View Full Version : Homosexualität
maximus888
11.08.2005, 22:48
Ja, ich bin wieder "authorisiert" in diesem Forum zu posten, und mir liegt da schon lange was auf den Fingern was ich fragen wollte. Es geht um Homosexualität. Genauer gesagt um die Zunahme von Homosexuellen in unserer Gesellschaft.
Es ist mittlerweile schon fast eine Besonderheit NICHT schwul zu sein, und das erst in den letzten Jahren. Ich wollte eben von euch wissen, was ihr glaubt, was "schuld" daran ist. Wie ihr aus dem letzten Satz vielleicht entnehmen könnt sehe ich das als Problem.
Ich habe mal ein paar skurrile und weniger aufregende Theorien aufgestellt, die könnt ihr durch weitere ergänzen oder kritisieren.
also die "Evolution-Theorie":
Ganz kurz und bündig: Überbevölkerung - Abwehrmechanismus.
Höhrt sich zwar sehr unglaubwürdig an, aber könnte doch im entfernten etwas wahres drann sein.
dann die "Frauen sind Schuld-Theorie ;)":
Tja, kein gequatsche von Frauen sind gemein.. blabla... sondern... Die Zunahme von Homosexuellen ist mit der Emanzipation parallel verlaufen, ungefähr... Das kann doch kein Zufall sein, oder?
die "Hemmschwellen-Theorie":
Auch ganz kurz... Die Hemmschwellen in unserer(!) Gesellschaft sind immer tiefer gesunken und so konnten sich die ganzen Homosexuellen, die es immer schon gab Outen.
...Ja, das wären 3 Theorien. Ich will niemanden mit dem Thread verurteilen oder in eine unangenehme Situation bringen, sondern lediglich wissen ob es einen wirklichen Grund dafür gibt, dass in den letzten Jahrzehnten die Zahl der Schwulen und Lesben so drastisch angestiegen ist.
Ihr seid drann!
Iron Mouse
11.08.2005, 23:11
Es gibt keine Zunahme von Homosexualität.
Das einzige was zunimmt ist die Akzeptanz in der Gesellschaft, was mehr Homosexuelle als früher dazu ermutigt, offen zu ihrer Orientierung.
(Nr. 3 wäre also richtig)
Und wo soll da ein Problem sein?
Buster81
11.08.2005, 23:41
Das Problem ist, dass Homosexuelle für die Arterhaltung nutzlos sind ;)
abe rich denke auch, dass es nciht mehr Homosexuelle gibt, sodnern dass sich imme rmehr outen, deshalb Nr. 3
Was die "Arterhaltung" angeht (Gehörst du irgendeiner besonderen Art an? Ich nicht, ich bin nur ein ganz normaler Deutscher.), so sind Homosexuelle z. B. dann wichtig, wenn sie Kinder adoptieren und erziehen, die ansonsten in der Gosse landen würden. Oder wenn sie Bücher schreiben, aus denen man lernen kann. Nur ein paar Beispiele.
An Geschlechtsverkehr als Erstes zu denken, wenn man über Homosexuelle redet, ist typisch für verklemmte Konservative. Und die sind auf jeden Fall hinderlich für die Arterhaltung, weil sie die Gesellschaft nicht voranbringen, sondern in der Entwicklung aufhalten.
maximus888
11.08.2005, 23:54
Problem?
ist doch nicht richtig.... Würden alle Menschen homosexuell sein gäbe es in 70 oder 80 jahren keinen einzigen menschen mehr. Also es ist nicht wirklich richtig glaube ich. Nr.3 gefällt mir persönlich allerdings nicht so gut ;). es heisst ja mittlerweile, dass jeder 4. Mann schwul ist. Das ist ganz und garnicht gut...
Wenn man bedenkt, dass das nur in der westlichen Welt so ist.. in den ärmeren Ländern ist das nicht so "schlimm".
An Geschlechtsverkehr als Erstes zu denken, wenn man über Homosexuelle redet, ist typisch für verklemmte Konservative.
schlag ein wörterbuch auf und definiere homosexuell!
DarkCava
11.08.2005, 23:55
#3 ist korrekt. Homosexuelle gab es schon immer in etwa stabil bleibendendem prozentualem Anteil. Wie gesagt, befähigt die gesellschaftliche Akzeptanz heutzutage, dass sich Homosexuelle vermehrt outen (können) als früher.
Könntest du vielleicht noch näher erleutern, was du an Homosexualität als "Problem" ansiehst? Deine beiden anderen Theorien sind Unsinn. Ich glaube ich muss nicht erleutern, warum.
DarkCava
11.08.2005, 23:57
Wenn man bedenkt, dass das nur in der westlichen Welt so ist.. in den ärmeren Ländern ist das nicht so "schlimm".
Absoluter Unsinn. Z.b. in Thailand sind weitaus mehr Männer homosexuell als hier in Deutschland. Du kannst davon ausgehen, das 5% der Menschen homosexuell sind. Weltweit.
Homosexualität tritt unter anderem auch in der Tierwelt auf, was belegt, dass es zwar eine sexuelle Desorientierung ist, aber in diesem Sinne dennoch völlig normal ist.
maximus888
11.08.2005, 23:59
natürlich kann ich das erklären:
Ich war(bin) der Meinung, dass die Zahl der Homosexuellen stark zunimmt, und das ist allerdings ein großes Problem, denn wenn irgendwann mal alle so sind, dann gibt es kein Morgen mehr. "Frühwarnsystem" ;)
Falls es jedoch Unsinn ist, und die Zahl der Homosexuellen nicht zunimmt, dann ist das alles anders... Ich bin eben der Meinung(weil ich es nicht anders weiss), dass die Zahl zunimmt.
Man kann aber so sagen ... es ist eine "natürliche abnormalität". Nicht Normale sachen müssen aber nicht zwangsläufig scheisse sein, nicht dass ihr das falsch versteht. Durch abnormalitäten ist die evolution ZB entstanden. Hochloben sollte man die Homosexualität aber nicht, da sie wie gesagt die Menschheit gefährden würde, wenn sie zu häufig wird.
schlag ein wörterbuch auf und definiere homosexuell!Im Wörterbuch steht, dass der einzige Unterschied in der Art und Weise Geschlechtsverkehr auszuüben besteht. Jemanden deshalb zu verurteilen, ist genauso, wie jemanden wegen anderer Kleidung oder Geruchs zu verurteilen. Menschen sind nun mal unterschiedlich. Irgendwelche Unterschiede wirst du immer finden.
Mir persönlich ist es bei der Beurteilung eines Menschen herzlich egal, wie er Geschlechtsverkehr ausübt. Da interessieren mich Bildzeitungsstatistiken erst recht nicht. Wenn sich der Lauf der Welt nach Statistiken richten würde, dann hätten wir jetzt blühende Landschaften bzw. atomkriegsverseuchte Gegenden. Statistiken sind das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt sind. Dieser Spruch sollte eigentlich bekannt sein...
Buster81
12.08.2005, 00:12
Was die "Arterhaltung" angeht (Gehörst du irgendeiner besonderen Art an? Ich nicht, ich bin nur ein ganz normaler Deutscher.), so sind Homosexuelle z. B. dann wichtig, wenn sie Kinder adoptieren und erziehen, die ansonsten in der Gosse landen würden. Oder wenn sie Bücher schreiben, aus denen man lernen kann. Nur ein paar Beispiele.
Öhm, die besondere Art, der ich angehöre, nennt sich "homo sapiens sapiens", deine aller Wahrscheinlichkeit nach ebenfalls, wennauch sie so zutiefst besonders ist.
Außerdem Beudeutet "Arterhaltung" nciht, dass man dafpr sorgt, dass die Mitmenschen ein besseres Lebne führen, sodnern dass mehr Kinder geboren, die dann ihrersetits mehr Kinder gebären usw. Und da sind Homosexuelle tatsächlich ein "Problem", weil si eben keien Kinder gebären, und diese ncihtexistenten Kinder dann logischerweise auch keien eigenen Kidner gebären können usw.
An Geschlechtsverkehr als Erstes zu denken, wenn man über Homosexuelle redet, ist typisch für verklemmte Konservative.
Bei jeder Diskussion lerne ich immer mehr über mein eigenes Wesen kennen. Mittlerweile habe ich die beeindruckende Entwicklung vom "wirtschaftsvernarrten Fanatiker" zum "verklemmten Konservativen" geschafft. Danke, danke.
Nebenbei erwähnt, woran soll man sonst denken außer an Geschlechtsverkehr, wenn man über Homosexuelle redet? Gibt sonst noch besondere Merkmale die Homosexuelle von heterosexuellen unterscheiden?
Und die sind auf jeden Fall hinderlich für die Arterhaltung, weil sie die Gesellschaft nicht voranbringen, sondern in der Entwicklung aufhalten.
Auch wenn ich mich nur bedingt zu den Obigen zähle, muss ich wohl nicht anmerken, dass diese behauptung nicht richtig ist? Nicht nur, dass Konservativsein herzlich wenig mit der Arterhaltung zu tun hat, sollte es klar sein, dass "alt" nicht mit "schlecht" gleichgesetzt werden kann.
Und nur damit du keinen falschen Eindruck von mir hast: Nein ich bin nicht der meinung, man solte Homosexualität verbieten, und ich habe imme rdie Legalisierugn von Homo-Ehen begrüßt.
Und falls es dich interessiert, ich habe die "ulldart"- und "Die Zwerge"-Reihen von M. Heitz zu Hause liegen ;)
Erm, also sagen wir es mal so: Was geht dich das an? Ich meine, was geht dich es an ob es in 200 jahren keine Menschen mehr gibt weil alle Homosexuell sind (was ohnehin nicht sein wird). Ich meine, denkst du das 6 Milliarden und mehr Menschen aussterben weil plötzlich keiner mehr Kinder haben will? Selbst wenn die halbe Welt Homosexuell wäre (und das sie das nicht ist, dürfte dir klar sein) würden die Menschen nicht aussterben sondern die andere Hälfte würde wieder weiterwachsen so wie bisher.
Zudem ist es in etwa so als wollte ich eine Kampagne gegen Leute in roter Kleidung starten weil sonst irgendwann keine schwarze Kleidung mehrhergestellt wird.
Pontifex Maximus
12.08.2005, 00:33
Also was ich noch sagen wollte is das die meißten Homosexuluelle es oft erst später bemerken oder es bis dahin verdrängen oder so und zB bis 30 Verheiratet sind sich dann von ihrer Frau sceiden lassen und sich als Schwul bekennen.
Wollt ich nur mal anmerken.
Und ausserdem is es doch ziemlich doof zu denken das wir durch die Homosexuellen aussterben werden oder?
Aber ich denke mal das war nur so als überzogenes Argument gebracht
edit:
Oh der über mir hat schon das gleiche geschrieben also ich mein eigentlich genau das gleiche und den vergleich find ich cool :A
meditate
12.08.2005, 08:57
zur hier geäußerten vermutung, dass es in entwicklungsländern weniger homosexuelle gibt: in ländern, in denen du zum tode verurteilt wirst, wenn du homosexuell bist, wird sich wohl keiner freiwillig outen.
meine meinung: der natur sollte man wenigstens hier ihren lauf lassen. es werden eh viel zu viele kinder auf der welt geboren, insofern ist die idee der aussterbenden menschheit wirklich grotesk.
Buster81
12.08.2005, 11:53
Erm, also sagen wir es mal so: Was geht dich das an?
Erm, sgaen wir es mal so: Was würde mit einem Politiker passieren, der sagt: "Ich verdoppele alle Sozialleistungen, wenn wir die Schulden zurückzahlen müssen, lebe ich ja eh nich mehr" (sag bloß nichgt, e rkandidiert für die Linkspartei :rolleyes: )
Ich meine, was geht dich es an ob es in 200 jahren keine Menschen mehr gibt weil alle Homosexuell sind (was ohnehin nicht sein wird).
1. Mich geht vieles an, ws in 200 Jahren passieren wird
2. Aber da sowieso niemals alle homo werden, sit die Diskussion in dem Punkt sinnlos
Ich meine, denkst du das 6 Milliarden und mehr Menschen aussterben weil plötzlich keiner mehr Kinder haben will? Selbst wenn die halbe Welt Homosexuell wäre (und das sie das nicht ist, dürfte dir klar sein) würden die Menschen nicht aussterben sondern die andere Hälfte würde wieder weiterwachsen so wie bisher.
Preisfrage: Wo habe ich gesagt, dass die Menschheit wegen der Homosexuellen aussterben wird (ganz im Gegenteil, die Homosexuellen zögern da Ende der Menschehit sogar heraus)
Das einzige, was ich sagne wollte, ist, dass es mich interessieren würde, wie die Homosexualität zustande kommt, obwohl homosexuelle aus der Sicht der Evolutionstheorie keinen Nutzen haben.
Gut, das mit dem was geht es dich an ist persönliche meinung, das Argument ziehe ich zurück.
Preisfrage: Wo habe ich gesagt, dass die Menschheit wegen der Homosexuellen aussterben wird (ganz im Gegenteil, die Homosexuellen zögern da Ende der Menschehit sogar heraus)
So direkt nirgends. Aber du sprichst von "Frühwarnsystem" und
sie wie gesagt die Menschheit gefährden würde, wenn sie zu häufig wird.
Du wirst verstehen das ich solche Äußerungen als echte Bedenken deinerseits auffasse.
Das einzige, was ich sagne wollte, ist, dass es mich interessieren würde, wie die Homosexualität zustande kommt, obwohl homosexuelle aus der Sicht der Evolutionstheorie keinen Nutzen haben.
Für mich klingt es ja eher so als wolltest du uns auf das Problem Homosexualität aufmerksam machen, aber bitte, ich denke das Nummer 3 der Grund ist.
Iron Mouse
12.08.2005, 12:19
Das einzige, was ich sagne wollte, ist, dass es mich interessieren würde, wie die Homosexualität zustande kommt, obwohl homosexuelle aus der Sicht der Evolutionstheorie keinen Nutzen haben.
Da gibts so einige Theorien...
In der Wissenschaft gibt es inzwischen Vorstellungen, dass Homosexualität der Arterhaltung dient, also auch im Sinn der Evolutionstheorie einen Nutzen hat, da sie dafür sorgt, dass sich eine größere Anzahl von Menschen um ein neugeborenes Kind kümmern kann. Unterstellt wird hierbei, dass homosexuell Veranlagte keine eigenen Kinder zeugen, jedoch ihre genetisch nah verwandten Neffen und Nichten mitversorgen, wodurch letztlich auch ihre Gene eine Chance auf Fortbestand haben (Siehe auch: Das egoistische Gen). Weiteren Untersuchungen zufolge deutet sich an, dass genetische Veranlagung für männliche Homosexualität weibliche Verwandte fruchtbarer machen könnte (vgl. wissenschaft.de). Ein anderer Zugang zur Sexualitätsthematik ist die Frage, warum es überhaupt die Norm der Heterosexualität gibt und alles andere als Abweichung gesehen wird. In bestimmten Gender Studies wird analysiert, dass der Heterosexismus und Heteronormativität Grundpfeiler unserer Gesellschaft sind und die Homosexualität eine soziokulturelle Konstruktion darstellt. In neueren Studien von Homophobie wurde festgehalten, dass die Unterdrückung von Homosexuellen und eine Ächtung der Homosexualität vor allem in Gesellschaften stattfindet, die eine strikte Trennung der Geschlechter zur Norm erheben, meistens mit dem Ziel, die Herrschaft der Männer über die Frauen zu sichern. Man könnte daraus den Schluss ziehen, dass Homosexuelle durch ihre Persönlichkeit eine Art Brückenfunktion zwischen den Geschlechtern einnehmen. Ihre biologische Aufgabe wäre es dann, zum gegenseitigen Verständnis und zur gegenseitigen Akzeptanz von Mann und Frau beizutragen. Diese Theorie unterstellt aber wieder von vornherein homosexuellen Menschen eine bestimmte Persönlichkeit (die "anders" als die von heterosexuellen Menschen ist) und ein Stehen zwischen den Geschlechtern, also keine bestimmte männliche oder weibliche Geschlechtsidentität.
Artikel bei Wiki (http://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualität) (auch sonst sehr lesenswert)
Also von deinen drei präsentierten Theorien ist meiner meinung nach höchstens die erste vertretbar. die letzte ist Quatsch - so wie du sie präsentierst-, denn es gab in der Antike auch genug bisexuelle (und somit auch schwule).
Auf der anderen Seite stimmt auch das was Iron Mouse sagt. Im Endeffekt ist aber trotzdem von deinen drei nur die erste rational vertretbar.
Edit aus der Wiki:
Sigmund Freud (http://de.wikipedia.org/wiki/Sigmund_Freud) sprach in diesem Zusammenhang von der "angeborenen Bisexualität" des Menschen, während er die ausschließliche Fixierung auf ein Geschlecht als Folge einer Einschränkung der Objektwahl betrachtete. Entsprechend habe die Psychoanalyse (http://de.wikipedia.org/wiki/Psychoanalyse) aufdecken können, dass alle so genannten Normalen neben ihrer manifesten (http://de.wikipedia.org/wiki/Manifest-latent) Heterosexualität ein sehr erhebliches Ausmaß von latenter oder unbewusster (http://de.wikipedia.org/wiki/Unbewusstes) Homosexualität erkennen ließen.
ahja um missverständnisse zu vermeiden: ne erläuterung warum ich bei der dritten net zustimmen kann:
die "Hemmschwellen-Theorie":
Auch ganz kurz... Die Hemmschwellen in unserer(!) Gesellschaft sind immer tiefer gesunken und so konnten sich die ganzen Homosexuellen, die es immer schon gab Outen.
Du schreibst, dass die hemmschwellen erst in unserer gesellschaft so gesunken sind und deshalb heutzutage mehr schwule gibt die sich endlich outen können. das stimmt natürlich in erster linie, was auch die vielen zustimmer der theorie über mir ekrlärt, aber was daran nicht stimmt ist eben die tatsache dass das erst seit unserer zeit so ist. deshalb hab ich vorhin etwas voreilig das pöse wort quatsch gebraucht.
Eine Theorie besagt, dass Homosexualität bei Männern entstehent, wenn bei der Schwangerschaft der Mutterleib zu wenig Testosteron ausschüttet, verursacht durch Stress. Durch den Testosteronmangel kann sich beim männlichen Kind im Gehirn der Hypothalamus (Zentrum der Sexualität und des Essens im Gehirn) nicht richtig ausprägen, sodass das männl. Kind keinen Hypothalamus besitzt, der für Heterosexualität groß genug ist. Bei heterosexuellen Männern ist der Hypothalamus größer als bei heterosexuellen Frauen. Bei homosexuellen Männern ist der Hypothalamus kleiner als bei homosexuellen Frauen. Je weniger Stress in der Schwangerschaft, umso mehr Testosteron wird ausgeschüttet. Wenn ein weiblicher Embryo zu viel Testosteron erhält umso eher ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind lesbisch wird. Dies besagt die Theorie.
Es ist heutzutage schon so, dass die Menschen immer mehr Stress haben. Stress ist eine Volkskrankheit, vorallem der westlichen Welt, also finde ich die erste Hypothese garnicht so abwegig. Aber dann müssten auch immer weniger Lesben und immer mehr Schwule geboren werden, wenn man nach der Theorie geht, aber ich finde es ist nicht so. Die dritte vom Threadersteller aufgestellte Hypothese ist auch richtig. Heutzutage wird Homosexualität guterweise immer mehr akzeptiert und als normal angesehen.
Doch trotz der Akzeptanz wird bei Jugendlichen das Wort "schwul" als Beleidigung benutzt und männl. Jugendliche stehen sicher immer mehr unter dem Druck ja nicht als schwul zu gelten. Dies ist ein seltsamer Aspekt.
Bei Wikipedia steht, dass in den 70ern, wo Homosexualität noch ein Tabu war, 18 Prozent der Jugendlichen (männl.) angaben schonmal eine homosexuelle Erfahrung gehabt zu haben. Heute sind es 2 Prozent.
Meiner Ansicht nach, und dabei Stütze ich mich auf eine freudsche Theorie, sind alle Menschen Bisexuell und bis zu einem gewissen Grad homo- oder heterosexuell. Die meisten sind allerdings heterosexuell, doch ein unterbewusster Grad an Homosexualität ist vorhanden. Dies lässt sich auch mit der von mir zuerst genannten Theorie vereinbaren, da ja jeder Hypothalamus unterschiedlich groß ist. Die Größe ist ja relativ. Jedoch stimme ich nicht in dem Punkt mit Freud überein, dass Homosexualität beeinflussbar ist, sodass ein von Homosexuellen adoptiertes Kind auch homosexell werden kann. Hetero- oder Homosexualität ist angeboren und wird meiner Meinung nach im Mutterleib bestimmt. Deswegen kann ich auch Intolleranz gegen Homosexuelle nicht verstehen, weil sie angeboren ist und keine psychische Störung, Krankheit oder sonstwas ist. Außerdem denken Homophobe meist nur in Klischees. Auch der Ekel vor Homosexualität ist aus der Gesellschaft hervorgegangen und ist dem Menschen nicht angeboren.
Ein Afrikaner ekelt sich auch nicht davor eine Termitenkönigin zu essen, aber ein Europäer ekelt sich weil ihm die Gesellschaft ekel vor schleimigen Insekten vermittelt hat, um es mal ganz plump zu sagen. In einigen Gesellschaften der Erde, z.B. in einigen Asiatischen, gibt es garkeine Differenzierung zwischen Homo- oder Heterosexualität.
Es gibt doch tatsächlich zahlreiche Institutionen, vorallem kirchliche, die den Leuten weismachen wollen dass Homosexualität therapierbar sei. Dies geht aber nicht, da sie angeboren ist. Man stürzt die Jugentlichen nur in ein tiefes Loch und verwirrt sie indem man sie zu einer sog. Umkehr zwingt. Dies hat oft fatale Folgen. Z.B. an diesem Punkt ecke ich als gläubiger Christ mit der Kirche an, da sie die Augen vor den Tatsachen verschließt.
Also meiner Meinung nach treffen sowohl das zweite (Emanzipation) als auch das letzte (Hemmschwelle) Argument zu.
Sexualität beim Menschen dient nicht nur der Arterhaltung sondern auch dazu, sozialen Frieden in einer Partnerschaft herzustellen bzw. diese zu festigen.
Ausserdem scheint mir die Theorie, dass Menschen grundsätzlich bisexuell sind sehr einleuchtend.
Bei den Bonobos (wer sie nicht kennt: Googeln) welche den Menschen in ihrer Sexualität sehr ähnlich sind dient der Sex dazu, den Zusammenhalt der Horde zu gewährleisten. Ob Homo oder hetero spielt da keine Rolle.
Menschen sind also nicht entweder – oder, sondern immer nur eher mehr homo oder eher mehr heterosexuell.
Zum Argument die Emanzipation der Frau:
Ein bisexueller ‚Mann der in einer patriarchalischen Gesellschaft lebt, der weiß das die Frau von ihm abhängig ist und alles für ihn tun muss um nicht aus der Gesellschaft ausgestoßen zu werden hat keinen Grund seinen Wunsch nach einem männlichen Partner nachzugeben. Um so mehr als in solchen Gesellschaften häufig Homosexualität streng bestraft wird.
Wenn die Frau allerdings emanzipiert ist und nicht mehr die Dienerin spielen will ... warum sollte er es dann nicht bei einem Mann probieren?
Ich kenne jedenfalls eine Ehe – mit Kindern- die geschieden wurde wo der Mann nachher zu einem Freund gezogen ist.
Zur Hemmschwellen-Theorie:
Siehe oben: Alle bisexuellen (aber tendenziell homosexuellen) Männer trauen sich jetzt mehr.
romulaner?
13.08.2005, 20:11
was habt ihr mit eurer arterhaltung. es gibt auch homosexuelle die kinder kriegen.
viele schwule wollen trotzdem ein kind. deshalb schalfen sie vor ihrer eigentlichen beziehung noch mal mit einer frau.
das ist zwar etwas grob formuliert aber es trifft zu.
Hyperion
13.08.2005, 20:35
Ich glaube auch #3.
Die Gesellschaft ist toleranter geworden.
Deshalb kann man aber nicht mit anderen Ländern vergleichen, die angeblich weniger Homosexuelle haben. Die Toleranz könnte kleiner sein, so dass sich nur weniger outen.
Was die "Bedrohung der Menschheit wegen zu vielen Homosexuellen" angeht:
Wenn wir so weiter machen, ist die Gefahr grösser, dass wir noch früher aussterben (selbst wenn jetzt alle homosexuell wären).
Und dabei sitzen kaum Homosexuelle in den Regierungen. ;)
generell ausnahmefälle. zudem reden wir von unbewussten handlungen und prinzipien...
WormysQueue
15.08.2005, 23:15
Es geht um Homosexualität. Genauer gesagt um die Zunahme von Homosexuellen in unserer Gesellschaft.
Es gibt keine Zunahme der Homosexualität, es ist nur zum Glück inzwischen möglich, auch öffentlich dazu zu stehen, ohne stigmatisiert zu werden.
Es ist mittlerweile schon fast eine Besonderheit NICHT schwul zu sein, und das erst in den letzten Jahren.
polemischer Blödsinn
also die "Evolution-Theorie":
Ganz kurz und bündig: Überbevölkerung - Abwehrmechanismus.
Höhrt sich zwar sehr unglaubwürdig an, aber könnte doch im entfernten etwas wahres drann sein.
Das einzige was daran stimmt, ist der Fakt, dass Homosexualität in der Natur nichts ungewöhnliches ist. Warum sollte ausgerechnet der Mensch dabei eine Ausnahme machen.
dann die "Frauen sind Schuld-Theorie ;)":
Tja, kein gequatsche von Frauen sind gemein.. blabla... sondern... Die Zunahme von Homosexuellen ist mit der Emanzipation parallel verlaufen, ungefähr... Das kann doch kein Zufall sein, oder?
Du meinst, bevor ein Mann seiner Frau Gleichberechtigung einräumt, wird er lieber schwul und tut sich mit nem anderen, genauso dominanten Mann zusammen, der auch alles bestimmen will? Wär ja wohl nicht besonders schlau von ihm :rolleyes:
die "Hemmschwellen-Theorie":
Auch ganz kurz... Die Hemmschwellen in unserer(!) Gesellschaft sind immer tiefer gesunken und so konnten sich die ganzen Homosexuellen, die es immer schon gab Outen.
yep, und das ist auch gut so.
@Estil: und wenn du den Text richtig liest, wirst du auch feststellen, dass es daran nichts auszusetzen gibt. In unserer Gesellschaft (und die hat nichts mit dem antiken Griechenland zu tun) war es bis vor sehr kurzer Zeit eben nicht problemlos möglich, sich als homosexuell zu outen. Dass dieses in der Antike (und so weit ich weiss, auch in bestimmten Teilen Asiens) anders war, tut der Argumentation Maimus keinen Abbruch, vor allem der das Wort "heutzutage" gar nicht benutzt hat.
Eine Theorie besagt, dass Homosexualität bei Männern entstehent, wenn bei der Schwangerschaft der Mutterleib zu wenig Testosteron ausschüttet, verursacht durch Stress.
Tatsächlich hab ich mal gelesen, dass in der Sowjetunion dementsprechende Experimente an schwangeren Frauen durchgeführt wurden - es wurden grössere Mengen Östrogene (bei Jungen) bzw Testosteron (bei Mädchen) zugeführt - wodurch tatsächlich signifikante Veränderungen der geschlechtlichen Orientierung beim Nachwuchs erreicht worden seien. Ist also wohl nicht ganz abwegig, hormonelle Gründe für die Entstehung von Homosexualität anzunehmen.
Insgesamt finde ich den Thread hier richtigen Käse, im 21.Jhd. so alte (und dämliche) Diskussionen nochmal anzufangen zeugt nicht gerade von der geistigen Weiterentwicklung des Menschen.
@Estil: und wenn du den Text richtig liest, wirst du auch feststellen, dass es daran nichts auszusetzen gibt. In unserer Gesellschaft (und die hat nichts mit dem antiken Griechenland zu tun) war es bis vor sehr kurzer Zeit eben nicht problemlos möglich, sich als homosexuell zu outen. Dass dieses in der Antike (und so weit ich weiss, auch in bestimmten Teilen Asiens) anders war, tut der Argumentation Maimus keinen Abbruch, vor allem der das Wort "heutzutage" gar nicht benutzt hat.
Stimmt habs im Nachhinein auch bemerkt gehabt.... ich doofe nuss^^:rolleyes:
TheGodfather
16.08.2005, 20:07
Okay hier meine Meinung:
Sollten wir homosexuelle akzeptieren?
Ja
Sollten wir Menschen mit dieser Neigung erlauben Kinder zu bekommen?
Nein
Grund: Es ist sicher beunruhigend für Kinder zwei Papas oder zwei Mamas zu haben. Jedes Kind hat das Verlangen nach einer "normalen" Familie. Jedes Kind braucht oder will Mama UND Papa. Außerdem macht sich das Kind sicher Gedanken darüber wieso jeder zwei verschieden geschlechtliche Eltern hat und es selber zwei Papas. Wer sagt denn das das Kind wenn es zum Jugendlichen herangewachsen ist nicht angewiedert davon ist das Papa und Papa sich küssen? :confused:
Es ist außerdem sicher nicht leicht für dieses Kind Freundschaften zu schließen wenn es rauskommt das das Kind 2 Papas hat...... Kinder können gemein sein.......
Sollte man Homosexuellen erlauben zu heiraten?
Ja
Grund: Ich wüsste kleinen Grund warum nicht. :D
So wie ich das sehe gibt es verschiedene "Arten" der Homosexualität:
1. Die jenigen die sich schon seit sie klein sind sich mehr als das andere Geschlecht fühlen. (hormonsache)
.
2. Die jenigen die zu viele Pornos gesehen haben und deshalb keine Erregung bei dem Anderen Geschlecht mehr fühlen oder die die schlechte Erfahrungen mit dem anderen geschlecht gemacht haben. Oder Männer die Sex haben möchten aber Angst haben Verantworung für ein Kind zu übernehmen. Ich hoffe es fühlt sich jetzt niemand beleidigt.
3. Um nicht zu veralgemeinern sag i mal es gibt sicher auch homosexuelle die sich aus anderen Gründen zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlen.
Nur um eines klarzustellen: MIt diesem Post soll sich niemand ausgegrenzt fühlen.
Edit: Was mir ganz und gar nicht gefällt ist das man Homosexualität viel zu gerne als Marketing Strategie verwendet.
So wie bei TATU. Die haben geglaubt sich dauernd auf der Bühne küssen zu müssen. Ich akzeptiere es wenn die beiden Homosexuell sind aber auch Hetero Sexuelle Bands küssen sich nicht dauernd in allen Videos und Bühnen bis zur Erschöpfung. Ich meine sollen sie doch lesbisch sein. Aber sie müssens mir nicht dauernd aufs Auge drücken.
Übrigens: Eine der beiden von TATU ist schwanger geworden. :rolleyes:
Okay hier meine Meinung:
Sollten wir homosexuelle akzeptieren?
Ja
Sollten wir Menschen mit dieser Neigung erlauben Kinder zu bekommen?
Nein
Grund: Es ist sicher beunruhigend für Kinder zwei Papas oder zwei Mamas zu haben. Jedes Kind hat das Verlangen nach einer "normalen" Familie. Jedes Kind braucht oder will Mama UND Papa. Außerdem macht sich das Kind sicher Gedanken darüber wieso jeder zwei verschieden geschlechtliche Eltern hat und es selber zwei Papas. Wer sagt denn das das Kind wenn es zum Jugendlichen herangewachsen ist nicht angewiedert davon ist das Papa und Papa sich küssen? :confused:
Es ist außerdem sicher nicht leicht für dieses Kind Freundschaften zu schließen wenn es rauskommt das das Kind 2 Papas hat...... Kinder können gemein sein.......
Sollte man Homosexuellen erlauben zu heiraten?
Ja
Grund: Ich wüsste kleinen Grund warum nicht. :D
So wie ich das sehe gibt es verschiedene "Arten" der Homosexualität:
1. Die jenigen die sich schon seit sie klein sind sich mehr als das andere Geschlecht fühlen. (hormonsache)
.
2. Die jenigen die zu viele Pornos gesehen haben und deshalb keine Erregung bei dem Anderen Geschlecht mehr fühlen oder die die schlechte Erfahrungen mit dem anderen geschlecht gemacht haben. Oder Männer die Sex haben möchten aber Angst haben Verantworung für ein Kind zu übernehmen. Ich hoffe es fühlt sich jetzt niemand beleidigt.
3. Um nicht zu veralgemeinern sag i mal es gibt sicher auch homosexuelle die sich aus anderen Gründen zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlen.
Nur um eines klarzustellen: MIt diesem Post soll sich niemand ausgegrenzt fühlen.
Edit: Was mir ganz und gar nicht gefällt ist das man Homosexualität viel zu gerne als Marketing Strategie verwendet.
So wie bei TATU. Die haben geglaubt sich dauernd auf der Bühne küssen zu müssen. Ich akzeptiere es wenn die beiden Homosexuell sind aber auch Hetero Sexuelle Bands küssen sich nicht dauernd in allen Videos und Bühnen bis zur Erschöpfung. Ich meine sollen sie doch lesbisch sein. Aber sie müssens mir nicht dauernd aufs Auge drücken.
Übrigens: Eine der beiden von TATU ist schwanger geworden. :rolleyes:
So sehe ich es auch. Nur habe ich noch einen Nachtrag:
Sollten homosexuelle Paare dieselben Steuervorteile bekommen?
Nein, denn sie sorgen nicht für nachwuchs in der Gesellschaft. Die heterosexuelle Ehe hingegen erfüllt diese äußerst wichtige Aufgabe in der Gesellschaft und verdient daher diese Vergünstigungen.
Okay hier meine Meinung:
Sollten wir homosexuelle akzeptieren?
Ja
Sollten wir Menschen mit dieser Neigung erlauben Kinder zu bekommen?
Nein
Grund: Es ist sicher beunruhigend für Kinder zwei Papas oder zwei Mamas zu haben. Jedes Kind hat das Verlangen nach einer "normalen" Familie. Jedes Kind braucht oder will Mama UND Papa. Außerdem macht sich das Kind sicher Gedanken darüber wieso jeder zwei verschieden geschlechtliche Eltern hat und es selber zwei Papas. Wer sagt denn das das Kind wenn es zum Jugendlichen herangewachsen ist nicht angewiedert davon ist das Papa und Papa sich küssen? :confused:
Es ist außerdem sicher nicht leicht für dieses Kind Freundschaften zu schließen wenn es rauskommt das das Kind 2 Papas hat...... Kinder können gemein sein.......
Jedes Kind hat Verlangen nach einer - wie du es nennst - normalen Familie? Was ist denn überhaupt eine "normale" Familie. Du meinst wahrscheinlich das traditionelle Familienbild, nur da musst du heutzutage lange suchen.
Wenn Kinder in solch einer Familie aufwächst wo beide Elternteile gleichen Geschlechts sind, dann wird das Kind es als normal ansehen, weil es damit aufgewachsen ist. Wenn wir alle geistig stehen bleiben, ja dann muss allerdings das Kind die befürchtung haben wegen den Eltern diskriminiert zu werden, aber so lange es immer mehr akzeptiert wird, umso weniger müssen sich die Kinder auf henseleien gefasst machen. Die Eltern, die ihre Kinder intollerant erziehen sind schuld wenn das kind aus einer gleichgeschlechtlichen Beziehung gehänselt wird.
Ich bin dafür, dass Homosexuelle Kinder adoptieren dürfen, doch erst dann, wenn die Gesellschaft auch weit genug ist es als normal anzusehen, was immernoch anscheinend nicht so ganz funktioniert.
Das Kinder angewiedert sein sollten wenn sich die gleichgeschlechtlichen Eltern küssen versteh ich auch nich so ganz. Der Ekel speziell bei jugendlichen Jungen vor Homosexualität ist aus der Gesellschaft entsprungen und keinesfalls dem Menschen angeboren. Dazu ist das Kind mit den Eltern so aufgewachsen. Das Kind wird sich nie ekeln, wenn er nicht grade in z.B. streng konservative oder rechtsradikale Kreise gelangt oder die Tolleranz sich in der Gesellschaft vermindert.
So wie ich das sehe gibt es verschiedene "Arten" der Homosexualität:
1. Die jenigen die sich schon seit sie klein sind sich mehr als das andere Geschlecht fühlen. (hormonsache)
.
2. Die jenigen die zu viele Pornos gesehen haben und deshalb keine Erregung bei dem Anderen Geschlecht mehr fühlen oder die die schlechte Erfahrungen mit dem anderen geschlecht gemacht haben. Oder Männer die Sex haben möchten aber Angst haben Verantworung für ein Kind zu übernehmen. Ich hoffe es fühlt sich jetzt niemand beleidigt.
3. Um nicht zu veralgemeinern sag i mal es gibt sicher auch homosexuelle die sich aus anderen Gründen zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlen.
Die Varianten Nr.1 nennt sich wohl eher "transsexuell". Ich denke nicht, dass sich ein Homosexueller Mann sich zwangsläufig als Frau oder fraulich fühlen muss.
Die Variante Nr.2 ist wegen der von dir genannten die Homosexualität auslösenden Gründe Mumpitz. Ein Mensch der heterosexuell geboren ist, bessergesagt mehr heterosexuell ist, wird immer eine erregung bei dem Betrachten des nackten Körpers des anderen Geschlechts empfinden, es verschwindet nie, was nicht ausschließt, dass der Mensch sich nicht auch beim Betrachten des eigenen Geschlechts erregt fühlen kann. In der Frage der Sexualität des Menschen gibt es kein Schwarz(Männer) , Grau(beides) oder Weiß(Frauen). Es gibt entweder mehr oder weniger, manchmal bewusst oder unbewusst, so ähnlich beschreibt es auch Sigmund Freud.
Die Variante Nr.3 scheint mir am richtigsten auch wenn sie keine Gründe nennt. Die Variante 3. ist wohl der am meisten vorkommende Grundm warum Menschen homosexuell geneigt sind, verstehste, variante 1 und 2 am unwahrscheinlichsten.
So sehe ich es auch. Nur habe ich noch einen Nachtrag:
Sollten homosexuelle Paare dieselben Steuervorteile bekommen?
Nein, denn sie sorgen nicht für nachwuchs in der Gesellschaft. Die heterosexuelle Ehe hingegen erfüllt diese äußerst wichtige Aufgabe in der Gesellschaft und verdient daher diese Vergünstigungen.
Homosexuelle sollten Steuervergünstigungen bekommen, wenn sie ein Kind Adoptieren. Aber Kinder sind ja nicht der einzige Grund für Steuervergünstigungen.
meditate
16.08.2005, 22:13
Hmm, wie sollte man homosexuellen verbieten kinder zu bekommen? sie setzen ununterbrochen kinder in die welt - sowohl männer als auch frauen. es geht hier also nur darum, soll man sie ihnen wegnehmen oder nicht?
findest du wirklich, dass das hier ne akzeptable frage ist?
maximus888
16.08.2005, 22:32
Insgesamt finde ich den Thread hier richtigen Käse, im 21.Jhd. so alte (und dämliche) Diskussionen nochmal anzufangen zeugt nicht gerade von der geistigen Weiterentwicklung des Menschen.
für mich sit das kein dämliches thema, tut mir ja leid wenn ich dich irgendwie persönlich beleidigt habe. vor solchen posts hatte ich angst. subjektive posts die die homosexualität verherrlichen und alle andren als dumm hinstellen, die ein problem damit haben.
wir müssen euch akzeptieren, das tun wir nicht alle ganz freiwillig und haben unsre (vor)Urteile gegenüber den homosexuellen. Also akzeptiert ihr bitte auch das!!!
Man muss vieles akzeptieren aber man muss es nicht akzeptieren wollen, ich bin stolz darauf meine meinung immer frei zu äusern und nich t das zu sagen, was man zu sagen hat.
wenn es dämlich wäre, dann wäre das nicht so eine gute diskussion(ich find sie gut).
meditate
16.08.2005, 22:39
ich kenne diese diskussionen schon so lange es die plauderecke gibt. ich finde sie auch richtig und sinnvoll. es schwirren noch so viele vorurteile in den köpfen, da kann man nur mit argumenten gegen an. solche threads schaden ja wohl keinem. wer sie nicht mag, muss ja nicht reinsehn.
für mich sit das kein dämliches thema, tut mir ja leid wenn ich dich irgendwie persönlich beleidigt habe. vor solchen posts hatte ich angst. subjektive posts die die homosexualität verherrlichen und alle andren als dumm hinstellen, die ein problem damit haben.
wir müssen euch akzeptieren, das tun wir nicht alle ganz freiwillig und haben unsre (vor)Urteile gegenüber den homosexuellen. Also akzeptiert ihr bitte auch das!!!
Man muss vieles akzeptieren aber man muss es nicht akzeptieren wollen, ich bin stolz darauf meine meinung immer frei zu äusern und nich t das zu sagen, was man zu sagen hat.
wenn es dämlich wäre, dann wäre das nicht so eine gute diskussion(ich find sie gut).
Fühlst du dich wohl mit deinen Vorurteilen? Oder willst du dich nicht lieber informieren so das du vermagst deine Meinung zu ändern, sodass du wieder eine Sache akzeptieren kannst und du somit auch zufriedener bist?
Mit deinem Vorwissen, was du hier präsentiert hast, zeigst du, dass du schlecht informiert bist. Ich hatte früher auch Vorurteile, aber ohne ihnen fühle ich mich besser.
Ich stimme mit dir allerdings zu, dass dieser Thread kein Käse ist. Heutzutage wird alles diskutiert, warum auch nicht das Thema? Mansche sagen, dass wenn solange über Homosexualität diskutiert wird, es auch nie als normal angesehen wird, einerseits ist das schon verständlich, andererseits trägt auch solch eine Diskussion dazu bei, dass einige ihre Meinung ändern, durch gute Argumente.
Iron Mouse
17.08.2005, 00:34
1. Die jenigen die sich schon seit sie klein sind sich mehr als das andere Geschlecht fühlen. (hormonsache)
Transsexualität hat mit Homosexualität nichts zu tun. Trotz der Bezeichnung handelt es sich hier nämlich nicht um irgendeine sexuelle "Spielart" sondern wie der Fachmann sagt, eine Störung der Geschlechtsidentität. Das eigene Geschlechtsempfinden weicht vom körperlich vorgegebenen Geschlecht so sehr ab daß ein Rollenwechsel nahezu zwingend nötig ist.
Die Partnerwahl oder sonstige Vorlieben sind davon völlig unabhängig.
Wulf von Avalon
17.08.2005, 00:47
Ich hab eigentlich nichts gegen Homosexuelle aber wie manche es offen zu geben (ich meine einge Politiker:Klaus Wowereit (Berlins Bürgermeister)
maximus888
17.08.2005, 10:07
sie können ja nix dafür, wozu sie sich hingezogen fühlen und das akzeptiere ich auch, nur stört mich das, dass homosexualität(insbesoders schwul) verherrlicht wird und die schwulen selbst von sich so extrem überzeugt sind und sich sogar überlegen fühlen.(ich kenne welche, also sind das keine vermutungen!)
das ist ess was mich stört... die art wie sie sich geben. das ist der berühmte unterschied zwischen schwul und tunte. gegen schwule habe ich schlichtweg nichts, aber gegen letzteres schon. ausserdem empfinde ich es als ekelhaft, was ihr sicher verstehen könnt, deshalb werde ich meine meinung wohl auch nicht sehr weit ändern können. -das will ich auch nicht...
TheGodfather
17.08.2005, 11:47
Wenn Kinder in solch einer Familie aufwächst wo beide Elternteile gleichen Geschlechts sind, dann wird das Kind es als normal ansehen, weil es damit aufgewachsen ist
Aber wenn es älter ist wird es an den anderen sehen das es nicht natürlich ist.(ich benutzt absichlich nicht das Wort normal)
Ich persönlich habe nix gegen homosexuelle aber machen wir uns nix vor, es ist einfach nicht natürlich. Die natur hat es so vorgesehen dass sich verschiedengeschlechtliche Lieben. Nicht umsonst können verschiedengeschlechtliche Kinder bekommen und homosexuelle nicht(zumindest nicht auf "normalem" Wege)
Ich bin dafür, dass Homosexuelle Kinder adoptieren dürfen, doch erst dann, wenn die Gesellschaft auch weit genug ist es als normal anzusehen, was immernoch anscheinend nicht so ganz funktioniert.
In diesem Punkt stimme ich dir nicht ganz zu.. Ich bin dafür das man Homosexuelle akzeptiert und nicht ausgrenzt. Aber ich bin absolut nicht dafür dass man es als "normal" ansieht. Denn es ist nicht normal. So hart es klingt. Und wenn es zu viele Homosexuelle gibt dann ist das ganz und gar nicht gut für die Gesellschaft und auch für die Wirtschaft. Und wenn man Homosexualität als ganz normal hinstellt dann ereicht man genau dass das sich immer mehr Menschen outen.
Und die Frage "was ist schon normal" ist keine Ausrede für alles. Wenn ich mich nackt auf einen Kirchenturm stelle hinunterspringe und schreie: I believe I can fly. Dann wird auch keiner sagen ich bin normal. Denn was ist denn schon normal?
Das ist jetzt etwas übertrieben ausgedrückt aber ich hoffe jeder weiß worauf ich hinaus will. ;)
So sehe ich es auch. Nur habe ich noch einen Nachtrag:
Sollten homosexuelle Paare dieselben Steuervorteile bekommen?
Nein, denn sie sorgen nicht für nachwuchs in der Gesellschaft. Die heterosexuelle Ehe hingegen erfüllt diese äußerst wichtige Aufgabe in der Gesellschaft und verdient daher diese Vergünstigungen
Da hast du völlig recht. Dass Familen Kinder in die Welt stellen ist sehr wichtig.
Aber ich finde ach wenn homosexuelle ein Kind adoptieren sollten sie Steuervorteile haben. Aber soweit ich weiß wird nur einer der beiden homosexuellen als Erziehungsberechtigter registriert. Weil sie ja nicht heiraten dürfen. Das würde heißen dass auch nur einer der Beiden steuerbegünstigt wäre.....
Frage: Wie steht es eigentlich um die Steuervorteile bei Kinderlosen Paaren?
Iron Mouse
17.08.2005, 12:57
Ich persönlich habe nix gegen homosexuelle aber machen wir uns nix vor, es ist einfach nicht natürlich. Die natur hat es so vorgesehen dass sich verschiedengeschlechtliche Lieben. Nicht umsonst können verschiedengeschlechtliche Kinder bekommen und homosexuelle nicht(zumindest nicht auf "normalem" Wege)
Die Natur *hat* es eingerichtet daß es Homosexuelle gibt, nicht nur beim Menschen sondern auch bei Tieren. Ist ja nicht so daß das auf einmal jemand erfunden hätte. Es ist also in dem Sinne natürlich. Was den biologischen Sinn angeht, dazu hab ich schon weiter oben was gepostet.
In diesem Punkt stimme ich dir nicht ganz zu.. Ich bin dafür das man Homosexuelle akzeptiert und nicht ausgrenzt. Aber ich bin absolut nicht dafür dass man es als "normal" ansieht. Denn es ist nicht normal.
Meiner Meinung nach ein Widerspruch, denn alles was man akzeptiert (nicht nur toleriert) sieht man in einem gewissen Maß als normal an.
Und wenn es zu viele Homosexuelle gibt dann ist das ganz und gar nicht gut für die Gesellschaft und auch für die Wirtschaft. Und wenn man Homosexualität als ganz normal hinstellt dann ereicht man genau dass das sich immer mehr Menschen outen.
Und was ist daran schlecht?
Meinst du man soll Homosexuelle schön weiter dazu zwingen ihre wahre Natur zu unterdrücken und darunter zu leiden nur weil es "schlecht für die Gesellschaft und die Wirtschaft" (was das heißen soll hätte ich gerne erklärt) ist?
@TheGodfather
Warum sollte das Kind, wenn es älter ist, die angebliche "Unnatürlichkeit" erkennen? Begründe es bitte.
Wie schon von Iron Mouse gesagt ist Homosexualität genau so natürlich wie Heterosexualität. Wenn es unnatürlich wäre würde es in der Tierwelt nicht vorkommen, sondern sie wäre eine psychische Störung, was sie aber nicht ist. Und komm uns jetzt ja nicht mit Adam und Eva an.
Und warum soll es schlecht für die Wirtschaft und die Gesellschaft sein?
Deine Argumente basieren auf Klischees, die du irgentwann mal eingeschnappt hast und die du jetzt verwendest um deine Meinung zu untermauern. Das Argument mit der Natur zieht jedenfalls nicht, wegen den genannten Gründen.
@maximus888
Wo wird Homosexualität bitteschön vererrlicht? Ich kann beim besten willen keine verherrlichung finden. Ich glaube kaum, dass jemand vererrlicht wird wenn er schwul oder lesbisch ist. Was meinst du eigentlich genau mit "verherrlicht"?
Ich gebe dir recht, das "Tunten" wie du sie nennst es auch ganzschön übertreiben können, aber sie tun das wohl nur um auf sich aufmerksam zu machen, denke ich. Ich denke sie wollen damit protestieren. Es gibt auch sicherlich intollerante Homosexuelle, die es einem praktisch aufzwingen wollen, aber das sind wohl die wenigsten.
Und das du dich ekelst kann ich auch verstehen, weil du ja anscheinend nichts anderes von deinem Umfeld beigebracht bekommen hast.
Wer nicht offen ist seine Meinung auch mal zu ändern, der wird irgentwann mit Scheuklappen, nach rechts und links blind, durch die Gegend laufen - so ist das halt.
Zu der Erziehung und Adoption...
Ein Kind durchläuft sicher viele Entwicklungsstadien und dazu gehört imo ein weiblicher und ein männlicher Erziehungsteil.
Es geht hier nicht nur darum, dass das Kind eventuell auf eine soziale Randposition abrutscht (die Gefahr ist zusätzlich noch gegeben), sondern auch dass einfach ein weiblicher und ein männlicher Erziehungsteil notwendig ist. Wenn 2 Männer ein Kind aufziehen sollen, dann werden sie sicher nie die Empathie, das Feingefühl, die Wärme, den Instinkt, die Intuition einer Frau aufbringen können.
Diese Tradition besteht bereits seit millionen Jahren und ich denke sie hat auch ihren Sinn und Zweck.
El Pollo Diablo
17.08.2005, 15:41
Zu wenig Testosteron als Kind ("Grundbausatz" ist immer weiblich)=> "weiblicheres" gehirn. Das heißt NICHT unbedingt, dass derjenige findet, im falschen Körper zu sein...
Bei Frauen natürlich alles andersrum...
ich denke, diese Theorie hat recht.
Im Übrigen:
Imo braucht ein Kind sowohl die Mutter als auch den Vater. Es liegt viel mehr in den Genen, als die meisten glauben, was auch Sätze wie "Frauen können nicht einparken" nicht als Vorurteil abstempelt, sondern ihnen zustimmt. Männer können nicht zuhören, usw...
Frauen und Männer sind gleichwertig, aber ganz und gar nicht gleich, auch wenn uns das heute politisch korrekt eingetrichtet wird.
Wegen der Homosexualität aussterben wird die Menschheit sicher nicht, und in manchen Ländern wie Indien und China wäre ein Geburtenrückgang durchaus wünschenswert.
maximus888
17.08.2005, 16:30
das mit dem zuhören hat tatsächlich mit der stimm-höhe zu tun, und das mit dem einparken hat damit zu tun, dass frauen distanzen und richtungen nicht so gut einschätzen können wie männer. dafür können frauen eben andere sachen besser, wie zb kochen oder bügeln :P. nein spass bei seite....
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es ist immer wichtig, dass es 2 oder mehrere meinungen gibt über jedes thema. deshalb soll man auch nicht jeden menschen in seiner meinung umkrempeln....
Zu der Erziehung und Adoption...
Ein Kind durchläuft sicher viele Entwicklungsstadien und dazu gehört imo ein weiblicher und ein männlicher Erziehungsteil.
Es geht hier nicht nur darum, dass das Kind eventuell auf eine soziale Randposition abrutscht (die Gefahr ist zusätzlich noch gegeben), sondern auch dass einfach ein weiblicher und ein männlicher Erziehungsteil notwendig ist. Wenn 2 Männer ein Kind aufziehen sollen, dann werden sie sicher nie die Empathie, das Feingefühl, die Wärme, den Instinkt, die Intuition einer Frau aufbringen können.
Diese Tradition besteht bereits seit millionen Jahren und ich denke sie hat auch ihren Sinn und Zweck.
Ich muss dir da schon Recht geben. Aber sage, dass z.B. homosexuelle Männer auch oftmals weibliche Züge besitzen, die den fehlenden Part der Mutter ausgleichen können. Man kann es ja nicht so genau bestimmen.
Ich finde, das Homosexuelle aber mindestens die Möglichkeit haben sollten Kinder aus der Dritten Welt zu adoptieren, denn es ist immer noch eine bessere Möglichkeit für das Kind von einem homosexuellen Paar adoptiert zu werden, als in Armut zu sterben.
WormysQueue
18.08.2005, 01:55
vor solchen posts hatte ich angst. subjektive posts die die homosexualität verherrlichen
ich hab Homosexualität nirgendwo verherrlicht. Mein Post war auch nicht halb so subjektiv wie alles, was du hier bisher von dir gegeben hast. Du nennst deine Meinung ja selbst vorurteilsbeladen und genau das ist sie. Offensichtlich hast du keine wirklichen Kontakte zu Homosexuellen, sonst wüsstest du, dass das ganz normale Menschen sind (ok, oft haben sie ein bissle mehr Grips als der deutsche Durchschnittsmacho, aber das ist auch nicht allzu schwer :D )
wir müssen euch akzeptieren, das tun wir nicht alle ganz freiwillig und haben unsre (vor)Urteile gegenüber den homosexuellen. Also akzeptiert ihr bitte auch das!!!
Und wie schön, dass du aus meinem Post sofort auf meine sexuelle Orientierung geschlossen hast :p . Falls es dich beruhigt: ich bin glücklich mit einer Frau verbandelt und hab sogar ein Kind mit ihr gezeugt. Also durch und durch hetero. Und Vorurteile akzeptieren? Warum sollte ich das?
Noch was zum Thema: Irgendwer wollte homosexuellen Partnern die Adoption (oder Zeugung) von Kindern verbieten. Wieso eigentlich? Es gibt inzwischen genügend alleinerziehende Mütter (und auch manche Väter), dort lernt der Nachwuchs auch nur ein Geschlecht als Rollenvorbild kennen. Ich stimme zu, dass das nicht das Ideal ist, aber wenn eine "normale" Familie heute oft nicht mehr möglich ist, dann kommt es ganz sicher auch nicht darauf an, ob das Kind von zwei Partnern des gleichen Geschlechts grossgezogen wird. Kinder brauchen vor allen Dingen Liebe und Fürsorge, von wem sie die bekommen, ist nicht der entscheidende Faktor. Bei der Adoption von Kindern sollte man vor allem an die Kinder denken. Und für diese ist fast alles besser, als in einem Heim gross zu werden, wo sie nahezu nur eine Nummer sind.
Nein, natürlich dürfen Vorurteile so nicht akzeptiert werden, da muss ich Worm auch zustimmen.
Die Toleranz ist ein Begriff, den man in sehr vielen Bereichen wieder finden kann. In der Sozialethik bedeutet Tolerieren, dass ein einzelner Mensch seinen Nächsten mit jener gleichen Berechtigung behandelt, die ein jedes Wesen seit Anbeginn verdient hat. Toleranz hingegen, geht nicht so weit wie Akzeptanz. Seinen Nächsten zu tolerieren muss nicht heißen, ihn auch in vollem Masse zu akzeptieren. Toleranz ist aber etwas Elementares das jeder Mensch in einem gewissen Masse haben sollte. Hat ein Mensch nicht genug Toleranz vor Nächsten artet das oftmals in Verachtung, Rassismus, Ausländerfeindlichkeit oder im schlimmsten Fall einem Shoa, einem Versuch der Ausrottung einer bestimmten Gruppe Menschen, die durch Kultur, Religion oder Ethik aneinander gebunden sind, aus. Letztere Situation findet man zu Zeiten des 3. Reiches wieder. Nun, wo fängt solches Verhalten an? An erster Stelle und als Anfang allen Übels könnte man einen Aspekt des menschlichen Verteidigungssystems setzen. Die Vorurteile. Was sind Vorurteile? Nun, jeder Mensch kennt sie, jeder Mensch besitzt sie. Man begegnet oder tritt in Kontakt mit etwas neuartigem, etwas ungewöhnlichem. Sei es nun ein Mensch europäischer, asiatischer, afrikanischer oder sonstiger Herkunft oder ganz einfach ein Mensch der körperlich behindert ist, seelisch verstört. Vorurteile sind die natürlichen Angstreaktionen auf Neuartiges. Wie kommt es dann aber, dass genau jene natürlichen (!) Vorurteile zu sinnlosen und vor allem ungerechtfertigten Meinungsbildungen, wie Rassismus oder Ausländerfeindlichkeit führen? Nun, dieses Phänomen entsteht wenn die jeweiligen Menschen ihre Vorurteile nicht den Umständen entsprechend anpassen, sprich manche Vorurteile zu Urteilen werden. Das ist ein Fehler, bzw. kann zu einem Fehler werden, wenn diese Urteile eins zu eins von den Vorurteilen übernommen werden. Man behält eine gewisse Angst vor dem jeweiligen Nächsten und sieht es/ihn/sie als unmittelbare Bedrohung an. Die Folge kann eine Vernichtung des jeweiligen Individuums bedeuten. Gelingt es dem Menschen hingegen, diese Vorurteile nach einer „Phase des Kennenlernens“ wieder abzuschaffen und objektiv zu werden, so wandeln sie sich in meist mehr oder weniger gerechtfertige Urteile, während die Vorurteile ungerechtfertigt sind. Ab dieser Stufe toleriert man seinen Nächsten in seinem Umfeld.
maximus888
21.08.2005, 11:13
ich hab Homosexualität nirgendwo verherrlicht. Mein Post war auch nicht halb so subjektiv wie alles, was du hier bisher von dir gegeben hast. Du nennst deine Meinung ja selbst vorurteilsbeladen und genau das ist sie. Offensichtlich hast du keine wirklichen Kontakte zu Homosexuellen, sonst wüsstest du, dass das ganz normale Menschen sind (ok, oft haben sie ein bissle mehr Grips als der deutsche Durchschnittsmacho, aber das ist auch nicht allzu schwer )
schwach... sry, aber is wahr. ich kenne viele schwule männer, und die haben mich eben so aufgeregt, dass ich das geschrieben habe. ich sagte nicht, dass du die homosexualität verherrlichst, aber sie selbst tun das. sie sind sehr oft arrogant und halten sich wirklich für überlegen. das konnte ich oft genug mitbekommen...
und duie aussage, dass viele homosexuelle mehr grips haben als heterosexuelle.... nein darauf gehe ich jetzt nicht ein. einfach nur blödsinn, die sexuelle gesinnung hat reingarnichts mit intelligenz zu tun! und ein deutscher durchschnittsmacho muss ja auch nicht gleich dumm sein... naja, DAS sind vorurteile
schwach... sry, aber is wahr. ich kenne viele schwule männer, und die haben mich eben so aufgeregt, dass ich das geschrieben habe. ich sagte nicht, dass du die homosexualität verherrlichst, aber sie selbst tun das. sie sind sehr oft arrogant und halten sich wirklich für überlegen. das konnte ich oft genug mitbekommen...
und duie aussage, dass viele homosexuelle mehr grips haben als heterosexuelle.... nein darauf gehe ich jetzt nicht ein. einfach nur blödsinn, die sexuelle gesinnung hat reingarnichts mit intelligenz zu tun! und ein deutscher durchschnittsmacho muss ja auch nicht gleich dumm sein... naja, DAS sind vorurteile
Von woher kennst du denn so viele schwule Männer? Bekanntlich ist nach Statistik jeder 10te Mann homosexuell, dass gerade so viele "10te" auf dich treffen, sodass du dir solch eine Meinung bilden konntest, die du auf fast alle übertragen möchtest, finde ich schon beachtlich. Warum hast du denn viele schwule als Bekannte obwohl sie dich so aufregen? In deiner Haut möchte ich nicht stecken. Wie du schon gesagt hast, findest du Homosexuelle ja ekelhaft, also musst du ja bei den so vielen homosexuellen Männern, die du kennst fortwährend mit 'nem Brechreiz rumlaufen... ;)
Und warum sagst du überhaupt, dass du Homosexuelle akzeptierst/akzeptieren musst, wenn du sie doch garnicht akzeptieren kannst. Akzeptieren liegt noch eine Stufe höher als Tollerieren, doch ich glaube nichmal das schaffst du richtig.
Naja... warst schon ma aufm Christopher Street day oder wie des heisst? Das erübrigt sich ja dann auch. Ich will damit net sagen, dass alle schwule Männer arrogant seien oder son Quatsch, aber es ist nunmal ne Tatsache, dass viele auffallen wollen. Ob sie sich für was besseres halten sei dahingestellt. nichtsdestotrotz gibt es aber genau so auch viele schwule männer die super menschen sind, kenne selbst einen und dem merkt man es erstens netma an und zweitens ider wirklich super drauf... keine vorurteile beibehalten. wie ich oben zitiert hab...
maximus888
21.08.2005, 15:42
nun ja ich kenn halt ein paar. viele mag übertrieben sein, aber grob geschätzt sind es so an die 10, und auf die trifft das auch größtenteils zu.
Seraphin
22.08.2005, 16:51
Ist das Thema nicht irgendwie... naja? O_o
Kp, aber die Argumentation, das Schwule dazu führen würden, dass die Menschheit ausstirbt , und man sich deshalb Gedanken macht, ist einfach nur lachhaft.
Erstens kämpfen wir schon jetzt (zumindest nachdem was ich bis jetzt gehört habe) mit Überbevölkerung und Knappheit der Recourcen, und zweitens kann mir Niemand erzählen, dass er sich ernsthaft Sorgen macht, was mit der Menschheit passiert, wenn er schon lange tot ist. Ansonsten müsste jeder, der das behauptet, täglich mit Depressionen rumlaufen, weil die Sonne uns so oder so alle in absehbarer Zeit verbrennen wird. Zwar nicht heute, aber irgendwann bestimmt (sagen zumindest eine Menge Astrologen mit Doktortitel etc. bla blub.)
Und drittens wäre das dann eben eine ganz normaler Schritt in der Entwicklung der Menschen (selbst wenn sie dazu führen würde das wir aussterben). Hätten sich die Einzeller damals geweigert sich fortzuentwickeln, weil es "unnormal" wäre, könnten wir heutzutage gar nicht über dieses Thema diskutieren (was ich in der jetzigen Formulierung eh für... fragwürdig halte, da es meiner Meinung nach nichts Großartiges zu diskutieren gibt).
Interessanter wäre dann schon die Frage wie man mit Homosexuellen in der Gesellschaft verfahren sollte (Toleranz logischerweise sowieso), aber speziell was Bereiche angeht, die sonst nur unterschiedlich-geschlechtlichen Paaren vorbehalten waren. (Sprich: Kindererziehung, Steuervergünstigungen, etc.)
Eine Gefahr stellen Homosexuelle, sofern sie sich wie alle anderen Menschen an gültige Gesetze, Umgangsformen und allgemeine Regeln halten, meiner Meinung nach garantiert nicht da.
EDIT:
Sehe gerade, dass das gar nichts das Ausgangsthema des Threads war. Die Frage des Threaderstellers, was die angebliche Zunahme von Lesben und Schwulen angeht, kann ich leider nicht wirklich beantworten, da ich selber nämlich gar nicht das Gefühl habe das es so ist. Wenn überhaupt denke ich aber, das die dritte Möglichkeit der Grund sein könnte, warum sich einem der Eindruck aufdrängt, dass es mehr Homosexuelle gibt. Glücklicherweise hat sich ja auch die Gesellschaft weiterentwickelt und geht jetzt toleranter mit solchen Dingen um (abgesehen von ein paar armen, desorientierten Individuen, die sich die Haare rasieren, und fragwürdigen Ideologien zu Aufschwung verhelfen...).
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