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View Full Version : Die Burg im Minental #08



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meditate
12.11.2004, 21:39
05.11.2004, 18:55 #401
Ken Suyoko
Ritter



registriert seit: Oct 2003
Beiträge: 1.778

Erneut weckte Wind Ken aus seinem wunderschönen Traum.
Wann konnte er endlich etwas abbeißen..
So jedoch musste er sich mit Winds seltsamer Grimasse zufriedengeben.
Ken stand langsam auf und wärend er versuchte seine Haarpracht zu zähmen sagte Wind: Wie Wärs? Sollen wir in der Taverne etwas essen gehn? Ken nickte zustimmend und Wind führte ihn und Terra in ein Gebäude welches vollgestellt mit Tischen und Stühlen war. AUserdem war es da rand voll und nur mit Mühe fand Wind und Ken einen Tisch an denen sie sich setzten konnten. Ken blickte sich um, sofort wurde er hungrig. Er hatte schon einige Zeit lang nichts warmes mehr gegessen und das würde er hier und jetzt nachholen.

Artifex
13.11.2004, 18:21
So langsam wurde der Lehrmeister der Körperbeherrschung etwas ungeduldig, denn sein Schüler liess sich arg viel Zeit mit seiner Reaktion, während Lord Elivrion derweil bereits den Rückweg hinter sich gelegt hatte. Zu seinem neueren Lehrling gewandt meinte der Hüter des Glaubens dann, dass dieser dieser Übung überaus aufmerksam zusehen sollte, da dies auch von ihm gefordert werden würde.
Anschließend wandte er sich erneut an Abaddon und sprach: „Nun, was ist Abaddon, bist du jetzt bereit oder nicht?“. Der kleine Kieselstein in seiner rechten Hand flog, von einer kurzen Bewegung der Hand aus dem Handgelenk aus provoziert, ein wenig nach oben, ehe die Schwerkraft dann wieder zuschlug und den kleinen Stein wieder gen Boden zerrte, dennoch ihren Halt in der Handfläche des Lehrmeisters der Körperbeherrschung fand.

Thymir Maglusson
14.11.2004, 02:36
Unglaeubig blickte der Ritter im flackernden Fackellicht auf die neben ihm liegende Milizsoldatenruestung. Das Ding hatte er doch schon mal getragen! Er schuttelte den Kopf. Verlorengegangen? Wie hatte die Liste mit seinem Eintrag bei dem Umzug ins Minental verloren gehen koennen? Und von wegen er koenne sich nicht daran erinnern, ihn jemals gesehen zu haben! Natuerlich nicht, wo Thymir doch laenger in dieser muffigen Orkhoehle hatte ausharren muessen, als dieser Kommandant seinen Rang erlangt hatte. Mehr hatte er fuer ihn nicht tun koennen... Aber da half wohl nichts. Das Leben konnte nicht immer gerecht sein. Er schnaubte veraechtlich. Zumindest hatte er in der Gilde bleiben koennen, nachdem er ihm seine Kampfkuenste so gut es in seiner Verfassung eben ging, unter Beweis gestellt hatte.

Seine neue Ruestung war zumindest auch nicht so klobig wie die alte und wuerde liess sich leichter tragen. Frisch aus der Schmiede schien sie auch gekommen zu sein. Ein Grossteil seiner alten Verpflichtungen war auch von ihm gefallen. Nun, ja. Alles in allem vielleicht doch kein so schlechter Tausch. Endlich mal was anderes zu tun, ausser Patrouille zu schieben und gegelentlich Orks zu verjagen. Teil um Teil legte Thymir seine Ruestung an und zurrte sie fest. Sass recht gut. Er lief einige Schritte und betrachtete sich bestmoeglich von allen Seiten. Doch, ganz passabel! Und wie auf jeden neuen Rang, folgte auch auf diesen der obligatorische Gang in die Taverne. Gedacht, getan grabschte der Milizsoldat seinen Goldbeutel und schlenderte ueber den Burghof.

Er sah in den Himmel und musterte ausgiebig das Firmament. Wie schoen es doch war! Dichtes Schwarz, das durch die kuehle Luft noch viel dunkler wirkte, unterbrochen von abertausenden kleinen hell oder weniger hell strahlenden Punkten. Dieser Anblick hatte ihm waehrend seines Aufenthaltes in der Hoehle am meisten gefehlt, verkoerperte der Blick auf die unendlichen Gestirne fuer ihn doch am besten, was es hiess, frei zu sein. Er hielt einen Moment inne und lauschte der Ruhe. Er liess seinen Blick auf die vereinzelt von Fackeln erhellten Burgmauern schweifen und genoss die Vorstellung, sich, wenn er wollte, hinsetzen zu koennen. Fuer Minuten oder Stunden koennte er einfach nur dasitzen und muesste in der Zeit nicht einen einzigen Blick ueber seine Schulter werfen, um sicher zu stellen, dass ihn von hinten nicht ploetzlich etwas ueberfiel und toetete.

Mit einer gewissen Vorfreude darauf, wieder viele menschliche Gesichter auf einem Haufen zu sehen, trat er in die Taverne und setzte zum Wirt an die Theke. Der putzte gerade, wie wahrscheinlich 90% der Zeit, in der er nicht ausschenkte, die selbige und warf dem Neuankoemmling einige kritische Blicke zu. Dann heiterte sich seine Miene jedoch schnell wieder auf und er begruesste den Milizsoldaten mit einem: "Na, was darf's denn Gutes sein?" Thymir gruebelte einige Momente und erwiderte: "Ein dunkles Paladiner bekaeme mir jetzt wohl am besten." "Ein dunkles Paladiner.", wiederholte der Wirt gewohnheitsgemaess in tiefem Tonfall. "Kommt sofort! Ich sag dir, hier bekommst du das beste frisch Gezapfte vom ganzen Minental."

"Mit Liebe gebraut, nehm' ich an.", antwortete Thymir mit einem leicht verschmitzten Laecheln. Der Wirt gab einen kurzen aber herzhaften Lacher von sich. "Na, da kannst du deinen Kopf drauf verwetten! Da drin steckt mehr Liebe als dir jede Frau auf Erden in tausend Naechten geben kann. Lass es dir schmecken und verschluck dich nicht!", sprach dieser und plazierte promt einen Krug schaeumenden Bieres vor Thymir. "Habt Dank, habt dank! Also wenn mich nach diesem Bier nicht die Erleuchtung trifft, will mich Beliar holen!" "Oh, sag das nicht! Die kommt in meisten Faellen erst mit dem neunten oder zehnten Krug, ha, ha.", schallte es aus der Kehle des Wirtes. Ein zustimmendes Laecheln und Kopfnicken Thymirs, der den Krug beim ersten Zug auch sogleich bis zur Haelfte leerte.

Ach, wie tat das gut wieder herbes Gebraeu auf der Zunge zu schmecken! "Mein Lob an den Braumeister! Ihr scheint mir etwas von Eurem Fach zu verstehen." "Zu irgendwas muss doch jeder zunutze sein.", entgegnete der Wirt, der nun sichtlich froehlicher schien als bei Thymirs Ankunft. "Sag, wie kommt's, dass ich dich bis jetzt noch nie gesehen habe? Normalerweise kenne ich so ziemlich alle Milizsoldaten, die hier ein und ausgehen." "Aach. Dumme Geschichte. So ein paar Orks, die scheinbar eine Art Ernaehrungssekte angehoeren, hatten mich vor einer ganzen Weile entfuehrt und ihrer stinkenden Hoehle festgehalten. Dort musste ich dann eine Zeit lang den Privatkoch spielen, bevor ich aufgrund eines Zufalls fluechten konnte. Scheiss Sache, scheiss Orks, hasse das Pack!", antwortete Thymir, wobei er die letzten Worte durch zusammengebissene Zaehne presste.

"Oh, na das ist ja ne merkwuerige Geschichte. Fast so merkwuerdig wie das, was mir heute morgen passiert ist... Wie dem auch sei! Hier, nimm ruhig noch einen Krug, der geht auf's Haus!" Der Wirt schien nicht sonderlich interessiert daran, die Stimmung durch Fragen wie diese zu druecken und hoffte wohl, seine kleine Geste wuerde den Durst des Gastes auf einige Bier mehr vergroessern. So verstrich die Zeit bis in die fruehen Morgenstunden hinein und Thymir brachte bei Bier und Braten so viele Informationen ueber die fuer ihn neue Situation in Erfahrung, wie der gespraechige Wirt zu berichten wusste. Nachdem die Taverne zur Nachtruhe geschlossen wurde, bezog er wieder sein Bett ihm Fluechtlingsraum, dass ihn noch so lange in den Schlaf helfen wuerde, bis ihm ein neuer Unterschlupf zugewiesen wuerde.

Ion Storm
14.11.2004, 13:24
Es war schon ein vorgerückter Morgen gewesen, ehe sich ein Feuermagier bemühte aus seinen Federn zu kommen. In den nächsten Tagen würde er wohl die schon fast liebgewonnene Burg verlassen und wieder in sein Refugium zurückkehren. Einzig und allein von seinem Schüler würde er den genauen Termin abhängig machen.

Der Herbst trat stattdessen immer mehr ins Land herein und kaum das man sich versah, hatten die leise im Wind raschelnden Blätter nun schon zum zweiten mal ihre ursprüngliche Farbe verändert. War es im Sommer doch noch von einem saftigem grün genährt und anfangs der jetzt herrschenden milden Jahreszeit noch wunderschön in einem blutigen rot zum Antlitz gebracht, so war das Laub nun in ein trostloses braun und dunkelgelb verfallen. Der Stabmeister hasste die Jahreszeit und viel besser war seine Laune auf dem kommenden Winter auch nicht. Nicht das ihm die Kälte zu schaffen machen würde, doch der Anblick der kahlen Natur war wie ein Stich in sein Herz. Für ihn musste alles farbenprächtig blühen.

Beim überstreifen seiner Robe blickte er zu dem kleinen Fenster heraus, welches ihm sein ebenso kleiner Raum gönnte. Das Wetter war umgeschlagen, so das es vor einigen Tagen angenehm warm durch die heizende Sonne war, so tobte zur Zeit ein nicht still zubekommender Wind über das Land und die grauen Wolken, welche sich durch in angesteckt mitbewegten, gaben ein ebenso trostloses grau auf die Oberfläche wieder.

So war es auch noch recht düster in dem Zimmer von Ion gewesen, doch wollte er nicht erst ein Feuer zünden, da er eh gleich vor die Tür treten würde. Den Runengürtel umgelegt schnappte er sich einen letzten Apfel aus der kleinen Obstschale, welche auf dem Tisch nahe vom Fenster ihr Dasein fristete.

Sachte drückte der Feuermagier die Holzklinke seiner Tür herunter und trat über die Schwelle. Der Gang schon etwas besser beleuchtet als sein Zimmer, schlängelte sich wie eh und je an etlichen Türen vorbei, zu der, welche ihn auf den Hof bringen würde, wo er seinen fleißigen Schüler erwartete.

Ein leises pfeifen war durch den Gang zu vernehmen, fast schon gespenstisch züngelte er an den Ohren des Stabmeisters vorbei und suchte sich weiter gehend den Weg. Normalen Schrittes hatte sich Ion nun aufgemacht und kurz vor der Tür zum Ausgang, riss sie ein kleiner Klosterling von der anderen Seite auf und stand nun erschrocken vor dem Magier.

Nach einem kurzem Blick Storms, erkannte er seinen Weggefährten zur Burg wieder: >>Morgen Ken, warum des so stürmischen Wegs? Doch weil ich dich gerade antreffe. Wir sollten langsam mal mit deiner Ausbildung beginnen – wo warst du die ganzen Tage, oder haben dich meine eigentlich scharfen Augen übersehen?<<, begrüßte ihn Ion mit Fragen durchlöchert und kaum das Ken antworten konnte, fügte der Magus noch hinzu: >>Wenn du Zeit hast so folge mir zum Hof. Ich bin gerade auf dem Weg zu meinem anderen Schüler und unterwegs kannst du mir ja die ein oder andere Frage schon beantworten.<<, lächelte er fröhlich und trat langsam weiter.

Die Treppen herunter und noch durch den ein und anderen Gang ging es, bevor sie wieder unter freien Himmel standen. Ion schaute sich kurz um und nach ein paar herumlungernten Rittern und für den Kampf übenden Paladinen trat endlich auf Windfürst in seinen Blick ein.
Unter dem schallenden Gehämmer des Waffenschmieds machte er Frontalkurs auf den Magier des Wassers, welcher auf einer Erhöhung einige Stretchübungen vollführte.

>>Guten Morgen Wind. Na was macht das Krafttraining?<<, begann Storm die Unterhaltung und konnte sich dabei kein grinsen ersparen, doch nach der Miene des Schülers setzte er noch nach: >>Ich weiß es ist in der Anfangsphase etwas hart, wenn nicht sogar langweilig, aber da muss jeder durch. Übrigens, das hier ist Ken. Vielleicht kennst du ihn ja, was ich allerdings bezweifle. Er wird mit dir zusammen in Ausbildung gehen.<<

Leicht konnte man wieder die Abneigung für Innos in Wind spüren, aber das würde sich doch hoffentlich noch geben. >>Du Wind, ich habe mich noch einmal umgehört. Deine Waffe wird wohl noch etwas Zeit in Anspruch nehmen, doch habe ich mich gekümmert. So kann es ja schließlich nicht weitergehen. Oben in der Rumpelkammer befanden sich noch drei normale Holzstäbe – zum üben vollkommen ausreichend.<<, lächelte er weiter die beiden Schüler an.

[...]

Mit einer frohen Mimik hatte es der Stabmeister aufgenommen, das sich seine beiden Schüler schon von vergangener Zeit her kannten. Dies könnte der Ausbildung nur gut tun und so lauschte er dem Wortwechsel der beiden.

>>Ich werde erst einmal den Holzstab für dich holen gehen.<<, fügte sich Ion in das Gespräch ein und setzte noch hinzu: >>Ich denke ihr findet es ebenso schön wie ich ein paar Aufwärmrunden auf der Burgmauer zu erleben bis ich mich wieder melde.<<, sagte er in ernsterem Tonfall, doch konnte er sich dabei ein verschmitztes grinsen nicht verkneifen. Ohne auch nur eine weitere Antwort abzuwarten stieß er los um die für ihn edelste Waffe zu besorgen, welche sein Schüler benötigte.

Im Laufschritt sprang er förmlich die Treppen hinauf in jenen Raum, wo die Stäbe standen. Er wirkte ohne das Fackelfeuer erneut düster. Kaum Licht schien hier herein, da es auch unter freiem Himmel wahrlich nicht gerade hell war. Die dunkelgrauen Wolken hatte sich immer mehr und mehr verfestigt und der Regen würde bestimmt nicht mehr lange auf sich warten lassen. Flink nahm er das Langholz aus der hinteren Ecke und nur in wenigen Augenblicken befand er sich wieder auf dem Hof, wo er Ausschau nach seinen 2 Schülern hielt.

Die Finger in den Mund genommen, sonderte Storm einen trillernden Pfiff über den Burghof aus, welcher dem Novizen und Wassermagier das rasche kommen zu ihrem Meister kund tun sollte. Sie hätte noch genug Zeit zum Laufen in späterer Stund.

>>Gut.<<, fing Storm an, als die beiden eingetrudelt waren und ohne weiteres zögern übergab er an Windfürst den Kampfstab. >>Da nun jeder eine Waffe hat, können wir mit dem eigentlichen Training beginnen. Ich weiß ja selbst das das Krafttraining langweilig, wenn nicht sogar öde ist – aber glaubt mir, im späteren Verlauf werdet ihr mir danken. Folgt mir einfach.<< Ion hatte die dummen Blicke der Gardler satt, wenn sie doch wenigstens mit ihren trägen Augen die Kämpfe verfolgen könnten, aber auch dies war für Ion Aussichtslos.

Der Meister begann zu rennen, doch blieb er nach einigen Schritten schon wieder nun verdutzt stehen. >>Ehm, wollt ihr nicht mitkommen?<<, doch die beiden nickten nur perplex und folgten ihm schließlich. Ion legte ein großes Tempo vor und kurz vor der Mauer sprang er seitlich an den Kisten hinauf, worauf ihn seine Schüler schmählich folgen. Auf der anderen Seite wieder heruntergesprungen, liefen sie weiter bis an den Rande des Waldes. Es dauerte noch einige Augenblicke bis sich die beiden wieder einfanden und Ion schließlich ohne Pause begann, von ihren ersten Schlägen zu erzählen.

>>Nehmt eure Stäbe heraus, und vollführt erst einmal normale Luftschläge nach vorn.<<, lautete die erste Anordnung des Meister für das eingewöhnen der Waffe.

[...]

Wolken, vorangetrieben von dem sachten Wind der von den Weiten des Meeres das Mienental erreicht hatte, wanderten sie über das sterile, aber auf der einen Art auch faszinierenden Landstriches, vorüber und bedeckten den gesamten Himmel mit einer dicken gasförmigen Decke, welche nicht einen Stern hervortraten lies. Nur schwächlich und bei genauen Hinblick, waren die Umrisse des nun runden Mondes zu sehen.

Die Burg glänzte im Gegenzug zu den trüben Wolken in einem warmen, orangenen Licht, welche von den zahlreichen Fackeln ausging. Ion schaute verträumt aus seinem kleinen Fenster in den gegenüberliegenden Wald, doch nicht rührte sich und auch kein Geräusch war zu vernehmen. Selbst die raschelnden Blätter waren verstummt. Ein wahrhafter Segen für den Feuermagier. Schon halb in den Sessel gesetzt, der die hintere Ecke des Raumes ausfüllte, bedachte er sich an seine zwei Lehrlinge. Die letzten zwei Tage hatte er durch seine Studien des Stabkampfes und der weiteren Magie kaum Zeit für die beiden aufkommen lassen. Sicherlich müsste er dies so schnell es ginge nachholen.

Wie gedacht, so ward es auch getan. Obwohl dem Feuermagier der Magen immer wieder ein unsägliches Knurren wiedergab, suchte er seine Schüler über den Burghof. Doch außer den faulenzenden Gardlern, welche es sich am Lagerfeuer gemütlich gemacht hatten, war keiner weit und breit zu sehen.

Selbst in dem nahegelegenen Waldstück war nichts zu sehen, doch gerade als sich der Meister wieder herum drehen wollte, rempelte ihn von hinten einer an. >>Sieh mal einer an, wer da vor meinen Augen so kurzerhand aufgetreten ist.<<, grinste er Ken und Windfürst an. >>Ein Tipp für die Zukunft und des weiteren Trainings, behaltet euer Ziel vor Augen, lasst euch nicht ablenken, auch wenn es für euch noch so leicht sein mag, schnell schleichen sich in des Stabkampfes Fehler ein. Doch folgt mir erst einmal zum Wald, dort werdet ihr mir zeigen, was ihr für fortschritte in den letzten beiden Tagen gemacht habt und zu später Stund werden wir dann weiter sehen.<<

Yenai
14.11.2004, 14:31
Mit einem wohligen Seufzen kuschelte sich Yenai enger an die kalte Steinwand neben ihm und blinzelte träge in die Sonne, die hin und wieder zwischen den dahinfliegenden Wolken aufblitzte. Er hatte sich nach dem Aufstehen entschlossen, heute auf dem Burghof inneren Frieden zu finden und eins mit seiner Umgebung zu werden. Das sah Innos immer gerne.
War das Leben nicht wundervoll?
Unter ihm eine dünne Decke und matschiger, nasser Lehmboden, über ihm der eisige Wind und dazwischen er, der Lord ohne Rüstung, in ärmliche Fetzen gekleidet, mit kalten Zehen und einer eingefrorenen Nasenspitze. Behaglich schloss der Held die Augen.

Er fühlte schon förmlich, wie ihn die Kraft der Natur durchströmte. Mehr noch, sie traf ihn wie ein Tritt in die Magengrube. Oder war das doch eher eine irdische Gewalt? Er blickte mit wehleidig verzogenem Gesicht nach oben auf, wo die unschöne Visage eines der Waffenknechte seinen Träumereien ein jähes Ende bereitete.
„Aufstehen! Wenn sich Bettlerpack wie du schon unbedingt in unserer schönen Burg breit machen muss, dann gefälligst nicht vor der Tür zum Haus der Ritter!“
Yenai sah ihn aus großen Augen an. Was redete der Kerl da? Ganz offensichtlich wusste er nicht, mit wem er da sprach. Der Lord beschloss, ihn allein kraft seines Willens zu einer Entschuldigung zu zwingen, indem er den Blick des ungehobelten Barbaren fest erwiderte und empört schwieg.
Fast klappte es. Fast. Der Bewaffnete hielt kurz verwundert inne, brüllte dann aber schließlich doch aus vollem Halse:
„Und jetzt glotzt du noch blöde? Na, dir wird ich helfen!“ Er kam drohend näher.

Fassungslos über derart viel Ignoranz und Unempfänglichkeit für psychologische Tricks ließ sich der Lord, ohne Widerstand zu leisten, in eine Ecke schubsen, wo der Knecht von ihm abließ.
Gleichermaßen verwirrt und verärgert reagierte der Held wie jeder Mann in seiner Situation: Er barg sein Gesicht in einem Zipfel der schmutzigen Decke, die ihm als Umhang diente und weinte leise.
War das Leben nicht grauenvoll?

Yenai
14.11.2004, 20:56
Die Dunkelheit war bereits hereingebrochen, als Yenai sich schließlich entschloss, etwas zu unternehmen. Wie weit war diese Welt verkommen, dass stinkende Waffenknechte stinkende...äh, geruchsintensive Lords misshandeln durften? Das musste sich ändern. Ein Statussymbol musste her. Am besten eine funkelnde Rüstung. Und ein herrschaftlicher Wohnsitz. Große Waffen hatte er glücklicherweise schon. An Geld sollte es ebenfalls nicht mangeln. In wenigen Tagen schon würde ihn in dieser Burg jeder kennen und fürchten.
Vielleicht war es auch eine gute Idee, sich in einem hohen Turm eine Jungfrau zu halten? Wie er gehört hatte, steigerte das den Bekanntheitsgrad eines jeden Bösewichts gewaltig, das klappte bestimmt auch bei Helden.

Doch die Ausrüstung war das Wichtigste. Forschen Schrittes ging er auf die Schmiede zu. Keiner zu sehen. Yenai sah sich suchend um. Wo war nur dieser unfähige Rüstungsbauer, wenn man ihn brauchte? Wer war überhaupt Rüstungsbauer? Gab es so etwas in der Burg?
Sein Blick fiel auf eine Gestalt, die im Fackelschein vor dem Gebäude trainierte. Das musste der Kerl sein.
Würdevoll watschelte er dem Fremden entgegen. „Sei gegrüßt, Meister der Metallverarbeitung. Weithin ist die Kunde von deinen Künsten gedrungen, so dass sie schließlich mich im fernen Königreich ... äh, Blut-Feuerland erreichte. Tausend Meilen und weiter reiste ich, durch verlassene Wüsten, sandige Ruinen, vom Bösen verseuchte Tavernen und mit Betrunkenen gefüllte Gruften. Nun stehe ich vor dir und erbitte eines deiner Meisterwerke.“
Solche Reden machten immer unheimlich Eindruck. Vielleicht gab ihm der Rüstungsbauer nun ein wenig Rabatt.
„Außerdem suche ich einen Ort zum schlafen. Wisst ihr zufällig, was dieser Turm kostet?“
Der Held deutete auf den Schemen des großen Westturmes, der sich mächtig über den Silhouetten der anderen Gebäude erhob.
Ha, das war schlau. Einem Lord würde natürlich niemand den Turm verkaufen, aber einem fremden reichen Ritter? Warum nicht, die Leute dachten bestimmt, dass er sich gut als Touristenattraktion machen würde.

che
14.11.2004, 22:44
Fleissig übend, fiel dem verlorenen Einzelgänger ein neues Gesicht auf. Diese Person schien etwas oder jemanden zu suchen. Che hatte sich dabei nichts gedacht, sein Blick entwich des Fremden Gesicht und er widmete sich wieder seiner Übung. Nicht lange in der Übung vertieft, wurde er aus seiner tiefen Konzentration entrissen: Der Neue. Che wusste nicht, woher er kam oder was er wollte, aber wahrscheinlich war es einmal wieder einer mit grosser Klappe, aber nichts dahinter. Der Fremde nannte den übenden Einzelgänger Waffenschmied, ob er ihn wohl verwechselt hatte? Che hörte dem noblen Krieger zu. “Seid ebenfalls gegrüsst, nobler Streiter!“, sagte che, nachdem der Paladin sich geäussert hatte. “Tut mir leid, edler Paladin, aber ich bin nicht der Rüstungsschmied., ich bin nur ein unbedeutender Einzelgänger, der versucht, seine Kampfkünste zu verbessern. Auch wegen dem Preis eines Turmes, weiss ich nicht bescheid. Ich gehörte einmal auch der Garde an, doch ich musste sie verlassen.... Seine Stimme verstummte, er schaute zu Boden. “Ach wie unhöflich von mir, ich bin che! Wie lautet euer Name, nobler Reisender? Tut mir leid wenn ich frage, aber meine Neugier ist eben eine Sache für sich, sprach der Einzelgänger, während ihm ein kleines Grinsen im Gesicht anzumerken war. Natürlich wollte er nicht nerven oder den Krieger mit dummen Fragen durchlöchern, doch seine Neugier wollte mehr über den mysteriösen Mann erfahren.
“Ich weiss ja nicht, ob ihr euch damit zu Frieden gebt, aber hier im Ritterhaus steht ein Bett für jeden zur Verfügung! Wenn ihr Glück habt, bekommt ihr vielleicht sogar noch ein eigenes Gemach.“.
Nun wusste er nicht mehr was er sagen oder erzählen sollte. Dieser Mann hatte den Anschein, als wäre er kein Taugenichts, und auch kein Schwätzer.
Langsam bemerkte che, dass er seine Klinge die ganze Zeit über in die Höhe heilt, was seine Muskeln auch langsam zu spüren vermochten. Langsam aber geschickt drehte er seine Übungsklinge in Windeseile um und stach mit dem stumpfen Spitz in den harten Boden. Er pausierte sich leicht darauf.

Yenai
14.11.2004, 23:13
Was redete der Mann da? Warum war das nicht der Rüstungsschmied? Bekanntlich verbrachten Meisterschmiede stets Tag und Nacht an ihrer Arbeitsstätte, um zu verhindern, dass ihre wertvollen Berufsgeheimnisse gestohlen wurden. Da sonst niemand in der Nähe zu entdecken war, schloss der Lord scharfsinnig, dass der Schmied ihn lediglich prüfen wollte, ob er würdig sei, eine derart edle Rüstung zu tragen und seine Identität deshalb nicht preisgab.
Da half nur, ein wenig aus seiner ruhmreichen Vergangenheit zu erzählen und che beiläufig einige nette Dinge zu sagen.
„Mein Name ist Imkocknito“, flüsterte er geheimnisvoll, „Ich bin in Innos’ Auftrag hier und kämpfe für das Gute in der Welt. Schlachte Drachen und so. Ihr wisst schon, was man als waschechter Held eben tut. Ihr scheint übrigens ebenfalls ein wahrer Meister mit dem Schwerte zu sein. Beeindruckend.“
Ob das den Meisterschmied wohl schon angemessen beeindruckte? Er beschloss, lieber auf Nummer Sicher zu gehen.
„Außerdem bin ich ein großer Herrscher und kann mir alles nehmen, was ich will“, bemerkte er möglichst beiläufig, „Ich könnte zum Beispiel diesen Turm dort hinten in Besitz nehmen, und alle würden sich geehrt fühlen, denn ich bin äußerst beliebt beim Volk. Ihr glaubt mir nicht? Kommt mit, ich führe euch in meine zukünftigen Gemächer.“
Yenai packte den überraschten Einzelgänger an der Hand und zog ihn munter über den Burghof, zum Eingang des alten Erzbaronenhauses.
„Warum musstet ihr die Garde verlassen?“, erkundigte er sich im Gehen, „Ich bin sicher, dass das alles nur ein großes Missverständnis war und dass euch lediglich Neider euren verdienten Platz unter den Tapfersten verwehrten.“
Es war eine ungewohnte Situation für den Helden, ausnahmsweise anderen Personen als sich selbst Honig ums Maul zu schmieren, aber was tat man nicht alles für eine beeindruckende Rüstung?
Hoffentlich fand sich im Turm ein unbewohntes Stockwerk. Den Lord befielen Zweifel, ob der gemeine Pöbel, der hier vielleicht wohnte, Verständnis für die Dringlichkeit seiner Mission aufbrachte.

Elfaire
15.11.2004, 16:14
Es war ein kühler Nachmittag, der Himmel grau und öde... Elf machte grade einen Spatziergang durch die Burg, in der sie sich nun schon seit Wochen befand. Sie hatte viel mit Che geredet und selbst viel nachgedacht.

"Ist es richtig, hier zu sein?! Sollte ich besser wieder gehen...?" dachte sie. Sie war am Tor angekommen und blieb dort stehen. Elfaire schaute nach draussen ins Land, wo die Orks standen und wache hielten. Ihr war unwohl- sehr unwohl, wenn sie die Orks sah. So nahe an der Burg konnte sie sich hier nicht sicher fühlen.

Sie ging weiter, während der Wind und die Kälte stärker wurden. Gleich würde sie ins Burginnere gehen, wo die meissten anderen wahrscheinlich auch sein würden. Aber noch war es nicht Zeit, denn sie hatte einer Wache zugesagt, zu überprüfen, ob die Orks sich von der Burg fernhielten.

"Kann es denn nicht wenigstens etwas wärmer sein?!" sagte sie leise vor sich hin. Sie fror in ihrem dünnen Mantel, der nicht unbedingt für Gegenden wie das Minental gemacht worden waren. Ihre Schritte wurden eiliger.

Als sie zum Innenhof kam, dachte sie an Che. Sie würde kurz zu ihm gehen und ihn fragen, ob er mit ihr wieder zurück nach Khorinis kommen möchte.

che
15.11.2004, 17:06
Der noble Paladin war hier im Auftrag Innos’? Was wollte er wohl hier? Einige Fragen schwirrten dem jungen Schüler durch den Kopf. Eigentlich hatte er vor gehabt, den Streiter danach zu fragen, doch er wollte nicht wirklich zu neugierig wirken.
Der Krieger schien grosse Taten überlebt zu haben, doch war es auch wirklich so? Einiges war wahrlich zu glauben, doch an einiges zweifelte der junge Einzelgänger. Aber keines Weges, wollte er das Wort eines Streiter Innos’ in Frage stellen.
Che machte sich einige Gedanken über die edlen Taten des Paladins. Nun, um erst einmal das Wort des Kriegers Glauben zu schenken, sah er sich den unbekannten Mann, der sich selber „Inkognito“ nennt, an. Wahrlich hatte es den Anschein, dass er edle Herr die Wahrheit sprach, so wie es zu einem Streiter Innos’ gehörte.
Der leicht verwirrte Einzelgänger öffnete erneut seinen Mund und sprach: Ich danke euch, edler Herr, jedoch bin ich nicht der Rüstungsbauer, nachdem ihr sucht! Ich bin nur ein unbedeutender junger Mann, der hier fleissig übt! Ich danke euch, für euer Kompliment, doch bin ich kein Meister des einhändigen Kampfes, sondern nur ein Schüler eines wahren Meisters!.
Er schaute sich erst einmal um, es war kühl geworden, ein kalter Wind durchdrang Mark und Bein. Er hielt im Hintergrund leicht Ausschau nach Elfaire, die er zuvor sicher in der Burg trug.
Nun denn, Herr Inkognito, kann es vielleicht sein, dass wir und schon einmal begegnet sind? Euer Gesicht kommt mir sehr bekannt vor, edler Streiter Innos’!, fuhr che fort und versuchte, beeindruckt zu wirken, was er in Wirklichkeit auch war, Nur all zu gerne, würde ich in euer Gemach eintreten, doch leider muss ich noch weiter üben, damit ich nicht in Rückstand falle und später zu viel nachzuholen habe. Doch heute Abend oder Morgen, könnte ich euch besuchen oder mir euer Gemach anschauen, falls es euch so recht ist.
Che wusste nicht, wie der unbekannte reagieren würde, aber er hoffte zumindest, dass er mit seiner Übung fortfahren könne, damit er der Perfektion wieder einen Stück näher komme.

Yenai
15.11.2004, 18:05
Yenai war sprachlos. „Aber...aber, ich brauche doch die Rüstung“, stammelte er. „Ich bin wirklich ein ganz toller Hecht, glaubt mir.“
che wirkte wenig beeindruckt von diesem Argument. Auch im Schauspielern war er offenbar ein wahrer Meister. Vielleicht brauchte er nur ein wenig Zeit, um über die Prüfung nachzudenken? Dann sollte man ihn besser nicht aufhalten.
„Doch wenn ihr meint, dass ihr weiter üben solltet, dann möchte ich euch nicht aufhalten.“, fügte der Held hastig hinzu, „Kommt mich besuchen, wann immer ihr wollt. Morgen, übermorgen, ich habe immer Zeit.“
Bis dahin musste er dafür sorgen, dass dieser trickreiche Rüstungsschmied eine echte Heldenwohnung vorfand. Vielleicht würde er dann endlich seine Tarnung aufgeben. Gedankenverloren schob er den Einzelgänger zur Tür hinaus und setzte sich dann auf den Boden.
Was war zu tun? Zuerst einmal musste er ein freies Stockwerk finden. Dann mussten Trophäen her, sowie ein gefährliches Haustier und eine holde Jungfrau. Die nächsten Tage würden wohl anstrengend...

Andor Elyn
15.11.2004, 20:30
„Wirt noch ein Bier!“

Es schallte aus Andors Mund als er sich sein zweites Getränk bestellte. Der Waffenknecht saß wie jeden Abend gemütlich in der Taverne unterhielt, sich mit Freunden und lies den Tag langsam abklingen.

In Gedanken versunken und auf die Theke starrend überlegte er sich seinen weitern Lebensweg.
„Wie sollte es nun weiter gehen?“
Langsam verlor hier sogar der härteste Arbeiter die Lust am täglichen Wacheschieben.
Irgendwas musste anders werden, das wusste der Soldat genau. Aber was, war ihm immer noch ein Rätsel.

„Ich könnte ja vielleicht…ach nein das war noch nie mein Ding. Aber es gibt doch auch…ne ne zu Langweilig.“

In Gedanken versunken merkte Andor kaum das sich jemand an seinen Tisch setzte und anfing sich mit anderen Gardisten zu unterhalten. Er war einer die hiesigen Handwerker und man sah ihn nur selten in der Kneipe.
Dieser fing auch nach kurzer Zeit an über seine Arbeit zu sprechen und genau in diesem Augenblick wurde Andor hellhörig.
Er erzählte über seine leichten Arbeitszeiten und den hohen Lohn sowie über sein großes Ansehen bei allen Mitgliedern der Garde Innos’.

Sofort schoss dem Waffenknecht eine Idee durch den Kopf
Handwerker!
Geschickt im Umgang mit einem Schmiedehammer war er ja schon immer und Hölzer zersägen war auch nicht unbedingt eine der schwersten Arbeiten.

Ein kleines schmunzeln lies sich nun auf Andors Lippen erkennen aber nicht sehr lange. Schon wieder wurde seine anfängliche Phantasie durch aufkommende Fragen zunichte gemacht.

„Wie sollte er es schaffen sich als Handwerker der Garde zu etablieren und wer würde ihn ausbilden?“

Mit gerunzelter Stirn und an seinem zweiten Bier nippend, starrte er nun wieder die Theke der Taverne an. Fast abgeschirmt vom Rest der Welt konnte er nun nicht mehr an was anderes denken.
Dies würde der Fluchtweg aus dem Öden Alltag sein. Aber leider müsste man erstmal die Tür finden die einen zur Flucht verhelfen würde.

Shakuras
15.11.2004, 20:38
Draußen herrschte eisige Kühle.
Lange sollte es wohl nicht mehr dauern bis der Herbst von dannen gezogen war. Ja, der Winter und der bei Schritt folgende Tod war wohl nicht mehr all zu weit entfernt. Die Tage kamen Einem kürzer vor und sie wurden auch immer eindringlicher von der Dunkelheit gezeichnet. Eine unschöne Jahreszeit, aber auch eine, bei der man Zeit fand, sich gewisse Fragen zu stellen, die man sich sonst so nie stellen würde.

Shakuras legte gerade die kratzige Feder beiseite, als plötzlich ein Schauer aus Eis und Tod durch sein offen stehendes Fenster wehte, hinein in das Majestätisch eingerichtete Gemach. Flammen zuckten und tanzten, bäumten sich gegen das fremde Element auf und hielten noch mit letzter Kraft stand. Der Wind pfiff heiser durch die schmalen Gassen der nahe liegenden Gemäuer.

Das Fenster war schnell geschlossen, so wie auch das Schriftstück zu einem passablen Abschluss gefunden hatte. Die verschiedensten Gedankengänge, die Snizzle und Shakuras zu Worten verwandelt hatten, waren fein säuberlich beigefügt worden. Das Werk war somit – vorerst – komplett. So denn sich die Sache nicht gleich klären sollte, so war sie doch vor dem Geistesschwund der Menschheit gesichert. Der Greis hatte die Aufzeichnungen in seinen freien Regalen verstaut und sinnte nun über seinen Schüler und dessen Bitte nach.

Snizzle war ein Meister der Kunst und strebte nun den Titel und die Macht eines Großmeisters an. Die Risiken waren ihm bewusst und doch sicherte er zu. Wie Shakuras als Jüngling einst selbst. So sollte er kommen, der meisterhafte Schüler. Einen Großmeister und Lehrer ließ man nicht warten.

Snizzle
15.11.2004, 20:43
Die pure Dunkelheit quoll zum Fenster hinein, als der junge Feuermagier sich dazu entschied einmal mehr seinem Gemach einen sauberen, frischen Duft zu verleihen. Schon als nur ein kleiner Spalt das kleine Zimmer mit dem Hof draußen in der Nacht verband, strömte Snizzle einem kalten Luftzug entgegen. Seine Haare wehten in der frischen Brise und zeichneten einen langen, hellen Schweif im Licht der einzigen entzündeten Fackel. Langsam wurde es Zeit sich stutzen zu lassen. Inzwischen fiel die schwarze, glatte Pracht beinahe bis zu seinen Ellen hinab. Lange war es nun her, seitdem er einen Barbier hatte ausgesucht. Es wurde Zeit.

Es dauerte eine ganze Weile bis sich der Magus dazu bequemen konnte endlich aus seinem weichen Sessel aufzustehen und sich schließlich dorthin zu begeben, wo er nun die wahre Prüfung des Glaubens empfangen sollte. Ein Meister der Macht des Feuers. Ja, dies war schon lang sein Ziel gewesen. Nun endlich war es an der Zeit sich einen Traum zu erfüllen. Einen Traum, den er schon seit so langer Zeit träumte. Einen Traum, der unerreichbar schien und nun doch in greifbare Nähe rückte.

Klopfen.
»Meister? Seid ihr zu sprechen?«

Shakuras
15.11.2004, 20:45
Es kam keine Antwort hervor.
Nur das Glühen der komplizierten Runen an der Türe, sowie das Aufschwingen jener ließen von Gehör und Verständnis wissen. Snizzle trat ein und die Tür, die eher einem Portal glich, schloss sich wie gewohnt von selbst. Der Blick in die Räumlichkeit war wieder einmal unverändert geblieben. Das Licht, die Quelle mehrerer Talglichter, zentrierte sich abermals schlicht in der Mitte, so der Besucher es denn als diese erkenntlich machen konnte - zwei Sessel und ein Abstelltisch. Sonst war alles in Finsternis gehüllt. Die Mitte glich einer Lichtung. Es würde schon seine Gründe haben … Es roch nach Altem und nach Kräutern …

„Setzt Euch doch, Meister Snizzle und seit mir an diesem Abend gegrüßt.“

Snizzle
15.11.2004, 20:49
Ein feiner Duft stieg dem Magus in die Nase. Es schien als befände er sich auf einer Wiese gefüllt mit süßesten Kräutern und Düften. Grün und noch mehr grün überall ringsum. Doch schnell löste sich die Illusion und damit das Blumenmeer auf und zurück blieb die trostlose und kalte Stimmung dieses alten, gefährlichen Tales, versüßt durch die Wärme des Priesters Gemach und den Spielen von Licht und Schatten an Wand und Tür.

»Mein Gefühl scheint mich bei der Wahl des richtigen Mitbringsels nicht getäuscht zu haben, guter Meister Shakuras.«

Er lächelte milde und zog einen kleinen, braun schimmernden Lederbeutel aus einer Tasche der roten Feuerrobe. Staub drang am oberen, nicht sehr sorgfältig zusammen geschnürten Ende heraus, als der Beutel auf den Tisch traf. Eine gewisse Absicht lag in diesem Tun, denn sobald sich der feinkörnige Staub verzogen hatte, breitete sich ein wohltuender Geruch aus, der selbst unter den Kräutern des alten Priesters seinesgleichen suchte.

che
15.11.2004, 21:01
Ich danke euch!, sprach che kurz und schmerzlos. Nun wendete er sich mit dem Rücken gegen den unbekannten und machte sich wieder auf dem Weg zum Hofe. Kälter war es nun draussen, man merkte sogar an, dass es bald Winter wurde. Des Einzelgängers Gedanken waren an dem Unbekannten gerichtet. Er schien ihm einwenig merkwürdig. Ob er den übenden Einzelgänger noch immer als Rüstungsschmied ansah? Che war leicht verwirrt über das Verhalten des Kriegers. Er wollte sich nicht all zu sehr mit dieser Person beschäftigen, so kehrte er wieder zu seiner Übung zurück. Er hatte ihm ja ohnehin versprochen, dass er vorbei kommen werde, was er natürlich auch vorhatte. Da würden sich sicher einige Fragen schon ganz von alleine beantworten, dessen war er sich ganz sicher.
Schon gleich war er an der Schmiede angelangt, seine Klinge erneut in die Hand nahm und weiter übend. Nicht lange, schon war er wieder ganz in seinem Element, doch wieder riss ihn was aus seiner Übung, dieses Mal war es die Sorge um Elfaire. Che wusste nicht richtig, ob es ihr wieder gut geht, oder ob ihr Zustand noch immer gleich wäre, aber eins ist sicher, er hatte in den Rittern Vertrauen. Nicht wissend, was er nun tun sollte, wurden seine Bewegungen mit dem Schwert in der Hand immer langsamer und langsamer, bis er sich nicht mehr bewegte und in Gedanken vertieft war. Eine leichte, aber dennoch kalte Briese glitt ihm durchs dunkelbraune Haar, seine Kleidung wie nichts durchdrang. Wieder erlitt er eine Kältewelle, musste wieder zurück ins Ritterhaus und sein Hemd holen, oder hier bleiben und weiter üben, um sich aufzuwärmen. Er entschied sich dafür, dass er sein Hemd hohle und auch noch weiter üben sollte. Vielleicht würde er später dann eine Pause einlegen, den merkwürdigen Neuen zu einem Krug Bier einladen, falls er natürlich Lust dazu hatte. Aber die Frage war nun, wo er seinen Gemach hatte? Musste che das Gemacht und ihn nun aufsuchen, oder würde er ihm durch Zufall über den Weg laufen.
Sein Hemd geholt und angezogen, kehrte der Übungsbesessene zurück zur Schmiede und strebte weiter nach Perfektion. Er erhoffte auf dem Weg dorthin, noch heute Abend wenn möglich das neue Gesicht wiederzutreffen, um engere Kontakte zu knüpfen oder mehr über ihn und seine wunderbaren Taten in Erfahrung zu bringen.
Nochmals schwang er seine Klinge in die Höhe um nun weiter zu üben, jedoch wollte er nun ganz bei der Sache sein, von nichts und niemanden unterbrochen werden.

Eine ganze Weile wurde nun trainiert, da schweifte sein Blick zufällig über dem Hofe, da, er Unbekannte. Da che diese Gelegenheit gern nützen wollte und auch selber durst hatte, wollte er ihn zu einem Bier einladen, seine Neugier regelrecht trieb ihn dazu. Vielleicht würde er ihm auch noch etwas beibringen, oder vielleicht spannende Geschichten über seine Taten erzählen? Er hoffte einfach, ihn besser kennen zu lernen, da er fast keine Freunde hatte und immer Freude über neue Bekanntschaften hatte.
Schnurstracks ging er zum umirrenden hinüber und sprach ihn zögernd an: Seid noch mal gegrüsst, edler Herr! Ich wollte fragen, ob ihr mich nicht zu einem Krug Bier begleiten würdet, ich würde gerne mehr über euch in Erfahrung bringen und auch euch besser kennen lernen. Ihr müsst natürlich nicht mitkommen, aber es würde mir sehr grosse Freude bereiten!.
Nun hatte er es hinter sich, hoffend, eine Bejahung zu hören, entspannte er sich leicht, seine ausgetrocknete Kehle verstummte.

Shakuras
15.11.2004, 21:05
Wellenartig schlug der Duft um sich und mengte sich den anderen Gerüchen bei. Es roch nun nach frischer Natur in all ihrer Pracht mit einem Stich von Orange. Auch die Wirkung ließ nicht aus und so befreite es die Atemwege der beiden Gelehrten.

"Nehmt doch bitte Platz.", wies ihn der Greis erneut drauf hin und Snizzle folgte der Bitte. "Möchtet Ihr etwas verköstigen oder ein Schlückchen zu Euch nehmen?", fragte er höflich.

Snizzle
15.11.2004, 21:13
Mit einem forschenden und interessierten Blick musterte Snizzle das Gemach des Priesters. Ein grelles Licht erhellte die Mitte des Raumes in der Snizzle und sein Gegenüber in diesem Moment saßen. Um sie beide herum herrschte Dunkelheit. Doch der junge Magus konnte sich durchaus denken, was in der Finsternis lauerte: Eine prunkvolle Behausung, die durchaus einem Manne des Ordens würdig war. Jemandem, der schon lange diesem Glauben angehörte und eines der höchsten Mitglieder des Kreises hätte sein sollen. Stattdessen verstoßen und verjagt, fernab der Heimat des Glaubens schlug sich dieser Priester allein durchs Leben.

»Nein, Danke.«

Zwar war es schon einige Zeit her, dass der Magier Nahrung zu sich genommen hatte, geschweige denn wahrhaft gespeist hatte, doch daran gewöhnte man sich mit der Zeit. Und so auch Snizzle. Das war vermutlicher einer der Gründe, wegen denen die meisten Magier schwächlich und karg wirkten. Die regelmäßige Aufnahme von Nährstoffen war nicht immer Bestandteil der Forschungsarbeit. Ganz im Gegenteil, für gewöhnlich hielt sie den Kundigen und Interessierten von jeglicher Art des Vergnügens und dem Stillen körperlicher Bedürfnis ab.
Snizzle jedoch hatte tatsächlich keinen Hunger. So sehr es ihn wunderte, aber warscheinlich könnte er nicht einmal den kleinsten Bissen herunterwürgen. Die Aufregung?

Shakuras
15.11.2004, 21:36
"Wie Ihr wollt, aber Ihr habt doch nichts dagegen, wenn ich ..." Mit fragendem Gesichtsaudruck deutete er in die Finsternis, wartete einen Moment der Höflichkeit halber, und begab sich dann aus dem Licht hinein in die Dunkelheit, in der er dann auch sogleich für Snizzle verschwand. Wie groß musste diese Räumlichkeit sein, wenn selbst die Dunkelheit hier einen verschlucken konnte? Kurze Zeit später tauchte er dann wieder auf mit zwei Gläsern in der Hand und einer Flasche Rotwein. Der Abstelltisch war dafür gedacht.

Leicht zitternd setzte er sich und atmete einmal mehr tief durch. "Erzählt mir doch ein wenig von Euren Erfahrungen mit der Hermetik. Schildert mir Gewolltes und Nicht-Gewolltes, was sie für Euch bedeutet und weshalb Ihr auf sie zurückgreift. Ich möchte einige nähere Einblicke von Euch gewinnen."

Snizzle
15.11.2004, 21:46
»Die Magie ist nicht nur ein Werkzeug, sie ist ein Geschenk des Herrn. Wer auch immer die Ehre hat sie für die Zwecke des Guten nutzen zu dürfen muss ein wahrhaft gläubiger Mensch sein. Innos gab sie uns als Werkzeug, um seinen, den Willen des Guten damit zu erfüllen, doch sehe ich sie nicht allein zu diesem Zwecke. Wir sind mit ihr in der Lage Dinge zu vollbringen, die andere Menschen nicht für möglich halten.

Der Nutzen liegt darin die ungläubigen Seelen von der Macht des Glaubens zu überzeugen. Sie hilft einem jeden Magier bei seinen Aufgaben zur Erfüllung für das Wohl der Allgemeinheit und der Anhänger des Ordens. Doch nicht nur das, sie ist auch eine mächtige Waffe gegen alles von unreinem Herzen. Das lodernde Feuer vermag alles Böse zu verschlingen und zu läutern.«

Mit leiser werdender Stimme beendete Snizzle seinen kleinen Vortrag. Er holte tief Luft als hätte er auch den letzten Atemzug ausgehaucht und müsste sich erst einen neuen Vorrat anlegen, bevor er fortfahren könnte. Sein Blick ruhte ruhig auf dem Alten und schaute ihm dabei zu wie er eines der beiden Gläser mit scharlachroter Flüssigkeit füllte.

Yenai
15.11.2004, 21:48
Yenai war gerade auf dem Weg in sein Amtszimmer, um dort weiter über das Rüstungsproblem zu grübeln, als ihn jemand nach einer Geschichte fragte. Nein, nicht jemand. Der Meister! Es war kein geringerer als der Bewahrer des äonenalten Wissens über die Schmiedekunst höchstpersönlich.
Vermutlich wollte er den Lord in der Taverne einem strengen Verhör bei Bier und Musik unterziehen. Das würde eine harte Prüfung, doch glücklicherweise hatte sich der Held in den letzten Stunden im Erdgeschoss des großen Turmes exakt auf diese Situation vorbereitet.
Vom Kreuzzug gegen die verräterischen Windmühlen bis zu seinem Sieg über den Sumpfdrachen hatte er sich jede einzelne seiner Geschichten zurechtgelegt und außerdem dafür gesorgt, dass er einige seiner weithin gefürcht...berühmten Witze einflechten konnte.

Das durfte er sich natürlich nicht anmerken lassen. Alles hing davon ab, möglichst natürlich und unbefangen zu wirken.
„Oh, was für eine schöne Überraschung, euch zu sehen“, flötete er daher, „Gerne trinke ich mit euch ein Bier. Dass meine bewegte Vergangenheit euch interessiert, ist nicht weiter verwunderlich. Ich bin eine ganz schön interessante Person und ein toller Gesprächspartner obendrein.“
Die eigenen Stärken etwas hervorzuheben konnte doch nie falsch sein, oder? Feige Bescheidenheit war hier sicher nicht am Platz.
Während sie über den vom flackernden Fackelschein beleuchteten Burghof gingen, versuchte der Lord unauffällig, seine Haare mit etwas Spucke und viel Ungeduld in eine seiner Meinung nach angemessen heldenhafte Frisur zu streichen. Der Held von heute legte Wert auf ein gepflegtes Erscheinungsbild, hatte er kürzlich gehört. Außerdem war es wichtig zu unterstreichen, dass er auch in dieser Burg beim Volk allseits bekannt und beliebt war.

Als sie die Taverne betraten, winkte er jovial in die Runde und trat ans Tresen.
„Meinen üblichen Tisch bitte, Herr Wirt, und zwei dunkle Paladiner für mich und meinen Gast.“
Der Wirt musterte den tapferen Recken misstrauisch.
„Dich hab ich hier nur selten gesehen, woher willst du einen Stammplatz ha- “
„Jaja, der gute alte, äh, Grumbor oder so, immer zu einem Späßchen aufgelegt, nicht wahr?“, unterbrach Yenai hastig und klopfte ihm so kräftig auf die Schulter, dass er nicht abermals widersprechen konnte.
„Als würdest du deinen alten Kameraden Yenai nicht wiedererkennen, haha. Nun führ uns aber zu unserem Platz. Nein, warte, ich mach das schon. Die Bier nehme ich auch. Herzlichen Dank. Wir sehen uns dann morgen beim...Veteranentreff, nicht wahr?“
Ohne den armen Grumbor, der eigentlich Fritz hieß, noch einmal zu Wort kommen zu lassen, schob der Lord che an einen der wenigen freien Tische und drückte ihn auf einen Stuhl.
„Gemütlich, nicht wahr?“, behauptete er und bewies damit erstaunlich wenig Sinn für Realität, „Ihr müsst Grumtor verzeihen, er ist manchmal etwas langsam. Aber ein tapferer Kämpfer für das Gute und ein braver Kamerad. So, was wollt ihr wissen? Ich stehe zu eurer Verfügung. Aber wenn ihr auch mir eine Frage erlaubt: Wie war das gleich mit eurer Vergangenheit in der Garde?“
Yenai perlte der Schweiß von der Stirn. Ganz schön anstrengend, den perfekten Gastgeber und Volkshelden zu mimen. Besonders, wenn das Volk gar nichts davon wusste, wie sehr es ihn liebte.

Nurgon
15.11.2004, 22:41
Endlich die Burg war erreicht, beide Milizen waren geschafft, mental sowie körperlich, Nurgon war einfach nur fertig er wollte nur noch in sein Bett, in sein eigenes, und überprüfen ob alle seine wertgüter noch da waren.

Er verabschiedete sich noch von Chrisch seinem Freund und ging mehr oder weniger in Richtung Milizenschlafplatz wo er dann auch ankam, sich schnell auf sein Bett setzte noch seine Kiste aufsperrte und nachsah ob alles da war, nachdem er alles vorgefunden hatte sank er erleichert in sein Bett und zog sich noch schnell die rüstung stiefel und Gurt aus um sich dann gut zuzudecken und in einen erschöpften schlaf zu sinken.

che
15.11.2004, 22:57
Che konnte nur herzlich über das etwas merkwürdigere, doch lustiges Verhalten des Paladins lachen, dennoch nicht um ihn in irgend einer Weise zu beleidigen. Sehr gerne nahm der den dunklen Paladiner an sich. Schöner weisser Schaum quoll über den Krug und verklebte den ganzen Griff. Da aber der Einzelgänger nicht sehr wählerisch war, versuchte er es zu ignorieren und wendete sich dem unbekannten, -der dem Wirt nun seinen richtigen Namen nannte, zu. Die Frage, warum er die ehrenwerte Garde verliess war nun gefallen... Auch wenn es ihm nicht sehr gefiel, darüber zu reden, wollte er dennoch diese Frage beantworten. Nun, ihr heisst also Yenai, hab ich zufällig mitgekriegt, als ihr mit dem Wirt sprached. Ich rede zwar nicht sehr gerne darüber..., sagte che, während seine Stimmte ins Lautlose sank und sie erneut erhob: Eine gute Freundin von mir war damals hier ins Minental gekommen, wahrscheinlich wollte sie sich in der Burg einwenig ausruhen. Ich war am üben, wie jeden Tag, und hörte plötzlich Hilfeschreie. Leider kam mir diese Stimme al zu bekannt vor: sie war es, Lili genannt. Sie war von Orks umzingelt, die Lage schien hoffnungslos für sie... Ich liess sofort meine Klinge zu Boden fallen und wollte raus gehen und ihr helfen. Jedoch weigerte sich die Torwache, mich hinausgehen zu lassen, sie wäre bereits verloren. Ich brüllte ihn an und sagte ihm, dass er mich gehen lassen sollte. Er verbiet mir, die Burg zu verlassen. Da er ein Ranghöherer war, musste ich dem folge leisten. Es gab keine andere Möglichkeit, als meine Rüstung abzulegen und meinen hart verdienten Rang als Waffenknecht aufzugeben, um ihr Leben zu retten. Da ich nicht mehr seinem Befehl unterstand, konnte er mich nun nicht aufhalten oder daran hindern, die Burg zu verlassen.. Ches Mund war fast ausgetrocknet und vom ganzen Erzählen war ihm auch noch die Luft einwenig zu knapp. Schnell erhob er den Krug und trank einige grosse Schlücke, dann konnte die Geschichte weiter gehen: Tut mir leid, war nur mal durstig. Also kehren wir zurück zur Geschichte. Ich verliess daraufhin die Burg, um sie zu retten. In ganz knapp hatte ich sie vor den Orks erreicht. Sie war ganz erschöpft, atmete sehr tief und ihre Kleider waren zerrissen. Da blieb mir nichts anderes übrig, als sie auf meinen Armen zu nehmen und so schnell zu rennen, als ob Beliar selbst hinter uns her wäre. Zum Glück gab mein Meister des einhändigen Kampfes der Torwache den Befehl, das Tor zu öffnen, auch wenn Orks nicht weit von uns entfernt waren., wieder atmete der Einzelgänger tief durch und trank einige Schlücke. Nun, das war die ganze Geschichte. Jetzt erzählt mir einwenig von euch, edler Paladin des Königs!, forderte che vom Krieger. Aber eine Sache der Geschichte, warum er sie lieber nicht erwähnt hätte, verschwieg er. Noch immer war er sehr betrübt darüber, doch wusste er, dass sie im Geiste immer bei ihm sein würde, jedoch hätte er sie lebendig vor ihm oder mit ihm lieber...

Chrischplak
16.11.2004, 16:07
Beim gemeinsamen Mittagessen im Speisesaal hatte er Nurgon wiedergetroffen. Die beiden hattne nicht viele Worte gewechselt während sie die wiederliche braune Pampe von ihren Tellern gelöffelt hatten. Was genau das war wollte lieber keiner von ihnen wissen, zu gross war die Gefahr das sie es dann gleich wieder heraus gebrochen hätten.

Nach dem Essen wurdne sie sich ziemlich schnell einig das sie sich endlich malwieder um ihre AUsbildung kümmern mussten. Sowohl ihm als auch Nurgon hatte der gestrige Kampf nur gezeigt wie unsicher sie noch im Kampf waren. Das mussten sie schleunigst ändern.

Nach einigem umsehen hatten sie auch schon ihren Ausbilder entdeckt. Auch als Ritter schien Tomarus nicht besser bedient worden zu sein als die beiden denn auch er löffelte eiligst den "Brei" in sich hinein.

Er hatte gerade den letzten löffel hinunter gewürgt als sich die beiden neben ihn stellten.

"Entschuldige, aber Nurgon und ich haben uns gefragt ob wir nicht unsere Ausbildung heute fortsetzen könnten."

Tomarus
16.11.2004, 16:38
Tomarus war schneller in die Burg zurückgekehrt, als er es erhofft hatte. In der Stadt angekommen hatte man ihm mitgeteilt, dass die beiden Milizsoldaten, die er suchte, bereits wieder auf dem Weg ins Minental seien ... Tomarus hatte sich sehr geärgert, dass er den beiden nicht auf dem Weg begegnet war und nun wieder den ganzen Weg zurücklaufen durfte ... er wäre gerne noch einige Zeit in der Stadt geblieben. Aber das würde sich sicherlich nochmal irgendwann ergeben ...

Nun saß der Ritter also wieder, ein wenig gelangweilt in dieser seltsamen Pampe herumrührend, auf seinem kleinen Schemel im großen Speisesaal der Taverne. Noch war er Nurgon und Chrischplak nicht begegnet, aber sie alle waren ja noch nicht lange wieder hier. Tomarus war am gestrigen Abend schließlich auch erst in tiefer Dunkelheit in die Burg gekommen. Aber er würde die beiden schon noch im Laufe des Tages finden ... und wie so oft trat dies schneller ein, als er es sich gedacht hätte.

«Entschuldige ... Nurgon und ich haben uns gefragt, ob wir nicht unsere Ausbildung heute fortsetzen könnten ... »

Das war eindeutig Chrischplaks Stimme. Tomarus schob drehte sich um, und hinter ihm standen wie erwartet seine beiden Schüler. Er hatte nichts dagegen, das Training fortzusetzen, im Gegenteil; endlich mal wieder ein wenig Arbeit.

«Klar können wir weitermachen. Habe ehrlichgesagt nichts dagegen, das ... Essen heute früher zu beenden. Also, raus mit euch. Mal schauen, was ihr über während eurer Reise noch behalten habt ... »

Der Ritter scheuchte die Soldaten also durch den Saal nach draußen und suchte sich mit ihnen eine ruhige Ecke. Und wie so oft lautete der erste Befehl

«Dann legt mal los ... ihr wisst ja, was ihr wissen müsst. Danach gibt's dann auch mal wieder was Neues.»

Nurgon
16.11.2004, 17:35
Das Training ging weiter, endlich! Wie hatte Nurgon das nur erwartet, seit dem gestrigen Tag noch mehr, in ihm brannte der Ehrgeiz, der Ehrgeiz der sich so schnell nicht stillen lassen würde, erst nach viel Übung und der Gewissheit sein Schwert so sicher führen zu können um jedem Gegenüberstehen zu können, sei es nun ein Mensch oder ein Tier, er wollte zeigen dass er es wert war.
Er wollte sich beweisen, denn nie wieder wollte er dem Tode so nahe stehen wie gestern, er wollte sich Verteidigen können, dass ihm ein Ork nicht mehr solche Schwierigkeiten machen würde, denn das Kapitel gestern schürte wiedermal denn Hass gegen diese Monster, gegen diesen grünen Abschaum der sich wieder leicht beruhigt hatte aber nun wieder flammte und in ihm brannte wie nie zuvor, doch trotzdem durfte er nicht seinen klaren Kopf verlieren, denn diesen brauchte er, denn er würde sich nicht zu irgendeiner Dummheit verleiten lassen, soweit würde es nicht kommen.

Er klärte seinen Kopf von diesen Unnützen Gedanken, denn beim Training konnte er diese wirklich nicht gebrauchen.
Es ging los Tomarus hatte ihnen keine Wirklichen Anweisungen gegeben doch einfach gesagt sie sollten ihm zeigen was sie noch könnten, und das wollten sie auch, beide zogen sie ihre Schwerter, also eigentlich nur Nurgon und Chrisch seine Axt.
Sie fingen an ihre Waffen zu schwingen. Zuerst schlugen sie einige Diagonalen und wiederholten das, dann vollführten sie einige Kombinationen, ehrlich gesagt nur die zwei die sie konnten doch diese beherrschten sie wirklich gut.

Chrischplak
16.11.2004, 18:19
Auch Chrisch schwang die Axt ruhig und ausgeglichen vor sich hin. Es war wirklich verwunderlich, die anfänglichen Schwierigkeiten hatten sich gelegt und fast schon fühlte er sich wie einer der grossen Krieger der auszog in die Schlacht um als Held wiederzukommen.

Statt dessen war er wohl eher ein nach Schweiss stinkender Soldat der sinnlos mit seiner Axt in der Gegend herumfuchtelte.

Mal links, mal rechts, mal von oben, mal von unten und manchmal auch im Kreis. Nur einen Salto wollte er nicht machen, das erschien ihm dann doch noch zu gewagt auch wenn seine Heldenperformance dadurch natürlich noch echter gewirkt hätte.

Aber irgendwann wurde auch das grösste Posen einem Mann zu wieder und so steckte er die Axt weg und blickte zu Tomarus.

"Und nu?"

Tomarus
16.11.2004, 18:40
Die Schüler hatten die Grundlagen für einige fortgeschrittene Techniken. Er konnte ihnen nun also die Tricks und Kunststückchen zeigen, die man als Meister des Einhandkampfes beherrschen sollte. Er trat also vor seine Schüler, zog sein Schwert und hob die Stimme.

«So. Ihr seid also bereit für einige fortgeschrittene Kombos und Tricks ... dann hört nun gut zu. Ich denke, ich werde euch als Beispiel erstmal einen Schlag zeigen, der im Kampf sehr nützlich sein kann - wen man ihn denn beherrscht. Den Beinfeger. Wer stellt sich freiwillig?»

Chrischplak trat natürlich sofort vor. Nurgon zuckte mit den Schultern und grinste leicht. Er schien nichts dagegen haben, seinem Kollegen den Vortritt zu lassen. Dieser stellte sich nun also gegenüber von Tomarus auf und zog seine Axt.

«Wir beginnen erstmal einen normalen Kampf - ich greife dich mit ein paar einfachen Kombinationen an, und du blockst. Erstmal nichts spezielles - wenn der Beinfeger dann dran ist, wirst du es merken, versprochen.»

Tomarus begann also, seinen Schüler mit Schlägen einzudecken, und trotz der umständlichen Axt schaffte er es meist, diese auch gut zu blocken. Nach einer guten Minute der Eingewöhnung sah Tomarus den richtigen Zeitpunkt gekommen. Er startete einen Angriff und zog dann plötzlich in die andere Richtung - wie bei einem normalen Antäuschmanöver. Chrischplak dachte sich also nichts besonderes dabei und versuchte, hinterher zu kommen - doch Tomarus ließ sich auf den Boden fallen. Kurz vor dem Aufprall fing er sich mit der linken Hand ab und schlug mit der anderen zu. Die flache Seite seines Schwertes trag Chrischplak genau in der Kniekehle - und der gewünschte Effekt ließ nicht lange auf sich warten. Sekundenbruchteile später saß der Milizsoldat auf seinem Allerwertesten und schaute verdattert.

Ehe er begriffen hatte, was geschehen war, stand Tomarus auch schon wieder und grinste zufrieden. Auch Nurgon konnte sich ein breites Grinsen nicht verkneifen. Chrischplak schien die Situation nicht sonderlich zu gefallen ... aber da musste er durch. Tomarus half ihm auf und trat wieder zur Seite.

«So denn, das gilt es jetzt zu üben. Nurgon, willst du auch nochmal gegen mich antreten, oder wollt ihr es erstmal alleine üben?»

Yenai
16.11.2004, 20:42
Yenai blickte bewundernd zu seinem Gegenüber auf.
„Dann bist du ja auch ein Held? Ich kann dich nur zu gut verstehen, ich verrichte auch ständig gute Taten und werde dafür ausgelacht oder bestraft. Mach dir nichts draus, wenn du dich weiter anstrengst, belohnt der Innos dich sicher später mal.“
Er beugte sich etwas vor und flüsterte geheimnisvoll:
„Zu mir hat er sogar schon persönlich gesprochen. Ist erst einige Monate her. Er war etwas angetrunken und hat den Weg nach Hause nicht gefunden. Ich hab ihn zu Beliar geführt, zusammen mit meiner Prinzessin, damit er dort Karten spielen kann. Aber das bleibt unter uns, ja? Wenn zu viele davon wissen, kann ich mich vor Bewunderern kaum noch retten...
Natürlich war das nicht meine einzige Heldentat. Kennst du die Luzkan? Nicht? Kein Wunder, ich habe sie fast alle in todesmutigen Kämpfen umgebracht. Hast du schon von meinem Kampf gegen die Windmühlen gehört? Oder möchtest du lieber etwas über meinen Kampf gegen das internationale Fleischwanzentum wissen? Drachen habe ich auch diverse erledigt, aber das nur nebenbei. Nicht zu vergessen meine Entdeckung des Eisgartens und die Geschichten von den vielen Kameraden, die ich dabei kennen gelernt habe. Hrmpf, der Ork, ist nur einer davon. Ich habe ihm das Kartenspielen bei gebracht und er hat mir im Gegenzug gelehrt, wie man Gegenstände von erheblichem Wert innerhalb von kürzester Zeit in Stücke schlägt. Oder blutfeuer, meine Prinzessin. Die habe ich kürzlich aus den Fängen unzähliger übler Kreaturen befreit und Garond hat mich dafür zum Lord befördert. Wir müssen nur noch herausfinden, von welchem Reich sie die Prinzessin ist, dann können wir heiraten.“
Zufrieden ließ sich der Lord auf seinen Stuhl zurücksinken. Er war geradezu selbst überrascht, wie viel Gutes er schon für die Welt getan hatte. Umso mehr musste das den Rüstungsschmied beeindrucken. Bisher lief alles nach Plan.

Artifex
16.11.2004, 20:55
Schlussendlich hatte der Lehrmeister der Körperbeherrschung dann einfach mit der Übung angefangen, denn wenn sein Schüler noch länger gezögert hätte, hätte dies unweigerlich eine vergeudete Zeit nach sich gezogen. Kaum dass der erste Kiesel seine Hand verlassen hatte erschien wie von Zauberhand beschworen ein weiterer Kiesel, der seinem Vorgänger gen Abaddon folgte. Wie immer war sein Lehrling dazu verpflichtet stets innerhalb der Kreises, den Artifex zuvor in den Boden geritzt hatte, zu bleiben. Den ersten beiden Steinen wich Abaddon noch mit Leichtigkeit aus, doch mit den nächsten sollte er seine Probleme haben. So zielte der Hüter des Glaubens von nun an stets auf die Gelenke, die essentiell waren und ihn in seiner momentanen Haltung absolut wichtig waren - stand Abaddon etwa nur auf seinem rechten Bein und hatte das Linke in der Luft um sein Gleichgewicht zu bewahren, so warf Artifex den nächsten Kiesel auf das rechte Bein. Immer weiter machte das Duo diese der Körperbeherrschung am einträglichsten Übung, damit Abaddon seinen Körper besser zu beherrschen vermochte.
Die Zeit verging im Fluge und es kam der Moment, da Artifex keinen einzigen Kieselstein mehr zu Hand hatte und deswegen die Übung einstellen musste, doch Abaddon hatte erstaunliche Fortschritte gemacht, denn nicht ein einziges Mal setzte der Lehrling seinen Fuss ausserhalb des Ringes ab. „Sehr gut Abaddon, ich sehe du bist mehr als bereit! Lass uns für heute Schluss machen und geh dich ausgiebig ausruhen, denn Morgen wirst du das bitter nötig haben.“ Mit einem freundlichen Lächeln wandte sich der ehemalige königliche Bibliothekar daraufhin zu Lord Elivirion und sprach diesen an: „Nun? Habt ihr was gelernt? Wenn ja, dann klärt mich diesbezüglich bitte auf, ansonsten heisst es für dich einmal mehr 20 Runden über den gesamten Innenhof und das wie schon bereits zuvor die ganze Zeit die Mauer entlang, wenn ich bitten darf! Anschliessend darfst du dich dann zurückziehen, denn wir werden den Unterricht dann morgen fortsetzen.“ Freundlich lächelte Artifex den Lord an und blickte ihn erwartungsvoll an.

Lord Vincent
16.11.2004, 21:27
Eine Schwarze Gestallt schnellte über das freie Feld, begleitet vom Rasseln der Schwerterkette und dem flatternden Geräusch, das der Umhang im Sog des Windes verursachte. Die Person rannte auf das Dunkle Gemäuer zu, das bei all der Kälte, die es ausstrahle, doch im Kern wärmer war, als man es sich erst vorstellen mochte. Hier lag eine der letzten Bastionen im Niemandsland, ein Bollwerk, was die Orks, solange es nur einen Funken Menschliches hier gab, nie einzunehmen im Stande waren. Es war die Burg, die unter dem Eisernem Schild der Garde, bis zum letzten Tropfen Blut verteidigt wurde.

Nur noch wenige Meter trennten Vincent vom Geheimweg in die Burg. Ein zierlicher leichtfüßiger Mensch wie Vincent, war diesen leicht hinaufgeschnellt, doch solch ein eher fetter, hässlicher und dummer Ork, konnte nie soviel Grazie aufbringen, diesen schmalen Weg zu erklimmen. Sei denn es wäre eine dünne Russische Orklady, die unter zwang der Elternteile ans Ballett gebunden war. Jedenfalls hatte es Vincent geschafft, er sprang von dem kleinen Vorsprung in den Burghof. Als seine Füße den Boden berührten, ließ er sich gleich nieder um wieder zu Atem zu kommen. Die Wache blickte ihn ganz erstaunt an, doch Vincent entgegnete diesem Blick, nur mit einem Abwinken mittels des rechten Arms. Der Mann überlegte kurz, wie er dieser Geste entgegnen sollte, entschied sich aber dann, den Blick von diesem seltsamen Kerl abzuwenden.....

Nurgon
16.11.2004, 21:45
Chrisch war am Boden, nun er hatte sich nicht wehgetan aber es sah einfach zu komisch aus um nicht selbst das lachen anzufangen, doch das Verhieß nie gutes wenn einem der Lehrer dabei zusah und sofort kam da auch schon die Frage:
„ Willst du das auch mal mit mir üben Nurgon“, von Tomarus und was sollte Nurgon schon tun, natürlich musste er das machen, denn sonst stand er feige da, doch von einem Fall auf den Allerwertesten hatte noch niemandem geschadet, denn zu viel Selbstbewusstsein war auch nicht gut, doch der Langzeit Bewährte Waffenknecht zog sein Schwert und stellte sich seinem Gegner und gleichzeitigem Meister gegenüber, beide mit gezogenen Klingen und schon ging es los.

Tomarus ließ mit den Attacken nicht auf sich warten und fing gleich mal extremst offensiv an und vollführte Schläge und Paraden von denen Nurgon keine Ahnung hatte, doch er war auf alles eingestellt er kannte ja schon von Chrisch’s Versuch, er achtete genau auf die Richtung in die Tomarus gesprungen war und sich halb fallen gelassen hatte, er blockte seine Schläge ienfach mit aller mühe ab und dann als sie schon einige Zeit gekämpft hatten, machte der Lehrer auf einmal die Bewegung und Nurgon war drauf eingestellt und achtete gleich mal auf seine Rechte Seite
……………..
Doch was war das? Da war kein Tomarus, nein da war Luft und auf einmal spürte Nurgon ein Rucken und merkte nur noch wie er schmerzhaft auf dem Gesäß landete, er sah sich um und entdeckte nun als ersten Chrisch der sich auf eine komische Weise schmunzelnd an der Mauer des Burghofs festhielt, wahrscheinlich hatte er noch immer Schmerzen und das Schmunzeln war nur ein Verziehen der Gesichtsmuskulatur, genau, dass musste es sein. Dann sah sich der Waffenknecht weiter um und entdeckte auch seinen meister der anscheinend auch Schmerzen haben musste denn auch er verzog auf eine schmunzelnde Weise das Gesicht, schon komisch dass dies beide auf einmal hatten….. Nurgon konnte das nicht ganz verstehen und erst jetzt wurde ihm klar wie komisch dass Aussehen musste wie er im Dreck hockte und doch sher ehrenhaft etwas verwirrt dreinblickte, aber nein zumindest Nurgon war sich sicher: er hatte gekämpft wie ein Löwe und war so grazil umgefallen wie ein Scavenger dem ein Bein fehlte das war klar, also war auch nichts daran auszusetzen und er rappelte sich schnell auf um seine Rüstung und Hose etwas abzuklopfen.
Doch was würden sie nun dürfen? Würden sie nun Chrisch und er gegeneinander antreten dürfen?

Montaron
16.11.2004, 21:50
Nun war Montaron endlich in der Burg angekommen. Erst wollte er sich etwas schlafen legen, da er doch ein wenig müde von der Reise war. Der Ritter ging in das Gebäude mit den Schlafräumen unweit des Handwerkerheims und legte sich in das Bett, das er sein eigen nannte.


Nach ein paar Stunden wachte der Waffenschmied auch schon wieder auf. Es war schon dunkel geworden, was Montaron irgendwie aus seinem Rhythmus brachte. Doch da dachte er sich nichts weiter. Die Schmiedearbeit wird ihn schon bald wieder ins Bett zurückholen. Zwei Aufträge waren ja auch noch zu erledigen. Zum einen die zwei Kampfstäbe für die Magier, was er schon lange vor sich hingeschoben hatte und das Bastardschwert eines Mannes, der ihm weiter unbekannt war. Da machte er sich gleich an die Arbeit. Die Kampfstäbe brauchten nicht mehr lange, doch das Schwert würde noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Nach ein paar Stunden und vielen Tropfen des Schweißes waren die zwei Kampfstäbe fertig und das Schwert auch in einem vorangeschrittenem Stadium, da konnte sich der Ritter ruhigen Gewissens wieder schlafen legen.

Zhao
17.11.2004, 09:46
„Haltet ein Fremder! Wer seid ihr?“, erklangen die kühlen Worte eines der Milizen über den Burghof. Zhao sah ihn kaum an, er hielt kurzfristig inne und begann danach zu antworten.
„Lasst einen Mann der Ruhe passieren. Ich komme aus dem hohen Gebirge und habe eine mehr oder minder lange Reise hinter mir.“
Strikt und kalt machte ihn der Soldat auf die Regeln der Festung aufmerksam „Alle die nicht dem Worte des König Rhobar’s II oder Innos’ und Adanos’ unterstehen, haben ihre Waffen abzugeben. Ihnen wird außerdem der Zutritt zum Haupthaus und den Unterkünften der Soldaten strengstens untersagt. Händigt mir eure …-“, er wurde unterbrochen.
„Erkennt ihr nicht einen Novizen des Feuers, junger Mann?“, brachte Zhao hervor und zog seinen grauweißen Mantel in der Mitte entzwei, sodass seine feuerrote Kluft deutlich sichtbar wurde. Sofort nahm der Miliz etwas Haltung an.
„Ich will nicht unhöflich sein, aber eure Robe war vollkommen durch den Umhang verdeckt. Ich konnte leider nicht erkennen, dass ihr ein Gläubiger Innos’ seid. Verzeiht, Herr.“
Gläubiger Innos’…, dachte sich Zhao. Wie oft hatte er sich schon wiederholt? Wie oft musste er es allen klar machen? Wie oft waren seine Worte dieselben?
„Es ist nicht eure Schuld … sondern die meine. Ich müsste mich bei euch entschuldigen. Nun, verzeiht mir meine Forschheit, aber wo kann ich hier etwas zwischen die Gaumen bekommen? Wie gesagt, ich habe einen langen Weg hinter mich gebracht, ohne vorher und inzwischen etwas gegessen zu haben.“
„Dort hinten steht eine Taverne. Die Preise sind hoch, aber dafür das Essen umso besser.“
Zhao verabschiedete sich von dem Soldaten und ließ seine Nase dem Geruch von köstlichem
Wildbret folgen.

Zhao
17.11.2004, 09:48
Zhao verschlagen gerade in aller Ruhe seinen Salat, als sich ein lärmender Haufen Kuhfladen … äh, Banditen und Söldner in an einen Tisch der Taverne gesellte. Es war eine gute Hand voll bläulich angezogener Krieger, die in unregelmäßigen Abständen merkwürdige Blicke in Richtung des Novizen warfen. Er hatte zwar bemerkt, dass sie ihn ansahen, zog es aber vor sich seinem Essen zu widmen und ließ davon ab, zurück zu blicken.
Als der Klosterbruder die Mahlzeit beendet hatte, stand er auf und entfernte sich vom Tisch, nicht aber ohne einige Goldstücke zur Bezahlung liegen zu lassen. Im Vorbeigehen, schreckte ein Bandit plötzlich hoch und baute sich gerade vor dem ruckartig anhaltenden Novizen auf. Er musterte ihn zuerst, schwenkte sein Haupt langsam hin und her, vor, zurück, dann begann er zu sprechen, mit einem Blick der Berge hätte versetzen können.
„Lieber Mann, ihr habt euer Geld auf dem Tisch liegen lassen…“
Zhao war etwas verwundert darüber, mit welch weicher Stimme und unglaublich übel riechendem Mundgeruch der Leeler ihm entgegengetreten war. Nachdem der Novize seine Nase zugehalten hatte, antwortete er.
„Das ist das Geld für meine Mahlzeit.“
Etwas rot angelaufen, setzte sich der Bandit wieder und sprach kein Wort mehr. Zhao überlegte, ob er gehen solle, oder auf ein weiteres Gespräch eingehe. Er entschied sich zu bleiben, gesellte sich zu der bläulichen Runde und zahlte eine Runde Ale…

Zhao
17.11.2004, 09:50
Wie ins Narrenkastl, blickte Zhao mit einem offenen Auge ins innere seines Kruges. Er legte noch ein allerletztes Mal die Unterlippen an das Gefäß und ließ die letzten paar Schluck Ale seinen Gaumen hinunter rinnen. Nach einem lauten Zusammenprall des Gefäßbodens mit der Tischoberfläche, ertönte ein drachenartiges Brüllen und hallte über die Wände bis zurück zur Burgschmiede – Zhao hatte gerülpst.
„Entschuldigt, ich habe nicht zugehört, wie waren eure Worte?“
Der Söldner wiederholte sich.
„Oh ja, … äh, aso, nein. Ich habe jemanden hier im Tal besucht, nein, eigentlich weiter oben im Gebirge. Ich lasse mich für gewöhnlich von niemandem irgendwohin bestellen. Wieso fragt ihr?“
Als ihm sein Gegenüber auf die Frage antwortete, die scheinbar eine weitere Frage war und dem Sinne nachhing ob er die kleine, himmelsblaue Gruppe zurück zum Hof begleiten wollen würde, antwortete er mit einem Ja, in Begleitung von Stülpen.
Natürlich hatte er überhaupt keine Ahnung was er da tat, aber die Folgen würde er am nächstkommenden Tag selbst in Erfahrung bringen können.

Tomarus
17.11.2004, 16:58
Ein neuer Tag, und nichts hatte sich geändert. Es war ein wenig kühler geworden - fand zumindest Tomarus - doch das war auch schon alles. Im Minental nichts neues - wie so oft. Aber wenigstens waren die Schüler des Ritters wieder da, er hatte also mal wieder etwas mehr zu tun. Immerhin etwas in dieser öden Zeit.

Schon bald nach dem Aufstehen machte sich Tomarus auf die Suche nach Chrisch und Nurgon. Er sah noch einmal kurz in seiner kleinen Werkecke nach dem Rechten, dann ging er in den Trainingsbereich des Hofes, dahin, wo sie auch schon gestern mit dem Beinfeger angefangen hatten; und dort fand er die beiden Soldaten auch schon. Als würden sie nur auf ihren Lehrmeister warten standen sie dort und blickten ein wenig plump über den Hof. Nurgon erblickte den Ritter schließlich und hob die Hand.

«Da seid ihr ja schon, sehr gut. Joar ... wenn's erstmal keine Fragen gibt, denke ich, fangen wir mal damit an, das gestern gelernte weiter zu üben - oder besser, ihr fangt schonmal an. Ich denke, ihr übt das jetzt mal gegenseitig am anderen. Also, wenn ich zum Duell bitten dürfte ... »

Tomarus trat zur Seite und überließ seinen Lehrlingen das Feld. Mal schauen, wie sie sich machen würden ...

Chrischplak
17.11.2004, 17:11
Chrisch zog die Axt hervor. Jetzt könnte er Nurgon heimzahlen das er ihn gestern ausgelacht hatte. Sein Hintern tat immernoch weh von der unsanften Landung, Tomarus hatte wirklich hingelangt. Und alles was nurgon eingefallen war war ihn auszulachen. Aber das würde er noch bereuen. Jetzt und hier würde er ihm einen Denkzettel bereiten das er sich sowas nicht nochmal leisten würde.

Beide Seiten hatten noch die Schmerzen von gestern in Erinnerung und wollten nichts überstürzen um nicht etwa versehentlich dem anderen in die Falle zu tappen. Und so umkreisten sie sich zuerst nur. Langsam und vorsichtig, immer wieder die Richtung wechselnd, den Blick nicht vom Gesicht des anderen weichend.

Doch dann schien es Nurgon zu langweilig zu werden und er machte den Anfang. Mit einem lauten Schrei und einem schnellen Sprung stürzte er sich auf Chrisch vor doch diesem gelang es wiederum sich selbst in Sicherheit zu bringen und Nurgon im vorbeispringen noch einen Stoss mit dem Ellenbogen zu verpassen so das dieser sich fast schon nach dem ersten Angriff auf dem Boden wiedergefunden hätte.

Doch nach einigem Taumeln fing er sich wieder und das gegenseitige Umkreisen begann von neuem ohne das sich ein Sieger abzuzeichnen schien.

Lord Vincent
17.11.2004, 17:55
Der Soldat öffnete schwerfällig seine Augen, verwundert darüber, dass er nicht an jenem Ort erwachte, an dem ihn die Müdigkeit gestern übermannt hatte. Interessierte betrachtete er die Räumlichkeiten in denen er sich befand. Mehrere Betten standen an den Wänden aufgereiht, es schien sich ohne Zweifel um ein Quartier der Garde zu handeln, Vincent erkannte es an der tristen Art und Weise mit der dieser Ort eingerichtet war. Ohne Zweifel ein Gipfel des schlechten Geschmacks, doch diese Betten entschuldigten alle Optischen Frevel, die den Männern hier zugemutet wurden. Wer wohl die Männer waren, die ihn hierher gebracht hatten? Diese Frage schwebte schon die ganze Zeit in seinem Kopf umher, parallel zu den Impressionen, die der Raum auf ihn ausübte. Der Soldat ärgerte sich darüber. Er wäre lieber in der Kälte liegen geblieben, als jetzt, wie er glaubte. In der Schuld dieser Männer zu stehen.

Vincent belud sich mit seinem Inventar und machte sich daran in den Burghof zu gelangen...

Lady Cathaine
17.11.2004, 18:11
Niemand war an ihr Krankenlager getreten. Um Cathaine herum blieben nur die Schatten, die die letzte Kerze warf. Wenn sie niedergebrannt war, würde es dunkel um sie werden. Wie konnte es denn noch dunkler werden? Die Kräfte der Ersten Ritterin reichten für diese Vorstellung nicht mehr aus. Ein neuer Hustenanfall ließ ihren muskulösen, doch nach den Wochen der Krankheit so ausgemergelten Körper, erbeben.

"Herr, Innos, erhöre meine Gebete," wisperte die Lady, als der Docht im Wachs ertrank und es finster um sie herum wurde.

Shakuras
17.11.2004, 18:40
Währenddess er die blutrote Flüssigkeit in eines der teuren Gläser goss, nickte er ihm bestätigend zu und deutete hiernach eine gutgemeinte, fragende Mimik an. Langsam schwenkte die Flasche aus teurer Substanz zum anderen Glas herüber und kippte letztlich. "Wenn Euch wieder ruhig zu Mute ist, so zögert nicht ein Schlückchen zu Euch zu nehmen. Vielleicht lässt es sich dann besser sprechen.", fügte er dann noch hinzu und lächelte spielerisch.

"Welch Grund mag es wohl geben einem Diener des Lichtes, gleich welchen Standes auch immer, die Macht vorzuenthalten oder ihn gar dieser zu berauben, frage ich Euch." Die Stimme klang nun wieder mehr fordernd und gütig und fast bittend. Die Strenge schwang mit, die auch ihm zu Eigen war.

Chrischplak
17.11.2004, 20:13
Chrisch kam es wie Stunden vor in denen sie sich immerwieder bedächtig umkreisten und dann wieder aufeinander zustürmten nur um wieder auseinanderzubersten und das umkreisen fortzusetzen. Immer und immerwieder und erneut war es weder Chrisch noch Nurgon möglich einen Sieg zu erringen auch wenn sich beide die grösste Mühe gaben.

Doch dann wurden sie durch einen Ruf unterbrochen. Ein junger mann, noch etwas jünger als Chrisch und um einige schwächlicher aussehender mit milchweisser Haut stürmte vom Haus der Erzbarone auf sie zu.

"Entschuldigt, ich suche den Soldaten Chrischplak, er soll sich sofort bei Garond melden."

"Das bin ich." murrte Chrisch enttäuscht das er den Kampf nicht fortsetzen konnte. Da hatte ihm Garond malwieder ins Werk gefuscht und das obwohl er nurnoch einige Minuten gebraucht hätte um Nurgon zu besiegen, da war er sich sicher.

Die Paladine
17.11.2004, 20:25
Garond saß also auf seinem Platz und wartete auf den Soldaten, der den Posten des Rüstungsbauers übernehmen sollte. Der Vorgänger hatte sich irgendwie nicht mehr blicken lassen, der Kommandant wusste nicht, was mit diesem Milizen geschehen war - doch nun war das erstmal egal. Es war schließlich schon ein Ersatz gefunden. Der könnte nun aber langsam mal eintrudeln ...

Der Paladin hörte Schritte und blickte nach links. Dort sah er den Waffenknecht, den er losgeschickt hatte, und hinter ihm folgte der neue Rüstungsschmied. Garond erhob sich langsam, ließ seinen Blick einmal aufmerksam über den Soldaten fahren, und erhob schließlich seine laute Stimme.

«Soldat Chrischplak?»

«Jawohl, Sir! Sir wollten mich sprechen?»

«Das wollte ich. Es gibt eine neue Aufgabe für dich: von heute an bist du als Harnischbauer nicht mehr für die Soldaten zuständig - ab heute darfst du die schweren Rüstungen für die Ritter und Paladine schmieden! Ich bin überzeugt ... naja ... ich hoffe, dass du dieser Aufgabe gewachsen bist und sie gewissenhaft ausführen wirst. Dein Vorgänger ist leider irgendwie verschwunden, bei dem kannst du dir also keine Einweisung abholen - aber das schaffst du schon. Gibt genug Schmiede hier. Abtreten!»

Der Soldat salutierte und drehte sich gerade um, als Garond noch etwas einfiel.

«Achja, warte nochmal!»

Chrischplak drehte sich wieder um und blickte den Kommandant fragend an.

«Ja, Sir?»

«Schick mir doch bitte den Soldaten Nurgon her, wenn du ihn triffst. Abtreten!»

Der neue Rüstungsschmied nickte.

«In Ordnung, Sir!»

Und so verließ der Soldat den Thronsaal. Garond ließ sich wieder gemachlich auf seinen Ehrenplatz nieder. Die Garde hatte also wieder einen zuuverlässigen Rüstungsschmied, nun würden endlich alle Paladine versorgt werden können. Immerhin etwas. Garond nickte zufrieden und wandte sich wieder all den anderen Problemen zu ...


Tomarus

Chrischplak
17.11.2004, 20:48
Ehrlich gesagt hatte er alles mögliche von Garond erwartet, eine Degradierung oder ähnliches aber sicherlich keine Ernennung für einen schwierigereren Posten.

Bisher hatten er und Garond nur einmal wirklich miteinander zu tun gehabt und danach war er im Kerker gelandet. Wenn auch nur für 2 Tage aber einen Gutne EIndruck hatte er bei Garond sicherlich nicht hinterlassen. Umso überraschter und vor Stolz erfüllter war er als er zu den beiden anderen zurückkehrte.

Yenai
17.11.2004, 20:49
Der Lord stutzte. Offenbar hatte er sein Gegenüber verstimmt, jedenfalls schwieg che nun schon einige Zeit. Was war geschehen? Hatte Yenai etwa nicht alles richtig gemacht?
Nein, der Fehler konnte nicht bei ihm liegen. Vermutlich handelte es sich hier um eine Verschwörung gegen ihn, angezettelt von den alten, rachsüchtigen Windmühlen. Gut möglich, dass er sie durch seine Erzählungen aus den niederen Sphären, in die sie sich nach ihrer Beinahe-Niederlage geflüchtet hatten, zurückgerufen hatte und sie nun in neuerwachter Rachsucht durchs Land zogen, um das Gute an der Ausübung seiner Pflicht zu hindern. Ja, das klang schon viel besser.
Doch musste man nicht annehmen, dass sie noch weitere Anschläge planten? Was, wenn sie die Deckenbalken mit Drachen präpariert hatten, die nur noch darauf warteten, durch ihren Feueratem eine Maschine anzutreiben, die das Dachgebälk innerhalb weniger Stunden ansägte und so eine tödlich verlaufende Sägemehl-Allergie auslöste?
Eine klare Sache: Er musste hier raus!
„Entschuldigt mich einen Moment.“, japste er seinem Gast zu, während er bereits zur Tür hinausstürmte. Jeden Augenblick konnte es zu spät sein!
Schwer atmend gelangte der Held einige Sekundenbruchteile später ins Freie. Tief atmend lehnte er sich an die kalte Burgmauer. Was für eine Erleichterung, nicht mehr in Todesangst leben zu müssen. Doch es hieß, wachsam zu sein. Das nächste Attentat konnte praktisch überall lauern.

Lord Vincent
17.11.2004, 21:19
Nun war er also im weitesten Sinne, wieder unter seines gleichen. Der Hof war übersäht mit Männern des Königs. Einige Tranken, wiederum andere Trainierten eifrig, um sich in der Truppe zu beweisen. Vincent hatte ganz vergessen, seine Ankunft hier zu melden.
Er hoffte in all der Zeit nicht vergessen worden zu sein, da seine letzte Meldung, noch unter Iwein stattfand. Er strich seine langen, weißen Haare aus dem Gesicht und sah sich dateiliierter um.

Der Wachmann am Eingang, zeigte auf eine zwielichtige Gestalt, die nicht weit von ihm an einer Mauer lehnte. Das sollte der Hauptmann sein? Vincent wollte erst von einem Spaß des Wachmanns ausgehen, doch nach einem Spaßmacher sah dieser nicht aus. „Hab Dank für die Auskunft!“ Sagte Vincent noch, als er schon auf halben Weg, zum Hauptmann war.

„Entschuldigt, seid ihr der Hauptmann!“ Vincent kam sich dumm vor, er hätte wenigstens noch den Namen des Hauptmannes von der Wache erfragen können. Welche Nachlässlichkeit.

Nurgon
17.11.2004, 21:20
Der neue Tag war nicht sehr besonders gewesen, das Einhandtraining war weitergegangen und nun hatten sie beide Gegeneinander antretten müssen, beide hatten sie ihre Stärken und Schwächen gehabt, und hatten mit aller Kraft gekämpft immer wieder war Chrisch im Vorteil gewesen doch dann hatte Nurgon wieder ausgeglichen und hatte diesen mehr zurückgedrängt, doch sie waren einfach nicht weitergekommen, es war auch klar warum, denn beide hatten sie fast gleichzeitig sangefangen zu lernen und dann beim gleichen Meister, und dann wurde Chrisch auf einmal von einem Waffenknecht zu Garond gerufen.

Nurgon wartete ungeduldig, denn er wollte weiterlernen, und ohne Chrisch würde das nicht passieren.
Als dieser endlich wiederkam, war er leicht verdattert und Nurgon sah ihn schief an, was CHrisch bemerkte und freudig aber auch gleichzeitig leicht verzweifelt: " Ich bin der neue Rüstungsschmied für schwere Rüstungen, aber niemand kann mich lehren und so muss ich es mir wieder selbst beibringen"
Nurgon sah seinen Freund freudig an und gratuklierte ihm erst mal und meinte, zu dem Lehrmeisterproblem, dass Chrisch bestimmt eine Möglichkeit finden würde das zu lernen. Chrisch nickte zuversichtlich und antwortete beiläufig:
" Danke Nurgon, ach ja bevor ichs vergesse, Garond lässt dich zu sich rufen also lass ihn besser nicht warten"
Nurgon blickte verwundert auf und meinte: " Garond? Was will der von mir kleinem Waffenknecht, aber ich gehen am bsten schon mal, hoffentlich hab ich nichts falsch gemacht"
Mit diesen Worten ging Nurgon in Richtung des Erzbaronenhauses.

Yenai
17.11.2004, 21:37
Yenai schreckte aus seiner Versunkenheit auf. Ein weißhaariger Mann stand urplötzlich vor ihm. Verdächtiger Geselle. Der Held hatte ihn gar nicht kommen gesehen, und das trotz seiner in hundert Gefahren geschärften Sinne. Außerdem lief der Fremde hier in einer merkwürdigen weiß-roten Rüstung durch die Gegend, damit musste er doch überall auffallen. Moment, da waren ja noch mehr ähnlich Gekleidete auf dem Hof? Merkwürdig. Musste wohl eine neue Mode sein. Und Schwerter trugen sie auch alle. Fast gefährlich sahen die aus. Überhaupt kam man sich hier vor wie in einer Burg. Alles voller Stein, und dann diese Türme und Ritter und Orks und...

Der Lord schüttelte ungläubig den Kopf. Offenbar befand er sich tatsächlich in einer Burg. Wie war er hierher gekommen? Was tat er hier? Und warum? Das musste das Werk der Wanzen sein. Hinterhältige Mistviecher.
Zumindest eine der Fragen erübrigte sich durch das Auftauchen des Mannes vor ihm. Wenn der Kerl ihn für einen Hauptmann hielt, dann wollte Yenai ihm nicht die Laune verderben.
„Selbstverständlich bin ich der Hauptmann, sieht man das nicht? Und wer seid ihr, wenn ich fragen darf? Was ist euer Begehr?“

Lord Vincent
17.11.2004, 22:12
„Entschuldigt bitte, aber normalerweise ist ein Mann, der einen Rang wie ihr inne hat, besser gekleidet.“ Die Frechheit die in diesen Worten steckte, wurde Vincent erst jetzt bewusst.

„Soldat Vincent meldet sich aus Khorinis, meine Wenigkeit, war dort noch als Wache zurückgeblieben! Doch die Trostlosigkeit in dieser Arbeit, ließ mich den Dienst dort Quittieren! Ich suchte dann die Einsamkeit in den Wäldern und schlug mich eine Weile so durch! Ja und nun bin ich hier Sir!“ Vincent überlegte noch kurz, ob er nicht etwas zu erwähnen vergessen hatte, schwieg aber dann...

Dieser Hauptmann kam ihm irgendwie abwesend vor, als würde er gegen kleine Wichtelwesen kämpfen, die in seinem Kopf und nur in diesem ihr Unwesen trieben. Ein ziemlich seltsamer vielleicht sogar leicht paranoider Zeitgenosse. Aber nur Freaks brachten diese Welt weiter, und so ließ er sich nicht weiter daran stören. Vincent verfiel weiter in seine Gedanken und wartete dabei auf eine Antwort des Hauptmannes.

Die Paladine
17.11.2004, 22:31
Das nächste Problem auf Garonds Liste ließ sich leichter lösen. Schon seit Tagen belästigten ihn seine Berater mit einer Liste von Beförderungsvorschlägen. Zwar vertrat der Kommandeur die Ansicht, dass sich hier überwiegend faule Hunde herumtrieben, die ihren Sold kaum wert waren und den ganzen Tag nur herumlungerten (Gewiss, das tat er selbst auch. Was blieb einem in dieser Situation auch anderes übrig. Aber Garond lungerte immerhin niveauvoll.), doch schließlich hatte er entnervt nachgegeben.
Am heutigen Morgen dann hatte er die Augen geschlossen, den Finger über dem Pergament kreisen lassen und zufällig auf eine beliebige Stelle getippt. ‚Nurgon’ stand da, ‚Beförderung zum Milizsoldaten’. Endlich hatte er die Liste guten Gewissens an Parcival zurückgeben können mit der Bemerkung, er habe sie sorgfältig geprüft.

Nun stand besagter Nurgon vor ihm. Garond musterte den Soldaten eindringlich und setzte ein wissendes Lächeln auf.
„Soldat Nurgon? Ich habe dir eine Mitteilung zu machen. Mir ist zu Ohren gekommen, dass du ... sehr tapfer warst. In den Kämpfen und so, mit du weißt schon wem. Tja. Bösewichten oder Orks, ist mir leider gerade entfallen. “
Innerlich fluchte der Lord. Vielleicht war es keine schlechte Idee, das nächste Mal auch die Gründe für die vorgeschlagenen Beförderungen durchzulesen.
„Außerdem hast du dich vorbildlich in ... diversen Situationen verhalten. Ich denke, du weißt, wovon ich spreche. Nicht zu vergessen deine Leistungen in mehreren wichtigen Übungen und dein vermutlich unerschütterlicher Glaube an Innos sowie Seine Majestät den König. Daher habe ich mich entschlossen, dich zum Milizsoldaten zu befördern. Trage diesen Rang mit der angemessenen Würde und Verantwortung. Abtreten!“

Nurgon
17.11.2004, 22:31
Leicht verunsichert war Nurgon vor Garond getreten, auf alles gefasst nur nicht auf das, eine Beförderung, ganz klar er musste sich vertan haben aber wo er Recht hatte er recht, denn beim Namen hatte sich Garond nicht geirrt und natürlich hatte Nurgon immer heldenhaft gekämpft gegen alles und jeden oft auch gegen den Hunger, ein äußerst harter Gegner, und er hatte sich sehr bewiesen ja das war auch richtig, Garond hatte schon recht gehabt und Nurgon reckte seine Brust stolz erfüllt immer weiter nach draußen.
Garond war einfach ein Mann der rechtes Tat und diese Beförderung würde er bestimmt nich bereuen, denn Nurgon würde weiterkämpfen, das war klar, und vielleicht würde er ja irgendwann seinen Erzfeind Hunger mal wieder besiegen.... Doch das lag nocvh in der Zukunft...

Er war befördert er konnte es kaum glauben, endlich war er ein waschechter Soldat. Nun hatte er weitere Rechte und die mitfolgenden Pflichten, doch er würde sich diesen beweisen und gut dienen.
„ Abtreten!“
Das machte Nurgon gern salutierte nochmals und schritt zurück auf den Burghof, nun als vollwertiges Mitglied der Garde, nun war er mit Chrisch auf einer Rangstufe. Nun hatte er auch das Recht auf eine neue Rüstung er musste sich auch noch erkuindigen bei wem er diese bekommen konnte, jetzt wo Chrisch für die Ritterrüstungen zuständig war, alles in allem einiges zu tun.

Snizzle
18.11.2004, 13:53
Eine längere Pause entstand. Wirklich zufrieden war Snizzle nicht mit der Antwort, die sich dort langsam in seinem Innersten bildete. Seine Hand wandt sich um das kostbare gläserne Gefäss, welches Shakuras für ihn bereitgestellt hatte.

»Vielleicht habt ihr recht«, grinste Snizzle und spülte mit einem tiefen Schluck all die verworfenen und verbrauchten Gedanken herunter. Eine Wärme stieg in ihm auf, während sich in rasender Geschwindigkeit die Wirkung des Alkohols in ihm ausbreitete. Seit langer Zeit hatte er einen solchen nicht mehr getrunken. Das wirkte sich natürlich auch sofort auf den Körper, das Gefängnis der Seele, des Magus aus.

»Benötigt der Herr einen Grund, sein Handeln zu bezeugen? Nicht wir sind es, die entscheiden sollen über die Magie unseres Gottes. Nur Innos allein ist es, der einen Menschen dieser Fähigkeit berauben könnte. Doch, der Glaube ist schwach in manchen, wenigen Menschen. Solchen sollte der Zugang zu einem wahrhaft mächtigen Mittel wie der Magie des Feuers verwehrt bleiben.«

Shakuras
18.11.2004, 18:32
Wieder nickte stumm der Greis.
"Auch hier sprecht Ihr wohl, Meister Snizzle, aber Ihr müsst als angehender Großmeister lernen, tiefer in die Materie zu Blicken. Vielleicht denkt Ihr aber auch einfach nur zu komplex." Abermals erhob er sich vom Sessel und abermals tauchte er in die Dunkelheit ein, um Zeit später wieder aus dieser hervorzukommen. Er führte zwei Werke der Feder mit sich.
Die Lehren der Götter.

"Recht habt Ihr, indem Ihr sagt, Innos benötige kein Grund zur Bezeugung seines Tuns, denn er, der Herr und Schöpfer, ist allwissend. Er weiss, was es zu wissen gibt, er versteht, was es zu verstehen gibt, er gibt, was es zu geben gibt, da er der Ursprung jenes Ursprungs ist. Innos.

Aber Innos sprach:
Höre die Worte der Götter, denn es ist ihr Wille, dass sie gehört werden.
Befolge die Lehren der Götter, denn es ist ihr Wille, dass sie befolgt werden.
Achte die Priester der Götter, denn sie sind erwählt.

Und möget ihr nicht verstehen, so zweifelt nicht an den Worten der Priester, ihr Tun ist gerecht und weise. Denn ich bin die aufgehende Sonne, das Licht und das Leben. Und alles was da wider der Sonne, ist wider mir und soll verbannt sein auf immer und ewig in die Schatten. " Voll Inbrunst und Treue sprach er diese heil'gen Worte, die Reinigung verschafften.

"Wir sind seine Diener, wir sind seine Werkzeuge auf seiner Erd', also liegt es bei uns und somit auch gleich bei ihm, anderen der Magie, der Gabe des Gottes der Rechtschaffenheit, zu berauben und vorzuenthalten.

Das tun wir mit jenen, die zu schwach im Glauben sind, aber auch mit jenen, die sich als undankbar erweisen! Undankbarkeit mag bei vielen anderen Magiern kein nicht so schlimmes Vergehen sein, da sie ja erwählt sind, aber das sagen auch nur jene, die es wohl selber sind. Ihr versteht, worauf ich hinaus wollte? Auf die Undankbarkeit.

Steigt Ihr hoch, so ist der Fall tief. Seit dankbar!"

Shakuras reichte ihm die Schriften. Er solle sie lesen, verstehen und studieren. Für den Ungeübten stehe nur Gesetz und Gebot drin, für den wahrhaft stetigen Gläubigen die Weisheit.

Yenai
18.11.2004, 19:46
Der Lord musterte Vincent ungnädig von oben bis unten.
„So. Du bist also weggelaufen. Im Angesicht des Feindes sozusagen, jedenfalls beinahe. Was soll man davon halten? Und jetzt kommst du hier an in diesem lächerlichen rot-weißen Kostüm und glaubst, du könntest einfach weitermachen wie früher? Nicht mit mir, Soldat. In meiner Truppe herrscht Zucht und Ordnung. Der größte Feind unserer Armee ist nach den Fleischwanzen die Faulheit und Feigheit.
Naja, immerhin hast du deine Untat freiwillig zugegeben. Ehrlichkeit ist auch gut, glaube ich. Also degradiere ich dich hiermit gnädigerweise zum...“
Yenai stockte. Tja, was mochten die merkwürdigen Leute hier wohl für Ränge haben?
„... du weißt schon. Ich muss dir doch nicht alles sagen, oder? Abtreten!“

Zufrieden lehnte sich der Held wieder an die Mauer. Das Leben als Hauptmann machte Spaß. Man konnte grundlos Leute degradieren, sie wegen ihres Kleidungsstils beschimpfen und immer schlechte Laune haben. Was wünschte man sich mehr?

Lord Vincent
18.11.2004, 21:36
Rage übermannte die eher gute Laune des Vincent. Was bildete sich dieser Mensch ein? Er war doch nur der Langenweile entkommen und nicht irgendeinem Feind. Nun war er also degradiert. Aber eine Tätigkeit, konnte man diesem Hauptmann bestimmt noch aus dem Kreuze leiern.

„Ihr habt nicht zufällig Arbeit für mich, Herr Hauptmann? Ich war mal Schreiberling und könnte ihnen gute Dienste Leisten! Auch als Bote für die Magier habe ich einst fungiert!“
Kurz hielt der nun wieder Waffenknecht inne. „Ja, ich würde sogar diesen Hof von den Fleischwanzen befreien, mit meiner Zunge! Nur um endlich dieser unsäglichen Langenweile zu entfleuchen.“ Bittend sah er den Hauptmann an, der sich schon wieder ganz seiner Welt hingegeben hatte.

Yenai
18.11.2004, 21:55
Yenai stockte der Atem. Mit einem Schlag war er zurück in der Wirklichkeit.
„Wa...was willst du tun? Ja, hast du denn keine Ahnung, wie gefährlich so etwas ist? Kommt gar nicht in Frage! Ich will doch nicht einen meiner besten Männer an die Wanzen verlieren, nur weil er sich ihnen unbewaffnet und ahnungslos gestellt hat.“
Was für ein dummer Junge dieser Soldat doch war. Andererseits – Er hatte Mut, das musste man ihm lassen. Wenn sich der Lord richtig erinnerte, war er selbst auch einmal ein junger, aufstrebender Krieger gewesen, immer begierig auf neue Herausforderungen (Nun, wenn man seine Kameraden von damals befragte, würden sie wohl kaum die gleiche Formulierung verwenden, aber zumindest jung war er auf jeden Fall einmal gewesen.).
War es nicht seine Pflicht, derartige Talente zu fördern? Schließlich hatte sich sein Heldenlehrling Host schon geraume Zeit nicht mehr blicken lassen und war vielleicht tot oder hatte Schnupfen. Da tat man gut daran, anderen potenzielle Weltenrettern nicht den Weg zu verbauen.
„Gut“, entschied er schließlich, „Ich werde dich einstellen. Zwar kann ich selbst auch gut schreiben, aber...das ist für einen Hauptmann unter seiner Würde, jawohl. Aber zuerst musst du dich beweisen. Zwei Dinge hast du zur Auswahl: Entweder du ziehst in ein fernes Land, tötest die in Armut lebende Bevölkerung und befreist den tyrannischen Zauberer vom Joch des Volkes oder du bestellst mir eine funkelnde, schöne Rüstung mit vielen Extras beim Rüstungsschmied. Mich will der doofe Kerl andauernd auf die Probe stellen, aber vielleicht hast du ja Erfolg?“

Errol
18.11.2004, 22:00
Langsam öffneten sich Errols verschlafene Augen und blinzelten verwirrt. Nanu? Wo war er hier? Hilflos tastete er die Gegend um sich ab. Aha. Eine nasse, moosige Mauer. Und ein hartes, unbequemes Dings, vielleicht ein Bett. Vorsichtig stand er auf.
„Aaaaaahhhmistverdammtescheisseaberauch!“
Er hatte sein Knie an einem Nachttisch angeschlagen – auch Errols letzter Verdacht, dass er sich im wohlbekannten Schlafraum der Milizen befand, hatte sich bestätigt. Nur welcher Idiot hatte denn schon wieder Fackeln ausgemacht? So spät konnte es doch nicht sein, er konnte keine Gestalten in den anderen Betten ausfindig machen. Ach ja, immer diese Schikanen. Nur weil er so gut war. Aber das wollten sie eben nicht wahrhaben.
Missmutig grummelnd über die vielen Ungerechtigkeiten der Welt zog sich der Milizsoldat zuerst ein paar Socken an und kämpfte sich dann durch den elenden Sauhaufen in der Milizenkammer vor bis zum Ausgang, wo wenigstens ein Licht brannte. Noch halb im Schlaftaumel lief er gähnend weiter, raus auf den Hof, die argwöhnischen Blicke der anderen ignorierend. Es kam Errol fast so vor, als ob es heute noch übler wäre als sonst. Dieses Kichern... war er etwa ein Clown?
Tz. Alles Ignoranten. Draußen auf dem Hof befand er, dass es heute außergewöhnlich kalt war. Seltsam. Vielleicht würde ja ein guter Schluck Bier helfen? Aber natürlich ein kostengünstiges. Vielleicht hatte der Typ dort vorne an der Mauer ja eins übrig für ihn?

Lord Vincent
18.11.2004, 22:35
Vincent mochte Magier nicht unbedingt gut leiden, also kam nur der zweite Punkt in Frage. „Diese Rüstung für Sie zu beschaffen, dürfte kein Problem werden. Nur eine Beschreibung des Schmieds, oder zumindest um den Standort seines Aufenthaltes müsste ich erfahren! Dann sollte es kein Problem sein, dieses Problem aus der Welt zu schaffen!“
Hoffentlich verwies Yenai nicht auf die gleich in der Nähe liegende Schmiede, dass würde keinen guten Eindruck hinterlassen.

Dieser Hauptmann war kein übler Bursche, der Waffenknecht hatte schon fast seine Degradierung vergessen, als er den Hauptmann um nähere Auskünfte über den Standort der Schmiede bat.

Yenai
18.11.2004, 23:36
„Hier in der Burg ist seine Schmiede irgendwo versteckt.“, erklärte der Lord mit gedämpfter Stimme, „Ein wahrer Meister seines Fachs ist er, der sich niemandem zu erkennen gibt. Behandle ihn mit Respekt und verrate auf keinen Fall, dass die Rüstung für mich bestimmt ist. Und sag ihm, dass ich unbedingt einen Pelzkragen will. Das ist in den fernen Königreichen gerade der letzte Schrei, wie ich geträumt habe. Nun gehe hin und erfülle deinen Auftrag. Wappne dich mit Schwert und Glauben gegen die Gefahren, die dir auf Weg auflauern werden.“
Stolz blickte Yenai dem davonziehenden Soldaten nach. Ein wirklich erhebendes Gefühl, nun selbst Aufträge zur Rettung der Welt zu vergeben. Sicher, eine Rüstung allein rettete noch keine Welt. Doch es war immerhin ein Anfang.

Leider wurde seine andächtige Stimmung nur wenige Sekunden darauf von einem Wesen von geradezu erstaunlicher Hässlichkeit gestört. Die einzelnen Körperteile schienen bestenfalls annähernd menschliche Form und Farbe zu besitzen, dennoch formte sich daraus ein Gesamtbild, das man zumindest als den Versuch eines Männchens bezeichnen konnte.
Es war nackt, lediglich die Füße waren mit verschiedenfarbigen Ringelkniestrümpfen bekleidet.
Nun wusste der Hauptmann endlich, warum Innos die Nacht geschaffen hatte: Bei Tag besehen mussten sich an dieser Kreatur wohl noch mehr Schrecklichkeiten offenbaren. Im Stillen dankte er dem Gott für sein Weisheit und Vorraussicht.
„Hastmalnbier?“
Offenbar wollte das Wesen etwas. Aber was? Yenai entschloss sich für seine übliche Taktik: Er ignorierte die Worte seines Gegenübers und wählte selbst ein Thema.
„Schöne Socken hast du da, fremder Dämon aus Beliars Höllen.“, plapperte er freundlich drauflos, „Aber warum trägst du sonst nichts? Zum Beispiel einen großen Teppich mit Löchern für die Augen? Musst du für deine Sünden büßen? Finde ich eine gute Idee. Es ist nur...Nimm es mir nicht übel, aber könntest du vielleicht woanders büßen gehen?“
Natürlich hatte der Held im Prinzip nichts gegen hässliche Menschen. Einige seiner besten Freunde waren hässlich und man konnte ja nichts für sein Aussehen. Trotzdem. Man musste ja nicht alles übertreiben.

Errol
19.11.2004, 00:59
Verwirrt schaute Errol auf sich herab. Bei der heiligen Rüsselmaschine, er war ja nackt! Um nicht zu sagen splitternackt!
„Ohähjajahehe...“, murmelte er noch kurz vor sich hin und rannte dann nackt (!) so schnell wie es nur ging in eine finstere Ecke. Keuchend verharrte er dort. Mist, verdammter! Warum war ihm das nur nicht früher aufgefallen? Sicher war das auch eine Schikane gewesen. Irgendeines dunklen Meisters oder so. Verachtend spuckte der Milizionär aus.
Und wie sollte er jetzt wieder unbemerkt zurück zu seinen Kleidern kommen? Oh, hervorragend – gleich neben ihm stand ein Fass. Geschwind kletterte er in es hinein, machte den Deckel drauf und orientierte sich erst mal ein bisschen.
Durch einen seltsamen, aber glücklichen Zufall waren sogar genau auf Errols Augenhöhe zwei Löcher im Holz, sodass er gut seine Umgebung im Blickfeld hatte.
Also huschte er im nächsten Moment los, als er sich sicher war, dass niemand schaute. In der Mitte des Weges verharrte er ruckartig. Hatte er da Gelächter gehört? Nein, eigentlich nicht. Hastig huschte er weiter, bis ein paar lachende Milizsoldaten ins seine Sicht kamen. Er verharrte. Die Soldaten kamen näher. Kurz vor Errols Fass blieben sie stehen und wedelten dämlich lachend mit irgendwelchen Kleidern rum. Idioten. Moment mal... das waren ja seine Kleider! Oh nein!Mit höchstmöglichem Holper- und Stolpertempo raste der wütende (und nackte (!) ) Errol hinter den Witzbolden her, die nur noch lauter lachten. Rasend fluchte Errol in seinem Fass. Diese Schweine! Machten ihn zum Affen vor versammelter Mannschaft. Und wenn er rauskommen würde, wäre das Gelächter nur noch größer.
Doch auf einmal warfen die beiden die Kleider weg und gingen auf ihn zu. Ja, sollten sie doch nur kommen, er war bereit für einen Kampf.
„Kommt nur, ihr Schwächlinge!“, posaunte Errols gedämpfte Stimme aus dem Fass heraus. Aber nein – was war das? Auf drehte sich alles und das Fass schien sich auf einmal zu bewegen. Erst Sekunden später begriff Errol, dass die Witzbolden ihn gerade davon trugen. Was für eine Blamage!
Laut zeternd und protestierend versuchte er sich Gehör zu verschaffen im Gelächter der umherstehenden Soldaten.
„Passt auf mit wem ihr euch anlegt, ihr fiesen Schurken! Ich hau euch eure Zähne rau... au!“
Eine dicke Holzplatte drängte ihn nach unten. Er hörte ein Hämmern. Oh nein, das durfte nicht wahr sein – diese Idioten nagelten gerade das Fass zu!
Leise wimmernd kauerte sich der niedergeschlagene Errol zusammen. Womit hatte er immer diese Demütigungen verdient?
Die anschließende Rolltour durch das Burggebäude machte ihm schon fast nichts mehr aus, zu sehr war er in seine Depressionen abgedriftet.
Doch was ihn dann wirklich beunruhigte, war, dass auf einmal eine Eisentür quietschte und das Rollen gar nicht mehr aufhören wollte. War wirklich das geschehen, was er befürchtet hatte? Dass er gerade den Hügel rein ins Orkgebiet rollte? Ein abrupter Aufprall und das tiefe Grunzen eines Orks sprachen eine deutliche Sprache: Ja.
Mist!

Andor Elyn
19.11.2004, 20:04
„Das wird nie funktionieren!“

Seit tagen rannte Andor nun schon von Handwerker zu Handwerker, doch niemand hatte Zeit für einen Lehrling.
Entweder war die Stelle schon belegt oder es gab schon zu viele Gewerbstätige in dieser Burg.
Fluchend und verzweifelt saß er auf einer Bank im Innenhof der Burg und betrachtete die hellen Sterne am Himmel.

„Dieser verdammte Ort ist einfach zu klein. Was muss ich den tun um an einen Job zu kommen, jemanden umbringen…hmmm!“

Ein leichtes Grinsen lief dem jungen Soldaten über sein ganzes Gesicht. Daran hatte er noch nicht gedacht. Die Tatsache, dass nach so einer Aktion eine Stelle frei werden würde, war schon sehr verlockend für ihn.

In Gedanken versunken, viel dem Waffenknecht erst spät auf das aus einem der Gebäude noch Licht drang.
Es war das Haus des Rüstungsbauers der Garde Innos’. Andor erinnerte sich wage an ihn, es war noch ein relativ junger Milizsoldat. Aber dennoch machte dieser gute Rüstungen, wie der Waffenknecht es jeden tag am eigenen Leib spürte.
Dieser Mann wäre vielleicht die letzte Hoffnung die ihm bleiben würde um aus dem trägen Burgalltag hinaus zuschlüpfen.
Mit stolz geschwelter Brust und abgeputzter Robe ging er langsam in Richtung der Schmiede.
Kurz vor der Tür hielt Andor noch einmal inne und holte Tief Luft, dann klopfte er stark an die hölzerne Tür.

„Hoffentlich…hoffentlich.“

Chrischplak
19.11.2004, 20:17
Chrisch hatte an diesem Tag das Training Training sein lassen und sich statt dessen auf seine Arbeit konzentriert. Immerhin musste er nun einige schwere Rüstungen anfertigen und ganz so leicht wie die bei den leichten würde das wohl nicht werden.

Doch da er ja schon einige Erfahrung hatte wurde er sicherlich schnell lernen und so hatte er sich gleich ohne grosse Umschweife an die Arbeit gemacht. Und wie es sich für einen Meisterschmied wie ihn gehörte hatte er nicht mit so etwas leichtem wie einer stupiden Ritterrüstung begonnen, nein, er hatte sich an das edelste gewagt was ein Streiter der Garde überziehen konnte, das Straitharnisch eines Lords. Im Lager hatte er schonmal wage Anleitungen gefunden wie diese zusammenzuzimmern sei. Einer seiner Vorgänger musste diese wohl angefertigt haben. Die Zeichnung gab nicht viele Informationen Preis doch für ihn reichte es... mehr oder weniger.

So ganz grade und zuverlässig sah das noch nicht aus. Er würde wohl diese Rüstung einem totalen Deppen verkaufen müssen. Er erinnerte sich an seine erste verkaufte Rüstung überhaupt, neben der schwarzen lederrüstungs Iryas natürlich. Ein Trottel namens Host hatte sie ihm abgenommen. Er sah in dem viel zu grossen Kartoffelsack mit den schiefen Nähten aus wie ein Kobold doch er selbst war sofort begeistert gewesen. Er musste schon grosses Glück haben noch so eine Pappnase zu finden.

Gerade in diesem Moment trat ein Mann ein. Waffenknecht wenn Chrisch das richtig sah. Er kannte den mann irgendwo her. Natürlich, die Rüstung die er am Leibe trug war ja von ihm gezimmert worden. Allerdings war er dadurch ausgeschlossen als potentieller Käufer auch wenn Chrisch ihn sowieso nicht für dumm genug einschätzte.

"Entschuldigt bitte.."begann der Mann.

"Nein, tut mir Leid, für Soldatenrüstungen bin ich nicht zuständig." fiel Chrisch ihm ins Wort denn was sonst ausser sich eine neue Rüstung nach einer Beförderung abholen sollte der Kerl schon wollen.

Doch scheinbar war das doch nicht so ganz sein Begehr denn er liess sich nicht abbringen und sprach unbeeindruckt weiter. Irgendwas von Lehrling laberte der Kerl da. Moment mal, der wollte also bei ihm lernen. Hm, Chrisch hatte von diesme Prinzip mal gehört es selbst aber nie angewandt. Man hielt sich einen billigen SKlaven der für einen alles tat während man selbst die Kohle abkassierte und dem Kerl nur ein paar Münzchen gab. Sowas war wirklich praktisch. Wäre n Versuch wert.

"Klar kann ich dich ausbilden. Komm, wir gehen zu Garond." und er griff den verdutzten Soldaten, hing seinen Arm um dessne Schultern und zog ihn mit sich.

Andor Elyn
19.11.2004, 20:43
Verblüfft über die schnelle Antwort des Milizen, registrierte Andor in diesem Moment kaum was eigentlich geschehen war.
Aber nach kurzer Zeit wurde es ihm doch bewusst, er hatte es geschafft. Nach Tagelangem suchen nahm ihn endlich einer der hiesigen Handwerker als Lehrling auf.

Freunden strahlend ging Andor mit dem Milizsoldaten in Richtung des Hauses der Kommandanten, dort wo Garond saß.
Es würde nun das erste Mal sein das Andor selbst vor dem großen Kommandanten stehen würde, eigentlich machte er sich nichts aus diesen hohen Lords und Paladinen aber in Gewisserweise waren sie schon ein wenig…

Halt!

In der ganzen Freunde übersah der Waffenknecht irgendetwas, das ging ihm nun doch ein wenig zu schnell.
Welcher Mann mit vernünftigem Verstand, würde einfach so eine wildfremde Person als Lehrling aufnehmen, wenn er nicht gerade ein totaler Trottel wäre.

Anmerken lies Andor sich auf dem Weg zum Kommandanten nichts, aber dennoch überlegte er genau was dieser Soldat wohl mit ihm vorhatte.
Schon das Grinsen, welches dieser Schmied die ganze Zeit auflegte, machte ihn doch ein wenig stutzig.

Aber lange darüber nachdenken konnte er nun nicht und außerdem hatte Andor ja immer noch ein Trumpf im Ärmel oder besser gesagt am Gürtel.
Mit leichten streichelnden Bewegungen berührte er seinen langen Dolch der an seinem Gürtel hing. Falls dieser Milizsoldat was im Hintergedanken hatte oder Andor nicht zufrieden stellend behandelt werden würde, wüsste er schon was zu tun war…

Nach einiger Zeit betraten sie nun endlich die Hallen des Kommandanten und der Rüstungsbauer fing auch sogleich an Garond über die Ausbildung zu informieren

Die Paladine
19.11.2004, 21:15
Hörbar sog Garond einen großen Schwall Luft ein und seufze ihn sogleich wieder pressend aus seiner Lunge hinaus. Worum genau ging es noch mal? Die Stirn runzelnd betrachtete der müde Kommandant jene beiden Milizen, welche er zu dieser späten Stunde noch vorgelassen und vor den Wachen bewahrt hat, welche schon im Begriff waren, sie zurück auf den Hof zu schleifen. Doch unterließen sie es, auf Geheiß des Paladins.
Oric und Parcival waren bereits von seiner Seite gewichen. Was faselt der denn da? Rüstungsbauer, Lehrling, Chrischplak, Andor… Wenige Wortfetzen sprachen den Lord an und schienen ihm den Sachverhalt klar zu machen. Wenigstens ging es nicht um Mord und Totschlag.
Er erhob sich vom Thron, um nicht dem Schlaf zu erliegen und schritt auf die Beiden zu. Mit dem nächsten Schwall ausgestoßener Luft, verfügte Garond über das Fortschreiten: „Hiermit darf Andor von Chrischplak in der Kunst des heiligen Rüstungsbaus Innos’ unterwiesen werden! Alles Weitere klärt unter euch!“
Darauf verschwand der Lord durch jenen Durchlass in der Wand, um das Gemach zu finden, welches ihm als das Seine schön seit vielen Monden diente.

Ferox

Chrischplak
19.11.2004, 21:31
Mit jedem Schritt wurde das Grinsen des Soldaten und Ex-Mogs grösser. "Alles weitere klärt unter euch," das bedeutete wohl so viel wie mach mit ihm was du willst. Und das würde Chrisch auch machen.

Und er hatte auch schon eine Idee. Er selbst würde sich an den schweren Rüstungen versuchen und diesen..Andor oder wie der Knabe hiess in die Kunst der leichten Rüstungen einweisen. Dann würde er beide Rüstungen verscherbeln können und dabei reich werden während Andor ein paar Taler einstreichen würde.

Sie betraten die Schmiede. "So Andor, sieh dich um, hier wirst du von nun an Arbeiten, das Handwerkerheim. Hier drin findest du alles was du brauchst um eine Rüstung zu schmieden.

Ich denke für dne Anfang solltest du mit den leichten Rüstungen beginnen, die sind einfacher zu fertigen. Deswegen wirst du morgen erstmal mit dem Nähen beginnen. Nähen klingt zwar nach Altweiber Arbeit ist aber für eine Rüstung unentbehrlich, wenigstens für eine leichte.

Aber fürHeute ist erstmal Schicht im Schacht. Ich bin Müde und will schlafen, was du machst ist mir ziemlich piepegal, ahuptsache du stehst morgen pünktich hier vor der Tür."

Und mit freudig funkelnden Augen verschwand er im Schlafsaal. Heute Nacht würde er gut schlafen können.

Gor na Jan
20.11.2004, 13:41
Abaddon erwachte. Er war unausgeruht denn er hatte während der Nacht kein Auge zugetan. Mühselig schaffte er es sich aus dem bett zu wälzen und setzte sich auf den Boden. Hier nahm er eine lockere Meditationshaltung ein und begann seinen Atem zu beobachten. Zuerst folgte der Atem seinen Geist danach ließ er ihn Stück für Stück immer selbstständiger fließen bis sein Geist zur Ruhe kam. Er sammelte seine Kräfte bevor er die Augen aufschlug und sich daran machte seine Rüstung anzulegen.

Gemächlich schritt der Templer in den Innenhof der Burg wo er Meister Artifex bereits sehen konnte. Er versuchte sich diesmal nicht heranzuschleichen sondern ging geradewegs zu ihm herüber und klopfte ihm freundlich von hinten auf die Schulter bis dieser sich umdrehte.

Einen guten Morgen wünsche ich meister Artifex. Was steht als nächstes auf meinem Trainingsplan ?

Artifex
20.11.2004, 14:09
„Ah, sei gegrüßt Abaddon, ich sehe, dass du sehr gut drauf bist. Offenbar hat der Schlaf bei dir ein kleines Wunder gewirkt“, meinte der Lehrmeister der Körperbeherrschung mit einem Schmunzeln, ehe er dann fortfuhr: „Na denn, folge mir mein Freund.“ Mit diesen Worten schritt der Hüter des Glaubens dann voran und steuerte auf das Fallgitter, welches die Barriere zwischen Burg und Minental, insbesondere der orkischen Horden vor der Burg darstellte. Dort angekommen begehrte er Durchlass bei den Wächtern, welche ihm dies auch gewährten, so kam es dann, dass Abaddon und er vor der Burg standen, während sich die Pforte hinter ihnen wieder schloss.
„Also denn, pass auf Abaddon, im Gegensatz zu der Art und Weise wie wir hier angekommen sind, werden wir uns diesesmal sehr leise und leichtfüßig verhalten. Die Orks sollen unsere Anwesenheit nicht bemerken. Siehst du die Brücke da vorne? Dorthin und dann den Flusslauf entlang bis zur kleinen Einbuchtung auf der linken Seite. Alles klar? Dann los!“, wisperte der Lehrmeister der Körperbeherrschung, ehe er dann leicht nach vorne gebeugt mit lautlosen Schritten auf eines der orkischen Zelte zuhielt. Der Gestank der von den Orks ausging wurde immer drückender und schlimmer, doch Artifex ignorierte ihn, denn unweit von ihm stand ein Ork, der im Moment in die andere Richtung blickte und dem Hüter des Glaubens die Möglichkeit bot rechterhands vorbeizuschleichen. Mit einem schnellen Blick in die Runde stellte Artifex sicher, dass kein anderer Ork in der Nähe war und die Wargs ihre Präsenz nicht zeigten, ehe er sich dann mit lautlosen Schritten daran machte den Ork in einem großen Bogen zu umgehen. Da es etliche Deckungsmöglichkeiten gab - orkische Zelte säumten den Pfad den der Hüter beschritt - nutzte er diese weidlich aus.
Dem Schläfer sei Dank zeigten ihre Eingänge stets in die Richtung, in welche auch der Ork im Moment blickte. Nach einer kleinen Ewigkeit war Artifex schlussendlich bei der steinernen Brücke angekommen und arbeitete sich, den Fluss rechterhand haltend, ein Stück des Laufes entlang vorwärts. Schließlich blieb er dann stehen und blickte zurück, um zu sehen wie sich sein Lehrling machte.

Gor na Jan
20.11.2004, 14:21
Abaddon hob eine Augenbraue. Keine leichte Prüfung für seine Fähigkeiten. Der Boden hier war noch recht trocken so das es nicht allzu schwer war lautlos darauf zu schleichen. Wie sein Meister vor ihm versuchte er sich hinter einem der Orkzelte zu verstecken. Er schaute um die Ecke und huschte rasch wieder in Deckung. Ein Ork stand vor dem Zelt glücklicherweise mit dem Rücken zu ihm. Zu seinem Nachteil begann nun eine große Grasfläche bis zur Brücke hin. Er begann so wie er es gelernt hatte das Gras mit den Zehen zu teilen und dann sachte den Fuß aufzusetzen. "KNACK". Abaddon war auf einen Stock getreten. Gerade noch gelang es ihm einen Satz hinter das Zelt zu machen bevor der Ork sich umgedreht hatte. Die misstrauische Grünhaut schritt nun um das Zelt herum und der Templer hatte es schwer schnell genug vor ihm davon zu schleichen. Als der Ork hinter dem Zelt stand und sich umsah witterte der Hüter seine Chance. Er schlich über die Grasfläche zur Brücke hin und war auf der anderen Seite angekommen bevor der Ork sich wieder vor dem Zelt postiert hatte. Nun konnte er seinem Meister relativ leicht dem Flußlauf entlang folgen denn Orks waren hier im Wald nur wenige die dank der fielen bäume leicht zu umgehen waren.

Artifex
20.11.2004, 14:34
„Herzlich willkommen in meiner Gegenwart mein Junge, ich hoffe das war nicht allzu schwer.“, wisperte der Lehrmeister breit grinsend, ehe er wieder ernst wurde. „Das was du eben geleistet hast war ordentlich, allerdings brauch ich dich wohl nicht mehr daran zu erinnern, dass du stets darauf achten solltest wohin du trittst, vor allem in solchen Situationen wie eben, aber nun weiter. Pass auf: Ich werde jetzt diesen kleinen Berg dahinten erklimmen“, mit dem Finger deutete Artifex auf den in die Höhe ragenden niedrigen Felsen, „und dort oben auf dich warten. Du wirst jetzt von hier aus folgenden Weg nehmen: Erst in den Fluss und dann diesen Strand da vorne hoch. Anschliessend den Felsen rauf und dann auf mich zu. Da ganze sehr wohl ohne ein Geräusch zu verursachen, oder jedenfalls so, dass ich es nicht bemerke. Alles klar? Gut dann bis gleich!“, mit diesen Worten entfernte sich Artifex dann und bewegte sich auf eben erwähnten Felsen und erklomm diesen und entfernte sich ein gutes Stück von der Kante, so dass Abaddon ein ordentliches Stück Felsboden bewältigen musste, bis er dann stehen blieb und die Umgebung vor sich in Augenschein nahm, während sein Hörvermögen sich auf sämtliche Geräusche hinter sich konzentriete. So hörte er etwa das leise Rauschen des unter ihm dahin fliessenden Flusses...

Gor na Jan
20.11.2004, 14:51
Das würde sich lustig werden. Abaddon schlich leise über den Sand. das war nicht allzu schwer denn Sand war ja am ufer des kleinen Sees wo er meditierte alltag und er hatte viel darauf geübt. Dann jedoch hatte er das Problem wie er lautlos den Fluß durchschreiten sollte. Er sah sich um und erblickte einen großen Stein am Rand liegen. Er schlich hinüber und hob ihn mühsam mit beiden Händen an. Dann schritt er auf den Fluß zu. Sachte tauchte er mit den Zehen zuerst den Fuß ins Wasser und ließt dann den rest des Beines nachziehen. Als er beide Füße im Wasser hatte machte er die Beine gerade und begann sie gerade nach vorne zu schieben das sie wie messer das Wasser durchschnitten.

Als er tiefer und tiefer versank zeigte sich die praktische Wirkung des Steines. Er musste nicht gegen die Strömung kämpfen da ihn das Gewicht in den Boden "hineindrückte". Außerdem trieb er nicht nach oben sondern lief über den Boden. Als er mit dem Kopf eintauchte holte er einmal tief Luft und atmete dabei in die untere Bauchgegen. Dann ging unter. Etwas schneller da es nun fast gar keine Geräusche an der oberfläche verursachte schritt er über den Flußboden. Wobei er es genoß wie die Fische an ihm vorbeischwammen. Ehe seine Luft knapp wurde hatte er das andere Ufer erreicht und tauchte langsam auf. Krampfhaft hielt er die Luft weiter an und ließ sie nur ganz langsam raus damit es kein Geräusch verursachte.

Als er das Wasser verlassen hatte legte er den Stein langsam ab und schlich auf den Felsen zu den Artifex meinte. Er ließ sich viel Zeit diesen zu erklimmen da er sichergehen wollte das er keinen losen Brocken erwischte der herausbrechen konnte. Dies ging zwar auf die Muskeln aber davon hatte der Templer ja mehr als genug.

Nun war es nicht mehr weit. Doch Abaddon versuchte seinen Enthusiasmus über die zurückgelegte Strecke zu unterdrücken und stetzte langsam zuerst den Fußballen auf und rollte dann langsam den Fuß ab. Schritt für Schritt so langsam er konnte schlich er sich an seinen lehrmeister heran. Geschafft. Abaddon stand direkt hinter Artifex und tippte ihm auf die Schulter.

Und ? War das akzeptabel ?

Artifex
20.11.2004, 15:05
Wahrlich, Abaddon machte sich ausgesprochen gut. Nur noch eine Sache galt es zu prüfen und zwar die Ausweichkünste des ehemaligen Templerführers und die sollten sehr ausgiebig geprüft werden. Da Artifex auf seinem Wege, den er bis zum Felsen bewältigt hatte etliche kleinere Steine aufgeklaubt hatte war er schon längst bereit die eine - letzte Prüfung zu vollziehen, ehe er Abaddon als einen Adepten der Körperbeherrschung bezeichnen würde. „Rühr dich nicht vom Fleck!“, rief der Hüter des Glaubens dann als er herumschnellte und einen Stein nach Abaddon warf. Mal sehen wie sein Schüler reagieren würde, dachte sich der Lehrmeister der Körperbeherrschung, ehe er weitere Steine dem ersten folgen liess.

Gor na Jan
20.11.2004, 15:30
Abaddon warf sich mit dem Oberkörper nach vorne als er dem ersten Stein auswich. Er kam etwas unerwartet so das er beinahe umgefallen wäre. Doch dann fing er sich wieder und begann sich zu konzentrieren. Er versuchte zuerst zu erkennen welches Körperteil sein Meister Ungefähr anpeilte um so effektiver und korrekter auszuweichen. Als ihn ein Stein am Kopf trat irritierte ihn das wenig denn er war zu tief in diese konzentration versunken. Bei den Bewegungen die Abaddon unternahm um auszuweichen würde dies garantiert Rückenschmerzen geben aber das war es dem hüter allemal wert.

Nikmaster
20.11.2004, 15:40
Nikmaster wachte heute morgen auf und schaute in den Burghof, wunderte ihm. Es kam ihm vor als währe er Ewigkeiten im Schlaf gewesen. Die Burg änderte sich um beinahe 100 Prozent. Der Ritter konnte es nicht glauben das dies noch die Burg sein sollte. Er konnte es nicht glauben sollte der Alkohol ihm einige Erinnerungen von der Burg weggelöscht haben?- Nein unmöglich, wo hätte er denn so viel trinken können? Nicht in der Burg.

Dann schaute er verblüfft zum Boden. Was sah er da, eine Milizrüstung an seinem Körper. Und das als Ritter. Wie lange war seine Beförderung nun schon aus? Doch wohl länger als er schlief? Und in dieser Rüstung scheint er noch als Milizsoldat hervor. Warum dies so war konnte er sich selber nicht erklären.

"Ich muss einem Schmied suchen", waren die ersten Gedanken, die dieser Ritter bekam, nachdem Schock über die Burg.
Sich komisch vorkommend stapfte er in Richtung der Schmiede. Betrat diese und sah ein ihm noch bekanntes Gesicht. Der Soldat Chrischplak, welcher ihm half beim jagen seiner Vergangenheit. "Mein alter Freund, sag mal weißt du wo ein Rüstungsschmied für Ritterrüstungen ist?" sprach er zu diesen.

Chrischplak
20.11.2004, 15:50
Chrisch stand bereits in der Schmiede doch von Andor war noch keine Spur zu sehen. Entweder der Junge war einfach nur unpünktlich oder aber kein Freund vom frühen Aufstehen. Aber was es auch war, beides waren keine sonderlich produkitven Eigenschaften. Und produktiv sollte ein Lehrling eigentlich sein, sonst würde er sich an dem keine goldene Nase verdienen können.

Endlich knarrte die Tür und Chrisch legte sich schon die richtigen Worte zurecht um den faulen Lehrling zusammenzustauchen doch dieser blieb aus. An dessen Stelle betrat ein guter Freund die Schmiede. Nikmaster, zuletzt gesehen auf einem kleinen Ausflug zu so einem Bauernhof.

"Nun Nik, da kann ich dir aushelfen, er steht direkt vor dir. Seit ein paar Tagen bin ich der neue Rüstungsschmied für schwere Rüstungen." verkündete er stolz.

"Nun, was kann ich denn für dich tun?"

Artifex
20.11.2004, 15:54
Artifex setzte die Übung, oder eher gesagt, die Prüfung fort und nickte dann und wann zufrieden, als er sah wie hervorragend Abaddon den Steinen auswich. Dann allerdings war es soweit. Ihm waren die Steine ausgegangen und somit war das Ende der Prüfung erreicht. „Folge mir Abaddon. Wir kehren zur Burg zurück.“, wies er dann seinen Lehrling an und setzte sich in Bewegung. Als sie dann in der Nähe der orkischen Zelte kamen, sahen sie, dass mehrere Orks anwesend waren, von denen einer sie sogleich erspäht hatte und seine Kameraden aufmerksam machte, dass zwei Menschen in ihrer Nähe waren.
„Sieht so aus, als ob wir uns den Weg freikämpfen müssen, was Abaddon?!“, meinte der Hüter des Glaubens grimmig, ehe er dann sein namenloses Langschwert zückte und dann auf die Meute zustürmte. Alles was er wollte war sich so schnell wie möglich einen Weg durch diese Gruppe zu bahnen und dann auf das Fallgitter zuzurennen. Bald waren dann auch schon die ersten Orks in der Nähe und sein Schwert tanzte schon hin und her, wobei es Blutzoll forderte. Doch ehe er es sich versah hatte er die Fleischbarriere auch schon hinter sich gelassen, während Abaddon direkt hinter ihm war. Sie näherten sich der Pforte, als auch die Orks schon direkt hinter ihnen herrannten. Dies veranlasste die Burgwachen dann dazu ihre Posten auf der Mauer zu beziehen und schon regnete es Pfeile auf die Ungetüme herab, während sich die in den Fallgittern eingelassene Pforte öffnete um die beiden Hüter des Glaubens einzulassen.
Ein wenig ausser Atem kam das Duo dann auf dem Innenhof zum stehen, während hinter ihnen die Pforte wieder zuknallte. „So denn, Abaddon. Nun bist du ein Adept der Körperbeherrschung und auf dem besten Wege ein Meister zu werden. Lass mich wissen, ob du den Unterricht fortzusetzen wünschst, oder lieber eine Pause einlegen willst. Du findest mich dann hier in der Nähe.“, meinte der Lehrmeister der Körperbeherrschung dann auch, ehe er Abaddon stehen liess und sich entfernte um sich zu dem Lagerfeuer zu gesellen, welches im Moment einen Scavenger erhitzte, und ein verführerisches Aroma verstreute.

Nikmaster
20.11.2004, 16:08
"Ich bräuchte eine Ritterrüstung, immerhin bin ich ein Ritter", begann Nikmaster, "doch hab ich keine, warum auch immer. Genauer drauf eingehen möchte ich nicht." Dabei formte sich sein Gesicht zu ein komisch aussehendes Gesicht. "Nun sag wie viel kostet den das Schmuckstück?"

Chrischplak überlegte eine kurze Weile, es schien als wäre er wirklich noch neu in dieser Arbeit, dann sprach er eine Zahl: "Es kostet 2200 Goldmünzen" Dieser Preis war akzeptabel. So willigte er auch in dieses Geschäft ein. "Wann kann ich sie mir dann abholen?", fragte der Ritter noch, bevor er die Schmiede verließ.

Shakuras
20.11.2004, 22:30
Die Burg lag im Dunkeln.
Nur wenige waren noch auf und die, die es waren, hatten unliebsame Pflichten und Aufgaben zu erfüllen. So die Wachmänner, der Stundenzähler oder gar der Koch der Feste. Sie durften an diesem Abend nicht mehr Ruhen. Sie hatten Arbeit zu vollrichten.

Schummriges Licht befiel Stein für Stein und düstre Schatten zuckten hier und dort. Als Shakuras zum Ausguck des Gemaches seines derzeitigen Schülers blickte, nahm er das sanfte Licht einer wohlmöglichen Kerze wahr.
.o0( Ob er gerade lernt und versteht? ... ), ging es dem alten Magus, der mitten auf dem Bughof zum Stehen kam, durch den Kopf. Er machte sich um den Feuermagier und Freund, so mochte er ihn schon im Stillen nennen und zählen, Gedanken und Sorgen. Die Gefahren und Lasten... würde er es überstehen wie er einst selbst?

Langsam richtete sich sein Augenschein gen Sternen verhangenem Firmament. Ein Stoßgebet später, machte er sich dann wieder auf. Auf zur Kaserne, wo eines der Schäfchen des Herrn Hilfe brauchte. So setzte er seinen Weg bestimmt fort und kam letztendlich am Ziele an - vor einer massiven Tür.

Ein Klopfen an der Türe der ersten Ritterin des Königs und des Schöpfers.

Snizzle
21.11.2004, 13:09
Leicht schwummrig leuchtete das dunkle Licht der kleinen Kerze in der tiefen Schwärze des karg eingerichteten Schlafgemachs. Begleitet von einem leisen Rauschen der Blätter im Wind, konnte jene mittelgroße Person im Innern des kleinen Raumes das Knistern des Feuers hören, das der gegenüberliegenden Seite des Zimmers zu entspringen schien. Im Schein der orangefarbenen Kerzenflamme bildeten sich unheimlich wirkende und beinahe echt aussehende Schatten an des Gemachs Wand und malten verschiedene wirre Muster auf das komplett in braun gehaltene Mobiliar. Der Ruf eines Wolfes, der sich dem Mond entgegen streckte, vollendete die gruslige Atmosphäre der gesamten nächtlichen Situation.

Kaum hörbar entfleuchte ein leises Gähnen dem Munde Snizzles. Schläfrig hielt er sich die Rechte vor den geöffneten Mund so es ihm die Höflichkeit gebot. Die starren, schwarzen Lettern wirkten wie Monster in seinen vom fehlenden Schlaf geleiteten Augen. Viele einzelne Monster verbanden sich zu vollkommnen Sätzen, die sich tief in sein Hirn zu bohren schienen, um einen eignen Platz im Kopf des Magus einzunehmen und niemals wieder zu verschwinden. Mit brummendem Kopf und halb zugefallnen Augen lehnte er sich ein Stück zurück, sodass der hohe Stuhl in seinem Rücken bedrohlich zu knarren began. Noch einmal betrachtete er sein Werk für diesen Abend, dann klappte er das Buch zu und legte es zu dem anderen, bereits verschlungnen Wälzer. Während er sich nun mit der Linken die schlaftrunknen Augen rieb, scloss er die rechte Hand um einen kleinen Becher, der neben ihm gestanden hatte. Mit leichten Stößen blies er den angenehm warmen Dampf zur Seite und gönnte sich einen kräftigen Schluck der wohlschmeckenden Flüssigkeit. In einem langen und warmen Schub floss es ihm den Rachen hinunter, verbreitete ein angenehmes Gefühl in seinem Körper, sorgte für Ruhe.

Am morgigen Tage würde er es geschafft haben. Dann endlich...

Andor Elyn
21.11.2004, 13:54
Dies war nun der zweite Tag der Ausbildung zum Rüstungsbauer der Garde Innos’.
Der Waffenknecht saß an einem Tisch in der Schmiede und nähte fleißig Leder und Stoffteile zusammen.
Dies war nicht unbedingt das was er sich erhofft hatte. Denn nähen war seiner Ansicht mehr Frauensache als Männerkram. Und irgendwie hatte er auch das Gefühl, dass Chrischplak ihn nur zum Handlanger ausbilden wollte anstatt zum selbst Gewerbstätigen eigenen Schmied.

Kleine Gespräche konnte er mit anhören, wie der Milizsoldat mit seinen Freunden über Andor redete und meistens ging es ihn diesen Gesprächen darum wie gut das Leben doch mit einem Lehrling sei.

Doch in gewisser Hinsicht machte Andor das ganze nicht wirklich viel aus. Er brauchte Chrischplak, den ohne ihn würde er das Handwerk niemals erlernen.
Und einen kleinen Plan hatte er sich auch schon zu Recht gemacht. Nach seiner Ausbildung würde er sich von dem Milizsoldaten verabschieden und versuchen sich selbst eine eigene Schmiede zu organisieren oder wenigstens getrennt von Chrisch das gold einnehmen.

„Au, verdammte…“

Schon wieder ein Stich mit der Nadel. Andors linker und rechter Zeigefinger waren schon mit kleinen Stichpunkten überseht. Obwohl er langsam den Bogen raushatte, war zuviel nachdenken Gift beim Nähen.
Daher versuchte er sich nun voll und ganz dem Anfertigen der Lederbestandteile zu widmen.
In knapp zwei Tagen hatte er schon fast den gesamten Teil des Stoffes und genäht.
Nun gut es sah nicht unbedingt nach einer Glanzleistung aus aber wenigstens gab es nun was anderes zu erledigen als ständig an ein und dem selben Ort zu stehen und Löcher in die Luft zu starren.
Und nicht mehr lange, das wusste der Waffenknecht, dann würde er sich als selbständiger Bauer für leichte Rüstungen etablieren können. Und dann wäre er der erste Anlaufpunkt für jeden Milizen.

Gor na Jan
21.11.2004, 15:02
Abaddon stand direkt hinter seinem Lehrmeister. Er war ihm nicht von der Seite gewichen. Er hatte den ersten Teil seiner Ausbildung hinter sich gelassen und war nicht bereit aufzuhören ehe er sie vollständig abgeschlossen hatte. Er ließ sich neben Artifex am Lagerfeuer nieder und sprach zu ihm:

Eine Pause wird nicht nötig sein. Ich bitte um Erlaubnis mein Training sobald wie es in eurer Möglichkeit steht fortsetzen zu dürfen Meister Artifex.

Chrischplak
21.11.2004, 16:21
Chrisch war gerade drauf und dran die Ritterrüstung für Nikmaster mehr oder wenig ausgebeult fertig zu stellen als die Tür aufging und er eine ihm bekannte Stimme entnahm.

Dieses naive freudige Piepen, er würde es imemrwieder erkennen. "Chrisch?" fiepte es durch die Schmide während der Sumpfkerl, wie auch immer die sich nennen mochten, eintrat.

"Nici." rief er freudig, mit genervten Unterton und gestelltem Lächeln aus.

Nikmaster
21.11.2004, 17:12
So nun ist die Zeit angebrochen, die Chrisch am Vortag nannte. So zählte Nikmaster mal sein Geld, den besagten Betrag von 2200 Goldmünzen nahm er mit.

So nun machte sich der Ritter auf zur Schmiede, den da wartete hoffentlich seine Rüstung bereits. ER klopfte und trat ein. Als er nun drinnen stand, fragte er sich ob er nicht doch zufrüh war. Denn ein anderer Mann stand bereits in dieser Hütte. Doch als Chrisch Nikmaster sah wendete er sich nach ein paar Worten doch zu dem Ritter.

Chrischplak
21.11.2004, 17:24
Nici hatte ihn gerade wieder in eins seiner äusserst überzeugenden Gespräche über den Schläfer, Innos und einem Haufen Damenunterhosen eingebunden als erneut die Tür aufging.

Diesmal war es wie erwartet Nik der wohl gekommen war um seine Rüstung abzuholen. Chrisch war froh das er gerade noch fertig geworden war.

"Hier," und er deutete auf die Rüstung. "Am Besten probierst du sie erstmal an."

Nicmaster
21.11.2004, 17:29
Ha! Nic hatte also recht gehabt, Chrisch war in der Schmiede.
Es tat gut, nach diesen Tagen voller Rumgammeln im tal endlich mal wieder ein bekanntest Gesicht zu sehen.
Sie wechselten ein paar Worte, dann kam ein Mann hinein, bestimmt ein Gardler. Obwohl, Nic hatte ihn hier noch nie zuvor in der Burg gesehen und er war ja lange genug hier, während seinem Training. Na ja, auch egal.
Chrisch ließ den Typen nicht warten und wandte sich zu ihm. Während die zwei sich unterhielten, suchte sich Nic ein schönes Plätzchen zum anlehnen, hinsetzen oder was auch immer, in der Schmiede...

Nikmaster
21.11.2004, 17:37
Nikmaster probierte sie an. Zuerst die unteren Teile, dann immer mehr nach oben. Arm und Handteile zuletzt. Sie passte wie angegossen, auch wenn die Rüstung ein wenig schwerer war als die Milizrüstung die er bis langen kannte. An dieses Gewicht musste sich der Ritter erst mal gewöhnen.

Er nahm den Geldsack und versuchte mit vollangezogener Rüstung diesen dem Schmied zu geben. Ein Krafttrainig war wieder angesagt, den es viel ihm wirklich schwer. Doch sagt diese Rüstung aus, das er nun in die Ränge eines Ritters gehöhrt, dass alleine gibt Nikmaster die Kraft. "Hier das Geld, 2200 Goldmünzen, kannst ja nachzählen", sagte Nikmaster. Dann bemühte er sich aus der Schmiede hinaus, die alte Rüstung in den Händen haltend

Chrischplak
21.11.2004, 17:39
Zufrieden steckte Chrisch den klimpernden Beutel weg. Zum nachzählen war er dann doch zu faul.

Dann wandt er sich wieder Nici zu. "Wo waren wir doch gleich stehn geblieben." fragte er den Novizen der sich zwischenzeitlich gemütlich auf einen Stuhl gelümmelt hatte.

Nicmaster
21.11.2004, 17:54
Nic sah dem Typen in seiner Rüstung noch hinterher, als Chrisch wieder zu ihm zurückkehrte.
„Äh, wo wir waren? Öhm...“
Nic war sichtlich überrumpelt. Er hatte wirklich ein tolles Gedächtnis. Was er vor einem halben Jahr getan hatte, konnte er bis ins kleinste Detail erzählen, was er aber vor fünf Minuten geschehen war, wusste er nicht mehr...
„Also... Ach, Damenunterhosen. Du hast eine Neue, hast du gesagt. Wie kam das, lieber Chrisch? Hat jemand an dir geschnibbelt?“
Nicmaster versuchte ein mitfühlenden Ausdruck im gesicht zu haben, aber aus dem wurde eine Fratze, die halb lachend, halb ernst und halb mitfühlend Chrischplak angrinste. Dem Schläfer sei Dank, war jetzt kein Spiegel vor ihm. Scherben bringen zwar Glück, aber so viel Glück brauchte Nicmaster dann doch nicht.
„Ja Chrisch? Ich warte eigentlich immer noch auf eine Antwort mein Guter.“
Hatte er Chrisch überrumpelt? Und wieso dachte er die ganze Zeit das Wort 'überrumpelt'?

Chrischplak
21.11.2004, 17:59
"Bitte was soll ich getan haben?" mit weit aufgerissenen Augen sah er Nic an.

"Du warst es doch der eben noch davon erzählt hat wie er einer Avril ihr Höschen geklaut hat.

Im übrigen wäre es viel interessanter zu erfahren was du damit überhaupt anfangen willst, ich hoffe doch nicht selbst tragen." und in Gedanken sah er Nici vor sich in einem rosa Schlüpfer. Beinahe wäre im die Suppe die es heute zum Mittag gab wieder hochgekommen.Vielleicht wollte er doch net wissen was Nic damit vor hatte.

Nicmaster
21.11.2004, 18:06
Hm. Das war jetzt blöd. Scheinbar hatte Nic etwas zu viel aus dem Nähkästchen geplaudert, als ihm überhaupt lieb war.
Nervös und mit gezwungenem Lächeln sah er Chrischy an. Schließlich nahm er tief Luft und sagte: „Ach *Hust* das war doch nur 'n Witz!“
Nic schlug Chrischy freundschaftlich auf die Schulter und lachte so gezwungen wie er gelächelt hatte, um von der Höschen- Geschichte wegzukommen.
Nachdem Chrisch Nicmaster's Arm mit sanfter Gewalt von seiner Shulter nahm, fuhr Nic fort: „Was hast du eigentlich gemacht, während ich weg war? Dich gefreut“
Das Lachen und Lächeln dazu wurden etwas ehrlicher. Nic vermutete, die Antwort bereits zu kennen, egal, was sein Gegenüber sagen würde...

Chrischplak
21.11.2004, 18:14
Zuerst hatte er überlegt ihm zu erzählen wie entspannend es ohne ihn gewesen war und das er den kleinen Knilch garnicht vermisst hatte aber das wäre dann doch ein wenig zu taktlos gewesen.

Also hatte er das ganze doch ein wenig taktvoller angepackt.

"Nun, sonderlich viel ist nicht passiert, schliesslich bist du ja auch noch nicht so lange weg. Ich habe einen kurzen Ausflug in die Stadt gemacht und meine EInhandlehre fortgesetzt, bin jetzt schon fast fertig... denke ich.

Und wie ist es dir so ergangen?"

Nicmaster
21.11.2004, 18:23
„Ich hab', wenn ich ehrlich bin, die ganze Zeit nur im Tal rumgegammelt, nix besonderes halt...“
Gut, die Wahrheit war raus.
Dass Chrisch in der Stadt war, interessierte Nic nicht besonders viel und dass er nun besser mit seiner Axt rumwurschteln konnte, eigentlich auch nicht viel mehr.
Gab es sonst noch irgendwas, worüber sich die beiden unterhalten könnten?
Chrisch schien leicht langweilig und wenn es dem einen so erging, so wurde es dem anderen auch langweilig, zumindest ging es Nic so. Wenn er die ganze Zeit einen Monolog hinlegen müsste, dann wäre das nicht gerade sehr toll. Dann könnte er auch genausogut wieder ins Lager zurückgehen. Seine Hütte musste ja auch mal gebaut werden und er musste dem alten Knacker, der ihn überhaupt erst hierhin geschickt hatte, sagen, dass er nichts gefunden hatte- nicht dass er richtig und überall gesucht hätte...

Chrischplak
21.11.2004, 18:33
"Im Tal also, nun, dann hast du dich bestimmt im Bogenschiessen verbessert, nicht? Was hälst du davon wenn wir ein wenig zusammen losziehen, wie in alten Zeiten." irgendwie bekam er jetzt wieder Gefallen am kleinen Nici.

So übel war er ja auch nicht, wenn er mal nicht redete war er sogar ganz ok. Und das Bogenschiessen damals in seiner Ausbildung hatte wirklich Spass gebracht. Und ein wenig Training schadete nie und... mehr unds fielen ihm zwar gerade nicht ein aber es gab sie bestimmt.

Nicmaster
21.11.2004, 18:48
„Wieso eigentlich nicht? Von mir aus können wir gleich gehen, es sei denn, du hast noch was zu erledigen, Chrisch.“
Wirklich, keine schlechte Idee hatte der Chrischy da gemacht. Im tal war Nicmaster ja gar nicht dazu gekommen, einigen Orcs zu zeigen, wer auf sichere Distanz- von ihm aus- der Stärkere war. Na ja, die Orcs mit ihren Nahkampfwaffen wussten bestimmt, dass er, Nicmaster, der Typ mit dem Drachenbogen, derjenige war. Hach ja...
Nun wurde es doch wieder interessant. Zumindest dann, wenn Chrisch mal den Mund aufmachen würde...

Montaron
21.11.2004, 18:50
Ganz plötzlich überkam Montaron ein Gefühl. Ein Gefühl, das ihm ganz neu erschien, doch irgendwie im tiefsten Unterbewusstsein altbekannt war. Es war die Sehnsucht nach der Stadt, dem Blick aufs Meer, der Kaserne und dem Tempelplatz. Das alles löste in ihm ein solches Heimweh aus, denn die Stadt war seine wahre Heimat. Jetzt war er sicher, er wollte zurück, zurück in die Stadt.

Nun stand er da, der Ritter, den Schmiedehammer in der Hand haltend und ins Nichts starrend. Es war nicht wirklich das "Nichts", wohl eher sein Schmiedehammer, doch dieser war von keiner Bedeutung. Doch da riss er sich ruckartig los aus seinen Träumen und ging wieder seiner Arbeit nach. Der Waffenvorrat musste nach so langer Zeit wieder aufgestockt werden. Die Abstände in der er das zu machen hatte wurden immer länger. Kein Wunder, es kamen auch kaum neue Leute zur Garde.
Da war er auch schon fertig mit dem Schmieden und dachte sich, während er seinen Arbeitsplatz aufräumte: Ich kehre heim, irgendwann...

Artifex
22.11.2004, 09:16
„Du willst also weitermachen Abaddon? Willst die hohe Schule der Körperbeherrschung dein eigen nennen? Nun gut, sei es wie es sei, mir jedenfalls soll dies eine Freude sein. Dennoch, sei gewarnt, denn es kann immer noch sein, dass ich dich etwa mit ‚Nichtigkeiten‘ belästigen werde. Wenn du durchhälst, dann kannst du dir gewiss sein, zu den Besten im Bereich der Körperbeherrschung zu zählen. Aber selbst dann darfst du nicht ruhen, du musst an dir immer arbeiten, immer darauf aus sein, deine eigene Körperbeherrschung zu perfektionieren. Also werden wir dann sogleich mit der ersten Lektion anfangen. Ich möchte, dass du 100 Kniebeugen machst und dann nochmal 100 Sprünge in die Luft.“
Nachdem Artifex seinem Lehrling dessen Aufgabe erklärt hatte, begann er seinerseits mit ebenjener Übung und machte es ihm praktisch vor. Gerade stehend ging er langsam in die Knie, wobei er streng darauf achtete, dass sein Rücken stets gerade blieb und seine Haltung ebenfalls nicht allzu unangenehm wurde. Bald war also seine erste Kniebeuge beendet und es folgten alsbald die restlichen 99, während des Hüters Gedanken in der Gegend abzudriften begannen.
Was Elivrion wohl jetzt macht... was seine Angebetete wohl macht... Soweit ich es feststellen konnte - allerdings kenne ich ja nur die Seite meines Gefährten - sind die beiden zwar hoffnungslos ineinander verliebt, doch seine Angebetete will sich nicht in ihrer Liebe zu ihm binden lassen, da sie anscheinend fürchtet dadurch ihrer Aufgabe gegenüber einem höheren etwas nicht mehr gerecht werden zu können... Was für ein Unsinn... gerade wenn man eine solche Liebe wie sie Elivrion anbietet erfährt und fühlt, sie mit gleicher Intensität erwidert wie man sie empfängt, kann man seinen Aufgaben besser nachkommen, als stets mit gebrochenem Herzen herumzulaufen und nie sicher zu sein, was man schlussendlich verpasst hatte. Schläfer erleuchte diesen beiden verlorenen Kindern einen Pfad, auf dass sie einander bald finden und einander ihrer Gefühle sicher sind.
Jene Gedanken berührten etwas in Artifex‘ Herzen und er wurde wehmütig... Elanyu...
Melancholisch blickte der Lehrmeister der Körperbeherrschung in die Ferne und dachte an seine Liebe zu jener Eldarprinzessin, die er zurücklassen musste. Mittlerweise war schon ein viertel Jahr vergangen seitdem er aus Anuthor zurück war und er wunderte sich, was das schwarze Heer wohl im Moment machen würde... Artifex hoffte, dass er Andralîn ein weiteres Mal treffen würde, denn der alte Mann war derart weise, dass er sicherlich einige der Fragen des Sumpfkriegers beantworten könnte.
Die Zeit verging eben ausgesprochen schnell... Artifex war mit seinen Luftsprüngen auch schon fertig und wartete im Moment eher nur darauf, dass ihn einer seiner Schüler ansprechen würde... Ob Elivrion oder Abaddon, beide verdienten es dass ihre Ausbildung fortgesetzt werden würde.

Taurodir
22.11.2004, 14:57
Die letzten Runde. Wie immer, um seine Kondition zu verbessern, oder eher gesagt, nicht zu verschlechtern, lief der junge Kommandant seine Runden innerhalb der Burgmauern. Inzwischen hatte er sich an die Länge des Laufes gewöhnt, sodass er nicht mehr so sehr müde wirkte. Seine Kondition war schon zuvor nicht wirklich schlecht gewesen, doch nun gelang es ihm viel besser, gerüstet mit seinen Waffen und seiner Rüstung, ohne größere Schwierigkeiten und ohne dabei sein Gleichgewicht zu verlieren, zu laufen.

Elivrion stützte sich gegen die Mauer der Taverne, während er den Schweiß auf seiner Stirn spürte, der in mehreren kleinen Tropfen auf seinem Gesicht entlang kullerte. Die Tage waren in der Burg kalt geworden. Und noch viel kälter war die Eismauer, die zwischen ihm und der jungen Lady entstanden war. Seit ihrem letzten Gespräch hatten sie nicht mehr miteinander gesprochen. Er sah sie nur noch selten. Und jeder Tag, der so dahin ging, ohne ihr auch nur einmal in die Augen blicken zu können, war ein schrecklicher Tag für ihn. Er wünschte sich zu ihr zu gehen, mit ihr zu reden, und doch konnte er dies nicht. Sie hatte ihm ihren Standpunkt geäußert. Und er ihr seine. Es hatte nur dazu geführt, dass sich die Wege trennten, selbst an solch einem eher kleinen Ort wie die Burg.

"Lyvîane", flüsterte Elivrion leise, als er auf den feuchten Boden starrte und seine Haare spürte, die ihm durchnässt auf dem Gesicht klebten. Er strich sie zur Seite und erhob sich. Dabei versuchte er so gut er nur konnte, nichts von seinen Gedanken und seinen Empfindungen, anspüren zu lassen. Die Soldaten wagten es schon lange nicht mehr, ihn beim Training zu stören, auch wenn er selbst es ihnen gar nicht mal übel nahm, wenn sie ihm dabei zusahen. In der Ferne erspähten die grünen Augen des Kriegers die Gestalt seines Lehrmeisters. Leicht lächelte Elivrion, als er sich Artifex näherte, der ihn bereits bemerkte. Es war ein seltsamer Anblick, wenn man diese beiden so unterschiedlichen Männer sah. Der eine war ein Hüter des Glaubens, ein großer Krieger, der ihm Glauben zum Schläfer handelte. Der andere dagegen ein Lord und Kommandant, der im Namen Innos sein Schwert gegen die Feinde lenkte. Aber viel mehr entsprach sein Handeln einer anderen Sache...

"Artifex", sprach Elivrion mit klarer Stimme.

"Ich bin meine Runden gelaufen. Was soll ich nun tun?"

Smoker
22.11.2004, 17:53
Malacad erreichte nun endlich mit seinem Meister die Burg.
Lange hatte ihre Reise gedauert,um einiges länger als sie dachten.
Nun aber marschierten sie über den Platz,Dragonsword hatte dem Novizen gesagt das er einiges zu tun hatte,und Malacad für einige Zeit auf sich selbst gestellt wäre.
Dieser bedankte sich bei dem Baal und erklärte ihm das er wieder in die Zivilisation zurück wollte.
Dragonsword erwiderte das er dies verstünde,er würde eine Zeit lang in der Burg verweilen und auf Malacads wiederkehr warten.
Anscheinend gab es hier viel für den Baal zu tun.
Leicht frustriert verliess der Schläferanbeter die burg........

Lord Vincent
22.11.2004, 23:19
Den Tag über musste sich Vincent durch schwachsinnige Gespräche kämpfen, in die ihn altbekannte Gesichter, deren Namen er schon längst vergessen hatte, zwangen.
„He, wie ist es dir so ergangen... ?“ Nur eine dieser vielbeliebten Fragen, die den Pegel der Belanglosigkeit, in immer neue Höhen trieb. Aber wenn es dann hieß. „He, ich glaube du schuldest mir noch Gold!“ Dann war es Zeit, noch mal kräftig nachzuschenken und sich mit einem gestellten Lächeln zu verabschieden.

Vincent taumelte über den Hof, der Kopf lag schwer und kippte während des Laufens wechselseitig nach links und rechts. Die langen Haare verdeckten die eingefallenen Augenlider, die dem Waffenknecht gar nicht standen. Sein vielgeliebter Mond schien es ihm gleichzutun. Die Wolken ließen es heute nicht zu, dass er die nasse Finsternis mit der Schönheit zerriss, die der Perfektion der Natur gegeben war.

Aus vielen Gründen gab er sich heute der verlockenden Stimme des Alkohols hin, die sonst kaum hörbar durch das seine Leben hallte. Die Degradierung, die ihm unerwartet eine Feige ins Gesicht warf, welche alles andere als süß schmeckte, konnte einer dieser Gründe sein.

Der vom Alkohol geschwächte Körper, presste sich an die nächstgelegene Wand und fand wohltuende Entspannung. Während er so an diesem Gemäuer lehnte, viel ihm auf, dass er sich an der Schmiede befand. Aus seinem Unterbewusstsein bahnten sich die Worte des Hauptmannes. „eine funkelnde, schöne Rüstung mit vielen Extras beim Rüstungsschmied. Mich will der doofe Kerl andauernd auf die Probe stellen, aber vielleicht hast du ja Erfolg?“

Vincent wusste nun was zutun war. Das der Schmied nicht mehr hier war, traf sich umso besser. Vincent rutschte mit dem Rücken an der Mauer herunter, so das dabei ein unschönes Schürfgeräusch entstand. Am Boden angelangt, legte er die Hände auf den Bogen, der vor ihm als stütze fungierte. Er schloss die Augen, atmete die feuchte Nachtluft ein und verfiel seinen Träumen. Das Geräusch der Flasche, die neben ihm umkippte vernahm er nicht mehr. Etwas vom Inhalt schaffte es noch mit der Fliegkraft aus dem Flaschenhals, dass was übrig blieb, vegetierte einsam vor sich hin. (Wem interessierst verdammt: )

Lady Cathaine
23.11.2004, 15:07
Das Klopfen an der Tür war so unwirklich, daß die Erste Ritterin ungläubig auf die Tür schaute um sich zu vergewissern, daß es tatsächlich geklopft hatte und nicht in ihrem Fieberträumen. Doch tatsächlich, die Tür öffnete sich zögerlich einen Spalt und Shakuras trat ein.

Die Lady keuchte, doch ihrem entzündeten Hals entrang kein Ton. So versuchte sie mit einer Geste anzudeuteten, daß ihr der verlorene Priester willkommen war.

Shakuras
23.11.2004, 15:55
Kälte wich, Wärme kam.
Die Luft um den Verlorenen Priester schien zu Flimmen, als er eintrat. Langsam schloss er die Tür und bewegte sich gemächlichen Schrittes auf das Bett der Leidenden zu. Ein schlichter Schemel war schnell bei Hand, der dem Alten als Gelgenheit zur Ruhe und Stütze dienen sollte.

Shakuras wusste um die treue Anhängerin des Lichtengottes und sie selbst war sich wohl auch über den Verlorenen bewusst. Das sollte sie zumindestens, denn er war laut dem Heiligen Rat der Drei zur Verkörperung der Sünde geworden. Ein Mahnmal!

"Wie gehts es Euch, Lady Cathaine?", informierte er sich wohlig warm in der Stimme nach dem Gemütszustand der jungen Frau.

che
23.11.2004, 17:26
Che fand es merkwürdig, dass der Lord aufstand und wegging, ohne zurück zu kommen. Ihr Gespräch wurde immer weiter uninteressanter, also daher war es ihm auch egal. Der Einzelgänger war alleine am Tisch in der Taverne, zahlte bald darauf seinen und den des Lords Getränk und verliess nun auch die Taverne. Er hielt nach dem sich merkwürdig verhaltenden Streiter Innos’ Ausschau, jedoch war nichts zu erkennen. Sich fragend, warum der edle Lord wohl abgehauen war, lief er in Richtung Ritterhaus, um sich auszuruhen. Es war schon spät, er war auch noch leicht angetrunken, auch wenn es nicht eine Gewohnheit war. Normalerweise trank der junge Schüler nur soviel, dass er noch nüchtern war, nicht mehr. Er hielt nichts vom Betrunkensein, für ihn war es Blödsinn und Zeitverschwendung. Auch selten hatte er die Gelegenheit dazu, da er am liebsten mit Kameraden zusammen einen trinken ging, alleine war kein Spass dabei. Schliesslich war er dann derjenige, der die betrunkenen Kameraden nach Hause ins Bett brachte.
Er fragte sich auf dem Weg zum Bett, was wohl Elfaire gerade tat, oder ob es ihr wieder gut gehen würde? Dann fiel ihm plötzlich ein, dass die Ritter sich um sie kümmerten würden, das erleichterte die Antwort. Sollte er sie vielleicht besuchen gehen? Oder würde sie nun lieber alleine sein? Er wollte keines Falls lästig sein oder stören, darum entschied er sich, sie schlafen zu lassen.
Che huschte an ihrem Gemach vorbei, einen Blick hineinwerfend, war die Tür schon bereits passiert und er starrte nun auf die feuchte Wand. Er hat nichts erkennen können, im Zimmer war es dunkel. Er lief weiter, es war kalt und dunkel im Gange des Ritterhauses. Nun hatte der betrübte Einzelgänger endlich mal seinen Bett erreicht. Ohne Gegenwehr liess er sich auf seinem Bett fallen.

Andor Elyn
23.11.2004, 18:55
Andor stand an diesem Abend ein wenig gelangweilt vor Chrischplak Schmiede und lies sich in seiner kurzen Pause die Frische Luft gut tun. Schon drei Tage lang saß der Waffenknecht ununterbrochen an einem kleinen Tisch in der Kammer und nähte… und nur NÄHEN.
Nichts anderes wurde ihm bis jetzt beigebracht und dies war nicht unbedingt eine sehr anspruchsvolle Aufgabe. Am Anfang tat Andor sich schon ein wenig schwer die Naht vernünftig und vor allem gerade zu schneidern aber nach einiger Zeit waren die Handschritte nur noch Routine.

Erstmal wurde die Spitze des Fadens in die kleine Öse der Nadel gefädelt. Nun drehte man seine Stoffteile um und stach sie, der Passform nach, mit kleinen Stecknadeln zusammen.
Chrischplak nannte es Grobfixierung.
Daraufhin nähte man entlang dieser Fixierung möglichst gerade den Stoff zusammen. Immer darauf bedacht, das man die naht von der Trageseite aus nicht sehen durfte.
Zum verstärken des Fadens wurden entweder mehrere Teile des Garns genommen oder man fädelte jedes Mal seine Nadel durch die Schleifen, die beim nähen entstanden, damit die Naht nicht sofort wieder aufplatzen würde.
Bei der Lederbearbeitung war zu beachten das der Bindfaden stärker und die Nadel dicker sein musste. Je nach Art der zu bearbeiteten Materiale, gab es unterschiedliche Methoden und auch Werkzeug.

Noch einmal schnappte der Soldat tief Luft und bereitete sich auf die letzte Etappe des heutigen Arbeitstages vor. Dann müsste er sich wieder an Nadel und faden begeben.

Nurgon
23.11.2004, 19:46
Die letzten Tage nach seiner Beförderung hatten Nurgon meist in die Taverne geführt, wo er immer ein paar Bierchen um das Mittagessen runterzuspülen und ein paar Bierchen Abends, trank, das war ein schönes Leben, doch trotzdem musste er wieder in die Realität der Burg zurückkehren, immernoch hatte er keine Rüstung. Ein Milizsoldat ohne anständige Rüstung wer war das schon, genau ein niemand und Nurgon wollte sich schließlich gut präsentieren können, doch zuerst musste er sich erkundigen wer dder zuständige Schmied war, jetzt wo Chrisch für Rittewrrüstungen zustänmdig war, war da nicht immer so ein anderer Typ gewesen der die ganze Zeit bei Chrisch war, dachte Nurgon laut nach.

Doch er würde schon selbnst sehen müssen, also raffte er sich auf und ging erst mal auf den Burghof, dort dann in Richtung Handwerkshaus und trat ein, da standen Chrisch und genau der Mann der immer bei ihm rumrannte und er nähte, an irgendwas weiß rotem, ja das sollte bestimmt mal eine Rüstung werden doch nach dem sah es nicht nicht wirklich aus, aber was nicht ist lkann ja noch werden dachte sich Nurgon und räusperte sich erst mal laut um etwas aufmerksamkeit zu bekommen also diese hergestellt war sasgte er:
" Hallo ihr beiden, ich wollte mal fragen ob ich bei einem von euch beiden eine gute Milizsoldatenrüstung bekommen kann? Jetzt wo ich einer bin, hab ich ja auch das recht auf eine"

Chrischplak
23.11.2004, 19:58
Zufrieden sah Chrisch sich an wie Andor an der Rüstung herumwerkelte. Seine anfängliche Faulheit hatte sich zu Fleiss gewendet und mittlerweile sassen seine Nähte schon richtig gut. Wurde wohl mal Zeit das er bald mit der nächsten Lektion begann.

Gerade in diesem Moment, wie sollte es anders sein, trat mal wieder ein spontaner Gast ein. Und wie sollte es anders sein wollte er eine Rüstung haben. Hm, eigentlich könnte man Andor dabei gleich ein paar Einblicke ins Verkaufsleben geben. Denn das war fast genauso wichtig wie das herstellen der Rüstung. Wenn man sich dabei bescheissen liess war die ganze Arbeit umsonst.

Also griff er sich Andor und zerrte ihn mit nach hinten ins Lager.

"Also, Zeit für die nächste Lektion, das Verkaufen. Hier, das sind die beiden Milizrüstungen. Am besten zeigst du ihm sie beide. Zuersteinmal solltest du sie genau beschreiben und dem Kunden schmackhaft machen. Auf den Preis kannst du immernoch später zu sprechen kommen, verstanden? Na dann mal los."

Andor Elyn
23.11.2004, 20:17
Ein wenig verdutzt stand Andor nun im Hauptraum der Schmiede, vor ihm ein wartender Milizsoldat und über seine Arme gelegt zwei der Milizrüstungen.
Dies war wohl das Typische „ins kalte Wasser werfen“!
Verkaufen…davon hatte der Waffenknecht nun überhaupt keine Ahnung.

Mit kleinen Schritten ging er auf einen der Tische zu und legte die beiden Rüstungen erst einmal ab. Daraufhin schaute er sie sich mit scharfem Blick genau an um auch jeden haarkleinen Unterschied zwischen den beiden sofort zu erkennen.
Nach kurzer Zeit aber schnellte sein Blick zu dem immer noch wartenden Soldaten hoch.
Mit ruhigem Atemzug aber dennoch leicht zittrigen Händen, überlegte er ganz genau seine Worte die er gleich verwenden würde, er dürfte nichts Falsches sagen ansonsten würde der potentielle Käufer gehen.

„Also hier ist die schwere Milizrüstung und daneben eine noch bessere…hmm na ja…denk ich jedenfalls sie ist wenigstens teurer.
Die erste kostet 800 Gold und die andere 1200.
Also welche möchtest du haben?“

So es war getan Andors erstes Verkaufsgespräch war geglückt, nun würde er auf die Reaktion des Milizen warten.
Seiner Meinung nach war dieses… „fast“ Gespräch“ ein voller Erfolg gewesen!

Dragonsword
23.11.2004, 21:43
Ein neuer Tag im Minental. Der Himmel war bewölkt, kein einziger Vogel sang sein schönes Lied und die Paladine achteten auf jedes kleine Geräusch das von drausen zu hören war. Man konnte ja nie wissen wann diese Orks angreifen.

Dragonsword blickte sich noch mit müden Augen in der Burg um. Es war zwar bereits dunkel geworden aber nach der Reise mit Malacad hatte der Niedere Baal einfach durchgeschlafen. Der Niedere Baal hob seinen Hintern vom kalten Boden und rieb sich die Augen. Er hatte diese Nacht am Boden geschlafen um den Paladinen keine Last zu sein. Diese hatten seiner Meinung nach genug Probleme. Das letzte was die brauchten war ein Baal der unbedingt bequem Schlafen wollte.

Dragonsword ging ein paar Schritte durch die Burg und kam zu einem einfachen Schluß was deren aussehen angeht. Die Brug sieht Burgig aus. Mehr konnte man dazu nicht sagen. Dragonsword kratzte sich am Kopf. So verrückte Gedanken waren ihm das letzte mal im verborgenen Tal ins Hirn geschossen. Der Niedere Baal blickte bei diesem Gedanken in Richtung Süden. In dieser Richtung lag das Tal. Dragonsword seufzte schwer und ließ sich auf eine kleine aber feine Bank fallen. Er musste wohl noch warten. Malacad hatte gesagt er würde bald zurück sein.

Artifex
24.11.2004, 17:50
„Was du nun machen kannst ?“, meinte der Hüter des Glaubens dann nach längerem Überlegen, bis er dann auf eine Idee gekommen war. „Tja, wie wäre es mit einer Vorführung dessen, was du unter schleichen verstehst, hier auf dem Burghof, der nebenbei noch reichlich mit Kies und Schotter belegt ist. Wenn du mit das machst, können wir gleich mit deiner „richtigen“ Ausbildung anfangen.“, wies er Elivrion dann an und blickte sich auf dem Burghof um. Wahrlich, zwar mochte der Stein auf dem Hof schon etwas festgestampft sein, es gab immer noch reichlich lockere Steine, die einem unter die Füße kamen.

Nurgon
24.11.2004, 18:53
Nurgon hatte wohl recht gehabt dieser Mann, Andor hies er war für die Niederen Rüstungen zuständig, gut das war schon mal etwas, und nun wollte dieser Ihm auch die Rüstung verkaufen, noch besser.

Doch was war das? Eine kostete 800 Goldstücke die andere 1200 nun doch er hatte einfach nicht gesagt was für vorteile genau die andere hatte, erst hatte er noch rumgedruckst von "Wäre wohl besser", doch das überzeugte, denn schließlich waren 400 Goldstücke eine doch eher herbe menge für den Soldaten und vor allem wollte er einen zuverlässigen schutz, schließlich war eine gute Beratung und Auswahl etwas sehr wichtiges, er sah den Milizen recht fragend an und meinte:
" Also du sagst mir diese ist besser weil sie teurer ist? Nun aber sag mir ,al konkret was sie mir bringt!"
Der andere druckste leicht rum und sah Chrisch etwas Hilfesuchend an und fing dann leicht zöglerlich an zu erklären wobei er die Rüstungen immer genauer ansah.

Ken Suyoko
25.11.2004, 18:57
Müde stand Ken auf und lieb sich seine kalten Backen. Es hat geschneit. Der gesammte Innenhof der Burg hatte eine feine weiße Schicht aus Schnee.
Es war der 2te Winter in Khorinis, den er miterleben durfte. Und der Kälteste bissher. der eisige Wind streifte Kens gesicht und lies ihn zusammenfahren. Es war nicht der geeignetste Ort vor dem Gotteshaus zu sitzen, auf der kalten Stufe und dem Wind föllig ausgeliefert. Also ging Ken hinein. Er blickte sich erneut um. Wo zum teufel war Terra?
Schnell war er wieder drausen. Es traf ihn wie ein Schlag ins Gesicht. Terras beinahe lebloser Körper lag da auf dem kalten Boden. Ihr Gesicht war mit dieser kleinen Schneeschicht bedeckt.
NEIN Ken war mit einem Schritt bei ihr. Wie konnte das nur pasieren? Ken war erschöpft gewesen vom Treining und hatte sich für wenige Minuten hingesetzt... vielleicht auch eingeschlafen.
Schnell nahm er sie auf den Arm. Was sollte er nur tun? In der Burg war so gut wie niemand den er um Rat fragen konnte, also war sein erster Gedanke: das Kloster. Er machte mit einer Hand seine Kluft enger, athmete nochmals tief ein und aus, wobei sein Hauch als weißer Rauch nach oben stieg. Dann rannte er los. Die Burg hatte er in wenigen Sekunden verlassen und war schon auf dem Weg über den Pass....

Taurodir
25.11.2004, 19:10
Elivrion nickte dem Hüter des Glaubens nach dessen Worten nur zu. Das Lächeln, zu dem sich seine Lippen geformt hatten, verschwand, und mit ernstem Blick widmete er sich nun seiner Aufgabe zu. Es sollte ihm schwer fallen zu solch einer kalten Jahreszeit seinem Lehrmeister vorzuführen, wie man auf solch einem Boden schleichen konnte. Er wusste eigentlich gar nicht allzusehr, wie er es denn anstellen sollte, dennoch würde er sein bestes geben, um so lautlos wie möglich sich zu rühren. Der Krieger lockerte seine Beine und ging in die Knie. Kurz wandte er sich um zu Artifex, der ihn nur ansah, ehe er dann begann in jener Pose, in der er seine Knie nach unten drückte, lautlos zu gehen. Sein Fuß fand Platz auf dem kalten mit Kiesel bedeckten Boden. Es war kaum ein Laut zu hören, aber sollten noch viele Schritte folgen, in denen er vorzuführen hatte, lautlos zu gehen. Schon nach dem ersten Schritt war ihm bewusst, dass es ihm schwer fallen sollte, sein Gleichgewicht dabei nicht zu verlieren und seine Füße so auf dem Boden zu platzieren, dass sie keine Laute von sich gaben. Kurz schloss Elivrion die Augen, atmete aus und versuchte jeden Gedanken an ein Scheitern dieser Aufgaben aus seinem Kopf zu verdrängen, wie auch die Gedanken an seine Freunde und die Lady aus Erathia. Es gab nun nur eines, auf das er sich zu konzentrieren hatte.

Andor Elyn
25.11.2004, 22:01
Andor stieß ein lautes seufzen aus als Chrischplak ihn mit böser Mine anstarrte. Dem Milizsoldaten gefiel die Vorstellung des Waffenknechts anscheinend nicht, obwohl aus Andors Sicht alles Glatt gelaufen sei.
Und dann löchert der Kunde ihn auch noch mit speziellen fragen, wie sollte er das beantworten?
Seine Ausbildung dauerte nun erst 4 tage und in so einer kurzen zeit lies sich nicht unbedingt das Handwerk und Feingefühl eines Rüstungsbauers erlernen.

Mit einer kleinen Handbewegung hob der Lehrling eine der Milizrüstungen auf, hielt sie sich vor die Augen und betrachtete sie scharf.

„Also gut, diese hier ist die schwere Milizrüstung. Sie zeichnet sich durch hohen Tragekomfort und festen Stoff aus. Hingegen zur normalen Milizrüstung wurde diese mit einem stärkerem Kettenhemd und festerem Leder ausgestattet. Sie würde, so wie ich sie in meiner Hand halte, 800 Gold kosten!“

Man sah nun in den Augen des Käufers ein leichtes Funkeln, dies schien er zu wollen.
„Eine genaue Beschreibung der Harnische“
Und notgedrungen würde Andor ihm den Wunsch erfüllen.
Nach seiner kurzen Erklärung hob er nun die andere Rüstung auf und verfuhr mit ihr genauso wie mit der vorherigen

„Dies ist die schwer gepanzerte Milizrüstung! Die Verarbeitung dieser Rüstung gleicht sich mit der von eben.
Aber wie der Name schon sagt wurde diese mit extra starken Platten versehen, damit sie gut vor Angriffen einer starken Waffe schützen würde. Also der Preis von 1200 Gold ist bei dieser Rüstung gut angelegt.“

Puh endlich war es geschafft, Andor hatte das Beste getan was er konnte nun würde er nur noch auf die Reaktion seines Gegenüber warten.

Nurgon
25.11.2004, 22:09
Nun waren die Vorteile der Rüstungen klar und endlich redete der Schmied frei heraus, so etwas schätzte Nurgon, denn das brachte ihm alles näher.

Er war sich im Klaren darüber, dass die teuerer ganz klar ihre Vorteile hatte und entschied sich diese zu nehmen, denn obgleich sie 1200 Goldstücke kostete, nach dieser Aufklärung war ihm der Kostenunterschied ja auch klar.
Er sah den Schmied mit seinen Rüstungen noch mal an und sagte dann bestimmt:
“ Gut, jetzt ist mir das klar, und ich werde die für 1200 Gold nehmen! Ich hoffe sie passt mir, denn wirklich klein bin ich nicht aber es wird schon gehen, lass mich nur noch schnell mein Geld holen! Ich komme sofort wieder“
Mit diesen Worten lies er den frischgebackenen Schmied stehen und ging über den Burghof in die Schlafkammer der unteren Ränge, zu seiner Truhe schloss diese auf und besah die Anzahl an Beuteln die sie enthielt, es waren insgesamt 17 Beutel mit je 100 Goldstücken Inhalt die Nurgon fein säuberlich zurechtgelegt hatte er nahm sich 14 raus und den kleiner en Beutel an seinem Gürtel hatte er auch noch, voll beladen ging er zurück in die Schmiede wo er den Schmied schon sehnlichst warten sah, er legte die Beutel einzeln hintereinander auf den Tisch und sagte:
„ So hier sind genau 1400 Goldstücke, und weil du mich gut beraten hast, kriegst du noch ein bisschen was drauf“, mit diesem Satz legte er noch den Beutel von seinem Gürtel auf den Tisch.
Der Waffenschmied reichte ihm die Schwer gepanzerte Milizrüstung und schnappte sich gleich die Beutel, Nurgon wollte nicht wirklich warten bis und ob er alles abzählen würde und sagte noch:
„ Danke nochmals für die Beratung falls ich noch irgendwelche Probleme haben sollte werde ich mich schon melden, Für Innos ihr beiden, Chrisch wir sehen uns bestimmt!“
Mit diesen Worten verlies er die Schmiede im Handwerkerhaus und ging sofort in die Schlafkammer und streifte die alte Rüstung ab um gleich die neue anzuprobieren, und diese saß ohne Probleme, sie war etwas schwerer durch das Metall, doch das erinnerte Nurgon nur an seine verstärkte Sicherheit, alles in allem hatte sich der Kauf bis jetzt wirklich gelohnt, eine Kampfsituation würde schon noch kommen. Gut gelaunt schritt er zurück auf den Burghof um noch etwas frische Luft zu schnappen.

Ganzo
26.11.2004, 16:51
Es hatte seine Zeit gedauert, bis Ganzo sich überwunden hatte, an den Garden-Wachen vorbeizugehen, ohne seine Söldnerherkunft zu zeigen. Er hatte sich sogar seine Alttagskleidung übergezogen, schließlich war das letzte was er wollte, ein Streit im Hauptsitzt der Garde. Er sah sich um. Die Gebäude waren ihm alle recht unbekannt, da er nicht genaue Informationen erhalten hatte, wie es in der Burg aussah. Zuverlässig war allerdings der Standpunkt der Schmiede, die sich gleich links vor ihm erstreckte. Scheinbar schien dort gerade nicht viel los zu sein, denn Ganzo erkannte nur einen in einem Stuhl sitzenden Mann, der sich gegen die Schmiedemauer lehnte, und in die Wolken sah. "Nun, hier bin ich wohl richtig..." Murmelte Ganzo und schritt auf die Schmiede zu.

Der Mann, den er vom Eingang her gesehen hatte, blickte erst sehr spät auf. Ganzo musste sich mit einem Räuspern Bemerkbar machen. So hatte er sich einen Schmied vorgestellt, Lange braune Haare, rustikale Figur. Seine Klamotten waren von der Arbeit abgenutzt, und trugen dunkle schwarze Flecken mit sich. Langsam wandte der Schmied ihm den Kopf zu, ohne was zu sagen, starrte er ihn an. Ein par Sekunden vergingen, bis Ganzo sich von dem prüfenden Blick löstem und seinen Grund des Daseins nannte. "Ich komme, weil ich mir ein neues Schwert anlegen will. Ein Bastardschwert, um genau zu sein."

Montaron
26.11.2004, 17:12
Soso, ein Bastardschwert solls' sein, sprach Montaron nachdem er den Kunden genau gemustert hatte. Er war dem Ritter gänzlich unbekannt, also war eine Mitgliedschaft bei der Garde ausgeschlossen. Montaron vermutete schon, dass sein Besucher womöglich auch ein Lee sein könnte, doch in erster Linie ging es ihm natürlich ums Geschäft. Sollte es ein schlichtes Bastardschwert sein. Oder irgendwelche Klunker dran, damit du beim Töten wenigstens gut aussiehst, fragte Montaron nach, wobei er auch gleich zum Lachen anfing. Der Fremde grinste kurz und meinte: Nein, danke, ich seh' so schon genug aus, es sollte ein ganz normales Bastardschwert sein. Montaron musste wieder lachen, dabei war es ihm egal, ob es der Besucher ernst gemeint hatte oder nicht. Na ist eh schon teuer genug, hast du denn soviel Gold?, ging der Waffenscmhied sicher. Wieviel soll's denn kosten?, kam es von des anderen Mannes Seite. Der Ritter antwortete mit ernster Miene: 900 Goldstücke. Nun erwartete der Waffenschmied große Augen oder ein anderes Zeichen der Überraschung vom Besucher, doch all das blieb aus. Der Mann verzog keine Miene und kramte kurz in seinen Taschen und zog schließlich ein Säckchen, in dem Münzen klimperten heraus. Also gut, dann werd ich mal nachsehen! Mit diesen Worten ging Montaron in den Lagerraum, blieb eine kurze Weile und kam schließlich mit einem furchteinflösendem Bastardschwert zurück. Perfekt!, sagte der Kunde, legte das Säckchen voll Gold auf des Schmiedes Arbeitsfläche und verließ nach einer kleinen Geste die Handwerksstube.

Ganzo
26.11.2004, 17:20
Der Handel lief glatt über den Tisch. Ganzo musste nichtmal auf seine Bestellung warten, der Schmied schien vorrätlich Waffen zu lagern. Auch sonst, schien er in Ordnung zu sein. "Nicht der Standart, den man sonst aus der Garde kennt", dachte sich Ganzo. Hätten sie sich unter anderen Umständen getroffen, hätte man sich vielleicht sogar bekannt machen können. Doch das war im Moment zweiträngig. Schließlich musste Ganzo wieder zurück zum Hof, und er wollte sein neu erworbenes Schwert nicht gleich wieder verlieren. Also steckte er es gut gesichert und in Stofflappen eingewickelt in seinen Reisesack, schwang ihn über den Rücken und machte sich auf den Weg zum Ausgang. Zwischendurch drehte er sich nochmal um, der Schmied hatte sich wieder an die Wand gelehnt und wartete nun auf die nächste Bestellung. Mit einigen großen Schritten, verließ Ganzo die Burg, und betrat die gefährliche Außenwelt des Minentals...

Chrischplak
27.11.2004, 14:00
Zufrieden schlenderte Chrisch über den Burghof auf seine Schmiede zu. Zum ersten Mal seit Wochen hatte es nun endlich malwieder etwas ordentliches zu essen gegeben. In seinem Schlepptau hing Andor. Dieser schien ihm immernoch ein wenig böse zu sein das er ihn direkt bei den Verhandlungen mit Nurgon ins kalte Wasser geschmissen hatte. Und ausserdem schien er zur Zeit sowieso unzufrieden mit der Gesamtsituation zu sein.

Das war für Chrisch zwar unbegreiflich aber weil es ihm heute so gut ging hatte er tatsächlich eingewilligt Andor heute in die Kunst des Schmiedens einzuweisen wo seine Nähte nun doch schon relativ gut sassen.

Und dann waren sie auch schon da. Durch die Tür hindurch in den grossen und dennoch stickigen Raum hinein. Die Esse war bereits vorgeheizt so das sie sofort mit ihrer Arbeit beginnen konnten.

"Na Andor, dann wollen wir mal. Pass genau auf wie ich es mache. Für die leichten Rüstungen braucht man keine grossen Metallteile sondern nur kleinere Stückchen. Diese erwärmst du dann in der Esse bis sie anfangen zu glühen. Dann nimmst du das Teil wieder heraus und beginnst damit es in die richtige Form zu hämmern, gegebenenfalls musst du es noch zurechtschleifen. Und nun versuch du mal."

Andor Elyn
27.11.2004, 15:23
Schweiß pellte Andor von der Stirn als er vor der Esse stand und die Metallteile bis zum glühen erhitze, einige Minuten dauerte es schon bis der Rüstungsstoff heiß genug war.
Sofort ging er ein paar Meter weiter zum Amboss, dort legte er den glühenden Stahl ab und bearbeitete ihn mit dem großen Schmiedehammer.
Nach einigen harten Schlägen nahm es langsam die benötigte Form an.
Schnell zog er die Zange in Richtung Wassereimer, es zischte und dampfte als der Waffenknecht das immer noch heiße Panzerteil hineintauchte.
Gerade wollte Andor es am Schleifstein den letzten Schlief verpassen als er merkte, dass es an den Rändern zu bröckeln begann.

„Verdammt, warum klappt es nicht?“

Dies war nun schon das dritte Teil das ihm aus den Händen bröselte, die Schmiedekunst war doch um einiges schwierigere Sache als er es sich Vorgestellt hatte, aber dennoch war der Soldat froh darüber es endlich ausprobieren zu dürfen.
Chrischplak hatte ihm am Anfang noch ein Paar Tipps gegeben wie man den Stahl am besten bearbeitete.
Man musste darauf achten die Teile nur eine bestimmte Zeit im Feuer zu lassen. Dafür gab es keine besondere Vorgabe, das Gefühl sollte bestimmen.
Und das versuchte der Schmiedelehrling auch so gut er konnte, doch irgendwie funktionierte es dennoch nicht.
Mit einem Ruck hob Andor sich emotional selber wieder auf die Beine und ging abermals zur brennenden Esse.

„Auf ein neues!“

Lord Vincent
27.11.2004, 16:31
Der Kopf schmerzte, als ich Vincent unter schweren Wehklagen aufraffte. Mit der linken Hand stütze sich der Waffenknecht an die Wand, die rechte rieb übers Gesicht um den Schlaf zu bekämpfen.
Er blickte auf, unverkennbar war die Tatsache, dass er sich noch an der Schmiede befand. Als er sich schließlich in Bewegung setzte, stieß er mit den Füßen, an eine Flasche. Die noch die Nacht zuvor, den Teufel Alkohol, so überaus großzugig, zu schenken wusste.

Nun mussten nur noch die Haare zurückgebunden werden, um einen halbwegs seriösen Eindruck zu machen. „Entschuldigt werter Herr! Seid ihr nicht der Schmied?“ Sprach er zu einem Mann, der unverkennbar, der Schmied zu sein schien.

Elfaire
27.11.2004, 16:54
Elf hatte auch an diesem Tag wieder ihre Zeit damit verbracht durch die Burg zu streifen, mit den Leuten zu reden und sich über die Lage zu informieren.

Allmählich wünschte sie sich, endlich wieder aus dem Minental verschwinden zu können, denn das ewige Grau bereitete ihr nicht gerade die beste Laune. Nein, immer wenn sie zum Himmel sah, dachte sie an die Orks und an all die Gefahren die hier waren.

"Nun, da hab ich meinen Mut wohl doch sehr überschätzt..." seufzte sie.
Sie überlegte, wie lange sie nun schon in der Burg war. "Sicherlich schon fast einen Monat..." stellte sie schliesslich fest. "Lang genug um dieser Gegend den Rücken zu zukehren..."

"Das Beste wäre wohl ich würde mit Che sprechen, ob er nicht auch zurück nach Khorinis kommen wollte!" dachte sie und machte sich auf ihn zu finden. "Wo ist er wohl...? Sonst trainiert er doch immer viel... Vielleicht finde ich ihn ja irgendwo dort..."

Doch als sie beim Übungsplatz ankam konnte sie Che nirgends finden. Sie fragte bei einem Ritter nach ihm. Doch auch dieser war ratlos.
Ein wenig mürrisch ließ sie sich auf eine Bank sinken und schaute zum Himmel. Als sie das Grau so ansah und der Wind die Wolken langsam vorran trieb kam ihr noch eine Idee wo sie Che finden könnte.

Schnell stand sie wieder auf und ging zur Taverne. In der Hoffnung den Einzelgänger dort antreffen zu können öffnete sie die Türe und trat ein.
"Hoffentlich kommt er mit" dachte sie, denn sie hatte ihn wirklich gern...

Artifex
27.11.2004, 17:06
Seitdem er Lehrmeister war wusste er schon womit er rechnen musste, wenn er seine Lehrlinge anwies ihm ihre ungeschliffenen Kenntnisse vorzuführen, dennoch konnte er sich es niemals verwehren nicht in Schock zu verfallen wenn er ihnen bei ihren „Vorführungen“ zusah, doch Elivrion war in dieser Hinsicht eine angenehme Überraschung, denn vom Prinzip her war seine Haltung fast richtig. Nichtsdestotrotz gab es vieles zu verbessern und zu korrigieren, mochte der Lord der Garde auch ein noch so ausgezeichneter Jäger sein. Artifex war insgeheim sogar ein wenig überrascht ob der Tatsache, dass Elivrion bis jetzt stets Beute gerissen hatte, sofern er jagen gegangen war.
„Schluss, aufhören!“, rief der Lehrmeister der Körperbeherrschung dann auch schon, da er seinem Schüler deutlich ansah, dass er Probleme hatte sein Gleichgewicht zu behalten und wenn auch er nicht so denken mochte bei jedem einzelnen Schritt ein leises Knirschen verursachte, da er seinen Fuss stets ‚falsch‘ aufsetzte. Nachdem also Elivrion bei ihm angekommen war, meinte er dann, dass er gut aufpassen möge und gut zuhören möge:
„Also, mein Guter ich zeig dir jetzt mal wie du es eben gemacht hattest und dann zeig ich dir, wie man es richtig macht.“
Artifex ging ebenso leicht in die Knie wie Elivrion eben und ‚schlich‘ ein wenig rum, wobei er mal mit der ganzen Fußsohle aufsetzte, mal nur die Fußballen, andermal wiederrum nur die Ferse aufsetzte und bei all seinen Bewegungen verursachte der Hüter des Glaubens ein leises, aber deutlich wahrnehmbares Knirschen.
„Wie du sicherlich selbst sagen würdest, ist man dabei zwar sehr leise, aber man ist noch immer ‚bemerkbar‘ und glaube mir einer aufmerksamen Wache wirst du so nicht entfleuchen können.“, erläuterte der Lehrmeister dann seine Handlung von eben. Jetzt machte sich Artifex erneut ans „Schleichen“, ging tief in die Knie, womit er den Körperschwerpunkt auf Kniehöhe verlagerte und setzte beim ersten Schritt mit der Ferse auf und rollte dann die Sohle nach vorne hin ab, prüfte kurz seine Haltung auf sein Gleichgewicht hin und wiederholte den gesamten Vorgang mit dem anderen Bein, immer wieder nach demselben Schema verfuhr er dann, bis er lautlos über den Innenhof geschlichen hatte. Als er dann wieder bei seinem Lehrling angekommen war, meinte er dann: „Erkläre mir den Unterschied, zwischen der Art wie du dich bewegt hattest und der Art auf die ich mich bewegt hatte, wenn du es verstanden hast.“
Freundlich lächelnd nickte er dann dem Krieger der Garde Innos zu, nicht dass er sich etwa unwohl fühlen sollte. Kurz liess er seinen Blick über den Innenhof wandern und hielt so nach Abaddon Ausschau, doch von ihm war keine Spur zu sehen...

Chrischplak
27.11.2004, 17:07
Verdammt, scheinbar war Andor doch nicht so talentiert wie er gehofft hatte. Schon einige Versuche hatte er verhauen, hatte wohl nicht das richtige Händchen fürs Metall. Aber was sollte er da schon machen. Irgendwann würde es selbst der grösste Idiot schaffen oder aber er gab auf, das hoffte Chrisch wenigstens denn sonst würde es schlecht aussehen, immerhin bestanden seine Fekalien ja nicht aus Stahl.

In diesem Moment kan ein ungepflegter Mann hinein. Ein wenig Dreck war in seinem Gesicht und an seiner Kleidung und sein langes Haar war wuselig nach hinten geworfen. Bestimmt so ein versoffener Kamerad der nur zur Miliz ging um sich den Suff weiter finanzieren zu können. Der Kerl konnte sich bestimmt keine Rüstung leisten und einem Trunkenbold würde er erst recht keine schenken.

"Ja das bin ich, und was wollt ihr von mir?"

Ion Storm
27.11.2004, 18:07
Grauer Nebel umschlang dessen Mann, welcher Meister seines Stabes war. Mitten auf dem Eiland vor der robusten Burg stand er, allein und kein hörbares Geräusch um ihn herum. Langsam atmete er ein und wieder aus, wobei die Kälte seinen Atem in einen vor sich hin säuselnden Rauch verwandelte. Regungslos stand er da, Minuten, Stunden bis in die schwarze Nacht hinein und er überlegte. Überlegungen von vielerlei Dingen, die geschahen und passieren würden. Nicht einmal bemerkte er, wie die kalte Nässe durch seine Schuhe kam, so war in Gedanken. Sein starrer Blick schnitt den schmalen Bergpass an, welcher in seine Heimat führte, zum Kloster.
Als Außenstehender möge man gemeint haben, das er auf etwas bestimmtes wartet, doch was wäre wohl für jeden fraglich gewesen. Nicht der kleinste Finger bewegte sich von dem Magier.
Wie aus einem eingefrorenen Zustand rissen sich seine schmalen Lippen von der Starre ab, er säuselte etwas vor sich hin, doch schien keiner aus ihm es selbst zu erhören. Die Minuten vergingen weiter und es wurde immer kälter, bis sich im Schatten eines Baumes was tat, es kam auf Ion Storm zu.

Snizzle
27.11.2004, 19:53
Vorsichtig schlug Snizzle die Seite des alten Wälzers um. Staub quoll ihm entgegen, als sich ihm die nächsten, im Mondlicht grau leuchtenden, Seiten öffnete. Er pustete sachte den Staub heraus, der sich mit der Zeit angesammelt zu haben schien. Sein Atem verpuffte in einem zarten Nebel, der die Kälte des kleinen Gemachs spektakulär zum Vorschein brachte. Ein kleines Etwas segelte über den Tisch, nachdem sich die Wolke aus trockenem Staub verzogen hatte. Mit einem schnellen Handgriff schnappte sich der Magus den Zettel, der gerade im Begriff war, Richtung Fenster zu verschwinden. Eine krakelige Notiz, mit schwarzer Tinte geschrieben. Nein, keine Notiz. Mehrere Linien waren quer über das kleine Pergamentstück gezogen. Darauf befanden sich, nicht sonderlich mühevoll gezeichnet, eine Reihe von Noten.

Sogleich beschloss der Feuermagier dem, was er soeben gefunden hatte, nachzugehen. Das Buch wurde zugeschlagen, eine Kerze zur Hand genommen und sofort befand sich ein neugieriger Snizzle auf dem Weg zur Bibliothek. Nach wenigen Schritten war er auch schon angekommen und öffnete die dunkle Holztür. Schwärze. Wie von Zauberhand, von der Zauberhand Snizzles, entzündete sich die Kerze in den Händen des Magus und brachte Licht ins ewige Dunkel. Regale, bis zum Bersten gefüllt mit Wissen, warteten auf den geschulten Leser und begabten Magier. Ein wahrer Schatz, der sich mit der Zeit zusammengetragen hatte.
Langsam fuhr Snizzle die Reihen der Bücher ab. Viele interessante Titel standen zwischen den weniger guten Bänden, die er bereits vor Zeiten verschlungen hatte. Doch in diesem Moment mussten sie warten, doch er würde sie im Hinterkopf behalten für den nächsten Besuch.

"Die heiligen Symbole Innos. Der Bund aus Feuer und Wasser. Alles über Magie. Große Helden, weniger große Taten. Zeitloses Denken. Unglaubliche Geschichten. Die größten Werke der Zauberei. Geheimnisvolle Magie Band II. Die 100 besten Backrezepte. Der Yeti - Fiktion oder Legende. Fleischwanzen und andere Ungeheuer. Die 100 schlechtesten Backrezepte. Hochhinaus - Erzählungen über Höhenangst. Vom Anfänger zum Schachmeister. Die 100 gewöhnlichsten Backrezepte. Zehn Regeln für den perfekten Körper. Dokumentation - Glühwürmchen. Die 100 kreativsten Backrezepte. Die glorreichen Sieben. Spiel mir das Lied von Innos. Die 100 aufregensten Backrezepte. Gothic Band I. Freunde und andere Feinde. Die 100 schnellsten Backrezepte. Gothic Band II. Friedbert im Wunderland. Die 100 letzten Backrezepte. Lobpreisungen und Lieder."

»Endlich«, hauchte Snizzle völlig außer Atem.
Er schnappte sich das Buch und marschierte damit zurück auf sein Zimmer.

Skazaam
27.11.2004, 20:18
Skazaam war stolz auf sich, endlich war er mal in der Burg. Früher, als er in der Kolonie war, kam er dort als Söldner nicht hinein. Mit einigen alten Kumpels hatte er gewettet, dass er es eines Tages schaffen würde, in die Burg zukommen. Nachweisen konnte er es jetzt aber nicht mehr, denn diese Freunde waren bei einem Überfall damals auf einen der Transporte des Alten Lagers nieder gestochen worden.
"Was solls, sie waren eh eher nur flüchtige Bekannte." Dachte sich der Fiesling. "Dennoch habe ich das nun geschafft, was ich damals schwörte. Wenn auch unter anderen Umständen."
Nun musste er sich auch anders verhalten. Überall liefen Paladine und Milizen herum. Er war also nun in der Höhle des Löwens. Um nicht sofort aufzufallen nahm er die Kaputze ab, so dass sein schwarzes Haar seit langem wieder das Licht der Sonne, oder besser des Mondes, erblickten. Er war noch immer schwarz gekleidet und so kaum von weitem zu erkennen. Doch mit Kaputze würde er zuviel Aufsehen erregen.

"Hoffentlich geht das alles reibungslos von der Bühne hier, ohne Unanehmlichkeiten oder unliebsamen Überraschungen."
wünschte er sich im geheimen.
"OK, am besten ich frag einen der Blechbüchsen dort am Lagerfeuer wo der Goldschmied zu finden ist, und wie sein Name ist."
Er trat auf den Ritter zu, der sich wohl am Lagerfeuer wärmte, und sprach ihn an, achtete dabei jedoch darauf, nicht zu forsch oder zu abstossend zu wirken. Das wäre nicht gut.
"Entschuldigung, Herr Ritter?" Der Ritter drehte sich um und sprach mit einer freundlichen, aber doch bestimmenden Stimme:
"Was willst du von mir?"
"Nun, ich habe in der Stat gehört, dass es hier einen Goldschmied gibt. Ist dies wahr? Wenn ja, wo finde ich ihn und wie ist sein Name?"
"Warum willst du das wissen?"
"Nun, ich hatte vor einigen Tagen zu viel getrunken und bin dabei unglücklich auf dem Pflaster des Bodens in der Stadt aufgeschlafen. Nun fehlt mir ein Zahn, sehen sie?
Skazaam zeigte seine gelben Zähne, und tippte mit einem Finger auf die Zahnlücke.
"OK, dort hinten ist seine Schmiede, warte dort auf ihn, er wird bald aufkreuzen, denke ich."
"Danke, Herr Ritter."

Skazaam wendete sich ab und stellte sich vor die besagte Schmiede.
"Man, du bist vielleicht ein Schleimer. Warum kriech ich ihn nicht gleich in seinen dicken Hintern?" dachte sich der Bürger.
"Am besten ich mache auf einen freundlichen Eindruck, um so freundlicher rüberzukommen und besser mit anderen klarzukommen."
Kaum hatte er den Gedanken zu Ende gedacht, da wich sein Finsterer Blick einem Freundlichen und sein sonst so böses Gesicht verwandelte sich in ein freundliches.
So wartete auf diesen Goldschmied, Nikmaster.

Taurodir
28.11.2004, 15:05
Elivrion sah seinen Lehrmeister an. Er hatte dessen Bewegungen ganz genau beobachtet, dennoch war es keine leichte Aufgabe, nun eine Antwort auf seine Frage zu geben.

"Nun...ich denke, eines der Unterschiede ist, dass du eher zunächst mit der Ferse den Boden berührt hast, während ich schon die ganze Fußsohle auf den Boden gesetzt habe. Deine Haltung und besonders deine Füße haben sich mehr der Umgebung, also dem Boden dieses Hofes, angepasst."

Der junge Lord schwieg kurz und versuchte sich noch an alles zu erinnern, was er eben gesehen hatte. Doch mehr fiel ihm dazu nicht mehr ein.

"Dies wäre alles, was mir nun aufgefallen ist", sprach der Kommandant schließlich und lächelte leicht, während er den kalten Wind spürte, der seine Haare wild aufflattern ließ. Ein kalter Tag. Es glich sich dem Verhälnis von ihm zur jungen Lady an. Längst waren die sonnigen Tage vorbei. Und es tat weh...

Nikmaster
28.11.2004, 15:30
Heute war mal wieder einer dieser Tage, wo man einfach keinen wahren Grund zum Aufstehen finden konnte. So schlief Nikmaster heute ein wenig länger als sonst. Doch dann entschied er sich, doch mal in die Schmiee zu sehen.

Was auch gut so war, denn dort stand bereits jemand. "Kann ich helfen?", fragte der Ritter. Als Antwort bekamm er, dass er den Herrn Goldschmied sucht. Darauf entgegnette Nikmaster, mit einem leichten Grinsen: "ER steht vor dir. Ich bin Nikmaster. Ritter des Königs, Streiter im Namen Innos und Goldschmied der Garde. Was für einen Auftrag hast du denn, für meine Schmiede?"

Skazaam
28.11.2004, 15:41
"Nette Ansprache" dachte sich Skazaam, liess dies jedoch nicht laut verlauten. Stattdessen sprach er:
"Skazaam ist mein Name. Einen schönen Tag wünsche ich ihnen, Ritter des Königs. Ich habe mir bei einer Schlägerei, meinen Schneidezahn herausgebrochen. Diese Zanhlücke sieht nicht gerade toll aus, deshalb wollte ich sie mir durch einen Goldzahn ersetzen lassen. Ich konnte durch einen Bürger in Erfahrung bringen, dass sie Goldschmied sind und habe deshalb den langen, beschwerlichen Weg auf mir genommen um ihnen den Auftrag zu geben, mir einen solchen zuschmieden. Ich hoffe, sie haben Erfahrung damit. Wieviel würde denn dieser kosten?"

Skazaam war beeindruckt, wie förmlich er sich doch ausdrücken konnte, doch, was anderes wäre hier auch fehl am Platze...

Nikmaster
28.11.2004, 16:01
Der Bürger berichtete von einer Schlägerei wo er sich einen Zahn ausschluck. Ein Goldzahn als ERsatz sollte der Goldschmied fertigen. "Gib mir einen abdruck in einer Frucht, ich brauche einen Abdruck deiner Zahnreihe. Komme morgen dann wieder, mit 60 Goldstücke, dann bekommst du deinen Zahnersatz." Der Bürger biss dann in einem seiner selbstmitgebrachten Äpfel, um einen Abdruck zu erzeugen

Skazaam
28.11.2004, 16:08
"Einen Abdruck in einer Frucht also? OK, das ist nicht schwierig." dachte sich Skazaam und wühlte einen Apfel aus seinem Gepäck. Er biss kräftg hinein, riss jedoch nicht das Stück heraus, sondern liess es drinen, so dass der Abdruck zu sehen war. er reichte dem Schmied die Frucht und sprach dann:
"Bitte sehr, ich hoffe, das genügt."
Der Ritter nickte.
"OK, dann werde ich morgen wieder kommen. Einen schönen Tag noch." sagte Skazaam und ging dann an eines der Lagerfeuer, um dort den restlichen Tag zu verbringen.
"60 Goldmünzen, das passt ja perfekt." dachte Skazaam.

che
28.11.2004, 20:23
Nun waren bereits einige Tage vergangen, seit dem letzten Gespräch mit dem edlen Lord Yenai, der dem Einzelgänger merkwürdig erschien. Che sass in der Burg fest, er konnte wohl nicht ohne Elfaire, dessen Leben er gerettet hatte, zurücklassen. Er wollte endlich wieder raus aus der Burg. Die Tage hier in der Burg sind lange und langweilig, das einzige was che in der Burg tun kann, ist auf dem Hofe üben. Da er nicht mehr der Garde angehört, hat er auch keinen Dienst mehr, was er sehr bedauerte. Den ganzen Tag nur üben war nichts für ihn –er brauchte einmal wieder Abwechslung.
Fragen, wie es im Moment wohl Elfaire gehen würde, durchsteifte er die Burg, um sie zu suchen. All zu lange wollte er nicht mehr bleiben, am liebsten würde er noch heute aufbrechen und nach Norden in die Berge ziehen.

Als er seine Zeit mit dem Suchen von Elfaire vertrieb, musste er feststellen, dass sie nirgends zu finden war. Er wusste genau, dass sie nicht einfach so ohne ein Wort zu sagen verschwinden würde, also musste daraus folgen, dass sie noch in der Burg sein müsse.
Er war ratlos, Elfaire war nirgends aufzufinden. So ging er in die Taverne, vielleicht war sie dort oder jemand wusste um ihr Aufenthaltsort Rat.
In der Taverne angekommen, überall dichten Qualm dieser Raucherei von Glimmstängeln, - die ihm persönlich aber nichts sagten oder bedeuteten- sah sich der Held erstmals um.

Livia XI
28.11.2004, 23:01
Jaja, das Burgleben. Für eine Novizin war es eigentlich stink langweilig. Sie hätte im Kloster bleiben sollen anstatt diesen langen Weg ins Minental machen sollen. Aber sie war ja auch aus Langeweile in die Burg gekommen…Mist, knifflige Lage. Sollte sie nun zurück? Nein, irgendwas musste es doch auch hier geben. Vielleicht sollte sie einfach mal wieder ihre Langfinger spielen lassen. Nein, Innos schaute bereits auf sie, das würde er bestrafen. Wie wäre es dann also mit dem Tempel? Sie könnte sich mal in ihm umschauen, immerhin ist sie Novizin des Klosters und kennt die Heiligstätte der Burg noch nicht, obwohl sie schon eine Weile in dieser war, also betrat sie ihn.

Im Tempel war nichts los. Ha! Wer hätte auch was anderes erwartet. In der ganzen Burg ist ja nichts los.
Sie lief ein wenig in den kalten Gemäuern umher, und fand dann in einem Kabinett einen Mann bei Kerzenschein vor sich hin leben. Immerhin war sie nicht die einzige, die sich langweilte.
Sie ging leise zur Tür des Kabinetts und klopfte an:
„Für Innos, Meister.“

Snizzle
28.11.2004, 23:11
Wie von einem unsichtbaren Zauber erlöst, erwachte Snizzle aus seiner Starre. Erst ein wenig orientierungslos, blickte er sich in dem kleinen, dunklen Raum um. Draußen war es stockfinster, nicht einmal das blaue Licht des Mondes fand seinen Weg zu ihm, dem heiligen Magier Innos. Einzig die hell leuchtende Kerze erfüllte sein gemüt mit Licht und Freude. Doch... da war noch etwas. Der Magus fuhr herum und sah die finstere Fassete der kleinen Gestalt in der Tür. Der Schein einer Fackel blendete sein Gesicht und machte eine äußerliche Identifzierung unmöglich.

»Guten Abend, Livia«, wisperte der Feuermagier mit leisem Ton, wissend, dass die Frau in der Tür in hören wurde. Sie waren sich schon häufiger begegnet. Bei ihrer Ausbildung in der Magie des Feuers. Danach bei einem Ereignis, welches er nicht so schnell vergessen, aber ebenso nicht sprechen wollte und würde.
»Wir haben uns lang´ nicht mehr gesehen. Komm doch herein und setzte dich zu mir», hauchte er leise in den Wind. Sein Atem hinterließ gräulich glitzernde Wolken in der kalten Nachtluft.
Beschwörend hob er die Hände zum Himmel hinauf, flüsterte kaum hörbar einen Livia wohl nicht unbekannten Satz und schon züngelten die orangen Flammen durch den Raum und ließen die anmutende Figur der jungen Frau feurig leuchtend in Erscheinung treten.

Livia XI
28.11.2004, 23:23
Das helle Licht des Feuers erhellte den Raum. Na ja, wie soll’s auch anders sein, dazu war es schließlich da.
Livia grinste kurz, und beim Nachdenken über den Satz wurde ihr Grinsen breiter. Welch bescheuerter Satz.
Aber nun konnte sie wenigstens den Raum deutlich sehen. Er war winzig, höchstens 3 mal 3 Schritte. Die Wände bestanden aus kalten Steine und ein paar Kerzen, die Snizzle mit seinen Feuerbällen soeben angezündet hat. Warum saß er bisher eigentlich im Dunkeln in diesem Raum? Hat er sich etwa selbst befr…Livia schreckte hoch und schaute den Magus an. Der aber schaute nur fragend zurück. Seine Hände waren auch ganz woanders. Um aus der ungünstigen Situation herauszukommen, sprach sie:
„Ähm…Snizzle! Sicher wundert’s euch, dass ich zu so später Stunde hier im Tempel herumlaufe. Der Grund ist aber einfach: ich hatte schlicht Langeweile. Das Leben in der Burg bietet nicht sehr fiel, nicht mal Dienste für das Kloster oder unseren Glauben. Euch geht es heute Abend aber nicht anders, wie mir scheint. Fällt Euch vielleicht irgendeine Beschäftigung ein?“

Snizzle
28.11.2004, 23:34
»Sollte es nicht Beschäftigung genug sein für eine Novizin, ihren Herrn zu preisen und zu loben?«
Von seiner heiteren Stimmung, ließ sich der Magier nichts anmerken. Stattdessen zog er eine ernste Miene und versuchte so gebieterisch wie möglich zu wirken. Und das schien ihm durchaus zu gelingen. Tatsächlich machte Livia einen gelangweilten Eindruck und Snizzle wusste, dass er von einer jungen Frau nicht erwarten konnte, den ganzen Tag nur auf einem Stuhl zu setzten und zu lesen, studieren und beten.
Junge Frauen? War er nicht selbst noch so jung? Er konnte sich nicht mehr richtig daran erinnern. Soviel war geschehen, seit er das letzte Mal über sich und sein Leben hatte nachgedacht. Das Alter. Eine so belanglose Einzelheit seines Lebens und doch mit einem Male so wichtig un bedeutend, dass es ihn schier zerreißen mochte keine Antwort zu kennen auf diese eine Frage.

»Nun, vielleicht habe ich tatsächlich eine Beschäftigung für euch. Am gestrigen Tag fand ich diesen kleinen Zettel in einem alten Werk aus längst vergangner Zeit. Es stehen einige Noten darauf, die ich bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht ganz habe entschlüsseln können. Die ganze Nacht suchte ich nach einem Buch mir eben dieses fehlende Stück des Puzzels zu erläutern. Einer Antwort statt fand ich den Text zu dieser Ode des Lichts, dem heiligen Lied des Feuers. Versteht ihr etwas von Musik?«
Gedankenverloren strich sich der Magier das lange, schwarze Haar aus den Augen, das ihm während des kleinen Zauberspektakels ins Gesicht gefallen war. Das flammende Rot der Fackeln zeichnete sich auf der Glätte seiner schulterlangen Haare ab, wie das grelle Licht der Sonne in einem dumpfen Spiegel.

Livia XI
28.11.2004, 23:42
Musik? Welch seltenes Wort, beinahe ein Fremdwort in Livias Ohren. Ein Wort, das in Khorinis, diesem finsteren Fleck der Welt selten gebraucht wird. Die Menschen neigen hier auch nicht auf zu Fröhlichkeiten, vor allem nicht außerhalb der Tavernen. Und im Kloster hört man sowieso nie musikalische Töne, sicherlich ein Zustand, den man mal ändern könnte.
Aber nun waren sie erstmal in der Burg, wo Snizzle Musik plante. Doch konnte Livia irgendwas dazu beitragen? Eigentlich nichts, außer vielleicht ein paar Töne singen.
„Ich weiß nicht ganz, was ihr vorhabt. Aber ich kann euch dennoch anvertrauen, dass ich nicht besonders musikalisch bin. Nur singen kann ich ein wenig.“

Snizzle
28.11.2004, 23:53
»Wo auf dieser Insel hättet ihr es auch erlernen können? Nur wenige Menschen an diesem Ort verstehen sich auf die wunderschöne und alte Musik des Herrn. Und noch weniger sind tatsächlich in der Lage die Töne und Noten zu begreifen, die uns Innos einst schenkte.«
Ohne den Blick von der Novizin abzuwenden griff Snizzle nach der kleinen Notiz, die er während seiner Studie gefunden hatte. Er schaute sich die Noten noch einmal genau an, versuchte sie sich einzuprägen und legte sie dann Livia in die offene Handfläche. Dann deutete er auf das große, aufgeschlagene Buch hinter ihm und drehte sich auf dem Stuhl herum. Viele, starre Lettern waren unter eine lange Reihe von Noten gemalt worden.

»Ich verlange es nicht von euch, doch es wäre mir eine Freude euer Stimme der Lobpreisung und des Sanges zu lauschen. Hier, in diesem Buch, stehen die heiligen Worte geschrieben, die ich nun seit der gestrigen nacht studiere und ihren Sinn zu entziffern versuche. Es mag schwierig erscheinen ihren Sinn zu verstehen und selbst ich bin noch nicht hinter ihre wahre Bedeutung gekommen, doch ich bin sicher, dass die Musik der Schlüssel ist zu diesem Schatz der Musik.«

Smoker
29.11.2004, 00:02
Humpelnd suchte er nach Dragonsword....
Seine Wunde brannte.....
Der Eiter stank....
Sein Husten nahm ihm die Luft.....
Seine Augen trännten.....
Wo war sein Meister?

..................

Meister?............

Und wieder brach er zusammen,sein Geist blieb verwirrt und schmerzend tief in seinem inneren,zurückgezogen........

Livia XI
29.11.2004, 00:05
Livia schaute sich die Noten und den Text an.
„Die sollen zusammen passen?“
Snizzle erwiderte: „Ja, so hat es der Künstler mal vorgesehen.“
Es musste ein langsames Lied sein, mit langen, hohen Tönen. Vermutlich etwas Melodramisches, aber auch Hoffnungsvolles und Forderndes. Soweit konnte Livia noch die Noten lesen, nun aber den Text dazu? Na denn, sie konnte es ja versuchen, er war ja nicht besonders lang.
Sie holte tief Luft und setzte mit einer hohen Stimme an:

„Hoffnung, Vollendung und Frieden,
Heiliger, Herr, erlöse uns.
Deine Kräfte binden wieder,
was Dein Bruder streng geteilt.
Deine Feuer retten uns
vor den Schergen der Unterwelt.“

Die letzte Silbe klang in den Gemäuern noch lange nach. Livia dachte kurz über die paar Zeilen nach. Meinte der Verfasser wirklich Innos? Für sie klang das eher nach Adanos oder sonst wem.
„Und, Magus, was meint Ihr?“

Snizzle
29.11.2004, 00:19
Die helle Stimme Livias klang tausendfach durch den kleinen Raum, hallte von den Wänden wider und verstimmte schließlich. Nach einigen Momenten der Stille holte Snizzle endlich wieder Luft, es musste der Novizin so vorgekommen sein, als wolle er sich selbst jeglichen Stoff zum Atmen nehmen. Sein Blick richtete sich starr in den dunkelblauen Himmel, der durch das Fenster leuchtete. In seinem Kopf schwirrten die Worte umher wie Fliegen, gefangen in einem Glas.

»Ihr habt eine wunderbare Stimme, Livia«, brachte der Magier schließlich heraus.
»Zweifelsohne ist dies nur ein winzger Teil des großen Ganzen. Ein Stück im großen Puzzle der unendlichen Lobpreisung an Innos, unser beider Herr. Selbst wenn ich hätte erfassen können, was diese Worte im einzelnen bedeuten sollen, so hätte mein Hirn sie niemals richtig zusammengefügt. Doch ihr, mit der zarten Stimme, die euch verliehen, brachtet ein Fünkchen Licht in das ewige Dunkel.«
Beinahe schon schmeichelnd mussten die Worte des Feuermagiers wirken, hätte die junge Novizin nicht gewusst, dass er sie niemals so meinen würde. Es kam nicht darauf an das Geschehene zu verschönigen, die Fakten waren es, die Snizzle zu Tage beförderte und preisgab. Nicht mehr, und nicht weniger.
»Euer Besuch ehrt mich, Livia, doch nun ist es Zeit sich zu verabschieden. Nehmt den Zettel und denkt darüber nach, was ihr hier gesungen. Vielleicht werdet ihr so Erkenntnis finden, oder einfach nur Hoffnung in dunkler Stund´. Gute Nacht, Livia.«

Livia XI
29.11.2004, 00:23
Livia nahm den Zettel an und schaute stumm auf ihn. Die Worte des Magus hatte sie geschmeichelt. Was soll denn noch eine Lobpreisung an den Herren, wenn sie selbiges von einem Magier bekam? Und mit Sicherheit offener als Innos sie jemals loben könnte. So richtig offen braucht sie also auch gar nicht ihn loben.
Sie sagte noch „Gute Nacht“, aber Snizzle war schon verschwunden. Dann ging die erste Kerze aus und für Livia war es damit auch Zeit, zu gehen.

Nikmaster
29.11.2004, 19:34
Die ganze Nacht arbeitete der Goldschmied an dem Zahn für seinen Kunden. Der Apfel diente dabei als Form. Das heiße Gold füllte nikmaster in die Form, dabei ätzte es ein wenig von der Frucht weg. Damit hatte Nikmaster nicht gerechnet. Also es nun fast hart war, nahm er das Gold heraus und fing an daran zu schleifen. So das es eine möglichst genaue Zahnform entsprach.

Das Schleifen dauerte die meiste Zeit. Aber irgendwann wurde er auch damit fertig und er legte den Zahn zum trocknen zur Seite. Doch anstatt auf den Bürger zu warten ging Nikmaster in die Taverne, denn nun brauchte er wieder einen Durstlöscher

Nurgon
29.11.2004, 19:37
Nurgon war wie immer mal leicht unterbeschäftigt, denn er fand keine Bauarbeiten an denen er helfen konnte oder sonst was, doch eines hatte er komplett vergessen, seine Einhandlehre bei Tomarus, denn noch immer hatte er diese Art des Kampfes nicht gemeistert, und das musste er schon noch tun, denn sonst würde er sich im Kampf bestimmt nur blamieren, und ohne das können mit dem Einhänder war eine Jagd ja auch unmöglich, denn wie sollte er die Tiere erlegen, ausfindig machen konnte er sie ja aber töten, na ja wohl kaum…

Er vertrödelte nicht viel Zeit und machte sich sofort auf zum Ritterhaus, und ohne viel suchen zu müssen hatte Nurgon Glück und er fand den Ritter direkt am Eingang.
„ Entschuldige Tomarus ich wollte dich fragen ob wir mit meiner Ausbildung fortfahren könnten?“, fragte der Milizsoldat.

Lord Vincent
29.11.2004, 19:43
„Ich bin Waffenknecht Vincent und komme im Auftrag von Hauptmann Yenai. Er sagt, er hätte eine Rüstung bestellt und wolle sie nun endlich in Empfang nehmen.“

Vincent stutzte etwas während er redete. Da dieser Schmied nicht den Anschein machte, dem Waffenknecht glauben zu schenken.

„Entschuldigt bitte mein etwas zerzaustes Erscheinungsbild, schwere Tage liegen hinter mir und ich habe nicht die Absicht, länger so herum zu wandeln.“ -fügte Vincent noch an, um nicht gleich mit Gelächter vom Platz verwiesen zu werden.

Tomarus
29.11.2004, 19:51
Ah. Endlich ließ sich wenigstens einer der Schüler mal wieder blicken. Nurgon war also bereit, weiter zu trainieren, gut so. Trotzdem fehlte immer noch einer, Chrischplak. Am besten machten sich die beiden gleich mal auf die Suche nach dem Milizsoldaten. Weit konnte er ja nicht sein, von einer Abreise hatte Tomarus auf jeden Fall nichts mitbekommen. Der Kerl musste also noch irgendwo hier in der Burg sein. Wobei es Tomarus fast ein wenig wunderte, dass Chrischplak seiner Ausbildung zum Einhand-Checker nur zögerlich nachging.

Die beiden gingen also einmal quer über den Hof und blickten sich nach allen Seiten um. Überall durcheinanderwuselnde Milizen, brüllende Ritter, einige der wenigen Frauen, ein Magier, kein Chrischplak. Was? Konnte ja nicht angehen ... doch, da war er ja. In der Schmiede ... hätten sie sich ja irgendwie denken können. Tomarus ging auf ihn zu und rief ihn auf den Platz, ohne darauf zu achten, was der Soldat da gerade tat. Ein wenig erschrocken drehte Chrischplak sich um und gesellte sich schließlich zu den beiden Trainingswütigen.

«Dann kommen wir ja endlich mal wieder zum Trainieren. Hauen wir rein, ihr habt einiges nachzuholen. Wenn ihr nichts dagegen habt, würde ich schon in einigen Tagen eure Prüfung halten ... also strengt euch in den nächsten Tagen an. Und nu, ab in den Wald.»

Ohne auf Kommentare zu warten drehte er sich um und schritt in Richtung Burgtor. Hoffentlich würden sie heute endlich mal vernünftig zum Jagen kommen.

Chrischplak
29.11.2004, 20:06
Na das passte ja wie die Faust aufs Auge. Der dusselige Hauptmann hatte sich malwieder den verloddertsten Dienstboten der Burg an Land gezogen und ihn losgeschickt. Wahrscheinlichj waren die Taschen des Kerles voller Gold. Komisch das er sich damit nicht verdünisiert hatte, ein wenig Ehre schien er ja doch noch zu haben.

Um so besser für Chrisch. Zwar beteuerte der Kerl sonst nicht so rumzulaufen aber das erzählte schliesslich jeder dieser kriminellen Kerle. Aber so wie der aussah hatte der bestimmt sowieso keine Ahnung von nichts und so würde er dem Kerl ganz einfach das Streitharnisch andrehen können was dort in der Ecke lag. Eigentlich wars nur ein Versuchsobjekt gewesen das er schon lange wieder einschmelzen wollte, immerhin waren ihm noch einige Fehler unterlaufen aber das war ja nun auch nicht so wichtig. Diesem Dödel da würde ers sicher andrehen können und so packte er sein Verkaufstalent aus und begann von dem ultraharten Stahl mit der Powerabgleitlotion zu berichten und erwähnte nur ganz nebenbei dne geradezu läppischen Preis für dieses edle Harnisch.

Irgendwann unterbrach ihn der Kerl dann aber von wegen das Ding wäre ja sowieso nicht für ihn, drückte ihm einen dicken Beutel Gold in die Hand und machte sich mit der schweren Rüstung vom Acker. Nun, ihm solltes recht sein.

Kaum war die Tür wieder zu war sie schonwieder auf. Diesmal waren es Tomarus und Nurgon.

"Aja, ich komme schon." sagte Chrisch, klug wie er war, denn sofort hatte er die Situation erkannt.

"Du bleibst hier und schmiedest noch ein wenig." warf er Andor noch zu bevor er mit den beiden die Schmiede verliess.

Nurgon
29.11.2004, 20:52
Endlich waren sie bereit, bereit weiterzulernen. Endlich... Nurgon war ganz kampfwütig und überprüfte schon die ganze Zeit den Knauf seines Schwertes, dass er auch noch immer da saß wo er hingehörte.

Nun ging es raus, raus in den Wald, raus in die Freiheit.
Doch erst mal mussten sie an den Orks vorbei.

Gemeinsam schritten sie, Tomarus vorn Nurgon in der Mitte und Chrisch bildete den Schluss, sie passierten das Tor.
Das Schwert saß am richtigen Platz.
Behutsam schritten sie den Pfad hinunter, immer weiter immer weiter, komplette Stille, denn reden wollte niemand, die Minuten verstrichen und schienen Nurgon immer unendlicher.
Einen Teil des wegen hattes sie geschafft das Schwert saß immer noch.
Immer weiter kamen sie und alle im Laufschritt.
Endlich hatten sie die Brücke erreicht nun würden sie bald mit dem Training beginnen können.

Skazaam
30.11.2004, 16:18
Die Nacht über hatte Skazaam an einer Wand gelehnt geschlafen. Diese Methode war zwar nicht allzu angenehm, jedoch war dem Bürger dieses egal. Er hatte es sich so bequem wie möglich gemacht, die Kälte war ihm egal und dann schlief er dort an der Mauer. Er fühlte sich wie ein Penner, doch andererseits, wenn ihn jemand angeschnauzt hätte, hätte er denjenigen wohl die Meinung gegeigt.
Am nächsten Tag hatte er sich an einem Lagerfeuer warm gehalten, dort gegessen und wollte dann seinen Goldzahn abholen.
Skazaam schritt also zur Goldschmiede, wo jedoch noch keiner war.
"Man, wo ist dieser Schmied? Ich will hier wieder weg. Diese ganzen Blechkameraden sind mir langsam, aber sicher, zu wider."
Der ehemalige Söldner schritt also zurück zum Lagerfeuer. Dort versuchte er jeden Kontakt zu vermeiden, er wollte mit niemanden über Innos oder anderen Göttern reden. Auch die Situation mit den Orks war ihm scheissegal.
Skazaam würde sich bald wieder aus dem Minental verabschieden.
"Ich muss mal schauen, wie weit es mit meiner Aufnahme bei Lee steht."

Am späten Abend versuchte er es erneut in der Schmiede. Wieder keiner da.
"Hm, ich geh erstmal ein Bierchen trinken." dachte Skazaam und ging in die Taverne.
Er trat dort ein und sah den, den er schon lange gesucht hatte. Der Schmied in des Königs Diensten. Skazaam ging zu Nikmaster und sprach ihn an:
"N'Abend. Wie stehts um meinen Zahn?"
Nikmaster schaute auf.
"Ah, du bist es. Der Goldzahn ist fertig. Wenn du mitkommst, übergebe ich ihn dir."
Skazaam stimmte ihm zu. Der Ritter stand auf und so gingen sie gemeinsam zur Schmiede. Dort übergab dieser den Bürger das kleine Goldene Ding.
Skazaam überreichte ihm das fällige Gold, und verabschiedete sich sofort. Auf einen Abend in der Taverne mit einem Ritter, konnte er verzichten. Das musste nicht sein, nachher würde Skazaam sich im Suff noch versprechen, und das wäre verhängnissvoll.
"Ausserdem ruft der Hof" dachte sich der Bürger und schritt in der Nacht aus der Burg...

Shakuras
30.11.2004, 16:46
"Wie geht es Euch, Lady Cathaine?"
Aber er erhielt keine Antwort. Kein Wort brach aus ihrem Munde. Alleinig ihr Äußeres gab Auskunft über ihren körperlichen und seelischen Zustand und ja, es stand schlecht um sie. Shakuras konnte es schwer fassen, doch sah man es ihm nicht an, denn Mitleid und Sorge half hier nichts!

Und doch fragte er sich im Stillen ...
Wo war die glaubensstarke und stolze Ritterin ihres beiden Herrn? Wo war ihre anziehende Lebensfreud', die selbst in diesen Gefilden unerschöpflich schien? Wo war ihr Wille, ihr Mut und ihre Kraft? War es sie - war es wirklich sie, die da wie ein angeschlagnes Tier auf den Tode wartete? Lady Cathaine?

Sie brauchte einen Heilkundigen!
Oder einfach nur die heilende Nähe eines Priesters, eines verstoßenen Priesters. Sanft wischte die vom Leben gezeichnete Hand den Schweiß auf Stirn und Wange ab. Er fühlte wie sie glühte und kochte und doch war ihr Antlitz so blass wie das eines Corpus.

"Ich werde Euch helfen, Lady Cathaine, denn der Herr kennt die Seinen, doch dürft Ihr nicht verzagen in Glaube und Hoffnung. Versprecht mir das!", flüsterte er Ihr zu. Auch, wenn sie wohl nicht alles vernommen hatte, so hatte sie das Wesentliche verstanden und nickte, so gut es eben für sie ging, als Bestättigung.

Der Verlorene machte sich sogleich an die Arbeit. Schnellen Schrittes verließ er das Gemach der Kranken und noch ehe sie die schwache Hoffnung an Wiederkehr seinerseits hätte verloren können, schwang die Tür auch auf und der alte Mann kam mit Taschen voll Utensilien und einer Mimik, die von Tatendrang zeugte, hereingeschneit. "Innos schenke uns Licht!", murmelte er da und mit dem Versiegen des Wortes Licht entzündeten sich auf einem Male alle Lichtquellen der Räumlichkeit, ob Talglicht, Fakel oder Karmin. Das heilige Licht in Form des Feuers war geschaffen, nun fehlte nur noch die Schaffung der Gesundung der Leidenden, das sich als schwieriger erweisen sollte, denn Shakuras war kein Heilkundiger. Sicher, er verstand und beherrschte die Grundlagen und simpelsten Tricks der Medica, aber diese würden Cathaine nur unzulänglich zur Besserung verhelfen. War Ihr Befinden doch weitaus schlimmer und komplizierter.

Zumindestens ihre Krankheit hatte er erkannt, da sie an typischen, wenn auch weit fortgeschrittenen Symptomen litt, die auch deutlich sichtbar und fühlbar waren.

So griff er auf die Schnelle, denn diese benötigte es hier, auf Tränke des Lebens und auf allerlei Salben und Wirkmittel zurück, die er einst erworben hatte und um dessen Bedeutung und Wirkung er wusste. So verabreichtete er der Lady einen Lebenstrank, der zur allgemeinen Besserung dienlich sein sollte. Hinzu kam das Auftragen einer grünschimmernden Salbe auf den Atemwegen, die für den Auswurf von Sekret gedacht war, sowie ein heißer Wickel, beträufelt und eingerieben mit heilenden Kräuterextrakten, der zur Senkung der Körpertemperatur und gleichzeitig zur besseren Durchblutung führen sollte. Um all das Gewünschte noch weitesgehend zu Unterstützung, veränderte er der Wirkung entsprechend die Lage der Ritterin.

Mehr konnte er nicht tun.
Nun blieb auch für ihn nur noch das Gebet und dem ging er anschließend auch sogleich nach. Noch am Bette der Kranken bat er in geheimnisvoller Sprache Innos um Hilfe, Besserung und Segnung der jungen Frau. Stund um Stund verging, Tag um Tag verging und Shakuras saß noch immer unverändert wie am Tage seiner Bemühungen um Cathaine an ihrem Bette und betete unabdinglich. Er wurde so eins mit dem Inventar des Raumes und der hier waltenden Stille, dass gar Cathaine, die langsam auf dem Wege der Besserung war, ihn noch nicht einmal mehr registrierte.

Sein Leib war hier, Geist und Seele in Anderswo ...

Lady Cathaine
30.11.2004, 17:09
Die Kälte wich und die Wärme kam. Innos hatte ihre Gebete erhört. Den Trank den ihr ihr einflößte, war süß und klebrig und während Cathaine sich noch innerlich schüttelte ob der Süße, erwachten ihre Lebensgeister wieder und etwas in ihr schaute auf.

Innos.

Ja, er war bei ihr. Prüfte sie und ihre Fähigkeiten, ihren Glauben und ihre Stärke. Und er gab ihr Hoffnung. Hoffnung, die sie in den Gebeten Shakuras wieder fand.

Andor Elyn
30.11.2004, 17:24
Der junge Waffenknecht stand in der Schmiede und hielt vor sich einen Panzer aus Stahl.
Schweiß tropfte von seiner Stirn, denn er hatte die ganze Nacht durchgearbeitet um das für ihn möglichst perfekte Ergebnis zu erzielen.

Es war der erste dem ihm richtig gut gelungen war und der auch noch zusammenhielt.
Mit einem angestrengten Blick begutachtete er sein Werk, um jeden kleinen Fehler zu entdecken.
Nach ein paar Minuten und einem zufriedenen Lächeln auf die Gesicht ging er hinüber zum Nähgarn.
Nun war es an der Zeit den vorhandenen Panzer mit einem der Wämse zu vernähen, erst dann würde die Rüstung komplett sein.

Mit einem kleinen Seufzer nahm Andor also wieder Nadel und Faden zur Hand um einige Teile der noch unfertigen Milizrüstung zu verarbeiten.

Dragonsword
30.11.2004, 21:45
Es waren bereits ein paar Tage in der Burg verstrichen als Dragonsword endlich das fand was er gesucht hatte. In der alten Bibliothek der Feuermagier hatte Dragonsword tatsächlich das Buch gefunden. Das Buch das so viele Geheimnisse lüften würde.

Es war ein altes Buch in einem roten Einband. Aber wenn interessiert der Einband? In diesem ganzen Buch war nur eine Seite wirklich interessant. Die Seite 424!
Im fahlen Licht der Kerze blickte sich der Baal um. Kein Mensch zu sehen. Mit einem Ruck riss Dragonsword die Seite aus dem Buch und ließ sie schnell in seiner Robe verschwinden. Er würde die Seite des Buches bald wieder benötigen. Aber nicht hier. Nicht jetzt.

Dragonsword verließ das große Haus so unauffällig wie möglich. Sein erster Schritt aus diesem Haus seit ein paar Tagen. Der Himmel war bewölkt und der Abend war der Nacht gewichen. Blitze zuckten weit entfernt am Himmel. Mit etwas Glück würde Dragonsword beim alten Tal Eingang sein bevor das Unwetter das Minental erreicht.

So wie der Niedere Baal gekommen war so verschwand er wieder. Lautlos und so unauffällig wie möglich. Schließlich wusste er nicht wie die Paladine reagieren würden wenn so ein Typ einfach eines ihrer Bücher zerlegt. Dragonsword schluckte und verließ die Burg.

Gerade als sich Dragonsword ein paar Schritte von der Burg entfernt hatte und bedächtig nach Orks Ausschau hielt erhellte ein Blitz den Himmel und gab in der ferne etwas Preis. Neugierig nährte sich der Niedere Baal.
Als ein zweiter Blitz den Himmel erhellte gefror für Dragonsword die ganze Welt. Was der Niedere Baal für ein seltsames Etwas in der Ferne gehalten hatte war Malacad der verletzt im Staub lag.
Als die Welt wieder in normaler Zeit an Dragonsword Vorbeistrich vielen die ersten Tropfen auf den Bewusstlosen Malacad.
Dragonsword musste sich beeilen.
Er packte Malacad unter den Armen und schliff ihn so weit es ging in eine verlassene Orkhütte. Kein Idealer Platz um sich auszuruhen, besonders nicht wenn man nicht weiß ob noch ein Ork hier wohnt. Aber die Kraft des Baal würde nicht reichen Malacad bis ins Burginnere zu transportieren.

Dragonsword begutachtete die Wunden von Malacad. Er war kein Heiler. Aber er konnte zumindest sagen ob es schlimm oder nicht schlimm war.
Es war nicht sonderlich schlimm. Aber eine der Wunden am Bein hatte sich entzündet. Mit etwas frischem Wasser und einem sauberen Verband müsste das aber wieder hinzukriegen sein.

Dragonsword nahm seine Trinkwasserflasche und reinigte die Wunde. Dann riss er ein Stück seiner Kostbaren Baalrobe ab und band sie über die Wunde. Das müsste reichen. Erschöpft lehnte sich Dragonsword an die Wand des Ork Zeltes. Heute würde er es doch nicht mehr bis zur Geheimen Eingang schaffen. Aber Malacad hatte jetzt Vorrang.
Mit gezogener Waffe wachte Dragonsword über Malacad. „Ein Ork währe jetzt wirklich sehr unpassend!“

Smoker
01.12.2004, 15:02
Malacad erwachte aus seiner Ohnmacht.
Seine Hand huschte schnell zu seiner verletzten eiternden Schulter.
Doch was war das?
Anscheinend hatte er an der Schulter nur eine kleine Kratzwunde.
Seine etwas grössere Wunde fand er am Bein auf,anscheinend hatte der Traumruf den er von Spike Spiegel erhalten hatte,und auch geraucht hatte,seine Realität verändert,und ihm all diese Wunden nur vorgegaukelt.
Unglaublich.
Ein einfacher Traumruf hatte dermasen starke Wirkungen erzielt.
Es war ja nicht der erste den er geraucht hatte,dennoch....
Er würde Spike beim nächsten Treffen darauf ansprechen müssen.
Ein Husten erklang.
Malacad blickte um sich und endeckte Dragonsword,den niederen Baal des Sumpflagers,und sein Freund.


Meister? Ihr seit hier? Wo sind wir?
Ich...ich... ich weiss nicht was passiert ist ,Meister....ich bin so froh euch zu sehen.

Dragonsword
01.12.2004, 21:07
"Ja,... ich bin auch froh dich zu sehen.", etwas Ironie war in der Stimme des Baals zu vernehmen. Dragonsword seufzte und holte zur Erklärung aus.
"Wir sind im Minental,... das weißt du hoffentlich,... um noch etwas genauer zu sein, wir sind in einem Orkzelt."
Malacad riss die Augen weit auf und blickte sich um. Der Nebel in seinem Geist schien sich langsam wieder zu legen.
"Deine letzte Frage kann ich dir nicht beantworten. Aber du darfst dem Schläfer danken dass ich dich in dieser Nacht gefunden hab. Ohne das Unwetter würdest du noch immer da draußen liegen.
Malacad blickte sich noch mal wortlos um. Seine Augen blieben aber dann an der zerrissenen Robe des Baals hängen. Noch bevor Malacad etwas sagen konnte zeigte Dragonsword wortlos auf die Verbände des Novizen.
"Irgendetwas musste ich ja nehmen.", Dragonsword lächelte, es tat ihm gut wieder mit jemand vertrauten unterwegs zu sein.
"Wir bleiben noch hier bis das Unwetter vorbei ist. Kannst du gehen?"

Smoker
01.12.2004, 21:52
Viele Gedanke huschten durch den total verdreten Kopf Malacads.
Dragonsword hatte seine kostbare Robe zerrissen nur um seine Wunden zu verbinden?
Wahrlich eine freundschaftliche Tat.
Als dieser den Novizen aufklärte antwortete er ihm:

Ja,Meister....ich kann gehen.

Er versuchte aufzustehen,prüfte sein Gleichgewicht und kam ins stolpern.
Nach einem kleinen einknick hatte er aber wieder die volle Gewahlt über seinen Körper.
Er musterte das Ork Zelt.

Ich danke euch,Dragonsword,für eure hilfe,und für eure Führsorge.
Doch meinetwegen können wir weiter.Wolltet ihr nicht noch etwas erledigen?
Und was hat es mit der Seite auf sich die ihr da habt?

Seine Finger zeigten auf das Stück Papier das aus der Robe des Baals hervorlugte.
Auf Malacads beobachtungs Gabe konnte er sich schon immer verlassen....

Dragonsword
01.12.2004, 22:05
"Ähm,... das ist nicht besonderes!", Dragonsword schob die Seite mit zittriger Hand wieder tief in die Tasche. "Also,...", der Niedere Baal bemerkte das Malacad noch immer auf die Stelle blickte wo gerade noch das Papier zu sehen war.
"Es ist nicht besonderes,...", Malacad nickte und Dragonsword fuhr sich über die verschwitzte Stirn. Malacad bemerkte das natürlich und machte einen Neugierigen Eindruck. Doch ein schneller Themenwechsel von Dragonsword verhinderte weitere Fragen.
"Das nächste Ziel ist die Burg. Du brauchst ein ordentliches Bett! Außerdem ist mein Wasser schon wieder leer."
Dragonsword erhob sich und ging ein paar Schritte aus dem Orkzelt.

Es tröpfelte noch etwas und der Boden war aufgeweicht.
"Alles klar?"
"Ja, Meister."
"Sehr gut! Es sind nur ein paar Schritte dann sind wir drin."

Smoker
01.12.2004, 22:45
Malacads Neugier wuchs an.
Was war das für ein Pegament?
Und warum wollte es ihm der Meister nicht zeigen?
War es so Geheim das er es nicht einmal einem Bruder zeigen durfte?
Aber dan viel ihm ein das er nicht das recht hatte einem Baal solche Fragen zu stellen.
Er war nur ein Novize und wenn Dragonsword einen Grund der Geheimhaltung hatte dan würde er dies respektieren.
Zusammen Schritten sie in die Burg.
Die weichen Tropfen fuhren ihnen durchs harr.
Dragonsword führte sie in eine art Kapelle.
Dort legten sie sich zu Bett.
Der Baal erwähnte noch,das morgen ein langer Tag sein würde und sie früh auf zustehen hatten.
In Gedanken versunken lag Malacad auf seiner Pritsche,seine Augen schlossen sich,und er entschwand aus dem diesseits.....

Shakuras
02.12.2004, 19:34
"Dein Wille geschehe!"
Ein Hauch von einer Stimme.
Ein Flüstern in einem stummen Sturme.

Die Lider schlugen auf und legten den müden Blick eines Priesters frei. Ächzent und unkoordiniert begab sich der Greis aus seiner knienden Position. Es benötigte einige Zeit bis er wieder Platz auf dem Stuhle fand. Bein und Fuß schmerzte sehr und seine Wirbelsäule machte ihn durch seine tage- und nächtelange Demutshaltung schwer zu schaffen.

Doch der Kummer und die Sorge war nicht aus seinen Zügen gewichen, trotzend der doch lang vergangenen Zeit in Gebete. Sicher, Cathaine war auf dem besten Wege zur Besserung, aber das galt für ihre sterbliche Hülle, nicht für ihre ewge Seele. Sie hatte noch längst nicht den Kampf bestritten, den sie innerlich focht.

Doch unterstützte und stärkte er sie, indem er sie immer wieder verpflegte mit Wasser und Brot. Möge es ihr wohl bekommen.

Lord Vincent
02.12.2004, 21:11
Die Inkompetenz dieses Schmieds war nicht zu leugnen. Erst hatte Vincent noch den Glauben, dass dieser Handwerker sein Fach verstehe, doch als jener ihm einen Harnisch von eher Minderer Qualität praktisch aufzwang, sprangen alle notdürftig aufgezogenen Fassaden von dem bescheidenen Könner ab.

Dieser Schmied trieb ihm förmlich Furcht ein. Vincent glaubte sein Gold fest genug zu halten,
er hatte aber nicht mit dieser Reaktion des Schmieds gerechnet, der da unerwartet mit seinen Händen, nach dem Beutel griff. Als dies geschah, spürte Vincent die Rauen Arbeiterhände, die in der Gier ihr Ziel etwas verfehlten und die samtig blasse Haut, des Vincents streiften. Ekel kam in dem einstigen Lord auf.

Vincent sah von einer Beschwerde ab und fragte sich, wie er wohl die Rüstung in einen annehmbaren Zustand, welcher das Amt des Hauptmanns richtig repräsentierte bringen könne. Zu alledem, hatte Yenai ja verständlicherweise um einen Pelzkragen gebeten.

In der selben Nacht verschwand eine Gestalt aus der Burg. Im Schlepptau eine Rüstung, die es um des Hauptmanns Willen zu verschönern galt.....

Artifex
03.12.2004, 11:14
Nachdem der Hüter des Glaubens die Worte von Elivrion vernommen hatte, verfiel er in dumpfes Brüten, welches sich dann zu einem noch tieferem Grübeln überging, anschließend war es dann soweit, der Lehrmeister der Körperbeherrschung war in eine tiefe Trance gefallen und seither für nichts mehr empfänglich. Doch nun war es endlich soweit, Artifex war wieder in der Welt der Lebenden und würde so gut er eben vermochte den vermaledeiten Unterricht fortsetzen. Vermaledeit, deswegen, weil er seiner eigenen Meinung nach einen schlechten Lehrmeister abgab, er verlor viel zu häufig die Konzentration - liess sich durch Nichtigkeiten ablenken und was weiss der Schläfer noch alles für Sachen.
Alles was man da tun konnte, war eben, ein Fünkchen Geduld aufbringen zu können und einige Ermahnungen, die an sich selbst gerichtet waren und bewirken sollten, dass er sich wieder mehr auf den Unterricht konzentrierte, gesagt, gedacht, doch leider nicht so schnell getan. Doch einerlei, wichtiger war es, dass es galt Elivrion zu korrigieren.
„In einigen Punkten ist deine Antwort zweifellos korrekt, doch es war nicht alles. Dazu kommt noch, dass ich tiefer in die Knie gegangen bin, damit ich den Schwerpunkt meines Körpers dem Boden soweit wie möglich annähere und so eine bessere Gleichgewichtskontrolle habe, dazu kommt noch, dass ich die Bodenbeschaffenheit stets unter Augen gehalten habe und auf das kleinste Detail geachtet habe. Sehe ich nämlich zum Beispiel einen kalten Strohhalm oder einen lockeren Kieselstein, tue ich mein möglichstes dieses Hindernis zu umgehen, oder wenn ich das nicht vermag es so gut wie möglich ‚auszunutzen‘, das heisst, ich beseitige es selber.“
Sehr ausführlich erklärt, wie er fand, beobachtete er Elivrion dann kurz, ehe er dann weitersprach: „Nun denn, dann lass uns mit der Ausbildung fortfahren. Ich möchte von dir, dass du 30 Runden um den Burghof mit gebeugten Knien absolvierst, so stärkst du deine Kniemuskulatur und deine Beine werden auch gestärkt. Also denn, los mit dir!“

Taurodir
03.12.2004, 21:40
Elivrion lauschte aufmerksam den Worten seines Lehrmeisters zu, doch bei seinen letzten Worten, oder eher seiner nächsten Aufgabe, verzog der junge Mann sein Gesicht und seufzte leise, sodass Artifex selbst es nicht hören konnte. Weitere Runden…ganze dreißig..und nicht auf die einfache Art, sondern auch noch kniend! Elivrion nickte jedoch anschließend dem Hüter des Glaubens zu und widmete sich seiner Aufgabe zu. Was blieb ihm auch anderes übrig? Tief atmete der Krieger ein und schloss dabei die Augen, ehe er wieder ausatmete. Er hatte versucht sich die Hinweise und die Worte seines Lehrmeisters gut einzuprägen, um seinen Körper besser der Umgebung anpassen zu können, ohne dabei das Gleichgewicht zu verlieren. Sein Gesichtsausdruck veränderte sich wieder schnell. Nun müsste er wirklich zeigen, wie zäh er wirklich war. Viele Runden standen ihm vor, und so wollte der Lord nicht viel Zeit verlieren. Schließlich ging er tief in die Knie und setzte einen Fuß nach dem anderen nach vorne. Zu Beginn war es noch recht schwer, mit den Beinen nicht zu wackeln und gewiss war es für manch einen Soldaten ein lustiger Anblick, aber nach einer weile setzte der Kommandant seine Füße viel zielsicherer auf den Boden. Kein Gedanke an die Lady. Kein Gedanke an die Zukunft. Nicht jetzt. All jenes würde folgen, wenn er die letzte Runde hinter sich gebracht hatte.

So verging viel Zeit und die Schweißperlen auf seiner Stirn häuften sich, während die Sterne und der Mond den Himmel schmückten, auch wenn sie aufgrund des Nebels und der Wolken nur schwer zu erblicken waren. Auf dem Hof sah man noch immer die Gestalt des Lords herum irren. Eine Runde nach dem anderen. Aber an seinem Gesichtsausdruck hatte sich nichts verändert. Mit ernster und konzentrierter Mine schritt er weiter voran, und fast wirkte es schon so, als spürte er kaum noch einen Schmerz. Doch er spürte ihn und bis die Zähne zusammen. Seine Beine schmerzten ihm. Es fühlte sich so an, als würden seine Muskeln bersten. Selten hatte Elivrion sich so schwer gefüllt. Dass er nebenbei noch seine Kommandantenrüstung trug, machte die Sache nicht einfacher. Doch dass er zäh war, bewies er auch bei dieser Aufgabe, auch wenn mit großen Mühen. Doch endlich brachte er die letzte Runde hinter sich und lehnte sich erschöpft gegen die Wand eines Gebäudes. Nur auf den Boden starrend, während er seine Hände an seine Oberschenkel legte, die ihm schmerzten. Der kühle Wind zog an ihm vorbei. Schmerz…nicht nur der Körper, sondern auch das Herz. Er erhob sich und starrte den Himmel an. Aber wie zu oft fand er dort nichts außer einer Leere…

che
03.12.2004, 21:54
Nun waren einige Wochen vergangen, seitdem der tapfere Einzelgänger und Einhandschüler Elfaire sicher zur Burg trug. Er wusste nicht, wie er die Zeit totschlagen sollte, außer mit den täglichen Übungen. Die Zeit verging wie im Fluge, das Wetter war ständig anders. Nicht wissend, was er heute wieder anstellen sollte, außer dem Üben, ging der junge Che in die Taverne um bei guter Gesellschaft zu speisen. Vielleicht war auch Elfaire dort, die er in den vergangenen Tage nicht sehr viel erblickte. Die Taverne betreten, durchsteifte er mit seinem ersten Blick fast die ganze Taverne; Elf war nirgends zu entdecken. Einwenig betrübt darüber, seid längerem keinen Kontakt mir ihr gehabt zu haben, setzte er sich auf einem freien Stuhl, alleine an einem recht alten Tisch. Die Stimmung in der Taverne schien bei guter Laune zu sein; einige spielten Karten, andere tranken um die Wette, wieder andere stritten sich, es ging runter und rüber. Nun versuchte er, einige Gesichter hier in der Taverne sehend, zu erkennen, vielleicht war es sogar ein alter Bekannter, was Che zumindest hoffte. Nicht lange sitzend, erhob er sich sogleich und ging hinüber zur Bar, wollte sich einen Krug Bier gönnen. Eine längere Schlange von Soldaten des Königs, warteten auch auf ihr Getränk oder Mahl, was auch immer.

Längere Zeit angestanden, war er nun vorne zur Bar vorgedrungen. Sein Bier bekommen und bezahlt, wollte der tapfere Einzelgänger zurück zu seinem Tisch gehen. Wie nicht anders erwartet, was dieser bereits besetzt. Die Taverne war auch Rand voll, da war es sehr wahrscheinlich, dass es sich dort jemand gemütlich machen würde. Che machte sich nichts draus und stand in diesem Moment lieber, vom ewigen Sitzen würde ihm sowieso der Hintern einschlafen.

Einen halben Krug vom Dunklen Paladiner getrunken, verspürte der Schüler ein kleines Bedürfnis. Sich langsam noch vorne bewegend, kam er nun zur Latrine an, nun konnte er seinem Bedürfnis freien Lauf lassen.
Vollendet, ging er zum Eimer, der mit Wasser gefüllt war, um sich die Hände zu waschen, wie es sich nach dem Geschäft gehörte. Er kannte zwar sehr viele, die sich keine Mühe machten, die Hände zu waschen, das war aber dessen Bier. Solange er diese Personen daraufhin die Hand geben musste, war es ihm egal, was sie taten und wovon sie die Finger ließen.
Zurück zu seinem Bier, bemerkte er, dass sich die Mehrheit der Soldaten zurückgezogen hatte, wahrscheinlich hatten sie morgen einen anstrengenden Tag vor sich. Er würde auch lieber arbeiten, anstatt den ganzen Tag nur üben und auf Elfaire zu warten. Che wollte einmal wieder einwenig Abwechslung, nicht fast jeden Tag wie ein Déjà vue erleben

Elfaire
04.12.2004, 13:27
Ein wenig gelangweilt und in Gedanken saß Elf auf der Bettkante.
Sie war zwar schon seit über einer Stunde auf, hatte gefrühstükt, war dann jedoch in ihr Zimmer zurückgekehrt. Die ganze Zeit dachte Elf an den Aufbruch...

Der Aufbruch aus der Burg, denn sie wollte weg von diesem stickigem, dunklen und rauen Ort. Von der Burg hatte sie ja nun genug gesehen und es gab nichts, was sie noch besonders lange hier halten würde.
Allmählich wünschte sie sich, in Khorinis geblieben zu sein, denn auf die Errinerung an ihre Zeit in der Burg konnte sie verzichten... Nicht, dass die Leute in der Burg unfreundlich waren, aber sie war die rauen Bedingungen nicht gewöhnt. Zudem dachte sie in den letzten Tagen viel an Liberty, Achellies und... an Skazaam! Hatten sie ihn auffinden können? Hatten sie den Halunken Lord André übergeben können?!

"Warum habe ich sie verlassen?! Warum habe ich nicht weiter nach ihnen gesucht?!" dachte Elf, ein schlechtes Gewissen bekommend. Hoffendlich war ihnen nichts zugestoßen! Gerne würde sie nun nach Khorinis zurück, aber nicht das war ihr Ziel...
Ein paar Minuten später stand ihr Entschluss fest ; Sie würde aufbrechen! Noch heute...

Eilig stand sie auf, kämmte die Haare und und ging hinaus in den Burginnenhof. "Wo ist Che?" dachte sie, doch sie brauchte den Einzelgänger nicht lange zu suchen. Keine 20 Meter entfernt trainierte er, wohl leicht gedankenverloren, den Einhandkampf.

Die junge Frau zögerte ein paar Sekunden, ging dann aber entschlossen auf che zu. Nur noch ein paar Schritte von ihm entfernt blieb sie stehen.

"Che...?" sagte sie leise. Als er nicht reagierte verzog sie leicht das Gesicht und setzte dann etwas lauter an. "Che! Sag mal, was hälst du davon, aus der Burg aufzubrechen...?" gespannt wartete sie auf seine Antwort...

che
04.12.2004, 13:47
Die halbe Nach aufgeblieben, hatte sich Che noch rechtzeitig in seinem Bett verkriechen können, um am nächsten morgen wieder top fit zu sein.
Er war nun wieder am üben, mit seiner extra schweren Übungsklinge. Schon nicht lange übend, ertönte eine sehr bekannte Stimme hinter ihm: es war Elfaire, deren Leben er gerne gerettet hatte. Sie war ein guter Mensch, nahm ihn bei sich auf, obwohl sie den schlampigen Einzelgänger gar nicht einmal kannte.
Sie fragte ihn, ob sie die Burg verlassen könnten. Nichts lieber als das, dachte er und versuchte seine Freude in einem höfflichen Satz umzuformen. Elfaire! Wie ich sehe, geht es dir nun wieder gut, zum Glück auch kam dabei raus, und er fuhr fort: Ja, all zu gerne würde ich diese langweilige Burg verlassen. Mir war die ganze Zeit langweilig, ich konnte nichts außer üben und nochmals üben anstellen. Ich brauche Abwechslung, nicht jeden Tag wie ein weiteren Déjà vue verbringen.
Jetzt, wo es seiner Elfaire wieder gut ging, stand ihnen nichts mehr im Wege, außer, dass sie noch abmachen mussten, wohin sie ihr Weg führen würde: Noch eines, wohin wollen wir den gehen? Ich würde vorschlagen, wir gehen nach Norden, nicht nach Khorinis, nein, noch weiter nach Norden, ich war noch die dort! Was haltest du davon? Oder wolltest du vielleicht irgendwo anders hingehen?, fragte er die hübsche Elfaire, die ihm gegenüber stand. Er hoffte, sie würde mit ihm mitkommen, da Che sie mit der Zeit lieb gewonnen hatte. Eigentlich, mochte er sie schon seit ihrer ersten Begegnung miteinander. Auf der Reise würde er wohl das Üben vernachlässigen, doch hier in der Burg hatte er schon einen erheblichen Fortschritt gemacht. Wenn sie rasteten, könnte er einwenig üben, doch darüber wollte sich der Einzelgänger den Kopf nicht zerbrechen.
Seine sieben Sachen hatte er so oder so schon beisammen, von ihm aus, könnten sie jetzt sofort aufbrechen. Sein Hab und Gut bestand nur aus den Kleider, die er anhatte, einer stärkeren Brustplatte, seinen Schwert und seine Ledertasche, wo er Nahrungsmittel und Getränke aufbewahrte.
Da fiel ihm ein, dass Elf sagte, dass sie noch heute aufbrechen wolle, doch heute könnte noch lange dauern. Che schaute Elf einwenig verdutzt an und fragte schließlich: Wann meinst du mit heute? Noch nicht erst heute Abend? Am liebsten würde ich jetzt sofort aufbrechen, ich halte es nicht mehr länger aus hier... Aber wenn du willst, können wir noch bleiben. Ich geh vorher noch schnell Vorräte für die Reise besorgen.

Elfaire
04.12.2004, 14:05
Elf lächelte.
Er will also auch aufbrechen... Sofort! Dagegen hatte sie überhaupt nichts einzuwenden und so antwortete sie:

"Es freut mich, das auch du vorhast aufzubrechen! Ich hätte es hier ebenfalls nicht mehr länger ausgehalten, denn der Schatten, der hier lauert bedrückt mich sehr. Man sieht diese Stimmung auch den Rittern und allen hier an. Und wenn ich hier bliebe, so wäre ich ihnen keine Hilfe, kann ich noch nicht mal ein Schwert halten."

Als sie über das Minental sprach, wurde ihre Mine wieder finsterer und das Lächeln verschwand allmählich. Während sie redete, schweifte ihr Blick über das Land, bis ihre Augen schliesslich wieder auf Che gerichtet waren.
Schön, das du mitkommst, Che! dachte sie und bemerkte das leicht verdutzte Gesicht des Einzelgängers, als er sie auf die Sache mit "heute" ansprach.

"Oh, von mir aus können wir auch sofot aufbrechen, mich hält hier nichts mehr und Gepäck habe ich auch keines. Ich will mich nur von den Paladinen verabschieden!" sagte sie... Ohne auf Antwort zu warten, lief sie ins Haus.

Nach ca. 10 Minuten kam sie wieder heraus, schaute Che, der sich inzwischen um den Proviant gekümmert hatte an und sagte:

" Von mir aus können wir los!"

Taurodir
04.12.2004, 18:09
Noch immer stand der Krieger an der Mauer angelehnt und auf den Boden starrend. Der Schmerz im Bereich der Oberschenkel und den Knien hatte ein wenig nachgelassen, dennoch würde ihn dies beim Gehen teils behindern. Aber an so was dachte er nicht mehr. Er hatte schon oft Schmerzen zu spüren gehabt. Viel Schlimmere und qualvollere Schmerzen als nun. Und er wusste, wie er mit ihnen umzugehen hatte. Elivrion stützte sich mit beiden Händen fort von der Wand und ging langsam auf dem Hof umher. Beim Hüter des Glaubens würde er sich noch melden, doch ehe er nun mit der nächsten Übung beginnen könnte, müsste er sich zumindest mehr als eine Stunde ausruhen. Mit langsamen Gang näherte sich Elivrion den Stufen der Treppe, die hinauf zur Mauer führte, auf der seine Gestalt anschließend ruhen blieb. Seine grünen Augen streiften über das Land. Aber das selbe Bild wie schon zuvor blieb. Das selbe traurige Bild...wie in seinem Herzen. Seine Lippen dicht zusammen gedrückt und mit ernstem, jedoch auch traurigem Gesichtsausdruck blieb sein Blick stets auf der trostlosen Landschaft ruhen.

Taurodir
04.12.2004, 23:49
Noch lange blickte Elivrion in Richtung der Gebirge, die er in der Ferne sah. Große Gestalten, die in die Höhe ragten und von der Dunkelheit umhüllt wurden, so wie alles, denn nur schwer konnten der Mond und die Sterne sich einen Weg durch die Wolken bahnen und den Wesen, die auf der Erde weilten, Licht schenken. So stand auch der Krieger Innos im Dunkeln auf der Mauer. Seine grünen Augen glänzten leicht. Ein Glanz, der eher beunruhigend wirkte, als umgekehrt. Es war kühl geworden in den letzten Wochen. Die kalte Jahreszeit erschwerte es den Soldaten, weiterhin in der Burg zu verweilen. Die Nahrungsvorräte wurden wieder mal knapp und die Lagerfeuer, die man auf dem Hof bildete, schenkten einem nur schwach Wärme gegen die Kälte. Selbst dicke Decken halfen beim Schlaf nicht. Jeder versuchte sich so gut es nur ging zu schützen, aber die Mittel dazu, waren von geringem Ausmaß. Jeder fror, auch wenn er es sich eher nicht anmerken lassen wollte. Jeder verspürte den Drang nach einer richtigen Mahlzeit. Aber was blieb war die weinende Stimme des Windes und der Feind, der sich überall um einen herum befand. Nur die Mauer um die Burg herum, trennte beide Parteien voneinander. Doch würde das Gestein für ewig halten?

Elivrion seufzte leise. Auch zwischen ihm und einer anderen Person hatte sich eine Mauer gebildet. Aber sie waren keine Feinde gewesen, so wie es die Menschen und die Orks waren. Sie waren Freunde gewesen. Aber der Wunsch des Lords hatte alles, was es je gab, zunichte gemacht. Er stützte sich mit beiden Ellenbogen am Gestein und lehnte sich vor. Doch Stimmen, aus der Richtung des Tores, ließen ihn wieder zurück schweifen zum Hof. Vor dem Tor erkannte er einen Paladin, es müsste sich hierbei um einen der älteren handeln. In seiner Hand trug er eine Fackel, die er der schmaleren und jüngeren Gestalt vor sich überreichte.

„Begib dich zur Mine und sieh nach, wie sich die Lage dort befindet“, waren die Worte, die der Kommandant sofort vernahm. Der Soldat etwas geduckt und gab eher eine unsichere Haltung. Aber konnte man ihm jenes Übel nehmen?
Elivrion schritt die Stufen der Treppe hinab und begab sich in Richtung des Tores. Ohne viel zu sagen, ging er auf die beiden Gestalten zu. Der junge Soldat wie auch der ältere Paladin sahen ihn etwas verwundert an, als seine Hand die Fackel griff, die er anschließend dem Paladin überreichte.

„Ich hätte eine Aufgabe für dich, junger Soldat“, sprach Elivrion zunächst, fast schon leicht schmunzelnd, als er den älteren Herrn dabei anstarrte.
„Begib dich auf die Mauer und halte dort Wache für 3-4 Stunden.

Nach der Mine werde ich mich selbst umsehen“, fuhr er fort, was auch seine letzten Worte waren. Er wollte sich im Minental eh etwas umsehen, da es ihn fast schon quälte, in der Burg zu sein und zu wissen, dass sie ebenfalls da war, aber ihre Wege sich nicht kreuzten. Der Lord wies die Männer am Tor darauf hin, jenes zu öffnen, sodass seine Figur durch den Spalt hindurch schreiten konnte. Er wandte sich noch einmals um, ehe er mit nachdenklicher Miene begann den nicht ungefährlichen Weg auf sich zu nehmen. Der junge Soldat kannte das Minental nicht. Er schon. Er hatte hier für eine lange Zeit gelebt. Die Gefahren waren ihm bewusst, weshalb er mit großer Vorsicht Schritt für Schritt an den Zelten der Orks vorbei lief. Aber die Orks waren nur eine der Gefahren jenen Tals. Es gab weitmehr schlimmeres…
So lief ein einsamer Schatten durch die „tote“ Landschaft…

Montaron
05.12.2004, 14:02
Montaron hatte offensichtlich tief und lange geschlafen, denn jetzt kann er sich nicht mehr ganz so genau an den letzten Tag erinnern. Bier hatte er keins getrunken, denn soweit er weiß, war er nicht ausgegangen. Wie dem auch sei, Montaron war nun ausgeschlafen und hatte gute Laune. Zum Arbeiten gab es nichts, deshalb schaute er nur mal eben in der Schmiede vorbei. Nur um sicher zu gehen. Dort angelangt, fand er seinen Arbeitsplatz genauso unordentlich wie immer auf. Lust auf Aufräumen hatte er aber auch nicht, deswegen kehrte der Ritter auch gleich in seine Kammer zurück, was das einzige war, das ihm übrigblieb. Draußen war es eiskalt und die richtige Kleidung dafür hatte Montaron auch nicht an. Deshalb begab er sich schnell zurück in den Schlafraum, setzte sich auf sein Bett und schmiedete Pläne für den Tag.

Ion Storm
05.12.2004, 16:13
Langsam bewegte er seine Augen auf den Punkt, wo er die Bewegung wahrgenommen hatte. Sein Blick war kalt wie die Nacht selbst. Ein für ihn ohrenbetäubendes Geschrei einer Eule, die aus einem nahen Baum entfloh lies ihn schauerlich zusammenzucken, doch wandte er seinen starren Blick nicht von der Gestalt ab, welche auf ihn zukam. Immer weitere Umrisse und Strukturen waren zu erkennen, es war ein Mann in tiefschwarzem Mantel. Im schwachen Mondlicht erkannte Ion einen stämmigen Schritt von seinem Gegenüber.

Es herrschte wieder diese unheimliche Ruhe und nur die Schritte des Mannes, welche immer wieder in den Schlamm eintraten durchbrach diese. Etwa zehn Fuß vor dem Magier blieb die Gestalt stehen, das Gesicht völlig in Dunkelheit unter seiner Kapuze gewandt kam er Ion doch bekannt vor. War er es wirklich?

>>Ich habe dich in meinen Träumen gesehen, Sepertantis. Ich wusste das du kommen würdest und so habe ich auf dich gewartet – doch bevor feindselig werde, sag mir doch, was du hier auf dieser Insel willst.<<, säuselte er verabscheuend zu der stämmigen Gestalt rüber. Zuerst war es ein diabolischen lachen, welche die Antwort auf die Frage von Storm bildete. >>In nichts hast du dich verändert, alter Vetter.<<, begann Sepertantis grinsend das Wort und nahm dabei seine Kapuze herunter. Dennoch reichte das Licht des Mondes nicht aus, um dieses Gesicht zu erkennen, immer noch stand es düster im Verborgenen. >>Ich fand es nicht gerade schön, wie du uns so schnell verlassen hattest, Sebastian. Lange Zeit hab ich damit vergeudet dich zu finden, doch wie es scheint hat es sich gelohnt. Sogar dies, das du zu mir gekommen bist.<<, sprach er weiter, untermalt von weiterem teuflischen Gelächter. In Blitzesschnelle zog Ion seinen Kampfstab hervor und hielt ihn drohend gegen seinen ehemaligen Vetter: >>Verschwinde von diesem Ort und dieser Insel. Tot solltest du sein, nach deinen Vergehen!<<, herrschte ihn Storm an, doch das grinsen wisch nicht von Sepertantis Lippen. >>Ach Sebastian, was soll diese Feindseeligkeit? Ich will dir Botschaft vom Festland bringen und du bedrohst mich hier!<<, sprach er schelmisch. Noch fester packte Storm seinen Stab, vor Wut fast zerberstend. >>So leid es mir tut, Sebastian, die Nachrichten sind schlecht. Deine Eltern sind tot und nein, nicht durch irgendwelche stumpfsinnigen Orks, nein Sebastian. Ich alleine habe sie dahin gejagt, wo sie hingehören, ins Jenseits.<<, grinste er diabolisch in sich hinein. Ion hingegen schlief das Gesicht ein. Seinen Stab nahe dem Herunterfallen, starrte er in die hässliche Fratze seines Gegenübers.

Hirni
05.12.2004, 19:33
Es war das gleiche Bild wie das letzte Mal. Paladine, Waffenknechte und Milizen die auf dem Hof der Burg "patroulierten", um Lagerfeuer rumstanden auf denen sie Fleisch grillten, mit dem Schwert übten oder sich einfach nur unterhielten. Die Stimmung war bedrückend, das merkte jeder hier.
"OK, jetzt müssen wir nur noch zu den Feuermagiern gehen und dort die Bücher abholen. Weisst du, wo die sind?" fragte Hirni.
Neo schaute ihn an, und antwortete: "Sag ma, hab ich den Auftrag bekommen oder du?"
"Na du" entgegnete Hirni grinsend.
"Du mich auch." war Neos einziger Kommentar.
Hirni grinste nur breit, um dann auf einen der Paladine zuzugehen.

"Hallo, Streiter Innos." grüßte Hirni ihn freundlich.
Dieser entgegnete ihm etwas unfreundlich.
"Was möchtest du"
"Wir kommen vom Kloster, und müssen zu den Feuermagier. Wo sind diese zu finden?"
Der Paladin schaute ihn verständnislos an. Es war ihm wohl unverständlich wieso ein Innosgläubiger ihn fragte, woe hier die Feuermagier zu finden seien. Doch dann antwortete er etwas freundlicher als vorhin
"Wohl zum ersten Mal hier, was? Dort hinten ist das Haus der Feuermagier, dort findet ihr sie."
"Vielen Dank, möge Innos dich im Kampf beschützen."
Hirni und Neo gingen los und auf das besagte Haus zu. Sie traten ein, und beobachteten es. Zwei Treppen führten zu einem höheren Stockwerk, und zwei dunkle Gänge tiefer in das Haus hinein. Ein Feuermagier schritt auf sie zu.
"Innos zum Gruße, wehrter Magier." begrüßte Hirni auch diesen freundlich, jedoch mit einer großten Portion Ehfurcht in der Stimme
"Was kann ich für euch tun?" fragte der Magier sie.
"Nun, wir sollen ein Buch für Meister Parlan aus dem Kloster abholen. Welchen Titel es trägt, hat er uns nicht gesagt, ihr Magier würdet den Titel wissen." antwortete Hirni.
"Ah ja, richtig. Einen Moment, ich hole es ebend." entgegnete der Magier.

Wartend betrachteten die beiden das Haus näher.
"Freundlicher Herr."
"Ja, da hast du Recht." stimmte Neo zu.
Dann kamm der Magier auch schon wieder. Hirni nahm das Buch entgegen, und die beiden verabschiedeten sich.
"OK, wollen wir jetzt noch die Nacht über hier bleiben, oder sofort wieder zurückkehren?" wollte der Barde von seinem Kollegen Neo wissen

chr!z
05.12.2004, 20:38
Das Buch war wie nicht anders zu erwarten riesig, mit schwerem Leder umwickelt, wog über zehn Pfund und besaß die typischen ominösen nichtsgutesverheißenden Ornamente die Neo nicht zu deuten vermochte. "Wieso nur war mir klar, das wir so einen Welzer bekommen?!" fragte Neo rethorisch. "Wie sollen wir das denn nur ins Kloster bekommen? Kann mir schon vorstellen warum wir zu zweit geschickt wurden sind...Damit wir uns beim tragen abwechseln können."
"Bleib mal leasure, wär doch gelacht wenn wir das nicht schaffen würden." sprach Hirni mit großer Überzeugung. "Chronisch naiv..." murmelte Neo in sich hinein und schüttelte den Kopf. "Was?" "Nichts ..." gluckste Neo.
Hör mal, ich weis das dich das ankotzt, doch da müssen wir durch. Wir haben den Auftrag angenommen und ich glaube das du dir bewusst warst was dich erwartet." entgegnete Hirni ihm forsch. "Hmh... "
"OK, wollen wir jetzt noch die Nacht über hier bleiben, oder sofort wieder zurückkehren?" fragte Hirni ihn dann. "Im Angesicht der Tatsache, das hier kaum mehr als zwei Grad Lufttemperatur herrschen, ich mittlerweile Blasen AUF den Blasen hab und ich heute keinen Schritt mehr vor dieses Tor setzen will da ich ziemlich breit bin, würde ich vorschlagen die Nacht hier auf der Burg zu verbringen."
Nicht nur seine Worte, sondern auch seine Mimik machten Hirni unschwer zu verstehen das er es ernst meinte. Dieser nickte und wies mit seiner Hand auf das Lagerfeuer im Hof um das schon einige Abenteuerer und Paladine versammelt waren um sich ein wenig zu wärmen oder um einfach nur ein angeregtes Gespräch zu führen. "Ja, ich könnt jetzt ein Stück gebratene Moleratkeule vertragen." sagte Neo darauf mit einem freundlicherem Ton als zuvor. "Da bist du nicht der Einzige!" grinste Hirni ihn an und sie setzten sich mit an das Lagerfeuer. Das war genau das Richtige was Neo jetzt gebrauchen konnte. Er zog seine schlammigen und durchnässten Stiefel aus, stellte sie neben sich und hielt seine geschundenen Füße ans Feuer. "Na danke..." grummelte Hirni der soeben ein Stück Moleratkeule aus seinem Rucksack gezogen hatte. Darauf wackelte Neo nur provozirend mit den Zehen und grinste vor sich hin.
Als sie später mehr oder weniger satt das Feuer verließen, machten sie sich auf in die Unterkünfte. "Hach tut das gut!" gluckste Neo zufrieden als er barfuß die Schlafräume betrat. "Geh nicht immer davon aus das alle Leute so wiederstandsfähig wie ich im Bezug auf den Geruch deiner Füße sind." grinste Hirni in an und ließ sich auf eines der knarzenden Betten fallen. Neo warf ihm nur einen verständnisslosen Blick zu und tat es ihm nach. "Also Nacht denn..." "Nacht..."

Hirni
06.12.2004, 17:44
Ein großes Buch war es, was sie da zum Kloster bringen sollten. Nun, wenn sie sich abwechseln würden mit tragen, wäre es kein Problem. Das einzige Problem Hirnis war das Gejammere Neos. Er war zwar ein netter Kerl, und sie verstanden sich gut, doch dieses Gejammere über seine Blasen ging dem Barden auf die Nerven.
Als sie am nächsten Morgen aufstanden, ging es wieder los.
"Müssen wir wirklich schon wieder laufen? Mit den Blasen an den Füssen ist es schwer zu laufen." war Neo wieder am nörgeln.
Hirni platzte die Hutschnur.
"Boah, du nervst. Immer dieses Gejammere mit deinen Blasen. Du scheinst wirklich kaum zu laufen, was? Ich bin früher jeden Tag umhergewandert, hatte auch Blasen, weiss wie das ist, aber ich habe nicht gejammert. Mittlerweile bekomme ich keine Blasen mehr."
Es war wieder einer dieser Tage, wo Hirni schlecht drauf war. Doch wie lange? Den ganzen Tag? Nur für eine kurze Zeit? Oder nur für diesen Moment? Aufjeden Fall schaute ihn Neo mit großen Augen an und wunderte sich, um dann zu protestieren:
"Na hör mal. Ich darf ja wohl mal anmerken lassen, dass ich Blasen habe? Und wenn du zehnmal keine Blasen mehr bekommst, was gehtm ich das an?"
Hirni hatte wieder Scheisse gebaut, das merkte er jetzt. "Sprechen ohne vorher Nachzudenken, ein dicker Fehler" dachte sich der Barde. Und so versuchte er, sich zu entschuldigen, doch eher wurde es nur Rumnölerei:
"Entschuldige, ich hab halt wieder einer meiner Tage wo ich schlecht gelaunt bin. Aber du erwähnst ständig, dass du Blasen an den Füssen hast."
"Ja und?" entgegnete Neo.
"Ich schwöre dir, wenn du noch einmal deine Blasen erwähnst, dann stech ich sie dir auf und verfüttere dich an die Wölfe." grinste Hirni
"Das lass mal fein bleiben. Parlan wird dir dann einiges erzählen."
"Vor Parlan habe ich keine Angst, eher um deine Füsse."
"Wieso?"
"Sie stinken." erwähnte Hirni nur knapp.
"Hast du noch ein anderes Thema als meine Füsse? Das nervt mich nämlich." fing nun Neo an zu meckern.
"Dann haben wir was gemeinsam, uns beide nerven deine Füsse. Hack sie doch einfach mal ab, dann sind wir sie los." erklärte Hirni.
"Und wie soll ich zurück ins Kloster kommen?" fragte Neo.
"Nun, das ist dann dein Problem." grinste der Barde.
"Du könntest mich tragen." grinste Neo zurück.
"Das glaube ich kaum, ich muss das hier tragen." sagte Hirni und zeigte mit einem Kopfnicken in Richtung des Buches, welches immer noch auf dem Nachttisch des Zimmers lag.
"Du nervst." sprach Neo.
"Irgendwie nervt heut alles" lachte Hirni und Neo stimmte mit ein.

Sie entschlossen sich, bevor sie die Burg verliessen, noch etwas zu essen. Gemeinsam gingen sie in die Taverne, assen und trinken dort, kauften noch Proviant ein und machten sich dann auf den Weg zum Ausgang der Burg. Es war recht kühl an diesem Morgen und so zitterten sie, während die beiden Adepten die Burg verliessen. Neo humpelnd dank der Blasen, und Hirni grinsend, da Neos Gang einfach nur komisch aussah. Dass Hirnis Arme schwer wurden durch das Buch, war egal...

Snizzle
06.12.2004, 18:13
Kaum hörbar hallte ein Flüstern wie das Winseln eines gejagten Tieres so leise, durch die riesigen Saale und mächtigen Tore der Zuflucht des Lichts in der tiefen und eisigen Dunkelheit der Nacht. Von den mit gräulichem Stein errichteten Wänden schallte der liebliche Sang, der Klang der tiefen, ehrfürchtigen Stimme wider. Mit letzter Kraft bahnte es sich einen Weg durch den Schleier zwischen Licht und Schatten, hinaus in die kalte, unendliche Realität der Wirklichkeit. Gerade erst seinen Weg gefunden ins Dunkel der Freiheit, verflog das liebliche Lied der Lobpreisung im kalten Wind eines finstren Tales. Harmonisch, gar idyllisch füllte der nächtliche Sang das ganze Werk der Baukunst, vor Jahrhunderten gefertigt. Standhaft und hell erleuchtet selbst in der tiefsten Schwärze der Welt.

Plötzlich verstummte der Klang der Musik.
Die Stimme schwand und zurück blieb Stille.
Beruhigende Stille.
Friedliche Stille.
Stille.

Langsam sank Snizzle in seinen Sessel zurück. Das güldene Instrument drückte sich tief in das weiche Kissen des roten Möbels ein und gab einen schiefen Ton von sich. Vorsichtig hielt der Magus die Saiten, um den Ton zu ersticken und erneut ein Schweigen in das heilige Kunstwerk zierlicher Schnitzkunst zu bringen. Er zupfte leicht an einem der Fäden und sogleich breitete sich der helle Ton in seinem kleinen Gemach aus, zirkulierte zwischen den Möbeln und entfloh aus dem Fenster in die Kälte. Ruhig legte Snizzle seine Finger um die für ihn wichtigen Saiten und began erneut ein Spiel der Ruhe und des Friedens, bemüht die Perfektion in seiner Melodie zu finden. Bemüht die Lobpreisung an den, der geschaffen hat, zum Ausdruck zu bringen.

Artifex
08.12.2004, 17:59
Ein leises Knirschen ging in der Geräuschkulisse des Innenhofs der Burg unter, doch dann ertönte ein weiteres Knirschen - auch dieses wurde vom Lärm auf dem Innenhof verschluckt. Ebenso alle weiteren Knirscher, die alle von der ein und selben Person verursacht wurden. Langsam näherten sich die Schritte der Person dem Fallgatter der Burg, die den Eingang gegen die Horden von Orks abschirmte, die vor der Burg lagerten. Einst, so kursierte ein schon lange nicht mehr gesprochenes Gerücht, hatten die Soldaten der Paladine in einer gemeinsamen Anstrengung mit den Vertretern der Lees und der Heiligen Allianz - wie sich die hiesigen Magiere neuerdings bezeichneten - das Tal von den Orks gesäubert, doch heute sag es ganz danach aus, als ob die Orks nie weggewesen wären. Noch immer lümmelten diese Bestien vor der Burg herum, doch irgendwelche Anstrengungen bezüglich eines Ansturms unternahmen sie nicht, offenbar warteten sie nur auf ein bestimmtes Signal, doch wenn dieses gezeigt werden sollte, so hoffte der Mann, dann würde er weit weg sein.
„Halt! Wer da?“ - wie eine Peitsche durchschnitten diese Worte den Lärm auf dem Innehof der mächtigen Trutzburg, die dereinst das alte Lager war. Die Person, die derart befehlsgewohnt herumschrie zeigte sich auch gleich, es war eine Torwache. „Seid gegrüßt guter Mann, aber darf man bei euch Durchlass nach draußen erbitten?“ Freundlich antwortete der Angerufene auf die Frage und lächelte leicht dabei. „Wie? Ihr wollt alleine da raus? Seid ihr todesmüde Mann? Da draußen werdet ihr keine drei Sekunden überleben!“ Das Erstaunen zeigte sich deutlich in der Stimme der Torwache, doch der Angesprochene lächelte nur breiter und wiederholte seine Anfrage. „Nun gut, wie ihr wollt, doch kommt nicht wieder, wenn ihr mich wegen meiner Warnung heimsuchen wollt...“, blaffte die Torwache noch barsch, ehe sie sich mit zackigen Schritten der in den Fallgittern eingelassenen Pforte näherte.
Ein paar Minuten später stand der Mann auch schon direkt vor der Burg und lief sogleich los. Alles was die Orks von ihm sehen sollten war ein rasender Schemen, der so schnell verschwand, wie er auftauchte. Dann schließlich hatte der Krieger die feindlichen Linien hinter sich gelassen und wandte sich dem tieferen Teil des Minentals zu. Bald betrat er dann auch schon den Wald und verschwand unter den tiefhängenden Ästen...

SonBo
09.12.2004, 16:47
Endlich im Minental angekommen ging SonBo zu einem der Paladine der sich als Yenai vorstellte:" Hallo ich bin Yenai. Ich wollte dich fragen ob du dich der Garde anschließen fielst du scheinst ein guter Kämpfer zu sein." SonBo antwortete freude strahlend:" Gerne ich bin eh nur hier her gekommen um mich der Garde an zu schließen.

Yenai
09.12.2004, 19:53
Yenai betrachtete den frischgebackenen Rekruten kritisch. Ob der wohl etwas taugte? Zwar brauchte man hier jede helfende Hand, um die Burg gegen Fleischwanzen, Prinzessinnen und auch den einen oder anderen Ork zu verteidigen, aber wirklich interessant für die hochfliegenden Pläne des Hauptmanns waren nur starke, geschickte Soldaten mit einer Menge Heldenmut, die den oftmals komplexen Gedanken des Lords folgen konnten.
A propos folgen, wo blieb Vincent? Warum folgte dieser Lümmel nicht seinen Befehlen und brachte die Rüstung? Hatte ihn der geheimnisvolle Rüstungsschmied umgebracht? Oder war er tief in den Kerkern der Unendlichkeit gefangen? Sollte ja auch hin und wieder vorkommen. Der Lord schüttelte betrübt den Kopf. Nunja, was sollte man da schon machen? Vielleicht würde er in nächster Zeit wieder einmal durch Raum und Zeit reisen, um seinen Untergebenen zu befreien, falls er einen Nachmittag Zeit hatte.
Doch zurück zu SonBo. Eine Bewährungsprobe musste her. Wenn der Rekrut dabei umkam, war er ein guter Mann. Schließlich starben bekanntlich nur die Guten jung. Falls er überlebte, musste sich Yenai noch etwas einfallen lassen.
„Haltung, Rekrut!“, befahl er, „Ich habe einen Auftrag für dich: Bringe mir einen Scavenger, am besten einen jungen. Lebendig und wohlgenährt, außerdem möglichst stubenrein. Wenn du das schaffst, winken dir ...äh, Ehre, Glanz, unsterblicher Ruhm und so, du weißt schon.“

SonBo
09.12.2004, 20:04
SonBo war sehr überraschst über den Auftrag er hatte eigentlich was wo man sich richt beweißen kann gehofft aber das muss wohl reichen. Doch er wollte sich erst noch mal umschauen und sich ein bisschen Proviant besorgen, bevor er sich auf den Weg macht. Er unterhielt sich mit ein paar Leuten über das leben hier in der Burg und machte sich schließlich mit einer Heilpflanze den er geschenkt bekommen hatte auf den weg.

Zakarum
09.12.2004, 20:05
Langsam wachte der knecht auf. Verschlafen blickte er in sein fast leeres Zimmer. Der Tag schien sich schon dem End ezu neigen er hatte also lange geschlafen. Doch das störte ihn nicht er hatte die letzten Tage sehr viel Streß gehabt, doch jetzt war erstmal abhängen angesagt.

Kangsam machte er sich frisch und ging auf den Burghof, alles war schon in dunkelheit gehüllt und nur nich wenige Leute waren auf den Burghof. Ambesten machte er erstmal einen Rundgang auf den Wehrgängen um die Orcs im Auge zu behalten, diese miefigen Grünhaute waren ölange ruhig, sicher hekten sie etwas aus. Diese Biester durfte man keine Sekunde den Rücken zu wenden.
langsma ging er auf die Wehrgänge immer mit beiden Augen auf die Orks gerichtet, spazierte er über demn Gang. Es schien alle sganz ruhig zu sein bis er auf einmal ein lautes brummeln hörte. Erschrocken drehte er sich rum und starte auf den Hof ob dort etwas passiert sei, doch es war nichts.
Der Knecht bemerkte das es sein Magen wra und wollte sich etwas zu Essen machen. Schließlich war der Longbows koch und sollte ja auch für sich selnst kochen können.

Schnell war er in der Taverne angekommen wischte kurtz über die verdreckten Tresen, und ging in seine Küche. Ambesten machte er sich erstmal eine schöne leckere Suppe. Er hatte lust auf was ausgefallenes und guckte was für Vorräte in den Kühlschrank waren.
Aja was war den da ein ein bisschen Wasser euin bisschen Fleischwanzen fleisch und noch anderes Zeug. naja was sollte man in einer belagerten Burg anders erwarten sogen hätte er eine Küche in der Stadt doch das war ihm scheinbar verwehrt
Due Suppe nahm lagsam gestallt an Jetzt mustse sie nur nich erhitz werden und die letzten Kräuter in die Suppe geschmißen werdem und dann hatte er sein Abendessen.
Nach kurtzen zwinkern wra er fertig und dsh sein Mahl vor sich lange hatte er nichts neues mehr gekocht doch diemsal durfte er es selbst kosten.
Langsam aß er einen Löffel Suppe man sah wie bei jedem bissen sein Gesichts Ausdruck leckerer wurde, das war eine ware Wohltat für seine Geschmacksnerven. Gerade als er den Teller gesäubert hatte kamm dich die Angestellte von Longbow hoch und brachte die Bestellungen der Leute, wenn er schonmal hier war konnte er schließlich auch was für die leute kochen, und ein bisschen Geld scjadete ja nicht. Aber das beste war er konnte seine Fertigkeiten perfektzunieren!

SonBo
09.12.2004, 20:42
SonBo kam zu einem der Händler den er fragte was ihm ein Savangerei wert sei, die Antwort lautete:" Eine ganze menge, so was bekammt man schließlich nicht oft. Warte lass mich mal überlegen... Sagen wir 50 Goldmünzen, okay?" " Okay" gab SonBo zurück und tauschte die beiden Eier geben 100 Goldmünzen. Doch nun war es Zeit nach Yenai weiter zu suchen und er fand ihn schließlich dabei wie er ein paar Männer beim beobachtete. Er gab ihm den Savanger und sagte:" Bitte ich hoffe das ist gut so."

Yenai
09.12.2004, 21:31
Etwas enttäuscht starrte der Hauptmann den Rekruten an.
„Du bist nicht gestorben? Na so was aber auch. Dann kannst du wohl doch keiner von den Guten sein. Oder warst du möglicherweise gut genug, um dem Heldentod zu entgehen?“. Yenai runzelte die Stirn. Eine komplizierte Angelegenheit. Er würde genauer darüber nachdenken müssen, sobald er Vincent gerettet hatte. Allerdings musste er dazu herausfinden, wo sich die Kerker der Unendlichkeit befanden, wofür er wiederum in der Wüste des Vergessens zahllose jahrhundertealte Rätsel lösen müssen würde. Hach, es war wirklich kein Vergnügen, vollberuflich als Held zu arbeiten.
Ein leises Krächzen erinnerte den Lord daran, dass er einen kleinen Scavenger in der Hand hielt, mit dem er eigentlich überhaupt nichts anzufangen wusste und dass SonBo immer noch wartend vor ihm stand.
„Achja, deine Belohnung.“, murmelte er zerstreut, „Hier, nimm diese Goldstücke. Ruhm und Ehre kommen später noch, da musst du dich etwas gedulden.
Das erste Problem war damit gelöst. Das zweite erwies sich als ungleich schwieriger: Der Vogel saß noch immer auf seiner Hand und versuchte inzwischen, sich mithilfe seines bereits erstaunlich spitzen Schnabels eine kuschelige Höhle in Yenais Hand zu picken. Mit einem leisen Fluch packte er das Tier an einem Flügel und trug es ins Haus der Ritter.

SonBo
10.12.2004, 15:59
Müde von der Arbeit hat ihm ein Paladin ein Bett zu Verfügung gestellt das er erst einmal benutzte um sich mal richtig auszuruhen. Nachdem er aufgestanden war ging er erst mal Einbisschen sich umgucken. Die Gegend um die Burg war schwarz dort lebte schon lange kein Mensch mehr seitdem die Orks gekommen sind. Als er weitergehen wollte stand wieder der Mann neben ihm der im beim Tempelplatz im Sumpflager erschienen war. "Nicht so schön was?" Sagte er. "Ja" erwiderte SonBo. "Mal sehen vielleicht sieht es bald wieder schön dort aus." Und mit diesen Worten verschwant er wieder genauso Misteros wie er gekommen war. SonBo ging weiter kam zur Schmiede und erinnerte sich erst jetzt daran das er ja Schmieden konnte. Holte sich die Erlaubnis vom Schmied seine Waffe schärfen zu dürfen und überarbeitete gleich die ganze Klinge und die Waffe war danach schon viel Schärfer.

Zakarum
10.12.2004, 16:13
Zakarum ließ langsam den Löffel auf die Theke fallen. Der Knecht hatte alseine Krfat verbraucht er hätte nie gedacht das kochen so anstrengend war.
Doch es lohnte sich es war ein whares Meisterwerk was vorsich stand, das wra mal wieder ein Anspruchsvoller Gast.
Ach amliebsten würde er dieses Gulsch selbst essen doch es ware für diesen Gast. Mit einem lauten Pfiff holte er Cervesia zu sich die ihn shcon gut kannte.
"Bring diese Gericht bitte zu dem Gast mit den komischen Harren aber sei vorsichtig, und zwar schnell wens geht!" sagte der Knechtr mit angehobener Stimme.
Ach war das schön ein par Leute herumzukommandieren, ja das war ein schönes Gefühl auch wenn Cervesia nicht begeistert aussah.
Er machte einen kurtzen Abstecher in den Wirtshaus wo die Leute waren.
Zakarum höhrte eine komische stimme nahc ihn rufen es war der Gast für den das Gulasch war.
" Sind sie der Koch in der Taverne, und haben sie mir das Gulasch gekocht?"
"ja Sir habe ich warum fragen sie"
" Dies ist ein wahrer Genuss für meine Zunge machen sie mal ihre Hände auf."
Verdutzt öfnete der Knecht seine Hände.
Der Mann griff in seine Tasche und gab ihn ein paar Münzen als Belohnung.
"Hier haben sie etwas Gold solch eine mühe soll nicht unbeachtet bleiben ich werde es sicher mal bei ein par Leuten zur Sprache bringen."
"danke Sir ich muss jetzt wieder meinem Werk nachgehen."
mit einem lächeln verabschiedete er sich von dem man und ging zu Longbow um seine Geld zu holen.
" Was ist Zakarum hats du etwa szu melden?"
Nein Longbow ich wollte fragen ob ich vielleicht meine Bezahlung kriegen könnte." sagte der Knecht mit angespannter Stimme.
"Hmm du willst also deine Bezahlung ich habe von vielen Leuten gehört was für ein tolle Koch du wärst gerade eben ist auch einer reingekommen und sagte das du der beste koch wärs den er kannte. Hmm mal sehen du hast viel und Hardgearbeite bei mri wurden keine beschwerden eingereicht, viele Leute finden dein Essen lecker. Also heir nimm diesen Beutel Gold."
"Danke Longbow ich werd ejetzt wieder zu meinem Werk gehen da ich noch für andere Leute kochen muss." mit diesen Worten verließ er strahlend das Zimmer des ehrenwertn Paladins!
Jetzt war wieder die Arbeit für die Leute dran. Schnell nahm er eine Kelle und fing an zu kochen.

Shakuras
11.12.2004, 14:42
Und Innos sei Dank!, es bekam ihr wohl!!!
Denn das zuvor vom Priester heilig gesprochne und gebrochne Leib des Brotes stärkte sie und das frische und gesalbte Wasser wusch Geist rein und Schmerz raus.

Cathaine fand in den vergangenen Wochen immer öfters zu sich selbst.
Sie schien zu rangeln, zu kämpfen, zu siegen.

Und eines Nachts, als Shakuras wieder betend am Bette der Ritterin aufzufinden war, schlug sie die Augen auf und der Klang ihrer lieblichen Stimme, die aber auch jetzt die Bildung der Miliz widerspiegelte, erfüllte den Raum. Nur ein kurzer Seufzer, ein schwaches Danke, mehr nicht, aber es genügte.

Der lichtne Verstoßne fand ein freudiges End' im Gebete und widmete sich hiernach gleich der Erwachten. "Ihr habt das Gröbste überstanden, Ritterin Cathaine. Es war ein langer Kampf ..." Sie nickte noch immer geschwächt. "Aber nun wird wieder alles gut." Sie wollte das Wort aufgreifen, doch beschwichtigte der Heilige die Handlung mit dem Zeigefinger auf den Lippen. "Psssst, still jetzt! Trinkt was und begebt Euch dann zur Ruhe. Morgen ist auch noch ein Tag an dem wir sprechen können. Ich werde Soldaten abordern, so es Euch genehm ist, und sie Euch zur Verfügung stellen. Sicherlich benötigt Ihr ein wenig Hilfe und meine Dienste sind hier getan. Mein Schüler lässt sicherlich schon nach mir Rufen, so verzeiht.", sprach er mit einer gewissen befremdlichen Festigkeit in der Stimme, die Cathaine deutete, dass sie wieder im Leben zurück war.

Er stellte ihr noch Brot und Wasser bereit, gab ihr einen Kuss auf die Stirn und verschwand dann aus der Tür. Innos habe sie selig!

Zakarum
11.12.2004, 16:02
Und wieder war eine Bestellung fertig, doch die Gäste wollten meist nur Bier oder sowas, keins seiner wohlschmeckenden Gerichte wobei sien Essen auch nicht so lecker war. Aber bei den Vorräten kan er ja auch nichts dafür.
Schließlich warn kaum Vorräte da und vernünftige Sachen konnte man nicht so einfach rannschaffen schließlich wohnte er in einer belagerten Burg, da konnte er auch nicht mehr erwarten doch in seine künsten Träume hatte er eine Tavenre undwar der beste Kochauf der Insel.
Und diese Ziel wollte er auch in wirklichkeit erreichen das war einer seiner Träume, doch ohne fleiß kein Pres das wusste der Knecht. Docg er würde es schon schaffen irgendtwann würde er es schaffen und dann konnte er wirlich von sich behaupten er wär der beste Koch den es gibt oder zumindest von Khorinis.
Doch diese Ziel hatte Zeit er konnte es auch noch später erledigen schrittchen für schrittchen. Doch jetzt hatte der Knecht genug geträumt und musste sich wieder der Arbeit zu wenden.
Grade wollte er die nächste Bestellung annehmen und zubereiten als ein miefiger Geruch in sene Nase stieg.
Cervesia schien wieder nicht ordentlich geputzt zu haben, das musste er schnell klären sonst vergraulte er ich die Gäst und das wollte er schließlich nicht.
"Cervesia komm mal bite her."
schnell stand sie vor ihm.
"Es scheint als hättets du nicht gerade sorgfälltig die Thresen geptzt, das holst du jetzt bite nach sonst vergraulst du noch die ganzenKunden in Ordnug?"
"Ja Zakarum ich werde es sofort erledigen."

UNd wieder hatte der Knecht ein Problem gelöst und onnte sich jetzt wieder dem Kochen zuwenden, schnell brach Cervesia nich die Bestellungen und dan machte sie sich ans Werk.
Das sollte der Knecht jetzt auch tuen und fing sofrt wieder an.

Lady Cathaine
11.12.2004, 16:43
Die matten Strahlen der Wintersonne empfingen die Ritterin, als sie in den Burghof hinaustrat. Sie war schwach und ausgemergelt, doch das Fieber war fort und auch Hals und Nase waren abgeschwollen, so daß sie wieder einigermaßen Luft bekam. Nur der Husten saß hartnäckig in ihrer Lunge fest und ließ ihr bei jedem Atemzug einen Stich spüren.

Eingehüllt in ihren dunkelroten Umhang schritt sie langsam zum Tempel herüber. Niemand begegnete ihr, niemand hielt sie an. Cathaine fand den Weg zu Innos. Dankbar kniete sie vor seiner Statue nieder, vom Husten geschüttelt, doch aufrecht in Wesen.

Die Lady hatte die Krankheit überlebt.

Dank Innos.

Dank Shakuras.

Und ein erstes schwaches Lächeln lag auf ihren Lippen.

Zakarum
11.12.2004, 16:55
So Zakarum warerstmal fertig mit kochen, da sich die Taverne almählich leerte und das Bier konne Cervesia auch zapfen. Schließlich hatte er ene Pause verdient, nach diesem harten Arbeitstag. Zum Glück hatte Cervesia es geschaft den Gestank erstmal zu mildern der von den Thresen ausging.
Long musste sich dringend noch eine Kellnerin anschaffen Cervesia musste hart arbeiten um alles zu schaffen doch das wra nicht da sProblem des Knechtes.
Er hatte andere sorgen, doch dadrüber wollte er nicht nachdenken erstmal wolte er zu Longbow gehen seinn Geld holen. Longbow war wirklich ein sehr freundlicher Paladin auch wenn er etwas hinterlistig war war er doch sehr nett und hilfbereit. Vielleicht war Long auch nur so nett zu demm Knecht damit er weiter kocht, aber wenn ja war ihm das egal obwohl er dies stark bezweifelte.
Langsam betrat er das Gemach von Longbow dem Paladin der gerade auf seinem Seßel saß und sich erholte. Naja eins musste man ihm lassen er schien keinen Handschlag zuviel zu tuen. Das sah Zakarum obwohl der Paladin wra normal gebaut aber er sah ihn niein Beweguung, doch das war auch egal.
"Hallo ehrenwerter Longbow ich hätte gerne meine Bezahlung wenns ihnen nichts ausmacht."
" Hallo, nein ganz und gar nicht du hast gute Arbeit vollbracht, also nehm diesen Beutel das ist genug glaube ich."
" Danke Longbow ich werde jetzt erstmal eine kleine Pause machen da ich schin den ganzen Tag Arbeite in Ordnung?"
"Klar kein Problem ruh dich ruhig aus."
"Danke."
Mirt diesem Wort verließ er das Zimmer des Paladins und setzte sich erstmal auf eine Stuhl und dachte ein bisschen nach. Jetzt hatte er endlich mal zeit zum Entspannen das wurde ja auch mal wieder Zeit.

Zakarum
11.12.2004, 18:32
So jetzt hatte Zakarum genug gefaulennzt. Jetzt war wieder die harte Arbeit dran schließlich musste jemand die erledigen. Wenn er es nicht tat wer sonst, also machte er sich ans Werrk. Als ihm einfiel ds er nich kein Gebet gesprochen hatte, doch jetzt hatte er nich nicht mit der Arbeit angefangen und konnte also nich beten unf fing gleich an:

Oh Innos,

Ich danke dir das du mir die nötige Kraft gibts für all diese Leute zu kochen.
Bitte gib mir auch weitehrin die Kraft meine Pflichten udn Aufgaben zu erfüllen.
Und beschütze mich und meine Freunde auf all unseren Wagen, ich danke dir für alles was du für mich getan hast.

Amen

So jetzt fühlte er sich schon viel besser und er konnte wiede seinem Tagewerk nachgehen. Ach wra das shön er konnte sich immer ausruhehn und entspannen, und konnte das kochen üben und dafür auch nich Geld kriegen. Was wollte man mehr. Mit einem zufriedenen Gesicht fing der Knecht wieder an zu kochen für all die hungrigen Leute. Schnell kamen auch schon die ersten Bestellungen nach Suppen Gulasch und anderen warmen Gerichten. Endlich mal wieder Leute die anstenmdiges Essen ahben wollen und nucht nur Bier obwohl ein Bier ihm auch sicher gut tuen würde, doch erst die Arbeit dann das vergnügen. Also musste das Bier nich warten und er musste die Leute bedienen, nach diesem kurtzen Gedanbken machte sich der Knecht mit einem breiten Lächeln wieder an sein Tagewerk.

Shakuras
11.12.2004, 18:38
Belastende Woche lagen hinter ihm.
Er hatte in all diesen Wochen keine Zeit finden können, um seine Machenschaften vorzutreiben. Zum einen war da noch die größtenteils ungeklärte Vision, die der Höchste ihn Erkennen lassen hatte, zum anderen die Lehre seines Schülers, die noch am Anfang des letzten Weges stand.

Vorerst sollte er wohl seiner letzten Pflicht nachgehen zum Wohle des Herrn und zum ehrenhaften Reichtum des Ordens und der Allianz. Demnach führten ihn seine Schritte zum Gemache seines Bruders und Freundes Snizzle, dem Hohen Feuermagier.

Ein zweimaliges Klopfen zeugte von seiner Anwesenheit vor der Türe ...

Snizzle
11.12.2004, 18:51
Klopfen an der Türe. Snizzle blickte von seinen Büchern auf. Gerade hatte er den Satz beendet und damit einen weiteren Teil von uralter Weisheit in sich aufgenommen. Noch während er sich von seinem Platze erhob, schloss er den roten Lederband des Werkes, ließ es jedoch auf dem Schreibpult ruhen. Später. Später hätte er Zeit einmal wieder aufzuräumen.
Das Gemach des Magus glich einem Schlachtfeld. Bücher lagen in unordentlichen Stapeln auf Tischen und Stühlen. Jeder Stapel war mit einem Zettel versehen, der zeigte zu welchem Thema der Bibliothek er zuzuordnen war. Eigentlich warteten alle Schmöker nur noch auf einen Adepten, der dumm genug war sich der ganzen Sache anzunehmen. Schade, dass im Tempel der Feuermagie beinahe nie ein solcher zu finden war. Es war im Allgemeinen ein ziemlich einsamer Ort. Nur selten gab es Besuch. Besuch, der sich durch ein Klopfen an der Tür ankündigen würde...

Snizzle öffnete die Tür. Ein älterer Mann stand davor. Auf seinen Stab gestützt und mit kleinen Augen sah er aus, als habe er eine furchtbar anstrengende Zeit hinter sich. So war es wohl auch.
»Tretet doch ein, Meister Shakuras.«

Khurad
11.12.2004, 18:51
Khurad erwachte zwei Stunden später in einem Bett. Er wusste nicht, wo genau er war, aber es müsste doch noch die Burg sein. Er versuchte gleich mal aufzustehen und wurde durch einen heftigen Schmerz am Bein belohnt. Fluchend, legte er sich wieder auf das Bett, richtete sich ganz langsam wieder auf und legte den Polster zwischen seinem Rücken und die dahinterliegende Wand. Dann betrachtete er seine Wunde am Bein. Anscheinend war sie gesäubert und genäht worden. Er war froh darüber und stellte sich lustigerweise einen Paladin vor, der am Krankenbett saß und wie eine alte Frau an dem Fuß des Hohen Novizen herumnähte. Bei diesem Gedanken musste er kurz lachen.
Langsam hatte er sich aus dem Bett gewagt und stand nun zwar unsicher, aber wenigstens mit beiden Füßen auf den Boden. Humpelnd verließ er das Zimmer und fand sich in einem Gang wieder. Dann machte er sich auf den Weg zum vermutlichen Ausgang.
Es tat gut, wieder frische Luft zu atmen, dachte sich der Hohe Novize. Zufällig hatte er gleich den Ausgang gefunden und war einem Gang hinauf ins freie gegangen. Inzwischen war es schon dunkel. Er blickte sich um und sah überall beschäftigte Milizen und Paladine. Eine Gruppe trainierte sich im Einhandkampf, eine andere war mit dem Zweihandtraining beschäftigt, aber die meisten, der hier Anwesenden, hielten ihren Wachdienst ab. Die Burg war größer, als er vermutet hatte. Der Burgfried war riesig und stellte alle anderen Gebäude in den Schatten. Khurad entschloss sich, ein wenig umzusehen.
Obwohl alles sehr alt zu sein schien, konnte man erkennen, dass alles auf dem neuestem Stand war. Die Türen quietschten nicht und gingen problemlos auf und zu, die verschiedenen Eisenstäbe zeigten keinen Rost und das Holz, dass hier und da mal zu erblicken war, war weder Morsch noch kaputt. Insgesamt, war es eine schöne Burg. Hier konnte man alles finden, was man benötigte: Training, Essen, dass man bei Händler kaufen konnte und sogar ein Schmied war hier. “Ein Schmied, hmmm....da war doch was. Montaron! Genau, jetzt fällts mir wieder ein“, dachte sich Khurad auf einmal. Ihm war, der ganzen Hektig und dem ganzen Neuen wegen, entfallen, dass er ja aus einem Grund im Minental war: Das geheimnisvolle Schwert, der Quest. Als er sich dem Schmied näherte, fiel ihm erst auf, dass er sein Schwert gar nicht bei sich trug. “Das habe ich sicher verloren, dachte er sich.
“Ich grüße dich Schmied! Ist dein Name Montaron?“, begann er das Gespräch mit dem Schmied.

Shakuras
11.12.2004, 19:06
"Magie zu Ehren, Bruder Snizzle!" Die Tür wurde ihm aufgetan und augenblicklich stach dem Greis das Schlachtfeld an Pergamenten, Büchern und allerlei anderen Schriftwerken in besonderer Form und Gestalt ins Auge. Er hatte für solcherlei Chaos nur ein Kopfschütteln übrig und wäre er im Auge des Ordens noch ein dienstleistender Priester, so hätte er wohl ein klares und unmissverständliches Wort mit seinem Freund gesprochen, doch so wie die Lage war, so konnte er nur herzlich wenig dagegen etwas unternehmen.

"Ihr werdet Euch wohl nie ändern, nicht bruder Snizzle? Seht nur zu, dass kein Wissen zu Grunde geht oder abhanden kommt. Falls dies einmal der Fall sein sollte, so bemüht Euch um Korrektur und Abschrift. All diese Bücher sind essentiell wichtig für die verschiedensten Lehren und den Glauben.

Aber deswegen bin ich nicht hier.", fügte er dann noch an und wandte sich dann wieder Snizzle zu, nachdem er einige Schritte auf Zehenspitzen im Raume umhergewandelt war.

"Ich wollte mich über Euren Wissenstand und über Eure Studien kundig machen. Zeit hattet Ihr doch finden können, nicht wahr?" Ganz der Lehrmeister im Tonfalle, dachte wohl der Hohe Feuermagier, der Shakuras mitlerweile von der Art her gut kannte.

Montaron
11.12.2004, 19:26
So ist mein Name, gegrüßt seist auch du, Fremder!, antwortete der Waffenschmied und musterte den Mann von oben bis unten. Er hatte schulterlanges, schwarzes Haar und war nicht gerade klein gewachsen. Montaron konnte sich nicht daran erinnern ihn jemals gesehen zu haben.
Mein Name ist Khurad, ich bin ein Abenteurer auf der Durchreise, stellte sich der Fremde vor. Diese Worte waren eigentlich unnütz. Man sah schon von Weitem, dass Khurad die Herausforderung suchte. Doch sah Montaron in ihm eine Menge Potenzial, was sehr selten vorkam. Solche Leute traf man in Zeiten wie dieser nicht sehr häufig. Kurad sprach weiter: Man hört so einiges über dich, angeblich hast du Aufträge für Abenteurer wie mich. Montaron dachte einen kurzen Moment nach, da ging ihm ein Lichtlein auf: Dieses Gerücht ist schon sehr alt, ich kann mir gar nicht vorstellen, dass es heut zu Tage noch in die welt gesetzt wird. Wie dem auch sei, ich werde dir davon erzählen, du scheinst mir dafür geeignet zu sein. Ich habe hier einen Eisenrohling, im ersten Moment relativ unscheinbar. NOCH! Diesen Rohling sollst du mit Feuer und Wasser in Verbindung bringen. Du kannst dir vielleicht denken, wie mächtig ein Schwert dieses Eisens sein wird. Doch das ist noch nicht alles. Den Rohling musst du noch von einem Priester Innos' und von einem Priester Adanos' segnen lassen, damit er seine Kraft entfacht. Ich vertraue dir, bring' mir das Eisen so schnell wie möglich wieder! Khurad hatte die ganze Zeit aufmerksam gelauscht und hatte zwischendurch immer verständnisvoll genickt. Der Ritter gab Khurad den Rohling und machte nochmal deutlich: Jetzt kannst du ihn noch verlieren, doch wenn du einmal alle Feuer und Wasser darauf hast, wirst du den Weg auf die Berge mit sicherheit nicht wiederholen wollen! Jetzt begann der Abenteuerer erst zu verstehen. Der Rohstoff sollte nicht so von Wasser und Feuer überzogen werden, sondern von bestimmten Elementen von den Bergen. Wäre auch zu einfach gewesen, dachte sich Khurad und verschwand mit dem Rohling in die Nacht. Der Waffenschmied blickte ihm noch nach, soweit es die Fackeln im Burghof, die diesen mehr oder weniger erhellten, zuließen.

Snizzle
11.12.2004, 20:02
Ein wenig verlegen ließ Snizzle seinen Blick über Papier und Buch schweifen, die dort so zahlreich in seinem Gemache versammelt waren. Tatsächlich war er wohl viel zu zerstreut um sich derlei Kleinigkeiten anzunehmen. Allerdings schwirrten ihm zumeist auch allerhand Dinge durch den Kopf, da blieb kein Platz für die allgemeinen und einfachen Aufgaben. Ja, in diesem Bereich war ihnen das Kloster weit vorraus. Adepten und Novizen kümmerten sich um das Wohle ihrer Vorgesetzten uns sorgten für ihr wohlergehen. Und hier? Die Paladine waren sich dafür selbstverständlich zu schade. Wenn Snizzle nur an diese Verhandlung zurückdachte... manchmal waren sie einfach eingebildet. Und die Waffenknechte? Warscheinlich viel zu beschäftigt mit anderen, meist belanglosen Arbeiten. Allerdings... war dies nicht eine genau solche Aufgabe?
Der Magus schüttelte den Kopf. Mal wieder hatte er sich in den eigenen Gedanken verloren. Verirrt in den Gängen eines Fadens, der immer wieder eine andere Richtung einzuschlagen schien. Einer nicht enden zu wollenden Schnur aus Gedanken und Ideen, Vergangenem und der Zukunft.

»Wie ihr zweifelsfrei sehen könnt, habe ich mich um die Erweiterung meines Wissens gekümmert. Doch, macht euch keine Sorgen um die Schriften, sie werden wieder an ihren ursprünglichen Platz gebracht werden. Verzeiht das Chaos in welchem ihr euch befindet, werter Meister, doch manches Male bleibt mir nicht die Zeit um mich derlei Unwichtigkeiten zu widmen.«

Schnell schob er einige der Bücher von einem Sessel und stellte dabei fest, dass dieser nicht einmal verstaubt war. So konnte er sich zumindest dies sparen. Er räumte einen weiteren Platz frei und bat nun den Priester sich zu setzten.

Renata
11.12.2004, 22:41
Keiner Orkseele waren sie begegnet, vielleicht aber waren die Gardisten, denen sie sich jetzt ausliefern würden, für eine Schwarzmagierin nicht weniger arg. Aber eine Möglichlichkeit, sich zu verkleiden, gab es nicht. Und im Dunklen weiter zu gehen, grenzte an Selbstmord. So hatte die die Magierin dann notgedrungen um Einlass am Tor der Garde Innos´ erbeten, etwas, was sie sich nie hätte träumen lassen.

Der Wachmann am Tor war dann zwar nicht gerade freundlich, hatte sie aber um den Preis, dass sie Waffen und Runen abgaben, eingelassen. "Ihr seid wenn auch nicht herzlich, so doch willkommen. Im Falle eines Orkangriffs ist uns jede Waffe recht, sogar die Rune einer Dämonenbeschwörerin. Doch bis dahin werden wir Waffen und Runen in Verwahrung nehmen" hörte sie mit nicht gelindem Erstaunen. Trotzdem sah sie nur mit Bedenken ihre Runen und den schönen Dolch in einem Sack verschwinden.

Dass Merrowinger überhaupt keine Waffen trug, mochten die Wachen gar nicht glauben, sie durchsuchten ihn misstrauisch, ob er ihnen nicht etwas Scharfes oder Gefährliches vorenthalten hatte, fanden aber nichts.

Was sie in dieser innosverlassenen Gegend gesucht hatten, wollte der Wachmann dann auch noch wissen.

"Die Schatten der Vergangenheit" erwiderte Renata.

Shakuras
11.12.2004, 22:51
Unwichtigkeiten?
Die Gesichtszüge des Alten schlugen um und seltsam blickend, fast ärgerlich und bös', schaute er zu seinem Bruder, während er sich niederließ. Sein Blickte durchbohrte den seines Gegenübers. Es schien, als ob er mit seinem Scheine etwas in Snizzles Augen suchen wollte.

"Interessant, dass Ihr von Nichtigkeiten sprecht.", sprach er noch ruhig und mit einer gekünstelten, nett aufgesetzten Miene. Dann sprangen seine Merkmale jedoch um und die Augen verengten sich. "Verzeiht, Bruder Snizzle, aber wäret Ihr noch ein Novize, so hätte ich Euch nun eine Lektion erteilt wie es zu meiner Zeit noch üblich war! Ordnung ist keinesfalls eine Nichtigkeit. Wo wir doch hierbei schon sind, erzählt mir gleich, weshalb Ihr es als Nichtigkeit empfindet. Wie kommt Ihr darauf?" Der Ernst und der scharf angehauchte Tonfall von eben war gewichen, doch worum es nun ging, das bedurfte keines Aufschubs. Shakuras war sich geradezu sicher, dass sein Bruder sich nicht der Notwendigkeit und der Bedeutung solcherlei Tätigkeiten bewusst war.

Snizzle
12.12.2004, 10:55
»Ordnung ist keineswegs eine Nichtigkeit, jedoch gibt es Dinge, die wichtiger sind im Leben eines Gelehrten, eines Magiers. Entschuldigt, sollte ich mich falsch ausgedrückt haben, doch meinte ich es nicht so wie ihr es zu interpretieren scheint. Doch wenn ihr die Wahl hättet zwischen der Erhaltung eines Glaubens auf der Welt und der Unordnung in eurem eigenen Gemach, dann würdet íhr doch sicher verstehen, weshalb ich diesen, ersten Weg einzuschlagen gedenke. Natürlich ist auch die Ordnung eine Sache, um die sich jemand kümmern muss.«

Der finstre Blick des Priesters wurde mit möglichst freundlicher Miene erwidert. Vielleicht hatte Shakuras Recht mit dem, was er sagt, doch nicht immer konnte man sich aussuchen welche Aufgabe der nächste Tag bringen würde. Manches Male müsste ein Teil zurückgestellt werden, um dem wichtigeren Platz zu gewähren.

Khurad
12.12.2004, 12:26
Ein neuer Tag war angebrochen und noch immer befand sich Khurad in der Burg im Minental. Nun hatte er endlich eine Aufgabe. Erst gestern hat ihm der Schmied der Burg, Montaron, eine Aufgabe gegeben. Er solle einen Eisenrohling, den er gestern sofort bekommen hatte, mit Feuer und Eis in Berührung bringen lassen und diesen dann von einem Magier Innos und Adanos segnen lassen, da erst dann die Kräfte des Rohlings und der beiden Elemente entfaltet werden würden. Er war gestern noch lange aufgeblieben und hatte darüber nachgedacht, wo er bloß mit der Suche nach Feuer und Eis anfangen sollte und hatte dazu eine Karte verwendet, die er in der Burg gekauft hatte. Er war zum Schluss gekommen, dass es eine Eisregion gab, in der er sicher genug Eis finden sollte. Wo er jedoch Feuer finden solle, war ihm bis jetzt nicht eingefallen. Natürlich hatte er sich dafür einen anderen Plan ausgedacht. Er wollte zuerst einmal zum Ausgangspunkt des Minentals, von wo er gekommen war, gehen, um sich dort einmal umzusehen und vielleicht von der eher höheren Stelle das Minental überblicken zu können.

Der Vormittag war eiskalt, da am heutigen Tag auch noch die Sonne von der Wolkendecke verschluckt zu sein schien und nicht mal diese ein wenig Wärme spendete. Khurad machte sich nur langsam auf den Weg. Er wollte seinen Fuß, der schon wieder zu heilen schien, nicht zu sehr belasten. Humpeln musste er aber dennoch nicht.
Sogleich war er am Ausgangstor und wollte schon die Wachen um Ausgang bitten, als ihm einfiel, dass er gar keine Waffe trug. Er musste aber nur die Wachen fragen und bekam dann seine Waffe, sein Schwert, wieder zurück. Danach wurde das Tor geöffnet und der Hohe Novize bereitete sich auf den Sprint vor, denn er jetzt machen müsste, um sicher an den Orks vorbei zu gelangen.

Shakuras
12.12.2004, 13:33
Nur ein Raunen erwiderte der alte Kauz daraufhin.
"Dann mag ich Euch verstehen und darüber hinwegsehen, Bruder Snizzle, wenn Ihr es tatsächlich so meint wie Ihr es sagtet und Ihr euch der Erhaltung Eures Glaubens gewidmet habt, denn dann, ja dann stand es sicherlich schlecht um Euch und Ihr hattet Zweifel. Ich hoffe, Ihr habt sie behoben können? Wenn nicht, dann seit Ihr für die letzte Lehre nicht bereit. Denn dieser Schritt erfordert nicht nur die Erhaltung, sondern auch die absolute Verinnerlichung und Standfestigkeit des Glaubens an Innos und seinem Werke.

Und entschuldigt bitte auch meinem Tonfall, der einem Hohen Feuermagier wie Ihr einer seit nicht zusteht. Es klang für mich nur so, als würdet Ihr die Ordnung, auch teils gleichzusetzen mit den Aufräumarbeiten der Adepten und Novizen, nicht zu schätzen wissen und der, der es nicht tut, ist ein Narr, der nicht versteht, was all dies zu bedeuten hat." Shakuras ließ die Thematik, die im Raume stand, nicht fallen. Nein, im Gegenteil, er wollte durch Gerede die Beweggründe, die Einstellung hierzu seines Bruders erfahren, wenn auch nicht auf direkte Art und Weise.

Achtete Snizzle vom Herzen auch die kleinen Dienste zu Ehren des Herrn? Oder hatte er gar den Blick für solch ... *Belangloses, Unwichtiges* verloren?

Snizzle
12.12.2004, 13:43
»Ihr könnt euch sicher sein, Meister, dass mein Glaube und meine Ehrfurcht vor Innos, unserem Herrn, wahr und schier unendlich sind. Der Herr allein ist mein Führer und Herrscher für alle Zeiten und so soll es sein, für immer und ewig. Nie wird sich daran etwas ändern. Keine Minute, keine Sekunde bleibt Zweifel bestehen in diesem Körper, in dieser Seele.

Jedes Mitglied des Ordens hat seine Aufgabe. Keine davon ist zu verachten oder als minderwertig und weniger wichtig anzusehen. Wir alle sind Teil eines großen Ganzen, dessen Glieder sich nicht bewegen ohne die unermüdliche Arbeit des Einzelnen. So ist es immer gewesen und so soll es auf immer bleiben. Einjeder möge seinen Platz einnehmen in der von den Göttern so erschaffnen und wohl geformten Welt.«

Es war ein Test. Shakuras prüfte die Gedanken seine Schülers.
Doch sollte er niemals etwas finden, dass dem Denken eines Magiers nicht würdig sei. Niemals.

Shakuras
12.12.2004, 14:20
Shakuras hatte gehört, gesehen und gefühlt! Ein wohlwollendes Lächeln zeichnete sich ab und der Kauz nickte bekräftigend zu den Worten seines Bruders. "Aus Eurem Munde spricht die heilige Bruderschaft, die bei so manchen Gliedern in Vergessenheit gerät, wenn sie erstmals Macht in den Händen halten dürfen und Eure Augen sind glitzernde Spiegel Eurer selbst, die kein Übles und nur die Wahrheit reflektieren. Auch Eure Gefühle gehen einher mit dem, was Ihr sagt und das erfüllt mich, als Euren Lehrer, mit Freude.

Doch dürfen wir den Lauf der Zeit nicht außer Acht lassen, Bruder Snizzle. Wir waren nicht schon immer Erwählte unseres Gottes. Es war unser Schicksal im Namen des Gerechten, aber wir, wir sollten und wollten den Weg gehen und jener jeder Weg, fängt mit einem Schritte an. Und diesen ersten Schritt begehen die Anwärter unseres Ordens und so weiter.

So vergesst nicht, wer wir auch einst waren und seit Euch für die kleinen Dienste an den Herrn nie zu Schade! Gäbe es für uns an einem Tage mal nichts zu tun, so vergeuden wir doch nicht die Zeit mit Nichtstun, sondern begehen Dienste, ob groß oder klein, für den Herrn!"

Shakuras
12.12.2004, 14:42
Die Zeit stand für einen Moment lang still und die Brüder saßen sich schweigsam gegenüber. "Nun, habt Ihr Euch die Bände zu Gemüte geführt, die ich Euch ausgehändigt habe, Bruder, damit wir fortfahren können?"

Snizzle
12.12.2004, 15:50
»Ich habe mich eindringlich mit dem Wissen beschäftigt, das diesen Werken zu Grunde liegt, Meister.«
Snizzle fuhr mit der Hand über einen Stapel Bücher, die zu seiner Rechten auf einem kleinen Tisch lagen. Er fühlte das weiche Leder auf seine Haut, das knotige Material aus dem der Einband gefertigt war. Kleine Staubkrümel hatten sich in der eingestanzten Überschrift gesammelt und dort festgesetzt. Nun flogen sie sanft wiegend in Richtung Boden, um sich auf dem kalten Holz eine neue Heimat außerhalb der Reichweite seiner Finger zu suchen. Einer nach dem anderen began, erst leicht, dann immer heller zu glühen und schließlich zu verpuffen. Nicht blieb zurück. Kein Staub. Keine Asche. Nichts.

»Prüft mich und ihr werdet sehen, dass ein Wissen von mehreren Generationen sich seinen Weg in mein Hirn übertragen hat. Fragt und erfahrt die Antworten, die in den heiligen Schriften zu finden sind. Ich bin bereit.«

Lord Vincent
12.12.2004, 18:03
3500 Goldstücke hatte Vincent für diese Edle Rüstung durchbringen müssen, doch das schlimmste daran, es war sein eigenes Gold gewesen. Der Hautmann, hatte wohl vergessen dem Waffenknecht das Gold für die Rüstung auszuhändigen.

Durch die Hände dreier verschiedener Künstler war dieser Wall des Schutzes gegangen, ehe Vincent mit der Beschaffenheit der Rüstung leben konnte. Nun blieb nur zu hoffen, dass Yenai die Rüstung auch akzeptiere. Aber vor allem brauchte er das Gold zurück, dass er für die Rüstung investiert hatte.

Mit der extravaganten Rüstung schlich sich Vincent an den Orks vorbei, die wie immer vor der Burg verweilten und auf ihre langsame Dezimierung warteten.

Shakuras
12.12.2004, 21:28
"Gut, wir werden sehen.", kam es flüsternd über seine Lippen.
Langsam schloss er die Augen und lehnte sich im Sessel zurück. Stille ward, die so heilig in jenem Momente wirkte, dass man sich kaum wagte, sie zu Nichte zu machen.

"Fangen wir leicht an und widmen unsere Sinnen den Grundlagen der Lehren. Wer ist der Allmächtige, der Höchste?"

Cantar
13.12.2004, 16:51
Ah sie hatten es geschafft sie waren nun in der Burg.Khurad war was seine Ausdauer betraf wirklich zu beneiden, denn im gegen satz zu Rena und Cantar war er nicht aus der Puste.Khrad und Rena suchten sich ein einnigermaßen Ruhiges Plätzchen udn redeten ein bisschen mit einander.Cantar fing an:"Also ich weiß nicht was ihr vorhabt aber ich möchte gern mein Neuerungennes SChwert schleifen lassen damit ich es auch benutzen kann."Während er das sagte schaute er immer wieder glücklich auf das Schwert.Als er das gesagt hatte frate er die anderen :"und was habt ihr so vor?"

Khurad
13.12.2004, 18:53
Nachdem Cantar dies zu ihm gesagt hatte, fing Khurad an zu erzählen:“ Ich hatte eigentlich vor, meinem Quest nachzugehen. Es geht darum, dass ich von Montaron, dem Schmied der Burg, diesen Rohling hier...“ Daraufhin zog er den stinknormalen Eisenrohling heraus, zeigte ihn den anderen und redete erst dann wieder weiter “....bekommen habe. Den Eisenrohling soll ich dann mit Feuer und Eis in Berührung bringen und danach auch noch von einem Magier Innos und Adanos segnen lassen. Es wird ein schwieriges Unterfangen, doch einige Anhaltspunkte habe ich schon gefunden und nun muss ich mich nur noch auf den Weg machen!“ Die beiden vom Sumpflager schauten ihn anfangs erstaunt und dann später wieder ein wenig desinteressiert an. Danach berichtete Tiger D. Rena davon, was sie machen wollte. Der Hohe Novize hörte gar nicht mehr zu und beschäftigte sich gedanklich mit dem Quest, der vor ihm lag. Er würde sich morgen auf den Weg zum Vulkan machen. Dort würde er bestimmt die Antwort finden.
Die beiden anderen schauten ihn fragend an. Hatte ihm einer von den beiden eine Frage gestellt? Mit fragendhochgezogenen Augenbrauen deutete er an, dass er nicht zugehört hatte. Er kam zum Schluss, das sie ihn was gefragt hatten. Die Sache klärte sich auch gleich. Danach redete er noch ein wenig mit dem Bruder und der Schwester des Sumpflagers, die anscheinend noch vorhatten, in der Burg zu bleiben.
Die Burg wurde in der stockdunklen Nacht nur durch einzelne Fackeln und Lagerfeuer erleuchtet. Der Nebel hing über der Burg und trotz des Lichtes, konnte man nicht einmal die gegenüberliegende Seite der Burg erkennen.
Die Wunde am Bein des Hohen Novizen war noch immer nicht verheilt und sie standen noch immer am gleichen Platz, als Rena auf einmal umkippte. Sie versuchte sich, an die Wand zu schleppen, scheiterte aber. Cantar konnte sie gerade noch auffangen, bevor sie auf den Boden kippen konnte. und hielt sie in den Armen. Erst jetzt konnte man den Pfeil entdecken, der in ihrem Körper steckte. Sie hatte anscheinend hart zusammengebissen und nichts verraten wollen. Die Schwester musste verdammt hart gewesen sein. Der Hohe Novize hoffte nur noch, dass Hilfe kam.

Smoker
13.12.2004, 22:37
Malacad marschierte schon eine Weile in der Burg herum,und immer wieder wurde er von den Paladinen weggescheucht.
Hatte er es sich auf einem Treppenansatz gemütlich gemacht,huschte ein Milizsoldat zu ihm und sagte etwas wie:

"Im Namen Innos,dies ist geweiter Boden,und wir dulden es nicht,das Abschaum fremder Götter auf unseren Stufen herumlümmelt."

Der Novize musste sich in diesen Situationen immer genau überlegen ob er sich den inneren Lüsten nach einer kleinen Schlägerrei hingeben sollte oder ob er lieber die Klappe halten sollte.
Da er aber mit dem Baal Dragonsword unterwegs war wollte er ihm keine Schande machen,darum ignorierte er das dumme gelaber und marschierte weiter.
Dragonsword war schon eine Weile in der Bibliothek und untersuchte etliche Bücher die sich auf den staubigen Böden stappelten.
Und hin und wieder trat er aus dem Gebäude suchte mit seinenj geübten Augen den Platz nach seinem Gefährten ab,und fragte ihn nach einem Glas Wasser,oder nach weiteren Kerzen.
Malacad freute sich dann imer das er helfen konnte und rante sofort los um die Sachen zu holen.
Als er dan bei den jeweiligen Verantwortlichen Leuten war,sprach er immer voller Stolz.

"Mein Meister,der Baal Dragonsword verlangt nach Wasser!"

Der Mann murmelte dann nur etwas,traute sich aber nicht etwas gegen den Baal zu sagen.
Mürrisch brachte er dem Novizenh das Wasser.
Dieser trug es Sumpfgras rauchend zu seinem Meister.

Jedenfalls ging die Sonne unter und Malacad lag auf einem Mauervorsprung.
Er beobachtete die weit entfernten Lurker,wie sie sich im Wasser tumelten und etwas frassen was er nicht sehen konnte.
Dragonsword hatte schon lange nichts mehr von sich hören lassen,also wollte er ihn in der Bibliothek aufsuchen.
Als er gerade herunter sprang,und sich geschickt abrollte,sah er seinen Meister auf ihn zu schreiten.
Der Baal sah abreise fertig aus,was er dem Novizen auch mitteilte.
Mit einem nicken sammelte auch Malacad sein Hab und Gut ein,u7nd zusammen verliessen sie die Burg.

Tiger D. Rena
14.12.2004, 18:16
Tiger D. Rena freute sich total darauf, dass sie nicht alleine hatte zur Burg reisen müssen.
Anfangs traf sie Cantar, ihren Sumpfbruder und dann auch noch auf Khurad. Es war auch besser so. Denn so ganz alleine durchs gefährliche Minental war für eine 16-jährige nunmal zu viel.

Als die Orks die kleine Truppe mit ihren Bögen angegriffen hatten, streifte Rena eine Pfeilspitze am Arm, aber da es nur eine harmlose Wunde war, behielt sie es für sich. So langsam ließ der Schmerz sowieso nach.

Irgendwie bereute sie es, sich von Khurad und Cantar verabschiedet zu haben. Aber beide hatten zuviel zutun....

Plötzlich schoss ein stechender Schmerz in Renas Arm.
"Verdammt!!!" ,langsam sank sie zu Boden. Ohne überlegen zu müssen, wusste sie, dass es an ihrer Schleifwunde kam.
"Die Pfeilspitze muss vergiftet gewesen sein!" ,dachte das Mädchen finster.
Langsam versuchte sie, sich an den Wänden voran zuschleppen.
Doch dies war nicht mehr so einfach. Schweißtropfen standen ihr im Gesicht.
Und sie spürte, wie ihr Gesicht immer heißer und rötlicher wurde.

"Verdammt!!! Hätte ich es doch bloß wenigstens Cantar gesagt!" ,bereute sie ihr handeln sofort.
Bevor Rena noch Hilfe holen konnte, wurde sie bewusstlos...

Zakarum
14.12.2004, 18:19
Langsam sank der Knecht auf den Boden, nachdem er jetzt mehrere Stunden am Stück gelocht hatte hatte er weder Lust noch Kraft zum Kochen.
Langsam machte er sich auf den Weg zu Longbow der gerade auf seinem Sessel saß.

"Hallo Longbow!"
"Hallo Zakarum."
"Könnte ich mir vielleicht den Rest des Tages frei nehmen, mein Geld brauch ich nicht ich kann auch noch warten hab ich kein Problem mit."
"Natürlich kannst du dir den Rest des Tages frei nehmen, wenn du noch irgendtein belangen hast sach mir bewscheid."
"Danke ehrenwerter Longbow ich werde jetzt gehen."

Mit diesen Worten verließ der Knecht das Gemach das Paladins und ging in sein Zimmer, langsam öfnete er die alte knarrende Holz Tür die zu seinem Zimmer führte. Schnell kam ihn sein kleiner hUnd Arthur entgegen gesprungen wobei ein Hund war er auch nicht wirklich.
Er wra ein Wolf der sehr sehr klein war wie ein kleiner Hund, aber er war wein Wolf.
Nachdem er mit seinem dem Wolf greschmust hatte meinte er beten zu müssen schließlich tat er das jeden Tag und das war heute auch nicht anders.

Oh Innos,

ich danke dir für alles was du für mich getan hast und das du mir die nötige Kraft gegeben hast meine Abenteuer und reisen zubestehen.
Und ich bitte dich weiterhin deine schützende Hand übermich und meine Freunde zu halten auch wenn manche von ihnen nicht an dich glauben vernachlässige sie nicht.

Amen.

Nach diesen Worte blickte der Knecht mit erleichterten Herzen auf und sprang mit seinem Wolf auf sien Bett und erzählte ihn was er so machte auch wenn er ihn nichtverstand hatte er trotzdem spaß daran.

Tomarus
14.12.2004, 19:25
Während Tomarus in seiner kleinen Arbeitsecke unter dem Vordach der Lagerhalle saß und seinen Blick über den Hof schweifen ließ, fiel ihm eine anscheinend erst kürzlich eingetroffene Gruppe auf. Sie schienen aus dem Sumpflager zu stammen, soviel konnte Tomarus ihrer Kleidung und ihrer Erscheinung entnehmen, schließlich kannte er einige Anhänger dieses Lagers. Doch diese hatte er noch nie gesehen - zwei große, muskulöse Männer mit längerem Haar, und eine sehr jung wirkende Frau, die in den Armen des einen Mannes lag und - anscheinend bewusstlos war ... der Mann schien nicht zu wissen, was er tun sollte. Tomarus stand auf und lief zu der Gruppe, wahrscheinlich würde er ihnen helfen können ...

«Was ist der jungen Dame passiert? Kann ich helfen?»

Die Männer schauten auf. Sie schienen erleichtert, endlich eine Hilfe gefunden zu haben ... der Novize, der das Mädchen in den Armen hielt, hob die Stimme.

«Sie ist bewusstlos - sie wurde von einem Orkpfeil getroffen, und der war wahrscheinlich vergiftet ... wir haben beide große Angst um sie - kannst du uns sagen, wer ihr hier helfen kann?»

«Hmm ... ich denke, wenn da Gift im Spiel gewesen ist, solltet ihr schnellstens einen der Magier zu Rate ziehen ... es müsste wer im Tempel sein - folgt mir!»

Tomarus drehte sich um und führte die Männer zu der kleinen Kapelle, in der Hoffnung, dort rechtzeitig Hilfe zu finden. Die Magier würden sicherlich einen Weg kennen, die junge Dame zu kurieren ...

SonBo
14.12.2004, 20:04
Der Himmel war schwarz, pechschwarz um ganz genau zu sein der Wind heulte und die Blitze zuckten nur so vom Himmel. Die ganze Burg war in Unruhe versetzt wegen dem plötzlichem Gewitter. SonBo Stadt draußen und schaute zu den Blitzen hinauf. Fingerbreite Hagelkörner regneten herab, doch kein Korn landete in der Burg, auch kein Blitz Schluck in der Burg ein, sondern alles um der Burg. Hält Innos seine Schützende Hand über die Burg? Bestimmt. Sonst waren sie bestimmt schon getroffen wurden. Genauso plötzlich wie das Gewitter gekommen war brach es auch wieder ab und schon ein paar Sekunden später schaute SonBo in den klaren Himmel. Es war grade Mittag doch ebengrade war pechschwarze Nacht gewesen. Ein Mann kam zu ihm und fragte ihm was er glaubte was das sei? "Ich glaube das war ein Zeichen Innos das etwas schräglichtes pazieren wird." Sagte er. SonBo erwiderte: "Vielleicht, vielleicht auch nicht."

Khurad
14.12.2004, 21:26
Die Nacht war schrecklich dunkel, und man konnte kaum die Hand vor Augen sehen, da noch immer ein düsterer Nebel im Minental, oder zumindest über der Burg, hang. Lichter waren noch rarer, als in der vorigen Nacht und trotz der wideren Umstände, wurden sie von dem Ritter mutig voran geführt. Khurad beeindruckte diese Hilfsbereitschaft sehr. Hilfe bekam man sonst nur schwierig. Rena bräuchte schnelle Hilfe und das bekamen sie nun auch.

Sie näherten sich einem Gebäude mit einem spitzen Turm, soviel konnte der Hohe Novize, dank der Umrisse erkennen. Je näher sie kamen, desto eindeutiger wurde die Tatsache, dass es sich bei dem Gebäude, um eine gemächliche kleine Kapelle handelte. An ihr lag eigentlich nichts wesentlich auffälliges. Eigentlich handelte es sich nur um eine kleines Haus, dass zusätzlich noch einen Glockenturm hatte. Khurad konnte sich nicht vorstellen, dass hier mehr als ein paar Magier leben konnten. Es war einfach viel zu klein.
Inzwischen hatte Rena immer wieder etwas geplappert und hatte mehrmals versucht, sich aus Cantars Armen zu reißen. “Es müsste sich um Gift handeln“, dachte sich Khurad.
Obwohl er irgendwie froh war, jemanden und dann auch noch jemanden aus dem Sumpf, helfen zu können, war es ihm gleichzeitig lästig, die Zeit, die er für die Suche nach dem Vulkan verwenden wollte, für dieser Rettungsaktion zu benützen.

Das Innere der Kapelle war größer, als man von außen her hätte erahnen hätte können. Zuerst betraten sie eine Eingangshalle. Zur rechten und zur linken führte ein Treppe zu den höher gelegenen wandlosen Raum, der wahrscheinlich zu Ritualen diente, dachte sich Khurad im Stillen. Unten waren noch weiter zwei Räume versteckt. Weiterhin von dem Ritter geführt, betraten sie den rechten Raum. Ein Magier stand darin und blätterte geistesabwesend in eine Buch, dass auf einem eigenartigen Podest stand. Der Raum war mehr oder weniger eine kleine Bibliothek. Jedes bisschen Stelle Wand wurde von Regalen verdeckt, auf denen sich wahrscheinlich Hunderte Bücher befanden.
Der Ritter holte den Magier mit einer einzigen Aussage wieder zurück in die Realität und stellte ihn den anderen vor. Nachdem sich die Leute bekannt gemacht haben und der Magier von dem Problem erfahren hatte, verabschiedete sich der Ritter plötzlich. Der Hohe Novize hielt ihn auf und sagte:“ Warte ehrenhafter Ritter! Wie lautet dein Name?“ Dieser antwortete:“ Mein Name ist Tomarus!“ Khurad erwiderte:“ Ich möchte euch, für eure ehrenhafte hilfsbereite Tat danken.“ Cantar, der diese Geste der Dankbarkeit bemerkte, bedankte sich auch gleich und Tomarus verließ wieder die Kapelle mit den Worten:“ Dankt nicht mir, dankt Innos, der mich rechtzeitig zu euch schickte!“

Khurad schaute Tomarus nach. “Ein wirklich selten hilfsbereiter Mensch.“ Dann wurde ihm erst wieder die derzeitige Situation gewahr. Der Magier in der Kapelle sprach mit ihnen über das Problem, das vorliege. Anscheinend müsste der Pfeil erst herausgeholt, und das Gift auf der Wunde gereinigt werden, bevor er ihnen helfen konnte. Es war ein schwieriges Unterfangen, doch sie würden es schaffen, der Schwester des Sumpflagers zu helfen.

Cantar
15.12.2004, 15:33
Nachdem Cantar und Khurad die junge Schwester in die Kappele geschleppt hatten die ihnen der hilfbereite Ritter zeigte,sprachen sie mit dem Magier der dort gerade ein Buch las.Als sie ihn ansprachen und er ihnen sagte das der Pfeil aus dem Arm der Schwester entfernt werden müsse war für Cantar klar was zu tuen war.Er zog sofort den Pfeil aús Rena's Arm und schmiss ihn weg.
Als er das tat vezog sich Rena's Gesicht zu einer schmerzverzogennen Fratze
,Cantar wusste das das nicht sehr einfühlsam war aber es war das einzig richtige dachte er zumindest.Er war eben nicht gerade ein Feinmotoricker.
Nun da der Pfeil enternt war gab der Magier Cantar ein mit einer seltsamen Flüssigkeit betreufeltes Tuch mit dem er die Wude langsam auswischte.Als er das getan hatte griff ihm der Magier an der rechten Schulter und Cantar richtete sich auf der Magier sagte dann mit ruhiger Stimme:"Ihr könnt nun nichts mehr für eure Freundin tun legt euch schlafen ich kümmer mich nun um sie ,es wird ihr bestimmt bald bessre gehen".Cantar nickte verständnissvoll und ging mit Khurad zusammen hinaus.
Khurad ging nun wieder seine Wge und Cantar der seinen,die beiden verabschiedetten sich und Cantar machte sich auf zu diesem Ritter wie hieß er gleich nochmal?Tomarus genau so hies er erinnerte sich Cantar,der Ritter
wisse bestimmt eine Menge über die Burg und das Minental und könnte Cantar's Wissensdurst stillen.Mit diesem Gedanken ging er auf den Ritter zu und begrüßte ihn.

Chrischplak
15.12.2004, 16:16
Chrisch kratzte sich das Kinn während er Andor beim Schmieden beobachtete. Die ersten Bartstoppel sprosse an diesem - dem Kinn natürlich, nicht Andor - und ein leichtes Kratzen war zu vernehmen. Andor musste um einiges älter sein als er, nichtnur dessen stärkerer Bartwuchs wies darauf hin. Und doch war er Chrisch als Lehrling unterstellt, irgendwie lustig. "Habe Repsekt vor Älteren", hatte seine Mutter immer gepredigt und nun das. Doch das Grinsen verging ihm wieder.

Heut Morgen in der Früh hatte Garond ihn zu sich rufen lassen. Garond war der Meinung das es besser war 2 gleichrangige Schmiede zu haben die sich die Rüstungsproduktion teilten anstatt eines einzigen mit Lehrling, weiss der Geier warum er das so wollte, war einfach so.

Und damit hatte er sich wohl abzufinden. Immerhin hatte er Andor in den letzten Wochen eigentlich alles gezeigt was er wissen musste um eine Rüstung herzustellen, nähen und schmieden und... den anderen Kram halt... was man noch so brauchte.

"Andor, komm mal her...."

Andor Elyn
15.12.2004, 16:37
Ein neuer Tag eine neue Herausforderung. Dies waren die Worte die sich Andor jedes Mal einprügeln musste. Dennoch passierte nicht viel in dieser schnöden Burg.
Aber die Hoffnung stirbt zuletzt, so hatte der Waffenknecht es jedenfalls mal gehört.

Das Schmieden und verarbeiten der Rüstungen beherrschte Andor nun fast perfekt. Seine naht saß gut und der Stahl blieb auch unter größten Druck hart und stabil.
Einzelne arbeiten erledigten sich nun schon ohne groß nachzudenken und des Lehrlings Fingerkuppen, überzog nun eine festere Hornhaut für eventuelle Nadelstiche.

Sein relativ junger Meister stand oft bei dem Knecht und beobachtete ihn, genauso wie am heutigen Tag. Doch diesmal sah dieser nicht sonderlich zufrieden aus, irgendwas schien ihn zu zwicken.

"Andor, komm mal her...."
schallte es aus Chrischplak Mund.

Mit einem Ruck und grimmigen Gesicht ging der Waffenknecht auf seinen Meister zu.
Die Frage was er wollte erübrigte sich wahrscheinlich, denn der Ritter belud ihn sicherlich wieder mit irgendwelchen unnützen Arbeiten.

„Also mein Lehrling, ich hab heute morgen mit Garond geredet und er wünscht das du nun als eigenständiger Schmied arbeiten sollst.
Also ein mein herzlichsten Glückwunsch!“

Andor konnte es nicht fassen, endlich war es geschafft. Die lange Zeit hatte sich gelohnt. Nun sei er endlich nicht mehr von Chrisch abhängig, er durfte nun tun was er wollte.
Mit seiner rechten Hand warf er sein blondes Haar zurück, schaute kurz auf den Boden und dann wieder zu seinem alten Meister.

„Also ich bin in der Kneipe falls du mich suchst“

Ein tolles Gefühl frei zu sein…

SonBo
15.12.2004, 16:56
SonBo war auf dem Weg zur Kneipe, nach der letzten Nacht brauchte er erst mal was zu trinken. Er ging ziemlich langsam schon fast so, als ob er schleichen würde. Plötzlich sah SonBo einen Mann in der Menge und erkannte ihn es war einer der Rüstungsschmiede. Das passt gut dachte SonBo den er war noch auf der Suche nach einer guten Rüstung.
Also ging er zu ihm, auf halben weg verschwant der Schmied in der Menschenmenge und SonBo hatte schwierichkeiten weiter auf zu holen doch dann kam er zu ihm und sagte: "Hallo, du bist doch der Rüstungsschmied, oder? Ich suche noch nach einer Rüstung soll so um die 250 rum kosten und möglichst gut sein. Was ist den das Beste was ich für 250 griege würde?"

Andor Elyn
15.12.2004, 17:08
„Oh mein Gott, kann man nicht einmal was trinken gehen ohne gleich genervt zu werden mpf.“

Mit böser Mine schaute der Waffenknecht sich den Rekruten an, der ihn gerade angesprochen hatte.
Mit einem schnellen Blick zum Himmel versuchte er kurz seine Wut zu unterdrücken.

„Was wolltest du? Eine Rüstung für 250 Gold?
Na ja das wäre dann die schwere Lederrüstung. Dahinten, siehst du das Gebäude? Dort steht die Schmiede, frag einfach den Milizen nach der Rüstung er wird sie dir geben.
Das Gold gibst du mir am besten jetzt, brauch ein wenig was zum vertrinken!“

Ein leichtes lächeln überzog nun des Waffenknechts Gesicht. Er merkte schon wie gleich ein kühles Pils seine Kehle runter laufen würde.

„Meine Güte, ich werde auch nicht jünger! Willst du die Rüstung nun oder nicht.“

Mit tappenden Fuß wartete Andor auf die Reaktion des jungen Rekruten.

SonBo
15.12.2004, 17:24
"Okay aber verlas dich drauf das, wenn der Mann mir nicht die Rüstung gibt, wirst du mich nicht mehr los, bis ich sie habe." Mit den Worten gab SonBo dem Schmied das Gold und machte sich auf zum Ritter. Der Ritter musterte erst den Rekruten und fragte ihn dann was er wollte. "Ich will eine Rüstung der Rüstungsschmied hat mir schon das Geld abgeknöpft." "Und das soll ich dir glauben?" Erwiderte er mit finsterer Mine. "Ja, und wenn nicht geh doch hin und frag ihn" als SonBo diese Worte sagte drehte sich der Ritter um und machte sich auf den Weg zu Kneipe, nach ein paar Minuten kam er wieder ging an SonBo vorbei und kramte eine Rüstung aus dem Lager. Es war eine schöne Rüstung. Oben war es ein Brustharnisch aus Leder mit großen Schulterplatten. Unten war es eine Mit Leder verstärkte stramm sitzende Hose. "Hier nimm" sagte der Ritter Garniechtmehr so düster. "Danke" erwiderte SonBo, legte die Rüstung an und ging.

Tomarus
15.12.2004, 17:38
Nachdem sie die junge Frau aufs erste versorgt hatten, kam der eine der Sumpfler noch einmal auf Tomarus zu. Er schien eine Menge wissen zu wollen.

«Vielen Dank, dass du uns die Kapelle gezeigt hast, könntest du ... mir noch ein wenig mehr von der Burg zeigen? Ich würde mich hier gerne noch ein wenig mehr auskennen ... zudem suche ich noch einen guten Schmied, könntest du mir da wen empfehlen?»

«Klaro. Komm mit, dann zeig ich dir alles Wichtige. Auf dem Weg können wir uns ja noch ein bisschen unterhalten ... »

Tomarus und Cantar, so nannte sich der Sumpfbruder, gingen eine Weile über den Burghof. Tomarus zeigte ihm alles Wichtige, die Schmiede, das Lagerhaus, die Unterkünfte, die Taverne, die Türme, die Residenz der Paladine - und unterhielt sich auch über Schwerter, Schmiede und Waffenkampf.

«Wenn du 'nen Schmied suchst, geh am besten zu Montaron. Von dem hab ich auch noch ein Schwert, und ich konnte mich nie beklagen. Solide Preise, gute Qualität, mehr kann man ja nicht verlangen. Müsstest ihn irgendwo bei der Schmiede treffen, wenn er nicht gerade weg ist ... »

«Gut, vielen Dank, und ... noch was. Bei wem kann ich den Schwertkampf lernen?»

«Steht direkt vor dir.»

Der Sumpfler schaute etwas verwirrt und blickte sich um. Tomarus grinste.

«Ich bilde die Soldaten im Einhandkampf aus. Ich kann auch dich ausbilden, wenn du es willst. Sag einfach Bescheid.»

«Wäre mir eine Ehre!»

«Schön schön. Wenn du noch länger in der Burg bleibst, sag ich dir dann einfach Bescheid wenn ich Zeit habe - im Moment muss ich noch zwei Schülern die Endprüfung abnehmen. Sobald wir uns das nächste mal sehen, ist es soweit ... solange musst du dich wohl mindestens noch gedulden.»

«Gut gut, kein Problem. Du meldest dich dann?»

«Mach ich. Bis denn dann.»

Der Sumpfler nickte und machte sich wieder auf den Weg in Richtung Kapelle, um nach seinen Freunden zu sehen, und um danach nach dem empfohlenen Schmied zu suchen ... Tomarus kehrte unterdessen zu seiner kleinen Ecke am Lagerhaus zurück. Aber eigentlich könnte er ja auch gleich mal Chrisch und Nurgon in den Arsch treten ... wurde schließlich Zeit, dass die beiden ihre Ausbildung beendeten.

Chrischplak
15.12.2004, 17:56
Tja, jetzt hatte ers hinter sich gebracht. War garnicht so schwer gewesen, nur die kommenden Umsatzeinbussen ärgerten ihn. Und was tat Andor? Der Faulpelz verzog sich sofort. Kaum war er selbstständig machte er auch schon die erste Pause. Kopfschüttelnd wandte Chrisch sich wieder seiner Arbeit zu wobei er sich irgendwie nichtmehr aufs Schmieden konzentrieren konnte.

Er brauchte etwas um sich abzulenken. Und wo sonst als beim wilden rumgefuchtel mit einem Stück Metall ging das besser? Also wurde schnell der Waffengurt umgeschnallt und mit diesem auch gleich die Axt und dann raus auf den Hof. Eine Dampwolke stieg auf als er geschockt die Luft aus der Lunge stiess.

"Scheisse kalt." murmelte er leise vor sich hin während er den Hof überblickte. Dabei versuchte er in Bewegung zu bleiben um der Kälte entgegen zu wirken. Das musste allerdings komisch aussehen, jedoch nicht so komisch wie der Ritter der gerade über den Hof stapfte, mit weit aufgerissenen Augen blickte er sich die ganze Zeit um, als wenn er die Sturktur des Bodens überprüfen würde.

"Hey Tomarus, genug den Boden angestarrt, kümmer dich lieber darum das ich besser mit der Axt umgehen kann."

Zakarum
15.12.2004, 19:04
Langsam öfnete Zakarum seine Augen. Er wra eingeschlafen, und sein Wolf auch. War das schön seid Tagen hat er endlich mal wieder ne Pause gemacht die hatte er sich auch wirklich verdient nach Tage langen Arbeiten. Zum Glück hatte er den Rest des Tages frei, ambesten sprach er erstmnal ein Gebte und dann konnte er weiter gucken. Schließlich war er ein frommer Mann.

Oh Innos,

Ich bitte dich erhöre mich und schütze mich auf meinen Wegen und Abenteuern. Bitte schütze auch meine Freunde und lasse mich auf allen meinen Reisen ohne verletzungen ausgehen. Ich bitte dich das du mich noch weitehrin schützt wie dein eigen Fleisch und Blut.

Amen

Jetzt fühlte er sich schon viel viel bessenr und war bereit für das nächste Abenteuer. Er hatte davon gehört das es ein paar neue Rekruten auf der Burg gab. Da konnte er sich sicher mak mit einen anfreunden, oder mit ihm einen kleinen Plausch halten, schlie0lich hatte er viel viel Zeit da er heute nicht kochen wollte. Schließlich konnte Cervesia auch kochen.
Schnell gig er auf den Hof und guckte sich um, da sah er einen jugen Mann stehen der sich fragend umschaute, er sah ganz net aus also sprach detr Knecht ihn an. Sicher würde es nicht schadebn wenn er sich mit einbem aus der Garde anfreundet.

"Hallo mein Name ist Zakarum. Und ich bin Waffenknecht der Garde Innos."
"Meine Name ist SonBo und bin Rekrut, hättest du lustr auf ein kleines Gespräch oder einen Ausflug raus aus dieser alten belagerten Burg?"
"Klar immer doch ich habe nichts besseres for." sagte der Knecht mit aufgestellter Brust und protzender Stimme.

SonBo
15.12.2004, 19:26
"Lass und doch Angeln gehen" sagte der Rekrut. "Aber gern." antwortete der Waffenknecht der sich als Zakarum vorgestellt hatte. SonBo und Zakarum packten noch etwas zu Brot ein das sie zum Fisch essen konnten und was zum Feuer machten damit sie dan auch ihren fang versären konnten.

Zakarum
15.12.2004, 20:34
Endlich sie waren in der Burg es war ein wahrhaft langer Weg . Doch nun waren sie wiede rin sicherheit endlich. Der Kampf mit dme Ork hatte den Knecht seine komplette Krfat gekostet, das sah man auch daran das er den Wolf nur am Bein getroffen hatte. doch das war jetzt alles nicht so tragisch.
Schließlich lebte er noch. Doch jetzt wollte er erstmal schlafen der Tag war härter als er dachte vie härter. Doch jetzt hatte er einen neuen Freund aus der Garde. Dieser Tag hat sich echt gelohnt dachte er schließlich fand man nicht alle Tage eine asoguten Menschen wie SonBo einer war, jetzt hatte er einen Freund mehr.

"So Sonbo ich werde jetzt in mein Zimmer gehen."
"Klar Zakarum mach das vielelicht sehen wir uns ja schon bald wieder vielleicht auch früher als du denkst."
" Klar Kumpel wir werden uns schon bald wieder sehen achja wenn du irgendt ein Problem hast dan wende dich bei mriich habe mich schon in der Garde zurehcte gefundne also frag einfach wenn irgendten etwas ist in Ordnung?"
"Klar danke Zaka wir sehen und bis dann."
"Bis dann SonBo."

Edlich konnte er sich wieder schlafen legen das wollte er schon lange schlieplich hatte er einen harten Tag hintr sich gebrahct und hatte die ruhe auch verident.
Schnell war er in seinem Zimmer angekommen schmuste mit Arthur dem Wolf der munter sien Gesicht abschlaberte und legte sich dann schlafen endlich dahcte er Knecht ein harter Tag war wieder geschaft.

Nurgon
15.12.2004, 21:23
Nurgon langweilte in der Burg rum, er hatte nichts zu tun, nach dem Kampfe war er erstmal in der Schlafkammer gewesen oder in der Kneipe dort wo es wenigstens etwas wärmer war, doch so, so hatte er nichts zu tun, er vertrieb sich die Zeit mit Gesprächen mit anderen Milizen oder schärfte seine Waffen, renigte seine Rüstung, doch das war alles nichts richtiges, keine wirkliche Arbeit und es brachte Nurgon auch nicht weiter.

Der unbeschäftigte Soldat saß an diesem Tag wie an den letzten in der Milizenkammer, er hatte schon alles an Kleinzeug gemacht was ihm überhaupt einfiel.
Etwas verträumt saß er einfach nur da bis selbst das ihm viel zu langweilig wurde, in seiner verzweiflung schritt er hinaus, hinaus in die Kälte, doch das machte ihm in der Rüsung und eine dicken Hose nichts aus, seine Mantel hatte er auch noch um sich gehüllt und so war ihm wirklich nicht kalt.

Auf dem Burghof sah er erstmal einen haufen frierender Wachen auf den Wehrgängen, die waren wirklich am dran, doch Nurgon würde es auch bald wieder mal erwischen mit dme Dienst an der Mauer dem Dienst in der Kälte doch das gehörte dazu, er schritt über den Dorfplatz und sieheda, gleich bei der Schmeide entdeckte er Chrisch und Tomarus das war die Gelegenheit, Nurgon hatte wohl eine Beschäfigung gefunden, er ging zu ihnen und sah sie an.
" Na ich hoffe ich kann auch noch mitmachen?", und grinste während er das sagte.

Tomarus
15.12.2004, 21:34
«Ah, endlich. Endlich hab ich euch beide mal wieder zusammen. Ja ... heute hatte ich vor, mal wieder jagen zu gehen - eventuell das letzte Mal während eurer Ausbildung. Heute werde ich eure Leistungen besonders gut beobachten ... »

Man sah es den Schülern an, dass sie erkannten, was das zu bedeuteten hatte - eine Mischung aus Glücklichkeit und Nervösität zeigte sich auf ihren Gesichtern. Doch auch sie waren anscheinend glücklich, dass endlich der Tag der Prüfung gekommen war. Es dämmerte schon, wahrscheinlich würde die Nacht über ihren Ausflug hereinbrechen - doch das sah Tomarus keinesfalls negativ. Schließlich musste ein guter Kämpfer auch wissen, wie er sich in der Dunkelheit zu verhalten hatte ... sonst wäre er in sehr vielen Situationen aufgeschmissen. So lernten die beiden also gleich noch was dazu ... alles super. Konnte losgehen.

«Wenn ihr noch Fragen habt, oder ich noch ein paar Tricks zeigen soll ... sagt Bescheid. Aber nun gucken wir erstmal, wie es mit euren Fähigkeiten und eurer Ausdauer aussieht ... Let's Rock!»

Der Ritter führte die beiden Soldaten zum Burgtor und hinaus in die Orkbelagerungszone. Hier kannten sie sich ja schon aus, allerdings wollte Tomarus heute einmal die andere Richtung einschlagen und in einem anderen Gebiet jagen gehen ...

SonBo
16.12.2004, 15:12
Der Tag war noch jung und SonBo war noch west am schlafen, als er plötzlich von einem Geräusch wach wurde. Ein Poltern, verscheinlich hatte jemand einwach eine Kiste fallengelassen. SonBo versuchte weiter zu schlafen doch nachdem er sich 1 Stunde im Bett gewalzt hatte stand er auf. Zock sich einen eng sitzende Hose und Polowehr an fing erst einmal an seine Neue Lederrüstung zu polieren, als er fertig war glänzte der Panzer und man sah ihm die strapartsen von dem Gestrigem Angelausflug gar nicht mehr an.

SonBo verließ das Haus und ging in Richtung Kapelle, auf dem Weg dahin musste er sich durch eine Menge Menschenfühlen die alle an einem Platz standen. Endlich in der Kapelle bettete SonBo erst einmal:

"Heiliger Vater Innos,
Ich danke dir das du mich auch gestern beschützt hast. Ich hoffe du beschützt mich auch weiterhin so wie ich dir diene."

SonBo stand wieder aus der knie prozietjon auf die er eingenommen hatte auf und ging wieder aus der Kapelle. Draußen standen noch immer die Menschen noch so gedrängt das es ihm mit lehr weile richtig interessierte was da war. Er dränge sich durch die Menschenmenge und stand plötzlich da und bewunderte einen man den er nie zuvor gesehen hatte. Er spuckte Feuer! Immer wenn er sich eine Fackel vor dem Mund hielt und ihn dann öffnete kam eine lange schlang Feuer aus dem Mund! "War das ein Drachenjunge?" Überlegte SonBo auf dem Rückweg zu seinem Zimmer.

Cantar
16.12.2004, 15:44
Cantar wurde es langsam zu langweilig in der Burg.Er hatte vot heute noch das Minental wieder zu verlassen.Doch zuvor würde er sich noch von Khurad Tomarus und Rena verabschiedeten ,nicht für immer dennn er hatte ja vor wieder zu kommen.Als erstes ging er zu Tomarus der mit zwei weiterne Rittern an der SChmiede stand .Cantar schritt ruhig auf sie zu und begrüßte alle drei verabschiedete sich aber nur von Tomarus nun ging er wieter in die Kappelle und begrüßte ein weiteres mal den Magier der ihm zu Rena brachte,wie es aussah ging es hier heute schon viel besser Cantar verabschiedette sich auch nun von Rena und dme Magier.Nun schritt er weiter in die mitter der Burg un schaute sihc kurz úm konnte Khurad aber nirgends erkennen.Deshal schreib er einen Brief auf dem stand:


Lieber Khurad

Ich werde heute die Burg und somit auch das Minental verlassen wenn du mich suchen solltest ich bin im Sumpflager einen rauchen und warten bis du nachkommst.Wenn du dich jetzt fragst warum ich das Minental verlasse kann ich dir sagen warum.Mir fehlt das Sumpflager also Heimwh sozusagen.


Bis dann
dein Cantar

Als er diesen Brif geschrieben hate gab er ihm den Magier in der Kapelle auf das er ihm Khurad aushändigen würde.Nachdem Cantar das alles getan hatte
verlaß er die Burg und rannte um sein Leben damit die Orks ihn nicht erwischten glücklich und erschöpft kam er so an den Orks vorbei und verlaß das Minen und machte sich nun auf dem Weg zu Onars Hof bevor er ins Sumpflager aufbrechen wollte da dort sicherlich Kojak war ,dem er von seiner reis berichten wollte

Zakarum
16.12.2004, 16:02
Langsam öfnete Zakarum seine Augen, nicht ein kleiner Sonnenstrahl kam durch sein Fenster geschienen. DEr Knecht haste solch ein Wetter ohne Sonne und wärme, den dieses Gefühl erinnerte ihn an Innos. Doch dadran konnte er nichts ändern war ja auch egal, gelangweilt verlie0l er seine Schlafkammer und ging auf den Burghof.
Was könnte er nur tuen, er hatte alles erledigt was er machen konnte seine Rüstung war auf hoch glanz puliert, und sein Messer war wieder etwas geschärft. Das einzige was ihm übrig blieb war das er kochen könnte doch das wollte er nicht. An detr Schmiede sah er Nurgon Chrischplak und nich einen Man sehen, vielleicht könnte er ja mit ihnen einen kleines Ausflug machen obwohk ne besser nicht er hatte schon genug reskiert bei dem Abenteuer mit SonBo, ambetsen tat er wieder seine Pflicht und betet an Innos er ging auf sien Zimmer, und ging langsam in die Knie.

Oh Innos,

ich danke dir das du SonBo und mich gestern vor den Orcs geschützt hats und mir die nötigfe Kraft gegeben hast gegen diese elenden Orcs zu bestehen. Bitte gebe mir auch weiterhinn die Kraft gegen alle meine wiedersacher zu geben.

Amen

Jetzt fühlte er sich schn wieder motivierte etwa zu unternehmen. In letzter Zet schien er einfach zu viel Zeit zu haben er machte nur noch 3Sache mochen schlafen und ganz selten einen Ausflug. Irgendwie labgweilig dachte sich der Knecht während er die Taverne betrat und anfign für die Leute zu kochen.

Nikmaster
16.12.2004, 16:09
Ein stark Gläubiger? Oder war es nur ein Hirngespinnst? Ein Rekrut verließ den Tempel? Das konnte nur ein Zeichen von hoher Gattung sein. Dieser Mann begann Nikmaster zu gefallen, immerhin schien er sehr an innos zu glauben, nicht so wie ein kleiner Teil der Garde. Der Ritter beobachtete dem Mann noch eine Weile, wie er sich zu einer Gauklergruppe bewegt und dann wieder in die Baracken gehen wollte. Währendessen dachte Nikmaster nach was er mit diesem Mann tun könne. Er beschloss ihm auf die Jagd mitzunehmen. Würde er "nein" sagen, würde er Nikmaster schon schwer enttäuschen. Aber damit rechnete der Ritter gar nicht. Sog ing er auf den Rekruten zu.

"Für Innos", schrie Nikmaster dem Rekruten hinterher, welcher sich damit auhc umdrehte, "Ich bin Nikmaster, Ritter des Königs und Streiter im Namen Innos.Und du hast die Ehre mir zu helfen. Du darfst mit mir auf die Jagd. Sofern du natürlich nichts besseres zu tun hast. Also kommst du mit?"

Zakarum
16.12.2004, 19:36
Ahh endlich eine kleine Pause nach der harten und mühseligen Arbeit. Jetzt konnte er sich erstmal was kochen, es war sehr anstregend wenn man Hunger hatte nich gleich in die gemachten Sachen rein zu beißen, doch sein Wille war stark genug. Zum Glück aber jetzt konnte er sich selsbt was machen, bloß was ein Gulasch nicht aber auch keine Suppe, da kam ihn die Idee ein leckeres stück Fleisch. Schon kam dem knecht die super Idee für eine mahlzeit Fleischwanzenraghoul genau das war ein schöner Namen fand der Knecht, bloß würd es auch scvhmecken?

Langsam fing der Knecht an zu kochen ein bisschen fleischwanzen Fleisch ein paar Kräuter eine Priese Steinwurtzel, und dann noch erhitzen, mhh das duftete lecker. Hoffentlich würde es auch genau so schmecken wie es roch gleich würde er es wissen.
Gewagt bis er in das Fleisch, langsam spannten sich ein kleines Lächeln über sein Gesicht, schon langer hatte er nichts so leckeres mehr gegessen, nachdem er es verschlungen hatte machte er sich wieder an die Arbeit. Leider gab es an seinem Gericht nur ein Problem in der Vorratskammer war kaum nich Steinwurtzel schien so als müsste er welche pflücken gehen, naja das hatte hoffentlich noch Zeit. Man sah das der Tag sich dem Ende neigte Cervesia brachte eine Bestellung nach der anderen die Taveren füllte sicher sehr schnell. Meist waren es Rekruten Waffenkencht und ein paar Milizsoldaten, aber auch ein püar VBürger die in der burg auf Besuch waren schauten mal vorbei.
Leider konnte der Knecht nichts ausgefallenes neues kochen immer hieß es
"Ich hätte gerne ein Bier." "Ein Bier bitte"
Nichts wirkliches schwieriges ein Bier konnte Cervesia zapfen und eine warem Mahlzeit wurde nur selten bestellt aber er konnte sich nicht beschweren. Schließlich war er froh das er Arbeiten durfte in der Taverne von dem ehrenwerten Paladin Longbow.

Lektis
17.12.2004, 20:39
Offenbar war es in der Burg ganz und gebe, dass halbtote Ankömmlinge im Innenhof lagen. Der gesamte Burgbetrieb war längst normal fortgesetzt worden als Lektis sich stöhnend vom Boden erhob. Irgendwie war es ein Wunder, dass niemand den Besitz des vermeintlichen Leichnams an sich genommen hatte.

Lektis taumelte einige Schritte weit und lehnte sich dann an die kalte Steinmauer. Der Zauber des Schamanen schien keine offenen Wunden hinterlassen zu haben, aber in Lektis Kopf schien immer noch ein kleiner Ork mit einem Steinhammer auf das Gehirn des Adepten einzuschlagen. An der mauer abstützend tastete Lektis sich bis zum Tempel vor. Warmes Licht drang aus dem alten Gemäuer, und zwei Stimmen unterhielten sich leise. Zwei Augenpaare wandten sich aprupt Lektis zu als er schwer atmend die Schwelle übertrat und beinahe über den roten Teppich stolperte. "Was kann ich für Euch tun?" begann der jüngere Feuermagier zu sprechen, während der ältere den Adepten nur musterte. "Ich komme aus dem Kloster, Meister", antwortete Lektis und schob den Mantel zur Seite um seine Robe zu zeigen. "Ich suche einen Wassermagier der sich laut Meister Parlan gerade hier aufhält." "Bruder Myxir hat vor ungefähr einer Stunde den Tempel mittels eines Teleportzaubers verlassen. Er müsste schon im Kloster sein." Hätte Lektis sich nicht zurückgehalten wäre nun ein Fluch gegen alle Orks, die hilflose Adepten aufhielten, über die Burg herniedergegangen.

"Diese magische Rolle wird dich sicher zum Kloster zurückbringen, Adept des Wassers.", erklärte der jüngere Magier als er Lektis eine zusammengefaltete Rolle in die Hand drückte. Vorsichtig entrollte er sie und postierte sich in der Mitte des Raumes. Mildes, rotes Licht umspielte seine Finger als der Adept seine magische Karft auf die Spruchrolle konzentrierte. Der Schein ergriff das gesamte Pergament und Lektis schwebte nun einige handbreit über den Boden. "Anch severati, tele arat." Von blauen Licht begleitet, begann sich der Anwärter aufzulösen. Die Spruchrolle in seinen Händen zerfiel zu Asche und löste sich in einem Windhauch auf bevor sie zu Boden gleiten konnte.

Zakarum
18.12.2004, 14:11
Und wieder brachte Cervesia eine Bestellung in die Taverne ach war das langweilig immer nur kochen kochen und kochen. Er wollte mal was neues was aufregendes, da fie ihm ein das er Steinwurtzeln pflücken könntem. Doch das würde nicht einfach sei das ganze Minental war voll Schnee und Eis, doch sicher würde es ihm die Zeit vertreiben. Dich erstmal wollte er seinen Lohn von Longbow holen.
Langsam betrat der Knecht das Zimmer des Paladins.
"Hallo Longbow."
"Hallo Zakarum, was ist dein aliegen?"
"Ich würde gerne meinen Lohn haben da ich die Burg verlassen werde um ein paar Kräuter zu pflücken für den Vorrat der Taverne."
"Gut hier nehm das Gold, achja und nhem dir für den Weg noch ein bisschen Brot aus der Kammer."
"Danke Longbow, ich werde mich dann auf den Weg machen."
"Innos sei mitdir."
Langsam machte er sich Richtung Vorratskammer auf, ach da war ja auch schon das Brot schön gestapelt. Er nah sich einen Leib brot damit würde er sicher auskommen. Es würde sicher auch kein Tages Ausflug werde, hoffte er zumindestens. Langsam ging er in ein Zimmer Artur sagen das er weg wär weil der Wolf sosnst am an dem Bett nagt. Da fiel ihm gerade ein das er nich nichtgebetet hatte, also fing er gleich an.

Oh Innos,

Ich bitte dich mich auf meiner reise zu beschützen und mich vor allen gefahren selbst retten zu können, und ohne verletzungen wieder in die Burg zu kommen.

Amen.

Jetzt gind es dem Kecht schon wieder besser und er fühlte sich schon viel sicherer. Langsam ging er Richtung Tor, hmm es würde schwer werden mit dem Schnee und dem Eis doch er würde es schaffen den der heilige Vater Innos war auf seine Seite. Mit diesem Gedanken verließ er dich sichere Feste.

Drakun
18.12.2004, 17:28
Langsam erwachte der Rekrut wieder. Sein gesamter schmerzte und sein Magen war so leer wie der Kopf eines Goblins. Schläfrig öffnete er seine Lider um zu sehen wo er sich befand. Das letzte an was er sich erinnern konnte ist das er vor dem Tor der Burg ohnmächtig wurde. War er nun in Beliars Reich eingegangen oder hatte man ihn doch irgendwie gerettet? Schleppend und in Bruchstücken kehrten die Erinnerungen an die vergangene Zeit wieder zurück.

Richtig, ich war von dieser Klippe gefallen und verletzt. Ich konnte mich gerade noch zum Tor schleppen, und dann? Was war danach?

Das konnte ihn wohl niemand beantworten, außer vielleicht seine Retter. Der Blick des Rekruten war total getrübt, nichts konnte er wahrnehmen. Seine ganze Umgebung schien total verschwommen, nur die gröbsten Umrisse und Farben konnte er wahrnehmen. Er schien fast blind zu sein. Doch um so länger er so in den Raum starte um so schärfer wurde der Blick wieder. Immer mehr konnte er erkennen: Einen Tisch, nen Stuhl ja sogar einzelne Gegenstände die in einen Regal standen. Sogar sein Falke saß auf dem Tisch und schien den Rekruten begrüßen zu wollen.

Gerade wollte Drakun aufstehen um die Gegend zu erkunden, doch es kam anders. Mit Schmerzverzogenen Gesicht fiel der Rekrut urplötzlich wieder in sein Bett in dem er geruht hatte. Er stechender im Bauch hatte dies verursacht. Drakun blickte an seinen Körper hinunter, er war nur mit einer ihm fremden Unterkleidung, bestehend aus Wollhemd und Leinenhose bekleidet. Dazu kamen die ganzen Verbände die er jetzt spürte, ja am ganzen Körper waren sie um zu verhindern das die vielen Verletzungen sich verschlimmerten. Vorallem am Bauch waren einige Meter Verband verbraucht worden. Dort hatte Drakun wohl einige schlimme Frakturen abgekriegt.

Langsam richtete er sich wieder auf, nicht mehr so urplötzlich wie vorhin, auf seine Verletzungen achtend. Offenbar war er doch gerettet worden und dazu noch versorgt. Er hatte hiermit wirklich Glück gehabt, es hätte um einiges schlimmer enden können. Gerade als er die Kammer verlassen wollte kam ihm eine Person entgegen. Drakun konnte nicht erkennen um wem es sich handelte, zu getrübt war sein Blick noch. Ist diese Person etwa sein Retter gewesen?

Snizzle
18.12.2004, 18:28
Nachdenklich runzelte Snizzle die Stirn. Welch einfache Frage, die sein Meister ihm gestellt hatte. Oder gab es vielleicht einen tieferen Sinn in ihr? Eine Lehre tief im Innern der einfach klingenden Worte. Doch je mehr der Magus über sie grübelte, desto sicherer wurde er sich, dass es keine versteckte Botschaft gab.

»Unser Herr, Innos, ist allmächtig. Er schuf das Leben auf der Welt, seine Macht ist grenzenlos.«

Shakuras
19.12.2004, 01:44
"Innos ist das Licht, er schuf die Sonne. Da das Licht des Sonnenrunds aber noch zu stark war, tat er was?", fragte Shakuras betonend. "Und weshalb künden die Priester des Feuers vom Allvater Innos und nicht von Innos dem Einen der drei angeblichen Brüder? Bei Letzterem handelt es sich um eine Glaubens- und Überzeugungsdifferenz zwischen den Brüdern des Feuers und denen des Wassers. Wie meint Ihr, Snizzle?"

Carthos
19.12.2004, 13:12
Carthos packte seinen Zweihänder und zog ihn aus der Strohpuppe heraus. Er hatte den gesamten Morgen damit verbracht, gemeinsam mit anderen Rittern den Nahkampf zu trainieren. Mit einigen von ihnen wollte er in die Stadt aufbrechen, um dort nach dem rechten zu sehen. Seit sie ins Minental gezogen waren, hatte der Lord die Stadt nicht mehr zu Gesicht bekommen. Die zahlreichen herumlungernden Orks hatten bisher jedem Versuch zum Pass zu gelangen einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Ich denke in einer Woche können wir aufbrechen. Am besten warten wir auf kaltes Wetter, dann werden sich die meisten Orks hoffentlich in ihren Lagern aufhalten. Hoffe ich zumindest.

Das Leben ind er Burg war recht eintönig und man trat eigentlich immer jemand anderem auf die Füße. Deshalb hatten sich gleich mehrere Leute bereit erklärt den Paladin zu begleiten.

Ich sage euch dann bescheid. Carthos schulterte sein Schwert und kehrte in das Haupthaus zurück. Kommandant Garond wusste bereits von dem Ausflug und hatte Lord Carthos gebeten, unterwegs einige Erkundungen durchzuführen um die Bedrhoung durch die Orks besser einschätzen zu können. Nun wartete er nur noch auf das richtige Wetter, dann konnte es los gehen.

Taurodir
19.12.2004, 21:15
Als Elivrion hinter sich das Rascheln der Blätter hörte, wusste er, dass Fisk ihm zur Burg folgen würde, und sich somit hoffentlich für das Richtige entschieden hatte. So sah man von der Ferne aus in den Nebeln des Waldes zwei Schattengestalten. Die eine befand sich weit vorne und war schon kurz dabei, die letzten Baumstämme dieses Waldes hinter sich zu lassen, während die andere Gestalt versuchte jenem zu folgen. Als die vordere Gestalt jedoch stehen blieb und seinen Blick über das Land schweifte, hatte der Waldläufer den Paladin wieder eingeholt, der nun mit ernstem Blick auf die Zelte der Orks starrte, die sich gegenüber dem Fluss reihten.

„Der Feind vor unseren Füßen. Wir müssen nun in Stille handeln. Folge meinem Weg und kein Ork wird uns sehen oder hören.“

Ohne wieder lange auf eine Reaktion zu warten, lief Elivrion auch bereits los. Gewiss war er nicht der beste Mann in solch einer Rüstung, der sich lautlos rühren sollte, im Vergleich zum Waldläufer, dennoch war es ihm bisher auf seinem Wege gelungen, ohne vom Feind entdeckt zu werden, die Burg zu verlassen oder zu betreten. Er müsste noch viel von Artifex lernen, um geräuschlos rühren zu können. Dennoch versuchte er auch nun in geduckter Haltung im Schutze der Sträucher sich langsam der Burg zu nähern. Seine grünen Augen waren stets auf den Zelten der Orks gerichtet. Zum Glücke der beiden Männer war die Dunkelheit als ein Freund auf ihrer Seite und schütze sie vor den Augen der Grünfelle, die sich bei der Kälte lieber nicht außerhalb der Zelte befanden. Dicht gefolgt von Fisk, lief der Krieger Innos an den ersten Zelten vorbei, so leise es ihm nur möglich war. Aber seitens des Feindes rührte sich nichts. Auch nicht nach den folgenden Metern. Endlich war das Tor erreicht!
Zwei verwunderte Männer standen an jenem und blickten nur die Gestalten vor sich verblüfft an, während auch langsam die Wachen auf den Mauern und Türmen ihre Aufmerksamkeit dem Geschehen zuwidmeten.

„Öffnet das Tor!“, rief Elivrion, während seine Hand sich an den Griff seines Schwertes rührte und er mit strengem Blick die Wachen ansah.

„Rasch, ehe der Feind uns bemerkt!“

„Aye Kommandant Elivrion“, waren die Worte der Männer, die endlich das Gitter des Tores in Bewegung setzten, sodass der Paladin und der Waldläufer hindurch schreiten konnten, und den Hof der Burg betraten. Jenen Ort, den Elivrion eigentlich meiden wollte. Aber er müsste damit umgehen können. Er müsste…

„Dies ist ein Waldläufer. Er befindet sich unter meiner Obhut hier“, [I]entgegnete der Kommandant dem Blick der Paladine, als sie neben seiner Figur Fisk erkannten und schritt an ihnen vorbei.

„Hier wären wir nun. An einem Ort, an dem du lieber nicht wärest. Ich jedoch genauso. Dennoch werden wir uns hier zunächst einmal aufhalten“, sprach Elivrion, als er sich umwandte zu Fisk.

Lady Lyvîane
19.12.2004, 21:54
Macht das Tor auf hatte man gerufen. Schweigsam setzte sie unbemerkt einen nackten Fuß über den Anderen. Zu der einen Seite das trostlose Tal, zu der anderen Seite die kleine eingehüllte abgegrenzte Welt der Streiter Innos. Gesetzlosigkeit stand dem strengen Maß der Gesetzeshüter gegenüber. Diese Mauer der Burg trennte sie.

Das Tor ging auf.

Das goldene offene Haar wehte im Wind. Das weiße Kleid blähte sich zur Seite auf und flackerte. Das braune edle Korsett eng an ihren Körper gebunden. Die feinen Blumenstickereien glänzten matt. Doch das Gesicht war schneeweiß. Die Augen leer und kalt. So kalt wie ihre weißen sanften Lippen, aus denen der warme Atem der Winterschönheit entfloh. Ihr Blick richtete sich auf die beiden Ankömmlinge, die durch den Innenhof der Burg schritten. Kein Lächeln.

Fisk
19.12.2004, 22:06
Das Fisk eine Menge Feinde hatte wusste er. Und er wusste, dass hier in diesen Gemäuern sicherlich noch unter den vielen jungen Soldaten, dessen Gesichter Fisk alle nicht kannte, mindest eine Handvoll Erzfeinde zurückgeblieben waren, die seine Visage nicht mochten. Und er mochte sie nicht. Eigentlich fragte er sich, wie er sich selbst dazu überreden ließ, in dieses Nest der Gardisten zu folgen. Unter einem Banner, dass einst dieselben Gardisten trugen, die ihn einst gefangen und in die Barriere geworfen hatten. Eigentlich hätte der Waldläufer die Garde Innos und ihre Soldaten bis aufs Blut hassen müssen. Doch dort wo früher einmal Grenzenloser Hass gewesen war, blieb nur eine Leere zurück.

Schweigend beobachtete er die einzelnen Anlagen und den Burgwall, der bereits seit den Erzbaronen gestanden hatte. In seinen Augen hatte sich hier trotz der Vereinzelten Umbauten nicht viel sonderlich geändert.

Das Alte Lager blieb das Alte Lager.
Feindschaft blieb Feindschaft.

Auch wenn Fisk keine Feindschaft gebunden an Hass und Bitterkeit mehr fühlte. Nur eine Abneigung zu diesem Ort, der einst von viel größerem Gesindel bewohnt wurde als jetzt. Obwohl Fisk genauso wenig mit Lord Hagen und seinen Truppen Vorlieb fand. Der Ex Drachentöter und gefallene Krieger folgte weiterhin dem Lord, der für ihn bürdete und schaute kurz zu beiden Seiten hoch zu den grauen Mauern, an denen Wachsoldaten entlang liefen. Da fiel ihm eine in weiß gekleidete Frau auf, die dort plötzlich auf der Mauer nahe dem Tore stand und zu ihnen herunter blickte. Soeben war sie ihm noch gar nicht aufgefallen, doch jetzt stand sie dort und schien ihn und den Paladin offensichtlich zu beobachten. Das weiße Kleid flackerte oben im Wind wie das goldene lange Haar. Dagegen war ihr Gesicht blass und ihre Statur groß und zierlich – sie wirkte adelig, aber verstrahlte eine seltsame Kühle. Fisk war sich sicher, dass er eine solche Frau noch nicht hier bei den Paladinen gesehen hatte, sodass ihn das ein wenig verwunderte.

Doch wenn er dann Elivrion folgte, fragte er sich stillschweigend ob das der Grund war, warum der Paladin des Königs von diesem Ort fortlaufen wollte.

Taurodir
19.12.2004, 22:25
Während Elivrion seine Worte aussprach, bemerkte er des Waldläufers Blick, der nicht auf ihn gerichtet war. Und dann bemerkte er auch sie, wie sie auf der Mauer stand. Seine grünen Augen konnten sich von ihr nicht lösen. Aber es war nicht mehr so, wie es eins war. Nichts mehr war wie dem. Ihr Antlitz hatte nichts an ihrer Schönheit verloren, dafür jedoch an ihrer Wärme. Kein Lächeln war auf ihrem Gesicht zu sehen, nur ein leerer Blick. Ein Blick auf einen Kommandanten. Auf einen Lord. Nicht auf einen Freund, der er eins mal war. Diese Kälte, die sie ihm gegenüber ausstrahlte, ließ seine Gestalt fast schon erstarren. Seine Lippen waren nur weit voneinander distanziert und sein Gesichtsausdruck sprach mehr als jedes Wort, dass er aus seinem Munde formen könnte. Er sprach nichts, versuchte aber auch nicht die Fassung zu verlieren. Elivrion schloss nur die Augen, und sein Herz weinte dabei, als er seinen Blick von ihr löste. Von ihr, die er geliebt hatte. Es war sein Fehler gewesen…

Wie sehr sich dadurch vieles verändern konnte. Wie sehr sich vieles dadurch verändert hatte. Die Freundschaft erlosch dahin und glich nun einem See, dessen Wasser zu Eis gefror.

„Solltest du Hunger haben, können wir gern in die Taverne. Falls ich jedoch heute nichts mehr für dich tun kann, so werden wir morgen früh mit der Ausbildung beginnen“, sagte der junge Lord, der nichts von allem anmerken lassen wollte.

Wenn du doch nur den Lauten deines Herzens folgen würdest…

Aber dieser Gedanke blieb nur ein Traum. Ein Traum, der niemals wahr werden würde.

Fisk
19.12.2004, 22:55
Nein Hunger hatte er nicht. Gegessen hatte er schon, wovon er sich in der Wildnis ernähren konnte. Auch wenn das recht rar unter diesen Bedingungen war. Und dann kam noch die Jahreszeit noch dazu. Fisk sah in die Augen des Paladins, der sich offenbar durch die Präsenz der weißen Frau gestört fühlte und offensichtlich schnell sich ihrem Blickfeld entziehen wollte. Ein normaler Mensch hätte dies nicht bemerkt. Aber bei Fisk war das eine Andere Sache. Der Waldläufer ging jedoch mit seinen ersten Mutmaßungen und Bestätigungen nicht weiter auf das Thema ein, sondern winkte nur bei dem Angebot ab, auch wenn es nach so langen eisigen Tagen verlockend klang, wieder warmes saftiges Fleisch und frisches Brot zu essen. Fisk fühlte sich selbst auf dem Platz der Burg nicht wohl und noch mehr Aufmerksamkeit wollte er nicht erregen.

„Zeige mir nur ein günstiges Nachtlager und das wäre Alles, was ich wünschen kann. Wenn es möglich ist ohne viel Schnickschnack und sonstigen Bequemlichkeiten. Ein Platz zum Schlafen reicht schon, dort wo meine Wenigkeit nicht viel Interesse weckt.“

In sich gekehrt murmelte Fisk nur matt zum Lord, während er den Boden nachdenklich beäugte. Er spürte noch immer den zielgerichteten Blick der jungen Frau dort oben von den Mauern, zu der er ein letztes Mal hochblickte bevor er dann dem Kommandanten folgte, der ihm einen Schlafplatz anbieten wollte.

Snizzle
20.12.2004, 12:47
»Innos, in seiner Weisheit, schuf Beliar und damit die Nacht als Partner des hellen Tages. Sonne und Mond sollten wechseln in ihrem Laufe, zusammen sollten sie agieren wie Brüder am Himmel und Licht sowieso Dunkelheit bringen über die Welt so ihre Zeit des Ganzen gekommen.«
Sehr überzeugt war Snizzle nicht von seiner Antwort. Das lag wohl vorallem daran, dass er in den gefundenen Büchern nichts dergleichen hatte finden können. Zwar ward geschrieben, dass Innos das Licht geschaffen und damit die Welt erleuchtete, doch über die Nacht ward wenig geschrieben. Doch der zweiten Frage war er sich dagegen sicher die Antwort zu kennen. Oder ging es dem Priester wirklich nur um seine Meinung?
»Es war Innos, der seine Brüder erschaffen. Eine Teilung seiner selbst gebard Adanos und Beliar in die Welt der Götter. Daher ist er der Vater des Ganzen, der Vater der Götter. Sie alle sind Teil von ihm und werden es immer sein.«

Taurodir
20.12.2004, 14:11
Da sich zu dieser Zeit keine große Anzahl an Fremden in der Burg aufhielt, war das Gebäude, das für Gäste gedacht war, recht leer, sodass der Waldläufer seine Ruhe haben sollte, denn außer ihm befand sich kaum ein lebendiges Wesen dort, außer vieler leeren Betten. Anschließend verließ Elivrion den jungen Mann und begab sich selbst zu seinem eigenen Zimmer, das sich im Gebäude der Lords befand. Als er hinter sich endlich die Tür schloss, ließ er sich seufzend auf seinem Bett nieder, während sein Blick aus dem Fenster glitt, wo nun nur die Dunkelheit herrschte. Mit nachdenklichem, eher traurigem Blick, lehnte er sich zurück auf seinen Kissen und starrte die Decke an, bis er versuchte schließlich einzuschlafen. Aber dies gelang ihm schwieriger als sonst. Sie hatte mit ihr Erscheinen auf der Mauer wieder alles aufgewühlt. All jenes, was er für eine Weile aus seinem Kopf verdrängen wollte. Doch er scheiterte daran. So wie als ein Freund, der er eins war. Er schloss die Augen…

Als der neue Tag zu begann, war Elivrion schon zu früher Zeit auf den Beinen. Er trug seine Kommandantenrüstung, die sich von den herkömmlichen Rüstungen der Lords und Paladine unterschied. Auf seinem blauen Gewand war sein weißer Wappen zu betrachten. Nur sein schwarzer langer Umhang fehlte, den er sonst auch trug, doch jenen besaß jemand anderes nun. Ruhig betrat Elivrion den Innenhof und blickte sich um. Vom Waldläufer war noch nichts zu sehen. So entschied sich der Kommandant auf die Mauer zu begeben, von wo er aus das Land vor sich betrachtete, bis irgendwann Fisk dann erscheinen würde. Heute würden sie beginnen. Der junge Krieger streichelte den Knauf seines Schwertes, während ein leichter Glanz in seinen Augen zu sehen war. Aber im Vergleich zu früher war dieses Licht in seinen grünen Augen nur noch matt.

War es verkehrt, zurück gekehrt zu sein? …

Yenai
20.12.2004, 18:51
Yenai wollte gerade nach dem Verletzten sehen, als ihm ein etwas ramponierter junger Mann entgegenkam. Das musste derjenige sein, den er kürzlich gerettet hatte. Erstaunlich, was einige Zeit Pflege und gutes Essen helfen konnten, so schlimm sah der gar nicht mehr aus. Trotzdem schade, dass er sich nicht als hilfebedürftige Jungfrau herausgestellt hatte, für den der Lord ihn gehalten hatte, als er sich den Orks entgegengeworfen und den Körper in die Burg geschleppt hatte. Offenbar hatte er in dieser Hinsicht nie Glück, auch Nurgon weigerte sich bis heute standhaft, zuzugeben, dass er eine verwunschene Prinzessin aus einem fernen Reich war. Im Minental herrschte ein großer Überschuss an Helden, während in Not geratene, blonde, mit weißen Gewändern (oder gar nicht) bekleidete, kreischende Frauen eher Mangelware darstellten.
Einerlei. Immerhin hatte sich dieser Mann als gute Gelegenheit erwiesen, der Truppe wieder einmal seine Entschlossenheit und Tatkraft zu beweisen.
„Sei gegrüßt.“, sprach der Streiter Innos sein Gegenüber an, „Schön, dich wieder so munter zu sehen. Wie du vielleicht noch bemerkt hast, war ich es, der dich in die Burg getragen hat. Unter Einsatz meines Lebens übrigens. Es war sehr schwierig. Fast unmöglich sozusagen. Aber natürlich kein Problem für mich. Äh. Naja, schwierig war es trotzdem. Du weißt schon.“ Yenai kratzte sich verlegen am Hinterkopf. Gar nicht so leicht, gleichzeitig die eigene Überlegenheit zu demonstrieren und zu beweisen, wie schwer man es hatte. Da half nur, schnell weiterzureden. Dem Gegner keine Zeit zum Nachdenken lassen, das war der Schlüssel. Ja.
„Darf man fragen, woher du kommst, wohin du gehst und was dein Ziel ist?“, erkundigte er sich hastig, „Ich habe dich hier noch nie gesehen, warum nimmst du den gefährlichen Weg ins Minental auf dich?“

Drakun
20.12.2004, 19:12
Dies war also sein Retter gewesen. Er sprach nicht gerade wie ein großer Held oder Gelehrter. Doch Drakun wollte aber keine all zu negativen Gedanken über seinen Retter verschwenden seine Fragen hatten Vorrang.

Nun gut. Als erstes danke ich euch für meine Rettung ich hoffe ich das war nicht all zu schlimm.

Sein Blick wurde immer schärfer, nun konnte er auch erkennen was für eine Person sein gegenüber war. Es war kein einfacher Landstreicher sondern wahrlich ein hohes Mitglied der Garde, genauso wie Drakun. Wahrscheinlich einer dieser Ritter oder Paladine die in der Burg ihren Stützpunkt hatten, doch genau konnte er es durch denn Schleier denn er sah nicht erkennen.

Mein Name ist Drakun. Wulfgar der königliche Ausbilder schickte mich in dieses verfluchte Tal. Ich sollte als neuer Rekrut hier meine Dienste bei euch erfüllen. Wie ihr es wohl bemerkt habt hab ich es noch geschafft die Burg gerade noch so zu erreichen.

Dies sollten erst einmal als Vorstellung seinerseits genügen. Nun sollte er auch etwas über seinen Retter in Erfahrung bringen. Schließlich ist es immer gut zu wissen wem man noch einen gewaltigen Gefallen schuldet.

Doch sprecht, wer seid ihr?

Yenai
20.12.2004, 19:42
„Ich bin Yenai, Lord seiner königlichen Majestät, Held und Drachentöter.“, ließ der Streiter Innos mit so viel Würde, wie es ihm gerade möglich war, verlauten. „Du hast mir Sicherheit schon von mir gehört. Die Kunde von meinen Taten ist auf ganz Khorinis zu vernehmen. Glaube ich jedenfalls.“
Bei diesem Neuling handelte es sich zweifelsohne um einen tapferen Mann, wenn er sich so ohne zu zögern unter die Orks gemischt hatte, um Yenai eine Abwechslung in seinem grauen Alltag zu bieten. Das verdiente eine Belohnung. Zu dumm, dass er gerade nichts passendes zur Hand hatte. Doch wozu war er Hauptmann? Etwas konnte er immer schenken...
„Du bist ein tapferer Kämpfer“, behauptete der Held, „Leute wie dich können wir gebrauchen. Unbeugsam, stark und edelmütig, gleichwohl aber gehorsam. Da fällt mir ein, wie heißt du überhaupt? Naja, egal. Ich befördere dich hiermit zum Waffenknecht. Arbeite weiter an dir, und dein Herr Innos wird einen großen Krieger aus dir machen. Wenn du groß bist und so.“
Ha! Eine wirklich schlaue Lösung. Beförderungen kosteten nichts und verbreiteten immer gute Stimmung. Hoffentlich gab sich der Neue damit zufrieden. Falls nicht...
„Achja, geh noch zu den Magiern, die haben sicher auch etwas Schönes für edle Recken dabei.“, empfahl er dem Rekruten, „Um diese Jahreszeit lohnt es sich immer, zu den Kerlen in roten Mänteln zu gehen. Abtreten.“

Drakun
20.12.2004, 19:57
Drakun konnte es nicht glauben, dieser Kerl vor ihm soll einen Drachen erschlagen haben und auch noch ein Lord sein? Das konnte doch nicht möglich sein, so einen komischen Kauz hatte er noch nie vor sich und mal wieder konnten sich die Vorgesetzten nicht an seinen Namen erinnern obwohl er ihn gerade erst genannt hatte. Aber das war Drakun nun gleich, immerhin wurde er mehr oder weniger stolz zu einem Waffenknecht befördert. Wenn man das Wort eines anscheinend geistesgestörten Lords glauben konnte. Vielleicht schlief Drakun auch immernoch, immerhin war diese Situation mehr als seltsam.

Drakun zwickte sich selbst kurz Hinter seinen Rücken in dem Arm und zu erkennen ob das alles real war.

>>autsch<<

Und es war tatsächlich real.

Mittlerweile hatte sich der Blick des nun Waffenknechts wieder gefangen und er konnte die genauen Strukturen der Kammer und dieses komischen Lords erkennen. Alles war für Drakun im Momemt ziemlich ungehäuerlich, vielleicht wissen ja die Magier was man da machen konnte. Immerhin war dies nun seine neue Aufgabe sich um sie zu kümmern.

Aber was meinte dieser Yenai mit: Um diese Jahreszeit lohnt es sich immer, zu den Kerlen in roten Mänteln zu gehen.

Dieser Yenai musste wirklich einige Schläge zuviel auf dem Kopf bekommen haben.

Shakuras
21.12.2004, 16:28
Der Greis nickte stumm.
Kein Richtig oder Falsch entwich seinem Munde.
Stattdessen führte er sein Tun fort und prüfte das Wissen seines Lehrlings.
"Weshalb sagt man Beliar die Boshaftigkeit nach? Welch grausiges Tun begang er aus Verzweiflung? -

Innos teilte sich aber erneut und schuf Adanos. Was könnt Ihr mir über jene Gottheit sagen? Was verlieh er den Menschen?"

Shakuras war ganz bei seiner Sache und die seines Schülers. Er duldete keine Fehler, wenn es um die heilige Lehre ging. Erst recht nicht bei einem Hohen Feuermagier.

Fisk
21.12.2004, 16:33
Als Fisk am folgenden Morgen den tristen Innenhof der Burg betrat, war es kalt gewesen. Der Himmel hatte eine graue monotone Farbe angenommen, so wie er auch letzten Morgen ausgesehen hatte und am Nächsten Tag sicherlich sich nichts an diesem Wetter ändern würde. Der nackte Erdboden war steif und fest gefroren. Der Platz schien auf den ersten Blick nahezu ausgestorben zu sein. Er selbst wusste natürlich insgeheim, dass genug Soldaten gerade den Wachdienst auf den Wehrgängen abhielten, aber sonst sah es nicht danach aus, als würde hier eine ganze Gruppe voller Paladine und ihre ganze Besatzung ausharren. Vielleicht war das für seinen Geschmack besser so, wenn er nicht zu vielen Gesetzeshütern in die Quere kam. Das sein „Schutz“ für alte Feindschaften ausreichte, wagte er zu bezweifeln. Aber die meisten seiner Waffen und der Ausrüstung hatte der Waldläufer für den Moment in seinem Quartier zurückgelassen, die er jetzt nicht brauchte. Nein, es stand ihm nicht im Sinn, noch mit voller Montur aufgrund irgendwelcher schlechtgelaunten oder fanatischen Gardisten herumzulaufen. Für einen solchen Starrsinn hatte Fisk keine Zeit und auch keinen Willen.

Stattdessen nur Bewaffnet mit seinem Schwert und dem Erzdolch seitlich am Rücken rieb er sich aufgrund der Kälte die Hände. Schmutzig waren jene, bevor er dann den Lord beobachtete, wie dieser oben ihm den Rücken zugewandt auf der Mauer stand. Fisk zögerte nicht lange diesem schweigend und unbemerkt zu folgen, sodass er nach kurzem Erkundungsblick nach einem Aufgang und dessen Gebrauch sich wortlos neben ihm gesellte. Der kalte Wind pfiff oben ihnen ins Gesicht. Fisk beschloss bei der Kälte und dem trostlosen Morgen etwas zu rauchen und setzte dies mit seiner fein geschnitzten Holzpfeife in die Tat um. In sich gekehrt blickte er einen Moment kommentarlos und still über die Burgmauer hinweg in das trostlose Land, das vor ihnen lag und sie vollkommen einschloss. Den Barrierefall hatte das Minental nicht sonderlich gut verkraftet. Nun lag es eingetaucht von fernen Orklagern und den vereinzelten düsteren Wäldern in einer weißen Nebeldecke. Nahezu unschuldig und friedfertig. Eine Illusion. Der Anblick stimmte den Waldläufer nicht gerade zu neuem Optimismus an.

„Und was sehen deine Augen?“

Seine Stimme klang matt und ruhig. Fisk war sehr ruhig geworden im Gegensatz zu seinem vergangenen Ich. Er sah Elivrion nicht an sondern schaute nur auf das Ödland hinaus, das einst auch mal seine Heimat gewesen war. Fisk war sich inzwischen aber nicht mehr sicher was er heute noch seine Heimat nennen konnte.

Drakun
21.12.2004, 18:15
Ein neuer Tag war angebrochen. Den vergangenen Tag hatte Drakun in seinen Bett verbracht, noch zu tief waren die Wunden die er in den letzten Tagen davon getragen hatte. Noch immer schmerzten seine Glieder, zwar nicht mehr ganz so schlimm wie am Vortag aber es lag immer noch über dem was der Waffenknecht noch gerade so ertragen kann. Vor allem am Bauch musste er eine tiefe Wunde davongetragen haben.

Drakun war allein in seiner Krankenkammer oder was auch immer das war. Außer diesen verrückten Hauptmann und seinen Falken der ab und zu mal durch die Kammer flatterte hatte er keinen Besuch. Seltsamerweise verspürte der frischgebackene Knecht der Waffen, wie er sich nun selbst gern nannte, keinerlei Hunger. Verständlich, außer schlafen hatte er sonst nichts Besonderes gemacht.

Langsam richtete Drakun sich auf, er lies das ganz langsam angehen, er wollte nicht die Wunde schon wieder aufplatzen lassen. Ihm standen nun völlig neue Möglichkeiten offen. Nun war er ein richtiger Soldat im Kampf mit den Gegnern des Königs. Er konnte nun auf so eine schicke Milizrüstung zurückgreifen und neue richtige Arbeiten erfüllen. Doch so eine Rüstung musste er erst einmal irgendwoher bekommen. Im Moment kannte sich Drakun überhaupt nicht in dieser Burg aus. Er hatte ja nicht einmal mitbekommen wie er hierher gebracht wurde. So beschloss der Waffenknecht sich erst einmal etwas in der Burg umzusehen, schließlich gab es viel zu entdecken. Drakun nahm einen ziemlich langen Stock aus einen Haufen Holz der wohl als Brennholz für denn Kamin dienen sollte. Doch nun sollte er einem neuen Zweck als Gehhilfe für den Waffenknecht dienen.