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View Full Version : Die Invasion am D-Day vor 61 Jahren



Tornum
06.06.2005, 20:48
Hi!
Es wundert mich eigentlich das es hier keinen Thread zum D-Day gibt.Die Invasion war ja laut Wikipedia vom 5. zum 6..Was haltet ihr von der Invasion?Was meint ihr wäre jetzt,hätten sie keinen erfolg gehabt?Dann würden wir sicher noch unter Nationalsozialistischem Boden leben.Oder was hättet ihr gemacht,wäret ihr in den Krieg gezogen bzw. wenn ihr an der Verwaltung zum Koordinieren des angriffs gewesen wärt?Und was meint ihr wie es jetzt in deutschland aussehen würde wenn die aliirten nicht gewonnen hätten?Es gibg ja schon reichlich schief aber am meisten bei omaha beach...

PS:@Mods
könntet ihr die Jahreszahl wenn ihr sie wisst in den titel editieren?

WormysQueue
06.06.2005, 21:19
D-Day war der 6.Juni 1944 (und du bist dir sicher, dass du das nicht wusstest? *aufs Datum schiel* ^^)

Es gibt einen sehr beklemmenden Roman von Richard Harris - Vaterland (wurde glaub ich mit Ruttger Hauer verfilmt), in dem die Geschichte nach dem deutschen Sieg fortgeschrieben wird. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es in Deutschland so wie in diesem Roman ausgesehen hätte (und bin heilfroh, dass wir verloren haben :) )

Nutz
06.06.2005, 21:52
Vaterland ist auf alle Fälle sehr realistisch und zwar kein Beweis aber doch ne gute Art die Theorie darzustellen das Geschichte von Siegern gemacht wird

Aber warum bitte sollte man zum D-Day nen Thread aufmachen? Er taugt zwar sicher als Einleitung für diverse Filme und PC Spiele aber s war an sich nur ne logistische Leistung da Masse statt Klasse die Devise war (müssen die Amis geplant haben ;) )

Saturn
06.06.2005, 22:13
Also wenn es den Allierten nicht gelungen währe, anzulanden, dann hätten wir ein komunistisches Europa. Die Russen waren doch schon überall auf dem Vormarsch und die Wehrmacht pfiff aus dem letzten Loch. Nach Stalingrad ging es doch überall für die Deutschen bergab...
Na die Russen hätten vieleicht zu lange gebraucht und die Amerikaner hätten ihr Plutonium noch über unserem Lande abgeworfen... also von einem 1000 Jährigen Reich zu reden war wohl immer noch schwachsinn...

und so schlimm, wie meißt dargestellt, war die Landung auch net für die Allierten. Manche anderen Schalchten waren weitaus blutiger. Es gab weit unter 10000 Tote bei den Amerikanern und Britten (berichtig mich bitte, wenn das falsch ist...), damit war es so gesehen eine der kleineren Schlachten des Weltkrieges...

EL Libertador
07.06.2005, 11:59
Klasse Saturn nimm ihnen ihre Illusionen !
Nein Scherz beiseite selbstverständlich hat Saturn Recht .
Die Schlacht war hauptsächlich moralisch wichtig , denn selbst eine 2.Front gab es ja schon in Italien .
Es war eine gewaltige Landungsoperation von daher wohl einzigartig aber auch das ist relativ in Bezug zur Zeit und der Bedeutung Westeuropas .
Letztendlich ging es um die Aufteilung der Welt und wenn Amis und Briten im Sommer 44 nicht endlich zugeschlagen hätten , wären sie im politischen Verteilungspoker zu kurz gekommen , wobei genau genommen sind dann sogar die Briten die Verlierer des Weltkrieges :D .

Apropos Atombombe genau das wäre passiert oder warum wurden einige deutsche Grosstädte bei Luftangriffen bewusst verschont , ja genau wie in Hiroshima und Nagasaki weil man die Auswirkungen der Bombe sehen wollte ( ist das jetzt wieder unamerikanisch ;) )


Übrigens gab es bereits im Jahre 1942 einen Art DDay , damals wurden 5000 englische Soldaten an der französichen Küste angelandet ( den genauen Ort hab ich vergessen ) und dann einfach sterbengelassen um der Öffentlichkeit in Grossbritannien und dem Bündnispartner in Moskau zu beweisen das eine 2.te Front noch nicht möglich wäre - das ist Politik .
An sowas sollten Soldaten auch denken wenn sie sich von Politikern in andere Länder schicken lassen - aber Deutschland hat ja eine Verpflichtung und da müssen auch schon mal welche sterben wie das Herr Struck so nett formulierte .

locke
07.06.2005, 14:39
Übrigens gab es bereits im Jahre 1942 einen Art DDay , damals wurden 5000 englische Soldaten an der französichen Küste angelandet ( den genauen Ort hab ich vergessen ) und dann einfach sterbengelassen um der Öffentlichkeit in Grossbritannien und dem Bündnispartner in Moskau zu beweisen das eine 2.te Front noch nicht möglich wäre - das ist Politik .
An sowas sollten Soldaten auch denken wenn sie sich von Politikern in andere Länder schicken lassen - aber Deutschland hat ja eine Verpflichtung und da müssen auch schon mal welche sterben wie das Herr Struck so nett formulierte .

Dieppe.
Meines Wissens sollte die Landung aber nicht dazu dienen, den Alliierten eine Invasion unmöglich erscheinen zu lassen. Es war einfach nur ein logistischer Fehler, da zuerst die Infantersiten landeten (die dann total zusammen geschossen wurden) und erst danach die Panzer kamen, die dann auch leichte Beute für die panzerabwehr wurde, da diese ja nicht von den Infanteristen erledigt wurde.
Außerdem sollte es glaube ich sogar zeigen, wie "schwach" der Atlantikwall war und wie schnell die deutschen Truppen im Falle einer Landung reagieren konnten, es war quasi nur ein test.
Es gibt da auch ein Buch, "die jungen Löwen". Sehr interessant, denn da wird aus der Sicht eines Frontsoldaten und eines hohen Führungsoffiziers berichtet. Für den Führungsoffizier sind die Soldaten nur Kästchen auf einer Karte, die man hin und her verschiebt, während der Frontsoldat den Schrecken des Krieges kennen lernt.

WormysQueue
07.06.2005, 17:41
Klasse Saturn nimm ihnen ihre Illusionen !


Was fuer Illusionen? ;)

Ich hab nicht behauptet, dass die Deutschen ohne D-Day den WW2 gewonnen hätten, ich hab nur auf die Frage geantwortet, wie Deutschland wohl ohne den Sieg der Alliierten ausgesehen haette.

Übrigens ist es ziemlich schwer, potentielle Geschichtsentwicklungen vorherzusagen. Gedanken wie "dann haetten die Amis eben ne Atombombe auf deutsche Staedte geschmissen entbehren jeder Grundlage und sind daher als reinster Antiamerikanismus einzustufen (wolltest du doch hoeren EL, oder? ^^)

walljumper
07.06.2005, 17:49
Gedanken wie "dann haetten die Amis eben ne Atombombe auf deutsche Staedte geschmissen entbehren jeder Grundlage und sind daher als reinster Antiamerikanismus einzustufen (wolltest du doch hoeren EL, oder? ^^) 07.06.2005 14:39
falsch es gab konkrete pläne im fall das der DDay scheiter A-Waffen einzusetzten. Warum auch nicht, wir sind doch auch net besser als die Japaner gewesen.

germax
07.06.2005, 20:47
sei froh, dass A.h. dumm genug war die ostfront zu eröffnen, wäre das nicht paassiert, hätte er alle verfügbaren kräfte, geschütze usw am atlantikwall zusammenziehen können und die landung (in der form) hätte niemals stattgefunden. damit wäre sogar eine invasion englands möglich gewesen. das hätte den einsatz von a-bomben (das primärziel war berlin, die amis hatten ja nur 2 bomben) unmöglich gemacht, weil die reichweite der flugzeuge damals nicht ausgereicht hätte, um berlin zu bombardieren.

Saturn
07.06.2005, 21:26
damit wäre sogar eine invasion englands möglich gewesen.

ganz sicher nicht. Für eine Invasion in England war die Lufthoheit nötig. Und es gelang der deutschen Luftwaffe nie, diese zu erreichen. Ohne Luftüberlegenheit, währe die Landung koordiniert nicht möglich gewesen. Die Truppen währen schon auf dem Weg stark dezimiert worden und am Strand schnell aufgerieben. Die britische Flotte würde die Deutschen Boote zusammenschießen ... nein, die Deutschen hatten im Ganzen Krieg in keinem Moment die Chance, nach England überzusetzten.


das hätte den einsatz von a-bomben (das primärziel war berlin, die amis hatten ja nur 2 bomben) unmöglich gemacht, weil die reichweite der flugzeuge damals nicht ausgereicht hätte, um berlin zu bombardieren.

hö, da frage ich mich, warum die Britten schon 1942 Berlin bombardieren konnten...
außerdem war afaik Berlin gar nicht das primärziel der ersten Atombombe gewesen...

Pollux
07.06.2005, 23:26
Der Atlantikwall und die Maginot Linie waren eigentlich nicht wirklich schwach, nur man hat niemals mit einer Invasion in der Normandie gerechnet, Folge war ein Truppenabzug und eine Verstärkung der Häfen in eher nördlichen Regionen. Die Allierten konnten, nachdem die Enigma dechiffriert worden war, den Deutschen gezielt falsche Informationen zukommen lassen und wussten teilweise auch über ihre Vorhaben bescheid.


und so schlimm, wie meißt dargestellt, war die Landung auch net für die Allierten.

Das stimmt sicher nicht, in Relation zu anderen Schlachten sind in so kurzer Zeit nirgends so dermaßen viele Soldaten gestorben. Allein einer der deutschen Soldaten hat innerhalb von 12 Stunden schätzungsweise 3000 Soldaten erschossen.


sei froh, dass A.h. dumm genug war die ostfront zu eröffnen,

Angeblich war einer der Beweggründe Hitlers für die Ostfront, dass Russland ebenfalls einen Angriff gegen Deutschland erwägte, und er ihnen somit zuvorkommen wollte.


falsch es gab konkrete pläne im fall das der DDay scheiter A-Waffen einzusetzten. Warum auch nicht, wir sind doch auch net besser als die Japaner gewesen.

Da würden mich Quellen interessieren. Wie sollte denn das auch möglich gewesen sein, die erste Atombombe wurde erst Juli 1945 fertiggestellt und gezündet (erster Test) ein Jahr zuvor war imo die Fertigstellung und die Realisierbarkeit der Nuklearwaffe noch weitgehend so ungewiss, das man sie imo nicht in die Planungsphase miteingebunden hätte.

Büla Bü
07.06.2005, 23:39
also solche "was wäre wenn..." fragen sollte es eigentlich nicht in der geschichte geben, bzw. sollte man sich nie fragen, obwohl man natürlich mal darüber nach denken kann.
aber wäre der d-day misslungen oder hättees ihn garnicht gegeben, glaube ich kaum das wir jetzt noch in einem nationalsozialistischen staat leben würden, warscheinlich hätte man hitler und seine helfer umgebracht, da es den menschen solangsam bewusst worde das hiter kein guter war.

Saturn
08.06.2005, 18:02
Das stimmt sicher nicht, in Relation zu anderen Schlachten sind in so kurzer Zeit nirgends so dermaßen viele Soldaten gestorben. Allein einer der deutschen Soldaten hat innerhalb von 12 Stunden schätzungsweise 3000 Soldaten erschossen.


?
also da würde mich aber mal die Quelle interessieren...

also laut Wikipedia haben am gesammten D-day "nur"

- US-Luftlandedivisionen: ca. 6.400 Ausfälle
- US-Infanteriedivisionen: ca. 4.600 Ausfälle
- Britische Luftlandedivision: ca. 850 Ausfälle
- Drei britische und kanadische Divisionen: ca. 4.000 Ausfälle

Soldaten den Krieg nicht fortführen konnen (dazu zählen auch die ganzen Verwundeten...)

da glaube ich es nicht, das ein Deutscher 3000 (die relation muss man sich mal vorstellen) Soldaten umgebracht hat (besonders, wenn man bedenkt, das auch an dem Strand, wo die meißten Soldaten gestorben sind, Omaha Beach, "nur" 4000 Amerikaner gestorben sind...)

Außerdem waren es mehrere kleine Schlachten (an den einzelnen Stränden) und so kann man die Toten nicht einfach so zusammenzählen und sagen "in Relation zu anderen Schlachten sind in so kurzer Zeit nirgends so dermaßen viele Soldaten gestorben." Denkt man an die Bombardierung von Hamburg oder Dresden, an die beiden Atombombenabwürfe an den Beginn der Operation Babarossa, an die Landoperation in Okinawa,... (Ok, das sind nicht alles Schlachten, aber alles gehört zum Krieg) dann wird einem klar, dass der D-day unbedeutend war...

Pollux
08.06.2005, 18:24
Ja klar, der Soldat hieß Hein Severloh, hat u.a auch ein autobiographisches Werk verfasst und beschoss rund 9 Stunden die heranstürmenden GIs mit ca 12 000 Projektilen. Schätzungsweise töte er dabei 3000 von ihnen, erst nachdem die MG Stellung Widerstandsnest 62 von ner Grante getroffen worden war, war Ruhe.

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3932922115/028-1173101-1853339

http://www.nationalgeographic.de/php/magazin/topstories/2002/06/topstory1a.htm

Saturn
08.06.2005, 18:39
Ja klar, der Soldat hieß Hein Severloh, hat u.a auch ein autobiographisches Werk verfasst und beschoss rund 9 Stunden die heranstürmenden GIs mit ca 12 000 Projektilen. Schätzungsweise töte er dabei 3000 von ihnen, erst nachdem die MG Stellung Widerstandsnest 62 von ner Grante getroffen worden war, war Ruhe.

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3932922115/028-1173101-1853339

http://www.nationalgeographic.de/php/magazin/topstories/2002/06/topstory1a.htm

also die Quelle würde ich nicht gerade als glaubwürdig einschätzen...
da behauptet ein 60 jähriger Deutscher, das er vor 40 Jahren heroischen Widerstand geleistet hat und dabei 3000 Soldaten tötete... Nichts gegen Deutsche Helden, aber das ist wohl eher ein Irrer (der einen psyschischen Schaden bei dieser Schlacht erlitt)

dazu muss man beachten, dass es Quellen gibt, die Behaupten, dass nur 1000 amerikaner an diesem Strand gestorben sind (die hier) (http://www.militaerhistorie.de/Analysen/Invasion/invasion.html). Sogesehen ist alleine Rechnerisch seine Behauptung völliger Blödsinn. Außerdem hieße das, dass sämtliche anderen Soldaten gar keine Amerikaner getötet hätten. Das MG muss auch ziemlich toll gewesen sein, wenn es nicht kaputt oder überhitzt, bei dieser Feuerfrequenz und Dauer...

nein, für mich ist ein Bericht, welcher 40 Jahre nach dem Krieg verfasst wurde nicht wirklich glaubwürdig...

Pollux
08.06.2005, 20:13
Pfff ich habs nur damals mal im Fernsehen gesehen mit persönlicher Stellungnahme, die Verluste wurden damals übrigens von einem amerikanischen Offizier verifiziert da sich die beiden, mehr oder weniger, gesehen haben, bzw Severolh auf den selber schoss, ihn aber nur verwundete. Natürlich handfeste Beweise wirds nicht geben, aber in Ergänzung mit dem alliierten Offizier hat sichs schon recht authentisch angehört.


Das MG muss auch ziemlich toll gewesen sein, wenn es nicht kaputt oder überhitzt, bei dieser Feuerfrequenz und Dauer...

Das MG überhitze auch in der Tat ich glaube nach allen 2000 Schuss haben sie sich Verbrennungen zugezogn bzw. musste mehrmals der Lauf gewechselt werden.

germax
08.06.2005, 20:30
diesen bericht habe ich auch gesehen. wenn es sich um ein mg42 gehandelt hat, ist die th. schusskadenz 1500/min. ausserdem war ich 2 jahre bei der bw und kenne das mg3 (nachfolgemodell). wenn das rohr überhitzt, wird es gewechselt, das dauert vielleicht 15 sek oder so. ausserdem gitbt es normalerweise noch einen 2. mann der das mg füttert.
deswieternen muss man bedenken, dass die landeboote aus holz waren und null schutz boten, schon durch den beschuss der klappe wurden die dahinterstehenden dahingemetzelt. amerikanische soldaten hatten nach der schlacht die leeren patronenhülsen gezählt und dabe auf was weiss ich wieviel 10000 gekommen.

das erste ziel eines a-bombem abwurfes war das bigB. nur das kriegsende war dem zuvorgekommen. von england aus wäre das durch b-29 kein problem gewesen.

ob die deutschen die lufthoheit erobern hätten können (ohne ostfrontverluste) , scheint trotzdem im bereich des möglichen, selbst wenn diese nur lokal über südengland gewesen wäre. das hätte für eine invasion gereicht. die britische flotte hätte da auch keinen grossen unterschied gemacht, denn die invasion wäre sowieso durch feldflugplätze in F gedeckt worden. zum damaligen zeitpunkt war schon abzusehen, dass BS, fregatten uä kaum mit einem starken luftangriff konkurrieren können.

Mithras
09.06.2005, 00:27
ob die deutschen die lufthoheit erobern hätten können (ohne ostfrontverluste) , scheint trotzdem im bereich des möglichen, selbst wenn diese nur lokal über südengland gewesen wäre. das hätte für eine invasion gereicht. die britische flotte hätte da auch keinen grossen unterschied gemacht, denn die invasion wäre sowieso durch feldflugplätze in F gedeckt worden. zum damaligen zeitpunkt war schon abzusehen, dass BS, fregatten uä kaum mit einem starken luftangriff konkurrieren können.

Ich glaube, dass es nichts bringen würde darüber zu diskutieren, ob die Deutschen den Krieg hätten gewinnen können.
Fest steht, dass Hitler quasi Krieg mit der ganzen Welt geführt hat und man kann so einen Krieg im Endeffekt nicht gewinnen.

Was die Bedeutung des D-Days angeht: Ich denke schon, dass dieser Tag sehr wichtig war.
Früher oder später hätten die Russen den Krieg alleine gewonnen und wenn sie ganz Europa okkupiert hätten, wäre das sicher nicht das Beste gewesen.

Die Alliierten haben mit dem D-Day endgültig eine zweite Front in Europa gebildet und so schneller zum Fall Hitler-Deutschlands beigetragen.
Im Nachhinein betrachtet war das auf jeden Fall gut und wichtig.


Edit: Betreffend der Landung: Wie Pollux schon richtig sagte haben die Alliierten mit Sicherheit verhältnismäßig viele Soldaten verloren.
Vor allem Omaha Beach war eine Katastrophe für die landenden Truppen. Die ersten Soldaten, die dort gelandet sind wurden sofort beschossen und konnten wegen der nachfolgenden Truppen und dem Meer im Rücken auch nicht zurückweichen.
Ein unvorstellbares Gemetzel auf engstem Raum also.

Den Titel habe ich auf Wunsch des Erstellers geändert. ;)

locke
09.06.2005, 13:58
Das mit dem Atombombeneisatz beim Scheitern der landung ist Schwachsinn.
Vor kurzem kam eine sehr interessante Dokumentation. Darin ging es um ein deutsches U-Boot, welches kurz vor der Kapitulation nach japan fahren sollte, um dort "geheimes" Material abzuliefern, was helfen soll den Krieg zu gewinnen.
Jedoch ergab sich die U-Boot-Besatzung und lief in einen amerikanischen Hafen ein.
Nach neuesten Erkenntnissen hatte das U-Boot eine besondere Uran-Art geladen, die die Amerikaner dringend benötigten um ihre Atombombe fertigzustellen.
Wie Pollux schon gesagt hat wurde dann die erste Atombombe erst um Juli 1945 getestet.

ich lese grad das es etwa zwischen 10 000 bis 12 000 alliierte Tote gab (bei der ganzen landung), auf der deutschen Seite 4000-9000 lagen (quelle: der längste tag).

Tja, was soll man noch dazu sagen? Zwei Threads wurden bereits gelöscht, weil man darüber diskutierte, was passiert wäre wenn Deutschland den krieg gewonnen hätte.
Des weiteren halte ich all diese "was wäre wenn"-Fragen für müßig.

@das mit der ostfront
Das war unabänderbar. hitler hatte bereits 1925 in "mein kampf" sein ziel niedergeschrieben, Lebensraum im osten zu gewinnen. Der krieg gegen die Sowjetunion musste kommen, denn das war sein Ziel.
Drum entbehrt es wohl jeder Mutmassung was gewesen wäre wenn er der Sowjetunion nicht den Krieg erklärte.

Außerdem hatte es ein anderer bereits gesagt. Deutschland hätte den krieg nicht gewinnen können. Es hieß nicht umsonst "Weltkrieg", denn fast die ganze Welt war daran beteiligt. Selbst wenn die Invasion in Großbritannien geglückt wäre, hätten die Briten von kanada aus weiter gekämpft.

@eigentliches Topic
Der D-Day war schon ein wichtiger tag im verlauf des zweiten Weltkrieges. Rommel sagte selbst: "Dieser tag entscheidet über die zukunft Deutschlands", und das hat er.
Es war ein wesentlicher Schritt den Faschismus zu bekämpfen und auch ein bisschen um die (west-)Europäer vor dem kommunismus zu retten.

Saturn
09.06.2005, 18:18
Das mit dem Atombombeneisatz beim Scheitern der landung ist Schwachsinn.
Vor kurzem kam eine sehr interessante Dokumentation. Darin ging es um ein deutsches U-Boot, welches kurz vor der Kapitulation nach japan fahren sollte, um dort "geheimes" Material abzuliefern, was helfen soll den Krieg zu gewinnen.
Jedoch ergab sich die U-Boot-Besatzung und lief in einen amerikanischen Hafen ein.
Nach neuesten Erkenntnissen hatte das U-Boot eine besondere Uran-Art geladen, die die Amerikaner dringend benötigten um ihre Atombombe fertigzustellen.
Wie Pollux schon gesagt hat wurde dann die erste Atombombe erst um Juli 1945 getestet.

Hm, ich würde das einfach mal für unglaubwürdig erklären.
Es ist eine schöne Storry, aber genauso gehaltvoll wie die von der gefakten Mondlandung...

Es ist schon erstaunlich, wie schnell intilligente Menschen ihre Meinung ändern, wenn sie auch nur von irgendeiner Quelle erfahren etwas neues erfahren. Eigendlich sollte man glauben, das Leute, die sich mit Geschichte befassen, etwas skeptischer gegenüber revolutionären Informationen sind.

Mit der Behauptung, dass nur die Deutschen das so wichtige Uran haben werfen sich unzählige neue Fragen auf:

-Was haben die Amerikaner in der ganzen Zeit gemacht? Sie hatten viel mehr Mittel als die Deutschen, sie hatten viel mehr Geld als die Deutschen und sie hatten viel intilligentere Köpfe... Und sie haben unbestreitbar schon vor Juni 1945 angefangen riesige Fabriken zu Uran/Plutonium (?) gewinnung aufzubauen. Wofür sollten sie das tun.
-Warum wurde in Deutschland nie ein Forscher gefunden, der behauptete, dass man nahe an der Fertigstellung der Atombombe sei. Warum waren die Amerikaner so verwundert, dass die Deutschen so weit zurückliegen, als sie Testgelände einnahmen...?
-Wieso haben die Deutschen das Zeug nach Japan geschickt? Die Beziehung zwischen den Verbündeten war nie besonders gut...

auch hier würden mich die Quellen interessieren...

locke
09.06.2005, 19:41
Hm, ich würde das einfach mal für unglaubwürdig erklären.
Es ist eine schöne Storry, aber genauso gehaltvoll wie die von der gefakten Mondlandung...

Es ist schon erstaunlich, wie schnell intilligente Menschen ihre Meinung ändern, wenn sie auch nur von irgendeiner Quelle erfahren etwas neues erfahren. Eigendlich sollte man glauben, das Leute, die sich mit Geschichte befassen, etwas skeptischer gegenüber revolutionären Informationen sind.

Mit der Behauptung, dass nur die Deutschen das so wichtige Uran haben werfen sich unzählige neue Fragen auf:

-Was haben die Amerikaner in der ganzen Zeit gemacht? Sie hatten viel mehr Mittel als die Deutschen, sie hatten viel mehr Geld als die Deutschen und sie hatten viel intilligentere Köpfe... Und sie haben unbestreitbar schon vor Juni 1945 angefangen riesige Fabriken zu Uran/Plutonium (?) gewinnung aufzubauen. Wofür sollten sie das tun.
-Warum wurde in Deutschland nie ein Forscher gefunden, der behauptete, dass man nahe an der Fertigstellung der Atombombe sei. Warum waren die Amerikaner so verwundert, dass die Deutschen so weit zurückliegen, als sie Testgelände einnahmen...?
-Wieso haben die Deutschen das Zeug nach Japan geschickt? Die Beziehung zwischen den Verbündeten war nie besonders gut...

auch hier würden mich die Quellen interessieren...

Gut, es mag ein wenig unglaubwürdig für mich klingen, wenn ich jetzt sage dass ich die Quelle nicht mehr so genau bestimmen kann. Auch den Inhalt kann ich nicht so genau wiedergeben.
Aber ich glaube zu 70% das das ein beitrag bei "Wunderwelt Wissen" vor einigen Wochen war. Es muss nicht Uran gewesen sein, es war irgendein relevanter Stoff für Atombomben, die die Amerikaner in schlechterer Qualität besaßen. laut dem Bericht zufolge befanden sich auf dem U-Boot (irgendwas mit X-23 oder so) auch zwei japanische Offiziere, die die Überführung beaufsichtigen sollten.
Nachdem der detusche Kommandant ihnen sein Bestreben nannte, kapitulieren zu wollen haben die japaner nach dem alten Samurai-Komplex (ich weiß ja auch nicht was da so läuft) harakiri begangen.
Das Boot musste dann noch irgendwie den Engländern entkommen, weil der kommandant unbedingt zu den Amerikaner wollte. Dort hat irgendein wichtiger Flottenchef dann persönlich die Auslieferung dieses Stoffes überwacht.

Wart mal, ich such mal nach nem Link.

edit: und da isser auch, ich hatte recht mit wunderwelt wissen: klick (http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/www/themenarchiv/themen_1_n/09915/)

germax
09.06.2005, 20:49
naja , diese art der spekulation ist natürlich sagen wir mal vorsichtig etwas dubios. trotzdem ist es wichtig geschichte zu kennen und mögliche andere szenarien aufzuzeigen um zu erkennen warum etwas so geschah oder welche anderen möglcihkeiten vorhanden waren.
das unternehmen im osten war jedenfalls ganz bestimmt nicht zwingend notwendig, denn die eroberungen im westen hätten ebenfalls den geforderten lebensraum mehr als befriedigt. hätte demnach russland nicht eingegriffen, wäre die sache komplett anders ausgegangen. dann hätte es in euro/asien eine li/re militärdiktatur gegeben. so unterschiedlich sind die sowieso nicht.

alternativ zur bombardierung BB war (falls diese nicht funktionierte) eine verseuchung berlins mit radiokativem staub geplant. dazu muss man wissen, dass die allierten deutschland für den gefährlicheren gegner hielten, besonders weil sie eine a-bomben-entwicklung vermuteten, ein a-bombenfähigers flugzeug war längst entwickelt und umbebaut. es gab sogar schon vorher (etwa 1941) einen sogenannten amerika-bomber (me 264), dieser konnte bis nach new-york und wieder zurück fliegen. angeblich waren seitens der luftwaffe geplant, eine schmutzige a-bombe über manhatten einzusetzen.
ausserdem konnten die allierten noch froh sein, dass die wehrmacht nicht ihre gewaltigen mengen an tabun und ähnlichen nervengasen eingesetzt hat, denn dann wäre die invasion buchstäblich im keim erstickt worden.

Saturn
09.06.2005, 20:57
Gut, es mag ein wenig unglaubwürdig für mich klingen, wenn ich jetzt sage dass ich die Quelle nicht mehr so genau bestimmen kann. Auch den Inhalt kann ich nicht so genau wiedergeben.
Aber ich glaube zu 70% das das ein beitrag bei "Wunderwelt Wissen" vor einigen Wochen war. Es muss nicht Uran gewesen sein, es war irgendein relevanter Stoff für Atombomben, die die Amerikaner in schlechterer Qualität besaßen. laut dem Bericht zufolge befanden sich auf dem U-Boot (irgendwas mit X-23 oder so) auch zwei japanische Offiziere, die die Überführung beaufsichtigen sollten.
Nachdem der detusche Kommandant ihnen sein Bestreben nannte, kapitulieren zu wollen haben die japaner nach dem alten Samurai-Komplex (ich weiß ja auch nicht was da so läuft) harakiri begangen.
Das Boot musste dann noch irgendwie den Engländern entkommen, weil der kommandant unbedingt zu den Amerikaner wollte. Dort hat irgendein wichtiger Flottenchef dann persönlich die Auslieferung dieses Stoffes überwacht.




Wart mal, ich such mal nach nem Link.

edit: und da isser auch, ich hatte recht mit wunderwelt wissen: klick (http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/www/themenarchiv/themen_1_n/09915/)

ja, ich habe nochmal nachgesehen, das ganze lief nicht nur auf Pro7, sondern auch auf vox (hier (http://www.spiegel.de/sptv/special/0,1518,228909,00.html)). Da das beides Privatsender sind und somit auf Werbeeinnahmen angewiesen sind, berichten die auch viel Mist (immer wieder schön: nicht stattgefundene Mondlandung...).

Das Buch, was die Grundlage dazu bietet wurde von dem Amerikaner Joseph M. Scalia geschrieben. Dieser hatte nach länger als 35 Jahren nach dem Krieg dazu Informationen gesammelt. Also würde ich das auch nicht als sichere Quelle ansehen... (woher sollte er die ganzen Informationen bekommen?)

und dass sooo wichtige Uranoxid ist meiner Meinung nach auch chemisch blödsinn...

naja, ich glaube hat nicht das, was ein einzelner geschrieben hat, aber 100% Wiederlegen lässt es sich natürlich nicht...


es gab sogar schon vorher (etwa 1941) einen sogenannten amerika-bomber (me 264), dieser konnte bis nach new-york und wieder zurück fliegen. angeblich waren seitens der luftwaffe geplant, eine schmutzige a-bombe über manhatten einzusetzen.
ausserdem konnten die allierten noch froh sein, dass die wehrmacht nicht ihre gewaltigen mengen an tabun und ähnlichen nervengasen eingesetzt hat, denn dann wäre die invasion buchstäblich im keim erstickt worden.


dazu muss das erwähnt werden

Die viermotorige Me 264 wurde 1941 als transatlantischer Bomber entworfen, der in Frankreich stationiert werden und Städte an der Ostküste Amerikas bombardieren sollte. Der Prototyp dieser reinen Schulterdeckerkonfiguration flog erstmals im Dezember 1942. Serienmuster sollten bis zu 3000 kg Bomben auf einem 45 Stunden Flug transportieren können, für den 25250 Liter Kraftstoff und sechs Startraketen benötigt wurden. Als Amerika in den Krieg eintrat, wurde die Bomberforderung über die Fähigkeiten der Me 264 hinaus erweitert, und die sechsmotorige Me 264 B sowie die Ju 390 und Ta 400 kamen zur Entwicklung. Nur die Ju 390 machte einen Testflug, der sie in die Nähe New Yorks brachte. Beide Versuchsmuster (V1 und V2) der Me 264 wurden bei einem Luftangriff zerstört und nicht wieder aufgebaut.

es ist fraglich, ob die Amerikaner wirklich glaubten, dass sie von deutschen Bombern erreicht werden können... und über die Schmutzige Bombe haben wir schon diskutiert - ich glaube, wegen fehlender Beweise, nicht daran...

zu dem Giftgas ist zu sagen, das Hitler warscheinlich, bedingt durch persönliche Erfahrungen aus dem ersten Weltkrieg, davor zurückschreckte, Giftgas einzusetzten. Außerdem hatten die Britten weitaus größere Vorräte und konnten diese praktisch im Gegenschlag, mit ihren Bombern auch überall abwerfen... einige der wenigen sinnvollen entscheidungen des "Führers"...

Pollux
09.06.2005, 21:37
ja, ich habe nochmal nachgesehen, das ganze lief nicht nur auf Pro7, sondern auch auf vox (hier). Da das beides Privatsender sind und somit auf Werbeeinnahmen angewiesen sind, berichten die auch viel Mist (immer wieder schön: nicht stattgefundene Mondlandung...).

Dokumentationen mit ähnlichem Inhalt liefen auch auf anderen Sendern auch... zu den Quellenangaben...
ich denke schon das man dem einiges an Seriosität beimessen kann, immerhin wurde die Mannschaft damals festgenommen und es gab somit auch Überlebende von denen viele essentielle Informationen eingehoben wurden.

Das die deutschen aber in der Tat bereits das "Uranprojekt" am laufen hatten ist ja glaube ich nichts neues... wieso sollte also auch speziell diese Information so aus der Luft gegriffen sein?

Saturn
09.06.2005, 22:31
Dokumentationen mit ähnlichem Inhalt liefen auch auf anderen Sendern auch... zu den Quellenangaben...
ich denke schon das man dem einiges an Seriosität beimessen kann, immerhin wurde die Mannschaft damals festgenommen und es gab somit auch Überlebende von denen viele essentielle Informationen eingehoben wurden.

Das die deutschen aber in der Tat bereits das "Uranprojekt" am laufen hatten ist ja glaube ich nichts neues... wieso sollte also auch speziell diese Information so aus der Luft gegriffen sein?

Ich frage mich immer, warum alle Welt den Medien traut? Nichts für ungut, aber ich finde, dass man keiner einzigen Informationsquelle trauen kann. Warum auch.

Das die Deutschen ein Uranprojekt am laufen hatten stimmt, aber Hitler hielt nicht viel davon uns so drehte er den Forschern den Geldhahn zu. Als die Amerikaner nach den geheimen Forschungsstationen suchten, fanden sie nicht mehr, als ein paar primitive Testreaktoren, mit denen man auf keinen Fall Waffenfähiges Uran herstellen konnte...

also woher sollte das so wichtige Uran kommen?

Pollux
09.06.2005, 23:24
@Saturn

http://www.deutsches-museum.de/bib/archiv/atom/atom.htm

Auch wenn wir uns etwas differenzierter und unvoreingenommen diesem Thema annähern, das es, wie du es beschreibst, nur sehr unausgereifte Versuche gab, stimmt mit Sicherheit nicht.

Das Uranprojekt wurde auch bis zuletzt weitergeführt, weitere Beweise wurden in Form von wichtigen Geheimdokumenten sichergestellt es gibt sogar Spekulationen das in der Tat eine fertige Atombombe gezündet worden war (wobei hier ein wesentlicher Teil auf "Spekulationen" beruht)

Das würde ich auch nicht glauben, den Umstand das die Deutschen aber sehr engagiert ebenfalls an einer nuklearen Bombe arbeiteten mit Sicherheit schon. Das untermauert übrigens auch der Umstand, das sehr viele wichtige Nuklearwissenschaftler zu dieser Zeit in Deutschland verweilten und über Kochrezepte haben sie sich wohl nicht ausgetauscht ;)