Fran
30.06.2007, 16:01
Hey
Ich wollte mal einen Vorschlag präsentieren, wie ich mir das mit der Handlungsdarstellung für ein für mich perfektes Rollenspiel wünschen würde.
Ich werde G3 als Beispiel nehmen nur um zu zeigen wie ich das meine, nicht weil ich nicht trennen kann zwischen der G-Serie und dem neuen Projekt, sondern weil ich dann eine Story habe zum festmachen. Ich schätze zwar, dass PB das kaum berücksichtigen wird, da sie ja schließlich schon mit Drehbuch und allem fertig sind, aber ich wollte einfach mal wissen wie ihr das seht.
Also als ich noch nicht viel mehr über G3 als eine vage Beschreibung der vorhandenen Gruppierungen und der Suche nach Artefakten wusste, hab ich mir in Gedanken ein Spiel vorgestellt:
Es war wieder in Kapitel unterteilt, und in meiner Gedankenversion ging es darum, dass die Assassinen versuchen den vierten Beliartempel auszugraben.
Ich wusste, dass man sich erst nach 2/3 des Spiels eine Fraktion aussuchen musste, und hatte mir das wie folgt vorgestellt:
Die Handlung verläuft durch alle Kapitel durch, und jede Fraktion hat ihre eigenen Ziele und Hauptquest. Allerdings kann man sich jedes Kapitel entscheiden welcher Fraktion man jetzt hilft in ihrem Hauptquest, und nicht wie in G1 oder G2 dasselbe Quest für alle Gilden machen muss.
Ein Beispiel:
Kapitel 1 hätte sein können von den Rebellen aus einen Teil der Magie wiederherzustellen für den Krieg gegen die Orks. Von den Orks aus hätte man die Invasion eines entscheidenden Hafens der Rebellen vorbereitet. Und von den Assassinen aus hätte man einen Tempel durchlaufen und dort etwas wichtiges geholt für später.
Der Punkt ist einfach, dass wenn der Held ein Quest der drei Gilden für dieses Kapitel wählt, die anderen beiden Aufgaben eben von den Gilden ohne den Helden gelöst werden bis zum Anfang des nächsten Kapitels. Somit wäre die Welt extrem Dynamisch, da ja nicht alle nur auf den Held für ihre Probleme warten.
Die Story ist fest, aber die Handlungsfreiheit ist gleichzeitig extrem hoch.
Kapitel 2 wäre von mir aus, dann man als Rebellen auf die Assassinen aufmerksam wird und ihre Ziele herausfinden soll. Von den Assassinen aus muss man noch ein Artefakt bergen. Die Orks zwingen die Hauptstadt in die Erzbarriere.
Kapitel 3 muss man für die Rebellen die Orks durch eine taktische Aufgabe von der Erzbarriere wegbringen, während sie auswerten was die Assassinen machen. Die Orks haben jetzt Probleme mit den Assassinen, die in ihr Gebiet vordringen. Die Assassinen haben Interesse daran die Barriere zum Einsturz zu bringen, um die Orks mit den Rebellen abzulenken.
USW.
So ergibt sich für jedes Kapitel neue Aufdeckungen der Absichten der Fraktionen und demnach neue Situationen, bei dennen man als Spieler dann durchaus entscheiden könnte, dass man lieber der anderen Fraktion helfen will. Verschleiert man dabei die Gut-Böse Rollen hat man als Spieler finde ich extremen Wiederspielwert. Desweiteren hätte ichs dann so gemacht, dass die Fraktionen einen Beliebtheitswert haben, der sinkt wenn man etwas gegen sie macht und steigt wenn man etwas für sie macht. Den sollte man allerdings NICHT sehen können, sondern an den Reaktionen der Fraktionen merken können.
Also versaut man sichs letztendlich mit jeder Fraktion etwas in jedem Kapitel, der man nicht hilft. Wenn das Ruf verschlechtern für die Aufgaben der späteren Kapitel höher ist (da sie für die Story ja wichtiger sind), wird man nach der Zeit in eine der Drei Fraktionen gedrängt, weil man es konsequent darauf anlegt es sich mit den anderen zu versauen, weil die dann einfach keine Lust mehr haben einem zuzuhören nachdem man 4 kapitel gegen die orks war z.B.
So ist das Rufsystem subtil, und nicht so statisch wie das einmalige wählen einer Seite, da die Situation sich zuspitzt. Man hat viel Handlungsfreiheit durchs ganze Spiel, und trozdem eine feste Handlung, vorallem da man aus verschiedenen Perspektiven Schlüsselereignisse zweilweise nur erzählt bekommt, und so immer was los ist über das man nicht alles weiß. So bleibts auch spannend.
Die Zusatzorganisationen Druiden, Nordmar und Nomaden hätt ich als Sidequest gesehen, mit dennen man sich zwar den Ruf bei einer der drei Hauptgruppen verschlechtert, aber dafür mächtige Belohnungen/Unterstützung man bekommt.
Nach den 2/3 wären dann zwei Gruppen sauer auf einen und den Rest des Spiels verbringt man dann mit der, der man am meisten geholfen hat, indem Fall hätte es entschieden was im Beliartempel abläuft.
Also ich möchte darauf hinweißen dass ich G3 nicht! schlecht fand und schon gar nicht kritisieren möchte, ich hab das nur as Beispiel nehmen wollen. Ich bin zufrieden und dankbar für alles was PB macht und halte zu ihnen, und freu mich schon riesig auf das neue Spiel. Und falls ich Pb sogar mit dieser Idee irgendwie etwas bringen konnte, dann würde mich das glücklich machen.
Mfg
Fran
Ich wollte mal einen Vorschlag präsentieren, wie ich mir das mit der Handlungsdarstellung für ein für mich perfektes Rollenspiel wünschen würde.
Ich werde G3 als Beispiel nehmen nur um zu zeigen wie ich das meine, nicht weil ich nicht trennen kann zwischen der G-Serie und dem neuen Projekt, sondern weil ich dann eine Story habe zum festmachen. Ich schätze zwar, dass PB das kaum berücksichtigen wird, da sie ja schließlich schon mit Drehbuch und allem fertig sind, aber ich wollte einfach mal wissen wie ihr das seht.
Also als ich noch nicht viel mehr über G3 als eine vage Beschreibung der vorhandenen Gruppierungen und der Suche nach Artefakten wusste, hab ich mir in Gedanken ein Spiel vorgestellt:
Es war wieder in Kapitel unterteilt, und in meiner Gedankenversion ging es darum, dass die Assassinen versuchen den vierten Beliartempel auszugraben.
Ich wusste, dass man sich erst nach 2/3 des Spiels eine Fraktion aussuchen musste, und hatte mir das wie folgt vorgestellt:
Die Handlung verläuft durch alle Kapitel durch, und jede Fraktion hat ihre eigenen Ziele und Hauptquest. Allerdings kann man sich jedes Kapitel entscheiden welcher Fraktion man jetzt hilft in ihrem Hauptquest, und nicht wie in G1 oder G2 dasselbe Quest für alle Gilden machen muss.
Ein Beispiel:
Kapitel 1 hätte sein können von den Rebellen aus einen Teil der Magie wiederherzustellen für den Krieg gegen die Orks. Von den Orks aus hätte man die Invasion eines entscheidenden Hafens der Rebellen vorbereitet. Und von den Assassinen aus hätte man einen Tempel durchlaufen und dort etwas wichtiges geholt für später.
Der Punkt ist einfach, dass wenn der Held ein Quest der drei Gilden für dieses Kapitel wählt, die anderen beiden Aufgaben eben von den Gilden ohne den Helden gelöst werden bis zum Anfang des nächsten Kapitels. Somit wäre die Welt extrem Dynamisch, da ja nicht alle nur auf den Held für ihre Probleme warten.
Die Story ist fest, aber die Handlungsfreiheit ist gleichzeitig extrem hoch.
Kapitel 2 wäre von mir aus, dann man als Rebellen auf die Assassinen aufmerksam wird und ihre Ziele herausfinden soll. Von den Assassinen aus muss man noch ein Artefakt bergen. Die Orks zwingen die Hauptstadt in die Erzbarriere.
Kapitel 3 muss man für die Rebellen die Orks durch eine taktische Aufgabe von der Erzbarriere wegbringen, während sie auswerten was die Assassinen machen. Die Orks haben jetzt Probleme mit den Assassinen, die in ihr Gebiet vordringen. Die Assassinen haben Interesse daran die Barriere zum Einsturz zu bringen, um die Orks mit den Rebellen abzulenken.
USW.
So ergibt sich für jedes Kapitel neue Aufdeckungen der Absichten der Fraktionen und demnach neue Situationen, bei dennen man als Spieler dann durchaus entscheiden könnte, dass man lieber der anderen Fraktion helfen will. Verschleiert man dabei die Gut-Böse Rollen hat man als Spieler finde ich extremen Wiederspielwert. Desweiteren hätte ichs dann so gemacht, dass die Fraktionen einen Beliebtheitswert haben, der sinkt wenn man etwas gegen sie macht und steigt wenn man etwas für sie macht. Den sollte man allerdings NICHT sehen können, sondern an den Reaktionen der Fraktionen merken können.
Also versaut man sichs letztendlich mit jeder Fraktion etwas in jedem Kapitel, der man nicht hilft. Wenn das Ruf verschlechtern für die Aufgaben der späteren Kapitel höher ist (da sie für die Story ja wichtiger sind), wird man nach der Zeit in eine der Drei Fraktionen gedrängt, weil man es konsequent darauf anlegt es sich mit den anderen zu versauen, weil die dann einfach keine Lust mehr haben einem zuzuhören nachdem man 4 kapitel gegen die orks war z.B.
So ist das Rufsystem subtil, und nicht so statisch wie das einmalige wählen einer Seite, da die Situation sich zuspitzt. Man hat viel Handlungsfreiheit durchs ganze Spiel, und trozdem eine feste Handlung, vorallem da man aus verschiedenen Perspektiven Schlüsselereignisse zweilweise nur erzählt bekommt, und so immer was los ist über das man nicht alles weiß. So bleibts auch spannend.
Die Zusatzorganisationen Druiden, Nordmar und Nomaden hätt ich als Sidequest gesehen, mit dennen man sich zwar den Ruf bei einer der drei Hauptgruppen verschlechtert, aber dafür mächtige Belohnungen/Unterstützung man bekommt.
Nach den 2/3 wären dann zwei Gruppen sauer auf einen und den Rest des Spiels verbringt man dann mit der, der man am meisten geholfen hat, indem Fall hätte es entschieden was im Beliartempel abläuft.
Also ich möchte darauf hinweißen dass ich G3 nicht! schlecht fand und schon gar nicht kritisieren möchte, ich hab das nur as Beispiel nehmen wollen. Ich bin zufrieden und dankbar für alles was PB macht und halte zu ihnen, und freu mich schon riesig auf das neue Spiel. Und falls ich Pb sogar mit dieser Idee irgendwie etwas bringen konnte, dann würde mich das glücklich machen.
Mfg
Fran