Hyperion
30.01.2005, 20:44
Eigentlich habe ich folgendes gelernt:
In einer Rezession bilden sich Bürger erheblich mehr weiter als in konjunkturstarken Zeiten.
Die Arbeitnehmer versuchen damit, einen Wettbewerbsvorteil zu schaffen.
Normalerweise ist auch die Arbeitssicherheit bei Stellen für hochausgebildete Fachkräfte erheblich höher (in der jetzigen Rezession stimmt dies ausnahmsweise nicht, da auch diese Stellen von der Konjunkturflaute betroffen sind)
Wenn ich aber heute die Medien schaue, dann scheint es zur Zeit ein anderer Trend geben:
Äusserlichkeiten haben Vorrang!
Beispiele gibt es viele:
- Beauty-Serien gibt es in letzter Zeit immer mehr.
- Wettbewerbe wie "popstars" etc. (wo äusseres Aussehen natürlich auch nötig ist) gibt es haufenweise und eine grosse Menge an Kandidaten melden sich auch dort.
IMHO wünschen sich heute mehr Leute, bei "den reichen und schönen" zu sein. Um dieses Ziel zu verwirklichen gibt es diese TV-Sendungen, um z.B. Sänger oder Model zu werden.
Die Chancen, dieses Ziel erreichen zu können, sind natürlich sehr tief. Trotzdem versuchen es IMHO zur Zeit viel mehr Leute als früher.
Schönheitschirugie ist deshalb auch kein Wirtschaftszweig, das z.Z. an der Wirschaftslage leidet.
Ich könnte es verstehen, wenn es schwierig ist, eine gute Ausbildung zu bekommen.
In Brasilien wollen natürlich viele sozial schwache Jugendliche Fussballprofi werden, wo ja eigentlich geringe Chancen bestehen, wirklich in einem Spitzenverein spielen zu können.
Doch eine gute Ausbildung können sich die Eltern dort auch nicht leisten. So sind die Chancen natürlich besser, ein Fussballer zu werden als ein Hochschulabsolvent.
In unserem Gebiet ist dies jedoch kaum der Fall (Studiengebühr-Diskussion einmal abgesehen ;) )
Eine gute Ausbildung ist erheblich einfacher zu bekommen als Profisportler/Sänger/Model zu werden.
Warum wollen dies also zur Zeit so viele? (Oder sehe ich das etwa falsch?)
Hoffen diese Leute einfach auf einen einfachen Weg, ein Vermögen zu verdienen?
Oder ist es in konjunkturstarken Zeiten einfach genug, Arbeit zu finden, dass die Erfüllung eines solchen Traums (Model etc.) gar nicht mehr im Vordergrund steht?
Oder ist die Gesellschaft konjunkturunabhäng oberflächlicher geworden?
In einer Rezession bilden sich Bürger erheblich mehr weiter als in konjunkturstarken Zeiten.
Die Arbeitnehmer versuchen damit, einen Wettbewerbsvorteil zu schaffen.
Normalerweise ist auch die Arbeitssicherheit bei Stellen für hochausgebildete Fachkräfte erheblich höher (in der jetzigen Rezession stimmt dies ausnahmsweise nicht, da auch diese Stellen von der Konjunkturflaute betroffen sind)
Wenn ich aber heute die Medien schaue, dann scheint es zur Zeit ein anderer Trend geben:
Äusserlichkeiten haben Vorrang!
Beispiele gibt es viele:
- Beauty-Serien gibt es in letzter Zeit immer mehr.
- Wettbewerbe wie "popstars" etc. (wo äusseres Aussehen natürlich auch nötig ist) gibt es haufenweise und eine grosse Menge an Kandidaten melden sich auch dort.
IMHO wünschen sich heute mehr Leute, bei "den reichen und schönen" zu sein. Um dieses Ziel zu verwirklichen gibt es diese TV-Sendungen, um z.B. Sänger oder Model zu werden.
Die Chancen, dieses Ziel erreichen zu können, sind natürlich sehr tief. Trotzdem versuchen es IMHO zur Zeit viel mehr Leute als früher.
Schönheitschirugie ist deshalb auch kein Wirtschaftszweig, das z.Z. an der Wirschaftslage leidet.
Ich könnte es verstehen, wenn es schwierig ist, eine gute Ausbildung zu bekommen.
In Brasilien wollen natürlich viele sozial schwache Jugendliche Fussballprofi werden, wo ja eigentlich geringe Chancen bestehen, wirklich in einem Spitzenverein spielen zu können.
Doch eine gute Ausbildung können sich die Eltern dort auch nicht leisten. So sind die Chancen natürlich besser, ein Fussballer zu werden als ein Hochschulabsolvent.
In unserem Gebiet ist dies jedoch kaum der Fall (Studiengebühr-Diskussion einmal abgesehen ;) )
Eine gute Ausbildung ist erheblich einfacher zu bekommen als Profisportler/Sänger/Model zu werden.
Warum wollen dies also zur Zeit so viele? (Oder sehe ich das etwa falsch?)
Hoffen diese Leute einfach auf einen einfachen Weg, ein Vermögen zu verdienen?
Oder ist es in konjunkturstarken Zeiten einfach genug, Arbeit zu finden, dass die Erfüllung eines solchen Traums (Model etc.) gar nicht mehr im Vordergrund steht?
Oder ist die Gesellschaft konjunkturunabhäng oberflächlicher geworden?