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View Full Version : Nordische Myhologie



Cheetah
25.08.2006, 11:44
Hi Leute
Wie gefällt euch eigentlich die nordische Mythologie?
Wisst ihr viel darüber oder intressiert es euch nicht?
Ich frag das weil ich mich selbst für diese Kultur intressiere und nun von euch wissen möchte ob es euch ähnlich geht.
Darum werde ich mir LOKI auch zu 99,99% kaufen.

Schlachtvieh
25.08.2006, 11:50
Ich finde die nordische Mytholodie sehr interessant, auch wenn ich mich mit der Grieschischen besser auskenne^^

Aber ob das Spiel auch was damit zu tun hat ist fraglich.

Wedan
25.08.2006, 12:12
Ja, interessant find ichs schon, ich finde eigentlich die ganze Mythologie interessant nicht nur die nordische, ob ich mir aber Loi kaufen werde das steht in den Sternen geschrieben :D

Tondron
25.08.2006, 14:24
Ja wird sicher interessant.
Aber es kommen hald einfach zu viel interessante games in nächster Zeit heraus...

.me
25.08.2006, 14:33
[QUOTE=123Aber es kommen hald einfach zu viel interessante games in nächster Zeit heraus...[/QUOTE]

JA, und keines kann ich haben, da ich sie auf der NGC spielen will...:(

@Mthologie: Die Griechische gefällt mir recht gut. Weiß schon ein paar Geschichten.^^

Angríst
25.08.2006, 19:29
JA, und keines kann ich haben, da ich sie auf der NGC spielen will...:(

@Mthologie: Die Griechische gefällt mir recht gut. Weiß schon ein paar Geschichten.^^

Kauf dirnen gscheiten PC^^


Also ich interessiere mich sehr für Mythologie, allerdings eher für griechische mit der ich mich sehr gut auskenne. Hat mir wahrscheinlich meine Lateinnote gerettet:D Die nordische Mythologie interessiert mich auch, hab auch schon Geschichten/Bücher etc drüber gelesen. Aber sehr gut kenne ich mich nicht aus.

Mr. Sunshine
25.08.2006, 21:34
Die Nordische Mythologie finde ich besser obwohl ich nur 2 geschichten kenne. Die Götter im Norden sind weniger Götterhaft und unfehlbar....

Und das spiel werde ich mir zu 97,42% wahrscheinlichkeit kaufen:D

Gast
25.08.2006, 22:05
Da muss ich dir zustimmen. Die Götter der...ich sag jetzt mal Antike(also ägyptische, griechische, babylonische Mythologie), sind irgendwie perfekt, machen alles richtig, machen keine Fehler und dergleichen. Oder sie sind eben überstark(siehe Hercules bzw. Herakles). Die nordischen Götter sind mehr menschlicher, machen Fehler(wie Matschmann sagte) und sind nicht immer das personifizierte Gute:D

Angríst
25.08.2006, 23:05
Da muss ich dir zustimmen. Die Götter der...ich sag jetzt mal Antike(also ägyptische, griechische, babylonische Mythologie), sind irgendwie perfekt, machen alles richtig, machen keine Fehler und dergleichen. Oder sie sind eben überstark(siehe Hercules bzw. Herakles). Die nordischen Götter sind mehr menschlicher, machen Fehler(wie Matschmann sagte) und sind nicht immer das personifizierte Gute:D

Was redest du für einen Quark? Und wenn Herkules so überstark gewesen wäre, dann wäre er nicht getötet worden. Die antiken Götter waren auch alles andere als perfekt. Aphrodite hatte zum Bespiel viele Kinder, aber kein einziges mit ihrem Mann. Und Hera, die oberste Göttin ließ aus Eifersucht Herkules, Leto und weitere verfolgen und war im Krieg zwischen Griechen und Trojanern nur deshalb gegen Troja, weil Paris gesagt hatte, dass er Aphrodite hübscher als sie findest. Und von Zeus fang ich am Besten erst gar nicht an, dem elenden Fremdgeher. Und sein Vater Cronos hat seine Kinder gerfressen.

Also wenn du das perfekt nennst, weiß ich auch nicht und schließlich wurden auch viele der Götter gestürtzt(Titanen)

Naja, whatever, jedenfalls macht diese Unperfektheit(ja, ich weiß, dass das kein Wort ist^^) die Mythologie so interessant, nämlich dass die Götter auch ihre unterschiedlichen Interessen verfolgen und diese Interessen "menschlich" sind. Anders als Jesusvater Super God^^. Aber warum haben sich Menschen damals ihre Götter so vorgestellt? Um ihre eigenen Sünden zu rechtfertigen oder zu sagen "Ich war immer treu, anders als der olle Zeus?"

Shit, das wird OT ._. xD

Ich hör lieber auf.

@unter mir: Du willst dich doch nur wichtig machen xD ne, Scherz. Aber soviel ich weiß bist du schon lange nicht mehr in der 6.Klasse.

Gast
25.08.2006, 23:11
Okay......also sind alle Götter böse Leute.:D

Naja, jedenfalls find ich die nordische Mythologie einfach besser. Hab mir einfach nen Narren an den ganzen nordischen Göttern gefressen. Thor und wie sie alle heißen(in der 6. Klasse hätte ich einiges erzählen können, da hatten wa das Thema^^). Gefiel mir einfach schon immer:)

Cheetah
26.08.2006, 13:58
@Angrist
Ich finde das stimmt genau was du über Jesus sagst.
Darum kann ich mit den Christen auch nicht viel anfangen (Keine Beleidigung an die Jesus-Fans) ;)
Die Perfektheit von Jesus und seinem Vater hat mir noch nie gefallen darum bin ich auch auf andere Mythologien ausgewichen.
Kann man die Nordische Mythologie eigentlich als Religion bezeichnen:confused:

Gast
26.08.2006, 14:02
Weiß ich gar nicht. Früher wurde ja immer gesagt, unsere Lieben Urahnen, die Germanen, waren Heiden und Gottlose. Aber der Beweis, das sie an Götter glaubten(in den Augen der Römer event. keine Götter), zeigt, das sie Polytheismus hatten, eine Art Religion, in der man an mehrere Götter glaubt.

Mr. Sunshine
26.08.2006, 18:51
Kann man die Nordische Mythologie eigentlich als Religion bezeichnen:confused:


Klar kann man das es gibt sogar ne Gemeinschaft die man als das Neu-Heidentum bezeichnen kann....

Es gibt eine geschichte die dafür sorgte das ich den germanischen glauben besser finde:
Loki hat thors hammer Mjölnir(oder so) geklaut und den riesen gegeben und die riesen wollten thor seinen hammer zurückgeben wenn der anführer Freya(oder so:D ) heiraten darf. Die wollte aber net also hat sich thor als frau verkleidet, is zu den riesen gegangen und hat sich den hammer geschnappt und alle erschlagen§xlol

Beim Christentum gibt es eh zuviele ungereimtheiten z.B. die Hölle(engl. Hell) ist nur eine abwandlung der germanischen totengöttin und eine der kinder lokis: Hel

Viele nutzen den Begriff Heide als Gottlos aber das sind intolerante unwissende da Heiden sehr götterfürchtig sind. *ende der aussage*

Olympian Dragon
26.08.2006, 21:18
Weiß ich gar nicht. Früher wurde ja immer gesagt, unsere Lieben Urahnen, die Germanen, waren Heiden und Gottlose. Aber der Beweis, das sie an Götter glaubten(in den Augen der Römer event. keine Götter), zeigt, das sie Polytheismus hatten, eine Art Religion, in der man an mehrere Götter glaubt.

eine religion besaßen unsere vorfahren ohne zweifel, und zwar eine rituelle und polytheistische
allerdings ist dein verweis auf die römische kultur nicht ganz richtig
von den polytheistischen römern, also vor der christianisierung, wurden die germanischen götter sehrwohl als "vollwertig" anerkannt
das änderte sich erst als sich in italien und europa(west,- und ostrom) der christliche bzw. muslimische monotheismus durchsetzte.
und wie Matschmann richtig sagt wurden damals auch viele anpassungen gemacht und begriffe übernommen die sich bis heute nur wenig verändert haben um den "bekehrten" die umstellung, ich sag mal leichter, zu machen
(hoffe das kommt jetzt nicht überheblich rüber)

so long
OD

Silohtar
27.08.2006, 07:30
ich habe mich frueher mal sehr fuer jede Mythologie interissiert, das Interesse ist etwas schmaechtiger geworden, aber die Grunglage ist noch erhalten.

es gab doch frueher auch schonma so spiel, allerdings wars Strategie. age of Mythologie oder so. Das hat mir ganz gut gefallen.

Araril
28.08.2006, 17:01
es gab doch frueher auch schonma so spiel, allerdings wars Strategie. age of Mythologie oder so. Das hat mir ganz gut gefallen.

Jep mir auch, obwohl ich mir die Erweiterung nicht gekauft hab (das wars mir dann doch nicht wert). Da gab es ja auch einen Gott der Loki hieß, der war soweit ich das richtig in Erinnerung habe aber ein böser Gott und eher der dunklen Seite verschrieben.

Zur Nordischen Mythologie an sich befasse ich mich nicht so sehr. Ich kenne nur einen Freund der sich damit ganz intensiv beschäftigt und auch sehr viele Sachen darüber hat. Angefangen von Ketten, die bestimmte Symbole und Runen darstellen, über Bücher.
Ich find da eher die modernere Geschichte interessant.

Lazarus
03.09.2006, 16:20
Wenn ich mich auch für die Nordisch/Germanische Mythologie sehr interessiere, ich kann nicht wirklich behaupten mich damit großartig auszukennen. Aber ist sie nicht die einzige Mythologie, in der letztendlich das Böse (Loki) siegt?

Ich gebe zu, das was ich weiß stammt nicht unbedingt zu einem kleinen Teil aus Amon Amarth-Songs bzw ~Fansites.:rolleyes:

Jedenfalls freut es mich dass sich endlich auch mal ein (Action-)RPG in diesem Bereich niederlässt. :)

Jounk33
03.09.2006, 19:28
Wenn ich mich auch für die Nordisch/Germanische Mythologie sehr interessiere, ich kann nicht wirklich behaupten mich damit großartig auszukennen. Aber ist sie nicht die einzige Mythologie, in der letztendlich das Böse (Loki) siegt?
Das ist genau die christliche Auslegung der germanischen Mytologie. Loki alles böse und niederträchtige zuschreiben.
Loki war sehr wahrscheinlich in der ursprünglichen Mythologie überhaupt kein Ase, sondern eine Missgeburt zweier Riesen, den die Asen als Ratgeber und Unterhalter quasi einstellten.
Er ist sozusagen das Sinnbild des tollpatschigen Genies.

Der Zwist zwischen Loki und den Asen wurde durch den Tod Baldurs (den Loki zu verantworten hatte) vom Zaun gerissen. .

Die Asen jagten ihn und er wurde an einen Felsen gebunden und über ihn eine Giftschlange, die Gift auf ihn tropfen lässt. Wenn ihn ein Tropfen trifft, schüttelt und windet er sich in Schmerzen, so dass Erdbeben erzeugt werden.

Angeblich soll er drei Unheilsgeschöpfe (die im Ragnarök die Götterwelt zerstören) gezeugt haben, teil von Riesinnen teil von ihm selbst als Frauengestalt.
Die Midgardschlange Jörmungand, Hel die Todesgöttin und Fenrir der Unheilswolf, der Odin verschlungen haben soll.
Da dies jedoch aus der Edda des späten mittelalters stammt, ist anzunehmen, dass man Loki als germanischen Satan seitens der Kirche deklrierte.
In der antiken germanisch-nordischen Vorstellungwelt aber kann man sehr wahrscheinlich nichts wirklich in Gut und Böse einordnen.

Doch die Edda des späten mittelalters besagt:"Loki ist nicht tot, nicht vernichtet. Das Böse ist nicht aus der Welt geschafft, sondern lebt in Lokis Kindern weiter, und sie sind nicht weniger gefahrdrohend, als er selber. Auch wird Loki wieder loskommen."
Welch biblische Auslegung, oder ?

Calidor85
04.09.2006, 17:08
@Jounk23
Loki ist ja auch kein Ase (Aesir) von geburt an, sondern ein Riese der von Odin höchstselbst adopiert wurde. Erst ab da wurde er asl Ase betitelt. So ähnlich ist war das auch mit den Vanen (Vanir) (das ältere Göttergeschlecht) die erst später als Asen bezeichnet wurden!

Jounk33
04.09.2006, 17:59
Was aber von Region zu Region verschieden war.
Im nordgermanischem Raum beispielsweise war Tyr (ein Vane) nahezu unbekannt, während die südgermanischen Stämme Tyr fast mehr verehrten als Wotan oder Donnar.
Aber im Grunde ist das meiste reine Spekulation. Es gbt so gut wie keine schriftlichen Überlieferungen.
Alles was man zu wissen glaubt stammt aus Fragmneten gewisser Runschriften. Die aber keine Aufzeichungen sein sollten, sondern eher Schutzsprüche.
Erst im Mittelalter griffen nordische und deutsche Klöster und Schriftgelehrte den germanischen Mystizismus wieder auf und interprederten es nach christllichen Gesichtspunkten.

Lazarus
04.09.2006, 18:12
Aber im Grunde ist das meiste reine Spekulation. Es gbt so gut wie keine schriftlichen Überlieferungen.
Alles was man zu wissen glaubt stammt aus Fragmneten gewisser Runschriften.
Und von zeitgenössischen Römischen Berichten. Ich will gar nicht wissen was die alles verdreht haben.

Jounk33
04.09.2006, 18:54
Sehr viel.
Wenn ich da allein an Julius Cäsars gallische Berichte denke....
Die Berichte von Tacitus waren jahrzehntelang das Einmaleins der Historiker was germanische Historik betrifft.
Aber mittlerweile kam heraus, dass Tacitus im grunde die dekandente römische Kultur hasste (er wurde von seiner Frau betrogen) und die Germanen auf eine gewisse Art und weise adelte.
Dennoch halte ich Tacitus "Gemanina" für eines der besten Zeugnissen der germanischen Kultur, die im grunde der römischen Kultur nur in politischen Belangen unterlegen war.

Cheetah
05.09.2006, 07:54
Was aber von Region zu Region verschieden war.
Im nordgermanischem Raum beispielsweise war Tyr (ein Vane) nahezu unbekannt, während die südgermanischen Stämme Tyr fast mehr verehrten als Wotan oder Donnar.
Aber im Grunde ist das meiste reine Spekulation. Es gbt so gut wie keine schriftlichen Überlieferungen.

Das stimmt nicht Tyr war ein Ase. Fenris hat ihm die rechte Hand abgebissen bevor die Asen ihn mit Gleipnir fesseln konnten. Pech für den Rechtsgott das ihm die Schwurhand fehlt.:dup:

Calidor85
05.09.2006, 19:21
Nur mal so neben bei (hat nicht umbedingt etwas mit Myhologie zu tun).
http://wwwuser.gwdg.de/~rzellwe/nhs/node90.html
Das ist ein Teil aus den Nag Hammadi Schriften die 1945 gefunden wurden. Zeitraum zwischen 1. Jahrhundert und 4. Jahrhundert.

@Terence:
Stimmt nicht ganz, denn es war wirklich von Region zu Region unterschiedlich. Tyr wurde lange Zeit als Hauptgott der Asen gesen (vor allem bei den Sachsen) Odin kam erst später und löste ihn ab, Tyr wurde später sogar als dessen Sohn betitelt.
Das kann man alleine daran erkennen das die Asen hier bei uns anders genannt wurden als z.B. in Skandinavien selber.

Ehre_Wotans
06.09.2006, 15:46
Sehr viel.
Wenn ich da allein an Julius Cäsars gallische Berichte denke....
Die Berichte von Tacitus waren jahrzehntelang das Einmaleins der Historiker was germanische Historik betrifft.
Aber mittlerweile kam heraus, dass Tacitus im grunde die dekandente römische Kultur hasste (er wurde von seiner Frau betrogen) und die Germanen auf eine gewisse Art und weise adelte.
Dennoch halte ich Tacitus "Gemanina" für eines der besten Zeugnissen der germanischen Kultur, die im grunde der römischen Kultur nur in politischen Belangen unterlegen war.

Stimmt. In "Germania" hat Tacitus oft auch Vorurteile, Gerüchte oder teilweise eigenes Wunschdenken mit eingearbeitet. Aber manche Dinge sind wohl auch Fakten.

Zu der politischen Unterlegenheit der Germanen gegenüber den Römern:
Auch dem stimme ich zu. Teilweise auch im Kriegswesen. Ohne die streng geordneten Formationen der römischen Legionen stünden die Chancen eines römischen Legionärs Mann gegen Mann gegen einen Germanen zu gewinnen in etwa 1:1. Hinzu kommt wohl noch der Glaubensbonus der Germanen, der einem im Kampf gefallenen, tapferen Krieger einen Platz in den großen goldenen Hallen Asgards und die Aufnahme in Odins "Totenheer" versicherte. Klar, dass sich dann wohl einige Germanen mit großem Eifer ins Schlachtgetümmel stürzen.

Nun zurück zum Topic:
Ja, mich interessiert die germanische/nordische Mythologie sehr, besitze einige Bücher über das Thema und kann mich wohl als "Neu-Heide" (sehr dehnbarer Begriff, da er alle nicht-christlichen Religionen umfasst) bezeichnen.

Gruß,
Ehre Wotans

kenet_korva
06.09.2006, 16:30
Ich finde die Nordische Mythologie extrem interessant. Ehrlichgesagt fesseln mich alle arten von Mythologie. Das spiel werde ich mir...vielleicht auch kaufen obwohl ich bei Spielen die ein wirkliches Thema als Grundbaustein haben, skeptisch gegenüber stehe. Zum Beispiel das bereits erwehnte Age of Mythologie. Kronos (So geschrieben) wurde dort als das absolut böse dargestellt. In wirklichkeit galt seine regentschaft als eine "goldene Ära". Daher tendiere ich eher zu "nein, ich kaufs mir nicht".

Und noch eine Richtigstellung. Ich weiß ich bin pingelig aber es muss sein.


Es gibt eine geschichte die dafür sorgte das ich den germanischen glauben besser finde:
Loki hat thors hammer Mjölnir(oder so) geklaut und den riesen gegeben und die riesen wollten thor seinen hammer zurückgeben wenn der anführer Freya(oder so ) heiraten darf. Die wollte aber net also hat sich thor als frau verkleidet, is zu den riesen gegangen und hat sich den hammer geschnappt und alle erschlagen


Loki hatte mit dem Diebstahl von Mjöllnir nichts zu tun. Thrym hatte den Hammer gestohlen. Loki hatte Thor sogar geholfen den Hammer zu finden und war letztenendes der, der in Falkengestalt den Riesen mit dem HAmmer sichtete.
So, tut mir leid, aber das musste sein.

Jounk33
06.09.2006, 18:28
Ich finde die Nordische Mythologie extrem interessant. Ehrlichgesagt fesseln mich alle arten von Mythologie. Das spiel werde ich mir...vielleicht auch kaufen obwohl ich bei Spielen die ein wirkliches Thema als Grundbaustein haben, skeptisch gegenüber stehe. Zum Beispiel das bereits erwehnte Age of Mythologie. Kronos (So geschrieben) wurde dort als das absolut böse dargestellt. In wirklichkeit galt seine regentschaft als eine "goldene Ära". Daher tendiere ich eher zu "nein, ich kaufs mir nicht".

Darauf hat mir Kong mal eine kurze Erklärung abgegeben. Im Grunde möchte er aber noch nicht viel davon sagen, weil es anscheinend ein Kernelement der Storie ist.

Tja, da hast Du es auf den Punkt gebracht - und genau die Stelle erwischt, über die ich möglichst wenig erzählen möchte - denn die Story von Loki ist weder schwarz-weiß noch ohne überraschende Wendungen. Tatsächlich ist es so, dass Gut und Böse ebenso hinterfragt werden wie Bestehendes und neues, und in einem größeren Sinne auch der ästhetische Dualismus von Eros und Thanatos wiederholt im Spiel aufgebracht wird. Aber keine Sorge, dieser "theoretische Unterbau" wird im Spiel nicht so verkopft präsentiert wie es jetzt hier klingen mag. Fest steht, dass die Frage nach "Gut und Böse" im Spiel mehrfach gestellt wird, und je nach den Entscheidungen des Spielers unterschiedlich beantwortet werden kann.
Für mich steht eindeutig fest, dass polytheistische Kuluren in der Antike die Dualität "Gut und Böse" mit anderen Augen sahen, wie es heutige monotheistische Kulturen tun.
Das Dunkle, das Hinterhältige, war für Menschen mit einem polytheistischen Weltbild Teil des Glaubens und wurde eher gefürchtet und respektiert anstatt verteufelt und verfolgt.
Siehe Hinduismus. Die Göttin Kali abgrundtief böse und mörderisch, aber verhert als personifizierte Furcht.


und kann mich wohl als "Neu-Heide" (sehr dehnbarer Begriff, da er alle nicht-christlichen Religionen umfasst) bezeichnen.
Nein dieser Begriff umfasst Gläubige, die Religionen wiederbeleben, welche man in frühchristlicher Zeit als heidnisch bezeichnete.
Ich habe mal eine Modifikation zu ROME:TW gemacht, die sich sehr mit der damlaigen Religionskultur auseinandersetzte. Dabei stiess ich auf deutsch-germanische Neuheiden.
Eigenartigerweise scheint aber die Neuheidnische Glaubensrichtung zutiefst zerstritten sein und es hängt ein gewisser brauner Beigeschmack an, was teilweise auch so ist aber auch teilweise von Aussenstehenden hineininterprediert wird.
Da zeigt sich aber der grosse Vorteil des Monotheismus. Man muss in so nehmen wie er ist und kann nicht wie polytheistische Religionen mit anderen Gesichtspunkten messen.
Zusammen mit einem absolutistischen Herrscher ist Monotheismus absolut unschlagbar. Ich halte sogar Polytheismus für eine demokratische Gesellschaft für besser. Denn je mehr Vielfalt desto mehr persönliche Anforderungen an den Einzelnen um dadurch seine eigene Vorstellung und Vision zu verwirklichen.

Tut mir Leid für alle die dies OT sehen. Dafür bitte ich um Entschuldigung.

kenet_korva
06.09.2006, 19:40
Ich bin auch für weniger strenge Regeln einer Religion. Ich finde auch, dass durch den Monotheismus eine Religiöse gemeinschaft wie zum Beispiel die Kirche enorm an Macht gewinnt, da sich ihre Regeln nur auf eine Weise auslegen lassen und sich niemand einem anderen, seinen Vorstellungen entsprechenden Gott (Oder Mittelpunkt seines Glaubens. Wir wollen den Budismus nicht vergessen) zuwenden kann. Wenn man dann noch etwas Furcht unter den "Gläubigen" säht hat man schon fast den perdekten Gott-Staat.
Ich bin auch eher für einen unpersonifizierten Glaubenmittelpunkt, ohne eine "Persöhnlichkeit" die als Wächter über uns wacht. Eher die treibende Kraft hinter den Dingen, die man auch sehen kann. Der Anfang, der Weg, und schließlich das Ende.
Dieser Kreislauf ist finde ich ein guter Mittelpunkt eines Glaubens. Aber fürs "anbeten"
ist er nicht geeignet.

Ehre_Wotans
07.09.2006, 13:58
Nein dieser Begriff umfasst Gläubige, die Religionen wiederbeleben, welche man in frühchristlicher Zeit als heidnisch bezeichnete.
Ich habe mal eine Modifikation zu ROME:TW gemacht, die sich sehr mit der damlaigen Religionskultur auseinandersetzte. Dabei stiess ich auf deutsch-germanische Neuheiden.
Eigenartigerweise scheint aber die Neuheidnische Glaubensrichtung zutiefst zerstritten sein und es hängt ein gewisser brauner Beigeschmack an, was teilweise auch so ist aber auch teilweise von Aussenstehenden hineininterprediert wird.
Da zeigt sich aber der grosse Vorteil des Monotheismus. Man muss in so nehmen wie er ist und kann nicht wie polytheistische Religionen mit anderen Gesichtspunkten messen.
Zusammen mit einem absolutistischen Herrscher ist Monotheismus absolut unschlagbar. Ich halte sogar Polytheismus für eine demokratische Gesellschaft für besser. Denn je mehr Vielfalt desto mehr persönliche Anforderungen an den Einzelnen um dadurch seine eigene Vorstellung und Vision zu verwirklichen.

Ja, hab ich wohl ein wichtiges Wort bei der Definition ausser Acht gelassen. Wobei die Definition für das Wort "Heidentum" an sich schon passen würde.
Das mit dem rechten Beigeschmack stimmt allerdings, auch das mit dem hineininterpretieren. Hab mal einen Bericht, glaube beim MDR wars, über ein Festival mit größtenteils neu-heidnisch gerichteten Bands gesehn. Und nur weil sich ein paar Rechte unters Volk gemsicht hatten, wurden teilweise alle Anderen, die auch an dem Festival beteiligt waren und böse, böse Runen oder Swastikas auf den T-Shirts hatten, als "verdächtig" betitelt.
Und die Sache mit der inneren Zerstrittenheit der neuheidnsichen Bewegung kommt vllt. auch daher, dass viele Verschiedene Glaubensrichtungen daran beteiligt sind und so keine wirkliche "Einheit" geschaffen werden kann.
Aber das mit dem Rome:TW mod würde mich schon interessieren :D
Und beim Thema Monotheismus - Polytheismus in Zusammenhang mit Politik stimme ich auch zu. Ich denke der Monotheismus wurde auch deshalb so stark bevorzugt, weil so die Herrschenden ihre Macht festigen konnten und so wenig Spielraum für Freidenker oder Revolutionäre schafften, was ja möglicherweise ihre Herrschaft gefährdet hätte. Aber ich glaube das wird hier zu off-topic.

Gruss,
Ehre Wotans