Hyperion
26.01.2005, 17:36
Wer sich für Ski Alpin interessiert, weiss, dass gestern wieder ein Nachtslalom war.
Wenn dann im TV Hubschrauberbilder gezeigt werden, wo man den ganzen Slalomhang sieht, komme ich auf den Gedanken:
"Mann! Diese Flutlichtanlagen fressen wohl Riesenmengen Strom!"
Nachtslaloms sind ja heutzutage keine Seltenheit mehr. Kein Wunder! Zu dieser Zeit sind auch alle Arbeiter wieder zu Hause, was am Nachmittag ja nicht der Fall ist. Die Quoten sind deshalb erheblich höher, was auch hohe Mehreinnahmen bedeuten.
Auch in anderen Sportarten, kommen Abend-/Nachtspiele immer häufiger vor. Die 2. Bundesliga trägt ein Spiel jeweils Montag Abend aus. Die Australien Open haben nun auch täglich eine Abend-Session im Terminkalender, welche ebenfalls lukrativ sind.
Strom kostet jedoch nicht nur Geld. Ökologisch machen solche Spiele nicht viel Sinn (würden sie wohl nur, wenn sämtliche Mehreinnahmen für Umweltschutz eingesetzt werden). Ein grosser Teil des Stroms wird durch nicht-erneuerbare Energieressourcen gewonnen wie Öl, Kohle, Uran, etc.
Dass der Sport mehr zur Umwelt beitragen könnte, zeigt dieses Beispiel (http://www.stadedesuisse.ch/sonnenkraft/bkw-solarkraft.htm).
Das Dach des Fussballstadions wird mit Solarzellen bestückt. Dadurch liefert der Stadion auch erneuerbare Energie (Naja, die Sonne ist eigentlich nicht ganz erneuerbar, aber immerhin reicht es doch für ca. 1 Milliarde Jahre).
Ich muss jedoch sagen, dass die Idee der Solaranlage nicht die Idee der Bauherrschaft war. Diese kam von einer Umweltschutzorganisation. Es kam zu dieser "Kompromisslösung", weil das neue Stadion den Autoverkehr in diesem Gebiet wohl erhöht (die Umweltorganisation wäre wohl ohne dieser Anlage vors Gericht, um eine Baubewilligung zu verhindern).
Es wäre also möglich, dass der Sport etwas mehr für den Umweltschutz tut (bis jetzt offensichtlich nur unter Zwang).
Jetzt aber die Frage:
Tut der Sport zu wenig für die Umwelt?
Oder sollte das Thema Umeltschutz besser Sache der Behörden sein?
Weil: Wenn die Sportverantwortlichen bei jedem Entscheid über Umweltaspekte nachdenken würden, wäre dies auch nicht unbedingt für den Sport förderlich.
Wenn dann im TV Hubschrauberbilder gezeigt werden, wo man den ganzen Slalomhang sieht, komme ich auf den Gedanken:
"Mann! Diese Flutlichtanlagen fressen wohl Riesenmengen Strom!"
Nachtslaloms sind ja heutzutage keine Seltenheit mehr. Kein Wunder! Zu dieser Zeit sind auch alle Arbeiter wieder zu Hause, was am Nachmittag ja nicht der Fall ist. Die Quoten sind deshalb erheblich höher, was auch hohe Mehreinnahmen bedeuten.
Auch in anderen Sportarten, kommen Abend-/Nachtspiele immer häufiger vor. Die 2. Bundesliga trägt ein Spiel jeweils Montag Abend aus. Die Australien Open haben nun auch täglich eine Abend-Session im Terminkalender, welche ebenfalls lukrativ sind.
Strom kostet jedoch nicht nur Geld. Ökologisch machen solche Spiele nicht viel Sinn (würden sie wohl nur, wenn sämtliche Mehreinnahmen für Umweltschutz eingesetzt werden). Ein grosser Teil des Stroms wird durch nicht-erneuerbare Energieressourcen gewonnen wie Öl, Kohle, Uran, etc.
Dass der Sport mehr zur Umwelt beitragen könnte, zeigt dieses Beispiel (http://www.stadedesuisse.ch/sonnenkraft/bkw-solarkraft.htm).
Das Dach des Fussballstadions wird mit Solarzellen bestückt. Dadurch liefert der Stadion auch erneuerbare Energie (Naja, die Sonne ist eigentlich nicht ganz erneuerbar, aber immerhin reicht es doch für ca. 1 Milliarde Jahre).
Ich muss jedoch sagen, dass die Idee der Solaranlage nicht die Idee der Bauherrschaft war. Diese kam von einer Umweltschutzorganisation. Es kam zu dieser "Kompromisslösung", weil das neue Stadion den Autoverkehr in diesem Gebiet wohl erhöht (die Umweltorganisation wäre wohl ohne dieser Anlage vors Gericht, um eine Baubewilligung zu verhindern).
Es wäre also möglich, dass der Sport etwas mehr für den Umweltschutz tut (bis jetzt offensichtlich nur unter Zwang).
Jetzt aber die Frage:
Tut der Sport zu wenig für die Umwelt?
Oder sollte das Thema Umeltschutz besser Sache der Behörden sein?
Weil: Wenn die Sportverantwortlichen bei jedem Entscheid über Umweltaspekte nachdenken würden, wäre dies auch nicht unbedingt für den Sport förderlich.