View Full Version : Eigene Lese-Gewohnheiten\Erinnerungen\Erfahrungen?
Habt Ihr auch eigene spezielle Lesegewhonheiten bezüglich Tageszeit, Umfeld, Wetter, vielleicht sogar Jahreszeit oder andere Dinge?
Bei mir sieht es so aus, dass ich nach dem Aufstehen und vor dem Schlafen gehen täglich lese. Nachmittags lese ich meist nur wenn "schlechtes" (" -> weil ich Regen, Schnee, usw. nicht für schlecht halte, aber das sagt man halt so...) Wetter ist. Irgendwie könnte ich um 2 Uhr niemals lesen, wenn die Sonne scheint. Nur wenn die Sonne untergeht, aufgeht oder total Weg ist, kann ich lesen...eigentlich eine komische Angewohnheit. Am liebsten habe ich es so gegen Abend, bei Nebel, Regen oder Schnee ein Buch in die Hand zu nehmen, irgendwie gibt das so eine eigene Atmosphäre her, die ich um mich brauche. Im Schwimmbad, irgendwo bei Hitze, in einem Cafè oder irgendwo, wo viele Leute um mich sind kann ich auch nicht besonders gut lesen. Am schönsten ist es noch immer zu Hause im Wohnzimmer, wenn ich alleine bin und es draußen stürmt, regnet, usw...das ist perfekt.
Im Winter ist es dann sowieso am besten.
Komisch ist, dass ich letztens fast wieder eine Saga zu lesen angefangen habe, die ich schon Mal im Vorjahr las. Ich konnte es aber nicht und das nur, weil ich sie damals im Übergang von Sommer-Herbst bis in den Winter hineingelesen habe. Irgendwie sind mir die Bücher zu schade für den Sommer.
Ich mag es auch nicht, wenn Musik im Hintergrund läuft. Als ich in meiner Schulzeit (...hehe, klingt so, als wäre es so ewig lang her^^) Klasse nach Italien fuhr, las ich ständig im Bus mit Musik (...was damals Dimmu Borgir und Cradle of Filth war) und jetzt ist es immer so, dass ich beim erneuten Hören bestimmter Lieder oder Liedpassagen 1. wieder im Buch bin und 2. wieder im Bus sitze und lese. Irgendwie wird man immer Melancholisch bei solchen Sachen...naja, ich zumindest. Leider vergaß ich die Namen so schnell, dass ich dann bei Seite 600 nicht mehr so richtig wusste, um welche Person es sich dreht und überhaupt konnte ich der Geschichte nicht mehr ganz so folgen...naja.
Seitdem will ich gar keine Musik mehr hören, weil ich befürchte, wieder zu wenig vom Buch mitzubekommen.
Tjoa, sind jetzt so Sachen, die mir einfallen. Gibt es bei euch ähnliche Gewohnheiten, Erinnerungen, Erfahrungen...?
Kurremkarmerruk
19.07.2005, 11:49
Ich lese
- immer in der U-Bahn/im Bus/im Zug
- nie mit Musik
- meistens abends vor dem Schlafen
- am liebsten bei Sauwetter draußen, mit einer Kerze und einem Becher Tee
- bevorzugt auf dem Bauch im Bett oder auf der Couch liegend, mit einer schnurrenden Katze als "Buchhalter"
Dass bestimmte Bücher mit besonderen Lesesituationen verknüpft sind, geht mir auch so. Mein Lieblingsbuch hab ich z.B. als Geschenk während eines Krankenhausaufenthaltes bekommen, das wird mich auf ewig daran erinnern. Und meine ersten Karl-May-Bücher hab ich als Steppke während eines Urlaubs an der französischen Atlantikküste gelesen, und ich fühle mich heute noch, wenn ich Old Shatterhand edel durch die Prairie reiten sehe, auf eine niedrige Steinmauer neben einem Sonnenblumenfeld versetzt :)
Junkie_of_you
19.07.2005, 15:23
Also während der Schulzeit les ich ganz unterschiedlich.
Wenn ich mir sage du müsstest jetzt endlich mal wieder lesen, obwohl du eigentlich nicht die Zeit dafür hast, dann lese ich abends bis mit die Augen zufallen vor dem Schlafen auf dem Bauch auf'm Bett, was allerdings nicht so effektiv ist, weils dann kaum Spaß macht und ich das meiste wieder vergesse.
Wenn ich sonst lese und ein Buch innerhalb weniger Tage "verschlinge", dann les ich manchmal während Musik und manchmal auch nicht, meistens lieg ich irgendwo auf dem Bauch auf ner Couch, aber das ist ganz unterschiedlich, weil die ganze zeit in der Position wird auch irgendwann unbequem.
Wenn ich musik dabei höre und das Buch ist gut, dann sind mir die Gefühle, die ich beim Lesen hatte immer wieder dann gegenwärtig, wenn ich die Musik höre. Das ist teilweise ganz lustig, aber irgendwie auch lästig und seltsam.
Hm ansonten les ich auch ziemlich viel, wenn ich Ferien habe oder im Urlaub bin. Teilweise auch am Strand oder so....
Freu mich schon auf nächste Woche, da wird das dann wieder der Fall sein ^^
ViciousDrago
19.07.2005, 17:44
Also ich muss zugeben das ich sehr wenig lese. Die anderen Medien ziehen mich zu sehr in den Bann.
Aber wenn ich lese dann richtig.
Ich muss ein Buch schnell lesen, am besten mehrere Stunden am Tag und unbedingt jeden Tag hintereinander weg, da ich wenn ich mal ein zwei Tage das Buch beiseite lege nicht wieder hineinfinde, bzw die Lust zum lesen weg ist, (so ist es aber auch bei Spielen..) und ich somit das Buch lange Zeit nicht weiterlese wenn überhaupt mal weiterlese.
Bestes Beispiel "Herr der Ringe".
Ich lese das Buch zwei Tage lang und dann kommt mir ein Kurztripp dazwischen bei dem ich auch noch das Buch vergesse ...
Und nun liegt das Buch seit 2 Jahren am selben Platz in einer Ecka auf meinem Schreibtische und fungiert als CDhalter!.
Vor Prüfungen,... lese ich immer einen Haufen um mich in irgendeiner Weise beruhigen zu können! Ansonsten lese ich gerne Abends vor dem Einschlafen oder wenn ich mir einen Film angucke waehrend den Werbungen!
Am liebsten liebe ich es "vor einem brasselnden Kaminfeuer zu hocken, den vor dem Fenster vorbeiziehenden Schneesturm zu betrachten" und nebenbei noch ein gutes Buch lesen!
Das Wetter spielt bei mir eigentlich keine grosse Rolle, aber bei schlechtem Wetter fällt es mir merklich leichter, mich auf's Sofa zu setzen und zu lesen, da man halt nicht das Gefühl hat, irgendwas draussen unternehmen zu müssen (obwohl ich das auch bei gutem Wetter nicht tun würde :rolleyes: ).
In letzter Zeit komme ich aber meistens erst ab zehn Uhr zu lesen, und weil ich mich nur schwer von guten Büchern losreissen kann, bin ich am nächsten Tag meist etwas müde ... :C:
Dass ich mich durch irgendwelche Musik an irgendein Buch erinnert fühle, ist mir noch nie aufgefallen. Allerdings höre ich beim Lesen auch nicht aus freien Stücken Musik, das lenkt nur ab und verfälscht eventuell die Stimmung, imho.
Wenn ich lese, dann meistens auf dem Sofa oder im Zimmer im Sessel oder im Bett.
Gorn mit der Axt
27.07.2005, 19:19
Ich lese eigentlich zu jeder Tag und nachtszeit, ich bin ein so eingefleischter leser, dass ich nicht davon loskomme und immer ein angefangenes Buch habe.
Es gibt bei mir deshalb nur zwei Besonderheiten beim Leseverhalten.
-Ich habe gerne ne nebenbeschäftigung, d.h. ich lese und spiel gleichzeitig mit nem Kissen rum , oder mit irgendwas anderem, was mir gerade in die Finger kommt
-ich lese oft parallel, ich hab sozusagen ein buch für jede stimmung.
Im Moment les ich gerade Meteor, weil es spannend ist, gleichzeitig hab ich aber auch einen Terry Pratchett liegen, für nebenher und Shannar für ernsthafte Fantasy. :D
Fighting Faith
01.08.2005, 18:16
Ich lese meist dann, wenn mir langweilig ist, ich etwas Ruhe habe und etwas mehr davon noch will. Meist bin ich dann alleine und sitze in der Wanne, im Zug oder sonst wo. Ich lese meist immer 2 Bücher parallel und sehr langsam, da ich in letzter Zeit einfach nicht die Zeit habe am Stück zu lesen. Schnelles durchschmökern habe ich mir auch abgewöhnt, ich will was von dem Buch haben und mir meine Gedanken dazu machen, die Story sich in meinem Kopf aufbauen lassen.
Die Tageszeit, naja, meist dann, wenn es dunkel draußen ist, denn meist habe ich dann erst die nötige Ruhe (wenn denn) und die Zeit ^^
Das wars eigentlich auch schon an "wichtigen Merkmalen"... vll edite ich irgendwann oder so nochmal, mal sehen ;O)
Ich lese meistens kurz von Schlafengehen. Mittags habe ich meistens recht viel um die Ohren, als das ich da groß zum Lesen kommen könnte. Und irgendwie fehlt mir auch die richtige Atmosphäre. Da gefählt es mir abends viel besser, im Bett sich hinzulegen und solange zu lesen bis man einschläft. Da es in der Tageszeit auch nicht sonderlich laut ist, ist man vollkommen ungestört, nur man selber und das Buch...
Nur in Ausnahmefällen lese ich auch tagsüber, zum Beispiel wenn ich auf Reisen bin und keinen Bock mehr auf meinen MP3 Player habe, ein Buch oder ein Magazin (meistens PC Action oder Blond) habe ich immer dabei. Oder bei langen Wartezeiten zum Beispiel am Flughafen. Oder auch ab und zu mal wenn ich Angeln fahre, dann macht das Lesen in freier Natur auch gleich mehr Spaß.
Als ich noch bei meinen Eltern gewohnt hatte, habe ich es geliebt am Wochenende bis in die Puppen aufzubleiben, in der Küche zu sitzen, eine Zigarette nach der anderen zu verqualmen und zu lesen. Nachts war es immer schön still und irgendwie war das mein Empfinden von Gemütlichkeit. Und wenn es dann hell wurde, bin ich vors Haus gegangen, habe mich auf die kleine blaue Bank gesetzt und dort weitergelesen (aber nur im Sommer).
Meine Kollegin liest auch sehr gern, und in der Mittagspause haben wir im Büro gesessen, gelesen und dabei unser Essen verdrückt. Das ging wirklich jeden Tag so.
Am Wochenende komme ich selten zum Lesen, weil meine Freundin dann hier ist. Und wenn ich erstmal mit dem Lesen anfange, dann lese ich auch, dann lese ich viel und lange und komme kaum aus dem Geschehen wieder raus. Darum fange ich, wenn ich Besuch habe, gar nicht erst an.
In meiner eigenen Wohnung gehört es einfach dazu, mich in den Sessel zu setzen, leise Musik zu hören und mich in ein Buch zu vertiefen.
Aber bestimmte Zeiten habe ich im Endeffekt eigentlich nicht. Wenn ich alleine zu Hause bin, dann lese ich fast die ganze Zeit. Fernsehen ist nicht mein Ding.
Tinquilius
02.08.2005, 23:34
Zu meiner Lesebeginnzeit, so vor drei bis vier Jahren, habe ich mich Nachmittags hingesetzt nd den ganzen Tag gelesen. Damals war es Herr der Ringe und dann Shannara, die ich innerhalb von zwei Wochen verschlungen habe, alle Bücher. Es war einfach traumhaft, war damals Herbst, draußen die Blätter sich färben zu sehen, den Wind am Fenster vorbeifegen zu hören und gleichzeitig in diese Welt einzutauchen. Einfach fantastisch.Und da war meine Bestzeit mit lesen: 100-120 Seiten die Stunde.
Mittlerweile komme ich kaum zum Lesen. Ab und an mal, doch durch meine Lust am Schreiben, die ich vor 1 1/2 Jahren gewann, bleibt dafür wenig Zeit. Auch die Arbeit im WoG hier ist zu anstrengend, als dass ich gleichzieitig lesen könnte. Nur Nachts lese ich noch oder gucke dann ab 12 Videos, da ich so nicht mehr zum Fernsehen komme.^^
Nun liege ich aber mittlerweile auch nur noch bei 60-90 Seiten die Stunde, zu wenig Übung eben.
Ich muss aber auch sagen, dass ich mit Musik nicht gut lesen kan. Schreiben ja, lesen nein. Auch brauch ich bei vielen Büchern Ruhe.
Lesebeginnzeit? Das war bei mir sobald ich lesen konnte. Also mit sechs/sieben. Damals häufig mit der Taschenlampe unter der Bettdecke.
Heute sind die Gewohnheiten ein wenig anders. Ich lese in der Bahn, beim Arzt, auf dem Arbeitsamt (ja da wartet man heutzutage sehr, sehr lange). Da ich viel zu oft zu Hause bin, lese ich oft schon beim Morgenkaffee. Ansonsten bei schönen Wetter auf dem Balkon am Nachmittag und am Wochenende. Wen ich lese, dann eine Weile. Meist will ich dann am liebsten gar nicht mehr aufhören.
Während meiner Ausbildung las ich ständig im Unterricht. Leider weiß ich dadurch bis heute nicht, was für einen Beruf ich eigentlich gelernt habe. :D
DarkCava
03.08.2005, 01:04
Also bevorzugt lese ich Abends/Nachts. Tagsüber habe ich meistens zu viel zu tun, also zum lesen zu kommen.
Am liebsten lese ich:
- wenn es regnet oder gewittert
-mit passender musik
-abends/nachts (wenn es die müdigkeit zulässt)
-mehrere stunden hintereinander
-beim Rauchen
Ich würde gerne mehr lesen als ich es jetzt tue. Ich komme leider viel zu wenig zum lesen, obwohl ich sehr gerne lese. Gerade wenn ich Schule hab, dann komme ich praktisch nie zum lesen. In den Ferien lenkt der PC meistens vom lesen ab.
Winyett Grayanus
03.08.2005, 02:09
Ich schaffe es eigentlich immer, etwas zu lesen; unabhängig von Urzeit, Ort und Wetter.
Besonders gerne mache ich es natürlich wenn mir langweilig ist, oder ich mich entspannen will, das kann in der Schule in der Pause sein (in gaaanz seltenen Fällen in einer Schulstunde;)), oder abends im Bett, wenn ich eigentlich schlafen müsste.
Wenn ich so darüber nachdenke, mag ich es sogar am liebsten, abends im Bett etwas zu lesen, was sich oft bis 3 h morgens hinzieht. Oft fange ich auch einfach ein Buch an und lege es erst aus der Hand, wenn ich es durchgelesen habe, egal, ob das Buch 200 oder 1000 Seiten hat. Da ich es im Schnitt schaffe 100 Seiten in 30 Minuten zu lesen, ist das kein Problem, hat aber einen hohen Bücherverschleiß zur Folge.;)
Manchmal höre ich Musik beim Lesen, aber das nur, wenn in meinem Umfeld so herumgeschrien wird, dass es mich stört (Schule), ansonsten mag ich so etwas nicht.
Hm...wie es scheint, hat wirklich jeder seine eigenen Angewohnheiten und Vorlieben beim Lesen...interessant.
Nun, beim Durchlesen fiel mir auf, dass ein paar mehrere Bücher parallel lesen. Ich frag mich jetzt folgendes, da ich das noch nie probiert habe: Kommt es da nicht alllzuoft zu Verwechslungen? Oder passiert dies nur bei Bücher gleichen Genres und ist das von Buch zu Buch sowieso verschieden?
Außerdem verschlingen manche regelrecht ihre Bücher. Bleibt da eigentlich noch viel hängen...ich mein, geht das Gelesene nicht wieder schnell verloren, kann das sein?
Tja, das würde mich Mal interessieren.
Tinquilius
03.08.2005, 22:15
Also parallel lesen ist überhaupt kein Problem, kann ich sagen. Ich tue es zwar selten, momentan habe ich aber drei Bücher am Start. Sind alels Fantasy Bücher, eins davon hab ich bereits gelesen, an einem sitze ich bereits ein halebs Jahr, der Anfang zieht und zieht sich extrem und das dritte habe ich ganz neu. Das ist perfekt.^^
Auch sonst ist es einfach, wenigstens finde ich das.
Und zum Verschlingen: Wenn man in eine Geschichte vertieft ist, dann behält man viel. Die gesamte Shannara saga beinhaltet 5800 Wörter oder so, das schaffte ich in zwei Wochen, mit viel Schule und viel Aktivitäten. Da muss ich echt sagen, dass ich kein Problem habe, solches Epic Fantasy zu lesen. Es macht einfach Spaß und man vertieft sich dadurch sehr in die Welt, traumhaft.
Aber auch so kann man meines Erachtens nach schnell alels lesen. Herr der Ringe schaffe ich an zwei Tagen, Harry Potter 1-4 bei viel Ruhe an einem.^^ Also es zieht einen manchmal einfach rein und man behält auch viel.
Meine Meinung
Also meine Angewohnheit ist dass ich vornehmlich nachts lese bei schlechter Beleuchtung §gnah
Naja kommt daher dass ich vom arbeiten am Computer nich so müde werde, vom lesen dann aber schon, oder vom Fernsehen.
Da ich dann so müde beim lesen werde muss ich manche Stellen dreimal lesen um sie zu verstehen oder zu behalten.
Spike Spiegel
12.08.2005, 02:06
Ich lese eigentlich ausschließlich Abends, da mir die Atmosphere da mehr zusagt. Nur selten (meist wenn ich echt nix zu tun hab und das Buch weiterlesen möchte) les ich auch Nachmittags. Allerdings mit heruntergelasenen Rollos.
Dann hab ich mir irgendwann angewöhnt beim Lesen Musik zu hören (da ich das bei so gut wie allem mache). Die Musik sollte aber auch so ungefähr zum Buch passen, also hör ich meist eher ruhigeres Zeug als jetzt bspw. Black oder Death Metal (obwohl Finntroll auch ne klasse Lese Mucke is ^^).
Dann habsch meist immer diesen Erinerrungseffekt, wenn ich die CD (höre bei einem Buch durchgehend nur eine CD) wiederhöre. Is ziemlich kuhl, auch wenns melancholisch werden kann ^^
Allerdings lese ich auch gerne in völliger Ruhe, obwohl ich mich daran erst gewöhnen muss.
Ansonsten gäbe es noch zu erwähnen das ich bisher nur in Schlafzimmern Bücher gelesen habe. Also meistens in meinem oder wennsch ma weg bin inem Hotel oder Herberge. Auf Reisen lese ich eigentlich net, da hör ich lieber einfach nur Musik. Allerdings wenn se wirklich lang sind (bspw. ein 9 stündiger Flug), da kram ich dann durchaus gerne mal nen Buch hervor.
Ne bestimmte Leseposition habsch eigentlich net, obwohl ich mich am liebsten auf mein Bett lümmel. Am besten Kissen gegen die Wand und dann anlehnen oder reinlegen, bleibt am längsten bequem, ehe ich wieder die Position wechseln muss (ziemlich nervig).
@ Khurad
Es gab mal eine Zeit, in der ich auch Bücher nebeneinander gelesen habe, weil ich mich generell für keines entscheiden konnte. Wenn man nicht zu lange aufhört, ein Buch zu lesen, weil man gerade in ein anderes vertieft ist, ist es sehr einfach, zum Geschehen zurückzufinden, da jeder Autor auf eine andere Weise schreibt. Worte, Sätze, Atmosphäre, Dialoge - das ist bei jedem Schriftsteller ziemlich einzigartig. Darum kann man auch zwei, drei Bücher gleichzeitig lesen ohne dabei aus dem Konzept zu kommen. Man muss sich nach einer gewissen Zeit nur eben wieder "einlesen". Aber ich denke mal, dass es auch von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist, ob er zwei Bücher auf einmal lesen kann oder nicht.
zu "Außerdem verschlingen manche regelrecht ihre Bücher."
Ich bin einer dieser Buch-Verschlinger *meld*
Wenn mich der Inhalt eines Buches packt, dann kann ich mit dem Lesen nicht aufhören. Es geht einfach nicht. Zum Beispiel das Buch "Das Kartengeheimnis" habe ich im Alter von 12 Jahren innerhalb von einer Woche durchgelesen - und dabei ist eine Menge hängen geblieben (auch wenn ich im Nachhinein zugeben muss, dass ich mir damals wohl nur einbildete, wirklich alles richtig verstanden zu haben). Ich kann an die 3.000 Seiten innerhalb einer Woche lesen und den Inhalt der Bücher gut widergeben. Na ja, mein Lesedurchschnitt pro Woche liegt generell bei gut 1.500 Seiten, da ich auch noch ein Leben hinter dem Bucheinband habe. Aber, wie gesagt, wenn es mich packt, dann höre ich einfach nicht mehr auf. Zumeist ist es so, dass ich immer weiter dem Ende zusteuere. Bei einem richtigen Klopper (an die 1.000 Seiten) sind für mich die letzten 100 Seiten ein regelrechter Endspurt, den ich in minimaler Zeit durchkaue.
Aber auch das ist wohl bei jedem Menschen unterschiedlich. Ich habe nun mal immer irgendwas gelesen. Ich kann mich an keine Zeit erinnern, in der ich mal kein Buch zur Hand hatte. Lesen hat mich schon immer fasziniert.
@ Spike
Ist ja recht interessant, dass du zumeist nur in Schlafzimmern liest. Und irgendwo auch merkwürdig... Da merkt man mal, wie unterschiedlich die Lese-Gewohnheiten doch sein können. Ich hab früher, als ich noch bei meinen Eltern gewohnt hatte, auch vornehmlich in der Küche gesessen (mit ein Grund war, dass dies der einzige Raum war, in dem ich rauchen durfte - aber ins Lesen vertieft blieb ich dann einfach dort sitzen. Und atmosphärisch war es irgendwo auch).
Anfangs dachte ich mir fast, dass es da wirklich nicht viele Unterschiede bei den Gewohnheiten verschiederne Leute gibt, aber das es so viele Eigenheiten gibt, hätt ich net erwartet...^^
Wirklich interessant, was es da für Eigenheiten gibt.
Ich hätt ebenfalls net erwartet, dass es auch scheinbar kein Problem zu sein scheint, mehrere Bücher gleichzeitig zu lesen. Hm...ich hab das noch nie probiert, aber das geht be mir auch net allzuoft, da ich meistens an einer Saga lese und da wäre es blöd, wenn ich beispielsweise den zweiten und dritten Band gleichzeitig lese^^
Obwohl zur Zeit könnt ich dann zwei Sagen gleichzeitig lesen...hm...das Problem ist bei mir aber zusätzlich, dass ich gar net so viel Zeit für das Lesen aufbringe...irendwie nimm ich mir meist nur abends und in der früh die Zeit...und vielleicht an langweiligen Nachmittagen auch, aber nicht wirlich allzuviel, sidn eigentlich blöde Zeiten, denn am Abend bin ich schnell Mal müde und in der Früh kann ich nur so lange lesen, bis ich dann weg muss und das ist net allzulange. Naja...
Übrigens: Ist ja Wahnsinn, wie schnell ihr lesen könnt bzw. wie viel Seiten ihr in so kurzer Zeit schafft. Ich dachte, es wäre viel, wenn ich Mal 200 Seten am Tag lese...aber manche von euch scheinen das zich-fache davon zu lesen....arg^^
Jedenfalls ist Lesen auf jeden Fall eine tägliche Beschäfitgung, ohne die ich net wirklich auskomme.
Aja, da fällt mir grad so eine (...wenn auch irgendwie schwachsinnige §ugly) Weisheit ein, die ich heute bei dem Schloss, bei dem ich Ausbildung hab, auf einem Kalender sah -> Wie verdoppelt man eine Bibliothek: Man lese die Bücher zwei Mal....
Naja, weil ich grad dabei bin, habt ihr schon Mal Bücher zwei Mal oder öfter gelesen und was habt ihr für Erfahrungen gemacht?
Also, ich hab schon ganze Sagen zwei Mal gelesen und ich muss sagen, ich war positiv überrascht...ich dachte, es wäre das zweite Mal keineswegs mehr gut, dabei fiel mir erst auf, dass man auch beim zweiten Mal überrascht wird und es auch dabei spannend ist. Ich hab auch vor, in nächster Zeit wieder etwas noch ein zweites Mal zu lesen...
Bücher zweimal lesen??? Mhh das mache ich wirklich nur bei meinen absoluten Lieblingsbuechern. Mir faellt meistens dabei auf, das man manche Sachen beim 2.mal Lesen viel besser wahrnimmt und dann vielleicht Zusammenhaenge versteht, die man zuvor nicht verstanden hat.
...
Mir faellt meistens dabei auf, das man manche Sachen beim 2.mal Lesen viel besser wahrnimmt und dann vielleicht Zusammenhaenge versteht, die man zuvor nicht verstanden hat.
Kann ich nur bestätigen , da ich im Moment "Das Lied von Eis und Feuer" zum 2mal lese und mir einige Details auffallen , die mir beim erstem Mal nicht aufgefallen sind und es werden auch einige zusammenhänge klarer.
Tröööööööööööööööööööööt!
Habe diesen Thread lange ignoriert, immer nur still mitgelesen, aber jetzt muss die Angou auch mal was sagen :)
Ich persönlich teile viele der Lesegewohnheiten von den Usern hier. Zum Beispiel lese ich immer ohne Musik, weil ich mich sonst überhaupt nicht konzentrieren kann. Dann vergesse ich auch oftmals Charaktere oder muss ganze Textpassagen zweimal lesen und kann mich dann nicht mal mehr daran erinnern, was da eigentlich stand.
Zum Lesen brauche ich auch viel Ruhe. Ich kann nicht lesen, wenn neben mir ein kleines Kind schreit. Deswegen fällt mir lesen in Zügen oder im Bus auch sehr schwer. Weil irgendjemand unterhält sich da immer.
Einige Zeit lang habe ich immer in der Schule gelesen, vor allem in Religion, wo die Lehrerin eh immer nur erzählt hat ohne mal eine Frage in den Raum zu werfen. Hat auch ganz gut geklappt und komischerweise konnte ich mich da wirklich konzentrieren.
Einen Ort, wo ich generell lese, habe ich nicht. Ds kommt immer darauf an, wo ich bin. Zuhause und bei schönem Wetter lese ich meistens im Garten und sonne mich dabei noch gleichzeitig ^^ Ich kann es überhaupt nicht verstehen, wie man sich in die Sonne packen und nichts tun kann. Ich bin ein überaus hektischer Mensch und jedesmal, wenn ich nur rumliege und nichts tu hab ich immer den Hintergedanken: Gnah! Lieg nicht so faul rum - mach lieber jenes und jenes. >.<
Ansonsten lese ich auch oftmals im Bett, vor allem abends, wenn ich noch nicht müde bin. Ob ich vom Lesen jedoch müde werde hängt immer vom Buch ab. Wenn ich ein spannendes Buch lese kann ich mich lange nicht loseisen und bei langweiligen ... naja.. geschieht es dann dementsprechend schnell, dass mir die Augen zufallen :)
Allerdings komme ich momentan nicht mehr so viel zum Lesen.
Wenn ich Schule habe, treffe ich mich danach meistens noch mit Freunden und bin erst gegen 20 Uhr abends zu Hause. Dann dütscher ich noch ein bisschen im Forum rum, chatte mit ein paar Leuten oder telefoniere bis um 23 Uhr. Dann gehe ich ins Bett, lese etwa ein Kapitel und zwinge mich dann regelrecht zum Schlafen.
Ich habe eigentlich immer gedacht, dass ich viel lese, aber das stimmt eigentlich nicht. Ich lese viele Stellen zweimal, weil mir die Textpassage so gefallen hat oder ... weil ich etwas nicht verstanden habe oder ... naja.. aus so Gründen eben XD
Außerdem mag ich es nicht, wenn ich während ich lese, nachdenken muss, wer der und der Charakter war oder was da und da genau passiert ist *grusel* Das ist auch ein Grund, weswegen ich oftmals Stellen mehrere male lese - dann bleibt eben alles stecken ^^
Und ja, ich lese oftmals drei Bücher parralell zueinander. Meistens jedoch nur, wenn mich ein Buch wirklich langweilt und ich dann lieber ein anderes lesen möchte oder wenn ich ein Buch ausgeliehen bekommen habe und das schnell duchlesen möchte. ich hasse es, wenn ich gefragt werde: " Wann bekomme ich denn das Buch wiedeeeeeer?" <.<
Leseposition? Ähm ... Auf dem Bauch, auf dem Rücken, eingewuselt in tausend Kissen - ich wechsel oftmals meine Positionen. Immer dann, wenn es ungemütlich wird XD
Edit: Bücher zweimal zu lesen habe ich mir abgewöhnt. Größtenteils vor allem aus Zeitgründen. Ich habe ständig tausend Bücher im Regal (und in Regalen meiner Freunde §ugly) die gelesen werden müssen, dass ich überhaupt gar nicht das Verlangen dazu habe, mir ein Buch mehrere Male durchzulesen xD
Wenn ich das jedoch mache, langweile ich mich NIE. Es gibt immer Stellen, die man erst beim zweiten Mal versteht, bzw richtig zu interpretieren weiß. Wenigstens ist das bei mir so :)
Meistens liegt bei mir jedoch mindestens ein Jahr bevor ich ein Buch zum zweiten Mal lese ^^ Und oftmals bin ich dann enttäuscht - oder das Buch gefällt mir dann besser als vorher. Tja, mein Geschmack, was Bücher betrifft ändert sich rasend schnell. Außer bei Kai Meyer §herz
superseven
20.08.2005, 00:15
Ich hab grad nich viel Zeit zum schreiben aber ich ergänz es noch. Bei mir is es so, meine Ma hat mir seit ich noch ganz klein war, vorgelesen. Sie kann das so gut, dass du denkst du bist mittendrin statt nur dabei!!! Ihr hat es mindestens so viel Spaß gemacht wie mir (ich glaube ihr sogar noch mehr wie mir). Sie hat mir vorgelesen bis ich vierzehn war, dann habe ich so langsam meine eigenen Augen benutzt!!!^^
suse
GenerationX
24.09.2005, 19:12
in diesem thread soll es darum gehen ob ihr einen "leseplan" habt und wie der aussieht, also ich meine ob ihr euch sagt ihr lest jetzt dan mal das buch aber zuerst diese und soweiter. und ob ihr zB mehrer bücher zusammen paralel lest also mal das eine und dan das andere oder.
also ich habe eigentlic heinen freien leseplan, sol heissen das ich zwar immer sage das will ich mal lesen aber dan kommt zuerst was anderes spontanes dazwieschen, ich bestelle mir demnächst bei einem schweizer versand eine aktion wo es drei religion thriller zusammen hat und die werde ich dan ziemlich einen am anderen verschliengen
im moment lese ich zwei bücher das eine eher wenn ich zug fahre und das andere am abend vor dem schlafen(wie shön klasissch)
P.S. der sinn des thread ist das cih raus finden will ob ich der einzige bin der solche komische angewohnheiten hat :p
Eigentlich lese ich ein Buch nach dem anderen, aber es gibt Ausnahmen.
Otherland zum Beispiel war mir so kompliziert, dass ich inzwischen beide Bartimäus Bände und die ersten 5 Dunkelelfsagabände gelesen hab und ich bin immer noch nicht fertig.
Bei meiner Zahnärztin les ich immer Die Rache des Kreuzfahrers, nix anderes.
Yumeko Dragonfly
24.09.2005, 20:45
Also ich lese gewöhnlich eins nach dem anderen, es sei denn, es kommt was dazwischen, das sich nicht aufschieben lässt (Schullektüre zum Beispiel). Dann lese ich halt Schullektüre und mein eigenes Buch parallel. Ich steh eigentlich immer nur in furchtbarer Qual, wenn ich mein Buch/meine Buchreihe beendet habe - mit der Frage, was lese ich denn jetzt bloß als nächstes? Denn in meinem Regal steht noch soviel, was gelesen werden will (allen voran Shakespeare, den ich sträflich vernachlässige) und dazu gibt es noch so viele Bücher, die ich kaufen und lesen muss (zum Beispiel die 20bändige Master and Commander Reihe von Patrick O'Brian... die fehlenden Drachenlanze-Romane.... über 25 Scheibenwelt-Romane... Otherland von Tad Williams... die komplette Werksammlung von Jane Austen.... die Little Women-Reihe von Louisa May Alcott... Die Anne-Reihe von Lucy Maud Montgomery... Clan der Otori...). Ich lebe irgendwie nach dem Motto, hauptsache erstmal kaufen, irgendwann lese ich es bestimmt ^^ Ansonsten versuche ich es zu vermeiden, mehrere Bücher parallel zu lesen, weil ich finde, dass dann der Genuss eines bestimmten Werkes verlorengehen kann. Einen festen Plan habe ich nicht, ich entscheide spontan und nach Stimmung, was ich lesen will, aber das lese ich dann auch erstmal wirklich durch.
Also ich lese eigentlich immer ein Buch! In "Extrem"faellen koennen es mal 2sein, mehr aber niemals! Irgendwie kann man sich ja auch nicht so gut in die Geschichte hineinversetzen, wenn das Hirn mit 2 verschiedenen Storys vollgepackt ist!
Turnschuh
25.09.2005, 02:49
Immer nur ein Buch zur Zeit. Und eigentlich ausschliesslich im Bett ein Stündchen vor dem Schlafengehen.
Ausnahme sind Fachbücher. Die lese ich nebenbei und Tagsüber.
Ich les niemals mehrere Bücher gleichzeitig.
Das ist weniger gut fuer die spannung, wenn man 2 stories auf einmal im kopf hat.
Ich les wie mein vorschreiber auch immer abends vorm schlafen ein stuendchen....
Wenn ein buch mich richtig fasziniert und fesselt, les ich aber auch tagsueber.
Eine Forensuche hätte ergeben:
http://forum.worldofplayers.de/forum/showthread.php?t=72676
Da wurde und wird bereits über dieses Thema disskutiert.
Um trotzdem was zum Thema beizutragen:
Ich habe schon eine Art Leseplan. Ich überlege immer im Voraus, was ich als nächstes und Übernächstes lese. Sonst bin ich ja verloren. :D
Deshalb kaufe ich mir Bücher schon immer in dem Wissen, daß ich sie vielleicht erst in einem halben Jahr lese werde. Außer geliehene Bücher, die lese ich, aus Rücksicht auf den Verleiher, sofort. (Nur die Bücher meiner Mutter besitze ich manchmal Jahre lang)
Ich lese auch mehrere Bücher parallel. Aber nicht, daß ich ein Kapitel in dem einen lese, es weglegen und das Nächste nehme. Es kommt vor, daß ein Roman Monate lang und länger rumliegt, bis ich da weiterlese. In der Zwischenzeit lese ich meistens sogar mehrere Bücher. Ein Roman zu Beispiel liegt seit einem dreiviertel Jahr ungelesen da, aber ich stelle ihn erst wieder in den Schrank, wenn ich ihn zu Ende gelesen habe.
Auf diese Weise geht aber die Spannung der Bücher nicht verloren. Durch die lange Zeitspanne dazwischen, kann man sich gut auf den Handlungbogen des jeweils vorliegenden Romans konzentrieren. Es kann aber sein, daß ich beim länger zurückliegenden Buch nochmal ein paar Seiten weiter vorn beginne, da manchmal der Zusammenhang weg ist. Aber das finde ich nicht so schlimm.
Lesezeiten:
Keine festen. Wenn ich Zeit habe, mal vormittags beim Kaffee, wenn ich irgendwo warten muß (außer beim Zahnarzt, da würde mir vor Angst entfallen, wie man liest), in der Bahn, vor dem Schlafengehen, im Sommer auf dem Balkon usw.
@yumeko:
Richtig, erstmal die Bücher besitzen, lesen kann man sie immer noch. ;)
Ich schieb die beiden Threads mal zusammen, da ja über das gleiche Thema gesprochen wird. *quiek*
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