View Full Version : [Autor] Franz Kafka
Tawarien
11.10.2005, 17:25
Was haltet ihr von Franz Kafka?
Wir haben vor ner Weile "Der Process" in der Schule gelesen, am Anfang hat ich nicht wirklich Lust drauf aber je mehr ich gelesen hab, desdo besser hats mir gefallen!
Vor der Arbeit haben wir auch die Rezeptionsgeschichte und Kafkas Leben an sich durchgekaut und auch das Buch selbst rauf und runter interpretiert, war wirklich sau interessant!
Ich hab vor, noch mehr zu lesen, vor allem die Strafkolonie interesiert mich.
Was haltet ihr von Kafka als Mensch/Autor und von seinen Werken?
Was habt ihr gelesen/wollt ihr lesen oder warum wollt ihr von ihm nix lesen?
Kafka ist meiner Meinung nach einer der besten Autoren den es in der jüngeren Geschichte gab. Vor allem wenn man seine Geschichten etc zu interpretieren weiß und sich damit auch einigermaßen identifizieren kann.
Vor allem seine Kurzgeschichten waren immer sehr lehrsam, beispielsweise "vor dem gesetz" oder "die nachricht des kaisers" (hieß das so?). Rein schulisch betrachtet konnte man auch immer bei Erwähnung seines Vaters gute Noten einziehen;) ,auch wenn hinter seinen Zeilen mehr steht als nur die leidige Vater-Sohn-Beziehung.
Beispielsweise war der Film, der vor zehn Jahren oder so mit Jeremy Irons sehr aufschlussreich über seinen Geist. War er nun ein "fehlgeleiteter Irrer" oder ein geistiges Genie?
Mich war er auf jeden fall zweiteres.
Algernon
11.10.2005, 18:40
das einzige buch, was ich von ihm bisher gelesen hab, ist "das schloss". auch wenn ich den allgemeinen interpretationskanon nicht kenne, aber meiner meinung ist das die beste bürokratiesatire überhaupt. tristesse hin oder her; man halte sich einfach die situation vor augen: k. kommt in dieses dorf, weiß nicht, wer ihn engagiert hat und keiner kann ihm darüber auskunft geben. das dorf selbst scheint nicht allzu groß zu sein, wird aber von einem schlossherrn mit einem heer von bürokraten administriert, die sich für die personifizierte kompetenz halten. vielleicht liegt's an meinem seltsamen sinn für humor, aber die meiste zeit musste ich grinsen, als ich das buch gelesen hab.
Tawarien
11.10.2005, 20:10
Genau, "Vor dem Gesetz" hab ich auch gelesen, grad fällts mir wieder ein!
An dieser Kurzgeschichte, die ja auch im Process vorkommt, kann man wirklich erkennen, wie Kafkas Stil war. Der Text is glaub ich grad ma 1 1/2 Din A 4 Seiten lang, aber man kann einfach 50 mal so viel reininterpretieren, da gibt es wirklich sehr viele Möglichkeiten und alles belegbar am Text.
Was noch bemerkenswert war, ist dass Kafka einfach schrieb, fast ohne Überarbeitung etc. deswegen sind auch seine Briefe, die er geschrieben hat (an Vater und Schwerster(n?)) recht interesant.
Ich hab sogar vor ca. 4 Monaten den Balkon gesehen, auf den er damals von seinem Vater verbannt worden war :D (dazu muss man nen bestimmten Brief gelesen haben ;) )
Und die Atmosphäre in den Geschichten/Romanen ist immer schön kafkaesk ^^
Für mich ist Kafka einfach so eine Art Genie. Ich gebe zu, noch nicht sonderlich viel von ihm gelesen zu haben, aber das, was ich gelesen habe, ist wirklich genial und hat mir sehr gefallen.
Als ich "Heimkehr", eine ziemlich kurze Kurzgeschichte ^^, gelesen habe, war ich gleich irgendwie beeindruckt. Ich wusste zwar vorher schon, dass es Kafka gab, aber diese Geschichte war das erste Mal, dass ich etwas von ihm überhaupt zu Gesicht bekommen habe. Diese Stimmung ist einfach toll; und die Geschichte selbst gibt dermaßen viel her, dass ich stundenlang darüber nachdenken könnte. ^^
Das einzig Längere, was ich gelesen habe, war "Die Verwandlung", was ja auch ziemlich bekannt sein müsste. Und auch von diesem Werk war ich irgendwie begeistert. Die kurze Leidensgeschichte des armen Gregors ist einfach fesselnd und sagt auch wieder eine ganze Menge aus.
Mir gefällt bei Kafka einfach diese Verrücktheit und dieser Surrealismus, gepaart mit einem tieferen Sinn. Oder so ähnlich. Vielleicht bin ich ja auch selber ein wenig bekloppt, weswegen mir Kafka so gefällt. ^^
Leider ist er ja ziemlich früh gestorben, mit 40 glaube ich, aber so geniale Köpfe sterben wohl meistens früh. Vierzig Jahre hätte der gute Kafka schon noch drauflegen können, dann hätten wir jetzt noch viel mehr großartigen Lesestoff. ^^ Aber man kann ja leider nicht alles haben...
Nachtschatten
22.10.2005, 20:07
Kafka gehört auch zu meinen Lieblingsschriftstellern.
Bisher habe ich Amerkia, Die Verwandlung, Heimkehr, Vor dem Gesetz und noch einige Kurzgeschichten gelesen, deren Namen ich jetzt nicht auswendig weiß.
Ich mag an seinen Geschichten, dass man (bzw der Hauptcharakter der jeweiligen Geschichte) oft völlig unvermittelt und Situationen verstetzt wird, die man wirklich nicht erwarten würde und die einen oft zunächst ziemlich verwirren, was aber viel Raum für eigene Gedanken lässt.
Ich persönlich mag seine Bücher also sehr sehr gerne :)
Bei Kafka bin ich in einem echten Zwiespalt.
Kennt einer von euch die Kurzgeschichte "Auf der Galerie"? Die Geschichte war irrelang, wurde aber in zwei (!) Sätzen abgewickelt. Grauenhaft, auch wenn die botschaft interessant war.
Ich mag allerdings "Heimkehr" und "Eine kaiserliche Botschaft", wobei "Der Steuermann" (nebenbei bemerkt ist es nicht sehr hilfreich, wenn man die Geschichte in der Klausur hat und dabei immer an Rammsteins "Seemann" denken muss^^) am besten gefallen hat.
Grund dafür, dass ich Kafka mag ist mit Sicherheit das Expressionistische Gedankengut - also Kritik an dem INNEREN Zustand des Menschen-, welches sich meist ähnlich wie seine biografischen Daten in seinen Werken widerspiegelt und mich im Falle des Steuermanns doch recht nachdenklich gestimmt hat. Kennt ihr die Kurzgeschichte?
Viele begründen ihre ablehnenden Haltung (zumindest aus meinem Freundeskreis ) mit Bollnows Aufsatz zur Frage "Was ist Weisheit"? Dieser fordert, dass man die Dinge von "einer höheren Warte" betrachtet, also Objekitivität in den Werken eines Autors. Diese soll durch eine gewisse Distanz zur eigenen Biografie entstehen.
Dieser Vorwurf klingt vorerst recht logisch, ist aber unhaltbar, wenn man weiß, dass Kafka eigentlich testamentarisch festgelegt hat, dass all seine Werke nach seinem Tod verbrannt werden sollen. Sein Freund hat das nicht getan und ist mit den Werken des Verstorbenen an die Öffentlichkeit gegangen- ob das jetzt Glück oder Unglück ist, muss wohl jeder selbst für sich entscheiden.
Oparilames
06.10.2008, 21:42
Entschuldigt, wenn ich diesen Thread hier so plötzlich ausbuddle, aber ich finde solche Threads sind zeitlos und man kann sie fortführen, egal wann der letzte Beitrag geschrieben worden ist.
Ich zitiere hier mal aus meiner Einleitung meines Deutsch-(Kurz-)Referates über Franz Kafka, das ich heute gehalten habe. (Angeblich hat es zwischen 20 und 40 Minuten Zeit gekostet, obwohl 15 höchstens erlaubt waren...).
1.1. Auf den Weltspuren in einen fremden Kopf
Vor gut 3 Jahren kannte ich weder den Namen Kafka, noch irgendeines seiner Werke, doch das hat sich geändert.
Im letzten Jahr (2007) habe ich mit jemanden gesprochen, der zur gleiche Zeit wie meine Mutter auf ihre Schule ging.
Diese Person ist inzwischen Philosoph und ziemlich weltgewandt.
Als ich ihr davon erzählte, dass ich gerne schreibe (und über Texte nachdenke), hat er mir gleich eine ganze Reihe berühmter Schriftsteller empfohlen, welche ich jedoch schnell (wenige Stunden später) wieder vergessen hatte.
Am Tisch hat meine Mutter öfters gescherzt „W. hätte dich jetzt ermahnt: Warum liest du kein Kafka? Kafka ist wichtig, das ist Pflichtlektüre…“ – oder Ähnliches.
Tja und dann begann es: Ende 2007 oder Anfang 2008 erhielt ich ein Geschenk von W. „Franz Kafka: Der Proceß“ – ein kleines gelbes unscheinbares Buch.
Ich habe es bisher 4 mal angefangen und immer wieder abgebrochen. Zuletzt habe ich etwa die hälfte des Buches gelesen, um einen Eindruck über Kafka für dieses Referat zu erlangen…
1.2. Hier und Jetzt
… Dann habe ich mir ein anderes Buch gekauft „Franz Kafka Die Erzählungen und andere ausgewählte Prosa“. Herausgegeben wurde es von Roger Hermes und dem „Fischer Taschenbuch Verlag“.
Die darin enthaltenen Texte lieferten mir einen viel besseres Bild und waren (was mich leicht wundert) guter Lesestoff.
Was die Zukunft angeht – unsere Köpfe werden sich wohl noch öfter einander auftun).
Ich habe den Proceß wie erwähnt begonnen, aber viele Kurzgeschichten von ihm gelesen. Ich besitze zwei Bücher mit seinen Texten.
„Franz Kafka – Die Erzählungen und andere ausgewählte Prosa“, Herausgegeben von Roger Hermes, ISBN-13: 978-3-596-16978-8
„Der Proceß“ – von Franz Kafka, ISBN: - finde das Buch gerade nicht und habe die ISBN auch im Referat vergessen
Was halte ich nun von Kafka?
Er hat sehr interessant geschrieben und ich kann mich (wie viele andere Kafka-Leser laut ihrer Aussage ebenfalls) für seine Texte begeistern.
Ja das Wort trifft es gut.
Ich habe noch keinen großartigen Interpreatationen und Gedanken begonnen, vermutlich, weil ich nicht wüsste, wo ich an zu fangen habe.
Auf jeden Fall unterstütze ich die Meinung der Zeitungen.
3.3. Kafka in der Schule und für Privates
Franz Kafka gilt (laut den Klappentexten vieler Bücher) als „wichtig(st)er Autor der Weltliteratur des 20. Jahrhunderts“ (aber laut solchen Texten gelten ebenfalls x-Autoren als der J.J.Tolkien des 21 Jahrhunderts).
Und natürlich der Kafka-Freunde jetzt, nähmlich dass seine Texte gut sind.
Was haltet ihr von Kafka als Mensch/Autor und von seinen Werken?
Er hatte ein (relativ) dramatisches Leben und sein Tod hat mich besonders fasziniert.
Als Mensch war er mir ähnlich, angefangen damit, dass er mit Mathematik auf Kriegsfuß stand. ^^
Ich schätze ihn, erkenne aber auch einige Schwächen, die auch ich aufweise.
Ich identifiziere als Kafka mit mir und umgekehrt. So halte ich ihn für einen zwar nicht ängstlichen Menschen, nichts desto trotz aber für jemanden, der sehr vorsichtig handelt. - Und dennoch radikale Änderungen fordert, wenn ich ihn richtig verstehe.
Auch sein zweifelhaftes Selbstbild und seine harte Selbstkritik finde ich teilweise in mir.
Ich würde mich gerne nocheinmal zitieren, diesmal wäre es ein Gedicht...
... Aber leider kann ich es gerade nicht finden.
Es handelt von einer Selbstdarstellung meiner selbst von mir.
Was habt ihr gelesen/wollt ihr lesen oder warum wollt ihr von ihm nix lesen?
Einige Kurzgeschichten. Lesen möchte ich auf jeden Fall noch "In der Strafkolonie". Und mir genauere Gedanken möchte ich mir auch machen, weiß aber nicht , wo ich anfangen sollte.
Oparilames
Kafka ist problematisch. Oft hat man in den Geschichten das Gefühl man ist genau so schlau wie vorher. Er schreibt aber sehr fantastisch, dieses "kafkaeske" mag ich sehr.
Ich habe bis her einige Erzählungen von ihm gelesen.
Einen Roman noch nicht, wollte aber demnächst einen Anfangen. Was mich etwas abschreckt ist, das er seine Werke nie so richtig zu Ende bringt (seine Erzählungen außen vor).
Ich halte ihn für sehr besonders, man kann ihn genießen ohne zu Interpretieren und wenn man Lust hat kann man auch das versuchen. Obwohl seine Werke sämtliche Interpretationen wegstecken kann ohne das man weiß welche wohl am ehesten hin kommt. Toll!
Kafka. Na ja, ich hab seine Romane und einige Erzählungen gelesen und finde, wenn ich ihn anhand seiner drei Romane bewerten solle, ehr mittelmäßig.
Der Verschollene: Das war der erste Roman den ich von ihm gelesen hatte. Ich hatte zu Beginn Schwierigkeiten mit Kafkas schreib- und auch erzählstiel, die beide doch sehr gewöhnungsdürftig sind. So kommt es mir so vor als hätte er fürs Theater geschrieben. Die Handlung spielt meistens an einem Ort und wird für sich abgeschlossen; wodurch, so finde ich, es die Möglichkeit gibt, einzelne Kapitel (Fragmente?) auszulassen oder mitunter auch in einer anderen Reihenfolge zu lesen. Doof war dann auch das der Roman sehr unvollständig war.
Der Process: Der einzige Roman den der vollständig ist. Und auch hier: es könnten ohne Probleme Kapitel weggelassen oder in der Reihenfolge vertauscht werden, ohne das es der Handlung schaden würde. Man merkt auch das er Ahnung von Recht hatte, so wie er die Sache mit den Advokaten und die anderen rechtlichen Angelegenheiten beschrieb.
Das schlimme an dem Buch ist ja das die gesamte Handlung im Grunde mit der Erzählung “Vor dem Gesetz“ Zusammengefasst werden kann (wir auch gemacht –zum Ende hin). Aber ich will dem Buch auch positiv zusprechen das vielleicht mit dem Roman die Handlungen/Bestrebungen und Gedanken des “Mann vom Lande“ für den Leser nachvollziehbar gemacht werden sollten.
Das Schloss: Dieses Buch fing eigentlich gut an (hatte mich inzwischen an Kafkas Schreibstiel gewöhnt). Aber dennoch, mit der Zeit kam es mir wieder so vor als könnte man einzelne Kapitel weglassen oder vertauschen, oder zusätzliche einbauen, denn es gibt einige Sprünge in der Geschichte die hätten eigentlich auch überbrückt werden können – na ja. Schade dass auch dieser Roman unvollendet blieb, da mich das Ende Interessiert hätte. Das schöne ist aber dass ich durch diesen Roman einen Lieblingscharakter gefunden habe: Pepi – Pepi rockt. Sie erinnert mich an diese Interpretations-Fetischisten, die wohl auch Anhand der Zusammenstellung und Anordnung des Gemüses in einem Discounter, diese Interpretieren und aus ihr das Verhältnis des Filialleiters zu dessen Vater ableiten würden.
Die Erzählungen und Prosa (die ich gelesen habe) finde ich weitgehend gut, da diese im Gegensatz zu den Romanen sich aufs wesentliche beschränken.
Wer Kafka Interpretieren will, der kann; man sollte dabei nur nicht übereifrig werden und Zusammenhänge sehen, die es nicht gibt. Weil das wäre so wie, wenn man anhand eines Romans (Fantasy, SciFi, …) die Inspirationsquellen eines Autors nachvollziehen wollte; und Verbindungen zu allem Möglichen herstellt, wodurch der Autor hätte beeinflusst werden könnte (z. B. Vater, Wetter, Sportprogramm, usw.).
Es ist immer besser, ungeachtet von Lektürehilfen und anderer vorgefertigter Interpretationen, sich selber Gedanken über Kafkas Texte zu machen.
Gelesen habe ich diese Ausgabe: Link (http://www.amazon.de/Romane-Erz%C3%A4hlungen-Verschollene-Amerika-Proce%C3%9F/dp/3596164559/ref=sr_1_8?ie=UTF8&s=books&qid=1223375176&sr=1-8)
The Little
14.10.2008, 14:23
Also ich muss sagen, dass mich "Der Prozess" erstmal vor ein großes Raetsel gestellt hat.
Ich wusste nicht genau, was ich damit anfangen sollte.
Aber genau das hat mich daran auch irgendwie fasziniert. Gerade heute, wo einem jeder Text, den ich in letzter Zeit gelesen habe, die Interpretation schon foermlich ins Gesicht ejakuliert, hatte ich bei Kafka das Gefuehl, das ich mit dem Geschriebenen machen konnte, was ich wollte.
Ich muss aber auch sagen, dass mir das Ganze auf Romanlaenge dann schon etwas zu krass ist (zumal ja viele Romane gar nicht vollendet wurden), weshalb mir die Parabeln und Kurzgeschichten(„Eine kaiserliche Botschaft", "Kleider", etc.) wesentlich besser gefallen.
KalomsZweiteFrau
15.10.2008, 20:42
Kafka fasziniert mich schwer.
"Auf der Gallerie" ist die genialste, knappste, präzise und doch lyrische, Formulierung des Lebensgefühls, das ich mit 17 Jahren hatte - auch heute noch möchte ich, wenn ich die Welt sehe, manchmal "die lange Treppe" hinabeilen und "Halt!" rufen, doch dann lehne ich mein Gesicht auf die Brüstung und weine, ohne es zu wissen.
Stigmata
24.10.2008, 18:16
Kafka ist in sofern genial, dass er seine Gedanken schriftlich verarbeitet.
Es gibt kaum einen Autoren, der sich so sehr aus der Seele schreibt wie er.
Anhand seiner Werke können wir ihn vollkommen zerlegen; vllt. ist das auch der Grund warum er so komisch oder verrückt erscheint (jetzt einmal davon abgesehen, ob er es eventuell wirkl. war): Es wird nichts beschönigt. Wir dringen in sein Innerstes ein, weil er seine kompletten Denkprozess niedergeschrieben hat.
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