View Full Version : Wieso werden oft schlechte Veränderungen gemacht, die sich kaum jemand gewünscht hat?
Undestroyable
26.06.2009, 12:05
Fangen wir mal bei Gothic 2 an. Das Spiel hatte eine gute Story, die Atmosphäre war auch gut. Die Wälder waren oft düster.
Die Stadt hatte alles zu bieten( Reiche, Arme, Kaserne, Schrein, Marktplatz, Kneipen, Bordell, Hafen, Handwerker und einige Gassen, die eine Überraschung bereithielten: Kämpfe hinter dem Lagerhaus, Ignaz in seiner abgelegenen Hütte, eingesperrter Bürger im Turm).
Mit dem Gildensystem waren auch alle zufrieden. Magier war vielleicht etwas schwer zu spielen. Auch die Aufnahme in eine Gilde oder höheren Rang war klasse und atmosphärisch. (z.B Paladinweihe, Verleihung der hohen Robe der Feuermagier, als man das Auge Innos reparierte, Aufnahme in die Miliz...)
Mit NPC´s konnte man sich über Interessantes wie Situation, Geschichte, Führung der Stadt unterhalten.
Kein Mensch hat sich über etwas beschwert oder nur über Kleinigkeiten.
Da frage ich mich ernsthaft, wieso es all diese aufgelisteten Dinge in Gothic 3 und Gothic 4(vielleicht wieder mehr) nicht mehr gibt. Genau das hat dazu geführt, dass viele mit Gothic 3 nicht zufrieden waren.
Arcanium
26.06.2009, 12:16
Wie du schon erwähnst gab es in Khorinis diese ganzen Sachen, warum?
Ganz einfach. Man hatte bereits eine Engine der man umgehen konnte. Man hatte bereits Animationen die man übernehmen konnte. Also hatten PB sehr viel Zeit in die Dichte von Khorinis zu stecken. Und in Khorinis gibt es NUR die eine Stadt. Und man konnte noch mehr ins Detail gehen weil man noch mehr Zeit hatte.
In Gothic 3 gibt es 23 (?) Städte, und die Map ist 3x So Groß wie die aus Gothic 2. Man musste eine völlig neue Enginge benutzen und völlig neue Animationen erstellen. An den vielen Grafiken arbeiten. Und am Ende hatten wir dieses Gothic 3(Release G³).
Man will halt, mit diesen neuen Sachen, immer neue Gruppen von Spieler anlocken. Und damit vergrault man manchmal die Alten.
Schwarzblut
26.06.2009, 12:52
PB hatte ganz offensichtlich keine Ideen mehr und daher auf Gigantomanie u Optik gesetzt, u sich total verzettelt. Deshalb wurde alles geändert.
(Die Aussage von ihnen "Was sollte noch kommen, außer höher, größer, weiter?!") bestätigt das auch noch zusätzlich zu dem, was wir in G3 erleben durften. Oder besser gesagt nicht erleben durften.
Kein Abenteuer, nur Punkte sammeln. Alles quantisiert u automatisiert u vorallem: kopiert!
Naja...is vorbei...evtl. zieht SB ja die Karre aus dem Dreck...ich kann es mir noch nicht so richtig vorstellen (das Zitat von PB ist nicht ganz unberechtigt), aber ich halte es auch nicht für völlig unmöglich.
Abgesehen davon wollen Entwickler ihre Produkte und sich selbst weiter entwickeln. Man testet neue Dinge, probiert was aus oder übernimmt Teile von anderen Spielen. Sowas kann natülich nach hinten los gehen.
Arcania wird aufgrund des neuen Entwicklers viele Neuerungen mit sich bringen ... ist auch nachvollziehbar Spellbound sitzen zwar an einem Gothic Spiel aber sie wollen natürlich nicht eine einfache Kopie von PB werden, sondern etwas eigenes entwickeln das man ihnen zuschreibt.
Man muss aber auch bedenken, das es mit der Zeit langweilig wird immer das Gleiche zu spielen.
PB wird sich bei G3 gedacht haben, Los machen wir was neues was anderes.
Immer das gleiche wäre mir auch zu langweilig gewesen.
Irgendwas werden sie sich dabei schon gedacht haben. :dnuhr:
Sie wussten wohl auch nicht WIE sie das alte gildensystem mit den alten Gilden interessant machen sollten.
Obwohl ich das Gildensystem eigentlich nie missen wollte :(
Ich wette mit euch das ein jeder echte Gothicler an Risen mehr spaß hat als an dem möchtegern Gothic "Arcania"
wenn einem Jowood in den arsch tritt weil die keine ahnung haben und trotzdem erwartungen haben das man es bis zu einem bestimmten datum, das glaub ich für die meisten sichtbar unmöglich war, schafft einen neuen teil einer folge zu erschaffen, dann muss man halt iwie alles versuchen genau das zu schaffen. dabei sind halt viele ideen verworfen worden aber was sollte pb machen wenn soviel druck vom forum und von jowood kommt.
kaum jemand hat gesagt egal wann es kommt hauptsache es ist gut
ich hätte mir auch gewünscht das sie eher die alte engin nehmen mit neuen maps etc. udn bla als so ein disaster aber man sollte nicht pb dafür schuldig machen
Schwarzblut
26.06.2009, 15:37
Ich wette mit euch das ein jeder echte Gothicler an Risen mehr spaß hat als an dem möchtegern Gothic "Arcania"
wenn einem Jowood in den arsch tritt weil die keine ahnung haben und trotzdem erwartungen haben das man es bis zu einem bestimmten datum, das glaub ich für die meisten sichtbar unmöglich war, schafft einen neuen teil einer folge zu erschaffen, dann muss man halt iwie alles versuchen genau das zu schaffen. dabei sind halt viele ideen verworfen worden aber was sollte pb machen wenn soviel druck vom forum und von jowood kommt.
kaum jemand hat gesagt egal wann es kommt hauptsache es ist gut
ich hätte mir auch gewünscht das sie eher die alte engin nehmen mit neuen maps etc. udn bla als so ein disaster aber man sollte nicht pb dafür schuldig machen
Unsinn!
Das was du in G3 siehst, ist PB´s Grundidee, auf der G3 basiert! U das hat nicht mehr Spieltiefe, als ich weiter oben sagte.
Wenn ein Studio soviel Zeit haben will, wie es lustig ist, müsste es sein Projekt eben selbst finanzieren. (U wer hat bitte die Millionen?)
Andernfalls sind sie Geschäftspartenr, die sich FREIWILLIG auf etwas einlassen u es vertraglich aushandeln.
Und wenn sie sich dann maßlos verzetteln und am Ende alles angefangen und nichts fertig haben, soll das nur der Vertragspartner ausbaden?! So ein Schwachsinn. Mehr schuld an der milden Qualli von G3 trägt eindeutig PB.
Das hat nichts damit zu tun, dass sie das Potential für sehr viel mehr haben oder hatten. Nicht jeder Song eines guten Künstlers wird ein Hit oder so komplex u versiert, wie seine besten Werke. So ist das nunmal. Ich kann diese verblendete Beschönigung von PBs Nummer damals nicht mehr sehen!
Jowood sind wirklich kaum mehr zugebrauchen, aber das hat nichts mit der Situation vor dem großen Crash zutun!
Elendes Gequatsche. Menschen verändern sich, die Art zu denken u Vorstellungen über Verwirklichung, kreativer Ideen verändern sich mit der Zeit u manchmal holen sie einen wieder ein (wenn wir Glück haben), aber hört gefälligst auf, so zu tun, als wäre PB unfehlbar! Sie haben mit G3 u dessen Ende den Grundstein dieser ätzenden Storyentwicklung gelegt u nicht Spellbound.
Kann doch nich sein hier.
Firesnake
26.06.2009, 15:46
Unsinn!
Das was du in G3 siehst, ist PB´s Grundidee, auf der G3 basiert! U das hat nicht mehr Spieltiefe, als ich weiter oben sagte.
Wenn ein Studio soviel Zeit haben will, wie es lustig ist, müsste es sein Projekt eben selbst finanzieren. (U wer hat bitte die Millionen?)
Andernfalls sind sie Geschäftspartenr, die sich FREIWILLIG auf etwas einlassen u es vertraglich aushandeln.
Und wenn sie sich dann maßlos verzetteln und am Ende alles angefangen und nichts fertig haben, soll das nur der Vertragspartner ausbaden?! So ein Schwachsinn. Mehr schuld an der milden Qualli von G3 trägt eindeutig PB.
Das hat nichts damit zu tun, dass sie das Potential für sehr viel mehr haben oder hatten. Nicht jeder Song eines guten Künstlers wird ein Hit oder so komplex u versiert, wie seine besten Werke. So ist das nunmal. Ich kann diese verblendete Beschönigung von PBs Nummer damals nicht mehr sehen!
Jowood sind wirklich kaum mehr zugebrauchen, aber das hat nichts mit der Situation vor dem großen Crash zutun!
Klar hat sich PB überschätzt, aber das lag sicher nicht alleine an PB. JoWooD ist der Geldgeber und JoWooD wollte an den US-Markt und da war halt TES viel erfolgreicher als Gothic. Also denke ich schon, dass auch JoWooD genau das wollte. Außerdem ist JoWooD immer noch für die QA verantwortlich gewesen.
Elendes Gequatsche. Menschen verändern sich, die Art zu denken u Vorstellungen über Verwirklichung, kreativer Ideen verändern sich mit der Zeit u manchmal holen sie einen wieder ein (wenn wir Glück haben), aber hört gefälligst auf, so zu tun, als wäre PB unfehlbar! Sie haben mit G3 u dessen Ende den Grundstein dieser ätzenden Storyentwicklung gelegt u nicht Spellbound.
Kann doch nich sein hier.
Das halte ich für elendes Gequatsche, um dich mal zu zitieren.
Die Story von G3 hat 3 Enden, von denen eines als Fortsetzbar angedacht war, das war das Xardas Ende.
Die Idee, dass der Held plötzlich zu einem besessenen König mutiert, dass war einzig und alleine die Idee von Spellbound.
Ich finde die Idee mit dem bösen König gar nicht so schlecht. Ich finde diese Lösung wesentlich besser als wieder mit dem Helden von vorne an zu fangen. Ich fands ja schon von Gothic 2 auf 3 etwas lächerlich, aber noch einmal so eine Wendung?
Neuer Held, Neues Konzept, Neue Ideen, Neue Story... vllt. erwartet uns ja ein super neues Rollenspiel mit Gothic Hintergrund? Ich halte es für einen sinnvollen Reboot dieser Serie, da mit Gothic 3 & GD einiges schief gelaufen ist. Viele hier sollten weg von diesem ewigen "nicht gothictypisch! scheiß spiel!!!!111", lasst euch einfach mal auf etwas Neues ein.
Als Beispiel: Die Batman Filme. Der erste war ganz in Ordnung, aber die darauf folgenden waren der letzte Mist. Jetzt hat Nolan die Serie mit 2 Meisterwerken rebootet und keiner beschwert sich darüber, dass die 2 Neuen den Älteren kaum ähnlich sind.
Abwarten.
Schwarzblut
26.06.2009, 16:22
Klar hat sich PB überschätzt, aber das lag sicher nicht alleine an PB. JoWooD ist der Geldgeber und JoWooD wollte an den US-Markt und da war halt TES viel erfolgreicher als Gothic. Also denke ich schon, dass auch JoWooD genau das wollte. Außerdem ist JoWooD immer noch für die QA verantwortlich gewesen.
Das halte ich für elendes Gequatsche, um dich mal zu zitieren.
Die Story von G3 hat 3 Enden, von denen eines als Fortsetzbar angedacht war, das war das Xardas Ende.
Die Idee, dass der Held plötzlich zu einem besessenen König mutiert, dass war einzig und alleine die Idee von Spellbound.
Findest du es denn toll, 3 Enden spielen zu können, wenn es eigentlich völlig sinnlos ist, da die Weterführung der Geschichte bereits geplant war? (Was ich nur bedingt glaube) Das is doch schon Mist und larifari. Warscheinlich viel irgendwem bei PB irgendwann was ein, was zum Xardas-Ende gut passt u wir interpretieren einen großartigen Masterplan, den es nicht wirklich gab. Kann sein, oder auch nicht, aber is jetzt auch egal, darum geht´s ja nicht...
PB war der Entwickler...auch, wie das Mitspracherecht von Jowood aussehen würde, wurde mit Sicherheit im Vorfeld geregelt. Und dass Jowood garkeinen Anteil hatte sag ich ja nichtmal...aber nochmal: PB war der Entwickler, der das Spiel konzeptioniert und gemacht hat. Jowood KANN da überhaupt nicht so einen großen Einfluss ausüben. Wie kann sich die Auslegung auf den US-Markt denn schon äußern? In Kleinigkeiten im Gameplay. Was kann man in G3 denn schon auf US ummünzen?? Die Grundidee muss beidseitig beschlossene Sache gewesen sein, noch bevor es überhaupt richtig losging. Jowood hätte nur das Gameplay u das Erscheinungsbild etwas anders fordern können, aber das hätte das Spiel nicht grundliegend verschlechtert.
U was hat das damit zu tun, dass es unzählige, oftmals stupid runtergebetete Beitrage gibt, die total verblendet und ignorant PB als die einzigen Menschen dieser Erde darstellen, "die ein Gothic-artiges Spiel erschaffen können"? Das ist Käse! (Um mich mal etwas netter auszudrücken)
Sie haben einmal ziemlich tief ins Klo gegriffen und das wird völlig ignoriert. U ob es dir passt, oder nicht: Mir schmeckt so ein überzogener, unsachlicher Starkult nicht! Es bedeutet ja wie gesagt nicht, dass ich sie nicht sehr für das schätze, was sie vorher erschaffen haben, aber ich halte nichts von "kritikloser Dankbarkeit auf Lebenszeit".
Das letzte, was ich dazu sage (weil Endlosdikusion):
PB haben ihr eigenes Werk elementar verhunzt u demontiert.
Jowood hat warscheinlich auch seinen Teil beigetragen, der jedoch damals nur sekunder gewichtig sein konnte. ...Was ist an "Hauptschuld trägt wohl PB" so schwer zu verstehen?! (Es bedeutet soviel, wie "viel mehr, als jowood, aber nicht alles") ok?
Ich traue PB zu, wieder zu alten Tugenden zurückzukehren (wenn auch nicht, sich selbst zu übertrefen).
U ich traue ihnen zu, mit Risen eine tolle Spielwelt geschaffen zu haben, die sich lange Zeit toll spielt und dann auf ein sehr banales Ende zusteuert. Aber das wird sich zeigen.
Spellbound traue ich zu, die falschen Leute sitzen zu haben, um ein Spiel mit intuitivem Gothic-feeling zu erschaffen. (meiner Meinung konnten das selbst PB nicht mit G3)
U ich traue ihnen zu, kompetent genug zu sein, der Sache nahe zu kommen. U das Spiel mit der Zeit noch in die richtige Richtung zu lenken. (HUD/ Interface...alles erstmal unwichtig, weil änderbar, bis zuletzt)
wir werden sehen.
Schwarzblut
26.06.2009, 16:31
Ich finde die Idee mit dem bösen König gar nicht so schlecht. Ich finde diese Lösung wesentlich besser als wieder mit dem Helden von vorne an zu fangen. Ich fands ja schon von Gothic 2 auf 3 etwas lächerlich, aber noch einmal so eine Wendung?
Neuer Held, Neues Konzept, Neue Ideen, Neue Story... vllt. erwartet uns ja ein super neues Rollenspiel mit Gothic Hintergrund? Ich halte es für einen sinnvollen Reboot dieser Serie, da mit Gothic 3 & GD einiges schief gelaufen ist. Viele hier sollten weg von diesem ewigen "nicht gothictypisch! scheiß spiel!!!!111", lasst euch einfach mal auf etwas Neues ein.
Als Beispiel: Die Batman Filme. Der erste war ganz in Ordnung, aber die darauf folgenden waren der letzte Mist. Jetzt hat Nolan die Serie mit 2 Meisterwerken rebootet und keiner beschwert sich darüber, dass die 2 Neuen den Älteren kaum ähnlich sind.
Abwarten.
ja, der erste Batman von Tim Burton war geil, der zweite (auch noch von Burton) war schon ziemlich blöde...u dann, naja...
Is´n gutes Beispiel eigentlich. Die neuen Filme sind wirklich total anders und relativ geil. (So gut, wie die Kinoeinnahmen des zweiten Teils suggerieren, finde ich sie allerdings auch wieder nicht)
Also du hast schon recht, sich etwas zur Offenheit durchzuringen, aber einige Dinge(Leuchtschwert) gehen einfach nich. Dafür ist es eben die Gothic-Reihe.
Alles, wo man erstmal unschlüssig ist, wie man es findet, hat ne Chance verdient, aber nicht das, was einem spontan die Haare zu berge stehen lässt.
Finde ich zumindest.
U was hat das damit zu tun, dass es unzählige, oftmals stupid runtergebetete Beitrage gibt, die total verblendet und ignorant PB als die einzigen Menschen dieser Erde darstellen, "die ein Gothic-artiges Spiel erschaffen können"?
Das sind EDLs Worte...
Schwarzblut
26.06.2009, 16:56
Das sind EDLs Worte...
tatsächlich? bin ich nicht drüber gestolpert. aber es stimmt ja auch...mir tun alle etwas leid, die sich bei spellbound mühe geben (was ich zumindest hoffe) u immer diesen stuss erdulden müssen.
andererseits sind die menschen nunmal so...u wenn(wenn!) SB einen treffer landet, wird das lob sie entschädigen.
Arcania soll auch auf den Konsolen erscheinen, gleichzeitig mit der PC Version. Zwischen PC und Konsole sollte man einige Dinge festhalten.
Am PC hast du eine Maus + Tastatur, d.h. ein PC Spieler kann leichter manuell mit dem Bogen schießen oder leichter NPC's anviesieren. Konsolenspieler haben etwas mehr Komfort. Da es sonst ziehmlich nervig mit der Bedienung wird. Da machen solche "leuchtenden" Schwerter und mini maps etc. doch vllt. mehr Sinn als auf einem PC. Ich glaube die optimalste Lösung wäre (für PC Spieler), Arcania erstmal nur für PC zu entwickeln und sich dann etwas mehr Zeit, bei der Umwandlung auf Konsolen Versionen, zu lassen.
Evtl. hätte JoWood wirklich 2 Versionen von Arcania zeigen sollen (wenn es sie natürlich gibt...), die eine für den Amerikanischen-/Konsolen Markt und die andere für den Europäischen-/PC Markt.
Aber wie immer: Abwarten.
Firesnake
26.06.2009, 17:05
Findest du es denn toll, 3 Enden spielen zu können, wenn es eigentlich völlig sinnlos ist, da die Weterführung der Geschichte bereits geplant war? (Was ich nur bedingt glaube) Das is doch schon Mist und larifari. Warscheinlich viel irgendwem bei PB irgendwann was ein, was zum Xardas-Ende gut passt u wir interpretieren einen großartigen Masterplan, den es nicht wirklich gab. Kann sein, oder auch nicht, aber is jetzt auch egal, darum geht´s ja nicht...
Das Xardas Ende ist das einzige Ende, bei dem gesagt wird "Aber das ist eine andere Geschichte" oder so ähnlich, bei den beiden anderen Enden ist eindeutig was passiert. Und auch Spellbound hat gesehen, dass das Xardas Ende das Ende ist, was man fortsetzen musste, sonst wäre dieser aberwitzige Übergang namens Götterdämmerung nicht nötig geswesen, sonst hätte man nämlich direkt das Innos Ende nehmen können.
PB war der Entwickler...auch, wie das Mitspracherecht von Jowood aussehen würde, wurde mit Sicherheit im Vorfeld geregelt. Und dass Jowood garkeinen Anteil hatte sag ich ja nichtmal...aber nochmal: PB war der Entwickler, der das Spiel konzeptioniert und gemacht hat. Jowood KANN da überhaupt nicht so einen großen Einfluss ausüben. Wie kann sich die Auslegung auf den US-Markt denn schon äußern? In Kleinigkeiten im Gameplay. Was kann man in G3 denn schon auf US ummünzen?? Die Grundidee muss beidseitig beschlossene Sache gewesen sein, noch bevor es überhaupt richtig losging. Jowood hätte nur das Gameplay u das Erscheinungsbild etwas anders fordern können, aber das hätte das Spiel nicht grundliegend verschlechtert.
Es geht um die Größe. Die Welt muss erst einmal stehen, bevor man sie mit Leben und Story füllen kann. Und wenn das mit der Welt solange dauert(es war zwischenzeitlich nötig eine neue Engine zu entwickeln und PB ist nicht grade ein großes Entwicklerstudio, die großen haben weit mehr als 100 Mitarbeiter), dann bleibt nicht genug Zeit für den Rest bzw. ist grade durch dieses Größe es nicht gegen bestimmte Orte immer wieder aufzusuchen etc.
Und ich würde mal an deiner Stelle nicht den Einfluss des Publishers unterschätzen, der ist es nämlich der das Spiel finanziert. Und wenn der Publisher spezielle Wünsche hat, dann versucht der Entwickler diese Wünsche umzusetzen, wenn es denn irgendwie geht. Und das JoWooD Interesse am US-Markt hatte war eindeutig, nach G3 haben sie sich als erstes einmal Dreamcatcher gekauft. Und das im US-Markt TES: Morrowind und Oblivion viel besser ankommen ist auch eine Tatsache, und ein Markenzeichen von TES es ist ein sehr große freie Welt.
Das PB sich überschätz hat, das sehe ich auch so. Nur bin ich besonders sauer auf JoWooD gewesen, weil sie das Spiel in diesem Zustand auf die Kunden losgelassen haben.
U was hat das damit zu tun, dass es unzählige, oftmals stupid runtergebetete Beitrage gibt, die total verblendet und ignorant PB als die einzigen Menschen dieser Erde darstellen, "die ein Gothic-artiges Spiel erschaffen können"? Das ist Käse! (Um mich mal etwas netter auszudrücken)
Sie haben einmal ziemlich tief ins Klo gegriffen und das wird völlig ignoriert. U ob es dir passt, oder nicht: Mir schmeckt so ein überzogener, unsachlicher Starkult nicht! Es bedeutet ja wie gesagt nicht, dass ich sie nicht sehr für das schätze, was sie vorher erschaffen haben, aber ich halte nichts von "kritikloser Dankbarkeit auf Lebenszeit".
Das letzte, was ich dazu sage (weil Endlosdikusion):
PB haben ihr eigenes Werk elementar verhunzt u demontiert.
Ich lese auch sehr oft verblendete Sachen bezüglich Arcania/Spellbound. Da gibt es nämlich auch so manchen Fanboy, über den ich manchmal nur den Kopf schüttel. Ich meine Spellbound hat noch kein RPG gemacht und auch keinen Gothicteil, da gibt es für mich keine Vorschusslorbeeren, da wird nur beurteil was ich direkt vom Spiel vorgesetzt bekomme.
Zum Gothictypischen: Das Problem liegt da bei Spellbound und JoWooD, nicht an PB. PB hat Gothic gemacht und Gothic hat bestimmte Dinge an denen man es erkennen kann, was es von anderen Spielen unterscheidet, was typisch dafür ist. Wenn man eine Fortsetzung von Gothic macht (Gothic Lizenz) und man das völlig ignoriert, dann bekommt man halt was gothicuntyisches heraus. Es geht hier gar nicht um eine 1:1 Kopie, aber bestimmte Dinge, wie dass man Tränke im Kampf nur mit Trinkanimation einnehmen kann, alle Häuser begehbar sind etc. teilweise nur kleine Details, tragen dazu bei, dass es "wie Gothic ist". Und das kann ja wohl jeder Entwickler hinbekommen, wenn er es denn will oder die Zeit dazu hat.
Das Risen so Gothicähnlich ist, liegt einfach daran, dass das der Stil von PB ist, die haben Jahre lang nichts anderes als Gothic gemacht.
Und zum Theman Kritiklos, wenn ich dein Anmeldedatum sehe, weiß ich nicht, ob du zum Release von G3 hier im Forum unterwegs warst, aber diese Zeit war alles andere als Lustig für PB. Die mussten ziemlich viele Beschimfungen über sich ergehen lassen.
Das man z.B. in Risen nicht Schwimmen und tauchen kann darüber haben sich auch viele aufgeregt. Mit dem Aussehen des neuen Helden sind viele auch nicht glücklich. Auch andere Dinge die dann teilw. von PB geändert wurden. Und der Kopierschutz ist dann auch noch so eine Sache.
Jowood hat warscheinlich auch seinen Teil beigetragen, der jedoch damals nur sekunder gewichtig sein konnte. ...Was ist an "Hauptschuld trägt wohl PB" so schwer zu verstehen?! (Es bedeutet soviel, wie "viel mehr, als jowood, aber nicht alles") ok?.
Wenn ich den Faktor bedenke, das JoWooD für die QA verantwortlich war und das Spiel für Marktreif erklärt hat, dann bin ich viel saurer auf JoWooD.
Soll der Publisher es doch mit dem Entwickler ausmachen und das ganze nicht auf den Kunden abwälzen. Und als Publisher hält man normalerweise Kontakt mit dem Entwickler, da muss man auch hin und wieder die Notbremse ziehen, wenn sich der Entwickler "verrennt", denn der Publisher weiß ja wohl eher, wie viel geld er ausgeben kann als der Entwickler.
RoiDanton
26.06.2009, 17:28
Wenn ich nicht irre, ging es hier nicht um die alten Dinge von PB und JW. Das ist schon lange vom Tisch und sollte nicht wieder aufgewärmt werden.
Wir können sagen, dass beide Seiten schuld hatten und damit sollte es genug sein.
Schwarzblut
26.06.2009, 17:38
wie gesagt...ich will das hier nicht weiter ausbauen.
Nur noch dazu:
Mein Anmeldedatum:
Ich habe hier schon mitgelesen, bevor die Entwicklung von G3 richtig lief.
Schuld:
Du verstehst einfach nicht, dass es keine "Ehrensache" ist, dem Entwickler mehr Zeit zu geben. Jeder zusätzliche Entwicklungsmonat(wieder die Vereinbarung) kostet viel Geld. Evtl. mehr, als zur Verfügung gestellt werden kann und finanzielle Strafen wegen Vertragsbruch gegenüber Dritten.
Außerdem: wen jemand sich nicht um Termine kümmert, oder selbstverschuldet nicht zur Einhaltung in der Lage ist, termingerecht fertig zu werden, kann man sich nicht anders helfen, als sojemandem mit Ultimaten zu kommen. Sonst wird er sich immer mehr u mehr Zeit lassen, wenn er meint, es sich erlauben zu können.
Arcania wird zB nicht von Jowood finanziert. Jowood ist für das Zeitmanagement verantwortlich u MUSS zusehen, dass es fertig wird, damit die Geldgeber nicht anfangen, frei zu drehen. Diese rechnen ebenfalls mit den geplanten Einnahmen des Spiels. Aber wenn dir das nicht selber klar ist, kann ich´s nicht ändern. (U jetzt komm mir nicht mit "dann muss Jowwod es so organisieren, dass Zeitaufschub möglich ist") Das ist zwar so, aber auch nicht unerschöpflich u es ist ein hohes Risiko, dass der Entwickler sich zuviel Zeit lässt u oder übernimmt.
Das war es jetzt aber wirklich sowas von dazu.
Diese Sachen sind wohl zu aufwändig, sagen die SBs, der Nutzen ist zu gering. Wenn man das bei so vielen Kleinigkeiten macht wie sie es tun, wirkt sich das aben aufs ganze Game aus. Ich meine In G2 musste man nirgends schwimmen un tauchen, in G1 an einem Ort. Man konnte es aber trotzdem. So unnütze wirkende Sachen machen das Game jedoch doch einiges besser, wenn sie dazu passen.
Schwarzblut
26.06.2009, 17:47
Diese Sachen sind wohl zu aufwändig, sagen die SBs, der Nutzen ist zu gering. Wenn man das bei so vielen Kleinigkeiten macht wie sie es tun, wirkt sich das aben aufs ganze Game aus. Ich meine In G2 musste man nirgends schwimmen un tauchen, in G1 an einem Ort. Man konnte es aber trotzdem. So unnütze wirkende Sachen machen das Game jedoch doch einiges besser, wenn sie dazu passen.
ich bin ständig geschwommen. auch ziemlich oft vom kloster aus.
Firesnake
26.06.2009, 18:56
Du verstehst einfach nicht, dass es keine "Ehrensache" ist, dem Entwickler mehr Zeit zu geben. Jeder zusätzliche Entwicklungsmonat(wieder die Vereinbarung) kostet viel Geld. Evtl. mehr, als zur Verfügung gestellt werden kann und finanzielle Strafen wegen Vertragsbruch gegenüber Dritten.
Außerdem: wen jemand sich nicht um Termine kümmert, oder selbstverschuldet nicht zur Einhaltung in der Lage ist, termingerecht fertig zu werden, kann man sich nicht anders helfen, als sojemandem mit Ultimaten zu kommen. Sonst wird er sich immer mehr u mehr Zeit lassen, wenn er meint, es sich erlauben zu können.
Arcania wird zB nicht von Jowood finanziert. Jowood ist für das Zeitmanagement verantwortlich u MUSS zusehen, dass es fertig wird, damit die Geldgeber nicht anfangen, frei zu drehen. Diese rechnen ebenfalls mit den geplanten Einnahmen des Spiels. Aber wenn dir das nicht selber klar ist, kann ich´s nicht ändern. (U jetzt komm mir nicht mit "dann muss Jowwod es so organisieren, dass Zeitaufschub möglich ist") Das ist zwar so, aber auch nicht unerschöpflich u es ist ein hohes Risiko, dass der Entwickler sich zuviel Zeit lässt u oder übernimmt.
Das war es jetzt aber wirklich sowas von dazu.
Nein, du willst es nicht verstehen. Es gab schon unzählige Threads, die das Schuld-Thema zu G3 behandelt haben. Ich habe das langsam auch über.
Du weißt was Milestones sind? Dann weißt du auch, dass der Publisher sich den Entwicklungsfortschritt des Produkts regelmäßig anschaut und es erst dann Geld für den Entwickler gibt, wenn ein Milestone erreicht ist. Der Publisher kann auch beim Entwickler zwischendurch nachfragen. Und da sehe ich den Publisher in der Pflicht, denn grade um sein Geld geht es. Wenn der Publisher den Entwickler einfach so machen lässt bis es zu spät ist, dann trägt der Publisher einen nicht unbeträchtlichen Teil der Schuld, wenn ein Spiel nicht rechtzeitig fertig wird. Der Publisher ist schließlich derjenige der weiß wieviel Geld und auch Zeit zur Verfügung steht, und muss daher auch selber abschätzen können was machbar ist und was nicht. Wenn der Publisher ein gutes und auch fertiges Produkt auf den Markt bringen will, dann muss er sich auch darum kümmern. Der Publisher ist es der ein Produkt für Markreif erklärt, also derjenige der dafür verantwortlich ist in welchem Zustand das Spiel beim Kunden landet. JoWooD macht nämlich auch die QA, daher wissen sie genau in welchem Zustand die Spiele kurz vor dem Release sind.
Es ist mir doch als Kunde völlig egal, ob der Publisher irgendwelche anderweitigen Verträge erfüllen muss oder nicht. Wenn ich mir ein Spiel kaufe, dann kann ich auch erwarten, dass das Spiel fertig und weitesgehend bugfrei ist, und da sehe ich eindeutig den Publisher in der Pflicht, unabhängig davon ob der Entwickler nun Murks programmiert hat oder nicht.
Edit: Ich glaube wir driften vom Thema des Threads ab.
Supernova
26.06.2009, 19:54
Ich meine Spellbound hat noch kein RPG gemacht und auch keinen Gothicteil, da gibt es für mich keine Vorschusslorbeeren, da wird nur beurteil was ich direkt vom Spiel vorgesetzt bekomme.
Das ist so nicht richtig. Jochen Hamma ist der Mitbegründer von Attic. Attic hat eins der bekanntesten Rollenspiele überhaupt versoftet: Das Schwarze Auge!
:) Supernova :)
Firesnake
26.06.2009, 20:08
Das ist so nicht richtig. Jochen Hamma ist der Mitbegründer von Attic. Attic hat eins der bekanntesten Rollenspiele überhaupt versoftet: Das Schwarze Auge!
:) Supernova :)
Denkst du das weiß ich nicht? Ich habe die englische Version von Schicksalsklinge schon seit vielen Jahren zu Hause (Realms of Arkania: Blade of Destiny).
Ich habe das sicher schon x mal geschrieben, wenn irgendeiner hier im Forum geschrieben hat, dass Spellbound DSA-Nordlandtrilogie entwickelt hat.:rolleyes:
Es gibt sicher noch andere Mitarbeiter von Spellbound, die mal an einem RPG mitgearbeitet haben, das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Spellbound noch nie ein RPG gemacht hat, denn das ist es was letztendlich zählt und nicht was ein einzelner Mitarbeiter bisher gemacht hat.
eddievedder
26.06.2009, 21:13
Das ist so nicht richtig. Jochen Hamma ist der Mitbegründer von Attic. Attic hat eins der bekanntesten Rollenspiele überhaupt versoftet: Das Schwarze Auge!
Ist denn Jochen Hamma noch am Projekt beteiligt? Dachte Ivan hätte seinen Producerjob übernommen.
Undestroyable
26.06.2009, 21:20
beide sind irgendwo schuld, dass gothic 3 die eingefleischten spieler nicht zufriedengestellt hat.
es jedoch auch falsch zu behaupten, jowood würde nur schlechte spiele machen. was ist mit gothic 1? da hat nur pb entwickelt und das spiel hatte etliche bugs und war nicht fertig. gothic 2? jowood und pb machen das spiel und es wird der absolute hammer. fast null bugs.
die gilde: von der idee her ein gutes spiel, das jedoch viele bugs hatte.
es jedoch auch falsch zu behaupten, jowood würde nur schlechte spiele machen.
Stimmt, Jowood macht gar keine Spiele. ;)
Ach ja, was ist mit Söldner – Secret Wars ? §wink Das hast du in deiner Liste vergessen. :)
undefined
26.06.2009, 22:16
was ist mit gothic 1? da hat nur pb entwickelt und das spiel hatte etliche bugs und war nicht fertig. gothic 2? jowood und pb machen das spiel und es wird der absolute hammer. fast null bugs.
Gothic 1 wurde von ShoeBox oder so gepublished. Außerdem war es PB erstes Spiel. Das Gothic 2 besser wurde, lag auch daran, das die gewisse Erfahrung dazu kam, das Wissen um die Engine, und ansich ja mehr Zeit für anderes da war, da Animationen etc. so gut wie wegfielen, da diese von der Basis ja schon vom 1. Teil vorhanden war.
Firesnake
26.06.2009, 22:29
Ist denn Jochen Hamma noch am Projekt beteiligt? Dachte Ivan hätte seinen Producerjob übernommen.
Gibt es nicht je einen Producer auf Entwickler- und auf Publisher-Seite?§kratz
Ich dachte zumindest das wäre so.
Dann wäre Hamma der Producer bei Spellbound und Ivan bei JoWooD (hat der vielleicht Kairat ersetzt?).
Edit:
beide sind irgendwo schuld, dass gothic 3 die eingefleischten spieler nicht zufriedengestellt hat.
es jedoch auch falsch zu behaupten, jowood würde nur schlechte spiele machen......
Darum geht es auch nicht, natürlich macht JoWooD keine Spiele. Und das PB sich mit G3 übernommen hat und alles andere als einen Glanzleistung abgeliefert hat, ist auch Klar und bestreitet doch niemand.
Es geht hier um die Aufgaben und den Einfluss den der Publisher auf die Entwicklung eines Spiel nehmen kann oder nehmen muss. Und das der Publisher im Falle von JoWooD auch für die QA verantwortlich ist.
Ich verstehe auch nicht, warum das Thema G3 permanent wieder aufgewärmt werden muss. Das geht jetzt schon seit mehr als 2 Jahren so.:rolleyes:
eddievedder
26.06.2009, 22:40
Gibt es nicht je einen Producer auf Entwickler- und auf Publisher-Seite?§kratz
Ich dachte zumindest das wäre so.
Dann wäre Hamma der Producer bei Spellbound und Ivan bei JoWooD (hat der vielleicht Kairat ersetzt?).
Ich meine, der Kairat sei immer noch Producer auf Jowoodseite. Die Vermutung, daß J.Hamma nicht mehr dabei ist, habe ich mal beim Don aufgeschnappt soweit ich mich erinnere.
edit: Hmpf, die SuFu hat nichts ausgespuckt, komisch.
Mantragon
26.06.2009, 22:42
Ganz ehrlich:
Ich finde bei jeder Saga kommt es vor, dass neuere Teile schlechter werden, weil den Entwicklern die Ideen ausgehen oder sie keine Lust mehr haben sich etwas vernünftiges auszudenken.
Es kann auch vorkommen, dass die großen Fancommunities unerfüllbare Wünsche stellen oder diese erfüllbar sind und die Entwickler sie nicht umsetzen wollen oder der Publisher sich quer stellt.
In vielen Fällen ist das Ganze später auch nur noch Geldmacherei.
Tja, das ist meine Meinung.^^
Die alte Grafik gefiehl mir mehr. Die neue kriegt mein PC nicht gebacken.
Mantragon
27.06.2009, 08:02
Die alte Grafik gefiehl mir mehr. Die neue kriegt mein PC nicht gebacken.
Bei mir ist dasselbe Problem. Aber die Entwickler müssen und die Publisher wollen "mit der Zeit gehen". >.>
Forenperser
27.06.2009, 08:14
Ist ja auch richtig so o.O
Nur weil manche immernoch mit Gurken-Rechnern aus dem Jahr 2003 spielen wollen kann man deshalb doch nicht die ganze Zeit auf der Strecke stehen bleiben, Fortschritt ist was vollkommen normales!
Klingenwirbler
27.06.2009, 12:59
Fortschritt an sich ist auch schön und gut. Aber dabei sollte man als Entwickler auch stets darauf achten, daß die Qualität nicht darunter leidet.
Sicher, es ist schön wenn das Auge was geboten bekommt. Aber jene denen es vor allem auch auf eine gute Handlung ankommt, müssen ja nicht ständig auf der Strecke bleiben.
Gruß,
Klingenwirbler
PS: Ich würde Rechner aus dem Jahre 2003 nicht unbedingt pauschal als Gurkenrechner bezeichnen. Die hatten damals schon durchaus Power genug.
[Edit]: Du sprichst mir aus der Seele, Firesnake.
Firesnake
27.06.2009, 13:18
Ist ja auch richtig so o.O
Nur weil manche immernoch mit Gurken-Rechnern aus dem Jahr 2003 spielen wollen kann man deshalb doch nicht die ganze Zeit auf der Strecke stehen bleiben, Fortschritt ist was vollkommen normales!
Mal unabhängig von Lord Kirgos Post:
Denkt man darüber nach, warum viele mit "veralteter Grafik" zufrieden sind. Das liegt nicht daran, dass man eine gute realistischere Grafik nicht schöner finden würde oder einen veralteten Rechner hat, sondern es liegt am Spiel selber.
Denn diese Spiele mit "alter Grafik" hatten zum Release eine aktuelle gute Grafik, aber diese Spiele waren ingesamt gut. Was man in letzter Zeit öfters sieht sind Grafikblender, die haben eine tolle Grafik, aber am Rest hapert es.
Deshalb spiele ich auch gerne ältere Spiele, nicht weil ich die Grafik so toll finde, sondern weil die Spiele insgesamt gut waren.
Wenn ein Spiel wirklich gut ist, dann wird man sich auch über eine tolle Grafik freuen, aber nur wegen einer tollen Grafik kaufe ich mir kein Spiel.
BigS16.12
27.06.2009, 13:34
Mal unabhängig von Lord Kirgos Post:
Denk man darüber nach, warum viele mit "veralteter Grafik" zufrieden sind. Das liegt nicht daran, dass man eine gute realistischere Grafik nicht schöner finden würde oder einen veralteten Rechner hat, sondern es liegt am Spiel selber.
Denn diese Spiele mit "alter Grafik" hatten zum Release eine aktuelle gute Grafik, aber diese Spiele waren ingesamt gut. Was man in letzter Zeit öfters sieht sind Grafikblender, die haben eine tolle Grafik, aber am Rest hapert es.
Deshalb spiele ich auch gerne ältere Spiele, nicht weil ich die Grafik so toll finde, sondern weil die Spiele insgesamt gut waren.
Wenn ein Spiel wirklich gut ist, dann wird man sich auch über eine tolle Grafik freuen, aber nur wegen einer tollen Grafik kaufe ich mir kein Spiel.
§dito
Eine gute Grafik ist für mich kein entscheidender Kaufgrund bei einem Spiel. Es spielt ein untergeordnete Rolle. Natürlich freue ich mich über eine gute Grafik bei einem Spiel, wie fast jeder andere auch, das ist ja völlig logisch, allerdings gibt es für mich wichtigere Dinge, als Grafik. Z.B. eine gute Atmosphäre, eine interessante Story, es muss einfach insgesamt ein gelungenes Werk sein und dazu zählen verschiedene Dinge, auch die Grafik.
Zu den vielen Änderungen in G3: Auch ich bin der Meinung, dass man einige Sachen besser hätte beibehalten sollen, da sie bei G3 schlechter sind. Wahrscheinlich waren sie bei G3 aber etwas überfordert. Einige der Neuerungen waren ja gar nicht mal so dumm, nur waren sie eben schlecht umgesetzt. Eine größere Welt z.B. ist ja nichts schlimmes, auch wenn ich sie nicht unbedingt gebraucht hätte, mit hat es in G2dNdR gereicht. Aber so eine große Welt muss man natürlich auch befüllen und das ist nun mal nicht so leicht. Da hätte einem doch schon vorher klar sein müssen, das die Städte nicht so interessant sein können, wie im Vorgänger oder dass es Dauer vielleicht langweilig wird, immer ähnliche Städt ohne Besonderheiten zu besuchen. Und solche Beispiele gibt es noch mehr. Sie sind schlicht und einfach überfordert gewesen mit G3 und ich hoffe mal, dass das bei Arcania wieder anders wird und die Neuerungen besser eingebaut werden.
MfG, BigS16.12
Gothaholic
27.06.2009, 13:41
Denkt man darüber nach, warum viele mit "veralteter Grafik" zufrieden sind. Das liegt nicht daran, dass man eine gute realistischere Grafik nicht schöner finden würde oder einen veralteten Rechner hat, sondern es liegt am Spiel selber.
Denn diese Spiele mit "alter Grafik" hatten zum Release eine aktuelle gute Grafik, aber diese Spiele waren ingesamt gut. Was man in letzter Zeit öfters sieht sind Grafikblender, die haben eine tolle Grafik, aber am Rest hapert es.
das kann man aber doch nicht der Grafik anlasten. wie du selbst sagst hatten auch G1 und G2 zum Release-Zeitpunkt jeweils eine Top-Grafik. es setzt sich doch keine Entwickler hin und sagt: "wir machen jetzt ein Spiel mit altbackener Grafik und gutem Inhalt" oder umgekehrt "wir machen jetzt ein Spiel mit state-of-the-art Grafik und langweiligem Inhalt". Grafik und Inhalt entsprechend unter einen Hut zu bekommen ist eine Frage von vernünftigem Projekt-Managment. wenn es daran hapert muss man genau da den Hebel ansetzen und nirgendwo anders.
Firesnake
27.06.2009, 14:08
das kann man aber doch nicht der Grafik anlasten. wie du selbst sagst hatten auch G1 und G2 zum Release-Zeitpunkt jeweils eine Top-Grafik. es setzt sich doch keine Entwickler hin und sagt: "wir machen jetzt ein Spiel mit altbackener Grafik und gutem Inhalt" oder umgekehrt "wir machen jetzt ein Spiel mit state-of-the-art Grafik und langweiligem Inhalt". Grafik und Inhalt entsprechend unter einen Hut zu bekommen ist eine Frage von vernünftigem Projekt-Managment. wenn es daran hapert muss man genau da den Hebel ansetzen und nirgendwo anders.
Es geht mir ja um die Prioritäten der Entwickler.
Schöne Grafik ist toll, aber ein Spiel besteht auf vielen verschiedenen Elementen die entscheiden ob eine Spiel gut wird oder nicht, und die Grafik ist nur eines von diesen Elementen. Und bei einem RPG rangiert die Grafik IMO in der Prioritätenliste relativ weit hinten, d.h. nicht, dass ich eine Grafik für ein neues Spiel haben will die völlig veraltet ist, aber das man sich vorrangig auf andere Dinge konzentrieren soll. Ich will kein Spiel haben in dem die Grafik toll ist, aber das Skillsystem, die KI, Kampfsystem, Quests etc. mittelmäßig oder schlecht sind, da nehme ich lieber Abstriche bei der Grafik inkauf.
Das Problem ist einfach, dass grade die Grafik im Vorfeld eines Releases die pot. Kunden stark beeinflußt, die sich nicht so sehr mit einem Spiel beschäftigen. Die denken dann nur, wenn sie Screenshots sehen: "sieht das toll aus!". Das meine ich mit Grafikblender, da nutz man bewußt die tolle Grafik um Spieler zum Kauf zu animieren und räumt der Grafik deshalb eine größere Priorität ein als dem Rest des Spiels.
Wenn das Spiel aber insgesamt gut ist, habe ich damit absolut kein Problem, dann freue ich mich auch um über die gute Grafik.
Undestroyable
27.06.2009, 15:41
Es geht mir ja um die Prioritäten der Entwickler.
Schöne Grafik ist toll, aber ein Spiel besteht auf vielen verschiedenen Elementen die entscheiden ob eine Spiel gut wird oder nicht, und die Grafik ist nur eines von diesen Elementen. Und bei einem RPG rangiert die Grafik IMO in der Prioritätenliste relativ weit hinten, d.h. nicht, dass ich eine Grafik für ein neues Spiel haben will die völlig veraltet ist, aber das man sich vorrangig auf andere Dinge konzentrieren soll. Ich will kein Spiel haben in dem die Grafik toll ist, aber das Skillsystem, die KI, Kampfsystem, Quests etc. mittelmäßig oder schlecht sind, da nehme ich lieber Abstriche bei der Grafik inkauf.
Das Problem ist einfach, dass grade die Grafik im Vorfeld eines Releases die pot. Kunden stark beeinflußt, die sich nicht so sehr mit einem Spiel beschäftigen. Die denken dann nur, wenn sie Screenshots sehen: "sieht das toll aus!". Das meine ich mit Grafikblender, da nutz man bewußt die tolle Grafik um Spieler zum Kauf zu animieren und räumt der Grafik deshalb eine größere Priorität ein als dem Rest des Spiels.
Wenn das Spiel aber insgesamt gut ist, habe ich damit absolut kein Problem, dann freue ich mich auch um über die gute Grafik.
bei Arcania habe ich jedoch den Eindruck, dass wie in Gothic 3 zu viel Wert auf Grafik gelegt wird. Da kommt noch so ein zeitraubender Schnickschnack wie Pfützen bei Regen, ablaufendes Wasser, Austrocknen von Pfützden dazu. Schön und gut, aber ich befürchte, dass wieder Story, Atmosphäre, Städtedesign, Dialoge und ein gutes Gildensystem auf der Strecke bleiben. Siehe Gothic 3.
captain clegg
27.06.2009, 16:06
:cool:Ich bin auch der Meinung, dass mittlerweile viel zu viel Wert auf Grafik, Grösse und Spielfreiheit gelegt wird (daran ist auch Gothic 3 gescheitert). Diese Entwicklung ist aber meines Erachtens hauptsächlich des Fans anzulasten, denn die meisten bewerten Spiele doch erstmal nach Grafik und Grösse. Wäre Gothic 3 mit der alte Engine gemacht worden hätten sich doch auch die meisten beschwert, wie man so ein Spiel rausbringen kann. Auch wenn die gewonnene Zeit für den Gothic-Standart hätte verwendet werden können.:cool:
RobinSword
27.06.2009, 16:38
Laut Piranha Bytes war Gothic 3 ein Versuch neue Wege zu gehen - ein Versuch, der gescheitert ist.
Man versuchte, überall noch eins drauf zu setzen: Schöner, größer, freier, mehr, mehr, mehr!
Das führte dazu, dass man dazu überging vieles zu automatisieren:
Quests wurden generiert wie am Fließband (über 500 Stück), Truhen wurden automatisch befüllt,
hunderte charakterarme NPCs mussten eine riesige Welt füllen.
Außerdem sollte alles freier werden - kein Quest-Zwang, kein Kapitel-Zwang, kein Reihenfolgezwang beim Besuch der Städte/Locations
- aus der Freiheit resultierte aber leider Planlosigkeit und aus der Automatisierung Langeweile.
Vor lauter Quantität blieb die Qualität auf der Strecke.
Es war ein Versuch - aus den Fehlern hat man gelernt, was man schön am Nachfolgeprojekt seht:
Dort heißt es: Back to the roots - kleiner, übersichtlicher, Story in Kapiteln und wieder alles von Hand.
jimmartens
27.06.2009, 20:28
Für alle "Nur-auf-die-Grafik-gucken-Fans": Wer es realistisch haben möchte, z.B., dass sich Pfützen bilden ect., der muss nur seine Wohnung oder sein Haus verlassen und in die Natur gehen. Warum versucht der Mensch Spiele so realistisch zu machen, wie es irgend geht? Das, was ein Spiel von der Realität unterscheidet, ist doch gerade der fiktive Aspekt.
Das so etwas in der Realität niemals sein könnte. Mittlerweile wird nicht mehr versucht etwas besseres als die Realität zu bieten. Es wird viel mehr daran gestrebt ein Abbild der Realität mit mehr Möglichkeiten und ohne körperliche Anstrengung zu erschaffen.
Man schaue mal auf die schon angesprochenen Grafikschocker wie Crysis, Far Cry, Killzone und so weiter. Was ist das zusammengefasst? Ein Spiel mit möglichst realer Grafik, aber in einem utopischen Szenario spielend.
Um Fragen vorzubeugen: Nein, ich widerspreche mir hier nicht.
Mit dem "fiktiven Aspekt" meine ich nicht nur, dass es nicht stattgefunden haben soll. Ich meine viel mehr, dass die ganze Handlung ein Unikat ist. Etwas, dass einmalig und unrealistisch ist, zugleich aber nichts an Logik enbüßt.
Das Spiel soll sozusagen also eine eigene Welt darstellen und nicht nur veränderte Szenarien aus der Realität. Daher verstehe ich auch die ganzen Fans von den Spielen nicht, die echt stattgefundene Kriege in modernster Grafik zeigen. Besonders meine ich damit die beiden Weltkriege.
Aber das steht ja hier nicht zur Diskussion.
Ich finde daher Spiele, die nicht so eine gute Grafik haben besser. Zum einen läuft das Spiel meist flüssiger. Zum anderen konzentrieren sich die Entwickler dann mehr auf die Story, die übrigens auch einiges bieten sollte, was real nicht möglich ist.
Gothic 3 war in der Tat grafisch zu hoch gegriffen für PBs und JoWoods Kenntnisse über die neu verwendete Engine.
Aber da aus G3 mit Hilfe der Fans doch noch was geworden ist, zwar 6 Jahre nach Release, so oder ähnlich, zeigt ja, dass die Egine nicht falsch ist. Hätte man z.B. ein Zwischenspiel entworfen, dass die Reise zum Festland, die ja Monate gedauert haben soll, gezeigt hätte, hätte man die Kenntnis über die neue Engine vertiefen können und G3 gleich auf dem heutigen Stand releasen können.
@topic:
Es werden mMn schlechte Veränderungen gemacht, weil sich die Spieleindustrie nach den Geldgebern orientiert. Und die sind die Käufer. Wenn dann in so einem Forum wie diesem Fragen bezüglich des gewünschten Inhalts auftreten, sind sehr wahrscheinlich die Grafikliebhaber am meisten vertreten.
Undestroyable
28.06.2009, 18:45
Für alle "Nur-auf-die-Grafik-gucken-Fans": Wer es realistisch haben möchte, z.B., dass sich Pfützen bilden ect., der muss nur seine Wohnung oder sein Haus verlassen und in die Natur gehen. Warum versucht der Mensch Spiele so realistisch zu machen, wie es irgend geht? Das, was ein Spiel von der Realität unterscheidet, ist doch gerade der fiktive Aspekt.
Das so etwas in der Realität niemals sein könnte. Mittlerweile wird nicht mehr versucht etwas besseres als die Realität zu bieten. Es wird viel mehr daran gestrebt ein Abbild der Realität mit mehr Möglichkeiten und ohne körperliche Anstrengung zu erschaffen.
Man schaue mal auf die schon angesprochenen Grafikschocker wie Crysis, Far Cry, Killzone und so weiter. Was ist das zusammengefasst? Ein Spiel mit möglichst realer Grafik, aber in einem utopischen Szenario spielend.
Um Fragen vorzubeugen: Nein, ich widerspreche mir hier nicht.
Mit dem "fiktiven Aspekt" meine ich nicht nur, dass es nicht stattgefunden haben soll. Ich meine viel mehr, dass die ganze Handlung ein Unikat ist. Etwas, dass einmalig und unrealistisch ist, zugleich aber nichts an Logik enbüßt.
Das Spiel soll sozusagen also eine eigene Welt darstellen und nicht nur veränderte Szenarien aus der Realität. Daher verstehe ich auch die ganzen Fans von den Spielen nicht, die echt stattgefundene Kriege in modernster Grafik zeigen. Besonders meine ich damit die beiden Weltkriege.
Aber das steht ja hier nicht zur Diskussion.
Ich finde daher Spiele, die nicht so eine gute Grafik haben besser. Zum einen läuft das Spiel meist flüssiger. Zum anderen konzentrieren sich die Entwickler dann mehr auf die Story, die übrigens auch einiges bieten sollte, was real nicht möglich ist.
Gothic 3 war in der Tat grafisch zu hoch gegriffen für PBs und JoWoods Kenntnisse über die neu verwendete Engine.
Aber da aus G3 mit Hilfe der Fans doch noch was geworden ist, zwar 6 Jahre nach Release, so oder ähnlich, zeigt ja, dass die Egine nicht falsch ist. Hätte man z.B. ein Zwischenspiel entworfen, dass die Reise zum Festland, die ja Monate gedauert haben soll, gezeigt hätte, hätte man die Kenntnis über die neue Engine vertiefen können und G3 gleich auf dem heutigen Stand releasen können.
@topic:
Es werden mMn schlechte Veränderungen gemacht, weil sich die Spieleindustrie nach den Geldgebern orientiert. Und die sind die Käufer. Wenn dann in so einem Forum wie diesem Fragen bezüglich des gewünschten Inhalts auftreten, sind sehr wahrscheinlich die Grafikliebhaber am meisten vertreten.
gegen die grafik von gothic 3 habe ich nichts. ich meine bloß, dass zu viel wert darauf gelegt wird und somit viele wichtige andere apekte auf der strecke bleiben (siehe mein letzter post). ladezonen wären in gothic 3 hilfreich gewesen, dadurch würde das spiel flüssiger sein. so war der pc oft mit der riesenwelt überfordert und die welt ruckelte immer wieder. es gibt ja artworks für gothic 3, mit denen man den ladebildschirm laden würde.
siehe the witcher: da gibt es zwar sehr viele ladezonen(auch beim betreten eines hauses), aber artworks machen die wartezeit etwas angenehmer.
gegen die grafik von gothic 3 habe ich nichts. ich meine bloß, dass zu viel wert darauf gelegt wird und somit viele wichtige andere apekte auf der strecke bleiben (siehe mein letzter post). ladezonen wären in gothic 3 hilfreich gewesen, dadurch würde das spiel flüssiger sein. so war der pc oft mit der riesenwelt überfordert und die welt ruckelte immer wieder. es gibt ja artworks für gothic 3, mit denen man den ladebildschirm laden würde.
siehe the witcher: da gibt es zwar sehr viele ladezonen(auch beim betreten eines hauses), aber artworks machen die wartezeit etwas angenehmer.
Ich finde es toll wenn ein Spiel keine Ladezonen hat, aber bei einer so großen Welt wie die von G3 wäre das Pflicht. Hätte man es jedoch besser optimiert so würde es auf fast allen statt auf fast keinen Systemen flüssig laufen:rolleyes:
Aber ein Spiel mit der größe von Risen ohne Ladezonen zu gestalten sollte kein Problem sein. Vielleicht eine Ladezone die man nur selten sieht aber wie in TES oder The Witcher wo bei jeder Tür eine Ladezone ist finde ich schrecklich. Da können es noch so schöne Artworks sein...
Ich finde es toll wenn ein Spiel keine Ladezonen hat, aber bei einer so großen Welt wie die von G3 wäre das Pflicht. Hätte man es jedoch besser optimiert so würde es auf fast allen statt auf fast keinen Systemen flüssig laufen:rolleyes:
Aber ein Spiel mit der größe von Risen ohne Ladezonen zu gestalten sollte kein Problem sein. Vielleicht eine Ladezone die man nur selten sieht aber wie in TES oder The Witcher wo bei jeder Tür eine Ladezone ist finde ich schrecklich. Da können es noch so schöne Artworks sein...
Das mit den Ladezonen sehe ich im Wesentlichen so wie du. Ich habe The Witcher nur fürn paar stunden gespielt, aber vor allem bei morrowwind ist mir das ständige gelade auf den Wecker gegangen. Aber so, wie es in den Ersten 2 1/2 gothic-Teilen geregelt war, fand ich es sehr gut.
Zur Grafikdiskussion: Auch och bin kein Grafikfetischist. Mir is lediglich wichtig, dass ich einigermaßen erkennen kann, was da auf dem Bildschrim läuft. Pfützen, herablaufendes Wasser, selbst Spiegelungseffekte: Da frag ich mich immer, wozu braucht man es. Ih sehe nicht ein, wieso ich mir für so etwas alle paar Jahre nen neuen Rechner besorgen, bzw. meinen alten aufrüsten muss. mein jetziger Rechner ist schon mehrere Jahre alt, ich kann keine Spiele mehr zocken, die 2 Jahre alt oder jünger sind. Ich verstehe nicht, warum solche Leute wie ich von Spielen ausgeschlossen sein sollten.
Man kann nicht schwimmen, man kann nicht schlagen. 2 Gründe zuviel warum ich Arcania nicht kaufen werde!
Grafisch sind mir Texturen wichtig. Natürlich sollten einige Polygone vorhanden sein - es soll halt ziemlich rund aussehen. Schatten sind mir ziemlich unwichtig aber schick, auch wenn das in einer hektischen Schlacht nicht auffällt...
Spiegelungseffekte sind mir völlig unwichtig - falsch eingesetzt sehen sie seltsam aus:(
Es kommt halt auf die Umsetzung der Grafik an, so kann eine Alte hübscher aussehen als eine neue:)
Das mit den Ladezonen sehe ich im Wesentlichen so wie du. Ich habe The Witcher nur fürn paar stunden gespielt, aber vor allem bei morrowwind ist mir das ständige gelade auf den Wecker gegangen. Aber so, wie es in den Ersten 2 1/2 gothic-Teilen geregelt war, fand ich es sehr gut.
Gerade bei den Übergängen zwischen den 3 Zonen hätte man meiner Meinung nach Ladezonen gut einbauen können.
Aber bei Gothic 3 scheint etwas mit dem Streaming der Welt nicht funktioniert zu haben, denn andere Spiele wie bspw. Far Cry 2 haben, soweit ich weiß, keine derartigen Probleme.
Zur Grafikdiskussion: Auch och bin kein Grafikfetischist. Mir is lediglich wichtig, dass ich einigermaßen erkennen kann, was da auf dem Bildschrim läuft. Pfützen, herablaufendes Wasser, selbst Spiegelungseffekte: Da frag ich mich immer, wozu braucht man es. Ih sehe nicht ein, wieso ich mir für so etwas alle paar Jahre nen neuen Rechner besorgen, bzw. meinen alten aufrüsten muss. mein jetziger Rechner ist schon mehrere Jahre alt, ich kann keine Spiele mehr zocken, die 2 Jahre alt oder jünger sind. Ich verstehe nicht, warum solche Leute wie ich von Spielen ausgeschlossen sein sollten.
Da finde ich den Ansatz von Drakensang sehr gut, weil die Entwickler bewusst nicht auf eine High-End-Grafik gesetzt haben. Dennoch wirkt die Spielwelt sehr atmosphärisch und stimmig, was bei Spielen mit High-End Grafik des öfteren nicht der Fall ist. Die Mischung aus moderner Grafik und einer glaubwürdigen Spielwelt macht es!
Da finde ich den Ansatz von Drakensang sehr gut, weil die Entwickler bewusst nicht auf eine High-End-Grafik gesetzt haben. Dennoch wirkt die Spielwelt sehr atmosphärisch und stimmig, was bei Spielen mit High-End Grafik des öfteren nicht der Fall ist. Die Mischung aus moderner Grafik und einer glaubwürdigen Spielwelt macht es!
Stimmt auffallend.
Wobei die Grafik von Drakensang ja nun wirklich nicht von schlechten Eltern ist....
[...]
Da finde ich den Ansatz von Drakensang sehr gut, weil die Entwickler bewusst nicht auf eine High-End-Grafik gesetzt haben. Dennoch wirkt die Spielwelt sehr atmosphärisch und stimmig, was bei Spielen mit High-End Grafik des öfteren nicht der Fall ist. Die Mischung aus moderner Grafik und einer glaubwürdigen Spielwelt macht es!
Mit dem Stil von Drakensang kann ich gar NICHTS anfangen:rolleyes:
Mit der Grafik ist es so eine Sache: Mir sagt der neue Optik-Style in Arcania und Risen nicht so besonders zu.
Ich hätte gerne realistischere Texturen, mehr Polygone bei den Gesichtern der NPCs sowie halt die üblichen Schatten- und Physikeffekte.
Statt dessen gibts bei beiden Games eine knubbelige Welt mit "gemalten Texturen" und den quietschbunten neuesten Shadereffekten mit denen sie einen neuen Markt erobern wollen.
@Untitled: Stimmt. Einige Screens sehen sogar jetzt schon bei normalen Wetter von den Shadern her gemäßigt und trotzdem sehr stimmungsvoll aus.
Der Bereich mit den Shadereffekten trifft eher auf Risen zu, wobei sie dort wohl wegen des tropischen Inselsettings auffällig verwendet werden.
Untitled
28.06.2009, 22:17
Mit der Grafik ist es so eine Sache: Mir sagt der neue Optik-Style in Arcania und Risen nicht so besonders zu.
Ich hätte gerne realistischere Texturen, mehr Polygone bei den Gesichtern der NPCs sowie halt die üblichen Schatten- und Physikeffekte.
Statt dessen gibts bei beiden Games eine knubbelige Welt mit "gemalten Texturen" und den quietschbunten neuesten Shadereffekten mit denen sie einen neuen Markt erobern wollen.
warte bis die neusten InGame Videos freigegeben werden. Arcania Europa Version sieht ganz anders aus - eher düster
BigS16.12
29.06.2009, 17:17
warte bis die neusten InGame Videos freigegeben werden. Arcania Europa Version sieht ganz anders aus - eher düster
Das will ich hoffen. Ich bin schließlich kein Fan von bunten, hellen Grafiken, wie z.B. in Oblivion. Deshalb hab mochte ich die bisherigen Gothics auch lieber. Die Wahlmöglichkeit, mit welcher Grafik man spielen will find ich darum super.
mfg
Gothaholic
29.06.2009, 17:24
Das will ich hoffen. Ich bin schließlich kein Fan von bunten, hellen Grafiken, wie z.B. in Oblivion. Deshalb hab mochte ich die bisherigen Gothics auch lieber.
auch G3? das ist doch locker genauso bunt und hell wie Oblivion.
mir ist es ehrlich gesagt egal ob ein wenig heller oder dunkler, grauer oder bunter, für mich zählt in erster Linie dass die Welt in sich stimmig ist.
Gothic muss dreckig, grau und dunkel sein unterschreibe ich jedenfalls nicht.
Butterfly Effect
29.06.2009, 18:05
Die Forderung nach düster hat den Hintergrund, dass man sich in den älteren Teilen so herrlich erschrecken konnte, wenn ein angriffslustiges Monster unversehens und wie aus dem Nichts aufgetaucht ist.
In G3 hatte ich diese Schreckmomente nicht, alles viel zu bunt und das Viehzeugs kam immer brav angetrabt (sicher auch eine Frage der KI, nehme ich an?).
Und wie es aussieht, wird man die Gegner in Arcania auch schon von weitem erkennen.
Gothic muss dreckig, grau und dunkel sein - 100% signed! :D
Gothaholic
29.06.2009, 18:27
Gothic muss dreckig, grau und dunkel sein - 100% signed! :D
wobei das doch schon auf G2 nicht mehr zutraf, jedenfalls auf die neuen Gebiete, bis auf den Sumpf in Jakendar. das Minental in G2 war einfach nur trostlos (was im Kontext aber hervorragend passt) aber Khorinis war eine adrette Stadt (bis auf das Hafenvieretel, da passt es dann aber auch wieder) saftige Felder rund um Onars Hof etc. das wichtige für mich war: es passte immer im jeweiligen Kontext, das war für mich das Entscheidende. mit der Forderung nach grau und dunkel als Selbstzweck kann ich jedenfalls nichts anfangen.
Butterfly Effect
29.06.2009, 19:45
wobei das doch schon auf G2 nicht mehr zutraf, jedenfalls auf die neuen Gebiete, bis auf den Sumpf in Jakendar. das Minental in G2 war einfach nur trostlos (was im Kontext aber hervorragend passt) aber Khorinis war eine adrette Stadt (bis auf das Hafenvieretel, da passt es dann aber auch wieder) saftige Felder rund um Onars Hof etc. das wichtige für mich war: es passte immer im jeweiligen Kontext, das war das war das Entscheidende. mit der Forderung nach grau und dunkel als Selbstzweck kann ich jedenfalls nichts anfangen.
Klar, die Stadt bzw. die bewohnten Gefilde, die du anführst, waren heller und netter ("Khorinis ist eine adrette Stadt" - herrlich :D , hätt' ich jetzt nicht so formuliert, aber okay.)
Man verfolgt dort auch einen anderen Zweck, zB Informationssuche, Ausrüstung verbessern, Vorräte aufstocken.
Ich erwarte nicht jedesmal, wenn ich einen Händler aufsuche, vor Aufregung einen erhöhten Puls zu bekommen.
Wenn du Selbstzweck schreibst, liest du "grau und dunkel" so wie es dasteht, aber ich denke nicht, dass man das zwangsläufig so wortwörtlich nehmen muss. (Oder ich seh das zu idealistisch :D).
Aber jedesmal die Argumente für "grau und dunkel" aufzuzählen ist doch öde, da nimmt man eben die verkürzte Fassung.
Andersrum: Kann sich in einer bunten Blümchenwelt überhaupt eine spannende Athmosphäre entwickeln?
......
Andersrum: Kann sich in einer bunten Blümchenwelt überhaupt eine spannende Athmosphäre entwickeln?
Man kann auch auf einer Blumenwiese samt herumflatternden bunten Schmetterlingen von einer Blutfliege totgestochen werden.
Nochmal andersrum:
Welche einigermassen glaubwürdige Welt besteht _nur_ aus wolkenverhangenem Himmel mit bodennebelverseuchten Landschaften im Dämmerungslicht?
Es _muss_ einfach auch sonnige, blütenreiche, bunte und sommergefühle weckende Gegenden geben.
Butterfly Effect
29.06.2009, 20:29
Man kann auch auf einer Blumenwiese samt herumflatternden bunten Schmetterlingen von einer Blutfliege totgestochen werden.
Hört sich nicht nach Spannung oder Überraschungsmoment an. Die Blutfliege war auf der Blumenwiese von weitem zu sehen.
Tja, wenn's dann daran scheitert, die Waffe auszupacken oder den richtigen Zauber anzuwenden :D
Von der Spannung im Zweikampf an sich war nicht die Rede, die kann man selbstverständlich auch in einem "adretten" Setting erleben, oder eben auch in einem Shooter...
Diese sonnendurchflutenden Gegenden, von denen du sprichst, soll es natürlich auch geben (zB Felder um Onar's Hof). Das war ja gar nicht mehr das Thema :dnuhr:
edit: Hab die Frage fast überlesen. Och, ich kenn da einige Welten :D
Hört sich nicht nach Spannung oder Überraschungsmoment an. Die Blutfliege war auf der Blumenwiese von weitem zu sehen.
Tja, wenn's dann daran scheitert, die Waffe auszupacken oder den richtigen Zauber anzuwenden :D
Von der Spannung im Zweikampf an sich war nicht die Rede, die kann man selbstverständlich auch in einem "adretten" Setting erleben, oder eben auch in einem Shooter...
Diese sonnendurchflutenden Gegenden, von denen du sprichst, soll es natürlich auch geben (zB Felder um Onar's Hof). Das war ja gar nicht mehr das Thema :dnuhr:
edit: Hab die Frage fast überlesen. Och, ich kenn da einige Welten :D
Dann eben nicht die Blutfliege. Nimm halt irgendein Viehzeug das sich anschleichen kann.......wird doch bestimmt eins geben.
Stell dir vor du liegst im Gras....geniesst den Sonnenschein.....träumst ein bisschen vor dich hin.....und plötzlich schiebt sich das spitzzahnige Grinsen eines Razors in dein Blickfeld.....
.
.
Doch. Das war das Thema. Es ging doch darum, dass eine Gothicwelt düster, grau, trostlos und was-weiss-ich-noch-alles sein müsste.
In der Minenkolonie hats ja noch gewirkt. Die lag aber auch unter einer magischen Barriere. Welche Auswirkungen die Barriere auf das einfallende Licht und diverse Wetterphänomene hatte kann man nur vermuten.
In G2 war schon zuwenig Sonnenlicht..... So frisch und blühend sah auch die Gegend um Onars Hof nicht aus. Vergleichs mal mit G3-Myrtana.
Da war Jharkendar um Klassen sommerlicher.
Butterfly Effect
29.06.2009, 21:06
Dann eben nicht die Blutfliege. Nimm halt irgendein Viehzeug das sich anschleichen kann.......wird doch bestimmt eins geben.
Stell dir vor du liegst im Gras....geniesst den Sonnenschein.....träumst ein bisschen vor dich hin.....und plötzlich schiebt sich das spitzzahnige Grinsen eines Razors in dein Blickfeld.....
Ja, klar! Mach ich immer in einem RPG :rolleyes:
Ich seh nicht ein, wie sich irgendwas auf einer hellerleuchteten Wiese anschleichen können soll, das ist einfach nicht möglich.
(Außer es liegt an der Aufmerksamkeit des Spielers, Eigenverschulden, sozusagen.)
Naja, wenn du die Gegend um Onar's Hof selbst als düsterer empfunden hast und dann mit den Wiesen von Myrtana vergleichst, da muss dir doch selbst was auffallen :D
Außer du beschränkst dich in deiner Betrachtungsweise auf die Botanik, dann klink ich mich jetzt aus. Ist doch völlig egal, ob da Blümchen sind, oder nicht, ob die bunt sind bei Tag oder grau in der Nacht - was hat das mit der Athmosphäre zu tun? Du machst mir Spaß :D
Nehmen wir als Beispiel mal Horror-Adventures: Silent-Hill. Sanitarium kennt man vielleicht noch?
Stellenweise auch sehr bunt (Vergnügungspark), aber es hatte trotzdem eine extrem düstere Athmosphäre.
Wir reden irgendwie aneinander vorbei.....
Ich gehe von Bedrohlichkeit (ausgedrückt in Bildern, Sounduntermalung, vorangegangener Handlung, Erwartung des nächsten Geschehens, usw.) aus.
Bedrohlichkeit kann auch in einer ansonsten freundlich erscheinenden Umgebung vorhanden sein. z.B. auch auf der o.g. Wiese.
Düsternis, dunklere Farbgebung, trister Himmel u.ä. sind dazu nicht unbedingt notwendig.
Um meine Frage -leicht abgewandelt- von oben nochmal an dich zu stellen: Welche RPG-Spielwelt besteht denn ausschliesslich aus bedrohlichen Szenarien (abgesehen vom Horrorgenre)?
Selbst der adrenalinsüchtigste Char brauch mal ein paar ruhige Momente zum Abschalten und Zurruhekommen.
Bruder von Mud
29.06.2009, 21:51
Also ich fand das alte Gildensystem von G1 am bsten das Gildensystem von
G3 ist einfach nur langweilig und jetzt werden sie genau das von G3 in Arcania übernehemn find ich einfach nur bescheuert deswegen hol ich mir Arcania auch nciht ich wil das nicht noch einmal durchmachen mein gott das ist so langweilig
Butterfly Effect
29.06.2009, 21:54
Wir reden irgendwie aneinander vorbei.....
Wie auch immer. peace :D
Ich gehe von Bedrohlichkeit (ausgedrückt in Bildern, Sounduntermalung, vorangegangener Handlung, Erwartung des nächsten Geschehens, usw.) aus.
Bedrohlichkeit kann auch in einer ansonsten freundlich erscheinenden Umgebung vorhanden sein. z.B. auch auf der o.g. Wiese.
Düsternis, dunklere Farbgebung, trister Himmel u.ä. sind dazu nicht unbedingt notwendig.
Nun, dann war deine Beispiele mit der Blutfliege und dem Schläfchen im Gras nicht treffend genug gewählt, wenn du das vermitteln wolltest.
Um meine Frage -leicht abgewandelt- von oben nochmal an dich zu stellen: Welche RPG-Spielwelt besteht denn ausschliesslich aus bedrohlichen Szenarien (abgesehen vom Horrorgenre)?
Selbst der adrenalinsüchtigste Char brauch mal ein paar ruhige Momente zum Abschalten und Zurruhekommen.
Ich seh' den Zweck nicht, jetzt mit irgendwelchen Beispielen anzukommen. Es war auch nie mein Anspruch, dass in einem RPG ausschließlich bedrohliche Szenarien vorkommen müssen (wenn das dMn anders ist, Zitat bitte) und deiner ist es offensichtlich auch nicht.
Also ich fand das alte Gildensystem von G1 am bsten das Gildensystem von
G3 ist einfach nur langweilig und jetzt werden sie genau das von G3 in Arcania übernehemn find ich einfach nur bescheuert deswegen hol ich mir Arcania auch nciht ich wil das nicht noch einmal durchmachen mein gott das ist so langweilig
Sowas ähnliches ist mir auch durch den Kopf geschossen :D G3 war Strafe genug!
Bruder von Mud
29.06.2009, 22:29
beide sind irgendwo schuld, dass gothic 3 die eingefleischten spieler nicht zufriedengestellt hat.
es jedoch auch falsch zu behaupten, jowood würde nur schlechte spiele machen. was ist mit gothic 1? da hat nur pb entwickelt und das spiel hatte etliche bugs und war nicht fertig. gothic 2? jowood und pb machen das spiel und es wird der absolute hammer. fast null bugs.
die gilde: von der idee her ein gutes spiel, das jedoch viele bugs hatte.
Soweit ich mich erinnere war g1 ziemlich buglos und vorallem war g1 das beste gothic spiel aller zeiten na gut darüber lässt es sich streiten :D
wisst ihr was mal intresannt wäre wenn sb ein paar von uns rauspickt und uns das spiel vorstellt denn ich bin mir sicher es gibt jetzt schon allgemeine Fhler wie zb das jetzige gildensystem bei arcania was den ganzen spiel spaß verdirbt weil ich bin mir echt zu 100% sicher das das spiel nur wegen dem neuem gildesystem so langweilig geworden ist ausgenommen von den ganzen bugs :D
jimmartens
30.06.2009, 16:48
Da ja viele die Düsternis als Markenzeichen Gothics erwähnen, hier mal ein Zitat aus dem Lösungsbuch von G3 (Titelseite):
"Eine eingeschworene Entwicklerschar aus Essen hatte sich aufgemacht, um die meisten Konventionen über Bord zu werfen und ein Rollenspiel zu schaffen indem es keine - oder nur technisch bedingte - Grenzen gibt. Eine Welt, in der kein 08/15 Hero durch ein fest gefügtes Szenario stapft, sondern die Gegner passend zur Erfahrungsstufe meuchelt: Gothic war geboren.
Und Gothic eroberte die Herzen der Fans im Sturm. Denn Gothic macht vieles anders: Der Held, der namenlos bleibt, kann die gesamte Welt bereisen - und das schon von Anfang an. Alle Türen stehen offen, jedem Monster kannst du entgegentreten. Oft mit tödlichem Ausgang, denn wer wahnsinnig genug ist, mit einem Küchenmesser und einer Hand voll Stärkepunkte einem Troll entgegenzutreten, hat den Tod verdient. Freiheit hat auch ihre Nachteile.
Der Bruch mit Konventionen, ein feines Gespür für die Wünsche der Spieler, ein ausgefeiltes System der Charakterentwicklung, und vor allem eine brillante Geschichte mit spannenden Missionen machen Gothic einzigartig. Nun ist es wieder so weit: Gothic 3 ist da! Alle Tugenden der alten Spiele wurden beibehalten und durch ein paar neue ergänzt. Neue Technologie, neue Welten, neue Geschichten. Die Grenzen zwischen Gut und Böse sind fließend. Und das Schicksal der Welt liegt in deinen Händen."
Ich denke, dass dieses Zitat klar macht, was die Einzigartigkeit Gothics ausmachte. Das waren nicht die storybedingten dunklen Ecken, sondern das war die Möglichkeit von Anfang an, überall hinreisen zu können.
Dunkle, schaurige Momente kenn ich bei vielen anderen PC-Spielen auch.
Die wirkliche Einzigartigkeit bestand und besteht darin, dass man von Beginn an die gesamte Welt bereisen kann, denn soetwas gab es zur Entwicklung der ersten Gothic-Spiele nirgends anders.
....
Die wirkliche Einzigartigkeit bestand und besteht darin, dass man von Beginn an die gesamte Welt bereisen kann, denn soetwas gab es zur Entwicklung der ersten Gothic-Spiele nirgends anders.
Stimmt nicht.
Was ist z.B. mit der TES-Reihe?
Die hatte auch schon immer offene Welten.
Ausserdem waren auch G1 und G2 nicht sooo offen.
Lauf doch mal in G2 von Xardas Turm los ins Minental..... (ich meine jetzt nicht den Kletterweg übers Gebirge, sondern die offizielle Route).
Oder (mit NdR) nach Jharkendhar.
Oder in G1 zum Schläfertempel.
Manchmal muss man halt was neues machen. Mir hat Gothic 3 sehr gut gefallen.
jimmartens
30.06.2009, 17:39
Stimmt nicht.
Was ist z.B. mit der TES-Reihe?
Die hatte auch schon immer offene Welten.
Ausserdem waren auch G1 und G2 nicht sooo offen.
Lauf doch mal in G2 von Xardas Turm los ins Minental..... (ich meine jetzt nicht den Kletterweg übers Gebirge, sondern die offizielle Route).
Oder (mit NdR) nach Jharkendhar.
Oder in G1 zum Schläfertempel.
Das mit TES stimmt nur bedingt. Sie haben einmal die große Wildnis, die in Bereiche zum Laden eingeteilt ist. Dann sind die Städte ein Bereich und jedes Haus ein einzelner Bereich. Bei Gothic ist alles eine große Welt.
Zu den ersten beiden Teilen:
Wie in dem Zitat zu sehen war, wollten sie keine oder nur technisch bedingte Grenzen. Wahrscheinlich ließ es sich zu Zeiten von G1 und G2 technisch nicht hinbekommen alles in eine Welt zu packen.
Deswegen meine ich auch, dass man in G3 diese Grundidee komplett technisch umsetzen konnte. Leider musste erst die Community dran, um G3 vernünftig spielbar zu machen.
Manchmal muss man halt was neues machen. Mir hat Gothic 3 sehr gut gefallen.
§dito
Edit:
Gothic sollte aber auch eine düstere Story haben, die Bedrohung anfangs nur andeutet. Und was ich an Gothic so besonders war, waren die storybedingten Ecken. Irdorath, das Minental, herrlich. Und die Characktere, die sich ihrer Umgebung angepasst haben, die Quests, die auch etwas über das jeweilige Kapitel aussagen und in die Hauptstory ein wenig eingewoben werden, das war herrlich. Natürlich ist auch die Bereisung einer offenen Welt wichtig für Gothic, aber sie sollte so sein, dass nicht alles linear ist, so dass du nciht gleich das Gefühl hast, du bist jetzt an einem Ort, wo das Ende des Spiels sein könnte. Und auch die Verwandlung von Gebieten fand ich sehr toll. Zu Gothic gehört in erster Linie eine spanende Story, die sich nicht so leicht durchschauen lässt, mit abwechslungsreichen QUests, die dich auch einmal zurücklaufen lassen. Wichtig an der offenen Welt ist auch, dass man verschieden starke Waffen jeweils an den Gebieten bekommt, wie bei Sacred. Eine offene Welt, ja, aber die nicht durchschaut werden kann, bei der alles überraschend ist.
Nichts spricht dagegen. Nur man sollte deswegen nicht G3 inoffiziell als 08/15 Spiel und als "ungothic", wenn ich es mal so nennen kann, bezeichnen.
Bei G3 wusste ich beim ersten Spielen auch nicht, wo das Ende sein könnte, da man von Anfang an überall hinkonnte und es somit keine wichtigeren Gebiete gab.
Bei G1 konnte man ja an der Unzugänglichkeit einiger Gebiete erkennen, dass sie wichtig für die Story sind. Das hat sich mMn bis G3 immer mehr gebessert. Man konnte in G2 aber trotzdem die Landschaft anfangs nur linear besuchen (bis Khorinis) und hat somit den Verlauf der Story mitbekommen.
Gothic sollte aber auch eine düstere Story haben, die Bedrohung anfangs nur andeutet. Und was ich an Gothic so besonders war, waren die storybedingten Ecken. Irdorath, das Minental, herrlich. Und die Characktere, die sich ihrer Umgebung angepasst haben, die Quests, die auch etwas über das jeweilige Kapitel aussagen und in die Hauptstory ein wenig eingewoben werden, das war herrlich. Natürlich ist auch die Bereisung einer offenen Welt wichtig für Gothic, aber sie sollte so sein, dass nicht alles linear ist, so dass du nciht gleich das Gefühl hast, du bist jetzt an einem Ort, wo das Ende des Spiels sein könnte. Und auch die Verwandlung von Gebieten fand ich sehr toll. Zu Gothic gehört in erster Linie eine spanende Story, die sich nicht so leicht durchschauen lässt, mit abwechslungsreichen QUests, die dich auch einmal zurücklaufen lassen. Wichtig an der offenen Welt ist auch, dass man verschieden starke Waffen jeweils an den Gebieten bekommt, wie bei Sacred. Eine offene Welt, ja, aber die nicht durchschaut werden kann, bei der alles überraschend ist.
Razzledazzleduke
30.06.2009, 20:00
Da ja viele die Düsternis als Markenzeichen Gothics erwähnen, hier mal ein Zitat aus dem Lösungsbuch von G3 (Titelseite):
"Eine eingeschworene Entwicklerschar aus Essen hatte sich aufgemacht, um die meisten Konventionen über Bord zu werfen und ein Rollenspiel zu schaffen indem es keine - oder nur technisch bedingte - Grenzen gibt. Eine Welt, in der kein 08/15 Hero durch ein fest gefügtes Szenario stapft, sondern die Gegner passend zur Erfahrungsstufe meuchelt: Gothic war geboren.
Und Gothic eroberte die Herzen der Fans im Sturm. Denn Gothic macht vieles anders: Der Held, der namenlos bleibt, kann die gesamte Welt bereisen - und das schon von Anfang an. Alle Türen stehen offen, jedem Monster kannst du entgegentreten. Oft mit tödlichem Ausgang, denn wer wahnsinnig genug ist, mit einem Küchenmesser und einer Hand voll Stärkepunkte einem Troll entgegenzutreten, hat den Tod verdient. Freiheit hat auch ihre Nachteile.
Der Bruch mit Konventionen, ein feines Gespür für die Wünsche der Spieler, ein ausgefeiltes System der Charakterentwicklung, und vor allem eine brillante Geschichte mit spannenden Missionen machen Gothic einzigartig. Nun ist es wieder so weit: Gothic 3 ist da! Alle Tugenden der alten Spiele wurden beibehalten und durch ein paar neue ergänzt. Neue Technologie, neue Welten, neue Geschichten. Die Grenzen zwischen Gut und Böse sind fließend. Und das Schicksal der Welt liegt in deinen Händen."
Ich denke, dass dieses Zitat klar macht, was die Einzigartigkeit Gothics ausmachte. Das waren nicht die storybedingten dunklen Ecken, sondern das war die Möglichkeit von Anfang an, überall hinreisen zu können.
Dunkle, schaurige Momente kenn ich bei vielen anderen PC-Spielen auch.
Die wirkliche Einzigartigkeit bestand und besteht darin, dass man von Beginn an die gesamte Welt bereisen kann, denn soetwas gab es zur Entwicklung der ersten Gothic-Spiele nirgends anders.
Und genauso, wie im Zitat ist es! Sehr gut rausgesucht.:gratz
Und dunkle Ecken gibt es nicht in anderen Spielen auch, die Ecken sind in anderen Spielen viel dunkler die Monster sehen furchteinflössender aus, zumindest für Kinder.
Ich hab in keinem Gothicspiel bisher düstere oder gar grusilige Momente erlebt und wenn dann am ehesten in Gothic 3, mit abgenagten Menschenknochen an den Lagerfeuern der Oger.
Was den Flair der der anderen Gothicspiele ausmacht, war für mich das revolutionäre, rotzig Freche mit dem der Held in die Welt tritt, die dazu passend deftigen Dialoge u. die Harmonie in den Lagern, dazu die passende Musik bis hin zum Auftritt von InEx.
Bei G2 trat dann die Harmonie noch viel mehr in den Vordrgrund, das Spiel G2 ist geprägt von Zugehörigkeit und fast schon Harmoniesucht, nur der raue Ton ist bei geblieben. Mit dem AddIn dNdR kamen dann noch hervorragende LowFantasyquests dazu, wie z.B. "Die verschwundenen Leute".
In G3 kann man nun genau diese revolutionäre Rotzigkeit spielen u. das zusätzlich in verschiedenen Varianten, dazu gibt es noch jede Menge so über längere Perioden reichende Questes wie "Die Verschwundenen", z.B: "verschw. Erzrohlinge" "Feuerkelche" u.s.w., das einzige was für Viele wohl auf der Strecke geblieben ist, ist das lauschige Geborgenheitsgefühl der Gildenstarre. (bei mmir übrigens nicht, weil ich das Rufsystem viel realistischer/natürlicher also atmosphärischer finde)§wink
Undestroyable
01.07.2009, 13:38
Gothic sollte aber auch eine düstere Story haben, die Bedrohung anfangs nur andeutet. Und was ich an Gothic so besonders war, waren die storybedingten Ecken. Irdorath, das Minental, herrlich. Und die Characktere, die sich ihrer Umgebung angepasst haben, die Quests, die auch etwas über das jeweilige Kapitel aussagen und in die Hauptstory ein wenig eingewoben werden, das war herrlich. Natürlich ist auch die Bereisung einer offenen Welt wichtig für Gothic, aber sie sollte so sein, dass nicht alles linear ist, so dass du nciht gleich das Gefühl hast, du bist jetzt an einem Ort, wo das Ende des Spiels sein könnte. Und auch die Verwandlung von Gebieten fand ich sehr toll. Zu Gothic gehört in erster Linie eine spanende Story, die sich nicht so leicht durchschauen lässt, mit abwechslungsreichen QUests, die dich auch einmal zurücklaufen lassen. Wichtig an der offenen Welt ist auch, dass man verschieden starke Waffen jeweils an den Gebieten bekommt, wie bei Sacred. Eine offene Welt, ja, aber die nicht durchschaut werden kann, bei der alles überraschend ist.
gewisse grenzen sollte es anfang in der welt schon geben, eben wie in gothic 1 und 2.
minental war erst im 2. kapitel zugänglich, man muss was tun, um ins obere vietel, innere burg, tempel zu kommen. wenn man es schafft, ist es dann eine schöne belohnung, z.b endlich in die burg im alten lager zu kommen.
in gothic 3 wurde das viel schlechter gelöst. die herrscherhäuser der orks, in die man ab ruf 75 rein konnte, boten kaum abwechslung und man hatte irgendwann keinen bock mehr, die öden quests für 75 ruf zu machen.
crusader
01.07.2009, 13:41
gewisse grenzen sollte es anfang in der welt schon geben, eben wie in gothic 1 und 2.
minental war erst im 2. kapitel zugänglich, man muss was tun, um ins obere vietel, innere burg, tempel zu kommen. wenn man es schafft, ist es dann eine schöne belohnung, z.b endlich in die burg im alten lager zu kommen.
in gothic 3 wurde das viel schlechter gelöst. die herrscherhäuser der orks, in die man ab ruf 75 rein konnte, boten kaum abwechslung und man hatte irgendwann keinen bock mehr, die öden quests für 75 ruf zu machen.
Das ist genau das, was die Meisten wollen (so schätze ich die Masse zumindest ein). :dup:
Gothic 2 hat es gut und realistisch (bzw. nachvollziehbar) gelöst.
Gothic 3 hat ehr eine Notlösung gewählt. Es ist zwar auch eine Form von "Kapiteln", aber eine schlecht umgesetzte. Das mit den Herrenhäusern hätte ausgebaut werden können. Aber lasst uns nicht über alte Socken reden und uns auf die Zukunft freuen :)
Das musste halt massentauglicher werden.
Letzendlich zählen nicht die Fans sondern der Umsatz,
das ist so und wird in den meisten Fällen auch immer so bleiben :dnuhr:
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