View Full Version : Die Stadt Khorinis #27
Cestery war immer noch verwundert, über die 1000 Goldstücke die ihm Ulrich gegeben hatte. Gold, was spielte Gold eigentlich noch für eine Rolle in seinem Leben?? Von Gold wird man nicht glücklich... "Es gehören auch noch Waffen, Edelsteine und Antiquitäten dazu..", lachte Cestery bitter auf. Seine zwei Saufkumpanen starrten den Blonden verwirrt an. War es nicht immer so, dass Cestery zu den unpassensten Momenten, dumme Sachen sagte?? Sei's drum. Ihm war es völlig egal. Der Blonde nahm einen kräftigen Schluck aus seinem Bierkrug und starrtemit leerem Gesichtsausdruck auf den Boden des Kruges. Dann fing er endlich an zu sprechen, die Frage von Jahizar zu beantworten: "Mein Name ist Cestery..ich war nicht in der Barriere, so wie ihr beide. Meine Kindheit verbrachte ich weit, weit weg von Khorinis". Er runzelte die Stirn und fuhr fort: "Alles, was vor meinem 12. Leben geschah, ist mir unbekannt. Daran hab ich keine Erinnerung. Und sonst lebte ich in einer kleinen Stadt. Die vor wenigern Wochen abgebrandt wurde. Jetzt bin ich hier. Und mehr gibt es über mich nicht zu sagen." Dann hüllte sich der Grünäugige in Schweigen. Für heute hatte er mehr als genug von seiner Vergangenheit erzählt. "Mehr als genug..", brummte der Blonde und nahm einen weiteren Schluck aus seinem Krug. Hunger hatte er nicht, nein. Doch musste er aufpassen, dass er nicht zu viel trank. Denn wann immer er betrunken war, lockerte sich seine Zunge und dann konnten ihm die merkwürdigsten Dinge rausrutschen, die nicht unbedingt dazu beitrugn die Sympathie von seinen Mitmenschen zu verstärken. Wie zum Beispiel seine Zuneigung zu seinen männlichen Artgenossen... Finster starrte Ces' seine Saufkumpanen an und leerte seinen Krug. Diese letzte Sache durfte auf keinen Fall aus ihm rauskommen. Es wäre sicher sein Untergang.
Ulrich hatte alles so schnell wie möglich aufgefuttert schließlich hatte er schon seit mindestens 3 monaten nichts mehr gegessen was ein wunder war.
Ulrich bestellte noch 5 Keulen Fleisch und 3 Leib Brot für sich die anderen waren noch mit dem anderen Fraß beschäftigt außerdem bestellte er noch für jeden ne flasche ordentlichen Grog.
Der Wirt hatte das Zeug recht schnell an den Tisch gebracht und so konnte Ulrich erstmal weiter futtern, bis er dann was sagte: "eh was habt ihr eigendlich nun vor? wo wollt ihr hin oder geht ihr auch zur Miliz? mein wunsch ist es ja Miliz soldat zu werden und gegen diese verdammten Orks zu kämpfen. Aber erstmal muss ich meine muskeln aufbauen die sind etwas in mitleidenschaft gekommen so wie mein schwert das könnte auch mal ausgebessert werden."
Dann verspeiste Ulrich noch ne Keule.
"sag mal Cestery warum redest du eigendlich kaum? du bist ja so ruhig wie ein waldläufer sagst kein wort und wenn dann nur schnell und kurz hasst du irgendetwas was du unbedingt loswerden wills dann sag es! wir sind doch schließlich nun Freunde oder nicht?" und mit einem zug Trank er seinen Grog aus und verputze auch den rest. "herr wirt noch nen rum bitte" solangsam komt mein körper wieder in schwung dachte sich Ulrich der immer besser gelaunt war.
Kurz schaute Jahizar den Grog an, dann trank er ihn in einem großen Schluck aus. Als er dann auch feststellen musste das der Krug mit Bier leer war rief er den Wirt nocheinmal heran. Noch'n Bier! Und wenn ihr schonmal hier seit könnt ihr auch gleich noch zwei Grog bringen! Für mich und meinen neuen Freund", sagte Jahizar lachend, und es dauerte nicht lange da standen bereits die neuen Getränke auf dem Tisch.
Einigermaßen satt schob Jahizar den leeren Teller etwas von sich weg und nahm noch einen ausgiebigen Schluck Bier. "Ist ja doch nicht so übel hier!", bemerkte er und schien zu überlegen.
Ja, wohin wollte er nun? Zu Lee? Hm, was er gehört hat gefiel ihm gar nicht. Was gab es noch? Zur Miliz? Hm, ne... die mocht er nun gar nicht. Ob's die Sektenspinner noch gab? Bei denen hätte er's bestimmt auch nicht schlecht, zumindest gäbe es dort bestimmt schön Sumpfkraut...
"Was ich jetzt vorhabe? Werd wohl erstmal hier bleiben, und mich umschauen. Brauch ne ordentliche Waffe, und auch neue Kleidung. Und was dann... ja, also zu Lee möchte ich nun nicht mehr, deine Schilderung der Lage dort klingt nicht schön. Aber zur Miliz gehe ich erst Recht nicht. Gibts die Sektenspinner noch? Und was ist mit dem Alten Lager passiert?", fragte er neugierig...
"tja aus dem alten lager ist nicht viel geworden ich hab gehört die hängen irgendwo rum aber die meisten sind tot oder streunen als banditen durch die gegend. Tja und die sektenspinner gibts auch noch die haben sich bei den Alten piramiden angesiedelt und daraus nen sumpf gemacht, also bei denen sieht es auch nicht toll aus.Nunja Lee scheint verwirrt zu sein also gäbe es nur noch 4 möglichkeiten 1,Miliz was du ja nicht willst 2.Feuer Magier 3.Wassermagier weiß aber nicht wo die nun sind haben sich jedenfalls vom kloster entfernt tja und 4. wäre landstreicher da soll es auch noch nen geheimbund von geben. nunja für mich war die Miliz die beste lösung.
Hier kenne ich wenigstens ein par leute." sagte Ulrich.
Dann Rief er "hey wirt nochmal ne runde was extra starkes für alle!"
"Sag mal Cestery warum redest du eigendlich kaum? Du bist ja so ruhig wie ein Waldläufer sagst kein Wort und wenn dann nur schnell und kurz hast du irgendetwas was du unbedingt loswerden willst dann sag es! Wir sind doch schließlich nun Freunde oder nicht?" Bei diesen Worten des Braunhaarigen horchte der Blonde auf. Freunde..waren sie wirklich Freunde?? Und was bedeutete diese merkweürdige Wort eigentlich?? Und ab wann, konnte man jemanden einen "Freund" nennen? Ehrlich gesagt interessierte es ihn nicht sonderlich. Es war ihm egal. Hab ich schon erwäzhnt, dass ihm vieles egal war? Ja?? Naja, sowas kann man nie oft genug erwähnen. "Ich bin halt nicht...sehr gesprächig..", murrte der Grünäugige und starrte das Essen vor sich an. Er wollte nichts essen. Sein Körper brauchte keine Nahrung..er brauchte Liebe.."Besser ich denke nicht weiter", sagte er plötzlich und starrte mit weit aufgerissenen Augen seine "Freunde" an. "Ähmm, ich hab noch keine Ahnung was ich tun werde..", fügte er noch hastig hinzu und schaute sich wie ein gehetztes Tier um. Plötzlich kolnnte er nicht mehr länger sitzen bleiben. Er brauchte Bewegung. Und das Gespräch über die verschiedenen Organisationen, oder Gilden, oder Sekten, was auch immer, interessierten den blonden Paradiesvogel recht wenig. "So Jungs, ich werd dann mal. Man sieht sich!", sprach der Grünäugige, warf ein Lächeln in die Runde und verließ das Gebäude. Draußen holte Cestery tief Luft. Viel war geschehen für einen Abend verdammt viel. "Ich muss zusehen das ich von hier weg bin"m, murmelte Ces' zu sich selber, man konnte ja nie wissen bei seinen neuen "Freunden", wohlmöglich kamen sie auf die Idee und folgten ihm. Jetzt stand er da. Stirnrunzelnd starrte der Blonde in die Dunkelheit. Was machte er eigentlich hier draußen?? Warum hatte er die gemütliche Taverne und seine neuen Freunde verlassen?? Wer wusste schon welche verqueren Gedankengänge sich in dem Kopf des Blonden durchschlängelten? "Naja..ich werd dann einen Spaziergang machen..", seufzte Cestery und ging mit hängenden Schultern die Gassen entlang. "Ach Felio..wie sehr ich dich und deine Nähe vermisse..ob du überhaupt noch unter den Lebenden weilst?!"
Verdutzt schaute er zu wie Cestery die Taverne verlies, schulterzuckend schaute er zu Ulrich. "Eigenartiger Kauz, kann einem fast Angst machen.", kommentierte er und beendete das Thema Cestery.
Dann schaute er zu Ulrich. Nun, ich glaube seit meinem letzen mal hier hat sich sehr viel verändert. Wenn ihr mir vielleicht morgen die Stadt zeigen könnt?
Ich werd dann wohl in ein paar Tagen zum Sumpflager reisen, scheint wohl das einzigste zu sein wo ich hinkann." Er überlegte kurz. "Ne, die Magier und so sind mir zu schlau und zu eingebildet. Außerdem kann ich nicht zaubern.", meint er kurz.
Dann trinkt er seinen nächsten Grog aus. "Herrlich! Im Neuen Lager gabs nur immer diesen Reisschnaps, keine Zehn Trolle bringen mich dazu dieses Zeug nochmal zu trinken!", erneut lachte er auf. Ehe er dann gähnte und sich streckte. Und so endet der Tag doch wunderbar, was für eine Fügung des Schicksals! Wäre ich euch nicht gefolgt... nun, da sieht man das meine Neugier manchmal Vorteile hat!" Entschlossen nickte er.
Rumoren in seinem Bauch machte ihn aber klar das er nicht auf einmal so viel trinken durfte, das machte seine Zunge lose, und sein Hirn noch matschiger als es schon war. Zumal, er hatte seit ewigkeiten nicht mehr so viel getrunken. Lächelnd schaute er zu Ulrich.
Vielleicht kann ich euch ja helfen? Oder ihr mir? Wer weiß?, sagte er, bevor er seinen Krug Bier, langsam leerte.
"ich würde euch gerne helfen aber lasst uns das morgen klären ich bin zu müde und zu voll um noch weiter zu reden" sagte Ulrich und stand auf, dann ging er zu theke und bezahlte die rechnung. er flüsterte noch zu Jahizar "ich finde die sektenspinner ist die falsche wahl achja und wegen rumführen ich bin seit heute erst wieder hier ich kenn mich hier auch nicht aus" Ulrich grinste noch doch dann ging er mit einem Tschüss zu dem zimmer was er sich gemietet hatte, als er die tür dann hinter sich abschloss fiel er aufs bett und fing sofort an zu schlafen.
Im schlaf sah er dann nochmal den ganzen abend im schnelldurchlauf als ob er irgendetwas wichtiges bemerken sollte.
Seufzend setzte sich der Blonde auf den Boden. "Ach Ces'..", sprach er sich selber und starrte mit ganz glanzlosen und stumpfen Augen in die hellen Sterne oben am Himmelszelt. "Würd' Zeit das du dich mal schlafen legst, findest du nicht auch?", sprach er weiter und schaute nachdenklich nach links und rechts, die kleine Straße entlang in der er sich befand. Diese Gegend kam ihm bekannt vor. Da der Blonde aber noch nicht viel in der Stadt rumgekommen sei, außer auf dem Marktplatz, vermutete er, dass er sich in der Nähe dessen befand. "Hmm, werd' wohl dem Marktplatz eine Besuch abstatten..", murmelte der Grünäugige und ruinzelte die Stirn. Vielleicht gab es ja dort in der Nähe einen Platz wo der Paradiesvogel seine wohl verdiente Ruhe finden könnte. "Joa..das wäre was..endlich wieder in einem Bett schlafen, einem richtigen Bett..", seufzte dieser und erhob sich. Erst fiel ihm auf, dass sein Hosenboden nass war. Er hatte sich ganz offensichtlich in eine Pfütze gesetzt und es nicht mal bemerkt. "Gott Ces'...sind deine Sinne schon so abgestzumpft?? Oder liegt es an der Uhrzeit, dass du nicht mal bemerkst, wenn du dich in etwas Nasses setzt?", fragte er sich kopfschüttelnd und machte sich breitbeinig auf den Weg zum Marktplatz. "Neue Klamotten bräuchte ich..", murmelte der Blonde und dachte daran wie sehr mit seinen farbenfrohen Klamotten in der grau-braunen Stadt doch auffallen musste. "Doch wo kriegt man sowas bloß her?" Nachdenklich schaute er sich auf dem Marktplatz um. Zu dieser Uhrzeit war nun wahrlich nichts mehr los auf den Straßen Khorinis. "Ach was soll's. Es hat ja noch Zeit..", murmelte der Grünäugige und mit Freude erblickte er ein Haus, an dem ein Schild angebracht war, auf dem "Zum schlafenden Geldsack" stand. "Also wenn man dort nicht übernächtigen kann, dann weiß ich auch nicht!", grinste Cestery und machte auf den Wegzu diesem Haus. Drinnen angekommen fand er eine Frau namens Hanna vor, die erstaunlicher Weise um diese Uhrzeit noch wach war. Sie hatte schlecht geträumt, erzählte sie Cestery. Sie erzählte ihm ebenfalls, dass sie die Leitern dieses Gasthauses war und das in dem Schlfssal junge Reise umsonst die Nacht verbringen durften. "Danke sehr,Dame Hanna. Ich wünsche Ihnen dann eine gute Nacht!", lächelte der Grünäugige und huschte auch schnell in eins der leeren Betten.
Es war ein wunderschöner Morgen. Die Luft war klar und angenehm frisch. Dazu war die Sonne gerade aufgegangen und warf ein fantastisches Licht auf die Stadt. So bereitete es dem Rekruten dann auch keine Probleme, heute ein bisschen eher aufzustehen, als er es eigentlich gewohnt war. Solch einen schönen Tag musste man einfach nutzen!
Aber es gab ja auch genug zu tun. Lazy musste sich unbedingt mal wieder um seine Kampftechnik bemühen, denn er hoffte in nächster Zeit Tomarus hier irgendwo anzutreffen, um sich von ihm seine zweite Einhand-Prüfung abnehmen zu lassen. Doch dazu musste er sich erst einmal wieder in das Kämpfen reinfinden und seine Techniken noch einmal üben und verfeinern.
Um bestmögliche Übungsergebnisse zu erzielen, verzichtete der Rekrut einmal darauf, erst mit einem Trainingsschwert seine Übungen durchzuziehen, da er gleich mit der Waffe, mit der er auch die Prüfung bestreiten würde, üben wollte. Die kleine, mit Rasen bewachsene Ebene etwas unterhalb der Kaserne in Richtung Hafen war dafür ideal.
Hier hatte man einfach ideale Übungsbedingungen. Man war ungestört, da nur selten auch andere Personen hier vorbeikamen, dann war man an der frischen Luft, was gerade heute sehr schön war und man hatte einen angenehmen Boden unter den Füßen. Hinzu kam, dass man, wenn man gerade nicht trainierte, sondern eine kleine Pause einlegte, wunderbar auf das Meer hinaus sehen konnte.
Nun hieß es aber erst einmal, sich aufzuwärmen. Zum Glück war die Wunde an Lazymans Unterarm mittlerweile sehr gut verheilt, so dass sie ihn weder bei den Kniebeugen noch bei den darauf folgenden Liegestützen behinderte. Anschließend machte der Rekrut noch ein paar Dehnübungen, um sich seine Muskeln nicht beim anschließenden Training zu verletzen.
Er zog also sein Schwert und begann damit, es ein wenig durch die Luft sausen zu lassen. Ziemlich schnell bekam er wieder ein Gefühl für sein Langschwert und schon bald sah es wieder elegant aus, was er da machte. Als nächstes standen die einfachen Schläge auf seinem Übungsprogramm. Dabei begann er mit dem Schlag von oben, den er auch als erstes gelernt hatte.
Überraschender Weise gelang ihm dieser Schlag sehr gut, was er nach so einer langen Übungspause gar nicht vermutet hätte. Einzig das Tempo seiner Schläge war noch nicht auf dem Niveau, auf dem er es einmal gehabt hatte. Nach ein paar mehr Schlägen war er aber wenigstens wieder annährend an seine Schlaggeschwindigkeit herangekommen. Sicherlich würde er, wenn er nun endlich wieder mehr üben konnte, in den nächsten Tagen wieder an seinem persönlichem Maximum angelangt sein.
Der nächste Schlag, welchen Lazyman trainieren wollte, war jener, den man von rechts nach links zog. Dazu holte er Schwung, indem er seinen Arm nach oben rechts bewegte und in einer kurzen, schnellen Bewegung aus dem Unterarm den Schlag diagonal nach links unten zog. Dies war die Attacke, in die der Rekrut seit jeher die meiste Geschwindigkeit packen konnte. Im Kampf war dies ein nicht zu unterschätzender Vorteil, wenn man seinen Gegner mit schnellen Schlägen eindecken konnte und ihn gar nicht erst offensiv werden ließ.
Lazy graute es bei der Vorstellung an seine nächste Übung - der Schlag von links. In seiner Trainingsphase war dieser Angriff immer ein Horror gewesen, da der Rekrut mit diesem Schlag irgendwie nicht klar kam. Erst in den letzten paar Übungseinheiten hatte er durch einen Trick, nämlich einen kleinen Bogen, anstatt eine gerade Linie mit seinem Schwert zu beschreiben, wenigstens annährend eine brauchbare Gefährlichkeit erlangen können. Hier half wahrscheinlich wirklich nur üben, üben und nochmals üben. Sonst würde er den Schlag nie perfektionieren können. Und trotzdem, für einen Außenstehenden wäre es aller Wahrscheinlichkeit nach nicht zu erkennen gewesen, dass der Rekrut hier Probleme hatte. Das konnten wohl nur wahre Schwertmeister, zu denen sich Lazyman demnächst eigentlich zählen wollte, erkennen.
Nun standen die Elemente des indirekten Kampfes auf dem Programm. Dazu zählte vor allem das Blocken. Es war unersetzlich, wollte man nicht gleich nach kurzer Zeit viele Treffer abbekommen haben. Doch das Üben gestaltete sich ohne wirklichen Gegner etwas schwer, so dass man nur die Grundtechnik trainieren konnte. Das hieß vor allem nach hinten beugen und sein Schwert so schnell wie möglich zum Block anheben. Viel mehr war ohne einen Trainingspartner nicht möglich.
Die nächste Technik war der Beinfeger - eine Technik, die dem Rekruten in der Burg im Minental beigebracht worden war. Sehr praktisch, aber leider fast ausschließlich anwendbar, wenn der Gegner unaufmerksam war, da man sich ansonsten in den Tod stürzen konnte, weil man seine gesamte Deckung aufgeben musste. Trotzdem hatte Lazyman diese Technik sehr schnell verinnerlicht und beherrschte sie nach eigenem Ermessen auch sehr gut. Wirklich schwer war dieser Angriff nicht: Man musste sich einfach nur auf die Knie sacken lassen und sich dann möglichst schnell nach vorn abdrücken und mit der linken Hand abfangen, während man gleichzeitig mit dem Schwert in der rechten Hand dem Gegner die Beine wegzog.
Zu guter letzt übte der Rekrut wieder einige Kombinationen ein, um einen eventuellen Gegner immer wieder überraschen zu können und nicht berechenbar zu werden. Dabei übte er auch gleich wieder die Attacke mit einem Ausfallschritt, in die man sehr viel Wucht packen konnte und, wenn man traf, einen sehr gefährlichen Treffer landen konnte.
Immer neue Kombinationen studierte der Rekrut ein. Mal mit mehr, mal mit weniger Abwechslung, mal mit Beinfeger, dann wieder mit schnellen rechts-links-Kombinationen. Er versuchte dabei jede mögliche Kampfsituation, die er sich vorstellen konnte, abzudecken um auf seine bald folgende Prüfung bestens vorbereitet zu sein.
Ritley betrachtete den Himmel. Es war ein wunderschöner Morgen. Nicht zu warm, denn es wehte eine frische Briese. So konnte es sich leben lassen:
Man stand ausgeschlafen auf, wusch sich, und ging dann in die Taverne um etwas zu essen. Die Sonne stand mittlerweile schon recht hoch oben am Himmel, und die Gassen waren mit beschäftigten Leuten gefüllt. Die meisten trugen anständige Kleidung, und sahen gepflegt aus...
Ritley fragte sich nun, was er nur machen sollte. Als Handwerker konnte er ja vielleicht in das Hafenviertel gehen, denn möglicherweise brauchte man dort eine starke Hand, die etwas reparieren kann.
So lief er also hinunter ins Hafenviertel. Die Wellen schlugen etwas gegen die Hafenmauern, und es roch angenehm nach Seeluft. Die Möwen kreischten und zogen ihre Runden. Da, ein Hämmern. Ritley drehte sich in die Richtung, aus der der Lärm kam. Ahh, ein alter Mann versuchte wohl sein Dach neu zu decken. Dabei sah er nicht gerade gut aus. Er hämmerte meist neben die Nägel, und machte einen sehr schwächlichen Eindruck. Er musste mindestens schon an die 90 Jahre alt sein, und Ritley bewunderte, dass er in diesem hohen Alter noch versuchte, sein Haus alleine zu reparieren. Ritley lief auf den alten Mann zu, der ihn mit einem mürrischen Gesichtsausdruck musterte. Ritley setzte sein freundlichstes Lachen auf, das denn Mann anscheinend etwas gutmütiger werden ließ.
Er sprach zu Ritley: "Was willst du hier Junge? Kann ich dir irgendwie helfen?"
"Guten Morgen, nein, im Gegenteil! Ich wollte sie fragen, ob ich ihnen vielleicht helfen könnte, das Dach zu decken. In meiner alten Heimat, habe ich oft die Dächer meines Dorfes repariert, habe als einige Erfahrung."
Und der Mann lies ihn auf das Dach kommen...
Dach einer Weile sah das Dach wie neu aus, zur großen Freude des alten Mannes. Er wollte Ritley bezahlen, doch dieser lehnte strickt ab. Es war ein Gefallen, den er gerne getan hatte. Der Alte versproch aber, seinen Freunden von den Fähigkeiten Ritley zu erzählen, da sie seine Hilfe bestimmt auch gerne einmal in anspruch nehmen würden...
Mit geöffneten Augen lag der Blonde schon eine Ewigkeit in dem Bett und starrte die Decke an. "Nichts..", murmelte er. "Ein Nichts bin ich. Nichts... Kann nichts, bin nichts.. Warum liege ich denn hier noch??", fragte er sich und runzelte seine Stirn. "Gute Frage..", antwortete er sich selbst und erhob sich vom Bett. "Zeit wieder los zu gehen. Ich kann schließlich nicht ewig hier rumliegen und Trübsal blasen.." Wie im Nu kleidetete sich der Blonde an und verließ auch die Gaststätte. "Verdammte Sonne!", murrte er, als er mit zusammengekniffenen Augenbrauen in den widerwärtigen Schein dieser verfluchten Scheibe am Himmelszelt. "Von mir aus könntest du erlöschen..", murrte der Grünäugige weiter. Plötzlich fiel ihm wieder ein, wie sehr Felio die Sonne geliebt hatte. Wie viel Freude es ihm bereitete, draußen, im Schein der Sonne zu liegen und seine Seele baumeln zu lassen. Wie viel Spaß die beiden doch hatten, als sie im Schein dieser Sonne über Berge und durch Täle ging, über Stock und Stein. "Doch längst vergangen sind diese schöne Zeiten...", flüsterte Cestery und jedermann konnte deutlich den Schmerz aus seiner Stimme heraushören. "Felio...", mit schmerzverzerrtem Gesicht starrte der Grünäugige seine Hände an. Genau diese Hände konnten seinen Geliebten nicht retten. Dioese Hände hätten Felio eigentlich vor dem Tod bewahren müssen!! Doch genau diese Hände hatten versagt, schändlich versagt... Dem Blonden wäre fast die Kotze hochgekommen, so sehr schämte er sich für seine Feigheit. "Ces', hast du es denn noch verdient, unter den Lebenden zu weilen? Sollte nicht an deiner Stelle Felio hier sein?!", sprach er sich selbst entzürnt. Wie er sich doch verabscheute. Doch schon nach wenigen Moment verflog sein Zorn. "Nicht jeder der tot ist, hat es verdient. Aber auch nicht jeder der lebt, hat es verdient. Es liegt nicht an uns Menschen, soetwas zu entscheiden..", flüsterte er und starrte in den Himmel. Cestery war weiß gott nicht gläubig, doch trotzdem hielt er an dem Gedanken fest, dass irgendwo dort oben, eine Macht am Gange war, die das alles hier bestimmte. "Gott Ces', du hast gestern wohl ein wenig zu viel getrunken..", schüttelte der Blonde seine lange Haarmähne.
Als Ulrich auf sein Zimmer ging, wandte sich Jahizar an den Wirt. "Gibt es auch, anstatt von Einzelzimmern einen Schlafsaal?", fragte er. Der Wirt nickte. " Nun dann, eine schöne Nacht noch.", sprach er und lief in den Schlafsaal, ohne sich umzuziehen oder noch etwas zu machen lies er sich in das Bett fallen. Schnarchenderweise schlief er ein, zwar kein besonders fester Schlaf, immernoch gingen ihn die Bilder seiner Reise aus der Kolonie durch den Kopf...die Snapper, die Orks.
Müde stand er am nächsten Morgen auf, und nahm eilig seine Sachen auf und ging in den Schankraum. "Was machst du heute", fragte er sich. Dann schüttelte er seinen Kopf, ja der Alkohol tat Jahizar wahrlich nicht gut, hatte er doch eben beinahe vergessen was er heute machen wollte.
Er stellte sich an den Thresen und grüßte, etwas geistig abwesend den Wirt.
"Morgen...", sagte er. Der Wirt lächelte. "Seit gegrüßt, was wollt ihr?" "Hm, ein Krug Bier und 3 Scheiben Brot mit Käse wenn es geht.", sagte Jahizar. Der Wirt suchte eilig alles zusammen, legte die Brotscheiben auf eine Holzscheibe und reichte ihm, mit dem Krug Bier, seine Bestellung.
Torkelnd ging er auf den Tisch zu an dem sie gestern saßen und setze sich. "Ulrich dürfte bald auch kommen nehme ich an...", murmelte er und fing schonmal an zu essen. Draußen war die Sonne noch im Aufgehen, er war immernoch so ein Frühaufsteher wie damals. Grinsend schaute er aus dem Fenster. Wenigstens ein was hier hat sich nicht verändert...", sagte er und seufzte. Dann nahm er einen großen Schluck von dem Bier.
In dem Schankraum saßen bis jetzt nur zwei Männer, wie es aussah einfache Bürger, vielleicht Handwerker oder so, dachte Jahizar sich. Und der Wirt war ja auch da, der aß gerade, wie Jahizar etwas. "Herr Wirt, glaubt ihr das auf dem Markplatz bereits Leben herrscht?", fragte er ihn. Dieser nickte darauf hin. "Ja, natürlich gibt es schon welche, aber geht zur Mittagsstunde, da ist eigentlich am meisten aufm Marktplatz los!
Nickend aß Jahizar weiter und wartete auf Ulrich...
"UAAAAAAAAHHHHHHHHHH" Ulrich war aufgewacht und das mehr oder weniger leise, denn als er runter kam sahen ihn alle an und der Wirt meinte grinsend "haustiere wie z.B. ein troll ist in meinem wirtshaus nicht erlaubt"
Ulrich fand das so lustig das er auch Lachen musste, dann bemerkte er Jahizar der hinten saß da wo sie letzte nacht gefeiert hatten.
"herr wirt einmal nen halben Molerat und ein gutes wässerchen achja und am besten machen sie mir noch ein paar brote."
dann setzte sich Ulrich neben Jahizar und sagte "guten morgen na schon wach? ich hab mal ne frage wie lange bleibst du noch hier in der Stadt?"
der Wirt war schon mit dem broten und dem wasser da.
"ah so könnte es jeden tag sein! aufm Hof gabs immer nur dreck und kaum was zu essen und hier hat man was das herz begehrt."
Dann biss Ulrich ein stück brot ab und ließ es sich schmecken.
Jahizar sah Ulrich an, irgendwie sah er am Tag ganz anders aus, hätte er gestern schon darauf geschlossen vor sich einen der alten Söldner von sich zu haben, dann hatte er es jetzt erst Recht.
"Ähm... wielange ich noch bleiben will? Hatte vor morgen früh mir die Gegend um Khorinis mal anzuschauen, und meine alten Kumpels bei Lee zu besuchen. Dann würde ich mich wohl oder übel in Richtung Sumpflager bewegen.
Aber eigentlich hat das Zeit, könnte auch erst übermorgen los oder so, wieso? ", antwortete er auf die Frage und nahm dann den letzen Happen von seinem Essen, und trank den letzen Schluck von dem Bier aus. "Ach, wie ich das vermisst habe...", murmelte er leise in sich hinein und lies sich nach hinten, in die Lehne des Stuhls fallen. "Habt ihr denn gut geschlafen?", fragte er noch und schmunzelte bei dem Gedanken das er seit Woche nicht mehr so gut geschlafen hatte...
"tja also dafür das ich schon seit ewigkeiten nicht mehr in einem weichen bett gelegen habe war es super. aber nochmal zurück zu dir, du willst also tatsächlich zu den sektenheinis? naja ich hatte gehofft du gehst doch zu den Milizen aber nunja." sagte Ulrich als gerade der Wirt das restliche auf den Tisch brachte, Ulrich fing sofort an zu essen.
Jahizar dachte sich bestimmt wie man nur soviel essen kann, aber das war Ulrich egal er musste sich unbedingt wieder stärken damit er schon bald wieder ordentlich draufhauen kann.
Während er so nachdachte sah er zwei bürger die die ganze zeit flüsterten und sich immer wieder zu Ulrich umdrehten, Ulrich dachte sich schon das da irgend etwas faul ist aber das war ihm egal solange er Fleisch vor sich liegen hatte war er glücklich, aber unangenehm waren ihn die zwei kerle schon so fragte sich Ulrich kann es sein das die was gegen meinem bart und die narben haben oder haben die nur angst? dann biss Ulrich wieder von seiner Fleischkeule ab und wartete auf die antwort von Jahizar.
"Eigentlich hatte ich nicht vor zu den Sektenheinis zu gehen. Aber diese Templer waren damals doch nicht alzu schwach, nur... es starben halt viele als man da zu diesem Orkfriedhof aufgebrochen war", er schüttelte den Kopf. "Aber zur Miliz bringt mich kein Geld der Welt, waren die es doch die mich damals grundlos in die Kolonie warfen!", meinte er entschlossen.
"Aber was bleibt mir halt noch übrig? Miliz oder Sekte, dann nehm ich die Sekte! Außerdem mag ich Städte nicht so arg, alles so eng und naja...", meinte er und rief dem Wirt zu. "Ey, bringt mir mal bitte noch n'Krug mit Wasser!" Und eilig tat er dies und stellte den Krug mit Wasser auf den Tisch, während er das leere Holztablett wegräumte, genauso wie den leeren Bierkrug.
"Ihr habt mir immernoch nicht erzählt was gestern Abend da passiert war, oder ich habs vergessen...", sagte er und grinste.
"he achja gestern also tja das war nur ein Pirat aus dem Piratenlager von Greg den ich kannte, der typ wollte wohl grad seinen eigenen schatz anlegen aber das kann der nun vergessen der typ sitzt oder wird sogar gehängt." sagte Ulrich "also nicht besonderes!" als beide fertig waren und bezahlt hatten sagte Ulrich "los komm ich halts hier drin nicht mehr aus!"
und so gingen sie dann an die frische Luft es war gerade ein herlicher Herbsttag die sonne schien und es war kaum Kalt.
Die zwei gingen langsam und Gemütlich zum Marktplatz wo schon ein reges treiben war.
Ulrich schaute sich sofort bei den waffenhändlern um aber die hatten nur miese qualitäten da also ging er zum nächsten stand wo einer allerlei zeugs verkaufte, aber auch da war nicht wirklich was dabei fand Ulrich.
Plötzlich drang eine Laute stimme durch die etwas verkündete: "bürger der Stadt der angeklagte Pirat der gestern von drei ehrenwärten männern geschnappt wurde ist nun verurteilt zum Tode!" und da kamen sie schon 2 Milizen mit dem Piraten im vor sich. Der eine Miliz soldat nahm den strick und band ihn um den Kopf des Piraten, und dann wurde der pirat auf einen hocker gestellt. Aber irgendetwas war seltsam etwas stimmte nicht meinte Ulrich dann viel es ihm schlagartig ein: "natürlich der eine von den zwei Bürgern in der schenke das war doch dieser Manelio der freund von diesem Piraten da" Ulrich schaute sich schlagartig um und sah dann einen kopf der hinter einem Holzstapel hervor guckte. "das ist er" Ulrich zog sein Schwert gerade als der hocker weggetreten wurde kam Manelio hinter dem stapel mit einem bogen hervor er zielte auf den Strick, doch als er schoß schaffte Ulrich es wie durch ein wunder den Pfeil mit seinem schwert auf zu halten.
Ulrich spang auf Manelio hervor und hatte sein schwert genau auf dessen kele gehalten.
Ulrich rief "hier ist noch ein Pirat er wollte dem anderen helfen!" doch gekonnt rammte Manelio den bogen gegen Ulrichs bein der darauf hin zu boden viel. Manelio rannte weg aber 2 Milizen nahmen die verfolgung auf, während ein 3 Miliz Soldat Ulrich zur hilfe kam und sagte "geht es ihnen gut sir?" Ulrich antwortete darauf "ja alles in ordnung danke der nachfrage"
dann sagte der Miliz Soldat "gottseidank haben sie das bemerkt sonst wären uns beide entwischt! wie heißen sie eigendlich?" Ulrich grinste und sagte darauf "mein name ist Ulrich" der miliz soldat guckte verwundert und sagte dann "haben sie nicht den verurteilten eingefangen?" dann kam plötzlich Jahizar aus der menge und meinte "da bist du ja ich hab dich gesucht"
Ulrich meinte darauf hin "ja ich musste nur was erledigen" dann drehte er sich zum Miliz Soldaten und meinte "dieser junge mann da war ebenfalls dabei als ich den dieb eingefangen hatte" dann grinste Ulrich nochmal und Guckte zum Galgen hin, da hing er also der pirat der damals ein kleiner teil seiner vergangenheit war und ein weiteres stück aus seiner vergangenheit rennt gerade weg.
"na los Jahizar lass uns mal bei den werkstätten vorbei schauen vielleicht finden wir ja was tolles" sagte Ulrich.
Jahizar, immernoch leicht verwirrt von dem eben geschehenen nickte. "Ja, ich brauch noch nen Schwert, und auch ne Rüstung wäre nicht schlecht."
Lächelnd verabschiedete er sich von dem Milizsoldat und schaute kurz zu dem gehängten.
Tod durch hängen, er hatte diese Art von Mord, wie er es nannte schon immer verabscheut. Angeekelt wand er sich ab.
"Mann, ist in dieser Stadt immer so viel los?", fragte er Ulrich.
Die ganze Zeit war er eigentlich nur durch die Masse am Marktplatz geirrt, und hatte Ulrich gesucht, nun hatte er ihn gefunden und dann sowas?
Wer war dieser Ulrich eigentlich wirklich? Soviele Fragen...
Jahizar schaute zu einem Stand, an dem Kräuter und Tränke verkauft wurden und kaufte eilig einen kleinen Strauch Beeren für ein paar Goldtaler.
Dann eilte er Ulrich hinterher. "Ja, wenn wir Glück haben treffen wir unterwegs ja noch nen Piraten.", sagte er und schmunzelte. Eilig verstaute er die Beeren, einigermaßen quetschsicher in seinem Geldbeutel.
"Weißt du was, ich hab schon wieder Hunger!", sagte er und lachte, aber der Satz war mehr ein Witz, als das er wirklich Hunger hätte, wobei, so einen kleinen Happen würde er sicher vertragen, und eine leckere Fleischwanzensuppe...mjam, hätte er auch vertragen. Mitlerweile war die Sonne schon ihrem höchsten Stand sehr nahe, es wurde langsam Mittag....
Grischnach
29.10.2005, 20:26
Nun, zunächst war die Suche nach einem geeigneten Rüstungsschmied ziemlich erfolglos verlaufen. Und das tat sie eigentlich immer noch. Aber Grischnach ließ sich nicht unterkriegen, und er hatte noch immer die selbe fröhliche Stimmung wie bei dem beginn der Suche. Das lag aber auch nur daran das Elysia noch immer bei ihm war, und ihn mit Rat und Tat unterstützte, und ihn immer wieder aufmunterte wenn sie schon wieder nicht fündig wurden. Aber es war auch wirklich kompliziert mit Grischnach nach einer geeigneten Rüstung zu suchen. Er wollte nichts nehmen was von der Stange war. Er wollte etwas eigenes haben, extra für ihn gemacht. Aber das war gar nicht so leicht zu finden.
Schließlich beschlossen die beiden sich erst einmal bei einem kühlen Bier zu entspannen, zurückzulehnen und sich eine kleine Pause zu gönnen.
In der Taverne angekommen, die um diese Zeit natürlich gut besucht war, setzten sie sich zu einem Gardisten an den Tisch , der dort alleine war, und nachdem sie gefragt hatten ob er etwas dagegen hätte wenn sie sich zu ihm setzen würden, setzten sie sich. Der Blick den er auf Elysia geworfen hatte, war ihm nicht entgangen.
" Sag mal .. " leitete Grischnach das Gespräch ein und blickte zu dem Gardisten auf, während Elysia gerade Bier für alle bestellte.
" Kennst du zufällig nen guten Rüstungsschmied hier in der Stadt ? Sonst suchen wir uns noch nen Wolf."
Medin hatte vor einigen Tagen in Erfahrung gebracht, dass sich der Anführer der Hafenrausschmeißer bei Lord André gemeldet hatte. Jedoch wartete man auf den Paladin Uncle, welcher Interesse an dem Fall gezeigt hatte, und weitere Verhandlungen ließen so erst einmal auf sich warten.
Heute war nun wieder einmal ein typischer freier Abend für den Milizsoldaten. Uncle war noch nicht zurück in der Stadt und Medin hatte wieder Verlangen nach einem Bier in sich gespürt. Erst begab er sich zum Freibierstand, aber nach reiflicher Überlegung war er zu dem Schluss gekommen, dass sein Gaumen für heute wohl etwas Besseres verdient hatte. Also hatte er ein paar zusätzliche Schritte in Kauf genommen und war zu nahe gelegener Taverne geschlendert, in der er an einem Tisch in der Ecke nun ruhig sein Bierchen trank.
Er saß vielleicht schon eine halbe Stunde dort, als sich zwei Leute zu ihm gesellten. Ein Mann und eine Frau. Der Mann begann so gleich ein kleines Gespräch, nach dem er sich ein Bier hatte kommen lassen. Er suchte einen Rüstungsschmied.
"Einen Rüstungsschmied suchst du? Dann hat deine Suche ein Ende. Seid mir gegrüßt, mein Name ist Medin. Ich bin Milizsoldat im Dienste des Königs und ein Rüstungsbauer. Wollt ihr euren Auftrag an mich übergeben?"
Der Fremde nannte sich Grischnach und willigte ein. Leider stellte sich nach kurzem heraus, dass der Mann gar keine so klare Vorstellung einer Rüstung hatte und Medin etwas Beratungsarbeit leisten musste. Das Bier, welches sie dabei tranken, erleichterte diesen Prozess jedoch. Grischnach hatte sich schließlich auf eine Spezialanfertigung (http://medin.milten.lima-city.de/WoG/GrischR%fcssi.jpg) geeinigt, welche nicht gerade niedrigen Ansprüchen entsprach. Sie bestand zum Großteil aus Eisen und wies schwere Panzerung auf. Auf den Preis wollte sich Medin erst einmal nicht genau festlegen. So eine Arbeit verlangte viel Zeit, außerdem schwanken die Marktpreise stetig und er wusste noch nicht genau, wie viel Material er benötigen würde. Aber es der Handel war erst einmal per Handschlag abgemacht und beide plus die Begleiterin des Fremden entschlossen sich dazu, zusammen noch ein Bier zu trinken.
Inzwischen grübelte Medin aber schon über seinen neuen Auftrag. Er hatte noch nie eine Eisenrüstung gefertigt. Zwar war er früher ein Schmied gewesen und hatte Türbeschläge und ähnliches gefertigt, aber dies bei Rüstungen zu verarbeiten war Neuland für ihn. Aber dieser Auftrag war eine gute Gelegenheit seinen Horizont zu erweitern, da musste er sich halt weiterbilden.
Zufrieden nahm er einen kräftigen Schluck und lies das kühle Nass die Kehle hinunter fließen.
Es war ein wunderschöner Morgen gewesen als Drekan in seinem Hotel Bett aufgewacht war. Ohne lange liegen zu bleiben, war er nach unten gegangen und dann gleich auf den Marktplatz. Verändert gehabt hatte sich seit gestern nichts. Niemand hatte neue Waren im Angebot gehabt, nichts war geschehen gewesen. Drekan hatte beschlossen ein paar Leute anzuquatschen. „Hi!“, hatte er einen Bürger begrüßt. „Was willst du?“, hatte dieser genervt gefragt. „Hey, ich will doch nur ein bisschen plaudern. Sind Hakons neue Waffen sehenswert?“, hatte Drekan geantwortet. „Neue Waffen? Die Lieferung kommt doch erst morgen, dachte ich?“, hatte der Bürger gemeint. Sehr gut! Jetzt hatte Drekan schon eine wichtige Information gehabt. „Hm, bist du dir da sicher?“, hatte Drekan noch mal nachgefragt. „Ja schon! Ich hab nämlich gesehen wie Hakon und der Waffenschmied sich vor ein paar Tagen unterhalten haben.“, hatte er erwidert. „Achso!“, hatte Drekan nur gesagt, dann war er enttäuscht fortgegangen. Wieder nur ein Schuss in den Ofen. Waylander würde wohl nicht viel mit stadtinternen Lieferungen anfangen können. Drekan hatte es sich trotzdem mal gemerkt und hatte dann noch ein bisschen rumgefragt. Er hatte aber nichts mehr herausbekommen und beschlossen sich nun tagsüber schlafen zu legen. Er sollte sich die Händler und ihre Wege auch mal nachts genauer ansehen.
Nach mehreren Wochen der einsamen Schreinerarbeit und spirituellen Selbsterleuchtung musste Tomarus heute einfach mal wieder raus. Raus aus seinem Heim, an den Hafen, zur Kaserne, auf den Markt, und was es in Khorinis noch so alles gab. In den letzten Wochen hatte sich seine Bewegung größtenteils auf den Gang in die Werkstatt und die Bäckerei gegenüber beschränkt. Dafür war er in seiner Werkstatt umso aktiver gewesen: Er hatte nicht nur das Schachbrett für Trilo, von dem er sich inzwischen allerdings im Unklaren war, ob dieser es jemals abholen würde, und einige sonstige Schreinerwerke vollendet, er hatte auch viel herumexperimentiert, gespielt und gebastelt. Mit Verzierungen und kunstvollen Schnitzereien, mit verschiedenen Holzarten und Werkzeugen ...
Doch nun brauchte er mal wieder Abwechslung. So sehr die letzten Wochen ihm auch für seine Kunstfertigkeit geholfen haben mögen, länger hielt er es nun wirklich nicht aus. Außerdem hatte er ja immer noch Schüler – bei den paar Malen, die er in der letzten Zeit zur Kaserne geblickt hatte, war er Lazyman nie über den Weg gelaufen. Und irgendwie würde es ihn wurmen, nun zu merken, dass der Rekrut seine Prüfung woanders gemacht hat und längst irgendwo außerhalb von Khorinis lebt ... auch wenn er es ihm auch nicht verübeln hätte können. Schließlich war es auch für Lazyman in letzter Zeit sicherlich schwer, mit seinem Lehrmeister zu kommunizieren ...
Aber jetzt würde er ja sehen, ob er den Rekruten antreffen würde oder nicht, und ob dieser nun in Stimmung für die Abschlussprüfung war. Tomarus war sich ziemlich sicher, dass der junge Soldat auch in dieser unbetreuten Zeit viel allein trainiert hat, vom Können her wäre er sicherlich mehr als bereit für die Prüfung.
Erleichtert lächelnd stieg der Ritter die Stufen zur Kaserne hinauf. Endlich wieder da, wo er hingehörte ... endlich wieder Schwertkämpfe und körperliche Ertüchtigung. Und natürlich endlich wieder ...
»Lazyman!«, rief Tomarus, als er seinen Schüler aus der Wafferkammer kommen sah. »Da bist du ja!«
Lazyman wirkte nicht weniger erfreut.
»Tomarus! Schön dich zu sehen!«
»Ganz meinerseits. Ich denke, du hast nichts dagegen, wenn wir das Training dann mal so ganz langsam zum Ende kommen lassen?«
»Du sprichst von der Abschlussprüfung?«
»Selbstverständlich.«
»Aber gerne doch. Endlich. Nicht, dass das Training keinen Spaß gemacht hätte – ganz im Gegenteil, ehrlich – doch irgendwie ... «
» ... willst du auch langsam mal das Gefühl haben, es nicht mehr nur zu lernen, sondern es ganz offiziell zu können. Jaja, hab ich mir schon gedacht.«
Lazyman nickte grinsend.
»Gut, dann würde ich mal sagen ... auf auf! Bei Nacht ist die Natur des Waldes am schönsten.«
... Nach einer langen stürmischen und kalten Nacht stand Satera Schweißgebadet und frierend auf. Es war, wie die vorherige Nacht, ein kalter Tag. Auf dem Marktplatz war kaum etwas los und wenn sich das Wetter nicht änderte würde es auch so bleiben. Zuris und die anderen Händler zitterten schon obwohl sie erst eine halbe Stunde dort standen. Selbst die Miliz in ihren warmen Rüstungen fror. Satera ging auf eine zitternde, junge und Hübsche Frau zu und bot ihr seine Hilfe an. Doch diese junge Frau antwortete nur hochnäsig: Nein. Satera wundete sich sehr. Ein Händler begann dann plötzlich mit ihm zu schprechen:
" Ja, ja. Der Schein trügt leider sehr. Diese junge Dame ist zwar hübch, aber sie ist eine verwöhnte, hochnäsige und eingebildete Tochter eines Reichen und Hochangesehnen Bürgers im Oberen Viertel. So unternahm Satera einen kleinen Spaziergang. Es war immer noch sehr kalt. Die Wolken am Himmel sahen aus, alsob es bald anfangen würde zu regnen. So entschloss er sich auf den Weg zurück zur Herberge zu machen. Doch kaum an der Herberge angekommen fing es schon an zu Regnen. Und der Sturm wurde immer härter. Er setzte sich zum Trocknen und Aufwärmen an den Kamin und bestellte sich einen Wacholder. ...
Hm. Dann werde ich wohl demnächst ein Ritter sein. So eine tolle Rüstung ist schon was Feines, aber kann cih mich damit auch noch genauso bewegen wie sinst? Wohl kaum, denn die wiegt sicherlcih nicht gerade wenig, von daher wäre ich wohl stark in miener Bewegungsfreiheit eingeschränkt und köntte nicht mehr so grazil und flink agieren. Ich denke ich werde den Ritterschlag zwar annehmen, aber werde dennoch nicht in einer dicken Rüstung rumlaufen.
So in Gedanken versunken begab sich der Einhandlehrmeister mit seiner Ausrüstung zum Kasernenplatz. Vielleicht erwarteten ihn ja schon die nächsten Schüler? Doch erstmal bewegte ihn immernoch die Frage nach der Rüstung. Er erinnerte sich noch an SonBo und den Auftrag den er bei ihm abgegeben hatte. Eine Minecrawlerplattenrütung mit allen Schikanen. er erninnerte sich noch genau an SonBos Worte:
Ein Anzug aus gehärtetem Leder, sehr stabiel aber trotzdem billig. Da drauf setzt man insgesamt 10 Crawlerplatten, zwei auf der Brust und zwei auf dem Rücken, eine auf den Bauch und auch noch eine auf der Rückseite des Bauches. Dann noch 4 Stück rings um die Hüfte wie einen Rock runterhängen lassend. Jetzt eine Kettenhaupe auf das Haupt von Trilo und dann noch zwischen die Crawlerplatten ein Kettenhämd auf das Leder, und danach auch noch auf die Beine. Jetzt macht man die Schuhe, sie bestanden aus Leder was mit Stahlplatten fissiert würde. Nun noch den Biozusatz in Form der Lasche in den Nacken für die Tränke. Eigentlich die optimlae Rüstung für Trilo für gerademal 2500 Goldstücke.
Tja und genau der letzte Satz war das verräterische Detail. 2500 Goldmünzen sind nicht mal eben aufzutreiben, aber zum Glück hatte Trilo gespart fürdiese Rüstung, hatte er ja bereits genug Zeit dafür. Schließlich war die Beschaffung der Einzelteile auch nicht gerade von einem Tag auf den anderen geschehen. Eine Orkschamanenhaut ist nunmal nicht an jeder Ecke bei einem Fahrenden Händler zu erwerben...
Er machte sich auf den weg zu SonBo und holte dort seine Rüstung ab. Beide waren sehr zu frieden. Trilo hatte endlcih seine Kampfrüstung und SonBO hatte siene 2500 Goldstücke. Sicherlcih würden die Beiden noch häufiger aufeinander treffen, denn Trilo wra dafür bekannt Rüstungen zu ruinieren oder aber Ideen zur Verbesserung zu liefern. Mal sehen was die Zeit bringt...
So dann will cih sie gleich mal anziehen! Uff... ja sie ist eindeutig schwerer als die schwer gepanzerte Milizrüstung aber denoch ist sie angenehmer zu tragen. Ideal! SonBo ist echt ein genie in seinem Handwerk. Die 2500 Goldmünzen waren es wert! So. Mal sehen, ob ich ein paar rekruten mal was beibringen kann im Schwertkampf. Ahh. da ist ja schon Locke! Der hatte doch schonmal bei mir angefragt wegen einer Lehre zum Einhandkämpfer. Dann wollen wir mal.
"Hallo Locke!"
"Oh, hallo Trilo."
"Na wie gehts dir so? Miliztraining gut überstanden?"
"Geht so. Hatte die ersten 2 Tage nach dem Saufgelage noch große Kopfschmerzen,a ber die hier ansässigen Barbiere hatten mir geholfen."
"Wieso bist du nicht zu Wenda gegangen? Ihre Praxis ist doch...."
"Ich denke Wenda ist fort?"
"Ja... ist sie auch. Leider..."
"Geht es dir gut, Trilo?"
"Jaja, es geht schon. Muss halt. Wie siehts aus? Was hällst du davon, wenn ich dich nun endlich zum Schwertkämpfer ausbilde?"
"Wunderbar! Wann fangen wir an?"
"Wie wäre es......... jetzt?"
"Öhm. Ok."
"Hier schnapp dir mal dieses Scwhert und krieg erstmal mit ein paar Trockenübungen ein Gefühl für die Länge."
Bolwen kam gerade aus dem Haus als die Sonne hinter den Wolken hervorkam. Es war eine lange Nacht gewesen. Ein paar Milizen hatten sein Haus durchsucht, auf der Suche nach Waren die nicht für die Öffentlichkeit zugelassen sind. Bolwen stöhnte leise. Er hatte natürlich nichts gehabt was sie suchten aber sie hatten trotzdem die Hälfte seines Besitzes mitgehen lassen. Ein Gefühl in seinem Magen stärkte und ernährte sich die ganze nacht. Wut. Sein Magen verkrampfte sich immer wieder und am liebsten würde er das Schwert, was ihm geblieben war, aus dem Schrank hohlen und dieser Miliz eine Lektion erteilen. Doch dann dacht er an seinen Vater und er beruhigte sich langsam wieder. er war heute ganz in Schwarz unterwegs und die Menschen mieden Blickkontakt mit ihm. Er schien eine Aura auszustrahlen die nicht zu ihm passte. Er ging gerade gemächlich am Marktplatz entlang und warf hier und da einen Blick auf die angebotenen Waren als er das scheppern der Rüstungen der Miliz höhrte. Er drehte sich mit höhnischem Gesichtsausdruck um. Dort spazierten sie wie die Herrscher der welt, aber auch sie waren nur Spielbälle der Paladine. Und dort waren die beidne von gestern Nacht. Wieder diese Wut, er verkrampfte sich und stützte sich an einen Marktstand ab. Der Besitzer schien schon die Miliz rufen zu wollen aber ein Blick von Bolwen ließ ihn verstummen. Angst spiegelte sich in seinen Augen wieder. Bolwen lachte kurz leise. Sein Anblick war wahrlich nicht der schönste. dicke Augenränder zierten sein Gesicht und durch eine kleine Platzwunde sickerte immernoch Blut. Er beobachtete die 4 Militsoldaten. Er überlegte sich wie er sich rächen konnte und ihm fiel etwas ein. Er drängte sich in die erste Reihe die die Milizen beobachteten. Er bewegte sich immer mehr unauffällig nach vorn. Sein Blick blieb an einen hängen und dann fuhr er ganz überraschen den Fuß aus. Noch als der Milizsoldat fiel drehte er sich um und ging zurück zum Stand. Einige Bürger schauten ihn nun komisch an aber Bolwen war es egal. Der Milizsoldat fie lauf seinen Vordermann und brachte ihn ebenfalls zu Fall. Der ganze Marktplatz lachte. Doch sie verstummten als der Soldat sein Schwert zog und sich mit mörderischem Gesichtsausdruck umsah. Bolwen lachte immernoch leise doch plötzlich wurde der Standbesitzer aktiv. Er schrie und winkte dem Milizsoldaten und zeigte auf Bolwen. Noch bevor Bolwen wegrennen konnte waren 2 Leute bei ihm und schleppten ihn auf den, mit rot angelaufenem Gesicht, Milizsoldaten zu. Der steckte sein Schwert weg und boxte ihn in die Magengrube.Bolwen krümmte sich vor Schmerz war aber unfähig sich zu bewegen da die beiden Leute in fest umklammerten. Bolwen wollte gerade aufsehen als ein Hieb seine Schläfe traf. Er keuchte laut und fiel in sich zusammen. Blut rann ihm übers Gesicht. Er versuchte sich aus dem Arm seiner Peiniger zu winden schaffte es aber nicht ganz. Sein Blick war nun trüb und er fiel in sich zusammen und ließ es einfach geschehen. Nur am Rande bekam er mit wie er getreten wurde. Schwarz wurde es ihm vor Augen.
Harlekin
30.10.2005, 12:51
Harlekin trat durch das Stadttor. Irgendwann musste ja mal sein Training beginnen dachte er sich und lief somit auch gleich mal zur Kaserne. Vielleicht hat sich ja seid seinem letzten Besuch etwas getan. Er ging die kleine Schräge zur Kaserne hoch und da sah er aus der Entfernung auch schon Trilo. Doch er sah anders aus – zumindest seine Rüstung war neu. Außerdem stand noch jemand bei ihm der schon ein Schwert in der Hand hatte und damit etwas herumwedelte. Harlekin kannte ihn aber nicht. Harlekin ging nun direkt auf Trilo zu und sprach an:
„Hi Trilo“
„Hi Harlekin. Na wie geht’s?“
„Joa passt schon. War in letzter Zeit halt viel unterwegs.
„Aha, sorry aber ich hab im Moment viel zu tun. Ich bilde grad Einhandschüler aus“
„Ich wollte doch auch mal bei dir trainieren – wie sieht das nun aus?“
„Na ja wenn du so fragst. Ob nun ein oder zwei Schüler ist eigentlich egal.“
„Heist das ich kann jetzt mitmachen???“
„Ja Ok, schnapp dir ein Schwert von da drüber und dann geht’s los.“
Harlekin war überglücklich. Endlich begann seine richtige Ausbildung. Er ging zum Schwertständer rüber und nahm sich eins heraus und kehrte dann zu Trilo zurück.
Nun hatte er also bereits 2 Schüler. Nun gut, war er ja gewohnt. Dann also wieder 2 Frischlinge auf dem weg erfahrene Veteranen im Einhandkampf zu werden. Wie sie wollen!
"Ihr macht das gut. Nun schmeißt diese Holzschwerter beziehungsweise Zahstocher weg und holt euch hinten ein mal richtige Schwerter. Normale Schwerter aber, Keine Lang- oder Breitschwerter wenns geht."
"Geht klar"
...
"Sowas hier?"
"Genau solche. Nun schwingt sie mal einw enig rum. Am besten immer erstmal diagonale Züge. Von links unten nach rechts oben und umgekehrt."
Harlekin
30.10.2005, 13:25
Nachdem Harlekin wieder bei Trilo war begann das Training.
Harlekin und der andere Schüler hatten noch nie solche langen Schwerter in der Hand. Immer nur Dolche oder andere Kurzwaffen. Es war überraschend anstrengend solch ein Schwert zu führen. Harlekin hatte es sich einfacher vorgestellt und das am ersten Tag. Sie übten nun erstmal das Schwingen. Also eine schöne gerade Linie von links nach rechts ziehen und wieder zurück. Nach einiger Zeit steigerten sie das Tempo. Harlekin war ein durchaus starker Kerl doch langsam merkte er schon seine Oberarme. Das Kämpfen oder besser rumfuchteln war schwerer als erwartet. Nach ein paar weiteren Übungen war erstmal Schluss für heute. Sie sollten sich das alles durch den Kopf gehen lassen und sich auf die nächste Übung vorbereiten. Danach packten sie die Schwerter wieder weg und Harlekin fiel eine Last vom Arm. Es war schön endlich mal wieder was anderes zu fühlen außer dem Schwingen des Sachwertes.
So viele Menschen. Man verlor leicht den Überblick in der Stadt, wenn man neu war, und sich nicht auskannte. So ging es zumindest Ritley. In der kurzen Zeit, in der er nun schon in der Stadt war, konnte er sich noch nichts einprägen, weshalb er meistens nach dem Weg fragen musste. Gerade hatte er den Freibierstand gefunden, und ließ sich dort den dritten Krug Bier einschenken.
„Ja, so kann man leben“, dachte Ritley sich bei sich.
Menschen liefen am Stand vorbei. Jung und Alt, Kinder, Frauen und Männer. Scheinbar konnte man hier in dieser Stadt ein recht friedliches Leben führen, wenn man nichts Böses im Sinn hatte. Doch das, was Ritley reizte, hatte er bisher noch nicht gesehen: Magier. Er wollte sich ihnen so bald wie möglich anschließen. Seitdem er das Haus des alten Mannes repariert hatte, und von diesem über die verschiedenen Gilden informiert worden war, stand sein Entschluss fest. Er wollte sich dem Bund des Wassers anschließen. Dieser, so fand Ritley zumindest, sei eine roßartige Sache und passte zu ihm. Hoffentlich sahen es die Magier auch so, denen er sein Aufnahmegesuch unterbreiten wollte.
„Gut das du gekommen bist. Ich habe eine Aufgabe für dich. Du kannst scheinbar recht gut mit dem Hammer umgehen. Also dachte ich mir, du kannst mir bei etwas helfen. Ich muss die ganzen Dächer hier in Hafenviertel neu decken lassen, da es vor einiger Zeit schwere Gewitter gab, und viele beschädigt sind. Was sagst du dazu?“
Ritley dachte über das Angebot nach. Ja, er brauchte Arbeit, und vielleicht viel ja auch eine Belohnung für ihn dabei ab.
„Ja, gut, ich werde dir helfen. Doch was springt für mich dabei raus?“
Der Gesichtsausdruck des Manner, der übrigens Sim hieß, wurde schlagartig verlegen. Er schaute Ritley nicht direkt ins Gesicht, und gestand dann kleinlaut ein:
„Nun, es gibt nicht viel Geld für mich. Ehrlichgesagt gar keins... Es ist eher... sagen wir mal eine Abbezahlung von Schulden. Deswegen kann ich dich nicht mit Geld bezahlen. Doch, wenn du dich für Bücher interessierst, kann ich dir als Belohnung eines geben. Ich habe es gefunden, es ist noch in einem sehr guten Zustand, scheinbar schon sehr alt. Doch ich kann leider nichts damit anfangen... kann nicht lesen.“
„Die Schatten der Wahrheit“. Das war der Name des Buches, das Ritley bekommen hatte. Es war in einen Olivgrünen Umschlag gebunden, der Titel in goldener Schrift geschrieben, und sah trotz einer dicken Staubschicht noch sehr edel aus. Es musste unweigerlich jemanden gehört haben, der sehr viel Geld hatte.
Als Ritley mit der Arbeit im Hafen fertig war, und mit Sim in dessen Haus war, sah er noch viel mehr Bücher, fragte sich auch, was Sim, der doch nicht lesen konnte, mit all denn anfangen wollte. Er nahm sich vor, beim nächsten Treffen zu fragen, ob er die Bücher auch noch verkauft. Doch bis dahin war es noch eine Weile, da Sim nun erstmal ins Sumpflager ging, um dort nach Kostbarkeiten zu suchen. Ritley wollte es die nächsten Tage etwas ruhiger angehen lassen, sich vielleicht mit den Magiern des Bunds des Wassers in Verbindung setzten. Mal schauen. Nun packte er das Buch wieder in seine Tasche, die er immer um die Schulter hängen hatte. Darin gefand sich zwar nicht viel, nur eine Pfeife, Tabak, eine Karte der Umgebung, die er sich vor kurzem gekauft hatte. Sonst nichts, denn das war sein einziger Besitz. Am Gürtel hatte er noch einen kleinen Beutel mit Gold baumeln, und sein Messer.
Es schien eine Ewigkeit zu dauern bis die Milizen von ihm abließen. Bolwen lag vor Schmerz zusammengekrümmt auf dem Boden und wimmerte leise. Sein rechtes auge war vollkommen zugequollen und Blut floss aus der ein oder anderen Wunde. Sein ganzer Körper schmerzte und er setzte sich langsam, damit ihm nicht schwindelig wird, auf. Sein kopf schien explodieren zu wollen und er sah sich unsiicher um. Die Leute mieden seinen Blick und die milizen standen nicht weit entfernt von ihm und lachten laut. sein Blick schien plötzlich etwas unklar zu werden und er fixierte die Milizen die sich immernoch vor Lachen krümmten. Wut pulsierte in seinem Körper und sie schien sich einen weg nach draußen zu suchen. Doch er versuchte sich zu beruhigen. Seine Hände, die zu Fäusten geballtt waren, zitterten und auch er fing leicht an. Nur mit Mühe verkniff er es sich aufzustehen und zu kämpfen. Er wusste das er keine Chance hätte. Er hustete etwas und spuckte Blut auf den Boden vor ihm. Sein ganzes Hemd schien rot zu sein und er schob schnell den Umhang davor. Als er sich langsam aufrichtete drehte sich die Welt und er stürzte fast wieder hin. Alles war verschwommen und die Stimmen schienen aus weiter Ferne zu kommen. Er schloss seine tauben finger fester um ein Schild das vor ihm in die Luft ragte und rang nach Luft. Seine Lungenflügel schienen erst wieder schleppend ihre Arbeit aufzunehmen. Langsam klärte sich auch sein Blick wieder. Er sah nach unten wo er gelegen hatte. Eine fast schon wieder getrocknete Blutlache war dort zu erkennen. Er ruckte mit dem Kopf zu dem Marktstandbesitzer. Er war nicht mehr da und plötzlich schoss die Übelkeit aus dem Magen hervor. Er konnte die galle gerade noch runterschlucken. Er stand dort so am Pfahl gelehnt nur 5 minuten, doch es kamen ihm wie 20 vor. Er atmete tief durch und langsam beruhigte sich sein Magen wieder. Er trat einen unsicheren Schritt vor und knickte jedoch sofort mit dem rechten Fuss um. Er stöhnte laut auf und stützte sich auf einen Marktstand ab und riss jenen mit um. Nun lag er da, über und über mit Obst und Gemüse. Der Standbesitzer kam herum und schimpfte wütend auf ihn ein. Auch die Miliz setzte sich langsam in Bewegung und kam auf sie zu. Sein Herz schlug so laut das es der Standbesitzer sicher höhren würde dachte sich Bolwen und versteifte sich als er den Stiefel eines Soldaten vor seinem Gesicht sah. Plötzlich wurde er an Arme und Beine genommen und weggetragen. Dann ließen sie ihn fallen. Der Steinboden kam schnell immer näher und er hatte keine Chance mehr zu reagieren. Er knallte der Länge nach auf den harten Boden. Die Menge gröhlte.Er blieb für lange Zeit nur ruhig liegen zu bleiben und seinen Atem unter Kontrolle zu halten. Doch der Zorn und der Scham pulsierten wie heiße Wellen in seinem Körper. Er schnaubte vor Wut und Zorn blieb jedoch ruhig liegen. Nach einer Ewigkeiten wie es ihm schien erhob er sich ächzend. er stemmte seinen Oberkörper hoch und blieb erstmal auf einen Arm geruhz sitzen. Er sah sich kurz um. Die Welt schien unter einem roten Schleier verdeckt zu sein. Er konnte nur eins ganz deutlich sehen. Diesen Miliz Soldaten. Er funkelte ihn an als er jedoch eine andeutung machte näher zu kommen schaute Bolwen weg. Er wollte nicht noch mehr Ärger. Er schleppte sich zu der Mauer und lehnte sich ertsmal lange gegen.
In der Stadt übergab Long Uncle gleich das Buch über die Runen mit der Aufforderung, es möglich rasch, aber intensiv durchzulesen, und es ihm hinterher zurückzugeben. Long würde es noch für spätere Schüler gebrauchen, falls er noch mal wieder welche nehmen würde.
Auf dem Weg zur Stadt hatte Uncle schon eine ganz ordentliche Lichtkugel hinbekommen. Die Rune hatte Long ihm bis auf weiteres geschenkt. Zwar hatte er nun selbst keine mehr, aber dafür hatte er nun endlich mal einen Grund, selbst eine zu bauen. Albrecht hatte ihn gelehrt, wie das zu machen ist.
Den Tag über lehrte Long seinem neuen Schüler die korrekte Anwendung der Lichtrune. Uncle sollte spüren, wie die Kraft Innos’ durch seinen Körper fließt, und dann diese auf die Rune übertragen. Dass dann Licht erscheint, liege in der Kraft des Steines selbst. Der Paladin solle diese Kraft nur mit der Hilfe des Gottes aktivieren. Daher verbrauche das alles auch so viel Energie, erklärte der Lord.
Später am Tag ließ Long ihn alleine und machte sich an die Arbeit, eine neue Rune zu basteln.
In der gestrigen Nacht hatte Drekan etwas mehr herausfinden können. Er war ruhig und schon ziemlich müde auf seiner Bank gesessen und hatte die Händler beobachtet. Selbst als sich die Händler bereits in ihre Hütten zurückgezogen hatten, war Drekan sitzen geblieben und hatte frierend beobachtet was geschah. Plötzlich war wieder jemand auf den Marktplatz geschlichen. Drekan hatte ihn erst gar nicht sehen können, es war extrem neblig gewesen. Er hatte sich erst einmal hinter seiner Bank versteckt und genauer beobachtet was geschah. Als der Händler die Stadt durch das Tor verlassen hatte, hatte Drekan erkannt, dass es sich um Hakon handelte. Schnell war er aufgesprungen und ihm hinterher geschlichen. Nicht weit entfernt von der Stadt hatte sich Hakon mit einem fein angezogenen Mann getroffen und Drekan hatte nur gelauscht.
„Da bist du ja endlich! Ich warte hier schon eine Ewigkeit und friere mir meinen Hintern ab!“, hatte der Mann genervt aber leise geschimpft.
Hakon: „Es tut mir Leid! Ich wollte sichergehen, dass mich niemand sieht!“
Fremder: „Jaja schon gut. Wie sieht es denn nun aus? Geht der Handel klar?“
Hakon: „Natürlich, auf dieses Axtsortiment kann ich nicht verzichten!“
Fremder: „Gut dann komme einfach...“ Mitten im Satz hatte er abgebrochen. „Schnell weg, da kommt wer!“, hatte er gerufen.
Die beiden hatten sich schnell ins Gebüsch gepirscht, glücklicherweise nicht auf Drekans Seite. Dann hatte es Drekan auch gehört. Stimmen, betrunkenes Grölen. „Da kommen wohl zwei Säufer von der Kneipe zurück!“, hatte Drekan bei sich gedacht und so war es auch. Als sie wieder außer Hörweite waren, waren Hakon und der Mann wieder aus ihrem Versteck gekrochen.
Fremder: „Das wird mir zu gefährlich hier! Wir treffen uns in zwei Tagen wieder! Gleicher Ort, gleiche Zeit. Und sei dieses Mal ein bisschen pünktlicher. Der Handel liegt vor allem in deinem Interesse das weißt du Hakon!“
Hakon: „In Ordnung, ich werde pünktlich sein.“
Und dann waren beide wieder ihre Wege gegangen, Drekan hatte nichts Wichtiges mehr herausfinden können.
„Verfluchter Mist!“, stöhnte Drekan an diesem Abend. Heute konnte er nichts herausfinden, denn die beiden würden sich erst übermorgen noch einmal treffen. Er musste allerdings noch die Handelswege der anderen Händler ausfindig machen. Waylander sollte ja zufrieden sein. Sarah konnte er wohl abhaken. Sie war eine fromme Frau, die die Waffen wirklich nur vom Stadtschmied nahm. Dann gab es noch Canthar, Zuris, Balthram und Jora. Mal sehen ob er über die etwas ausfindig machen konnte. Zuris hatte er den ganzen Tag beobachtet. Das einzige was er tat, war wie auch gestern um zwölf Uhr mittags zum Tor zu gehen um die Kräuter seines Sammlers entgegen zu nehmen. In dieser Zeit achtete Balthram auf seinen Stand. Balthram konnte er auch abhaken. Der verkaufte ja nur Äpfel oder Fleisch. Jora war ein Händler für viele verschiedene Sachen. Da musste Drekan noch einiges herausfinden. Aber für heute machte er mal Schluss, denn er war ziemlich müde. Also ging er nach oben in das Hotel und legte sich in sein Bett um zu schlafen.
Und wieder begann ein neuer schöner Tag und somit auch ein neuer Trainingstag für die Schüler von Trilo. Das Wetter war herrlich und eignete sich hervorragend für ein paar kleinere Märsche um die Ausdauer siener Schüler zu überprüfen.
Ein bisschen Laufen hat noch Niemandem geschadet! Außerdem will cih wissen, wo ihre Schwächen liegen. Die Kraft dürfte bei Beiden kein Problem sein, denn Beide haben sich gar nicht mal so dumm dabei angestellt, obwohl sie zum ersten Mal richtige Schwerter in Händen gehalten hatten. Mal sehen was aus denen wird. Erstmal wecken.
So schlich der Einhandlehrmeister sachte und behutsam zu den Betten der beiden Schüler. Gerade überlegte ers ich, wie er sie am grausamsten Wecken könnte, da kam auch schon von hinten eine Hand auf seine Schulter.
"Guten Morgen, Trilo. Suchst du mich?"
"Ha....Hallo Locke. Ich wollte dich gerade wecken um dich zu ... ähm... um dich fragen, ob es mit dem Trainingw eiter gehen kann. Genau..."
"Ok. Von mir aus kann es los gehen. Kommt Harlekin danna uch?"
"Öhm... ja, ich werde ihn jetzt wecken."
"Gut ich warte draußen."
Immerhin einen kann ich erscherecken. Kann ja wohl nicht sein, dass ich nicht mal ein Bisschen Spass haben kann! So. Welches Bett war noch gleich das von Harlekin? Ah, das hier müsste es sein..
Leer? LEEEERRR???
Was soll denn das jetzt? Ich will meinen Spass haben!
"Hallo Trilo. Suchst du was Bestimmtes bei mir?"
"Ich wollte dich eigentlcihw ecken, damit wir das Training fortsetzen können. Locke ist bereits draußen und wartet auf uns."
"Gut, dann gehen wir mal."
"Geht schon mal vor und widerholt die Übungen von gestern. ich komme gleich nach. ich muss noch etwas vorbereiten."
"Ok. Bis dann"
Geschwind ging er hinaus und bog auhc gleich nach hinten in richtung Kirschbaum um. Die Wolken sammelten sich bereits und Trilo befürchtete, dass dieses klare wetter wohl nicht mehr lange anhalten würde. Wäre schlecht für das Training zwar, aber dennoch würde es sie auch mehr fordern. Nichts desto trotz holte der Milizsoldat, welcher demnächst wohl mal zu Lord Hagen gehen sollte um Ritter zu werden, 2 Breitschwerter. Große schwere Schwerter also.
Die werden als Balast dienen beim Laufen. So wird es schneller zeigen wo die Schwächen sind. Und diese muss ich ausmerzen.
"So ihr beiden. Gut sieht das ja mitlerweile schon aus. Also wenn wir mal gegen Äste kämpfen zähle ich auf euch schon mal sehr."
"Äste?"
"Ja. Gegen was Anderes kämpft gerade imaginär sowieso nicht. Stationäre unbewegliche sind das sozusagen, gegen die ihr eure Schwertstreiche führtet bis jetzt. Aber egal, ads wird noch kommen. Erstmal will ich eure Fitness überprüfen. runter und sagen wir mal 20 Liegestütze."
"Wie du meinst...."
"Ich meine nicht, ich weiss."
Nach den Liegestützen machte Trilo seinen schülern Harlekin und Locke deutlöcih, was sie am heutigen Tag erwarten wird.
Laufen, Laufen, Laufen.... und nicht zu vergessen: Laufen!
Er drückte jedem eines der Breitschwerter in die Hand und verließ mit ihnen die Kaserne in Richtung Stadttor.
"Wir besuchen jetzt mal den Bauern Lobart. Dort in der Nähe wohne ich auch. Da könnt ihr euch auch ausruhen. Wenn ihr euch gut anstellt natürlich nur..."
Scheinbar hatten sich die unteren Stadtwachen das training bei Trilo anders vorgestellt. Dies lies zumindest ihr Gesichstausdruck vermuten als sie losliefen.
Bolwen öffnete die Augen. Sonnenschein blendete ihn. Trotz des Sonnenscheins zitterte er. Die nächtliche Kälte war noch immer in seinen Gliedern. Er konnte seine linke hand nicht bewegen und alles schmerzte in seinem Körper. Er versuchte seine steifen Glieder zu bewegen doch Schmerz durchfloss sofort seinen Körper. Er stöhnte leise auf und setzte sich auf, mit dem rücken an die Mauer gelehnt. Die Sonne wärmte ihn langsam und ein Gefühl durchfloss ihn das er lange nicht mehr so extrem gespürt hatte. Wut!
Wut auf sich selbst und auf die Miliz. Die Wut pulsierte in seinen Adern und gab ihm Kraft. Er ernährte sich in jenen Moment von ihr und ließ ihr freien lauf. Ein einzelner Gedanke kam immer wieder in seinem Kopf zum Vorschein. "Rache." Er würde sich rächen aber wie. Wie konnte man der Stadt, den Milizen, ganz Khorinis am besten Schaden zufügen? Sofort dachte er an Onar den Großbauern. Doch er verwarf den Gedanken schnell wieder. Auf dem Hof waren nur Schwachköpfe und man machte sich in der Stadt lustig über sie. Er überlegte lange und irgendwann brach ein kleiner Gedanke durch die vielzahl der anderen. Wenn die Gerüchte war sind. Es gab ein paar Magier die sich Beliar verschrieben hatten. Sie sollten große Macht haben. "Macht!" Der Gedanke setzte sich fest in seinem Kopf und gab ihm Kraft. Er würde jenes Wissen was ihm Beliar verlieh erlernen und sich damit rächen. Diese Gedankengänge gaben ihm Kraft und er stand langsam auf, sich an der Mauer abstützend. Auf seinem Gesicht war nun ein gefährliches Grinsen zu sehen. Als er halbwegs stand ging er unsicher 2 Schritte nach vorn. Er geriet kurz ins Stolpern fing sich aber wieder. Er ging nun langsam aber zielsicher Richtung Haus. Schon im Gehen überschlugen sich seine Gedanken was er nun machen wollte. Als er vor der Haustür ankam blieb er kurz stehen. Es schien eine Ewigkeit her das er einfach nur ruhig darstehen konnte. Doch er verwarf diesen Gedanken und ging ins Haus. Es herrschte immernoch Verwüstung von den Milizen. Überall lagen Gegenstände und andere Sachen herum. Wieder überkam ihm die Wut und er ballte die Hände zu Fäuste. Diesmal ließ er ihr freien Lauf. Er schlug auf Gegenstände ein und trat um sich. Einen Höllenlärm musste er machen. Doch ihm war es egal. Er machte solange weiter bis er zusammenbrach. Seine ohnehin schmerzenden Knochen schienen nun zu bersten. Ein Vulkan schien in seinem Körper zu brodeln. Er stand nur mit Mühe auf und zog seine Sachen aus. er ließ sie einfach auf dem Boden liegen. Dann waschte er sich. Als er damit fertig war hohlte er sich neue Sachen. Er war nun ganz in Schwarz gekleidet mit einer Kapuze auf. Nur sein Mund schien man am hellichten Tage zu sehen. Er packte seinen Dolch und hängte ihn sich an den Gürtel. Dann verließ er Khorinis. "Bis zu meiner Rache" dachte er sich noch und kehrte ihr den Rücken zu.
Harlekin
31.10.2005, 12:17
Nachdem sich Harlekin von seinem ersten Trainingstag erholt hatte schlief er ein. Am nächsten morgen wurde er völlig überraschend von Locke geweckt. Er meint nur dass Harlekin sofort aufstehen müsse da Trilo jeden Moment kommt. "Kein Problem" dachte sich Harlekin. Doch als Locke ihm erzählte dass Trilo gerne Späße mit seinen Schülern machte war Harlekin schneller aus den Federn als er sich hätte Träumen lassen. Kurz Darauf erschien auch schon Trilo in der Kaserne und ging zu Lockes Bett. Seine Kinnlade fiel ihm herunter als er sah dass das Bett leer war. Locke stand in der Ecke und sprach ihn darauf an. Trilo befahl ihm schon mal raus zugehen und sich warm zu machen. Nun wollte er wenigstens noch Harlekin erwischen. Doch auch der war schneller und sprach Trilo völlig unerwartet an.
"Hallo Trilo. Suchst du was Bestimmtes bei mir?"
"Ich wollte dich eigentlich wecken, damit wir das Training fortsetzen können. Locke ist bereits draußen und wartet auf uns."
"Gut, dann gehen wir mal."
"Geht schon mal vor und wiederholt die Übungen von gestern. ich komme gleich nach. ich muss noch etwas vorbereiten."
"Ok. Bis dann"
Daraufhin ging er zu Locke raus. Dieser hatte schon zwei Breitschwerter geholt. Anscheinend trainieren sie heute mit größeren Sachen. Oder doch nicht?? Zumindest wiederholten sie erstmal die Übungen von gestern. Harlekin kam sehr schnell wieder in den Rhythmus rein.
"So ihr beiden. Gut sieht das ja mittlerweile schon aus. Also wenn wir mal gegen Äste kämpfen zähle ich auf euch schon mal sehr."
"Äste?"
"Ja. Gegen was Anderes kämpft gerade imaginär sowieso nicht. Stationäre unbewegliche sind das sozusagen, gegen die ihr eure Schwertstreiche führtet bis jetzt. Aber egal, ads wird noch kommen. Erstmal will ich eure Fitness überprüfen. runter und sagen wir mal 20 Liegestütze."
"Wie du meinst...."
"Ich meine nicht, ich weis."
Das war ja was - auch noch rennen. Harlekin hasste Ausdauer. Er wollte Kämpfen lernen und nicht Laufen. Trotzdem setzte er sich in Bewegung und folgte Trilo. Die Schwerter mussten sie natürlich mitnehmen und Trilo grinste sich vorne einen ab. Alle drei liefen dann durch das Stadttor und HArleki9n hatte schon jetzt keinen Bock mehr.
Das saufgelage war gut vorübergegangen, doch trotzdem war das Milizentraining noch nicht ganz vorbei, es fehlte immer noch eine Auswertung, doch hm was sollte er sagen?
Sie hatten sich geprügelt, zweimal eigentlich und sich wohl nun wieder gut vertragen? Hm hoffentlich zumindest, doch eigentlich musste es so sein, sonst hätten sie nicht so schnell wieder gemeinsam gehandelt.
So berief er die Teilnehmer wieder ein, wieder die Taverne, als der großteil da war begann er mit der Auswertung, sie hatten alle gut gekämpft, die einen sogar überdurchschnittlich viel, nur welche waren das nochmal gewesen?
Sie sahen alle so gleich aus...
Ein Paar saßen in der Ecke und sahen noch recht grün hinter den Ohren aus, das war die Gelegenheit für sie sich zu beweisen!
Schon zog sein Blick weiter durch die Milizen, diesmal fand er gleich zwei, die ihn sehr Tapfer ansahen.
" He ihr zwei! Wie habt ihr das Training gefunden?"
" Nun... hm interessant und gut..?.."
" Hm ja so soll es auch sein, mein Ziel war", nun sprach er wieder zu allen, " Mein Ziel war euch noch mehr zusammen zu schweißen, die neueren wie auch die schon länger dabei sind. Und ich denke, das haben wir alle gut geschafft, denn auch wenn ihr euch einmal etwas zerkriegt hattet, zusammengefunden habt ihr wohl doch, sonst würden wir hier nicht so sitzen. Ihr kennt eure Kameraden nun besser als zuvor, zumindest wird das meistens so sein, und ich will dass das so bleibt, ihr sollt als einheit kämpfen, jeder soll die Stärken und Schwächen des anderen kennen. Kämpft ihr allein kann man euch schlagen, als Einheit die zusammenarbeitet nicht, jeder soll sich auf den anderen verlassen und wissen, man kämpft nicht allein, umgeben von tapferen Kriegern verliert man auch nicht den Mut. Schätzt die anderen, ein jeder kann euch einmal das Leben retten. Ihr habt alle gut gekämpft, für einige war es erst der Anfang eines großen Abenteuers, oder das erste große Erlebnis in Gefahr, so etwas prägt und wenn man es auch noch gut überstanden hat und sich gut gehalten hat soll man auch belohnt werden!", er deutete vier Männern die er sich ausgesucht hatte vorzutreten.
Vier Milizen standen nun also vor ihm und vor den anderen Milizen.
" Du da hinten! Wie lautet dein Name?"
" Locke, Sir", antwortete dieser.
" Und ihr anders drei? Lazyman, Edik-B und Inorel oder?"
Sie nickten.
" Hm, ich glaube ihr warst beim Training sehr tapfer, ich hab doch recht oder?"
" Ähm... j.. ja, sir!"
" Das will ich auch hoffen, denn nur tapfere Männer werden erfolgreich und siegreich sein! Und dies soll der erste Schritt zu deinem Heldendasein sein, Waffenknecht Locke! Und ihr anderen, ich habe euch während dem Trainings beobachtet, und ihr seid mir postiv aufgefallen, ihr seid gute Milizen auf die die Garde stolz sein kann, und das wollen wir zu Schätzen wissen, ab sofort belegt ihr den Rang der Waffenknechte, als vollwertige Mitglieder der Garde gibt es nun neue Pflichten, aber auch Anrechte für euch. Ich denke ihr werdet der Garde weiterhin gut dienen; und nun noch zu dir Lazyman, du bist mir mehrmals gut zur Hand gegangen und hast geholfen, gute Ideen gebracht und all das, und da du das alles ohne Verpflichtung gemacht hast, ernenne ich dich hierm it zu meinem Adjudanten, damit hast du auch das nötige Recht dazu mir zu helfen."
So beendete er seine kleine Rede und sah in die zufriedenen Gesichter, nun das war dann wohl wirklich das Ende des Milizentrainings gewesen.
Ja so ließ er alles revue passieren... nun es war gar nicht mal so schlecht gelaufen, doch das schwierigste war die ganzen Milizen schnell zusammenzubringen, doch nun alle hatten sie etwas zu tun doch eine kurze Weile hattenm sie für ihn entbehren können... so spazierte er auch weiter durch die Stadt.
DraconiZ
31.10.2005, 15:59
Knallend viel die Tür von DraconiZ Schmiede ins Schloss. Der Waffenknecht streckte sich und musterte den vertrauten Hof der Kaserne. Es war ein Tag wie jeder andere. Wie immer lag Frieden, aber auch unglaubliche Langeweile über Khorinis. Es hatte eben auch Nachteile ein so geregeltes Leben zu führen. Doch hatte er sich das nicht immer gewünscht?
Schnell war er an den steinernen Stufen der Kaserne angelangt und ging sie hinunter. Mit Nachtschwarzer Milizrüstung und dem vertrauten Gewicht seines Schwertes fanden seine Beine wie von alleine den Weg zum Marktplatz. Es schien als würden auch seine Augen nichtmal mehr den Befehl von Gehirn bekommen müssen, um den Marktplatz abzusuchen. Sie taten es ganz von alleine. Doch er sah nichts ungewöhnliches auf dem Markt. Die Händler priesen lautstark ihre Waren an und die Bewohner und Fremden liefen wie ein Haufen Ameisen durcheinander, doch in einer abstrakten Ordnung. ,, Alles wie immer", dachte DraconiZ fast enttäuscht und lehnte sich an eine Wand um das Geschehen weiter zu beobachten, um mögliche Verbrechen zu sehen und zu verfolgen, sollten denn welche geschehen. Er gähnte herzhaft, behielt aber seine Augen aufmerksam auf die Menge gerichtet. Die Sonne war wieder umgewöhnlich warm für diese Jahreszeit.
Nach einer Weile gesellte sich noch ein Milizsoldat zu dem Waffenknechten und sie philiosophierten zusammen über die Stadt und die neuen Geschehnisse. Hätte DraconiZ die Neuigkeiten noch von keinem der Klatschweiber gehört, so hätte er wohl besser zugehört. Aber da er sie schon in und auswendig kannte, hörte er nur mit einem Ohr zu und nickte gelegentlich, wenn es die Situation erforderte. Er hörte erst wieder mit beiden Ohren zu, als der Milizsoldat anfing vom Miliztraining zu berichten. DraconiZ hatte versäumt dort teilzunehmen, weil ihm irgendwie Anne in die Quere gekommen war, worüber er letztendlich ganz froh war. Während er andere weiter erzählte, er hatte wohl irgendwie das dringende Bedürfniss alles haarklein zu erzählen, nahm DraconiZ eine Bewegung wahr, die er nur zu gut kannte. Eine in Lumpen gehüllte Gestalt bemächtigte sich eines Goldbeutels einer alten Dame, die DraconiZ zu allem Überfluss auchnoch kannte. Er mochte die Frau nicht besonders aber da endlich etwas passierte zögerte er keine Sekunde und stürtzte in die Menge. Im Laufen rief er der männlichen Tratschtante noch zu, dass er das schon regeln würde, worauf dieser stehenblieb. Der schwarze Waffenknecht, wie er von manchen genannt wurde, kam kaum durch die Menschenmenge auf den Mann zu. Dieser fühlte sich jedoch ziemlich sicher, so dass er sich nur langsam aus der Menge herausbewegte. DraconiZ schob und stürmte, wobei er wilde Beschimpfungen entgegengeschleudert bekam, doch er kam kaum weiter. Der Lumpenmann machte sich richtig Taverne auf. DraconiZ wusste nicht was er dort wollte, doch in diesem Augenblick war es ihm auch völlig egal. Der Abstand zu dem Dieb wurde immer kürzer und als der Dieb die Menge verließ um Richtung Freibierstand zu verschwinden, seine Schritte jedoch immer noch nicht beschleunigte, war DraconiZ auch kurze Zeit später aus der Menge gekommen und rannte wie von den Blutfliegen gestochen hinter dem Mann her. Es dauerte nicht lange bis DraconiZ hinter dem Mann war. Doch dieser hatte den Waffenknecht wohl entdeckt und dreht sich sehr schnell herum und DraconiZ blitzte ein verdammt spitzer Dolch entgegen. Im Allerletzten Moment konnte er der Waffe noch ausweichen und schlug dem Mann mit aller Kraft in den Rücken. Doch der Mann stürtzte nicht wie erwartet einfach zu Boden sondern ließ sich nach hinten fallen und ergriff DraconiZ bei den Haaren, so dass auch dieser stürtzte. DraconiZ drehte sich so, dass er mitten auf den Dieb stürtzte. Während der Waffenknecht weich landete, hatte der Dieb ganz schöne Schmerzen, denn DraconiZ war nicht gerade der leichteste. Schnell rappelte sich der Waffenknecht wieder auf und schlug dem Mann noch einmal ins Gesicht. ,, Du verdammter Orkabkömmling, fass meine Haare nicht an". Gerade als DraconiZ seine Faust ein weiteres mal erheben wollte erhob ein Mann hinter ihm seine Stimme. ,, Es ist gut DraconiZ. Lass den Mann zufrieden, der hat doch nur etwas geklaut", DraconiZ erhob sich ging einen Schritt zurück und blickte dem Hauptmann der Garde entgegen. Mit einer Handbewegung von selbigem kam ein weiterer Soldat und führte den geschundeten Dieb davon. Der Hauptmann musste alles beobachtet haben, denn schließlich wusste er, dass der Mann nur etwas geklaut hatte. Die beiden gingen zusammen in die Taverne und redeten erst nicht über den Vorfall. DraconiZ erwartete nicht so gelassen, wie er es wollte, die Dinge die da kommen sollten.
Locke war noch ganz überrascht. Der Tag hatte mit wundervollem Sonnenlicht angefangen, beim Training durften sie wieder mit dicken Klingen rumlaufen und heut Nachmittag passierte dann noch das Irrste: Nurgon, der Hauptmann trommelte alle zusammen und ernannte die drei Milizen, mit denen er gut befreundet war und ihn kurzerhand zu Waffenknechten! Besser konnte der Tag nicht werden, auch wenn er sehr erschöpft von dem doch recht anspruchsvollem Training war.
Das war einer der Momente an denen man einfach einen darauf trinken musste. Locke lief langsam zum Marktplatz hinunter und traf unterwegs Edik. Schnell unterhielten sie sich über das weitere Vorgehen und trafen dann die Entscheidung, in die nächstbeste Kneipe zu gehen. Nach kurzer Zeit hatte man diese erreicht. Jeder von ihnen bestellte sich ein Bier. Sie plauderten über das Miliztraining, ihren neuen Rang, über Vorkommnisse in der Stadt. Jeder gab mal eine Runde aus bis es ihnen schließlich genug wurde und schlenderten zurück zur Kaserne.
Mit hängenden Schultern schlurfte der Blone Richtung Taverne. Er war müde. Entsetzlich müde. Denn der Grünäugige war den ganzen Tag in den Wäldern unterwegs. Über Berge, durch Täle, durch Bäche, durch Gebüsche..und all das ohne einen Happen zu essen oder einen Schluck zu trinken. "Ces'..was bist du auch so dumm und brichst in die Wälder auf, ohne dir Proviant zu besorgen??", fragte er sich selber kopfschüttelnd und seufzte schwer. Am liebsten würde sich der Blonde jetzt in ein schönes, warmes Bett legen, die Augen schließen und in Ruhe einschlummern. Aber nein, der Hunger und der Durst waren größer als seine Müdigkeit. Was der Paradiesvogel jetzt brauchte, waren ein paar große Schlucke von einem kühlem Bier und etwas festes zwischen den Zähnen. "Ja...am Besten wäre es noch, wenn ein Schalkespiel in der Kiste laufen würde..", seufzte Cestery und dachte an diese schöne Vorstellung. Irritiert blieb er stehen. Was hatte er da gerade gesagt?? Schalke? Kiste? "Ces', du verlierst langsam aber sicher tatsächlich deinen Verstand..", murmelte der Grünäugige. Aber ein guter Heiler würde ihn doch wohl sicher wieder hinkriegen..nicht wahr? Endlich stand der müde Reisende vor der städtlichen Taverne. "Wurde ja auch endlich mal Zeit..", sagte er laut und dachte an all die Strapazen die er hinter sich gebracht hatte, um nun endlich dort zu stehen, wo er jetzt stand. Mit einem leichten Lächeln des Triumphs öffnete Cestery die Tür zur Taverne und trat ein. Sofort ging er vorne an die Theke und bestellte sich einen Krug Bier und 2 Molerat Keulen. Hungrig war der junge Mann schon, aber da er für sein Alter eher klein und zierlich war, brauchte er nicht viel zum satt werden. Als der Blonde schließlich einen freien Tisch erblickt hatte und sich dort niedergelassen hatte, bemerkte der Grünäugige einen jungen Mann, in einer schwarzen Milizrüstung und langen schwarzen Haaren, der ihn ganz "unauffällig" musterte. Was aber kaum verwunderlich war, denn mit seinen farbenprächtigen Klamotten, zog der Blonde sicherlich die Blicke aller auf sich. "Immer schön freundlich bleiben, Ces'...immer schön lächeln..", flüsterte er sich selber zu und lächelte den Fremden freundlich an. "Aber eigentlich ist nicht gerade unangenehm von so einem schönen Mann angestarrt zu werden..", grinste Cestery in sich hinein...
DraconiZ
31.10.2005, 19:55
DraconiZ war verdammt froh, dass Nurgon nicht allzu sehr gemeckert hatte, über seine Methode mit Dieben fertig zu werden, DraconiZ Meinung nach hatten sie es eben nicht besser verdient. Ganz im Gegensatz zu dem was er erwartet hatte, saßen sie nun ganz friedlich nebeneinander und sprachen über dies und jenes. Das sowas möglich war, hatte er vor wenigen Stunden noch für unmöglich gehalten. Es hatten sich noch einige mehr zu ihnen gesetzt und es war eine fröhliche Runde geworden. Die Ausgelassenheit schien in der Luft zu liegen und es waren schon einige Bierrunden ausgeschenkt, von denen sich DraconiZ einigermaßen ferngehalten hatte, soweit das möglich war.
Mitten im Gespräch fiel ihm ein junger Mann auf, der sich an die Theke gesetzt hatte. Er musterte ihn, wie er jeden Mann musterte der ihm fremd war, von denen es nicht viele gab, denn schließlich patrouilierte er jeden Tag. Er sah aus wie ein Paradiesvogel, von denen hatte sein Vater ihm erzählt. DraconiZ wusste nicht genau warum er sich kurz entschuldigte und zu ihm ging. Vielleicht war es so, dass er ihn einfach loswerden wollte, weil er so wenig wie ein Ork in das Bild der Taverne passte oder vielleicht weil er so interessant aussah. Vielleicht auch ein Mix aus beidem. Der Waffenknecht wusste genau wie er ihn loswerden würde. Er brauchte noch irgendjemanden der zum Kloster ging und dort die Schmiedeteile hintransportierte und irgendwie passte er dazu. ,, Kann ich euch mal eben sprechen?", fragte DraconiZ rauem Milizton. Entgegen seiner Vorstellung der Mann würde sich erschrecken grinste dieser nur auf eine Weise die DraconiZ garnicht gefiel. ,, Was kann ich für euch tun?", fragte der Fremde zurück. Auch seine Stimme war nicht so, wie DraconiZ sie sich vorgestellt hatte. ,, Nun ihr seid verdammt gelangweilt aus", begann der Langhaarige. Im weiteren Gespräch stellte sich der Mann als Cestery vor und DraconiZ schaffte es auf unnatürlich einfache Weise den Auftrag an den Mann zu bringen. Sonst war es ein schweres unterfangen einem normalen Bürger zu irgendwas zu bewegen.
Wenige Momente standen sie schon in DraconiZ Schmiede. ,, Nun hier sind die Teile. Du bekommst jetzt schonmal 20 Goldmünzen und weitere 30 gibt es wenn du wiederkommst. Pass gut darauf auf, dass ist für einen Magier Innos'. Außerdem habe ich da lange dran gearbeitet", den letzten Satz fügte DraconiZ mit einem Grinsen hinzu. ,, Ich werde gut darauf aufpassen. Ich danke euch wir sehen und dann irgendwann wieder", antwortete Cestery. DraconiZ sah dem schrägen Vogel noch kurze Zeit hinterher und ging dann zurück zur Kaserne. Der Schmied war etwas irritiert und ging schließlich nach einiger Zeit wieder zurück zu den anderen in die Taverne. ,, Innos lass die Teile heil ankommen", dachte er bei sich als er sich wieder an den Tisch setzte.
Indoril kam am Hafen an und staunte über die Pracht die diese Stadt umgab.Er sah auf das sich weit vor ihm erstreckende Meer hinaus und sagte:"Es ist ein Glück das ich hier her gekommen bin und von den Südlichen Inseln weg.Es ist herrlich hier." Er sah sich nun um und schlenderte den weg hinauf zum Marktplatz. Er betrachtete eine Zeit lang die Kaserne die sich vor ihm erstreckte mit seinen Mauern und Zinen. Er ging nun die Hauptstraße weiter ,an dem oberem Viertel vorbei.Kurz danach kehrte er zurück um sich die Händler mal genauer anschauen zu können. Prachtvolle Waren waren auf den Händlertischen aufgestellt nur leider hatt Indoril kein Geld dabei um sich etwas zu leisten.Nun macht er sich Richtung Tor auf ,um sich die Insel mal genauer anschauen zu können.Mal sehen was ihn dort erwartet.
Lazyman konnte es noch gar nicht fassen. Er war befördert worden. Und dann nicht nur so, wie die anderen, zum Waffenknecht. Allein darüber hätte er sich schon riesig gefreut. Nein - er wurde von Nurgon auch noch zu seinem Adjutanten ernannt. Das hatte den jungen Gardisten umgehauen. Mit so einer großen Ehre hatte er beim besten Willen nicht gerechnet. Doch er wusste auch, dass dieser Posten neue Pflichten mit sich brachte, allerdings war er nur zu gerne bereit, diese zu erfüllen.
Der Hauptmann hatte ihn nach der Verkündung noch einmal kurz zu sich genommen und ihm erklärt, was seine neuen Aufgaben waren und dass er den Hauptmann zu unterstützen hatte, wo er nur konnte. "Und noch etwas -", meinte Nurgon, "als Waffenknecht bekommst du eine neue Rüstung kostenlos. Lass dich mal bei unserem Rüstungsschmied blicken." "Jawohl. Und nochmals Danke!"
Nach dieser Danksagung hatte der Hauptmann dann die Taverne verlassen. Lazy hingegen war noch kurz dageblieben - darauf musste er einfach noch einen trinken, schließlich wird man nicht alle Tage befördert. Auch die anderen Beförderten waren in guter Stimmung und so ließen sie den Abend noch in einer gemütlichen Runde ausklingen.
Der frisch ernannte Waffenknecht war später überglücklich zurück in die Kaserne gegangen. In den letzten Tagen lief es einfach ideal für ihn: Nicht nur, dass er befördert wurde, er hatte auch seine zweite Einhandprüfung abgeschlossen und damit diese Ausbildung auch abgeschlossen. Am liebsten hätte er diesen Moment des Glücks eingefroren und immer wieder erlebt, nur was dies schlecht möglich.
'So so. Eine neue Rüstung also. Mal sehen, ob die was taugt, wenn es die kostenlos gibt. Aber der Hauptmann wird seinen Untergebenen schon keinen Schund andrehen wollen', dachte Lazyman bei sich, als er die Kaserne erreicht hatte. Er wollte eigentlich gleich mal in der Rüstungsschmiede vorbei schauen, doch war gerade niemand da. In den nächsten Tagen würde sich aber bestimmt noch eine Gelegenheit ergeben, dies nachzuholen.
Überglücklich schlief Lazy ein. Sein Leben hatte sich wirklich verbessert, seit dem er in Khorinis war. Früher hatte er von Tag zu Tag leben müssen und war auf die Gunst seiner Kunden angewiesen. Doch diese Zeiten waren vorbei - mittlerweile bekam er festen Sold... A propos Sold! Sicherlich würde er nun mit seinem neuen Rang auch mehr Sold bekommen. Das musste er bei Gelegenheit mal bei Lord André erfragen.
Von dem neuen Sold wollte er sich eine anständige Waffe schmieden lassen. Sein Langschwert war zwar nicht schlecht, doch wirklich gut war es auch nicht. Die Schneide war bereits an einigen Stellen etwas eingekerbt und wirklich schön sah das Schwert auch nicht aus. Lazyman war sich ziemlich sicher, dass die Waffenschmiede etwas Besseres hinbekommen würden, doch auch das hatte noch Zeit...
Xarroc ging den Wachen zunickend durch das Haupttor der Hafenstadt Khorinis und wanderte zielstrebig die Straße entlang am Schrein des Adanos vorbei zum, um diese Zeit regelrecht überfüllten Marktplatz. Er entrichtete seinen Tribut und schlug seinen Stand in der Nähe des zweiten Tores der Stadt auf. Xarroc war zufrieden, da dieser günstig gelegene Standpunkt gute Geschäfte versprach.
Vorsichtig stellte er die Tiegel mit der schwarzen Tinte auf den Tisch vor sich ab, während er die Nadel seiner Tätowierspritze im Sonnenlicht betrachtete, zufrieden nickte und dann seine verschiedenen Rasiermesser ebenfalls auf den Tisch legte. Er stelle die beiden Schemel, die Kunden als Sitzplätze dienen würden, in eine geeignete Stellung und wartete auf Kundschaft.
Lange musste er nicht warten, denn bereits nach wenigen Minuten kam eine Schar junger Erwachsener im Alter von etwa 18-21 Jahren , die offensichtlich betrunken waren, an seinem Stand vorbei. Der Alkoholgestank wehte bereits in seine Richtung und er hoffte inniglich der Wind würde bald drehen, als er sah wie einer der Kerle mit dem Finger auf sein Tätowierwerkzeug zeigte.
"Hey Bark, na wie wäre es mit einem schönen Bild auf dem Arm?" , lallte der offenbare Anführer der Truppe und legte dabei einen Arm um die Schultern des Mannes der anscheinend Bark hieß. Dieser antwortete in ähnlich schwammigem Tonfall: "Denkste etwa ich hätte Angst oder was? Na du wirst dich wundern!"
Schon kam die Gruppe auf Xarroc zumaschiert und dieser seufzte. Er kannte dieses Pack. Junge söhne aus irgendwelchen geringeren Adelshäusern die nur auf Saufen, Streit oder darauf aus waren ihre Mannbarkeit unter Beweis zu stellen. Er verachtete sie. sie waren dumm und eingebildet, aber er würde ihnen jetzt keinen Grund zum Kravall liefern, solange sie mit gutem Geld bezahlten.
"Was soll es denn sein?" , fragte der schwarzhaarige Babier den jungen Mann Bark. Dieser lachte laut: "Natürlich ein abgeschlagener Orkkopf. Ich habe schließlich erst gestern Nacht einen besonders Hässlichen mit meinem Schwert durchbohrt!"
Xarroc dachte: "Ein Ork würde diesen Idioten aufspießen wie ein Schwein"
Er sagte aber stattdessen: "Dann haltet still wenn ihr nicht wollt das ich meine Arbeit vermassle." Eine halbe Stunde später war er fertig und entließ Bark mit einem Kopfschütteln.
"Immerhin hat es sich gelohnt" , stellte er fest. Der Mann hatte ihm in seinem trunkenen Zustand einen Beutel mit 50 Münzen gegeben. Die Tätowierung hatte nur 20 gekostet. Xarroc wartete auf neue Kunden.
peter der 3.
01.11.2005, 18:32
Auf dem schnellsten Wege suchte Peter das Hotel auf. Dort wurde er freundlich empfangen und konnte sich ausruhen. Er ruhte sich ein paar Minuten aus…
Er wachte wieder auf, ausgeruht und voller Energie sprang er aus dem Bett und schaute nach, ob ihm auch nichts gestohlen wurde. Nein, es war alles beim Alten. Er verließ das Hotel und bedankte sich noch ganz herzlich. Er schaute sich in Khorinis um. Am Hafenviertel wurden Kämpfe veranstaltet. Natürlich schaute Peter da zu. Der Kampf war sehr spannend, es konnte zu keiner Zeit ein Gewinner festgestellt werden. Doch letzterendlich floh einer der Kämpfer. Plötzlich wurde Peter aufgefordert am nächsten Kampf teilzunehmen. Dieses Angebot konnte er sich nicht entgehen lassen, er wollte unbedingt wissen, wie stark er noch sei. Also ging er in die Mitte der Traube aus Menschen. Von jeder Seite wurden diverse Dinge gerufen. Aber Peter ließ sich nicht ablenken.
Schließlich ging der Kampf los. Am Anfang sah es so aus, als ob er gewinnen würde, doch dann zog sein Gegner ein Schwert und verwundete Peter stark. Er fiel zu Boden und war ohnmächtig…
Indoril betrat wieder die Stadt.Es wahr nun ein mit Lichtern ausgeschmückter Ort. Indoril ging in den Hafen runter den das Schiff mit dem er angekommen war legte jeden augenblick wieder ab.
"Indoril! Wir legen jetzt ab habt ihr noch irgendwas an Bord oder sonstige Dinge die das Schiff betrefen?"Der Capitain vom Schiff hatte ihn angesprochen.
"Nein,ich habe keine Dinge mehr die euch betreffen.Ich wünsche euch eine gute Fahrt." antwortete Indoril.
"Das werden wir bestimmt haben. Hoffe ich zumindest. Naja Adanos hatt mich noch nicht kentern lassen hofen wir das er das auch diesmal nicht tut.
Ich wünsche euch viel Erfolg vieleicht haben die Götter ja noch ein Zusammentrefen mnit uns geplant.Wer weiß? Bis dan men Jung!"
"Danke Capitain.Gute Reise."
Das Schiff legte nun ab und verschwand nach einiger Zeit in der dunkelheit.
Indoril machte sich nun auf den Weg zum Hotelö, da seine Glider schmerzten.
Als er an seinem Bett war ließ er sich ei9nfach drauf fallen und schlief ein...
Gestern Nacht war der große Moment für Drekan gewesen. Wieder war er auf seiner Bank am Rande des Marktplatzes gesessen und hatte über die Stände gespäht. Das rege Treiben auf dem Platz war immer weniger geworden, bis die Leute schließlich ganz verschwunden waren und die Händler angefangen hatten ihre Waren einzupacken und sich auch ins Warme zu flüchten. Drekan hätte sich auch gerne in das Hotel vor den Kamin gesetzt, aber für ihn galt es immer noch seinen Auftrag zu erledigen. Also war er sitzen geblieben und hatte weiter gewartet. Es war immer kälter geworden, immer dichter war der Nebel geworden, der über den Marktplatz kroch und die Stände in ein schauriges Licht tauchte. Drekan hatte sehr gefroren und verzweifelt versucht sich durch Reiben an seinen Beinen zu wärmen, aber viel hatte es nicht geholfen. Drekan hatte die Augen geschlossen und sich nur noch auf sein Gehör und sein Gefühl konzentriert. Plötzlich war eine kalte Brise aufgekommen. Drekan hatte seine Augen geöffnet und beobachtet wie das trockene, goldbraune Laub vom Wind über die Steinplatten des Marktplatzes gefegt wurde. Ja, es war fast ein richtiger Tanz gewesen begleitet von der Musik der Natur. Der pfeifende Wind, das Rascheln der Blätter... Gerne hätte Drekan dieses Schauspiel noch länger beobachtet, doch plötzlich war er aus seinen Gedanken gerissen worden. Hakon war aus seiner Hütte hervorgetreten. Schnell war Drekan wieder ganz in der Realität gewesen und hatte sich hinter seiner Bank versteckt. Als Hakon die Stadt verlassen hatte, war Drekan wieder aus seinem Versteck hervor gekrochen und ihm auf weichen Sohlen hinterher geschlichen. Am gleichen Ort, genau an der gleichen Stelle wie zwei Tage zu vor, war Drekan wieder gelegen und hatte das nächste Gespräch der beiden Männer belauscht.
Fremder: „Na wenigstens bist du heute pünktlich Hakon...“
Hakon: „Ja...“
Fremder: „Und wie sieht es aus? Läuft der Handel klar?“
Hakon: „Ja, wie wir es abgemacht haben: Hundert deiner Wikinger Waffen gegen fünfzigtausend Goldstücke!“
Fremder: „Du Lump! Du weißt genau, dass wir siebzigtausend abgemacht hatten! Ich kann die Waffen auch woanders verkaufen dort bekomme ich meinen Preis!“
Hakon: „Ach komm schon, machen wir fünfundfünfzigtausend!“
Fremder: „Für wen hältst du mich eigentlich? Sechzigtausend und das ist mein allerletztes Angebot!“
Hakon: „Na gut! Wann ist die Übergabe und wo?“
Fremder: „Komme in elf Tagen um Mitternacht in die Bucht neben dem Leuchtturm. Dort wird mein Schiff mit den Waffen anlegen! Nimm dir ein paar Träger mit, denn sonst könnte es schwer werden.“
Hakon: „Ok!“
Ohne noch weitere unnötige Worte zu wechseln, waren beide in verschiedene Richtungen abgezogen. Drekan war erstmal ganz schön aufgeregt und gleichzeitig geschockt und fröhlich. „Sechzigtausend Goldstücke!“, hatte jede Silbe einzeln langsam ausgehaucht und dann noch ein „Wow!“, hinten drangehängt. „Das wird Waylander interessieren. Ich muss gleich morgen aufbrechen!“, hatte er sich noch gedacht und dann war er gleich zurück in die Stadt gerannt um noch ein bisschen Schlaf abzubekommen, denn es war schon sehr, sehr spät gewesen.
Pheenix grinste. Es war dunkel geworden. Das heißt, es wäre perfekt für eine kleine Diebestour. Pheenix hatte sich bereits ein paar Dietriche von einem Händler besorgt, der meinte, dass es hier am Hafenviertel einen sehr guten Dieb gäbe, der Pheenix vielleicht etwas beibringen könnte.
Pheenix ging um die Ecke und kam nun zu einem sehr schäbigen Haus. Der Händler meinte, dass der Dieb hier wohnen würde. Pheenix schmunzelte. Es sah in der Tat nach einer Diebesunterkunft aus. Es gab anscheinend nur zwei Fenster. Das eine war zerbrochen, das andere zugenagelt. Efeu krabbelte schon langsam an den Wänden hoch.
Mit einem Seufzen klopfte Pheenix an der Tür. Es gab keine Antwort. Er klopfte noch mal. Es gab wieder keine Antwort. Pheenix hämmerte diesmal an die Tür. Es ertönte ein Knautschen. Pheenix machte unsicher einen Schritt zurück. Dann mit einem lauten Knall fiel die Tür zu Boden. Pheenix schüttelte den Kopf. Tolle Tür!
Vorsichtig ging Pheenix in die Hütte. Seine rechte Hand ruhte am Griff von Shazul. Pheenix' Augen schwankten von links nach rechts. Plötzlich kam ein Schatten auf ihn zu. Etwas funkelte. Im nächsten Moment erkannte Pheenix, dass der Schatten ein Mann mit schwarzem Umhang war. Das Funkeln kam von seinem Schwert. Pheenix trat zurück, zog Shazul aus der Scheide und parierte den Angriff. Der Mann gab aber nicht auf und setzte einen weiteren Schlag nach, den Pheenix ohne große Probleme ausweichen konnte. Der Mann trat ein paar Schritte zurück und stützte sich schwer atmete an seinem Schwert ab. Pheenix stutzte einen Moment lang. Dann steckte er Shazul wieder ein.
Keuchend fragte der Mann: "Was willst du hier?" Seine Stimme klang rau. Pheenix schaute sich ihn an. Der schwarze Umhang verdeckte seinen ganzen Körper. Sein Gesicht war mit einer Kapuze bedeckt. Vom weiten hätte Pheenix ihn für einen Schwarzmagier gehalten. Doch von diesem Mann kam keine bedrohliche oder dunkle Aura aus. Er wirkte sogar irgendwie recht nett. "Mein Name ist Pheenix. Ich suche nach einem Lehrmeister für meine Diebestalente." "Soso!", erwiderte der Mann schmunzelnd und setzte sich hin. Sein Gesicht blieb weiterhin verdeckt. "Nun!", fuhr er fort, "Ich bin der Mann, den du suchst. Allerdings werde mein Wissen nicht einfach so preisgeben. Nein, ich fordere natürlich auch was." "Das wäre?", fragte Pheenix unsicher. Der Mann blieb still sitzen. Pheenix war sich ziemlich sicher, dass seine Augen unter der Kapuze ihn genau betrachteten. Dann sagte der Mann langsam: "Deinen Dolch!" "Was?", rief Pheenix. Sein Dolch, Löwenkralle, war ihm einiges wert. "Gib ihn mir, sonst kannst du die Ausbildung vergessen.", meinte der Mann, "Außerdem wirst du nach der Ausbildung genug Gold erbeutet haben, dass du dir den Dolch wieder zurück kaufen kannst." Zögernd nahm Pheenix seinen Dolch heraus und gab ihn dem Dieb.
"Sehr schön!", meinte Kerl, "So, du klaust dir nun erstmal 100 Goldstücke zusammen. Komm danach wieder zurück!" "Okay!", erwiderte Pheenix und ging zur Tür. Bevor er die Hütte verließ, wandte er sich noch mal um und fragte verunsichert: "Wie heißen sie eigentlich, Meister?" Ein Grinsen war unter der Kapuze zu erkennen. Er erwiderte: "Nenn mich doch einfach Paxton." "Gut!", meinte Pheenix knapp und verließ die Hütte.
Als Phloxx in der Unterstadt angekommen war versuchte er erst mal was zum Essen auf zu suchen. Da kam er zu einer Händler der frisches Obst und Gemüse verkaufte. Phloxx schaute sich die Ware ganz genau an und entschied sich dann drei Äpfel zu kaufen. Er kramte in seiner Hosentasche nach den letzten Münzen die er noch übrig hatte. Das Geld reichte noch gerade so für die Äpfel. Dem Händler fiel auf das Phloxx kein Geld mehr hatte und nutzte diese Situation schamlos aus. Er fragte den Schmied ob er ihm nicht etwas helfen wolle für ein bisschen Geld. Phloxx stimmte dem zu, da er das Geld ja dringend benötigt. "Gut, dann folge mir", sagte der Händler. Sie gingen hinter das Haus von dem Händler. "Hier hat es Kisten voller Obst und Gemüse. Sie sind gerade erst frisch eingetroffen. Nimm sie und trage sie rüber in mein Lager."
"Was, das sind aber viele Kisten. ich dachte es gibt kaum noch Nahrungsmittel hier in Kohrinis", erwiderte Phloxx.
"Ruhe jetzt. Entweder du hilfst mir jetzt und verdienst etwas Geld oder du kannst wieder gehen." Phloxx hatte keine Wahl. Für einen Hungerlohn schleppte er die schweren Kisten ins Lager des Händlers. Nach dieser Schweiß treibenden Angelegenheit nahm er zufrieden das wenige Geld entgegen und verabschiedete sich.
Er setzte sich auf eine Bank am Hafen und schaute hinaus aufs Meer. Er war so froh hier zu sein, doch vermisst er sehr stark seine Familie und Freunde.
Doch zum Träumen blieb keine Zeit. Er wollte doch noch unbedingt einen Schmied aufsuchen und nach Arbeit fragen. Also machte er sich auf den Weg.
Pheenix grinste. Er hatte insgesamt 100 Goldstücke zusammen geklaut und ging nun zu Paxton, um ihn die Beute zu übergeben. Als dieser sie sah, meinte er: "Nicht schlecht! Wo hast du denn als dieses Zeug her?" "Och, von hier und da!", erwiderte Pheenix, "Ein Händler hatte gerade nicht aufgepasst. Außerdem konnte ich mich in eine Hütte schleichen. Dort fand ich einen hübschen Goldkelch. Dann konnte ich noch ein paar weitere Goldstücke hier und dort auftreiben."
"Sehr schön!", meinte Paxton und nickte, "Ich bin zufrieden. Nun kommen wir zum zweiten Teil. Marquez, ein Maler aus der Unterstadt, hat ein Bild, das ich gerne haben möchte. Das heißt, du musst bei ihm einbrechen. Benutz dazu deine Dietriche!" "Aber ...", begann Pheenix, wurde aber gleich von Paxton unterbrochen: "Geh! Hop!"
Fluchend verließ Pheenix die Hütte. Dieser Paxton! Er hatte Pheenix noch gar nicht beigebracht, wie man ein solches Schloss knackt. Wie sollte er es denn anstellen? Immer noch fluchend ging er den Weg entlang zum Marktplatz. Pheenix starrte in den Himmel. Es war bereits dunkel geworden. Plötzlich knallte Pheenix gegen irgendwas. Es gab einen kurzen Schrei und Pheenix landete mit dem Hintern auf den Boden.
"Was zum ...", rief Pheenix. Da bemerkte er, dass er gegen einen anderen Mann gelaufen war. Der Mann war zwischen 1,80 Meter und 1,90 Meter groß, hatte schulterlange blonde Haare, blasse Haut und braun grüne Augen. Sein Körper war recht muskulös gebaut. Pheenix würde sein Alter auf etwa 20 schätzen. Als Kleidung trug der Mann einen Rock. Anscheinend war er ein Novize aus dem Sumpflager. Was wollte ein Sektenspinner denn hier in der Stadt? Der Mann stand wie Pheenix wieder auf und meinte: "Man, pass doch auf, wo du hinrennst." "Tut mir Leid!", sagte Pheenix knapp. Er hatte es nicht so mit Entschuldigungen.
"Schon gut!", meinte der Mann, "Wie auch immer, ich bin auf der Suche nach einen Lehrmeister für Einhandwaffen. Könntest du mir vielleicht weiterhelfen?" Pheenix grinste und erwiderte: "Klar! Du hast deinen Lehrmeister gerade gefunden. Mein Name ist Pheenix." Der Mann starrte Pheenix eine Weile ungläubig an. Dann sagte er hastig: "Oh, ja, man nennt mich Kelv. Danke, dass sie mich lehren." "Ach, schon okay!", meinte Pheenix grinsend, "Wir werden dann morgen mit der Ausbildung anfangen. Treff mich am Hafen!" "Gut!", erwiderte Kelv zufrieden.
Nachdem Kelv dann gegangen war, setzte sich Pheenix auf eine Bank und grübelte darüber nach, wie er am besten in Marquez’ Hütte einbrechen konnte.
Langsam öffnete Xalvi die Augen, er errinerte sich an gestern Abend zurück, er hatte zu viel Bier in der Hafenkneipe getrunken... er war hundemüde, doch heute mußte er anfangen, sich einen Namen in der Stadt zu machen. Er mußte einfach Bürger werden, damit er endlich etwas anderes tun konnte, als hier zwischen Getreidesäcken im Hafen zu schlafen und Abends in Kneipe zu gehen um zu trinken, bis er fast die komplette Beherschung verlor... er stand auf und nun bemerkte er erst die Kopfschmerzen, die ihn wieder die nächsten paar Stunden plagen würden, wie fast jeden Morgen...
Doch dieser Tag würde anders enden, das hatte er sich fest vorgenommen, er wollte raus aus dem Hafenviertel, eine Arbeit finden, ein wirkliches Bett zum schlafen, wie damals, als er noch bei den Dieben lebte, bis sie ihn mit 14 Jahren auf die Straße setzten.
Doch er fragte sich, wie er an Kleidung kommen sollte, denn er konnte in seinen Lumpen nicht einfach so zu einem der Lehrer spazieren und sagen: "Hallo hier bin ich nehmt mich auf" sie würden ihn im hohen Bogen rauswerfen und würden ihm nie wieder eine 2. Chance geben, sein Wunsch ein vernünftiges Leben zu führen würde für immer verblassen...
Doch wo bekam er feine Kleidung her? Er wußte es auch nicht doch erstmal mußte er aufstehen, das wäre schon mal der erste Schritt. Er ging ein paar Meter, erstmal frische Luft schnappen etwas anderes riechen als den Alkoholdunst, den er selbe über Nacht geschaffen hatte...
Er ging durchs Hafenviertel, er kannte diesen Ort wie seine Westentasche, er war einer der ersten, der wußte wo wer lebte und wo man etwas mitgehen lassen konnte und er war auch der erste, der seine Finger an den Waren hatte um sie zu stehlen. Es lag ihm nicht böses zu tun. Doch von irgendwas musste er doch leben...
Er ging in die Kneipe in der er jeden Abend verbrachte und setzte sich dort hin, er wollte hier etwas Brot erbetteln, um zu Kräften zu kommen. Er war ein bekanntes Gesicht in der Kneipe, doch er war den Leuten dort niemals negativ aufgefallen, es war auch keine Kneipe, in der die edleren Bürger Khorinis ihren Abend verbringen würden. Es war ein schäbiger alter Schuppen in der schon morgens einige düstere Gestalten hockten und scheinbar nix anderes getan hatten, als ihr ganzes Leben lang krumme Geschäfte zu drehen. Xalvi hatte sich auch schon einiges geleistet, wofür er hätte eingesperrt werden können, doch durch sein Geschick, das ihm mit in die Wiege gelget wurde und durch die Tricks die ihm die Diebesgilde gezeigt hatte, wurde er nie erwischt, doch er hatte auch nicht versucht goldene Teller oder ähnliches zu stehlen, er klaute Brot, Wein, Bier, ein bischen Gold und was er sonst noch zum Leben brauchte.
Immer wenn er wuchs und neue Kleider brauchte, hatte er sie gefunden, dort wo die Reichen ihre alten, mottenzerfressenen, Lumpen hinwarfen, dort fanden die Armen im Hafenviertel ihr neues Gewand...
Als er in die Kneipe trat viel nur ein Lichtstrahl durch das Morsche Holz herein, der erahnen ließ, daß es draußen hell ist und der morgen übers Land zog, auf Fenster legte man in dieser Kneipe keinen Wert...
Die Leute die in die Kneipe gehen würden zu Staub zerfallen wenn sie das Tageslicht sehen würden spotteten die alten, reichen Leute, die den ganzen Tag nix zu tun hatten, als sich zu beschweren und über alles zu klagen, was die "Hafenratten" wieder so angestellt hatten...
Xalvi trat ein. Er roch den Gestank aber es störte ihn nicht er setzt sich auf einen Barhocker hinter den Tresen und der Wirt kam auf ihn zu und knallte ihm ein trockenes Brot auf den Tresen.
"Da haste!"
Guten Morgen entgegnete Xalvi mit einem müden Lächeln...
"Na was haste heute vor Bübchen? Willst du Äste von den Bäumen der reichen klauen?"
"Witzig... nein ich habe etwas ganz anderes vor: ich will mich als Bürger etablieren!"
"Du? Ein angesehener Mann hier in Khorinis? Vergiss es!"
"Ich habe es mir in den Kopf gesetzt und nun mach ich es auch weißt du wo man vernünftige Kleidung herbekommt?"
"Natürlich. Beim Schneider im oberen Viertel."
"Aber da komme ich doch nicht rein du Torr!"
"Sicherlich kommst du da rein du bist doch ein Bürger?!"
"Ein Bürger? Ja, aber eben auch eine Hafenratte!"
"Das nehmen sie nicht so eng vertrau mir!"
"Dir? Vertrauen? Du wolltest mir mit 15 Jahren den Schnapps für 2 Goldstücke verkaufen und hätte der Typ mit dem Bart mich nicht gewarnt wäre ich, unwissend, auf das Geschäft eingegangen!"
"Ach ja, das hab ich ja auch mal gemacht [lacht] schade das es nicht geklappt hat!"
"Red du nur, ich versuche es jetzt einfach mal, ich gehe ins obere Viertel, was sollen die Schnösel groß machen? Ich vertraue die dieses mal und probiere es einfach mal aus!"
Als Xalvi rausging, lachte der Wirt, er wußte das Xalvi nicht einen Fuß ins obere Viertel setzen würde, aber er hatte ihn angelogen, um heute Abend über die Geschichte zu lachen, die Xalvi ihm erzählen würde, wie er versucht hatte ins obere Viertel zu kommen und wie er dann rausgeflogen ist... der Wirt lachte bei dem Gedanken still in sich hinein, schüttelte vergnügt den Kopf und wischte dann weiter seinen Tresen. Was der Wirt noch nicht wusste, das er Xalvi nie wieder sehen würde, das er die Geschichte nicht hören würde und das es das letzte mal war, wo er Xalvi ein Brot auf den Tisch knallen konnte, besonders laut, um ihn noch tiefer zu erniedrigen. Er mochte den Jungen, doch er hatte es sich zum Hobby gemacht ihn zu pisacken. Doch das alles würde sich nun ändern...
Währenddeseen ging Xalvi aus dem Hafenviertel Richtung oberes Viertel, hier war er noch nie gewesen, aber er hoffte inständig, das er den Schneider überreden könne, ihm ein Gewand zu schneidern und dann auf den Lohn zu warten, quasi ein Vorschuss...
Als er wirklich am Tor ankam war er sehr nervös. Schweren Atems ging er die Treppe hoch. Stufe um Stufe um Stufe. Als er oben ankam blickte er hoch in das Gesicht eines Ritters:
"Wo willst du denn hin?"
"Na ins obere Viertel
"[lacht] Na, da hast du dir aber ein bischen zu viel vorgenommen du Lump!"
"Na wie reden sie denn mit mir ich bin Bürger der Stadt!"
"Komm nur her dann zeig ich dir mal was du bist"
"Nun lass mich rein ich habe ein Recht darauf!"
"Pass mal auf Bürschchen bis gerade war ich noch nett jetzt werd ich ungemütlich.. Pah! Deine Rechte! Ich zeig dir jetzt mal was deine Rechte sind"
Mit einem Satz stand der Ritter vor Xalvi packte ihm am Kragen und schubste ihn mit aller Kraft von sich. Xalvi wäre fast die Treppe runtergestürzt (was dem Ritter egal gewesen wäre) er ruderte mit den Armen, weil er instinktiv nach Halt suchte doch er fand keinen, kurz vor der Treppe fand er halt und konnte wieder aufrecht stehen. Er blickte sich kurz um und überlegte was er tun sollte, dann rannte er und blickte dabei über seine Schulter ob der Ritter ihn verfolgen würde, doch der stand nur da und lachte. Der Lauf von Xalvi wurde abprubt mit dem Zusammenstoß mit einem anderem Menschen unterbrochen.
"Wer bist du denn?"
"Entschuldigen sie bitte, mien Name ist Xalvi ich..."
"Wie siehst du denn aus komm erstmal mit ich nehme dich erstmal mit zu mir"
Xalvi zögerte kurz, doch dann lief er dem Mann hinterher, er rannte ein Stück um ihn einzuholen, zügelte dann sienen Gang und passte ihn den Schritten des Mannes an. Vor einer Schmiede Nahe des Hafenviertels machten sie halt.
"Ich bin Harrad der Schmied und so einen wie dich kann ich gebrauchen!"
"Öh wie?"
"Na als Lehrling, alle meine Lehrlinge sind weg, und ich könnte so einen wie dich brauchen. Oder hast du schon eine Arbeit? Du siehst nicht so aus..."
"Öhm nein ich habe keine Arbeit..."
"Na dann mal los ich zeige dir wie du Waffen schmieden kannst, und wenn du deinen Sold immer erfüllst, darfst du bei mir wohnen, in 2 bis 3 Tagen kannst du dir dann auch Bürgerkleidung leisten..."
"Ich wieß gar nicht wie ich ihnen danken soll. Ich..."
"Erstmal duzen wir uns ich bin Harrad, sagte ich schon zweitens würde ich sagen das du mir mit Waffen dankst. Drittens: Wenn ich dich als Lehrling nehme muss ich dich melden dafür brauch ich von dir eine Zeichnung. Also nimm diese Münzen und lass ein Protrait von dir anfertigen. Dann kommst du wieder und ich weise dich in deine Arbeit ein."
Am Ende des Tages lag Xalvi im Bett bei Harrad im Haus, es war anstrengend gewesen, doch nach ein paar Anläufen hatte Xalvi sein erstes Schwert geschmiedet, doch er durfte es nicht behalten. Doch immerhin, wenn er genug Geld hatte könnte er sich Kleidung und Eisen kaufen, und sich ein Schwert schmieden...
Müde blickte er noch einmal auf die Zeichung:
http://serj-tankian.xardas.lima-city.de/Bilder/Xalvi_Wop_RPG.jpg
Dann fielen ihm die Augen zu...
DraconiZ
02.11.2005, 18:42
DraconiZ ging an diesem Abend wieder durch das Hafenviertel, wobei er noch an
die zurückliegenden Tage dachte. Die Sache mit dem Dieb und dem Hauptmann der Garde war wirklich glimpflich ausgegangen. So wie er den Dieb behandelt hatte, hätte DraconiZ eine Strafe oder ähnliches erwartet, doch nichts war geschehen. Innos zeigte wohl im Moment seine gütige Seite. Trotz allem bereute er nicht, was er getan hatte. Schließlich war es ein Dieb gewesen und er hatte verdient was er bekommen hatte. Er konnte froh sein, dass er nun im Gefängnis saß. DraconiZ Schritte hallten durch das wie ausgestorben wirkende Hafenviertel und er sah sich wie jeden Abend aufmerksam um. Vielleicht nicht mit hundert Prozent seiner Sinne, aber dennoch genug um alles mitzubekommen, was sich hier abspielte, was zweifellos ziemlich wenig war. Er bahnte sich weiter einen Weg durch die Häuser und war schließlich wieder am Marktplatz angelangt. Auch hier bot sich ihm nur ein vertrautes Bild: Die Händler waren schon am abbauen und einige versuchten noch ein gutes Geschäft zu machen bevor die Händler einpackten. DraconiZ musste grinsen. Auf die Bitte, am Ende eines Tages die Waren günstiger zu bekommen, ging kaum ein Händler ein in diesen Tagen.
DraconiZ lehnte sich an einen der Türme, verschränkte die Arme über der Brust und beobachtete das Geschehen, damit auch ja keiner auf die Idee kam die Unaufmerksamkeit der Händler auszunutzen. Der Waffenknecht in schwarzer Milizrüstung gähnte. Irgendwie war es doch immer das gleiche mit der Stadt. ,, DraconiZ?", der Schmied guckte sich um und erkannte einen Milizsoldaten vor ihm. ,, Ja?", gab er knapp zurück. ,, Lord Andre will euch sehen. Sofort", fuhr der groß gebaute Milizsoldat fort. DraconiZ nickte. ,, Danke ich mach mich sofort auf den Weg zur Kaserne", damit war das Gespräch so schnell beendet wie es angefangen hatte. Das Sofort hätte der Mann sich sparen können, dachte DraconiZ bitter. Bei den Lords musste es immer schnell gehen. Was konnte der Lord nur von ihm wollen? War es wegen dem Dieb?
Wenig später ging er die Stufen der Kaserne hinauf und blickte zu Lord Andres Aufenthaltsraum und dann zu seiner Schmiede. Irgendwie wäre es wahrscheinlich gemütlicher in der Schmiede, doch er konnte sich nicht einfach einem Befehl widersetzten. Also ging er mit erhobenem Kopf in das Zimmer Lord Andres.
peter der 3.
02.11.2005, 18:49
Peter öffnete die Augen… Anscheinend lag er in einem Hotel. Er sprang auf und schaute sich um. Ja, es war das Hotel, wo er am Tag zuvor war. Er fragte bei der Hotelbesitzerin nach, wie er hier her gekommen ist:
Peter: Was ist geschehen, wie bin ich hier hingekommen?
Frau: Ein paar Männer waren so nett und haben dich hier her gebracht. Sie haben deinen Kampf unten am Hafenviertel mitbeobachtet!
Peter: Wie hießen sie den?
Frau: Ich weiß es nicht, sie verschwanden gleich wieder, bitte sei demnächst vorsichtiger!
Peter: Das werde ich!
Peter bedankte sich noch und verließ danach das Hotel. Als er raus ging bemerkte er, dass es schon wieder dunkel war. Langsam bekam er Hunger. Also ging er zum Marktplatz, um sich etwas zu kaufen. Es war ein großes Gedränge am Marktplatz, er hoffte aber sich dort etwas Essen kaufen zu können. Er sprach mit einigen Leuten, doch es war alles ziemlich teuer. Doch dann sprach ihn einer der Händler an. Sofort erkannte Peter ihn wieder, es war sein alter Kumpel Bernd aus der Zeit der Barriere. Bernd war kein großer Händler, er saß lediglich in einer Ecke des Marktplatzes, mit 2 Körben vor ihm. Jedoch befanden sich darin leckeres Fleisch und schönes braunes Brot. Peter unterhielt sich noch ein wenig mit ihm und fragte ihn danach, ob er seinem alten Kumpel nicht einen Freundespreis machen könnte. Bernd nickte. Peter war erleichtert, er hatte großen Hunger. Die Preise bei Bernd waren echt billig. Für 3 Leibe Brot und 2 Stangen Wurst wollte er nur 20 GM! Peter kaufte sich die Lebensmittel und zog dann bedankend von Bernd ab. Er suchte sich eine Bank und aß erst mal etwas. Er genoss sein Essen richtig, 1 ganzes Leib Brot und eine halbe Stange Wurst aß er.
Mit vollen Magen ging er sich noch etwas umsehen. Er bestaunte die großen Häuser. Schließlich kam er an einen Freibierstand, sofort griff er sich alles, was nur ging. Ganze 5 Gläser Bier trank er. Das ist einen der Männer an dem Stand aufgefallen. Er nannte sich Wolfgang. Er war offensichtlich ein Reisender, da keinerlei Rüstung trug, aber einen großen Rucksack aufhatte und einen dicken Stock hielt. Wolfgang bot Peter an, mit ihm einen Trinkwettbewerb zu veranstalten. Da konnte Peter nur zustimmen. Wolfgang sah sehr fett aus, als ob er bald gar nichts mehr in sich reinbekommen könnte. Er machte Peter den Vorschlag 30 GM zu setzen. Peter sagte aber, dass er kein Gold dabei hatte. Also bot er an seine 2 Leiben Brot dagegen einzusetzen. Der alte Mann lachte und sagte, dass ihm Peter gefällt, also stimmte er zu.
Das Wettsaufen begann, schnell versammelten sich viele Bürger um die beiden. Wolfgang setzte vor: 2 Gläser Bier. Schnell trank Peter aber 4 Gläser. Der alte Mann ließ sich von dem Jungen nichts vormachen mit wenigen Zügen leerte er 20 Gläser Bier. Peter war baff, aber er lies es sich nicht anmerken. Der alte Mann war schon ganz rot im Gesicht und lachte nur. Die Männer, die um die beiden rum standen jubelten Peter zu. Mittlerweile hatte er schon 14 Gläser geleert. Ihm war schon ganz schlecht, doch er musste gewinnen, sonst hätte er keine Nahrung und kein Geld mehr. Peter gab sich einen letzten Ruck und leerte weitere 6 Gläser, damit war er der Gewinner. Wolfgang klopfte ihm auf die Schultern und freute sich, dass noch so gute Trinker gibt. Er übergab Peter gleich 40 GM. Peter bedankte sich noch recht herzlich bei dem alten Mann und lief weiter.
Er war dicht bis zum geht nicht mehr und kotze an den nächsten Baum. Er taumelte noch ein wenig weiter, konnte sich aber bald nicht mehr auf den Beinen halten. Er fiel und schlief sofort ein...
Die Paladine
02.11.2005, 18:56
Beförderung, Haftantrag, Getreideeinfuhr, Soldverteilungen. Wieso bleibt eigentlich alles an mir kleben? Der Berg an papieren nimmt nie ein Ende und Wulfgar kommt auch ständig mit neuen Dingen, die hier auf meinem Pult landen. Wo bleibt nur dieser Schmied?
"Innos zum Gruße, Sir."
"Innos zum Gruß. Bist du DraconiZ, der Waffenschmied?"
"Jawohl, Sir."
"Gut. Ich höhrte Reaktionen bezüglich deines Trainings bei Hauptmann Nurgon."
"..."
"Ja, genug der Rede. Ich denke du hast ebenso wie ich noch genug zu erledigen. Es geht um deinen Rang als Waffenknecht."
"Was ist damit?"
"Du verlierst deinen Rang ab heute."
"Wie bitte?"
"Keine Angst, du wirst nicht degradiert. Im Gegenteil. Aufgrund deiner Loyalität, deinem guten und langem Dienen der Gerechtigkeit in Khorinis, deiner außerordentlich guten Tätigkeit als Waffenschmied und den guten Worten des Hauptmannes, ernenne ich dich hiermit zum Milizsoldaten. Hab Freude damit und arbeite weiter wie bisher, dann wirst du mcih auch nicht enttäuschen."
"Vielen dank, Sir."
"Danke nicht mir, sondern lieber dir selbst. Du selbst warst es doch, der das erreicht hatte! Oder etwa nicht?"
"Schon wahr..."
"Na also. Ein bisschen mehr Selbstbewusstsein! Nun aber gut, ich habe noch zu tun. Auf Wiedersehen."
"Bis bald, Sir."
So endete das Gespräch zwischen dem frischgebackenen Milizsoldaten DraconiZ und dem ehrenwerten Lord André, Letzterer widmete sich nun erneut seinem Aktenstapel. Noch ein paar Papiere mehr und sie würden wahrscheinlcih umfallen....
Trilo
peter der 3.
02.11.2005, 19:31
Peter öffnete langsam die Augen... Er errinerte sich, er fiel zusammen, nachdem er gegen Wolfgang beim Wettsaufen gewonnen hatte. Er stand wieder auf. Peter wollte sich weiter in der Stadt umsehen. Aber es war schon ziemlich dunkel. Heute war es besonders finster.
Peter war viel zu müde, um noch weiter zu laufen. Also suchte er sich das nächst beste Hotel. Es wäre gar kein Problem gewesen, wenn er nicht immernoch so besoffen gewesen wäre. Er erkannte kaum Gegenstände Nur die Umrisse konnte er sehen. Er war viel zu erschöpft von dem langen, harten Tag heute. Also beschloss er sich irgendwo hinzulegen.
An der nächsten Hausecke bog er ab. Er legte sich an einen dunklen Ort. Er nahm noch den geruch von Müll war. Anscheinend liefen Ratten über sein Gesicht. Aber das war ihm jetzt erstmal egal. Schnell schlief er ein und träumte schon vom nächsten Tag.
Lange liefen er und Ulrich schon durch die Stadt, doch irgendwann hatte er seinen Freund verloren, er schaute sich um... doch überall Menschen, wo sollte er hier Ulrich finden? Jahizar seufzte, und lief die Straße weiter entlang,
sein Kopf brummte komischerweise, entweder von dem Bier, oder einfach nur von dem Lärm.
Er lief weiter, immernoch wusste er nicht, wohin nun? Doch er wusste ja was er wollte, eine Rüstung und eine ordentliche Waffe. Er säufzte und lief zum Marktplatz, wo er sich auf eine der Bänke setze und das treiben beobachtete.
Ihm war unwohl, abgesehen davon das Ulrich weg war, hatte er auch ungemein starke Magenschmerzen, scheinbar hatte er das Essen nicht vertragen. Seufzend blickte er auf, stand letzendlich auf und schaute sich die verschiedenen Stände auf, kaufte sich aber außer einem paar Rasierklingen und ein paar Beeren, gegen seine Bauchschmerzen nichts.
"Hm, ich glaub ich werd ihn sowieso nicht mehr finden, also such ich mal weiter nach nem Rüstungsschmied...", und so ging er los, mit langsamen Schritten, die Straße herab auf der Suche nach einem Schmied. Finden werd ich hier doch eh nichts, dachte er und lief aus dem Marktplatz, in Richtung Kaserne, bestimmte gäbe es hier ne Schmiede! Oder auch nicht.
Jahizar ging grübelnd weiter...
Pheenix schlich vorsichtig die Wand entlang. Ab und zu liefen Stadtwachen vorbei, doch diese entdeckten Pheenix nicht. Wie auch? Pheenix war immerhin ein meisterhafter Schleicher. Das Haus von Marquez lag nun direkt auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Pheenix schaute sich kurz um. Es war keiner in Sicht. Pheenix nutzte die Chance und huschte schattenartig rüber.
Danach kletterte er auf eine Kiste, machte einen Hopser und griff sich an der Dachrinne fest. Anschließend zog er sich vorsichtig hoch. "Jemand da?", rief eine Stimme in die Nacht. Pheenix blieb stocksteif stehen. War das vielleicht doch etwas zu laut? "Hallo?", ertönte die Stimme nochmals. Dann hörte er Schritte. Jemand murmelte: "War wohl doch nichts." Pheenix atmete auf. Glück gehabt!
Danach legt er sich flach auf den Baum und zock sich zur Kante. Dieser dumme Marquez hat doch tatsächlich ein Fenster offen gelassen. Pheenix griff sich an der Dachrinne fest und schwang sich dann rückwärts durch das Fenster in das Haus. Die Landung erfolgte relativ lautlos. Pheenix schaute sich um. Er war anscheinend im Hauptzimmer gelandet. Es war hier stockfinster. Nur das Mondlicht erhellte die Gegend um die Fenster ein wenig. Vom Nebenzimmer hörte Pheenix ein lautes Schnarchen. Sehr gut, Marquez war schon schlafen.
Dann entdeckte Pheenix die Beute. Das war sicherlich das Bild, das Paxton wollte. Es zeigte eine hübsche junge Dame in einem silbrig schimmernden Kleid. Sie war wahrlich ein Blickfang. Allerdings war das Bild hinter einer Glaswand versiegelt. Eigentlich würde Pheenix ja das Glas einfach einschlagen, doch das würde den schlafenden Marquez sicherlich sofort wecken. Pheenix nahm seine Dietriche heraus und fing an im Schloss rumzustochern. Man, wie sollte er denn das hinbekommen? Paxton hatte ihn doch gar nicht gezeigt, wie das ging. Verdammter Mist, geht doch auf! Geh auf, auf, auf, auf! Klick! Das Schloss ging auf und die Glaswand schwenkte heraus. Pheenix starrte verdutzt das Bild an. Er hatte es geschafft.
Schnell nahm er das Bild und wollte sich schnell wieder durch das Fenster verdrücken, als er einen heftigen Windstoss durch das Fenster spürte. Es gab einen lauten Knall, gefolgt vom Klimpern von Glas. Der Wind hatte die Glaswand direkt gegen die harte Steinwand geschleudert. Natürlich ist die Glaswand zerbrochen. "Wer da?", rief jemand aus dem Nachbarzimmer. Marquez war aufgewacht. Pheenix sprintete zum Fenster und sprang hinaus. Kaum war er auf sicheren Füssen gelandet, eilte er davon. Pheenix hörte noch, wie aus der Hütte von Marquez ein lauter Schrei drang, der ziemlich nach "Dieb!" klang.
Dann begab Pheenix sich zu Paxton, der das Bild mit einem Grinsen entgegennahm und meinte: "Sehr gut, mein Junge! Komm in zwei Tagen wieder!" "Aber ...", sagte Pheenix. Verstummte er. Es machte keinen Sinn mit Paxton zu diskutieren. Schweigend verließ er die Hütte.
Das war ja krass, ein Schuss ein Treffer wie man so schön sagte, kaum war Kelv in der Stadt angekommen schon hatte er jemanden gefunden der ihn ausbildete und das auch noch umsonst. Der Typ schien wohl zu den Söldnern gehören die sich auch hier irgent wo auf der Insel befanden jedenfalls war er recht nett und hatte wohl nichts zu tun so, dass er Kelv ausbilden konnte.
Im Hafenviertel wollten sie sicht treffen? Ja das wollten sie.
"Das ist ja richtig nostalgisch" dachte sich Kelv. Wie lange war er nicht mehr bei seinem alten Zuhause gewesen? Ihm viel es nicht ein, das ganze Sumpfkraut hatte ihm wohl sein Zeit gefühl geraubt. Naja nach einem kleinen Fußmarsch erreichte Kelv das Hafen viertel. Die frische See luft wehte ihm durch das Haar, wie lange hatte er nicht mehr diesen Geruch von frischem Salzwasser in der Nase. Im Sumpf war es ja auch schön allerdings war die Luft hier viel besser, nicht so dieses tropische schwüle Klima wie im Sumpf. Dann lief ein Paladin an Kelv vorbei und starte den Sumpfler böse an als wollte er sagen
"Ja kein Sumpfkraut verticken, du Stück Dreck"
"Dafür sind die Leute im Sumpf nicht so ätzend wie hier" zischelte Kelv und jetzt war im wieder klar warum er von hier fort gegangen war.
Morgen sollte also ein Training beginnen und wenn er das beendet hatte konnte er sich bestimmt einmal etwas weiter weg bewegen als bis in die Stadt und auch mal nicht nur die Fußwege benutzen. Na gut dachte sich Kelv, nur wo sollte er jetzt nur pennen?
Klar in seinem alten Versteck, hoffentlich hatte sich da nicht jetzt ein anderer Penner eingebunkert, wobei zu Not kloppte er sich halt den Schlafplatz frei.
Als Kelv zu seinem Versteck kam schlief dem Schläfer sei dank niemand darin, obwohl Kelv musste sich koregieren niemand menschlisches schlief darin. In seiner alten Unterkunft tummelten sich allerhand Ratten, Spinn und allerhand anderes Ungeziefer welches Kelv erst einmal per Hand fangen musste und raus schmiss. Als er dann nach nach ein paar Minuten das ganze Viehzeug draußen hatten, schob er noch die Spinnenweben bei seite und legte sich dann hin und schlief dann auch, nach einem langen Tag, sofort ein.....
Dragen Nomands
03.11.2005, 08:53
Gemütlich lief Dragen in die Stadt. Harlekin hatte gesagt er solle auf sein haus aufpassen "ich denke ich gehe noch schnell bei Harad vorbei" meinte Dragen und lief richtung Schmiede. Harad hatte also einen Neuen Lehrling "Dragen bist du es???" Fragte Harad "Ja Meister ich bins" sagte Dragen "ach kommst du wieder zu mir zurück??? die Leute Fragen wo du bist sie vermissen deine Kerzenständer" Dragen merkte das er etwas Rötlich wurde. "Na ja die waren doch nichts besonderes du hast also einen neuen Lehrling" sagte Dragen und Schaute auf den Jungen. "Ja er ist seit gestern da" meinte Harad. "Ich muss weiter ich pass auf das Haus von Harlekin auf" sagte Dragen. "Bis dan" meinte Harad.
Dragen Lief ins Hafenviertel neben dem Bordel War Harlekins Haus. Er Öffnete es und fand eine Unordnung "der Braucht dringend ne Frau" meinte Dragen. Sein Restlicher Morgen war darin das Dragen das Geschir Putze und Harlekins Wäsche sauber machte.
Gypsy betrachtete die ganze Szenerie. Die Sonne ging gerade auf, und es bot sich ein wunderschöner Anblick. Die Möwen zogen ihre Bahnen am Himmel, die ersten Menschen standen an den Verkuafsständen, deren Besitzer teils noch etwas verschlafen wirkten, sich aber nun langsam aufrafften. Alles in allem Versproch der Morgen, zu einem guten Tag überzugehen, wenn da nicht dieser Mann gewesen wäre. Natürlich legte Gypsy keinen Wert darauf, in seinen ersten Schritten, die er in der neuen Stadt unternahm, unangenehm aufzufallen, doch dieser Mensch verdiente es einfach nicht anders. Er war so unglaublich arrogant und hochnäßig, dass Gypsy einfach nicht anders konnte und ihn barsch ansprach:
„Hey, du! Was grinst du mich so dämlich an?“
Der Mann, der nun erst begriffen hatte, das seine dämliche Grinserei Gypsy durchaus aufgefallen war, sah ihn ein wenig erschrocken an, gewann seine Fassung dennoch aber gleich darauf wieder.
„Ich denke, es ist mir gestattet, jeden anzustarren, den ich will. Und, abgesehen davon, lasse ich mich von keinen heruntergkommen Bauerntölpel belehren, geschweige denn Manieren beibringen. Merk dir das!“
Nun kehrte ein ganz anderes Grinsen auf das Gesicht, des aufgeblasenen Mannes. Scheinbare Selbstsicherheit und Überlegenheit spiegelte sich nun darin. Gypsy antwortete nichts, und der Mann sah dies als Sieg an, schritt deshalb auch noch selbstverliebter den Weg entlang, zu einen schmalen Gasse.
Er hatte sicherlich nicht damit gerechnet, Gypsy in der verlassenen Gasse auf einmal hinter sich zu sehen, als er sich umdrehte. Man konnte ihm den tiefen Schrecken ganz deutlich ansehen, und Gypsy erfreute sich einen Moment lang an diesem Anblick. Dann sprach er, in einem bestimmenden und etwas hämmischen Ton:
„Ich rate dir, mein Freund, lege dich niemals mit mir an! Vorhin konntest du noch große Reden schwingen, doch was ist nun? Ja, hier, in dieser Menschenleeren Gasse vermagst du keinen Ton mehr zu sprechen. Hat es dir doch tatsächlich die Sprache verschlagen?!“
Der Mann sah Gypsy nun Angsterfüllt an, er befürchtete sicherlich, sein letztes Stündlein hätte geschlagen.
Doch Gypsy war nun mal kein Unmensch, und ließ den nun blassen Mann von Dannen ziehen. Ihm reichte es, ihn in dieser Lage gesehen zu haben. Wer weiß, vielleicht überlegte er sich ja das nächste Mal zweimal, ob er einen Fremden so dumm anreden sollte.
Wie gesagt, es wäre eigentlich alles in Ordnung gewesen. Gypsy machte sich auf den Weg zum Marktplatz, und genoß die Athmosphäre. Wäre da nicht die Miliz gewesen, die auf einmal hinter ihm hergerannt kam...
Der Milizsoldat kam ruhigen Schrittes auf Gypsy zu. Diese Ruhe hatte er nicht. Er kam ins Schwitzen. Hatte der Mann von vorhin die Miliz verständigt, und ihn angeschwärzt? Gypsy hoffte es nicht, denn das letzte was er brauchen konnte war Ärger mit den Soldaten oder den Lords.
Der Soldat stand nun vor ihm, musterte Gypsy seelenruhig. Erst nach einer Weile fing er lngsam an zu reden:
„Hallo. Kann ich euch helfen? Ihr seht so alleingelassen aus. Ihr müsst neu in der Stadt sein. Ich bin Walther, ein Soldat der Garde. Wenn ihr es wünscht, kann ich euch zeigen, wo ihr einen Platz zum Übernachten, und etwas zu essen finden könnt.“
Gypsy fiel ein Stein vom Herzen. Walther, der Soldat wollte ihm nur behilflich sein, was Gypsy sehr zu schätzen wusste, und das Angebot dankend annahm.
Nun folgte Gypsy also dem Soldat auf den Marktplatz. Sie kamen an einem Magier vorbei, der die Lehren des Gottes Adanos predigte. Gypsy hörte schweigend einige Sekunden zu, denn die Stimme und Ausstrahlung des Predigers fesselten ihn beinahe.
Sie standen jetzt vor dem Hotel der Frau Hannah. Nachdem Gypsy mit Hannah geklärt hatte, das er gerne ein Bett hätte, machte er sich mit dem Soldaten auf den Weg in die Taverne.
Drinnen hangen an den Wänden Trophäen von erlegten Tieren, einige sahen ziemlich furchterregend aus, andere schon beinahe etwas witzig. Gypsy bestellte beim freundlichen Wirt zwei Krug Bier, eines für sich, eines für den netten Soldaten. Also tranken die beiden genüsslich ihre Krüge, bestellten bald nach, und unterhielten sich über die Stadt.
Als Walther sich verabschiedete, um wieder seiner Arbeit nachzugehen, hatte Gypsy einige Krüge geleert. Ja, ein netter Mann war es.
Vor allem aber hatte Gypsy nun einiges über die verschiedenen Gilden und Orte der Insel erfahren. Außerdem riet Walther ihm, sich einmal in einigen Lagern umzusehen, da er sich vielleicht schon bald, einem der Lager anschließen wollte.
Am verlockendsten klang für Gypsy zur Zeit das Lager des Jünger Lees. Dort herrschte scheinbar eine Kameradschaftliche und loyale Athmosphäre, genau das Richtige für Gypsy.
Doch das hatte noch eine Weile Zeit, und so machte er sich daran, sich seine Pfeife zu stopfen.
Gypsy hatte nun einiges zu tun, seit er Walther das letzte Mal begegnete. Er hatte sich seit dem mit einigen Leuten getroffen, alle Bekannte von Walther der Gypsy zu ihnen geschickt hatte. Sie alle hatten etwas gemeinsam: Sie konnten gut verhandeln, und hatten Dinge, von deren Kostbarkeit sie gar nichts ahnten. Gypsy hatte so manche Mühe, ihnen die verschiedenen Teile abzukaufen, denn sie beharrten stets auf einem schier unzahlbaren Preis, den Gypsy einfach nicht aufbringen konnte, und auch gar nicht wollte.
Doch letztendlich hate er vieles das er wollte zu einem guten Preis bekommen, dem entsprechend zufrieden war er mit sich. Nun musste er nur noch Werbung für sich machen, bzw. machen lassen. Als Händler für ausgefallene Dinge, so dachte er, konnte man hier vielleicht ein recht anständiges Leben führen. Jetzt hieß es allerdings, die Ware erst einmal an den Mann zu bringen. Dafür entschloss sich Gypsy, einen kleinen Abstecher in Lager der Lees zu machen. Dort, so meinte auf jeden Fall Walther, könnte er sich einen Ruf aufbauen, und einiges loswerden. Vielleicht gefiehl ihm das Lager ja auch schon so gut, dass er sich diesem anschließen möchte.
Nachdem Gypsy seine Sachen gepackt hatte, machte er sich auf den Wag in das Lager der Jünger Lees.
Siebenschläfer
03.11.2005, 11:15
Noch immer konnte Siebenschläfer nicht glauben, was da gerade passiert war. Da ließ man ihn, der er eigentlich zu diesem Zeitpunkt seelig in seinem Bett schlummern sollte, in der Morgenkälte zurück, einfach so.
Die Hände in die Ärmel seines Hemdes zurück gezogen, drehte er sich dann behäbig um, und blickte auf die Stadt, die hinter ihm empor ragte. Er war schon etliche Male hier gewesen, immer, wenn seine Eltern hier Geschäfte zu machen hatten, hatten sie ihn mitgeschleift. Schnell aber hatte er sich immer abseilen können, um auf eigene Faust durch die Gassen zu schlurfen, denn in dem einen oder anderen verstaubten Laden gab es immer einiges zu sehen, alte Bücher, Pergamente, Krimskrams eben.
Mit einem Gähnen setzte er sich dann allmählich in Bewegung, denn den ganzen Morgen hier vor dem Stadttor zu versauern, nein das wollte selbst er nicht. Aber sich der Miliz anzuschließen, so wie es ihm aufgetragen worden war, darauf kam er genauso wenig.
‚Die würden mich sowieso nach einem Tag wieder rauswerfen.’ dachte er sich, und schritt die Handwerksgasse entlang, in Richtung des Marktplatzes. Dort war immer am meisten los, und man konnte sich über die ganzen Leute amüsieren, wie sie wie aufgeschreckte Hühner durcheinander liefen und sich aufplusterten bei dem Versuch, die eigenen Waren als die allerbesten der Allerbesten anzupreisen.
Dragen Nomands
03.11.2005, 11:19
Dragen kochte sich gerade ein Leckeres Essen. Er hatte keine Große Auswahl da Harlekin nie in seinem Haus war. Dragen Kochte sich eine Einfache Gemüse Suppe. Plötzlich Klopfte es an der Tür. Dragen Öffnete die Tür ein Landstreicher stand vor Dragen. "Guten tag, du hast nicht Zufällig ein Kleines Stück Brot ich bin am Verhungern. Ich Laufe schon seit Tagen umher aber niemand hat ein Stück Brot" Der Mann Sprach als hätte er alles Geplant. "Sorry, ich passe hier nur auf das Brot ist schon halb am Verschimmeln und die Ratten haben sich das Beste Stück Fleisch als Abendessen genommen. Ich Habe nur eine Einfache Gemüsesuppe" meinte Dragen.
Der Mann Grinste "Lass mich ein Teller essen bitte ich zahle dir Fünf Goldstücke" meinte der Mann. Dragen lies ihn ins Haus und der Mann setzte sich sofort an den Tisch. Er Ass die Ganze Suppe auf und gab Dragen sogar Zehn Goldstücke. Als der Mann wieder gegangen war zog Dragen ein Großes Stück Fleisch aus dem Schrank und Machte sich ein Leckeres Abendessen "Tja, das Stück Fleisch habe ich von Harlekin geschenkt bekomen das bekommt kein daher gelaufener Penner" sagte Dragen und Machte sich daran das Fleisch zu Verspeißen.
Nach dem Mittagessen ging Dragen zum Markt um Lebensmittel einzukaufen. Ein Händler bot ihm Scharfswurst an "Guter Mann, woher habt ihr diese Wurst nur die Feuermagier machen so eine Leckere Wurst" sagte Dragen. "Due Feuermagier haben sie mir Verkauft" meinte der Händler "Da stimmt was nicht" meinte Dragen. Er Wusste das die Feuermagier selten den Händlern was Verkaufen das hat ihm Harlekin Erzählt. Dragen würde es ihm Erzählen wen er wieder da war. Er Lief zu Vatras und Hörte ihm bei der Predigt zu. Schon eine Ewigkeit hatte er diese Stimme nicht mehr gehört dachte er. Aber er hatte sie zuletzt vor Vier Tagen gehört als er Harlekin das erste mal getroffen hatte.
Er Suchte den Restlichen Morgen Nach Lea. Fand sie aber nicht. Er Beschloss zu Harad zu gehen um Nachzufragen "Lea??? es ist Traurig sie wurde von Banditen entführt als sie vor den Stadtmauern Blumen Pflückte warscheinlich ist sie Tot" sagte Harad. Dragen war Wütend er musste unbedingt etwas unternehmen aber Harlekin war nicht da er wusste nicht wo er war. Dragen Rannte zu Harlekins Haus und Machte ein paar Liegestützen er musste Stärker werden.
Es war früh am morgen, als Revan das Hotel verließ.Er trug wie immer all seine wenige Habe bei sich.
Er besaß nur seine Kleidung, seinen Dolch und Henry, eine Fleischwanze aus seiner Kindheit (Henry hat schon einge Jahre auf dem Buckel).Er schlenderte ein wenig durch die belbten Straßen von Khorinis.Plötzlich rempelte ihn eine dunkle Gestallt an und plötzlich bemerkte Revan, dass sein Dolch verschwunden war.Er lief der Gestallt hinterher.Sie flüchtete zum Hafenviertel, wo die Gestallt in einer dunklen Ecke verschwand.Revan lief hinterher und war schon ziemlich erschöpft.Er fragte sich:"Was will jemand mit so einem alten Dolch? Der hat doch keinen Wert.Und wo ist eigentlich die Miliz, wenn man sie mal braucht?"Doch er lief der Gestallt weiter hinterher. Revan stolperte plötzlich über eine Kiste und fiel zu Boden. Henry sprang aus seiner Tasche und lief der Gestallt hinterher.Revan rief nur:"Bleib stehen!" Und dachte:"Wie kann eine Fleischwanze so schnell sein.Ich weis zwar, dass Henry eine `Varantische-Wüsten-Renn-Fleischwanze` ist, doch dass er so schnell ist!?" Doch Revan hatte keine Zeit. Er folgte seiner Fleischwanze weiter durch die Gassen des Hafenviertels.Als er mit Henry auf einer Höhe lief, fing er ihn aus dem Lauf sie ein und steckte ihn in die Hosentasche. Die Gestallt lief nun in eine Sackgasse. Revan dachte, er hätte ihn nun entlich
gefangen, doch die Gestallt kletterte über eine Mauer und lief weiter. Revan war nicht sportlich genug also nahm er schnell ein Paar Kisten und kletterte darüber um besser über die Mauer zu kommen.Als er sie überquert hatte war
die Gestallt verschwunden.Er stand außerdem vor einer Kreuzung und wusste nicht, welchen Weg er nehmen sollte.Er lief einfach den linken Weg entlang. Er war vollkommen außer Atem und hielt an einer Kreuzung an um zu verschnaufen.Er dachte:"Bei Innos,Beliar und Adanos!Was ist dass hier für ein Labyrint aus dunklen Gassen?"Plötzlich rempelte ihn die Gestallt von der Seite an und viel zu Boden.Er hatte der Gestallt unwissend den Weg abgeschnitten.Revan dachte nur:"Was für`n Glück".Dann hielt er schnell die Gestallt fest.Die Gestallt wollte sich wehren, indem er Revan mit dem Dolch angreift.Doch Henry war schneller.Die Fleschwanze hatte den dolch weggeschnappt und packte ihn in Revans Tasche.Er griff gleich danach und hielt ihn der Gestallt an die Kehle.Nun hatte er die Gestallt gefast. Er riss ihr die Maske runter. Es war ein Mann den er noch nie gesehen hatte. Revan fesselte den Mann mit einem Seil dass in der Ecke lag und macht sich auf den Weg den Übeltäter Lord Andre zu übergeben.Er lief mit den Mann, der sich nun nicht mehr wehren konnte durch die Straßen von Khorinis. Revan war sehr stolz, weil ihn alle ansahen. Als er bei der Kaserne angekommen war, ließen ihn die Milizen zu Lord Andre.Dieser meinte:"Entlich, den suchen wir schon seit Wochen.Auf den Kerl war ein Kopfgeld ausgesetzt.Hier hast du 100 Goldstücke.Stolz verlies Revan die Kaserne.Er dacht:"Entlich habe ich mal wieder etwas Geld in den Taschen." Glücklich beschloss er sich nun außerhalb der Statd umzusehen.
Dragen Nomands
03.11.2005, 13:04
Dragen die Hausfee hatte nun Harlekins Küche und sein Schlafzimmer aufgeräumt und geputzt fröhlich sang er ein lied. Eigentlich war er nicht Fröhlich da lea seine Freundin entführt worden war. Doch bevor er sich zu tote Trauerte wollte er warten vielleicht war die Hoffnung nicht zu Spät. Plötzlich Klopfte es an der Tür. "Schon zum Fünften mal heute" sagte Dragen und Öffnete. Ein Mann war an der tür "was wollen sie??" Fragte Dragen "Deine Freundin ich weis wo sie ist" meinte der Mann. Dragen Schrieb heimlich Harlekin eine Nachricht und Verlies mit dem Mann das Haus. "Wo ist sie???" Fragte Dragen als sie das Tor richtung Taverne verliesen "keine Ahnung ich dachte du wärst schlau genug aber ich werde dich nur zu den Schattenläufern Bringen" sagte der Mann. Dragen wollte Weg Rennen doch der Mann Packte ihn und lief mit ihm in einen Wald.
Siebenschläfer
03.11.2005, 14:17
Wie er sich bereits gedacht hatte konnte man auf dem Marktplatz kaum einen Fuß vor den anderen setzen, ohne darauf achten zu müssen, nicht irgendeinem Tölpel auf seine Quadratlatschen zu trampeln. Wie gut nur, dass er nichts bei sich hatte, was sich zu stehlen lohnte, denn ein geschickter Dieb würde sich beim Anblick dieser Menschenmeute wohl kichernd die Hände reiben, in Aussicht auf ein überaus lukratives Geschäft.
Siebenschläfer aber verschlug es zunächst einmal zum Freibierstand der Stadt. Sogleich wurde er vom wirt begrüßt, welcher ihm gleich darauf einen wohl gefüllten Humpen überreichte, mit dem er dann lächelnd wieder abzog.
Unter den Kronen eines Baumes, der langsam aber sicher begann, die letzten, gelben und braunen Blätter zu verlieren, fand er seinen Platz auf einer Bank. Nach dem ersten kühlen Schluck wischte er sich den Schaum des Gebräus vom Mund, lehnte sich entspannt zurück und ließ seinen Blick weiter über die Masse schweifen.
'Viel zu hektisch ist hier alles.' dachte er sich, und nahm einen weiteren Schluck. 'Die Leute denken viel zu viel über die Zukunft nach, als dass sie den Augenblick genießen konnten.'
Zukunft war allerdings etwas, an der er nun auch denken musste, zumindest für eine Sekunde. Was würde wohl geschehen, wenn seine Eltern am späten Mittag hier einträfen und ihn biertrinkend vorfanden, anstatt dass er sich auf dem Hof der Kaserne von irgendjemandem maltretieren ließ. Er war sich fast sicher, dass sie sich darüber nicht wirklich freuen würden.
Mit einem letzten Schluck war der Becher dann gelehrt, Siebenschläfer ließ ihn allerdings achtlos neben der Bank stehen, während er sich selbst erhob und ersteinmal wohlig auf seinem Bauch herum trommelte. Was war nun zu tun? Er beschloss, dass er ja vorerst einmal ganz vorsichtig fragen könnte, was denn überhaupt alles zu erledigen sei, bevor man sich hier der Miliz melden konnte. Irgendjemand würde das schon wissen.
Ganz gemütlich schlenderte er dann in Richtung der Kaserne, vielleicht traf er auf dem Weg ja jemanden, der ihm weiterhelfen konnte.
Pheenix saß auf einer Bank und starrte in die Ferne. Das Meer war wirklich wunderschön. Da musste er an Substrakta denken. Ob es ihr wohl gut ging? Wo sie wohl war?
"Meister!", rief ihm jemand zu. Pheenix zuckte zusammen. Es war Kelv der gesprochen hatte. Pheenix wurde noch nie mit "Meister" angesprochen, nicht mal von seinen Schülern. Er mochte diese Bezeichnung auch nicht ganz. "Nenn mich doch einfach Pheenix.", meinte Pheenix zu Kelv lächelnd. Kelv erwiderte mit einem Nicken. "Okay!", fuhr Pheenix fort, "Dann wollen wir mal mit der ersten Lektion beginnen. Achja, hier ist dein Übungsschwert!", fügte er rasch hinzu und übergab ihn das Schwert, das auch Sarkasto schon benutzt hatte.
Während Pheenix alles erklärte, zeigte er auch gleich, wie das es aussehen sollte. Kelv schaute und hörte aufmerksam zu. Pheenix sprach: "Also, du musst dich erstmal in die richtige Kampfposition bringen. Ein Fuß sollte etwas vor dem anderen stehen, damit du dein Gleichgewicht besser halten kannst. So sollte es etwa aussehen. Dann kommt die richtige Schwerthaltung. Die sieht so aus. Der komplette einhändige Schwertkampf basiert. Also solltest du das gut einstudieren. Anschließend kannst du ja schon mal ein paar Schläge ausprobieren." Nachdem Pheenix mit Erklären fertig war, fing Kelv auch gleich mit dem Training an.
Pheenix währenddessen wollte sich etwas zu trinken besorgen und ging zur Kneipe. Gerade bog er um die Ecke, als er mit etwas Hartem zusammen knallte.
Freeze lief zügig den Marktplatz hinunter und wollte ins Hafenviertel, wo er sich als erstes zu essen besorgen wollte. Als er gerade um die Ecke bog zur Taverne stieß ein Fremder mit ihm zusammen. Er prallte an ihm ab und landete auf dem Boden. Freeze zog sein Schwert und hielt es dem Typ an den Hals, dieser jedoch schlug es weg und zog sein eigenes. Ein heftiger Kampf entbrannte, bei dem Freeze am Anfagn gut mitkam. Immer weiter kämpften sie, es kam ihm wie eine Ewigkeit vor. Dann plötzlich machte er einen Fehler, der Mann merkte es und schlug ihm das Schwert aus der Hand.
"Ich bin erstaunt, wo hast du so kämpfen gelernt", fragte er ihn schwer atmend.
"Ich bin immerhin Lehrmeister für Einhandwaffen, da ist es normal das ich so gut bin", meinte der Mann und wie es sich herausstellte hieß er Pheenix und gehörte zu den Söldnern.
"Doch du bist auch nicht schlecht, wer bist du", fragte Pheenix.
"Ich bin Freeze. Könntest du mir vielleicht meine Prüfung zum Meister abnehmen", fragte er ihn und man konnte die kälte aus seiner Stimme hören.
"Ja, wir können sogar gleich anfangen", meinte Pheenix.
Freeze stand hin und lauschte den Worten seines Prüfers. Was würde er machen müssen?
Lazyman war heute in die Frühschicht eingeteilt worden. Das bedeutete für ihn, frühes Aufstehen und Rundgänge durch die Stadt. Doch dem Waffenknechten bereitete dies keine Probleme. Er hatte sich inzwischen schon wieder an diesen Rhythmus gewöhnt. Außerdem machte ihm seine Arbeit Spaß, also warum sollte er etwas gegen eine Frühschicht einzuwenden haben?
Schnell hatte er seine Lederrüstung angelegt, sein Langschwert in die dafür vorgesehene Scheide gesteckt und war über die Treppe zum Freibierstand gegangen. Morgens war dies teilweise ein sehr spaßiger Ort, da man manchmal noch jemanden erblickte, für den die Nacht etwas länger geworden war. Hierbei konnte sich ab und zu selbst der sonst sehr höfliche Waffenknecht ein Grinsen nicht verkneifen.
Seine Route führte ihn dann zum Marktplatz, wo gerade morgens sehr viel los war. Ständig kamen neue Händler an und versuchten, sich einen Platz zu ergattern, wo sie ihre Ware möglichst vielen potentiellen Kunden präsentieren konnten. Da wurde auch schonmal geschubst und gedrängelt und manchmal wurde es auch lautstark. Das waren dann die Momente, wo Lazy als Streitschlichter zum Einsatz kam. Auch so etwas gehörte zum Aufgabenbereich der Stadtwache. Meist ließ sich aber schnell eine Lösung finden, mit der beide Parteien halbwegs zufrieden war, so dass es zu keinen großen Ausschreitungen kam oder gar Verstärkung gerufen werden musste.
Nachdem nun alle Händler ihren Platz gefunden hatten, machte sich der Adjutant auf den Weg zum Temelplatz. Dies war sein liebster Ort in ganz Khorinis. Egal ob man Dienst hatte oder nicht, hier war es immer ruhig und man konnte den weisen Worten von Wassermagier Vatras lauschen. Wenn man in seiner Funktion als Mitglied der Stadtwache hier war, hatte dies nur einen Nachteil: Man konnte nicht ewig hierbleiben. Irgendwann kam ein anderer Miliz an und meinte, dass es Zeit wäre, den Standort zu wechseln. Doch meistens reichte selbst diese Kurze Phase der Erholung aus, um für den gesamten restlichen Tag Kraft zu schöpfen.
Die Frühschicht war beendet. Lazyman ging noch einmal kurz über den Marktplatz, um sich ein paar Äpfel zu kaufen. Dabei verwunderte es ihn immer wieder, mit welchen Produkten einige Händler Kunden locken wollten. Mal waren die Äpfel klein und verschrumpelt, mal waren sie vergammelt. Doch nach einiger Sucherei fand der Waffenknecht endlich einen Händler, der richtig knackige Äpfel anzubieten hatte.
Nun musste man sich nur noch über den Preis einig werden. Hierbei kam Lazy zu gute, dass er das Handelshandwerk von klein auf gelernt hatte und somit fast alle Tricks kannte. So konnte er dann einen recht guten Preis herausschlagen, auch wenn er mit etwas Übung sicherlich noch weniger hätte bezahlen müssen. Aber als Mitglied der Stadtwache kam er nicht mehr allzu häufig auf den Marktplatz und das würde sich nach seiner Beförderung bestimmt nicht ändern. Im Gegenteil - er rechnete fest damit, nun noch weniger Zeit zu haben, um als Händler auf dem Marktplatz zu sein.
Auf dem Weg zurück zur Kaserne fiehl ihm ein, dass er sich ja mal beim Rüstungsschmied melden wollte. Schließlich stand ihm eine neue Rüstung kostenlos zu und da war er natürlich gespannt, was das für eine sein würde. Also ging er die Treppen zur Kaserne hoch und trat direkt in die Rüstungsschmiede ein.
Hier hingen einige Rüstungen, die wirklich gut und hochwertig aussahen. Aber sicherlich würde er so eine nicht kostenlos erhalten. Lazy rechnete mehr damit, dass er so eine mittel-gute bekommen würde, wie sie auf der anderen Seite an der Wand hing. Gerade wollte er sich diese Rüstung genauer anschauen, da sprach ihn auch schon der Rüstungsschmied an.
Xarroc freute sich ob der guten Einnahmen die ihm dieser Markttag geliefert hatte und beschloss den Tag für sich in der Taverne am Hafen abzuschließen. Bevor er sich auf den Weg machte, ging er zu seinem Quatier und verstaute die Schriftrolle der Schattenflamme vorsichtig in einem runden Träger an seinem Gürtel. Er beschloss sich das Pergament nach dem Kneipengang ein wenig genauer an zu sehen. Xarroc ging die Straße zum Hafenbecken hinunter und betrat die Taverne. Der Türsteher ließ ihn anstandslos passieren, aber schließlich besuchte er diese Kneipe nicht das erste Mal.
Xarroc sah sich im Schankraum um. In der einen Ecke saßen ein paar Milizionäre an einem runden Tisch und würfelten. An einem anderen Tisch saßen zwei Männer in Lederrüstungen die offenbar gerade von der Jagd zurückgekehrt waren, da neben ihnen ein dickes Bündel Felle auf dem Boden lag.
Die restlichen Gäste schienen Hafenarbeiter und Bauern zu sein, die nun das auf dem Feld oder am Hafen erworbene Gold verprassten. Alles in allem war die Taverne heute recht gut gefüllt.
"Ein Dunkles Paladiner", sagte der schlanke Babier und der Wirt nahm einen Humpen und zapfte am großen Fass in der Theke bis sich dieser gefüllt hatte. Xarroc warf dem Mann ein paar Münzen zu und dieser wandte sich kaum hatte er das Geld in seinen Beutel gesteckt auch schon dem Nächsten Gast zu.
Xarroc ließ sich auf einem Schemel in der hinteren Ecke der Taverne nieder und nahm einige Schluck des Dunkelbiers.
"Ich werde wohl nocheinmal zum Kastellr zurückkehren. Vielleicht werden sie mich dort in ihre Reihen aufnehmen, aber das hat noch Zeit. Ich sollte versuchen nicht ganz mittellos darzustehen damit sie mich nicht gleich als Schnorrer davonjagen", dacht er und leerte den Krug zur Hälfte.
Er hatte jetzt auch keine Lust sich weiter Gedanken über seine Zukunft zu machen und hatte sich wirklich verdient eine Pause zwischen der Arbeit und den Studien einzulegen.
Xarroc widmete sich wieder seinem Bier.
Dieser Mann hieß also Freeze. Er war gar nicht mal so schlecht im Umgang mit dem Schwert. Natürlich war Pheenix, als Lehrmeister für Einhandwaffen, viel besser als dieser Freeze.
Nachdem Freeze besiegt wurde, er würde gerne bei Pheenix seine Einhandprüfung ablegen. Eigentlich wollte dieser ja ablehnen. Immerhin hatte ihn dieser Möchtegern angegriffen. Trotz allem sah er es als Pflicht seines Berufes Freeze zu prüfen. Pheenix sprach zu ihm:
"Die Prüfung sollte für dich kein großes Problem sein. Du weiß ja, wo der Leuchtturm ist. Wenn du von dort ins Wasser springst und runtertauchst, wirst du eine versteckte Höhle finden. Dort lebt ein Lurker. Dieser Lurker bewacht einen Schatz. Wahrscheinlich haben ein paar Piraten ihn dort vor langer Zeit versteckt. Wie auch immer, besorg den Schatz! Das Gold kannst du selbst behalten. Ich will aber das Medaillon, das sich dort befindet. Man erkennt es leicht. Mitten im Kristall des Medaillons scheint ein Sandsturm zu blasen. Keine Ahnung, was das soll, aber ich will's es haben. Und frag' nicht, woher ich das weiß. Ich weiß es einfach! Jetzt geh!"
Mit diesen Worten verabschiedete sich Pheenix von Freeze, der sich anscheinend zum Stadttor begab. Währenddessen ging Pheenix zurück zum Hafenviertel, um sich Kelvs Training anzusehen.
Okay, wären Pheenix etwas zu trinken holen war nahm Kelv das Übungsschwert in die Hand und brachte seine Füße in die Position wie man es ihm erklärt hatte. Sein Schwert hielt er dann in der Linkenhand, Kelv war Linkshänder, steil nach oben und fuschtelte dann etwas unbeholfen mit dem Schwert herrum.
Dadurch, dass er mit den Füßen so stand wie Pheenix es im gezeigt hatte konnte er bei seinen etwas seltsamen und systemlosen Bewegungen wirklich nur schwer umfallen.
Als er dann das Gleichgewicht verlor und beinah um viel sah Kelv ein, dass er sich wohl noch etwas Zeit nehmen sollte bevor er mit den seltsamen Verenkungen anfängt. So stellte Kelv sich wieder in den Grundschritt und führte ein paar einfache Schläge aus.
Nach dem Kelv seine schlag abfolge beendet hatte richtete er die Waffe wieder nach oben.
Dann sah Kelv wie ein etwas reicherer Mann gerade aus dem Bordell kam, er schien schon etwas betrunken aus und war für Kelv bestimmt leichte Beute. Als der Mann sich Kelv näherte ging kelv auf ihn zu und rempelte ihm an und genau in diesem Moment schnaptte sich Kelv seinen Goldbeutel und ließ ihn unter seinem Hemd verschwinden.
"Oh entschuldigung" sagte kelv zu dem Mann ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen.
"Kein Prob..Problleemm" erwiderte der Mann und ja er war total betrunken nicht nur, dass er nicht mehr richtig reden konnte. Nein er zog einen Fahne hinter sich her, dass es nicht mehr feierlich war. Als der Mann dann außer Sichtweite war öfnete Kelv den Beutel und zählte das Gold.
"Mmhh 30 Goldstücke, nicht schlecht dafür dass es so leicht war."
Dann begab sich Kelv wieder zu seinem Platz, nahm die Grundstellung ein und führte wieder ein paar schläge mit dem Schwert aus. Erst dann bemerkte er, dass Pheenix ja schon wieder da war.
"Na wo warst du denn eben" fragte Pheenix
"Musste mir nur ein bischen Gold abholen" antwortete Kelv ohne größere Intresse.
"Okay gut dann trainier mal schon weiter.."
Dies tat Kelv dann auch in dem er in der Grundstellung die ganze Zeit ein paar Schlagabfolgen durchführte....
Siebenschläfer
03.11.2005, 18:24
Mittlerweile war es später Nachmittag, ja fast schon Abend, geworden, und viel mehr als die Frage, wo er sich denn hinbegeben müsste, um von der Miliz eine Abfuhr zu bekommen, interessierte es Siebenschläfer momentan, wo denn seine Eltern abgeblieben waren. Bereits vor einiger Zeit hatten sie eigenlich hier sein wollen. Nicht, dass ihm das unrecht wäre, nein, er hatte durchaus einen angenehmen Tag hier verbracht, aber so langsam könnten sie doch mal eintrudeln. Schließlich musste er ja auch irgendwie wieder nach Hause kommen.
Da er im Endeffekt weder Lust noch Zeit hatte, weiter groß nach der Erleuchtung zu suchen, beschloss er, schlicht und ergreifend zurück zum Bierstand zu schlendern, um dort den Wirt ein wenig auszufragen... und sich noch ein oder zwei Humpen Bier zu gönnen.
"Zum Gruße." begrüßte er den Mann, der auch zu dieser vorangeschrittenen Stunde noch fleißig damit beschäftigt war, auszuschenken.
"Sagt, guter Mann, angenommen, ich verspürte den Wunsch, mich bei der Miliz einzuschreiben... hört ihr wohl sofort auf zu lachen? Also, angenommen, dem wäre so... aufhören, hab ich gesagt, hurtigst! Bei wem müsste ich mich da genau melden?" - "Hohoho... also, vielleicht solltest du vorher ein paar Pfunde verlieren, bevor du dich dort zum Trottel der ganzen Truppen machst." - "Das ist alles hart antrainiert! Da fällt mir ein... einen Humpen hätt´ ich gerne noch." Lächelnd klopfte Siebenschläfer sich nochmals auf den Bauch. Grinsend machte sicher der Wirt daran, der Bestellung nach zu kommen. Während er den Gerstensaft aus dem Fass abzapfte, sprach er weiter.
"Vielleicht solltest du dich ersteinmal zum Hauptquartier der Bürgerwehr begeben, die können dir wohl am ehesten weiterhelfen. Das findest du in Caragons Kneipe, irgendwo darüber. Musst mal nachfragen." Er kam zurück, stellte den Becher auf der provisorischen Theke ab und wischte sich die Hände an einem Tuch ab. Siebenschläfer griff zu, und mit einem Kopfnicken verabschiedete er sich. Zumindest für diesen Abend.
So schlenderte er dann in Richtung der ihm genannten Pinte, den Bierkrug immer wieder ansetzend. Wenn das so weiter ging, konnte er sich dort gleich einen neuen bestellen.
Er überquerte gerade den Marktplatz als er richtig realisierte, dass er wieder in der Stadt war. Vermisst hatte er diese Mauern sehr. Aber viel zeit sich hier breit zu machen blieb ihn eigentlich nicht. Er wünschte allen Händlern, am Markt, die er kannte, einen Guten Tag. Er wurde ebenfalls freundlich begrüßt. Er würde auch gerne mal wieder in seine Lieblingskneipe gehen und den Wirt begrüßen aber der Termin beim Bogner war wichtiger. Er wollte zu Rotherwood gehen. Er stellte Bögen für die Garde Innos´ her und das schon eine gewisse Zeit. Er hatte viel Erfahrung in seinem Handwerk und die Qualität war wirklich spitze. So lief er durch die Straßen von Khorinis und durch ein paar enge Gassen und dann stand er endlich vor der Bognerei des Gardemannes. Als er eintrat wurde etwas wärmer. Die Stube war gut beheizt und er bewegte sich auf das Tresen zu. Es schien als wäre niemand im Geschäft. Doch dann sah er eine silberne Klingel, mit einem kleinen Hammer, der direkt daneben lag, hieb er leicht gegen das glänzende Metall und es erklang ein heller „Dong“. Ein paar Minuten später kam ein Mann aus dem Keller in das Erdgeschoss. Er sah etwas erschöpft aus. „Guten Tag, der Herr!“ antwortete dieser Mann. „Ich bin Rotherwood. Bogner der Garde. Was kann ich für sie tun.“
Phili war wieder in seinem Element, obwohl er nicht richtig vorhatte zu handeln, wollte er freundlich sein. „Jap. Ich bin Rhen. Händler aus der Stadt Khorinis und komme aus dem Kloster. Ich hoffe dass ich bei ihnen einen Bogen kaufen kann.“
„Ja, das können sie. Sonst wäre ich ja auch keine richtiger Bogner. Sind sie schon erfahren im Bogenschießen?“
„Nein, noch nicht.“
„Dann empfehle ich einen Kurzbogen. Es ist ein Anfängerbogen. Damit müssten sie fürs Erste am besten zu recht kommen.“
„Nein, ich würde gerne einen besseren Bogen haben. Da ich bald das Bogenschießen lernen will und dann nicht mir leeren Händen dastehen will.“
„Sie sind sehr entschlossen, dann sollten sie einen guten Bogen bekommen. Am besten einen Buchenbogen. Dieser ist natürlich weitaus teurer.“
„Den würde ich nehmen. Wie viel würde der kosten?“
„800 Gold. Ich denke mal da würde reichen.“
„Ok. Das reicht mir auch.“ Er konnte sogar noch Gold behalten. Er legte das Gold auf den Tisch und ließ es von Rotherwood abzählen. Beide schienen zufrieden und Rhen bekam seinen Bogen in die Arme. Als der Händler sich umdrehte rief ihn aber der Bogner noch etwas hinterher. „Ich würde denken sie brauchen noch ein paar Pfeile oder einen Köcher?“
„Das habe ich direkt vergessen! Danke schön, dass sie mich darauf noch mal hingewiesen haben.“
„Gut Ich hab ein Angebot: Sie geben mir ihr restliches Gold, aus dem Beutel und sie bekommen einen Köcher mit sagen wir mal 200 Pfeile?“
Rhen willigte ein, warf seinen Beutel hin und nahm sich Köcher und Pfeile. Auf der Straße legte er alle Sachen an. An die Länge und das Gewicht des Bogens, am Rücken, musste er sich noch gewöhnen. Aber das würde schnell gehen und mit seiner neuen Ausrüstung verließ er die Stadt und machte sich auf zum Kloster.
peter der 3.
03.11.2005, 18:42
Peter wachte auf. Neben ihm lagen Mülltonen, verschimmeltes Essen und Ratten umgaben ihn. Schnell sprang er auf. „Was zum…?“ Er wusste nicht so recht, was er davon halten sollte. Dann erinnerte er sich aber an den Vorabend, als er bis oben hin dicht war.
Er wollte nicht länger darüber nachdenken. Er verließ die dunkle Gasse, in der er lag. Das Sonnenlicht blendete ihn und überall redeten Menschen. Peter schaute sich erst mal um. Anscheinend befand er sich im Hafenviertel. Er wusste noch nicht so recht, was er heute unternehmen will. Also ging er einfach los. Das Meer funkelte heute besonders im Sonnenlicht. Obwohl es schon Anfang Winter war lag noch kein Schnee. Es schien so, als ob die Sonne ihre „letzte Zeit“ noch einmal richtig ausnutzen will. Langsam bewegte er sich über den Hafen. Er schaute nach links und rechts und wieder nach links. Plötzlich redete ihn Jemand an:
Fremder: Hey!
Peter: Wer? Ich?
Fremder: Ja, genau du, komm mal hier rüber!
Peter: So, da bin ich. Was willst du?
Fremder: Ich bin Adrian. Ich habe dir ein Geschäft anzubieten.
Peter: Na dann lass mal hören!
Adrian: Einer der Leute der Miliz hat spitz bekommen, dass ich hier jemanden im Hafenviertel umgelegt habe! Beseitige ihn für mich und dir winkt ein hohes Sümmchen Gold. Sagen wir 50.000!
Peter: Was zum!? Wieso ich?
Adrian: Ich habe deinen Kampf letztens hier im Viertel beobachtet, es hat sich schnell rumgesprochen. Du scheinst mir ein guter Kämpfer zu sein!
Peter: Nein! Darauf werde ich mich nicht einlassen.
Adrian: Denkst du den, du hast eine Alternative? Hast du geglaubt, ich werde dich jetzt einfach so flüchten lassen?
Peter: Ach du sch… Wie kannst du nur so etwas von mir verlangen?
Adrian: Na gut, wenn du nicht willst… Dann werde ich dich halt auch umlegen müssen!
Adrian zog seine Waffe. Er war sehr Muskellöß. An seiner Klinge konnte man noch förmlich das Blut sehen. Peter hatte große Angst zu sterben, schließlich schien der Mann sehr mächtig, also rannte er so schnell, wie er konnte. Adrian konnte mit seiner Geschwindigkeit nicht so recht mithalten. Plötzlich ersichtete Peter einen Mann der Miliz. Schnell rannte er in seine Richtung. Adrian bekam anscheinend nicht mit, das dort einer der Garde Stand. Peter schreite um Hilfe. Er erkannte, dass der Mann Tom war, ein alter Freund von Peter. Tom erkannte Peter wieder und sah, dass er verfolgt wurde. Schnell stellte er sich in den Weg von Adrian. Aber Adrian lies sich nichts gefallen und griff Tom an. Tom steckte die Schläge von ihm mühelos weg. Peter war erleichtert, als er sah, dass Tom den Kampf gewann. Tom nahm Adrian fest und ging zu Peter.
Tom: Hey Peter, alter Kumpel!
Peter: Tom! Alter Freund. Wie lange ist es her?
Tom: Wo warst du den die ganze Zeit?
Peter erzählte Tom die Geschichte, wie er in die Barriere kam.
Tom: Zu Innos… Ist das wahr? Bin ich froh, dass du lebst!
Peter: Ja, alles wahr. Hier hat sich sichtlich einiges verändert, in der Zeit wo ich nicht da war.
Tom: Nein, es hat sich erst alles verändert, als die Barriere fiel! Lauter Söldner, Diebe und Banditen überfluteten das Land, wie diese Landratte hier. Wir suchen schon länger nach Adrian. Gut, das du ihn aus seinem Loch gelockt hast!
Peter: Naja…
Tom: So kenne ich dich Peter, immer auf der Flucht vor dem Tod.
Peter: Hehe, man tut was man kann.
Tom: Es war schön, dich wieder getroffen zu haben Peter! Hier ist das Kopfgeld für den Schurken. Zwar hast du ihn nicht umgelegt, aber für meinen Freund ist so etwas schon mal akzeptabel.
Peter nahm den Geldbeutel von Tom an und verabschiedete sich von ihm. Er beobachtete noch, wie Tom Adrian abführte. Danach untersuchte er, wie viel Gold in dem Beutel war. 50 GM zählte er. Peter erinnerte sich kurz an die guten alten Zeiten als Paladin, besinnte sich aber schnell und lief dann weiter. Er schaute sich noch ein wenig in der Stadt um, setzte sich aber dann auf einer Bank nahe dem Marktplatz hin. Dort aß er erst mal etwas. Er genoss sein Brot und das Fleisch. Danach schaute er sich noch ein wenig auf dem Marktplatz um…
Der Tag neigte sich inzwischen fast dem Abend, als Myrx den Karren auf den Marktplatz schob. Eine sperrliche Menge von Bürgern schaute sich die Waren der Händler an und er glaubte die Pflanzen heute nur noch schwer los zu werden. Feilscher hatten sicher leichtes Spiel. Ein leiser Seufzer - dann befestigte er den Wagen und lehnte sich gegen die Steine der Stadtmauer. Seine Pflanzen, die hauptsächlich für Heiltränke geeignet waren strahlten in der Sonne und warteten auf ihre Käufer...
Sie keuchte und spürte ein kaltes Leinentuch auf der Stirn, das jetzt langsam herunter rutschte. Ihr war eiskalt und ihre Haare waren nass, aber sie lag unter einer dicken Decke in einem beheizten Raum und so tauten ihre Glieder langsam auf. Sie öffnete ihre Augen und sah eine Frau an ihrem Bett sitzen. „W-w-w-wo bin ich?“, stammelte sie. „Du bist in Khorinis“, sagte die Frau. Diese Worte hallten in ihrem Kopf „Du bist in Khorinis… in Khorinis“ Endlich!!! Sie hatte es geschafft, sie war da wo sie immer hin wollte, ihr ganzes Leben lang. Sie fühlte wieder neues Leben in sich und fragte: „Wer sind sie?“ „Ich bin Hanna. Mir gehört dieses Gasthaus.“ Hanna legte die Hand auf Dragenys Stirn, sah sie liebevoll an, nahm dann das kalte Leinentuch und ging aus dem Saal. Erst jetzt wurde Drageny die Größe des Saales bewusst. Doch bevor sich Drageny weiter umschauen konnte, kam Hanna mit einem Krug, der eine dampfende Flüssigkeit enthielt. „Hier trink das!“ Hanna hielt ihr den Krug hin. Sie setzte sich im Bett auf und nahm den Krug. „Danach fühlst du dich gleich besser! Ich muss dich leider jetzt allein lassen. Wenn du ausgetrunken hast, stell den Krug einfach auf den Nachttisch“, sie zeigte auf einen kleinen Tisch am anderen Ende des Bettes, dann verließ sie den Saal. Drageny nahm vorsichtig einen Schluck, sie spürte wie die heiße Flüssigkeit die Speiseröhre hinunter floss. Wie gut das tat! Hanna hatte Recht, nachdem sie den Krug zur Hälfte geleert hatte, fühlte sie sich echt besser. Im Saal dämmerte es allmälig, da durch die kleinen Fenster nicht viel Licht in den Saal kam. Noch immer konnte sie es kaum glauben, sie war in Khorinis! Der Stadt ihrer Träume und vermutlich auch ihrer Eltern. Denn deswegen war sie ja hier, um ihre Eltern zusuchen. Sie stellte den leeren Krug auf den Nachttisch und kuschelte sich in die Decke ein. Hier war ihre Heimat… Ihre richtige Heimat. Sie fühlte sich zwar noch schlapp uns elend, aber sie war glücklich. Es wurde dunkel, draußen legte die Nacht ihr schwarzes Kleid über die Stadt. Drageny schloss die Augen und schlief ein.
peter der 3.
03.11.2005, 20:35
Peter schaute sich noch lange auf dem Marktplatz um. Mittlerweile verliesen alle Händler den Platz und es war schon sehr finster. Im Gegensatz zum Nachmittag, als die Sonne so funkelte, war es sehr, sehr dunkel. Ein kalter Wind wehte und man fühlte sich förmlich beobachtet. man hörte nur das leise rauschen der wenigen Blätter auf dem Boden. Peter besinnte sich kurz an die letzten Tage hier in khorinis zurück. Plötzlich fiel ihm auf, das er noch sein Supfkraut-Paktet dabei hattte, welches er von dem Dieb, den er am Anfang seiner Reise fand weg genommen hatte. Es wunderte ihn, das noch keiner der Paladine etwas mitbekommen hatte, so oft wie er ohnmächtige irgendwo auf der Strasse lag.
Auf alle Fälle wusste er, das er es los werden musste, bevor irgendwer etwas mitbekommt.Hier und dort standen ein paar Leute auf dem Marktplatz, dennen er das zeug verkaufen wollte, aber keiner wollte etwas. Es war zum durchdrehen. Plötzlich fiel ihm ein Mann auf. Er schien förmlich auf Peter zu warten. Also sprach er ihn an:
Peter: Hallo! Bist du vielleicht an ein paar ordentlichen Stangen Sumpfkraut interessiert? Du siehst so aus, als ob du ein paar kräftige Züge gebrauchen könntest?
Er nannte sich Xarroc und machte Peter einen Vorschlag...
Revan ging durch das Statdtor zum Markt.Von dort ging er in eine Kleine Seitenstraße.Dort stand die alte und etwas mitgenommene Hütte.Er war sehr zu frieden, denn er suchte schon seit Wochen ein Zuhause.Welcher der 3 Götter ihn auch immer zu der Besitzurkunde führte, er war ihnen überaus dankbar.Plötzlich war ein Klopfen an der Tür. Es war eine Wache. Es fiel die Frage:"Was haben sie hier zu suchen, sind sie ein Einbrecher?" "Nein, nein! Ich habe eine Besitzurkunde. Hier ist sie.Die Wache laß die Urkunde durch, dann fragte die Wache:"Wo haben sie die her? Haben sie den ehemaligen bestzer getötet und ausgeraubt?" Revan sagte sofort:"Nein! Ich fand sie bei einer Leiche, in einer Höhle unterhalb der Brücke auf den Weg zur Taverne zur toten Harpye." Die wache sagte mit einem lächeln im Gesicht:"Na gut, ich werde der Sache nachgehen.Von mir aus könnt ihr in dieser Bruchbude Bleiben.Ich konnte den alten besitzer sowiso nicht leiden."Dann ließ er Revan endlich allein.Revan sah sich um. in der linken Ecke stand ein Kamin, ein großer Topf, ein alter Tisch und 2 Stühle.Am anderen Ende des Raumes war ein Bett und eine alte morsche Kiste. Als Revan das Bett durchsuchte, fand er den Schlüssel für die Truhe. Erwartungsvoll öffnete er sie, er dachte an Gold.......Erz.............Silber......diverse Zeichnungen................Doch, Revan schrie enteuscht auf.Sie war leer.Enteuscht schloss er die Truhe wieder und steckte sich den Schlüssel in die Tasche, n der seine Fleischwanze Henry lebte.Dann ging er zum Kamin zündete ein Feuer an und setzte sich hin.Er ß etwas von dem Molerat-Schinken, den er heute erst erhalten hatte und machte sich einen schönen Abend.
Einige Studen später, ging er zur Taverne gegenüber des Tempelplatzes und trank mit Vatras ein paar Flaschen Wacholder....
Xarroc war gerade von der Taverne am Hafen unterwegs zu seiner Bleibe gewesen, als ihn ein fremder Mann im Dunkeln ansprach und ihn fragte ob er Sumpfkraut kaufen wolle.
"Du weist das du ganz schön Ärger bekommen wirst wenn dich die Miliz oder einer der Paladine dabei erwischt?", fragte er den recht selbstsicher wirkenden Mann, der sich tatsächlich getraut hatte einfach so jemanden anzusprechen ohne zu wissen ob dieser Jemand nicht vielleicht ein Spitzel der Miliz war.
Xarroc war selber nicht an sumpfkraut interessiert, doch aus dieser Situation konnte sich garantiert irgendwie Profit schlagen lassen.
"Hmm, ich könnte dich natürlich an die Miliz verraten, aber ich habe eine bessere Idee. Wie wäre es wenn wir deinen Vorrat zusammen verkaufen und den Gewinn teilen? Das ist doch ein gutes Angebot oder?"
peter der 3.
03.11.2005, 21:02
Peter war überrascht, das Xarroc ihn bei der Miliz anspitzeln wollte. Er schien ein Geldsüchtiger Mann zu sein. Aber Peter blieb wohl keine andere Wahl, also sagte er:
Peter: Naja, dann bleibt mir wohl nichts anderes übrig! Sagen wir, du bekommst 15%!
Xarroc:15%? Ich glaube ich sollte doch lieber zu Miliz gehen und das Geld für dich kassieren!
Peter: Nein! Bloß nicht! Mann, sch... Zum Teufel mit dir! Nagut ich erhöhe auf 50%! Zufrieden?
Xarroc:*leichtes Nicken* Ich habe doch gewusst, du bist ein Mann mit dem man vernünftig reden kann. Also gut, wieviel Kraut hast du überhaupt?
Peter:Hmm... um die 200 Stangen sind das.
Xarroc:200? Sehr gut, aber ich glaube es wird zu auffällig werden wenn wir alles in der Stadt verkaufen, obwohl wir am Hafen zweifellos jedemenge Abnehmer finden würden.
Peter:Ja, wohl wahr. Aber dort treiben sich auch einige Harlunken wie du rum! Nagut ich schätze um die 50 werden wir dort los werden. Mit dem anderen Zeug könnten wir ja mal bei den Söldner vorbei schauen, was meinst du?
Xarroc:*erneutes nicken* Gute Idee, dort wird uns auf jedenfall nicht die Miliz im Nacken sitzen. Das Sumpflager wäre doch sicher auch ein geeigneter Absatzort oder? Aber lass uns ausführlicheres Morgen besprechen. Treffen hier um die selbe Zeit.
Peter: Ok bis dann.
Lazyman kannte SonBo noch von seinem ersten Besuch in der Rüstungsschmiede. Damals hatte er sich seine jetzige Lederrüstung geholt, mit der er auch sehr zufrieden war. Freundlich begrüßte ihn der Rüstungsschmied und fragte ihn, ob er denn etwas für ihn tun könne. Daraufhin entgegnete Lazy, dass er nun zum Waffenknecht befördert wurde und er vom Hauptmann erfahren hatte, dass ihm damit eine kostenlose Rüstung zustehen würde.
"Natürlich. Das wäre dann diese hier." Der Waffenknecht hatte mit seiner Vermutung gar nicht schlecht gelegen. Es war eine leichte Milizrüstung, wie sie auch die Torwachen trugen. Doch Rüstungen waren keine Ware, die man einfach so kaufen konnte. Sie mussten individuell an jeden Kunden angepasst werden. Also nahm SonBo erst einmal die Maße des Hauptmannsadjutanten.
Nachdem der Rüstungsschmied seinem Kunden mitgeteilt hatte, dass die Rüstung in ein bis zwei Tagen fertig sein würde, verabschiedete sich dieser wieder und verließ die Rüstungsschmiede, um den Tag gemütlich am Freibierstand ausklingen zu lassen.
Viel war allerdings noch nicht los. Nur wenige Leute standen hier und es war auch noch recht ruhig. Da sich kein anderer Gesprächspartner finden ließ, unterhiel sich der Waffenknecht ein wenig mit dem Wirt. Dieser erzählte ihm, dass es am Anfang recht seltsam gewesen wäre, das Bier kostenlos auszuschenken, doch mittlerweile hätte er sich ganz gut daran gewöhnt und ihm mache es so gar Spaß.
Er hätte auch immer jemanden zum Erzählen und so würde ihm der Tag nie langweilig werden. Das konnte Lazy nur bestätigen. Auch er fand hier immer jemanden zum Erzählen, meistens so gar aus der Garde. Der Freibierstand hatte sich halt zu einem richtigen Treffpunkt entwickelt, wo jedermann Rast einlegen konnte und ein gutes Bier bekam.
Na ja. Was heißt schon gut. Zumindest war es nicht das schlechteste, was Lazyman bisher getrunken hatte. Doch so ein richtig gutes Bier hatte er schon lange nicht mehr bekommen. Sicher - er hätte die Möglichkeiten dazu gehabt: Einige Händler auf dem Marktplatz hatten gute Biere in ihrem Programm, aber für die verlangten sie dann auch Preise, die ins Unermessliche gingen. Doch für Bier wollte der Waffenknecht seinen Sold wahrlich nicht ausgeben.
Schon gar nicht, wenn er es hier kostenlos bekam. Dann war ihm der etwas schlechtere Geschmack egal. Und beim zweiten Bier, welches heute das letzte von Lazyman sein würde, merkte man den Unterschied so wie so nicht mehr allzu doll. Im Gegenteil - das Bier schmeckte von Krug zu Krug besser.
Xarroc blickte seinem neuen "Geschäftspartner" nach und sah ihn um eine Häuserecke verschwinden. Er konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Man musste zwar sehr vorsichtig im Umgang mit solchen Leuten sein, aber das Risiko war es wert.
"Ich bin gespannt ober er Morgen wirklich auftaucht, aber ich denke er wird es tuen. Und wenn nicht bin ich sicher die Miliz wird wenigstens eine kleine Entschädigung für den geplatzten Handel zahlen." Xarroc lächelte. Nun wurde es aber wirklich Zeit schlafen zu gehen, denn für das Studieren war es jetzt wirklich zu spät geworden. Während er langsam die Straßen entlang wanderte konnte er aus der Entfernung noch Musik aus einem Gasthaus hören.
Als er sein Zimmer betrat ließ er sich totmüde auf das harte Bett fallen und schlief bald darauf ein.
Pheenix sah sich in Ruhe Kelvs Training an. Er machte große Fortschritte. Das musste man sagen. Die Grundstellung hatte er ganz gut drauf. Die einzelnen Schläge waren zwar noch etwas abgehackt, doch das würde mit der Zeit sicherlich besser werden.
Plötzlich hörte Pheenix ein Blubbern vom Wasser. Dann tauchte Freeze aus dem Wasser auf. Er schien ziemlich nass zu sein, außer seinem Umhang, der aus irgendeinem Grund anscheinend trocken war. Nachdem Pheenix ihn aus dem Wasser geholfen hatte, raunzte Freeze Pheenix an: "Da hast du dein verdammtes Amulett, jetzt zufrieden?" Pheenix schaute Freeze schief an. Ziemlich unhöflich der Typ! Dennoch erwiderte Pheenix, während er das Amulett entgegen nahm: "Ja, bin ich! Tja, was soll ich sagen? Du hast die Prüfung bestanden und hast somit den einhändigen Schwertkampf gemeistert. Gratuliere! Allerdings noch ein Rat von mir: Hüte deine Zunge und zügle dein Temperament! Ein guter Schwertkämpfer muss seine Gefühle unter Kontrolle haben. Merk dir das!" Kaum war Pheenix fertig, da murmelte Freeze etwas Unverständliches, das allerdings einen äußerst bösartigen Tonfall hatte, und machte sich davon.
Pheenix wandte sich dann wieder Kelv zu, der immer noch hart trainierte. "Mach mal Schluss für heute!", meinte Pheenix, "Morgen geht's weiter!"
Siebenschläfer
03.11.2005, 21:24
Jetzt, am Abend, war das Leben in Khorinis einigermaßen zur Ruhe gekommen, es wuselte nicht mehr jeder wirr vor des anderen Füßen umher, sondern es hatte sich eine beinahe behagliche Atmossphäre verbreitet.
Siebenschläfer war weiter auf dem Weg zu Coragons Kneipe, wie es ihm der Wirt empfohlen hatte. Nach dem Weg brauchte er nicht zu fragen, die Gassen der Stadt kannte er nahezu wie seine Westentasche... obwohl er, streng genommen, noch nie eine Weste getragen oder überhaupt besessen hatte.
Schließlich gelangte er vor dem gesuchten Haus an, und trat sogleich herein, nicht aber ohne den Humpen, den er noch immer in der Hand hielt, mit einem letzten, mächtigen Schluck zu leeren und ihn vor der Tür stehen zu lassen. Soviel Anstand hatte selbst er, dass er nicht mit einem fremden Humpen eine Pinte betrat.
"Zum Gruße. Sagt, das Hauptquartier der Bürgerwehr, wo finde ich das?" Der Mann hinter dem Tresen kratzte sich daraufhin nachdenklich am Hinterkopf.
"Hauptquartier? Was´n für´n Hauptquartier? Das einzige, was es hier gibt, ist das staubige Zimmer, oben im ersten Stock. Wenn man das Hauptquartier nennen kann... würde sich momentan aber nicht lohnen da hinauf zu gehen, ist nämlich gerade keiner da. Morgen vielleicht wieder." - "Gut gut." entgegnete Siebenschläfer daraufhin. "Dann wünsche ich noch einen recht schönen Feierabend."
Gerade schickte er sich an, durch die Tür hinaus zu verschwinden, da drehte er sich mitten im Schritt noch einmal um, weil ihm gerade ein ganz entscheidender Gedanke gekommen war.
"Sagt, hat sich eigentlich etwas daran geändert, dass die Paladine für die Unterkunft eines jeden Bürgers im Hotel aufkommen?" - "Nein, wieso sollte es auch?" - "Ah, dann ist ja gut. Wiederschaun."
Somit wandte er sich erneut um, trat nun endgültig aus der Tür hinaus und bewegte sich langsam in Richtung des Hotels. Für diese eine Nacht musste er dann halt provisorisch hier bleiben. So spät am Abend würden seine Eltern den Weg in die Stadt nicht mehr wagen, und er würde den Teufel tun, seine sowieso schon knappe Kondition strappazieren, und den Weg zu Fuß nach Hause einschlagen.
Dragen Nomands
04.11.2005, 08:21
Am Frühen Morgen Stand Dragen auf und Bereitete sich und Lea ein Frühstück vor. Nachdem sie gegessen haben wollte Dragen anfangen ein Vordach für die Schmiede zu Bauen. Draußen fand er was er Suchte Zwei Holzbalken und ein Leinen Tuch und ein bischen Seil. Er nahm einen Balken und hämmerte einen Haken Rein. Bei dem Anderen Balken tat er das selbe. Dragen Schaute die Wand des Hauses an und merkte das dort auch zwei Haken Drinsteckten er nahm Zwei Kisten Stellte sich drauf und Hängte ihn die Haken das Leinen Tuch. Dann nahm er eine Schaufel und versuchte ein Loch zu Buddeln. Doch die Schaufel ging nicht in dir Erde. Dragen musste sich Anstrengen. Dann Hob er die Erde aus und langsam sammelte sich ein Kleiner Erdhaufen. Bald hatte er ein Kleines Loch in der Erde und stellte dann den Balken darin auf er nahm den Erdhügel und betete ihn zurück in das Loch um den Holzbalken Stabiler zu machen. Er Hakte das leinen Tuch in den Haken und Spannte das Tuch an. Bei dem anderen Balken machte er das Gleiche. Er Begutachtete seine Arbeit es sah sehr Unstabil aus aber es hielt. "nur noch Aufräumen" meinte Dragen.
Er Lief ins Haus und Räumte einige Kisten nach Draußen. In einer Ecke fand er Fünf Eisenstangen die konnten sie Gut Gebrauchen. Harlekin meinte er würde das Schmied Material auftreiben.
Als Dragen endlich Fertig war mit Aufräumen sah das Haus schon eher nach einem Haus aus. Er Lief zum Marktplatz um etwas einzukaufen. Jedoch sah es nach Regen aus. Er musste sich beeilen.
...Nach einer durchzechten Nacht, verlies Revan dieTaverne und torkelte zum Tempelplatz.Dort angekommen lsetzte er sich auf eine Bank. Nach einigen Minuten, erschien Vatras, der anscheinend noch ziemlich nüchtern war.Er begann zu predigen, obwohl Revan der einzige war, der sich außer ihm auf dem Platz befand.Revan stand auf und torkelte die Straße hinunter. Dann blieb er stehen und öffnete eine weitere Flasche Wacholder. Er stzte an und trank ein paar Schluck, doch dann wurde alles schwarz......
.............Revan wachte in einem Bett auf.Er hattehöllische Kopfschmerzen.In einer Ecke stand ein alter glatzköpfiger Mann, der an einem Alchemietisch werkelte.Revan sh zwar sehr verschwommen, doch er erkannte den Mann. Es war der Alchemist Constantino.Constantino drehte sich um und ging auf Revan zu.Er hatte ein kleines Fläschchen in der Hand. Er gab es Revan in die Hand, und er trank sie aus.Constantino sagte:"Klassische Alkoholvergiftung.Ihr solltet euch das nächste mal mit dem Schnaps etwas zurückhalten.Denn wenn ich euch nicht gefunden hätte, gäbe es kein nächstes mal.Ihr schuldet mir also was." Revan fragte:"Was soll ich für dich tun?" Constantino lächelt und sagte:"Besorge mir etwas ROTE Drachenwurzel.Es wächst in Lichtungen, such am besten im naheliegenden Wald.Es ist sehr selten.Hier hast du ein Bild von der Pflanze." Revan nahm das Bild, bedankte sich und machte sich auf den Weg zum Statdtor beim Marktplatz.......
Siebenschläfer
04.11.2005, 15:52
Das rege Treiben, welches am Morgen in dem Hotel geherrscht hatte, als jeder Händler gemeint hatte, wirklich auch ja als erster aufstehen zu müssen, um ja als erster seinen Stand beziehen zu können, hatte Siebenschläfer in seinem Schlummer völlig kalt gelassen. Bis zum späten Mittag hatte er im Bett gelegen, in süßen Träumen vertieft, und hatten den ganzen Tumult verschlafen.
Nun aber rieb er sich die Augen, und verließ gähnend die Herberge. Zunächst wollte er einen kleinen Rundgang über den Marktplatz tun, um zu schauen, ob sein werter Herr Erzeuger denn zumindest am heutigen Tage hier aufgetaucht war. Doch auch dieses Mal wurde er enttäuscht, keine Spur von selbigem. Dann hieß es jetzt eben erst einmal, sich etwas zu essen zu verschaffen, doch da stellte sich Siebenschläfer ein ganz zentrales Problem in den Weg: Mangelnde finanzielle Mittel. Geld hatte er keines, und sich eine Mahlzeit zusammen zu stehlen, dafür war er erstens zu faul und zweitens zu ungeschickt. Bestimmt hätte man ihn im Nu bemerkt, und dann konnte er die Chance auf ein deftiges Mahl gleich in den Wind schießen, in den Gefängniszellen kümmerten sich nämlich recht wenig Leute darum, welch Hunger ihn plagte.
Da blieb ihm wohl oder übel nichts weiter übrig, als sich bei einem der Händler nach der Möglichkeit zu erkunden, sich auf die Schnelle das ein oder andere Goldstück verdienen zu können. Glücklicherweise bedurfte es nicht nach einer allzulangen Suche, denn bereits der zweite Mann bei dem er fragte nickte brummelnd.
"Klar. Nimm diesen kleinen Beutel und bring ihn zu Constantino, der Kerl, der..." - "Ich weiß wer Constantino ist, hab von ihm gehört. Und wer bezahlt mich dann?" - "Er wird dich schon entlohnen. Aber dreh hier kein krummes Ding, ich hab mir dein Gesicht gemerkt!" - "Schon klar." gähnte Siebenschläfer daraufhin unbeindruckt, und machte sich auf den Weg zurück in die engen Gassen der Stadt. Er wusste zwar, wo Constantino seinen Laden hatte, allerdings war er noch nie drin gewesen, wie ihm gerade auffiel.
Kelv trainierte fleißig am Ufer, während Pheenix ihm dabei zusah. Kelv machte recht ordentliche Fortschritte. Nicht nur die Grundhaltung stimmte nun, sondern er beherrschte auch schon ein paar recht gute Schläge.
"Der Schlag sitzt doch schon recht gut!", meinte Pheenix nach einer Weile, "Allerdings sind diese Angriffe noch etwas unpräzise. Ich zeig's dir mal!" Pheenix zog sein Schwert raus, während Kelv zur Seite ging. Anschließend begab sich Pheenix in die Grundkampfstellung, wie er es Kelv gezeigt hatte, und machte einen einzelnen Senkrechthieb. "So müsste es etwa aussehen!", erklärte Pheenix und wiederholte den Schlag gleich noch mal. Dann fuhr er fort: "Abgesehen vom Senkrechthieb stellt der Waagerechthieb die Basisattacke da. Das sieht so aus." Pheenix vollführte also einen Waagerechthieb. Kelv stand daneben und nickte. "Also übe dann mal die beiden Grundangriffe.", fügte Pheenix hinzu, während er sein Schwert wieder einsteckte.
Nachdem Kelv mit dem Training angefangen hatte, lief Pheenix zur Taverne um sich etwas zu trinken zu holen. Gerade wollte er die Stube betreten, da sah er aus der Ferne Stoffel ankommen. "Hey!", rief er ihm zu, "Stoffel, ich bin's, Pheenix!" Stoffel kam angelaufen und schaute ihn etwas grimmig an. "Hallo!", meinte er knapp. Pheenix erinnerte sich plötzlich daran, wie er, Zombie und Rangor ihn falsch verdächtigt hatten. "Tut mir Leid!", meinte Pheenix, "Das mit der Verdächtigung war wirklich mies. Naja, der Fall ist geklärt. Rangor war es gewesen." "Schon gut!", meinte Stoffel. "Nunja!", fuhr Pheenix fort, "Wollen wir reingehen und etwas trinken?" "Gerne!", erwiderte Stoffel grinsend.
So gingen Pheenix und Stoffel gemeinsam in die Taverne. Jeder bestellte sich ein Bier. Bald fingen sie auch schon an lässig ein Gespräch zu führen. "Wie laufen eigentlich die Geschäfte?", fragte Pheenix Stoffel. "Och!", meinte dieser, "Geht eigentlich ganz gut! Wie sieht's mit deinem aus?" "Naja!", antwortete Pheenix grimmig, "Ich bekomm ab und zu Aufträge. Hab' aber ein großes Ding am Laufen." "Was denn?", fragte Stoffel neugierig. "Kann ich nicht sagen.", erwiderte Pheenix, "Ist etwas Geheimes. Außerdem bin ich nun Einhandlehrmeister." Auf einmal machte Stoffel große Augen und meinte: "Echt? Das ist ja großartig. Ich würde nämlich meine Kenntnisse im einhändigen Kampf gerne erweitern. Das Basiswissen beherrsche ich schon." "Klar!", antwortete Pheenix, "Lass uns gleich anfangen. Am besten gehen wir zum Hafenviertel. Dort wartet übrigens noch ein Schüler." "Wer?", wollte Stoffel wissen. "Kelv! Er ist einer der Sektenspinner. Aber komm jetzt!", meinte Pheenix.
Bald waren Pheenix und Stoffel bei Kelv angekommen, der immer noch trainierte. Nachdem Pheenix Stoffel und Kelv vorgestellt hatten, trainierte Kelv die Schläge weiter, während Pheenix nun mit Stoffel befasste. "Zeig doch erstmal, was du so drauf hast.", meinte Pheenix und setzte sich auf eine Bank.
Estharin
04.11.2005, 17:48
Estharin ging über den Marktplatz. Es war sein dritter Tag hier in Khorinis, doch bis auf den Marktplatz hatter er nur wenig gesehen. So war es kein Wunder, das dieser Platz auch sein liebster war. Gemütlich ging er umher, grüßte einige Leute, die ihn nicht kannten und deswegen auch nicht zurückgrüßten, aber das machte Estharin wenig aus. Er strich sich über die Haare und nahm auf einer nahestehenden Bank Platz. 'Bis jetzt habe ich ja noch nicht viel von Khorinis gesehen.', dachte er sich. 'Ich glaube heute werde ich mir mal das Hafenviertel ansehen. Vielleicht besuche ich auch eine Taverne, um endlich mal ein paar Leute kennenzulernen. Vielleicht finde ich auch die ein oder andere Möglichkeit an ein bisschen Gold zu kommen.' Instinktiv fasste er an seine Goldbörse, die an seinem Gürtel hing. Er drückte ein wenig daran herum, um den Inhalt abzuschätzen. Er zählte gerade mal 12 Münzen. Trotz seinen Zweifeln stand er auf und schlenderte hinunter zum Hafenviertel.
Er atmete die Meeresluft ein und fühlte sich gleich viel besser. Sein Heimatdorf lag auch am Meer. 'Lang ist's her...', murmelte er. Nun mit neuer Zuversicht begab er sich zu einem Stand, um sich einen Humpen Bier zu gönnen. Wenn er Glück hatte, würde er vielleicht diesen Tag in angenehmer Gesellschaft verbringen - oder aber er würde wie die letzten zwei Tage alleine herumsitzen. Er suchte nicht lange, bis er einen Stand sah, der allerlei Sachen verkaufte, darunter auch Bier. Voller Zuversicht ging er auf den Stand und dessen Verkäufer zu.
"Seid gegrüßt, mein Herr.", begrüßte er den Verkäufer. "Ich weiß, es ist früh am Tag, aber meine Kehle ist ausgetrocknet. Könntet ihr mir wohl ein Bier verkaufen?" Der Verkäufer hielt scheinbar wenig von seiner Höflichkeit und gab nur einen Grunzlaut, gefolgt von einem genuschelten "Ja von sich. Einige Augenblicke später hatte Estharin auch seinen Humpen in den Händen. Gierig nahm er einen Schluck, setzte sich wieder und beobachtete die Leute, die vor der Taverne umherschritten, sowie die Personen, die auch am Marktplatz ihr "Unwesen" trieben.
Uncle-Bin
04.11.2005, 18:00
Seit dem die beiden Paladine wieder in der Stadt waren, hatte Uncle keinen Augenblick vergehen lassen ohne sich mit der Magie zu beschäftigen. Zwar hatte er sich bisher in der Praxis auf den Lichtzauber beschränkt, doch bot dieser mehr als genug Möglichkeiten um Erfahrungen zu sammeln. Longbow meinte beiläufig sogar, dass kein anderer Zauber von solcher Vielfalt wie der des Lichtes war. Dies änderte freilich nicht sehr viel an der Nützlichkeit der anderen, wohl aber an den Übungen, die Uncle bereitwillig machte.
Über die restlichen Zauber hatte Uncle sich in einem Buch, das Longbow ihm gegeben hatte schlaugemacht. Ihre Wirkung und Anwendung wurden so genau erklärt, dass Uncle nur selten nachfragen musste. Es war sein Glück, dass er recht gut lesen konnte, denn sonst wäre er an den grammatisch schwierigen Sätzen gnadenlos gescheitert.
Das Licht zu rufen stellte für den Paladin mittlerweile kein Problem mehr dar. Es kostete einen winzigen Augenblick der Konzentration und es erschien. Lediglich die Kontrolle über die Bewegungen des Lichts machten Uncle noch manches Mal zu schaffen. Bereits mehrmals war die kleine Lichtkugel in einem Augenblick der Unkonzentriertheit zerplatzt. Würde dies jemals an einem dunklen Ort im Kampf gegen einen Feind passieren, so konnte dies den Tod bedeuten. An selbigem konnte man, bei aller Magie, leider nicht viel ändern. Nun ja, es gibt Gerüchte über Magier, welche die Grenzen von Tod und Leben nach Belieben überschreiten können. Mehr als Ammenmärchen sind es wohl nicht und für einen wie mich trifft es wohl auch niemals zu., rief Uncle sich ins Gedächtnis und probierte sich erneut an einem kleinen Meisterstück.
Die Lichtkugel wuchs aus der Rune hervor und surrte auf Augenhöhe noch oben und drehte sich dort auf einer kurzen ellipsenförmigen Bahn. Dann verbreiterte sich die Kugel und sah bald aus wie eine gequetschte Tomate unmittelbar bevor deren Haut aufbrach. Sie stand nun still und füllt den Raum aus, welchen sie eben noch umkreist hatte.
Uncle schloss die Augen und sah vor Augen, was er bewirken wollte. Dann öffnete er die Lider und sah, wie aus dem Licht zwei kleinere geworden waren. Die beiden bewegten sich nun wieder auf der Bahn des ursprünglichen Lichtes und schienen sich gegenseitig zu verfolgen. Bald schon bemerkte Uncle, dass es anstrengender, aber nicht wirklich belastend, war die beiden Kugeln gleichzeitig zu kontrollieren.
Uncle bewegte nun beide Arme zunächst nach vorn, bis sie gestreckt auf die beiden Kugeln zeigten und drückte die beiden dann mit Hilfe seiner Gedanken auseinander. Die Lichter gehorchten und surrten nun in etwa anderthalb Metern Entfernung zueinander wieder auf ihren kleinen Bahnen.
Ein Lächeln huschte über das Gesicht des Paladins und voller Stolz drehte er sich zu seinem Mentor, Longbow, der das Szenario von einem Baum, an den er sich gelehnt hatte, aus betrachtete. Der Lord nickte anerkennend.
In seiner Freude verlor Uncle die Kontrolle über seinen Zauber. Die kleinen Kugeln rasten in einem Bruchteil einer Sekunde aufeinander zu, vereinigten sich und zerplatzen dann. Es war ein wunderschönes Schauspiel, daran konnte Uncles Fehler nichts ändern. Es würde wohl noch einige Zeit vergehen, bis er die Magie perfekt beherrschen könnte.
Dragen Nomands
04.11.2005, 18:15
Als Dragen vom einkaufen zurück kam erschrak er. Das Vordach war vom Regen durchweicht und zusammengebrochen. "mist" sagte Dragen. Er ging ins Haus und fand noch einige Holzbretter. Morgen würde er mit Harlekin ein neues Vordach bauen. Er Öffnete die Truhe und Verstaute seine Lebensmittel darin. Lea kochte gerade eine Suppe. "wie wars??" Fragte Lea "nicht gut ich hab keinen Amboss bekomen ich hoffe Harle bekomt einen" sagte Dragen und setzte sich auf einen Stuhl der zu Knacksen began. Harles Haus war wohl nicht mehr das beste. "wollen wir dan Hier wohnen???" Fragte Lea. "ja ich gehe warscheinlich bald zu Garde ich hab Viel Trainiert und Harle hat mir viel Erklärt" meinte Dragen. "Er selber ist ja nicht lange bei der Garde" sagte Lea und stellte einen Topf auf den Tisch. Dragen nahm sich einen Teller und Schöpfte sich etwas von der Suppe. Dann Begann er zu essen. "Lecker" sagte er. Es war eine Pilz Suppe mit Karrotten drin. Dragens Lieblingssuppe. Als er aufgegessen hatte ging er nach Draußen um sein Vordach wegzuräumen. Doch was lag da ein Sack. Dragen Hob ihn auf und nahm ein Brief heraus. "lieber Harlekin" stand da. Hatte Harlekin etwa eine Freundin???
Das war wirklich ein recher Glücksfall, auch wenn er Pheenix aufgrund dieser Sache mit der Schmiererei am Haupthaus nicht allzugut in Errinnerung hatte. Na immerhin hatte er sich entschuldigt. Unwillkürlich musste der Händler schmunzeln, als er daran dachte, dass Rangor der Täter war. Wahrscheinlich hatte dieser noch nichtmal einen Grund gehabt, aber wozu auch. Anschließend musterte er kurz seinen neuen Mitschüler, der garnicht recht bemerkt haben zu schien, dass sein Lehrmeister und mit ihm auch Stoffel wieder da war. Für einen Sumpfler sah der Kerl noch recht normal aus, wahrscheinlich war er dort noch nicht lange genug um zu einer der Krautleichen zu werden. Außerdem kämpfte er mit einem Dolch, was in Stoffels Augen etwas eigenartig aussah, anscheinend lernte er noch die Grundlagen.
Nachdem sein neuer Lehrmeister sie einander vorgestellt hatte, meinte er, dass Stoffel nun erstmal zeigen sollte, was er schon könne, woraufhin der Händler Pheenix bedeutete kurz zu warten, woraufhin er eine leere Glasphiole aus der Tasche zog, die er nach der Sache mit dem Orkangriff, wobei er sie geleert hatte nicht mehr brauchte und suchte sich ein geeignetes Vorführoobjekt aus der Umgegend heraus.
Nach kurzem Aussortieren ungeeigneter Opfer sondierte er sich einen vor der Hafenkneipe herumlungernden Möchtegern-Schläger aus, wie es sie hier zu haufen gab und warf ihm die Phiole kurzerhand an den Kopf, selber bezahlt hatte er sie zum Glück nicht, sonst hätte er sich glatt etwas anderes überlegen müssen.
Der Schläger reagierte wie erwartet und nachdem er sich überrascht den Kopf gerieben hatte, zog er einen eher krummen Knüppel aus einer Gürtelschlaufe und kam damit drohend und offenbar auch etwas aufgebracht auf den Händler zu.
"Du weißt wohl nicht, was du eben getan hast. Eigentlich würde ich dich ja jetzt den Seeschlangen zu fressen geben, aber ich glaube, es wird mir auch reichen, dich einfach nur niederzuschlagen und dir dein Geld abzunehmen, bin heute recht großzügig", redete der Schläger auf Stoffel ein, der nur unbeeindruckt sein Breitschwert zog und bevor der andere noch irgendetwas erwidern konnte dessen Knüppel aus der Hand schlug. So wie es aissah, hatte er auch darin recht gehabt, dass er vermutet hatte, dass der Kerl wohl schon so manchen Krug an diesem Tag gelehrt hatte und dementsprechend langsam reagierte.
Während der Knüppel noch segelte, vverfolgt von den verständnislosen Blicken des Hafenschlägers, hieb Stoffel nach dessen Gürtel, der daraufhin durchtrennt zu Boden fiel.
"Ich würde mal sagen, ich gebe dir solange wegzulaufen, wie ich brauche um diesen Gürtel aufzuheben", meinte er dann zu dem soeben entgürtelten, der verdutzt dreinguckend schnellstmöglichst das weite suchte, während er seine Hose festhalten musste. Stoffel sackte derweil das kleine Goldsäckchen ein, dass am selbigen gehangen hatte.
"Tjo, das kann ich bis jetzt", richtete er grinsend an den auf noch auf der bank sitzenden Pheenix, der wohl etwas überrascht wirkte.
Stoffel war gut, sehr gut, viel besser, als Pheenix dachte. Natürlich war noch einiges auszubessern. Seine Schwertführung mochte recht flüssig sein, aber sie war nicht schnell genug. Für diesen Betrunkenen hatte es womöglich gereicht, aber ein erfahrener Kämpfer würde da nicht mehr so einfach werden.
"Nun das ist schon ganz gut.", meinte Pheenix zu Stoffel, "Morgen werde ich dir etwas mehr über die Geschwindigkeit im Kampf beibringen. Dadurch werden die Schläge wirkungsvoller. Außerdem werden wir noch etwa an der Genauigkeit feilen, anschließend noch ein paar Kombis. Wie's dann weiter geht, schauen wir dann später mal."
Anschließend setzten sie sich beide auf eine Bank und schauten Kelv beim Training zu.
peter der 3.
04.11.2005, 18:48
Heute war nicht sehr viel los gewesen dachte sich Peter. Er verbrachte den heutigen Tag nur im Bett. Doch dann fiel ihm ein, das er sich noch mit Xarroc treffen muss. Dieser Harlunke würde es doch tatsächlich wagen Peter anzuschwärzen, wenn er heute nicht am am Marktplatz erscheinen würde.
Also verlies er das Gasthaus und begab sich zum Marktplatz. Die heutige Nacht war recht angenehm. Es wehte kein Wind und der Mond konnte heute seine volle Pracht zeigen, da keine Wolke am Himmel seinen Schein abfang. Man konnte jeden einzelnen Stern sehen. Aber für solche Träumerein waren jetzt keine Zeit. Peter beeilte sich, damit Xarroc nicht auf dumme gedanken kam.
Schließlich hat er den Marktplatz erreicht. Heute war keine Menschenseele mehr zu sehen, ob wohl es noch nicht mal mehr richtig dunkel war.Das kam Peter zu gunste, den so konnte er in Ruhe mit Xarroc verhandeln. Zwar lief hin und wieder mal einer über den Platz, aber das war relativ egal. Peter lehnte sich gegen die Wand der Burgmauer und wartete auf den Mann...
Estharin
04.11.2005, 19:05
Auch an diesem Tag war es Estharin nicht vergönnt in die amüsante Gesellschaft anderer Leute zu geraten. Vielleicht war er einfach nur zu schüchtern, oder ein einzelner Mann im Hafenviertel auf einer Bank kam vielen viel zu seltsam vor. Wie dem auch sei, er machte sich wieder auf den Weg zum Marktplatz, um die ltzten Abendstunden zu genießen.
Es war nicht viel los, so war es kein Wunder, das er sich auch wieder in die Herberge zurückzog. Hanna grüßte er beiläufig, sie kannte ihn ja schon. Er war viel zu müde, um noch zu reden, also zog er sich direkt in den gut gefüllten Schlafsaal zurück. Aus der einen Ecke hörte man einen gedämpften Schnarcher, in einer anderen wie sich jemand unruhig hin und her wälzte. Doch das war Estharin nicht fremd und es störte ihn mittlerweile auch nicht mehr. Er zog seinen Mantel aus und legte ihn über die Bettkante. Schuhe und Hemd legte er neben das Bett und kletterte dann selbst in das Bett. Es war kuschelig warm, auch wenn es von Löchern geziert war - auch hier machte die Zeit nicht Halt.
Nachdem er einige Augenblicke aus dem Fenster in die Dunkelheit gestarrt hatte, schlief er langsam ein, während er den langen, wenn auch unspektakulären, Tag noch einmal in Gedanken durchging...
peter der 3.
04.11.2005, 20:46
Peter wartete lange, immer länger... Es kam ihm bald wie eine Ewigkeit vor... Es wurde immer kälter. Langsam schloss er die Augen und rutchte die Wand hinunter... Anscheinend wollte Xarroc nicht kommen. Peter schlief ein.
Als Revan in seiner Hütte war humpelte er gleich zu sener Kiste.Dort zerriss er ein altes Bettlaken um seine Wunde am Bein zu verbinden, die ihn der Wolf zugefügt hatte.Dann wollte er in ruhe den Abend verbringen, denn es war ein harter Tag.Der Tag begann mit einer Alcoholvergiftung, dann hat er den ganzen Wald nach roten Drachenwurzeln abgesucht,dann wurde er von einem Warg gejagt, dann verdiente er mit den roten Drachenwurzeln ein halbes vermögen (was das einzig positive an diesem Tag war) und zum Schluss noch ein Rudel Wölfe.Revan humpelte zum Kamin, zündete ein Feuer an und machte es sich dann am Tisch bequem und aß den letzten Rest Moleratschinken.Dann trank er noch den letzten Rest Wein, den er in der Taverne zur toten Harpyie gekauft hatte und legte sich dann schlafen.Denn es war ein harter Tag und er wollte sein verletztes Bein schonen.
Mitlerweile war es Abend geworden, müde kehrte Jahizar in die Taverne "Zum schlafenden Geldsack" ein.
Den ganzen Tag hatte er einen Schmied gesucht, aber keiner hatte das was er wollte, und auch einen ordentlichen Waffenschmied hatte er nicht gefunden, alle Waffen die er fand waren ihm zu... zu globig und zu grob.
Morgen wollte er doch eigentlich aufbrechen, doch gefunden hatte er wieder mal nichts, aber immerhin einen Zettel am Marktplatz hatte er hingehängt, geschrieben hatte ihn der nette Kräuterhändler, für ein kleines Trinkgeld.
Wenn er Glück hätte würde er endlich ausgerüstet aufbrechen können, aber alleine reisen wollte er auch nicht, vielleicht würde er ja noch einen finden der genauso wie er intresse hätte sich das Sumpflager mal anzuschauen?
"Abend!", grüßte Jahizar Hanna. Diese schaute müde auf und lächelte ihm entgegen. "Seit gegrüßt...", sagte sie. Er säufzte. "Khorinis ist auch nicht mehr das was es mal war. Damals fand man was man brauchte, aber heute! Ach naja, ich werd mich wohl schlafen legen und gut ist...", sprach er zuende und lief ohne ein weiteres Wort zu verlieren hoch zu den Schlafsaal. Prüfend schaute er sich um, lagen hier doch schon ein paar Leute, einigermaßen leise lief er zu einem der freien Betten. Ohne sich zu entkleiden lies er sich wortwörtlich in das Bett fallen, was von einem lauten knacken bestätigt wurde. Er hoffte keinen geweckt zu haben.
Nicht wirklich müde zog er sich die Decke über und legte sich auf die Seite, in Richtung Fenster. Es war kein toller Tag gewesen, und eigentlich wollte er so schnell es ging aus dieser Stadt, die ihm ziemlich auf den Nerv ging. Säufzend legte er seinen Knüppel unter das Bett, lag es sich doch ziemlich ungemütlich auf diesem, und so schaute er noch etwas aus dem Fenster, den Mond beobachtend, und die Wolken die vorbei zogen. Ans schlafen dachte er nur entfernt, war er doch nicht wirklich müde...
Kelv trainierte immer noch fleißig als Pheenix mit einem Mann zurück kam den Kelv nicht kannte. Auf den ersten Blick sah es so aus als wär er auch aus Pheenix Gilde was auch naheliegend war.
Der Typ kam zu Kelv und streckte ihm die Hand entgegen.
"Hi, ich bin Stoffel."
Normaler weise war das ja nicht Kelvs Art aber er wollte mal nicht so sein und gab ihm die Hand
"Ich bin Kelv"
"Gut dann macht mal weiter mit dem Trainig" konnte man dann von Pheenix aus dem Hintergrund hören und das tat Kelv dann auch. Wie Pheenix es ihm gezeigt hatte führte er einen Senkrechthieb aus, ging dann wieder mit seinem Schwert in die Anfangsposition und führte dann einen waagerechten Hieb aus. Dies wieder holte er dann so oft bis er es ohne Probleme hin bekam. Doch irgentwann wurde ihm das zu langweilig und Kelv versuchte die Schläge mit einander zu kombinieren zuerst führte er einen senkrechten Hieb aus, zog sein Schwert dann nach oben und machte dann einen Waagerechthieb, das klappte eigentlich auch schon ganz gut, allerdings war Kelv dabei noch etwas zu langsam als dass es wirklich als wirksame Kombo gelten konnte. So ließ er das erst einemal und machte sicht wieder an die einfachen Schläge zuerst einen Senkrechthieb, das Schwert wieder an die Ausgangsposition und dann einen Waagerechthieb.
In der letzten Zeit war Franic nur ziellos durch die Stadt geschlendert. Ab und zu hat er sich auch außerhalb der Mauern bewegt. Die Kinder spielten, Menschen redeten miteinander und Händler priesen ihre Ware an. Der Rekrut saß auf einer Bank von der er Vatras lauschen konnte. Vor ihm standen ein paar andere Bürger, die ihm ein wenig die Sicht versperrten. Es war ein sonniger Tag an dem so gut wie jeder draußen war, außer natürlich die Händler die ihre Läden in Häusern hatten. Diese hatten natürlich Pech, dass sie das schöne Wetter nicht genießen konnten.
Nach einiger Zeit stand Francis auf, weil Vatras seine Predigten wieder und wieder wiederholte. Das wurde auf Dauer echt langweilig. Der junge Mann begab sich zum Hafenviertel, wo sich auch viele Menschen tummelten. Die Arbeiter hämmerten und die anderen Leute unterhielten sich. Er setzte sich auf eine Bank. Neben ihm saß auch noch ein anderer Mann der sich gerade einen Wacholder gehnemigte. Dieser schaute den Rekruten nur kurz an, saufte aber sofort weiter. So blieb er einige Zeit dort sitzen.
Schon wieder hatte er ein paar Minuten seines Lebens vergeudet. Er war einfach zu faul, sich einen Lehrmeister zu suchen. Sein Schwert hatte er ja, aber es nützte ihm nichts. Also ging er zur Kaserne und fragte dort ein paar Leute, ob sie ihn trainieren könnten. Doch wie er erwartet hatte, wollte ihm keiner helfen. Betrübt von dem Misserfolg lief er durch die Straßen und Gassen der Stadt. Wie langweilig sie doch sein konnte. Der Rekrut maschierte zum Osttor und schaute sich die Mauern an. "Was machst du da", fragte er sich,"du bist in der Garde Innos, dein Traum ist wahr geworden. Und du stehst hier rum und starrst eine Mauer an die du schon tausendmal gesehen hast." Francis schüttelte sein Kopf um die Gedanken loszuwerden und ging aus der Stadt hinaus.
Dragen Nomands
05.11.2005, 10:37
Es war ein Toller tag fand Dragen. Heute würde er mit Harlekin die Schmiede aufbauen. Dragen machte seine Täglichen Liegestützen. Er Wollte heute das Vordach neu aufbauen die einzelnen Holzbretter hatte er schon nach draußen gebracht. Er Schaute zum Meer Hinaus. "Die Wellen sind heute gut" meinte Dragen.
Wie immer ging er zu Vatras um seine Predigt anzuhören "... Und der Mensch erschlug das Tier..." sagte Vatras. Danach ging Dragen zu Harad und sie Redeten über die Schmiede, die Harlekin und Dragen aufbauen wollten "Schön, schön jetzt weist du selber wie Hart es ist eine Schmiede zu Führen" meinte Harad.
Danach Ging Dragen zurück. Er Musste noch ein Bischen was Vorbereiten für heute Mittag. Er Schaute sich um. Die Meisten Leute redeten oder gingen in die Kneipe. Dragen ging ins Haus und Kochte etwas zum Mittagessen.
Zu seinem Glück konnte Myrx den größten Teil der Ware unter die Menschen bringen. Nachdem er den Restbestand der Pflanzen zu Constantino, dem Alchimisten, gebracht hatte, begab er sich zu Jospa. Der Handwerker sollte Myrx's Karren innerhalb weniger Minuten wieder repariert haben. Dieser schaute ihn fragend an, als er in der Tür stand.
Myrx: "Könnt ihr mir das Rad neu befestigen?"
Jospa: "Das dürfte binnen weniger Momente erledigt sein!"
Jospa schob den Karren an seinen Arbeitsplatz und benötigte nicht viel Zeit, dass genaue Problem zu erkennen: Gleich darauf fing er an das Rad auszuheben und zu überprüfen.
Jospa: "Ich vermute mal, dass ihr ein fliegender Händler seit, richtig?"
Myrx: "Das ist wahr. Nur kurz vor der Stadt überfiel mich das Problem mit dem alten Karren." *seufzt*
Jospa: "Wenn ich mir den alten karren so ansehe, wundert’s mich schon, dass ihr ihn überhaupt bis hierher schieben konntet...Seht ihr hier an dieser Stelle? Da beginnt das Holz schon zu modern. Wieso kauft ihr nicht einen Neuen?"
Myrx: "Nun, ich habe nicht genug Gold übrig, um mir schnell einen neuen Karren anzuschaffen. meiner Familie habe ich versprochen mit genügend Profit Heim zu kehren."
Jospa: "Ich mache euch das Angebot mir 70 Gold anzuzahlen. Weitere 100 Gold begleicht ihr, sobald ihr wieder in der Stadt seid. Denn ich fürchte so wertet ihr nicht mehr weit kommen!"
Myrx: "Das klingt vernünftig..Hier habt ihr die 70 Gold. Zeigt mir den neuen Karren."
Sie gingen an ein paar Teilen aus Holz vorbei. Jopsa schob dann das neue Gefährt aus einer Ecke und präsentierte es dem Händler. Im Gegensatz zu dem alte Karren würde es nun viel besser voran gehen. Mehr Stauraum - schnellerer Transport. Myrx segnete den kauf mit einem Handschlag ab und schob seinen neuen Besitz nach draußen.
Estharin
05.11.2005, 11:17
Estharin's Augen gingen langsam auf - sehr langsam. Er musste sich erst einmal klar werden, wo er überhaupt war und das beanspruchte schon ein paar Minuten. Langsam setzte er sich müde auf und rieb sich die Augen. Er blickte noch einmal im Schlafsaal umher. Die meisten Leute waren schon in die Stadt gegangen, nur vereinzelt lagen noch ein paar, die bisher genauso lange geschlafen hatten. Er griff neben das Bett, um sich seine Kleider zu nehmen, ein leises Quieken unterbrach zwar die Stille, doch das interessierte Estharin nicht weiter: schließlich wären Mäuse nichts ungewöhnliches.
So zog er sich an und ging zu einer nahestehenden Wasserschüssel um sich das Gesicht zu waschen. Das eisige Wasser hilf ihm auch noch dabei ein wenig wacher zu werden, sodass er mehr oder minder munter die Treppe nach unten zu Hanna stieg.
"Ein schönen Guten Morgen", grüßte sie ihn. "Ich hoffe, ihr habt gut geschlafen!?" Estharin nickte. "Ja, das hab ich wohl. Mittlerweile bin ich den Lärm ja gewöhnt." fügte er grinsend hinzu. Beide wünschten sich noch einen schönen Tag und dann ging er wieder auf den Marktplatz, um einen Stand aufzusuchen. Er wusste schon, wo er seinen Laib Brot bekommen konnte, also dauerte es auch nicht lange, bis er ihn in den Händen hielt. Wie jeden Tag setzte er sich wieder auf eine Bank, um sich das Treiben der aufwachenden Stadt anzusehen und nebenbei nahm er immer einen Bissen des trockenen Brotes.
Müde öffnete Jahizar seine Augen und schaute sich um, eilige griff er nach seinem Säckelchen mit Gold, es war noch da. Er seufzte erfreut auf und stand auf. Eilig packte er seine Sachen zusammen, und ging die Treppe herunter zu Henna.
"Nun dann, man sieht sich bestimmt wieder., verabschiedete er sich von Hanna und verließ die Taverne. Kurz blickte er sich um, und entschied dann erstmal auf den Marktplatz zu gehen, eilig lief er zu dem Stand wo auch die Kräuter verkauft wurden. "Morgen.", grüßte er den Händler. Der Händler lächelte. "Eure Fischsuppe?", fragte der Mann hinter dem Stand. Jahizar nickte und legte ihm die 4 Goldstücke hin und nahm seine Schüssel mit der Fischsuppe und setze sich auf eine der Bänke am Marktplatz.
Erst als er sich schon gesetzt hatte viel ihm die Person neben ihm auf, kurz schaute er sie an, brachte sogar ein müdeklingendes "Morgen...", raus, stürzte sich dann jedoch, im wahrsten Sinne des Wortes, auf seine Suppe.
Sie schmeckte nicht besonders toll, doch immerhin machte sie ziemlich satt, und das war es ja was er wollte, nicht am Tag mehrmals anhalten müssen um zu essen, die Suppe macht gut und gerne bis einige Stunde nach Mittag satt...
Estharin
05.11.2005, 11:31
Beinahe wäre ihm der letzte Bissen Brot im Hals stecken geblieben. Estharin versuchte seine Überraschung bestmöglichst zu verbergen, aber seine Stimme überschlug sich, als er ein freudiges "Guten Morgen" zurückwerfen wollte. Ja, er war wahrlich seltsam. Er versuchte sich zu sammeln, einige Momente einfach nur still dazusitzen, aber es war zu lange her, das sich jemand anderes außer ein Händler oder Hanna mit ihm unterhalten hatte. 'Vielleicht würde es ja diesmal anders werden', dachte er sich. 'Ich muss mich einfach zusammenreißen.'
Trotz seiner Schüchternheit zögerte er nun nicht lange und brachte ein halbnormal klingendes "Hallo" heraus. Er musterte den Mann nun genauer. Seine löchrige Kleidung machte ihm wenig aus, aber dieses verschlagene Gesicht. 'Nunja', dachte er. 'Ich sollte mir erst ein Bild von ihm machen, wenn ich ihn näher kenne. Der erste Schein kann immer trügen.'
Er rutschte unruhig auf der Bank hin und her und beobachtete den Fremden beim Essen. "Schöner Tag heute, nicht?", platzte es unwillkürlich aus ihm heraus. Er lief leicht rot an. So wollte er das Gespräch eigentlich nicht beginnen, das war ihm eigentlich zu klischeehaft. Aber nun waren die Worte draußen und er beobachtete die Reaktion seines Nebensitzers...
Jahizar schaute zu dem Fremden und blickte ihn musternd an, dann lächelte er und sagte:"Och, der Tag hätte schlimmer sein können, immerhin regnet es nicht in Strömen. " Irgendwie kam ihn dieser Kerl ziemlich klein und zerbrechlich vor, aber vielleicht trügt ihm ja auch nur der Schein.
'Hm, naja er scheint sich auch noch keiner Gilde angeschlossen zu haben, vielleicht schaff ich es ja ihn mit ins Sektenlager zu bringen?', grübelte er, und sprach dann letzendlich weiter. "Und? Ihr scheint auch noch nicht so lange in Khorinis zu sein? Oder doch? , fragte er nett, und ergänzte. "Ihr habt bestimmt schon einen Plan zu welcher Gilde ihr geht? Oder?"
Er grübelte, irgendwie sprach er den Fremden ziemlich grob an, ohne seinen Namen zu kennen, das war nun auch nicht die alzu nette Art.
"Achja, ich bin Jahizar, und ihr?", fragte er, damit es nicht zu neugierig klang, wobei es dafür wohl schon zu spät war, seine verdammte Neugier, dachte er...
Estharin
05.11.2005, 11:51
Estharin war überrascht. Er hätte nicht gedacht, das der Fremde so offen mit ihm reden würde. Doch dies war nur von kurzer Dauer. Er schaute kurz in den Himmel und wandte sich dann wieder Jahizar zu.
"Es sieht auch nicht so aus, als ob es regnen würde.", meinte er freundlich. "Ihr stellt viele Fragen. Aber ich bin bereit sie zu beantworten.", fügte er grinsend hinzu. "Mein Name ist Estharin, ich bin jetzt meinen vierten Tag hier in Khorinis. Doch meine ersten beiden Tage waren mehr oder minder schäbig, da ich mich nicht auskannte und auf der Straße rumlungerte.", er seufzte. "Aber egal, das war ja schließlich mal. Mittlerweile habe ich mich ganz gut eingelebt, aber noch keine Ahnung, welcher Gilde ich mich denn anschließen möchte. Sicherlich hat das aber auch noch Zeit und ich möchte mir sowieso erst so viel wie möglich ansehen." Er musste kurz grinsen. 'Vielleicht kann ich ja mit ihm ein wenig umherreisen und mir die Gegen anschauen. Das wäre natürlich geschickt.'
Er wartete einen Augenblick auf das Nicken von Jahizar, als Bestätigung, das er alles, was Estharin gerade eben sagte, vernommen hat. "So, nun will ich aber auch etwas wissen. Wie seid Ihr nach Khorinis gekommen und wie lange seid Ihr schon hier? Und habt Ihr schon eine Ahnung, in welcher Gilde ihr Euch am wohlsten fühlen würdet?", er lächelte freundlich.
Jahizar schien zu überlegen, dann nach einiger Zeit nickte er Estharin zu.
"Ich komme aus der Kolonie, und bin glaube 4 Wochen vom Neuen Lager, so nannten sich damals die Söldner Lee's bis hierher gereist. Wenn ich euch erzählen würde was mir alles schreckliches auf der Reise begegnet ist, würden wir noch morgen Abend auf dieser Bank sitzen und unsere Mägen wohl lauter knurren als die Wölfe.", er grinste.
"Und nunja, in Khorinis bin ich seit ein paar Tagen, glaube auch 4? Naja, ist aber nicht so mein Ding die Stadt, zu eng und zu voll. Und wenn man was sucht findet man es auch nicht!", fluchte er, nebenbei.
"Aber nun zu eurer Frage, eigentlich wollte ich zurück zu Lee's Leuten, aber man hat mir erzählt das dort Zusammehalt klein geschrieben wird, und naja, irgendwie habe ich keine Lust mich dort mehr anzuschließen. Der Miliz, der will ich mich auch nicht anschließen, die waren es schließlich die mich damals grundlos in die Kolonie schmissen! Und nunja, mit Magie hab ich nichts am Hut. Also wird mir wohl nur das Sumpflager übrig bleiben, wo ich auch vor habe demnächst hinzureisen, sobald ich endlich eine neue Waffe, und eine neue Rüstung habe. Und ihr wollt die Stadt weiter besichtigen? Hier gibt es aber, um ehrlich zu sein, nichts wirklich zu sehen.", sagte er, immer mit einem lächeln auf dem Gesicht. Dann wartete er auf die Antwort von Estharin.
Estharin
05.11.2005, 12:18
Estharin dachte lange über die Worte Jahizar's nach. Es schien ihm eine Art Einladun für eine Reise zum Sumpflager zu sein. Gut, er hatte noch nicht viel von Khorinis gesehen, aber eigentlich hielt ihn auch nichts in der Stadt. Möglicherweise wäre er woanders sogar besser aufgehoben, als hier in der Gardekontrollierten Stadt. Er ging noch einmal alles genau durch, ehe er antwortete.
"Interessante Geschichte habt ihr da. Und ihr wart wirklich bei den Lee's? Ich habe nur von ihnen gehört, aber sie schienen eine rüchige Bande von Banditen und Halsabschneidern gewesen zu sein." Die Frage, was ihn zu den Lee's trieb behielt Estharin erst einmal für sich. "Die Stadt möchte ich nicht unbedingt weiter besichtigen und das Sumpflager erschien mir schon immer interessant." fügte er mit einem Augenzwinkern hinzu. Nach einer kurzen Pause fuhr er fort. "Ihr hättet nicht zufällig was dagegen, wenn ich euch auf der Reise begleiten würde?" Unwillkürlich fuhr seine Hand wieder zum Goldbeutel. Er hatte bereits sieben Goldmünzen ausgegeben, also blieben ihm noch fünf übrig. Nicht gerade viel, vorallem wenn man bedenkt, das er vielleicht bald eine Reise machen würde. "Allerdings bräuchte ich dann ein wenig finanzielle Unterstützung. Vielleicht kann ich hier einige Arbeiten übernehmen, bis ich genügend Gold für Proviant und eine kleine Waffe, wie ein Messer, zusammenhabe, aber solange wollt ihr vermutlich nicht warten." Er wirkt jetzt ein wenig zerknittert.
Nachdem Myrx ein paar Lebensmittel eingekauft hatte setzte er sich auf eine Bank beim Marktplatz. Es war inzwischen Mittag und höchste Zeit aufzubrechen. Der Händler betrachtete eine Karte und lies seinen Zeigefinger darauf suchend umherwandern. Das verlorene Gold musste schnell wieder gewonnen werden. Der Finger blieb über einem Hof ruhen und tippte bestätigend darauf. "Wenn ich genug Lebensmittel kaufe wird er mir sicher einen Rabatt erstatten.." Nur wo sollte er diese wieder verkaufen? In der Stadt? Nein, er wollte es woanders versuchen.
Wieder suchte er auf der Karte nach einem geeigneten Platz wo Lebensmittel rar waren und er diese bestimmt gut verkaufen könnte. Im Minental? Nein, das wäre einfach zu gefährlich mit einem Karren durch die Einöde, umzingelt von Orks zu streifen, um nur ein paar Brote os zu werden. Myrx war sicher das die Paladine ihm dafür viel Gold geben würden, aber es war einfach zu riskant. Schnell verschwand sein Gedanke wieder und fasste einen Neuen. Er konnte die umliegenden Reisenden mit Lebensmittel versorgen. Doch erstmal musste der Händler an die Brote heran kommen. Er verstaute die Karte wieder in einer Tasche und schob den Karren durchs Osttor.
Jahizar schüttelte den Kopf. "Ich brauch wie gesagt erstmal ne Rüstung, und auch ne Waffe, ohne komm ich nicht weit. Und was das finanzielle angeht...", er holte seinen mehr als überfüllten Geldsack heraus und krahmte 50 Goldmünzen heraus.
"Wenn du mehr brauchst, mal schauen.", meinte er lächelnd und gab ihm das Geld. 'Hm, 50 Goldmünzen sind doch eh nichts...', dachte er sich.
"Reicht doch wenn wir morgen früh aufbrechen? Heute wollt ich nochmal schauen ob ich irgendwo ne Waffe herbekomme, damals hatte ich immer mein schönes Breitschwert, aber mit sowas hab ich seit Ewigkeiten nicht mehr gekämpft, sollte wohl erstmal wieder üben, glaube nen Wolfsmesser wäre genau das richtige. Und ne Lederrüstung, mit den Sachen hier, naja, ...", er begutachtete seine ziemlich dreckige und kaputte Kleidung.
"Kenn mich hier in Khorinis zwar nicht mehr so gut aus, aber den Weg zu diesem Sumpflager werden wir schon finden!", sagte er und wartete nun erneut auf die Reaktion von Estharin.
Estharin
05.11.2005, 12:31
Estharin betrachtete das Geld mit einem etwas verwirrten Blick. Nachdem er aber beschloss, das es sicherlich "gutes" Geld war, steckte er es in seinen Beutel und lächelte Jahizar zu. "Danke vielmals. Jetzt kann ich mir vielleicht auch ein Messer kaufen. Und natürlich Proviant.", er hielt kurz inne. "Ja, es reicht, wenn wir morgen aufbrechen, heute muss es nicht unbedingt sein. Ein Tag Ruhe kann sicherlich nicht schaden.", er nickte wissend und stand auf.
Er blickte sich um und bemerkte, das schon einige Zeit vergangen ist. Die Straßen sind nun wieder gefüllt und überall hallen Rufe der Händler heran oder auch nur wüste Beschimpfungen aus dem Hafenviertel. Ja, hier in der Stadt ist zwar etwas los, aber alles behagte Estharin nicht so. Er mochte viel lieber die Ruhe und auch etwas Entspannung. Vielleicht ist er im Sumpflager ja dann gar nicht so falsch. Er hatte schon viel von dem Sumpfkraut gehört und auch sonst, scheint es im Sumpflager ein wenig lockerer zu sein, als beispielsweise bei der Miliz. Er malte sich die schönsten Bilder in Gedanken aus, sodass er fast Jahizar vergaß.
"Verzeih mir.", murmelte Estharin. "Was wollen wir nun machen? Oder sollen wir doch noch getrennte Wege gehen und uns morgen treffen?"
"Wenn wir beide eigentlich fast nach dem gleichen suchen, warum tun wir das dann nicht zusammen? Also lasst uns mal schauen ob wir hier irgendwo einen Schmied finden.", meinte er. "Also ich hab gestern keinen brauchbaren Schmied gefunden, alles nur ...schlechte Ware."
Dann stand auch er auf, aber wohin eigentlich? Er selbst kannte Khorinis zwar ganz gut, aber war er gestern doch schonf ast überall gewesen. Nunja, Estharin würde bestimmt wissen wohin.
"Ihr habt bestimmt mehr Glück als ich, also geht ihr doch bitte vor.", sagte er und schmunzelte, packte letzendlich aber noch sein Geldsäckel, sicher, ein.
Revan verlies seine Hütte und ging zum Tempelplatz und stzte sich auf eine Bank.Dort lauschte er Vatras predigt.Vatras sprach wie so oft, über den ewigen Streit zwische Beliar und Innos.Und das Adanos immer seinen Kopf hinhält.Revan dachte:"Ist Innos überhaupt so viel besser als Beliar, wie immer alle sagen?Beliar hat seine Interressen, genau wie Innos seine hat. Beide kämpfen für ihre Interresen.Die Paladine für Innos und die Kreaturen der Finsterniss und die Schwarzmagier für Beliar. Die Preister Innos sage, dass Beliar schlecht ist. Und die Schwarzmagier sagen dasselbe über Innos. Doch was gibt einen Innos dafür? Beliar schenkt einem große Macht.....die Macht........die fast alles töten kann......"
Revan stand auf und ging zur Taverne.Er brauchte unbedingt etwas Wacholder.Als er dort war, drehte er rasch um, denn die Taverne war total überfüllt.Revan beschloss zur Taverne zur toten Harpyie zu gehen.....
Estharin
05.11.2005, 12:44
Estharin kratze sich nachdenklich am Kopf. 'Eine brauchbare Schmiede...' dachte er. 'Woher soll ich wissen, wo eine ist?' Nichtsdestotrotz marschierte er hoffnungsvoll los und bedeutete Jahizar ihm zu folgen. Zunächst liefen sie über den Markptlatz und Estharin begutachtete die Stände, in der Hoffnung hier schon einen Händler zu finden, der einige Waffen feil bot. Glücklicherweise fand er tatschlich einen solchen Händler, der hinter seinem schweren Holzstand gerade die Auslage neu sortierte.
"Geh du am besten zuerst hin.", murmelte Estharin zu Jahizar. "Du hast mehr Ahnung von Waffen als ich. Und wenn das ganze dir nicht gefällt, gehen wir eben woanders hin. Mir ist es eigentlich egal, wie gut mein Messer gearbeitet ist. Hauptsache es hält mir das Gröbste vom Leib." Er kratzte sich nachdenklich am Kopf und ging einen Schritt zurück, sodass Jahizar nun vor ihm stand. Irgendwie ein bisschen selbstzufrieden konnte er sich ein Grinsen nicht verkneifen.
Jahizar nickte, und grüßte den Mann hinter dem Stand. Dieser schaute auf und grüßte zurück.
"Ihr habt nich zufällig einen Dolch? Oder ein Wolfsmesser?", fragte er den Händler. Dieser nickte. "Natürlich habe ich einen Dolch, aber Wolfsmesser hab ich gerade nicht, ihr habt intresse? Hier, schaut sie euch an, wenn euch einer gefällt, können wir zum Preis kommen!", sprach der Händler und legte einige Dolche hin, manche sahen sogar richtig schön aus, andere waren schlicht gehalten und nicht alzu verziert.
"Nun dann, schau dich um Estharin.", murmelte er seinem kleinen Freund zu, und begutachtete die anderen Waffen.
Estharin
05.11.2005, 13:46
Estharin lies die Schultern hängen. Er mochte es nicht, wenn er irgendwo vorgedrängt wurde. Aber schließlich hatte er das gleiche mit Jahizar auch gemacht, so nahm er es nicht so schwer. 'Ausgleichende Gerechtigkeit' dachte er.
"Einen schönen guten Tag", grüßte auch er den Händler. "Ich habe Interesse an einem Dolch. Ich kenne mich in dem Bereich aber nicht so aus. Könntet Ihr mir ein paar eurer gut gearbeiteten Stücke zeigen?" Der Händler nickte und nahm drei Dolche von der Auslage in die Hand und legte sie etwas seperat auf einen Tisch. "Schaut sie euch ruhig an. Aber das ihr mir keinen klaut!" sagte er mit Nachdruck.
Estharin nahm sich den ersten in die Hand. Er war etwa 25cm lang und fein gearbeitet. Er hatte sogar eine kleine, verzierte Parierstange, welche aber wohl nur zu dekorativen Zwecken an diesem Dolch angebracht wurde. Der Dolch lag gut in der Hand und durch sein geringes Gewicht konnte man auch schnell zuschlagen, oder vielmehr zustechen. Er nickte kurz und legte den Dolch dann wieder hin.
Der zweite Dolch war weniger gut gearbeitet und sah auch nicht so gut aus. Estharin nahm ihn kurz in die Hand und zum Vergleich mit dem ersten lag ihm dieser viel zu schwerfällig in der Hand. Er legte ihn wieder zurück auf den Tisch und den letzten probierte er nicht einmal, da er noch ein wenig miserabler aussah, als der zweite.
"Ich habe mich entschieden. Ich nehme diesen hier.", er zeigte den Dolch vor. "Wie viel kostet mich dieses Prunkstück?" Der Händler dachte kurz nach. Offenbar wollte er abwägen, wie viel Estharin bereit war zu bezahlen. "Zwölf Goldmünzen.", beschloss er. Estharin tögerte nicht lange, in seinen Augen war dies ein guter Preis für den Dolch. Er nahm die zwölf Münzen aus seinem Beutel und lies sie klirrend auf die Auslage fallen. "Vielen Dank auch.", meinte er fröhlich und nickte Jahizar nochmal aus Dankbarkeit wegen des Goldes zu.
Jahizar lächelte Estharin zu, der Dolch den er sich gekauft hatte gefiel ihm eigentlich auch, aber irgendwie war er zu schnöselig gemacht, und zumal, mit einem Dolch konnte man einen Scavenger ja nicht mal wirklch verletzen, und bei einem Wolf, sollte man wohl mit so einem Ding die Füße in die Hände nehmen und rennen.
Er kratzte sich am Kopf, und schaute dann zu Estharin. "Ich glaub dortvorne nen Händler gesehen zu haben der Lebensmittel verkauft, wir können uns ja schonmal ein bisschen Proviant kaufen.", sagte er und lief bereits zu dem Stand los, dort angekommen wartete er auf Estharin und sprach dann den Händler, einen ebenfalls klein gewachsenen Mann, zumindest in seinen Augen, an. "Seit Gegrüßt, sagt, hättet ihr ein paar Laib Brot? Und vielleicht etwas Käse und Molerat oder Scavengerfleisch?", fragte er nett. Der Händler nickte. "Ja, genügend. Wieviel wollt ihr denn?", fragte der Mann. Jahizar schaute fragend zu Estharin. "Wieviel wollen wir denn?", fragte er, in seinen Augen sah man das er nicht wirklich wusste wieviel sie bräuchten. Grübelnd wartete er auf eine Antwort von seinem "Freund".
Siebenschläfer
05.11.2005, 14:14
Als Siebenschläfer in den Raum eintrat, wusste gar nicht, wohin er zuerst schauen sollte. Die Regale waren über und über vollgestopft mit Büchern, Reagenzgläsern, trocknenden Pflanzen und Kräutern und noch sehr viel mehr Dingen, von denen er keine Ahnung hatten, um was es sich handelte.
Beinahe hätte er vergessen, warum er eigentlich hier war, bis ihn die krächzende Stimme eines Greises wieder in diese Welt zurück holte.
"Willst du hier nur herumstehen?" - "Nee, einer der Händler schickt mich, ich soll das hier abliefern." Während er sprach, holte er den Beutel hervor und hielt ihn Constantino vor die Nase. Dieser brummelte nur unverständliches Zeug, und schnappte nach der Lieferung.
"Na endlich." meinte er. "Ich warte schon ewig darauf. Da, nimm das Gold und zieh Leine." Siebenschläfer aber kam es gar nicht in den Sinn, sich so schnell wieder aus dem Staub zu machen. Nun, wo seine Arbeit erfüllt war, hatte er Gelegenheit, sich die absonderen Dinge, die hier aufgestapelt waren, einmal genauer anzuschauen.
Interessiert ging er von einem Regal zum anderen, zog hier und da ein Buch heraus, dessen Einband ihm besonders ins Auge gestochen war, und blätterte flüchtig durch die Seiten. Leider aber waren viele davon in einer Sprache geschrieben, die er nicht verstand.
Doch eines der Werke, eines davon, fesselte ihn letztendlich. Es war nicht, wie die anderen, über die Kräuterkunde verfasst worden, viel mehr war es eine schriftliche Zusammenstellung verschiedener Minnewerke. Zeile für Zeile ging Siebenschläfer durch, und immer größer wurden seine Augen. Es war, als hätte jemand all das, wovon er sein Leben lang geträumt, was ihn von jeher beschäftigt, was er schon immer gedacht hatte... als hätte jemand all das auf diese Pergamentseiten niedergeschrieben.
Keine Frage, dieses Buch musste er einfach haben.
"Ja, ist wirklich eine gute Wahl, nicht wahr?" krähte dann mit einem Mal jemand so dicht an seinem Ohr, dass Siebenschläfer zusammen zuckte wie noch nie. Als er sich zitternd umdrehte, war es Constantino, der schief grinsend vor ihm stand.
"Wohl wahr." antworte er. "Wieviel soll es denn kosten?" Der Alte legte den Kopf schief, als würde er angestrengt überlegen. "Gib mir fünf der zehn Goldmünzen zurück, und es gehört dir." meinte er dann, woraufhin Siebenschläfer nur mit dem Kopf nickte, und nach Zahlung des geforderten Preises wieder zur Tür hinaus trat. Noch immer ganz fasziniert von seiner neuen Errungenschaft merkte er nicht, wie ihn seine Füße nach und nach in Richtung des Hafenviertels trugen.
Als Cestery die Stadt Khorinis durch das Osttor betrat, beachtete er diesmal nicht die schrägen Blicke der zwei Wachmäner. Er grüßte sie bloß und wünschte ihnen einen schönen Tag. Es kümmerte ih nicht, wenn sie dachten er wäre einer dieser Leute, die komplett hirnverbrannt waren, den ganzen Tag auf der Straße saßen und unverständliches und zusammenhangloses Zeug vor sich hinlallten, ihre Glieder merkwürdig verrenkten und den Boden vollsabberten. Widerlich! Aber der Blonde war klar bei Verstand. Vollkommen klar. Kopfschüttelnd schob sich der Grünäugige durch die Menschenmasse auf dem Markt. Obwohl es kalt war, nicht verwunderlich an einem Novembarnachmittag, herrschte auf dem Marktplatz der Stadt ein reges Kommen und Gehen. So als hätten diese vielen Bürger den ganzen Tag nichts anderes zu tun, als auf den Markt zu gehen und sich über den Preis der einzelnen Waren zu streiten. "Schlimm, solche Zustände..", murmelte der Blonde und dachte an seine Vergangenheit. Cestery konnte noch volle Städte leiden, er hasste das Gedränge, diese Hektik. Er liebte seine Freiheit, seine Unabhängigkeit. Die Möglichkeit immer das tun zu können, was er wollte, ohne sich von irgendwem etwas vorschreiben zu lassen. "Ach Felio.", seufzte der Grünäugige und lehnte sich gegen eine Häuserwand. "Weißt du noch..wie wir damals, jeden Morgen in den Wald gegangen sind..? Wie wir über die Wiesen gerannt sind, Berge bestiegen haben, durch Flüsse geschwommen sind..?? Über Klippen sind wir gesprungen, haben kleine Hasen gejagt und lagen dann auf den farbenprächtigen Wiesen in der warmen Mittagssonne..Arm in Arm..?" Schmerz füllte das Herz des Paradiesvogels. "Wie ich diese Zeiten vermisse..wie ich dich vermisse..wo bist du nur Felio, wieso bist du nicht hier bei mir??" Dann ballte der Reisende seine Hand zu einer Faust. "Getötet haben sie dich und ich konnte dich nicht retten, ich hätte sterben solle, anstelle deiner...wie ich mich doch für meine Feigheit schäme.." Cestery saß noch eine ganze Weile da auf dem kaltem Boden und dachte verbittert an die Vergangenheit. "Trauere nicht der Vergangenheit nach, Ces'!", ermahnte er sich und stand wieder auf. "Es macht doch keinen Sinn.." Seufzend schaute er sich um. Was er jetzt brauchte, ist Ablenkung. Am besten mit jemanden, mit der ein kühles Bier trinken konnte. "Ces', du brauchst echt ein paar Freunde!!", meinte er kopfschüttelnd und suchte weiter in der Menge nach einer Person die aussah als ob sie Lust auf ein paar Kruge Bier hatte.
Die kleine Gruppe war nun endlich in der Stadt. Es war eine Reise nach skorpins Geschmack gewesen. Egl was er tat er würde den Kampf immer lieben. Diese Art Hobby würde ihn irgendwann mal das Leben kosten nur machte er sich darüber jetzt noch nicht wirklich Gedanken.
Skorpin hatte im Kloster nur mitbekommen das sie eine Statue abholen sollen, doch wusste er nicht was das für eine sein soltte.
Die ganze Gruppe folgte PX quer durch die Stadt, es schien als ob er nicht wüsste wo hin er gehen sollte. Doch dann blieb er vor einem kleinen Betrieb stehen, es war ein Steinmetz, was zuerwarten war.
Alle Klosterlinge gingen hinein nur `der Schürfer Cyco blieb beim Wagen.
"Ah. Kundschaft. Was kann ich für euch tun?"
"Wie wollen die fertige Innosstatue abholen."
"Natürlich. Kommt hier entlang, sie steht gleich dort."
Skorpin war erstaunt als er sie sah, wie sollten sie diese Teil nur durch die Tür bekommen.
PX redete mit dem Steinmetz und dann versuchten sie die Statue durch die Tür zubekommen. Nach einigen Versuche klappte es endlich. Cyco war auch sofort da um zuhelfen. Es war wie ein Wunder das sie es geschaft haben ihne das irgendwas zubruch ging.
Aber wie kann man so doof sein und einen so großes Innosbild in einer kleinen Hütte zu fertigen und wie hat er den Stein ins Haus bekommen.
Naja war ja jetzt auch egal, sie war auf dem Karren und das zählte.
Jetzt müssten sie nur noch nach Hause ins Kloster, skorpin hatte sich vorgenommen PX irgendwann mal auf die Magie anzusprechen.
Pheenix war am diesen Morgen erst spät aufgewacht. Er hatte leichte Kopfschmerzen. Vielleicht lag es an all dem Stress in den letzten Tagen. Gegen Kopfschmerzen half immer nur eins: Alkohol! Also rappelte sich Pheenix kurzer Hand auf und begab sich zur Taverne.
Gerade wollte er die Taverne betreten, da packte ihn jemand am Rücken und zog ihn in eine Ecke. Es war Paxton. "Was lässt du mich warten?", flüsterte er Pheenix böse ins Ohr. "Aber ...", erwiderte Pheenix. Doch Paxton schnitt ein: "Nix Aber! Du hörst mir jetzt zu. Begebe dich auf der Stelle zu Onars Hof." "Wieso denn das?", fragte Pheenix unsicher. "Mach's einfach!", antwortete Paxton, ließ Pheenix los und verschwand wie ein Schatten in der Dunkelheit. Seltsamer Kerl!
Pheenix betrat anschließend die Taverne, setzte sich an die Theke und rief dem Wirt zu: "Ein Bier, bitte!" Sein Bier kam bald darauf. Nachdem Pheenix sein Bier bezahlt hatte, nahm er einen kräftigen Schluck. Das tat richtig gut. Das Bier war kühl und erfrischend. Der Alkohol strömte anscheinend auch schon gleich in Pheenix' Gehirn. Die Kopfschmerzen legten sich.
Plötzlich setzte sich jemand zu ihm und sagte: "Hi, mein Name ist Cestery." Pheenix musterte den Jungen, oder war es ein Mädel. Er schaute noch mal genau hin. Es war ein Junge. Cestery hieß er also. Er hatte schulterlange blonde Haare und lange Wimpern. Seine Augen waren grün. Im Ganzen sah er in der Tat sehr feminin aus. "Hallo! Man nennt mich Pheenix. Wollen wir zusammen einen trinken?" "Gern!", erwiderte Cestery.
In der Stadt angekommen lief der Adanosgläubige zuerst Richtung Hafen, er wollte mit Lares reden, vielleicht wusste er ob es hier einen neuen Handwerker gibt, den er nach Jhakendar mitnehmen konnte. Als er bei Lares ankam schrie Lares erst Mal lautenden Halses. „Was du lebst noch, hätte nicht gedacht, dass einer wie du hier überlebt!“ Er freute sich, dass das Shaitan wieder gesund zurückkam und gab aus Freude erst mal ein Bier aus. Der Adanosgläubige erzählte Lares davon, dass er einen Handwerker bräuchte, Lares sagte ihm, dass der Kerl da draussen, der von dem besoffenen bedroht wird einer sei, er sollte sich jedoch beeilen, ansonsten bleibe von seinem Handwerker nicht viel übrig. Shaitan rannte raus und rammte mit voller Kraft den Betrunkenen aus dem Hintehalt, der viel zu Boden, jedoch hielt dies nicht lange an. Nun wollte er auf Shaitan los, doch im richtigen Moment kam Lares an, er drohte dem Betrunkenen in Scheiben zu schneiden und der wich auch schon zurück, da Lares für sein Durchsetzungsvermögen bekannt war. Der fremde Handwerker bedankte sich und wollte wissen, ob er sich auf irgendeine Weise bei ihm revangieren konnte. Genau auf die Frage hatte er gewartet, der Adanosgläubige antwortete mit einem ja, er bräuchte einen Handwerker in Jhakendar, jedoch könnte er ihn nicht bezahlen. Der Handwerker, der sich Varent nannte, aber wollte kein Gold, er war dankbar, dass ihm geholfen wurde und wollte seine Dankbarkeit zur Geltung bringen.
Bevor die beiden aber Khorinis verliessen um nach Jhakendar aufzubrechen, wollte der Adanosgläubige aber erst mal noch zum Adanosschrein gehen um zu beten, ausserdem lauschte er gerne den Worten des Wassermagiers. Dort angekommen sahen sie einen Mann der seine Gedanken laut aussprach, es schien so als wenn er mit sich selber diskutieren würde. Varent der kurz davor war zu lachen, konnte sich gerade noch zurückhalten, Shaitan hingegebn war hoch interessiert über was der Fremde nachdachte und sprach ihn an: Hallo, mein Name ist Shaitan, ich bin ein Gläubiger Adanos. Du scheinst dich sehr für die Götter zu interessieren und ja du liegst richtig keiner von beiden hat recht. Wenn du mehr über Adanos erfahren willst dann komm doch mit in das heilige Land Jhakenar, dort kannst du Adanos so nahe sein wie an keinem anderen Ort auf dieser Welt!“ Der Fremde drehte sich um, ein Ort namens Jhakendar? Ein heiliger Ort? Er war sehr interessiert, sein Name war Revan, und wollte unbedingt mit. Während sich Varent und Revan unterhielten ging Shaitan zum Adanosschrein und betete um Schutz für den Weg nach Jhakendar.
Zusammen verliessen sie die Stadt, Shaitans Begleiter in vollem Vertrauen zu ihm und Shaitan mit einem unsicheren Gefühl.
Estharin
05.11.2005, 15:09
Estharin überlegte kurz und kratzte sich mit der Hand am Kinn. "Nunja, wie lange werden wir denn unterwegs sein? Ich weiß ja nicht, wie weit das Sumpflager von hier weg ist. Wenn wir das genauer wüssten, könnten wir auch sagen, wie viel Proviant wir bräuchten." Er überschlug grob die ungefähre Reiseroute zum Sumpflager, um sich wenigstens ansatzweise vorstellen zu können, wie viel sie benötigten.
"Ich denke mal, für drei oder vier Tage müsste das Proviant schon reichen." Nun schaute er sich das Angebot an Nahrung genauer an und konnte sich einen leichten Schmatzer nicht unterdrücken. "Wir nehmen dann also am besten etwas von allem, in gutem Mischungsverhältnis für vier Tage." sagte er zu dem Händler, der auch prompt anfing, die Nahrung einzuwickeln und in einen Lederbeutel zu stopfen. Einige Augenblicke später war er auch schon fertig und hielt seine Hand hin. "Das macht sechszehn Goldmünzen, die Herren." Estharin gab ihm das Geld, nahm sich dafür den Lederbeutel und trat von dem Stand weg.
"So, was nun? Vielleicht sollten wir uns eine Karte besorgen oder jemanden fragen, der schon einmal im Sumpflager gewesen ist. Einfach so möchte ich nämlich nicht in der Wildnis umherirren. Was meinst du?"
"Ich hätte gern einen Krug Bier bitte!", rief der Blonde dem Wirt zu und war froh, einen Saufpartner gefunden zu haben. Zusammen trinkt es sich doch viel besser als alleine!! Der blonde Paradiesvogel nahm einen großen, gierigen Schluck aus seinem Krug als der Wirt es brachte. "Ahh..das tut gut!", meinte er und wischte sich seinen Mund an seinem roten Ärmel ab. "Na Pheenix..welcher Gilde gehörst du an?? Weißt du..ich streife jetzt schon ungefähr eine Woche durch diese Gegend und zerbreche mir den Kopf darüber wohin ich gehen will.. Das einzige was ich weiß, ist das ich auf keinen Fall zur Garde will. Ich hab wirklich die Lust daran verloren, für die Gerechtigkeit zu kämpfen..", den letzten Teil murmelte er nur noch dumpf in seinem halbleeren Krug. Grinsend fügte er hinzu: "Außerdem will ich nicht wissen was die Miliz alles unter den Duschen machen.." Zwinkernd wandte er sich zu Pheenix. Dieser lachte lauthals über seinen Satz. "Ja, bei diesen Gardlern kann man nie wissen was die alles treiben..", meinte er auch grinsend. "In den Sumpf will ich auch nicht..dort sind mir die Leute..äh, die Luft ist dort nicht die Beste!", grinste er weiter Pheenix an. Dann nahm er einen weiteren großen Schluck aus seinem Kriug. Verwundert bemerkte er, dass dieser schon leer war. "Wirt, noch ein Bier bitte!", rief er und schwupps stand ein neuer Krug mit kühlem Bier bis oben hin gefüllt vor ihm und wartete nur darauf, von dem Grünäugigen getrunken zu werden. Der Blonde tat natürlich wie ihm geheißen und ließ das nasskalte Wundergebräu seine Kehle runterfließen. Mit einem erleichtertem "Ah!" stellte er den Bierkrug wieder auf den Tisch und dachte darüber nach, dass er eigentlich ziemlich zufrieden mit seiner Situation er sein könne. Er hatte mehr als genug Gold, ein kühles Bier vor sich stehen, einen netten Mann neben sich..jetzt fehlte nur noch eins. Etwas sinnvolles zu tun!! Und nein, Bier trinken gehört nicht zu den sinnvollen Tätigkeiten eines jungen Mannes. Er hätte jetzt eigentlich einen Spaziergang machen sollen, Abenteuer erleben, irgendwelche Künste erlernen, sich einen Lebenspartner suchen.. Bei dem letztem Punkt drang ein tiefer Seufzer aus dem Mund des Paradiesvogels. "Reiß dich zusammen Ces'! Jetzt ist keine Zeit zum Trübsal blasen!", ermahnte er sich selber und wandte sich wieder zu Pheenix. "Na, was denkst du wäre die richtige Gilde für mich?", grinste er und hoffte insgeheim Pheenix würde ihm einen guten Rat geben können.
Uncle-Bin
05.11.2005, 16:32
>>Den Lichtzauber beherrschst du und hast damit die größte Barriere überwunden. Mit dem Segen Innos, den Runen und deinem unerschütterlichen Glauben an die Macht Innos' wirst du auch die anderen Runen beherrschen können. Allerdings wirst du noch viel üben müssen und bevor ich dir eine weitere Rune anvertrauen möchte, wirst du dir noch einmal das Kapitel über den magischen Pfeil durchlesen. Es ist ein mächtiger Kampfzauber und Fehler kann man sich bei diesem nicht leisten. Wir sehen uns sobald du dich bereit fühlst, Uncle!<<, verkündete Longbow, nachdem Uncle ein weiteres Mal einen Lichtzauber gewirkt hatte, der über längere Zeit bestehen blieb.
Uncle deutete eine knappe Verbeugung an, tippte mit dem Zeigefinger drei Mal auf das Buch der Runen und verabschiedete sich dann. Er würde sich nun erst einmal ein wenig Essen beschaffen und dann an einem ruhigen Örtchen mit dem Buch befassen.
Wenig später stand der Paladin an einem Marktstand und kaufte sich ein Brot und etwas Schmalz für einen guten Preis. Für die Freundlichkeit, welche der Verkäufer an den Tag gelegt hatte, gab Uncle ihm sogar ein wenig zuviel.
Bald darauf ließ er sich an der Kasernentreppe nieder. Das Buch legte er neben sich auf der Bank nieder während er mit der anderen Hand das Brot hervorholte. Er biss ab, tunkte das Brot in den Schmalz und gönnte sich dann einen weiteren genussvollen Happen.
Köstlich, meinte er zu sich selbst und wollte gerade ein weiteres Mal abbeißen, da kam ein aufgeregter Rekrut die Treppe hinunter gerannt und wäre fast gestürzt, nachdem er einen Mann angerempelt hatte.
>>Pass doch auf!<<, fluchte dieser und als der Rekrut unbeeindruckt weiter rennen wollte, mischt Uncle sich ein. >>He, Rekrut! Stehen bleiben, herkommen und bei dem Mann entschuldigen!<<, brüllte Uncle, der bei dieser ungerechtfertigten Unfreundlichkeit des Rekruten schon die nächste Auflehnung gegen die Paladine sah.
Der Rekrut hielt an und kam einige Schritte zurück, entschuldigte sich mit gespielt mitleidiger Miene bei dem angerempelten Kerl und bewegte sich dann brabbelnd auf Uncle zu, um seine Rennerei zu rechtfertigen.
>>Es ist mir egal, ob Trilo gesagt hat, dass du zur Mittagsstunde wieder bei ihm sein solltest. Deshalb rennt man doch keine Menschen um!<<, reagiert Uncle mit keifigem Tonfall. Dann kam ihm etwas in den Sinn.
>>Wo ist Trilo jetzt gerade?<<, fragte er und bekam die Antwort, dass dieser sich bei Lobarths Gehöft befände. Uncle nickte erfreut und zu verstehen, dass er mitkommen würde. >>Ich werde dich ein wenig unter meine Fittiche nehmen. Du bist ein Rekrut, ich Ausbilder der Miliz und du hast kein angemessenes Benehmen am Leib.<<
Damit stand für Uncle fest, dass sich der Rekrut der einen oder anderen Aufgabe gegenüber sehen würde.
"Er begann seine Suche im elendsten viertel überhaupt in Khorinis: dem Hafenviertel. Nur weit und breit arme Leute und ein paar Handwerker, die an einem schiff arbeiteten. Varent, blieb nicht lange stehen und fragte promt einen Händler, der eigentlich nichts in seinem Warenkorb hatte...Nun als dieser ihm auch nicht weiterhelfen konnte, ging er zu den Arbeitern, nahe eines Lagerhauses und fragte dort nach irgendwelchen Informationen über den verbleib seine Freundin. Doch wieder nichts, nur ein abstoßender Blick von einem der Arbeiter. Nun gut, dachte er sich. Er ging dann an den Ort an
dem er dachte sich viele männer tümmeln um "spaß" zu haben... Zum Hafenbordel. Dort angekommen fragte er schnell eineige Frauen, aber wieder nichts. Nur wieder spöttische blicke, die voller Neid steckten...
es war hoffnungslos, in seinem Aufzug hier würde jeder hier erkennen das er nicht aus dem Viertel hier ist ! Aber, Varent hörte von der Hafenkneipe in Khorinis, die fast jedem weiterhelfen konnte, wenn man nur genügend Gold in der Tasche hat ! Also ging er nun zur Kneipe und bestellte sich dort einen kühlen Wacholder. Nebenbei fragte er ganz unauffällig den Wirt nach Informationen. Doch kaum waren seine worte ausgesprochen, da fiehl ihm ein betrunkener Mann ins Wort...
Harlekin
05.11.2005, 17:01
Nachdem Harlekin in die Stadt gegangen war schaute er in die Kaserne was es da für Neuigkeiten gab. Es gab nichts wirklich Interessantes zu hören und Harlekin unterhielt sich einfach so mit ein paar anderen Rekruten um auf andere Gedanken zu kommen außer vom Schwertkampf. Als Harlekin merkte wie spät es schon war dachte er nur an Trilos Worte: „Punkt zwölf bist du wieder hier!“. Harlekin rannte also aus der Kaserne raus und rempelte ausversehen einen Mann an und kam ins straucheln. Doch er kümmerte sich nicht um den Man sondern wollte sofort weiter rennen zu Trilo als plötzlich eine Stimme hinter ihm schrie: „Stop! Ej du komm mal her“ als Harlekin bei ich antanzte hielt er ihm eine Predigt und Harlekin entschuldigte sich darauf unfreiwillig bei dem Mann. Erst jetzt erkannte Harlekin mit welchem Ranghohen Offizier er eigentlich sprach – es war Uncle. Doch dann ging es weiter nachdem Harlekin erklärt hatte, dass er wegen des Zeitdrucks zu Trilo so schnell gerannt war. „Es ist mir egal, ob Trilo gesagt hat, dass du zur Mittagsstunde wieder bei ihm sein solltest. Deshalb rennt man doch keine Menschen um!“ Nachdem Harlekin ihm die Sache mit Trilo und der Ausbildung zum Schwertkämpfer erklärt hatte verstand Uncle. Für Harlekin war das Gespräch somit beendet und er wollte soeben weiterlaufen als Uncle noch was einfiel. „Ich werde dich ein wenig unter meine Fittiche nehmen. Du bist ein Rekrut, ich Ausbilder der Miliz und du hast kein angemessenes Benehmen am Leib.“ Harlekin verstand nicht recht, er solle jetzt erstmal mit Uncle rumreisen damit er sich besser verhält gegenüber anderen Mitbürgern. Na ja es war ja kein allzu großes Problem dachte sich Harlekin. „Ok machen wir. Was soll ich nun machen?“ fragte er seinen Vorgesetzten. „Wir werden erstmal auf Patrouille gehen damit ich sehe wie du die Umgebung so im Auge hast. Folge mir – wir gehen ins Hafenviertel!“ Uncle lief vorneweg und Harlekin trottete mehr oder weniger hinterher. Er hatte keine große Lust jetzt noch irgendeinen Fehler zu machen wo er mit seiner Ausbildung schon fast fertig war.
Dieser Cestery ist doch ein ganz ordentlicher Kerl. Außerdem schien er Alkohol sehr gut zu vertragen. Das gefiel Pheenix.
"Na, was denkst du wäre die richtige Gilde für mich?", fragte Cestery nach mehreren Krügen Bier. "Nun!", sprach Pheenix, der schon etwas rot angelaufen war, "In den Sumpf willst du nicht. Um ehrlich zu sein, sind die mir auch etwas blabla. Kiffen wie die Verrückten. Die Gardler machen immer einen auf gesetzestreu. Alles nur Fassade, sage ich dir! Dann gibt's noch diese Magier. Die Innosler sind genauso dumm und korrupt wie die Gardler. Die Wassermagier hingegen sind ganz ordentliche Leute. Kenne ein paar von denen. Aber für dich, mein Junge, das sage ich dir, sind wir, die Gefolgsleute von Lee, die besten. Du sagtest ja, dass du es satt hast für die Gerechtigkeit zu kämpfen. Das ist richtig so! Als ob es so was wie Gerechtigkeit geben sollte." Cestery sah Pheenix eine Weile sprachlos an. Dann meinte er: "Mmmh, klingt interessant!" "Ist es auch!", brummt Pheenix.
Nach einer ganzen Weile des Trinkens und Redens verließen Pheenix und Cestery lau schwatzend die Taverne, als da plötzlich vor ihnen Stoffel stand. "Hallo!", begrüßte Pheenix Stoffel grinsend, "Ah, du willst bestimmt deine Ausbildung fort führen." "Ja!", erwiderte dieser. "Nagut!", meinte Pheenix, "Dann lass uns mal zum Hafenviertel gehen. Wir müssen dann ja auch noch Kelv auftreiben. Wahrscheinlich kifft er gerade. Was soll's, kommt!" So ging Pheenix und Cestery zusammen mit Stoffel runter zum Hafenviertel. Auf den Weg trafen sie sogar Kelv, der sich gleich zu ihnen gesinnte. Bei ihrem Trainingsplatz angekommen, sprach Pheenix: "Achja, ich muss euch ja noch vorstellen. Cestery, das sind Kelv, ein Sektensp ... ähm ... Sumpfbruder, und Stoffel, der Händler von uns Lees. Kelv und Stoffel, das ist Cestery, mein neuer Kumpel."
Anschließend begann das Training für Pheenix' Schüler. "Erstmal zu dir, Kelv.", verkündete Pheenix, "Du hast ja gestern schon die Schläge geübt. Das war sehr gut. Nun versuch die Überleitungen, also Schlagfolgen." Pheenix zog sein Schwert raus und zeigte Kelv die Übungen. Zuerst machte er einen Senkrechthieb, der dann direkt in einem Waagerechthieb überging. Anschließend folgte ein weiterer Waagerechthieb. Zu guter letzt kam dann noch ein Kreuzhieb. "So müsste es in etwa aussehen.", fuhr Pheenix fort, "Jetzt zu dir Stoffel! Wir wollten ja heute deine Schlaggeschwindigkeit erhöhen. Der erste Schritt ist ganz einfach. Bisher hast du das Schwert immer mit der Klinge zum Himmel zeigend gehalten, nehme ich an. Jetzt hältst du das aber etwa so." Pheenix ging stark in die Knie und hielt das Schwert parallel zum hinteren Bein. "So siehst du?", sprach Pheenix, "Eigentlich ganz leicht. Nachdem du diese Position eingeübt hast, kannst du ein paar Schläge ausprobieren. Ich verspreche dir, du wirst ein ganz anderes Schwertgefühl bekommen. Nun ihr beiden, geht trainieren."
Anschließend ging er mit Cestery zu seiner Lieblingsbank, von wo aus er die beiden sehr gut beobachten konnte. Während er seine beiden Schüler beim fleißigen Trainieren beobachtete, fragte Pheenix Cestery: "Und wie sieht's aus? Willst du nicht zu uns auf Onars Hof kommen?"
Uncle-Bin
05.11.2005, 17:27
Es dauerte seine Zeit bis such die Zunge des Rekruten lockerte, den Uncle so zusammengestaucht hatte. Irgendwann stellte sich dieser dann auch als Harlekin vor und faselte etwas von einer Einhandausbildung bei Trilo. Das interessierte Uncle allerdings herzlich wenig und so lenkte er das Gespräch geschickt auf die Rolle der Stadtwache in dem System Stadt. Widererwartens hatte Harlekin sogar schon begriffen, dass die Soldaten auf die Bürger angewiesen waren. So schien die rücksichtlose Art des Rekruten noch ein wenig unverständlicher, betrachtete man sie nun allerdings im Zusammenhang mit dem was Harlekin über Trilo erzählt hatte, konnte man den Vorfall als Versehen bezeichnen.
Über was ich mir hier Gedanken mache, rief sich Uncle innerlich zur Ordnung und erklärte nun, warum er mit Harlekin ins Hafenviertel gehen wollte. >>In diesem Teil der Stadt haben wir den geringsten Einfluss, weil doch viele Menschen verbittert und unwissend sind. Würdest du dort jemanden anrempeln, dann hättest du wahrscheinlich mehr als einen Fluch abbekommen und mit ein wenig Pech sogar einen Zahn verloren. Ich selbst habe dort lange Zeit leben müssen, du kannst mir also glauben. Wir werden nun einen ausschweifenden Rundgang machen und uns auch durch die muchtigsten Gassen bewegen. Die Stadtwache hat selten genug Zeit um dort nach Ordnung zu sehen, weshalb wir damit rechnen können, dass etwas passiert.<<
Harlekin hörte ihm zu und meinte nach einer Weile in einem versöhnlichen Tonfall: >>Ich würde mich gern nach einem Amboss umsehen. Ich benötige einen für meine Schmiede und wenn wir im Hafenviertel sind, dann müssten wir nur ein wenig herumfragen und könnten ohne großen Zeitaufwand vielleicht jemanden finden, der seinen loswerden möchte. Natürlich nur, wenn es euch genehm ist.<<
Uncle, der sich noch gut daran erinnern konnte, wie er einst als Laienschmied im Hafenviertel angefangen hatte, nickte und gab damit sein Einverständnis. Es lies sich ja gut mit der Patrouille verbinden.
Dann verließen die beiden die Straße der Handwerker und betraten das Viertel der Hafenarbeiter, Tagelöhner und Taugenichtse. Vielleicht würde Uncle zur späten Abendstunde bei Kardif vorbeischauen und ein Bier auf die alten Zeiten oder besser eines darauf, dass diese niemals zurückkehren würden trinken. Würde er dort auf Dankwart treffen, so käme es ihm gerade recht. Er wollte erfahren, was sich während seiner Abwesenheit in der Bürgerwehrangelegenheit getan hatte. Bürgerwehr?, fragte sich Uncle und entschied dann, dass dies eine treffende Bezeichnung für die Ordnungsbande war.
"Und wie sieht's aus? Willst du nicht zu uns auf Onars Hof kommen?", fragte ihn Pheenix und starrte ihn an. Nachdenklich musterte der Blonde die lange Narbe die sich über das rechte Auge seines Gegenübers zieht. Dann warf er einen flüchtigen Blick rüber zu den trainierenden Stoffel und Kelv. Irgendwie kam ihm dieser Kelv merkwürdig vor. Er...er hatte so etwas fieses an sich. "Ach was, du redest du dir bloß was ein..", flüsterte er kaum hörbar und schüttelte seinen Kopf. "Wenn du meinst, dass die Lee's wirklich die beste Gilde für mich wäre..dann komm ich doch gerne mit auf Onars Hof!", grinste er den Schwarzhaarigen an. "Und so ich die Erfahrung in meiner Vergangenheit gemacht hab', gibt es auf dieser Welt wirklich keinen Funken Gerechtigkeit..", murmelte er verbittert und dachte schmerzhaft daran, wie sehr er in seiner Heimat für die Gerechtigkeit gekämpft hatte. Jahr für Jahr hatte er dafür gekämpft und was war passiert?? Seine Vater wurde umgebracht, hinterrücks ermeuchelt, seine Familie und Freude, alle gefangen genommen und verschleppt, seine Heimatstadt besetzt und schließlich niedergebrannt. Gerechtigkeit?? Was sollte das sein?? In dem Leben des Grünäugigen gab es diese nicht. "Ja..die Jünger des Lee wären sicher das Richtige für mich..", brummte er. Ja vielleicht, vielleicht war es auch besser so. "Vielleicht war der Weg der Gerechtigkeit, der falsche für mich.. Vielleicht liegt meine Zukunft bei den Lee's..ach, ich weiß es nicht. Aber ich kann es herausfinden, wenn ich mich den Jüngern anschließe!", dachte er und runzelte die Stirn. "Pheenix, ich mach entschieden. Ich komme mit auf Onars Hof!", grinste er und war froh darüber, dass er jetzt endlich was mit sich anzufangen wusste und schon wahrscheinlich bald einer Gemeinde angehören würde. "Gemeinde..", flüsterte er.
"Ich weiß ungefähr wo wir hinmüssen, wenn die Pyramiden noch da sind wo sie waren. Weil ich habe damals schon hier gelebt, und da weiß ich ja auch wo die Pyramiden sind, und dort soll die Sekte auch ihr Lager haben. Also weiß ich wohin...", meinte Jahizar zu Estharin. Und packte seinen Teil des Proviant ein, während er das treiben auf dem Markt beobachtete.
Die Sonne war schon wieder fast am Untergehen. Also ging der Tag schon zu Ende? Das hatte er nicht gedacht, das er so schnell vorbeiziehen würde, sie hatten wohl doch einige Zeit auf dem Markt verbracht.
"Wollen wir noch ne Runde durch die Stadt spazieren? Oder in die Taverne und auf unsere Reise morgen anstoßen?", er grinste und lief neben Estharin her. Irgendwas schien Jahizar zu stören, er säufzte. "Diese Straßen haben sich kaum verändert, damals bin ich hier immer vor meinem Vater weggerannt wenn er betrunken war...", murmelte er, eigentlich nicht beabsichtig, Estharin zu. Sein Blick wanderte über die Häuser und die Straße...
Folken Fanel
05.11.2005, 19:32
Als Folken den ersten Schritt auf die Insel setzte, war er nicht gerade begeistert. Sollte dies die Stadt sein, von der alle träumten? Sein Blick wanderte langsam über den Hafen und er schlugte. "Na wenn das ein neuer Anfang werden soll, dann wünsch ich mir aber Glück" sagte er zu sich selber und schwang seinen Beutel mit seinem Hab und Gut über den Rücken. Folkens Blicke wanderten immer weiter über den Hafenplatz. Wo waren denn die ganzen fröhlichen Menschen, von denen man auf dem Festland immer hörte. Keine Kinder, nicht einmal Hunde oder andere Tiere. Nur Menschen, die irgendwie gelangweilt auf dem Platz standen und sich einfach nur unterhielten über alles und jenes. Er kannte sich nicht einmal auf der Insel aus und er traute sich nicht einmal andere Menschen anzusprechen. Sie waren irgendwie sehr in ihren Alltag vertieft. So seltsam schien ihm hier alles. Doch er nahm sich vor, aus seiner Situation das beste zu machen. Aber wohin zuerst? Er hatte schließlich keine Ahnung was er machen sollte. Schließlich kannte er absolut niemanden auf dieser Insel. Khorinis sollte ihm aber eine menge Möglichkeiten geben und auf seinem Gesicht machte sich ein breites Grinsen breit. Wie sagte sein Vater immer zu ihm? Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Und so wollte er nun auch vorgehen. Er lief auf eine Frau zu und wollte sie einfach ein bisschen ausfragen. Er sah, dass sie gerade nichts zu tun hatte "Endschuligen sie?" Sie drehte sich um und schaute ihm mit einem musternden Blick an. "Was willsch?", fragte sie grob und Folken lächelte nett. "Können sie mir vielleicht ein paar Fragen beantworten, was Khorinis angeht?" Sie lachte und hob dann die Augenbraue "Junge scher dich weg. Frag doch jemand anders, aber ich bin da nicht die richtige. Geh zum Marktplatz oder zur Taverne, da kannste die Leute mit Fragen löchern, aber ich habe viel zu tun!", sie wirkte leicht aggressiv auf ihn, fast schon beleidigt. Folken war überrascht. Khorinis hatte ja eine sehr nette Begrüßung für Neulinge. Aber er würde ihren Rat befolgen und machte sich auf den Weg zum Marktplatz, doch wo genau war dieser? Hier gab es in der Stadt nicht einmal ein paar Schilder. Aber so groß wie seine Heimatstadt wird sie ja schon nicht sein und er lief einfach mal den Weg endlang und traf dort auf einen Milizsoldaten. Dieser war etwas freundlicher als die Dame unten am Hafen und der Soldat erklärte ihm wo es zum Marktplatz ginge. Folken bedankte sich bei dem Herren sehr freundlich und ging dann beschriebenen Weg endlang. Nach ein paar Minuten stand er da und er schaute sich um. Hier war ein viel freundlicheres Treiben und die Menschen lachten und freuten sich einfach. Warum auch immer, aber dann sah Folken die Waren die die Händler auf ihren Ständen hatten. Ein großes, aber auch bei einigen Händlern einseitiges Angebot. Doch dass sollte ihn nicht weiter stören. Er ging zu einem Händler und kaufte sich dort einfach mal ein paar Stückchen Käse und ein paar Äpfel. Er merkte schnell, dass seine Goldstücke nicht mehr lange reichen würden und er suchte sich ein nettes Plätzchen und setzte sich dort hin und nahm seine Laute in die Hand. Dann fing er an zu spielen und die Musik erklang über den Marktplatz. Seine melodische Stimme fing an zu singen und schnell versammelten sich Leute um ihn herrum und hörte ihm zu und ein paar warfen sogar ein paar Goldstücke auf den Boden. Folken merkte schnell, dass es nicht viele Musiker auf dieser Insel gibt, denn so schnell hatte er kein Publikum aufgebaut, die seinen Lieder so aufgeregt und intensiv lauschten. Aber was sollte ihm dass nun stören, er machte hier eine gute Show und die sollte lange weiter gehen.
Xarroc betrat den Marktplatz in der Hoffnung er würde seinen "Geschäftspartner" noch dort antreffen, da ihn am Vortag ein schwerer Husten ans Bett gefesselt hatte. Er sah sich in der Menschenmenge um und erspähte den Mann an haargenau der Stelle an der sie sich getrennt hatten.
Schnell ging er auf ihn zu.
"Da bist du ja, hast du das Kraut dabei?"
Estharin
05.11.2005, 19:51
Estharin nickte beruhigt auf Jahizar's Worte hin, das er wisse, wohin sie gehen müssen. Nachdenklich blickte er beim Laufen auf die Straße. "Hm... wir könnten ja beides irgendwie miteinander verknüpfen.", murmelte er. "Also zuerst einen kleinen Spaziergang, bei dem wir ein wenig über unsere Vergangenheit reden und dann einen spätabendlichen Besuch in der Taverne um auf unsere morgige Reise anzustoßen." Er dachte kurz nach und nickte sozusagen innerlich. "Ich denke, das wäre die beste Idee. Vielleicht könnten wir dann auch die Reise genauer planen, ich will nicht so unvorbereitet aus der Stadt heraus."
Er dachte wieder an das Sumpflager, an das Sumpfkraut und an die Ruhe, die dort wohl herrschen müsste. Aber er konnte sich auch nicht verkneifen daran zu denken, was sie wohl auf dem Weg dorthin erwarten würde. Es war viel zu lange her, das Estharin das letzte Mal eine größere Reise begangen hatte. Die letzte nach Khorinis hatte er immer in der Nähe eines Händlerzugs gemacht, sodass er immer relativ sicher war. Nun jedoch würden sie ganz auf sich allein gestellt sein. 'Naja, so schlimm wirds wohl nicht werden', murmelte er halblaut, sodass nur er es verstehen konnte.
Er schaute Jahizar nochmal fragend an und wartete auf seine Antwort auf seine zu Beginn gestellten Fragen.
"Nun, gut die Idee ist nicht schlecht.", meinte er und nickte auf seine Frage. Die Straßen waren mitlerweile in das rot der Untergehenden Sonne getaucht. Ein wahrlich herrlicher Anblick, so fand Jahizar zumindest. Auch war das Treiben auf den Straßen nurnoch halb so laut, ab und zu tollten noch ein paar Kinder herum, aber sonst war es recht still geworden.
"Wo kommt ihr eigentlich her? Auch aus Khorinis?", fragte er Estharin und blickte ihn kurz an, schaute dann jedoch wieder zu der Untergehenden Sonne.
Milterweile waren sie im Hafenviertel angekommen, hier sah man am Horizont die Sonne untergehen. Jahizar seufzte. "Ein schöner Anblick... oder?", murmelte er leise zu seinem Gefährten. Sein Bauch knurrte leise, er hatte Hunger. Aber das bisschen Zeit würde er noch überstehen, dachte er sich und musste aufpassen nicht zu sabbern bei dem Gedanken an ein leckeres Stück Moleratfleisch und dazu ein leckeres kräftiges Bier und noch einen Laib Brot.
Immernoch schaute er zu der Sonne. 'Damals hab ich oft die Sonne beim untergehen beobachtet, damals war ich aber noch jung...', dachte er, seufzend und wartete nun auf eine Antwort von Estharin.
Nachdenklich schwang der Händler sein Schwert, während er übte, das Schwert bei der Startposition so zu halten, wie Pheenix es ihm gezeigt hatte. Er hatte nicht die geringste Ahnung, wie er seine Krautvorräte in der nächsten Zeit wieder aufstocken konnte und es stand zu befürchten, dass er im Winter wohl kein neues Kraut mehr zu bekommen sein würde, wobei er das nicht genau wusste. Da seine Ausbildung wohl noch einige Zeit dauern würde, würde er nicht darum kommen, jemanden schicken zu müssen, der das Zeug für ihn holte. Nur war das Problem, jemand geeignetes dafür zu finden, schließlich musste er ihm einen ganz schönen Batzen Geld anvertrauen können. Einen schnellen Streich vom Schwertarm aus ausführend, blickte sich der Schürfer in seiner Umgegend um, doch war er hier wohl am falschen Platz um jemand entsprechendes zu finden. Die Gestalten im Hafenviertel waren größtenteils verwarloste Penner oder großmäulige Schläger. Doch gerade, als er einen weiteren Angriffsschlag übte, sah er einen vielversprechenden jungen Mann in das Hafenviertel kommen. Der Kerl war ziemlich beleibt und sah auch nicht allzu intelligent aus, das konnte was werden. Sich noch kurz vergewissernd, dass Pheenix sich noch immer mit diesem fremden Bürger unterhielt und Kelv fleißig weitertrainierte, steckte Stoffel sein Schwert zurück in die Schlaufe und ging auf den jüngeren Mann zu, der anscheinend auch ein Bürger der Stadt war, jedenfalls ließ sich dieses aus seiner Kleidung schließen.
"Hey, du. Du siehst aus, als ob du gerade nichts zu tun hättest, hättest du Interesse an einem kleinen Botenauftrag? Ich würde dich auch gut auszahlen", rief er den vorbeikommenden Bürger an, um ihn auf sich aufmerksam zu machen.
Als Succa diese Melodie hörte, wurde sie endlich wach aus ihre Trance. Der Tag war so lang gewesen und irgendwie wollte niemand so richtig was kaufen. Heute waren die Menschen einfach kauffaul. Aber diese Musik machte sie wieder wach und löste bei ihr ein Glücksgefühl aus. Diese Stimme von diesem Sänger war so beruhigend und doch so aussagekräftig. Sie wollte unbedingt einen Blick auf diesen Herren erhaschen, aber es standen zu viele Menschen um ihm herrum und ihren Stand konnte sie auch nicht verlassen. Was sollte sie denn jetzt nur tun? Angus schlief gemütlich in dem kleinen Bastkörbchen, indem sie normalerweise ihre Äpfel lagerte. Aber sie waren schon alle und Angus hatte es sich dort bequem gemacht. Dann kam ihr die Idee. Angus hatte schließlich schon den ganzen Tag geschlafen und nun sollte er auch mal was für seine Nahrung tun, die sie ihm immer in seine kleines aber doch so hungriges Maul stopfte. Sie trat kurz gegen den Korb und Angus öffnete seine süßen Augen. Er äugte sie neugierig an und krabbelte ihren Körper hoch und setzte sich auf ihre Schulter. Er hob die Pfötchen und schaute Succa wieder an. "Nein Kleiner jetzt gibts nichts zu essen" Angus verstand sie zwa nicht aber er merkte doch irgendwie, was sie meinte und biss kurz in ihr Ohr. "AUA!" Succa gab ihm einen kleinen Klaps und gab ihm ein Goldstück. Angus nahm es ihn seine Pfoten und biss immerwieder hinein. Er brauchte ziemlich lange, bis das kleine Frettchen merkte, dass es nichts essbares war. Dann äugte er Succa wieder an. Succa setzte ihn auf den Boden und zeigte in die Richtung aus der die Musik kam. "Mal schauen, ob du auch noch was kannst, außer fressen, du kleine Blumenvernichtungsmaschine" Das Wort gefiel Succa immernoch, als es damals Tornum zu Angus sagte, weil er andauernt Blumen frass "So bring das goldene Dings mal zu dem Herren der Musik macht" Angus schaute sie an und biss wieder in das Stück hinein. "Nein Angus. Nicht essen, du sollt es zu ihm bringen. Laufen verstehst du? Laufen und es dem Herren hinlegen" Angus biss wieder in das Goldstück hinein und Succa verdrehte die Augen "Sag mal, was kannst du eigendlich?" Als Succa dies sagte, zuckte Angus erstaunlicherweise mit seinen Schulter. Succa musste lachen, es war bestimmt nicht weil sie etwas sagte, er hatte bestimmt nur gezuckt, weil er es als nötig befand. "Jetzt geh!", sagte sie nochmal und zeigte in die Richtung, aus der die Musik kam. Angus nahm das Goldstück in den Mund und lief weg. Zuerst war er auf den total falschen weg, aber dann bog er doch ab. Succa konnte es kaum glauben. Sie glaubte ja nicht daran, dass ihr kleines Haustier dies schaffen würde, aber Angus verschand hinter der Menschenmenge und Succa lehnte sich über den Stand und stütze sich mit den Ellenbogen auf den Holz ab. Dann ertönte plötzlich keine Musik mehr. Succa wurde neugierig. Sie schaute zur Menschenmenge und sah wie sich ein paar Menschen endfernten. Sie bekam ein schlechtes Gefühl, hatte sie dem Musiker die das Publikum vergrault? Angus kam wieder auf Succa zurückgelaufen und Succa nahm ihn auf den Arm. Dann schaute sie ihn an. Das Goldstück hatte er nicht mehr im Maul und Succa grinste. Endweder er hatte es geschafft oder Angus hatte es irgendwo anderes hingelegt. Es war ihr jetzt auch egal. Ihr machte es viel mehr Sorgen, dass keine Musik mehr ertönte. Vielleicht war sie daran schuld und sie bekam ein ungutes gefühl in der Bauchgegend. Dann kam ein Mann aus der Masse und lief direkt auf sie zu. "Oho, Angus ich glaube wir bekommen Ärger" Succa schaute ihn an. Dieser Mann hatte seltsames Haar. Sowas hatte sie noch nie gesehen. Es war leicht bläulich und sehr kurz geschnitten. Er hatte einen Beutel um seine Schulte hängen und eine Laute in der Hand. "na wenn das nichts negatives wird", hoffte Succa und der Mann trat an ihren Stand.
peter der 3.
05.11.2005, 20:06
Peter schlief tief. Er träumte schön und wartete immernoch auf Xarroc. Plötzlich weckte ihn Jemand auf...
Peter: Na, verspätet?
Xarroc: 'blickt grimmig" Entschuldige bitte, aber die schrecklichen Hustananfälle gestern ließen mich nicht außer Haus!
Peter: Naja, wenigstens hast du mich nicht angeschwärzt!
Xarroc: *grinst* Würde ich nie tun. Also wie sieht es aus? Hast du das Kraut dabei?
Peter: Klar! Immer!
Xarroc: Gut... dann lass uns anfangen das Zeug an die Leute zu bringen. Also auf zum Hafenviertel. Und immer schön unauffällig bleiben. Wenn jemand zu misstrauisch ist verschwinden wir!
Peter: Ok... Hier hast du 100 Stangen!
Xarroc: *nimmt das Kraut unauffällig an sich* Und denk daran, nur die Hälfte im Hafen verkaufen. Mit dem Rest gehen wir zu den Söldnern. Achja... welchen Preis sollen wir verlangen, denn ich muss gestehen ich kenne mich auf dem Markt nicht besonders gut aus *grinst wieder*
Peter: Aber ich, schließlich bin ich Händler... Ach übrigens mein Name ist Peter! Ich denke wir sollten 10er Packs für 20GM und einzeln für 3GM machen. Klingt für mich nach einen Fairen Preis!
Xarroc: hmm.. wie du meinst. Also gut, auf gehts. Ich denke wir sollten die Hauptstraße zum Hafenbecken nehmen und uns dann nach Links und Rechts trennen. Sollten Milizionäre in der Nähe sein blasen wir die Aktion ab und treffen uns hier wieder. Alles verstanden?
Peter: Ok! Alles klar... Aber wie weiß ich, das du wieder zurück kommst, wenn du alle verkauft hast?
Xarroc: hmm... sollte ich nicht wiederkommen gib den Paladinen eine Beschreibung von mir *lacht leise* Das sollte doch als gegenseitige Absicherung reichen. Es will doch keiner von uns mit 100 Stangen Sumpfkraut erwischt werden oder?
Peter: Hmm... Nein sicherlich nicht!
Xarroc: Dann los jetzt. *wendet sich ab und geht in Richtung Hafen*
Peter ging auch los. Er war noch etwas verträumt, den schließlich hat er den ganzen Tag geschlafen und auf diesen Mann gewartet.
Estharin
05.11.2005, 20:12
Er nickt Jahizar zu und schlenderte neben ihm her. Auch ihm ist die rotglühende Sonne aufgefallen und sie war wirklich auf ihre eigene Weise... bezaubernd. Er starrte einige Sekunden lang in sie hinein, musste aber trotz des dumpfen Lichts danach seinen Blick blinzelnd abwenden.
"Nein, ursprünglich komme ich aus einem kleinen Dorf. Aber das ist nicht weiter von Belang. Es gab dort nichts Besonderes und so möchte ich auch nicht gerne darüber reden." er seufzte kurz und konnte einen kurzen Blick zur Sonne hin wieder nich abwenden. "Manchmal merkt man gar nicht, wie schön es um einen rum seien kann, weil man viel zu beschäftigt ist. Hat man dann aber mal Zeit für sich selbst, dann... ja, dann erscheint einem alles einfach wundervoll."
Er dachte über seine eigenen Worte nach. Es klang nicht nach ihm, überhaupt nicht. Eigentlich würde er eher im Stillen darüber nachgrübeln, wieso es so ist, aber diesmal konnte er es einfach nicht unterdrücken, das ganze in Worte zu fassen. 'Vielleicht liegt das ja an der schwierigen Zeit', dachte er sich. 'Schließlich bin ich seit längerem auf mich alleine gestellt und irgendwie habe ich's über die Runden geschafft. Eigentlich schon erstaunlich...'
Doch dies währte nur kurz, sodass er seinen Kopf wieder zu Jahizar wandte. "Und wie steht es um euch? Seid ihr ursprünglich aus Khorinis? Und... was habt ihr für Ziele?" Er wusste nicht recht, wie er seine letzte Frage richtig ausdrücken konnte, aber nichts destotrotz wartete er nun auf eine Antwort Jahizar's
Siebenschläfer
05.11.2005, 20:13
Na sowas. Siebenschläfer konnte sich nicht erinnern, sich ein Schild mit der Aufschrift "Botenjunge" um den Hals gehängt zu haben. Und trotzdem trat jemand heute schon zum zweiten Mal mit einem solchen Auftrag an ihn heran. Argwöhnisch musterte er den Fremden.
"Was auch immer du beabsichtigst, mir auszuhändigen oder von mir abholen zu lassen... du würdest es tatsächlich in meine Hände geben? Sehr mutig. Oder aber sehr dumm, wie man es auch immer betrachtet." Nachdenklich kratzte er sich am Ohr, und dachte über das Angebot nach. Zugegeben, viel Gold war ihm nicht mehr geblieben, nachdem er das Buch von Constantino erworben hatte. Wenn er ehrlich zu sich selbst war, dann würden die paar Münzen höchstens noch für eine Mahlzeit reichen. Und dann? Die Gedanken, möglichst bald wieder auf den heimischen Hof zu kommen, hatte er im Laufe des Nachmittages verworfen, es sah ganz so aus als hätte sein alter Herr seine Drohungen dieses eine Mal wahr gemacht, und ihn auf unbestimmte Zeit hier zurück gelassen.
"Nungut." sprach er letztlich. "So will ich dein Angebot annehmen. Was soll ich wohin schaffen?"
Der Händler war etwas über die AUsdrucksweise des jungen Mannes erstaunt, sollte er ihn unterschätzt haben? Naja, wie auch immer, dann würde er immerhin wissen, dass es gesünder für ihn sei, nicht mit dem Geld durchzubrennen.
"Gute Entscheidung. Du sollst für mich aus dem Sumpf eine Ladung Kraut holen, für 400 Goldmünzen. Von allem, an dass du als Nicht-Sektenspinner rankommst etwas. Aber lass dich nicht übers Ohr hauen, bei der Summe sollte ein Mengenrabatt schon drin sein. Als Belohung wirst du dann insgesammt 100 Gold bekommen, 50 vorher und die anderen 50 nachdem ich das Kraut von dir bekommen habe. Jetzt wirst du dir vielleicht denken, dass es viel besser wäre, wenn du einfach mit den 400 Goldmünzen abhaust, aber lass dir gesagt sein, dass die Insel nicht allzugroß ist und ich dich früher oder später finden würde", fügte Stoffel noch hinzu, um seinen Gegenüber erst garkeine schlechten Gedanken kommen zu lassen, während er mit einer scheinbar beiläufigen Bewegung über seinen Schwertgriff fuhr.
"Ich hoffe doch, du hast noch Interesse?"
Neben dem einigermaßen kleinen Estharin herlaufend beobachtete Jahizar immernoch die Sonne, dann realisierte er das eben zu ihm gesprochen war.
Kurz dachte er über die Frage nach, ehe er dann die Antwort preisgab.
"Nun, ich bin leider hier geboren, wurde aber irgendwann wegen eines nicht begangenem Verbrechens. Und so bin ich halt inner Kolonie gelandet. Dort bin ich zum Neuen Lager gegangen, wenn du nicht weiß was es ist... ich erkläre dir gerne wie es damals in der Kolonie aussah.", er grinste bei dem Gedanken.
Grübelnd dachet er nach, ja, was war eigentlich sein Ziel. Er überlegte, recht lange ehe er antwortete. "Ich hab eigentlich kein Ziel, ich will später mal ein erfülltes und schönes Leben gehabt haben, wenn man das so nennen kann. Aber über ein richtiges Ziel habe ich noch nicht nachgedacht.", antwortete er und zuckte mit den Schultern. "Und du?", fragte er Estharin.
Folken Fanel
05.11.2005, 20:31
Folken trat an den Stand. Er hatte dieses Tier dort hinrennen sehen und wollte doch nun wissen, von wem es kam. "Eine tolle Idee. Sein Tier vorraus zuschicken, nur weil man keine Lust hat, selber zu mir zu kommen", lachte er und diese Frau schaute ihn an. Sie lächelte verlegen und reichte ihm die Hand. "Ich hatte Lust, aber ich darf ja meinen Stand nicht verlassen, ich bin Succa. Ich habe dich hier noch nie gesehen. Wo kommst du denn her? Vom Festland?" Folken nickte und schüttelte ihre Hand. "Ich bin Folken Fanel. Und bin erst heute angekommen. ich kenne hier ja niemanden und da dachte ich es sei das Beste Musik zu machen" Succa schaute ihn an und ihr Tier krabbelte auf ihre Schulter. "Hast du deinem tier das beigebracht?", fragte Folken neugierig. Sie fing an zu lachen und streichelte kurz ihr Tierchen. "Nein, ich habe mir einfach mal gedacht, Angus sollte auch mal wieder was für sein Essen tun. Er liegt ja die meiste Zeit faul rum und ich muss ihn durchfüttern. Und da hab ich ihm das Gold gegeben und gewartet ob er es schafft", lachte Succa "Na dann hat er ja einen vollen Erfolg geleistet" Folken brach ein kleines Stück von seinem Käse ab und gab es Angus. Dieser fiel heiß über den Käse her und frass es schnell. "Und du bist erst heute hier?" Folken nickte "Ja schon, aber ich wurde nicht all zu herzlich empfangen. Am Hafen fragte ich eine Frau was man über Khorinis so wissen muss und dann sagte sie ich solle abzischen" Succa lachte laut auf "Jaja, so sind sie, die Hafenbewohner, alle ein bisschen seltsam. Aber über Khorinis muss man nicht viel wissen. Nur das es hier genauso langweilig ist, wie in anderen Städten auf dem Festland. Ich bin auch vom Festland, aber schon eine Weile in Khorinis. Ich habe mir auch immer anderes vorgestellt, aber naja. Man muss nunmal mit dem Leben, was man hat und ich habe Angus" Folken musterte das Tierchen und fragte sie was es denn überhaupt sei "Schau ihn nicht so an. Das mag er nicht, er beißt gerne, vorallem wenn er nichts zu essen bekommt" Folken brach noch schnell ein Stück Käse ab und gab es diesem süßen tier. "Darf man fragen, was das überhaupt ist?" Folken wurde immer neugieriger. Er hatte so ein Lebewesen noch nie gesehen. "Angus ist ein Frettchen" Succa bediente kurz einen Kunden, der bei ihr Nahrungsmittel kaufen wollte. Sie wirkte freundlich und lächelte ziemlich oft. Für Folken war sie irgendwie anders. Succa schaute ihn wieder an und grinste dann. "Sag mal, wenn du schon länger hier bist, dann kannst du mir sicher ein paar Fragen beantworten oder?" Succa nickte. "Ich bin hier sowieso fast fertig. Es ist schon spät und ich muss sowieso noch zu meiner Cheffin. Die Arme hat sich vor ein paar tagen das bein gebrochen, wie auch immer sie das geschafft hat. Aber dann können wir ja in die Taverne gehen und dort reden. Kannst ja schonmal vorraus gehen, ich bin hier gleich fertig" "Ok, dann geh ich schonmal. Aber dann musst du mir sagen wo das ist" Succa lachte wieder und warf den Kopf nach hinten. "Lauf einfach hier hinten rum auf den tempelplatz, da siehst dann schon das Schild!" Folken nickte und ging dann. Er setzte sich in die Taverne und wartete dort auf Succa. Sie kam schnell und mit Angus auf ihrer Schulter. Dann setzte sie sich und bestellte ein Bier. Schließlich unterhielten sie sich ziemlich lange.
peter der 3.
05.11.2005, 20:32
Es war also so weit, Peter ging nun das Erste mal seinen Beruf als Händler nach. Er war schon gespannt, wie er sich schlagen würde. Wie es Xarroc ihm sagte ging er die Hauptsraße zum Hafenvierttel entlang. Nicht weit vor ihm sah er auch den Mann laufen. Peter erkannte, wie er links abbog, also beschloß er, nach rechts abzubiegen.
Peter hatte Glück, heute waren sehr viele am Hafenviertel. Nur leider auch ein paar Leute der Miliz. Peter nahm sich einen Stein und warf ihn in ein Fenster, das weiter weg vom Hafen entfernt war. Schnell rannten diese bescheurten Anhänger Adanos los. Peter konnte nur noch lachen, wie leicht sie weg zu locken waren.
Er ergriff seine Chance und versuchte das Zeug so schnell wie möglich an die Leute zu verkaufen. Zu seinem Glück war der Mond heute von einer dicken Wolkendecke verdeckt, so das ihn Niemand erkannte. Er sprch den Ersten Mann an. Dieser war sehr an dem Sumpfkraut interessiert und nahm Peter gleich eine 10er Packung für 20GM ab. Etwas weiter hinten befand sich gleich eine ganze Gruppe von 5 Maännern, sie sahen sehr angetrunken aus, anscheinend kamen sie aus der Taverne. Sofort erkannte Peter das als sein Vorteil an. Es war leicht mit den Männern zu verhandeln, jeder nahm ihm 2 Stängel zum Preis von 6GM ab. Das brachte insgesamt 30 GM für 10 Stängel ein. Peter war sehr zufrieden. Er ging weiter. Peter musste nicht lange laufen, schon der nächste stand um die Ecke. Er nannte sich Bardock. Er schien sehr an der Ware interessiert. Aber wollte Peter nichts abkaufen, da es ihm zu teuer erschien. Aber Peter gab nicht nach, bis der Mann sein Schwert zog. Bardock sagte, ob es Peter lieber wäre, wenn er ihn zur Miliz bringen würde. Das wollte Peter natürlich nicht und gab ihn die 10 Stängel zum Preis von 10GM. Peter war ziemlich entäuscht über diesen Verlust, aber er glich ihn ja durch die Einahmen bei der Gruppe zuvor wieder aus. Schnell entfernte er sich von Bardock und lief richtung Taverne. Da erkannte er, das Xarroc aus der Roten Laterne raus huschte. Peter hob den Daumen und Xarroc nickte ihm zu. Anscheinend liefen seine Geschäfte auch blendend. In der Taverne angekommen bot Peter seine Ware an. Gleich 2 Männer waren an ganzen 20 Stängeln interessiert. Peetr musste grinsen "Ok Männer, wer das meiste bezahlt, der bekommt die Ware!" sagte er. Schnell fingen sie an zu bieten. Keiner wollte nachgeben. Letztenendlich bezahlte ihm einer der beiden Männer 50 GM für die 20 Stängel.
Mit großer Zufriedenheit verließ Peter den Laden. Er war sehr stolz auf sich und auf seine Begabung als Händler. In Windeseile rannte er wieder zurück zum Marktplatz und wartete auf Xarroc.
Als er am Hafen angekommen war wandte sich Xarroc nach links und schlenderte am Wasser entlang in Richtung der "Roten Laterne". Er war sich ziemlich sicher das er dort Leute mit Interesse an Sumpfkraut zahlreich versammelt finden würde. Die warme Innenluft des gut beheizten Freudenhauses und ein Geruch nach starkem Parfüm empfingen ihn, als er über die Schwelle der Eingangstür schritt. Xarroc sah sich um und machte an einem Tisch zwei Männer aus, die an je einem grünlichen Stengel pafften. Er trat zu ihnen und fragte anscheinend neugierig:
"Was raucht ihr denn da?"
Einer der Männer drehte sich zu ihm um: "Das ist das beste Sumpfkraut was du hier weit und breit finden wirst, aber warum fragste so neugierig? Gehörste etwa zur Miliz?"
"Nein nein, ich wollte auch eigentlich nur wissen warum ihr diesen Schund dort raucht, wo ich doch selber im Besitz eines Vorrats an viel hochwertigerem Stoff bin.
Nun sah auch der andere Mann Xarroc neugierig an.
"Kauft etwas aus meinem Bestand und ihr werden sicher nicht enttäuscht sein. Nur 20 Goldmünzen für 10 Stengel und der einzelne für 3., entgegnete dieser den Beiden.
"hmm, gib mir 10 Stengel und wehe das Zeug ist nicht gut.", meinte der Kerl, der zuerst mit Xarroc gesprochen hatte und darauf hin reichte ihm der Schwarzhaarige die Stengel. Der Mann steckte sich einen davon an und zog tief ein.
"Der Stoff ist wirklich nicht schlecht. Gib mir noch 20 Stück"
Xarroc grinste. "Ich sagte doch ihr werdet sicher nicht enttäuscht sein"
Der zweite Mann verlangte ebenfalls 20 Stengel und damit hatte er nun schon insgesamt die Hälfte seines Krautes verkauft. als er das Freudenhaus verließ, sah er seinen Partner einige Meter entfernt, der ihm den erhobenem Daumen zeigte. Xarroc nickte ihm zu.
In den Gassen hinter dem Fischerhaus wurde er die anderen 50 Stengel los und begab sich zufrieden zum Treffpunkt.
Harlekin
05.11.2005, 20:38
Harlekin und Uncle stiefelten also ins Hafenviertel. Sie liefen von der Kaserne aus nach rechts und kamen somi an einem Ende des Hafenviertels an. Nachdem sie eine kleine Treppe hinuntergelaufen waren standen sie nun endgültig auf dem Boden des Hafenviertels. Uncle meinte, dass Harlekin vorneweg schreiten solle damit er beobachten kann wie Harlekin sich so verhält. Seine jetzige Aufgabe war einfach nur eine Patrouille durch das Hafenviertel, also mehr oder weniger Routine. Doch für Harlekin war es alles andere als Routine. Er war noch nie wirklich auf Streife gegangen und dann gleich im Hafenviertel wo nur Ganoven und Kriminelle wohnten. Harlekin untersuchte sofort die erste schmale Gase links der Straße. Er fand hier nichts – was hatte er auch erwartet. Etwa dass er gleich auf einen Haufen voller Diebe stößt die gerade einen Bürger bestehlen und diese dann niederschlägt damit Uncle zufrieden ist?! Sie liefen also weiter und Harlekin untersuchte jeden Winkel des Hafenviertels um Uncle seine Gründlichkeit unter Beweis zu stellen. Nach ca. 15 Minuten kamen sie an einer Schmiede an. Es schien fast so als wäre dies die älteste Schmiede von ganz Khorinis. Das gesamte Haus, oder besser Hütte, war total vom Rost bedeckt. Überall lagen verrostete Eisenstangen und abgenutztes Werkzeug rum und eine Ansammlung an Blechen und anscheinend sinnlosen Metallverbindungen zu einem unidentifizierbaren Körper zusammengefügt worden. Na ja Harlekin interessierte sich nicht wirklich für die Dinge die da rum standen sondern eher für ein großes Ding – einen Amboss. Harlekin brauchte unbedingt einen Ambos für seine Schmiede die er demnächst mit Dragen eröffnen wollte. Er sprach also den Besitzer der Hütte an.
„Hey du, komm mal rüber“
„Ja, was gibt’s kleiner?“
„Verkaufst du auch Zeug?“
„Ja klar, was soll ich sonst damit machen?“
„Wie viel verlangt du für den alten Ambos da drüben?“
„Na ja, er ist noch nicht so alt. Ich habe ihn erst neulich erworben.“
„Ach komm, das Ding ist verrostet bis zum Unendlichen und total verbogen ist er auch schon überall.“ Harlekin wusste zwar, dass diese Aussage nicht stimmt aber so versuchte er den Preis runter zu treiben.
„Na Ok du hast ja Recht. Sagen wir 100 Münzen dann kannst du ihn sofort mitnehmen.“ Harlekin überlegte zuerst was er machen sollte doch so billig kommt er nicht gleich wieder an einen Ambos.
„Ok, hier hast du 100 Münzen. Damit hätten wir das geklärt.“
„Immer wieder gerne“ sagte der Alte grinsend.
Harlekin ging zu dem Ambos hin und versuchte ihn hochzuwuchten doch es ging nicht. Anscheinend wog er mehr als 100kg. Harlekin fragte Uncle ob er mal kurz mit anpacken könnte da er es alleine nicht schafft. Uncle schaute ich zunächst schief an und überlegte sich bestimmt gerade was für ein Kommentar er jetzt bringen müsste um nicht mit zu helfen. Doch anscheinend war er gnädig mit Harlekin und sagte nichts sondern packte einfach mit an und fragte wohin. Harlekin deutete auf das andere Ende des Hafenviertels und sah Uncles Gesichtszüge nach unten rauschen. Sie hieften den Ambos also hoch und machten sich daran ihn zur Schmiede zu tragen. Dies war schwieriger als Harlekin gedacht hatte und ihm liefen schon die ersten Schweißperlen über die Stirn. Uncle erging es ähnlich. Nach einem kurzen, aber doch sehr kraftraubenden Marsch, kamen sie an der Schmiede an wo Dragen ihn mit großen Augen ankuckte. „Ja Dragen hier ist unser Ambos“ sagte Harlekin nur grinsend.
Estharin
05.11.2005, 20:39
Estharin sah zu Jahizar auf und blieb stehen. "Ich habe ein recht ähnliches Ziel. Mit meinen 19 Jahren bin ich ja noch jung, und habe noch viel vor mir, also kann ich noch nicht abwägen, was für mich wohl das beste wäre. Ich denke, das wird sich bald herausstellen, vielleicht in ein oder zwei Jahren - oder vielleicht auch in ein paar Wochen, wen irgendetwas bewegendes passiert... man weiß nie."
Er schlenderte nun wieder neben her, aber auch diesmal sann er wieder eine Weile über seine eigenen Worte nach. Er blickte noch einmal kurz zur Sonne, die schon fast hinter dem Meer verschwunden war. Sie stand gerade mal einen Fingerbreit über dem welligen Wasser.
"Ich denke, wir sollten so langsam die Taverne aufsuchen, um unsere Abreise flüssig zu begrüßen.", er grinste bei dem Gedanken, endlich keinen einsamen Abend zu verbringen. "Was meinst du?"
Siebenschläfer
05.11.2005, 20:43
Siebenschläfer nahm seinerseits den Beutel mit den Goldmünzen entgegen.
Gar keine Frage, er würde das Angebot nicht ablehnen, alleine schon aus dem Grund, dass es ihn in den Sumpf führen würde. In all den Jahren, die er mit seinen Eltern nach Khorinis gereist war, hatte sich für ihn noch nie wirklich die Möglichkeit ergeben, sich die Insel einmal näher anzuschauen, durch das Stadttor am Marktplatz war er noch nie heraus getreten.
Dabei waren bereits soviele Geschichten und Erzählungen zu ihm gedrungen, von den Bewohnern des Sumpfes, die ihren ganz eigenen Götterkult zelebrierten, von dem Kloster des Feuergottes und noch von vielen anderen Dingen.
"In Ordnung, ich werde dir dein Kraut holen. Nur werde ich mich heute Abend nicht mehr auf den Weg machen, die Dämmerung ist schon eingetreten und dass ich nicht gerade scharf darauf bin, durch die Dunkelheit zu irren, das dürfte ja verständlich sein. Morgen breche ich auf, und komme so schnell es geht zurück." meinte er, öffnete den Beutel und schaute den Fremden auffordernd an. "Wenn ich dann um meinen Vorschuss bitten dürfte, Herr...?"
Dragen Nomands
05.11.2005, 20:49
Dragen war gerade damit beschäftigt das Vordach zu bauen als er plötzlich Harlekin sah. Er und ein Mann, den Dragen nicht kannte, trugen einen Amboss her. Dragen staunte mit großen Augen. Er half den Amboss auf eine Kiste zu stellen und redete Kurz mit Harlekin.
"unser Vordach schon fertig??" Fragte Harlekin
"fast" antwortete Dragen.
"na ja sieht ja schon schick aus, ich sehe du hast kräftig aufgeräumt" meinte Harlekin.
"ja hab sogar Eisenstangen gefunden" meinte Dragen.
"ja die habe ich von ..."
"Harlekin weiter" meinte der Mann
"tut mir leid Dragen Übungspatrouille" meinte Harlekin
"klar du bist ja bald wieder da" meinte Dragen.
Harlekin nickte und lief hinter dem Mann her. Dragen nahm einen Lappen und etwas Wasser und fing an den Amboss mal Gründlich zu Putzen.
"Ja! Im Hafenviertel gibts ne gute Taverne, die ist recht billig und es schmeckt sehr gut! ", meinte er lächelnd und schaute noch ein letzes mal zur Sonne, die just in diesem Moment hinter dem Horizont untertauchte.
Dann lief er die Straße noch ein Stück nach Süden, und deutete auf die Taverne. "Da ist sie, komm mit!", sprach er zu Estharin und ging in die Taverne, und setzt sich an den erstbesten freien Tisch und rief den Wirt zu. "2 Krüge Bier, und zwei schöne Portionen Moleratfleisch mit Brot! " Der Wirt nickte und verschwand hinter dem Thresen in der Küche.
Duftend ströhmte mit der offenen Tür der Geruch von Essen heraus, seufzend schaute Jahizar in Richtung Küche. Ihm lief wortwörtlich das Wasser im Mund zusammen.
"Hab lange kein Sumpfkraut mehr geraucht fällt mir gerade ein.", meinte er zu Estharin und grinste. "Ihr habt keins, oder doch?"
peter der 3.
05.11.2005, 21:00
Peter musste noch etwas warten, bis Xarroc dann schließlich auch den Marktplatz erreicht. Er sah sehr zufrieden aus. Schnell sprach Peter ihn an:
Peter: Na, wurdest du das Kraut los? Ich habe 110 GM einnehmen können und du?
Xarroc: ...
Peter: Was ist, bist du nichts losgeworden?
Xarroc: Ich hatte wirklich sehr großen Erfolg. *zeigt ihm den leeren Beutel indem vorher das Sumpfkraut war und danach den mit den 200Münzen* Ich fürchte die Söldner werden sich mit dem kleinen Rest begnügen müssen
Peter: Ah sehr gut, dann haben wir also jetzt insgesamt 310 GM eingenommen! Ich nehme das erst mal an mich!
Xarroc: Moment... du nimmst 155 und ich nehme 155. Du weißt doch noch wie das Gold aufgeteilt werden sollte oder?
Peter: *lacht* Ja, hier nimm deinen Lohn... 50% waren es. Ich wollte es mal versuchen... *grinst*
Xarroc: *grinst und teilt das Gold auf* Gut, mit dem Rest gehen wir zu den Söldnern. Es sollte mich doch sehr wundern wenn wir ihn da nicht loswerden.
Peter: Nein, ich bin schon müde... Wir treffen uns morgen Abend nahe des Eingangs der Söldner!
Xarroc: *nickt* Gut, ich werde mich ebenfalls ein wenig ausruhen. Achja.. wie ist überhaupt sein Name?
Peter: Schon vergessen?! Peter heiße ich, das erwähnte ich doch vorhins. Also bis morgen dann!
Xarroc: Bis Morgen mein Partner!
Peter: Ok, tschüss.
Peter verlies nun den Marktplatz und legte sich im Gasthaus schlafen.
Uncle-Bin
05.11.2005, 21:00
Einen Amboss zu schleppen war eine Sache, aber diesen auch noch quer durchs Hafenviertel zu tragen, eine andere. Uncle verfluchte seine Gutmütigkeit und beschloss den Rekruten dafür noch irgendeine Gemeinheit aufzubrummen. Normalerweise würde ich mich ja nicht beschweren, aber das hier geht auf den Rücken!
>>Na los, einen Ruck noch und dann stellen wir das Ding darauf ab. Bei Innos, das sind bestimmt 200 Pfund oder gar mehr<<, schnaufte Harlekin. Da bemerkte Uncle einen fremden Kerl, der offenbar zu Harlekin gehörte und nun mit anpackte. Zusammen stemmten sie den Amboss hoch und stellten ihn dort ab, wo Harlekin ihn hinhaben wollte.
>>200 Pfund? Dir mangelt es an Kraft und das Schätzen solltest du lernen. Gerade als Schmied muss man sich mit Massen auskennen. Das hier waren höchstens 130 oder 120. Durch den ungünstigen Winkel beim Tragen schien es dir mehr.<<, antwortete Uncle und zog sein Notbier hervor. Nach einer Anstrengung wie dieser konnte er sich ruhig einen Schluck erlauben.
Harlekin setzte sich indessen auf eine kleine Holzbank, und ruhte sich aus. Es hatte ihn offenbar sehr angestrengt. >>Nach ein paar Wochen Schmiedearbeit wirst du nicht mehr so schnell ins Schwitzen kommen, Rekrut. Ich als Böttcher und ehemaliger Zeugschmied weiß wovon ich rede. Man braucht viel Ausdauer, Kraft und Geschick, wenn man das Metall richtig formen möchte.<<
Harlekin nickte und stand wieder auf und wandte sich dem anderen Kerl zu, um mit ihm eingie Worte zu wechseln. Dann meinte er; wieder zu Uncle gewandt: >>Gehen wir weiter, eine Patrouille beinhaltet sicher mehr als das Schleppen eines Ambosses.<<, lachte er. Uncle stimmte mit ein und verstaute sein Notbier wieder, damit er sich auch später wieder einen belebenden Schluck gönnen konnte.
Estharin
05.11.2005, 21:08
Estharin schritt schnell hinter Jahizar her und nahm rasch neben ihm Platz. Er schaute sich in der Taverne um, aber er fühlte sich hier nicht so recht wohl. Er wusste zwar, dass das Hafenviertel nicht der beste Ort war, aber solche Spelunken gefielen ihm nicht. Die vielen Leute, das Geschrei und dieser teilweise schlimme Gestank. Er versuchte aber dennoch, eine frohe Miene zum bösen Spiel zu machen und nickte zufrieden.
"Na, bis jetzt scheint es ja noch recht ungemütlich zu sein. Aber das legt sich doch bestimmt, wenn die ersten abziehen?", er wusste, das es nicht so war, aber er fragte trotzdem. Auf Jahizar's Frage kam zuerst ein erstaunter Blick. "Sumpfkraut? Nein, hab ich nicht. Wie sollte ich auch da ran kommen?"
Währendessen brachte der Wirt die zwei Krug Bier und stellte sie hart auf dem Tisch ab, sodass ein Großteil des Schaums hinausspritzte. "Der Rest kommt gleich." nuschelte er und verschwand wieder in der Küche. Durstig nahm Estharin einen großen Schluck.
Harlekin
05.11.2005, 21:45
Nachdem Uncle sein Notbier verstaut hatte machten sie sich wieder auf den Weg und ließen Dragen alleine mit dem Ambos zurück. Sie hatten vorhin bestimmt schon mehr als die Hälfte des Hafenviertels untersucht und Harlekin machte sich daran den Rest auch zu erledigen. Er ging also von seiner Wohnung aus in Richtung des Ambosverkäufers. In diesem Teil der Stadt waren die Gassen größer und Harlekin brauchte nicht andauern in kleine, dreckige Ecken zu kriechen. Sie hatten nun fast alle kontrolliert und hatten keine einzige Ordnungswidrigkeit festgestellt. Sie kamen nun an der Taverne an und somit endele die Patrouille durchs Hafenviertel. Und was nun fragte Harlekin Uncle. Er meinte, dass zwar hier alles Ok sei man sich auch um Gerüchte kümmern sollte. Und wo konnte man Gerüchte besser aufschnappen als hier – in der Taverne. Harlekin und Uncle gingen also in die Taverne und Harlekin bestellte erstmal zwei Bier und bezahlte auch sofort. Vielleicht konnte er so Uncles Hilfe beim Ambostransport so etwas ausgleichen. Während Uncle weiter an seinem Bier arbeitete mischte sich Harlekin unter die Hafenarbeiter und hörte ihnen zunächst einfach nur zu und bei Dinge die ihm komisch vorkamen fragte er nach. Aber er fragte nicht direkt danach weil das würde auffallen sondern mehr so um drei Ecken. Uncle nannte seine jetzige Aufgabe Informationsbeschaffung – und das in de Taverne welch Ironie. Doch Harlekin war es recht. Er verband Arbeit und Freizeit. Unter all den Gesprächen war nichts wirklich sinnvolles nur wer gestern am betrunkensten war und dass einer gestern das ganze Hafenbecken voll gekotzt hat. Doch eine Information erschien Harlekin doch verdächtig. Darin ging es um einen Überfall – zumindest hörte es sich danach an. Harlekin versuchte das Gespräch der beiden Männer herauszufiltern und es gelang ihm auch recht gut. Er erfuhr, dass einer heute Nacht eine kleine Wohnung im Hafenviertel überfallen will und eine alte Frau ausrauben will und der andere sollte vor der Tür Wache stehen. Harlekin war sich total sicher dass sich hier ein Verbrechen anbahnte. Mit diesen Informationen lief er wieder zu Uncle der sich in der Zwischenzeit noch ein Bier bestellt hatte und berichtete ihm davon. Uncle hustete vor Erstaunen. Er war verwundert, dass Harlekin anscheinend gerade ein Zeuge eines geplanten Verbrechens geworden ist. Er sagte Harlekin sofort dass sie das verhindern müssen doch sie mussten Beweise haben. Das ging also nur wenn sie die Diebe auf frischer Tat ertappen. Harlekin und Uncle verließen daraufhin die Taverne wieder und machten sich auf der Suche nach einer älteren, alleinlebenden Frau in einem kleinen Haus. Als wenn das im Hafenviertel mal so einfach wäre.
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