soup
04.01.2005, 21:25
Schönes Forum - da will ich doch auch gleich noch was los werden :)
Zuerst: Ich liebe es, Geschichten zu schreiben (und auch zu erleben), in denen erst am Ende alles klar wird, wenn auch nur teilweise. Genau so hoffe ich, dass ich auch in dieser Geschichte einen Höhepunkt am Ende der Geschichte einbringen konnte, und den Leser - viel wichtiger - ein bisschen zum Nachdenken über dieses Geschichte veranlassen kann.
Die Vorlage war übrigens ein Liedtext, den ich vll später mal reinstelle, will ja nicht spoilern ;)
Also dann, viel Spaß beim Lesen und ich würde mich über ein paar Antworten freuen, wenn man vielleicht über diese Story diskutieren kann :)
„Warum weinst du?“, frage ich, „Es gibt keinen Grund mehr zu weinen. Unser Leben wird von nun an ein Besseres sein.“. Mit diesen Worten umarme ich sie fest und lehne meinen Kopf zärtlich auf den ihren. Meine Hände spielen wie selbstverständlich mit ihren Haaren, während von ihr ein Herzzerbrechendes Schluchzen zu hören ist. Sie weint, und weint als gäbe es kein Morgen. Ihr Schreien ist so laut, dass es mir in den Ohren weh tut. Doch alles, was ich tue, ist sie zu trösten, sie noch fester zu drücken und ihr einen Platz zum Verstecken zu geben: „Bitte. Weine nicht.“ Meine sanften Worte gehen nahezu völlig unter in ihrem Schluchzen, doch ich höre nicht auf, ihr immer wieder gut zu zu reden. Ihr immer wieder zu versprechen, dass alles wieder gut wird. Ihr immer und immer wieder zu sagen, dass alles in Ordnung sei. Sie immer und immer weiter zu streicheln. Sie wie automatisiert zu bitten, mit dem Weinen aufzuhören. Und sie so fest zu umarmen, als ob ich den Schmerz aus ihr herausquetschen könnte, wie das Schmutzwasser aus einem alten Schwamm.
Doch es nützt nichts. Ihr Schreien wird immer lauter. Sie klammert sich an mich, so fest, dass sie mir weh tut. Doch ich lasse sie nicht los, lasse sie nicht fallen. Erst, wenn sie sich beruhigt hat, wenn sie eingesehen hat, dass das nur das Beste für uns beide war, dann würde ich sie vielleicht wieder loslassen. Aber nicht jetzt, da ihr Schluchzen den ganzen Raum ausfüllt. „Meine Liebste! Keine Sorge, alles wird nun gut, dafür habe ich gesorgt!“. Wieder wird ihr Schreien lauter, als sie beginnt, schwach aber energisch gegen meine Brust zu trommeln. Ihr Mienenspiel stellt nur noch ein trauriges, verzerrtes Abbild ihrer Schönheit dar. Ihr Lidschatten, der durch die Tränen zu einem langen Bach geworden ist, der ihre Wange hinunter läuft und erst an ihrem Kinn sein Ende findet. Es sieht aus, als ob ihre Augen, ihre wunderschönen tiefen Augen, ihre bezaubernden Augen auslaufen würden, wie eine umgekippte Blumenvase. Wenn sie nicht bald aufhören würde, zu weinen… die Blumen werden austrocknen! Und dann? Was würde dann aus ihren Augen werden? „Bitte. Bitte hör auf zu weinen.“, flehe ich sie an, ihre Stirn küssend.
Doch sie hört nich auf, zu weinen! Sie klammert sich an mich, so fest. Und ich erwidere diesen Griff. Eine Umarmung, die symbolisch für unsere Liebe stehen soll. Dieses unsterbliche Ding, welches für immer da sein wird. Jetzt mehr denn je, dank meiner Tat. Sie wird mir so dankbar sein… irgendwann wird sie mir dankbar sein und dann wird ihre Liebe für mich in neuer Größe erflammen. Oh, wie ich mich auf diesen Tag freute! Es wird der schönste Tag in unserem Leben sein. Jetzt, da uns beide nichts mehr auseinander bringen kann.
Wieder wische ich ihr die zerzausten Haare aus dem Gesicht, während sich ihr wundervoll geformter Mund weinend verzieht, als sie erneut aufschreit. Wie sie weint. Es tut mir so unendlich weh, sie so zu sehen. Und gleichzeitig fühle ich mich so gut, ihr in diesem Moment beizustehen, ihr einfach zuzuhören und sie bei mir zu haben.
„Die ganze Welt weiß es. Sie alles wissen, dass wir beide nun zusammen sind und nichts wird uns trennen können.“, flüstere ich ihr zärtlich ins Ohr. Ja, in allen Schlagzeilen steht es. Es läuft sogar in den Nachrichten. Da bin ich besonders stolz drauf. Alle wissen sie nun, was ich für sie getan hatte. Die Nachbarn reden jetzt bestimmt gerade über uns. Selbst die Zeitung, die auf dem Tisch liegt, da steht es ganz groß auf der Titelseite, zusammen mit einem Foto von uns. Und sie ist sicher auch stolz auf mich. Aber warum weint sie dann? Sie soll nicht weinen, viel lieber soll sie sich freuen. Denn jetzt wird ein neues Leben für uns beide beginnen. Ein völlig neues, glückliches Leben, in dem ich und sie für immer vereint wären. „Hör bitte auf zu weinen, mein Schatz.“, wieder beschwöre ich sie, mit ihren Schreien aufzuhören. Sorgsam drücke ich ihren Kopf an meine Brust und flüstere ihr ins Ohr: „Du brauchst nicht traurig sein. Es wird alles gut.“
Wie oft hab ich das nun schon gesagt? Unzählige Male musste ich es nun schon runter gerasselt haben, wie eine kaputte Schallplatte. Und obwohl sie bis jetzt nich auf mich gehört hat; ich werde weiter machen. Bis sie endlich aufhören wird, zu weinen. Und dabei habe ich es schon so oft erbeten. Angefangen, zu weinen hat sie gestern Abend schon am Telefon, als ich sie angerufen hatte. Dabei habe ich ihr nur erzählen wollen, was ich für sie getan habe. Und dann hat sie angefangen, zu weinen. Einfach so. Dann habe ich alles stehen und liegen gelassen, und bin zu ihr gefahren. Da hat sie immer noch geweint. Und es hat mir so wehgetan, dass er sie zum Weinen gebracht hatte. Also hab ich mir gesagt, dass ich sie trösten müsse. Das hab ich mir so fest vorgenommen, dass ich sie bis jetzt nicht losgelassen habe. Und die ganze Zeit hat sie geweint und sich an mich geklammert. Mir tun alle Knochen weh, doch ich werde sie nicht loslassen. Um nichts in der Welt. Wir sind jetzt zusammen bis in alle Ewigkeit. Und ich werde geduldig warten bis sie sich ausgeweint hat, so wie sie mir immer alles verziehen hatte. Sie war immer so lieb zu mir gewesen und damit hatte sie mein Herz erobert. Wie oft hatte sie mir gesagt, was ich falsch gemacht hatte. Aber sie war nie böse gewesen. Nein, sie war immer stolz auf mich gewesen, wenn ich aus meinen Fehlern gelernt hatte, und hat gelächelt. Mit ihrem faszinierenden Lächeln, das mich immer so aufgeheitert hatte, wenn ich wieder was Falsches gemacht hatte. Dann hat sie mich immer umarmt. Und genau das Gleiche passiert jetzt auch. Nur dass sie es ist, die weint. Aber ich werde sie schon trösten können, so wie sie es immer bei mir getan hat. Bald wird sie aufhören, zu weinen. „Alles wird gut. Hör bitte auf zu weinen.“
Dann merke ich plötzlich, dass sie draußen auch standen. Da stehen sie und reden über uns beide. Sie sind wohl auch stolz auf mich. Auf das, was ich getan habe, um ihr Herz zu gewinnen. Und jetzt war ich bei ihr und sie bei mir und wir waren zusammen. Das ist, was zählt. Und die da sind draußen.
Und auch er wird nichts dagegen tun können. Er hatte ihre Liebe nicht verdient. Genau das habe ich ihm auch ins Gesicht gesagt, als ich vor ihm stand. Dabei musste ich noch durch sein Schlafzimmerfenster klettern, weil er mich nicht reinlassen wollte. Aber für sie habe ich das gern gemacht, für sie bin ich ihm bis nach Hause gefolgt, kurz nachdem er mit ihr geredet hatte, sie abgewiesen hatte. Da bin ich ihm gefolgt und hab ihn zur Rede gestellt. Dann hab ich sie sofort am Telefon angerufen und hab ihr alles erzählt. Tja, und dann hat sie angefangen, zu weinen…
Und das tut sie noch immer. Und noch immer umarme ich sie fürsorgend und rede ihr gut zu, während die Lichter von denen da draußen grell durch die Fenster leuchten. Aber sie sind nur neugierig, wollen uns beide sehen, dieses glückliche Pärchen. Aber das ging eben gerade nicht, denn sie weint. Und ich muss sie trösten.
Wie ein Wirbelsturm bricht auf einmal die Tür auf und viele Männer stürmen herein. Sie stürzen sich sofort auf uns und schreien uns an. Aber ich halte sie immer noch ganz fest, selbst als sie mir weh tun, mich mit Stöcken schlagen und nach mir treten, selbst da lasse ich nicht los, denn ich will, dass sie stolz auf mich sein kann. Und dann reißen sie sie weg! Die Männer drücken mich zu Boden und wollen sie mir wegnehmen! Aber so schnell gebe ich nicht auf, ich halte sie immer noch fest, auch wenn es nur ihre Hand ist, denn sie weint immer noch und sie wollen sie mir wegnehmen! Ich schlage um mich und schreie, während ich ihr in die weinenden Augen sehen muss. Und dann passiert es. Ich kann sie nicht mehr halten. All das getrocknete Blut an meiner Hand lässt ihr Handgelenk aus meiner Hand rutschen und sie nehmen sie mir weg! Dabei weint sie doch immer noch…
edit: hab mal die Zeitformen, versucht zu korrigieren;, kommt davon, wenn man nicht am Stück schreibt >_<
Zuerst: Ich liebe es, Geschichten zu schreiben (und auch zu erleben), in denen erst am Ende alles klar wird, wenn auch nur teilweise. Genau so hoffe ich, dass ich auch in dieser Geschichte einen Höhepunkt am Ende der Geschichte einbringen konnte, und den Leser - viel wichtiger - ein bisschen zum Nachdenken über dieses Geschichte veranlassen kann.
Die Vorlage war übrigens ein Liedtext, den ich vll später mal reinstelle, will ja nicht spoilern ;)
Also dann, viel Spaß beim Lesen und ich würde mich über ein paar Antworten freuen, wenn man vielleicht über diese Story diskutieren kann :)
„Warum weinst du?“, frage ich, „Es gibt keinen Grund mehr zu weinen. Unser Leben wird von nun an ein Besseres sein.“. Mit diesen Worten umarme ich sie fest und lehne meinen Kopf zärtlich auf den ihren. Meine Hände spielen wie selbstverständlich mit ihren Haaren, während von ihr ein Herzzerbrechendes Schluchzen zu hören ist. Sie weint, und weint als gäbe es kein Morgen. Ihr Schreien ist so laut, dass es mir in den Ohren weh tut. Doch alles, was ich tue, ist sie zu trösten, sie noch fester zu drücken und ihr einen Platz zum Verstecken zu geben: „Bitte. Weine nicht.“ Meine sanften Worte gehen nahezu völlig unter in ihrem Schluchzen, doch ich höre nicht auf, ihr immer wieder gut zu zu reden. Ihr immer wieder zu versprechen, dass alles wieder gut wird. Ihr immer und immer wieder zu sagen, dass alles in Ordnung sei. Sie immer und immer weiter zu streicheln. Sie wie automatisiert zu bitten, mit dem Weinen aufzuhören. Und sie so fest zu umarmen, als ob ich den Schmerz aus ihr herausquetschen könnte, wie das Schmutzwasser aus einem alten Schwamm.
Doch es nützt nichts. Ihr Schreien wird immer lauter. Sie klammert sich an mich, so fest, dass sie mir weh tut. Doch ich lasse sie nicht los, lasse sie nicht fallen. Erst, wenn sie sich beruhigt hat, wenn sie eingesehen hat, dass das nur das Beste für uns beide war, dann würde ich sie vielleicht wieder loslassen. Aber nicht jetzt, da ihr Schluchzen den ganzen Raum ausfüllt. „Meine Liebste! Keine Sorge, alles wird nun gut, dafür habe ich gesorgt!“. Wieder wird ihr Schreien lauter, als sie beginnt, schwach aber energisch gegen meine Brust zu trommeln. Ihr Mienenspiel stellt nur noch ein trauriges, verzerrtes Abbild ihrer Schönheit dar. Ihr Lidschatten, der durch die Tränen zu einem langen Bach geworden ist, der ihre Wange hinunter läuft und erst an ihrem Kinn sein Ende findet. Es sieht aus, als ob ihre Augen, ihre wunderschönen tiefen Augen, ihre bezaubernden Augen auslaufen würden, wie eine umgekippte Blumenvase. Wenn sie nicht bald aufhören würde, zu weinen… die Blumen werden austrocknen! Und dann? Was würde dann aus ihren Augen werden? „Bitte. Bitte hör auf zu weinen.“, flehe ich sie an, ihre Stirn küssend.
Doch sie hört nich auf, zu weinen! Sie klammert sich an mich, so fest. Und ich erwidere diesen Griff. Eine Umarmung, die symbolisch für unsere Liebe stehen soll. Dieses unsterbliche Ding, welches für immer da sein wird. Jetzt mehr denn je, dank meiner Tat. Sie wird mir so dankbar sein… irgendwann wird sie mir dankbar sein und dann wird ihre Liebe für mich in neuer Größe erflammen. Oh, wie ich mich auf diesen Tag freute! Es wird der schönste Tag in unserem Leben sein. Jetzt, da uns beide nichts mehr auseinander bringen kann.
Wieder wische ich ihr die zerzausten Haare aus dem Gesicht, während sich ihr wundervoll geformter Mund weinend verzieht, als sie erneut aufschreit. Wie sie weint. Es tut mir so unendlich weh, sie so zu sehen. Und gleichzeitig fühle ich mich so gut, ihr in diesem Moment beizustehen, ihr einfach zuzuhören und sie bei mir zu haben.
„Die ganze Welt weiß es. Sie alles wissen, dass wir beide nun zusammen sind und nichts wird uns trennen können.“, flüstere ich ihr zärtlich ins Ohr. Ja, in allen Schlagzeilen steht es. Es läuft sogar in den Nachrichten. Da bin ich besonders stolz drauf. Alle wissen sie nun, was ich für sie getan hatte. Die Nachbarn reden jetzt bestimmt gerade über uns. Selbst die Zeitung, die auf dem Tisch liegt, da steht es ganz groß auf der Titelseite, zusammen mit einem Foto von uns. Und sie ist sicher auch stolz auf mich. Aber warum weint sie dann? Sie soll nicht weinen, viel lieber soll sie sich freuen. Denn jetzt wird ein neues Leben für uns beide beginnen. Ein völlig neues, glückliches Leben, in dem ich und sie für immer vereint wären. „Hör bitte auf zu weinen, mein Schatz.“, wieder beschwöre ich sie, mit ihren Schreien aufzuhören. Sorgsam drücke ich ihren Kopf an meine Brust und flüstere ihr ins Ohr: „Du brauchst nicht traurig sein. Es wird alles gut.“
Wie oft hab ich das nun schon gesagt? Unzählige Male musste ich es nun schon runter gerasselt haben, wie eine kaputte Schallplatte. Und obwohl sie bis jetzt nich auf mich gehört hat; ich werde weiter machen. Bis sie endlich aufhören wird, zu weinen. Und dabei habe ich es schon so oft erbeten. Angefangen, zu weinen hat sie gestern Abend schon am Telefon, als ich sie angerufen hatte. Dabei habe ich ihr nur erzählen wollen, was ich für sie getan habe. Und dann hat sie angefangen, zu weinen. Einfach so. Dann habe ich alles stehen und liegen gelassen, und bin zu ihr gefahren. Da hat sie immer noch geweint. Und es hat mir so wehgetan, dass er sie zum Weinen gebracht hatte. Also hab ich mir gesagt, dass ich sie trösten müsse. Das hab ich mir so fest vorgenommen, dass ich sie bis jetzt nicht losgelassen habe. Und die ganze Zeit hat sie geweint und sich an mich geklammert. Mir tun alle Knochen weh, doch ich werde sie nicht loslassen. Um nichts in der Welt. Wir sind jetzt zusammen bis in alle Ewigkeit. Und ich werde geduldig warten bis sie sich ausgeweint hat, so wie sie mir immer alles verziehen hatte. Sie war immer so lieb zu mir gewesen und damit hatte sie mein Herz erobert. Wie oft hatte sie mir gesagt, was ich falsch gemacht hatte. Aber sie war nie böse gewesen. Nein, sie war immer stolz auf mich gewesen, wenn ich aus meinen Fehlern gelernt hatte, und hat gelächelt. Mit ihrem faszinierenden Lächeln, das mich immer so aufgeheitert hatte, wenn ich wieder was Falsches gemacht hatte. Dann hat sie mich immer umarmt. Und genau das Gleiche passiert jetzt auch. Nur dass sie es ist, die weint. Aber ich werde sie schon trösten können, so wie sie es immer bei mir getan hat. Bald wird sie aufhören, zu weinen. „Alles wird gut. Hör bitte auf zu weinen.“
Dann merke ich plötzlich, dass sie draußen auch standen. Da stehen sie und reden über uns beide. Sie sind wohl auch stolz auf mich. Auf das, was ich getan habe, um ihr Herz zu gewinnen. Und jetzt war ich bei ihr und sie bei mir und wir waren zusammen. Das ist, was zählt. Und die da sind draußen.
Und auch er wird nichts dagegen tun können. Er hatte ihre Liebe nicht verdient. Genau das habe ich ihm auch ins Gesicht gesagt, als ich vor ihm stand. Dabei musste ich noch durch sein Schlafzimmerfenster klettern, weil er mich nicht reinlassen wollte. Aber für sie habe ich das gern gemacht, für sie bin ich ihm bis nach Hause gefolgt, kurz nachdem er mit ihr geredet hatte, sie abgewiesen hatte. Da bin ich ihm gefolgt und hab ihn zur Rede gestellt. Dann hab ich sie sofort am Telefon angerufen und hab ihr alles erzählt. Tja, und dann hat sie angefangen, zu weinen…
Und das tut sie noch immer. Und noch immer umarme ich sie fürsorgend und rede ihr gut zu, während die Lichter von denen da draußen grell durch die Fenster leuchten. Aber sie sind nur neugierig, wollen uns beide sehen, dieses glückliche Pärchen. Aber das ging eben gerade nicht, denn sie weint. Und ich muss sie trösten.
Wie ein Wirbelsturm bricht auf einmal die Tür auf und viele Männer stürmen herein. Sie stürzen sich sofort auf uns und schreien uns an. Aber ich halte sie immer noch ganz fest, selbst als sie mir weh tun, mich mit Stöcken schlagen und nach mir treten, selbst da lasse ich nicht los, denn ich will, dass sie stolz auf mich sein kann. Und dann reißen sie sie weg! Die Männer drücken mich zu Boden und wollen sie mir wegnehmen! Aber so schnell gebe ich nicht auf, ich halte sie immer noch fest, auch wenn es nur ihre Hand ist, denn sie weint immer noch und sie wollen sie mir wegnehmen! Ich schlage um mich und schreie, während ich ihr in die weinenden Augen sehen muss. Und dann passiert es. Ich kann sie nicht mehr halten. All das getrocknete Blut an meiner Hand lässt ihr Handgelenk aus meiner Hand rutschen und sie nehmen sie mir weg! Dabei weint sie doch immer noch…
edit: hab mal die Zeitformen, versucht zu korrigieren;, kommt davon, wenn man nicht am Stück schreibt >_<