Besitz sprach ebenfalls für sie, auch die Tatsache, dass der Krieger den Gurk losgeschickt hatte um die Wohnung Ruk'Dars sowie den Besitz den er abgegeben hatte zu untersuchen, nichts auffälliges gefunden hatte, entlastete sie.
"Es scheint du sprichst die Wahrheit. Zumindest was deine eigenen Taten betrifft, ob du willst oder nicht. Du musst auch den Folgen deiner Taten in die Augen schauen. Gerade da du bewusst in Kriegsgebiet aufgebrochen bist, solltest du dir langsam bewusst werden, was es hiess in einer Armee zu dienen, als Soldat oder Zvilist ist nebensächlich. In Faring gibt es kaum Familien, in Faring gibt es nur die nötigen Zivilisten und die dienen alle der Armee. Hier hat jede Tat Folgen für die anderen. Und damit du das nicht vergisst wirst du für dein fahrlässiges und undurchdachtes Handeln bestraft. Ich sehe aber keinen Grund dich als Mushga zu exekutieren, zumal wir in Anbetracht der Beweislage und dem Umstand dass du mich vor einem Satqua als Gruppenführer bewahrt hast, den Beischlaf ohne vorher das Ritual des Niederringens vollbracht zu haben als Ausrutscher vermerken." sprach Gurk zuerst die Begründung für sein Urteil, diesse folgte schliesslich "Proya Anuot, Clanlos, Ranglos, Zivilistin, du wirst hiermit zu 50 Stockhieben am Pranger verurteilt!" sprach er kalt. Doch dann fügte er an: "und damit du nicht auf die Idee kommst, andere krumme Dinge zu drehen um dein Lebensunterhalt zu sichern, wirst du dich erstmal in der Küche des Turm zum Pass verpflichten. Die Krieger dort haben Hunger und der Stosstrupp sollte Zeitgleich mit dem Wachwechsel um Mitternacht eintreffen. Sie erwarten ein warmes Mahl und lassen bei Unzufriedenheit keine Milde walten. Und im Gegensatz zu dem Sauhaufen an untätigen und schaulustigen Orks" Gurk herrschte damit alle herumstehenden Orks an, "haben sie es sich verdient und würden dich eher zerfleischen als einen Gedanken an deine Kurven zu verschwenden." endete der Unteroffizier, worauf sich alle niederrangingen grummelnd aus dem Staub machten. Kans Offizier und einige höherrangigen Schaulustigen schienen sich aber die Prügel nicht entgehen lassen zu wollen. Vor solchen Pennern machte es keinen Spass jemanden zu Bestrafen, schon gar nicht die kleine rothaarige. An sich war sie nur naiv und nun da sie im Turm der Urkmas arbeiten würde, erlebte sie nicht nur die Krieger die täglich draussen arbeiteten, sondern würde auch recht schnell erfahren was es für Konsequenzen hatte, wenn man sich quer stellte oder auf dumme Ideen kam.
"Gib Rufkar bescheid, der alte wird seinen Spass haben, wieder mal jemanden Öffentlich zu prügeln." meinte Gurk dann zu einem Krieger neben ihm, setzte seine persönliche Rune und die Urkmarune auf das Protokoll und bewegte sich Richtung Galgenplatz, wo auch die Pranger standen.
Den plötzlichen Ruck der durch die Erde fuhr, bemerkte der Elitekrieger kaum, er hielt es für Einbildung, da er sich in letzer Zeit zu viel Denkarbeit unterzogen hatte, er musste unbedingt mit dem nächsten Stosstrupp der Urkmas mit, egal was Ur'Gosh und Gorgatsuk dazu meinten, er konnte einfach nicht mehr, mit diesem Sauhaufen im Dorf.
by Brosh

Last edited by Brosh dar Urkma; 11.12.2009 at 19:50.
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Old 11.12.2009, 21:27 Profil Beiträge suchen Zur Buddyliste hinzufügen   #294
Proya Anuot
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Die Orks im Forenrollenspiel
Die Wache, die sie schon vor Gurk gebracht hatte, geleitete sie nun auch zum Galgenplatz, berücksichtigte aber, dass sie sich freiwillig abführen ließ. Proya wusste, dass sie einen Fehler gemacht hatte, aber sie sah ihn nicht darin, dass sie mit Ruk’Dar geschlafen hatte, sondern darin, dass sie sich dabei hatte erwischen lassen. Das nächste Mal würde sie mehr Vorsicht walten lassen, und die Schläge, die ihr gleich widerfahren würden, würden sie jedes Mal daran erinnern, was geschah wenn sie es nicht beherzigen würde. Sicherlich würde das nächste Mal zu ihrem Tod führen.
Sie näherten sich dem Galgenplatz und einige der Schaulustigen, die mitbekommen hatten, dass ihr bald die Strafe auferlegt werden würd, hatten anscheinend geplaudert, denn der Platz war voll. Sie sah Sklaven, einfachgekleidete Orks, gerüstete Orks, waffenbewehrte Morras und sie meinte sogar einen weißgewandeten Ork gesehen zu haben.
Doch all das blendete sie aus, als sie sah, dass auf dem Podest, wo auch der Pranger stand, ein abgrundtief hässlicher Grünling stand. Sein Rücken war gebeugt und seine Visage übertraf an Hässlichkeit selbst noch die von Gurk. Er deutete wortlos auf den hölzernen Pranger, der offen stand und Platz für Kopf und Arme bot. Zunächst stellte sie sich stur, blickte den Folterknecht nur herablassend an und fletschte bedrohlich die Zähne, doch er hob drohend den Rohrstock und der Krieger, der noch immer hinter ihr stand, gab ihr einen Stoß, der sie stolpern ließ. Aus der Menge kamen zustimmende Rufe und Gelächter, während der Folterknecht noch einmal auf den Pranger deutete und drohend knurrte.

„Gut…“, sagte sie nur und beugte sich über das hölzerne Foltergerät.

Mehrere männliche Stimmen drangen aus der Menge, die hinter ihr stand, was sie darauf zurückführte, dass ihr Hintern nun gut zur Geltung kam.

Widerlich, wie sich diese notgeilen Böcke an so einer Situation aufgeilen, dachte sie verabscheuend.

Die obere Hälfte des Prangers wurde umgeklappt und das Schloss schnappte laut zu. Es wirkte gut instand gehalten, so als würde der Verantwortliche gewissenhaft Arbeiten.

„Sei bereit oder sei es nicht Mushga, du wirst nun Schmerzen spüren!“, knurrte der Hässliche.

Das Blut pulsierte in ihren Adern, es fühlte sich an, als würde es kochen. Zorn stieg in ihr auf.

„Nenn mich nicht Mushga, du dreckiger Gnaka!“, presste sie durch die Lippen, damit den umstehenden Wachen ihre Wortwahl entging.

Kurz darauf stieß sie einen Schrei aus, als der erste Schlag ihren Rücken traf. Einige johlten, andere verzogen das Gesicht, die vor ihr standen. Gurk blickte nur ausdrucklos in ihr Gesicht.

Sie hatte die Schläge überstanden. Ihr Rücken war aufgerissen und ihre Lippe blutig, da sie sie unbewusst aufgebissen hatte. Ein Krieger aus Gurks engster Truppe brachte sie derweil zum Turm am Pass, wo sie ihrer neuen Aufgabe würde nachgehen müssen. Eine Küche gab es dort und genug Töpfe, um den kompletten Stoßtrupp, inklusive der Wachmannschaft zu versorgen. Natürlich würde sie nicht komplett allein dafür sorgen müssen, dass sie versorgt werden. Sie würde einer kleinen Küchenmannschaft unter die Arme greifen. Und wehe dort würde ein Morra sein…
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Old 11.12.2009, 21:54 Profil Beiträge suchen Zur Buddyliste hinzufügen   #295
Die Eliteorks
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Die Orks im Forenrollenspiel
Ausdruckslos hatte er das Geschehen beobachtet. Ausdruckslos? Nunja, die Schläge für Proya schon, sie bewegten nicht die kleinste Emotion im Elitekrieger, er fand es weder speziell noch hatte er je Mitgefühl mit Straffälligen verspürt.
Doch eines bewegte ihn. Die Menge, es waren nicht nur die üblichen Schaulustigen die der Gewalt wegen hier waren. Gegen die hatte Gurk nichts, sie gehörten zur orkischen Gemeinschaft wie Fleisch in den Magen, aber die Gaffer, die notgeilen, die störten Gurk. Elender Sauhaufen, kannten die keine Disziplin? Man meldete sich zur Armee um dem Weibespack abzuschwören, um für das Imperium oder seinen Clan zu kämpfen, sicher nicht um Frischlinge in die Welt zu setzen. Und wenn sie nicht mitkämpften oder ihrem Handwerk nachgingen hatten die Weiber keinen anderen Zweck als für Nachwuchs zu sorgen.
Der Beischlaf mit einem orkischen Weib stand sowieso dem Blutrausch im Kampf in jeglicher Hinsicht um mehr als die grösste Distanz die Gurk kannte, nach. Er hatte den Fehler nur einmal begangen mit einem jungen Weib ins Bett zu hüpfen, er war jung und dumm.
Die Armee hatte ihm gezeigt, was der wahre Sinn des Lebens war und Brosh hatte ihm den Weg gezeigt ihn möglichst gut zu erfüllen. Gurk wollte nur eines soviele Ehrvolle Kämpfe wie möglich zu überstehen, ehe er jungen Blutes auf dem Schlachtfeld sterben würde. Sein Platz an des Schöpfers Tafel war ihm bereits sicher, so war seine Überzeugung, aber der Platz daran war noch zu weit vom grossen Schöpfer entfernt. Und auch wenn er es nie so nahe wie Brosh oder gar Ruk'Kar an dessen Seite schaffen würde, so galt es die gemeinen Orks weit abzuhängen.
Ja die gemeinen Orks, dieser Abschaum, diese Speichllecker, diese Schleimbeutel von Kan, dieser elende Wurm.
Gurk begann, innerlich zu brodeln und war der Überzeung, dass ein Amoklauf hier auf dem Platz seine Stellung an der grossen Tafel um Meilen voranbringen würde.
Bloss müsste er sich dann mit dem Platz den er daraufhin bekam zufrieden geben.
So blieb er schweigend stehen bis der letzte Schaulustige den Platz verlassen hatte. Nur noch der Henkersknecht der das Blut von den wichtigen Stellen putzte und ein langsam wegschlurfender Rufkar waren noch da, als Gurk einen zornerfüllten Schrei rausliess, auch wenn es nicht ihm galt, so hätte sich der Mond in diesem Moment wohl am liebsten verdrückt. Purer Hass lag in diesem Schall. Hass der nach Blut lechzte.
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Old 13.12.2009, 09:37 Profil Beiträge suchen Zur Buddyliste hinzufügen   #296
Great Khali
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Es war ruhig in Faring geworden, eine Ruhe, die mit einer Angespannheit und dem langsam einsetzenden Winter einher ging. Die Gassen waren verschneit und glatt, doch auf den Dächern der Häuser lag kein Schnee. Ein Erdstoß hatte die Dächer von der weißen Masse befreit. Es waren sogar schon Gerüchte von Lawinen bis an das Ohr des hünenhaften Söldners gedrungen, das sollte schon etwas heißen. Die Orks waren jedenfalls auch vorsichtiger geworden und patroullierten häufiger durch die Stadt.

Für Khali und Ranjin war der Schnee vorübergehend eine richtige Abwechslung. Sie hatten sich sofort zum Schneeschippen und Streuen gemeldet, eine oft verhasste Arbeit, die dem Hünen aber wesentlich mehr Freude bereitete, als in einer kalten Schmiede zu hocken, in der kein Kunde vorbeikam und die somit auch nicht beheizt war. Ne, hier beim Schneeschippen konnte er sich wenigstens fit halten und tat auch etwas für die Gemeinschaft. Sein Ruf bei den Grünhäuten schien sich zumindest langsam wieder zu stabilisieren. Nach dem Sieg in der Arena vor einigen Tagen gegen einen der Orks hatte er ja schon das Schlimmste vermutet. Doch es zeigte sich, dass diese Biester zwar grausam waren, aber einen guten Kämpfer an ihrer Front nicht verabscheuten. Sie stellten ihn vor die Wahl: Eine neue Waffe, eine Kiste Schnaps, einen Sack Gold oder den Sklaven Ranjin. Khali hatte Ranjin befreit. Der Bursche hatte ihm schließlich sein Leben gerettet und jetzt würde der Hüne ihn zu einem stattlichen Burschen aufpeppeln. Er arbeitete fleißig mit, holte Eimer mit Streugut und verteilte sie auf den Straßen.

Ja, der Winter war wieder gekommen. Khali musste seufzen und an seinen letzten Winter unter der Knechtschaft Joes und des Bauern denken. Ein Jahr war vergangen, viele Geschichten gab es zu erzählen. Alles in allem war er ganz zufrieden mit dem Weg, den er gegangen war, auch wenn dieser oft mehr als holprig war...
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Old 14.12.2009, 19:18 Profil Beiträge suchen Zur Buddyliste hinzufügen   #297
Proya Anuot
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Die Orks im Forenrollenspiel
Die Arbeit in der Küche im Turm der Urkmas war überraschend angenehm, dafür, dass dieser Posten einer Strafversetzung gefolgt war. Die kleine Küchenmannschaft war ein munterer Haufen, der nicht an Untätigkeit zugrunde ging und Proya hatte sich unter den vier Männern und der alten Köchin eingelebt. Sie fungierten als Einheit, wenn es darum ging, die Soldaten, welche auf Streifzügen waren oder Vorstoßversuche gewagt hatten, zurückkehrten und ein anständiges Mahl erwarteten, zu versorgen. Meistens gab es kräftige Fleischportionen und zwar in rauen Mengen, welche täglich von den Jägern hergebracht wurden.
Die Küche im Turm besaß beinahe alles, was das Herz einer Köchin begehrte – außer vielleicht einem ansprechenden Küchengehilfen, der ihr den zwar nicht schlechten, aber auch nicht besonders ästethischen Anblick ihrer Mitarbeiter versüßte. So könnte sie ihrer schmerzenden Seele auch des nachts Abhilfe schaffen. Denn immer, wenn sie sich schlafen legte, schien ihr Leid erneut auszubrechen und immer konnte sie sich nur fragen: Warum ich?
Beinahe hätte ich einen der Orks aus ihrer Truppe verführt, hätten ihre Alarmglocken nicht reagiert und ihr signalisiert, dass sie sich in diesem Turm befand, eben weil sie sich von ihrem Schmerz hatte ablenken wollen und das dümmste, was sie machen konnte, eben diese Straftat im symbolischen Gefängnis zu wiederholen. Womöglich waren diese Orks, die sich hier aufhielten so loyal, dass sie direkt zu ihrem Herrn rennen würden, sollte sie etwas Verbotenes tun oder auch nur vorhaben.

Konzentriert zerhackte die junge Orkin gerade ein halbes Wollbison, welches mit der letzten Fleischlieferung angekommen war und erhitzte nebenbei bereits eine riesige Pfanne, damit sie die Koteletts sofort im heißen Fett braten konnte – blutig, wie es die meisten Krieger bevorzugten.
Die Arbeit machte ihr Spaß, immerhin war es ihre Leidenschaft, doch fragte sie sich trotzdem, wann sie wieder gehen konnte. Denn hier konnte sie nichts für den Krieg tun, außer kleinere Truppen versorgen, doch sie wollte Handfesteres leisten. Das hatte sie sich fest vorgenommen und sie war selbstsicher genug, zu glauben, dass sich ihr die Möglichkeiten geben würden, die sie nutzen musste, um dem Volk der Orks seinen alten, unerschütterlichen Stolz und seinen ausgeprägten Sinn für Ehre wiederzugeben.
Und vor allem konnte sie diese gespielte Unterwürfigkeit der anderen Köche gegenüber den Elitekriegern und Offizieren nicht ausstehen. Sie war eine Orkin, verdammt noch mal, und ihr Wortschatz bestand nicht aus „Ihr“, „Euch“ oder „Wie Ihr wünscht“. Jedes Mal, wenn sie gezwungen war, diese Wortwahl zu treffen, hätte sie sich am liebsten die Zunge aus dem Mund gerissen und nie wieder einen Ton gesagt, nur um zu verhindern, dass sie durch eine Sprache, die sie noch ihre eigene nennen konnte, sich immer mehr einem Morra anglich. Sie wollte mit jedem sprechen, wie sie es im hohen Norden auch getan hatte, wo ihre hässliche Stimme – das einzig Hässliche an ihr – als kräftig und befehlsgewohnt gegolten hatte. Was wusste dieser Gurk schon über ihre Vergangenheit als Tochter eines Klanhäuptlings? Nichts, er hatte sie mit seinen Bezeichnungen auf das Niveau eines Niemand degradiert, ohne zu wissen, was es für sie bedeutete. Aber gut, dann würde sie halt von Null anfangen und ihm zeigen, dass sie mehr konnte, als er ihr je zutrauen würde. Der Schöpfer würde sie in seinem engsten Kreis aufnehmen, wenn sie ihr Leben gelebt hatte.
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Old 19.12.2009, 15:52 Profil Beiträge suchen Zur Buddyliste hinzufügen   #298
Lugdrub
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Die Orks im Forenrollenspiel
Tempel des Schöpfers

Einen Moment flammte die aus Marmor gefertigte Dunkelheit des Tempel des Schöpfers in Faring kurz blau auf, ehe sie wieder in das gewohnte, stille Schwarz gehüllt wurde. Ein einzelner Ork, leicht verschwitzt und mit von Schnee bedeckten, pechschwarzen Haaren stand da und schaute auf einen anderen Ork herab, der vor dem Altar betete.
»Beim Schöpfer ...«, murmelte der alte Grabak und sah zu Lugdrub auf.
»Grash-Grabak, ich bin es. Lugdrub. Meister, ich komme gerade aus Nordmar.«
»Natürlich, Frischling, natürlich. Ich habe nur seit Jahren keine Geistwanderung mehr gesehen. Erstaunlich, wie talentiert die Jugend ist ...«, murmelte der uralte Schamane und erhob sich. Er war klein, stützte sich auf einen knorrigen Gehstock. Er lächelte Lugdrub zahnlos an. »Der Nef'Khaz ... ist besiegt? Wo ist das Horn? Hast du es?«
»Nein, Meister, Brosh dar Urkma und Meister Kushluk haben es bei sich. Sie kommen bald mit den Jägern zurück. Würdet ihr dies Grash-Varrag-Kallash mitteilen?«, fragte der Ork. Grabak nickte.
»Gerne«, sprach der Alchemist und trat zur Seite, verschwand aus dem Tempel und machte sich langsam aber sicher auf den Weg zu Kallash. Lugdrub - nun wieder alleine im Tempel - seufzte erleichtert. Er hatte Angst bei dieser Art der Bewegung gehabt. Aber es war erfolgreich gewesen. Als er sich gemächlich Richtung Ausgang machte, hörte er aus dem Dorf schon die gewohnte Geräuschkulisse. Orks, Menschen, Tiere. Faring wie es leibte und lebte.
»Wieder zurück ...«
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Old 21.12.2009, 14:35 Profil Beiträge suchen Zur Buddyliste hinzufügen   #299
Die Orks
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Die Orks im Forenrollenspiel
»Los, ihr Hunde, arbeitet weiter!«
Die Peitsche knallte, riss eine Wunde in der Schulter eines dünnen, gebrechlichen Menschen und ließ ihn aufheulen. Mogak lachte böse und war im Begriff erneut auszuholen, als ihn die Pranke seines Vorgesetzten Brak daran hinderte. Dieser funkelte den Aufseher böse an, entriss ihm mit der freien Pranke die Peitsche.
»Ich sag's dir zum letzten Mal, Orak. Lass die Sklaven in Ruhe arbeiten. Deinen Folterwahn lass meinetwegen an Tieren oder Leuten aus, die so groß wie du sind. Aber wenn hier Sklaven draufgehen, nur weil du mal wieder deine Lust befriedigen willst, is' mein Kopf ab. Kapiert, du räudiger Hund?«, knurrte Brak bedrohlich und zog die Lefzen hoch, entblößte seine Reißzähne. Mogak schnaubte. Er schritt wortlos von dannen, nicht ohne jedoch seinen Vorgesetzten kräftig anzurempeln. Dieser besann sich auf seine gute Erziehung.
»Du und du da, ihr kümmert euch um euren Kumpel.«
Mehr sagte er nicht. Oder eher: Er kam nicht dazu mehr zu sagen. Die Konturen verwuschen langsam, als hätte jemand über ein sauber gemaltes Bild Wasser geschüttet und die Linien würden zerlaufen. Ein Dröhnen war zu hören, dass von der sich bewegenden Erde kam, von einem Stoß im Mächtigsten der Elemente. Stützbalken knarrten, knirschte und ächzten. Rufe hallten durch die Stollen, Schreie, Peitschenhiebe.
»Ruhe, ihr Hurensöhne!«, schrie ein Aufseher.
»Auf die Plätze, Morras!«, rief ein anderer.
Dann war es vorbei, so plötzlich wie es angefangen hatte. Brak, der zu Boden gegangen war, stand langsam und etwas wackelig auf den Beinen auf. Ohne abzuwarten rannte er in Richtung des Minenausganges, ebenso wie viele andere Aufseher, menschlich wie orkisch. Vor der Mine und auch auf dem Hauptplatz des Dorfes hatten sich die Bewohner Farings gesammelt.
Brak sah sich um. Es war nur ein recht harmloses Beben gewesen, wenn es bei etwas solch mächtigem wie der Erde ein 'harmlos' gab. Den Hängen über Faring sah man deutlich an, dass die Erdkräfte dort schlimmer gewütet hatten. Eine Menge Bäume hatten den Stößen nicht standgehalten, waren entwurzelt als hätte ein Sturm getobt. Manche Gesteinsbrocken hatten sich gelöst - klein wie groß - und waren ins Tal und Dorf niedergegangen. Einige Hütten wiesen schwere Beschädigungen auf. Löcher in den Dächern bei den einen, ein eingeknickter Stützbalken samt nachgestürztem Strohdach bei den anderen. Irgendwo rumpelte und dröhnte es gefährlich, als wäre etwas eingestürzt.
»Ist jemand verletzt?«
»Was - beim Schöpfer! - war das?!«
»Bring' mal einer ne' Trage her, Gregor hat's Bein zertrümmert!«
»Vielleicht ein Zeichen des Schöpfers?«, fragte ein Orkwachsoldat neben Brak und schaute ihn an. Dieser hob die Schultern.
»Beschiss'ne Zeiten sind das. Wenn das nicht ein Wink unseres Herren war, weiß ich auch nicht.«

Lugdrub
Die Orks is offline    
Old 22.12.2009, 16:45 Profil Beiträge suchen Zur Buddyliste hinzufügen   #300
Lugdrub
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Männlich
 
Die Orks im Forenrollenspiel
Satt trat der Lehrling aus der Taverne und streckte gähnend die Arme aus. Gemächlich rieselte der Schnee auf das Dorf hinab, welches sich daran gemacht hatte, die Schäden des Beben zu beheben. Überall wurde mit orkischer Pranke und menschlicher Hand gearbeitet und geschuftet. Eine Art zufriedenes Lächeln huschte über die Züge des Orkes, während er an der Mine vorbei ging.
Da passierte es.
Ein knirschendes Geräusch von wenigen Sekunden, gerade ein paar Wimpernschläge lang, erfüllte vollends die Luft. Dann - gerade als Lugdrub wieder einen Fuß auf den Boden setzen wollten - verschwammen die Konturen. Dieses Rütteln und Schütteln der Erde war mächtiger als das vorangegangene. Die schrillen Töne zerspringender Glas- und Tongefäße in den Hütten des Dorfes waren zu hören, ebenso das ächzende Knacken von Holzbalken und -stützen. Gerade als Lugdrub zu den Zinnen der Burg hoch sah, sah er, wie diese sich schüttelten als würde ein Riese daran ziehen und versuchen sie mit bloßer Gewalt zu zerreißen. Das Knirschen der Steine der Burg, des Bodens und der umgebenden Berge war ohrenbetäubend.
Ein Poltern.
Schreie.
Links vom Ork schoss eine Staubwolke aus einer Öffnung und verdunkelte alsbald den ganzen Dorfplatz. Die entsetzliche Erkenntnis ergriff sofort Besitz von Lug. Irgendwo brach Holz, fielen Hütten ein.
Dann kamen die Schrecken von Oben.
Aus den Hängen über Faring lösten sich Gesteinsbrocken und purzelten offensichtlich mühelos hinab. Im freien Fall legten sie unerhört an Geschwindigkeit zu und schlugen mit tödlicher Wucht im Dorf und auch der Burg ein. Einer der Türme der Zinnen wurde getroffen. Backsteine flogen durch die Luft, ebenso Orks und Menschen. Andere Brocken - teilweise so groß wie ein Troll - trafen auf Häuser im Dorf und zerrissen diese mühelos.

Mit Tränen in den Augen sah der stolze Ork zum Turm des Urkma-Clans hinauf, sah vor dem inneren Auge schon das Bild der vollkommenen Zerstörung über das Bollwerk kommen. Doch es hielt. Es repräsentierte die Stärke der Orks. Ein Zeichen der Hoffnung zwischen diesem unwiderlegbaren Zeichen des Unterganges?

Chaos herrschte in Faring. Tote, Verletzte, unglaubliche Schäden.
»Das ist nicht normal«, murmelte der Lehrling, »Das ist der Zorn des Schöpfers. Er hat sich abgewandt ... Er schickt uns den Tod! Der Schöpfer schickt uns den Tod, weil wir ihn erzürnt und verraten haben!«
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