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View Full Version : Sumpflager #16



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Cugar
22.08.2005, 12:37
Ein neuer Morgen, ein neuer Tag... und dieser fing für Cugar wie jeder Andere auch an, nämlich mit Aufstehen und dem typischen Morgenjoint. Dabei musste er immer von seinen Notvorräten nehmen, damit dieser allmorgendliche Brauch nicht flach fiel. So stand der Sumpfler dann immer gebückt in seiner Hütte und hielt den Beutel mit dem wertvollen Kraut mit seinen Händen umschlungen und sein Kopf drehte sich immer hektisch in alle Richtungen, darauf achtend, dass niemand ihm zu nahe kam, um seinen Beutel zu entwenden.
"Mein Eigen, mein Schatzzzzz..." zischte er dabei fast jeden Morgen, bis der für Cugar's Hütte typische Sumpfkrautdampf wieder aus den Fenstern qualmte.
"So, schon besser !" rief er dann aus, ehe er sich dem Frühstück widmete, dass heute aus nichts Anderem als... nichts bestand. "Wie, nichts ?" dachte sich der Hohe Novize und suchte überall, in Schränken, in Schubladen, ja sogar unter dem Bett nach etwas Essbaren. Doch da war nicht viel, abgesehen von einer gewaltigen Mörderspinne, die es sich unter der Schlafstätte des Sumpflers gemütlich gemacht hatte. Und Cugar glaubte kaum, dass die schmecken würde, zumindest ihm nicht. Also suchte er sich etwas Gold zusammen, verließ seine Hütte durch die Tür (welche noch geschlossen war, allerdings hinderte das ihn nicht daran, trotzdem durch zu kommen) und schlenderte mit Holz gespickt durch das Lager in Richtung Sumpftaverne, um sich dort durchs Buffet zu futtern.
"Hunger, Hunger, Hunger !" rief er dabei und klopfte bei jedem Wort auf die Theke, bis er endlich eine Schüssel mit einer Art Brei auf der Theke entdeckte und diese in sie hinein schaufelte.
"Hey, der frisst ja den Kerzenwachs, den wir gestern Abend von den Tischen abgekratzt haben !" rief irgendjemand dem Wirt zu. Dieser zuckte allerdings nur die Schultern, so konnte er seinen Müll auch loswerden, ohne nachher Ärger wegen Umweltverschmutzung zu bekommen...

Manix
22.08.2005, 15:29
Manix trainierte immer weiter, und wurde langsam auch schon etwas besser. Coolkill griff Manix mit vorsichtigen Schlägen an, die er abwehren sollte. Es ging eine ganze Weile so. Sie fingen mit leichten behutsamen Schlägen an, die Manix mit der flachen Seite seines Schwertes zu blocken versuchte. Ein Schlag links, einer von rechts.
Manix merkte, das Coolkill sich sehr zurückhielt, er führte nur sehr einfach zu blockende und leichte Schläge aus, worüber Manix eigentlich auch ein bisschen froh war. "Ich bin schon gespannt, wie es aussieht, wenn Coolkill richtig loslegt, gegen einen Ork oder einen Banditen" dachte sich Manix.
Bei manchen etwas kräftigeren schlägen von der Seite, merkte Manix, wie sein Arm etwas vibrierte. Coolkill gab zwischendurch immer wieder Tipps... "Füße weiter auseinander" ... "das Schwert schön senkrecht halten" ...
Erneut wollte Manix Coolkill's Angrif abwehren, doch dann spürte er einen heftigen Schmerz in seinem Handgelenk und ihm flog das Schwert beim Aufprall aus den Händen. Coolkill hörte auf der Stelle auf. Manix setzte ein Knie auf den Boden und rieb sich das Handgelenk. Coolkill steckte sein Schwert weg und sah Manix an...

Coolkill
22.08.2005, 16:11
"Locker ausschütteln", rief Coolkill seinem Schüler zu, der zähneknirschend dass handgelenk schüttelte und dann merkte wie es besser wurde. "Dreh es einwenig", schlug der Lehrmeister vor und machte es auch vor. Sein Schüler machte es ihm nach. Zunächst schien er Schmerzen zu haben, dann jedoch wurde es besser und er hatte keine mehr.

"Sehr gut, nun machen wir etwas anderes, denn fürs erste reicht dass Blocken" sagte der Lehrmeister mehr zu sich selbst als zu Manix. "Du darfst dich niemals auf eine Kampfstellung oder eine Kampftechnik verlassen, denn der Kampf ist vielseitig und lässt sich nicht einstudieren. Deswegen werde ich dir keine Kombinationen oder bestimmte Techniken lehren, sondern ich werde dir lediglich helfen, selber zu lernen und dich selber zu entwickeln", erklärte der Lehrmeister. Dann zog er sein edles Bastardschwert und bekam sich in seine Standartkampfstellung, die er jedoch nie beibehielt. "Diese Kampfstellung hat Vor- und Nachteile. Vorteile, perfekter Angriff, jedoch auf Kosten der Verteidigung. Denn meine Beine stehen jetzt so, dass ich schlecht ausweichen kann, deswegen pflege ich in kämpfen immer meine Kampfstellung zu ändern, manchmal habe ich sogar gar keine, wichtig ist dass du Instinkttief kämpfst und nicht nach einem einstudierten Muster", erläuterte der Templer und zeigte nun einige seiner Kampfstellung und erklärte die Vor- und Nachteile. "Nun greife an, wie es dir gerade einfällt und es dir gefällt", bat der Lehrmeister. Der Schüler holte nervös sein Kurzschwert. Er kam nun langsam näher, ständig darauf bedacht sich zu verteidigen. Coolkill sah dass und seine Miene verriet, dass er nicht angreifen würde, doch sein Schüler achtete nur auf die Klinge, des edlen Bastardschwertes.

Der Schüler griff nun ängstlich aber dennoch kräftig an. Coolkill blieb einfach stehen. Die Klinge ging ziemlich weit vor Coolkill durch die Luft. Coolkill schaute mit enttäuschter Miene auf seinen Schüler, der ebenso enttäuscht wie ängstlich war. Dies spiegelte sich in seinen Augen. Dann nahm er scheinbar seinen Mut zusammen. Er griff nun kraftvoll, jedoch langsam an, da er zu weit ausholte. Coolkill achtete nicht auf die Klinge, er beobachte sie aus dem Augenwinkel heraus. Schließlich als es soweit war und die Klinge ihn erreichte, bewegte der Templer seinen Körper blitzschnell weg, stellte seinen linken Fuß um und wich so aus. Dann sprang er zurück und wartete wieder, diesmal ohne Kampfstellung. Die Augen von Manix verrieten Enttäuschung, Erschöpfung und gleichzeitig Überraschung.
"Niederlagen und Siege gehören zusammen. Verlass dich nie darauf, was genau passiert und traue nicht deinen Augen sondern lasse dich von deinem Körper leiten. Denk nicht nach, sondern tu es einfach. Es gibt nie eine Situation in der nur eine Handlung möglich ist, es gibt IMMER Alternativen", erklärte der Lehrmeister mit philosophischer Stimme und betonte manche Wörter bewusst. Manix schien nicht zu verstehen, aber er dachte scheinbar genau darüber nach. Seine Augen verrieten, dass er tief in Gedanken versunken war. Seine Körperhaltung bestätigte dass.

"Und noch mal", ertönte nach einiger Zeit aus dem Munde Coolkills. Diese Worte brachen dass Schweigen und weckten Manix aus seinen tiefen Gedanken und führten diese Gedanken an Ort und Stelle, da wo sie hingehörten...in die Realität...

Cath
22.08.2005, 16:16
„Gar nicht schlecht“ sagte Cath, als sie das Kurzschwert von allen Seiten betrachtet hatte „sogar besser als gar nicht schlecht. Richtig gut fühlt sich das an“. Die Waffe war sogar noch ein bisschen leichter als die, die sie in dem verfluchten Dorf hatte zurücklassen müssen und brachte trotzdem genug Gewicht mit, um Schwung und Durchschlagskraft zu haben. Und das Heft lag gut in der Hand.
Die Luft brummte an der Klinge, als die Traumdeuterin probeweise ein paar schnelle Achten schlug. „Klasse...“ je länger sie damit herum hantierte, desto mehr konnte sie sich für die Klinge begeistern „...ein wirklich nettes Ding, was du mir da ausgesucht hast.“ Ein letztes Mal kreiste die Klinge, verharrte dann in Augenhöhe an Cath´ ausgestrecktem Arm, ehe sie die Waffe sinken ließ und sich wieder an den Schmied wandte.
„Genau das, was ich gesucht hatte. Fast könnte man meinen, du hättest es extra für mich gemacht. Dazu dann noch ein passender Schwertgurt, bitte – und mach mir einen guten Preis... „

Manix
22.08.2005, 17:30
Manix besinnte sich wieder.
Er schüttelte sich einmal kurz und machte sich bereit. Die Sonne schien immernoch angenehm warm, und der See war Spiegel blank. Coolkill sah Manix an. "Nun los, versuche es noch einmal." Manix wusste wieder nicht wirklich was er tun sollte. Er erinnerte sich nocheinmal an Coolkill's Worte "Denk nicht nach, tu es einfach" ... "greife an, wie es dir gerade einfällt und es dir gefällt" ...
Dann ging Manix einfach los... "Nicht Denken, einfach tun" dachte er. Er kam seinem Lehrmeister immer näher. Coolkill nahm eine Abwehrposition ein. Dann schlug Manix einfach zu. Manix begann mit einem kurzen Hieb von links, doch Coolkill wehrte ihn mit leichtigkeit ab. Danach zog Manix die Klinge nocheinmal von rechts unten nach links oben, doch Coolkill machte einfach unbeeindruckt einen kleinen Sprung nach hinten. "Los, versuch es nocheinmal!" rief Coolkill. "Versuche gleich mehrere Schläge hintereinander durchzuführen. Los, komm." Manix machte sich erneut bereit. Er zog ein paar Figuren durch die Luft, um sich bereit zu machen, und sich zu konzentieren. Coolkill begab sich in die selbe Position, wie beim Angriff zuvor. Manix wollte unbedingt besser werden, und lief erneut los. "Los, streng dich an" motivierte ihn Coolkill, bevor Manix wieder zum angriff ansetzte. Dieses mal Schlug Manix erst von links nach rechts - dann von rechts unten nach links oben - von dort zurück nach rechts und wieder nach links unten. Coolkill hatte wieder keine Probleme, den Attaken auszuweichen, und Manix war doch ziehmlich enttäuscht...

Coolkill
22.08.2005, 18:09
"Dies war kein Sieg und keine Niederlage", munterte der Lehrmeister seinen Schüler auf merkwürdige Weise auf, die jedoch funktionierte, dieser blickte nun hoffnungsvoll seinen Meister an.

"Lasse dich nicht von Niederlagen oder Siegen benebeln, denke nur an dein Talent und nicht an etwas anderes. Überschätze dich nicht und unterschätze dich nie", erläuterte der Lehrmeister machte dann eine Handbewegung, die Manix wohl verstand, denn sie lautete so was wie: Komm greif noch mal an und Manix deutete sie richtig. Er versuchte es erneut. Dieses Mal hatte er die Worte von Coolkill richtig verstanden. Er trug keine Nervosität, Angst oder Enttäuschung in seiner Seele.

Er griff an. Sein Klinge täuschte zog zunächst eine Linie, zu Coolkills Kopf, der Lehrmeister machte keine Bewegung, dann änderte Manix die Richtung und zog die Klinge nach unten. Coolkill hatte dies erwartet und hob schnell sein Bein. Die Klinge ging vorbei. Dann sprang er zurück, den Manix griff sofort wieder an. Die Klinge ging vorbei. So ging der Kampf einige zeitlang weiter, bis der Templer seine Hand hob und Manix seine Klinge bremste, die nur knapp die Hand verfehlte. Der Templer machte ein ziemlich unzufriedenes Gesicht, rang dies jedoch nieder und zwang sich zu einem leichten Lächeln. Der Schüler sah ängstlich seinen Meister an.

"Für heute ist Schluss", beendete Coolkill dass heutige Training und ging zur Schmiede zurück...

Kaligulas
22.08.2005, 20:22
,,Moment das mit dem Schwertgurt könnte sich leider als etwas problematischer erweisen..."
Konnte der Schmied nur hervorbringen während er bereits hinter dem Thresen am kramen war. Dort fand er alles, was er wollte und brauchte für gewöhnlich recht schnell nur gerade in diesem Moment natürlich nicht das, was er suchte. Diverse Schnitzmesser hatte er gefunden, einige Dolche, einen Schmiedehammer, eine Zange, einige Lederrest aber keinen einzigen Schwertgurt.
Fast schon enttäuscht stand er wieder auf, nachdem er sich an der Tischplatte den Kopf gestoßen hatte, als er das Objekt seiner Begierde sah.
Ein Schwertgurt. Natürlich war er nicht bei den anderen Waffen.
,,Ich Idiot!" klatschte er sich auf die stirn und nahm den Waffengurt von der Leine, die er hinter der Tür gespannt hatte. Dort wo noch einige andere Waffengurte hingen. Er war zu faul sie zu zählen aber er musste blind gewesen sein, das er die Gurte übersehen hatte.
Ein wenig gerötet voller Scham über seine eigene Ordnung überreichte er Cath den Waffengurt.
,,Das macht denn einmal Traumdeuten bei Gelegenheit..." lächelte er ihr zu.

Rhonin
22.08.2005, 20:32
Kurz bevor er den Eingang zum Pyramidental und somit zum Sumpflager passierte, verbarg Rhonin sein Gesicht in der Kapuze seiner Pechschwarzenrobe.
Es war eine einfache schwarze Robe, wie hohe Schwarzmagier sie zu trugen pflegten. Ohne irgendwelchen Schnickschnack an Verziehrungen oder sonstigen, überflüssigen Krimskrams. Da die doch recht lange Robe sogar seine Füße verdeckten, sah es eher so aus, als würde er über den Boden schweben.
Hm...., ging es dem rothaarigen Magus durch den Kopf, whon denn nun? Schon wieder stellte er sich diese Frage, schon viel zu oft hatte er dies in den letzten Augenblicken. Am besten gehe ich in die Taverne, dort werde ich wohl sehr viele Wesen sehen die sich Menschen nennen. Ob nun von diesem Sumpfkraut abhängig oder nicht. Wahrscheinlich mehr als mir lieb ist.
Vorsichtig bahnte er sich seinen Weg durch die ganzen Gerüste und sonstigen Gestrüpp, bis er endlich einen einigermaßen passierbaren Pfad fand, der direkt an der Taverne vorbei zu führen schien. Nun leichtfüssigen Schrittes folgte er den Pfad und nach wenigen Augenblicken befand er sich vor der Türe zur Taverne. Er zögerte noch einen Moment. Soll ich mir dies wirklich antuen? fragte sich der Magus. Die Gesellschaft mit solch Sumpfkrautjunkies zu teilen? Nun ja, was kann mir schon passieren, im notfall habe ich immer noch meine Zauber. Beim letzten Gedanken strich seine Hand über den Runenbeutel den er in seiner rechten Robentasche versteckt hielt. Er öffnete die Tür und trat in den Tumult ein. Sofort griff der Gestank von Sumpfkraut nach seinen Riechkolben. Rhonin musste sich mit einem Ärmelteil seiner Robe die Nase verdecken. Schlimmer als ich Gedacht habe, ging es dem Magus durch den Kopf. Weit hinten abgeschieden entdeckte er einen freien Tisch mit drei Stühlen. Vorsichtig bahnte er sich seinen Weg durch die Menge zu dem freien Tisch. Es dauerte einige Zeit nach dem er sich dort niedergelassen hatte, doch dann kam schließlich eine Bedienung. Rhonin verlangte nach einem Rotwein, doch als die bedienung ihm mitteilte dass sie dies nicht führten, verlangte er zähneknirschend ein Glas Wasser. Naja, wenigstens sowas führen sie her, dachte sich das Rothaar als die Bedienung wieder von tapselte. Rhonin musterte die vielen Gesichter die hier in der Taverne anzufinden waren.
Sehr Kampf- oder Magieerfahren sehen die ja alle hier nicht aus. Was für Freaks, rauchen und trinken nur den ganzen Tag. Ob sie überhaupt da draußen in der Wldniss noch überleben konnten?
Die kellnerin riss ihn aus seinen Gedanken als sie mit seinem Wasser kam. 15 Goldstücke verlangte sie dafür! Was für ein Wucher! Eine unverschämte Dreistheit war dies. Er wollte anfangen zu poltern und zu fluchen doch hielt es für besser, ruhig zu bleiben. Sie sollten nicht allzu schnell bemerken dass ein Angehöriger des dunklen Ordens unter ihnen verweilte.

Saganis
22.08.2005, 20:51
Der Novize rannte zu dem Tor ohne danke oder so was zur sagen . Saganis war es egal und er lief langsam in Richtung des Tores. Mit jedem Schritt wurde der Gestank immer stärker und er konnte das kaum noch aushalten. Aber nach einer Weile gewöhnte er sich an den Gestank. Jetzt musste er nur noch den Mann namens Zurikso finden.
Er ging zur einem Templer und fragte ihn:

"Hallo, kennst du Zurikso?"
Der Templer antwortete: "Ja klar, denn kennt doch jeder hier, er wohnt da vorne, hinter dem See"

Saganis ging zu dem Haus, klopfte an, und ein Mann öffnete die Tür und fragte Saganis:

"Was willst du hier?"
Saganis antwortet:"Ich bin der Bote für die Waffenlieferung von Irgamon."
"Endlich, da sind meine Waffen. Ok gib sie mir." sagte der Mann.

Und Saganis gab ihm die Waffen und bekam einen Beutel mit Geld darin. Saganis blieb lieber noch bis morgen in dem sumpf bis er zurück zum hof ging und das geld irgamon zu geben

SanSiro
22.08.2005, 21:17
Es war schon spät als SanSiro noch einen kleinen Spaziergang durch das Lager machen wollte. Der Regen schien ihm kaum was auszumachen. Er war mal froh wenn es nicht so brennent heis, ist wie in den letzten Tagen. Und das wollte er genießen. Die frische Luft, das feuchte Klime. Sowas war selten im Sumpf zu sehen...
Es war eine Vollmondnacht. Der Mond strahlten vom Himmer herab und beleuchtetet den Sumpf. Späterstens jetzt wurde ihm klar, das er hier nie leben könnte. Man musste in der Nach aufpassen, das man nicht bei jedem zweiten Schritt gegen einen Baum rennte. "Unerträglich" dachte sich der Bürger. Wie die Leute hier nur Leben können. Man muss hoffen das jede Nacht Vollmond ist, damit man wenigstens ein bissche was sehen kann...
Auf einmal hörte er ein Rauschen im Gebüsch. Er ging einen Schritt zurück und zog seinen Dolch aus der Gürteltasche...von einer Sekunde auf die andere stand ein Novice vor ihm."Der Schläfer sei mit dir" gab er von sich. Und ging weiter als wäre nichts geschehen...
Was isn das für ein Irrer. Den fällt wohl nichts besseres ein, dachte sich SanSiro.
Verwunder machte er sich wieder auf den Weg in Richtugn Taverne. Von Weitem siegt im der,der mittlerweile bekannte Geruch dem Sumpfkrautes in die Nase. Der Geruch war ihm unangenehm. Wenn die Sumpfler schon ihre Bedüfnisse ausleben wollen, dann sollen sie es gefälligst irgentwo tun, wo keine Menschen sind...
SanSiro holte nochmal tief Luft und öffnete die Tür zu Taverne. Eine Rauchwolke qualmte herraus. Von seiner Kleidung topfte der Regen ab. Er hinterlies ere große Wasserpfütze.
SanSiro schaute sich ein wenig um. Wie immer waren die Stammgäster wieder da, und tranken ihr Bier. SanSiro wurde auf einen Mann, der sich in einer Ecke nieder lies, aufmerksam. Sein Bild war angsteinflösent. Sein schwarzer langer Mantel, glich dem eines Magiers. Langsamen Schrittes, ging SanSiro auf die düstere Gestallt zu...

Xetrael
22.08.2005, 21:24
„Wääääh…….“

Waren die ersten Worte des Novizen am späten Nachtmittag, als er erwachte. Warum er so lange geschlafen hatte? Xetrael versuchte sich zu erinnern, doch es wollte ihm einfach nicht einfallen warum, doch dann durchfuhr ihn ein Geistesblitz und es viel dem Hohen Novizen wieder alles ein. Am Vortag in der Taverne traf er Nicmaster und dieser hatte ihn um eine Bleibe gebeten, natürlich ließ er ihn bei sich schlafen. Sie gingen also zu seinem Heim und ja. Nicmaster hat so viel Platz gebraucht, dass Xetrael nicht schlafen konnte. Einmal flog er sogar aus dem Bett und knallte mit dem Kopf auf den Boden. Irgendwie wunderte es den Novizen, dass sein Ex-Lehrmeister durch seine lauten Flüche und Schreie nicht aufwachte. Xetrael stand also auf und rückte Nic zur Seite, Erst dann konnte er schlafen…..Ja, so war das am Vortag gewesen. Doch als Xetrael sich auf die Seite drehte war Nicmaster verschwunden. Tja…wo war er bloß. Langsam richtete sich der Novize auf und zog sich an. Vielleicht war Nicmaster ja draußen, wer wusste das denn so genau und ja, seine Vermutung ging in eine Tatsache über. Nicmaster lehnte sich draußen an die Wand an und starrte das Sumpflager ab.

Rhonin
22.08.2005, 21:45
Rhonin beobachtete aus den Augenwinkeln, wie jemand verzweifelt versuchte, sich seinen Weg durch die Mengen der Bekifften und Betrunken zu bahnen.
Erst als es zu spät war und dieser Fremde fast schon neben ihm saß, bemerkte er, dass dieser auf ihn zusteuerte. Was glaubte der Kerl der eigentlich wer er war? Hier ganz dreist auf ihn zu zugehen und sich dann auch noch neben ihn niederzulassen. Er sollte diesen Kerl eigentlich eine Lektion verpassen, doch dies wäre zu auffällig gewesen.
Langsam schätzte Rhonins verborgener Blick den Fremden ab. Er trug einfache Bauernkleidung. Und einen Dolch. Er besaß blondes Haar, dass bis zu den Schultern hinab hing. Erst ein weiterer Blick verriet ihm seine Augenfarbe.....rotblau..... eine seltsame natürliche Augenfarbe.
Rhonin nahm ein Schluck Wasser zu sich und beschloss, diesen Fremden vorerst zu ignorieren. Wenn er schon was von ihm wollte, sollte er ihn auch gefälligst ansprechen und nicht umgekehrt.

SanSiro
22.08.2005, 22:04
Wer bist du ? Der Fremde brummte nur. Du scheinst mir nicht gesprächig zu sein, also um zu Sache zu kommen, du bist ein Magier, stimmst.
Der Fremde nickte.
Und was hatt ein Magier im Sumpf zu suchen ?
Im habe frische Luft benötigt, und wollte einen Abstecher in den Sumpf machen, aber jetzt genung, du weist das was du wissen musst. Wer bist du und wieso sprichst du mich an ?
Ich bin ein einfacher Bürger und hab mich vor 4 Tagen im Sumpf niedergelassen, um eine Unterkunpft zu haben.
Und wieso sprichst du mich an ?
Aus dem einfachem Grund, das ich sofort gesehen habe das du ein Magier bist, und ich bin daran intresiert die hohe Kunst der Magie zu erlernen.
Und was ich so gehört habe, bist du auch Mitglied des ehewürdigen Zirkel um Xardas.
Stimmt, also um es kurz zu machen willst du das ich dich mitnehme ?
Auf das war ich garnicht hinaus, ich wollte wissen was ein Magier im Sumpf zu suchen hat, aber wenn du mich aufnehmen würdest ich würde gerne an deiner Seite gehen.
Mit einem Nicken stant der Magier auf.
Die beiden gingen raus aus der Taverne. SanSiro machte einen tiefen Luftzurg, um frische Luft in seine Lunge zu bekommen.
Also verließen der Magier und SanSiro den Sumpf...

.Cerberus
22.08.2005, 22:12
Nach der Jagd mit Gor na Jan suchte Cerberus ersteinmal die Taverne auf, um sich einige Biere zu genehmigen.
Dort angekommen, setzte sich der hohe Novize an die Theke und bestellte einen großen Krug des köstlichen Tempelgebräus. Wenige Minuten später stellte der Wirt auch schon den Humpen auf den Thresen.
Kaum hatte Cerberus ihn angerührt, da war er auch schon leer und ein neuer bestellt. Er musste wirklich aufpassen, dass dieses grundlose saufen nicht zur Gewohnheit wurde, obwohl... war´s ja schon längst, aber ihn sollte es nicht weiter stören.

Der hohe Novize ließ sich für den nächsten Krug, den der Wirt ihm wieder hingestellt hatte, Zeit. Er nahm einen Schluck und schaute sich im Raum um. Wie immer saßen einige Novizen an den Tischen, unterhielten sich, tranken ihr Bier, oder rauchten ihre Sumpfkrautstengel... Sumpfkrautstengel...
Cerberus musste an den gescheiterten Raubversuch denken. In Zukunft würde er wohl brav bei Dragonsword kaufen, anstatt sich von Templern jagen zu lassen.
Der hohe Novize gähnte kräftig. "Hm, wird wohl Zeit wieder mal 'ne Runde zu schlafen" dachte er sich, leerte seinen Krug und hinterließ dem Wirt wieder die entsprechende Summe an Gold, bevor er sich auf zur Hütte machte.

Unterwegs überkam ihn die Wirkung des Bieres. Er hatte seit der angstengenden Jagd nichts gegessen, weshalb er es wohl auch so schlecht vertrug, wobei er gewöhnlich viel mehr trank, allerdings mit vollem Magen. Cerberus torkelte durch das Lager, bis er schließlich die Hütte erreicht hatte. Mit Müh' und Not schaffte er sich die Leiter hinauf und schmiß sich auf das Bett. Es dauerte auch nicht sonderlich lange, da versank er auch wieder im Reich der Träume.

Isaac
22.08.2005, 22:54
Boahh das war mal wieder ein Tag ohne Arbeit.Ich sollte mich am besten mal ans Haus von Argold setzen und ein bisschen dran bauen damit es bald mal fertig würd.Mit diesen Gedanken ging Drizzt durchs Lager und suchte jemanden mit dem er reden könnte um nicht so alleine zu sein.
Alleine?Alleine war er in denn letzten Tagen nicht gewesen. Er war immer mit Coolkill oder Cor Veenh am feiern gewesen. Diese Tage würde er nie vergessen.
Sinnloses rauchen und trinken. Drizzt musste wieder etwas zu tun haben. Das Leben bestand nicht nur aus feiern und wo würde er sonst Geld herbekommen.
Er machte sich also auf zum Haus von Argold und ihn um etwas daran zu arbeiten. Die Luft des Sumpfes kam in Drizzt feine Nase und berauschte seine Gefühle. Besser als der Geruch von Sumpfkraut. Besser als der Geruch von gepökelten Fleisch. Er Drizzt sich versah war er auch schon am unfertigen Haus und sah erstmal um was zu tun war. Die Steine waren schon aufgebaut jetzt musste er sie nurnoch befestigen. Er holte wieder Schlamm aus dem Sumpf. Denn Sumpf selber betrat Drizzt nicht sehr gerne seit dem Vorfall mit dem Sumpfhai der denn hilflosen Novizen gefressen hatte. Er versuchte sich so weit ins Wasser zu beugen das er nur noch so gerade über die Oberfläsche gucken konnte. Mit den 2 Eimern Schlamm in der Hand torkelte er zurück zum Haus. Langsam trug er den Schlamm auf umnicht die Steine zu fall zu bringen.
Als er denn Schlamm aufgetragen hatte musste er nur noch trocknen. Dann würde das Haus schon stehen aber das Dach fehlte und Möbel hatten sie auch noch keine. Es würde noch etwas dauern bis sie dort schlafen könnten. Er wusste zu der Zeit nähmlich noch nicht wo er schlafen könnte. In der Hoffnung jemanden zu finden der so nett wäre ihm in seiner Hütte schlafen zu lassen begab er sich zum Tempelvorplatz und hielt die Augen offen.

Cath
22.08.2005, 23:33
Cath strahlte "Das ist ein seeeehr guter Preis". Der Schwertgurt war schnell angelegt und die Traumdeuterin auch schon wieder auf dem Sprung, um ihre Neuerwerbungen an die frische Luft zu tragen.
"Das mit dem Traumdeuten machen wir unbedingt, wenn du...." Cath fixierte einen Punkt mitten auf Kalles Stirn "...warte mal, du hast da was. Komm mal ein bisschen näher. Das sieht aus..." Kalle beugte sich vor, damit sie dieses Etwas genauer betrachten konnte "...das sieht ganz genau aus wie... ein dicker Schmatz". Gesagt - getan. "Danke dir" Nachdem sie Kalle den besagten Schmatz lautstark auf die Stirn gedrückt hatte, eilte sie davon, um Dragonsword ihre neuen Schätze zu zeigen.

Nicmaster
23.08.2005, 01:14
Starren, leer vor sich hinstarren.
Sollte das neben dem sinnlosen Gesaufe und der Melancholie nun seine Tagesgestaltung sein? Einer längst vergangenen Zeit sein Leben lang hinterhertrauern? Tat er denn momentan etwas anderes? nein, eigentlich nicht, also schien es entweder schon still und heimlich in seinem Inneren beschlossene Sache zu sein oder der heutige Tag war eine glatte Ausnahme. Heute? War immer noch der selbe Tag? Oder war mittlerweile ein neuer Tag gekommen, der den Templer mit viel Energie und so gut es nur irgendwie möglich war zu verhöhnen und noch mehr kaputt zu machen, falls dies denn noch ging? Was auch immer, er konnte ihn sowieso nicht aufhalten, und so viel Schmerz gab es ja auch nicht mehr, den man aus dem Sumpfler hätte rauskitzeln können. Dagegen die anderen Sumpfler, wie sie an ihm vorbeischritten: unbekümmert, heiter, vom Sumpfkraut zugedröhnt bis zum Gehtnichtmehr. Das war die scheinbar heile Welt aller hier lebenden Menschen. Vor Problemen flüchten - mit Drogen, manche mit Alkohol, einige wohl auch mit beidem. Und er? Alkohol. Dazu diese selbstzerstörerische Melancholie, den erzwungenen Drang, mit seinem Freund etwas zu machen, auch wenn sich irgendetwas in ihm dagegen sträubte. Aber besser, er würde Abstand zu allem gewinnen, andere Gedanken kriegen, als nur ständig hier herumzuhängen. Er konnte ja noch nicht einmal mehr in seinem Haus schlafen, wegen den Erinnerungen an sie. Sie hasste ihn. Nichts mehr anderes kam in seinen Kopf hinein, dieser eine Gedanke hüllte alles aus - nicht nur seinen Kopf. Es war kalt. Innerlich war das ja schon allgemein bekannt, nur war die Nacht auch nicht die angenehmste. Xetrael kam aus der Tür gestolpert. Nic konnte nicht sagen, ob sein Freund nun nur wenige Sekunden, Minuten oder gar ganze Stunden oder Tage neben ihm stand, als er endlich ausholte, etwas zu sagen.
»Danke, dass ich bei dir pennen durft', Xetrael«, sagte er knapp und mit einem kurzen Blick zu seinem Ex-Schüler, er lächelte sein typisches Lächeln, nichts mehr Aufrichtiges, viel mehr praktisch auf Knopfdruck aufrufbar, immer dann parat, wenn er es brauchte, »Geh'n wa heut' los? Jetz'? Oder bist nur ma' so rausgekommen?«

Xetrael
23.08.2005, 02:12
"Geh'n wa heut' los? Jetz'? Oder bist nur ma' so rausgekommen?"

Hm...es war schon dunkel und sie würden sich dem ein oder anderen gefährlichen Vieh über den Weg laufen. Außerdem wär es wirklich extrem unvernünftig, da sei mit ihren Bögen in der Dunkel heit nicht viel sehen würden und somit auch schwer zielen könnten.

"Ich würd sagen wir...gehen gleich los oder?"
"Ja, klingt gut. Aber wohin ist die Frage."
"Nun joar...das ne gute Frage...hm....wo war ma noch nicht?"
"Ja, da gibts ne Menge Orte."
"Hmm..ich war noch nie hinter dem Kastell. Was is da?"
"Tja finden wir es raus."

Uns so verließen die beiden den Sumpf um sich auf den Weg zu einem weit entfernten Ort zu machen.

Paedygree
23.08.2005, 12:47
Paedygree wachte spät auf. Er hatte gut geschlafen, so gut wie schon lange nicht mehr.
Er hatte einen Riesen Hunger, deshalb ging er in den unteren Stock und setzte sich auf einen Stuhl. Erst jetzt bemerkte er, dass Garox nicht hier war.
Er rief seinen Namen durch das Haus, doch niemand Antwortete.
Er zog einen Fisch hervor, den er einem Goblin abgenommen hatte.
Er war noch essbar, doch stank er fürchterlich.
Er packte Ihn an der Flosse und tauchte Ihn in einen Wassertrog, der auf dem Tisch stand.
Nach einer weile zog er Ihn wieder hinaus und ass Ihn direkt auf.
Er legte seine Füsse auf den Tisch, zog einen schwarzerweiser hervor und paffte genüsslich.

Er stand auf um sich etwas die Beine zu vertreten und ging Richtung Fortuno.
Hi Fortuno. Sagte er
Wie gets Paedygree. Wo ist denn Garox? fügte Fortuno hinzu.
Keine Ahnung: gestand Paedygree, er wird schon wieder zurückkommen.
Na gut... hier ist dein Ateil, doch wenn du Ihn siehst, sage Ihm das er noch eine Ration auszustehen hat.
Er packte das Kraut ein und schaute zum Eingangstor hoch, da stand eine Person, sie kam auf Ihn zu, er wusste nicht wer sie war, doch glaubte er sie zu kennen.

.Cerberus
23.08.2005, 14:40
Langsam öffnete Cerberus seine Augen, worauf ein lautes Gähnen folgte. Der hohe Novize raffte sich auf und blickte verschlafen nach draußen. Er schien lange geschlafen zu haben, jedenfalls war im Lager schon einiges los, weshalb er auch keine Zeit mehr vergeuden wollte und sofort aufstand. Er spürte noch einwenig die Wirkung des übermäßigen Bierkonsums vom letzten Abend. Noch leicht benommen trat Cerberus nach draußen und vergaß dabei völlig, dass die Hütte höher gebaut war. “Oh Scheiße…“ gab er noch von sich, als er gerade seinen Fuß nach vorne setzte, dabei das Gleichgewicht verlor und nach unten sauste, was mit einem schmerzhaften Aufprall im Dreck endete.
“BEIM SCHLÄFER!! Wer hat die Hütte in der Nacht noch höher gebaut?!“ schrie der hohe Novize und versuchte sich aufzuraffen. Einige Brüder, die das Ganze mit angesehen hatte, eilten Cerberus zu Hilfe. “Lasst mich, verdammt! Ihr habt euch doch alle gegen mich verschworen, ist es nicht so?! Hm?!“ giftete er die Brüder an, die sich ratlos untereinander anblickten. “Nun steht nicht so faul herum! Zerrt mich gefälligst aus dem Dreck!“ befahl er ihnen, was sie darauf auch gleich taten. “Seht euch den Schlammassel an! Ich bin völlig verdreckt und jetzt tut mir auch noch alles weh!“ tobte Cerberus und versuchte seinen Novizenrock vom Schmutz zu befreien. “Ähm… vielleicht hättet ihr auch einfach besser aufpassen sollen? Ich mein ja nur…“ wagte sich einer der Brüder zu sagen. “WAS?! Die Hütte wurde über die Nacht höher gebaut! Aber nicht, damit ich mich etwa morgens mit voller Begeisterung ins Leben stürze! Nein! Damit ich mir das Genick breche! So sieht es doch aus!“ “Ihr übertreibt vielleicht ein bisschen…“ erwiderte der Bruder. “Hmpf! Ich bin ganz einfach mit der Gesamtsituation unzufrieden! Und nun, geht mir aus dem Weg!“ meinte Cerberus und schubste die Brüder unsanft beiseite, die ihm darauf verständnislos hinterher blickten.

Völlig aufgebracht tobte der hohe Novize durch den Sumpf, hier und dort konnte man ihn laut fluchen hören. Cerberus suchte die Taverne auf, öffnete die Tür und setzte sich mit einem wutverzerrten Gesicht an die Theke. “Ein Scavangerbraten und ein Bier, aber zackig!“ meinte Cerberus im rauen Ton zum Wirt. “Was ist? Hast du vielleicht die Stuhlbeine angesägt, damit ich aufs Kreuz falle?! IST ES NICHT SO?!“
Der Wirt, der ihn ansah, als wäre er aus einer anderen Welt, schüttelte den Kopf und verschwand kurz, um mit der gewünschten Bestellung wenig später wieder aufzutauchen.
Sich dauernd umblickend, ob nicht vielleicht jemand ihn erdolchen wollte, machte sich Cerberus über seine Mahlzeit her, die er diesmal schneller als gewöhnlich in sich hinein schlang.

Manix
23.08.2005, 16:06
Nach einer ruhigen Nacht, ging das Training am nächsten Tag weiter...
Manix begab sich wieder zum See, wo er mit Coolkill immer Trainierte. Es war recht kühl, und die Wolken verdekten die Sonne zeitweise. Manix konnte seinen Meister schon aus der Ferne erkennen. Er saß am Ufer und blickte nachdenklich auf das Wasser. Manix näherte sich ihm. "So Meister, ich bin da" "Gut, wärm dich auf!" antwortete Coolkill. Manix wusste schon, was er jetzt tun sollte. Er fing an einmal um den See zu laufen. Coolkill achtete auf jeden Schritt, dan Manix machte, damit ihm nichts schlimmes passiert. Manix merkte, das er heute schon viel schneller war, als bei ersten mal, aber trotzdem war er leicht auser Atem. Danach schüttelte er sich kurz aus und machte 7 Kniebeugen, anschließend legte er sich auf den Boden und machte 5 Liegestützen. Anschließend zog er sein Kurzschwert, und zog, wie Coolkill es ihm vor ein paar Tagen gezeigt hatte, Figuren durch die Luft, um sein Handgeleng aufzuwärmen, und es zu dehnen. "Bist du bereit? Gehen wir nocheinmal durch, was du bisher gelernt hast" rief Coolkill seinem Schüler zu. Dann zog er schwungvoll sein edles Bastardschwert und hielt es senkrecht vor sein Gesicht. Manix nahm seine Abwehrstellung ein - Schwert nach oben, Beine schulterbreit - und machte sich auf den kommenden Angriff bereit. Dann nickte Coolkill nur und begann Manix zu attakieren. Manix wehrte die meißten Schläge ab, was zu erwarten war, denn Coolkill hielt sich wie immer sehr zurück, und machte nur leichte schläge. "Jetzt bist du drann, los, greif mich an!" Manix wehrte noch Coolkills letzten Schalg ab und ging dann in den Angriff über. Coolkill wehrte alle Schläge ab, aber Manix wurde langsam immer besser. Sie übten eine ganze weile weiter... mal griff Coolkill an, und Manix musste sich verteidigen, und dann wechselten sie, und es ging anders rum...

Farodin
23.08.2005, 16:54
Rodriguez wachte auf. Es war schon Nachmittag. Peinlich!Peinlich! Heute würde er wieder mit Coolkill trainieren. Er freute sich schon richtig darauf.
Er wusch sich aus dem Eimer Wasser und zog sich seinen Bruderrock über. Er brauchte unbedingt eine neue, bessere Robe. In diesem Lager musste es doch einen Rüstungsschmied geben.

Langsam machte er sich auf den Weg zu Aidar und zu seiner Taverne.
"Morgen Aidar!"
"Aaah, guten Nachmittag, Pennsocke! Was darfs denn sein?"
"Gib mir Brot, Wurst und etwas Käse. Dazu eine Flasche Bier!"
"Wir gemacht!"...."So hier haste den Kram!"
"Danke Aidar!" verabschiedete sich Rodriguez und schmiss 10 Gs auf den Tisch.
Genüsslich kauend und ab und zu auch etwas trinkend näherte sich Rodriguez dem See. Alsbald hatte er die Schleuse durchquert und schon hörte er Kampfgeräusche. Er trank die restlichen Schlucke Bier aus der Flasche, und schrat den Hügel hinunter.

Es waren drei Personen anwesend, von denen er 2 erkannte. Coolkill und sein jüngerer Bruder Jaden. Die dritte Person hatte ihm den Rücken zugekehrt und so konnte Rod nicht erkennen wer er war. Coolkill und Jaden hatten ihn schon gesehen. Coolkill machte eine kurze Geste und die zwei Kämpfenden machten eine Pause.

Rod machte eine kurze Verbeugung und begrüßte alle
"Schönen Tag Meister! Froh euch wieder zu sehen!"
"Hallo Rodriguez. Ich bin auch erfreut dich zu sehen!"
"Hi Jaden!" begrüßte Rodriguez den Waffenknecht, der ihm mit einem Grinsen antwortete
"Ich bin hier um meine Ausbildung abzuschließen."
"Das kann ich mir denken! Ach ja, dies ist Manix. Mein neuer Schüler.!"
"Freut mich dich kennen zu lernen!"
"Die Freude ist ganz auf meiner Seite."
"Wärm dich erstmal auf, Rod! Dann reden wir weiter!" schlug Coolkill vor.

Und so begann Rodriguez Runden um den See zu laufen. Dabei zog er sein Schwert und machte während dem Laufen eine Drehung und schlug zu oder er schlug Purzelbäume und stach aus der Rolle zu.....

Trivium
23.08.2005, 17:20
Cor`Veenh entschloss sich wiedereinmal etwas zu untenehmen. Nachdem er einige Tage nichts gemacht hatte, wollte er wieder mal richtig was unternehmen!
Er ging raus und schaute sich im Sumpflager um. Aber wie immer war nichts los. Los lass uns nen bisschen umherziehn, sagte die kleine Stimme in seinem Kopf. Er ging umher und sah aber nix besonderes. Er ging bei Fortuno vorbei und holte sich seine tägliche Portion Sumpfkraut ab. Er ging weiter. Hmmm hier war ja überhaupt nichts los. Er ging in die Taverne und bestellte sich ein Bier. Irgendwann kam ein novize reingestürmt und fragte jeden nach Sumpfkraut. Oh Gott so rannten wir auchmal umher, meinte die Stimme in seinem Kopf. Als er bei Cor`Veenh war schaute er ihn ernst an und kniete nieder:
"Bitte! Gib mir ein wenig Sumpfkraut! Ich dreh fast durch! Ich kann Dinge erkennen!"
"Tja das nennt man Realität!"
Der Novize griff nach Cor`Veenhs Sumpfkraut. Er wehrte es ab und der Novize wollte zuschlagen, aber Cor`Veenh duckte sich und schlug den Novizen in den Magen.
"Mann! Komm mal klar!"
Er legte das Gold für Aidar auf die Theke und verließ die Taverne......

Scrubs
23.08.2005, 17:52
Scrubs suchte nach einem Baal der das Kraut haben wollte doch er fand niemanden. Als er schon fast aufgegeben hatte setzte er sich in die Taverne. Er wollte sich erstmal bei einem starken Bier erholen bevor er sich weiter auf die Suche machen wollte. Er legte seine Beute auf den Tisch wieviel könnte wohl alles Wert sein? Scrubs schätzte so zwischen 300 und 500g. Der Templer hatte jedoch gesagt dass das Drachenmoos wertvoll sei. Das konnte auch 1000g heiße. Scrubs überlegte nochmal und kam zu dem Schluss das es nicht so wertvoll sein konnte warum sollte grade er das Glück haben diese Rarität zu finden ? Sein Bier war mittlerweile leer und er bestellte sich ein weiteres das er auch in wenigen Schlücken leerte. Scrubs hatte keine Lust mehr zu suchen und bestellte sich noch ein Bier. Scrubs regte sich auf wahrscheinlich wollte niemand in diesem verdammten Lager seine Kräuter. doch das war Scrubs ergal er soff weiter bis er die Zeit vergaß.

Isaac
23.08.2005, 18:17
"MUAHHHHH"
Das waren die ersten Worte des aufwachenden Bruders als er sich aufraffte. Er streckte sich in alle Himmelsrichtungen. Die Knochen hatten sich von der gestrigen Arbeit schon wieder erholt und hatten auch aufgehört zu knacken bei jeder bewegung die Drizzt machte. Er hatte schrecklichen Durst weil er gestern nicht viel Flüssigkeit zu sich genommen hatte. Ein kühles Bier würde Drizzt jetzt munden aber er hatte auch etwas schmacht. Er ging in den Laden von Argold und ihm und sah sich um. Er wusste nicht welche Pfeife er heute mitnehmen sollte als nahm er direkt alle mit. In der Zeit wo Argold schon weg war hatte er viele Pfeifen geschnizt und das Lager gefüllt. Seine Fähigkeiten im schnitzen von Pfeifen hatte sich sehr verbessert. Er hatte nun fast alles gelernt auser eine Partypfeife zu schnitzen. Aber davon hatte Argold genung im Lager. Mit 1 Sortiment Wasserpfeifen ging er nun zur Taverne. Auf den Weg dorthin musste er ein paar mal rasten weil die Pfdeifen nicht die leichtesten waren. Vieleicht würde er ein paar Käufer finden die nicht aus diesem Lager kamen. Die Tür der Taverne ging auf und Drizzt trat ein. Wie immer war zu dieser Tageszeit nicht sehr viel betrieb auser ein paar Novizen die sich mit Bier zugekippt hatten. Er legte die Pfeifen an einen Freien Tisch und bestellte sich ein kühles Bier. Seine Augen schweiften durch eine dunkle Ecke wo er jemanden stizen sah. Er sah nich sehr reich aus und seine KLeidung war auch nicht die neuste. Als seine Augen am Tisch vor dem Wanderer ankammen sah er ein Packet voller Kräuter. Die ganze Tasche war gefüllt mit prächtigen Heilkräutern und Feuernesseln. Aber was war das dort an der Seite. Drizzt musste etwas näher ran gehen als er es erkennen konnte. Wie kam dieser Wandere an 1 Grabmoos und daneben waren eine Goblinbeere und ein Drachenmoos. Dies waren sehr seltende Pflanzen die nur an bestimmten Orten gedeihten. Er überlegte einen Moment und hatte dann eine Idee. Er würde dem Wanderer einen kleinen Preis machen und später diese Packet an Dragensword verkaufen dem Baalführer des Lagers. Er nahms eine Pfeifen und ging zum Tisch des Mannes.
"Darf ich mich setzen"
Der Mann zeigte auf den freien Stuhl und Drizzt setze sich hin.
"Ich heise Drizzt und bin ein Bruder des Sumpflagers"
"Ich heise Scrubs und bin auf einer durch Reise um dieses Kraut da loszuwerden"
"Ja also da sind schon ein paar bräuchliche Sachen drin"
Drizzt versuchte so ernst zu klingen wie möglich
"Also ich könnt dir den Kram schon abkaufen was willste denn dafür haben"
Drizzt lies Scrubs einige Minuten zum überlegen und in dieser Zeit trank er sein Bier aus. Scrubs sah auch nicht sonderlich nüchtern aus vieleicht würde er ihm ja glauben und ihm diese Kräuter spotbillig verkaufen.

Scrubs
23.08.2005, 18:56
Scrubs sagte" Ok .. aber das zeug ist viel Wert ich will mindestens 1000g"
Drizzt versuchte zu Handeln doch Scrubs blieb hard und bestand auf die 1000g. Sie tranken während der Verhandlungen immer mehr Bier, Scrubs machte sein letztes Angebot:" Allo ... machsu jez dat Anjebo ... zZz .. zZz" Scrubs schlief ein und kippte nach vorne bis sein Kopf unsamft auf der Tischplatte aufstiehs. Scrubs wachte durch den Schmerz wieder auf und sagte:" Wo bin ich ?" Drizzt nutzte die Situation aus und sagte:" Du wolltest mir grade deine Kräuter gegen dieses Pfeifenset und 50g tauschen!" Scrubs erschrack. Drizzt dachte sich das er aufgefogen wäre aber bevor er sich eine Ausrede einfallen musste sagte Scrubs schon:" 50g! dat is doch vieeel zu viel.. weil wenn wir eins bei unseren Geschäften machen dann ist das fair bleiben... hick!" Drizzt könnte nur mit einem kleinen lächeln antworten:" Ja du hast recht wir bleiben fair.." Drizzt nahm sich schnell das Kraut und verschwand .. er hatte Scrubs perfekt abgezockt. Scrubs nahm sich noch die Pfeifen bevor er wieder einschlief. ... Er wusste nich wie lange er geschlafen hatte doch es musste lange es denn die Taverne war bereits leer. Scrubs erinnerte sich nicht an den Tausch und sah verwundert das Paket mit Pfeifen. "Naja die Pfeifen sind eh besser zu gebrauchen .." dachte Scrubs sich und verlies wieder das Sumpflager. er war froh das Kraut losgeworden zu sein.

Rat des Waldes
23.08.2005, 20:06
Wieder so ein extreeeeeeem langweiliger Tag. Abel hielt das nicht länger aus! Aufstehen, Frühstücken, auf denn Feldern arbeiten, schlafen gehen, aufstehen…
So hatte er sich sein Leben nicht vorgestellt. Na ja,… nichts gegen das Sumpflager.
Abel war streng gläubig. Für ihn waren alle anderen Götter nur irgendwelche Hirngespinste. Aber der Schläfer,… der Schläfer war für ihn da. Trotzdem wollte er heute nicht Arbeiten.
Doch die Arbeit musste getan werden, für denn Schläfer.

Abel mahlte sich schon die Arbeit auf denn Feldern aus als er einen Bruder bei Fortuno sah. Kurz dachte Abel dran dem Bruder,… nein! Das durfte er nicht machen,… aber für einen Tag? Es konnte doch nichts passieren. Oder? Der Novize dachte wieder an die mühselige Arbeit und an die Gefahren. Dann entschloss er sich doch dazu seine Zweifel über Bord zu werfen.
„Erwache! Bruder!“
Der Bruder wand sich Abel zu.
„Baal,…“, Abel musste sich schnell einen Namen einfallen lassen,… welcher Baal war zuständig für das Sumpfkraut? Verdammt,… hmmm,… ach ja!
„Baal Dragonsword braucht deine Hilfe! Du sollst Sumpfkrauternten!“
Der Bruder sah Abel etwas verwirrt an.
„Ach,… du hast das ja noch nie gemacht,…“, wieder überkamen Abel starke Zweifel.
„Also,… ich erklär es dir kurz. Du musst nichts anderes tun als zu denn Krautfeldern gehen, die grünen Kräuter ausrupfen und einem Baal bringen. Dabei aufpassen! Die bräunlichen Kräuter nicht nehmen,…“, sollte Abel wirklich diesen armen Bruder in denn Sumpf schicken?
„… und wenn ein Sumpfhai oder eine Blutfliege kommt, versteck dich hinter einem der Templer. Alles klar?“, Abel konnte dem Bruder nicht länger ins Gesicht lügen und drehte sich um.
„Ähm,… und das ist von Baal Dragonsword.“, Abel warf sein Taschengeld von 20 Goldmünzen, eingehüllt in einen kleinen Lederbeutel, auf denn Boden. Dann eilte er schnell wieder davon. Nachdem er dem Bruder das Geld gegeben hatte fühlte er sich nicht mehr ganz so schlecht,…
„Oh Schläfer,… ich hoffe ich habe das Richtige getan,…“

Dragonsword

Florence
24.08.2005, 10:53
Die junge Bürgerin wachte in dieser Ruine auf. Sie hatte Schmerzen, Schmerzen überall. Aber immer noch war der Unterleib ihre schlimmste Schmerzzone. Es fühlte sich so an wie Wehen. So dachte sie wenigstens, denn diese Erfahrung hatte sie schließlich noch nicht gemacht, diese wollte sie auch noch nicht gemacht haben. Denn ohne den richtigen Mann, wäre sie mit einem Kind verloren, das war ihr schon immer klar. Aber Wehen waren es gar nicht, es fühlte sich nur so unangenehm an, so schmerzhaft. Wieso tat man ihr so etwas an? Hatte sie es nicht verdient, weiterzuleben? Sollte sie elendig verrecken?
Das Bett war unbequem, seit zwei Tagen war sie nicht mehr aufgestanden. Kein Licht kam herein, wenigstens kein für sie vernehmbares und so hatte sie sich mittlerweile an die Dunkelheit hier gewöhnt. Ja, die Dunkelheit, ein Trost, ihre Hoffnung. Sie wusste nicht, was sie machen sollte, wusste nicht, wie sie sich helfen sollte, aber wenigstens sah sie so keiner, auch nicht Cor’Veenh.
Wieder setzte sie sich unter Schmerzen auf, ihre Hand lag, wie auch schon vor zwei Tagen, immer noch auf ihrem Bauch und versuchte irgendwie die Schmerzen zu lindern. Doch wie sollte dies helfen? Waren die Schmerzen kurzzeitig mal nicht in ihrem Bauch, so hatten sich diese in ihren Kopf verlagert. Dort war es noch schlimmer. Meistens lag sie dann vollkommen ausgestreckt auf dem Bett, hoffte auf den baldigen Tod. Denn welcher Mensche hatte verdient, solche Schmerzen zu erleiden? Hatte sie einen solch schlimmen Frevel begangen, dass sie einfach nicht mehr leben und vor ihrem Tod jedoch erst einmal unnormal starke Schmerzen ertragen sollte? Was hatte sie nur getan?
Sie wusste es nicht, stand langsam auf. Der Tag musste bereits erneut angebrochen sein, sie hörte draußen einige Bewohner des Sumpfes sich bewegen. Vor gut einer Stunde, wenn ihr Zeitgefühl sie nicht betrog, hatte ein Sumpfhai geschrieen. War dies ein Zeichen, dass hier in der Nähe ein Novize oder dergleichen war? Konnte ihr denn niemand helfen?
Vorsichtig tastete sie sich mit der rechten Hand vorwärts. Es waren nicht viele Gegenstände in dieser Ruinenhütte, dennoch stolperte sie fast sogleich. Warmes Blut spürte sie in ihrem Mund, spürte, wie Schmerzen durch ihren Bauch und ihr Gesicht, besonders die Nase zogen. Laut schrie sie auf, Tränen kullerten ihr Gesicht hinunter. Wieso nur? Mit den Armen stützte sie sich ab, konnte sich so gerade wieder hinknien. Sie musste unbedingt Hilfe erfahren. Sie brauchte so dringend Hilfe. Jemand musste sich hier annehmen, heilende Künste bei ihr anwenden. Aber wer?
Doch sie erreichte nicht die Türe. Erneut stand sie auf, schritt weiter und auch dieses Mal stürzte sie, jedoch nicht wegen einem Gegenstand, sondern weil sie ihre Füße nicht richtig bewegen konnte. Ihre Muskeln hatten sich einfach zu stark angespannt. So konnte sie nicht laufen. Während des kurzen Fallens sah sie noch einen kleinen Lichtschimmer unter der Türe, es war vorher nicht erkennbar, dann traf sie auf dem Boden auf. Blut war erneut zu spüren, dann ward es schwarz vor ihren Augen, vollkommen schwarz.
Wie sollte sie dies schaffen?

Saganis
24.08.2005, 11:50
Saganis wollte nun mit dem ganzen Gold wieder zurück zum Hof. Also machte er sich wieder Richtung Tor. Aber als ihm ein Gedanke kam, das er mal ein paar Steng mitnehmen konnte, ging er zu einem Novize um ihn was zu fragen. Doch keiner war in seinem Sichtfeld. Also suchte er einen. Nach einer Weil sah er einen wie er sich grade einen Stengel rauchte. Saganis ging zu dem Novizen und fragte ihn :

"hallo, wo finde ich hier einen Laden wo man Sumpfkraut kaufen kann?
Der Novize antworte auf diese Frage erst nach ein paar sekunden:" Ja da musst du zu Dragonsword gehen der hat genug Zeug. aber er ist nicht mehr da er ist verreist. du kannst aber zur fortuno gehen. Er wohnt da hinten, du musst nur dem Pfad hier folgen."
"oh danke für die Info" Sagte Saganis noch und ging den Pfad lang.

Als er an einem Haus ankam wo fortuno laden drauf stand war er wohl vor dem Haus von Fortuno .Saganis stand vor der einem Türrahmen aber ohne tür jetzt war er verwirrt .

Paedygree
24.08.2005, 12:55
Paedygree ging schnellen Schrittes in die Richtung, der grossen Pyramide.
Er war noch keine zwei Minuten gegangen als er im Dunst vor sich die Pyramide aufragen sah.
Unmittelbar vor Ihm war ein Krautfeld. Er ging zu einer der Leute die da standen und sagte kurz:
Hallo. Ich bin Paedygree und wurde von Baal Dragonsword hier eingeteilt.
Ich soll hier Sumpfkraut ernten?

Jo, das ist Richtig; sagte einer der Aufseher und wies auf das Feld, such Dir einen Platz, irgendwo da. Ein Tipp noch. Pass auf die Blutfliegen und Sumpfhaie auf. Wie lange musst du hier Arbeiten?

Paedygree dachte nach und sagte dann; Ein Novize hat mich hierhergeschickt. Er sagte ich solle hier einen Tag lang arbeiten.

Er ging geradewegs in das Moor hinein und begann zu pflücken. Es war schwierig, denn er hatte zweimal eine Flasche Pflanze ausgerissen.
Es wurde Paedygree jedoch nicht langweilig, denn im nächsten Momment, höhrte er hinter sich Flügelschlagen und sah, dass es eine Blutfliege war, die in aufs Korn genommen hatte.
Er rannte durch den Sumpf, bis er vor einem der Tempfler stand, der seinen Zweihänder zückte und der Blutfliege mit einem Schlag einen Flügel abtrennte.
Sie flog etwas unbeholfen zu Boden, bevor der Templer sie dann vollends tötete.

Paedygree ging zurück an seinen Platz und machte mit seiner Arbeit weiter.

Rat des Waldes
24.08.2005, 13:03
Fortuno ärgerte sich heute noch grün und blau. Wie konnte man nur auf die Idee kommen seinen Laden zu überfallen?! So schlimm war es ja nicht gewesen. Das Kraut war noch da, die Diebe wurden gefasst. Aber musste Fortunos unschuldige Türe gleich so zerlegt werden!? Fortuno dachte wieder an die schöne Zeit zurück in der seine Türe noch quietsche wenn man sie öffnete, dieses wunderbare Geräusch wenn Kundschaft an die Türe klopfte. Waren diese Zeiten alle vorbei!?

Traurig erhob sich Fortuno von seinem Sessel um zur kaputten Türe zu gehen die neben der Tür lag. Am liebsten hätte er sich jetzt runtergebeugt und sie gestreichelt. Aber er währe dabei beobachtet worden.
„Oh,… hab dich gar nicht kommen gehört. Was willst du?“
Der Fremde sah Fortuno etwas verwirrt an.
„Ah! Klar,… Sumpfkraut willst du,… entschuldige,…“, Fortuno war es peinlich so eine doofe Fragen gestellt zu haben. Er wurde die ganze Zeit durch seine Türe ablenkt. Seine liebe, holzige Holztüre. Fortuno war wieder dabei abzuschweifen wurde aber durch ein räuspern des Fremden wieder zur Besinnung gebracht.
„Ähm,… tut mir wirklich Leid,… was kann ich dir denn geben? Grüner Novize? Schwarzer Weiser? Traumruf? Dragonsword hat mir übrigens auch ein bisschen Weinkraut, Apfelkraut und Beerenkraut dagelassen bis er wieder da ist. Also? Was darf es sein?“

Dragonsword

Paedygree
24.08.2005, 13:35
Paedygree verliess das Sumpfkraut Feld.
Er hatte hart geschuftet.
Er dachte:
Wie wäre es, wenn ich in die Taverne zur Toten Harpye gehe und mich etwas zudröhne? Das habe ich jetzt verdient.
Er lief die Holzstege entlang, bis er nur noch wenige Schritte vor Fortuno's Laden stand. Da kam ein Novize auf Ihn zu.
Hast du nichts zu tun? Du kannst dieses Packet zum Kloster bringen.
Er machte einen gehetzten Eindruck.
Hier, das ist für Dich, wenn du das Packet übergeben hast.
Er zeigte Paedygree drei schwarzerweisser.
Jaaaaaa, da bin ich sofort dabei; sagte Paedygree mit Stielaugen zu dem Sumpfkraut.
Wem soll ich es geben?
Der Kerl heisst Dran, du erkennst Ihn an dem grossen Beil, das er immer dabei hat.
Gut, ich werde es Dran bringen!
Er nahm das Packet und das Sumpfkraut und packte es unbeholfen ein.
Er ging gut gelaunt auf das Tor zu und verschwand im dunklen Wald.

Saganis
24.08.2005, 13:44
Als saga nis in das Haus reinguckte sah er einen Mann. Er fragte den Mann:

"Bist du Fortuno?"
"ja warum? Willst du was kaufen?"sagte Fortuno.
"Ja genau ich wollte 10 grüne Novizen."sagte Saganis
"ok ich hohle sie schnell" Sagte Fortuno und ging hinter die Tecken.

Als er zurück kam hatte er 10 Stangel dabei. Sie sahen gut verarbeitet aus.Fortuno sagte dann:

"also die 10 Stängel kosten 40gm"
Saganis gab ihm die 40gm und bekam die Stängel.
Glücklich ging Saganis wieder und gang richtung Tor

Hombre
24.08.2005, 13:59
Langsam bewegten sich Latri und Hombre auf den Eingang des Sumpflagers zu, schon von weitem konnte man sehen dass er gut bewacht war. Man roch auch von weitem den Gestank des Sumpfes.
"Wie kann man nur in solch einem Gestank leben?" fragte sich Hombre selber und war sich nicht bewusst dass er es laut ausgesprochen hatte.
"Was?" fragte Latri ihn, sie hatte ihn gehört.
"Ach nichts, ich hab nur laut gedacht", sagte er noch schnell und dann waren sie schon vor dem Tor.
"Wilkommen im neuen Sumpflager!" sagte einer der Templer.
"Was?"
"Ich sagte: Wilkommen im Sumpflager."
"Achso, heißt dass wir können einfach so rein?"
"Aber natürlich. Geht nur hinein, aber macht keine Dummheiten."
"Keine Angst, wir doch nicht. Bis später."
Nachdem sie durch das Tor hindurch gegangen waren, war Hombre überwältigt von der Größe und Schönheit des Sumpflagers. Es war riesig, hatte wunderschöne Prachtbauten, die anscheinend schon sehr alt waren. Sie gingen weiter auf den Stegen durch den morastigen Sumpf. Überall wucherten Pflanzen aus dem Sumpf. Eine richtig starke Vegetation gab es. Aber das war auch klar, hier gab es guten Boden und viel Wasser. Aber ebenso berühmt war der Sumpf auch für sein Kraut. Das Sumpfkraut. Es war in ganz Khorinis und sogar noch über Khorinis hinaus bekannt. Sie hatten hier ein wahres Monopol. Arm waren sie sicher nicht.
"Was ist los? Du bist so in den Gedanken versunken", sagte Latri und zog seine Aufmerksamkeit auf sie.
"Nichts, nur, ich war noch nie im Sumpf, und ich muss zugeben, ich bin wirklich beeindruckt."
"Von dem Gestank?"
"Ja, von dem auch. Aber ich mein diese alten Bauten."
"Aha, du interessierst dich also für die Bauten. Wie interessant."
"Ha ha, sehr witzig. Nein, ich mein, die sind schon so alt, die können nicht von den Sumpflern errichtet worden sein. Ich frage mich halt, wer sie erbaut hat."
"Das hab ich mich noch nie gefragt."
"Tja, wenn man immer nur an Männer denkt fällt einem sowas halt nicht auf."
"Was soll denn das heißen?" sie stemmte ihre Arme in die Hüfte und sah ihn fragend an. Hombre musste lachen.
"Na warte, dir zeig ichs", sagte Latri und gab Hombre einen Schubs. Hombre war überrascht und musste lachen, also fand er keinen halt und stolperte immer weiter nach hinten, bis er zum ende des Steges kam und, mit dem Rücken voraus, in den Sumpf fiel. Es machte einen großen Platsch und er lag im Morast. Langsam versank er darin. Danke Latri, dass hat mir gerade noch gefehlt, dachte sich Hombre und versank immer weiter.
"Alles ok da unten?"
"Klar doch, ich spiel grad mit den Sumpfhaien karten."
"Nein, jetzt ernsthaft. Komm ich helf dir."
Latri holte von einem nahegelegenen Baum eine Liane und riss sie herunter, kam wieder zurück und warf sie Hombre zu. Der konnte sie fangen und sie half ihm wieder heraus. Doch nun war er von oben bis unten mit Sumpfschlamm beschmutzt ...

Latraviata
24.08.2005, 15:24
"Tztztz...musst du immer nach hinten fallen, wenn ich dich schubse, oder auch noch so leicht anstubse? Oder machst du das etwa schon absichtlich, damit ich dann wieder dioe böse bin?" Latri musste grinsen, aber dass Hombre jetzt im Morast lag, das wollte sie wirklich nicht. Irgendwie tats ihr leid und sie holte sofort etwas, womit sie ihn herausziehen konnte.
Einige Momente und nach einem recht aufwändigen Kraftakt Hombre's sich wieder hichzuziehen hatten sie es geschafft und er stand wieder auf dem Steg. Vergeblich versuchte die junge Frau ihn am Rücken etwas sauber zu bekommen, doch es nutzte nicht viel, da sich der Torfartige Schlamm längst in die Fasern seiner Klamotten festgefressen hatte.
"Ach lass bleiben, das wird schon wieder. Wenns trocken ist, kann mans bestimmt genauso gut abklopfen."
"Ja schon, aber's tut mir trotzdem leid. Tschuldigung, so hab ichs echt nicht gewollt." Total depremiert blickte sie zu boden und schämte sich für das was sie wieder einmal im Übermut zusammengebracht hatte.
"Hey Latri, hör auf den Steg anzustarren und lass uns weitergehn. Denk einfach nicht mehr drüber nach. Ich nehm deine Entschuldigung ja an. Aslo beruhig dich wieder und lass uns weitergehn." Schön langsam fasste Latri wieder ein wenig Selbstvertrauen, dachte aber noch immer drüber nach, dass sie nicht immer so überreagieren durfte und erstmal nachdanchte bevor sie handelte. Egal. Hombre schien es wirklich nicht mehr sonderlich zu stören am Rücken voller Sumpfzeug zu sein, ganz im Gegenteil, er schaute mit völlig beeindruckter Mine hin und her und versuchte alles gleichermaßen zu betrachten. Kein Wunder, dachte sich die Tagediebin und ging immer hinter Hombre her, er war ja auch noch nie hier gewesen und sieht die Pyramiede zum ersten mal.
So schritten die beiden gemächlich über die Stege um sich auch wirklich alles anzusehen, was es so gab und öffentlich zu betrachten war.

Farodin
24.08.2005, 16:49
Als er seine Runden beendet hatte, sprang er vom gegenüberleigenden Ufer ins Wasser und schwamm zu der trainierenden Gruppe. Dort hüpfte er auf und ab und ließ seine Arme kreisen. Dann zog er sein Edles Schwert und ließ seine Hände kreisen.

Dann schloss er seine Augen und stellte sich einen Gegner vor. Jaaah, ein großer blutrünstiger Wolf. Ab in die Kampfstellung und Attacke. Der Wolf blieb nicht untätig stehen und griff als erster an. Mit gefletschten Zähnen machte er einen Satz nach vorne und verschte Rodriguez anzufallen. Doch der machte eine drehung und schlug dem Wolf mit der flachen Seite der Klinge, die Pfoten weg. Aus der Drehung stach Rodriguez nach dem Wolf, was auch geglückt wäre wenn sich der Wolf nicht schon im Fallen herum geworfen hatte und nun versetzt zu der Stelle landete, auf der ihn Rod vermutet hatte. Gerade noch konnte Rod dem weit geöffneten Maul eintgehen, in dem er sich duckte. Jetzt war es um den Wolf geschehen. Mit aller Kraft stach Rod nach ihm. Tot fiel der Wolf zu Boden.

Als Rod die Augen öffnete, sah er die Gesichter von Coolkill und Jaden. Coolkill blieb wie immer ernst und gelassen aber Jaden lächelten jedoch.
"Gegen wen hast du gekämpft?"
"Das war nur ein böser Wolf der zu aufmüpfig war!"
Sein Meister schüttelte den Kopf........

Manix
24.08.2005, 17:20
Manix war selbst ein bisschen stolz auf sich. In den letzten Tagen, hatte er viel gelernt, und war gespannt, was Coolkill ihm wohl als nächstes zeigen würde. Am nächsten morgen stand Manix erwartungsvoll auf. Er war ausgeruht, und machte sich gleich nachdem er sich angezogen hatte auf den Weg zum See. Heute war es viel wärmer als gestern, die Sonne schien warm, und kaum eine Wolke war am hellblauen Himmel zu sehen - nur die Vögel, die, die ihre Bahnen zogen. Bewaffnet mit seinem Kurzschwert, ging Manix nun zu seinem Lehrmeister. Coolkill stand wie fast immer am See. Rodriguez war schon da, und trainierte mit seinem Schwert. Coolkill übte ebenfalls noch ein bisschen... er lies das Schwert in der Luft tanzen, und zog Figuren in der Luft. Manix trat von hinten an ihn heran. Coolkill stoppte das Schwert und steckte es weg, ohne sich nach hinten zu drehen und zu schaunen, wer dort hinter ihm ist. Dann sagte Coolkill, welcher immernoch mit dem Rücken zu Manix stand: "Ah, da bist du ja endlich - los, wärm dich auf" und drehte sich erst dann um. Manix blickte erstaunt, wusste aber gleich, was zu tun war.

Während er um den See lief, überlegte er, was Coolkill ihm heute wohl so beibringen würde. Es war immernoch so warm, und Manix begann schon nach dem halben Weg zu schwitzen. Endlich angekommen, machte er erstmal eine kurze Pause, um zu verschnaufen...

Farodin
24.08.2005, 18:04
Manix war außer Atem. Rod konnte es ihm nicht verdenken. Am Anfang seines Trainings war er genauso untrainiert gewesen. Aber Manix verdeckte seine Erschöpfung gut. Er atmete ein paar mal stoßweise aus und ein und war dann wieder fit.
"Heute kämpft ihr gegeneinander. In einem Sparringkampf!" eröffnete Meister Coolkill
"In Ordnung, Meister!" antwortete Rod
Ein Sparringkampf?! Hoffentlich würde sich dieser Kampf nicht so entwickeln wie der mit Drister.

Manix ließ noch ein wenig die Schultern kreiseln und Rod machte es eben so.
Dann hoben beide ihre Schwerter und funkelten sich an. Aber Rod machte gar nicht den Versuch anzugreifen. Eins hatte er von Coolkill und Jaden gelernt! Der der zuerst angriff hatte zwar die meiste Wucht in seinem Schlag aber er vergeudeete seine Energie. Also blieb Rodriguez ganz gelassen stehen und wartete. Und der Angriff erfolgte bald.

Manix stürmte los. Während dem Laufen hob er die Arme über den Kopf und setzte zu einem Überkopfangriff an. Doch Rod hatte schon sein Schwert in die richtige Position gehoben und blockte den wuchtigen Schlag ab. Seine Arme zitterten. Manix hatte viel Kraft.

Nun war Rodriguez an der Reíhe zu kontern. Er ließ sein Schwert in einem Halbkreis von links nach rechts sausen und wie erwartet blockte Manix ab. Doch Rod war mit seinem Angriff noch nicht fertig und stieß Manix von sich. Dann stach er nach Manix, der mit einem schnellen Schritt zur Seite auswich.
..

Manix
24.08.2005, 18:31
...
Beide blieben kurz stehen. Coolkill stand mit verschränkten Armen an der Seite und beobachtete alles ganz genau.
Manix war wieder an der Reihe. Rodriguez ging wieder in eine Abwehrposition und konzentrierte sich auf Manix komenden Angriff. Manix kontentrierte sich, und lief erneut los. Nocheinmal dachte er an die Worte Coolkills ..."Nicht denken, tu es einfach"... Dann zog Manix die Klinge von unten rechts nach oben rechts, doch Rodriguez machte einen kleinen Sprung nach hinten und wich dem Schlag aus. Manix nutzte die Gelegenheit, um gleich nocheinmal zuzuschlagen. Diesesmal griff Manix von links an. Rod hielt sein Schwert dagegen und wehrte den Angriff geschickt ab. Als Manix nocheimal von oben zuschlagen wollte, wich Rodriguez zur Seite aus und drückte sein Schwert auf Manix', welches mit der Spitze den Boden berührte. Manix blieb nichts anderes übrig als zurück zu weichen.
Dann war Rodriguez wieder an der Reihe. Er lief mit dem Schwert in der rechten Hand auf Manix zu. Manix hielt sein Schwert hoch, und beide kreuzten ihre Klingen. Es klirrte, und beide standen sich gegenüber. Sie drückten ihr ganzes Körpergewicht dagegen, doch sie urden langsam schwächer. Als kein Sieg für einen der beiden in aussicht war, machten biede einen Sprung zurück, und standen nun ein Stückchen von einander entfernt.
Dann hob Coolkill seine Hand und rief: "Genug jetzt, das reicht fürs Erste, ihr wart beide gut. Ruht euch jetzt aus"
...

Jaden
24.08.2005, 19:03
Der Kampf für die Beiden ging bald weiter. "Jaden, du kämpfst nun gegen die beiden", rief der Lehrmeister an seinen Zwillingsbruder gewand. Dieser verbeugte sich Ehrfürchtig vor seinem Bruder und den beiden Schülern und zog seinen schweren Einhänder.

beide waren etwas ausgeruhter, nun da sie eine Pause hatten und so musste der Waffenknecht endlich mal wieder kämpfen. Die beiden Schüler umkreisten den Waffenknecht, dieser jedoch blickte die Schüler nur genau an und behielt sie immer im Augen auch wenn einer nun hinter ihm war. Rod hatte gesehen wozu Jaden in der Lage ist. Doch er schien seine Angst zu überwinden.

Beide griffen nun zeitgleich an. Jaden blieb locker stehen. Dann kamen die beiden Angriffe. Jaden sprang schnell zur Seite und wich so aus. Die beiden Klingen zogen hinter ihm her. Er sprang zurück und schlug gleichzeitig zu. Das Schwert von Manix verabschiedete sich. Es lag nun einige Meter weiter weg. Rod stand nun unsicher da. Jaden sprang nun geduckt nach vorne, bewegte sich jedoch schnell zur Seite und stach zu. Kurz vor dem Treffer war seine Klinge stehen geblieben. Rods Klinge jedoch auch vor seinem Oberkörper. Jaden lächelte leicht, sprang zurück und stand wieder bereit. Rod ließ seine Klinge einwenig in der Hand kreisen und griff an. Jaden diesmal jedoch, bewegte seine Beine einwenig zur Seite, zog aber langsamer mit dem Oberkörper hinterher und wich so aus. Dann war er auf den Knien, seine Klinge, vor der Flanke von Rod. Der Waffenknecht erhob langsam, steckte sein Schwert weg und wartete.

"ihr müsst im Team arbeiten, damit ihr eure Vorteile auch nutzt, ihr müsst versuche durch bloßen Augenkontakt, dem Freund zu zeigen, wie er vorgehen soll. Dass hört sich jetzt schwer an, aber es ist im Grunde genommen ganz einfach. Ich würde vorschlagen ihr übt zusammen, damit sich eure Freundschaft stärkt", sprach der Lehrmeister.
Nach einer kleinen Sprechpause, fuhr er fort: "Für heute genug"...

Hombre
24.08.2005, 21:42
Der Mann mit dem Morast an dem Rücken. Ja, so nannte man ihn wohl gerade, aber ihm war es egal. Sollen die Junkies doch denken was sie wollen. Latri war wohl etwas deprimiert weil es ihre Schuld war dass Hombre in den Morast gefallen war, aber er wollte sie aufheitern und sagte:
"Dass mit dem Morast is nich so schlimm, meine Kleidung is eh alt und verschmutzt, da macht der kleine Fleck nix mehr aus. Da brauchst du keine Schuldgefühle haben."
"Ok. Wo willst du überhaupt hin?"
"Hm, ich hab gar kein Sumpfkraut mehr fällt mir gerade auf. Vielleicht sollten wir mal schaun wo wir etwas herbekommen."
"Gut, wie du willst. Ich komm mit."
"Joa, du weißt nicht zufällig wo wir was herbekommen können?"
"Nö. Am Besten fragen wir mal einen der Novizen hier, wir müssen aber schaun dass wir nicht grad einen der zugekiffsten fragen, da müssen wir ewig auf eine Antwort warten."
"Fragen wir mal den da."
Also gingen die beiden auf einen der Novizen zu, der da stand. Er hatte wohl schon ziemlich viel geraucht und brachte kein Wort raus, er grinste sie nur blöd an.
"Fragen wir lieber jemand anderen, den kann man nicht mehr gebrauchen."
Sie gingen dann zum nächsten, doch der sah auch nicht viel besser aus als der erste, er saß in einer kleinen Gruppe um eine Wasserpfeife und grüner Rauch stieg von ihrem Grüppchen auf.
"He, du. Kannst du mich hören? Hallo?"
"Haaaaallo!" brachte der Novize noch heraus.
"Oh mann! Gibt es in diesem verdammten Lager auch nur einen den man vernünftig ansprechen kann???"
Latri musste lachen über den Wutanfall von Hombre, doch plötzlich antwortete jemand hinter ihnen:
"Vielleicht kann ich euch helfen?"
Hombre drehte sich verdutzt um, sein Gesicht war immer noch rot wie eine Tomate. Er sah den freundlichen Novizen an, der anscheinend aus dem nichts erschienen war.
"Das könnt ihr, in der Tat. Ich hätte da mal zwei fragen."
"Fragt ruhig."
"Also, die erste Frage: Ist es bei euch ein dauerzustand dass viele eurer Mitglieder bekifft sind?"
"Da muss ich euch antworten dass es in der Tat so ist dass manche unserer Brüder den Einfluss von Sumpfkraut stark nutzen. Was ist eure zweite Frage?"
"Ah, ja, stimmt. Wo wir grad beim Thema sind, wo kann man hier denn Sumpfkraut kaufen?"
"Hm, Sumpfkraut müsstet ihr eigentlich bei Baal Dragonsword bekommen, aber da dieser gerade nicht da ist wendet ihr euch am besten an Fortuno."
"Und wo können wir diesen Fortuno finden?"
Der Novize musste kichern, beantwortete die Frage aber schnell.
"Haltet nach einer Hütte mit einer zerstörten Tür ausschau, ist nicht zu übersehen."
"Ok, danke für die Hilfe."
"Gerngeschehen."
Der Novize machte sich wieder von dannen, weiter kichernd. Entweder kicherte er über Hombre´s Rücken oder über diesen Fortuno. Er würde es wohl bald herausfinden.
"Na endlich haben wir mal einen gefunden der reden kann."
"Ich frag mich ob die anderen überhaupt stubenrein sind."
"Was denkst du wo der ganze Sumpf herkommt?"
Sie mussten lachen und gingen weiter auf den schmalen Steg weiter bis sie eine Hütte mit zerstörter Tür fanden. Hombre ging auf die Tür zu, Latri war hinter ihm. Jetzt wüsste Hombre warum der Novize hatte lachen müssen. Die Tür war mehr als kaputt.
Da es keine mehr zum anklopfen gab kloppfte Hombre auf den Rahmen, auf eine Antwort wartend ...

Rat des Waldes
24.08.2005, 21:53
Wie konnte es nur so weit gekommen sein? Warum hatte er sie im Stich gelassen?
Fortuno streichelte sanft über denn letzten Rest seiner wunderbaren Türe. Er musste sich die Tränen zurückhalten. Seine wunderbare Türe!
Klopf, klopf.
Was war das? Sprach seine Türe zu Fortuno?! Machte sie wieder diese wundervollen Klopfgeräusche, bevor Kunden ins Haus traten? Extra für ihn, ein letztes mal?
Fortuno kam wieder zu Vernunft. Nein,… jemand hatte außerhalb der Hütte geklopft und er hatte nicht die Türe benutz. Wie schrecklich,…
Der Sumpfkrautverkäufer erhob sich und ging zu seiner Haustüre. Haustüre,… Fortuno hätte bei diesem Gedanken fast wieder losgeweint.

Vor Fortunos Haus standen zwei Leute. Komische Leute. Schien ein Liebespaar zu sein. Einer von ihnen glaubte wohl daran, dass der Schlamm im Sumpf Schönheit verlieh. Erst vor ein paar Tagen hatte ein Novize im Vollrausch genau das gleiche geglaubt. Tja,… denn Sumpfhai hatte er nicht kommen sehen. Armer Teufel,…
„Was kann ich für euch zu tun? Große Mengen für Hochzeiten gibt es erst wieder wenn Dragonsword zurück ist.“

Dragonsword

Hombre
24.08.2005, 22:03
„Was kann ich für euch zu tun? Große Mengen für Hochzeiten gibt es erst wieder wenn Dragonsword zurück ist.“

sagte der Novize im Haus, anscheinend war es Fortuno. Hombre wurde sofort rot wie eine Tomate, aber diesmal nicht aus Wut.

"Ähm, was ... ich verrstehhe nicht .. wie meint ihr dass? Was ... meinnnt ihr mit Hochzeit? He ... es ist nich so ... wir planen keine Hochzeit!"

stotterte Hombre vor sich hin, er hörte Latri hinter sich atmen, es wurde ihm immer peinlicher ...

Rat des Waldes
24.08.2005, 22:12
„Ach, tut doch nicht so!“, sagte Fortuno und griff nach der Hand des fremden Mannes.
„Ihr passt doch super zusammen!“, meinte er dann noch und verband die beiden Hände miteinander. Die zwei Fremden sahen sich lange an und wurden dabei immer roter. Aber irgendwie dachten sie nicht daran ihre Hände auseinander zu geben. Vielleicht hatten sie sich verkrampf? Oder war es doch mehr?
„Na kommt schon.“, forderte Fortuno nochmals auf und schupste denn Mann. Wohl ein bisschen zu viel. Der Fremde verlor etwas denn halt am nassen Boden und war kurz davor zu fallen. Aber die Frau nahm seine zweite Hand und fing ihn auf.
Ein Bild für Götter!
Der Vollmond stand genau über denn Beiden. Dieses Bild ließ Fortuno sogar kurz seine Türe vergessen. So nahe wie sich die Beiden jetzt waren. Romantisch.
„Also? Doch Kraut für die Hochzeit?“, Fortuno kicherte, winkte aber dann ab.
„Erstmal ein bisschen Sumpfkraut. Für euch zwei Verliebte gibt’s sogar Rabatt.“
Die Zwei sahen sich noch immer tief in die Augen.
„Was darf es denn nun sein?“

Dragonsword

Latraviata
24.08.2005, 22:39
Nun war Latri wirklich geschockt. Waren hier alle 'breit', oder wollte sie dieser Sumpfkrathändler verkuppeln? Eigentlich wollten sie ja nur Kraut kaufen und rauchen, aber das das hier gleich zu einer verkuppelung führen würde, dass konnte ja wohl kaum jemand ahnen. Wenigstens wusste sie nun, dass man sich immer in Acht nemen musste mit wem man hinging. Damals als sie mit Sargon hier war, war das alles ja kein wirkliches Problem war, war er ja eigentlich ihr Freund. Freund... hallte es in ihrem Kopf nach und da ließ die ruckartig Hombres Hand los. Jener hatte aber anscheind trotz leicht rötlichen Gesichts richtig gefallen daran gefunden und hielt weiterhin ihre zarten Finger fest.
Ein eindringlicher Blick mit stark zugekniffenen Augen, da verstand der Mann, lockerte den Griff und ließ dann seinen Arm singen, sodass er regelrecht leblos am seinem Körper runterbaumelte.
"Nicht so schüchtern ihr beiden. Aber egal. Was wollen die Herrschaften denn nun haben." Nach einem unverkennbaren Geräusch Hombre's der Unwissenheit, da ergriff Latri das Wort.
"Also werter Sumpfkrauthändler. Wenn ich mich richtig erinnere und keinen falschen Informationen auf den Leim gegangen bin, dann bieten sie hier auch den berühmten 'Schwarzen Weisen' an, oder?
"Ja das ist so korrekt" Fortuno, welcher sich so vorgestellt hatte, musste lachen. Die junge Frau vermutete, dass er diesen Sprachstil richtig lustig fand. Ja richtig er beherrschte ihn, sogar flüssig und gut, aber trotzdem fand er ihn belustigend. Sumpfler, dachte sie und musste grinsen.
"Ja den haben wir hier," fuhr Fortuno fort, [i]"und wie ich dass sehe, wollen der Herr und die Dame sicher nur für sich etwas kaufen stimmts?"
"Richtig! Gut, also für jeden bitte ein Päckchen mit jeweils zehn Stück. Wieviel macht das?"

Rat des Waldes
24.08.2005, 22:57
„ Zwei mal zehn Schwarzer Weiser. Geht klar!“
Fortuno ließ die Zwei kurz alleine und durchkramte seine kleine Hütte. Dabei währe er fast wieder über seine kaputte Türe gestolpert,… seine Türe,… Fortuno musste langsam darüber hinwegkommen.

„Da bin ich wieder. Und hier ihre Bestellung.“
Fortuno überreichte die zwei kleinen Päckchen und rechnete dann kurz im Geiste herum.
„Für euch nur 100 Goldstücke!“

Dragonsword

Hombre
24.08.2005, 23:22
„Für euch nur 100 Goldstücke!“
Nur!?! Erst blamiert er mich hier und dann will er mich auch noch meines Geldes berauben. Aber bevor ich hier verschwinde deck ich mich für die nächste zeit noch ein.
"Was ist das einfachste hier? Von dem nehm ich dreissig Stück. Habt ihr auch noch was neues hier?"
"Ja, in der tat, wir nennen es Apfelkraut."
"Gut, von dem nehm ich dann auch noch 10 Stück."
"Gut, dass macht dann bei ihnen alles zusammen ... 210 Gold. Bei der Dame 50 Gold."
"Hier haben sie das Geld. Auf Wiedersehen."
"Dass hoff ich auch, hoffentlich wieder in Begleitung dieser hübschen Dame."
"Ja ja."
Die beiden legten schnell das Gold auf die Theke und gingen zum Ausgang, Hombre hätte am liebsten die Tür hinter sich zugeschlagen, dafür trat er gegen ein Stück der alten Tür. Er hörte hinter sich noch einen Seufzer von Fortuno, Adanos weiß warum, und dann waren sie schon draußen. Hombre zündete sich schnell einen Schwarzen Weißer an, kramte in seinen Sachen und fand die letzten Überreste seines Grogvorrates, er hatte ihn für einen besonderen Zeitpunkt aufgehoben, nun war er eindeutig gekommen. Eine Flasche noch. Hombre trank in einem Zug die halbe Flascheleer, wie gut dass jetzt tat. Jetzt fühlte er sich auf jeden Fall besser als vorher. Er bot Latri noch etwas an, sie trank auch noch etwas davon. Nach einer Weile konnte Hombre gar nicht mehr klar denken, vor lauter grünen Dampf und Grog. Ab und zu stolperte er auf dem Steg und fiel fast wieder in den Morast, konnte sich aber immer noch rechtzeitig fangen. Was ihn beunruhigte war, dass er mit Latri seit der Gegebenheit im Laden nicht mehr geredet hatte. Irgendwie fühlte er sich schlecht deswegen. Er nahm noch einen kräftigen Schlug Grog und sah dann gegen den Himmel. Die Sterne waren zu erkennen, es war heute sogar Vollmond. Er erinnerte sich an die schönen Vollmondnächte in seiner Heimat, ja, dass waren noch zeiten. Als sie etwas abseits von der Siedlung waren, gingen sie zu einem großen Baum auf einer kleinen Insel im Sumpf. Sie setzten sich auf eine der großen Wurzeln, rauchten weiter und sahen in den Himmel. Plötzlich machte es KRACK und die Wurzel krachte durch, sie lagen auf dem Rücken nebeneinander im Gras ...

Hombre
25.08.2005, 11:42
"Aufwachen! Hombre, aufwachen!"
Was war nur geschehen? Plötzlich kam seine Erinnerung wieder. Die Wurzel war kaputt gegangen und sie lagen im Gras. Doch dann konnte er sich an nichts mehr erinnern. Er musste sich wohl beim Fall den Kopf angeschlagen haben, und durch das ganze Sumpfkraut und den Grog hatte er nichts mitbekommen und war eingeschlafen.
"Komm, aufstehen du Schlafmütze."
"Was ist denn los?" fragte Hombre, der noch im Gras lag und sich an den Kopf fasste.
"Was los ist? Ich bin schon ewig wach und du schläfst immer noch. Jetzt komm, steh auf."
"Ja ja, gleich."
Langsam richtete er sich auf, sein Kopf tat weh, schon lange hatte er keine solchen Kopfschmerzen mehr gehabt. Dann sah er Latri an, sie saß auf einer anderen Wurzel und hatte zwei dampfende Becher dabei. Hombre ging auf sie zu und setzte sich neben sie, er musste erst überlegen wie es überhaupt weitergehen sollte.
"Hier, ich hab dir einen Tee mitgebracht, ich dachte nach deinem Absturz gestern nacht tut er dir ganz gut."
"Danke, nett von dir."
Sie gab ihm eine Tasse, er nahm sie in die Hand und trank sofort die halbe Tasse leer, doch er merkte plötzlich dass der Tee viel zu heiß war und er verschluckte sich. Latri neben ihm musste lachen und er dann auch, was dazu führte dass er einen Teil des Tees wieder ausprustete. Er wartete kurz bis der Tee etwas kälter war, dann trank er weiter.
"Was hast du heute vor zu machen?"
"Keine Ahnung, auf was hast du denn Lust?"
"Hm, ich hab den Sumpf ja schon des öfteren gesehen, also könnten wir von mir aus auch wieder gehen. Was meinst du?"
"Mir ist es egal, ich hab ehrlichgesagt vom Sumpf genug. Wie wärs, wenn wir schon zurück gehn, können wir doch mal ins Kastell?"
"Ja, können wir."
"Gut, dann würd ich sagen, wir gehn heute oder morgen dann weiter."
"Ok."
Sie tranken ihre Tassen noch leer, dann standen sie auf und gingen weiter. Immer wieder hörte er Novizen lachen wenn er an ihnen vorbei ging, warum nur? Dann fiel es ihm ein: Sein ganzer Rücken war noch voll Morast.
"Du, Latri, kannst du mir einen Gefallen tun?"
"Was denn?"
"Naja, mein Rücken ist immer noch voller Morast, könntest du den bitte entfernen?"
"Ja klar, entschuldigung nochmal."
"Macht nix, ich will hier nur nicht zur Lachnummer werden."
Sie ging hinter ihn und säuberte seinen Rücken so gut es ging. Er spürte wie der Dreck von seinem Rücken gefegt wurde. Es war ein angenehmes Gefühl. Nach ein paar Minuten war sein Rücken wieder frei von Morast, nur ein paar dunkle Flecken blieben. Sie gingen weiter auf den Stegen entlang, bis sie zur Taverne kamen. Er merkte dass er Hunger hatte, also schlug er etwas vor.
"Hast du Hunger?"
"Was?"
"Ich fragte ob du Hunger hast."
"Mhm, joa, ich könnt jetzt schon was essen."
"Gut, dann lass uns reingehen."
"Ok, aber du bezahlst."
"Warum soll ich bezahlen? Ich hab gestern schon mehr bezahlt."
"Aber du hast auch mehr bestellt."
"Gut, ok. Darf ich die Dame auf ein Frühstück einladen?"
"Aber natürlich."
Sie grinste vor sich hin und Hombre fühlte jetzt schon wie sich sein Geldbeutel erleichterte. Also gingen sie in die Taverne ...

Farodin
25.08.2005, 14:49
Erschöpft wankte er nach Hause. Jaden hatte gut gegen Manix und ihn gekämpft. Wer hatte gewonnen?? Natürlich er. Aber auch Rodriguez hatte Grund stolz auf sich zu sein. Kurz vor Jadens Sieg war ein Remis erkämpft worden. Dennoch war er sich nicht sicher ob Jaden die Schwäche nur angedeutet hatte.
Müde wusch er sich und warf sich auf seine Pritsche. Unruhig glitt er in einen traumlosen Schlaf hinein.
Als er am nächsten Tag aufwachte fühlte er sich erfrischt und ausgeruht.
"Zeit fürs Training!!"dachte er sich.
Ein paar Dehnübungen, Liegestützen und Kniebeugen später spazierte Rodriguez zur Taverne hin um anschließend zum See zu gehen.
"Hallo Aidar! Wie gehts!"
"Ach hallo, Rod! Was willst du heute?"
"Das selbe wie immer, bitte!"
..."Hier, für dich!"
"Danke Aidar! Hier 7 Goldstücke!"
Kauend und trinkend verließ er die Taverne. Heute war er schneller fertig mit seinem Essen. Als er die Schleuse erreichte schluckte er seinen letzten Bissen herunter.
Coolkill war schon da, wie sein Bruder Jaden auch. Beide saßen im Schneidersitz da und meditierten.
"Hallo Meister! Hi Jaden!"
"Hallo Rodriguez!" Antworteten die beiden synchron. Da musste Rod grinsen.
"Geh dich aufwärmen!" bat ihn Coolkill

Manix
25.08.2005, 15:07
Manix war nach dem Kampf mit Jaden erschöpft. Er und Rodriguez haten ihr bestes gegeben, aber Coolkills Bruder war ein sehr guter Kämpfer.
Aufgrund der erschöpfung, schlief Manix, wie eigntlich fast immer, tief und fest. Dann am nächsten Morgen, war er wieder einiger maßen bei Kräften.

Das Wetter hat sich im Vergleich zum Vortag kaum verändert. Es war warm, und die Sonne schien, lediglich ein paar mehr Wolken, konnte man am Himmel erkennen.

Nach dem aufstehen, suchte Manix einen Eimer mit Wasser auf, um sich zu waschen. Ein paar Meter weiter, unweit von seiner Hütte fand er tatsächlich einen. Als er fertig war, ging er zurück, zog sich an, nahm sein Schwert und ging los.

Manix war mal wieder der letzte. Rodriguez war gerade mit dem aufwärmen fertig, als Manix ankam. Coolkill und Jaden saßen zusammen am Ufer, und blickten auf das Wasser. Rodriguez zog sein Schwert, und begann schon zu üben, Manix grüßte Coolkill und Jaden und fing anschließend an, eine Runde um den See zu laufen.
Wieder angekommen, machte Manix noch ein paar Kniebeugen, ein paar Liegestützen und dehnte sich. Dann zog er sein Kurzschwert und zog Figuren in der Luft, um sein Handgelenk aufzuwärmen.
...

.Cerberus
25.08.2005, 15:07
Nachdem Cerberus seine Mahlzeit verspeist und diese beim Wirt bezahlt hatte, verließ er schleunigst die Taverne, schließlich wollte er den Attentätern keine Chance bieten, ihn zu kriegen.
"Har, ich werde es ihnen nicht leicht machen, kampflos bekommen sie mich nicht!" rief der hohe Novize und erntete bei den herumstehenden Brüdern und Novizen musternde Blicke.
"Glotzt nicht so! Ich weiss, dass ihr alle unter einer Decke steckt! Ja, ich habe euch alle durchschaut!" sprach Cerberus zu ihnen, die darauf nur die Köpfe schüttelten.
Seit seinem Fall aus der Hütte glaubte der hohe Novize fest daran, dass es jemand auf ihn abgesehen hatte, oder er wurde langsam paranoid.

Cerberus spazierte nun durch das Lager, stets wachsam und die Hand an seinem Schwert, um sich sofort verteidigen zu können, wenn er angegriffen werden würde. Ja, alle schienen ihn zu beobachten, ihn auf Schritt und Tritt zu verfolgen, aber nicht mit ihm. Der hohe Novize steuerte direkt auf das Tor zu, um ein wenig in der Wildnis umher zu streifen. Vielleicht würden sie es aufgeben, ihn zu jagen.
Als er das Tor durchschritt, begrüßten ihn die Wachen, worauf Cerberus zusammenzuckte. Verständnislos blickten ihm die Templer hinterher, bis der hohe Novize schließlich aus ihrem Sichtfeld verschwunden war.

In den Wäldern beruhigte sich Cerberus schließlich ein wenig. Ziellos wanderte er umher, bis er das bewaldete Gebiet verließ und an eine Stelle kam, an der er zuvor noch nie gewesen war. Ein Wasserfall plätscherte in einen kleinen See hinein, umgeben von einer wunderschönen Landschaft. Als sich Cerberus genau umsah, entdeckte er einige Holzpfeiler, die in den Boden gehauen waren. "Beim Schläfer..." raunte der hohe Novize. Gor na Jan stand mit freiem Oberkörper völlig verschwitzt auf solch einem Pfeiler und führte einige Schlagübungen durch. "Hey, Jan!" rief Cerberus. Vielleicht konnte ihm ja der hohe Templer gegen die Attentäter zur Seite stehen...

Gor na Jan
25.08.2005, 15:24
Interessant... und wenn ich...

Der Templer sprach mit sich selbst und hantierte mit der Haltung der Klinge herum. Er variierte die Haltung nur minimal und macht dann einen Satz nach vorne. Die Klinge durchschnitt die Luft diagonal von rechts nach links abwärts. Als er auftraf machte er eine schnelle Drehung um 180° und nutze den Schwung der Klinge um einen Angriff hinter sich durchzuführen. In dieser Position frohr er ein. Er stand still und versuchte genau diese Haltung einzuhalten.

Erst dann erblickte er den Hohen Novizen am Fuße des Pfeilers. Er richtete sich auf dem pfeiler auf und ließ die Klinge auf seinen Rücken gleiten. Mit verschränkten Armen blickte er herab zu dem Cerberus.

Was ist euer Begehr junger Novize ?

Donnerte die Stimme des Templers von oben herab.

.Cerberus
25.08.2005, 15:35
"Mein Begehr?" wiederholte Cerberus die Frage des Templers. "Nun, ich habe zufällig diesen Ort hier entdeckt und euch trainieren sehen. Hoffentlich stör' ich nicht sonderlich. Hm... der Grund, warum ich hier bin, ist ganz einfach: ich werde verfolgt! Ja, richtig! Überall können sie lauern und warten nur darauf, mich um die Ecke zu bringen. Seht, da drüben in dem Waldstück! Seht ihr sie? Hinter den Bäumen, zwischen den Bäumen, auf den Bäumen, überall! Angefangen hatte es heute morgen, als ich aus der Hütte gefallen bin. Ja! Man hatte sie extra höher gebaut, nur damit ich ahnungslos in meinen Tod stürze, aber nicht mit mir, nein! Sie werden meinen Zorn zu spüren bekommen!" erklärte Cerberus Jan und schaute sich dabei immer wieder um. Vielleicht waren sie ihm ja doch nicht gefolgt? Oder waren sie etwa mit der Umgebung verschmolzen?

Der hohe Novize ließ seinen Blick durch die Landschaft schweifen und hielt schließlich beim See inne. Wahrscheinlich hatten sie sich dort drinnen versteckt. Cerberus krallte sich einen Stein und warf ihn mit voller Wucht ins Wasser. Er wartete ab. Nichts. Nun, wahrscheinlich würden sie sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen lassen.
"Seht ihr was ich meine? Diese Ruhe... diese trügerische Ruhe..."

Gor na Jan
25.08.2005, 15:46
Der Hohe Templer kniff die Augen zusammen und schaute in den See. Er stand dort und wartete. Er bemerkt nichts, rein gar nichts. Doch er hatte schon viel in der Welt gesehen. Ein Drache hätte sich in diesem See unentdeckt tarnen können. Mit einem Satz sprang der Templer vom Pfeiler herab ins feuchte Kiesbett. Er schaute in Richtung See und flüsterte zu Cerberus der hinter ihm stand.

Wieviele sind es ? So wie ihr es berichtet müssen sich hunderte dieser Halunken in diesem See verstecken.

.Cerberus
25.08.2005, 15:57
"Ich weiss es nicht... und warum gerade ich, dass kann ich mir auch nicht erklären." flüstere Cerberus Jan zu. Endlich war jemand bereit ihm zu glauben und sogar auch noch zu helfen.

Einige Minuten lang standen die beiden wie angewurzelt stehen und lauschten aufmerksam. Ab und zu flog kreischend ein Vogel über sie hinweg und ließ sie zusammenzucken. "JA! Hast du das gehört? Das kündigt ihren Vormarsch an. Sie müssen ganz in der Nähe sein. Ich weiss es, mein kleiner Finger juckt. Irgendwo hier... sie sehen uns... Jan, bist du bereit?" sprach der hohe Novize und langsam wanderte seine Hand zum Griff seines Schwertes. Plötzlich sprang ein Fisch aus dem Wasser und tauchte wenige Sekunden wieder hinein. "DA! Das Zeichen! Sie sind da... whaaaaaargh!" schrie Cerberus, zückte sein Schwert und rannte in den See hinein, wild um sich schlagend.

Gor na Jan
25.08.2005, 16:03
Einen Sumpfler angreifen was !? Euch werd ichs zeigen ihr Schurken !

Grölte der Hohe Templer aus voller Kehle und ließ seinen Zweihänder vom Rücken gleiten während er mit schnellen Schritten hastig Cerberus hinterrannte. Er sprang in den See und versank. Immer wieder tauchte die Klinge des Gor Na blitzend an der Oberfläche auf die er als würde er tausend Gegner bekämpfen herumwirbelte.

Farodin
25.08.2005, 16:12
Manix war auch gekommen um zu trainieren. Als er seine Aufwärmrunden beendet hatte sagte Coolkill:
"Heute übt ihr all eure Schläge, Blocks und Finten an eurem Partner! Damit stellt ihr euch auf seine Reaktion, seinen Stil und seine Krauft und Geschicklichkeit ein! Und das fördert den Teamgeist"
Beide Schüler nickten und begaben sich in die Kampfstellung.

Rodriguez deutete Manix zu beginnen, der das auch sofort tat. Er machte drei Schritte nach vorne und beim vierten machte er einen Schwung von rechts nach links um sofort in eine Drehung einzufallen um gleich noch einmal zuzuschlagen. Die drei Schläge wurden abgeblockt und schon standen die zwei wieder auf Abstand und verbeugten sich voreinander. Nun war Rodriguez an der Reihe anzugreifen.

Er machte ein paar schnelle Schritte und zerteilte die Luft schräg von oben nach unten machte eine zackige Bewegung und stach nach vorne. Diesem Angriff konnte Manix knapp ausweichen indem er zur Seite und zurücktrat. Rodriguez schoss nun vor, lehnte sich nach rechts und stach nach links. Seine Klinge blieb vor Manixs Brust stehen, der wie erwartet um dem Schlag von rechts zu entgehen nach links ausgewichen war. Die beiden Schüler verbeugten sich und traten auf Abstand.

"Das war nicht schlecht ihr habt beide gut gekämpft!" beendete Coolkill diese Trainingssequenz...

.Cerberus
25.08.2005, 16:14
"WUDEL, WUDEL!" ertönte Cerberus´ Schlachtruf im Eifer des Gefechts, während er seine Klinge durch das Wasser gleiten ließ und dabei wild herumtanzte. Völlig in Raserei versetzt tobte der hohe Novize durch den See, fest entschlossen alle Attentäter auszurotten, ohne Rücksicht auf Verluste.

Der Kampf hatte nun seinen Höhepunkt erreicht. Rücken an Rücken versuchten Jan und Cerberus die zahlenmäßig überlegenden Gegner zurückzudrängen. Der Sieg wog sich hin und her. Mal schienen die Feinde die Oberhand zu haben, mal die beiden Sumpfler. Die Klingen sausten durch das Wasser und wieder an die Oberfläche und je heftiger die Schläge wurden, desto größer wurden die Wellen, die dadurch entstanden.

Cerberus kämpfte sich tapfer durch die feindlichen Reihen, doch hatte er sich nicht genug auf seine Umgebung konzentriert. Als er gerade wieder sein Schwert durch das Wasser gleiten ließ, stieß er gegen einen großen Stein, der auf dem Boden des Sees lag. Der hohe Novize taumelte zurück und versank dabei in den Wellen. "Jan! Sie haben mich! Whaargh" rief Cerberus und versuchte sich an der Oberfläche zu halten.

Gor na Jan
25.08.2005, 16:23
Jan fuhr herum und sah Cerberus wild paddelnd an ihm vorüber treiben. Die Tatsache das gar keine Gegner im Wasser waren nahmen die beiden aufgrund der vielen Blubberblasen die sie mit ihrem Gewedel erzeugt hatten erstrecht nicht wahr. Der Hohe Templer versenkte den Zweihänder auf seinem Rücken und tauchte dem treibenden Novizen hinterher.

Hab ich dich !

Rief er was jedoch mehr klang wie "Blgblgbgbbblglblub" da sie ja unter Wasser waren. Von dem Gewicht seiner Stiefel auf dem Grund gehalten lief der Templer Cerberus hinter sich her ziehend in das seichtere Wasser. Ehe sein Kopf vor Sauerstoffmangel blau wurde erreicht er die Oberfläche. Im Kiesbett ließ er sich fallen und auch der Novize schien nach Luft zu schnappen.

Ich glaub sie sind geflohen als wir zuviele von ihnen erwischt hatten. Sieh dort ist Blut.

Na Jan deutete auf einen Blutfleck der die Oberfläche des Sees zierte. Dieser stammte jedoch keinesfall von einem Attentäter der es auf Cerberus abgesehen hatte sondern von einem dicken Fisch den der Templer versehentlich mit seiner bedrohlich umhersurrenden Klinge zerteilt hatte.

.Cerberus
25.08.2005, 16:32
"Danke für deine Hilfe. Sie werden nicht wiederkommen. Diese Lektion werden sie nicht vergessen" stammelte der hohe Novize, während er nach Luft schnappte.

Cerberus lag im seichten Wasser, völlig erschöpft durch den harten Kampf. Er ließ seinen Blick durch die Gegend schweifen. Sie waren tatsächlich nicht mehr da. Das Waldstück, in dem er auch einige Attentäter vermutet hatte, schien nun völlig ungefährlich. Langsam beruhigte sich der hohe Novize wieder. Er hatte sich der Gefahr gestellt und gesiegt. Ein herrliches Gefühl.
So schnell würde es keiner mehr auf ihn abgesehen haben.

Der hohe Novize robbte an Land und blieb im weichen Gras liegen, wo er schließlich seine Augen schloss. Dieses schöne Fleckchen Erde würde er in Zukunft öfters aufsuchen. Warum hatte er es nicht früher entdeckt? Völlig durchnässt und durch die Anstrengungen ziemlich müde, lauschte Cerberus noch ein wenig dem Plätschern des Wasserfalls, ehe er schließlich einschlief.

Gor na Jan
25.08.2005, 16:48
Gor Na Jan grinste den Novizen an. Er erhob sich und klopfte Kiesel und Schlamm von seiner Rüstung und seinem Oberkörper. Salutierend rief er:

Für den Schläfer und die Bruderschaft ! Mein Schwert soll ewig für die Gerechtigkeit des Sumpfes geschwungen werden !

Der Templer schritt gemächlich durch das Kiesbett. Die Kiesel unter seinen Stiefeln verformten sich angenehm. Er erinnerte sich an seine Schleichausbildung die er vor Äonen von Jahren oder mögen es vielleicht 3 Monate gewesen sein bei Meister Artifex begonnen hatte. Nie hatte er sie so traurig es war beendet. Weiter schlurfte der Gor Na durch das seichte Wasser bis er schließlich an den Pfählen vorbeikam.

Der Templer bückte sich und hob Einhänder und Rüstungsoberteil sowie die Schulterpanzerung auf. Sein Weg führte ihn noch ein Stück weiter bis zu seinem Lieblingswasserfall. Beim Schläfer oh wie liebte er diesen Wasserfall. Er verstaute seine Ausrüstung zwischen den Felsen und legte nun auch seine restliche Rüstung und den Zweihänder ab so das er lediglich mit dem Templerrock bekleidet war. Den Zweihänder jedoch legte er dicht neben seinen Stein unter dem Wasserfall auf welchem er saß. Immer in seiner Griffweite war das gute Stück.

Vorsichtig ließ sich Jan auf dem Stein nieder. Das plätschernde Wasser war kalt und er war es nicht mehr gewohnt. Doch schnell würde er sich wieder an diese Torturen gewöhnen. Wenige Augenblicke nachdem er die Augen geschlossen hatte löste sich auch sein Beißmuskel den er benutzte um die Zähne fest aufeinander zu pressen um der Kälte stand zu halten. Langsam verschwammen die ihn umgebenden Geräusche zu einem Einheitsbrei und der Templer rutschte hinüber in die friedliche Welt der Versenkung.

Cugar
26.08.2005, 11:14
Die Zeit war gekommen... es wurde allerhöchste Zeit, dass der Hohe Novize endlich die Initiative ergriff. Das tat er dann auch, aber zuvor musste er sich vorbereiten. Also wusch er seinen Bruderrock in einer frischen Kanne Wasser (wer außer Cugar tat das schon, in einer Kanne seiner Kleidung wäschen ?) und bügelte diesen (mehr oder weniger... schlussendlich setzte er sich einfach drauf und schlief auf nackt auf dem Rock ein). Als dies erledigt war und Cugar den Rock wieder anhatte, befestigte er daran sein grobes Schwert, sein Beutelchen mit Gold und das mit den Kiffutensilien. Dann verließ er endlich das Haus, grüßte seinen "Wachhund", der in Wirklichkeit ja kein Stock mehr war, sondern dieses Mal ein Kieselstein, danach noch seinen Nachbarn Ey-Joe, ehe er dann seinen Weg antrat: die Schmiede von Carras.
"Sooo, heute gibts die Novizenrüstung und auch heute beginnt mein Training mit dem Einhandwaffenkampf..." redete sich Cugar immer wieder ein und zog den Rock demonstrativ hoch, bevor er kräftig an der Tür der Schmiede klopfte. Jedoch war das schon zu kräftig und...
"Aua !" rief Cugar und hüpfte vor Schmerz durch die Gegend, als er aus Versehen einfach an die Wand geschlagen hatte, da er Tür nicht so ganz als Tür erkannte, dem allmorgendlichen Sumpfkrautstengel zum Dank.
"Jetzt aber !" war die Aufmunterung zum zweiten Versuch und dieses Mal klopfte er auch tatsächlich gegen Tür. Jetzt fehlte nur noch, dass Carras auch einfach da war und die Rüstung dabei hatte und natürlich fertig angezogen war, für das Training...

Dragonsgirl
26.08.2005, 15:55
Sie hatte das Sumpflager betreten und ihr kam der beißende Geruch in die Nase und gleich darauf musste sie auch 2 Mal niesen. Sie sah sich um und hielt Ausschau nach einer Art Taverne wobei sie eine Schmiede und 2 verschiedengroße Pyramiden bemerkte. Dann ging sie auf ein Haus zu am anderen Ende des Sumpflagers aus der sie einige Stimmen entnehmen konnte. An der Tür lehnte einer der Sumpfler und sprach sie an:

“Du bist neu hier, oder? Wenn ich mich vorstellen darf. Ich bin Fortuno.“

“Hallo ich heiße Dragonsgirl und bräuchte ein Bündel Schwarzer Weiser“

“Ich hätte hier drei umsonst und könnte dir noch weitere verkaufen.“

“Oh Danke dann nehme ich insgesamt 10 Stück.“

“Das macht dann 70 Goldstücke.“

Sie gab ihm das Geld und verabschiedete sich. Kurz darauf eilte sie davon und ging aus dem Sumpf.

Farodin
26.08.2005, 18:27
Der Tag in der Wildnis war aufregend und lehrreich zugleich gewesen. Die Attacke der Goblins hatte ihnen gezeigt wie unterschiedlich ihre Gegner sein konnten. Und er hatte endlich gesehen wie die Zwillinge mit Feinden umsprangen. Er selbst hatte zwar einen kleine Muskelkater aber der würde sich nach Dehnübungen wieder lösen.
Nachdem er aus dem Bett gefallen war wusch er sich und machte sich die Haare nass, da sie noch ganz verschwitzt von gestern waren. Dann zog er sich seinen Bruderrock an und legte sein Langschwert an. Dann marschierte er aus seiner Hütte auf dem Weg zur Taverne.
"Hi Aidar! Das selbe wie immer bitte!"
"Kein Problem Rod, macht wie immer 7 GS!"
"Hier kriegste acht!"
Kauend und mampfend verließ er die Taverne. Diesmal lies er sich Zeit und lauschte den Predigten eines Baals und hörte einem Templer zu der jungen Novizen zu erklären versuchte wie man einen Sumpfhai tötete. Erst als er gegessen, getrunken seine psychischen und physischen Lehrgänge beendet hatte, machte er sich auf den Weg zum See.
Es war noch niemand dort, also begann er schonmal sich aufzuwärmen.

Rennen, sprinten, Rolle, Kniebeuge, Liegeschtütz... Das baute er in seine Lauf ein. Danach warf er sich ins Wasser und ließ sich treiben und schließlich schwamm er zum Gegenüberliegenden Ufer. Dann setzte er sich hin machte sich frei und begann zu meditieren und zu warten.

Manix
26.08.2005, 18:37
Nach dem anstrengen und erlebnissvollen Tag gestern, schlief Manix tief und fest.
Am nächsten morgen war Manix wieder richtig ausgeschlafen, und er fühlte sich fit. An seiner Schulter konnte man nun kaum mehr als 3 Kratzer erkennen und es schmerzte auch nicht mehr. Manix stand auf und zog sich an. Dann nahm er sein Schwert und ging nach drausen. Das Wetter hatte sich wieder etwas verbessert, allerdings konnte man nicht sagen, das es Sommerlich sei. Manix hatte Hunger und ging deshalb zur Taverne.
Er setzte sich weider an den Tisch, an dem er bei letzten mal auch gesessen hat. Aidar kam zu ihm und fragte ihn, was er essen wolle. Manix antwortete:

"Ich will nur was frühstücken, am besten ein bisschen Brot und Käse, was du halt da hast"

Aidar nickte und verschwand in der Küche. Manix setzte sich entspant hin und wartete. Über eine Woche hatte er jetzt schon trainiert. Nach kurzer Zeit kam Aidar wieder. Er stallte Manix ein paar scheiben Brot, Käse, Schinken und Wurst auf den Tisch. "Danke schön" sagte Manix und begann zu essen. Nachdem er fertig war, kam Aidar an den Tisch und räumte das Geschirr ab. "Ich hab nicht sonderlich viel Zeit, ich muss los" sagte Manix noch, legte das Geld auf den Tisch und ging wieder nach drausen. Dann machte er sich auf den Weg zum See, um noch ein bisschen zu trainieren...

Farodin
26.08.2005, 19:00
Während Rodriguez meditierte und anschließend Dehnübungen machte um den Kater loszuwerden, zeichnete Manix Figuren in die Luft um seine Handgelenke aufzuwärmen. Dann stellten sie sich gegenüber und erprobten die einzelnen Schläge an dem Gegenüber was wie immer ereignislos ablief. Beide fühlten, dass sie bereit für die Prüfungen waren. Ungeduldig warteten sie auf ihren Meister, doch der ließ sich Zeit. Da beschloss Manix:
"Das ist fad! Weißt du wann Meister Coolkill kommt?"
"Nein, er wird aber sicher gleich eintreffen! Mir ist auch langweilig!"
"Dann lass uns weiter üben!"
Nach ungefähr 20 weitern Minuten seh Rodriguez Coolkill und Jaden kommen.

Coolkill
26.08.2005, 19:16
"Guten Abend, Schüler", begrüßte der Lehrmeister mit einer Verbeugung, seine beiden Schüler. Diese verbeugten sich hastig, weil sie es wohl nicht gewohnt waren, dass sich ihr meister vor ihnen verbeugte, begrüßten ihn ehrfürchtig und standen nun stramm vor ihm.

"Rühren", sprach Coolkill. Dass Lächeln dazu verkniff er sich, doch die beiden grinsten breit. Abschätzend schaute der Templer auf die beiden Schüler. Sie hatten große Fortschritte gemacht. "Der Kampf ist vielseitig und hart. Ihr habt dass Zeug, dass zu werden, was ihr werden wollt", fuhr nun Coolkill rätselhaft fort. Die beiden Schüler guckten sich an und schließlich wieder ihren Meister. Ihre Augen wanderten zwischen Jaden und Coolkill und warteten auf eine Fortsetzung, die sogleich auch kam:
"Ihr zwei müsst daran denken, dass der Kampf immer ruhig ablaufen muss, niemals hastig, unüberlegt und erst recht nicht berserkerhaft. Ihr zwei werdet jetzt gegeneinander kämpfen, als würdet ihr auf Leben und Tod kämpfen. Aber keine Berührungen oder Verletzungen, verstanden?" Die Worte waren zu ende. Die Schüler blickten sich neugierig an und nickten sich zu. Dann gaben sie sich die Hand, traten einwenig voneinander weg und zogen ihre Klingen.

"Möge der bessere nicht gewinnen sondern dass Schwert wegstecken", rief der Templer, trat zurück, hob seine Hand. Die beiden Schüler starrten sich an und kaum gab Coolkill das Startzeichen ging es los...

Manix
26.08.2005, 19:41
Rodriguez zog sein Langschwert und hielt es senkrecht vors Gesicht. Manix zog ebenfalls sein Schwert und hielt es fest in der rechten Hand. Manix kippte noch einmal kurz den Kopf nach links und nach rechts um seine Nackenmuskulatur zu lockern, dann ging er in Abwehrposition und gab Rodriguez ein Handzeichen zum Angriff. Rodriguez zog eine kurze Figur in der Luft und begab sich in eine Angriffshaltung. Beide schauten sich ernst an. Dann lief Rodriguez los und Schlug als erstes von rechts zu. Manix hielt sein Schwert dagegen, zog es aber sofort zurück, um den nächsten Schlag Blocken zu können. Rodriguez ging zwei Schritte zurück um Schwung zu holen. Manix war mit seinem Kurzschwert zwar schneller, dafür hatte Rod mit seinem Langschwert mehr Kraft und konnte stärker zuschlagen.
Rodriguez' startete seinen nächsten Angiff. Er holte aus und Schlug von links zu. Manix musste mit der scharfen Seite seiner Klinge blocken, dámit diese nicht abbricht. Rodriguez wich garnicht erst zurück sondern holte nocheinmal zu einem Überkopfangriff aus. Manix sah die Klinge auf sich zukommen, und machte einen schnellen Sprung zur Seite. Rodriguez' Klinge traf den Boden und Manix drückte sein Schwert darauf. Sie sahen sich ernst an. Manix nahm das Schwert hoch und machte im gleichen Moment einen Sprung nach hinten. Rodriguez trat ebenfalls ein paar Schritte zurück.
Manix war an der Reihe. Die Sonne kam kurz hinter den Wolken hervor und strahlte die Klinge des Kurzschwertes an. Rod machte sich auf Manix' bevorstehenden Angriff bereit. Coolkill und Jaden beobachteten die bieden Schüler genau. Manix hielt das Schwert in der rechten Hand und lief los. Er griff Rodriguez mit einem Hüfthohen Schlag von der Seite an, aber Rod hielt sein Schwert mit der Spitze nach unten dagegen. Manix nutze seine Schnelligkeit aus, drehte sich einmal um die Eigene Achse und Schug von oben zu. Rodriguez hielt sein Schwert mit der linken Hand an der Spitze fest und blockte Manix' angriff. Anschließend drehte Manix sich nocheinmal und stach zu, passte aber auf, das er Rodriguez nicht verletzte. rod war jedoch zu schnell und schlug gegen Manix Schwert. Noch einen Angriff würde er vorerst nicht schaffen, deshalb ging er zurück, und ging in eine Verteidigungsposition. Rodriguez machte sich auf einen erneuten Angriff bereit...

Inorel
26.08.2005, 20:06
Das war es also, das Sumpflager. Es war genauso, wie Inorel es sich vorgestellt hatte, aber gleichzeitig war es doch ganz anders... Einfach unbeschreiblich. Jetzt wusste Inorel, dass der alte Mann, den er auf Onars Hof getroffen hatte, nicht gelogen hatte. Atemlos blieben er und sein Begleiter stehen, nach dem Kampf mit dem Goblin waren sie das letzte Stück des Weges gerannt.
Langsam und immer noch schwer atmend gingen die beiden das letzte Stück bis zum Eingangstor des Lagers. Es war ein hölzernes Tor, das zwischen zwei Felswänden errichtet worden war. Vor dem Eingang standen zwei Templer.

"Wohin des Wegs?" fragte einer von ihnen.
Peadygree, der den Templer zu kennen schien, antwortete: "Mein Begleiter möchte sich das Lager ansehen. Vielleicht gewinnen wir sogar ein neues Mitglied." sagte er, während er Inorel anschaute. "Dann wolllen wir mal" Mit diesen Worten ging Peadygree voran durch das Tor, Inorel folgte ihm. In einiger Entfernung war ein dumpfes Geräusch zu hören.

"Was war das?", fragte Inorel erschrocken.
"Sumpfhaie. Aber keine Sorge, die wagen sich nicht in unsere Nähe. Und wenn doch, dann kümmern sich die Templer um das Vieh." erwiederte Inorels Begleiter. "Soll ich dir erst das Lager zeigen oder möchtest du dich ausruhen?", fragte Peadygree dann.
"Danke, aber ich brauche erstmal etwas Ruhe. Wo finde ich hier denn einen Schlafplatz?"
"Es gibt eine kleine Taverne am anderen Ende des Lagers. Ich kann dich hinbringen."

Inorel nahm das Angebot gerne an und folgte Peadygree über die Holzstege, die die verschiedenen Gebäde des Sumpfes miteinander verbanden. "Pass auf, dass du nicht in den Sumpf fällst" rief Peadygree Inorel zu, während sie an einer großen Pyramide vorbeikamen.

"So, das ist die Taverne" sagte Inorels Begleiter, als die beiden an ihrem Ziel angelangt waren. "Da drin kannst du eine ruhige Nacht verbringen."
"Leb' wohl, Bruder des Sumpfes", sagte Inorel zu Abschied. "Vielleicht werden wir uns ja irgendwann wiedersehen."

Inorel ging in die Taverne. Es war warm, ganz im Gegensatz zu den Wäldern in der Umgebung der Stadt. Eine überwältigende Müdigkeit überkam ihn und so fiel Inorel bald in sein Bett und schlief ein...

Farodin
26.08.2005, 20:11
Er war wieder an der Reihe. Beide Schüler bemühten sich sehr, waren jedoch peinlich darauf bedacht sich gegenseitig nicht zu verletzten. Manix hatte einen guten Vorteil durch sein Kurzschwert. Egal wie schnell Rodriguez zuschlug, Manix war immer schneller. Doch auch Rodriguez wusste sich einen Vorteil zunutzte machen. Er kämpfte mit dem Rücken zur Sonne, Manix aber gegen ihr angesicht. Daraus würde er seinen Vorteil ziehen ohne Manix zu verletzen.

So begann der Kampf wieder. Rod schüttelte sein Handgelenk aus und sprintete los um genügend Schwung für seinen Angriff zu bekommen. Er holte zu einem Überkopfangriff aus und ließ die Klinge heruntersausen. Manix riss sein Schwert in die Höhe und umklammerte seine Spitze um mehr Standhaftigkeit zu bekommenn. Doch die Wucht des Angriffes war sehr groß und so zuckte Manix zusammen und verlor fast sein Schwert. Beide gingen auseinander und Rod sammelte seine Kräfte für den bevorstehenden Angriff der auch prompt erfolgte.

Manix hob sein Kurzschwert und ließ seine Handgelenke kreiseln um sie zu lockern. Dann rannte er los. Manix und Rodriguez kannten sich und wussten in etwa wie der Gegenüber reagieren würde.
So stach Manix im Rennen nach Rodriguez, der gekonnt auswich. Mit dieser Reaktion hatte Manix aber gerechnet und so ging er gleich vom Stich in eine Drehung über und setzte zu einem brusthohen Schlag an. Doch auch Rodriguez hatte diesen Schlag schon in Einsatz gesehen und wusste dementsprechend zu handeln. Er zog den Griff horizontal von unten nach oben und blockte den Schlag mit der flachen Seite der Klinge. Diesen Augenblick nutzte er um zu seinen Meistern zu blicken, die regungslos da standen und das Geschehen beobachteten, jederzeit bereit einzugreifen.

Beide Konkurrenten entfernten sich ein paar Schritte voneinander und begannen sich auszulockern. Rod hatte schon eine Idee..

Isaac
26.08.2005, 20:21
Wieder einmal erwachte Seppl auf dem Vorplatz der Pyramiden auf. Der harte Boden war keine Wohltat für seinen Rücken doch woanders konnte er nicht schlafen. Der junge Bruder stand auf und machte etwas Morgentraining.
Seppl war nicht sehr gelenkig darum sah es auch etwas komisch aus wie er sich bewegte. Oh das tut gut. Etwas Training is immer gut um wach zu werden.. Das Sumpflager zeigte mal wieder seine volle Schönheit. Über der Pyramide stand die Sonne hoch am Himmel und strahlte das warme Licht auf den Tempelvorplatz. Keine Wolke war am Himmel zu sehen. Keine Unruhe im Lager. Einfach perfekt. Die Luft war erfüllt mit Düften von Sumpfkraut. Die Novizen sassen an ihren Wasserpfeifen und genossen den vollkommenden Geschmack des Sumpfkrautes. Die Baumhäuser wurden vom Sonnenschein erhellt und in den Läden war wenig betrieb. Ein so ruhigen Tag hatte der junge Bruder noch nie im Sumpflager erlebt. Am liebsten würd ich mich wieder schlafen legen aber dieser Tag und das Wetter sind einfach zu schön um sich wieder hinzulegen.Seppl packte also alles was er besahs auf die Schulter und ging etwas durchs Lager. Die Stege krachten etwas wenn man herüber ging aber sie waren zu stabil um durchzubrechen. Fortunos Laden war wieder gut besucht. Es war der einzige Laden wo man jeden Tag etwas umsonst bekommt aber Seppl hatte kein verlangen nach Sumpfkraut. Fortuno war nähmlich einer der Sumpfkrautverkäufer hier im Lager. Seppl fand es dumm das Fortuno Sumpfkraut verschank. Er würde si nie profit machen. Jeder ging dort hin um sich seine 3 Stengel Sumpfkraut für umsonst zu holen. Seppl schaute auf eine Templer der eine Zweihänder auf dem Rücken hatte. Er kannte diese Klinge. Es war die Klinge die fast alle Templer hatten und sozusagen zum Inventar gehörte. Nähmlich die Hüterklinge. Die Klinge war so lang wie Seppl's Bein. Der Griff war gross genug um dort 3 Hände zu platzieren. Aber wer hatte schon 3 Hände. Irgendeine Höllenkreatur bestimmt.
Seppl sah eine Bank. Er überlegte ob er noch etwas durch Lager spatzieren würde oder ob er sich hinsetzen würde. Seine Entscheidung fiel auf die Bank. Er setze sich hin und begann eine Pfeife zu schnitzen. Er holte ein Stück Holz aus seiner Tasche und nahm sein Schnitzmesser zur Hand. Er wahr nun so weit mit der Ausbildung des Pfeifenbauers das er nun viele Pfeifen mit Leichtigkeit schnitzen konnte. Sein Lehre Argold hatte ihm schon viel gelehrt und Seppl war ihm auch dankbar dafür.

Manix
26.08.2005, 20:39
Rodriguez schaute Manix ohne Gesichtsausdruck ernst an. Anscheinend wollte er sich einen Plan machen, wie er Manix am besten angreifen solle.
Manix stellte das linke Bein etwas nach hinten und machte sich auf Rods angriff bereit. Einmal lies er das Schwert kreisen und hlielt es dann Senkrecht vors Gesicht, um möglichst flexibel zu sein. Rod nahm sein Schwert fest in die Hand und stürmte auf Manix zu. Manix ging ein ganz kleines bisschen in die Hocke, um schnell zur Seite springen zu können. Rod holte aus und Schlug von rechts unten nach links oben. Manix machte wie erwartet einen flinken Sprung nach hinten, doch Rodriguez setzte sofort nach. Er holte wieder aus und Schlug diesmal von link zu. Manix hielt sein Schwert dagegen, doch Rods Schlag hatte so viel Wucht, das er aufpassen musste, das Schwert nicht aus den Händen zu verlieren. Dann ging Rodriguez wieder ein Stückchen zurück.

Manix wollte schnell angreifen, um Rodriguez nicht zu viel Zeit zum Vorbereiten hatte. Also lief Manix los. Wieder erinnerte er sich an die Worte seines Meisters, sie hatten sich anscheinend in sein Gedächtniss eingebrannt..."nicht denken, tu es einfach"..."es gibt immer mehr als einen Weg zum Sieg, handle nicht überstürzt"... Rodriguez hielt das Schwert leicht schräg und konzentrierte sich. Er war anscheinend fest davon überzeugt als "Sieger" davonzugehen. Manix Schlug erst von links, dann von rechts zu. Rodriguez blockte allerdings beide Schläge geschickt ab. Dann holte Manix zu einem Überkopfanriff aus, doch Rod hielt sein Schwert wieder dagegen. Dann noch eine schnelle Drehung und wieder ein Schlag von links und anschließend noch einen Hüfthohen Schlag von rechts. Trotzdem Manix schneller war, konnte Rodriguez alle angriffe blocken, was Manix sehr erstaunte.

Nun machte sich Rodriguez wieder zum Schlag bereit. Manix stand konzentriert da und versuchte Rods' vorhaben zu durchschaun. Rodriguez schaute Manix an und lief los. Er holte im Lauf aus und Schlug in Brusthöhe zu. Manix befürchtete, das sein Schwert bei diesem heftigen Schlag zerbrechen könne und duckte sich deshalb unter der Klinge hindurch. Rod war erstaunt, über Manix' schnelle Reaktion, doch er holte gleich nocheinmal aus. Diesesmal hatte Rods Schlag nicht so viel Schwung, doch trotzdem musste Manix viel kraft aufbringen, um Stand zu halten.

Beide waren schon leicht erschöpft, doch ans Aufgeben, dachte keiner von beiden, im Gegenteil, jeder wollte besser sein, als der andere...

.Cerberus
26.08.2005, 21:04
Langsam öffnete Cerberus seine Augen. Er blickte sich kurz hektisch um, bis ihm wieder einfiel, dass er am See war, aber wo war Gor na Jan? Der hohe Novize raffte sich auf und ließ seinen Blick durch die Landschaft wandern. "Was zum...?!" raunte er, als er den Wasserfall erblickte. Der hohe Templer saß seelenruhig und nur mit dem Rock bekleidet unter dem eiskalten Wasser, welches über seinen Körper strömte.
"Sachen gibts..." dachte sich Cerberus und setzte sich wieder ins Gras.

"Na, hast du mich schon vermisst?" hörte der hohe Novize eine Stimme sagen.
"Beim Schläfer hast du mich erschreckt!" rief Cerberus und drehte sich um, aber sein Gesichtsausdruck versteinerte sich auf der Stelle, als er sah, dass er ganz alleine war.
"Wer... nein... wo bist du?" wollte er wissen.
"Ha, hab' ich´s mir doch gedacht. Du hast mich schon vergessen."
"Ich glaube kaum, dass wir uns kennen..." meinte Cerberus und dachte kurz nach. Sumpfkraut hatte er noch nicht geraucht, also konnte es daran nicht liegen. Wer beim Schläfer sprach da mit ihm?
"Nun gut... aber du wirst schnell feststellen, dass ich dich besser kenne, als du denkst." sprach die Stimme und lachte spöttisch.
"Wie? Was? Bist du der Grund, warum ich die ganze Zeit verfolgt werde? Außerdem, wer bist du schon? Eine Stimme, nicht´s weiter"
"So so, du glaubst mir nicht? Dann muss ich es dir wohl zeigen, was ich so alles mit dir machen kann"
Plötzlich durchfuhr den hohen Novizen ein stechender Schmerz, der ihm bis in die Beine zog. Sein Kopf fühlte sich an, als würde jemand ständig dagegen treten.
"Argh, hör auf!" schrie Cerberus und fasste sich an den Kopf.
"Hm... wie auch immer. Hörst du mir jetzt zu?"
"Nein, erst sagst du mir, wer du bist." rief er und krümmte sich vor Schmerz auf dem Boden.
"Ich bin du, verstanden? So und nun hör mir zu. Die Attentäter waren erst der Anfang. Bald wird jemand zu dir stoßen. Ein Verräter, jemand, der dich beseitigen will. Du musst ihn aus dem Weg schaffen!" meinte die Stimme zu Cerberus und als sie den letzten Satz beendet hatte, hörten auch die Schmerzen auf.

"Was? Warum?" fragte der hohe Novize, doch außer dem Plätschern des Wasserfalls war nichts zu hören. Verwirrt und verängstigt suchte Cerberus Schutz unter einem Baum. Wer sollte diese Person sein? Nun, er, sie, oder es meinte, jemand würde bald zu ihm kommen. Meinte sie etwa Gor na Jan? Nein, das konnte nicht sein, schließlich hatte er ihm geholfen.
Grübelnd saß der hohe Novize im Schatten des Baumes und blickte umher. Wer auch immer kommen würde, er sollte es nicht leicht haben.

Trivium
26.08.2005, 21:08
Cor`Veenh saß schon seid Tagen in seiner Hütte und langweilte sich.
Er ging hinnaus um etwas frische Luft zu schnappen.
er ging in die Taverne und überlegte etwas.
Ich brauch nen neuen Job. Vielleicht kann ich ja Schneider werden.....
Vielleicht kann ich Lehrling beim Sumpfschneider werden.
Soviel er weiss hieß er Xetrael.
Aber erstmal musste er etwas algemeines übers Schneidern erfahren.
Welcher Meister nimmt einen Schüler auf, der nix von dem Handwerk weiss?
Er kam wieder aus der Taverne und schlenderte über den Tempelplatz.
Da gab es so eine neue Sumpfbibliothek, hatte Cor`Veenh gehört. Er ging sofort dorthin, obwohl er sich mehrmals durchfragen musste. Angekommen sah er, das sie genau bei Argold war.
"Warum sagt mir das keiner....?"
Er ging hinnein und schaute sich um. Irgendwann entdeckte er ein Buch mit der Aufschrift "Grundlagen des Schneiderns".
Er kaufte es für ein paar Goldstücke und ging in die Taverne.
Er laß eifrig und irgenwann machte er das Buch zu und lief wie bekloppt zu seiner Hütte los. Dort machte er hastig die Truhe auf und holte das Buch raus, was er vor knapp eienr Woche einen alten "Freund" abgenommen hatte.
"Da haben wir sie ja! Schwarze Nachtspinne..... lebt in den Bergen.... die seide ist ein wertvoller Stoff......"
Das Buch trug die Aufschrift "Monster von Khorinis, wo sie leben und was ihre Zwecke sein können."
Er schoss los zu Florences alter Hütte und klopfte saft an.
"Herein," ertöhnte es von innen. Er machte die Tür auf und Florence lag auf dem Bett. er fragte sie ob sie mitkommen wollte. sie willigte ein und zusammen gingen sie zum Tempelvorplatz. sie fragten noch ein paar Novizen ob sie mitkommen wollten, doch viele hielten sie für verrückt.
Irgendwann trafen sie auf einen Novizen der sich gerne den beiden anschloss.
"Ich bin Peadygree. Und ihr?"
"Ich bin Cor`Veenh und das ist Florence. Also es geht in die Berge....."
Sie standen nun vorm Tor und schritten hindurch.....

Farodin
26.08.2005, 21:13
Es war berrauschend! Beide waren leicht erschöpft, beide ließen sich nur von ihrem Körper leiten, denn ihren Verstand hatten sie abgeschaltet. Nur das Gewissen redete noch auf Rodriguez ein, damit es keine Verletzten gab.
Manix nickte ihm kurz zu und Rodriguez erwiederte den Gruß. Er ermahnte sich, Manix war sein Freund und Konkurrent aber nicht sein Feind, Rod würde ihn nicht verletzten. Dann ging es wieder los, denn Manix war nun an der Reihe. Beide atmeten noch einmal tief durch und lockerten ihre Muskeln.

Blitzschnell zuckte Manix vorwärts und seine Klinge durchtrennte die Luft von oben nach unten. Rodriguez wich dem Schlag nach hinten aus, doch Manix setzte ihm nach und deckte ihn mit links-rechts-Kombinationen ein, die er zum Glück alle abwehren konnte. Schlussendlich holte Manix aus und stieß blitzschnell vorwärts. Rodriguez hob seine Klinge gerade rechtzeitig hoch um den Angriff zu blocken. Dennoch fing er den Schlag nicht auf sondern schaffte es nur ihn abrutschen zu lassen, dass er nur in die leere Luft traf.

Sofort wichen beide Duellanten voneinander und konzentrierten sich. Nun war es an Rodriguez vorzupreschen. Er stach nach vorne, doch Manix wich behände aus. Den Schwung nutzend drehte sich Rod einmal um die eigene Achse und schlug hüfthoch zu. Der Block ließ Manix' Schwert vibrieren. Doch Rodriguez gab ihm keine Chance für eine Pause, sondern ging sofort auf Angriff über. Nun versuchte er es von oben nach unten und gleich darauf von rechts nach links. Beide Schläge wurden geblockt.

Nun gönnten sie sich wieder eine Pause. Rod schaute zu den Zwillingen. Coolkill schaute seinen Schülern ernst wie immer zu, Jaden aber lächelte aufmunternd.
Manix hatte sich schon erholt, ebenso wie Rodriguez. Er war verwundert wie wenig ihn der Kampf ermüdete. Wahrscheinlich der Nervenkitzel. Manix lief vorwärts bereit Rodriguez mit einem Überkopfhieb anzugreifen. Im letzten Augenblick bevor er seine Klinge heruntersausen ließ, machte Manix einen Ausfallschritt nach links und stach von der jetztigen Position aus zu. Rodriguez, völlig überrumpelt hatte keine chance zu blocken und musste ausweichen in dem er sich mit einer drehung um die eigene achse zwei schritte entfrente.

Nun war Rodriguez wieder an der Reihe. Seine Arme wurden langsam müde, hoffentlich beendete Coolkill bald den Kampf. Rodriguez stürmte los. Er holte zu einem Überkopfschlag aus änderte aber im Schwung die Schlagrichtung und Schlug und in einem waagerechten Bogen zu mit dessen Schwung er eine Drehung um die eigene achse fertig brachte die in einem Schlag auf Halshöhe endete. Manix riss sein Schwert hoch und blockte, doch der Schlag durchbrach den Block und blieb vor Manix' Hals stehen. Ungläubig betrachtete Rodriguez sein Schwert.
Da sprach Coolkill..

Coolkill
26.08.2005, 21:37
"Wer ist der Sieger?", erkundigte sich der Lehrmeister interessiert. Rodriguez steckte müde sein Langschwert weg. Manix war ebenfalls total erschöpft. Beiden Schülern tropfte der Schweiß vom Körper. Es war mittlerweile dunkel geworden. Der leichte Mondschein erhellte nur noch den See. Der See spiegelt den Mond wieder.

Rodriguez sah seinen Partner und vielleicht sogar Freund an. "Keiner hat gewonnen", brach Jaden die Stille. Die beiden Schüler nickten erschöpft und schwach. "Ihr beide habt gut gekämpft", lobte der Lehrmeister endlich. Die Schüler strahlten ihre Freude scheinbar heraus. Sie jubelten natürlich nicht, aber man sah ihnen ihre Freude, trotz der Dunkelheit an.

"Ihr beide habt bestanden und verdient es den Rang eines Kriegers zu tragen", verkündete der Lehrmeister nun, schwieg nun jedoch und ging langsamen Schrittes zum Seeufer. Jaden sah die beiden Schüler an. "Wenn ihr mehr lernen wollt, dann geht und fragt", fügte Jaden nach einer angemessenen Pause hinzu und setzte sich zu Coolkill...

Farodin
26.08.2005, 21:51
Rodriguez dachte nach. Ja das war wohl das beste.
Gemächlich ging er auf die Zwillinge zu und verbeugte sich und sprach Coolkill an:
"Als erstes möchte ich mich für eure Geduld und eure Weisheiten bedanken! Dann hätte ich da noch eine Bitte:
Coolkill, ich sehe euch immer noch als meinen Meister an. Darum möchte ich euch bitten mich noch einmal als Schüler anzunehmen, damit ich die hohe Kunst des Schwertkampfes lerne. Bitte lehrt mich meine Kampftechniken zu verfeinern!"
Schweigend wartete er auf eine Antwort von seinem Meister.
"Du warst ein talentierter und gelehriger Schüler, Rodriguez! Es wäre mir eine Freude und eine Ehre weiterhin dein Lehrer zu sein und deinen Pfad auf dieser Welt zu prägen. Du solltest dich nun ausruhen, die Prüfung war hart und du bist erschöpft!"
"Danke Meister, ich werde euch nicht enttäuschen"

Scrubs
27.08.2005, 01:18
Scrubs wachte auf der Straße auf weil eine Templer leicht gegen ihn trat.
"Hallo wach auf was machst du hier?"
"Keine Ahnung ich kann mich an nichts mehr erinnern.."
"Wohl zuviel wieder graucht warte warst du das nicht ..?"
"Was hab ich getan?"
"Nichts"
grinste der Templer:
"wollte dich nur auf den Arm nehmen"
"Haha.."
lachte Scrubs ironisch denn er konnte sich wirklich an nichts mehr erinnern.
"Kannst du mir sagen wie spät es ist?"
"Ja es ist schon 1 Uhr ich mach hier den letzten Rundgang deswegen hab ich dich geweckt"
"Verdammt"
dachte sich Scrubs und stand vom Boden auf: Sein Schädel brummte als ob kleine Männer von innen dagegen schlagen würden.
"Wo willst du jetzt hin?"
fragte der Templer der Scrubs möglichst schnell von der Straße haben wollte.
"Ich weis es nicht habt ihr hier auch ein Haus wo jeder drinn schlafen kann? Denn wenn ich mich jetzt zu Onars Hof begebe werde ich auf dem Weg getötet..."
"Da hast du Recht .. aber sag mir ist das mein Problem?"
"Können wir das bei einer Pfeife Sumpfkraut besprechen?"
fragte Scrubs und holte seine edlen Stücke aus der Tasche.Er wusste genau das er den Templer damit locken konnte.
"Mh du weist wohl was wir Templer mögen!"
lachte der Templer und nahm etwas Sumpfraut aus seiner Tasche
"Gib mir die Pfeife"
sagte der Templer und zeigte auf die Blutfliegenpfeife. Scrubs gab sie ihm und die beiden rauchten erstmal etwas Sumpfkraut. Scrubs Schädel brummte immer noch und er wusste das nach dem genuss das Krautes die schmerzen nur noch stärker werden würden aber das war ihm egal und er zog immer weiter an seinem Pfeife.
"Du weist du eigendlich kannst du heute Nacht bei mir übernachten .. ich weis die Baals würden das nicht gerne sehen aber wenn du morgen früh genug verschwindest merken sie es nicht... und so lange sie nichts dagegen sagen haben sie es mir auch nicht offiziel verboten"
sagte der Templer und lachte über seine eigene Genialität. Die beiden gingen zu der Hütte des Templers. Scrubs hatte Recht seine Kompfschmerzen waren stärker geworden.
"Hier kannst du schlafen!"
sagte der Templer und zeigte auf eine Decke die in der Ecke lag.
"Sie war eigendlich für meinen Hund gedacht aber .. besser wie draußen ist es allemal"
Scrubs war nicht ganz davon überzeugt hätte ihn der Templer nicht geweckt hätte er eh nichts von der Nacht mitbekommen. Scrubs war fast eingeschlafen als er dicke Regentropfen auf das Dach der Hütte prasseln hörte. Jetzt war er doch froh das der Templer ihn geweckt hatte.

Trioa
27.08.2005, 12:28
Wenn Trioa nicht fast am verdursten gewesen währe dann währe im aufgefallen, das es ein herrlicher Morgen war.
Die Vögel zwitscherten und die Sonne hatte Ihre Strahlen genau auf die richtige Temperatur gewärmt.
Doch Trioa fiehlt das alles nicht auf, denn er höhrte etwas rauschen.
Hier musste ein Bach oder ein Wasserfall sein.
Er lief wie blind in die Richtung, aus der das rauschen kam.
Er bemerkte nicht einmal das er den einigermassen sicheren Weg verliess.
Das Geräusch wurde immer lauter, und als er aus dem Wald trat, sah er vor sich einen wunderschönen Wasserfall.
Er torkelte zum Wasser hin, und trank.
Plötzlich sagte jemand hinter Ihm:
Was machst du da?
Der Mann benahm sich äusserst merkwürdig.
Er brabbelte etwas vor sich hin:
Das ist er, derjenige den ich töten soll. Diese Stimme hatte von Ihm gesprochen.

.Cerberus
27.08.2005, 12:46
Cerberus schreckte hoch. Ein Fremder hatte sich ins Wasser gekniet und stillte seinen Durst. Sofort schoss ihm die Frage durch den Kopf, ob es der Mann war, der es auf ihn abgesehen hatte. "Ja, das muss er sein. Wie ein Sumpfler sieht er nicht aus, er kommt von außerhalb, ja, dass muss er sein" raunte der hohe Novize und ließ seine Hand zum Schwertgriff wandern.

"Na warte! So schnell bekommst du mich nicht!" rief Cerberus, zog sein Schwert und rannte auf den Unbekannten, der mittlerweile wie angewurzelt da saß und Cerberus verwirrt anblickte, zu. "Also wenn das derjenige sein soll, hat wohl sein Auftragsgeber keine guten Männer mehr. Na ja, lieber kein Risiko eingehen, der ist bestimmt nur getarnt" schoss es den hohen Novizen während er angriff durch den Kopf.
Einen Augenblick später durchschnitt das Schwert auch schon die Luft und hätte dem Mann eine ordentliche Wunde zugefügt, wenn dieser sich nicht rechtzeitig zur Seite gerollt hätte.
"Hab ich´s doch gewusst. Du kannst mehr, als du aussiehst. Los, zeig deine wahre Gestalt!" schrie der hohe Novize den Unbekannten an, der Cerberus aber nun mit großen Augen anstarrte. "Das ist doch ein Kinderspiel" dachte sich der Novize, drehte sich lässig seinem Gegner zu und deutete mit dem Schwert auf ihn. "DU! Du kriegst mich nicht! Beim Schläfer!" rief er und rannte wie von der Blutfliege gestochen auf ihn zu.

Der Unbekannte war gerade im Begriff zu fliehen, als sich Cerberus auf ihn warf und zu Boden drückte. Das Schwert triumphierend oben haltend, starrte der hohe Novize dem Mann in die Augen. "Nun, ich habe wohl den Spieß umgedreht, was?" meinte Cerberus grinsend.

Trioa
27.08.2005, 13:15
Dieser Mann war verrückt, durchgeknall.
Trioa lag unten mit dem Schwert an der Kehle.
Dieser Mann war nicht richtig bei Verstand.
Trioa zog langsahm sein Messer heraus, das der Novize nicht bemerkte, weil er Ihm auf der Brust sass.
Trioa wollte Ihn nicht töten, doch musste er von hier verschwinden.
Wer weiss was er in seinem Wahn alles anstellen könnte.
Trioa packte sein Messer und versetzte dem Novizen einen kleinen Stich in seinen Allerwertesten.
Er schrak hoch, liess sein Schwert fallen und rannte wild im Kreis herum;
Aiiii....aiiii. Du ich werde Dich töten beim Schläfer!
Trioa packte das Schwert des Novizen und warf es im hohen Bogen in die Baumkrone eines Baumes der nicht weit von Ihnen entfert stand.
Was machst du da? schrie der Novize, Giiiiiib mir mein Schwer wieder duuuu...
Trioa steckte sein Messer weg und nahm einen Ast vom Boden auf.
Der Novize stürzte sich auf Ihn.
Trioa schlug Ihm eine mitten ins Gesicht. Der Novize fiehl nach hinten und wollte gerade wieder ausstehen, als Trioa den Ast mit aller Wucht über den Kopf des Novizen schlug.
Er sackte in sich zusammen und war allem an Ohnmächtig.
Trioa packte Ihn an den Füssen und schleifte Ihn an den Lagerplatz des Novizen:
Ich muss Ihn ins Lager bringen. Wer weiss was er hier alles anstellen kann.
Zack.... ein dumpfer aufschlag war zu höhren und Trioa drehte sich herum.
Das Schwert, dass er auf den Baum geworfen hatte war heruntergefallen.
Er lass es auf und steckte in in die Hülle des Novizen.
Trioa packte alles zusammen was der Novize dabei gehabt hatte und steckte es Ihm in die Taschen.

Es dauerte eine ganze Weile, dann aber packte er Ihn erneut an den Füssen und zog Ihn mit aller Kraft weiter in Richtung Weg.
Als er Ihn erreicht hatte musste er eine kleine Pause einlegen.
Der Typ war schwer wie ein Schattenläufer.
Dann zog er Ihn mit Müh und Not weiter.
Als er das Tor des Lagers erreicht hatte, fragte Ihn einer der Templer;
Was machst du da? Das ist doch... Ceberus oder etwa nicht?
Keine Ahnung; erwiederte Trioa, Er ist durchgedreht als er mich sah. Er wollte mich töten. Ich habe Ihn mitgenommen weil ich dachte hier kann jemand Ihm helfen.
Der Templer schaute Ihn an und sagte dann:
Ja, Danke das du Ihn hierher gebracht hast. Ich werde Ihn weitertragen.
Der Templer packte den Novizen und trug Ihn in Richtung grosse Pyramide fort.
Trioa schaute Ihm hinterher und dachte:
Wenn ich schon mal hier bin, kann ich mir das Lager auch ansehen!

Scrubs
27.08.2005, 14:34
Scrubs wachte erst spät am Tag auf. Er verlies die Hütte des Tempers und ging die Holzstege entlang bis er bei Fortunos Laden ankam.
"Hallo ich kenne dich noch nicht willst du dich der Bruderschaft anschießen?"
"Ich weiß es noch nicht.."
Scrubs wusste war sehr wohl das er sich den Söldner anschließen wollte doch das musste Fortuno nicht wissen.
"Hier nimm drei schwarzer Weiser, gutes Zeug. Aber nicht alles aufeinmal rauchen""
sagte Fortuno mit einem lachen und händigte Scrubs die drei Stengel aus.
Scrubs stecke zwei von ihnen in die Tasche. den anderen zündete er an und zog genüsslich an seiner Pfeife.
"Hab ihr auch noch anderes Zeug auser schwarze Weisen?"
"Ja viel mehr aber das ist zu stark für einen Ungläubigen wie dich."
Scrubs ging wieder. Er wusste nicht wohin der Sumpf war seiner Meinung nach sehr unübersichtlich. Schließlich fand Scrubs eine Gruppe Novizen und Brüder die gemeinsam an einer Wasserpfeife zogen. Scrubs setzte sich zu ihnen
"Hallo ein neues Gesicht bist du da um mehr über den Schläfer zu erfahren?"
"Um erlich zu sein wollte ich nur ein bischen Sumpfkraut im Sumpf genießen."
"Ah das machen viele Furp ist das wegen sogar zuuns gekommen"
sagte einer der Bruder und lachte Furp an der wie immer genüsslich an der Pfeife zog.
"Hast du ne eigene Pfeife oder soll ich dir eine geben?"
"ich hab meine eingenen"
sagte Scrubs stolz und holte sein Pfeifenset aus der Tasche.
"Boah das sind aber gute Stücke.. wo hast du die her?"
"Ich habe einen Auftrag für Seppl gemacht."
"Seppl?"
"Ja ich glaube früher war er mal unter dem Namen Drizzt bekannt"
"Ah Drizzt .. den kenn ich er ist Schüler bei einem Pfeifebauer oder?"
"So weit ich weis ja .. aber ich habe von dem Tausch wenig mitbekommen ich weis nur das sie von Seppl sind weil es in der Prägung der Pfeifen."
"Warum hast du nichts mitbekommen?"
"Ich hatte wie so oft einen über den Durst getrunken"
"Haha das ist uns noch nie passiert"
Die Novizen und Scrubs redeten und rauchten noch eine ganze Weile.

Isaac
27.08.2005, 14:42
Ein kühler Tag war angebrochen und Seppl sas noch immer auf der Bank und war am nachdenken. Er hatte die Nacht auf dieser Bank verbracht und hatte sich bis spät nachts die Sterne angesehen. Seppl war schon etwas länger wach und hatte sich schon seinem Morgentraining gewidmet das er nun jeden Tag machen würde. Es wollte ja in Form bleiben. Er stand auf und ging etwas durchs Lager. An einem Verlassenen Steg angekommen sah er 2 Männer. Der erste war seiner Meinung nach ein Bürger doch der 2 war ein Hoher Novize. Der Novize fing an herumzuschreihen und zog sein Schwert und sprang auf den Bürger. Auf seinem Bauch gestetz hatte er jetzt kontrolle über den Bürger. Doch dieser war nicht dumm und zog sein Messer das er in des Hohen Novizens Hintern steckte. Dieser sprang auf und lies sein Schwert fallen wodrauf der Bürger es aufhob und es in einen Baum wurf. Darauf wurde der Hohe Novize dessen Namen Seppl nicht kannte noch wütender. Er kam mit vollem Tempo auf den Bürger zugestürmt der im letzten Moment ein Ast ergraff und ihn damit eine überbrat. Der Bürger holte das Schwert und zog den bewustlosen Novizen zum Tor. Dort sprach er mit einem Templer. Der Templer nahm den Novizen und trug ihn zur Pyramide.
Seppl ging zu dem Bürger herüber der sich weider auf den Weg ins Lager gemacht hatte.
"Hey du da was hast du mit dem Novizen gemacht"
Der Mann drehte sich um und guckte Seppl verblüfft an
"Hey ich habe beobachtet wie du ihn bewustlos geschlagen hast, was war mit dem Novizen los das er dich angegriffen hat"?

Manix
27.08.2005, 15:41
Manix hatte die Prüfung bestanden. Nach einer Woche training hatte er es geschafft, jetzt konnte er sich endlich etwas Verteidigen.
Der Kampf gegen Rod war hart, und Manix schlief die ganze Nacht tief und fest durch.
Am nächsten morgen war Manix wieder etwas erholt und wollte nun wieder zum Hof. Er sammelte all seine Sachen zusammen und legte sie auf einen Haufen. Doch bevor Manix aufbrach, musste er noch etwas essen. Mit einer Decke deckte er seine Sachen ab, damit sie nicht jemand sah und mitnahm. Dann ging er nach draußen. Es war angenehm warm und am Himmel waren kaum Wolken zu erkennen. Manix machte sich auf den Weg zur Taverne. Drinnen war es recht leer, an dem Tisch, an dem Manix sonst immer saß, war auch heute niemend. Manix setzte sich hin und bestellte sich bei Aidar ein Bier und etwas Brot. Es dauerte nicht lange und der Wirt brachte Manix alles, was er bestellt hatte. Manix bezahlte gleich um gleich wieder los zu können. Nachdem er gegessen und getrunken hatte, ging Manix wieder z seiner Hütte zurück.
Er nahm seine Sachen, verstaute alles, kontrollierte nocheinmal, ob er auch nichts vergessen hatte und ging dann los...

Inorel
27.08.2005, 16:11
Inorel stand vor der Taverne im Sumpflager. Er hatte so gut geschlafen wie schon lange nicht mehr, und war froh, dass er gestern einen Bruder getroffen hatte, der ihn bis hierher geführt hatte. Es war kühl und sah so aus, als würde es bald regnen. Doch vorher wollte er sich das Lager einmal genauer Ansehen.
Zunächst lief er ziellos auf den Stegen herum, bis er einen kleinen Trupp Novizen entdeckte. Sie bückten sich von Zeit zu Zeit und es schien, als würden sie etwas pflücken.

"He, ihr da!", rief Inorel. "Was macht ihr?"
"Sei gegrüßt, Fremder", erwiderte einer der Novizen und kam auf den Besucher zu. "Hier ernten wir Sumpfkrautpflanzen. Jeden Tag bringen wir sie ins Lager, wo sie zu den verschiedensten Sorten von Sumpfkrautstängeln weiterverarbeitet werden. Sumpfkraut hat auf viele Menschen eine sehr beruhigende Wirkung.", fuhr der Novize fort, "und so sind unsere Erzeugnisse fast überall sehr begehrt."
"Aha." brummte Inorel nur. "Aber ist es nicht anstrengend, jeden Tag hier zu arbeiten?"
"Gewiss ist es eine schwere Arbeit, aber es ist eine Arbeit für den Schläfer und so tun wir es gerne."

Inorel ging weiter, vorbei an der großen Stufenpyramide, die er gestern schon gesehen hatte. Er hatte schon die ganze Zeit herumgerätselt, was darin vorsich ginge, war aber zu keinem vernünftigen Ergebnis gekommen. Die beiden Wachen vor dem Aufgang ins innere der Pyramide sahen zwar nicht so aus, als würden sie jeden hineinlassen, aber fragen kostete ja schließlich nichts.

"Halt, Fremder!", rief einer der beiden Templer dem Wanderer zu, "Das Betreten der Pyramide ist ausschließlich den Baals unserer Bruderschaft gestattet."

Inorel machte ein enttäuschtes Gesicht und ging stattdessen langsam in Richtung Pyramidenvorplatz. Einige Novizen standen herum, rauchten, lachten oder unterhielten sich ganz einfach nur. Dies war also der Versammlungsort der Bruderschaft.
Inorels Blick fiel nun auf eine kleinere Pyramide, die in der Nähe des Eingangs zum Lager stand. Links und rechts des Gebäudes waren zwei Schmieden errichtet, woraus Inorel folgerte, dass die kleine Pyramide als Waffenlager genutzt wurde. Der Wanderer setzte sich für eine kurze Zeit in die Nähe der Schmiede auf der rechten Seite der Pyramide und entspannte sich. Aus einiger Entfernung klangen die typischen Geräusche eines jeden Sumpfes zu ihm herüber, die sich mit der Geräuschkulisse der Schiede vermischte: Das Leise summen von Blutfliegen und Sumpfgasdrohnen, ab und an waren auch gedämpfte Laute von Sumpfhaien und -Ratten zu vernehmen, die vom Klang des Schmiedehammers auf dem Amboss und dem prasseln des Feuers untermalt wurden.

Inorel wusste nicht, wie lange er in der Schmiede gesessen hatte, als er zurückging, begann es aber bereits zu dämmern. Für die Rückkehr in die Stadt war es heute bereits zu spät geworden, daher ging der Bürger langsam wieder zurück in Richtung der Taverne. Er hoffte, dass er sich auf den vielen verwinkelten Stegen nicht verlaufen würde, aber notfalls könnte er sich an der großen Pyramide orientieren. Das war jedoch nicht nötig, denn Inorel fand die Taverne schon nach kurzer Zeit wieder.

Dr.X
27.08.2005, 17:32
Dr.X saß noch immer vor der Taverne auf einer Bank. Das Bier hatte er ausgetrunken. Er stand auf und ging zu Fortuno.
"Hallo Fortuno, hast du dein Sumpfkraut wieder?"
"Hallo, ja hab ich. Hier nimm deine tägliche Ration."
"Danke."
Dr.X nahm die 3 Stengel Schwarzer Weiser und verabschiedete sich wieder von Fortuno. Es war ein schöner Tag. Es regnete nicht und es war angenehm warm. Dr.X ging wein wenig durch das Lager. Es roch überall nach Sumpfkraut. Der Duft gefiel ihm. Danach wollte er zum Kastell der Schwarzmagier. Er hatte schonmal vom Kastell gehört. Es soll hoch oben im Norden sein. Dr.X war dort noch nie und er wollte sich das Kastell einmal ansehen. Also machte er sich auf den Weg zum Kastell. Er ging vorbei an der großen Pyramide und dem Tempelvorplatz. Danach an der kleinen Pyramide und schließlich zum Ausgang. Er ging an den Wachen vorbei und ging hinaus in die Wildnis.

Stoffel
27.08.2005, 17:33
Kaum betrat Stoffel das Sumpflager, da wunderte er sich schon über die Bewohner. Die meisten hatten Glatzen und er fragte sich, ob wenigstens ein kleiner Prozentsatz "normal" war, denn alle die er im Moment sah, torkelten mehr, als dass sie liefen, oder sie hingen am Rand der Stege.
Als er sich kurz umsah, aber nichts fand, dass auf einen laden hindeutete, wo man das Kraut kaufen konnte, fragte er einen der Männer nach dem Weg, der ihn nach einiger Zeit, bis er die Worte ohne unverständliches lallen hervorbrachte, auf eine Hütte mit einer kaputten Tür hinwies, wo der Krauthändler wohnen sollte, der die Kunden von außerhalb des Lagers bediente. Fortuno sei sein Name.
Also machte sich Stoffel zögernd auf in Richtung der Hütte, und fragte sich, wie es wohl im Inneren der Hütten aussah, deren Besitzer größtenteils psychich abgefrackte Wracks waren, als ein offensichtlich mächtiger Krieger seinen Weg kreuzte. Die Novizen wichen ihm aus und den Beschreibungen nach, die Stoffel bis jetzt über den Sumpf gehört hatte, musste es sich bei dem mann um einen Templer handeln, die die Krieger des Lagers waren.
Bei der Hütte angekommen stieg er vorsichtig durch die kaputte Tür und fand sich in einem abgedunkeltem Raum wieder, in dem grüner Rauch an der Decke hing und es extrem nach dem Sumpfkraut roch, wobei es sich hier um eine stärkere Variante zu handeln schien.
Kurz darauf kam ein Mann in einer Novizenrüstung auf ihn zu, bei dem es sich wohl um Fortuno handeln musste.
"Hallo, bist du der Krauthändler Fortuno?"

Rat des Waldes
27.08.2005, 18:08
„Geht es noch?!“, schrie Fortuno denn Fremden an der gerade in sein Haus gekommen war.
„Noch nie was von Anklopfen gehört?!“, Fortuno deutet dabei auf seine Türe. Seine Türe?
Sofort überkam Fortuno eine tiefe Traurigkeit. Seine Türe! Sie war zerstört,…
„Entschuldige bitte“, wisperte Fortuno und sah denn Fremden traurig an.
„Was willst du denn? Sumpfkraut?“
Der Fremde nickte und wollte gerade etwas sagen. Aber Fortuno in seiner Traurigkeit wollte sich jetzt nicht irgendeine Bestellung anhören.
„Ich hab da ein Packet Sumpfkraut! 12 Grüne Novizen, 10 Schwarze Weiser, 12 Traumrufe, 10 Beerenkräuter und das alles in einem handlichen Päckchen. Nur 250 Goldstücke für dich!“
Wieder holte der Fremde Luft um zu sprechen, aber Fortuno war schneller, griff sich denn Lederbeutel denn der Besucher schon seit geraumer Zeit in seiner Hand hielt und nahm sich die 250 Goldstücke raus. Dann ging er in sein Lager und überreichte das Sumpfkrautpaket. Schließlich packte er denn verwirrten Fremden an denn Schultern und schubste ihn aus dem Haus.
„Du hast ein gutes Geschäft gemacht und jetzt lass mich in meiner Trauer alleine!“, nach diesem Satz wollte Fortuno die Türe zuschlagen,… Türe zuschlagen? Heul!

Dragonsword

Alina
28.08.2005, 12:36
Da stand sie nun... mal wieder hatte sich ihr Bruder auf den Weg irgendwohin gemacht... irgendwohin... währe es nur nicht so ein weitläufiger Begriff würde sie sich ja nicht einmal sorgen um ihr Bruderherz machen aber nein, irgendwohin konnte ja überall sein. Vielleicht war er ja Drachen jagen gegangen... vielleicht ja aucheinfach freunde besuchen... obwohl... dann hätte er es ihr gewiss gesagt. Also musste es etwas gefährliches sein. Es konnte einfach nicht anders sein...
Alina saß auf dem mittlerweile wieder repariertem Staudamm und blickte über den wieder etwas größer gewordenen See.
Hübsch war er anzusehen. Nicht wunderschön aber durchaus hübsch. Die kleinen Wellen glitzerten silbrig wenn sie sich in der Sonne spiegelten und sich dabei im Nichts verliefen.
Als Alina sich nach hinten Abstützte sprte sie etwas hartes, flaches unter ihrer Handfläche. Sie packte das unbekannte Objekt und betrachtete es. Ein Stein. Grau und schmucklos... gerade richtig für das, was ihr in diesem Moment in den Sinn kam.
Sie lies den Stein mehrere male über das kaum von Wellen gestörte Wasser flitschen bis das Mineral den Elementen nachgab und in den Tiefen des Sees versank.

Torg
28.08.2005, 15:14
Torg war nun schon wochenlang im Sumpf, aber dennoch hatte ihm Coolkill das Kämpfen mit dem Schwert nicht fertig erklären können. Torg konnte ein wenig mit dem Kurzschwert herumfuchteln und war Meister darin, die Luft zu zerschneiden- aber das war auch schon alles, was er mit dem Schwert konnte. Er war schon viel zu lange hier im Sumpf. Der elende Geruch von Sumpfkraut trieb ihn fast zur Verzweiflung, weil er überall war und Torg dieses Zeug langsam nicht mehr riechen konnte. Die Schreie der Sumpfhaie gingen ihm auch auf die Nerven. Er konnte kaum glauben, wie es die Menschen in diesem Lager auf Dauer hier aushalten konnten, ohne verrückt zu werden. Da fiel ihm Cugar ein und so beschloss er, dass er den Sumpf so schnell wie möglich verlassen und zum Hof des Großbauern zurückkehren musste,wenn er nicht auch so werden wollte. Also packte er seine sieben Sachen und zog durch das Tor des Sumpflagers hinaus in die Wälder in Richtung Bauernhöfe.

Farodin
29.08.2005, 15:55
Endlich konnte er es. Endlich konnte er sein Schwert schwingen und durch die Gegend hüpfen. Er war stolz auf sich und Coolkill dankbar. Nun würde er ihn in die Geheimnisse des Schwertkampfes einweihen.
Mit diesen Gedanken wachte er auf. Er zog sich an und hob sein Langschwert auf und gürtete es sich um. Dann wusch er sich und ging zu Tür hinaus. Auf dem Weg zu Aidar besann er sich nochmal anders und kehrte um und ging direkt zum See. Er hatte keinen Hunger denn die Vorfreude auf sein Training war gigantisch.
So erreichte die Schleuse und ging hindurch. Er erwartete jemanden zu sehen aber dort war niemand. So begann er sich aufzuwärmen.

.Cerberus
29.08.2005, 16:34
Cerberus verließ den Tempelvorplatz und machte sich auf den Weg zur Taverne. Die Kopfschmerzen, die er vom merkwürdigen Traum davon getragen hatte, machten ihm zu schaffen. Nun ja, er würde sie schon noch im Alkohol ertränken, auch wenn das bedeutete, dass er am nächsten Morgen das selbe Problem haben würde.

Unterwegs schaute er sich das rege Treiben im Lager an. Einige Brüder saßen Pfeife rauchend vor ihren Hütten und ließen sich die Sonne auf den Bauch scheinen, doch hier und dort konnte man sogar welche sehen, die sich nicht auf die faule Haut gelegt hatten, sondern arbeiteten, sei es Schäden an ihrer Hütte reparieren, oder Sumpfkraut ernten.
Cerberus beschloss nach dem Besuch in der Taverne auch mal wieder auf den Feldern zu helfen, wenn er bis dahin überhaupt noch in der Lage war, was er allerdings bezweifelte.

Nach einigen Minuten erreichte der hohe Novize schließlich sein Ziel und betrat die verqualmte Taverne. Cerberus setzte sich an die Theke und bestellte beim Wirt einen Krug Bier. Auf das köstliche Getränk wartend, grübelte Cerberus über den Vorfall in der Pyramide nach. Ein Schaudern überkam ihn, als er daran dachte, dass er möglicherweise verrückt war. Nun ja, er war im Sumpf, hier fiel er neben den ganzen durchgeknallten Krautsüchtigen eh nicht auf.
"Mhmmmm... Kraut" raunte Cerberus. Ja, das wäre jetzt genau das Richtige.
Der Wirt brachte schließlich den Humpen Bier, welchen der hohe Novize freudig entgegen nahm. Nun, für´s Erste sollte es auch genügen, Kraut konnte er später noch kaufen.

Latraviata
29.08.2005, 20:59
Latri hatte damals schon wirklich die Nebenwirkungen des Sumpfkrautes gespürt, aber nun da schon einige Tage vergangen waren, seit sie das Zeug geraucht hatten, gabs da kein Problem mehr und sie beschlossen wieder aufzubrechen. Hombre wollte umbedingt zum ZuX was ihm die junge Frau nicht verübeln konnte, da sie selber schon ganz verrückt darauf war wieder einmal etwas ganz neues zu sehen. War das Kloster schon so ein Eindruck gewesen, wie würde es dann noch beim Kastell sein.
"Steht das nicht auf einem Berg?", fragte Hombre ganz nebenbei, als er ihre paar Sachen, Kleidung zum wechseln, zusammenpackte und dann mit den zwei Bündeln vor Latri stand.
Ja das stimmt, das Kastell wurde, laut Sage, von Beliar selbst dort oben, auf den höchsten Berg in der ganzen Umgebung 'gesetzt'. Ich weis nicht ganz was ich glauben soll, aber vom ZuX selber hats sicher keiner gebaut, da die alle zu jung sind, um das noch miterlebt zu haben, das sieht man doch...aber was will ich groß reden ich weis ja selber nicht, wies dort aussieht und wie man hinkommt."
"Boah, wenigstens mal was was du noch nicht kennst..."
"Siehst du, und desswegen würde ich gerne bald aufbrechen. Bin selbst schon so neugierig, solange wir heute noch ankommen könnts wenigstens schön gruselig werden, was ich doch wohl hoffe. Wenn man bedenkt, was man von dort so alles hört..." Auf einmal packte sie eine Hand von hinten und hielt sie fest, da sie schon voller Tatendrang losgegangen war.
"Latri, Latri, halt doch mal still. Schau her, wenn wir in einer halben Stunde losgehn, dann passt auch noch alles mit dem 'Zeitplan', wenn wir überhaupt einen brauchen. Ich denke er ist unnütz. Wir sagen einfach selbst, dass wir jetzt gehen wollen, und dann tun wir das auch, ok?" Die Tagediebin nickte einsichtig und schämte sich für ihre übermäßige Hast. Aber noch mehr schämte sie sich, dass sie diese Ungeduld immer vor anderen auslebte. "Gut, dann will ich meinen, dass wir noch schnell in der Taverne etwas essen gehn."
"Schön, dem kann ich zustimmen"

Hombre
29.08.2005, 21:18
Also gingen die Zwei noch schnell in die Taverne, um etwas zu essen bevor sie losgingen. Der Weg zum Kastell war sicher weit, und dann auch noch nachts zu einem Hort der Schwarzmagier gehn, da meldete sich sein nervöser Darm. Sollten sie wirklich mitten in der Nacht dorthin gehn? Hombre sah noch ein weilchen das Kastell an, da bemerkte er wie ihn jemand mitzog. Er drehte sich schnell um und sah wie Latri ihn am Arm zur Taverne zog. Sie gingen über die knarrenden, etwas älteren Latten der Stege, dann kamen sie bei der Taverne an. Schon von außen hörte man wie Menschen sich lautstark unterhielten, ebenso roch man das Sumpfkraut und Bier. So gingen hinein, suchten sich einen der noch wenigen freien Tische und bestellten sich schnell noch etwas zu essen. Sie nahmen beide eine Scavangerkeule mit einem Bier. Doch da heute viel in der Taverne los war, unterhielten sie sich noch ein wenig.

"Ich hab mal eine Frage," fing sie das Gespräch an," Hombre ist ein, naja, "außergewöhnlicher" Name."
"Latraviata ist auch ein außergewöhnlicher Name."
"Naja, ich mein ja nur ..."
"Vielleicht ist mein Name ja gar nicht Hombre?" Er grinste sie an, sie wollte schon was antworten, aber dann kam ihr Essen. Sie aßen beide die Scavangerkeulen, Hombre dachte sich: Das kann ich auf jeden Fall besser, tranken dazu noch das Bier. Nach einer Weile hatten sie ausgegessen, die Krüge waren leer und ihre Mägen gefüllt.
"Solls nun losgehn?"
"Es spricht nichts dagegen."
"Gut, dann würd ich sagen wir gehn mal los."
Sie standen auf, packten ihre Sachen zusammen und bezahlten schnell ihr Essen.

Als sie aus der Taverne herauskamen fiel ihnen auf dass die Nacht bereits über sie hereingebrochen war, der Mond stand genau über ihnen, es weckte Erinnerungen der letzten Tage in ihm, besonders der bei diesem Krautverkäufer. Verdammt, was hatte er nur vorgehabt? Sie wollten doch nur Kraut kaufen und er veranstaltete so ein Theater. Wirklich. Die restlichen Tage war nicht viel passiert, sie hatten sich das Sumpflager noch etwas genauer angeschaut, hatten den Sumpflern beim ernten zugesehn und den Templern beim Üben. Er hatte sich sogar schon langsam an den Sumpfgeruch gewöhnt.
Hombre war immer noch ganz in Gedanken versunken als sie das Sumpflager bereits verließen, vor ihnen lag jetzt nur noch die dunkle Nacht, ein dunkler Wald und ein dunkles Kastell, aus dem schwach Licht drang ...

Seloron
30.08.2005, 16:15
Die letzten Tage hatte Seloron nicht viel gemacht, die meiste Zeit hatte er gefaulenzt. Heute aber hatte er sich noch etwas das Lager angesehen, die Pyramieden hatten es ihm besonders angetan, hielt aber gebührenden Anstand zu ihnen. inige Zeit stand er nur da und schaute sie sich an. Die Zeit hatte er dabei total vergessen und war erschrocken, daß es nun schon Nachmittag sein musste.
Seloron hatte Hunger bekommen und wollte nun in die Taverne gehen und etwas essen. Moonlight konnte sicher auch was vertragen und so lief er langsam weiter Richtung Taverne.
Sehr schön war das Wetter heute. Die Sonne schien aber es war nicht heiß, richtig angenehm war es mit einer leichten Briese.
Als Seloron mit Moonlight die Taverne erreicht hatten war sie gut gefüllt aber nicht direkt voll. Es gab noch genug Tische von denen er sich in aller Ruhe einen aussuchen konnte.
Er entschied sich etwas abseits zu sitzen, wo er in ruhe essen konnte.
Seloron bestellte sich eine Moleratkeule und ein Bier dazu. Es dauerte gar nicht lange bis das Bier kam und kurzdarauf auch die Keule.

Wie er es immer machte schnitt er zuerst einige Stücke für Moonlight ab bevor er es sich selber schmecken ließ.
Immerwieder nahm er ein Schluck Bier, das hier wirklich schmeckte, wie er schonmal festgestellt hatte.

Isaac
30.08.2005, 17:14
Es war einer von vielen sonnigen Tagen im Sumpflager. Seppl war schon vor Stunden aufgestanden und hatte einigen Lehren der Gurus gehorcht. Es gefiel ihm im Sumpflager. Sogar die Luft gefiel ihm die er genoss einzuatmen. Er hatte sich 2 Pfeifen mitgenommen die er selbst geschnitzt hatte. Eine Pfeife hatte eine Verzierung. Auf dieser war ein Baum zu sehen der keine Blätter trug. Er war abgestorben und einige Äste waren abgebrochen. Seppl zog einen Stengel Sumpfkraut aus der Tasche und machte ihn an. Sein Geschmack war wie die Luft im Sumpflager. Es war beruhigend und doch verwirrend zu gleich. Das Sumpfkraut wuchs nur im Sumpf. Ob der Schlamm im Sumpf dem Kraut den Geschmack gab? Vieleicht würde es auch an dem Klima liegen das tief im Sumpf war. Seppl hatte keine Ahnung. Der Tag war noch jung und die Sonne wärmte Seppls Körper. Der junge Bruder dachte nach was er machen könnte. Würde er auf dem Tempelvorplatz den Gurus zuhören, oder würde er in die Taverne gehen? Die Tatsache war das Seppl den Gurus schon zugehört hatte also ging er quer über den Vorplatz des Tempels und machte sich auf den Weg zur Taverne die nicht sehr weit entfernt war. Als er auf den Steg trat der zur Taverne ging hörte Seppl das leise krachen der Hölzer mit der, der Steg gebaut wurde. Das Wasser unter dem Steg war klar. Anders als im Sumpf. Im Sumpf war das Wasser so dunkel von dem Schlamm das man den Grund nicht sehen konnte. Die Wasserpflanzen waren schon so hoch das sie schon aus dem Wasser herauswuchsen. Er der Sumpfler sich versah war er auch schon bei der Taverne angekommen. Es war ein Haus mittlerer größe und war aus Holz. Die Eingangstür war eine kleine Holztür. Sie ging nicht bis zum oberen Türrahmen und darum konnte man schon von drausen eine Blick hineinwerfen. Seppl aber trat direkt ein. Die Taverne war an diesem Tag nicht sehr voll. Das lag bestimmt daran das heute so ein schöner Tag war. Er hatte auf dem Tempelvorplatz einige Novizen in der Sonne legen sehen die sich wohl bräunen wollten. Er sah sich etwas um und sah einen Mann in einer hinteren Ecke. Er hatte etwas dabei das auf dem anderen Stuhl war. Von weitem sah es aus wie eine Pelztasche aber als der junge Sumpfler näher herantraht identifizierte er daraus eine Katze. Das er das nicht erkannt hatte lag wohl daran das sie ihm das Hinterteil hinstreckte.
"Hey kann ich mich zu dir setzen?"
Der Mann machte eine Handbewegung mit der er auf einen leeren Stuhl deute. Seppl setze sich hin.
"Was machst du hier im Lager, willst du dich uns anschliesen oder willst du etwas Sumpfkraut kaufen?"

Seloron
30.08.2005, 17:38
Seloron war gerade gemütlich beim Essen als sich ein Mann näherte. Offensichtlich ein Bruder des Sumpfes.

"Hey kann ich mich zu dir setzen?"

Seloron machte nur eine einladende Handbewegung. Eigentlich war er froh etwas Gesellschaft zu haben. Seit Elysia nicht mehr da war kannte er auch niemanden hier.

"Was machst du hier im Lager, willst du dich uns anschliesen oder willst du etwas Sumpfkraut kaufen?"

Sprudelte es nur so aus seinem Gegenüber raus als dieser sich gerade gesetzt hatte. Seloron kaute erst mal in Ruhe zuende um dann schlucken zu können.

"Immer langsam! Mein Name ist Seloron und das ist Moonlight. Sie legt werd darauf mit dem Namen angesprochen zu werden."

Seloron konnte sich nach dieser Aussage ein Grinsen nicht verkneifen.

"Ich bin nicht hier um Sumpfkraut zu kaufen, ich möchte mich dem Lager anschliessen. Ich halte mich nun schon eine ganze Weile hier auf und es gefällt mir hier sehr gut und das Bier schmeckt mir."

Seloron nahm den Krug und nahm einen ordentlichen Schluck um den Rest Keule runter zu spählen.

"Willst du mir nicht dein Namen verraten? Du scheinst schon länger hier zu sein."

Isaac
30.08.2005, 18:16
Seppl war überracht über die freundlich von Seloron desen Namen er jetzt wuste. Seloron war also hier um sich der Sumpfbruderschaft anzuschliesen. Vieleicht würde Seppl und er Freunde?
"Ja mein Name ist Seppl ich bin Bruder des Sumpfes und gleichzeitig Lehrling des Sumpfbauers"
Seloron scheinte überrascht. Das erkannte Seppl an seiner Mimik. Sein Teller war leer geworden und Seloron nahm noch einen Schluck von seinem Bier.
Seppl rief den Wirt zu sich und bestellte 2 Bier für sich und den Bürger.
"Ich sag dir hier im SUmpf ist es am besten. Hier gibt es alles nur vom feinsten. Sumpfkraut, Bier eigendlich alles was dein Herz begehrt. Nur die Baracken für die unteren Stufen sind nicht so gut. Ich schlafe immer auf dem Tempelvorplatz , von dort aus kann man die Sterne am besten beobachten"
"Und wie sieht es hier mit Verpflegung aus," fragte Seloron
"Ja die musst du dir selber besorgen aber hier gibt es viel zu tun und arm wird man hier bestimmt nicht, such dir am besten zuerst mal einen richtigen Beruf dann wird das schon mit dem Geld"
Der Wirt kam mit 2 Krügen Bier zwischen den eng zusammengesetzen Stüheln hindurch und stellte eine zu Seppl und den anderen zu Seloron.
Seppl ergriff das Wort und erhob sein Krug dabei:" Auf das du im Sumpf aufgenommen wirst und du eine schöne Zeit hast"
Seloron hob nun auch das Gefäss und sie beide stussen an.
Ein bisschen Bier schwappte beim aufprall der beiden Krüge über und flos auf dem Tisch.
"Willst du mal Sumpfkraut aus einer Pfeife rauchen oder rauchst du überhaupt nicht?"
Auf die antwort warten nahm er eine Pfeife aus seiner Tasche und stellte sie auf den Tisch. Die Pfeife hatte 2 Schläuche sodas beide daran zogen konnten

Seloron
30.08.2005, 18:47
Seloron schien kurzeitig abwesend, das schien diesmal aber nur so. Er hörte ganz genau zu. Er war sich nicht sicher was den Job angingeaber das musste sowieso warten bis er seine Aufgabe erledigt hatte.
Der Wirt brachte noch zwei Krüge Bier, die wohl Seppl bestelt haben musste. Beide prosteten sich zu und Seloron erwiederte was auf die Sache mit dem Schlafplatz.

"Um einen Schlafplatz brauche ich mir zum Glück keine Sorgen mehr machen. Moonlight und ich sind bei Elysia untergekommen. Ich kann mich also nicht beklagen."

Seloron lächelte zufrieden dabei und nahm noch ein Schluck Bier.
Als Seppl ihm anbot seine Sumpfkrautpfeife mit zu nutzen lehnte Seloron höflich ab.

"Ich habe noch einiges vor mir, da ist es besser erst mal die Finger davon zu lassen. Wenn das hinter mir liegt komme ich gerne darauf zurück aber ein Bier geht immer noch."

Seloron gab dem Wirt ein Zeichen, daß er noch zwei Krüge Bier bringen soll.

Isaac
30.08.2005, 18:58
Seppl war überascht das Seloron sein Kraut abwiss. Aber Seloron hatte ja etwas vor und dann musste man mit klaren Kopf dastehen. Aber 1 Stengel hätte ja nicht geschadet. Aber durch die Pfeife wäre die wirkung noch gestiegen und das wäre des Tages Ende gewesen. Also machte sich Seppl sich die Pfeife an und zog einmal. Der Rauch sammelte sich in seinem Mund und als er den Qualm herausblasen wollte formte er die Lippen und heraus kam ein Kreis. Seppl fühlte sich direkt viel besser. Die Taverne wurde nach und nach voller und verqualmter.
"Ich hoffe in der nächsten Zeit passiert hier mal was," sagte Seppl
Seloron antwortete:"Wie meinst du das?"
"Ja irgendetwas wo man mal was erlebt, und nicht immer irgendwo rumhängt und den Gurus zuhört oder Sumpfkrauterntet."
Seloron hatte eben davon gesprochen das er noch was zu tun hätte. Vieleicht würde Seppl ihm helfen können. Er war kein guter Kämpfer aber trozdem konnte er schon etwas mit einer Waffe umgehen. Jedenfalls besser als früher. Er hatte ein paar Lehrern und den Schülern beim Training zugesehen die gerade den Kampf mit dem Einhändigen Schwert lernten. Er hatte zwar nicht viel gelernt aber er wuste schon ein paar Griffe.
"Vieleicht brauchst du ja hilfe, was willst du denn noch machen?"

Seloron
30.08.2005, 19:30
Das hatte Seloron irgend wie kommen sehen. Hatte er wieder mal zuviel gesagt, das war ihm auch nicht das erste mal passiert aber es würde wirklich langsam Zeit Leute zu suchen die ihn begleiden würden. Viele brauchte er nicht aber mussten es gute und zuverlässige Leute sein. An erster Stelle hoffte er auf den Schwarzmagier den er damals begleidet hatte, ihm konnte er sicher vertrauen.
Warum sollte Seppl nicht auch mit dabei sein, er machte einen guten Eindruck auf ihn.

"Hm, hör zu. Ich kann dir nicht viel sagen aber es wird sicher gefährlich werden. Ich bin auf der Suche nach einen abtrünnigen Magier. Wo dieser sich aufhällt hoffe ich in nächster Zeit rauszubekommen. Wenn du willst nehme ich dich mit aber bezahlen werde ich dich nicht dafür. Wenn ihr was findet gehört es euch aber von mir gibt es nichts. Überlege es dir, es wird sicher noch dauern bis ich aufbrechen werde, ich habe einige Schriften die mir hoffentlich näheres mitteilen können sobald sie übersetzt sind. Ich muß mich im Falle, daß du mitkommt völlig auf dich verlassen können. Es gibt dann auch keinzurück mehr."

Seloron wollte ihm keine Angst machen, nur auf den Erst hinweisen. Er nahm noch ein Schluck Bier und wartete ab wie Seppl reagieren würde. Eine Antwort erwartete er jedoch nochnicht.

Isaac
30.08.2005, 19:39
"Hm, hör zu. Ich kann dir nicht viel sagen aber es wird sicher gefährlich werden. Ich bin auf der Suche nach einen abtrünnigen Magier. Wo dieser sich aufhällt hoffe ich in nächster Zeit rauszubekommen. Wenn du willst nehme ich dich mit aber bezahlen werde ich dich nicht dafür. Wenn ihr was findet gehört es euch aber von mir gibt es nichts. Überlege es dir, es wird sicher noch dauern bis ich aufbrechen werde, ich habe einige Schriften die mir hoffentlich näheres mitteilen können sobald sie übersetzt sind. Ich muß mich im Falle, daß du mitkommt völlig auf dich verlassen können. Es gibt dann auch keinzurück mehr."
Nach diesen Worten musste sich Seppl erstmal zurucklehnen. Das war ein Schock. Ein Magier war sehr gefährlich. Aber Seloron sah aus als könnte er Hilfe gebrauchen. Aber ein Magier. Wieso konnte es kein abtrünniger Sölder oder sowas sein. Seloron und Seppl müssten gut ausgerüstet sein und Ausgebildet sowieso. Der junge Bruder könnte alles behalten was er finden würde. Aber wo würde die Reise hin gehen? Würden sie jemals wieder in den Sumpf zurückkehren? Sie konnten nur hoffen das dies gut ausgehen würde.
"Ich habe mich glaub ich entschieden. Wenn ich genug Zeit habe mich ausbilden zu lassen komme ich mit. Wenn nicht muss du wohl ohne mich gehen. Man kann ja nicht ohne Kampferfahrung in den Kampf mit einem Magier ziehen. Man weis ja nie was der für Viecher um sich rum hat. Ich werde mitkommen, wenn ich ausgebildet bin mit einem Bogen umzugehen, dann bin ich sowas wie dein Bogeschütze."
Beide fingen an zu lachen und nahmen noch einen Schluck Bier

Nyla
30.08.2005, 20:08
Chrischi war weg und das schon eine ziemlich lange Zeit, wie Nyla befand. Kam er denn überhaupt noch zurück zu ihr? Langsam musste sie zugeben, dass sie etwas zweifelte, dass das noch geschehen würde. Hatte er mittlerweile eine andere? War Nyla im Endeffekt doch nur ein Spielzeug gewesen, mit dem man Spaß haben und dann nach Gebrauch wegstellen konnte? So sah es aus, sonst würde Chrischi sie doch wohl nicht so lange warten lassen, oder? Zwar gab es noch ein kleines bisschen Hoffnung in ihr, dass er doch noch kommen würde, aber sie wollte keine Ewigkeiten auf diesen einen Mann warten - vielleicht würde er ja wirklich nicht mehr kommen. Solche Gedanken denkend verließ sie ihre Hütte und schritt in den Sumpf hinaus, der Abend brach gerade über das Tal herein, die Luft war angenehm, nicht so schwül wie sonst. Brüder und Novizen liefen umher, ob alleine oder in Gruppen, und erledigten, was auch immer sie zu erledigen hatten, ab und an sah man auch einen Templer patroullieren. Tja ja. Wohin wollte sie eigentlich? Taverne? Joar, wohin auch sonst? Phh, sonst gab es hier nichts weiter Tolles, ja, in der Taverne konnte man wenigstens seinen Kummer im Alkohol ersäufen. Und bald erreichte sie ihr Ziel, öffnete die Tür und ging rein. Sie setzte sich an die Theke und bestellte ein Bier beim Wirt...

Seloron
30.08.2005, 20:08
Seloron lachte immernoch.

"Wir sind sicher noch einige Wochen hier, das sollte also kein Problem sein. Ich hoffe auch noch weitere Mitstreiter zu finden, die uns begleiden. Der Magier aber gehört mir, den rührt mir keiner sonst an. Ich weiß wovon ich spreche glaub mir."

Seloron wollte den Abend nicht so ernst weiter laufen lassen. Erst mal war alles gesagt und nun sollte es wieder heiter weiter gehen. Er bestellte noch zwei Krüge Bier. Bis das kam tranken sie das alte aus. Drause wurde es so langsam dunkel und die Taverne hatte sich gefüllt. Die Zwei plauderten über alles mögliche wichtige und unwichtige.

"Wie bist du eigentlich dazu gekommen dem Sumpflager beizutreten? Kommst du hier aus der Gegend oder von weiter her?"

Eigentlich wollte Seloron nicht fragen aber seine Neugierte konnte er nicht überwinden.

Xetrael
30.08.2005, 20:33
Hm....verdammt. Irgendwie war Xetrael lagnweilig seit er und Nicmaster das Kastell der Schwarzmagier verlassen hatten. Eigentlich wollte er sich ja einen Lehrmeister suchen, der ihm in der Kust des Einhändigen Schwertkampes unterrichten sollte, doch leider hieß es immer, dass dieser jener, den Xetrael für einen guten Meister hielt immer schlafe...nu, da konnte man ja wohl nix machen. Ach wäre er doch noch länger im Kastell mit Nic geblieben. Dort hatte er wenigstens etwas machen können. Nic helfen. Ja, er vermisste es Gespräche mit seinem Freund zu führen. Doch momentan war er leider unauffindbar und so beschloss der Hohe Novize die Taverne aufzusuchen und sich volllaufen zu lassen. Tja...was sollte man denn sonst machen, wenn keiner da war, den man kannte. Kein Nic, kein Dragonsword. Nichtmal der Templerführer Carras war ich Reichweite und was macht man in solch einem Fall....Taverne genau. Ach schön, wenn sich Wünsche als richtig erweisen. Also ging er los und machte sich auf den weg in die ach so schöne Taverne. So dunkel, wo voller Schimmel, voller Kakalaken und anderen Tieren. Lauter Novizen, Brüder und Templer, die auf dem Boden lagen und sich übergaben um wenigstens etwas Alkohol aus dem Körper zu bekommen.

Tja...da war er. Xetrael öffnete die staubige tür der Taverne und schritt ein. Wie bereits vorher vermutet flogen zwei Novizen und ein Bruder raus, die sich gerade an die Tür angelehnt hatten. Nun Xetrael stieg über die Leichen drüber und ging zur Theke, dabei fiel ihm eine junge Novizin auf, die erstaunlich attraktiv war. Xetrael ging also zu Theke und wandte sich zum Wirt.

"Bier...bitte"

Isaac
30.08.2005, 20:33
Auf diese Frage war Seppl nicht vorbereite. Sollte er sagen woher er kommt. Konnte er ihm Vertareun schenken. Seppl war offen Seloron gegen über.
"Ich kann nicht viel erzählen. Ich komme von einem kleine Bauerdorf. Dort hatte mein Vater eine Viehzucht. Ich habe ihm immer geholfen bis dann 18 wahr. Die Männer des Königs nahmen mich mit auf diese Insel hier. Wie ich hier hingekommen bin weiss ich selber nicht. Ich war die ganze Schiffsfahrt bewustlos. Ich wuste trozdem das wir mit dem Schiff gefahren waren weil ich als ich aufwachte am Meer war. Dann ging ich Mutterseelen alleine in diese große Stadt dessen Namen Khorinis war wie sich herausstellte. Nach ein paar Tagen bin ich dann aufgebrochen und musste mich hier erstmal zu recht finden. Nach einigen Tagen kam ich an der Taverne "Zur toten Harpyie" an. Dort hatte ich eine kleine ausseinandertzung mit 2 Rausschmeisern. Wieder lief ich planlos in den Wäldern herum. Musste mich gegen Scavenger behaupten dennen ich das Fleisch entnahm um nicht zu verhungern. Dann nach einigen Tagen kam ich diesem prächtigen teil von Khorinis aus. Du wolltest ja auch wissen warum ich mich dem Sumpflager angeschlossen habe?" Seloron nickte
"Seh dich doch nur mal hier um. Es ist so ein schöner Ort. Die Menschen. Die Landschaft . Das Sumpfkraut." Beide Fingen an zu lachen
"Sogar die Luft ist kostbar, nun mache dir ein Bild daraus warum ich hier lebe. Die Frage die du gerade an mich gerichtet hast möchte ich auch gerne dir stellen."
So Frage Seppl wie Seloron hier her kam und was ihn in Sumpflager führte

Seloron
30.08.2005, 21:06
Seloron nahm noch ein Schluck Bier und fing dann an.

"Nun ja, seit dem ich mich erinnern kann bin ich zur See gefahren. Für meine Neugierte war das genau das richtige. Die verschiedensten Welten habe ich gesehen und genau auf einer daon sah ich zm ersten mal den magier, der mir später das Leben rettete und dessen Überreste ich hier in einer Höhle gefunden habe. Auf jeden Fall legte mein Schiff eines Tages hier in Khorinis an und ich ging an Land.Mirhat es sofort so gut gefallen, daß ich gleich geblieben bin und das Schiff wieder ohne mich weg ist. Ich war zwischenzeitlich im Kastell gewesen und bin da mit einer kleinen Gruppe ins Minental.Bevor wir dort waren hatten wir Rast gemacht und da ich Nachts nicht schlafen konnte habe ich mir die Gegend angeschaut. In einer Höhle bin ich auf die Überreste eines Magiers gestossen. Weiter im Minental hatte ich plötzich diese Stimmen in meinem Kopf und ein Skelettmagier wollte mich wohl davon abhalten irgendwas bestimmtes zu finden. Ein Schwarzmagier, der dabei war konnte ihm die verjagen. In einer Höhle war ich in der Lage mich ihm zu stellen. Kurz darauf muß es geschehen sein. Erst vor kurzem wachte ich in einer Höhle auf, mit lauter Visionen im Kopf. ich weiß inzwischen wer es war aber das brauchst du nicht wissen. Mich verwirrt es selber noch. Naja, komischerweisse führte mich der Weg danach gleich in das Sumpflager. Schnell stand für mich fes, daß ich hier bleiben möchte.

Seloron schaute Seppl an, grinste und nahm ein grossen Schluck Bier. Er war ganz enttäuscht als der Krug leer war und bestellte gleich neue. Seppl sah recht erstaunt aus, als würde er ihm nicht so recht glauben können, damit hatte Seloron aber gerechnet und hatte ja noch was dabei, daß ihn überzeugen sollte wenn er wollte.

.Cerberus
30.08.2005, 21:14
Cerberus nippte an dem Humpen Bier. Das köstliche Gebräu schien Tag für Tag besser zu schmecken, sehr zum Bedauern seiner Leber. Nun ja, wozu brauchte er sie denn auch? Zum Entgiften seines Körpers? Quatsch, alles bloß Propaganda der messerwetzenden Schlachter, im Volksmund auch als Heiler bekannt. Nun, es sei nicht gesagt, dass sich Cerberus trotzdem nicht für die Praktiken solcher Leute interessierte. Vielleicht, wenn es sein Schicksal so wollte, würde er selbst einmal solch eine Lehre anfangen, jedenfalls stand dies noch in den Sternen.

Wieder nahm Cerberus einen Schluck Bier, als sich eine Novizin neben ihn setzte. Gesehen hatte er sie noch nicht, wie so viele, trotz dem doch sonst so gemeinschaftlichen Leben hier im Lager.
Vielleicht lag es am Alkohol, oder dem ewigen Dasein als Einzelgänger, aber schließlich fasste Cerberus seinen Mut zusammen und sprach die Novizin an.

"Erwache! Mein Name ist Cerberus, hoher Novize des Schläfers. Hm, dich habe ich hier noch nie gesehen... wie lautet denn dein Name?"

Isaac
30.08.2005, 21:59
Irgendwie kann ich Seloron nicht glauben. Die Geschichte ist zu rästelhaft. Er ist mit einem Schiff hierher gekommen nur weil es ihm hier gefällt das kann ich verstehen mir gefälls hier auch sehr gut aber die Geschichte mit dem abtrünigen Magier kann und will ich nicht glauben.

Wenn sie aufbrechen würden, würden sie bestimmt diesen schwarzen Mann suchen und bekämpfen. Aber wenn Seloron nicht mehr wuste zu was der schwarze Mann zu stande war konnte Seppl nicht einwiligen Mitzugehen. Aber jemand musste ihm helfen. Und so würde Seppl auch aus dem Lager rauskommen und die Welt sehen.

Die Geschichte war trozdem sehr seltsam. Erst war er im Kastell und dann werden sie von einem Magier angefallen. Hat er mit einem Magier aus dem Kastell streit oder ist es etwa jemand anders?Zunehmend verkleinerte sich Seppls Magengegend und er bekam kaum noch Luft. Schon der Gedanke an so eine Magier lies ihn die Haare zu berge stehen. Seloron brauchte dringend Hilfe alleine würde er es niemals schaffen.
"Bring mir einen Beweis für deine Geschichte und ich werde sehen ob ich mitkomme bis jetzt klingt das alles sehr merkwürdig, wenn du mich verarschst dann schlag ich dich zusammen."

Seloron
30.08.2005, 22:10
Seloron war darauf gefasst, daß man ihm nicht glauben würde.

Ich kann dir beweisen, daß es den toten Magier gibt."

Seloron legte sein Schwert auf den Tisch das dem Magier gehört hatte. Er holte auch seine Robe aus der Tasche und legte sie ebenfalls auf den Tisch. Dabei hatte er noch was in der Tasche gespührt und nachdem schaute er jetzt. Da war doch tatsächlich noch ein Dolch der sehr wertvoll aussah und sicher dem Magier gehörte. Er schaute Seppl in die Augen und sagte.

"Wenn dich das Schwert, der Dolch und die Robe des Magiers nicht überzeugen weiß ich auch nichts mehr. Schau dir die Sachen an. Wo sollte ich sie her haben? Dazu kann ich dir gerne die Höhle zeigen und den Hügel auf dem ich die Überreste von Arnum begraben habe."

Seloron hoffte zwar nicht mehr in die Höhle zu müssen aber er würde ihm den Raum zeigen wenn es sein müsste. Langsam fühlte er sich in seiner Ehre gekränkt, unterdrückte dieses aber.

Also, schau dir die Robe an, die gehörte eindeudig einem Magier, oder meinst du nicht. Was sagst du?

Nyla
30.08.2005, 22:17
Hui, wer hatte sie denn da angesprochen? Ein mehr oder weniger muskulöser Mann, kaum Haare und mit einem grimmigen Grundgesichtsausdruck. Aber doch irgendwie sympathisch und sexy. Ja, mit dem konnte man wohl Spaß haben, aber neben ihn saß ja nun auch jemand. Holla, wurde sie nun von den Männern umringt oder wie? Nun, nicht, dass sie etwas dagegen gehabt hätte, Chrischi ließ sich ja anscheinend nicht mehr blicken. Trotzdem hielt sie etwas ans Warten, an dieses lästige Warten auf das Ungewisse. Na ja, okay, aber nicht mehr lange, nein, dann ging es wieder um die Wurst. Schön, so schnell zu so etwas entschlossen zu sein. Ja, ja, so musste das sein.
„Ähm, ich bin Nyla, und wie heißt du?"

Isaac
30.08.2005, 22:20
Seppl schaute sich die Robe und die beiden Waffen sehr genau an und konnte nicht glauben was er dort sah. Es waren die Robe das Schwert und der Dolch eines Magiers. Die Verzirungen waren nicht mehr zur erkennen. Sie waren bestimmt von Kämpfen verschliesen. Die Robe hatte die Stickerrein eines Magiers. Seloron hatte die Wahrheit gesagt. Er nahm den Dolch in die Hand. Der Dolch strahlte kälte aus die in Seppl hochfuhr. Es war als würde Seppl ein Stück Eis in der Hand halten. Doch es war nur ein Dolch. Aber es war wie Seppl vermutete ein Verfluchter Dolch. Die Robe und das Schwert waren ganz normal. Das wusste Seppl. Von ihnen ging keine schwarze Aura aus.
"Seloron du solltest das nicht mit dir herumtragen. Ich habe kein gutes Gefühl dabei wenn du sie so in der Tasche lässt. Am besten du läst sie von einem Diener Innos segnen. Das ist nicht normal. Hast du den Dolch mal angefast. Er hat eine Verfluchte Aura."
Seloron sah Seppl mit großen Augen an und packte die Sachen in seine Tasche und schloss sie dann direkt.
"Bitte zerstöre denn Dolch oder lass ihn segnen ich werde nicht zulassen das du dieses Werkzeug des Teufels mit dir herumträgst. Verspreche es mir."
Um so länger er den Dolch nicht in seiner nähe hatte ging es Seppl immer besser. Vieleicht war Seloron schon verflucht und wollte Seppl in seinen Dunklen Bann ziehen. Aber Seloron sah ganz normal aus. Nicht identifizierte ih n als Diener eines schwarzen Zaubers.

Sengert
30.08.2005, 22:48
"Die A..., die A...!"
Der gutaussende Kaufmann betrat das Lager, ohne weiter behelligt zu werden. Nun, vielleicht lag dies daran, dass es schon Tage gegeben hatte, an denen er womöglich sogar noch besser ausgesehen hatte als heute. Und zudem vermutlich auch etwas besser gerochen hatte.
Sengert streifte mit den Händen über seine schicke, hautenge, gut geölte Lederrüstung und fuhr sich über das seit langem schon unrasierte Gesicht, bis sich seine Finger in dem widerspenstigen Filz verfingen. Ja, beim Barte des Propheten. Dieser Bart sollte wirklich ab.

Doch es gab zunächst wichtigeres zu erledigen als Körperpflege. Der Schläfer. Er musste sie geschickt haben. Die A..., die A... Sengert fiel das verflixte Wort nicht ein. Wie hießen sie, die kleinen Dinger? Der erstaunlich attraktive Novize wollte sich soeben auf den Weg zu dem Steg machen, der hinauf zur Hochebene führte, um sein mittlerweile doch recht geräumiges Zelt am Rande des ursprünglichen Vorpostens aufzusuchen. Ein Bad, eine zumindest versuchte Rasur, und Sengert wäre wiederhergestellt. Das vielleicht am wenigsten gläubige Mitglied dieser Gemeinschaft des Schläfers. Aber immerhin, Sengert versuchte seit eh und je, den wahren Glauben zu finden. Und selten war er so dicht dran wie heute, wo ihm mitten auf dem Weg Heim, hierher, all diese A..., diese A...

Verdammtes Wort, es wollte ihm einfach nicht einfallen. So gänzlich ohne das korrekte Wort konnte Sengert nicht zur Tagesordnung übergehen. "Die A...", wandte er sich an einen Novizen, der selig vor sich hin rauchend an einer Weggabelung hockte. "Die A...!"
Der Angesprochene verdrehte die Augen, so wie er es bereits getan hatte, bevor er auf den überaus hübschen Ankömmling aufmerksam geworden war. Sengert seufzte. Wo war nur dieses Wort zu finden? Noch dazu eines mit einem A?

"Oh nein, wirklich nicht..." murmelte er schließlich, als sich ihm die Lösung als düsterer, schwarzer Gedanke in den unrasierten Schädel setzte. Die größte "A-Wörter"-Bibliothek lag nicht allzu weit entfernt. Hoffentlich waren sie nicht nachtragend, die verfluchten Schwarzmagier... Gesenkten Hauptes machte sich Sengert auf den Weg und verließ das Lager mit kurzen, schnellen Schritten.

Seloron
30.08.2005, 22:59
Seppl hatte Probleme mit dem Dolch, irgendwie soll er verflucht sein oder so. Seloron wusste auch schon wem er ihn geben würde, den behalten wollte er ihn nicht. Jemand anders wusste den Wert des Dolchs sicher mehr zu schätzen.
Seloron räumte die Robe und den Dolch wieder in die Tasche und machte das Schwert wieder an seinem Gürtel fest. Das und die Robe würde er behalten und in ehren halten.

Du brauchst keine Angst haben, den Dolch werde ich nicht behalten aber was ich damit mache ist allein meine Sache. Er hat einem Magier gehört der sicher nicht an Innos geglaubt hat und ich werde den Dolch auch nicht schänden."

Seloron war nun schon etwas angeheitert und wollte das Thema nicht weiter ausführen. Im war klar, das sowas leicht in einem Streit enden konnte.
Sepple meinte, daß er schlafen gehen müsste und verabschiedete sich von Seloron. Gut gelaunt verließ er die Taverne und Seloron bestellte noch ein Bier und saß nun alleine am Tisch.

.Cerberus
31.08.2005, 14:47
Irgendwie war diese Novizin, die sich als Nyla vorgestellt hatte, süß... und konnte sich offenbar nicht viel merken, schließlich hatte sich Cerberus schon vorgestellt, nun ja, wie auch immer.
"Also, mein Name ist Cerberus, hoher Novize des Schläfers. Hab' dich hier noch nie gesehen, was führt dich zu uns?" wiederholte er und nahm einen großen Schluck aus dem Bierkrug, während er auf ihre Antwort wartete.

Ach, wie sehr wünschte er sich jetzt einen Stengel Sumpfkraut, dann würde das Gespräch viel lockerer verlaufen, schließlich hatte der hohe Novize ständig den Qualm von den Leuten, die neben ihm saßen, in der Nase. Dieser Geruch... einfach wundervoll. Ihm fiel es schwer, bei der Sache zu bleiben, schließlich konnte er doch nicht mitten im Gespräch die Novizin nach Sumpfkraut fragen, oder etwa doch? Ja, das konnte er.

"Hm... Kraut?" meinte Cerberus und versuchte seinen Speichel zurückzuhalten. Warum mussten auch alle um ihn herum rauchen?! Welche Frechheit.

Nicmaster
31.08.2005, 15:53
Die erste Nacht seit langem, die der Templer wieder in seiner Heimat, dem Sumpflager, verbrachte. Er war wirklich froh, dass Xetrael ihm gestattete, ihn seiner Hütte zu schlafen. In seiner war ein angenehmer und erholsamer Schlaf nicht mehr möglich: In einer Ecke stapelten sich die ganzen Abschiedsbriefe, wenn sie mal kurze Zeit weg war, dort lag noch der Anzug, den er trug, als sie auf dem Ball im Kastell waren, damals, als sie sich noch nicht allzu lange kannten, vielleicht mal ein, zwei Wochen. Damals war alles noch in Ordnung, vielleicht konnte man nach diesen ein, zwei Wochen ja schon von Freundschaft reden. Er wollte gar nicht weiter an diese Zeit, an diese noch glückliche Zeit denken, aber woran sonst? Er hatte ja nichts mehr. Traurige Wahrheit, leider. So stand er langsam auf, sein Körper zitterte neuerdings. Wurde er nun auch noch krank? Oh ja, neben dem drohenden psychischen Wahnsinn kam nun auch noch eine Krankheit hinzu und bei seinem Glück kein einfacher Schnupfen, nein, gleich eine Krankheit, die ihn zwei Wochen lang ans Bett fesseln und höllische Qualen durchstehen lassen würde. Und wenn schon, wieder so etwas, das ihm im Grunde genommen relativ egal war. Er zog sich seine Stiefel an, ungeachtet dessen, dass seine Bewegungen um einiges langsamer von statten gingen, als normalerweise. Psychischer Wahnsinn, physische Behinderung - sollte es jetzt so kommen? Hui, was hatte das Leben sich da wieder Mühe gegeben, besonders kreativ zu sein! Wieso konnte er nun nicht noch blind, stumm und taub werden? Wieso konnte er nicht noch einen Arm - welcher war ihm egal, sollte das dolle Schicksal sich drum kümmern - und ein Bein - wieder eine Aufgabe des Schicksals - auch noch! Ja! Vollkommen von jeglicher Aktivität und sozialem Leben abgeschnitten zu sein! Und vermutlich würde er dann, wenn das alles eintraf, überdurchschnittlich lange leben. Hass. Draußen war es warm und die Sonne strahlte durch die Baumkronen, auf den Stegen des Sumpflagers tummelten sich die Brüder und Novizen, ab und an kam mal ein Templer vorbei, der auf Patrouille war. Auf ihre Begrüßungen folgte meist nur ein Nicken mit dem üblichen Lächeln, er wollte einfach nicht mehr. Dann erreichte er auch schon sein unbewusstes Ziel: die Taverne. Die Tür war ungeheuer schwer, wie er fand, aber irgendwie öffnete er sie, mit letzter Kraft. Umso besser, dass er gleich ein bekanntes Gesicht sah: Wolfi. Endlich. So schritt er auf seinen Freund zu, ließ sich nieder, bestellte ein Bier und sprach: »Hoody!«

Nyla
31.08.2005, 16:07
Das was er da sagte, kam ihr irgendwie bekannt vor. Hatte er das vielleicht schon einmal gesagt? Sie kniff die Augen zusammen: Natürlich hatte er das schon einmal gesagt! Wo hatte sie nur ihren Kopf? Peinliche Sache das, aber leider nicht mehr rückgängig zu machen.
„Waahh, tut mir leid", brachte die Novizin heraus, „bin momentan irgendwie nich' ganz beisammen... Bist du öfter hier in der Taverne?"
Kaum war sie fertig, schon ertönte ein „Hoody!" hinter ihr, die Stimme kannte sie nur zu gut. Das war er, der Templer, Lokia's Freund. Sie verharrte in ihrer Position, er durfte sie nicht sehen; auf riesigen Streit oder so etwas hatte sie momentan keine wirkliche Lust...

.Cerberus
31.08.2005, 16:09
Cerberus schreckte hoch und drehte sich um. Ja, in der Tat. Vor ihm stand Nic, sein Freund und Saufkumpane. Er hatte ihn lange nicht mehr gesehen, weshalb sich der hohe Novize umso doller freute. “Hoody!“ erwiderte Cerberus. “Äh… entschuldige mich mal kurz…“ sprach er zu Nyla, die schon einen Schmollmund aufgesetzt hatte. Ach ja, das Gemüt der Frauen, dass so wechselnd war, wie das Wetter auf hoher See, oder so… Doch was war das? Sie schien sich hinter ihm zu verstecken. Nun, warum auf immer. Ihm sollte es egal sein.
“Wirt! Ein Bier noch!“ meinte der hohe Novize und widmete sich wieder Nic.
“Also, lang’ nicht mehr gesehen. Was hast du denn so gemacht?“ wollte Cerberus wissen und nahm, schon fast zitternd, sein frisch gezapftes Bier entgegen. Nun, jetzt konnte die Sauferei losgehen.

Isaac
31.08.2005, 17:18
Ein sonniger Tag war angebrochen. Das Sumpflager war aktiv geworden und die ersten Arbeiter waren schon etliche Stunden an der Arbeit. Seppls zustand glich dem einer Alkoholleiche. Er und Seloron hatten es gestern wohl etwas übertrieben mit dem trinken. Er wustte auch nicht mal wie er auf die Bank gekommen war auf der er aufgewacht war. Auf jeden Fall lag sie nah an der Taverne. Das hies das Seppl nicht weit gekommen war. Die warmen strahlen der Sonne hatte den jungen Bruder aufgeweckt. Seppl drehte sich um und tauchte seinen Kopf in das kühle Wasser des Sumpfes um einen klaren Kopf zu bekommen. So bekam er auch den Schlaf aus den Augen. Der gestrige Abend war zwar ein amüsanter aber auch sehr angsteinflösender gewesen. Seloron hatte Seppl die Sachen eines abtrünnigen Magiers gezeigt. Der Dolch der dabei war, war Seppls meinung nach ein Verfluchter. Er hatte nicht vergessen welche Aura dieser Gegenstand umgab. Es war ihm auch ziemlich egal. Er hatte ihn nicht mehr in der nähe und das war auch gut so. Auf einmal bekam er fürchterlichen Durst. Die Taverne war der erste Anlaufpunkt für Seppl wenn er Durst hatte. Er ging zur Tür schob sie auf und trat ein. Ein paar Novizen waren dort zu sehen und ein Templer der besoffen am Boden lag. Als er noch weiter mit den Augen über die Tische der Taverne schweifte sah er 3 Personen die in der Taverne kräftig einen am prosten war. Er bestellte sich ein Bier und drehte sich mit dem Rücken zur Theke und lehnte sich an diese an. Als sein Bier kam nahm er erstmal einen kräftigen Schluck um seinen Durst zu stärken. Er dachte einen kurzen Moment nach.
Wie gerne würd ich einmal in der Wildnis jagen gehen. Mit einem Freund in der Wildnis sitzen und jagen. Die Tiere ausnehmen und ihnen das Fell abziehen. Doch da fiehl im ein das er das nicht konnte. Er konnte nicht jagen. Alles was er über die Jagd wusste war das man die Tiere töten musste. Er musste eine moment lang lachen. Der Templer der noch vor kurzem auf dem Boden lag versuchte aufzustehen. Er schaffte es aber nicht und darum half Seppl ihm. Der Templer krallte sich an der Theke fest und schwaffelte:"Eyyyy du bisstt duu *hiek* nicht der eine Typ ausm Sumpf *hiek* der immer mit den Bäumen redet"?
Seppl wandte sich von dem sehr betrunkenden Sumpfler ab und machte sich auf dem Weg zu einem Tisch. Aber er wollte zu gerne wissen wie man Jagd. Er ging zu dem Tisch herüber wo 3 Sumpfler sich das Bier schmecken liesse. Einer davon hatte ein paar Wolffelle in seiner Tasche. Seppl dachte das er wuste wo man jemanden findet bei dem man jagen lernen könnte.
"Erwache, Mein Name ist Seppl und ich bin Bruder des Sumpflagers."
Der Mann schaute Seppl gelangweilt an.
"Ehm dürfte ich mich auf den letzten Platz setzen"
Die 3 Personen schauten ihn jetzt gelangweilt an. Der Mann mit dem Wolffellen war ein Hoher Novize.
Oh mein Gott das kann nicht sein. Ist das Nyla die da sitzt. Argh. Wie ich sie hasse. Aber einfach so tun als würd ich sieh nicht kennen und lächeln.
Die andere Person war ein Templer. Seppl kannte keinen von den zweien. Auser Nyla. Das war ihm aber egal bestimmt würde er ihre Namen gleich erfahren. Der junge Bruder fing an zu sprechen:"Ich hab da mal ne Frage. Ich wollte schon immer mal jagen gehen aber ich weiss nicht wie man jagt. Kannst du mir vieleicht sagen wo ich jemanden finde der mir sagt wie man jagt"?

.Cerberus
31.08.2005, 17:26
Argh, nun war Cerberus völlig durcheinander. Erst versuchte er gemütlich mit Nyla zu plaudern, dann kam überraschend Nic dazu und nun stand auch noch ein völlig fremder Bruder vor ihm. Beim Schläfer, Cerberus wusste zwar, dass er gut aussah, aber soviel Trubel brauchte er auch wieder nicht. Der hohe Novize verkniff sich sein Grinsen und bot schließlich dem Bruder, der sich als Seppl vorgestellt hatte, einen Platz an. Wieso auch nicht, genügend Stühle waren ja vorhanden.
"Erwache" erwiderte Cerberus den Gruß des Bruders.
"Du bist also am jagen interessiert? Nun, ich beherrsche diese... Kunst. Ja, es ist eine Kunst. Also, wenn du willst und Zeit hast, können wir auch schon gleich loslegen. Zuerst mache ich dich mit den Grundlagen vertraut, ansonsten würden wir so nicht weiterkommen. Nun, aber jetzt bleib erstmal noch bei uns und trink mit." erzählte der hohe Novize, schnippste nach dem Wirt und bestellte auch sofort ein Bier für Seppl.
"Du bist Bruder, oder? Erzähl', was führt dich in unsere Gemeinschaft? Außer das Sumpfkraut..." wollte Cerberus wissen und grinste seinen Gesprächspartner an.

Isaac
31.08.2005, 17:40
Der hohe Novize der sich nun als Cerberus vorstellte hatte ihm die Frage gestellt die schon viele vor Cerberus Seppl gestelt hatten. Er war froh das er schon direkt jemanden gefunden hatte der ihm die Kunst des jagens beibringen konnte. Auf ein Bier hatte er ihn auch noch eingeladen. Ein wirklich netter Mensch. Und gut sah er auch noch aus.
"Ja dann fang ich mal ganz von vorne an. Als ich auf dieser Insel gelandet bin war ich erstmal total verwirrt weil ich mich zuerst nicht zurecht gefunden hatte. Nach einiger Zeit kam ich dann in eine große Stadt die wie sich später herausgestellt hatte Khorinis hies. Dort habe ich dann 2 Tage verbracht. Ich musste betteln um an Gold und so über die Runden zu kommen. Es war nicht einfach aber ich habe es geschafft. Dann brach ich auf um etwas mehr von der Welt zu sehen. Einige Tage war ich unterwegs. Habe mich durch die Wildnis geschlagen ohne Waffen und musste mich mit Fäusten gegen manche Kreatur behaupten. Dann kam ich an einer Taverne an. Diese hies "Zur toten Harpyie" ich hoffe du kennst sie. Der Aufenthalt war kurz. Ich hatte eine auseinandersetung mit dem Wirt der direkt zwei Rausschmeisser auf mich losliess. Nun war ich wieder in der Wildnis. Der Weg war sehr hart und ich hatte ungeheuren Hunger und Durst. Dann an einem regnerischen Tag kam ich hier an. Sofort bin ich hier brüderlich behandelt wurden. Sie gaben mir essen und trinken. Dieses Lager ist das beste was mir passieren konnte. Ich habe mich direkt entschieden hier zu bleiben. Ich fand es hier einfach perfekt. Nur nette Leute. Aber auch das Sumpfkraut hat es mir angetan."
Alle musten lachen. "Ich bin nun Lehrling des Pfeifenbauers. So bin ich im Lager gelandet und es ist schon einiges passiert."
Nach diesen Worten musste Seppl erstmal eine Schluck kaltes Bier nehmen das der Wirt vor kurzem vor ihn gestellt hatte.
"Es wäre super wenn wir anfangen könnten die Kunst des Jagens zu lernen. Also ich weil du kannst es ja schon. Es würde mich freuen von dir zu lernen Cerberus."

.Cerberus
31.08.2005, 18:17
"Immer langsam. Das ist hier grad' so eine gemütliche Runde, da lass' ich es mir nicht nehmen, mal wieder ordentlich zu feiern, ach wenn es erst ein paar Tage zurückliegt, als ich das letzt mal gesof... äh gefeiert habe. Also, prost! Auf den Schläfer und auf uns!" meinte Cerberus, hob seinen Humpen Bier und nahm einen ordentlichen Schluck daraus. Jar, das war ein Leben, völlig sorgenlos, wäre da nicht die Sache mit Dragonox. Für kurze Zeit erinnerte sich der hohe Novize an die Sache mit Cath, der Traumdeuterin, zurück. Nun, er hatte es geschafft, ihn zu besiegen, aber es war nur eine Frage der Zeit, bis er sich wieder melden würde. Immerhin hatte er ihn nun unter Kontrolle.

"Wirt? Noch ein Bier bitte!" rief Cerberus und leerte die kleine Fütze, die noch im Krug übrig war. Ja, er hatte immer einen Grund zum Feiern.

Isaac
31.08.2005, 18:28
Ja da war er nun. Unter völlig Fremden und war mit ihnen am trinken. Er hatte gestern auch schon zu viel getrunken und musste sich diesmal etwas zusammenreisen. Aber wie er sich kannte würde er sich sowieso wieder bis zum Koma saufen. Das war ihm nun egal. Er hatte einen Lehrer der ihm beibringen würde wie man jagt und kostenlose Getränke. Ja das war sehr gut.
" So jetzt geb ich mal ne Runde"
Seppl hob die Hand und deutete an 4 Bier zu bestellen. Diese kamen auch direkt. Die 4 prosteten an und tranken. Hoffentlich wurde er nicht von Nyla erkannt werden. Aber solange war es doch garnicht her. Er musste nur hoffen. Wenn sie ihn erkenne würde könnte die Stimmung schnell umschwenken. In der Runde wurden Witze erzählt und viel gelacht. Sie hatten schon sehr viel getrunken aber Seppl konnte viel vertragen und wie er sah die anderen auch. Nun kannte er Cerberus und Nyla. Aber der Templer war ihm immer noch ein Geheiminis. Wer könnte es wohl sein. Von Cerberus hatte Seppl schon gehört. Er war an dem großen Sumpfdiebstahl beteidigt gewesen. Über diese Aktion hatte sich noch Tage danach tot gelacht.
"Was macht ihr eigendlich den ganzen Tag, ihr sitz doch nicht imma hier in der Bude und sauft euch den Wanst voll oda"?

.Cerberus
31.08.2005, 21:12
"Ähm..." begann Cerberus zu sprechen. Was sollte er dem Bruder sagen? Etwa, dass es stimme? Nein, da musste er sich schon was besseres einfallen lassen, schließlich wollte er nicht als Säufer darstehen...

"... jo, wir machen nichts anderes. Ab und zu bewerfen wir uns auch mit Dreck oder rauben Sumpfkrautläden aus"
Oh ja, er war genial, ein wahres Meisterwerk. Jetzt musste Seppl ja sehr erleichtert sein, jedenfalls würde er sie nicht mehr als alkoholabhängige Faulpelze halten, die nichts anderes zu tun haben, als sich mit Dreck zu bewerfen, oder Krau zu klauen, oder etwa doch? Nun, das bezweifelte Cerberus.

"Und du? Aus was besteht dein Tagesplan?" wollte der hohe Novize, der schon ziemlich angetrunken war, wissen.

Schnarcher
01.09.2005, 16:04
Schnarcher wurde nun eingelassen. Er sah den Sumpf in seiner ganzen Pracht, was nicht viel war, vor sich. Die Hütten waren fast alle aus Holz und lagen höher gelegen an Bäumen. Die Stege waren nartürlich auch aus Holz. Schnarcher ging auf einem solchen in das Lager. Hier und dort sah Schnarcher einen Novizen kiffen und manchmal auch einen Guru. Die Gurus konnte Schnarcher an den langen Gewändern erkennen, die diese schon in der Bairrere getragen hatten - als Schnarcher daran dachte erinnerte er sich wieder an die Sektenspinner und es ging ihm ein Licht auf. Die Sekte war hierher umgezogen. Die Novizen hier beteten den Schläfer an; Schnarcher zweifelte seine Existenz stark an. Schnarcher dachte nun auch ans rauchen. Er krammte in seinen Taschen und zählte 4 alte Stengel. Er machte einen an und bliess. Ein wunderbares Gefühl. Nach kurzer Zeit waren die Personen vor ihm ganz verschwommen und bewegten sich ganz langsam. Alles geschah nun ganz langsam. Auch er ging nun in Zeitlupe schien ihm. Er bewegte sich langsam zum Tempelplatzt. Hier übten ein paar Novizen das Kämpfen, desweitern wrde hier irgentetwas gelargert. Schnarcher ging wieder zurück in Richtung Eingang und bog diesesmal ab. Hier waren wieder zahlreiche Hütten. Er kam an einer Schmiede und an einer Pyramide vorbei, die aus Stein erbaut war; die Wirkung des Krauts ließ übrigens langsam nach. Hinter der Pyramide gab es einen See und Schnarcher konnte sehen, dass ein weiter Steg zu noch einer Schmiede führte. Nun begab er sich weiter und erblickte ein viel größere Pyramide. Diese sah auch älter aus. er sah aber, dass nur sie streng bewacht wurde und anscheindend nur von Gurus betreten werden durfte. Er spazierte nun weiter nach Norden. Dort sah er einen Eingang, einen bewachten Eingang, der in den Fels führte. Anscheinend eine Miene. Schnarcher spazierte weiter. Dort hinten konnte er ein weiteres Gebäude erkennen. Er ging darauf zu. Wie er erkannte war es eine Taverne; Schnacher trat ein. Hierdrin sah es nobler als in der Taverne zur toten Harpie aus und das war es auch. Das Essen sah und roch köstlich. Desweiteren legte man hier anscheinend großen Wert auf Service. Die Speisen wurden nämlich noch dampfend den heißhungrigen Gästen vorgetragen. Schnarcher setzte sich hin und plauderte ein bisschen mit dem Wirt. Nach einiger Zeit fragte Schnarcher ihn, ob er Arbeit für ihn hätte.

"Jar tatsächlich, du jönntet wat für misch dun, Männchen. Isch brauch jemandn, dr zur Städt jeht und vom Wassermegir en Päckschen holt. Et wirt versichelt sen und isch möschte net, dat dat jemand öffnet."
" Und wird mir der Magier mir das Päckchen einfach so geben?"
" Jut dat d frahst. Sech dm isch hät dsch jeschischt, um dat Päckschen zu holn. Dr wirt sen ob do de Wahrheit sachst odr lügst. Dr hät dä nen 7. Sin für. "
"Ok, wann soll ich los?"
" Na jetzt! Hop!"
" Moment Meister, wie sieht es mit der Bezahlung aus?"
" Hm, sajen wir... 10 Jold."
" Netter Scherz. Meine Dienste sind 100 Gold wert."
" Harharhar! Nischt dor. Najut sajen wi ma... hm... 30."
" 30? Das kann doch unmöglich dein Ernst sein. Ich will doppelt soviel!"
" Na schön. 45 - letzts Anjebot!"
" 50!"
" Nagut, dann eben 50. Aba nun mach hine und trödel nisch!"
Die Feilscherei hatte ihm anscheinend die Laune verdorben. "Wie geizig manche Leute doch sind", dachte sich Schnracher. Er ging schnell aus dem Tal und auf dem Weg zurück nach Khorinis.

Seloron
01.09.2005, 20:55
An diesem Abend war Seloron in der Taverne und wollte was essen. Der tag war wieder sehr warm gewesen und so hatte er nicht viel gemacht. An einem der freien Tische hatte er Platz genommen und eine Moleratkeule gegessen und dazu ein Krug Bier getrunken.
Nun war er satt und fühlte sich wohl. Moonlight schien es ebenso zu gehen.
Seloron kam auf die Ideeein Verdauungsspatziergang zu machen und zahlte die Zeche. Moonlight schlüpfte in die Tasche und er verließ langsam die Taverne.

Der Abend war auch noch drückend warm Seloron konnte kaum richtig Luft bekommen und entschied so Richtung Wald zu gehen. Dort sollte die Luft kühler und angenehmer sein als hier. Langsam war der Mond am aufgehen, es war noch lange hin bis zum Vollmind aber Seloron verglich gerne die Unterschiede die sich von Tag zu Tag ergaben. Die Vögel hatten sich auch schon zur Nachtruhe begeben. Mann hörte so gut wie keinen mehr zwitschern. Andere Tier im Wald konnte er aber vernehmen, nachtaktive Waldtiere die auf der jagt waren. Sie sollten ihm aber nicht gefährlich werden. Es waren sicher kleinere Tiere die auf der Suche nach Insekten und so weiter waren.

Im Wald war die Luft wirklich angenehmer und Seloron fühlte sich schon wohler. Der Spatziergang fiel ihm schwehr, am liebsten wäre er sitzen geblieben und hätte noch ein Bier getrunken aber so war es besser als in der stickigen Taberne.

Gor na Jan
01.09.2005, 21:00
Gor na Jan öffnete die Augen. Seine Haut war leicht lila und etwas schrumpelig. Er biß die Zähne zusammen als er sich endlich aufraffte. Seine Knochen waren die Bewegung nur noch mäßig gewohnt, schließlich saß er geschlagene ... wie lange hatte er eigentlich schon hier gesessen ? Er wusste es nicht mehr. Doch es war lange genug. Unkoordiniert wie ein kleines Kind, dass das Laufen neu erlernt stapfte er durch das seichte Wasser. Ungefähr auf dem halben Weg zwischen den Pfählen und dem Wasserfall hielt er inne.

Einige Minuten stand er dort und starrte in die Dunkelheit. Man vermochte zu glauben er kippe ganz langsam nach hinten. Das tat er allerdings auch wie festzustellen war als die Bewegung schneller wurde und er rückwärts zu Boden ging. Sein Körper grub sich in das Kiesbett wie in Watte und nur noch die Hälfte seines Körpers schaute aus dem Wasser. Eine Hand wanderte nahezu instinktiv in seine Tasche um einen Traumruf herauszuziehen, einer seiner letzten und diesen zu entzünden.

Ein Lächeln zog sich über das Gesicht des Templers als er Traumruf rauchend und halb in Kies und Wasser begraben die Sterne betrachtete.

Seloron
01.09.2005, 21:18
Seloron genoß den abendlichen Spaziergang, es roch einfach gut hier im Wald und er fühlte sich wohl. Immerwieder sah er tatsächlich kleinere Tiere vorbei huschen und dachte noch, daß er Glück hatte, daß es keine grösseren Raubtiere waren. Da hätte er wohl schlechte Karten gehabt und lächelte dabei. Das verwunderte ihn etwas aber das mag daran liegen, daß das Sumpflager einfach so anders war.

Etwas weiter vor sich konnte ereinen See erkennen und wollte etwas an dessen Ufer entlang laufen. Das Wasser sah sehr erfrischend aus, allein der Gedanke daran reichte ihm aber, heute Abend wollte er nicht baden gehen.
Er wusste gar nicht mehr wie weit er laufen war als er einen Mann im Wasser liegen sa. Von weiten dachte er sich noch nichts dabei aber als er näher kam wollte er ihn doch mal ansprechen und fragen ob denn auch alles in Ordnung sei. Es schien zwar so weil er Sumpfkraut rauchte aber sicher war sicher.

"Guten Abend, verzeiht wenn ich störe, ich wollte nur sicher gehen, daß mit euch alles in Ordnung ist. Kann ich euch vielleicht helfen?"

Seloron war etwas beunruhigt, dabei gab es dafür eigentlich gar kein Grund.

Kelv
01.09.2005, 21:22
Kelv und der Novize Miras betraten das Sumpflager. Bervor Kelv sich richtig umsehen konnte verabschiedete sich Miras schon von ihm und zog alleine mit seinem Karren weiter. Kelv blickte sich um, es war ein großer Sumpf mit ein paar Tempel Pyramiden drin. Überall saßen Leute mit langen Gewändern und komischen Tattowierungen. Andere hatten Kartoffelsack ähnliche Kutten über ihrem Körper hängen und wieder andere trugen starke Rüstungen aus Metall.
Wo war er denn nur hier gelandet?
Über all roch es nach diesem Sumpfkraut, wie er es von ein paar Leuten aus dem Hafenviertel kannte und selbst auch sehr wegen seiner berauschenden Wirkung schätzte, anscheinend stammte es von hier. Kelv sah Leute die diese Kräuter abbauten und zu einem Stampfer rachten. Und wieder andere dieser Gilde, die schon zu viel von dem guten Kraut hatten, lagen total breit in der Ecke. Wie es aussah setzte diese Gilde viel auf Meditation und diesem ganze anderen spirituellem Zeugs. Aber antscheinend konnte es ja nichts schaden den die Krieger dieses Lagers sahen Stark und die Magier mächtig aus.
Ob diese ihm wohl etwas beibringen konnten?
Das war überhaupt die Idee. Hier könnte er Trainieren und seinen geistigen Frieden finden, bis eines Tages der Tag dür seine Rache kommen wird. Kelv sollte sich dieser Gild anschließen nicht zu letzt weil es Sumpfkraut liebte.
Am besten Sprach er mal einen an. Und da sah er auch schon einen Novizen der nicht nach einem starken Krieger oder Magier aussah. Ihn könnte er bestimmt über ein paar Informationen über das Lager ausquetschen.
Vorsichtig tippte er ihm auf die Schulter.
"Tschuldigung, kannst du mir was über dieses Lager erzählen?"
"Aber sicher. Wie sind die Bruderschaft des Schläfers."
"Ehm ja, wer ist der Schläfer?"
"Der Schläfer ist ein mächtiges Wesen, das seinen Dienern zu großer Stärke verhilf."

Zu GROßER Stärke? das war genau das richtige für Kelv. Hier konnte er alles Lernen was er für seine Rache brauchte.

"Ok was muss ich noch wissen?"
"Die Templer mit den Rüstungen sind unsere Beschützer und die Baals lehren uns die Weisheiten des Schläfers."
"Und Sumpfkraut rauch ihr hier auch."
"Ja wir stelle es sogar selbst her und es hilf uns dabei in sprirituellen Kontakt mit dem Schläfer zu treten. Aber jetzt muss ich weiter, geh doch einfach mal da hinten in die Taverne."
"Ok tschö und danke für die Hilfe."
"Tschüss!"

Da es mittlerweile schon dunkel war ging Kelv zu der Taverne und ging hinein vllt. war dort jemand der mehr Zeit hatte und sich um seine Augnahme kümmern konnte.........

Gor na Jan
01.09.2005, 21:34
Gor na Jan nahm einen kräftigen Zug und pustete abstrakte Formen aus Rauch in die Luft ehe er die Augen öffnete und den Fremden anschaute.

Ahh... abgefahrn... du stehst auf dem Kopf man..

Dann kam der Templer jedoch wieder zur vollen Besinnung und begann sich aufzurichten. Er musterte den Fremden der ihn an diesem abgelegenen Platz besuchen kam. Zwei Besucher in einer Woche das war ein absoluter Rekord.

Seid gegrüßt junger Wanderer. Willkommen in meinem kleinen Hain. Mit mir ist alles bestens keine Sorge. Kann ich euch irgendwie behilflich sein ?

Seloron
01.09.2005, 21:43
Der Fremde richtete sich auf und meinte, daß mit ihm alles bestens sei und ober er ihm helfen könne. Vielleicht war das die Gelegenheit wenigstens mal zu Fragen und Namen zu erfahren.

"Das freut mich, mein Name ist Seloron. Um ehrlich zu sein könntet ihr mir vielleicht wirklich behilflich sein. Ich halte mich nun schon einige Zeit hier im Sumpflager auf und würde gerne bleiben. Nur habe ich keine Ahnung an wen ich mich da wenden soll. Ich brauche doch dafür sicher eine Erlaubnis von jemandem oder so."

Nervös trat Seloron von einem Bein auf das andere.
Irgendwann musste er ja mal jemanden fragen und die Gelegenheit war sicher günstig.

Gor na Jan
01.09.2005, 21:52
Der ehemalige Templerführer nahm einen weitere Zug an seinem Traumruf während er mit hochgezogener Braue den Mann weiter musterte.

Verzeiht das ich vergaß mich vorzustellen. Mein Name ist Jan, Gor na im Dienste des Schläfers. Ein Hoher Templer der Bruderschaft und ehemaliger Meister des Zweihändigen Kampfes.

Ihr wollt ein Mitglied der Bruderschaft werden ? Das seid ihr ganz recht bei mir denn so ist es einem jeden Baal oder Gor Na gestattet einen neuen in den Reign des Sumpfes aufzunehmen. Doch vorerst sagt mir, was wisst ihr über den Schläfer, unseren Gott?

Gelassen nahm der Templer einen neuen Zug und erwartete die so hoffte er wohl gewählte Antwort des Wanderers.

Seloron
01.09.2005, 22:14
Da war Seloron also doch genau richtig gelandet. Was für ein Glück für ihn.
Gor Na wollte wissen was Seloron über den Schläfer wusste.

"Nun, Gor Na, ich habe mehr Gerüchte gehört als alles andere. Es soll mal einen falschen Schläfer gegeben haben dem einige zum Opfer gefallen sind. Der Richtige allerdings soll euch in dieses gesegnete Tal geführt haben. Ich weiß, daß er euer Gott ist und ihr ihn anbetet. Ich bin leider noch nicht lange hier und weiß deshalb nicht sehr viel. Ich bin aber bereit zu lernen, damit ich alles über den Schläfer weiß was ich wissen muß. Ich bin bereit mich voll und ganz in die Gemeinschaft einzubringen."

Seloron wurde immer nervöser, sicher war er mit der Antwort nicht zufrieden und würde ihn abweisen.

Gor na Jan
01.09.2005, 22:27
Alte Erinnerungen wurden in Gor Na Jan wach. Er hatte damals für diesesn falschen Schläfer gekämpft, dafür getötet. Leute getötet mit denen sie keinen Krieg führten. Inzwischen verkraftete er diese Schande. Er hatte die Vergangenheit verarbeitet und konnte auf diese Blicken wie auf seine Spuren im Waldboden.

Diese Antwort wird den Allmächtigen zufrieden Stellen. Ihr solltet euch von Zeit zu Zeit auf den Tempelvorplatz begeben und den Worten der Baals lauschen um mehr über den zu erfahren dessen Lichte euch von nun an geleiten und beschützen soll.

Lasst mich für eure Aufnahme eben meine traditionelle Rüstung anlegen.

Der Templer schritt zum Wasserfall herüber und kramte seine Rüstung hervor. Brustpanzerung legte er an und schlüpfte in die Arm und Schulterschützer. Der Zweihänder war zugleich auf seinem Rücken plaziert und Einhänder zu seiner linken befestigt.

Der Hohe Templer dessen Rang man wohl auch hätte auf seine Größe beziehen können bäumte sich imposant vor dem Neuling auf.

So seid ihr denn bereit ?

Seloron
01.09.2005, 22:43
Seloron war überrascht, anscheinend war der hohe Templer zufrieden mit seiner Antwort gewesen. Vielleicht war es gar nicht so wichtig was man schon wusste sondern, daß man was lernen wollte und das wollte Seloron ganz sicher.
Inzwischen war es schon recht spät geworden und Gor Na zog seine Rüsrung an. Anscheinend war er ein wirklich guter Kämpfer, so einer wie es Seloron werden wollte oder auch musste.

Gor nah stellte sich genau vor Seloron hin, er wirkte imposant, das beeindruckte ihn schon.

"So seid ihr denn bereit ?"

Fragte er Seloron.

"Ja, das bin ich, ganz sicher bin ich das."

Seloron war gespannt was nun folgen würde.

Gor na Jan
01.09.2005, 23:02
Gor na Jan bat mit einer senkenden Geste den Neuling auf die Knie zu gehen. Er war sich wohl bewust das in der heutigen Zeit weniger Wert auf traditionelle Aufnahmen gelegt worden doch der Templer war noch sehr an die alten Zeiten geknüpft und vollzog die Prozedur so wie er es seit Jahren tat.

Als sich der Wanderer gesenkt hatte ließ der Gor Na sein elegantes Schwert der Gerechtigkeit vom Rücken surren und umfasst den Griff fest mit beiden Händen. Mit dumpfer, donnernder Stimme ließ er seine Rede über den ruhigen See erhallen.

Bei den fruchtbaren Sympfen Myrthanas erbitte ich dich oh Allmächtiger dich dieser jungen Seele anzunehmen ! Mögest du meine Klinge weihen um den Leib dieses Bruders in alter Tradition in die Reihen der Bruderschaft aufzunehmen ! Möge dein Licht ihn erleuchten und seinen Geist freimachen von dem Übel und möge deine schützende allmächtige Hand auf ewig über jeden seiner Schritte wachen und dein Zorn seine Feinde und seien es noch so viele zerschmettern !!

Der Hohe Templer verzog dabei keine Mine und schaute überaus Ernst. Dieses Ritual bedeutete ihm viel. Seine Klinge senkte sich auf die rechte Schulter Selorons.

Gesegnet sei dein Leib auf das er tüchtig und stark den Willen des Schläfers durchzusetzen vermag wo immer du gehest und stehest !

Er erhob die Klinge und senkte sie auf die linke Schulter des Bruders.

Gesegnet sei deine Seele auf das sie gelehrig und geheiligt sei um den Willen des Schläfers kund zu tun wo immer du gehest und stehest !

Dann schulterte er den Zweihänder und legte die Hand auf den Kopf des Mannes.

Geschlafen hast du dein Leben bis Heute doch erwachen sollst du im Namen des Schläfers. Erwache Bruder Seloron !

Seloron
01.09.2005, 23:32
Als der hohe Söldner die Hand von seinem Kopf nahm wusste Seloron, daß es vorbei war. Von nun an war er Bruder Seloron und er fühlte sich gut mit dem Wissen.

"Gor Na Jan, ich bedanke mich bei euch. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen was für eine Freude ihr mir bereitet habt."

Seloron strahlte förmlich als er sich noch von dem hohen Templer verabschiedete und zurück Richtung Hütte ging. Er war ja mal auf das Gesicht von Elysia gespannt wenn sie wieder zurück war. Die Luft hatte sich immernochnicht wirklich abgekühlt und so war er froh wieder das Stück durch den Wald gehen zu können. Diesmal nahm er sich aber nicht so viel Zeit und lief zügig. Moonlight schien das ganze völlig unbeeindruckt gelassen zu haben, den sie schlief immernoch tief und fest. Schon bald hatte Seloron den Wald hinter sich gelassen und hatte auch die Hütte von Elysia erreicht in der er wohnen durfte.

Müde wie er war legte er sich auch gleich hin, an schlaf war aber so schnell nicht zu denken, erstens war er noch ziemlich aufgewühlt und zweitens war es einfach zu warm dafür. Der Spätsommer hatte doch noch mal zugeschlagen bevor es bald herbstlich werden sollte.

Cath
02.09.2005, 13:53
Nachdem sie sich nach tagelangem und von anderen Dingen unterbrochenen Grübeln auf diese Stunde vorbereitet hatte, verließ Cath die Pyramide, baute sich auf dem Tempelvorplatz auf einer der Stellen, von denen herab die Baal für gewöhnlich ihre weisen Reden hielten, auf und harrte der Dinge, die da wohl kommen mochten.
Erst einmal kam nichts, dann, nach einer kurzen Pause, immer noch niemand.
Nach einer weiteren halben Stunde hatte immer noch keiner Notiz von der inzwischen doch ziemlich angesäuerten Baal genommen.
So ging das nicht weiter.
Cath krempelte sich – bildlich gesprochen – die nicht vorhandenen Ärmel hoch und griff sich den nächstbesten, ausgesprochen lässig vorbei schlendernden Novizen oder besser: pfiff ihm auf zwei Fingern hinterher, wie ihr großer Bruder es ihr beigebracht hatte, als sie beide noch Kinder waren. Der Novize war von dem gellenden Pfiff redlich zusammen gezuckt, jedenfalls hatte sie mit einem Mal seine ganze Aufmerksamkeit.
„Sitz“ fauchte Cath den Jungen an und deutete mit ausgestrecktem Finger auf einen Platz zu ihren Füßen.
„Aber...“ stammelte der Novize erschrocken, doch die Traumdeuterin duldete keinen Widerspruch.
„..sitz, SOFORT...“ irgendwie war sie inzwischen über das einfache angesäuert sein hinaus.
Einerseits fragte sich der Junge wohl in diesem Moment, WER ihn da gerade zusammen faltete, schließlich war die Baal in keiner Weise als solche zu erkennen, andererseits war er als Novize auch nicht unbedingt in der Position, die Befehlsgewalt einer ihm fremden jedoch nichtsdestoweniger energischen Person in Frage zu stellen, auch wenn diese weder Baalrobe noch Templerrüstung trug. Ihm war an der Stirn abzulesen, wie sehr es dahinter langsam aber stetig arbeitete. Ehe Cath ihn ein weiteres Mal anpfiff, war sein Abwägen zu einem Ergebnis gekommen und er ließ sich langsam auf dem ihm zugewiesenen Punkt auf dem Tempelvorplatz nieder. Mehr abwartend als erwartungsvoll sah er zu der Traumdeuterin hoch.
Cath entspannte sich. Na also, ging doch. „Erwache“ begrüßte den so fix domestizierten Novizen freundlich. Es bedurfte allerdings eines wütenden Knurrens ihrerseits, ehe der Junge mit unangemessener Verspätung und kleinlaut mit „..erwache...“ antwortete. Entweder hatte sie ihn zu sehr eingeschüchtert oder sie war an ein besonders verhuschtes Exemplar der Gattung novicius vulg. geraten. Aber egal...
„Ich bin hier, um euch..." angesichts der überschaubaren Menge ihrer Zuhörerer korrigiert Cath sich "...um dir deine den Schläfer betreffenden Fragen zu beantworten. Sicher brennt dir einiges unter den Nägeln, was du immer schon wissen wolltest?“
Eine seltsame Leere breitete sich auf dem ohnehin noch ungeprägten Gesicht des Jungen aus. „Also...“ der angefangene Satz versickerte.
„Ja?“ hakte Cath nach.
„Ähm..“
„Ich höre?“
„Na ja...“
„Immer raus damit, nur keine Angst...“
„....“
„Nun mach schon, sonst sitzen wir morgen früh noch hier“
„....“
„Du HAST doch Fragen, oder?“
Verlegen blickte der Novize zu Boden, ehe er fast bedauernd den Kopf schüttelte. „Nicht wirklich...“
Okey.
Okey, ganz ruhig.
Die Traumdeuterin bewunderte die sich sanft wiegenden Palmen, die den Tempelvorplatz säumten, und zählte dabei langsam bis zehn.
„Gut. Gut. Dann war es das für heute. Du kannst gehen“. Fast mit einem Ruck wandte sie sich Richtung Pyramide und kletterte langsam deren Stufen hoch.
Wenigstens konnte sie dem Baalführer guten Gewissens berichten, dass sie seinen Auftrag ausgeführt hatte und sie ihrer Pflicht nachgekommen war.

.Cerberus
02.09.2005, 15:29
"So..." begann Cerberus und setzte den Humpen, den er gerade geleert hatte, auf den Tisch ab. "Ich denke, es wird an der Zeit aufzubrechen. Also, dann folg' mir in die gefährlichen Wälder von Khorinis" meinte Cerberus mit einem Grinsen im Gesicht.
Der Bruder schluckte und willigte ein.
Wie immer ließ Cerberus die entsprechende Goldsumme für den Wirt zurück und verließ dann mit Seppl im Schlepptau die Taverne, Nic und Nyla alleine lassend.

Die Beiden durchquerten das Lager bis sie schließlich am großen Tor, dass von einigen Templern bewacht wurde, ankamen und dieses nun durchschritten.
"Also, mach dich auf einige anstrengende und blutige Ausbildung gefasst" sprach Cerberus und rieb sich in Gedanken schon die Hände.

Xetrael
02.09.2005, 22:20
„Wird das wieder so ein scheiß Tag?“

Waren zwar nicht sehr schön, aber es waren die ersten Gedanken des Sumpflers, als er von seinem Nickerchen aufwachte. Nun der Begriff Nickerchen konnte gedehnt werden, so dass ein zehn Stunden Tiefschlaf dabei heraus kam. Aber wie dem auch war. Es war an der Zeit aufzustehen und so erhob sich Xetrael langsam und…verdammt. Wo war seine Rüstung? Er suchte überall in seinem kleinen Häuschen, doch das gute Stück wollte nicht auftauche.

„Da bist du ja.“

Xetrael fand seine Rüstung schließlich hinter dem Bett, doch irgendwie konnte er sich nicht erinnern wie sie dahin gekommen war. Naja...eigentlich auch egal. Doch als er den anderen Teil seiner Decke hob sah er eine…eine Novizin!

„Beim Schläfer!“

Der Hohe Novize war ziemlich erstaunt als er sie da so liegen sah, doch als er das ganze realisiert hatte formten seine Lippen das Wort ‚Danke’. Doch da er sie nicht wecken wollte schlich sich der Novize leise aus dem Haus. Wo sollt er jetzt hin? Nun eine gute Frage. Zwar wusste er die Antwort schon, aber irgendwie wollte er noch etwas überlege um danach triumphierend drauf zu kommen, dass es das Beste wäre zum See zu gehen. Nun Xetrael ging also los und überlegte nebenbei ob er die Taverne besuchen oder einen Ausflug ins Kastell machen sollte. Doch dann kam mal wieder und ganz und gar unerwartete der Gedanke an den See. Tja…wie erwartet und so machte er sich auf den Weg zu eben diesen Wunderbaren Ort. Immer hatte er dort Ruhe und Frieden gefunden. Doch als er beim See ankam sah er einen Templer mit so einem Typen von der Stadt...aber irgendwie sahen sich die Beiden verdammt ähnlich. Xetrael ging trotzdem weiter und sprach den Templer an.

„Ähm..Tag. Ich hörte, dass du anderen den Einhandkampf beibringst und ja…da hab ich mich gefragt ob du mich auch trainieren könntest. Vielleicht kennst du mich noch. Wir sind damals mit Dragonsword ins Minental.“

Coolkill wollte gerade den Mund öffnen, als er dann doch etwas Irritiert an den Hohen Novizen vorbeiblickte. Xetrael, der etwas Neugierig war drehte sich ebenfalls um und sah einen Novizen daherlaufen. Sah irgendwie lustig aus, wie der Novize versuchte gleichzeitig zu sprechen und zu laufen. Doch als er dann neben Xetrael stand uns sich wieder regeneriert hatte konnte er sprechen.

„Coolkill hallo. Also ich bin bereit für das Training. Fangen wir an?“

Coolkill
02.09.2005, 22:44
Coolkill hatte gerade fertig trainiert und war bereit für die Ausbildung, von seinen beiden Schülern. "Ok, ihr beiden, dann macht euch bereit, wärmt euch auf und lockert einwenig euer Handgelenk", sprach der Lehrmeister und sah nun zu, wie die beiden Schüler sich die Hand schüttelten und dann losliefen. Der Templer war gedehnt, aufgewärmt und Kampfbereit und musste nicht vorher sich aufwärmen, aber dass musste er bisher noch nie, vor seinen Schülern.

Der Templer beobachtete die beiden Schüler, wie sie locker, um den See liefen und dann stehen blieben, als sie bei ihrem Startpunkt ankamen. Anschließend machten die beiden Sumpfler einige Liegestützen und zogen danach ihre Klingen.
Beide Schüler hielten nun jeweils ein Langschwert in ihrer rechten Hand. Die beiden Klingen funkelten leicht. Xetrael und Rodriguez ließen die Klingen kreisen, griffen einpaar Mal die Luft an, mal stärker und mal schwächer.

Dies machten sie einige Minuten, schüttelt schließlich ihre Hände aus, nachdem sie ihre Klingen weggesteckt hatten. "OK, heute werdet ihr nur einwenig Kampftraining machen, morgen wird’s einwenig härter. Es ist jetzt dunkel. Nutzt dass wenige Licht dass ihr habt um zu sehen, lasst euch jedoch nicht von euren Augen blenden. Lasst euch von euren Reflexen und von eurem Geist leiten. Kämpft locker gegeneinander und wie immer vor dem Treffer anhalten", sprach der Lehrmeister, wie so oft rätselhaft und trat dann zurück...

Xetrael
03.09.2005, 02:04
"OK, heute werdet ihr nur einwenig Kampftraining machen, morgen wird’s einwenig härter. Es ist jetzt dunkel. Nutzt dass wenige Licht dass ihr habt um zu sehen, lasst euch jedoch nicht von euren Augen blenden. Lasst euch von euren Reflexen und von eurem Geist leiten. Kämpft locker gegeneinander und wie immer vor dem Treffer anhalten"

Xetrael musste sich erst an die Trainingsart von Coolkill gewöhnen, aber wie dem auch war. Xetrael stellte sich mit Blick in Richtung des anderen Novizen auf und hob sein Schwert. Er wartete bis sich der, der sich als Rodriguez vorgestellt hatte bereit war und dem Schneider ein Zeichen gab. Xetrael fing an und startete den ersten Angriff.
Mit einem Schritt nach vorne holte er sich den benötigten Schwung und schlug erstmal von rechts nach links. Rod hatte nicht gerade viele Schwierigkeiten damit den Schlag abzuwehren und so konnte er gleich darauf eine Konterattacke starten. Er drückte das Schwert von Xetrael nach unten und versuchte seinerseits einen Angriff zu starten, doch Xetrael hatte mit einem Gegenangriff gerechnet und so sprang er einen Schritt zurück und wich aus, worauf er einen Angriff starten konnte, welcher unerwartet für Rod war. So hätte er den ersten Treffer gelandet, wäre es kein Training gewesen. Doch Rod hatte auch noch einiges zu bieten und so ging das alles noch eine Zeit lang weiter. Immer wieder schaffte es einer der Beiden einen Angriff zu ‚landen’.

„Gut, das reicht jetzt. Genug für heute.“

Coolkill beendete das Training und schickte die Beiden in die Betten. Da Xetrael ohnehin nichts mehr zu tun hatte ging er zurück in sein Hütte und legte sich schlafen.

Nero Leto
03.09.2005, 11:35
Warum war das Lager bloß so still. Bis auf die Torwachen waren keine Menschen zu sehen. Die Begleiterin tribbelte neugierig voran und studierte jede kleinste Ecke welche der Sumpf zu bieten hatte. Die Luft war stickig, ungewohnt war es der niedere Baal in diesem Klima einen Spaziergang zu wagen. Alles schien ihm fremd. Das Wassers, eine Schaum bildete sich am beginn des Steges. Mit einer gerunzelten Stirn wandte er sich von den Kleinigkeiten ab und marschierte weiter. Fast schien dieser zu glauben er wüsste nicht wo seine Hütte stand, so war er geistig abwesend und in den Gedanken bei der ehemaligen Heillehre.
Ein Labor, wie es Ceron hatte, das wäre doch was schönes, mit eigenen Bücherregal, zwei Tischen und alles was das Herz begehrte, Verbandskasten und, und, und. "Ich denke wenn wir rechts einbiegen sind wir da.", plapperte er und reihte sich hinter Termina ein. Erst jetzt kamen die ersten Sumpfler zu Vorschein. Wie gleichgültig es schien als der Baal vorbeispazierte. Bestimmt würden sie sich nur am Mädchen vergreifen wollen. "Beim Schläfer, wie heruntergekommen.", flüsterte Nero als er den unangenehmen Qualm einatmete und anschließend husten musste. Erst nun erkannte er wie der Steg rauche, das Wasser verdunstete. "So.", er öffnete die Tür und ließ ihr den Vortritt. Es roch wunderbar nach Holz, verarbeiteten Holz. "Du kannst hier jederzeit schlafen, essen kann ich dir besorgen, es sei denn du willst selber in die Taverne gehen und dir was bestellen." Sie nickte lächelnd.

Was sollte das nun bedeuten, solle er nun etwas besorgen gehen oder nicht, herrje, wie oft man das Leben nicht verstehen konnte. "Falls du über die Nacht die Tür zusperren willst, hier auf den Fensterbrett liegt der Schlüssel." er nahm ihn in die Hand, drehte das Stück Metal einwenig durch die Finger, leget es behutsam ab und schlich aus der Tür. "Komme gleich wieder."

Was solle er ihr denn nun bringen, Scavenger Haxen? Molerat Rippen? Schweins Filet? Kopfschüttelnd spazierte er einer langen Geraden entlang, öffnete schließlich laut knarrend die Tür der Taverne und trat ein. "Der Schläfer sei mit dir, Aidar." "Einmal Scavenger Haxen, dazu noch die Molerat Rippen." Kaum wurde die Bestellung aufgenommen, und der junge Baal bräuchte nur darauf zu warten wie das saftige Gericht auf der Theke stand. "Entschuldigung werter Baal." Nero drehte sich um und bekam, einen nicht in gewöhnlichen Sumpflerklamotten gekleideten Kerl, zu sehen. "Ich habe mir das Lager nun einige Zeit angeschaut und will dem Schläfer dienen, ich bitte um Aufnahme...." Das auch noch, kaum wollte Nero sich gemütlich etwas zu essen besorgen und es Termina bringen redet ihn da so ein Typ an und will in das Lager aufgenommen werden, wie herrlich es doch war niederer Baal zu sein. "Das klingt ja nicht schlecht, ich spüre wie der Schläfer auf deiner Seite ist, Neuer..." "Doch bevor ich dich aufnehmen kann, und dir die Bekleidung eines Bruders geben kann, muss ich etwas von dir wissen. Wie heißt du?" Es herrschte kurze Stille. Nur das Grölen einiger Novizen im Hintergrund unterbrach diese. "Ich heiße Kelv.", erwiderte dieser." "Nun gut Kelv, erzähl mir warum du den Schläfer dienen willst?“

Farodin
03.09.2005, 13:42
Als er aufwachte fühlte er sich matt und kraftlos. Warum? Er konnte keine Antwort darauf finden. Der Trainingskampf mit Xetrael war nicht wirklich schwierig gewesen, keiner hatte Vorteile auf seiner Seite gehabt oder war stärker, gewandter oder schneller als der andere gewesen.

Langsam setzte er sich auf und streckte sich. Dann stand er schleppend auf und lies seine Schultern kreisen um sie zu lockern. Aaaahh, das tat gut. Nach dieser Übung tauchte er den Kopf in den Eimer Wasser neben dem Bett, um richtig aufzuwachen. Während er sich weiter streckte gürtete er sich sein Schwert um und zog sich seinen Rock an. Dann verließ er seine Hütte auf dem Weg zu Aidar.
"Morgen, Aidar! Dasselbe wie immer, bitte!"
"Tach, Rod! Immer wieder gerne!"
"Da 8 Goldstücke!"

Schon war er auf dem Weg zum See, durchquerte die Schleuse und marschierte den Hügel herunter. Dort war noch niemand. Er entkleidete seinen Oberkörper und zog seine Schuhe aus, dann warf er sich ins Wasser. 4 Längen war sein täglicher durchschnitt den er auch heute wieder packte. Als er aus dem Wasser stieg, zog er in einer fließenden Bewegung das Schwert und ließ es kreisen und setzte zu einem Hieb an der die Luft zerteilte. Dann steckte er es wieder weg und begann Runden um den See zu laufen. Es brachte ihn diesmal nicht mehr zum Keuchen. Wie sehr hatte sich seine Kondition bei dem Training mit Coolkill verbessert. Als er bei seiner 4 Runde angekommen war, bemerkte er aus dem Augenwinkel Xetrael der den Hügel hinab schritt…

Xetrael
03.09.2005, 13:59
Gähnend wachte der Hohe Novize auf. Jedoch etwas früher als sonst immer. Warum? Tja, vermutlich weil er auch früher ins Bett gegangen ist. Nun wäre zumindest eine Möglichkeit. Für seine Verhältnisse sprang er ziemlich schnell aus dem Bett, was ihm irgendwie unheimlich vorkam. Doch naja, er durfte wohl auch mal einen guten Tag haben. Die Novizenrüstung war auch schnell gefunden, nicht so wie am Vortag und das Schwert lag mit dem Bogen und dem Köcher auch bereit. Dann viel ihm wieder sein Erlebnis vom Vortag ein, als diese hübsche Novizin in seinem Bett lag. irgendwie seltsam, als er nach dem Training nach Hause gekommen war sie weg. Einfach verschwunden, ohne irgendein Zeichen, welches beweisen könnte, das sie jemals da gewesen war. Doch an wen erinnerte ihn das? Xetrael überlegte hin und her bis es ihm schließlich doch einfiel. Das alles passte zu Jade. Auch sie sah er zum ersten Mal in seinem Bett. Wieder krochen Schuldgefühle aus dem tiefsten Inneren des Novizen heraus und schnell wurde der einst so schöne Tag zu einem grauen Klecks in seinem Leben. Nun ziemlich niedergeschlagen verließ Xetrael sein Haus auf der Suche nach Ruhe und Frieden. Tja…und wie üblich dachte er dabei nur an einen Ort. An seinen See. Er liebte es dort zu sein. Er beobachtete die kleinen Wellen und das tiefe Blau des Wassers. Als Xetrael dem See näher kam sah er wie Rod bereits Trainierte. Der Hohe Novize schritt näher und begrüßte seinen Trainingspartner.

„Tag Rod.“
„Morgen Xetrael, schöner Tag heute was.“
„Ja…schön.“
„Hast Lust auf einen Kampf.“
„Gern, aber lass mich zuerst aufwärmen.“
„Geht klar.“

Rod setzte sein Training gegen die Luft fort während Xetrael es sich erstmal am Rande des Sees gemütlich machte und in das Wasser blickte. Nach ein paar Minuten beschloss er erstmal ein paar Runden zu schwimmen. So zog sich Xetrael seine Rüstung aus und nahm die Waffen beiseite. Er ging langsam ins doch ziemlich kalte Wasser und schwamm los. Nur ein paar Runden sollten es werden, er wollte Rod ja nicht warten lassen und so ging er nach seinen Längen wieder aus dem Wasser und zog sich an. Nun noch etwas Laufen und fertig. Drei Runden um den See sollten erstmal genügen und als er diese absolviert hatte stellte er sich gegenüber von Rod auf und Zog sein Schwert.

Farodin
03.09.2005, 14:25
Noch während Xetrael seine Runden lief, bereitete sich Rod auf den bevorstehenden Kampf vor. Er versuchte sich daran zu erinnern wie Xetrael gestern gekämpft hatte. Es funktionierte nur Bruchstückhaft. Darauf baute er seinen Angriff auf.
Als Xetrael fertig aufgewärmt hatte und sein Schwert zog, musterte Rod ihn. Er würde von der Seite her angreifen und dann von Oben. Beide Schläge würde er blocken, das war ihm klar. Xetrael nickte ihm zu und positionierte sich.

Rod stürmte vor und ließ sein Schwert einen Bogen beschreiben und auf Xetraels Langschwert donnern. Schon zog er es von Oben nach unten und ging mit dem nötigen Schwung in eine Drehung um die eigene Achse und ließ sein Schwert noch einmal von links kommen. Dem Schlag wich Xetrael aus und bereitete sich auf einen Konter vor.
Wie ein Pfeil der von der Sehne schoss, schnellte Xetrael los und stach nach Rod, der mit einer Drehung elegant auswich und dabei Xetraels Schwert mit einem Hieb wegstieß. Xetrael blieb aprubt stehen und machte eine abgehackte Bewegung, die sehr überraschend kam, sodass Rod sie nur sehr schwer blocken konnte. Xetrael war gut, sehr gut sogar aber nicht unbesiegbar.
Mit diesen Gedanken führte Rod einen Hieb von unten und kurz nachdem Xetrael ausgewichen war stieß er mit der Spitze nach vorne zu. Mühsam wich Xetrael aus, doch Rod setzte ihm nach und schlug nach seinem Hals. Xetrael parierte mit einem Wisch nach oben und hüpfte drei Schritte zurück....

Xetrael
03.09.2005, 16:13
Rodriguez war ein harter Gegner. Xetrael musste sich wohl mehr einfallen lassen. Er hüpfte also ein paar Schritte zurück und betrachtete die Gesamtsituation. Doch leider wollte dem Hohen Novizen nichts einfallen. So wartete er ab bis Rod den nächsten Angriff startete. Doch dann kam dem Hohen Novizen die Idee. Er stürmte nach vorne. Rod rechnete wie erwartet mit einem normalen Angriff von der Seite doch Xetrael drehte seinem Trainingspartner den Rücken zu und hielt das Schwert über die Schulter nach unten. Rod hatte keine Problmeme dabei den Schlag abzublocken, doch was er nicht erwartet hatte, dass Xetrael sich nun nach links drehte und so einen enormen Schwung bekam. Mit diesem enorm kraftvollen Schlag konnte er seinem Partner das Schwert weg schlagen. Xetrael richtete sich wieder normal auf und steckte sein Schwert zurück in die Scheide. Völlig außer puste hob er das Schwert von Rod auf und gab es ihm zurück.

„Wow…nicht schlecht Xetrael.“
„Danke, du warst aber auch gut. Ich muss zugeben, dass ich dich unterschätzt habe.“
„Mach ma weiter?“
„Nein…das reicht denk ich mal fürs erste. Vielleicht heute Abend noch mal.
„Is gut.“

Xetrael ging nach diesen Worten nach Hause auf ein kleines Nickerchen. Er war sich sicher, dass er es sich verdient hatte.

Farodin
03.09.2005, 18:54
Während sich Xetrael entfernte überlegte Rod. Xetrael hatte ihm erzählt, dass er eine Schneiderei besaß. Sein alter Umhang war schon ziemlich zerfetzt, da könnte er gut einen Neuen brauchen. Mit diesen Gedanken lief er Xetrael hinterher.
"Xetrael! Xetrael!"
"Ja was ist denn?"
"Du hast mir doch erzählt, dass du eine Schneiderei besitzt!"
"Ja was ist damit?"
"Ich bräuchte da etwas!"
Sofort blitzte etwas in Xetraels Augen auf und er wurde ganz professionell.
"Tja, was bräuchtest du denn?
"Mein alter Umhang ist schon ziemlich mitgenommen, da könnte ich einen Neuen brauchen! In blau wenn es ginge!"
"Jaaa, das ließe sich machen! Welchen Stoff hättest du dir denn da vorgestellt."
"Was hast du denn anzubieten?"
"Da gäbe es Baumwolle, Seide, Kaschmir, Alpaka, Leinen, Leder. Oder auch andere, wenn du es willst!“
„Gut dann komme ich morgen zu dir und wir besprechen die Materialien und den Preis!“
„Gut dann bis morgen, denn heute hab ich keine Lust mehr zu trainieren.“
So verabschiedeten sie sich.

Kelv
04.09.2005, 10:33
Kelv sah den Baal schweigend an. Was sollte er sagen? Die Wahrheit? Oder sollte er besser Lügen? Wobei solche Leute einen irgentwie immer durchschauten. Naja es ist wohl das Beste er erzählte ihm die Wahrheit wenn er auch ein paar Einzelheiten auslässt.
"Nun ja ich möchte zu der Bruderschaft des Schläfers da ich von den bekannten Göttern, vorallem von Innos, verlassen wurde und weil ich gesehen haben, dass der Schläfer seinen Dienern zu großer Macht verhilft."
Der schwieg eine Weile- er schien zu überlegen
"Ah ok, aber ist das wirklich der ganze Grund warum du in die Bruderschaft möchstest?"
Oje hatte man Kelv jetzt durchschaut? Naja vielleicht sollte er erst einmal auf dumm machen.
"Nein, na gut ich bin total verückt nach Sumpfkraut."
Der Baal schmunzelte ein wenig dann faste er Kelv auf die Schulter.
"Na das sind wir hier doch alle."
"Buh schein geklappt zu haben" dachte sich Kelv. Er wusste nicht wie die Leute in dieser Gilde auf seine Rachepläne reagieren würden. Der Novize, den er im Wald getroffen hatte, meinte zwar, dass die Sumpfbruderschaft nicht so dicke mit den Paladinen ist aber ob das auch für alle gild und vielleicht hatte der ihn auch nur angeschwindelt? Naja jetzt ist es erstmal besser wenn er über seine Pläne schweigt.
Dann blickte Kelv zu dem Baal der immer noch vor ihm stand. Wie es aussah war am überlegen. Gespannt wartete Kelv auf eine Antwort des Baals

Nero Leto
04.09.2005, 12:41
Er war also nach Sumpfkraut verrückt, na gut, das waren wirklich die meisten hier, doch ein gutes Beispiel an dieser Stelle wäre es zu erwähnen das Nero keinen Stängel anrührte. Doch en kleinen unter Druck zu setzen indem er noch weiter nachstocherte wäre nicht das, was ein anderer Baal an seiner Stelle machen würde. "Das mit dem Sumpfkraut will ich mal überhört haben, hier kann jeder Mann dieses Kraut bestellen, kaufen und es rauchen." Nero ließ ein blasses Schmunzeln auf seien Lippen erscheinen, er sprang vom Thekenhocker und trat aus der Taverne. Drückende Luft, fast schon unerträgliche Hitze, er war das alles nicht mehr gewohnt. Seufzend wischte er den Schweiß von der Stirn und legte seine Haare hinter die Ohren. "Heiß hier, was?", plauderte der niedere Baal aus, und passierte nachdem sie den rechten Weg einer Kreuzung genommen hatten, einen langen Steg. Seine lange Robe klebte schon förmlich auf seiner Haut.

"Du musst wissen, wir, das Sumpflager, pflegen unsere Neutralität gegenüber den anderen Lagern. Beschwörst du einen Streit mit einer anderen Gilde kann es große Konsequenzen tragen, nicht nur für dich, sondern du kannst das Leben von vielen Menschen aufs Spiel setzen. Doch genug damit, ich denke du hast verstanden was ich damit sagen will. Der Schläfer, unser Gott, er wird uns beschützen auch in einem Krieg.", der Heiler unterbrach, räusperte sich, blieb vor Carras' Schmiede stehen und betrat den Raum.

Knarrend knallte die Tür gegen die Wand und fiel zurück auf die Beiden. "Aufpassen.", bellte Carras hinter der Theke, trat hervor und musterte sofort Kelv. "Ich kann's mir schon denken, ein Neuer." Nero trat auf die Theke zu, lehnte sich dagegen und meinte:" Einen Novizenrock für ihn hier." Kelv strahlte, wahrscheinlich war es wirklich seine Bestimmung dem Schläfer zu dienen, ihn huldigen, dem Lager angehören. Der Templer griff sofort hinter die Theke nach einem ordentlichen Stapel von verschiedenen Stoffen, packte den Rock und drückte Nero diesen in die Hände. "Diese Kleidung wirst du nun tragen, Bruder Kelv, begebt euch nun wieder in die Taverne und redet mit Aidan über eine Unterkunft, vielleicht wird er dich eine Nacht einbuchen können, nimm zur Vorsicht diese Münzen mit." Nero griff in seinen Beutel, holte einige klimpernde Goldmünzen heraus und gab sie dem nun frisch geschlüpften Bruder in die Hand.

"Der Schläfer möge dich behüten, nun, geht,..."

Florence
04.09.2005, 12:49
Die junge Bürgerin saß noch immer ruhig in der kleinen Hütte des heruntergekommenen Hauses. Sie wollte endlich mal wieder ein paar Sachen erleben. Diese kleine Aktion mit Cor’Veenh hatte sie zwar schon beansprucht, aber da fehlte etwas in ihrem Leben, eine gewisse Freude. Auch hatte sie diesen nun schon seit ein paar Tagen nicht mehr gesehen, was sie noch weiter traurig machte.
Langsam stand sie auf und schritt zur Tür hinüber. Sie kannte mittlerweile diese Hüte wirklich sehr gut, konnte selbst in diesem Dunklen den Weg zur Türe du allem anderen finden. Auch hatte sie keine solchen Schmerzen mehr, hatte sich nicht mehr hingelegt. Sprich, sie war nicht mehr gestürzt und hatte auch so keine Beschwerden mehr in ihrem Bauch. Aber da war dennoch etwas in ihr, dass wieder an Macht gewann. Sie wusste, dass sie verlieren würde, wollte es aber nicht...
Die Türe öffnete sich leicht, Sonnenstrahlen drangen in das Haus ein. Dies war wirklich ein schöner Morgen und den musste sie keineswegs alleine in dieser Hütte verbringen, dafür gab es hier draußen viel zu viel zu erleben. Was sie jedoch erleben würde, dies wusste sie natürlich nicht, wie sollte sie schließlich auch. Sie hatte die letzten tage viel in der Hütte verbracht und auch so war jeder Tag ein neuer Tag, brachte neue Leute und neue Ereignisse. Nichts wiederholte sich genau, es gab immer Abweichungen, das spürte sie besonders auch hier. In anderen Gemeinschaften, wie dem Kloster und der Stadt, war es nicht ganz so deutlich, aber dennoch auch oft klar.
Einige Novizen schritten an ihr vorbei, sie nickte ihnen zu, bekam jedoch keine freundliche Geste zurück. Mochten sie sie nicht? Was hatte sie ihnen bloß angetan? Gar nichts, zumindest erinnerte sie sich an nichts. Dieses seltsame Ich in ihr könnte schon etwas getan haben, ohne dass sie dies wissen müsste, aber sie hoffte, dass dies nicht der Fall war. Denn sonst, so war es klar, müsste sie Abstand von allen Menschen gewinnen, sie war sonst eine zu große Gefahr.
Aber vielleicht war dieses Lager hier ja der Ort, an dem sie leben wollte, an dem sie Ruhe vor ihrem seltsamen zweiten Ich kriegen konnte. Bisher hatte sie hier mit die schönste Zeit erlebt. Snake und Cor’Veenh, besonders Zweitgenannter, hatten ihr geholfen, sich hier wohl zu fühlen. Und genau dies könnte ein Neuanfang sein. Vielleicht war es das Beste, wenn sie wirklich hier anfing, hier, in diesem Lager der Schläferanbeter. Vielleicht fand sie hier auch Ruhe vor ihren wenigen, aber immer noch vorhandenen Gefühlen gegenüber Tinquilius...
Vor sich sah sie die Taverne. Ihre Goldreserven neigten sich nun langsam dem Ende zu, sie brauchte dringend mehr Gold. Wie sie jedoch an solches kommen sollte, das wusste sie leider nicht. Denn sie hatte bisher nur dieses Gewächs aus dem Kloster und noch nicht das Gewächs, welches sie von hier holen sollte. Wie sollte sie aber auch daran kommen? Sie wusste ja nicht einmal, wie es aussah...
Vor ihr befand sich die Taverne, in die sie auch kurze Zeit später trat. Natürlich hatte sie schon einige Erfahrung hier gemacht, aber dennoch war dies der einzige Ort, an dem sie Essen finden konnte. Sie nahm meist gar das übriggebliebene Essen der Menschen hier, die nicht aufaßen. Bei dem wenigen Gold war dies ja auch nicht gerade verwunderlich.
Und sie hatte auch wieder Glück. Dort vorne aß ein Templer nicht auf, ging einfach. Aidar, der Wirt sah schon ihren Blick und nickte. Er kannte sie, wusste mittlerweile, dass ei kaum Nahrung und Gold besaß. Also ließ er es manchmal zu, dass sie etwas von dem nicht aufgegessenen Essen aß. Schnell tat sie dies, heimlich aber. Mit einem Danke verließ sie dann die Taverne.
Sie schritt einige Meter weiter, betrachtete nun mit vollem Magen das Lager. Es war wunderschön. Da erblickte sie jemanden aus der Schmiede dieses Carras gehen. Sie kannte diesen Carras nicht, hatte aber bereits viele über diesen sprechen hören. Aber dieser Mann, der da hinaus kam, schien ein Baal zu sein. Vielleicht kontne er ihr ja helfen.
„Verzeiht“, sprach sie. „Ich würde mich gerne dieser Gemeinschaft hier anschließen. Ich weiß, ihr hört dies sicherlich sehr oft, aber irgendwie habe ich hier den Ort gefunden, nach dem ich bereits seit Monaten suche. Der Glaube an Innos ist in mir erloschen, der Glaube an Beliar oder Adanos ist zu fanatisch und hier finde ich irgendwie Ruhe und aber auch Freunde. Solch ein Gefühl habe ich lange nicht mehr gespürt, weshalb ich mich gerne dieser Gemeinschaft anschließen würde, um den Schläfer anzubeten.“ Sie wollte schon stoppen, da fügte sie noch etwas an. „Ich hoffe aber, dass ich euch nun nicht überrumple.“

Nero Leto
04.09.2005, 13:31
Er musterte die Frau genau, ihre Züge, die Wortwahl, ihre Präsenz. Sie schein wirklich zu finden was sie gesucht hatte, das Sumpflager, ein Lager voller Gelassenheit und Ruhe. "Ihr habt mir die Fragen erspart, Gnädigste, doch dürfte ich euren Namen erfahren?", erkundete sich der niedere Baal, blickte in die Sonne, die sie grell durch die dichten Äste der Bäume durchschien. "Er lautet Florence.", entgegnete sie. "Oh." Nero fuchtelte mit einer Hand durch die Luft um die Mücken von seinem Körper zu verscheuchen. "Nun gut Florence, mir scheint ihr habt über eure Wahl nachgedacht und den rechten Weg, den Weg des Schläfers, gefunden." Wie heldenhaft und weise der junge Nero doch klang, wieder im Lager zu sein schien ihm gut zu tun. "Wisst ihr, ich war damals ebenfalls in einer anderen Gilde, doch ich merkte, ich gehöre hier her, mich zog dieser Ort an. Doch nun Schluss mit meinen Vergangenheiten." Er räusperte sich blickte wieder dem Fräulein ins Gesicht und setzte fort:" Ihr müsst wissen, das Sumpflager ist ein neutrales Lager und ihr, Florence, ihr müsst wissen wir pflegen diese Neutralität. Wird diese gebrochen kann schlimmes hervor beschwören, vielleicht ein Krieg, wenn schlimmer auch die gesamte Zerstörung von Khorinis, wer weiß, doch ihr wisst was ich damit sagen will." Sie nickte.

Nero öffnete abermals die Tür zur Schmiede, schenkte Carras ein breites grinsen und ließ Florence den Vortritt in das Zimmer. "Florence, das ist Carras, er ist unser Templerführer des Lagers, ebenso einer der höchstrangigen der Bruderschaft des Schläfers:" Er wurde leiser und flüsterte ihr zu:" Seit höflich zu ihm." "So, Carras, so sieht man sich wieder, wieder mal ein Neuling das den Weg des Schläfers gewählt und ich bitte um eine passende Kleidung für die Dame." Gesagt getan griff der Templer wieder nach dem Kleiderstapel, zog einen Rock in der Größe von Florence hervor und gab es dieser. "So, nun Schwester Florence, eure Aufgabe ist es dem Schläfer zu huldigen und ihm zu dienen, ich hoffe euch gefällt das Lager, nun geht, man wird sich wieder sehen."

Mit diesen Worten verabschiedeten sich die Beiden voneinander, Nero holte die frische Speise von der Taverne ab und brachte es Termina in die Tischlerei...

Farodin
04.09.2005, 21:36
Kaum als Rodriguez seine Augen aufmachte war er hellwach. Er sprang aus dem Bett und zog sich voller Freude an. Er war gespannt was Xetrael für einen Vorschlag machte. Er wusch sich mithilfe des Eimers neben seinem Bett den Kopf und die Brust und zog sich seinen Bruderrock an. Dann gürtete er sich sein Langschwert um und lief aus seiner Hütte in Richtung Taverne.

"Morgen Aidar!"
"Morgen, Rod! Dasselbe wie immer!"...."Hier!"
"Danke Aidar! Da, zehn Goldstücke!"

Ausgelassen machte er sich auf dem Weg um Xetraels Hütte zu suchen. Er suchte lange und fand die Hütte nur weil Xetrael davorstand.

"Morgen Rod! Komm in meine Hütte und wir besprechen die Sache mit deinem Umhang."
"Danke Xetrael! Ich komme gerne!"

Staunend betrat der Novize die Hütte überall lagen Stoffe und Gewänder. Xetrael musste es wirklich gut gehen
"Nun, Rod, zum Geschäftlichen Teil......"

Xetrael
04.09.2005, 22:00
Xetrael öffnete Rod die Tür und ließ ihn einschreiten. Bereits am Vortag hatte er einige Stoffmuster für den Novizen vorbereitet. Die meisten waren Blau, denn Rod hatte ja gesagt, dass dies seine beforzugte farbe war. Also hatte er alle möglchen Stoffarten dieser Farbe hervorgetragen, doch auch andere Farben. Rod sollte aus seiner ganzen Farbpalette auswählen können.

"So...Das ist dann so ziemlich alles was ich habe. Das meiste ist blau, weil es ja deine gewünschte Farbe ist. Aber ich hab auch andere Farben herausgetragen."

"Gut...aber was sind das alles für Stoffe?"

Xetrael hob einen Stoff nach dem anderen und erklärte Rod was der Umhang mit den jeweiligen kosten würde.

"Nun, also das hier ist normaler Stoff. Ein Unhang mit dem Zeug würde dich..nun sang ma 90 Goldmünzen kosten. Dann hab ich noch einen der diesem sehr ähnlich ist, jedoch wärmer und wiederstandsfähiger. Mit dem würd das 110 Goldstücke kosten. Das...hier ist Seide. Sehr bequem und sieht auch gut aus...160. Leder is auch möglich. Das würde dich dann am besten schützen, jedoch ist es nicht so bequem. Darum 100."

"Und die beiden da."

"Ähm...das sind Alpaka und Kaschmir...die sind sehr teuer, jedoch das feinste überhaupt. Würd dich bis zu 250 oder sogar 300 kosten. Ansonsten hab ich noch alle möglcihen Extras. Von Stickereien bis zu eingearbeiteten Edelsteinen. Also du hast die Qual der Wahl."

Farodin
04.09.2005, 22:45
Die Qual der Wahl. Er wusste schon ungefähr welchen Stoff er nehmen würde. Unter den Blicken Xetraels schritt er an den Stoffen entlang und befühlte jeden einzelnen. Nur ließ er die Finger von Kaschmir und Alpaka, denn die waren ihm zu teuer. Xetrael schien das zu bemerken denn er räumte die beiden bald weg. Wenigstens wusste er schon den Farbton. Es würde ein dunkles, sättigendes Blau sein. Tief wie der Ozean und sanft wie die anbrausenden Wellen.
Jaa dieses Blau und die Stoffe Seide, Leder und den Robusteren Stoff.
"Nun!" schreckte Xetraels Stimme ihn aus seinen Gedanken."Für welchen Stoff entscheidest du dich?"
Ein letztes Mal fuhr er über die Stoffe. Dort diese Seide fühlte sich weich und doch reißfest an und er glitt nur so über seine Haut. Wie Wasser! Ja den würde er nehmen.
"Ich habe mich entschieden. Dieser Stoff da!" er hielt den Arm hoch auf dem der Stoff lag.
"Gute Wahl. Nun stell dich auf den Hocker, damit ich Maße nehmen kann!"
Während Xetrael seine Länge und Breite maß fiel Rod etwas ein!
"Xetrael? Arbeitest du in deine Umhänge auch Ketten zum umhängen ein?"
"Aber natürlich. Das lässt den Preis aber etwas in die höhe steigen!"
"Kein Problem! Wann wird der Umhang fertig sein?"
"In zwei bis drei Tagen! Wir werden eh noch öfter miteinander trainieren und da werde ich dir von meinem Fortschritt berichten."
"Danke Xetrael und komm dann runter zum See ich werde auf dich warten!"

Farodin
05.09.2005, 19:08
Vielleicht konnte er Xetrael ein wenig den Preis abringen. Ihn ein wenig senken, schließlich waren sie Trainingskollegen. Nun er würde sich bemühen.
Gemächlich ging er den Weg zum See hinunter. Ob er auf Coolkill treffen würde? Xetrael hatte ihm versprochen später nachzukommen, damit sie wieder zusammen trainieren konnten.
Als er am See ankam begann er mit ein paar Dehnübungen. Und dann lief begann er Runden um den See zu laufen. Er versuchte immer wieder mithilfe von Rollen nach vorwärts sein Schwert zu ziehen und nach vorne zu stechen, doch es war nicht einfach, denn sein Schwert verfing sich immer wieder im letzten Stück seiner Schwertscheide. Als er seine 4 Runde gelaufen hatte, sah er Xetrael den Hügel herunter kommen. Er lief noch die Runde fertig und sprintete zu Xetrael

"Kanns los gehen?"
"Warte noch ich muss mich aufwärmen!"
"Gut bis gleich!"

Xetrael
05.09.2005, 20:14
Kann’s losgehen
"Warte noch ich muss mich aufwärmen!"
"Gut bis gleich!"

Also los ging es. Xetrael legte den Bogen sowie den Köcher mit den dazugehörigen Pfeilen auf die Seite, so dass er ungestört trainieren konnte. Xetrael begann mit ein paar Runden um den See. Bei diesen Übungen profitierte er von den damaligen bei Nero Leto und seinem Freund Nic. Ach Nügü, wie es ihm wohl gerade ergehen mag? Seit ihrem Ausflug im Kastell, der eigentlich nur einen Tag dauern sollte hatte er ihn nicht mehr gesehen. Schade irgendwie. Seltsamerweise vermisste er die zum Teil extrem depressiven Gespräche der beiden Sumpfler. Aber Xetrael wich wieder mit den Gedanken vom Thema ab. Naja...wenn man das Training ein Thema konnte. Konnte man das? Nun ja. Nun war dies auch geklärt und Xetrael war mit seinen Runden fertig.

"Ok...kann losgehen."
"Gut..."

Die beiden Sumpfler stellten sich auf machten sich für den Kampf bereit. Rodriguez fing an. Er rannte auf Xetrael zu und gerade zu. Xetrael konnte diesen Angriff spielend abwehren, indem er sich zur Seite drehte und damit noch Schwung für eine neue Attacke sammelte. Rod hatte enorme Schwierigkeiten mit dieser Attacke, denn das rettende Schwert war noch immer in der ausgestreckten Hand. Aber hilf war er deswegen noch lange nicht. Er ließ sich nach hinten fallen, sodass das Schwert von Xetrael nur ein paar Zentimeter die Nase des Trainingspartners verfehlte. Danach machte er noch eine Rolle nach hinten. Nun waren die Beiden wieder in ihrer Ausgangsstellung.

Farodin
05.09.2005, 20:57
Er musste sich etwas ausdenken. Dieser Fehler könnte ihm in einem echten Kampf das Leben kosten. Xetrael hatte bis jetzt in jedem ihrer Kämpfe auf diesen Trick gebaut. Es war frustierend! Nun war Xetrael an der Reihe. Er stürmte los, machte kurz vor Rod einen Ausfallschritt nach rechts und schlug mit dem gesammelten Schwung zu. Dennoch tat Rod etwas unerwartetes. Er hechtete nach vorne und schlug noch in der Luft nach Xetrael. Dieser wich spielend aus indem er einen Schritt zurück machte. Rod rollte sich ab und stach noch in der Rolle nach Xetrael.
Xetrael riss die Augen erstaunt auf und wich blitzschnell zur Seite aus.
Rods Klinge durchschnitt die Luft wenige Zentimeter von Xetraels Rüstung entfernt.

"Gut reagiert!"
"Gut gekämpft! Gehts weiter?"
"Klar doch!"

Die beiden entfernten sich ein paar Schritte von einander und stellten sich auf. Durch Xetraels Nicken begann die nächste Runde. Rod stürmte vor und stach nach Xetrael. Wie immer wich dieser zur Seite aus, doch diesmal war Rod auf den Schlag von Oben vorbereitet. Während Xetrael auswich drehte er sein Schwert so, dass die Klinge nach hinten zeigte, dann blieb er aprubt stehen und riss sein Schwert in die Höhe. Beide Klingen trafen aufeinander und erzeugten einen wunderschönen Klang, der noch ein wenig nachhallte....

Xetrael
05.09.2005, 21:16
Rod hatte also mitgedacht, er war vorbereitet auf Xetraels Taktik. Gut, jetzt hieß es sich etwas anderes einfallen zu lassen. Einfach und doch tödlich in einem Gewissen Sinn. Aber jetzt hatte er nicht viel Zeit. Rod ging in die Offensive und griff ständig an. Ein Schlaf folgte dem nächsten. Xetrael hatte zwar keine Schwierigkeiten sie abzuwehren, aber es wurde lästig. Dann kam Xetrael die Idee. Die ständigen kraftvollen Schläge machten seinen Kontrahenten müde. Sehr müde. So konnte er einen Gegenangriff starten. Anstatt den nächsten Schlaf einfach zu abzuwehren schlug er fest gegen Rods Schwert, sodass sein Arm weit zurück gerissen wurde. Nun hatte er genug Zeit seine Attacke vorzubereiten. Er streckte die Hand mit dem Schwert aus und fing an Kreisförmige Bewegungen zu machen. Der Hohe Novize zweifelte Stark, dass Rod diesen Angriff abwehren konnte und so war es auch. Immer wieder versuchte er mit seinem Schwert die Bewegung zu blockieren, doch es war nicht möglich. Dadurch, dass Xetrael kreisförmige Bewegungen machte konnte er nicht von der Seite kommen. Er hätte ihn erwischt. Xetrael drängt seinen Kontrahenten immer weiter zurück, bis zu einer Wurzel, welche aus der Erde ragte. Rod konnte diese nicht sehen, weil er sich auf Xetraels Schwert konzentrieren musste. Wie erwartet fiel Rod nach hinten und Xetrael hielt an, bevor er Rod aufgeschlitzt hätte.

„Wow, dass war irgendwie seltsam. Woher hast du das?
„Nun, Geschäftsgeheimnis.“

Mit einem Grinsen drehte Xetrael sich um.

„Bereit für die dritte Runde?“
„Immer doch.“
„Ach ja…dein Umhang ist fast fertig.“

Farodin
05.09.2005, 22:05
Schön sein Umhang war fast fertig. Er würde sicher nobel darin aussehen. Dann würde er ihn von irgendjemanden verzaubern lassen.

Rod grinste:
"Das mit der Wurzel war unfair! Ich will Revanche!"
"Sollst du bekommen!" antwortete Xetrael amüsiert

Beide nahmen ihre Kampfstellung ein und Rod lief los. Xetrael erwartete sicher, dass er so wie immer angriff aber das sollte er sich täuschen. Er rannte auf Xetrael zu un setzte zu einem Überkopfhieb an. Doch noch während sein Schwert herunter sauste wechselte er die Schlagrichtung und schlug von der Seite aus zu. Wie zu erwarten war, blockte Xetrael den Schlag doch Rod ließ nicht locker. Er drehte sich um die eigen Achse und Xetrael wich aus. Rodriguez machte einen Ausfallschritt und wiederholte die Bewegung. Dennoch als er Xetrael den Rücken zugekehrt hatte blieb er aprubt stehen und stieß sein Schwert auf Bauchhöhe nach hinten.
Xetrael, der Rods aprubte Bewegung zu seinen Gunsten nutzen wollte hatte einen Überkopfangriff ausführen wollen der an Rods Hals hätte enden sollen.
Plötzlich erstarrte er mitten in der Bewegung und blickte ungläubig auf die Schwertspitzte die ihn nerfigerweise in die Rüstung piekste.

"Überraschung!"
"Bravo, Rod!" Xetrael redete mit ihm wie ein großer Junge mit einem kleinen Jungen redete
"Ich denke das ist genug für heute! Wir sollten morgen weitermachen, dann hole ich mir meinen Umhang!"
"Kein Problem ich erwarte dich. Tschau!"
"Wiedersehen"

Scatty
05.09.2005, 22:52
Ein Knarzen klimperte durch die kalt-klare Nacht, als Scatty, Hüter vom Dienst (und ja, natürlich auch des Glaubens), sich wieder einmal von Ast zu Liane zu Rockzipfel eines Bruders zu Steg zu Ast schwang. Ihm war, gelinde gesagt, stinklangweilig. Und das nicht, weil ihn Odeur umschwebte, dessen Ursache er schon seit drölfhundert Minuten herauszufinden versucht hatte, nein, einfach weil es nichts zu tun gab. Seine Schüler waren schon Ewigkeiten nicht mehr aufgetaucht, und bis auf die Tatsache dass sie nicht mehr aufgetaucht waren war diese Geschichte um ihr Nicht-Wiederauftauchen ungeklärt. Und verzwickt. Und viel zu anstrengend für den Sumpfler, um sich damit zu befassen.

Viel wichtiger war es im Augenblick, Distraktion zu bekommen, egal von woher. Schliesslich konnte er sich nicht Tag und Nacht durch die Äste der Sumpfbäume schwimmen, die hatten schliesslich auch ihre fest vereinbarten und vertraglich zugesicherten Ruhezeiten, Mittagspausen, Nachmittagsschläfchen, Brunchfreizeiten und Abendandachten. Und mit der Baum-Rechtsschhutz-Truppe wollte er sich wirklich nicht anlegen, zumal die von diesem pedantischen Baal angeführt wurde, der nicht anerkennen wollte, dass Senfkörner ein Gewürz waren. Tja, auch in einer Gilde der Erleuchteten gab es immer wieder ein paar totale Vollpfeifen. Was sollte man machen? Resignieren? Nö, das war ja langweilig. Und so widmete sich Scatty, nach einem völlig plan- und sinnlosen Absatz, der Schwingerei. Verdammtnochmal, er brauchte was zu tun. Schnell. Bevor ihm die Arme abfielen.

Coolkill
06.09.2005, 17:15
Es war an der Zeit für Rod und Xetrael etwas Neues zu lernen. Er hatte sie in den letzten Tagen beobachtet. Die beiden hatten miteinander trainiert und hatten Fortschritte gemacht.

"So", fing der Lehrmeister an und trat auf die Schüler zu. Die beiden steckten ihre Langschwerter weg und standen einwenig erschöpft vor ihrem Meister.
"Angriffe zu parieren, ist eine andere Sache, als sie zu blocken. Beim Parieren, schlagt ihr mit der flachen Seite, gegen die Waffe des Gegners", erläuterte der Templer und zeigte es dann auch vor: Er zog sein edles Bastardschwert und zeigte einige Parierbewegungen in der Luft. Er schwang die Klinge locker durch die Luft und schlug die Luft. Dann deutete er mit einer Kopfbewegungen Rodriguez zu ihm zu kommen. Coolkill hielt seine Klinge bereit und signalisierte durch eine Handbewegung seinem Schüler, er solle angreifen. Rod griff locker von oben nach unten an. Coolkill schwang seine Klinge, mit der flachen Seite, gegen Rods Klinge. Die Klinge flog hoch in die Luft drehte sich einpaar Mal und fiel auf den Boden, in der Nähe von Xetrael, der einwenig zurückwich, als die Klinge in seine Nähe kam. Rod hob sie auf.

"Zum einen immer die Waffe fest halten und so geht zum Beispiel ein Parierangriff. Dass parieren ist jedoch schwer. Man lernt es nicht so schnell, denn man muss vieles beachten. Immerhin muss man schnell genug reagieren, dann muss die Hand geschmeidig werden und natürlich muss man wissen, wie man parieren muss", erläuterte der Lehrmeister. Er steckte seine Klinge in die Scheide zurück. Seine beiden Schüler nickten, drehten sich zueinander und zogen ihre Langschwerter. Nun griff einer langsam und kontrolliert an und der andere Schüler parierte. Coolkill gab einpaar Parierbewegungen vor und erklärte sie genau. Die beiden Schüler hatten so ein Grundgerüst und konnten nun besser üben, aber es fiel ihnen dennoch schwer, was aber verständlich war...

Farodin
06.09.2005, 18:17
Jedes mal wenn Xetrael parierte riss es ihm fast das Schwert aus der Hand. Aber er konnte deutlich sehen dass es Xetrael genauso erging wie ihm. Blocken war eine Sache, parieren aber eine andere. Man musste im exakten Augenblick die Klinge des Gegners treffen, damit es ihm aus der Hand gerissen wurde.
Wieder taumelte Rod als Xetrael parierte, obwohl er nicht seine ganze Kraft in den Hieb gelegt hatte. Als das eine Weile ohne Ergebnis funktioniert hatte sagte Coolkill leise doch verständlich:
„Genug von dem. Kämpft gegeneinander und versucht das, was ihr gerade gelernt habt einzusetzen! Macht eine kurze Pause und dann trainiert weiter“

Gesagt getan. Rod ging zum See während Xetrael sich einfach hinsetzte und wartete. Rod tauchte seinen Kopf in das Kühle nass und schöpfte etwas um es zu trinken. Danach drehte er sich um, sah zu Xetrael und beide nickten. Damit standen sie auf und begaben sich in Kampfposition.

Xetrael rannte los er schlug von der Seite her zu aber Rod wich aus. Rod holte mit einer Drehung zum Schlag aus. Dasselbe hatte Xetrael auch gemacht und so trafen die beiden Klingen donnernd zusammen und beiden wurde das Schwert aus der Hand gerissen. Beide grinsten und hoben ihre Schwerter vom Boden auf. Dann stellten sie sich wieder in Angriffsposition. Nun war Xetrael an der Reihe….

Florence
06.09.2005, 22:01
Sie war mehr als nur glücklich. Mit der neuen Robe an ihrem Körper fühlte sie sich ein wenig besser, fühlte sich in dieser Gemeinschaft noch mehr Zuhause, als bereits zuvor. Es war wirklich wunderbar, wirklich angenehm. Mehr konnte sie dazu einfach nicht sagen, viel zu gut war es, viel zu angenehm.
Ihr Weg war nun nicht mehr in den abgelegenen Teil des Sumpflagers, sie musste nicht mehr in dieser Hütte dort hinten direkt beim Sumpf schlafen. Nein, sie hatte nun eine viel bessere gefunden, teilte sich diese zwar, aber damit hatte sie im Grunde keinerlei Problem. Schließlich war es einfach das Leben. Sie musste sich damit abfinden, dass die meisten Führungspositionen mit Männern besetzt waren, so auch der Sumpf. Im Kloster und in der Garde, als auch bei den Söldnern hatten Männer die höchsten Positionen inne. Nur im Kastell, ja, da hatte eine Frau eine wichtige Position, das wusste sie.
Sie sah dort vorne den Trainingsplatz. Irgendwie würde sie dort gerne richtig trainieren, richtig mit einem Schwert. Tinquilius war niemals mit so etwas zu begeistern. Er hatte damals sich zwar mit seinem lausigen Messer dem Warg in den Weg gestellt, aber hätte er Magie gehabt, wäre diese zum Einsatz gekommen. Es war einfach so, dass sie sich niemals vorstellen könnte, Magie so wenig zu nutzen wie er, wenn man sie schon beherrschte. Wenn würde sie diese auf einsetzen... deshalb wollte sie den Schwertkampf lernen, irgendwann wenigstens.
Das Wasser des Sumpfes reflektierte das Licht des Mondes, die Sonne war mittlerweile fast vollkommen untergegangen, ein Zeichen für den beginnenden Herbst. Schließlich wurde es auch viel kälter, Tag für Tag. Und dies gefiel ihr nicht wirklich. Mochte es Tinquilius mögen, er war in dieser Beziehung sehr abnormal, so war ihre Lieblingstemperatur doch im Sommer.
Wieso dachte sie heute nur an Tinquilius? Was war mit Cor’Veenh? Hatte sie ihn vollkommen vergessen? Das wurmte sie echt. Schließlich wollte sie nicht mehr an ihn denken, sie wollte seine Liebe zum Gleichgewicht und zur Kälte vergessen. Wieso konnte sie dies aber nicht? Was vermochte sie daran nicht zu schaffen?
Bald darauf kam sie bei der Hütte an. Die Türe war verschlossen, sie klopfte an. Die Tür öffnete sich nach kurzer Zeit, zuvor hörte sie ein solch seltsames Klacken, wie nur ein Schlüssel in einem Schloss es vermochte und ein Novize des Sumpfes schaute sie an.
„Ach, verzeih, ich habe vergessen, dass du ja nun auch noch hier hinein musst. Tut mir echt leid!“
Sie lächelte ihn an, trat ein. „Ist doch nicht schlimm, schließlich komme ich ja auch spät.“ Die Tür wurde hinter ihr geschlossen, sie schaute sich das Zimmer noch mal genau an. Es war schlicht, einfach eben und dennoch warm. Es lag vielleicht auch an dem Novizen. Er war wirklich nett und bisher hatte sie auch nicht gespürt, dass er sie nur vergewaltigen wollte. Er hatte sicherlich ne Freundin, hoffte sie wenigstens.
Schnell legte sie sich in ihr Bett, drehte sich zur Wand hin und schloss die Augen. Für heute war nichts mehr zu tun, sie wollte nur noch schlafen, nur noch richtig lange schlafen. Denn irgendwie war sie mehr als nur müde. Sie hatte ein solch seltsames Gefühl, lange hatte sie es nicht mehr gehabt. Und darüber Gedanken zu machen war ihr unangenehm, wenigstens für heute.
So schlief sie auch kurze Zeit später ein, erlebte auch einen wirklich tollen Traum...

Xetrael
06.09.2005, 22:02
Nun, Rod war dran mit angreifen. Xetrael hielt das Schwert hoch und gab seinem Trainingpartner ein Zeichen, dass er angreifen konnte. Rod verstand und rannte los. Er stach erstmal normal zu, worauf Xetrael einfach auswich, jedoch keinen Gegenangriff startete. Rod war deswegen etwas irritiert und wartete noch etwas bevor er weiter machte. Doch er konnte sich wieder fangen und einen neuen Angriff starten. Es war ein diagonaler Angriff von rechts oben nach unten. Nun hatte der Hohe Novize die Absicht zu parieren er hielt sein Schwert dagegen, worauf ein lautes klirren zu hören war. Die Schwerter der beiden wurden zurück gerissen, doch da Xetrael das parieren schon etwas mit Nero Leto geübt hatte konnte er das seine schneller wieder kontrollieren als Rod und so den finalen Schlag landen.

„Verdammt ist das anstrengend…“
„Ja ziemlich.“
„Ach ja…deinem Umhang geht’s gut. Muss nur noch die Kette annähen, dann ist er eigentlich fertig.“
„Gut“

Florence
07.09.2005, 11:06
Die junge Schwester stand diesen Morgen wirklich mal früh auf. Sie hatte gestern zwar vorgehabt viel zu schlafen, aber im Endeffket kam sie nicht dazu. Denn der Novize, der hier auch wohnte, hatte einen geregelten Tagesablauf und stand deshalb früh auf, damit er nachmittags noch etwas anderes machen konnte.
Ruhig saß sie aber noch auf ihrem Bett, betrachtete die Türe, die Einrichtung, einfach alles, was zu dieser Hütte gehörte. Wie sie gestern bereits festgestellt hatte, war dies keineswegs eine Hütte wie sie Cor'Veenh besaß. Nein, viel mehr war es die typische Armutshütte, wie sie wohl einige Novizen und Brüder hier besaßen.
Langsam aufstehend schritt sie zu dem Tisch hinüber, nahm sich dort ein wenig trockenes Brot und einen Schluck Wasser und verließ mit vollem Magen diese Hütte. Das Sonnenlicht strahlte ihr ins Gesicht, sie musste die Hand erheben, damit sie wenigstens etwas sehen konnte.
Die meisten Novizen und Brüder waren ebreits wach, gingen ihrer Arbeit nach. Gut, wollte sie nicht auch so etwas tun? Schließlich musste sie, damit sie hier auch als vollwertiges Mitglied galt, einige Aufgaben für die Gemeinschaft erfüllen. So hatte sie schließlich auch was zu tun.
"Der Schläfer sei mit euch, werter Baal", sprach sie einen der Glaubensmänner an. "Habt ihr eine Aufgabe für mich?"
Er nickte. "Ja, arbeite auf dem Sumpfkrautfeld oder stampfe die Kräuter. Beides sind wichtgie Aufgaben."
Nur eine kurze Verbeugung machte sie, dann schritt sie an diesem vorbei, auf die Felder zu. Dann wollte sie also mal. Wunderbar, endlich wieder etwas zu tun, dachte sie sich. Endlich mal nicht nur Tod und Leid...

Miras
08.09.2005, 15:24
Ja, welch fast vollkommener Anblick sich Miras nun bot. Herrlich. Ein schöner Haufen fein säuberlich zugeschnittener Holzbretter, die sich auf elegante Weise exorbitant in einer grandios, von der traumhaft warmen Sonne beschienenen, graziösen Ecke der begeisternd eingerichteten Tischlerei, frech stapelten. Das grenzte schon fast an unverschämte Perfektion. Der Miras war schon ein Schlingel...
Und dabei hatte er für die Aktion nur ungefähr... einen halben Monat gebraucht. Man glaubt es kaum, schnell war er auch noch! Das sein Kunde womöglich mit einem Holzknüppel bewaffnet zornig hinter der nächsten Ecke wartete, bereit, dem Tischler netterweise zu zeigen, was er von der kleinen Verzögerung hielt, dass juckte den Novizen wenig. Er hatte sein Holz, sein Holz hatte ihn, alle waren glücklich... halt, war da nicht noch was?
Man hörte fast, wie es im Schädel des Sumpflers zu knarrzen und schnauben begann... Denken ist eine Herausforderung, die zwar viele meinen zu beherrschen, aber nur wenige wirklich meistern...
Ahhh, ja, richtig. Dieser komische Kauz, dem Miras unterwegs begegnet war. Wie hieß er noch gleich? Kevl? Kalv? Alf? Ne, Kelv! Genau, dass was sein Name! Hatte Miras ihn überhaupt etwas für seinen kurzen, aber durchaus nützlichen Dienst gegeben? Natürlich nicht...
Sich wie ein kleines Kind freuend, dass kurz davor war ein Geschenk auszupacken, rieb sich der Novize die Hände. Er hatte Kelv nichts geben. Wow, da war er aber mal wieder ganz böse gewesen....
Vielleicht rannte er jetzt auch verwirrt durch das Lager, dass interessierte Miras aber nicht. Er nahm schnell sein Schwert, schob es in den Gürtel und machte sich auf den Weg zum Tempelvorplatz, um den Baalen endlich mal wieder beim verbreiten ihrer Lüg... ihrer Lehren zuzuhören.

Kelv
08.09.2005, 16:36
Kelv stand erst spät am Nachmittag auf. Die Nacht hatte er unter einem Baum, auf seinem Bruderrock verbracht und da er keine Lust an diesem Tag hatte bleib er einfach bis zum späten Nachmittag liegen. Weil man Kelv hier im Lager auch noch nicht kannte kam auch keiner vorbei der meinte ihn wecken zu müssen und ihm irgentwelche Aufgaben zu geben.
Kelv hob seinen Rock hoch. Sollte er das Teil wirklich anziehen? Antscheinend ja aber diese Hose blieb an wäre ja noch schöner wenn ihm da irgentwelches Getier unter seinen Rock grabellte.
Dann ging Kelv los um sich mal etwas im Lager umzusehen. Wie es aussah hatte hier jeder einen geregelten Tag. Die Baals predigten, die Novizen höhrten ihnen zu oder verarbeiteten Sumpfkraut, die Templer trainierten oder hielten Wache und die Brüder und Schwestern pflügten das Sumpfkraut oder machten andere Handlangerarbeiten. Aber wie es aussah tat das hier jeder freiwillig und zum Wohle der Gemeinschaft. "Na dann werde ich mir wohl auch mal ein wenig Arbeit suchen." dachte sich Kelv und machte sich auf jemanden zu finden der ihm diese geben konnte....

Farodin
08.09.2005, 20:32
„Ach ja…deinem Umhang geht’s gut. Muss nur noch die Kette annähen, dann ist er eigentlich fertig.“
„Gut“
Langsam taten ihm alle Muskeln weh. Er hoffte, dass Coolkill das Training bald beenden würde.
Nun griff Xetrael an. Er holte zu einem weitem Schlag aus und ließ die Klinge kreiseln um Rodriguez auf Abstand zu halten. Der hatte sich seinen Angriff schon zurechtgelegt. Er lief auf den Schwertkreisel zu und schlug eine Rolle vorwärts und stach zu. Xetrael war von diesem Angriff überrascht und konnte ihn nur mit Mühe und Not abwehren. Dennoch ließ Rod nicht locker. Er sprang aus der Rolle aus auf und schlug von der Seite her zu. Xetrael wich aus doch mit diesem Angriff hatte Rod genügend Wucht gesammelt und schlug von unten her zu. Xetrael parierte. Er hatte aber nicht mit der Intensität des Schlages gerechnet und der Schlag durchbrach seine Deckung. Xetrael riss den Kopf zur Seite sodass es knackste um dem Schlag zu entgehen. Rod drehte sich einmal um die eigene Achse und ließ seine Klinge vor Xetraels Hals stehen bleiben.

Schweiß rann ihm aus den Haaren und das Gesicht herunter. Er wischte es mit einer schnell Bewegung weg. Er war stolz auf sich selbst doch er wusste das Coolkill seinen Stil nicht gutheißen würde. Allerdings hatte er keine Angst vor dem Templer. Und als er zu ihm blickte bestätigte sein Gesichtsausdruck seine Gedanken. Ohne einen Kommentar zu dem Kampf abzugeben sagte Coolkill zu seinen Schülern "Das Training ist für heute beendet! Geht nach hause!"
Mit diesen Worten trennten sich die Sumpfler...

Cath
08.09.2005, 23:03
„Nein“ da konnte Cath den einen der beiden Novizen, die sie sich heute geangelt hatte (immerhin doppelt so viele als bei ihrem ersten Versuch) beruhigen „du MUSST nicht zum Schläfer beten. Hier sind nicht umsonst keine Schreine für ihn aufgebaut…“ Die Baal wurde von einem Neuankömmling unterbrochen. Er hatte sich ohne groß zu fragen einfach dazu gehockt und sah fast schon erwartungsvoll zu ihr hoch.
Das war …ungewöhnlich genug, dass es Cath aus dem Konzept brachte. Aber nun gut, die letzte Frage war ohnehin beantwortet,
„Du“ ging sie darum sofort auf den Neuankömmling zu „du siehst genau aus wie jemand, der unbedingt etwas über den Schläfer wissen möchte. Immer raus damit…“

Miras
09.09.2005, 14:09
Miras sah die Baal verblüfft an. Hatte sie ihn etwa gemeint? Ihn, der momentan irgendwie an überhaupt nichts mehr glaubte, außer vielleicht an Holz? Sie nickte ihm jedenfalls ermutigend zu. Der Tischler verzog die Mundwinkel zu einem gemeinen Grinsen. "Das wird lustig...", dachte er so bei sich. Doch anstatt mit vor theologischen Fragen nur so zu sprudeln, die an Fachkompetenz nicht zu überbieten waren, blieb Miras einfach stumm. Den er hatte eine kleine, aber durchaus wichtige Sache vergessen: Was sollte er fragen?
Hmm, gute Frage. Das auch alles immer so kompliziert sein muss. Da rennt man mal so selbstgefällig durch die Weltgeschichte und zack! schon muss man wieder nachdenken. Jaja, das Leben ist eines der härtesten...
An für sich hätte Miras ja fragen können, warum er selber nicht der Schläfer war. Aber es beschlich ihn das Gefühl, als könnte das ein wenig an Selbstüberschätzung und Unverschämtheit grenzen. Also eigentlich genau das richtige für ihn. Aber, dem Novizen war an diesem Tag nicht nach Streit, und schon gar nicht mit seinem direkten Vorgesetzten.
Die Baal sah ihn durchdringend an. Miras wusste nicht, was er davon halten sollte und versuchte, es weitestgehend zu ignorieren. Plötzlich schoss ihm eine Frage durch den Kopf, die ihn schon lange beschäftigte. Eine Frage, über die er sich schon Gedanken gemacht hatte, als sein Glaube noch nicht auf dem Nullpunkt angelangt war. Miras sah der Baal in die Augen und sagte:
Was hat der Schläfer den anderen Gottheiten vorraus? Besitzt er mehr Macht, ist er gütiger, großzügiger, nennt es wie ihr wollt. In meinen Augen ist er nichts mehr, als die personifizierten Vorstellungen einiger Träumer, die zuviel Sumpfkraut geraucht haben. Ich kann ihm nichts mehr abgewinnen..."

Xetrael
09.09.2005, 18:28
Den lieben langen Tag hatte der Hohe Novize nichts anderes gemacht außer zu essen und nun, was noch? Tja...eigentlich hatte er nur gegessen und ins leere gestarrt. Irgendeine Beschäftigung musste also her. Doch was sollte er machen und wie immer in einer solchen Situation fiel ihm die eine Frage ein. ‚Was tun?’ Nun er könnte zum See gehen und weiter nichts machen, doch würde es sich dafür lohen extra aufzustehen? Nun, vermutlich nicht. Außer irgendein verrück gewordener Baal würde Maßen an Sumpfkraut verschenken, was wohl mehr als unwahrscheinlich war. Nun…was blieb da noch übrig? Trainieren, jetzt? Wohl kaum. Xetrael hatte einfach nicht die nötige Motivation dazu. Doch was blieb nun übrig. Der junge Sumpfler blickte gelangweilt in seinem Häuschen umher auf der Suche nach einer Beschäftigung. Dann sah er etwas. Natürlich, warum war er noch nicht früher darauf gekommen. Es war so simpel und trotzdem brauchte er solange um die antwort auf seine Frage herauszubekommen. Er konnte den Umhang von Rodriguez fertig machen. Er brauchte ja nur noch die Kette zu befestigen. Also stand der Schneider auf und nahm sich den Umhang. Er betrachtete ihn noch einmal genau auf eventuelle Fehler, doch wie üblich konnte er dabei nichts finden. Rod würde sich bestimmt freuen. Nun, er nahm also den Umhang und den Teil, wo die Kette eingehackt wurde und befestigte es auf die linke Seite des Umhangs. Dazu nahm er Nadel und faden zur Hilfe. Dies war keine sehr schwierige Aufgabe und somit hatte er das ganze bereits nach nur wenigen Minuten fertig gestellt. So nun noch das andere Teil mit der Kette. Auch hier ging alles in Windes eile. Xetrael legte den Umhang an um zu sehen, ob alles passen würde und ja…er war perfekt. Nun legte er ihn noch zusammen und packte ihn in eine Taschen. Mittlerweile war auch die benötigte Motivation für das Training gekommen und so machte er sich auf den Weg zum See. Als er dort angekommen war musste er feststellen, das Rod noch nicht da war. Also beschloss er sich erstmal aufzuwärmen. So rannte er ein paar Runden um den See. Als er mit diesen fertig war dehnte er sich noch etwas. Danach nahm er das Schwert und fing an gegen einen imaginären Feind zu kämpfen. Mittlerweile floss dem Novizen der Schweiß das Kinn hinunter, als endlich Rodriguez kam.

Farodin
09.09.2005, 21:28
Xetrael hatte ihm versprochen, dass der Umhang heute fertig sein würde. Wie würde er nur elegant aussehen. Diese Gedanken machte er sich als er sich für seinen alltäglichen Tag herrichtete. Rock anziehen, Schwert umlegen und marschbereit sein. Dann noch ein lockeres Lied auf den Lippen und los ging es. Pfeifend spazierte er durch den Sumpf in Richtung Taverne. Als er sie betrat wehte ihm wie gewohnt der Duft nach Sumpfkraut entgegen.
„Hi Aidar! Das selbe wie immer bitte!“
„Klar, Bruder immer doch!“
„Danke Aidar! Schönen Tag noch!“
Als Rod zur Schleuse kam sah er dass Xetrael schon trainierte.
Als Rod nur noch ein paar Schritte entfernt war, drehte sich Xetrael um und fragte
"Na Rod, wie gehts? Bereit fürs Training?"
"Ja, Xetrael geht schon, und ich bin immer bereit mich mit dir zu prügeln!"
Er grinste kurz und legte seinen Schwertgurt ab. Dann begann er mit ein paar Liegestützen. Anschließend rannte er um den See und zu guter letzt warf er sich ins Wasse und schwamm zu Xetrael rüber.
Als er aus dem Wasser stieg und ein wenig aufundab hüpfte um das gröbste Wasser los zu werden, warf ihm Xetrael sein Schwert samt Scheide zu. Er legte den Schwertgurt an und zog sein Langschwert. Zur Lockerung seiner Armmuskeln lies er es ein wenig kreiseln und zog Figuren durch die Luft.
Wortlos nickte Xetrael Rod zu und die beiden begaben sich in Kampfstellung.

Xetrael rannte los und setzte zu einem Überkopfhieb an. Rodriguez wich zur Seite aus und schlug von unten nach oben zu. Diesen Schlag drückte Xetrael mit der flachen Seite seines Schwertes weg. Xetrael machte ein ganze Drehung und versuchte Rod mit seinem Schwert zu Blockieren, sodass er nur den entscheidenden Schlag machen musste, doch Rod duckte sich und schlug eine Rolle rückwärts und sprang auf. Nun waren sie wieder auf Abstand....

Cath
09.09.2005, 22:58
Was der Schläfer anderen Gottheiten voraus hatte? Da brauchte Cath nicht lange zu überlegen.
„Ganz einfach: er ist lässiger.
Er verspricht uns nichts, die Verheißung der jenseitigen Freuden überlässt er den anderen Göttern. Genau sowenig würde er denen, die ihn nicht ausreichend fürchten, mit Pest und Verderben drohen. Er ruht in sich selbst. Es reicht ihm, wenn sich seine Kinder seiner Gemeinschaft zugehörig fühlen und den wachen Geist eines Kindes bewahren.
Wenn du sagst, du kannst ihm nichts mehr abgewinnen, glaubst du, schon alles über ihn zu wissen. Dann bist du nicht mehr neugierig, dann hast du den Weg des Schläfers schon verlassen.
Das ist das Geheimnis der Bruderschaft des Schläfers: neugierig wie ein Kind zu bleiben.“
Der Novize schien noch nicht überzeugt. Vielleicht würde ihn ein bisschen geheimnisvolles BlaBla überzeugen: „Erleuchtung ist wie die Spiegelung des Mondes im Wasser: der Mond wird nicht nass und die stille Wasseroberfläche nicht gestört“ sagte die Baal feierlich. Innerlich grinste Cath sich eins. Daran würde der Novize erst mal zu kauen haben.

Miras
09.09.2005, 23:25
Hmmm.... Das war wohl die Antwort, die man von einer Predigerin erwarten konnte, aber nicht die Antwort, die zufrieden stellte. Warum mußten diese Leute grundsätzlich in Rätseln sprechen? Nein, wenn du sie fragst, ob du hier um die Ecke gehen sollst, bekommst du als Antwort, dass die Ecke rund ist. Es ist doch immer das Gleiche...
"Wenn der Schläfer also alle Versprechen, Gefälligkeiten, Gemeinheiten, Seuchen , Krankheiten und sonstige Nettigkeiten beziehungsweise Plagen den anderen Göttern überlässt, warum sollte ich dann an ihn glauben? Etwa aus Ehrfurcht? Wovor denn? Vor seiner nichtvorhandenen Rache? Oder, weil ich mich daran bereichern könnte? Wie denn? Ein Leben nach dem Tod scheint es ja nur bei den anderen Göttern zu geben. Friste ich dann nach dem Tod im Nichts, und das nur, weil ich im Leben einer Gottheit gedient habe, die sich wie ein Parasit nur an mir bereichert, mir aber nie etwas zurückgeben hat? Alle Religionen versprechen irgendetwas. Wie es dann in Wirklichkeit aussieht, ist zwar wieder eine ganz andere Sache, aber darum geht es ja gar nicht. Religionen erfüllen doch eigentlich nur einen Zweck: Den Leuten die Angst vor dem Tod zu nehmen, weil sie sich nicht trauen, es so zu sehen, wie es ist: Man wird nach dem Tod unweigerlich im Nichts landen. Nur hier, beim Schläfer, bekommst du höchstens mal den müden Dank, wenn du die Schicht eines Sumpfkrautstampfers übernimmst...
Seht es ein, der Schläfer ist praktisch nicht vorhanden. Er nimmt in keinster Weise Einfluss auf die Welt,allerhöchstens auf den Sumpfkrautkonsum. Und ob das die Erleuchtung ist, nach der hier alle streben, wage ich zu bezweifeln..."
Haha, nun hatte er es der Baal aber mal gegeben. Es war zwar offensichtlich, dass sie auch darauf die passende Antwort haben würde, aber vielleicht, auch nur vielleicht, würde sie sich auch mal Gedanken darüber machen. Und so ein kleiner Denkanstoß schadet doch nie...

Cath
10.09.2005, 00:40
„Es geht nicht darum, zu glauben, ob die Götter existieren oder nicht. Oder nur einer von ihnen. Die Jünger des Innos bestreiten nicht, dass Beliar der Gott des Totenreiches ist, die Anhänger von Adanos zweifeln weder an Innos noch an Beliar. Die Frage ist doch nur, wem man den Vorzug gibt.“ Jetzt musste sie nur noch die Kurve zum Schläfer hinkriegen „und wir haben eben…“ Ein weiterer junger Bruder eilte auf die kleine Gruppe zu und unterbrach die Baal bei dem, was sie noch sagen wollte (oder eben nicht mehr sagen wollte. Denn, um der Wahrheit die Ehre zu geben: die Traumdeuterin war mit Ihrem Latein in bisschen am Ende. Schließlich war sie ja noch eine Anfänger-Predigerin). Holla, dachte Cath, das ist ja jetzt schon der vierte Zuhörer. Da würde sie sich noch mehr anstrengen müssen…
Doch der Junge war wohl nicht gekommen, um des Schläfers Weisheiten zu hören, denn anstatt in der Runde Platz zu nehmen, baute er sich vor Cath auf und sah sie forschend an.

Paedygree
10.09.2005, 10:04
Paedygree lief über die Holzstege.
Er roch den vertrauten Geruch des Sumpfes, und plötzlich fühlte er sich wieder wie zu Hause. Er kam bei Fortuno vorbei, der Ihn ansprach:
Hey Paedygree. Wo warst du denn so lange. Ich weiss das du Sumpfkraut liebst, doch es ist noch nie vorgekommen, dass du dich seit knapp drei Wochen nicht hier blicken liessest.

Ich war mit den Söldnern und meinem Kumpel Scrubs im Minental.
Die Söldner mussten da die Orkbelagerung durchbrechen. Ich und Scrubs haben nicht gekämpft. Wir mussten die Verletzten verartzten.

Waas du warst im Minental? Nun, jedenfalls habe ich eine kleine Änderung vorgenommen. Es gibt ab jetzt jeden Tag einen Traumrufer, einen schwarzerweiser und einen grünen Novizen.
Ausserdem hat Dragonsword neue Geschmäcker entwickelt.
Fortuno gab Ihm drei Sumpfkrautstengel und er schlenderte die Stege entlang weiter.

Als Paedygree in die Umgebung der grossen Pyramide kam, lief hastig ein Baal auf Ihn zu und sagte ganz ausser Atem:
Was machst du hier? Suchst du Arbeit? Dann ab mit dir auf die Krautfelder.
Wesshalb stehst du denn hier noch rum?
Paedygree ging ein bisschen perplex auf das naheste Krautfeld zu.
Das war ein komischer Typ gewesen, doch zumindest hatte er jetzt einen Job.

Paedygree
10.09.2005, 12:04
Paedygree meldete sich wie schon vor einigen Monaten einmal, bei dem Templer der die Arbeit überwachte.
Gut; sagte er, Du kannst diesmal da etwas tiefer im Sumpf arbeiten, siehst du diese Bäume? Die die miteinander verwachsen sind?
Zehn Schritte dahinter kannst du deine Arbeit aufnehmen und nun geh, ich habe hier genug mit den Sumpfhaien und den Blutfliegen zu tun.

Paedygree ging auf die Bäume zu, die bis in die Krone zusammen gewachsen wahren.
Paedygree sah den Platz an dem er arbeiten würde, dort wuchs viel mehr Sumpfkraut als bei seinem früheren Arbeitsplatz.
Er begann das Sumpfkraut zu ernten.
Schon bald zeigten sich Blasen an den Händen und er beschloss eine kleine Pause einzulegen, da höhrte er ein komisches Geräusch, das Ihm jedoch sehr vertraut war. Es war der Schrei eines Sumpfhais.
Paedygree drehte sich um und zog seinen Dolch aus dem Gürtel, als er jedoch das Monstrum über seinem Kopf aufragen sah wusste er das es keinen Zweck hatte.
Er rannte in die Richtung, von der er wusste das dort ein Templer stand.
Im spurt steckte er seine kümmerliche Waffe weg und rannte noch ein bisschen schneller.
Der Sumpfhai war im Wasser schneller als er, doch auf dem Land wahren sie offenbar gleichschnell, denn als Paedygree auf das Land gerannt kam verringerte sich der Abstand nicht, sondern er blieb gleich.
Der Templer, der das Geschehen wegen den Bäumen nicht mitverfolgen konnte, zog jetzt seine Waffe hervor und hielt sie drohend in die Richtung des Sumpfhais.

Der Hai lies von Paedygree ab und nahm nun den Templer ins Visier.
Er öffnete sein Ungewöhnliches Maul und der Templer stiess zu, er schien genau darauf gewartet zu haben.
Aus dem Hinterkopf des Hais ragte nun die Klinge des Templers heraus.

Der Templer zog seine Klinge heraus und putzte sie ab, dann sagte er zu Paedygree der am ganzen Körper zitterte:
Schon in Ordnung, du wirst dich daran gewöhnen, und auch daran, dass bis jetzt noch keine Person gross verletzt wurde.

Paedygree, der eine andere Antwort erwartet hatte machte grosse Augen und stapfte wieder in den Sumpf zurück.

Dr.X
10.09.2005, 12:58
Dr.X betrat das Sumpflager. Er war lange nicht mehr hier. Alles war wie immer. Überall rauchten Novizen ihr Sumpfkraut. Dr.X wollte seine Aufgabe schnell erledigen und suchte Cath. Der Bruder suchte eine Weile und sah dann eine Baalin. Dragonsword hatte gesagt sie wäre die einzige Baalin, also ging Dr.X zu ihr. Drei andere Brüder saßen um sie herum und hörten ihr zu. Dr.X sprach sie an.
"Bist du Cath die Baalin?"
"Ja, die bin ich."
"Ich habe einen Brief für dich. Er ist von Dragonsword."
Dr.X gab ihr den Brief.
"Ich danke dir."
"Meine Aufgabe hier ist getan."
Sie verabschiedeten sich wieder und Dr.X ging ein wenig durchs Lager. Der Duft von Sumpfkraut lag in Der Luft. Es gefiel ihm. Der Bruder ging in die Taverne. Dort war viel los. Viele Novizen und Brüder waren da. Dr.X setzte sich und rauchte einen Stengel Schwarzer Weiser. Er war froh wieder hier zu sein. Hier gefiel es ihm. Danach ging er noch ein wenig durchs Lager. Es hatte sich nichts verändert. Danach setzte er sich vor der Taverne auf eine Bank und betrachtete das Lager.

Trulek
10.09.2005, 19:08
Wow, was ein Ausblick. Auf einer Klippe mitten im Nirgendwo stand ein Mann und schaute hinunter. Wobei er nicht genau definieren konnte, ob es jetzt bergab oder bergauf ging. Schon ein seltsames Gefühl. Jedenfalls war die Entfernung so weit, als wäre sein Blick etwas getrübt. Da sah er Bäume, eine riesige Stadt und vieles mehr, er wusste nicht mal worum es sich handelte.
Aber Moment mal! Wo befand er sich eigentlich? Tatsächlich im Nirgendwo? Es konnte nicht anders sein.
Und als dann einen Augenblick später eine Herde gebratener Scavenger ihn fast überrannte wusste er endgültig, dass hier etwas nicht stimmen konnte. Das war nicht die Realität!

Ruckartig öffnete Trulek die Augen und stellte ziemlich schnell fest, dass dies hier die Wirklichkeit war. Zumindest vom Gefühl her. Eben hatte er es auch eine ganze Weile gedacht, aber das hier war doch irgendwie…anders. Vielleicht würde er ja auch irgendwann aus der Wirklichkeit erwachen und in eine ganz andere Ebene gelangen.

Irgendwie schaffte es Trulek die Gedanken wegzuschütten und sie in einer Schublade tief im Unterbewusstsein aufzubewahren. An den Traum zumindest erinnerte er sich ein paar Minuten später nicht mehr. Ob das jetzt von Vorteil oder Nachteil war, konnte er nur vermuten, aber auch darin war der Templer nicht so gut. Vermutungen anstellen war was für…ja, nicht für ihn jedenfalls.
Irgendwie schaffte er es seine Hütte zu verlassen und über die Stege zum Trainingsplatz zu gelangen. Trotz des Schlafs gähnte Trulek am laufenden Band, doch es fiel ihm gar nicht weiter auf. Eine Runde Bogenschießen würde ihn sicher wieder fit machen.

Ring des Wassers
11.09.2005, 11:12
Leise war der Söldner zu ihn gekommen hatte ihn überrascht im Schlaf, hätte der Mann seine Aquamarin nicht gezeigt niemals hätte er sich zu erkennen gegeben.
Wie hatte es razorwhisper nur herausgefunden, schon lange lebte er unauffällig auf dem Hof und plötzlich eine Auftrag.

Mitten in der Nacht war er aufgebrochen doch jetzt war er hier und sucht den Mann dessen wage Beschreibung er hat.

Aufmerksam durchschritt er das Lager der Bruderschaft war schon am See angelangt.
Dort stand ein Mann der Unterricht gab im Schwertkampf.

„Das muss er sein“

Er kam näher suchte nach dem bläulichem Funkeln und tatsächlich der blonde Mann war einer von ihnen. Nun hieß es vorsichtig sein zumal ein Waffenknecht anwesend war.

Langsam kam er näher drehte verspielt an seinem Ring das was den Sumpfler wohl aufgefallen war.

Leise begann er zu sprechen.

Razorwhisper schickt mich er braucht deine Hilfe, der Ring braucht dich.

Als ob es die selbst verständlichste Sache der Welt wäre nickt der Lehrmeister und ging mit den Unbekannten einige Schritte weg von seine Schülern.
Dort erfuhr der Brüder des Ringes dann von der Sache im Kloster und davon dass nun die Wassermagier am Hofe weilten und jede helfende Hand gebraucht wurde.

Coolkill
11.09.2005, 12:24
Coolkill wusste genau, dass es seine Aufgabe nun war. Er blickte auf seinen Aquamarinring und erinnerte sich. Der Bruder des Rings drehte sich langsam um und ging fort. Coolkill drehte sich zu seinen beiden Schülern und zu seinem Bruder. Lange schaute er sie an und diese Blicke wurden erwidert.

"Meine Schüler, ich muss fort. Ich zeige euch eine Technik, die schwer ist, für die jeder Tage, wenn nicht Wochen, braucht. Es ist dass Grundgerüst um dass Parieren zu lernen. Es ist eine Partnerübung", sprach der Lehrmeister. Der Templer bat nun seinen Zwilling mit einem Handzeichen zu sich und zog kurz darauf sein edles Bastardschwert. Jaden zog seinen schweren Einhänder und wartete gespannt.
"Bei dieser Übung geht es zunächst nicht um Schnelligkeit, sondern um die Technik. Sowohl Beinbewegung und Haltung ist wichtig. Einer greift aus der Bewegung heraus an, zunächst nur langsam, von welcher Richtung ist egal. Der Partner muss nun den Angriff parieren. Je nachdem wie nahe der Gegner ist und von wo die Klinge kommt, muss man entsprechend reagieren. Ist der Gegner zu nahe, müsst ihr Abstand gewinnen. Wenn die Klinge euch mit Sicherheit treffen würde und ihr es merkt, dann geht ihr mit dem Bein zurück, welches gerade in der Angriffsrichtung ist. Also bei einem Angriff der zu eurer rechten Seite geht, geht ihr mit dem rechten Bein zurück. Gleichzeitig schlagt ihr locker, mit der flachen Seite eurer Klinge gegen die Gegnerische Waffe. Es empfiehlt sich übrigens, nicht direkt gegen die Waffe zu schlagen sondern die Waffe abzulenken".
Coolkill hatte diese Worte mit Jaden vorgezeigt, doch die Schüler merkten schon, dass diese Technik extrem kompliziert war. Coolkill machte es noch mal. Er stand ganz locker da. Sein linkes Bein stand weiter vorne. Jaden griff nun an. Seine Klinge ging langsam zu der linken Seite des Templers. Der Templer ging nun mit dem linken Bein zurück, stellte sich nun andersherum hin, dass das rechte Bein vorne stand. Gleichzeitig schwang er seine Klinge von rechts nach links und parierte den Angriff von Jaden. Seine Klinge stieß jedoch nicht direkt auf Jadens Klinge, sondern ging wenige Zentimeter vorbei und änderte sofort die Richtung. Er lenkte den Angriff so weiter und konnte nun zustechen, was er auch zum Vorzeigen tat. Die Klinge blieb vor Jaden, der ebenfalls überrascht seinen Bruder ansah. Die beiden Schüler machten große Augen. Coolkill lächelte leicht, steckte seine Klinge wieder weg, was der Waffenknecht vor ihm auch tat.

"Beinbewegung UND Parierbewegung ist wichtig. Anfangs ist es wichtig, dass ihr die Beinbewegung lernt, dann könnt ihr anfangen, die Klinge mit einzubringen und erst einmal direkt gegen die andere Klinge zustoßen. Später kommt dann dass Umlenken, aber ich hoffe, dass ich bis dahin wieder da bin", erläuterte der Templer und ging einige Schritte zurück. Die beiden Schüler wanden sich nun mit gezogenen Langschwertern zueinander. Verdutzt schauten sie sich zunächst an und konzentrierten sich. Dann nickte Xetrael und Rod griff langsam an. Xetrael setzte seine Beine um und die Klinge ging daneben. "Wenn man es langsam macht ist es nicht so schwer, aber wenn es schneller geht", erwiderte Coolkill auf dass leichtsinnige Gesicht von Xetrael, der daraufhin wieder ernst wurde und die beiden dass nun abwechselnd machte. Sie begannen auch damit, die Geschwindigkeit zu erhöhen, merkten jedoch dann ihre Probleme. Bisher hatten sie alles abgesprochen gemacht, nun griff der eine so an, wies ihm gerade einfiel und der andere musste ausweichen. Die beiden Schüler setzten auch ihre Klingen, aus dem Reflex heraus ein, jedoch ohne große Effektivität.

Coolkill drehte sich zufrieden um und verließ mit gemächlichen Schritten den See und machte sich auf den Weg zum Hof…

Alessa
11.09.2005, 12:28
Alessa wanderte langsam über die Holzbretter, des schmalen Weges. Vorsichtig setzte sie einen Fuß vor den anderen. In der Nacht hatte es geregnet und die Holzbohlen waren von der Feuchtigkeit schlüpfrig geworden. Alessa hatte kein gesteigertes Interesse daran auf dem nassen Holz auszurutschen und in das trübe Wasser des Sumpfes zu fallen. Plötzlich hörte die junge Frau hinter sich ein hohes Summen. Leicht angewidert drehte sich Alessa um und betrachtete den Ursprung des nervenden Geräusches. Eine kleine Blutfliege schwebte kurz hinter ihr und begann nun damit den Kopf der jungen Frau zu umfliegen. Schnell wirbelte Alessa auf ihrem rechten Fuß herum und wollte das Weite suchen, als sie den Halt auf den Holzplanken verlor und mit einem lauten Platschen in das dreckige Wasser fiel, mit dem das ganze Tal geflutet war. Ein Lachen ertönte. Triefend setzte sich Alessa in dem niedrigen Wasser auf und blickte den Mann an der sich lauthals über ihr Missgeschick lustig machte. Wütend stand die junge Frau auf, wartete einen Augenblick darauf, dass der Novize ihr helfen würde und kletterte dann selbstständig wieder zurück auf den Holzsteg.
Der Schläfer erwache.
An der merkwürdigen Aussprache des Novizen erkannte Alessa, dass er unter dem Einfluss von Sumpfkraut stand. Aus Erfahrung wusste sie, dass es keinen Sinn machte irgendetwas zu dem Mann zu sagen. Also drehte sie sich ohne ein Wort zu sagen um und ging so schnell sie konnte zurück in ihre kleine Behausung. Auf dem Weg dorthin fielen leise Worte von ihren Lippen.
Ich will nicht mehr ... Ich gehe ... Hier halte ich es nicht mehr länger aus.
Wütend stapfte Alessa in ihre Behausung und riss sich den feuchten Schwesternrock, den sie vor fast drei Wochen erhalten hatte von ihrem Körper. Dann griff sie nach ihrem altem Kleid und zog es stattdessen an. Die noch immer tropfenden Rüstung des Sumpfes lies sie auf dem Boden liegen. Mit einigen Griffen nahm sie sich ihre persönlichen Habseligkeiten und lief wieder aus der kleinen Hütte. Ihr Entschluss stand fest. Sie würde diesen Mücken und Blutfliegenverseuchten Sumpf verlassen und wieder zurück in die Stadt gehen. Die Stadtwachen würden mit Sicherheit nicht mehr nach ihr suchen und im Sumpf hielt sie nichts mehr. Mit der Religion der Leute hier konnte sie nichts anfangen. Auch wenn Alessa nicht sehr religiös war empfand sie den Glauben der Sumpfbruderschaft mehr als merkwürdig. Was war das für eine Gottheit, die Gefallen daran hatte, dass sich ihre Anhänger ständig in einen Drogenrausch versetzten. Nein, hier würde sie nicht länger bleiben. Lieber ging sie zurück in die Stadt und versuchte dort ihr Glück.
Mit einem sorgfältigem Blick vergewisserte Alessa sich noch einmal, dass sie nichts vergessen hatte, bevor sie die Hütte verließ und sich auf den Rückweg zur Stadt machte.

Xetrael
11.09.2005, 13:02
Tja…nun gut. Ja…Beinbewegung. Ach was…irgendwie würden es die beiden Sumpfler bestimmt schaffen. Zwar war Xetrael neugierig und er wollte wissen, was Coolkill vorhatte, doch es war ja eigentlich auch seine Angelegenheit.
Xetrael wandte sich wieder seinem Trainingspartner zu und gab diesem ein Zeichen. Langsam schlug Rod mit einem Hieb von rechts zu. Nun musste Xetrael mit dem rechten Fuß zurück. Also irgendwie hatte er sich das leichter vorgestellt. Er merkte schon, dass es einige Zeit dauern würde bist sich dieser Vorgang automatisiert hatte, doch Übung macht ja bekanntlich den Meister. Diese Prozedur wurde von den beiden Sumpfler oft wiederholt. Bei einem Schlag von Rechts das rechte Bein zurück und bei einem Angriff von Link das linkte Bein. Im Prinzip recht einfach, doch das alles musste zudem noch in einer angemessenen Geschwindigkeit ablaufen. Wieder schlug Rod von Links zu, doch diesmal schneller. Xetrael stieg also mit seinem linken Bein zurück und hob dabei seine Klinge. Zwar nur aus Reflex, doch mit dieser leichten Klingenbewegung fiel es ihm das ganze viel einfacher. Er konnte es sich einfach besser vorstellen und somit auch den Sinn des ganzen besser nachvollziehen. Nun ein Schlag von Rechts. Mit dem rechten Bein zurück und wieder mit der Klinge hoch. Diesmal hatte er das Schwert seines Trainingspartners auch berührt und bei jeder Wiederholung machte er weiter. Xetrael war mittlerweile schon ziemlich außer Atem und er musste feststellen, dass es Rod ähnlich ging. Also schlug er eine Pause vor.

„Rod…warte…lass…uns eine…Pause...machen.“
„Ja…ist besser…nicht…das wir…uns…noch verletzten.“

Die Beiden Sumpfler saßen sich also auf den Boden und atmeten tief durch. Als Xetrael wieder normal sprechen konnte drehte er sich um und nahm den Umhang für Rod aus seiner Tasche. Langsam breitete er ihn vor den Augen des Novizen aus und zeigte dessen Pracht.

„Wow…der ist…wirklich schön geworden…wie viel bekommst du dafür?“
„Nun, weißt du was…du bekommst ihn umsonst. Das Training mit dir hat mir solchen Spaß gemacht, dass ich ihn dir umsonst geben will.“

Paedygree
11.09.2005, 14:34
Paedygree war müde. Er hatte die ganze Nacht durchgearbeitet.
Er wollte nur noch schlafen. Er stapfte aus dem Sumpf heraus.
Paedygree lief den Stegen entlang bis er bei Fortuno vorbei kam.
Was ist denn mit Dir los? Fragte Fortuno, dem offensichtlich die Müdikeit von Paedygree nicht entgangen war.
Ich habe die ganze Nacht durchgearbeitet. Auf den Krautfeldern meine ich.
Paedygree konnte kaum noch seine Augen öffnen.
Fortuno drückte Ihm drei Stängel Sumpfkraut in die Hand.
Paedygree schlurfte mit hängenden Schultern zum Haus.
Als er mit Müh und Not in den Raum kam wusch er sich das Gesicht, doch es half nichts. Also schlepte er sich die Treppe hoch und in das erste Zimmer.
Dort im Ecken stand ein wunderschönes, warmes, weiches und flauschiges Bett.
Paedygree liess sich hineinkippen und schlief ein.

Cath
11.09.2005, 14:51
Sie hatte den Brief, nachdem der Bote gegangen war, wahrscheinlich minutenlang angestarrt, vielleicht waren es auch nur Sekunden. Erst das Räuspern eines der zu ihren Füßen hockenden Novizen brachte sie wieder zu Bewusstsein. Ein Brief von Dragonsword, das konnte Gutes wie auch weniger Gutes bedeuten, den würde sie sicher nicht hier auf dem Tempelplatz öffnen. Oder doch?
Dass die drei Novizen mit neuem Interesse zu ihr hochsahen, hatte sicher nichts mit ihren mäßig spannenden Ausführungen zum Schläfer zu tun, dieses Interesse entsprang sicher reiner menschlicher Neugier. Nix da….
„Wir sind fertig für heute. Ihr könnt jetzt wieder eurer Arbeit nachgehen“ entließ sie die Drei. Auf den Tempelstufen verlor sie dann doch die Geduld. Auf halber Höhe setzte sie sich einfach hin zögerte ein letztes Mal, holte dann aber tief Luft und riss das Siegel des Briefes auf. Gleich bei der Anrede wurde ihr warm ums Herz. Und auch der Schluss gab ihr einen süßen Stich. Ich vermisse dich stand dort. „Ich dich doch auch…“ antwortete sie dem Pergament an Draggis Statt. Blieb er also noch länger im Kastell.
Sollte sie ihm antworten? Natürlich sollte sie.
In ihrer Kammer angekommen, fiel ihr dann aber partout nichts ein, was sich nicht entweder distanziert und abweisend auf der einen Seite oder schmollend und greinend auf der anderen Seite angehört hätte.
Wahrscheinlich gab es keine passenden Worte. Vielleicht würde ein Brief ganz ohne Worte mehr sagen als ein seitenlanger Text.
Kurz darauf faltete die Traumdeuterin ein Pergament, versiegelte es und machte sich dann auf, den Boten zu suchen, der ihr Drags Brief gebracht hatte, damit er auch die Antwort transportieren solle. Unterwegs rubbelte sie sich mit dem Zeigefinger die getrocknete Tusche ab, die sie sich auf die Lippen gestrichen hatte, ehe diese auf das Pergament ihn ihrer Hand gedrückt worden waren.
Den Boten fand sie vor der Taverne. „Erwache, Bruder. Was hatte dir der Baal dafür gegeben, dass du seinen Brief transportierst? Für den gleichen Lohn kannst du diese Nachricht hier ins Kastell zu Dragonsword bringen“. Der Bruder nannte den Preis und nahm das ihm hingehaltene Pergament an. Cath´ Geldbeutel war in den letzten Wochen ganz schön leicht geworden, viel Gold klimperte nach dieser Transaktion nicht mehr darin. Gerade wollte sie sich abwenden und gehen, da fiel ihr noch etwas ein, vielleicht, weil sie vorhin gerade über Symbole nachgedacht hatte: „Ach ja, wenn dir auf deiner Wanderung schöne kleine Dinge über den Weg laufen, bring sie mir mit. Egal ob Muscheln, hübsche Steine, Federn, Nüsse, Knöchelchen. Wenn sie mir gefallen, bekommst du ein paar Goldmünzen dafür“. Und weil dieser Botengang aus Sicht der Traumdeuterin irgendwie etwas Besonderes war, mussten die dort gesammelten Traumsymbole natürlich auch etwas Besonderes sein und ganz besonders viel Kraft haben. Logisch, oder?

Dr.X
11.09.2005, 15:21
Dr.X saß vor der Taverne und sah sich das Lager an. Plötzlich sah er eine Frau auf ihn zukommen. Er konnte nicht erkennen, wer es ist, doch als sie näher kam, sah der Bruder, dass es eine Baalin war. Es gab nur eine Baalin im Sumpf, also musste es Cath sein.
Erwache, Bruder. fing sie an zu reden.
Was hatte dir der Baal dafür gegeben, dass du seinen Brief transportierst? Für den gleichen Lohn kannst du diese Nachricht hier ins Kastell zu Dragonsword bringen“.
Dr.X antwortete ihr, erhielt den Brief und weitere 100 Goldstücke. Danach wollte sie wieder gehen, doch ihr ist noch was eingefallen.
„Ach ja, wenn dir auf deiner Wanderung schöne kleine Dinge über den Weg laufen, bring sie mir mit. Egal ob Muscheln, hübsche Steine, Federn, Nüsse, Knöchelchen. Wenn sie mir gefallen, bekommst du ein paar Goldmünzen dafür“.
Dr.X hatte eine neue Aufgabe. Er war froh etwas machen zu können. Die beiden verabschiedeten sich wieder und Dr.X machte sich sofort auf den Weg ins Kastell. Er fragte sich wofür sie die kleinen Dinge brauchte, doch ihm fiel nix ein.
"Naja, muss ich ja nicht wissen."
Der Sumpfler war zwar nicht lang im Sumpf, doch Arbeit geht vor. Er verlies das Lager und ging wieder ins Kastell.

Paedygree
11.09.2005, 19:59
Als Paedygree erwachte war es Nacht. Er latschte die Treppe hinunter und wusch sich ausgiebig das Gesicht.
Er setzte sich auf einen Stuhl und ass wieder einmal seine geliebte Fische.
Als er den inzwischen schon alten Fisch heruntergewürgt hatte, zündete er sich noch einen grünen Novizen an und rauchte Ihn genüsslich.
Der grünliche Rauch erfüllte die Luft.
Plötzlich bemerkte Paedygree das er nicht mal mehr seine eigene Hand vor Augen sehen konnte.
Er schien in eine Art Trance gefallen zu sein.
Er wollte aufstehen und sich wieder hinlegen doch...
Wo war die Treppe geblieben.
Paedygree konnte in der Dunkelheit die Treppe nicht mehr erkennen.
Er tastete sich zur Türe durch, doch diese war auch in der Dunkelheit verschwunden.
Wenn er doch nur eine Fackel hätte...

Er tastete sich den Wänden nach bis er mit dem Fuss gegen etwas hartes stiess.
Er setzte sich daneben. Er war der Panik nahe.
Ich muss mich beruhigen. dachte er und legte sich neben dem Gegenstand nieder.
Er hatte einige Zeit gebraucht bis er seine Ruhe wieder gefunden hatte.
Er versuchte einzuschlafen, doch es ging nicht.
Der Gegenstand stöhrte Ihn beim schlafen, also legte er sich ein paar Schritte weiter links davon hin und schlief entlich ein.

Farodin
11.09.2005, 20:32
"Umsonst?"stotterte Rod "Das ist nett von dir, aber das kann ich nicht annehmen! Lass es mich wenigstens irgendwie abarbeiten, bitte!!!"
„Nun gut wenn du es so willst!.....Geht’s wieder?"
"Ja es geht schon besser! Lass uns weiter machen."

Rod sah Xetrael dankbar an. Was für ein Geschenk. Er würde ihm helfen, irgendwie würde er diese Schuld tilgen. Sorgsam legte er den Umhang zusammen und bettete ihn ins weiche Gras wo er ihnen nicht im Weg sein würde. Dann nickte er Xetrael zu.

Xetrael begann mit einem leichten Schlag von links. Also positionierte Rod seinen rechten Fuß hinter seinem linken und stand so andersherum da. So ging Xetraels Schlag in die Leere. Der nächste Schlag kam von rechts, also stellte er den rechten Fuß nach vorne. Xetrael hatte bis jetzt seine Schläge langsam geführt, jetzt steigerte er sein Tempo, sodass es für Rod immer schwieriger wurde zu parieren. Xetrael schlug wieder von rechts also setzte er den rechten Fuß nach vorne und berührte diesmal Xetraels Klinge. Nun tauschten sie wieder und Rod griff an. Erst langsam und als das Früchte trug beschleunigte er sein Tempo. Nach kurzer Zeit keuchten beide.
Jaden, der die ganze Zeit daneben gestanden hatte schaltete sich nun ein
„Ich glaube es ist Zeit, das ihr nach Hause geht. Wir werden morgen weiter trainieren.“
„Danke Xetrael nochmals für den Umhang!“
„Ach keine Ursache! Mach ihn nicht hin!“ sagte Xetrael lächelnd
Als die drei am großen Tempelvorplatz ankamen trennten sie sich und jeder ging seiner Wege.

Ellak
11.09.2005, 22:31
"Zehn Orks sannen wir gewesen,
sannen wir nicht geblieben daheim,
haben Kriegerstamm getroffen,
sannen wir geblieben neun.

Neun Orks sannen wir gewesen,
haben wir über Troll gelacht,
Troll der hat nicht mitgelacht,
sannen wir geblieben acht.

Kriiiischnack mit grooßer Hammer,
zock mit rostig Schwert,
raufen, saufen, schnaufen,
bis sich nichts mehr wehrt
oioioioioi,oioioioioi,
raufen, saufen, schnaufen,
bis sich nichts mehr wehrt.

Acht Orks sannen wir gewesen,
wollten wir Menschenweiber lieben,
einer sinn en Mann gewesen,
sannen wir geblieben sieben.

Sieben Orks sannen wir geblieben,
wollten wir reiten auf die Besen von die Hex,
Mauer dort im weg gestanden,
sannen wir geblieben sechs.

Kriiiischnack mit grooßer Hammer,
zock mit rostig Schwert,
raufen, saufen, schnaufen,
bis sich nichts mehr wehrt
oioioioioi,oioioioioi,
raufen, saufen, schnaufen,
bis sich nichts mehr wehrt.

Sechs orks sannen wir gewesen,
haben wir ausgezogen unsere Strümpf,
einer nicht belüftet war,
sannen wir geblieben fünf.

Fünf orks sannen wir gewesen,
haben wir getrunken eigen Bier,
eins war mit glückol gepantscht,
sannen wir geblieben vier.

Kriiiischnack mit grooßer Hammer,
zock mit rostig Schwert,
raufen, saufen, schnaufen,
bis sich nichts mehr wehrt
oioioioioi,oioioioioi,
raufen, saufen, schnaufen,
bis sich nichts mehr wehrt.

Vier Orks sannen wir gewesen,
haben wir gemacht die Bäume in zwei,
Baum war leider troll gewesen,
sannen wir geblieben drei.

Drei Orks sannen wir gewesen,
haben wir gefunden schönes Ei,
Mütterchendrache ist vorbeigekommen,
sannen wir geblieben zwei.

Kriiiischnack mit grooßer Hammer,
zock mit rostig Schwert,
raufen, saufen, schnaufen,
bis sich nichts mehr wehrt
oioioioioi,oioioioioi,
raufen, saufen, schnaufen,
bis sich nichts mehr wehrt.

Zwei Orks sannen wir gewesen,
hatten wir zu Essen leider keinen,
als Brüderchen geschlafen hat,
bin ich mir geblieben einen.

Kriiiischnack mit grooßer Hammer,
zock mit rostig Schwert,
raufen, saufen, schnaufen,
bis sich nichts mehr wehrt
oioioioioi,oioioioioi,
raufen, saufen, schnaufen,
bis sich nichts mehr wehrt.

Einen Ork bin ich mir gewesen,
wollt ich andere Ork zurück,
seitdem bin ich auf der suche,
nach einen guten
Ffffffrau."

Mit diesem Liedchen auf seinen grünen Lippen trampelte der Grüne Riese mit seinen weniger sauberen Klamotten in das Menschenlager, das recht ausgestorben wirkte in der Dunkelheit der Nacht. Schlimmgenug, das er irgendwo mitten in der Wildnis ehrenhaft zu fall gebracht worden war (er war über einen Ast gestolpert) und er sich dadurch seine komplette Kleidung schlimmer als sonst verdreckt hatte aber nein nun musste er auch noch den ganzen Tag hungern. Seit wochen war er schon auf der Insel unterwegs und suchte andere möglicherweise ausgestoßene Orks oder wenigstens jemanden, der sich mit ihm freiwillig unterhalten würde und der ihm auch antworten würde und nicht kreischend davonlaufen würde...

Paedygree
12.09.2005, 10:30
Paedygree erwachte mit schmerzenden Gliedern. Endlich konnte er wieder etwas sehen.
Er befand sich in dem Raum, der Ihn immer kaltgelassen hatte, doch jetzt sah er einen Tisch, der vom anderen Raum aus gesehen im toten Winkel lag.
Er ging auf den Tisch zu und sah darauf ein Buch liegen mit dem Titel:
Das Geheimniss der Bierbrauerei
Paedygree schlug es verdutzt auf sah, dass das Buch aus sieben Kapiteln bestand und in jedem wurde in Schritten erklährte wie man Biere braut, was man dazu braucht und wie sich das Bier im verlaufe der Zeit verändert.
Er nahm es in die Hand und ging in den vorderen Raum zurück.
Er setzte sich und begann zu lesen:
Wollen sie ein erfolgreicher Bierbrauer werden?
Für ein normales Weissbier, nehmen sie:
30g Malz
120g helle Hopfe
- mahlen sie es...

Paedygree las und vergas die Zeit.
Das wollte er unbedingt einmal ausprobieren. Doch woher kriege ich Hopfen?
Bei einem Bauern fiehl es Ihm schlagartig ein.
Da bekomme ich vielleicht auh Malz und alles andere.
Paedygree verstaute das Buch in seiner Tasche und eilte auf das Hauptor zu.

Garox
12.09.2005, 12:01
Garox war entlich wieder im Sumpf angekommen.
Als erstes wollte er etwas Rauchen, doch er hatte schon seit Tagen kein Sumpfkrautstängel mehr gesehen.
Da gab es nur eine Lösung, ab zu Fortuno.
Er lief denStengen entlang und sog die feuchte Luft ein, die nach Mohr roch.
Er liebte diese kleinen Dinge, die das Lager der Bruderschaft einzigartig machten.
Entlich kam er zu Fortuno:
"Das glaub ich ja nicht...!" sagte Fortuno mit grossen Augen," bist du es?
Wo hast du dich denn die ganze Zeit herumgetrieben?"
"Ich war im Kloster, doch das Sumpfkraut zog mich wieder hierhin zurück.
Hast du was für mich?"
Fortuno, der sich anscheinend sehr freute Garox wieder im Lager zu haben kramte drei Stengel Sumpfkraut hervor.
"He..." sagte Garox, "wieso gibst du mir nicht drei schwarzerweiser?"
Fortuno begann zu erklähren:
"Seit einiger Zeit gibt es nicht mehr drei schwarzerweiser, sondern
einen grünen Novizen, einen schwarzenweisen und einen Traumrufer.
Ausserdem hat Dragonsword neue geschmäcker entwickelt."
Garox nahm das Kraut an sich und ging zum Haus, das er mit Paedygree teilte.
Was wohl aus Ihm geworden ist?

Florence
12.09.2005, 12:44
Die junge Schwester saß ruhig beim Trainingsplatz, betrachtete die ersten erwachenden Novizen und anderen Diener des Schläfers. Sie wusste um den Gott dieser Menschen hier, jedoch keineswegs so viel, wie sie gern wissen würde. Aber woher auch? Sie hatte monatelang im Minental herumgeirrt, hatte Schmerzen erlitten und war einer seltsamen Leere zum Opfer gefallen. Da konnte man nicht von ihr erwarten, dass sie wirklich viel verstand, was man hier sagte. Es wirkte auf sie nämlich immer noch alles ein wenig fremd, so als würde sie bald aus einem langen und aber guten Traum erwachen.

Genüsslich biss sie in ihr Laib Brot. Heute morgen hatte sie zum ersten Mal wieder ein wenig Essen kaufen können, denn gestern hatte sie von einem Novizen einen kleinen Auftrag bekommen, den sie zu seiner Zufriedenheit erledigt hatte. Es war auch nichts schweres, nur ein paar Flaschen in die Taverne bringen und dann einen Sack Gold zurück zu diesem. Dieser kleine Auftrag hatte ihr ganze 3 Goldmünzen eingebracht, was für sie wirklich viel war. Andere würden darüber lachen, schließlich konnte man mit 3 Goldmünzen so gut wie nichts bezahlen, aber sie war richtig froh, endlich wieder ihr eigenes Geld zu verdienen. Damals hatte sie ja auch ihr eigenes Geld verdient, aber nun lag dies ja einige Jahre zurück.

Mit dem Brot in der Hand stand sie auf, schritt an dem Trainingsplatz vorbei, hin zur Taverne. Sie wollte neue Menschen kennen lernen, neue Freunde finden. Sie kannte zwar bereits diesen Snake und auch Cor’Veenh, doch hatte sie beide schon lange nicht mehr gesehen, wirklich lange nicht mehr-. Was machten sie wohl? Waren sie beschäftigt, hier irgendwo im Sumpflager? Oder hatten sie wieder ein Abenteuer zu bestehen? Die junge Schwester konnte es nicht sagen, sie wusste nur, dass sie beide gerne wiedersehen würde, vor allem aber Cor’Veenh. Hatte sie noch Gefühle für ihn? Zwischenzeitlich dachte sie es ja, aber nun?

Ihr war es nicht mehr klar, sie wollte jetzt nur ein wenig Ruhe genießen und vielleicht ein oder zwei Menschen treffen. Das war ihr heutiger Plan. So betrat sie die Taverne und setzte sich an einen Tisch. Was würde ihr heute wohl wiederfahren?

Paedygree
12.09.2005, 12:45
Paedygree eilte die Stege entlang, voller vorfreude auf das Bier.
Als er an Fortuno vorbei kam sagte dieser:
Hey Paedygree... Garox ist wieder da.
Paedygree eilte zu Ihm zurück.
Fortuno gab Ihm noch sein Sumpfkraut und sagte:
Er ist gerade ins Haus gegangen. Ich glaube er wartet auf dich.
Paedygree packte das Sumpfkraut ein und rannte zum Haus.
Er stiess die Tür auf und sah Garox auf einem Stuhl sitzen.
Doch schon stand er auf und rief freudig:
Mensch dich habe ich schon seit langem nicht mehr gesehen. Was hattest du getan in letzter Zeit?
Paedygree sagte:
In letzter Zeit war viel los gewesen. Doch jetzt habe ich eine gute Berufsidee.
Nun ja... sofern ich anhand dieses Buches eines herstellen kann.
Garox nahm das Buch in die Hand und betrachtete es.
Du kann ich Dir helfen? sagte er: Ich meine brauchst du ein paar Gegenstände die ich Dir besorgen kann?
Paedygree überlegte kurz und sagte:
Ja... ich habe zwar jetzt Hopfen, doch wenn ich mehr als nur ein paar Liter herstellen will, brauche ich Samen von allen möglichen Getreidesorten.
Kannst du mir das Besorgen?
Aber natürlich: sagte Garox, ich werde gleich losgehen.
Garox verabschiedete sich von Paedygree und verliess das Haus.

Paedygree jedoch schritt zur Hintertüre hinaus und betrachtete das Stück Land.
Das Land war üngefähr zehn Schritte lang und ebenfalls so breit.
Es war vom übrigen Land abgeschirmt, so das der einzige Zugang das Haus war.
Paedygree nahm sein Messer zur Hand und machte am Teil der am weitesten vom Haus entfernt war ein paar Löcher in den Boden.
Genau 23. Danach pflanzte er seine gefundenen Hopfen ein und hohlte Wasser aus dem Trog, der im Haus stand.
Er goss es sorgfältig über den Hopfen.

Er zog wieder seinen Dolch und machte nun längliche Schnitte in die Erde, wo er Samen hineinpflanzen konnte, sobald Garox wieder zurück währe.

MrMilti
12.09.2005, 17:48
Schon von weitem konnte man merken, dass man sich dem Sumpf näherte, doch nicht weil man ihn sah. Vielleicht war es seine Abneigung gegenüber Schlamm und Matsch, aber kaum in der Nähe des Sumpflager bildete er sich ein, es bereits riechen zu können. Aber dann tauchten bereits die üblichen zwei Novizen aus dem blassen Dunst auf, der wie immer in der Luft hing. Sie musterten ihn nur kurz und wollten schon den Weg frei geben, doch dieses Mal hatte er vor, mehr Worte als das übliche "Ich grüße euch" von sich zu geben.

"Einen schönen tag wünsche ich euch, werte Novizen. Würdet ihr mir eine Auskunft erteilen? Ich bin auf die Suche nach einem Bogner oder einem Händler, der mir Pfeile verkaufen kann. Hält sich sojemand in eurem Lager auf?"

Ihre Antwort war sehr kurz, dafür außerordentlich informativ. Die Bruderschaft hatte einen Bogner, der hier im Sumpf seine Werkstatt betrieb. Doch als er dessen Namen hörte, kam dieser ihm unglaublich bekannt vor. Nicmaster .. wo hatte er diesen namen nicht schon einmal gehört? Irgendwie fielen ihm plötzlich die Piraten ein und genau das war es auch. Es musste ein halbes Leben her sein, als er zusammen mit ihm und noch irgendeiner Frau, dessen Name ihm aber nicht mehr einfiel die Berge überquert hatte, um diesen Informationen der Söldner zu überbringen. Er war schon richtig gespannt, ob er sich noch daran erinnern würde.

Jedenfalls ließ er sich von den Wachen am Tor noch eine BNeschreibung des Weges geben, sah hier nach ein paar Metern doch wirklich alles gleich aus und machte sich auf den Weg. Die Stege knarzten wie immer unter den Füßen, als er über die Holzkonstruktion schritt, doch war ihm dies lange nicht mehr so unheimlich, wie beim ersten Mal. Es dauerte auch nicht lange, als er vor einer Hütte stand, die eigentlich die gesuchte sein müsste. Sie war zwar nicht sonderlich auffallend, aber dennoch klopfte er an die Tür und trat schließlich ein.

Drinnen konnte man an den Wänden schon einige Bögen hängen sehen und auch Pfeile waren unzählige in Köchern oder ständern aufbewahrt. Da kam auch schon Nicmaster auf ihn zu und begrüßte seine Kundschaft.

"Guten Tag, werter Templer. Ich würde euch gerne einige Pfeile abkaufen und vielleicht auch gleich einen schönen Köcher dazu. Könnt ihr mir dazu etwas empfehlen?" sprach er zu ihm, während er sich noch in dem Laden umsah.

Paedygree
12.09.2005, 19:28
Paedygree wollte sich gerade einen Traumrufer anzünden, da stürmt Garox ins Haus und sagt:
Hi Paedygree. Ich habe alles bekommen was du brauchst.
Doch das beste ist; er zog das Korn hervor, jetzt musst du nicht mehr allzulange warten bis das Korn spriesst. Mit einem grossen Grinsen überreichte er Paedygree 12 Dinkelhalme.
Paedygree stürmte auf seinen kleinen Garten zu und machte nochmals ein paar Löcher in den Boden. Danach plantzte er das Korn ein und goss Wasser darüber.
Er nahm noch ein paar Körner von beiden Pflanzen ab und hängte sie im Haus auf um sie zu trocknen, so wie es im Buch stand.
Garox meinte gähnend:
Ich geh dann mal ins Bett.

Doch Paedygree überlegte, wenn er wirklich eine Brauerei aufmachen wollte. brauchte er Geld. Im moment würde es vielleicht nur für ein Haus, einen Stand und eine Truhe reichen.
Er stand auf und ging auf direktem Weg zum Tempelvorplatz, den hatte er schon einmal sauber machen können.
Als er da war, sah er jemanden, der den Vorplatz putzte.
Er ging zu Ihm hin und fragte:
Hey kann ich Dir helfen? Ich brauche dringend Geld.
Der Mann schaute Ihn finster an und sagte dann:
Ja, ich muss kurz weg. Doch der Aufseher lässt mich nicht gehen.
Ich gebe Dir 25 Goldmünzen wenn du das für mich erledigst, bis ich zurück bin.
Und was ist wenn du den ganzen Tag wegbleibst? sagte Paedygree hinterlistig, gib mir desshalb besser dreissig.
Der Mann drückte Paedygree mit einem sauren Gesichtsausdruck 30 Goldstücke in die Hände und ging.

Paedygree packte den Besen und began den Platz zu fegen. Es war eine mühsame Arbeit, denn nach ein paar Minuten war seine Hand bereits ein bisschen Aufgeschürft worden.

Paedygree
12.09.2005, 20:23
Paedygree war immer noch am putzen. Es war schon beinahe ein Stunde um und sein Arbeitgeber war noch immer nicht zurück.
Er wollte schon jemanden suchen, der Ihn ablöste, da kam der Mann auf Ihn zugeschritte, nahm Ihm den Besen aus der Hand und fegte ohne ein Wort zu sagen weiter.
Paedygree war ganz baff, doch spazierte er wieder ins Haus zurück.
Als er ankam, kam Garox die Treppe hinunter.
Er hatte verschlafene Augen und gähnte aus Leibeskräften.
Paedygree nahm das Buch heraus und öffnete es, dann sagte Garox:
Kann ich Dir helfen?
Paedygree dachte einen Moment nach und sagte:
Ja, du könntest mir Schritt für Schritt aus dem Buch vorlesen, während ich das ausführe.
Garox nahm das Buch und begann zu lesen:
Nehmen sie das getrocknete Hopfenkraut und mischen sie es ...
Paedygree führte alles genau so aus wie Garox Ihm sagte.
Dann schlug Garox das Buch zu und sagte noch:
Rühren sie das ganze eine Weile um. Danach füllen sie es in Bierkrüge oder Fässer ab und stellen sie das ganze in einen kühlen Raum. Er nahm ein paar Bierkrüge hervor und füllte das Bier dort hinein. Am schluss wahren 12 Bierkrüge gefüllt. Er stellte sie in den Nebenraum.
Paedygree war so aufgeregt auf morgen. Wahr ihm das Bier gelungen?
Er schleifte sich zu seinem Bett und schlief ein.

Garox
12.09.2005, 21:04
Garox wachte auf und sah das Paedygree ebenfalls schlief.
Er wollte unbedingt das Bier von Paedygree probieren und lief auf den Zehenspitzen aus dem Zimmer.
Auf der obersten Treppenstufe musste er besonders aufpassen, die Knarrte.
Als er dieses Hinderniss hinter sich hatte flitzte er so leise wie möglich ins Nebenzimmer.
Garox packte den Krug, der auf dem Tisch stand.
Vom äusseren Geschmack her roch es sehr gut, doch als er das Bier trank wusste Garox, dass aus Paedygree ein guter Bierbrauer werden würde, den das Bier war... unbeschreiblich, fantastisch... gut.
Garox konnte nicht anders, er musste noch einen Schluck nehmen.
Was hatte Paedygree gesagt:
Da habe ich noch Dinkelkorn zur Hopfe hinzugefügt.
Diese Worte liess Garox durch seinen Kopf gehen und er nahm sich vor, Paedygree am nächsten Morgen zu sagen, das dieses Bier "Dinkelbier" heissen muss.

Das Problem war, das der Krug nun halb leer war. Garox schleifte ihn zum Trog wo immer noch das Bier drin war und füllte es bis obenhin auf.
Danach verschloss er es und stellte es auf den Tisch zurück.
Morgen musste Paedygree noch ein Bier für Garox herstellen, soviel war sicher.

Farodin
12.09.2005, 21:06
Als er aufwachte, gähnte Rod erstmal ausgiebig, und betrachtete seinen neuen Umhang liebevoll. Xetrael hatte sich bestimmt angestrengt diesen Umhang anzufertigen. Nun er wollte ihn nicht enttäuschen, er würde ihn sorgsam aufbewahren. Schließlich, als er seinen Umhang weitere 3 Minuten angestarrt hatte, sprang er aus dem Bett und zog sich seinen Bruderrock an und legte sein Schwert an. Dann gin er aus der Hütte. Im Türrahmen drehte er sich noch einmal um. Ja so würde seine Hütte am Abend hoffentlich ausschauen.
Noch ein wenig verschlafen betrat er die Taverne. Sofort schlug ihm der Geruch nach Sumpfkraut und Bier entgegen.

"Morgen Aidar!"
"Na Rod, gut ausgeschlafen? Dasselbe wie immer?"
"Ja bitte Aidar. Oder weißt du was heute leg noch ne Molerat-Keule drauf .....und ein Bier. Ich bin heut in Stimmung."
"Wird gemacht Meister!"
"Danke Aidar!"

Diesmal aß er nicht im Gehen sondern er setzte sich an den Tisch und begann erstmal sein Brot und Wasser zu verzehren. Dann als die Keule und das Bier kam, lief ihm schon das Wasser im Mund zusammen. Gierig aß er alles auf. Dann legte er 20 Goldstücke auf den Tisch und marschierte aus der Taverne.

Auf dem Weg begeneten ihm viele Templer und Novizen die er alle mit "Erwache" oder mit "Der Schläfer möge dich behüten!" begrüßte
Als er dann am See ankam war noch niemand da. Also begann er erstmals alleine zu trainieren. Er rannte erstmal ein paar Runden um den See und dann nach der zehnten machte er 30 Kniebeugen und 30 Liegestützen. Dann zog er sein Schwert und begann Figuren in die Luft zu zeichnen...

Pherox
12.09.2005, 21:32
Pherox schlenderte gemütlich durchs lager. es war ein ruhiger abend, nichts besonderes war die letzten stunden vorgefallen. genauso wie die letzten tage und wochen. wenn er ehrlich war, langweilte er sich sogar ein wenig, er wünschte sich ein bisschen aufregung. es musste ja nicht gleich extrem wie das letzte abenteuer, die überflutung des sumpfes und die jagd auf die magier, sein. aber ein bisschen abwechslung zum alltag wäre nicht schlecht. nunja...
er wanderte auf den neuen stegen in richtung taverne, der ort, an dem er die letzten abendeschon verbracht hatte. man lernte unheimlich viele neue leute dort kennen, genauso wie man immer die neusten nachrichten und den aktuellen tratsch aus dem lager mitbekam. es war recht amüsant, vor allem die angetrunkenen novizen, die wie aus dem nähkästchen plauderten, hatten es ihm angetan. er selbst hielt sich mit dem alkohol zurück, seiner auffassung nach sollte ein templer, ein beschützer des lagers, nicht in aller öffentlichkeit und unter mitgliedern niedrigeren ranges sturz betrunken durch die gegend fallen. die zeiten waren vorbei, dafür waren jetzt andere "zuständig".
Während er sich diese gedanken machte und das spiel der magisch blauen fackeln beobachtete kam er auf den vorplatz nach dem haupttor. sein blick schweifte wie ein reflex zu tor, er tat dies jedesmal und jedesmal war am eingang zum sumpf alles friedlich, niemand war zu sehen. diesmal nicht...
dort stand jemand. obwohl jemand nicht das richtige wort ist, eher etwas... Pherox traute seinen augen nicht! Konnte das sein? war so etwas überhaupt möglich? Dort am Tor stand ein Ork!!!
Ein erneuter Reflex ließ Pherox seinen bogen ziehen. Er stand dem ork gegenüber, seine waffe im Anschlag, 20 meter entfernt, Auge in Auge...

Nicmaster
12.09.2005, 21:57
Hm, wer kam denn da hereingeschneit? Irgendwie kam ihm dieser Typ hier bekannt vor, aber leider konnte der Templer das Gesicht zum momentanen Zeitpunkt nicht einordnen. Na ja, das würde er dann nachher wieder geschickt im Gespräch unterbringen. So unauffällig wie nur möglich und dabei so eindrigend wie möglich, dass der andere sich gezwungen fühlte, zu antworten. Ein genialer Plan, wie der Templer befand.
»Ich hab' alles auf Lager, Ihr könnt euch also gleich einen aussuchen... Oder Ihr wollt eine Sonderanfertigung, das würde denn 'nen Tag dauern, allerhöchstens zwei, je nach dem...«
Hm, ja, so konnte man das ausdrücken. Nun noch schnell die Frage hintendran, dass man den anderen kannte, oder zumindest das Gefühl hatte.
»Aber sagt, kenne ich Euch nicht irgendwoher? Mir kommt es vor, als seien wir uns mal vor einiger Zeit schon ein Mal begegnet. Nur leider ist mir Euer Name entfallen, war dies wirklich der Fall...«

MrMilti
12.09.2005, 22:12
"In der Tat kennen wir uns, wenn auch wohl nur flüchtig und es ist auch schon eine halbe Ewigkeit her. Ich war gerade ein Einwohner von Khorinis und hab so ziemlich jeden Job angenommen, den ich finden konnte. So haben wir uns damals kennen gelernt, als wir mit einer der Söldner über die berge zu den Piraten gereist sind."

Da fiel ihm auch plötzlich wieder ihr Name ein, denn es war Lokia. Hm, komisch, er hatte sie gar nicht am Hof gesehen. Was wohl aus ihr geworden war? Wie dem auch sei, die Waren die er dem Novizen zeigte sahen für ihn alle irgendwie gleich aus. Keine Frage, manches war hübscher als anderes, aber ob es da irgendeinen Unterschied in der Qualität gab, konnte er nicht sagen, verstand er doch eigentlich gar nichts von Pfeil und bogen.

Dann fielen ihm aber dennoch ein Köcher samt den dazugehörigen Pfeilen auf. Der Köcher selbst war aus schönem leder gearbeitet und leicht grünlich gefärbt, ebenso die Fiederung der Pfeile. Bestimmt würde sich dies hübsch an Corinna machen, also nahm er diese zur Hand.

"Was würde mich dieser Köcher samt den Pfeilen kosten?" fragte er den Bogner
"Hm, sagen wir 100 Goldstücke, dann geht das schon klar für einen alten Kumpel."

Damit war MrMilti mehr als einverstanden, hätte er doch mit mehr gerechnet. Aber so übergab er ihm das Gold und bekam dafür die Ware ausgehändigt. Er freute sich schon richtig darauf, es Corinna zu übergeben, doch vorallem auf ihren Gesichtsausdruck und so verabschiedete er sich wieder von Nicmaster und verließ dessen Bognerei, hinaus auf die weiten Stege des Sumpflagers. Er wollte sich beeilen, war doch schon wieder die Nacht hereingebrochen.

Ellak
12.09.2005, 22:13
Das konnte ja nicht wahr sein...
Den ganzen Tag hatte man ihn nichteinmal ansatzweise bemerkt und nun... gerade wo er gehen wollte. Gerade jetzt wurde er entdeckt und ein Bogen wurde auf ihn angelegt.
Als der Mensch die Sehne des Bogens loslies und der Pfeil nach vorne schnellte warf sich der Ork auf den Boden, der zweite Pfeil zischte nur wenige Ellen an dem Ork vorbei.

Als Ellak dann endlich die Lösung in form eines in blau gekleideten Mannes sprichwörtlich vor augen sah, packte er sich den Mann und riss ihn mit sich.
Wie ein Schild hob er den Menschen vor sich in die Höhe, in der Hoffnung, das der Bogenschütze nun nicht mehr schiessen würde aus der Angst seinen Artgenossen zu treffen.

MrMilti
12.09.2005, 22:29
Das war ja mal wieder ein perfekter Abschluss für diesen tag. Grade hatte er sich noch gefreut, endlich etwas passendes für diese attraktive Frau gefunden zu haben, da wurde er auch schon rüde von hinten gepackt. Er dachte er sich, dass da irgendso ein Besoffener Hilfe beim Stehen brauchte, doch diese braunen, pelzigen Arme ließen dann wohl doch nichts gutes hoffen. Sehen konnte er dieses Ding sein, aber auch das Gegrunze ließ nur auf einen Ork schließen, aber warum trug er den Novizen spazieren? Was machte so ein Vieh überhaupt hier?

Also beidem wurde im nächsten Moment abhilfe geschaffen. Denn zum einen konnte er einen der Sumpfler erkennen, der einen Bogen auf ihn gerichtet hatte. Und zum anderen war er schnellen Schrittes auf dem Weg zum Ausgang des Lagers. Jetzt war dem Novizen auch klar, weshalb er ihn spzieren trug. Er war lediglich eine Lebensversicherung...

Hätte er sich nicht jemanden aussuchen können, bei dem es klare Sache war, dass sie ihn nicht erschießen würden? Schließlich kannte er diese Sumpfler nicht und sie ihn ebenso wenig, verrückt waren die 'Sektenspinner' auch ein klein wenig. Also standen die Chancen gar nicht so schlecht, dass sie ihn dennoch erschießen würden. Eigentlich eine makabere Überlegung.

Trotzdem schien er diesen tag einmal wenigstens Glück zu haben, denn der Bogenschütze hielt den Bogen lediglich auf sie gerichtet, gab aber keinen Schuss ab. So konnte dieser nur zusehen, während der Ork eilig weiter lief.

Pherox
12.09.2005, 22:59
Der Ork hatte eine geisel genommen. kein schldechter zug für solch ein vieh. ein sicherer schuss war somit unmöglich für den templer. wäre der ork stehengeblieben hätte er schon eine stelle gefunden, an der er ihn hätte treffen können, doch im laufen war es ein zu großes risiko, ruck zuck hätte der diener adanos den pfeil im körper. also gab es nur eine möglichkeit: hinterher!
Am Tor rief er eine der verdutzten wachen zu sich, er solle ihn mit einer fackel begleiten. Nebenbei fragte sich Pherox, wie der ork so unbemerkt an den wachen vorbeigekommen war. Magie? oder waren die wachen einfach eingepennt? egal, dafür war später zeit, jetzt galt es einen ork zu jagen...
Sie rannten dem ungleichen paar hinterher, geradewegs auf den wald zu. ok, damit hatte Pherox gerechnet.
Am waldrand angekommen hielten sie kurz inne und traten dann vorsichtig unter die hohen bäume, die auch den letzten rest mondlicht aus dem wlad fernhielten. Da orks nicht gerade die leichtfüßigsten waren, hörten sie auch direkt ein lautes krachen und sahen gerade noch, wie der ork zusammen mit dem wassermagier in einer höhle verschwand...

Ellak
12.09.2005, 23:12
Leise lachte der Ork. Hier würde ihn der Bogenschütze nie im Leben finden. Der blau gekleidete Mann war am Ende der Höhle mit dem gürtel des Orks gefesselt und verschnürt worden.
Ellak selbst hatte sich in eine dunkle ecke gedrckt und verharrte dort in seinem Versteck... Würde der Bogenschütze ihm wirklich folgen, so würde er selbst den massigen Ork in dieser Höhle kaum ausfindig machen können. Er hatte sogar darauf geachtet, das selbst der Kuttenträger nicht sehen konnte wo er war.

So leise es ging athmete der grüne Riese und bewegte sich nicht. Hoffentlich kam der Bogenschütze bald in die Höhle...

MrMilti
12.09.2005, 23:23
Er hatte schon viele Orks so rennen sehen, aber dieser hier hatte es wirklich wahnsinnig eilig. Nun er konnte ihm das nicht übel nehmen, obwohl .. eigentlich doch! MrMilti wurde vor seiner Brust fast bis zur Bewusstlosigkeit durchgeschüttelt, als dieses Ungetüm da so über die wackligen Stege lief. Würde nur noch fehlen, dass sie durchbrechenwürden und bis zum Hals in diese Brühe stürtzten. Aber daran dachte er lieber nicht.

Jedenfalls hatte dieses Vieh in in derart strengem Griff, dass er sich nichtmal wehren konnte. Nichtmal seinen Dolch konnte er erreichen, von seinem kampfstab gar nicht zu sprechen, den hätte er dann nämlich als erstes zu schmecken bekommen*.

Und so gebeutelt seine Weltanschauung in dieser Situation auch war, bekam er gerade noch mit, wie dieses pelzige Ding mit ihm in eine Höhle lief, wo er ihn schließlich auch endlich los ließ. Trotzdem blieb ihm keine gelegenheit, sich irgendwie zu rühren, wurde er sofort mit irgendeinem Strang zusammengebunden, dabei die Arme und Beinde zusammen, sodass er wie ein kleines Paket schließlich am Bauch liegen blieb. Danach war er verschwunden, nicht jedoch, bevor er ihn auch noch mit einem ekelhaft schmeckendem Ding knebelte. Er wollte sich lieber nicht ausmalen, wo er dies am Körper getragen hatte.

So blieb er also liegen, ohne Möglichkeit zu flüchten, oder sich zu befreien und dennoch wurde er mitten in die Höhle gelgt, wo er für jeden sichtbar war. Was hatte dieses Ding nur mit ihm vor und warum verhielt er sich nicht wie es für einen Ork typisch war und brachte ihn nicht einfach um?


*dies war durchaus wörtlich gemeint.

Pherox
12.09.2005, 23:27
Er saß in der falle! so intelligent wie Pherox gedacht hatte war das vieh wohl doch nicht! oder war es eine falle? naja, es gab wohl nur einen weg das herauszufinden...
Sie betraten vorsichtig und langsam die höhle. Pherox mit dem bogen, der templer mit fackel und schwert. Nun, wo war das mistvieh. wahrscheinlich würde essich wohl gerade über den magier hermachen, kein schönes ende...
Doch zu ihrer überraschung befand sich der diener adanos wohlauf, er lag gefesselt und geknebelt, aber anscheinend gesund, auf dem boden. er schien angespannt zu sein, aber nicht ängstlich. der ork war nirgends zu sehen. wahrscheinlich ein hinterhalt, doch das würde nicht funktionieren! Nicht mir Pherox!
Sie schlichen zu dem mann, der templer befreite ihn, während Pherox mithilfe der fackel ausschau hielt. doch es war nichts zu sehen. Das gibts doch nciht! dachte sich der sumpfler. komm raus, du scheiß vieh! doch nichts geschah und so beschlossen sie zunächst den mann in sicherheit zu bringen, bevor sie den ork weiter jagten. Draußen vor der höhle entspannten sie sich ein wenig. Der Mann stellte sich als MrMilti, ein Adept der Wassers, vor. Gerade als Pherox das wort ergreifen wollte, packten ihn zwei kräftige, behaarte Arme von hinten und rissen ihn in die höhe...

Ellak
12.09.2005, 23:56
Zum ersten mal in seinem Leben hatte Ellak die Macht über das Leben eines Menschlichen Kriegers zu entscheiden. Die Menschen... die ihm so viel genommen hatten... genaugenommen hatten sie ihm alles genommen bis auf das, was er am Leibe trug. Seine Familie, seine Gefährten... einfach alles...
Er verspürte das Verlangen den Mann in seinen Händen zu zerquetschen, oder zu zerbrechen wie einen dünnen Zweig.
Tief blickte er dem Menschling in die Augen. Aber diese waren nicht einmal angsterfüllt, nein sie wirkten, als würde er darum wissen, was ihn erwartete... und es schien ihn nicht zu stören, das der der Ork blut geleckt hatte und nun viel drum geben würde diesen Körper zu zermalmen.
Aber das wissen darum, das dieser Mensch scheinbar keine Angst vor dem Tode verspürte lies in dem Ork den spaß am töten schwunden.
Er warf den Krieger zu seinem Begleiter, der scheinbar immernoch nur mit einer fackel bewaffnet vor ihm stand.
Die beiden Menschen schlugen gegen die wand und blieben regungslos dort liegen. Ob sie tod waren oder nur bewusstlos war Ellak egal. Nun würde er aber dem Kuttenträger Zeigen, was die wahre Macht der Horde war.
Als der Mensch zu seinem am boden liegenden Stab griff trat der Ork auf das Holz und lies sein markerschüttertndes Gebrüll in richtung des Menschlings ertönen...
Mochte er vor angst erzittern...

MrMilti
13.09.2005, 00:11
Jetzt konnte MrMilti diesen Ork endlich mal ins Gesicht sehen und er war so hässlich wie er es vermutet hatte. Aber dahingehend hatten wohl alle Orks das selbe an sich. Als dann die beiden Sumpfler gegen die Wand geschleudert wurden und dort regungslos liegen blieben, war die Situation tatsächlich doch noch schlimmer geworden. Denn nachdem er seine Verfolger ausgeschaltet hatte, blieb ihm kein Grund mehr übrig, den Adepten noch am Leben zu lassen.

Die beiden, er und der Ork, sahen sich eine zeit lang nur an, bis er schließlich seinen Kampfstab unmittelbar vor ihm am Boden liegen sah. Als er seinen Wellenbrecher aber schließlich in Händen hielt, fand der Ork das gar nicht witzig und brüllte ihn aus vollem Leibe an. Das allein reichte schon, um jemandem das fürchten zu lehren und kurzzeitig war der Diener Adanos' auch zusammengezuckt, doch nachdem diese Ungetümer sowieso schneller laufen konnten als ein Mensch, war flüchten sowieso sinnlos.

Und dennoch wurden die Aussichten immer noch schlechter, denn kaum hatte er seinen Kampfstab erhoben, da zückte dieses Monstrum gleich eine Axt. Nein, der tag schien besonders mies zu werden, waren es doch glatt zwei an der Zahl. Bestimmt würden die durch seinen Stab schneiden, wie ein Messer durch die Butter, also durfte es gar nicht erst so weit kommen. Denn der Stab hatte immer noch einen Vorteil, nämlich die höhere Reichweite und gemessen an der größe der Äxte würde er sie bestimmt auch nicht besonders schnell führen können.

Die beiden Sumpfler lagen immer noch am Boden und es war nicht absehbar, wann und ob sie überhaupt wieder zu sich kommen würden. Zurücklassen kam gar nicht in Frage, also stürmte er trotz jeglicher vernunft auf diesen axtschwingenden haarigen Kerl zu, um sich ihm zu stellen.

Ellak
13.09.2005, 00:33
Unwürdig... diese schwächliche Gestalt von Mensch wollte wirklich gegen einen kampf und kriegserprobten Ork antreten?
Mit erhobenem Stab stürmte diese kümmerliche Gestalt von Mensch auf den breitschultrigen, großen Ork zu und wollte ihm scheinbar wirklich etwas böses... lachhaft. Ellak holte mit der linken Axt aus und schlug den Stab beiseite.
Hätte er nicht rechtzeitig reagiert, hätte ihn wohl ein schmerzhafter Schlag getroffen.
Es währe ihm zwar egal gewesen aber auch nur ein Stab konnte in den richtigen Händen zu einer tödlichen Waffe werden. Und dieser Mann schien mit dem Stab tatsächlich umgehen zu können und so war es wohl die richtige Entscheidung gewesen den Schlag zu parieren.
Nun war der Moment gekommen... Ellak selbst hatten schon fast seine Kräfte verlassen und so blieb ihm nicht viel mehr übrig als unfreiwillig die flucht zu ergreifen. Der Menschling holte gerade wieder mit dem Stab aus und wollte zuschlagen als er von dem Ork umgerannt wurde, der dann in der Dunkelheit der Nacht verschwand... Diese Kriegsfäde war wohl leider missglückt...

MrMilti
13.09.2005, 01:53
Eigentlich schlug er sich ganz gut, gegen diesen Ork. Auch wenn er sich ihm gestellt hatte, so hatte er eigentlich nciht damit gerechnet. Und da war es auch schon wieder vorbei. So schnell hatte der Novize gar nicht mehr schauen können, als er sich wieder am Boden wiederfand, passenderweise gleich neben den beiden Sumpflern. Als er sich wieder aufgerappelt hatte, kamen die beiden anderen auch grade wieder zu sich. Zweifelsfrei waren sie mehr als froh, dass dieser haarige Kerl wieder verschwunden war, doch lange nicht so, wie MrMilti, dem dieser Zusammenstoß doch ganz schön wieder zurück auf den Boden der Realität gebracht hatte.

Aber so verabschiedete er sich wieder aus dieser gastfreundlichen Gesellschaft und machte sich wieder zurück auf den Weg zum Hof. Wenigstens hatte er den Köcher und die Pfeile für Corinna nicht verloren, noch waren sie irgendwie verschmutzt worden. Würde bestimmt nicht gut ausgesehen, wenn er ihr einen einzigen Schlammklumpen in die Hände drücken würde. Es war zwar schon spät in der Nacht, doch gestern war sie ja auch noch spät wach gewesen, obwohl da war sie ja auch in seiner Gesellschaft...

Paedygree
13.09.2005, 12:43
Paedygree wachte auf. Er hörte wie Garox leise schnarchte. Deshalb ging er auf Zehenspitzen die Treppe herunter und in den Nebenraum.
Als er einen Schluck nehmen wollte bemerkte er Garox. Er stand im Türrahmen und schaute Ihn grinsend an:
Probier mal, das ist das beste Bier das ich je hatte. Sagte Garox, nun gut... ich bin natürlich nicht dauernd am trinken.
Paedygree nahm einen Schluck aus einem der Bierkrüge. Es ist einfach...sagte Paedygree.
Fantastisch? Schloss Garox den Satz für Ihn.
Ja! Aber wieso brennt das im Hals so?
Paedygree nahm noch einen Schluck.
Tja. sagte Garox, das ist wohl ein sehr, sehr starkes Bier. Behalte es trotzdem mal.
Ich habe jetzt eine Biersorte hergestellt, doch wenn ich eine Bierbrauerei eröffnen will, dann brauche ich mindestens fünf Sorten.
Garox könntest du vielleicht zu einem Bauern gehen und noch ausgewachsenes Korn hohlen?
Das, das ich hier gepflanzt habe muss noch ein bisschen wachsen.
Ja, natürlich. Unter einer Bedingung, Ich darf nochmals etwas davon probieren.
Einverstanden! Sagte Paedygree gut gelaunt.
Garox verabschiedete sich und ging aus dem Lager. Paedygree packte den Wassertrog und goss damit sein Korn und das, dass er erst gestern eingepflanzt hatte.

Er ging durch das Haus hindurch und den Stegen entlang bis zu Fortuno.
Er gab Ihm seine tägliche Ration.
Doch Paedygree brauchte Geld. Für die Brauerei musste er noch ein Regal haben, einen Tisch und noch vieles mehr, deshalb lief er in Richtung Tempelvorplatz.

Nero Leto
13.09.2005, 13:15
"Waaah, ist das heute heiß hier.", jammerte der Sumpfler ermüdet und rutschte auf sein Hinterteil, lehnte ich gegen einen Baum und genoss die nur leicht kühlere Temperatur im Schatten der Blätter und Äste. "Und kleine Mücken haben es auch auf mich abgesehen.", bellte er hinterher und versuchte mit einer undurchschaubare Geste das Ungeziefer zu fangen. Nur knapp entkam es ihm, schwirrte benommen durch die Luft und suchte ein versteck im Dickicht. Er tastete hinter seinen Rücken, griff nach einem Ast und zog sich auf die Beine. Wie schwer sein Körper schien, ungewohnt erschöpft spazierte er über die Stege, kratzte sich hin und wieder gelangweilt am Hinterkopf und wischte die ersten Schweißperlen von der erhitzten Stirn.
Nero griff nach seinen Gürtel und zog einer seiner Salben hervor. Ihr Zustand war kaum noch dickflüssig sondern wie Wasser so flüssig und leicht. Das Mittel war kaum noch zu verwenden es sei denn er schaffte es dies zu kühlen und daraus wieder eine Salbe zu formen. Naja, im Moment war es ja nicht wichtig, er hatte weder Patienten noch ein Labor wo er diese empfange hätte können.
Er runzelte die Stirn. "Ein Labor wäre doch was tolles.", murmelte er verträumt, öffnete das kleine Fläschchen und roch an dem Mittel. Die Zutat stank gewaltig nach faulen und eralterte Zutaten, es war wohl in der Hitze eingegangen. "Bäh.", keuchte er, schnappte nach Luft und vernahm nebenbei wie Schritte, schnelle Schritte, immer näher kamen.
Er drehte seinen Kopf in die Richtung woher das Geräusch kam und sah einen Novizen, welcher nicht in nach vorne achtete, auf sich zu rennen.
"Ahhhhh. Stehen geblieben!", befahl Nero und streckte herrscherisch eine hand nach vorne. einmal wiederholte er seine Worte, doch der Novize hörte nicht, beschleunigte jedoch immer mehr mehr das Tempo.
"Beim Schläfer.", ächzte der Baals als der Novize in ihn krachte, sein Knie sich in seine Magengrube bohrte und Nero vor Schmerz stöhnend zu Boden sank. Würgend lag er neben den Ursacher dieser Leiden und schenkte diesem einen grimmigen Blick. "Beim Schläfer!" Nero schnappte nach Luft, erholte sich von den Schmerzen und setzte fort. "Wie kann man nur solch einer Person etwas zu leide tun. Man sollte vor mir Respekt haben."
Nero griff an seinen Gürtel, die Waffen waren noch heil, doch all seine Salben und Tränke waren zerstört, die kleinen Fläschchen zersprungen und seine Robe angekleckert. "Dafür wirst du nun stunden lang am Krautstamper abrackern müssen, bis deine Hände schmerzen wie es mein Bauch getan hat.", Nero beendete seine Worte, grinste einwenig und packte den Novizen am Arm. "Folge mir."
Nicht lange mussten sie wandern schon kamen sie bei den Plantagen an, daneben die Krautstampfer. "Scheinen alle belegt zu sein.", meinte der Novize und kicherte hinter den Rücken als Nero verdutzt alles beobachtete. Fleißig.", dachte er sich und erwiderte schließlich. "Dann werden wir was unternehmen müssen."
"Ihr hab genug gearbeitet, macht eine Pause und bringt mir paar Novizen die faul in ihren Hütten herumlungern und nicht ihrer Arbeit nachgehen." er wurde leiser und setzte fort :" Nun ist genug Platz für dich..."

Paedygree
13.09.2005, 18:08
Am Tempelvorplatz angekommen, sah er jedoch nur die Putzenden Brüder.
Darauf hatte Paedygree keine Lust, erst gestern hatte er diesen Job gemacht.
Er ging weiter zur Taverne, vielleicht würde er dort jemanden finden.
Er wollte gerade hineintreten, da kam ein Novize heraus und prallte mit Paedygree zusammen.
Der Novize hatte lauter Schäferstatuen fallen gelassen. Paedygree half Ihm die Statuen zusammenzusammeln.
Danke! Sagte der Novize.
Ich suchte drinnen jemanden, der mir einer dieser Statue abkauft, doch niemand will eine.
Mhhhh... da kommt mir eine Idee. Du verkauft diese Statuen für mich, dafür bekommst du selbst eine.
Paedygree schaute Ihn finster an und sagte:
Ich will sicher zehn Prozent!
Unter einer Bedingung, du musst die Statuen bis ende Woche verkauft haben. Glaub mir das schaffst du nicht, ich habe es nicht geschafft also wirst du es erst recht nicht schaffen. Also, wenn du es nicht schaffst kriegst du nur die Statue.
Paedygree nahm zehn Statuen in die Hand und verstaute sie in den Taschen.
Das war gar nicht so einfach, doch schaffte er es irgendwie, dass keine rausfiel.
Er ging Richtung Haus zurück wobei er alle vorbeigehenden Leute fragte ob sie eine Statue wollten, doch niemand wollte eine.
Als Paedygree nicht mehr weit vom Haus entfernt war, überwindete sich ein Bruder eine Statue zu kaufen.
Er bezahlte dafür 50 Goldmünzen. Paedygree ging zufrieden nach Hause und setzte sich in einen Stuhl. Würde Garox wohl das bekommen was Paedygree brauchte?

Paedygree
14.09.2005, 15:37
Paedygree stellte die Statuen ins Nebenzimmer. Er nahm einen neuen Kessel.
Er füllte Ihn ein bisschen mit Wasser und machte das gleiche, das er gestern getan hatte. Das Buch neben sich aufgeschlagen, machte er einen ganzen Kessel. Bevor jedoch die Hopfe und das Korn hinzufügte, musste er auf Garox warten. Ansonsten würde es wieder ein Dinkelbier werden.
Um sich die Zeit zu vertreiben schlenderte er zu Fortuno.
Paedygree! Wird das was aus dem Beruf Brauer?
Nun ja... sagte Paedygree. Ein Bier habe ich bereits geschafft.
He... Paedygree! Ertönte es vom Eingang her. Garox lief auf Ihn zu, mit ein paar Kornbündel auf dem Rücken.
Ich...ich habe alles bekommen was du wolltest! Sagte Garox ausser Atem.
Sehr gut! Sagte Paedygree.
Ach bevor ich’s vergesse. Hier habt Ihr je drei Sumpfkrautstängel.
Garox und Paedygree nahmen sie strahlend in empfang.
Sie gingen zurück zum Haus.
Paedygree nahm etwas Weizen und Hopfen und fügte sie zum Bier hinzu. Währendessen pflanzte Garox das neue Korn ein und goss es. Danach goss er auch die Samen die unter der Erde versteckt anfingen zu keimen. Paedygree war nun dabei, das Bier umzurühren. Er nahm noch ein paar Bierkrüge hervor und füllte sie bis obenhin. Er hatte nun 11 Biere von Dinkelbier und 13 von seinem neuesten. Er würde es helles Weizenbier taufen, denn es war in der tat ein sehr helles Bier und dabei hatte er ja Weizen verwendet.
Garox und Paedygree setzten sich auf einen Stuhl und rauchten einen grünen Novizen. Ist Paedygree dieses Bier wohl gelungen?

Paedygree
14.09.2005, 17:37
Paedygree konnte es nicht mehr aushalten.
Es wahren bereits zwei Stunden vergangen und sie sassen da und rauchten Sumpfkraut. Er stand entschlossen auf und ging ins Nebenzimmer.
Garox rannte und hatte bereits einen Bierkrug an die Lippen gesetzt, da sagte Paedygree:
Gib her... ich habe es gebraut also probiere ich es auch als erster.
Er setzte den Krug an die Lippen und nahm einen Schluck.
Es haute Ihn beinahe von den Füssen.
Wow... das ist einfach... perfekt gebraut. Doch...verdammt... es ist wieder zu stark geworden.
Garox schüttete alles in sich hinein und sagte dann:
Nicht schlecht... ich glaube aus Dir wird ein richtig guter Brauer, unter der Bedinnung, das du sie nicht mehr so stark machst.
Paedygree buxierte Garox aus dem Zimmer. Er war so scharf darauf gewesen, das er alle Bierkrüge geleert hätte, wenn er gekonnt hätte.
Paedygree schickte Ihn auf das Feld um das Korn zu giessen.

Er selbst schaute noch kurz nach der Gerste im Wasserbad, dass später Malz werden sollte. Danach griff sich den Kessel und fing wieder mit den selben Schritten an Bier zu brauen. Als Garox vom Feld kam, sagte er:
Mensch Paedygree... die Keime sind zu sehen.
Doch Paedygree war viel zu beschäftigt gewesen. Er hatte das Bier halb fertig, doch das wichtigste fehlte Ihm. Garox hatte dies bemerkt und sagte:
Lass mich mal.
Er rannte aufs Feld und kam gleich darauf wieder mit einer Handvoll Hopfen. Er ging zum Wasserbecken und nahm etwas Malz heraus.
Paedygree gab es hinzu und rührte kräftig. Das Bier nahm wieder eine schöne Goldbraune Farbe an. Er nahm die Bierkrüge hervor und füllte das Bier ab.
Diesmal gab es nur neun Krüge voll.
Garox sagte:
Nenne es doch einfach Dunkelmalzbier! Da ist doch Dunkelmalz drinnen oder?
Ja.... sagte Paedygree begeistert. Das ist eine gute Idee.

Er nahm die Krüge und stellte sie in den Nebenraum.
Der Tisch war nun von Bierkrügen überfüllt. Er musste entweder ein Fass kaufen oder sie ab jetzt auf den Boden stellen.

Paedygree ging los. Er hatte seine Statuen ganz vergessen.
Vielleicht würde er in der Taverne Glück haben.

Xetrael
14.09.2005, 18:06
Dieses verfluchte Aufwachen…jeden Tag musste Xetrael dieselbe Tortur über sich ergehen lassen. Langsam von der grellen Sonne aufgeweckt werden und völlig verschlafen versuchen weiter im Reich der Träume zu bleiben. Wie jeden Tag war es ein unmögliches Unterfangen, er konnte sich einfach nicht wehren, gegen diese grellen Strahlen der Sonne. Fies sah sie in das kleine Häuschen des Hohen Novizen herein. Sie stach ihn regelrecht aus seinem Bett. Doch auch an diesem Tag hatte er keine Chance und so ergab sich Xetrael. Äußerst langsam richtete er sich auf. Erstmal richtete er seine Haare, die in alle möglichen Richtungen standen. Als seine Mähne halbwegs gezähmt war stand er auf und wusch sich das Gesicht. Nach einem herzhaften Gähnen suchte er seine Novizenrüstung und zog diese an. Er legte sein Schwert, den Bogen sowie einige Pfeile an und verließ sein trautes Heim.

Es war mal wieder Zeit…Zeit zu trainieren und so marschierte Xetrael los und zwar zum trauten See, wie konnte es auch anders sein. Als er an dem besagten Ort ankam sah er schon Rod, welcher bereits fleißig am Training war. Xetrael begrüßte seinen Trainingskollegen und begann selbst mit dem Training. Er machte einige Liegestütze und lief ein paar Runden um den See. Als er mit diesen fertig war ging er wieder zu Rod.

Farodin
14.09.2005, 20:13
"Na gehts los?"
"Ja, klar! Bin grad fertig geworden!"
"Gut und was machen wir jetzt?"
"Nun ja, ich denke dass wir wieder an diesem Schritt- Ausweich-Manöver feilen sollten, dass Coolkill uns neulich gezeigt hat!"
"Gute Idee. Ich fang gleich mal an."

Beide zogen ihre Schwerter un begaben sich in position. Rod stürmte los und begann mit einem langsamen Schlag von links. Xetrael stellte also seinen linken Fuß vor den rechten und machte einen Wisch von unten nach oben und parierte so den Schlag. Dann kam wieder ein Schlag von links und Xetrael gin blitzschnell zwei schritte zurück und war so außer Reichweite des Schlages.
Nun ging Xetrael in die Offensive.
Er schlug von unten nach oben und Rod konterte indem er es so versuchte wie Coolkill. Er hieb anstatt von oben nach unten genau umgekehrt und Xetraels Schlag landete in der Lehre. Rod wollte schon wie Coolkill weitermachen und zustechen, doch er war nicht schnell genug. Er stach zwar zu allerdings war Xetrael nicht mit seinem fehlgeleiteten Schlag beschäftigt sondern er wandte seine Aufmerksamkeit gerade in dem Augenblick Rod zu als dieser zustach. So schaffte Xetrael es mit Ach und Krach auszuweichen. Beide gingen einen Meter auseinander.

"Puuh gut gekontert!"
"Jaah, aber du hast gut reagiert."
"Weiter?"
"Ja, noch eine Runde!"

Also lockerten sie ihre Gelenke und ihre Muskeln und stellten sich wieder auf....

Paedygree
14.09.2005, 20:52
Paedygree, die Taschen voller Statuen schritt langsam richtung Taverne.
Als er entlich da war, kam gerade ein Bruder heraus.
Nach kurzem fragen jedoch, sagte er:
Nein... ich habe ohnehin kein Geld.
Paedygree tritt in die Taverne ein und setzte sich an einen Tisch wo vier Personen sassen.
Er begann gleich zu Fragen:
He hat jemand interesse an einer Schläferstatue?
Zwei von Ihnen schüttelten den Kopf, doch einer sagte:
Oh... das währe schön. So kann ich abends besser zu Ihm beten.
Er gab Paedygree 50 Goldmünzen und ging mit der Statue unter dem Arm hinaus.
Der andere der die Schultern zuckte fragte schüchtern:
Wie viel kosten sie denn?
50 Goldmünzen: sagte Paedygree.
Nun gut, gib mir eine.
Er gab Paedygree das Gold und er gab Ihm die Statue.

Er setzte sich einen Tisch weiter hin, wo drei Personen sassen.
Nach kurzem Fragen jedoch schüttelten alle die Köpfe ausser einem der sagte:
Oh... ja. Ich habe die von meinem Kumpel leider kaputt gemacht.
Gib mir eine.
Paedygree drückte Ihm eine in die Hand. Mit 150 Goldmünzen in der Tasche, die er wohlgemerkt nur aus der Taverne hatte lief er auf den Tempelvorplatz.

Ein Bruder stand da und höhrte sich eine predigt an.
Paedygree stupste Ihn und er schaute Paedygree verdutzt an:
Was willst du? Siehst du nicht das ich dem Baal zuhöhre?
Ich habe Schläferstatuen zu verkaufen. Willst du eine?
Nein... will ich nicht und nun verschwinde!

Paedygree lief ein bisschen weiter, bis jemand rufte:
Hei du...
Paedygree drehte sich um und sah einen Templer auf sich zu kommen.
Du hast deine Statue verlohren. Schade, ich habe meine auch velohren.
Ja? sagte Paedygree. Du kannst sie für 50 Goldmünzen haben.
Nö... sagte der Templer ist mir zu teuer.
Er ging ohne ein weiteres Wort weiter.
Paedygree hatte sich wohl doch überschätzt. Es war gar nicht so einfach die Statuen zu verkaufen.

Paedygree
15.09.2005, 08:42
Paedygree wandte sich nun einem Templer zu, der ganz in der nähe von Ihm stand:
Hei du... willst du eine Schläferstatue?
Der Templer schaute Ihn gross an und fragte:
Wie teuer?
Nur 50 Goldmünzen.
Na gut... sagte der Templer, eine nehme ich.
Paedygree lief weiter. Er hatte jetzt nur noch fünf Statuen.
Plötzlich fiel Ihm ein:
Mist... eine kann ich ja für mich behalten, also muss ich nur noch vier verkaufen.
Paedygree lief zu Fortuno, hier würde er keine mehr verkaufen können.
He Paedygree. Sagte Fortuno laut, du bist schon wach?
Ich habe gar nicht geschlafen, erwiderte Paedygree.
Ein Bruder kam zum Stand und wollte seine Ration abholen.
Da fragte Paedygree Ihn:
He du... willst du eine Schläferstatue haben? Für nur 50 Goldstücke.
Na...na g...gut, sagte der Bruder.
Paedygree hatte wieder 50 Goldmünzen eingenommen, und eine Statue war weg.
Er nahm noch seinen täglichen Bedarf von Fortuno mit und ging zum Haus zurück.

Bevor er eintreten konnte, sah er wie Garox sich mit jemandem unterhielt.
Es war ein hoher Novize den Paedygree sofort fragte:
He ich habe hier eine Schläferstatue. Willst du eine?
Nein danke, sagte der hohe Novize, dafür habe ich keine Verwendung.
Etwas perplex trat Paedygree ins Haus ein.

Paedygree
15.09.2005, 12:49
Paedygree machte sich wieder am Kessel zu schaffen.
Er füllte frisches Wasser ein und machte alles genau so,
wie er es schon drei mal gemacht hatte.
Als Paedygree nun die Hopfe und das Korn hinzufügen wollte,
musste er sich wieder was neues überlegen, desshalb ging er in den
Garten und schaute sich das Korn an. Er überlegte lange, dann entschied
er sich für Roggen.
Er hatte im Buch gelesen, das man aus Roggen wie auch aus Gerste
Malz machen kann.
Desshalb gab er in einen neuen Wassertrog das Roggenkorn hinzu.
Er wartete eine weile bis das Korn das Wasser bis zur gänze aufgesogen hatte, dann nahm er es heraus und fügte es mit der Hopfe zum Bier hinzu. Das Malz, das er normalerweise aus Gerste gewann lies er hier mal weg. Vielleicht würde das auch mit dem Malz aus Roggen funktionieren.
Er rührte es um, doch höhrte er etwas früher als sonst. Vielleicht würde
das Bier so nicht allzu stark werden.
Er füllte es in Bierkrüge ab, die er im Nebenzimmer unter den Tisch auf
den Boden stellte, denn auf dem Tisch hatte es keinen Platz mehr.
Er zählte 12 Biere. Das fiel Ihm etwas ein, er hatte ja Roggen anstatt
Gerste benutzt. Wieso nannte er es nicht Roggenbier?
Das war eine gute Idee dachte er und setzte sich, das das Bier ein
wenig gähren konnte.
Er zündete sich einen Traumrufer an und genoss Ihn in vollen zügen.

Farodin
15.09.2005, 19:35
Die beiden standen sich gegenüber und Xetrael rannte los. Er fing mit einem schnellen Schlag von rechts an den Farodin ganz normal parierte und sofort zu einem Konterschlag von links ansetzte. Er schlug aber nicht schnell genug zu denn Xetrael schaffte es denn er setzte den linken Fuß vor den rechten und schon sauste Farodins Schwert vorbei. "Mist" fluchte Farodin, Xetrael grinste und begann gleich zurückzuschlagen. Xetrael deckte Farodin mit links-rechts Kombinationen ein und das brachte Farodin in arge Bedrängnis. Er setzte zu einem riskanten Ausweichmanöver an. Er parierte einen Schlag von Xetrael und ließ sich nach hinten fallen und rollte sich ab. Sofort war er außer Reichweite von Xetraels Schwert und startete einen wilden Angriff, der Xetrael außer Gleichgewicht bringen sollte. Dennoch machte der einen Schritt zur Seite und setzte denn seinen rechten vor den linken Fuß und machte einen sparsamen Wisch nach oben der Farodins Klinge erzittern ließ. Normalerweise würde das Farodin aus dem Konzept bringen aber nicht dieses mal. Er drehte sich um seine eigene Achse, genauso wie Xetrael undmit unglaublciher Wucht donnerten beide Schwerter aufeinander. Beiden Recken wurde das Schwert aus der Hand gerissen und weit weg geschleudert.

Beide Kämpfer standen Schweißtriefend da und schnauften.
"Du....ich...brauch....mal...ne Pause!"
"Ja........ich........ebenfalls!"
"Gut!"
So setzten sich die beiden Partner nebeneinander und tranken ein paar Schlucke aus dem See.....

Paedygree
15.09.2005, 20:11
Paedygree sass bereits mehrere Stunden hier. Er fragte sich immerzu, ob das neuste Bier gut geworden sei und nicht mehr zu stark wie die beiden letzten male.
Paedygree ging in den Nebenraum und zog einen Bierkrug hervor, den er wegen Platzmangels auf dem Tisch nicht mehr hatte hinstellen können.
Er trug Ihn wieder zurück und nahm einen Schluck. Dieses Bier schmeckte gut, sehr gut und es war auch nicht mehr so stark wie das letzte mal. Es würde jedoch reichen einen Mann mit zwei Flaschen besoffen zu machen. Er wusste nicht was er falsch machte.
Vielleicht war es die Gerste oder besser gesagt der Roggen, der nicht genug Wasser aufsaugen konnte um zu Malz zu werden.
Das muss ich gleich probieren.
Er ging zu den beiden leeren Wassertrögen hinüber und
Gab bei beiden eine Ordentliche Menge Wasser hinein und schoss in die linke Wasserschüssel
Roggen hinein und in der rechten Gerste.

Während er wartete, könnte er doch seine letzten Statuen verkaufen.
Er lief voller Zuversicht auf die grosse Pyramide zu, da war er noch nicht gewesen und vielleicht würde er da eine verkaufen.
Auf dem Weg sah er leider niemanden, sonst hätte er die gefragt.
Als er bei der grossen Pyramide ankam, sah er wie eine Schwester mit einem Sack auf dem Rücken an Ihm vorbei ging.
Paedygree blockte sie ab und sagte:
Hei du... Ich habe Schläferstatuen zu verkaufen. Willst du eine?
Ja... kommt darauf an wie teuer sie sind.
Nur 50 Goldstücke.
Mhhhhh... ja, o.k gib mir eine.
Paedygree nahm die Goldstücke in empfang und gab Ihr die Statue.
Er wartete, doch niemand sah er, die willig aussahen um eine zu kaufen.
Er ging weiter zu den Krautfeldern, vielleicht war da etwas zu hohlen.

Der Templer der die Arbeiter vor den Gefahren des Sumpfes schützte, fragte Ihn:
Hallo... willst du wieder hier arbeiten?
Nein... ich habe hier Schläferstatuen zu verkaufen.
Ja... aber lenk die Leute nicht von der arbeit ab, wir müssen zusehen das wir genug produzieren.
Paedygree jedoch bezweifelte das stark, den auf den Feldern arbeiteten mindestens 20 Personen.
Der Templer fragte Ihn neugierig:
Wie viel kosten die denn?
Nur 50 Goldstücke; sagte Paedygree
Nun ja... das würde noch gut in mein Haus passen. Mhhh... ja ich glaube ich nehme eine.
Paedygree gab Ihm die Statue und ging weiter zum nächsten Krautfeld.

Xetrael
15.09.2005, 20:22
Die beiden Sumpfler hatten bereits große Fortschritte gemacht, kaum zu glauben, dass sie nun schon seit fast zwei Wochen trainierten. Mittlerweile waren beide sehr Geschickt geworden. Als sie sich erholt hatten beschlossen sie mit dem Training fort zu fahren.

Die beiden stellten sich auf und hoben ihre Schwerter. Xetrael fing an und rannte auf seinen Gegner zu. Er attackierte mit einem Schlag von links, welchen Farodin parierte. Xetraels Schwert wurde dadurch etwas nach oben gedrückt, da er in dieser Zeit nicht gedeckt war nutzte er den Schwung und übte einen Schlag nach unten aus. Doch da dies sehr offensichtlich war hatte Farodin keine Probleme damit, ihn zu blocken. Nun konnte er einen Angriff starten, welchen Xetrael wiederum parierte.

Das ganze ging noch eine ganze weile so dahin, bis beide Sumpfler erschöpft auf den Boden sanken und nach Luft schnappten. Noch nie zuvor hatten sie so lange gekämpft, immer hatte jemand seine Verteidigung vernachlässigt, oder wurde schlicht und einfach geschlagen, doch diesmal war es anders. Die beiden kämpften bis sie nicht mehr konnten.

„Nun….ich glaube…es reicht…für heute.“
„Ja…hast recht, hörn wir….auf.“

Und so verließen die beiden den See und beendeten somit ihr Training für diesen Tag.

Paedygree
15.09.2005, 21:05
Paedygree begegenete jedoch auf dem Weg zum nächsten Krautfeld einem niederen Baal. Er meinte:
Ja... ich habe eine Statue bereits zuhause, doch man kann dem Schläfer ja nie genug dienen.
Paedygree gab Ihm die Statue, somit hatte er nur noch zwei.
Mhhh... er hatte keine Ahnung wo er die loswerden könnte,
desshalb ging er auf direktem Weg zurück nach Hause und
begann mit einem neuen Bier,
denn Ihm war eingfallen das das Malz nun bereits fertig war.
Er wusch den Kessel aus und füllte Ihn dann mit frischem Wasser.
Das Buch neben sich aufgeschgeschlagen, folgte er den Schritten die dort aufgelistet waren. Als er dann jedoch zum Malzzugeben kam, wusste er
nicht ob er nicht doch noch eine andere Kornart hinzufügen wollte, dann dachte er:
Das ist ja nur ein Versuch, ich versuch's mal mit einer höheren Malzkonzentration.
Dann fügte er noch die Hopfe hinzu und rührte es kräftig um. Das Bier war sehr dunkel geworden. Paedygree dachte zum ersten mal,
dass Ihm ein Bier misslungen sein könnte.
Er füllte es trotzdem in Bierkrüge ab und stellte sie zu den anderen.
Unter dem Tisch hatten die 14 neuen Biere kein Platz mehr.
Paedygree suchte nach einem Namen für seine neue Bierkreation,
doch es fiel Ihm nichts ein. Desshalb nannte er es schlicht und einfach Hausbier.
Er legte sich schlafen. Morgen würde er ja sehen ob
es was geworden ist.

Dr.X
15.09.2005, 21:41
Dr.X betrat wieder das Sumpflager. Es war bereits Abend und dunkel. Der Bruder hatte wieder einen Auftrag. Er musste eine kleine Holzschatulle zu Cath von Dragonsword bringen. Er wollte den Auftrag schnell beenden und machte sich auf die Suche nach ihr. Durch die Dunkelheit war es nicht leicht sie zu finden und der Sumpfler musste einige Zeit suchen. Doch schließlich nach längerem Suchen fand er sie am Tempelvorplatz. Der Bruder ging zu ihr hin und sprach sie an.
"Erwache, ich bin es wieder. ich habe wieder etwas von Dragonsword für dich dabei."
Dr.X übergab ihr die Holzschatulle.
"Erwache, danke."
"Da fällt mir noch ein. Ich habe diese Steine und die anderen Sachen die du wolltest noch für dich.
"Ja gut, zeige sie mir mal."
Dr.X gab ihr die Sachen und sie schaute sich die Steine und die anderen Sachen an. Der Bruder war gespannt, ob sie ihr gefielen. Er wollte das nicht umsonst gemacht haben, deshalb hoffte er dass sie gut wären.

Cath
15.09.2005, 22:55
Den kannte sie doch, der hatte ihr doch neulich schon etwas so ohne Umschweife in die Hand gedrückt. Das Päckchen von Dragonsword würde sie öffnen, wenn sie wieder alleine war, jetzt waren erst mal die Mitbingsel zu untersuchen, ob sich diese in Traumfängern verarbeiten ließen. Es war schon zu dunkel, um im Freien noch viel zu erkennen. „Komm mal mit“ forderte sie den Bruder auf und lief vor ihm her zur Taverne. An einem der Tische ließen sie die kleinen Artefakte viel besser begutachten.
Einen von den Steinen sortierte sie gleich aus, „der ist zu groß und zu schwer“ erklärte sie dem Jungen, der etwas pikiert dabei zusah. Eine Muschel war wohl auf dem Transport in zwei Teile zerbrochen, sie wanderten zu dem auf Seite gelegten Stein. „Den Rest würde ich nehmen, aber mit Reichtümern werde ich dich dafür nicht überhäufen“. Ihr Geldbeutel war dünn genug. Kurzerhand leerte sie ihn auf dem Tischtuch aus, zählte einundfünfzig Goldmünzen, nahm elf davon wieder auf und ließ sie in den Beutel zurück fallen. Die übrig gebliebenen vierzig Münzen schob sie ein bisschen in Richtung des Bruders. „Mehr kann ich dir dafür nicht geben, ich glaube auch nicht, dass du damit unangemessen viel Mühe hattest. Und schließlich bist du für die Botengänge schon gut entlohnt worden. Bist du einverstanden?“
Sicher hatte sich der Junge mehr erhofft, wahrscheinlich dachte er, dass er ähnlich gut bezahlt würde wie für das Briefe-hin-und-her tragen. Aber wo nichts ist, konnte nichts mehr ausgegeben werden.
Das schien er sich auch zu sagen, denn nach einer kleinen Weile des Grübelns nickte er und strich die Münzen schnell ein.
Cath tat das gleiche mit den Mitbringseln. Sie klopfte leicht auf den Beutel, in dem sich die Steine, Federn, Muscheln und Knöchelchen nun befanden „Ich danke dir. Wenn du auf deinen künftigen Wanderungen wieder etwas hübsches findest, bring es mir ruhig mit. Bis dahin werde ich auch wieder etwas Gold gespart haben“. Dann wünschte sie ihm einen schönen Abend und lief zur Pyramide, um das Päckchen endlich auszupacken.

Paedygree
16.09.2005, 18:51
Paedygree wachte spät auf und sah, das Garox bereits verschwunden war.
Wahrscheindlich war er bei Fortuno.
Er ging hinunter und in den Nebenraum.
Er nahm eine seiner neuesten Bierkrüge hervor und probierte das Bier, das er gestern gebraut hatte.
Er hob es vom Boden hoch und probierte.
Es war sehr gut. Viel besser als alle anderen Biere.
Er nahm noch einen Schluck und merkte nur noch ganz wenig das es im Hals brannte.
Das nächste Bier würde perfekt werden.
Das Geheimniss war gelüftet, er musste das Malz einfach ein wenig länger stehen lassen.
Desshalb ging er aufs Feld hinaus und nahm noch eine handvoll Gerste und Roggen mit. Er tauchte sie ins Wasserbad.

Jetzt musste er nur noch seine tägliche Ration bei Foruno abhohlen und die restlichen Statuen verkaufen und der Tag währe gerettet.
Desshalb ging er zufrieden, das Ihm ein Bier gelungen war auf Fortunos
Stand zu.
Hi Paedygree; sagte er laut, und? schon ein Bier hingekriegt?
Jo grade vorhin habe ich es probiert, das ist nicht schlecht geworden.
Willst du einmal eins?
Ja gerne.
Gut, ich bringe Dir morgen eins mit
Danke, ach ja. Hier ist deine Ration.

Paedygree nahm sie in empfang und ging zurück zum Haus um noch ein Bier zu brauen.

General Lee
17.09.2005, 12:04
Die Einwohner des Sumpflagers wenig beachtend, bewegte sich der kleine Zug, bestehend aus Lee und seinen wenigen Gefolgsleuten durch das Lager. Die Wache am Eingang hatte ihn erkannt und vorbei gelassen. Hagen und seinen Leuten hatte er ein Schreiben zu kommen lassen. Es beinhaltete die Aufforderung, entweder selbst hierher zu kommen, oder einen Bevollmächtigten Unterhändler. Den Anlass für dieses Treffen hatte er nicht genannt. Lediglich dass es wichtig war. Ihr Treffpunkt war das Sumpflager. Genauer gesagt, die Taverne dort. Ein weitgehend neutraler Ort. So glaubte Lee jedenfalls.
Das beißende Aroma von verbranntem Sumpfkraut, welches hier überall in der Luft hing, schien sich in der Taverne besonders hoch zu konzentrieren. Denn der benebelnde Dunst schlug den Männern entgegen, als sie die Taverne betraten. Während Lee stehen blieb und nach einem freien Tisch Ausschau hielt, löste sich einer der hohen Söldner aus der Gruppe und begann damit einen freien Tisch zu „organisieren“. In einer relativ stillen Ecke nahmen sie schließlich an einem Tisch Platz. Zwei seiner Begleiter blieben unweit des Tisches stehen. Sie sollten dafür sorgen, dass sie niemand behelligte.
Nachdenklich saß der General der Söldner nun an eben jenem Tisch. Wie lange war es her, dass er sich das letzte Mal so „weit“ entfernt vom Hof aufgehalten hatte…

by Taeris

Ferox
17.09.2005, 12:27
Die Gedanken des Paladins rankten sich noch immer mehr um Sheyra als General Lee. Selbst auf dem Weg zur Taverne, wo, wie auf dem Schreiben geschrieben stand, die Verhandlungen geführten werden sollten, schien Ferox bedrückter wegen der neuen Ritterin als dem restlichen Geschehen um ihn herum.
Trotz des endenden Sommers war es im Sumpf noch immer wärmer als in den umliegenden Gebieten. Schon früher hatte der Paladin dies unter Bewunderung betrachtet. Er war nun schon länger nicht mehr im Sumpf gewesen und der Geruch des Sumpfkrautrauches in der Luft machte ihm ein wenig zu schaffen. Zwar roch es nicht unbedingt allzu schlecht, doch erleichterte der viele Qualm trotz der sicherlich überwiegenden Mengen an Luft um sie herum das Atmen nicht unbedingt.
Von den fünf Paladinen eskortiert, die den Statthalter von allen Seiten her schützten - einer Begebenheit, der er sich noch nie unterworfen gefühlt hatte. Es war ein seltsames Gefühl, nicht mehr selbst jemanden zu beschützen, sondern beschützt zu werden -, übertrat Ferox die Schwelle der stickigen Taverne. Sofort kam ihm ein Schwall warmer, mit Qualm durchsetzter Luft entgegen, die den Ritter einem Hustenreiz aussetzte.
Unbeirrt blickte sich Ferox im Schankraum um und gebot zwei der begleitenden Ritter, mehr oder weniger unauffällig den Eingang zu bewachen. Die drei Paladine traten neben ihm ein und musterten die Umgebung.
Auch mit diesem Ort teilte der Statthalter keine unbedingt positiven Erinnerungen. Sheyra musste damals wohl den stärksten Alkohol getrunken haben, den der Sumpfwirt zu bieten hatte. Ferox war sich nicht sicher gewesen, doch hätte er als Barbier dieses Getränk auch wohlwollend in kleinen Mengen zum desinfizieren größerer Wunden verwenden können. Wirklich interessant, was manche Menschen zum trinken anboten.
Am Tresen links vorbeiblickend erkannte er zwei Gestalten, die ihren Rüstungen nach zu urteilen Söldner des Großbauern waren. Im vorbeigehen nickte der Flammenkrieger dem Wirt zu, der offenbar verstand, und schritt von seinen drei Kameraden flankiert auf die Söldner zu. Sie machten keine Anstalten, den Paladinen mit Gewalt oder ihren Waffen Einhalt zu gebieten. Ferox wandte seinen Blick zu dem Tisch hinter ihnen, an dem ein hoch gewachsener Mann erwartend saß und schließlich wieder den Paladinen zu, die sich verstehend zum Schutz in der näheren Umgebung verteilten.
Dann trat er auf den einsamen Tisch zu.
„Ich grüße euch.“, sprach er deutlich aber nicht laut und setzte sich auf den gegenüberstehenden Stuhl. „Wenn ihr erlaubt; mein Name ist Ferox Severus, ich bin Statthalter der Hafenstadt Khorinis und komme als bevollmächtigter Vertreter des Oberkommandierenden der Paladine, Lord Hagen.“

Dr.X
17.09.2005, 14:10
Cath forderte Dr.X auf ihr zu folgen. Das tat er auch. Die beiden gingen in die Taverne. Es waren nicht sehr viele Leute da. Dr.X und Cath setzten sich hin und der Bruder legte die Sachen auf den Tisch. Sie schaute sich die Sachen an. Ein Stein war zu groß und zu schwer. Eine Muschel ist zerbrochen. Den Rest hatte sie an sich genommen. Danach gab sie ihm als Belohnung 40 Goldmünzen. Er nahm sie an sich. Cath bedankte sich bei ihm und sagte ihm, dass wenn wieder etwas findet, sollte er sie zu ihr bringen. Sie würde ihn wieder bezahlen. Dr.X hatte seine Arbeit erledigt. Cath wünschte ihm noch einen schönen Abend und verlies die Taverne anschließend wieder. Dr.X saß noch in der Taverne. Er wollte ein wenig in der Wildnis umherziehen. Der Sumpfler stand auf und ging zum Wirt.
"Zwei Flaschen Honigwein und zwei Flaschen normalen Wein."
"Kommt sofort."
Der Wirt holte die Flaschen und Dr.X wartete. Es dauerte nicht lange und der Wirt übergab ihm die vier Flaschen. Dr.X bezahlte es ihm und ging aus der Taverne. Er lief in Richtung Ausgang und verlies dann wieder das Lager.

Trulek
17.09.2005, 17:07
Trulek saß gerade auf einem Baumstumpf und lauschte dem seltsamen Glucksen des Sumpfes. Hin und wieder ertönte ein leises Summen einer Blutfliege oder das Brummen eines leeren Sumpfhaimagens. Insgesamt ergab das eben die berüchtigte Sumpfatmosphäre, wenn man mal von den Lauten absah, die aus der Taverne kamen. Und es kamen nicht nur Laute daher, sondern auch Leute. Aber wenn man das so betrachtete, gingen viel mehr hinein, als wieder hinauskamen. Irgendwann nachts würden sie dann allesamt auf einmal rausgeschmissen werden. Um noch vor Schluss etwas zu bekommen, stand der Templer langsam auf und streckte sich erstmal. Einzelne Sonnenstrahlen fielen nun in seine Augen, sodass er nur schwer sehen konnte. Mit geschlossenen Augen machte der Schütze ein paar Schritte nach vorn und verließ dann den kleinen Platz, auf dem er gesessen hatte. Es war irgendwo mitten im Sumpf, jedenfalls konnte man hier nur Bäume, Hütten und Sumpfwasser sehen. Die Felsen, die das Lager begrenzten waren wegen dem Dickicht nur zu vermuten.

Langsam schlenderte Trulek einen Holzsteg entlang, was ein seltsames Schlurfgeräusch von sich gab. Er bemerkte es eigentlich kaum und es störte auch keinen. Irgendwie war es seltsam. Das Wetter war noch recht angenehm für diese Jahreszeit, auch wenn es im Sumpf nie richtig kalt wurde. Angesichts des Nebels morgens konnte man aber vermuten, dass es bald wieder kälter in Khorinis werden würde. Winter war immer so eine Sache. Wenn man es drinnen schön warm hatte, wollte man überhaupt nicht mehr hinausgehen, aber irgendjemand musste immer draußen sein, es ging gar nicht anders. Außerdem war den Templer schon häufiger aufgefallen, dass die meisten Leute im Winter schlechter gelaunt waren. Sicherlich hatte das auch seine Gründe, schließlich musste man hoffen, dass die Nahrung reichte, die man während des Jahres angeschafft hatte, oder das Gold um diese zu kaufen.

Der Templer wurde aus den Gedanken gerissen, als er in einiger Entfernung eine Gestalt vernahm, die dort entlanglief. Er konnte nicht einordnen, um wen es sich handelte, aber er war sich irgendwie sicher diesen Jemand zu kennen. Vielleicht aus der Nähe. Trulek beschleunigte seinen Schritt etwas und überholte schließlich die Person.

„Hey!“, hörte sich Trulek selbst sagen. Die Gestalt blieb stehen und schaute ihn überrascht, vielleicht auch ein wenig erfreut an. Auch der Templer musste lächeln, als er erkannte, mit wem er es zu tun hatte. Es war niemand Anderes als Crimson, mit dem er vor einiger Zeit die Küstenebene durchstreift hatte. Er erinnerte sich sehr gut daran.
„Wie geht es dir?“, fragte Trulek neugierig.

Ithildin
17.09.2005, 17:54
Crimson konnte es nicht fassen wen er da vor sich hatte.
Er konnte sich noch sehr gut an Trulek erinnern, mit dem er damals die Küstenebene durchquert hatte. Das lag jetzt schon fast ein halbes Jahr zurück.
Crimsons Gedanken schweiften in die Vergangenheit.
Er sah die endlosen Weiten der Ebene vor sich, die stattlichen Befestigungen des Städtchens Drakia, die dunklen, ölig glänzenden Felswände des versteckten Eingangs ins Minental.

Die beiden hatten damals wirklich eine tolle Zeit.

Trulek war damals Söldner gewesen, umso mehr verwunderte es Crimson ihn jetzt in der Rüstung eines Templers zu erblicken.
"Trulek, Alter Freund, schön dich wieder zu sehen! Mir gehts gut und dir anscheinend auch wenn man dich so ansieht. Hier im Sumpf fehlt es dir bestimmt an nichts, was?"
"Was hältst du davon wenn wir uns in die Taverne setzen und unser Gespräch bei einem guten Bier weiterführen?"
Der Templer stimmte Crimson zu und die beiden machte sich auf den Weg in die Taverne.

Staunend betrachtete der Schürfer die prachtvollen Bauten, die sich zu ihren seiten erhoben. Die meisten davon waren aus Holz, nur vereinzelt war ein einzelnes Steinbauwerk zu erblicken.
Die beiden erreichten die Taverne. Es war ein kleines, einstöckiges Holzbauwerk, dass gewiss nicht allzuvielen Gästen Platz bot.
Trulek und Crimson traten ein.
Allerlei unbekannte Gerüche stiegen Crimson in die Nase, es roch ganz anders als in de tavernen die er bis jetzt kennengelernt hatte.
"Das mag wohl am Sumpfkraut liegen." dachte sich Crimson. Er hatte schon viel von diesem Zeu gehört, jedoch war er noch nie in den Genuß gekommen selbst etwas zu probieren.
Der Wirt empfing die beiden Gäste und wies ihnen ein nettes Plätzchen neben dem Kamin zu.
Die beiden nahmen dankend Platz und bestellten sich ein Bier und etwas Fleisch.

Trulek
17.09.2005, 18:25
Es war schon seltsam mitten im Sumpf auf einen alten Bekannten zu treffen, den man nie hier vermuten würde. Es war auch schön mal wieder jemanden zu treffen, den man schon länger kannte. Die meisten alten Freunde hatte Trulek nämlich ganze Ewigkeiten nicht gesehen.
Es landeten plötzlich zwei große Bierkrüge auf dem Tisch, die auch gleich von den beiden geschnappt wurden. Der Templer nahm erstmal einen großen Schluck von dem Gebräu.
„Du warst noch nie vorher im Sumpf, oder?“, fragte er halb Crimson, halb den Bierkrug. Der Schürfer nickte. Trulek hatte es vermutet, da Crimson sich ziemlich erstaunt umgeschaut hatte. Der Templer selbst hatte sich schon zu sehr an den Sumpf gewöhnt, als dass es ihm sehr faszinierend vorkam. Immerhin fühlte er sich hier wohl und heimisch.

Irgendwie war schon wieder so viel Zeit vergangen, seit Crimson und Trulek auf der Küstenebene unterwegs waren. Andererseits hatte er seitdem nicht viel getan und das war noch positiv ausgedrückt.
Der Templer nippte in Gedanken versunken so lange an seinem Bier, bis er nur noch Luft schnappte. Das war aber genau der Augenblick, in dem auch das Essen kam. Der Wirt verzog sich mit den leeren Krügen um diese wieder aufzufüllen.
„Was hast du denn getrieben, seitdem wir aus dem Minental raus sind?“, fragte Trulek, während er sich ein Stück Fleisch abriss, um es zu essen. Da hatte er Crimson anscheinend eine schwere Frage gestellt, denn der Schürfer blickte grübelnd drein während er aß.
„Ich hab jedenfalls nicht viel gemacht. Irgendwie hoffe ich, dass man hier mal bald von der Insel runterkommt. Nicht, dass es mir hier nicht gefällt, aber es ist schon ein komisches Gefühl immer ans Meer zu kommen, egal wohin man geht. Es ist schon fast wie ein Gefängnis.“
Gefängnis, dabei musste man unweigerlich an die Strafkolonie denken, die ja nur ein Teil von Khorinis war, also noch kleiner. Trulek hatte Khorinis ein paar Tage nach dem Fall der Barriere erreicht und erinnerte sich noch an den Trubel.

„Es ist schon irgendwie komisch wie die Zeit vergeht. Aber man kann nur versuchen das Beste daraus zu machen!“ Mit diesem mehr oder weniger tollen Spruch hob Trulek den neuen Bierkrug und stieß mit Crimson an. Es war zwar keine richtige Feier, aber ein paar Bier hatten noch keinem geschadet. Vor allem, wenn man sich dabei mit jemanden unterhielt. Während sich die Beiden über das Abenteuer auf der Küstenebene unterhielten, schein sich Crimson immer noch mit der Frage zu beschäftigen, was er die letzte Zeit getan hatte.

Farodin
17.09.2005, 19:58
Coolkill war nicht da und Farodin hatte sich entschlossen sein Training in der Wildniss fortzusetzten und dabei Khorinis zu erkunden.
Als er aufwachte, stand er sofort auf anstatt so wie üblich nur im Bett zu liegen. Er machte sich Sorgen wegen Xetrael, denn was würde der wohl denken wenn Farodin einfach so verschwand. Aber trotzdem, er würde gehen!

Er stand auf und wusch sich erstmal. Dann nahm er sich etwas zu Essen aus der Truhe, in der er immer etwas Notproviant hatte, und aß alles auf. Er würde bei Aidar noch etwas Proviant kaufen. Dann gürtete er sich seinen Schwertgurt um und hängte sich seinen blauen Umhang um und räumte zuletzt seine Hütte auf. Er hoffte alles so vorzufinden wie er es verlassen hatte. Nun gut, er war aufbruchsbereit. So stapfte er aus der Hütte, drehte sich im Türrahmen noch einmal um und blickte in seine Hütte. Alles schien in Ordnung. Mit beruhigtem Gewissen machte er sich auf den Weg zu Aidar.

Doch er nahm nicht den üblichen Weg..

General Lee
17.09.2005, 20:40
“War ja klar, dass dieser faule Hund zu Hause im Warmen bleibt. Ganz wie früher….“

Ein Schmunzeln huschte über die Miene des Mannes, der sein Gegenüber mit durchdringenden Augen ansah. Ehrlichkeit lag in ihnen. Lee hätte lieber mit Hagen persönlich verhandelt, sich davon überzeugt, dass er noch immer derselbe engstirnige und an seinen Idealen fest haltende geniale Feldherr von früher war. Aus alten Zeiten, wo sie noch Seite an Seite die aussichtlosen Schlachten gegen die über sie herein brechenden Orkheere geschlagen hatten.
Doch all das war fort. Vergangen und vergessen. Korruption, Habgier und Neid hatten sie so weit auseinander getrieben. Und die Menschheit währe mit Sicherheit nicht derart schnell in die Knie gezwungen worden, hätten die Adligen und die Feldherren des Königs gemeinsam an einem Strang gezogen.
Und nun saßen sie hier. Dieser Emporkömmling von einem Ritter, der als Unterhändler ausgesandt war. Würde Lee auf ähnlich hohem Ross sitzen, wie all die Adligen, die Feldherren, die Generäle des Königs, er würde es als Beleidigung auffassen, dass man nicht persönlich erschien. Doch es war ihm egal. Solche Dinge waren nicht wichtig. Wichtig war, dass die Existenz der Menschen auf dieser Insel gesichert wurde. Wichtig war, dass die blutigen Überfälle und die Missgunst ein Ende fanden. Und dass sie gemeinsam die Orks von dieser kleinen Insel verbannen würden. Und dies durfte nicht an persönlichen Präferenzen scheitern. Das ernste, abschätzende Gesicht des Mannes hellte sich auf, formte sich zu einer freundlichen, fast lächelnden Geste.

“Naja, wenigstens seid ihr überhaupt erschienen. Ich bezweifle, dass du nicht weist, wer ich bin. Also spare ich mir die Floskeln.
Um direkt zur Sache zu kommen. Ich gehe davon aus, dass ihr euch, genauso wie wir es auch sind, euch der Lage bewusst seid. Die Orks stehen mit allem was sie nicht für die Vertreibung der letzten Menschen auf dem Festland brauchen, vor unserer Tür. Während dieses Heer von orks noch plant, wie sie uns am qualvollsten den Tod bereiten können, liegen wir uns wegen solcher dämlichen Nichtigkeiten in den Haaren, die nur auf längst kaum noch gültigen Grundsätzen des Festlandes basieren. Oder glaubt Hagen ehrlich, dass euer König ernsthaft darum in Sorge ist, was hier auf dieser Insel von Statten geht?
Ich und meine Leute sind doch nur noch aus dem Grund immer noch frei, weil ihr alle Hände voll mit den orks zu tun habt. Ihr kämpft um euer Überleben hier, genauso wie auch wir es tun. Wir alle sind Menschen. Und den orks ist es egal, ob wir nun zu Innos, Adanos oder zu den Goldstücken beten, in denen manch einer von uns sich badet.

Hagen ist kein Narr, ich kenne ihn. Und ihr seht mir auch nicht wie einer aus. Meine Leute haben gezeigt, dass sie lieber Seite an Seite mit euch kämpfen, als von orks nieder geschlachtet zu werden. Und ihr solltet es ebenso.

Und um das jetzt nicht in einem Monolog enden zu lassen….

Der Grund, weshalb ich um dieses Treffen gebeten habe, liegt auf der Hand. Ich biete euch die Hilfe und Unterstützung des Hofes an. Ein Bündnis, gegen diese verdammten Orks… Die Beendigung der kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen unseren Leuten. Wir müssen der Wahrheit ins Auge sehen. Wenn wir nicht gemeinsam gegen die orks kämpfen, werden wir auf dieser Insel sterben.

Die Entscheidung liegt bei euch… Ferox.“

Der General blickte den Paladin weiterhin an. Regungslos sah er ihm in die Augen. Die Entscheidung lag in seinen Händen.

by Taeris

Farodin
17.09.2005, 21:31
Farodin entfernte sich von seiner Hütte. Sein Umhang fühlte sich unglaublich gut an. Wahrlich ein Meisterwerk von Xetrael. Er würde nocheinmal den ganzen Sumpf durchqueren und dabei die einzelnen Anlaufstellen anlaufen.
Er beschte den Tempelvorplatz und den See, doch niemand war dort, also drehte er sich auf dem Absatz um und ging zurück zum Platz. Dann besuchte er Fortuno und holte seine Ration Sumpfkraut ab. Dann ging er zur Sumpfschmiede. Dort hielt sich jemand völlig unbekanntes auf. Er trug eine Templerrüstung und schien ein Schmied zu sein. Farodin sprach ihn an.

"Edler Templer, was tut ihr da?"
"Ich bin Carras, Templerführer und Rüstungsschmied des Sumpfes! Was ist dein Begehr junger Novize des Sumpfes?"
"Rüstungsschmied? Das trifft sich gut denn ich suche jemanden der Rüstungen verkauft. Ich brauche eine Novizenrüstung!"
"Hm, eine Novizenrüstung!? Gut,gut! Du hast glück denn ich habe nur noch sehr wenige auf Lager! Das würde dann 250 Goldstücke machen! Könnt ihr euch das leisten, junger Novize?"
"Aber natürlich, Meister Carras! Hier!"
"Gut, warte ein wenig, ich hole sie aus meiner Kammer!........Hier ist sie!"
"Danke Meister!"

Fröhlich setzte er seinen Weg zur Taverne fort und als ihn keiner Beobachtete, zog er sich aus und wechselte seinen Bruderrock in seine neu erworbene Bruderrüstung um. Stolz drehte und wendete er sich um sich einzugewöhnen.....

.Cerberus
18.09.2005, 00:31
Cerberus streifte ziellos im Lager umher. In seinem Kopf herrschte gähnende Leere. Er war zu faul, um auf den Feldern zu helfen, zu müde, um etwas zu unternehmen, zu gelangweilt, um sich zu unterhalten, zu deprimiert, um überhaupt etwas in Angriff zu nehmen. Es kam ihm so vor, als wäre er total ausgesaugt.
"Vielleicht macht mich das köstliche Tempelgebräu wieder munter" raunte der hohe Novize und machte sich auf zur Taverne.

Es war ziemlich frustrierend, dieses Gefühl und Cerberus konnte es sich nicht erklären.
"Nun, der Alkohol macht es auch nicht besser..." meldete sich auf einmal Dagonox zu Wort.
"Ach... du schon wieder" erwiderte der hohe Novize mit einem gelangweilten Ton.
"Ja, ich bin's. Du scheinst ja nicht gerade in Hochform zu sein... hm... schau' dich doch mal um. Kein Wunder, dass du dich so fühlst. Was du brauchst, ist einfach mal wieder ein bisschen Spaß"
"Ach, tue ich das?"
"Ja... aber mach' dir mal keine Sorgen, ich lass' mir da schon etwas einfallen..." sprach Dagonox, kicherte wahnsinnig vor sich hin, bevor er wieder in den Tiefen von Cerberus' Unterbewusstsein verschwand.

"Komischer Kauz" dachte sich der hohe Novize, zuckte mit den Schultern und betrat schließlich die Taverne, die er in zwischenzeit erreicht hatte.
Drinnen setzte er sich an den Thresen und bestellte beim Wirt auch gleich einen Humpen Bier.

Ithildin
18.09.2005, 11:19
Crimson blinzelte der Sonne, die durch das Fenster in Truleks Hütte auf sein Gesicht schien entgegen.
Er konnte sich nicht mehr erinnern, wie er in die Hütte des Templers gekommen war, das einzige was er wusste war, dass die beiden gestern in der Taverne eine ganz nette Menge an Alkohol konsumiert hatten. Auch der Goldbeutel des Schürfers hatte einiges von seinem ursprünglichem Gewicht verloren.
"Mist!" dachte sich Crimson.
"Dass ich denn nie unter Kontrolle habe wieviel ich trinke."

Crimson blickte sich um.
Trulek lag auf dem Boden der Hütte und schien noch zu schlafen.
Ächzende richtete der Schürfer sich auf, rückte seine Lederrüstung zurecht und trat ins Freie hinaus. Es war ein schöner Tag, der Himmel war fast wolkenlos, nur die Temperatur stimmte nicht ganz mit dem Bild überein, dass sich Crimson bot.
Es war ungewöhnlich kalt für diese Jahreszeit.
Crimson begab sich wieder in die Hütte und suchte nach etwas essbarem.
Auf dem großen Eichentisch, der im Eck stand erblickte er eine Schüssel mit etwas Obst. Er nahm einen Apfel und biss hinein.
Dann trank er noch etwas Wasser und setzte sich wieder aufs Bett um
darauf zu warten, dass Trulek aufwachte.

Kelv
18.09.2005, 14:08
Kelv schländerte durch den Sumpf. Es war irgentwie nicht viel los und er langweilte sich, na gut er könnte sich eine Prädigt anhöhren doch irgentwei hatte er dazu auch keine Lust. Dann kam einer dieser Novizen auf ihn zu.
"Ey, auf los geh schnell auf die Krautfelder die brauchen da noch hilfe."
Kelv guckte diesen Hanswurst mit einem etwas unverschämten Blick an dann drehte er sich einfach um und gang. Der Novize rannte ihm hinterher.
"Hey hast du nicht gehöhrt du sollst auf die Felder."
Was denkst du Simbel wo ich gerade hin gehe. Sollte ich eben noch mit dir Small Talk halten oder was dachtest du? Und jetzt lass mich in Ruhe zur Arbeit gehen, da höhrt die Scheiße doch auf zu stinken wenn einem andauert so arme Leute wie duch auf die Eier gehen.
Der Novize guckte Kelv mit großen Augen an dann sprach mit einer etwas betröbelten stimme.
"Aber...wir sind hier doch ein Gemeinschaft...sei nicht so unfreundlich..."
"Gemeinschaft...ja aber dennoch bin ich nur nett zu Leuten die ich kenne und jetzt geh mir aus den Augen, bitte."
"Ok wie du willst..."
Dann ging der Novize zornig seiner Wege. Vieleicht hätte Kelv freundlicher sein sollen, aber da er nicht der Lakeie von irgentwem sein wollte musste er seine Stellung bewahren und wie es aussah musste man Kelv erst prügeln damit er jemandem diente. Na gut da er sich aber jetzt der Bruderschaft des Schläfers angeschlossen hatte wollte er mal nicht so sein und sich ein wenig knechten lassen zumindest erstmal für die erste Zeit. Der Novize hatte halt pech gehabt das er der erste war der Kelv angesprochen hatte.
Nach einen kurzen Fußmarch ereichte Kelv die Felder und sprach den erst besten Novizen an den er sah.
"Erwache ich soll mich hier für die Arbeit melden"
"Ah ja ernte einfach dieses Feld ab, die Pflanzen einfach abreißsen pass aber auf, dass die Wurzel nicht mit dran sind."
"Ok kein Problem"
So begab sich Kelv zu dem Feld, ging auf die Knie und rupfte die Kräuter raus. Es hatte nicht wirklich viel zu tun da noch viele andere Novizen und Brüder hier waren und ernteten. Dennoch tat Kelv nach einer halben Stunde der Rücken weh. So dass er sich einfach mal ein paar Minuten auf den Rücken legte.
Die anderen Novizen lachten ihn aus und meinten das man markte, dass er ein Anfänger sei. Das ließ Kelv natürlich nicht so auf sich sitzen und nahm seine Arbeit wieder auf.
Nach ca. zwei Stunden war Kelv mit seiner Arbeit fertig und er ging zurück ins Lager. Einen richtigen Schlaf platz zu ausruhen hatte er immer noch nicht allso chillte er sich unter einen Baum und pennte nach kurzer Zeit ein.....

Argold
18.09.2005, 14:46
Argold blinzelte. Wo war er? Schnell schloss der Novize die Augen. Ein seltsame ausehendes... "etwas" ...schaute ihn an. Der Pfeifenbauer spürte Gras. Er lag allso im freien. Er traute sich immernoch nicht die Augen zu öffnen. Er hatte Angst davor einen rießigen Sumpfhai zu sehen der ihn gleich verspeisen würde.
"Hey du! Gehts dir gut?"
Wer war das? Hat da jemand gesprochen? Seitwann können Sumpfhaie sprechen. Langsam öffnete Argold die Augen. Es war nur ein Novize. Argold schaute sich um. Er lag vor seiner Hütte. Um ihn verstreut lagen Schnapsflaschen und Sumpfkraut. Das erklährte auch seine Kopfschmerzen.
"Gehts dir gut?", wiederholte der Novize.
"Mein Kopf fühlt sich an als ob ein Troll hinauf gesprungen währe aber sonst gehts mir gut.", antwortete der Pfeifenbauer.
Der Novize halt ihm hoch, was nicht einfach war. Als Argold endlich auf zwei Beinen stand (wenn auch sehr zittrig) machte er sich unter dem Vorwand zu schlafen zu gehen aus dem Staub. Er hatte nur ein Ziel: Sich in der Taverne zu besaufen. Er fühlte sich hundselend von dem vielen Sumpfkraut und einen nach ein paar Schnaps würde es ihm bestimmt besser gehen. Der Weg zur Taverne war schwer. An jedem Baum an dem er vorbei kahm musste er sich kurz festhalten. Und so torkelte er von Baum zu Baum bis die Taverne in Sicht kahm. Doch auf dem letztem Stück war kein Baum mehr. Argold nahm seine ganze Kraft zusammen und lief los. Doch kurz vor dem rettendem Haus stolperte er und flog auf die Nase. Er spürte wie Blut aus seiner Nase lief, doch er blieb liegen. Er blinzelte. Er war so Müde. Am liebsten würde er jetzt schlafen. Seine Augen wurden immer schwere als jemand schrie:
"Hey du, was machst du denn da auf dem Boden?"
Es war der Wirt, Aidar.
Schnell brachte der Wirt den Novizen in die Taverne, doch er weigerte sich ihm auch nur einen Tropfen Alkohol zu geben. Anstatt einem Wacholder zwei Bier und einem Wein, brachte er ihm Milch, Brot und Fleisch. Und den Novizen an den anderen Tischen sagte er, sie sollen dem Pfeifenbauer blos kein Sumpfkrauft geben. Argold schloss die Augen. Na toll. Sein Sumpfkraut war in seiner Hütte. Diese Kopfschmerzen! Wie sollte er das nur überleben? Mit dem Kopf auf dem Tisch knapperte er an seinem Brot. Danach trank er etwas Milch. Aber er hatte das Gefühl das die Kopfschmerzen nur schlimmer wurden. Während Argold da saß wurden seine Augen wieder schwer und er schlief ein.

Er hatte einen wunderschönen Traum: Das Haus war fertig. Es sah prächtig aus. Er gab eine Feier und alles war schön. Sie Sangen und tranken. Und rauchten natürlich. Sogar ein Baal war dort. Nach der Feier ging Argold im Traum in sein Schlafzimmer. Dort stand ein wunderschönes Himmelbett. Langsam ging er auf das Bett zu. Es sah so gemütlich aus. Doch ob es das wirklich war, erfuhr er nie. Denn genau in diesem Moment wachte er auf.

Aidar stand vor ihm.
"Na, ausgeschlafen?"
Da fiel Argold ein dass er garkein Gold dabei hatte. Als er das dem Wirt sagte, meinte der nur:"Lass gut sein das geht aufs Haus. Gehts die besser?"
"Ja viel besser. Das schlafen hat mir gutgetan."
Nachdem der Novize sich bedankt hatte verließ der die Taverne um auf die Baustelle zu gehen. Auf dem Weg dorthin fand er noch Novizen die ihm helfen wollten. Zusammen fingen sie an das Dach zu bauen. Es war ein gefährliche Arbeit gewesen wenn die Boden nicht so weich währe. Sie arbeiteten viele Stunden, doch das Dach schien schön zu werden. Aber so viel hatten sie auch nichtmehr zu tun, da ein Teil des Daches und das gerüst schon gebaut wurden. Als das Dach fertig war, baht er einen Novizen Farbe aus der Stadt zu besorgen während das Dach trocknet. Sie machten aus, dass sie sich in einer Stunde wieder am Haus treffen würden.

In dieser Zeit ging Argold schlafen. Er sah sich in seiner Hütte um. Sie war alles andere als konfortabel. Aber das würde sich bald ändern. Vielleicht würde er sich ein Himmelbett wie in seinem Traum kaufen. Mit diesen Gedanken schlief er ein.

Nach der besagten Stunde waren alle beteiligten Novizen vor dem Haus. Der Novize der Farben besorgen sollte war schon da. Also fingen sie gleich an zu streichen. Die Farbe war schön, doch Argold vermutete dass man Blut hinein gemischt hatte. Als es an das erste Stockwerk ging bekahm Argold ein mulmiges Gefühl. höhen waren nichts für ihn. Das Gerüst knarrte und seinen Schritten. Doch sie schafften es auch das Stockwerk ohne Zwischenfälle zu streichen. Nun mussten sie nurnoch das Gerüst loswerden. Doch wozu war es aus Holz? Also zerhakten sie es und zündeten es an. Es war ein schönes Gefühl. Das Haus war fertig. Jetzt musste er nurnoch seine Sachen hineinschaffen und dann hatte er es geschaft. Zum Glück hatten die Novizen heute nichts besseres zu tun als Argolds hab und Gut durch die Gegend zu schleppen. Als sie fertig waren, konnte sich das Ergebnis sehen lassen. In seiner Pfeifenewerkstadt stand ein thresen, ein Arbeitstisch, werkzeuge und Pfeifen auf Regalen. Die Bibliothek hatte eine eigene ausentür, aber Bücher und Regale waren noch nicht dort. In einem anderem Zimmer prasselte ein Feuer und auf dem Boden waren Tepiche und Wasserpfeifen. Argolds Schlafzimmer war auch schon eingeräumt. Jetzt musste er nurnoch Drizzt finden. Schnell rannte er zum letsten Novizen der noch da war. Er fragte ihn ob er nochmal in die Stadt gehen würde um einen Auftrag dem dortigen Tischler zu bringen. Da der Novize sonst nichts zu tun hatte willigte er ein. Und macht sich auf den Weg. Jetzt war alles Perfekt....

Ferox
18.09.2005, 15:41
Ferox saß regungslos auf seinem Stuhl als die Worte des Generals bereits geendet hatten. Noch immer schien der Paladin der Stimme des Mannes lauschen zu wollen, doch waren es bloß die Gedanken, die sich im Innern des Statthalters wanden und jedes Wort, das Lee gerade ausgesprochen hatte, abzuwägen versuchten. Er war nicht unwirsch gewesen, wie es der Streiter von manch einem Söldner gewohnt war. Seine Worte klangen ehrlich und spiegelten Ferox’ genaue Gedankenwelt bezüglich derselben Sache wider. Und wäre es tatsächlich die Entscheidung des Ritters über sein eigenes Leben gewesen und nicht die über viele Paladine und Soldaten, hätte Ferox keinen noch so kleinen Moment gezögert, das Angebot sofort anzunehmen. Doch die jetzige Situation verlangte eine andere Entscheidung. Es betraf nicht nur ihn, sondern das gesamte königliche Heer auf Khorinis. Jenes Heer, das nur mit Hilfe der Söldner im Minental eine Überlebenschance hatte. Jenes Heer, dem die koordinierten Truppen aus Söldnern und Piraten am Pass aufgelauert hatten, um möglichst viele Soldaten niederzustrecken und ähnlich mit einer der Schürfstellen zu verfahren. - So gerne er auch gewollt hätte, hier musste der Paladin in ihm entscheiden, nicht Ferox selbst.
Er senkte kurz den Blick und schloss die Augen, um sich seiner Gedanken Herr zu wissen. Dann sprach er in einem freundlichen Ton, der dem ähnlich klang, in dem General Lee nur wenige Momente zuvor selbst gesprochen hatte. Ein ferner, zu unterdrücken versuchter Hauch an Trauer schwang in den Worten des Paladins mit.

„Glaubt mir, würde ich für mich alleine oder gar meine eigenen Truppen entscheiden, säßen wir bereits über die Orkbefestigungen und deren Zerstörung nachdenkend im selben Planungsraum. Ferner wäre ich schon viel früher an euch heran getreten, um euch diesen Vorschlag meinerseits zu unterbreiten. Ich wäre gerne bereit dazu, dieses Bündnis einzugehen…
Die vergangenen Ereignisse jedoch gebieten mir… sie zwingen mich zu anderem. Ich weiß, dass - vielleicht nicht über Kurz, aber in Adanos Namen mit Sicherheit über Lang - sich die Menschen auf Khorinis aufraffen und zusammenhalten müssen. Mir ist bewusst, dass die Orks in der deutlichen Überzahl sind und nichts unversucht lassen werden, uns alle in die Sklaverei zu verbannen oder der Sphäre der drei Herren näher zu bringen. - Menschen sollten… Menschen dürfen sich eigentlich nicht selbst zum Feinde haben, denn lauert der Feind da draußen hinter seinen hölzernen Wällen. Das ist es, was viele noch zu lernen haben. Viele - sowohl aus euren als auch aus meinen Reihen. In jüngsten Ereignissen spiegelt sich dieses wider.
Wäre der Angriff der Söldner und ihrer Verbündeter, den Piraten, auf unseren Erzkonvoi von der Stadt aus und eine unserer Schürfstellen nicht gewesen, könnte ich ohne Bedenken zustimmen. Doch wird es unter diesen Umständen unmöglich sein, mit euren Männern und Frauen Schlachtpläne zu teilen, ihnen das Vertrauen zu schenken, das man einem Kameraden schenken kann.“

Die Worte des Paladins endeten vorerst. Zuerst wollte er sich anhören, was der General zu erwidern hatte, sofern es da überhaupt irgendetwas geben konnte. Eigentlich hatte der Statthalter mit seinen Worten alles bereits gesagt, wenn man genau hingehört hatte. Jeden hoffnungsvollen Gedanken hatte Ferox zwar nicht zerstören wollen, doch klang sein Gerede immerhin für ihn selbst sehr hoffnungslos.

General Lee
18.09.2005, 18:24
Langsam wanderte die rechte Augenbraue des Generals nach oben. Was sagte dieser Paladin da? Überfälle? Ohne den Blick von Ferox abzuwenden versuchte Lee aus den Augenwinkeln heraus zu seinen Begleitern zu sehen. Aber er hatte doch ausdrücklich befohlen….. wie konnte das nur passieren. Verdammt. Wut staute sich in ihm auf. Wut und Unverständnis.
Doch er beherrschte sich. Nein, er durfte nicht auch noch nach außen hin zeigen, dass er offenbar seine eigenen Leute nicht mehr unter Kontrolle hatte. Diese verdammten Narren. Wussten sie denn nicht was auf dem Spiel stand… Doch Lee blieb ruhig. Sein Blick ruhte weiter auf Ferox. Nachdenklich blickte er ihn an. Was nun? Sollte er seine eigenen Leute verraten und sie als Meuterer hinstellen? Sicher, streng genommen waren sie das. Aber ohne Gefolge würde er schlechter da stehen als so schon. Er musste diesen Haufen von Kriegern und Halunken zusammen halten. Doch so viel stand auf dem Spiel. Der General fuhr sich mit der Hand durchs Gesicht und wendete den Blick für einen Moment von seinem Gegenüber ab.
Schließlich, nach einer ganzen Zeit des Schweigens, brach er die Stille.

“Wir haben wichtigere Probleme als die Wahrung unseres Stolzes. Ob wir einander trauen können oder nicht, spielt doch keine Rolle. Oder glauben diese Pfeifen bei euch im Oberviertel tatsächlich, dass sie die Orks alleine zurück schlagen können? Willst du mir erzählen ihr hättet ohne uns überhaupt geschafft eure Stadt zu halten? Ohne unsere Hilfe währe diese ganze Insel schon seit über einem Jahr in der Hand der Grünpelze.
Aber was rede ich… Als würde es mich wundern, dass Hagen immer noch so verbohrt wie damals ist…“

Nein, es war vermutlich hoffnungslos. Die Garde war engstirnig und verblendet in ihrem Glauben wie eh und je. Friedensverhandlungen waren nun wohl sinnlos. Und sie alle waren dem Tode geweiht. Und Hagen, dieser Narr, würde es vielleicht noch selbst erkennen, wenn die Orks das zweite Mal vor den Toren von Khorinis stehen…


by Taeris

Ferox
18.09.2005, 19:13
„Ich bin nicht Hagen.“, meinte Ferox nach einigen Minuten des Schweigens, in denen er Lee bloß angesehen hatte und versuchte aus den Regungen in seinem Gesicht etwas herauszulesen. Die langsame Bewegung der Augenbraue des Mannes vor seinen Worten allerdings, ließ den Paladin bereits stutzen. Was sollte diese Geste? - Die Augen des Söldners, denn nichts anderes war auch Lee, wollten nichts Wirkliches verraten, wie sie es sonst bei Menschen machten. Schwache Menschen hatten die Eigenart, preiszugeben, welche Gedanken sie hegten, ob sie böser oder guter Natur waren und zu welchem Teil ihre Worte der tatsächlichen Wahrheit glichen. Bei Lee war das anders. Doch war es ihm wirklich daran gelegen, Frieden zu vereinbaren?

„Doch ihr sprecht wahre Worte: Der Stolz ist eine Tugend, der sich im Augenblick niemand hingeben sollte.“ Ferox senkte seinen Kopf leicht nach unten, um den Söldner anklagend anzusehen. „Ich selbst zähle mich auch zu jenen, deren Wort im Oberen Viertel etwas zu bedeuten hat, doch sehe ich mich ganz bestimmt nicht als Pfeife oder sonst etwas an. Ich weiß nicht, was die anderen Paladine, Lords, Kommandanten oder jeder noch so kleine Soldat, der Zutritt zur Oberstadt und dem dortigen Geschehen hat, denken und ehrlich gesagt ist mir das - im Namen der Drei - herzlich egal. Ich weiß, dass wir, die Menschen auf dieser Insel, alle Menschen auf Khorinis nur in einer Einheit überleben können. Ich war bei dem Angriff vor zwei Sommern dabei und ich weiß, dass wir weder ohne die Templer, noch ohne die Magier noch ohne eure Söldner gegen die Orks ankommen können. Doch eins weiß ich ebenso gewiss: Ihr kommt auch ohne uns nicht gegen sie an. Es ist falscher Stolz, nicht zugeben zu wollen, dass die eigenen Männer nicht auf Befehle hören.“ Ob Ferox das Hochziehen der Augenbraue richtig gedeutet hatte, wusste er nicht. Eigentlich war es mehr ein Versuch, den General irgendwie zu verunsichern. Er wusste es selber nicht. Vielleicht lag er auch völlig falsch, aber eigentlich konnte sich der Paladin nicht vorstellen, dass Lee seine Söldner auf den Erzkonvoi angesetzt hat.
„Und noch etwas weiß ich sehr, sehr gewiss: Ich kenne die Menschen - oder ich glaube es wenigstens. Ich kenne Söldner und ich kenne Paladine. Sie alle denken im Großteil dasselbe. Ein Paladin wird wohl nie einem Söldner vertrauen und umgekehrt ist es ebenso wenig wirklich denkbar. Was nutzt ein Frieden zwischen zwei Parteien, der kein wirklicher ist? Was nutzt es, wenn trotz des Waffenstillstandes die Waffen nicht ruhen würden? - Und das würden sie nicht. Vertrauen ist wichtiger als ihr womöglich glaubt oder bereit seid zuzugeben. Bekriegen sich die Menschen auch gegenseitig im Frieden, werden sie sich im Krieg gegen einen gemeinsamen Feind immer wieder zusammenrotten. Oder denkt ihr ernstlich, wenn die Stadt und mit ihr die Paladine fallen, dass die Söldner sich der Orks und Echsenmenschen und Drachen erwehren können?“

General Lee
18.09.2005, 19:40
Sie traten auf der Stelle, drehten sich im Kreis, doch fort kamen sie nicht. Diese Verhandlung war mit dem Moment sinnlos geworden, als Lee erfahren musste, dass er hintergangen worden war. Es war klar, dass die Paladine so reagierten. Was Ferox dachte oder nicht dachte, war egal. Er vertrat die Armee unter Hagens Befehl, nicht seine eigenen Interessen.
Lee seufzte unmerklich. Sie würden nicht gegen die Orks bestehen können. Sie nicht und die Garde auch nicht. Allein würden sie nicht gegen sie ankämpfen können. Grübelnd versuchte Lee andere Möglichkeiten in betracht zu ziehen. Von dieser Insel flüchten? Aber wie? Zum Festland? Aussichtslos. Und nun war auch die letzte Hoffnung, ein Bündnis der Menschen auf dieser Insel, sinnlos geworden. Langsam erhob Lee sich und blickte Ferox erneut in die Augen.

“Ich weis deine persönlichen Ansichten zu schätzen… Ferox. Richte deinem Lord Hagen aus, dass er wohl immer der verbohrte sture Bock von einst bleiben wird. Und richte ihm aus, dass wir uns vor dem Ende wieder sehen werden.

So werden wir wohl allein unser Glück gegen diese Bedrohung suchen.

Wir gehen.“

Sprach Lee zu seinen Begleitern, ohne den Blick von Ferox ab zu wenden, ehe er schließlich von dem Tisch zurück trat und ihm den Rücken zu kehrte.
Verbittert und mit Wut in der Magengegend. Diese verdammten narren ahnten ja nicht, was sie mit ihren idiotischen Überfällen angerichtet hatten… Und nun mussten sie den preis dafür zahlen. Sie alle.
Gefolgt von den anderen verließ Lee die Taverne, woraufhin sie den Heimweg einschlugen.

Was nun?...



by Taeris

Farodin
18.09.2005, 19:59
Sie passte wie angegossen! Er sah stattlich aus in seiner Rüstung und mit dem langen blauen Umhang. Stolz betrat er die Taverne.

"Hey Aidar, heute brauche ich etwas mehr als nur das Übliche!"
"Oh hy Farodin! Klar kriegste das, bist wohl auf Wanderschaft. Da hast du dich aber fein rausgeputzt!"
"Dein Augenlicht ist ungetrübt, wie eh und je! Also ich bräuchte da einmal:
3 Laib Brot, drei Wasserschläuche, eine Stange Wurst und drei Stück Käse.
Tjoa das wärs einmal!"
"Gut das macht dann 30 Goldstücke aber für dich 27!"
"Danke Aidar! Viel Spaß, wir werden uns eine Weile nicht sehen!"

Fröhlich mit seinen sieben Sachen im Gepäck marschierte er los, grüßte die Templer am Eingang des Sumpfes und hatte sich schon bald vom Sumpflager entfernt.

Argold
19.09.2005, 17:46
Argold saß Sumpfkraut rauchtend vor dem Kamin. Es war ein herlicher Tag. Er sah zu wie die Flammen prasselten. Er fragte sich wo der Tischler blieb. Langsam kahmen auch die anderen Novizen die einen Händler kannten die viele Bücher sehr billig verkaufte. Jetzt brauchten sie nurnoch die Regale....

... und sie kahmen auch. In einem großen karren brachte der Tischler das Regal. Argold wollte so schnell wie möglich fertig werden, also machte er sich daran mit den Novizen das Regal aufzubauen. Allerdings stellten sie sich nicht sehr Geschickt an. Eine haute sich mit dem Hammer auf den Daumen, eine anderer wurde von einem Regal fast erschlagen. Und natürlich machten sie auch eine Menge Lärm darunter die schluchzen des Novizen der sich auf den Daumen geschlagen hatte. Immer mehr Leute schauten durch die Fenster um den Novizen bei den kläglichen Versuchen zu beochten. Sie gaben auch Tipps, aber die waren nicht gerade Ernst gemeint. Einer zum Beispiel sagte:" Wenn du den Hammer andersrum hältst tuts nicht so weh beim draufschlagen:", ein anderer meinte, sie sollten die Bücher lieber auf den Boden stellen. Doch dann schafften sie es doch und Argold scheuchte ein Spur von verärgert die Schaulustigen weg. Die konnte man aber noch immer lachen hören als sie weg waren. Als letztes räumten sie zusammen die Regale ein. In diesem Raum waren nun Geschichten, informationen und Karten. Nun wollte der Pfeifenbauer aber nurnoch seine Ruhe und gab jedem Novizen einem Beutel mit Gold, obwohl diese sagten das sie kein Gold wollen.
"Nehmt das Gold. Ihr hab es euch verdiehnt."

dankend verschwanden die Novizen und Argold hatte seine Ruhe. Wo nur Seppl stecktem, fragte er sich...

Paedygree
19.09.2005, 21:25
Paedygree stellte seinen Kessel, den er bereits einige male
zum brauen benutz hat, auf den Tisch und füllte Ihn
ein bisschen mit Wasser.
Er brauchte jedoch immer noch das Buch.
Ausswendig lernen musste er dieses Buch ohnehin einmal.
Er kam nun zu den wichtigsten Zutaten.
Die Hopfe hatte nun beinahe zwei Tage im Wasserbett liegenkönnen.
Die musste genügen sein. Er nahm das angegebene Mass
aus dem Trog und gab sie zum Bier hinzu.
Jetzt gab er noch die bearbeiteten Hopfen
Früchte dazu und rührte das zukünftige Bier kräftig um.
Paedygree bemerkte auf einmal, das das Bier sehr dunkel war.
Er stellte den Kessel auf den Boden und schöpfte
das Bier in Bierkrüge ab.
Er musste sich unbedingt ein Fass oder besser
gesagt genügend Fässer zulegen.

Er packte 12 Bierkrüge und schleppte sie ins Nebenzimmer, wo
er sie auf dem Boden stehen lassen musste,
denn die Biere, die er bereits gebraut hatte, wahren
immer noch da.
Er musste nun warten, bis das Bier ein wenig gegährt wurde.
Er setzte sich auf einen Stuhl im Hauptraum und
schlug das Buch auf.
Jetzt hatte er genügend Zeit das Buch auswendig zu lernene.

Florence
20.09.2005, 11:02
Es war ein neuer Tag für die junge Schwester im Sumpflager. Sie hatte nicht viel Kontakt zu den ganzen Menschen hier, wollte diesen zwar, aber erzwingen konnte man so etwas natürlich nicht. Dafür war sie aber wirklich daran interessiert, den Glauben an den Schläfer zu vertiefen. Sie war sich nicht im Klaren, ob sie wirklich an einen solchen Gott glaubte und genau dies wollte sie nun dadurch testen. Schließlich war sie jemand, der nicht mit einer Lüge leben könnte. Dies würde sie niemals können.

Der Sumpf, ein Ort der Ruhe. Für Tinquilius, ihren ehemaligen Freund, wäre dies wohl ein wunderbarer ort. Er war fanatisch auf die Ruhe, liebte es, wenn Stille herrschte und niemand ihn störte. Natürlich würde dafür hier der Sumpfkrautrauch ein paar Probleme bei ihm verursachen, aber dennoch: Dies wäre ein wirklich guter Ort für ihn.

Aber er war nicht hier, was auch gut so war. Sie musste ihre Gefühle unter Kontrolle bringen, da sie noch immer ein wenig durcheinander waren. Cor’Veenh, Tinquilius, beides Männer, die teilweise in ihrem Leben eine wichtige Rolle gehabt hatten, aber dafür dennoch nur Probleme gemacht haben. Wie war es denn mit Tinquilius gewesen? Sie hatte durch diesen die Vergewaltigung bekommen, hatte die Probleme mit ihrem Alchimisten gehabt. Und alles nur, weil Tinquilius ein solch, na ja, was war er wohl für ein Mann? Sie konnte es einfach nicht beschreiben.

Was war dies nur für ein Tag? Sie schritt den Steg entlang und betrachtete die ganzen Menschen hier. Dies war nun ihre neue Heimat und doch war sie sich sicher, dass es auch Abenteuer in ihrem Leben geben müsste. So, vollkommen alleine und ohne Abenteuer. Dies würde nicht auf Dauer funktionieren, weshalb sie auch vorhatte, bald wieder mal das Sumpflager zu verlassen.

Dort, direkt vor ihr, befand sich die Taverne, das Gebäude, in dem viele, wirklich viele, Mitglieder der Gilde saßen. Was wohl heute dort auf sie warten würde? Sie hatte keine Ahnung, wollte sich aber überraschen.