Solaufein
04.01.2005, 23:51
In Deutschland ist jedes fünfte Kind und jeder dritte Jugendliche zu dick
Es ist, wie es kommen musste. Seit Jahren schon sehen deutsche Augen auf Amerika, die Fettleibigkeit der Menschen aller Rassen und Kulturen ist dort besonders ausgeprägt. Doch wenn die Jugend etwas überhaupt davon mitbekommt, dann durch Zufall. Jahrelang hielt man "Dicke" in Deutschland für Außenseiter und Randgruppen und machte sie auch zu solchen, aber immer häufiger treten die "Dicken" nun in der Öffentlichkeit auf. Auch Deutschland hat ein Fettleibigkeitsproblem, besonders die Kinder und Jugendlichen haben überproportional viel Fett und Übergewicht. Es geht nicht darum, ob dies nun schön oder nicht schön ist, Tatsache ist, daß die Jugendlichen krank sind und durch ihr enormes Gewicht im Alltag gehandicaped. Es ist nicht Schande genug, daß es extra Shows für Dicke gibt und sogar eigene Produktlinien. In den letzten Jahren verdoppelten sich Diätprodukte auf dem Markt, gab es einen Trend zu fettarmen Essen.
In den Köpfen erreichten die Maßnahmen aber nur wenige. Noch immer werden Läden wie Burger King und McDonalds von Kindern und Jugendlichen überrannt, Eltern ersparen sich das Kochen und gehen lieber schnell eine "Juniortüte" kaufen, da das Kind danach satt ist. Die Schulmensen werden kaum besucht, stattdessen geht man in der Mittagspause lieber zum Pizza Hut oder zu Alis Dönerbude.
Ist es doch nicht alleine die FastFood, die für all das verantwortlich ist. Ein jeder könnte sich die Kalorien leisten, würde er sich vernünftig bewegen. Es sind vor allem Medien wie Fernsehen und PCs, die die Jugendlichen an regelmäßiger Bewegung hindern, aber auch die Bequemlichkeit zu laufen, anstatt mit Verkehrsmitteln zu fahren.
Am schlimmsten ist es bei Schülern, die den Schulsport nicht mehr mitmachen und auch sonst kein Interesse daran haben sich sportlich zu betätigen. Bei zu vielen Dicken ist die Kondition im Eimer und schon nach wenigen Metern haben sie Schmerzen. Und so wird es auch eine neue Generation der Übergewichtigen geben, wenn man nicht die Ernährung verändert und neue Begeisterung für den Sport entfacht.
Was bedeutet Sport? Ist es nur der Wille des Sieges? Ein Ziel etwas zu erreichen? Wer betreibt Sport aktiv um abzunehmen oder fit zu bleiben? Und muss man sich nicht ernsthaft fragen, ob Sport nicht immer mehr zum Fernsehsport verfällt und die folgenden Generationen lieber darauf verzichten werden? Es bleibt die erschreckende Erkenntnis über den Verfall der Jugendlichen, wobei noch immer viele mit gutem Beispiel voran gehen.
Es ist, wie es kommen musste. Seit Jahren schon sehen deutsche Augen auf Amerika, die Fettleibigkeit der Menschen aller Rassen und Kulturen ist dort besonders ausgeprägt. Doch wenn die Jugend etwas überhaupt davon mitbekommt, dann durch Zufall. Jahrelang hielt man "Dicke" in Deutschland für Außenseiter und Randgruppen und machte sie auch zu solchen, aber immer häufiger treten die "Dicken" nun in der Öffentlichkeit auf. Auch Deutschland hat ein Fettleibigkeitsproblem, besonders die Kinder und Jugendlichen haben überproportional viel Fett und Übergewicht. Es geht nicht darum, ob dies nun schön oder nicht schön ist, Tatsache ist, daß die Jugendlichen krank sind und durch ihr enormes Gewicht im Alltag gehandicaped. Es ist nicht Schande genug, daß es extra Shows für Dicke gibt und sogar eigene Produktlinien. In den letzten Jahren verdoppelten sich Diätprodukte auf dem Markt, gab es einen Trend zu fettarmen Essen.
In den Köpfen erreichten die Maßnahmen aber nur wenige. Noch immer werden Läden wie Burger King und McDonalds von Kindern und Jugendlichen überrannt, Eltern ersparen sich das Kochen und gehen lieber schnell eine "Juniortüte" kaufen, da das Kind danach satt ist. Die Schulmensen werden kaum besucht, stattdessen geht man in der Mittagspause lieber zum Pizza Hut oder zu Alis Dönerbude.
Ist es doch nicht alleine die FastFood, die für all das verantwortlich ist. Ein jeder könnte sich die Kalorien leisten, würde er sich vernünftig bewegen. Es sind vor allem Medien wie Fernsehen und PCs, die die Jugendlichen an regelmäßiger Bewegung hindern, aber auch die Bequemlichkeit zu laufen, anstatt mit Verkehrsmitteln zu fahren.
Am schlimmsten ist es bei Schülern, die den Schulsport nicht mehr mitmachen und auch sonst kein Interesse daran haben sich sportlich zu betätigen. Bei zu vielen Dicken ist die Kondition im Eimer und schon nach wenigen Metern haben sie Schmerzen. Und so wird es auch eine neue Generation der Übergewichtigen geben, wenn man nicht die Ernährung verändert und neue Begeisterung für den Sport entfacht.
Was bedeutet Sport? Ist es nur der Wille des Sieges? Ein Ziel etwas zu erreichen? Wer betreibt Sport aktiv um abzunehmen oder fit zu bleiben? Und muss man sich nicht ernsthaft fragen, ob Sport nicht immer mehr zum Fernsehsport verfällt und die folgenden Generationen lieber darauf verzichten werden? Es bleibt die erschreckende Erkenntnis über den Verfall der Jugendlichen, wobei noch immer viele mit gutem Beispiel voran gehen.