View Full Version : Rund um Khorinis #32
Sephiroth.
11.06.2006, 15:00
Kaum war Sephiroth aus den scheinbar sicheren Hafenstadt heraus getreten und stellte sich den neu auf ihn zukommenden Gefahren, da war auch schon wieder das nächste doch eher untypische Ereignis. Ein Wolfsheulen. Keine Großartige und seltene Sache an sich, aber es war hellichter Tag und es war auch nur ein einzelner Wolf. DAS wiederum war eher unnormal. Vor allem die Lautstärke. Man konnte erahnen, dass sich der Lärmverursachende eher tiefer innerhalb der Wälder befand. Dennoch war sein Jaulen kräftig genug, dass sich selbst die Torwachen erschraken bei den Lauten. Sephiroth hingegen, von seiner inneren Neugierde getrieben, hatte sich entschlossen dem Heulen auf den Grund zu gehen und stiefelte somit direkt in den Wald hinein. Im Hinterkopf wusste er jedoch, dass er bei einem Kampf gegen solch einen großen Wolf, um den es sich hierbei zweifelsohne handeln musste, wohl nicht die geringste Chnace haben würde. Naja, er hatte kräftige Muskeln. Also zartes Fleisch. Seph würde sicherlich ein gutes Essen abgeben für das Tier.
Nach etwa 10 Minuten des Umherirrens durch die Wälder Khorinis', der Wolf hatte sich nicht erneut bemerkbar gemacht bis jetzt, kam er dann doch wahrscheinlich eher zufällig an die Stelle an der sich der Wolf befand. Es war ein wahrhaftig mönstöses Tier von einem Wolf. Schneeweiß und gut 2 Zentner schwer. Dennoch nicht dick. Naja, auch eher relativ bei näherem Hinsehen.
Er schläft? Wie kann das Vieh schlafen? Eben noch jämmerlich rumheulen und nun einen auf Siebenschläfer machen! Hmm... was ist das? Das Monstrum liegt auf irgendetwas glänzendem drauf. Könnte eine Schwertspitze sein. Vielleicht hat jemand den Wolf angestochen und er hat deswegen gejault. Mal schauen...
Der letzte Gedanke jedoch war wohl fehlerhaft. Unvorsichtig versuchte sich Sephiroth an den nur wenige Meter entfernten Wolf anzuschleichen. Doch er achtete nicht auf den Untergrund weshalb er einen Ast durchbarch und die Augen des weißen Ungeheuers auf gingen. In Sekundenbruchteilen war der Wolf hellwach und machte sich bereit um in Kampfstellung überzugehen. Sephiroth hingegen stand nun wie angewurzelt da. Der Wolf schien gar nicht mehr aufzuhören mit wachsen. Noch nie hatte er solch einen gigantischen Wolf gesehen. Darüber war er sich im Klaren, auch wenn er seine Erinnerungen an sein früheres Leben verloren hatte. Nun begann der Wolf schon damit die Zähne zu fletschen. Der schwarzgekleidete Weißhaarige war vollkommen allein. Nur mit sich und der Bestie, die ihm gegenüber stand, im Schoße der Natur. Es war schönes Wertter, doch dies konnte ihn wohl auch nicht vor dem bevorstehenden Tod bewahren. Doch etwas vollkommen Unerwartetes für Sephiroth geschah. Sein Gegenüber schnappte sich das Schwert auf dem er vorher gelegen hatte und kehrte Seph den Rücken.
Wieso ist diesem Vieh das Schwert so wichtig? Sieht allerdings auch sehr schön aus. Passt zwar nicht gerade zu meine, aber bei den hier ansässigen Händlern dürfte ich ein gutes Sümmchen bekommen dafür. Naja, erstmal bekommen das Schmuckstück.
Sein Ziel war klar: Dem Wolf das Schwert abnehmen. Doch wie wollte er das anstellen? Das Monstrum umlegen? Keine Chance. Einfach klauen und abhauen? Nein, der Wolf war sicherlich schneller. Den Wolfflüsterer spielen? Lasen wir lieber diesen Gedankengang...
Das Resultzat des Ganzen war, dass Seph dem Wolf einfach hinterlatschte. Egal wo dieser auch hinwanderte. Er würde auf seinen Fersen bleiben. Solange zumindest bsi ihm einfiel, wie er das Schwert bekommen würde...
Er lief den weg von der Söldnerstadt bis zur großen Kreuzung und Blickte nach rechts zu Sekob´s hof und dachte sich Sekob du hattes recht auf Onar´s Hof ist kein Platz für dich hatte er in gewarnt aber er wollte es versuchen das hatte er nun davon fast zwei Tage Hatte er dort
verbracht und nicht einmal einen Nagel hätte er verkaufen können . Antgar blicke jetzt nach links zu dem großen Feld in dessen Mitte eine Mulde war wo sich das Regenwasser sammelte die Grube oder Mulde wie man es auch nennen mochte schien nicht sehr tief zu Schein dies konnte
er an den Unzähligen Lurkern erkennen die sich in beziehungsweise um die Mulde aufhielten . Der Feldweg neben dem Feld mit der Mulde auf dem er zu Bengars hof gelangen sollte sah nicht gerade einladend aus auf der einen Seite des Weges stand in einiger Entfernung die Söldnerstadt
und ein Großer Fels in dem die Mine der Söldner war . Neben den Fels also hinter der Siedlung war ein kleiner Acker der zur zeit wie es ausschaute nicht bestellt wurde ,auf der anderen Seite des Weges war am Rain des Feldes eine Ale unter der sich und am Rand des Feldes eine große
Anzahl von Feldräubern aufhielt . Antgar wußte diesen Biestern wäre er unterlegen denen durfte er au keinen fall zu nahe kommen . Aber wenn er den anderen Weg auf das Weidenplateau nehmen würde wäre noch ein Tag verloren . Er nahm seinen ganzen Mut zusammen und wagte
sich auf den weg zwischen den Feldern als er den ersten Bäumen näher kam höre er die Schrillen geräusche der Feldräuber und er blieb Stehen . kein Angriff die Biester hatten sich nur unterhalten ,sein Herz war in aber in die Hose geruscht und er entschied sich lieber etwas abseits auf dem kleinen Acker neben den weg zu laufen ,seine blicke blieben aber immer auf das
große Feld mit diesen Biestern gerichtet ,bis er stolperte . Antgar schaute wütend auch sich und über das was er gestolpert war auf dem Boden und suchte den Grund weshalb er fast in gefallen wäre .
Nach einigen umsehen fand er den Übeltäter das Ding über das er gestolpert war es war auf den ersten Blick ein Großer Stein aber an einer stelle schimmerte er blau was Antgar neugierig gemacht hat er bückte sich und den Stein aufzu heben was gar nicht so einfach war wie es sich raus
stellte . Er mußte diesen seltsamen Bläulichen Stein mit den Händen aus den Acker ausgraben .Hatte dabei aber immer einauge auf die gegenüberliegende Seite des Feldweges gerichtet . Endlich hatte er den Stein ausgegraben und begann die Erde abzureiben und der Stein wurde immer Blauer ,verdammt ..murmelte er und blickte sich um das war ein Erz Klumpen und was für ein großer . Schnell weg stecken schoß es ihm durch den Kopf wenn ihn jetzt ein Söldner mit den Erz sehen würde ,wäre er geliefert jeder würde glauben er Hätte in gestohlen . Antgar steckte
das Erz in seine lederbeutel und lief weiter dem Feldweg entlang . Bis dieser an einer Felswand endete ,wie wo geht’s jetzt weiter , einen Moment war er ratlos er blickte nach Links und sah eine Innos Statue und jetzt fiel es Ihm wieder ein ,”du must nach rechts gehen in den Talkessel
nicht nach links zur Innos Staute “.im Geiste dankte er Till .Und wante sich sich nach links und ging immer an der Felswand entlang auf die Feldräuber zu bis er nur noch 10 Meter von ihnen entfernt war . Er schaute sich das große Feld noch einmal an ca 5 der Biester waren ziemlich
nahe an der Felswand aber nach ein paar Meter öffnete sich ein Tal wo keins dieser Biester war . Antgar atmete noch einmal Tief durch um begann um sein Leben an den Bestien vorbei zurennen ,er hörte genau wie sie schreien und hinter ihm herranten aber er rannte einfach weiter bis er in
dem Talkessel war und keine Schreie mehr von den viechern mehr Hörte .
Er mußte jetzt erst mal verschnaufen so etwas war er nicht gewohnt er schaute sich das Tal in dem er stand an . Antgar blickte um sich in dem Tal standen viel Kräuter wenn er nur etwas davon verstehen würde ein paar kante er schon ,aber er hatte nichtsdabei um sie mit zunehmen .
Er ging auf die Steintreppe am ende des Talkessels zu und bemerkte dabei das er nicht alleine hier im Tal war links von ihm war ein Lager in dem sich mehrere Männer aufhielten . Er schaute sie durch die Sträucher die das Lager verbargen an und mit diesen Gesellen wollte er heute
vorallen nach sein wertvollen Fund nichts zu tun haben .Sie sahen wie Banditen aus hatten aber nicht die Kleidung die die Banditen von Lee Truppe trugen an das mußte ein abgespaltener Trupp sein . Dies konnte sie noch gefährlicher machen als die Männer von Lee wenn sie nicht
nach seinen Regeln lebten . Antgar zog sich so leise wie möglich zurück und ging die Steintreppe hoch ,Oben angekommen sah er den Hof von Bengar und lief darauf zu . Er ging zu dem Man der direkt vor dem Haus stand und fragte ihm ob der Bauer auch hier wäre .
“Ich bin der Bauer dieses Hofes hat Onar mir schon wieder einen Nichtnutzigen Tagelöhner gestickt .”
Wie ich verstehe nicht .
“Es ist doch immer das Selbe wenn die Kerle zu dumm sind um für Onar oder die Söldner zu arbeiten sickt er Sie zu mir .”
Halt warte mal hier liegt ein Irrtum vor ich bin Schmied ...
“Das sagen die meisten und von der Feldarbeit keine Ahnung.”
He ...Hör mir mal zu Ich bin Schmied und will hier meine Ware verkaufen ,oder hast du einen Auftrag für mich .
“Tja das war wohl eine Verwechslung komm mal in mein Haus .”
Gähnend richtete der Tätowierte sich auf, reckte die müden Glieder. Ihm war, als hätte er tagelang geschlafen, er war vollkommen erholt, doch noch verschlafen. Was war geschehen? Er erhob sich vollends, warf aufmerksame Blicke. Sein Lager erschien unberührt, alles war noch so, wie es vor ... wie lange hatte er geruht? Er wusste es nicht.
Verwirrt ließ er sich im Schatten der Eiche nieder, starrte auf die Asche, die ihm Steinkreis seiner Feuerstelle lag. Ein einzelner Grashalm hatte sich den Weg durch die Asche gegraben, belebte den, zugegebenermaßen kleinen, doch leblosen Ort neu. Wie lange mochte es gedauert haben, bis dieses Fingerbreit Pflanze sich zum Himmel gestreckt hatte? Drei Tage? Derer vier? Oder gar fünf? Cyco wusste es nicht. Er wollte es nicht wissen. Er wollte lediglich vergessen.
Weitere Blicke warf er, durchsuchte sein Lager. All seinen Besitz trug er am Körper, er würde nichts zurücklassen. Nichts, außer er Erinnerung an vergangene Tage. Tage, in denen sein Leben noch einen einigermaßen normalen Inhalt gehabt hatten. Tage, in denen noch sein wahres Gesicht zu sehen gewesen war, nicht die falschen Tränen, nicht das falsche Lächeln.
Der Tätowierte drehte sich zum Waldrand um, begann zu rennen. Eine Woge von Erleichterung stürzte über ihn, als er den Schatten der Bäume erreichte. Dort fühlte er sich geborgen, fühlte sich lebendig.
Er verlangsamte seine Schritte, sah sich im dämmrigen Licht des Waldes um. Hier und da wuchsen Kräuter, die der Jäger als essbar erkannte, doch der größte Teil des Waldbodens war bedeckt von Pilzen, herabgefallenen Blättern, kleineren Sträuchern, die dort wuchsen, wo das Sonnenlicht den Boden erreichte.
Am Fuße eines Baumes lag ein totes Molerat, dessen Körper an der Seite aufgerissen war. Cyco sah Knochen, sah Fleisch. Das Tier war gewiss schon eine Weile tot, Aasfresser hatten daran ihren Hunger gestillt. Fliegen umschwirrten den Kadaver. Der Jäger wandte den Blick ab, ging weiter. Tiefer hinein in den Forst.
Er erreichte eine Lichtung, die an einer Seite von einer Felswand begrenzt war. Der Tätowierte fand eine Höhle im Fels, betrat sie. Dunkel war es im Inneren, das Licht der Sonne erhellte nur den vorderen Bereich. Was Cyco sah, reichte allerdings, um sich ein Bild dessen zu machen, was ihn in der Höhle erwarten würde, sollte er sie betreten.
Erdhügel hatte man dort einst aufgeschichtet, an ihren Enden standen Holzbretter oder, in selteneren Fällen, Steine, in die man Runen hineingeritzt hatte. Auf einigen der Erdhügel lagen Gegenstände. Rostige Schwerter, verwitterte Schilde. Eine Grabhöhle.
Cyco ging weiter hinein, bis er wirklich nichts mehr sehen konnte. Er hatte sich vielleicht dreißig Schritte weit in die Höhle begeben, doch schien sie noch um einiges größer zu sein. Wie weit mochte sie in den Fels führen. Was mochte darin verborgen sein?
Der Tätowierte stellte verwirrt fest, dass er sich an diesem Ort seltsam wohlfühlte. Der Grund blieb ihm verborgen, was ihn, wenn er zu sich selbst ehrlich war, freute. Nur die Götter wussten, welchen Schrecken ihm das Wissen einjagen konnte.
Der Einzelgänger ließ sich wo er war nieder, starrte in die Dunkelheit. Wartete.
Sephiroth.
11.06.2006, 18:32
Er lief nun schon stundelang dem Wolf hinterher. Doch ohne wirklich nennenswerte Resultate. Mal von den unzähligen Bisswunden abgesehen, die er sich bei den Versuchen das Schwert zu klauen zu zog. Allerdings war es wohl auch dem Tier langsam zu doof verfolgt zu werden. Sich umdrehend und den verfolgenden Menschen anstarrend, jaulte der Wolf schon wieder entsetzlich laut auf. Aus dieser Distanz war es echt belastend für Sephiroth, so sehr sogar, dass er sich mit voller Kraft die Ohren zuhalten musste. Ja, es zwang ihn sogar in die Knie. Doch scheinbar war es genau das, was der Wolf wollte. Ruckartig sprang er auf das Menschlein zu. Eigentlich idealer Moment um den Kerl zu fressen, doch er schnupperte lieber an demselbigen. Schweiß rann von der ohnehin schon durch Sorgen zu oft in Falten gelegten Stirn des weißhaarigen Mannes. Doch wieder einmal verhielt sich das Ungetüm sonderbar. Es schleckte dem Mann quer über das gesamte Gesicht. Ein eher merkwürdiger Anblick bot sich dort mitten im Wald. Ein mann kniend vor einem mächtigen Wolf, welcher ihm gerade im Gesicht herumsabberte.
Was ist das nur für eine Insel? Hier sind doch echt alle bescheuert! Egal ob Mensch oder Tier. Alles nur Irre um mich herum. Egal, ich will dieses Schwert haben. Umso häufiger ich es sehe, desto mehr will ich es besitzen. Würde sicherlich gut in meine Waffenkammer zu Hause passen. Moment! Hab ich eine Waffenkammer? Eine eigene Waffenkammer? Wer oder was zum henker bin ich eigentlich? Naja, vorerst erstmal ein Typ im Wald, den ein wilder übergroßer Köder abschleckt. Hmmm... eigentlich ist der ja ganz witzig.
"Na, mein großer! was hällst du davon wenn du mit mir kommst? Dein erneutes Gesabbere deute ich mal als 'Find ich toll!', wenn du nichts dagegen hast. Hm... krieg ich jetzt das Schwert?"
" ... "
"Ahhhh! Lass das! Hör auf zu Jaulen! Bei Innos, wie kann ein einzelnes Tier nur so laut sein? Egal, dein Schwert krieg ich noch. Brauchste gar nicht so zu Grinsen. Dann trag es doch solange die ganze Zeit im Maul herum. Mir doch egal..."
Nach dieser doch eher unorthodoxen Unterredung der etwas anderen Art machte sich Sephiroth auf den Weg aus dem Wald herauszufinden. Insgeheim hoffte er natürlich, dass der Wolf ihm folgte. Doch auch wenn er hinaus fand. Was dann? Er konnte schlecht das Untier mit zum Hof nehmen! So beschloss der dunkel gekleidete Mann erstmal in die Stadt zurück zu gehen und sich zu erkundigen ob jemand dieses Vieh schonmal gesehen hat. Erkundigungen über Feind waren immer gut! Zur Not könnte er ja den Riesenhund an einen Schlachter verscherbeln und so an das Schwert kommen.
Goner stolpperte gerade die letzten Meter des Berges herunter, auf dem der Pass war der nach Jharkendar führt, als ihm bewusst wurde, dass er nur einen Tag im Piratenlager gewesen war, obwohl er doch mehr von dieser merkwürdigen Gegend gesehen haben wollte. Vom tropischen Klima, das in Jharkendar herrschte, befreit, kam er auch schon an dem nächsten Feuchtgebiet vorbei, dem Sumpf. Wie beim letzten Mal wurde er von einem Schwarm Mücken, Fliegen und sonstigem Getier begrüßt, denen er allerdings keine Aufmerksamkeit schenkte. Die Luft war feucht und der übliche Wind kam vom nahen Gebirge her und verlieh dem ganzen noch die nötige Kühle, obwohl es trotzdem schwül war. Nach dem Auftrag von Sascha war Goner irgendwie langweilig, obwohl er ja wusste, dass er in der Miene arbeiten musste. Aber irgendwie hatte er ein Bedürfnis nach etwas anderem. Vielleicht konnte er ja einen egenen Laden aufmachen oder bei Sascha anfangen. So weit er wusste blieb der Schreiner noch etwas in Jharkendar und vielleicht konnte der Schürfer einen Handwerker in der Stadt finden, der ihm sein Handwerk für ein bisschen Gold oder gar kostenlos beibringen könnte.
"Ja, ich glaub das ist genau das richtige für mich, und außerdem stärke ich nebenbei noch meine Muskeln", sagte Goner zu sich selbst und kief nun etwas schneller.
Das Pyramidental mit dem Sumpflager hatte er bereits hinter sich gelassen und näherte sich nun dem Weg, der zum Kloster der Feuermagier führte. Der Schürferlief an dem Pfad vorrüber, ohne auh nur hinein zu sehen und überlegte schon, was er anbieten könnte, sollte er einen eigenen Laden besitzten. Bald kam auch schon die Taverne in sicht, an der eraber auch unbehelligt vorrüber zog. Goner lief im Schnellschritt den sich leicht absenkenden Pfad zur Stadt hinunter und dachte daran, dass er dann nicht zu jeder Zeit tun und machen lassen konnte was er wollte, da er sih dann um den Laden kümmern musste.
"Dann nehm ich mir halt ab und zu mal Frei, wenn es seien muss. Wird schon nicht schaden!", dachte der Schürfer für sich.
Jetzt waren auch schon di Wehrtürme der Stadtmauer zu sehen, die langsam und stätig größer zu werden schienen. Goner hatte die Stadt erreicht und fand sich auf dem großen Marktplatz wieder, der wie immer sehr gut bevölkert war.
... Am Morgen darauf stand Pluton fröhlich auf und hatte gleich die Idee heute ein bisschen auserhalb der Stadt die Gegend zu erkunden. Vielleicht , dachte er, würde er bei der Taverne "Zur toten Harpie" vorbeischaun. Er hatte gehört, dass Sador, der Wirt dort, das beste Bier in der Gegend verkaufte und auserdem wollte er sich eine Rüstung zulegen und da die Taverne das Zentrum der Insel bildete, hatte er sicher dort die beste Chance auf Auskunft. Möglicherweise hatte sogar Sador selbst eine Rüstung im Angebot und so zog er In Richtung Marktplatz los und durch das Tor hinaus gen Osten. Auf seiner Wanderung gab es keinerlei Zwischenfälle, bis er der Weg unter einer Brücke hindurchführte. Dort sah er zwei Molerats einige Sachen durchstöbern die auf dem Boden unter der Brücke verstreut lagen. Er überlegte wie er es anstellen sollte an den Molerats vorbeikommen sollte, aber dank seinem neuen Dolch hatte er keine allzugroßen Befürchtungen. Ein Molerat hatte sich nun unter einem Karren verkrochen und wühlte dort herum. Da kamm ihm eine Idee. Er setzte zum Spurt an. So schnell er konnte rannte er auf den Karren zu, das eine Molerat, das nicht unter dem Karren war begann auf ihn zuzulaufen. Er erreichte den Karren bevor das Molerat an ihn heran kam und er sprang mit voller Wucht auf den Teil des Karren unter dem sich das zweite Molerat zu diesem Zeitpunkt noch befand. Der Karren kippte vorn über und klemmte das Molerat ein, das nun heftig zu quiecken began. Er lief über den Karren hinweg und kam auf der anderen Seite zu stehen. Er drehte sich um und sah das eine der Biester unter dem Wagen eingeklemmt, doch das andere hopste schon wieder auf ihn zu. Das Molerat war sehr behebig und kam nur relativ langsam voran. Das Vieh war noch einige Meter von ihm entfernt als Pluton einen den Dolch an der Schneide fasste und gegen das Molerat schleuderte. Und der Dolch traf. Er blieb im Körber des tieres stecken und das Molerat stürzte kurz vor ihm auf den Boden und blieb reglos liegen. Er langte schnell nach dem Dolch, drehte sich um und stach damit dem eingklemmten Molerat in den Nacken, während dieses noch quieckend versuchte sich unter dem Karren zu befreien.
Pluton schaute nun uaf den Boden. Im sich langsam ausbreitenden Blut des Molerats sah er einige Sachen liegen. Ein paar Pfeile, ein bisschen Gold, er ging um den Wagen herum und fand unter dem linken Rad eingeklemmt einen kleinen Lederbeutel. Er hob alles Gold auf und auch die Pfeile nahm er mit, er konnte sieh zwar nicht gebrauchen, aberverkaufen konnte er sie sicher. Sogar den Lederbeutel schaffte er unter dem Rad hervorzuholen. Er ging weiter zur Taverne, ging schnurrstracks hinein und bestellte sich erstmal einen Krug Bier.
Antgar hockte mit Bengar zusammen in dessen Haus , er fragte Bengar über Onar und dessen Leute aus er war zwar in der Söldnerstadt gewesen hatte aber weder den Anführer der Bande noch Onar zu Gesicht bekommen . Bengar konnte ihm aber nicht viel neues erzählen , außer das
ein paar von den Söldnern ins sich ins Minental aufgemacht haben sollen in seltsamen Rüstungen . Aber was diese im Minental wollten konnte er Ihm nicht erklären ,aber nach lagen Verhandlungen und 4 Dunklen Paladinern kaufe Bengar ihm 3 Sicheln und eine Sense mit Mengen -Rabatt ab
für 81 Goldstücke ein gutes Geschäft zwar nicht soviel wie er wollte aber immer noch besser als sie wieder zurück in die Stadt zu Schleppen .Antgar fragte Bengar ob der andere weg zur Taverne sicherer sei als der durch den Talkessel und erzählte diesen von seinen Erlebnis mit den
Feldräübern . Bengar mußte bei der Geschichte lachen .
“So ein Kerl Stark wie´n Bär und kann nicht mal sich gegen einen Feldräuber stellen ...”
Antgar mußte wohl oder übel mit lachen um seinen neuen Kunden nicht zu verärgern .
“ Pass auf , morgen früh sag ich Gaan Bescheid er ist Jäger er wird dich an Lurkern die es hier zu hauf gibt vorbei geleiten und dich bis zur Taverne begleiten ,was sagt du nun .”
Was ich sage Danke und nochmals Danke und Nächstes mal wenn ich komme bringt ich dir was mit .
Sie hatten die Bergkette hinter sich gelassen und Succa hoffte auch, dass somit die dreckigen Banditen sie nicht länger verfolgen würde. Auch wenn es nie klar war, wo die nächste Gefahr lauerte, war sie froh, dass sie nun bald wieder auf dem Hof ankommen würde, wenn dies Waylanders Ziel war. Bei ihm konnte man nie wissen wohin es als nächstes gehen sollte, aber eigendlich konnte es ihr auch egal sein. Nur hatte sie wieder einen Drang nach einem bett, indas sie sich legen konnte und das sie auch ihr Ihriges nennen konnte, auch wenn es nicht gerade ganz allein ihres war.
Die Abendsonne stand am Himmel und schien den Zwei Lees den weg zu zeigen, auch wenn sie hier schon oft genug lang gestiefelt war. Es war nicht all zu spannend und wenn sie nicht gerade eine weitere rast einlegten, dann würden sie wohl gegen Mitternacht den Hof erreichen und Succa konnte sich wieder in ihrem Bett ausruhen und wenn sie Gllück hatte, dann war Kire immernoch auf dem Hof, was sie eigendlich bezweifelte, schließlich war er immer irgendwo wo sie nicht gerade war.
Der Weg schien sich endlos zu ziehen und ihre Füße schmerzten auch schon von dem langen Marsch. Sie hatte es satt, immer und überall durch die Gegend zu tigern. Warscheinlich war sie wohl doch nicht gerade jemand der seine Wege überall hin machte. Es war wohl nicht gerade eine Begeisterung von ihr, aber ab und zu hielt sie es auch nicht mehr auf dem Hof aus. Seit dem sie Lehrmeisterin war, war es sowieso anderster, dass sie sich mit den Schülern dann irgendwo in der Pampa rumtrieb. Waylander und sie liefen stumm nebeneinander. Es gab wohl nichts zu reden und Angus hobste wie wild auf ihrer Schulter auf und ab und krabbelte sowieso rum wie ein Irrer. Der Kleine war langsam eine gute Unterhaltung für sie geworden und er schien sich auf zu freuen, wenn Succa mit ihm ein kleines fangspiel lieferte.
Es dauerte nicht einmal all zu lang, da wurde die angebliche Idylle gestört und das von einem fetten Wesen, dass da auf dem Weg trat und den Zwei Lees den Weg versperrte und wohl auch nicht vorhatte sie durch zu lassen. Diese wilden Tiere waren alles andere als süß und knuddelig. Schließlich stanken sie erbärmlich und sahen auch noch hässlich aus. Das einzige für was sie gut waren, war bekanntlich als gute Keule, die schon angebraten ein wahres Festmahl war. zumindest wenn man hier in der Wildniss war. Die Schwarzhaarige grinste hemmisch und zog wenig später ihren Bogen. Es war zwar nur ein einzelnes Tier, aber etwas Übung würde nicht schaden.
Der Pfeil war schnell zur hand und das zielen auf ihre Beute, die sich sowieso nicht gerade bewegen wollte schien ihr auch immer leichter zu fallen. Kurz bevor sie die Sehne loslassen wollte, setzte sich das Tier in bewegung. Mit langsamen und tollpatischen Schritten bewegete es sich auf die Zwei Lees zu und Succa schüttelte den Kopf. "Das bringt dir nun auch nicht mehr viel" , sprach sie und schoss den Pfeil ab. Kaum wenig später lag das Tier tot vor ihnen und Succa schaute Waylander an. Es kam nichts von ihm und sie lief weiter auf das Tier zu und stupste es mit dem Fuß an. Es bewegte ich keinen Millimeter mehr und Succa blickte nochmals zu ihrem Lehrmeister. "Der Weg scheint gesichert und die Reise kann weiter gehen" , scherzte sie und Waylander schritt stumm an ihr vorbei. "Soviel zu Konversationen" , murmelte sie zu Angus und schritt hinter ihm her.
Kinimod konnte sich nicht entscheiden,blieb er hier an der Taverne oder ging er doch weiter in Richtung Kloster?Egentlich war die antwort ja leicht,er hatte eine Botschaft die er überbringen musste.Allerding taten ihm die Füße weh da er vor drei Lurkern geflüchtet ist.
"Wäre es nur einer Gewesen hätte ich gekämpft",schimpfte er mit sich selbst und entschloss sich dann sich erstmal ein kühles Bier zu gehnemigen.
Also ging er in Sador´s Taverne und bestellte sich ein Bier dann setzte er sich an einen freien Tisch und wartete auf seine Bestellung.Während der Adept wartete schaute er sich um,viel los war heute anscheinend nicht aber dennoch lief das geschäft des Wirtes gut,schließlich lag die Taverne fast genau im Zentrum Khorinis und jeder der vom Koster in die Stadt oder umgekehrt oder auch vom Hof in die Stadt wollte kam an der Taverne vorbei.
Kinimod hatte inzwischen sein Bier bekommen und sich bei Sador mit 5 Goldstücken und einem Dank gedankt,Kinimod trank nur langsam er lauschte lieber den Gesprächen in der Taverne.
Der Adept nahm dann noch eine Scavengerkeule aus seinem Beutel und aß diese schnell auf,denn Knochen warf er in einen Mülleimer und tarnk sein Bier in einem Zug aus denn er saß bereits zu lange hier.
Kini ging sofort in Richtung Kloster,er blieb aber kurz stehen um an dem Innos' Schrein zu beten,nach diesem Gebet wurde er aber hellhörig da er ein paar flüsternde Stimmen vernahm.Vorsichtig näherte er sich den Stimmen und bemerkte das sie aus einer Höhle kamen,schleichend ging er in die Höhle und sah zwei banditen die miteinander redeten.
"Hahahahaha,dieser Trottel hat es gar nicht kommen gesehen"
"Ja,guck dir das ganze Gold an das sind bestimmt 200Goldmünzen"
Als Kinimod das hörte nahm er sein Schwert in die rechte Hand und seine Feuerpfeil-Rune in die linke,dann beschwörte er schonmal einen Feuerpfeil hinter seinem Rücken und trat dann vor die Banditen.
"Wo ist der dem ihr das Gold abgenommen habt"
"Was bist du denn für einer"
"Ich will wissen was ihr mit dem Typen gemacht habt"
"Das gleiche wie mit dir gleich.Wir haben ihn getötet"
"Das war ein Fehler von euch,man tötet keine armen Bürger"
"Ohhh,bitte.Lass das gefasel und stirb!!!"
Kinimod wartete bis die Banditen ihre Waffen gezogen hatten und schleuderte dann seinen feuerpfeil auf den Banditen der Kini mit einem Bogen anwiesierte.Der eine Bandit ging sofort zu Boden woraufhin der andere Bandit auf Kinimod zustürmte,Kini beschwor schnell noch einen Feuerpfeil und warf diesen auf den Banditen,der zwar schwankte aber nicht zu Boden fiel.
Völlig überrascht bekamm Kinimod einen treffer ab,bevor er zum Schlag ausholen konnte.Nach diesem Treffer wurde dem Adept bewust das es sich bei seinem Gegner um einen Einhandmeister handelte,er konnte zwar seine Schläge parrieren doch nichts mit dem Schwert gegen diesen Banditen ausrichten.
Deshalb sprang er zurück und warf schnell zwei Feuerpfeile in Richtung des Gesichtes,einer der Feuerpfeile traf genau das Gesicht und fügte dem Banditen qualolle Schmerzen zu.Der taumelnde und schreiende Bandit war nun nichjt mehr in der lage sich zu wehren weshalb Kini nach vorne hechtete und den Banditen niederstreckte.
Danach nahm er die Leiche und trug sie zu der anderen.
Kinimod sprach danach ein Gebet an Innos' für dei beiden Banditen und ihr Opfer und nahm dann die Schwerter,den Bogen und das Gold und ging endlich zum Kloster.
Im Kloster angekommen ging er erstmal zu einem Babier und ließ seine Wunde versorgen und da er sehr müde war entschloss sich der Adept ersteinmal ins Bett zu begeben um dann morgen frisch zu Ulthar zu gehen.
Während Gar’dal keuchend den Pass hinter sich gelassen hatte, versuchte er sich einen Plan zu Recht zu legen, wie er in die Bibliothek in Jharkendar eindringen konnte. Das letztze mal, als er in Jharkendar gewesen war, musste er seinen Clan verlassen. Den Clan, den er so lange geführt hatte. Der Clan war sein Ein und Alles gewesen und was hatten sie zum Danke getan? Sie hatten ihn verraten! Allen voran dieser dilettantischer Schamane Gandrosh! Vor Wut und Zorn ballte Gar’dal seine Hände zu Fäusten. Das Bild wie der junge Schamane auf dem Hügel stand und Gar’dal frech ins Gesicht sagte, dass er nun die Führung übernommen hatte, hatte sich in Gar’dals Kopf eingebrannt. Die Magie und die Macht, die aus Gar’dal herausströmte und wirkungslos verpuffte. Die Leere die zurück blieb und das Entsetzen über den Verlust.
Er würde seine Rache schon bekommen, dachte Gar’dal und musste sich beherrschen um nicht vor Wut los zu schreien. Sobald sich eine kleine Möglichkeit auftat Gandrosh zu schaden, würde er sie nutzen. Der Clan gehörte ihm! Nur unter seiner Führung konnte er bestehen!
Im Gegensatz zu den Menschen hatten Orks wenig Probleme den Pass zu überqueren. Wie die Menschen versteckte Pfade kannten um an den Orks vorbeizukommen, so kannten die Orks Wege und Mittel um an den Menschen vorbei zu kommen. Als gesuchter Ork im Umland von Khorinis herumzustreunen konnte ziemlich gefährlich werden, denn die Paladine taten alles, um das Land frei von Orks zu halten. Deshalb mied Gar’dal jeden Kontakt mit Menschen. Auch wenn es ihn juckte dem einen oder anderen Bauern die Kehle aufzuschlitzen. Nur so um die Langweile der Reise zu vertreiben.
Die Gegend hier war grüner und bewohnter als das Minental. Menschen mochten dies zwar als Schön betrachten, doch Gar’dal konnte dem Ganzen nichts Gutes abgewinnen. Viel lieber hätte er schreiende Menschen gesehen, die fassungslos ihr herunterbrennendes Hab und Gut betrachten mussten. Doch die Zeit schien noch nicht reif für den Siegeszug der Orks zu sein…aber sie würde kommen.
Zuerst musste Gar’dal seinen eigenen Siegeszug antreten. Mit einem finsteren, aber erwartungsvollen Blick schaute der gefallene Schamane gegen Süden. Dort hin, wo die untergehende Sonne die Berggipfel in ein zartes rot tauchte und von wo ein warmer Wind über die grüngraue Haut des Orkes wehte.
Die Sonne war in zwischen hinter dem großen Firmament verschwunden und hinterließ eine lange Blutspur, die sich nach dem Kampf it dem Mond immer abzeichnete und zeigte, dass der Kampf besiegelt war und für ein paar Stunden der Herrscher der Dunkelheit und seine Armee von glitzernden Sternen am Himmel für Recht und Ordung in der Dunkelheit sorgten.
Die Kleine Gruppe bestehenden aus vier Personen hatte sich aus Jhakendar auf gemacht um ihren Weg in Richtung des Sumpflagers schnellstmöglich hinter sich zu bringen um dort eine ruhe Nacht verbringen zu können.
Doch war ihre Planung etwas daneben gegangen und sie waren etwas zu spät aufgebrochen. So umfing die kleine Gruppe schon nach kurzer Zeit die undurchdringliche Dunkelheit der Nacht und man konnte sich nichtmehr auf seine Augen sondern nurnoch auf sein gehör verlassen und drum beten, dass dies gut genug war um eine herannahende Gefahr schnellstmöglich zu erkennen. So dachte die Kriegerin.. immer könnte es ja einen grund zum Käpfen geben und immer und überall könnte ein angriffslustiger Feind lauern und ihnen die Reise noch zusätzlich erschweren, was ihnen in dieser Dunkelheit sicherlich nicht zum Vorteil ausgelegt werden könnte.
Eine hell leuchtende Lichtkugel kreiste ziellos über dem Kopf der Kriegerin umher. Ein Erzeugniss ihrer Amazonenmagie die sie inzwischen schon so weit zurücklegend erlernt hatte von der Hohepriestern der Amazonen.
Hofflentlich würde die Gruppe bald ihr Zeil erreichen, denn die Nacht wurde immer finsterer und ein leicher Nebeldunst stieg auf, der ihnen die Sicht noch etwas erschwerte...
Die morgendliche Sonne war angenehm.
Er lebte nun schon seit Wochen hier oben in den Bergen. Wo hätte er auch hin sollen?
Ab und zu wanderte er in die Stadt und erledigte seine Geschäfte. Schnell möchte man meinen. Er hatte die Warnung nicht vergessen.
Das war der Grund warum er hier war.
Certes rauchte seinen Spliff und entspannte sich. Die Sonne war wirklich schön...
Wo sollte er hin? Was sollte er tun? Er konnte nicht ewig hier leben. Sein Geld war nur knapp bemessen. Er würde sich eine Gilde suchen müssen.
In ihm pochte seit einigen Tagen der Drang Priester zu werden. Doch er war sicher das er sich noch Zeit lassen sollte um zu überlegen...
Er drückte den Stummel aus.
So viel Zeit hatte er nicht mehr...
"O.K., dann bis Morgen": Zarbporg hatte schon wieder einen Vertrag mit irgendjemnaden ausgehandelt. Immer wieder das gleiche und dass Woche für Woche. Doch dieser Kunde wollte etwas spezielles, er wollte eine ganz bestimmte Holzsorte, welche es in dem Wald, wo Zarborg lebte nicht gab. Aber dafür würde er auch gut bezahlt werden, er grübelte schon, wo er denn das Holz herbekommen sollte, und das bis Morgen. Denn sein Kunde hatte ihm einen dicken Bonus versprochen, wenn er es über Nacht schafft.
Zarborg wusste, dass es dieses Holz sehr oft in Sümpfen gibt, darum versuchte er so etwas derartiges zu finden. Zarborg machte sich ein kleines Verpflegungspacket zurecht und brach schnell auf. Der Holzfäller wollte sich erstmal in Khorinis erkundigen, also machte er sich auf den Weg. Sein Weg führte steil bergab und an ein paar Wäldern vorbei. Es war bereits spät am Nachmittag, als er aus der Ferne das Tor von Khorinis sah. Seine Reise war bis jetzt ohne Zwischenfall verlaufen, doch dies sollte sich schnell ändern. Ein paar Wegelager hatten ihn entdeckt und rannten mit Knüppeln in der Hand auf ihn zu. Er ging ein paar Schritte rückwärts, doch plötzlich ging es nicht mehr weiter, ein riesiger Abgrund tat sich hinter ihm auf. Plötzlich, die Wegelagerer waren schon sehr nahe, rutschte er aus und fiel hin. Die Banditen waren so schnell, dass sie nicht mehr bremsen konnten. Alle auser einer stürzten in die Schlucht, es waren nur ein paar dumpfe Schreie zu hören. Der immer noch liegende Förster nutzte gleich die Chance, schnappte sich sein Messer und rammte es dem geschoktem Wegelagerer zwischen die Beine. Er schrieh laut auf, und Blut spritzte aus seiner Wunde. Langsam sackte er zusammen und Zarborg stand schnell wieder auf, damit es nicht doch noch eine Überraschung. Der Bandit war warscheinlich der Kopf der Bande, denn er hatte einen Lederbeutel voll mit Münzen. Da Zarborg sich ähnlichen Erfolg bei den anderen Wegelagerern ausmalte kletterte er den Abhang hinunter. Unten angekommen saher sich erstmal um. Alles war sumpfisch, er stand bis zu den Knöcheln im Schlamm. Dort bei einem Baum sah er die restlichen Banditen liegen. Als er sie ausräumte merkte er, dass die Bäume hier unten genau aus dem Holz bestanden, was er brauchte. Schnell kletterte er wieder hoch, kaufte sich in Khorinis ein Seil und kletterte wieder runter zu dem abgesclagenen Stamm. Er bund ihn an dem Sel fesst und kletterte nun wieder nach oben. Den Stamm zog er bald darauf hoch, es war wirklich nicht leicht, aber was tut man nicht alles für einen zufrieden Kunden. Als er mit dem Holz im Gebäck zu Hause ankam krähte schon der Hahn vom benachbartem Bauernhof. Er war gerade so mit der Bearbeitung fertig geworden, bevor am Mittag sein Kunde kam.
Jetzt war er wieder ganz alleine. Für ihn war das wieder neu, denn in der letzten Zeit zog er mit Sky umher. Er war vielleicht keine Frau, zu der man sehnsüchtig zurückkehrte, aber ein toller Freund, den man gerne wieder sah. Den Weg zu dem Lager kannte er nicht, schliesslich war er immer noch neu hier. Am besten würde er in der Kneipe nach dem Weg fragen, dort gab es meist viele Abenteurer, die auf der Durchreise waren. schon bald hörte er das Singen und Feiern der Betrunkenen. Schon am Nachmittag waren die besoffen, so viel Geld und Zeit konnten nur Abenteurer haben. Freie Menschen, wie Schwuppi fand. Mit voller Zuversicht stolzierte er auf die Kneipe zu. Bevor er die Kneipe betreten konnte kam ihm ein Betrunkener entgegen, der ihm sogleich die Schuhe voll kotzte.
„Ihhhhhh!“, rief Schwuppi entsetzt. Für kurze Zeit war es ganz ruhig und alle Gäste schauten zu ihm. Doch schnell drehten sie sich wieder und steckten ihre Bärte in die Gläser. Mit hervorgehobener Brust trat Schwuppi nach Vorne und sprach laut: „Hört zu, edle Reisende. Ich suche den Weg zum Piratenlager!“ Nichts rührte sich.
So versuchte er es noch mal und sprach noch lauter. Aber wieder Niemand reagierte. Jetzt reichte es ihm und er ging mit grossen, schnellen Schritten auf einen vollbärtigen Mann zu. „Entschuldigen Sie, ich muss ins Piratenlager, könnten sie mir helfen?“
Mit grossen Augen sah der ihn an und fing laut an zu lachen: „ Du willst dahin? So eine Bohnenstange wie du? Was willst du den dort?
„Ich…das kann ich nicht sagen!“
„Aha, du meinst es ernst. OK, du musst zuerst am Sumpf vorbei über einen kleinen Pfad in ein Tal. Dort gibt es riesige Berge und hinter jedem Ecken lauert ein Vieh. Also nimm dich in acht. Von dort aus einfach in den Norden, leicht westlich. Dort triffst du das Lager, kapiert?“
„Klar!“ und schon marschierte er weiter Richtung Norden. Kein Vieh hatte ihn bis jetzt angegriffen. Vielleicht hatte es sie von dem Lärmvertrieben? Momentan war ihm das egal, solange er in Ruhe marschieren konnte.
Nach einer Weile kam er am Sumpf an. Es stank extrem nach toten Pflanzen und Bäume. Trotzdem watete er durch den Sumpf. Nur langsam konnte er sich von der Stelle bewege, da der Sumpf knietief stand. Aber da war ein kleiner Pfad am Ende des Sumpfes. Ein kleiner Weg führte in die Höhe. Krampfhaft kletterte er nun diesen Weg hinauf. Was erwartete ihn wohl Hinter den Bergen?
Die beiden Piraten, Skazaam und Stevie, waren nun schon seit ein paar Tagen in der Nähen des Kastells. Sie hatten Schutz in einer Höhle gefunden, die Stevie schon von früher kannte, sie lag an einem See.
In der ersten Nacht passierte nicht viel und sie konnten friedlich schlafen, doch schon am nächsten Morgen raschelte es vor der Höhle. Erst ein Rascheln dann ein Scharren und ein unverwechselbares Knurren und Gurgeln.
“Ja hat man denn nie die Ruhe vor diesen Lurkern.” , flüsterte Stevie, doch Skazaam antwortet mürrisch “Ach die nerven nur ich mach die jetzt platt!”
Ohne abzuwarten zog der Einzelgänger sein Schwert und verließ die Höhle, der Korsar folgte ihm gleich darauf.
Der lurker war nicht wirklich eine Gefahr für die beiden Kämpfer, doch der Lurker hatte noch etwas ganz anderes angelockt, oder eher aufgeschreckt. Zwei Skelette mit leichter Schulterrüstung und Zweihänder bewaffnete, kamen aus dem nahen Dickicht auf sie zu.
Rücken and Rücken erwarteten die beiden Unerschrockenen die knochigen Typen….
Stevies Gegenüber war betont emotionslos und griff ohne zu zögern, als er in der Schlagdistanz war, mit einem Überkopf geführten Hieb an. Der Hieb war so heftig das der Pirat zum Blocken in die Knie ging, beim aufstehen machte er ein Schritt auf das Skelett zu uns stieß es nach hinten. Nun holte Stevie zum Schlag aus, erst einen Hieb von oben der Schräg nach unten führen sollte, der aber dann doch in einen Stich endetet. Die Schwertspitze des Zweihänders traf den kahlen Schädel und stieß ihn von den Schultern. Wie ein Kartenhaus zerfiel das Skelett in seine Einzelteile….
Isothien
12.06.2006, 15:33
Es wird immer dunkler und Isothien befindet sich immernoch auf dem Weg nach Khorinis.
Er schaut sich nervös um, jeden Moment könnte eins der Geschöpfe des Waldes ihm in den Weg springen udn sein Schicksal besiegeln.
Sicherlich, er war bewaffnet, nur was bringt einem unerfahrenen Kämpfer eine Plumpe Keule und ein Schnietzmesser, wenn er einem Wolf gegenüber steht?!
Einen Scavenger hatte er schon besiegt, allerdings mit Mühe und Not.
Ein Wolf hingegen war schon ein anderes Kalieber, zwar hatte er eine Lederrüstung , doch sie war schon alt und auch nicht von guter Qualität. Die Zähne eines Wolfes würden ohne große Schwierigkeiten hindurchdringen.
Er schüttelte den Kopf. So durfte er nicht denken. Er kam nach Khorinis um ein Kämpfer zu werden, um endlich den Tod seiner Eltern zu Rächen. Er wollte den Ork finden, der seine Eltern damals umbrachte, OS-TUG
Inzwischen waren schon einige Minuten vergangen und die Fakeln des Hauptores von Khorinis waren schon zu sehen. Sie warfen ein gespentisches Licht auf die Torwachen.
Nicht mehr lange...gar ein Katzensprung...
Seine Schritte beschleunigten sich und die Letzten Hundert Meter nahm er im Dauerlauf, bis er schließlich am Tor stoppte.
Die Torwachen musterten ihn kurz und gaben ihm mit einem Kopfnicken zu verstehen, das er rein könne.
Und so betrat Isothien zum ersten mal Khorinis...
Schon seit geschlagenen zwei Tagen durchforstete Scorch den Wald. Immer auf der Suche nach Wolfrudeln, doch dann hörte er zum erstenmal seit genau diesen tagen ein Wolf der jault. Da war ein Gejaule, ich muss da hinterher, ich muss ihn töten! Schon beim Denken seiner Prophezeiung rannte er in die Richtung des Geräusches. Nur unweit von seinen einstiegen Standpunkt entfernt sah er das Rudel. Wie komme ich da jetzt an die Schwänze der Rudelsführer? Ich muss sie überraschen, genau das muss ich! Aber wie? Fragend schaute er sich um. Ich kann auf den Ast klettern und dann ...genau so mach ich das. Hoffentlich kann ich noch was aus meiner angefangenen Schleich- und Körperbeherrschungsausbildung. Da wollen wir mal.
Und so kletterte der Barbier, noch immer geübt auf den Ast und schaute sich die Bewegungen des Rudels an. Er bemerkte das es insgesamt sieben Wölfe waren, darunter drei junge Wölfe und zwei sehr alte Wölfe. Er wartete, und wartete, und wartete bis sich die zwei Wölfe, die er als am gefährlichsten betrachtete genau unter ihm waren. Dann, wie ein Blitz, sprang er hinunter und richtete sein Schwert, dass er vorher gezogen hatte, mit der Spitze nach unten und durchbohrte somit den ersten Wolf. Als das geschehen war holte er mit seinen Bein aus und trat den Wolf, indem das Schwert immer noch steckte, gegen den Rumpf und löste so das Schwert. In der Zwischenzeit rannten die jüngeren Wölfe auf ihn zu, doch sie waren noch weit entfernt und so konnte sich Scorch auf den anderen Wolf, der wie erstarrt dastand erlegen. Als nun dieser auch zu Boden fiel, rannten auch die älteren Wölfe auf ihn los. Aber was er nicht bedachte war, dass die jüngeren schon bei ihm waren und auf ihn zusprangen. Da erinnerte der Barbier sich an die Puppe, die bei jeden angriff zurückschlug und so duckte er sich rasch. Die Wölfe sprangen herüber und einer direkt gegen den Baum. Doch was war das! Die älteren sprangen und rissen Scorch zu Boden. Verzweifelt suchte er nach seinen Schwert, da lag es! Direkt neben den Einen Wolf, die anderen kümmerten sich sorgenvoll um den Wolf, der gegen den Baum sprang und das Bewusstsein verlor. Verdammt! Was nun? Der Wolf machte einen Angriffssprung und der Novize dreht sich zur Seite. Instinktiv griff der Barbier zu einen nahegelegenen Stein und schlug so kräftig wie er konnte auf den Wolf ein. Nach einem erfolglosen umherstrampeln machte der Wolf keinen Laut mehr.
Tiefschnaufend blickte er zu den andern Wölfen, sie schauten ihn an und liefen dann plötzlich davon. Erleichtert ließ sich Scorch zu Boden fallen und holte abermals tief Luft. Er hatte es geschafft, drei Wölfe erledigt, darunter das Wolfsrudelführerpaar. Langsam nahm der Barbier sein Schwert und schnitt von den Wölfen die Schwänze ab, dann machte er sich auf zur nächsten Lichtung um ein wenig zu ruhen. Auf der Suche nach der Lichtung wickelte er sich einen Verband um den Arm, denn er hatte sich bei seiner letzten Rolle m Arm verletzt. Ein kleiner, aber nicht unspitzer Stein hatte seinen Arm leicht angeritzt. Langsam und erschöpft lief er und er lief immer weiter.
Robiniho
12.06.2006, 17:14
Die Sonne brannte Robiniho auf den Rücken.Stundenlang war er nun schon gelaufen und es war immer noch kein bisschen Dschungel zusehen.
Robiniho wollte nämlich nach Jharkendar,zum sagenumwobenen Aufenthaltsort der Wassermagier.Dort wollte er sich den Wassermagiern anschließen."Zuerst muss ich erst mal nach Jharkendar kommen."dachte sich Robiniho und beschleunigte sein Tempo.Unterwegs hatte er Probleme gehabt.Er wurde von Riesenratten,Wölfen und Scavengern verfolgt.Zum Glück konnte er sich auf einen Baum retten sonst hätten ihn die wilden Tiere zerfetzt.
Ihm kam es vor als sei es Wochen her seitdem er vom Innos Kloster hierher aufbrach.Aber es war erst einige Stunden her und nun kamen hinter den Bergen,die er gerade überquert hatte,die Tempel von Jharkendar in Sicht.
Rat des Waldes
12.06.2006, 17:56
Es war ein sonniger Tag und eine salzige Brise wehte vom Meer die Klippen hinauf, als Merok und Elrik in der Nähe des Leuchtturm am Waldrand standen und gespannt die Umgebung absuchten. Der Käufer ließ sich Zeit, er war bereits zu spät. Aber egal, er bot einen guten Preis, das war das warten wert.
Der Leuchtturm wirkte verlassen, ein guter Ort für diese Art von Geschäft, auch wenn es nach Elriks Meinung noch zu nah an der Stadt war. Aber was sollte geschehen? Wanderer kamen nur selten hier hoch, von den Stadtwachen und Paladinen ganz zu schweigen.
Merok tippte Elrik auf die Schulter, wodurch dieser aus seinen gedanken gerissen wurde. Sein Komplize deutete in eine Richtung auf den Weg, den drei Gestalten entlang kamen. In der Mitte ging ein etwas kleinerer und dicklicher Mann mit einem Schnäuzer und feiner Kleidung, flankiert von zwei laufenden Schränken in Lederrüstung. Das mussten sie sein. Die zwei Diebe stiegen aus dem Gebüsch und gingen auf die drei Neuankömmlinge zu.
"Habt ihr die Ware?"
fragte der kleine dicke, als sie sich auf dem Weg getroffen hatten.
"Hast du das Geld?"[I]
war die Antwort.
[I]"Hehe, na klar. 20000 Goldstücke, wie vereinbart. Zeigt mit die Statue!"
Merok tat wie ihm geheißen und packte aus einer Tasche ein schweres, in Tücher gehülltes Bündel. Nachdem er die Tücher abgenommen hatte, kam die statue zum Vorschein.
"Und das soll sie sein? Dieses.... Ding????"
schnaubte der kleine ärgerlich, als er den Steinbrocken erblickte.
"Ich habe etwas prunkvolles erwartet! Etwas aus Gold! Aber doch nicht sowas! Das könnte ich ja nicht mal meiner Großmutter schenken so hässlich ist es!"
"Wa-as?? Das ist eine von den Gurus aus dem Sumpflager als heilig erklärte Statue! Für die ist sie unbezahlbar!"
"Ach, diese Spinner, denen glaube ich sowieso nichts, die rennen doch den ganzen Tag eh nur zugedröhnt durch die Gegend! Für die wäre sogar Kuhscheiße heilig! Und DAS wolltet ihr mir andrehen? Was fällt euch ein!? Balla, Bolla, los zeigt ihnen was passiert, wenn man mich verarschen will!"
Brüllte der dicke den beiden Schränken zu, die darauf ihre Schwerter zogen und auf Merok und Elrik los stürmten. Die wiederum wussten gar nicht so recht was mit ihnen geschah und hatten keine Chance sich zu wehren. Zwei Hiebe der kräftigen Männer und die Diebe lagen blutend oder schon tot am Boden.
"Werft sie über die Klippe ins Meer... Und dieses Ding gleich mit!
Balla und Bolla taten wie ihnen befohlen, nahmen die zwei Körper und die Statue und gingen an den Rand der Klippe. Ohne auch nur mit der Wimper zu zucken schmissen sie die leblosen Körper von Elrik und Merok hinunter ins Wasser. Balla hob die Statue auf uns sah sich kurz an, bevor er auch sie den tosenden Fluten übergeben wollte. Doch etwas fesselte ihn, für einen Moment bekamen seine Augen einen glasigen und verträumten Ausdruck, so als wäre er in Trance.
"Balla, alles in Ordnung?"
fragte Bolla.
Los, wirf sie hinenin!"
Balla blinzelte kurz und befand sich wieder in dieser Welt.
"Klar, bin schon dabei."
Sagte er etwas verwirrt und feuerte das Gebilde weit hinaus ins Meer. Dann drehten sie sich um und verließen mit ihrem Boss den Platz.
Das war das letzte Mal, das man etwas von Merok, Elrik und der angeblich heiligen Statue des Schläfers gehört hatte...
Goner verließ die Stadt, wie schon so oftin Richtung Onar's Hof, wo er hoffte auf Sascha zu treffen, damit er ihn fragen konnte, ob er ihm bei seiner Arbeit behilflich seien könnte. Er lief den Weg hinauf, der zur Taverne führte, wobei er nicht vorhatte hineinzugehen. Es war zum zervließen heiß und der Schürfer dachte schon wehleidig an die Erzmiene auf dem Hof, die er langsam mal wieder besuchen musste. Sein zweitägiger Ausflug ins Piratenlager hatte ihn von seiner Aufgabe abgehalten, wobei er hoffte, dass dies keinen Ärger mit dem seinem Vorgesetzten geben wird. Er hatte die Taverne mitlerweile erreicht und als er einen kurzen Blick in die Taverne warf, konnte er erkennen, dass viele Wanderer Zuflucht vor der Hitze gesucht hatten, durch die der Schürfer jetzt lief. Ihm war nicht anzumerken, dass ihm die Sonne etwas ausmachte, bis auf den kleinen Schweißtropfen, die sich an seiner Stirn gebildet hatten und langsam die Wangen herunterliefen, sich am Kinn sammelten und dann lautlos zu Boden fielen. Aus der Ferne konnte er mitlerweile den kleinen See mit der Insel in der Mitte ausmachen, auf der er Blutfliegen und vielleicht Lurker vermutete. Und wirklich. Bei jedem Schritt, den er sich dem See näherte, wurden die großen blutsaugenden Fliegen erkennbarer.
Goner befand sich nun nebendem See und ein leichtes Summen, das von den Blutfliegen auszugehen schien, war vernehmbar. Die Sölner, die vor der Siedlung der Selben wache schoben, waren nun auch schon u erkennen und der Schürfer freute sich auf ein kühles Bier in der Taverne. Die beiden Wachen sahen den herrannahenden Mann scharf an, wie sie das immer taten, wenn sich jemand dem Hof näherte.
Alistera
12.06.2006, 19:59
Irgendwann, als die vergangene Nacht sich fast dem Ende geneigt hatte, waren alle viel zu erschöpft gewesen, um auch nur einen einzigen Schritt weiterzugehen, also hatte die kleine Gruppe ein provisorisches Lager aufgeschlagen, um ein wenig rasten zu können. Erschöpft hatte Alistera ihre zwei Umhänge aus dem Rucksack gekramt - einen davon knüllte sie zusammen um ihn als Kissen zu benutzen und mit dem anderen deckte sie sich zu, da es zwar tagsüber fast unerträglich warm gewesen war, in der Nacht jedoch ein kühler Wind aufgekommen war. Kaligulas hatte sich neben sie gelegt und während sie eingeschlafen war, hatte sie seine Hand gehalten - sich dichter an ihn zu kuscheln und ihren Kopf auf seine Brust zu legen, das traute sie sich nicht, denn immerhin waren Liana und ihr Schüler Odinson bei ihnen und hätten ein solches Verhalten sicherlich als taktlos empfunden, was sie nur allzugut nachvollziehen konnte, denn ihr wäre es an deren Stelle wohl nicht anders gegangen.
Erst am späten Vormittag erwachten sie und wollten eigentlich das Lager abbrechen, um endlich ihren Weg zum Lager der Sumpfbruderschaft fortzusetzen, aber sie entscheiden sich dann doch dagegen, denn die Sonne stand hoch am Himmel und brannte erbarmungslos auf sie herab - mit all ihrem Gepäck würden sie so nicht allzuweit kommen, ohne in der Hitze zusammenzubrechen, jedenfalls hatte Alistera das Gefühl nicht einen Schritt tun zu können mit dem schweren Rucksack, den sie mit sich herumschleppte. Also verlegten die vier ihr Lager unter einen großen Baum, der ihnen ausreichend Schatten spendete und warteten dort ab, bis der Tag sich dem Ende zuneigen würde, damit sie ihren Weg endlich fortsetzen konnten. Auch Blue Spike war anscheinend zufrieden damit, daß sie im Schatten Schutz vor der beinahe unerträglichen Hitze gesucht hatten, denn faul lag der Leguan neben Alistera und verspeiste langsam das Salatblatt, welches sie ihm gegeben hatte.
"Hier im Schatten ist es nicht ganz so unerträglich heiß, fühlt Ihr Euch eventuell in der Lage ein wenig zu kämpfen?" fragte Alistera ihren Schüler, der daraufhin sofort aufstand und sie schelmisch angrinste "Ich hatte schon gedacht, Ihr würdet nie fragen." Ein Nein hätte die junge Frau wohl auch nicht akzeptiert, denn wenn der Mann in der gefährlichen Wildnis angegriffen würde, dann würden seine Gegner ganz sicher auch keinerlei Rücksicht auf die Witterungsverhältnisse nehmen. Die beiden hatten ihre Waffen gezogen und nun wartete Alistera ab, bis ihr Schüler sie mit seinem Schwert angriff...
Gaan der ist Jäger stand pünktlich zum Sonnenaufgang, vor dem Haus von Bengar und Wartete auf Antgar . Er freude sich das Gaan ihn bis zur Taverne führen wollte ,ihm war diese Gegend mit den vielen Lurkern nicht ganz geheuer . Während sie liefen fragte Antgar was er den hier so Jagen würde ,vor allen Lurker und Wölfe antwortete Gaan .Sie Kamen zügig voran die Wiesen an den Bächen die zu den Wasserfällen führten glänzten wie hunderte kleine Spiegel ,es war die Sonne die sich in den Tautropfen spiegelte ,die diesen Effekt auslöste . Sie gingen über
die Steinbücke und liefen den weg folgend, immer weiter bis zur der Stelle wo das Weidenplateau endete. Und von Zwei Felsen die das Ausgang des Selben markiert eingeengt wird. Gaan gab ihm ein Zeichen er solle Stehen bleiben ,vor ihnen auf dem Weg stand ein für einen Lurker sehr großes Exemplar .Gaan zückte seinen Bogen und brachte sich in eine Bessere Schuß Position, er legte den Bogen an und Schoß er Traf .Aber das Tier zeigte keine Regung , er schoß noch einmal und das Tier Schüttelte sich.Als hätten es ein paar Fliegen gestört .Gaan Schaute
Antgar an und gab Ihm ein Zeichen er solle bleiben wo er wäre, es war Gaan anzusehen das er so was auch noch nie erlebt hatte .Antgar zog sich seine Kotze aus ,und legte den Ledebeutel mit seinen Erz Klumpen darauf ,nur für den fall das er schnell wegrennen Müßte . Gaan der Jäger schlich sich näher an das Tier heran ,und Schoß ein weiteres mal , das Tier zuckte .Und drehte sich mit dem für diese Tierart typischen Knurren zu Gaan.Dieser legte ein weiteres mal an und Schoß ,das Tier setzte sich in Bewegung und lief auf Gaan zu . Dieser warf seinen Bogen auf den Boden, und Zückte sein Schwert .Das Biest so muß man es nennen griff ihn an und,
Gaan blieb keine Wahl als zurück zuweichen. Er Setzte sich mit aller kraft gegen diese große Bestie zu Wehr, konnte aber keinen für sich entschiedenen Schlag anbringen . Antgar schaute voller entsetzten diesen Kampf zu, bis das Untier Gaan mit dem Rücken zur Felswand drückte.Und dieser sich kaum noch gegen das Untier wehren konnte ,er wuste nicht was in ihn gefahren ist. Aber er spürte einen Haß in sich den er noch nie zuvor gespürt hatte, und er rannte auf das Untier zu und sprang auf dessen Rücken, er landete sehr unsanft auf dem Biest.
Und Hielt sich mit einer Hand an den Hornartigen auswücksen, auf dem Rücken der Tieres fest. Dieser Sprung lenkte das Tier so ab das der Schlag mit seiner mächtigen Klaue ,die vielleicht Gaan `s Todesurteil sein konnte ihn verfehlte, und sich Gaan aus seiner Mißlichen Situation befreien konnte . Antgar klammerte sich an das Biest ,das um verschuchte Ihn von seinen Rücken runter zuziehen .Es biess in Antgar`s Arm , Gaan schlug mit dem Schwert gegen den Hals des Tieres, und es lies Antgar los, und Wandte sich gegen den Angreifer . Es versuchte Gaan wieder gegen die Felsen zutreiben . Antgar Riß sich die eine Sense die er bei sich hatte von seinen Gürtel ,und Stach mit der Spitze derselben auf das Genick des Tieres ein .Die Bestie Schrie laut und wich von Gaan zurück, dieser nutzte die Gelegenheit und Stach mit einen gezielten hieb dem Biest in die kehle, und zog sein Schwert sofort zurück . Das Tier begann wie wild um sich zu Schlagen ,und Gaan stach noch ein weiteres mal ,dieses mal in die Brust des Tieres zu .Während Antgar sich immer noch mit einer Hand festhielt, und mit der anderen die Sense in die Wunde imGenick des Tieres rammte .Ein Letzter Schrei und ein leiser wärtendes kurren, und das Tier fiel um .Und Antgar fiel so umgeblickt vo Ihm runter ,das es auf seinen Beinen landetet. Antgar lag einfach nur so da er konnte nicht fassen ,was er gerade getan hatte .Gaan kam zu Ihm und fragte,ob er in ordung sei ,weis nicht kann meine Beine nicht bewegen .Gaan fing an zu lachen und half Antgar unter den Tier hervor . Da Standen Sie nun vor Ihrer Beute Gaan ,gab zu so einen Großen hatte er noch nie gesehen ,und begann das Tier zu häuten .Sollten wir nicht weiter Meinte Antgar,während er sich das Blut aus seinen Antlitz wusch ,gleich nachdem ich Miene Trophäe habe . Gaan nahm sich die krallen und Haut des Lurkers ,und kam auf Antgar zu er gab Ihn eine kette mit einer Großen Kralle daran .Die Schenk ich dir ist ein altes Andenken, an Meine erste große Jagt , eine Kralle eines Rudelführes eine Schnapperkralle . Antgar bedankte sich ,er bräuchte sich nicht zu bedanken er solle sie nur in ehren halten ,und an diese Jagt denken sagte Gaan . “Jagt” dies wäre doch keine Jagt gewesen ,das weis aber außer uns keiner und du Brauchst es ja keinen sagen .Die anderen Jäger werden grün vor Neid ,wenn Sie diese riesige haut sehen. Meinte er ,und nach dem sie ihre Sachen alle wieder eingesammelt hatten gingen sie weiter zur Taverne.
Bei der Taverne angekommen wollte Gaan ,das er noch mit reinkommen solle, er lehnte dies aber ab er wollte nur noch zurück im die Stadt .
Er lief so schnell er konnte den Steilen weg zu Stadt hinunter , als er sie sehen Konnte war er erleichtert und wie froh er war als er durch das Tor schritt .
Odinson zog sein Schwert. Sei dem Wolf brannte er auf einen weiteren Kampf, er wollte endlich stark genug werden mit dem Schwert. Da kam ihm das Angebot seiner Lehrerin genau richtig. Sie wartete schon auf ihn. Ihr Blick traf den seinen und er grinste. Sollte der Affentanz beginnen. Die beiden anderen sahen ihnen zu. Trotz der Hitze schonte sich Odinson nicht und gab alles. Der Schweiß tropfte ihm von der Stirn. Seine Hände waren feucht und doch er vollführte immer neue Attacken. Auch Alistera gab sich keine Schonung. Beide fochten mit großem Einsatz. Odinson vollführte eine Drehung die sie jedoch geahnt hatte. Sein Schwert krachte auf ihren Säbel. Sie stieß einen kleinen Schrei aus und gab ihm nun ihre Schnelligkeit zu spüren. Ihre Schläge ließen seinen Arm erzittern. Fünf Schläge hintereinander in einer kurzen Zeit. Links, rechts, oben, rechts, links. Odinson wich zurück.
Sie drang weiterhin auf ihn ein und zeigt ihm zum ersten mal wirklich sein Grenzen. Aber so schnell würde er nicht aufgeben. Sie musste eine kurze Pause einlegen. Er stieß einen Keucher aus. Und schlug nun sehr wild von oben auf sie drein um sich zu befreien. Es klappte. Er vollführte einen Schlag von oben links und sie wich aus und er machte sofort einen schlag von der Seite hinterher. Sie konnte blocken. Ihre Waffen verkeilten sich. Ein Gerangel entstand. Sie waren beide nur zwei Schwertbreiten auseinander und Odinson konnte ihren Atem spüren. „Was denn. Odinson, seit ihr schon müde?“ „Niemals!“ Rief er und machte einen Sprung zur Seite, sie folgte seiner Bewegung und wieder drangen sie auf einander ein. Metal klirrte und beide wurden langsam müde. Die Sonne sank schon. Keuchend gingen sie auseinander. Odinson wischte sich den Schweiß ab. Dann ging es weiter. Aber Alistera hatte wohl die ganze Zeit nicht mit der ganzen Kraft gekämpft, denn sie schlug nun noch schneller und kraftvoller zu. Ihr schlanker Körper war nur noch ein verschwommenes Phänomen was sich um ihn wirbelte. Und Odinson blockte was das Zeug hielt. Aber schlussendlich nach einer schnellen Finte flog sein Schwert in hohem Bogen weg. Er ergab sich keuchend. „Nicht schlecht!“ Mehr bekam sie nicht heraus dann fiel sie auf die knie. Kaligulas und Liana kamen mit Wasser. Sie tranken gierig und bedankten sich. Dann machten sie sich nach einer halben Stunde wieder auf den Weg.
Die Sonne sank nun schnell hinter die Berge und eine angenehme Kühle trat ein. Sie marschierten in gemächlichem Tempo und Kaligulas lief vorne mit Alistera und Odinson neben Liana. Sie unterhielten sich über ihre Berufe und Stellungen in der Gilde. Er freute sich schon mächtig auf den Sumpf. Er war noch nie dort gewesen und er war gespannt was wahr war, was er so gehört hatte. Und er würde bestimmt etwas von dem Kraut probieren und ein frisches kühles Paladiner wäre auch nicht schlecht. Und sie verging die Zeit und dann kam das Lager in Sicht…
Mit dem Brief für die Pirten und ausreichend Proviant im Gepäck machte sich goner auf den Weg ins Piratenlager. Er war heilfroh sich entschieden zu haben gegen Abend loszuziehen, da die Sonne mittlerweile bereits an Intensität verloren hatte. Die Taverne kam in das Blickfeld des Schürfers, als er den kleinen See hinter sich gelassen hatte. Die Schenke hatte sich seit dem letzten Mal deutlich geleert, was wohl daran lag, dass es kühler geworden war und die Wanderer weitergezogen waren. Goner konnte vielleicht so um die fünf Leute erkennen, obwohl sein Blick durch die schmale Tür eingeschrenkt war. Langsam wurde Goner langweilig, wozu die mangelnde Abwechslung der Umgebung auch viel beitrug.
"Ein Molerat, ein Scavanger, eine Riesenratte, irgendwas!", rief Goner als Stoßgebet zum Himmel.
Plötzlich hörte er etwas in einem nahen Busch rascheln und goner wurde hellhörig.
"Wurde meine Bitte erhört?", fragte der Schürfer sich selbst und musste schmunzel. Er nahm seinen Bogen hervor und legte einen Pfeil auf.
"Mal sehen, ob ih es erschrecken kann", flüsterte Goner zu sich selbst und ließ den Pfeil fliegen.
Er hatte das ganze so beabsichtigt, dass das Geschoss das Tier verfehlte und es auf ihn aufmrksam wurde, doch hatte der Pfeil das Tier wohl getroffen und getötet. Eilig lief der Schürfer zu der Stelle im Gebüsch um nach zusehen, was es für ein Tier gewesen war. Doch plötzlich sprangen vier Wölfe aus dem Gebüsch, die alle sehr wütend zu seien schienen, wodurch Goner nur eins blieb, rennen! Er sprintete den Weg weiter entlang und suchte nach einem Bum oder einem Felsvorsprung, wo er sich in Sicherheit hätte bringen können.
"Da vorne scheint ein Baum zu sein!", keuchte der Gejagte, die Wölfe dicht auf den Fersen.
Einer der Vierbeiner verfehlte ihn um ein paar Centiemeter und Goner rannte weiter auf den Baum zu. Er tat so, als würde er an ihm vorbeilaufen, hielt sich im letzten moment jedoch an dem Stamm fest und drehte sich um den Baum. Die Wölfe rannten weiter und versuchten stehen zu bleiben, was allerdings schwieriger war, als sie dachten, da der Boden etwas feucht war. Das hing damit zusammen, das der Sump ganz nahe war und es überall nass und matschig war. Der Schürfer kletterte so schnell er konnte den Baum hinauf, wo er sich auf einen dicken Ast weiter oben setzte und beobschtete, wi die Vierbeiner sich um den Baum sammelten.
Das sah nicht gut aus! Aus dieser Position konnte er seinen Bogen nicht abfeuern und runterklettern kam erst gar nicht in Frage. Dann kam ihm eine Idee, bei der er hoffte, dass sie klppen würde. Er holte ein Keule gebratenes Scavangerfleich hervor und warf sie einige Meter weiter vom Baum weg, um di Wölfe dort wegzulocken. Und wirklich, es klappte. Hungrig stürzten sich die Vierbeiner auf das Stück Fleisch und Goner konnte von seinem Baum. Unten angekommen lief er sofort so schnell er konnte los, bevor die Wölfe die Verfolgung wieder aufnehmen konnten. Er sah bereits die Berge vor sich, wie sie wache hielten über ihre Umgebung, stumm und fest. Den fuße des Berges, auf dem sich der Pass befand, hatte er erreicht, und das sogar schneller als gehofft. Aber er wollte noch einen Tag warten bis zur Überquerung des Passes und so suchte er sich eine Mulde, in der er sich für den Rest des Tages die Zeit vertrieb.
Eine Zeitlang schon liefen die Diener Innos’ durch die Gegend und näherten sich mit jedem Schritt dem unheimlichen Pass, nach dem sich das Gebiet, gennant Jharkendar erstreckte. Cybele schauderte kurz bei der Erinnerung an all die Gefahren, die die Gefährten dort möglicherweise erwarten könnten, doch sie hatte gesehen, was für Fähigkeiten die Magier hatten und blieb erstmal ziemlich ruhig.
Doch das Herz der Schwarzäugige klopfte immer noch ungestüm, trotz dem Sumpfkrautstengel, den sie früher an diesem Tag geraucht hatte, der Schrecken der letzten Eregnisse war noch nicht vergangen. Den Wargen war Cybele dank ihrer Fähigkeiten und der halbgelernten Akrobatik entflohen, sie hatte mehr oder minder erwartet solche Biester in den dunklen Wäldern zu treffen, aber als sie den schwarzen Troll erblickt hatte, konnte sie vor Panik nicht mehr denken und nur ihr Überlebenskunstinstinkt hatte sie gerettet, wie immer zuvor und sie hatte Sharkan gefolgt.
Cybele entriss sich ihrer Gedanken und sah sich die Gruppe an. Arxas schritt weit vorne und führte die Gruppe, an seiner Seite liefen ein paar Magier, deren Namen die Novizin immer noch nicht kannte; sie traute sich nach ihnen nicht zu fragen, denn wer wusste schon, wie sie reagieren könnten, wenn sie von einer einfachen Novizin angesprochen wurden. Nein, das sollte sie lieber lassen.
Stealthfighter bewegte sich hinter den anderen, in seinen Gedanken vertieft, und blickte oftmals zu den anderen, Cybele konnte nicht sagen, ob was sein Blick bedeuten konnte, sie war auch keine Menschenkennerin. Zuletzt bewegten sich die Novizen und die Schwarzäugige war wie fast immer die letzte. Einzelne Gespäche wurden geführt, doch die Atmosphäre war etwas bedrückend, als ob sich die Diener Innos’ nicht mehr vertrauen würden. Und genau das konnte die Diebin nicht aushalten, sie konnte auch den Grund für den Streit nicht verstehen. Was passiert war, war eben passiert und sie für sich würde am liebsten nicht mehr daran denken.
Die Gruppe verlangsamte den Schritt, denn sie hatten den steilen Pfad erreicht und der mühsamen Aufstieg begann.
„Werden wir heute die Tempel erreichen?“ durchbrach Cybeles Stimme die plötzlich eingetretene Stille. Sie hatte vermutet, dass sie dort übernachtet würden, zumindest hoffte sie stark. Denn dies war ein sicherer Ort, der einzig sichere Ort...
„Womöglich“ lautete die Antwort.
„Hoffentlich“ flüsterte einer der Novizen zu sich und der Feuermagier, der ihr geantwortet hatte, nickte.
„Hoffentlich“ wiederholte er wie ein Echo.
„Werden wir durch den Sumpf gehen?“ wollte Cybele erneut fragen, doch sie wollte es nicht übertreiben, deswegen schuckte sie nur.
An einer Stelle wurde der Pass eng und schlängelte sich den Berg hoch, von hohen Felsen umgeben. Cybele schritt neben Sharkan, der vertieft in seinen Gedanken war, wie bis jetzt immer. „Denkt er immer noch an seine vergessene Vergangenheit?“ wunderte sich die Novizin und spürte eine seltsame Mischung aus Neid und Mitgefühl. Ein paar Lichtkugel leuchteten über den Köpfen der Magier, doch nicht zu hell, um keine Raubtiere anzuziehen, das Licht war spärlich und die Schwarzäugige stolperte, doch zum Glück konnte sie nicht fallen, Sharkan hatte rechtzeitig angegriffen. Bei dem Geräusch drehte sich Stealthfighter, der direkt vor ihnen schritt und sah sie an.
„Was ist los?“
„Nichts... ich habe einfach nicht aufgepasst wo ich hintrete“ antwortete die Novizin und nickte Sharkan anerkennend an.
„Pass in zukunft besser auf...“ wollte vielleicht der Magier sagen, als ein lautes Heheul ihn unterbrach.
„Wölfe“ entrang sich den Lippen des Bürgers und schon sprang das erste Biest über Klippen auf seine vermeintlich Beute zu.
„Wir sitzen in einer Falle“ flüsterte Cybele, die sich umsah und vergeblich nach einem Fluchtweg suchte; nur hohe Felsen umgaben die Diener Innos' – Kampf war die einzige Möglichkeit, hier lebendig rauszukommen. Weit vorne waren schon die Lichtkugel erloschen und Feuerbälle und ähnliche Zauber erhellten die Gegend.
"Mist!" fluchte Sharkan und sah sich um. Rund um die Gruppe hatte sich ein Rudel Wölfe verteilt, dass auf den Klippen auf Beute gelauert hatte. Langsam kramte der Adept seinen Dolch raus und vermied jede hektische Bewegung. Mit kleinen Schritten entfernte er sich rückwärts vom ihn am nächsten stehenden Wolf und versuchte sich weiter in die Gruppe zu bringen. Das Kämpfen wollte er den Erfahrerenen lassen, da der junge Mann ja keine großen Erinnerungen an irgendeine Kampfausbildung hatte. Im Augenwinkel sah er auch Cybele, die sich ebenfalls zurück ruhig zog.
Stealthfighter, der direkt vor ihnen ging hatte seinen Stab kampfbereit in den Händen und sah von einem Wolf zum Nächsten. Vorsichtig ließ er die beiden an sich vorbei.
Dasselbe spielte sich auch in der restlichen Gruppe ab. Die Magier und Kampfererfahrenen versuchten die Schwächeren wie schon bei den Wargen möglichst zu schützen und einen Verteidigungsring zu bilden. Dies war jedoch bei einer so engen Passage wohl kaum möglich. So bildeten sich viele kleine Grüppchen, die sich auf die Angriffe der Bestien vorbereiteten. Alles versucheten laute Geräusche und schnelle Bewegungen zu vermeiden.
Plötzlich hörte Sharkan jemanden hinter sich niesen und schon preschten die Wölfe hervor.
Martinos
12.06.2006, 22:16
Schon einige Tage sind vergangen seitdem, Martinos die Mine und den Hof verlassen hatte. Nun saß er irgendwo hier in den Wäldern, der Schwarzhaarige wusste es nicht genau, als er los ist, ist Martinos einfach Querfeld ein gegangen und hat nicht draufgeachtet, wohin ihn seine Füße und Beine brachten.
Doch seine Beine ermüdeten langsam, da er heute doch schon wieder lange auf den Beinen war. Als er heute Morgen erwachte und weiter zog, ging gerade erst die Sonne auf, die nun schon wieder langsam am Untergehen war, um diesen Tag zu beenden. All wenig begann Martinos sich nach einem Schlafplatz umzusehen, er lief einige Meter weiter, bis er eine Lichtung erreichte, hier war es schön Schattig, ein perfekter Ort zum Rasten. Eilig suchte er sich noch ein wenig Feuerholz und kehrte dann wieder zurück zu seinem Rastplatz. Martinos stapelte die Stecken so zu recht, dass er sie später, wen die Sonne ganz untergegangen war, nur schnell anzünden musste. Als er auch das erledigt hatte, schaute sich der Schwarzhaarige, nach irgendeiner Sitzgelegenheit um und fand auch eine. Üben bei ein paar Bäumen, wuchsen ein paar Büsche, bei diesen lag der Rest eines gefällten Baumes. Den Baumstumpf holte sich Martinos gleich her und stellte ihn neben den Brennholz hin, erleichtert setzte er sich. Der Schürfer schloss die Augen und verschränkte die Arme und dachte darüber nach, was er nun überhaupt machen sollte, hier in diesem Wald. Doch plötzlich hörte Martinos eine fremde Stimme sagen: „Hallo, darf ich fragen, wem ich hier in den Wäldern begegne?“ Mit ernstem Blick schaute er sich um und sah den fragenden, der langsam auf ihn zukam. Der Schwarzhaarige musterte den Fremden, dieser hatte wie er, längere Haare und trug auch keine besonders saubere Kleidung in den Händen hielt er einen Bogen, anscheinend wusste der Fremde noch nicht so recht, was er von Martinos halten sollte. Der Schürfer lies ihn näher kommen, er saß immer noch mit verschränkten Armen da und wartete ab, doch machte er sich geistig schon kampfbereit. Nun stand der Fremde direkt vor ihm. "Seit ihr auch einer von Lees Leuten?", fragte er, Martinos antwortete mit einem Nicken und lockerte sich wieder langsam, da er sicher war, das von diesem Kerl, keine Gefahr ausging. "Mein Name ist Ferol, gehöre auch zu Lees Leuten, ich lehre den Leuten den Umgang mit dem Bogen.", so stellte er sich vor. All wenig fand Martinos Interesse an dem Gespräch, als er hörte, dass dieser Ferol Lehrmeister für das Bogenschießen sei. "...Ja, mein Name ist Martinos.", er machte eine kurze Pause. "Ihr sagtet, ihr bildet im Bogenschießen aus?" "Ja, habt ihr etwa Interesse?", fragte Ferol, wieder nickte Martinos und griff dann zu seinem Bogen. "Ja, hätte ich. Ich habe zwar einen Bogen, doch kann ich mit diesem nicht wirklich umgehen.", sagte er zu Ferol und grinste kurz.
Elendium war den ganzen Tag nicht da, deswegen beschäftigte sich Anáwiel mit ihren Schülern. Sie hatte ihre Versuche beobachtet, wie sie den Baum zu treffen versuchten und konnte ihre Fortschritte vernehmen.
Tristan schoss mehrmals nah an dem Baum und mancher seiner Pfeile kratzten die Baumrinde, ein paar landeten sogar in dem Ziel. Mehrmals musste sich die Soldatin von ihrem Baumstumpf erheben, um die Stellung ihres Schülers zu korrigieren und ihm seine Fehler zu erklären, aber er schnitt sehr gut ab.
Rhen schoss nicht minder gut, aber auch nicht besser. Zwar war er der stärkere von den beiden und feuerte mit voller Wucht seine Pfeile ab, dennoch leidete seine Genauigkeit darunter und Anáwiel wiederholte ihm mehrmals, dass er sich lieber auf das Treffen an sich konzentrieren sollte, als auf die Kraft. Oft war sie sich nicht sicher, ob er ihre Worte verstand, er änderte seine Art zu schiessen nur für kurze Zeit und danach flogen die Pfeile mit derselben Geschwindigkeit wie früher. Sein Blick war stets nach vorne zu dem Baum gerichtet und bestimmte Funken leuchtete in seinen kaltgrünen Augen, als ob er gerade einen Ork oder Feind an der Stelle des Zieles sah und nur der Hass seine Pfeile steuerte. „Lerne dich zu kontrollieren“ sagte Anáwiel streng zu ihm, doch sie hatte schon eine vaage Ahnung, dass ihre Worte vergeblich sein konnten.
Nachdem die Schüler sich noch eine Weile mit direktem Schiessen beschäftigt hatten, beschloss die Milizin, dass es Zeit für die andere Übung war. Leider war sie aber nicht am Schiessplatz in der Kaserne und musste deshalb improvisieren, deshalb suchte sie die Gegend mit den Augen ab. Sie bemerkte drei weitere Bäume, die eine Art Dreieck bildeten und sehr gut geignet schienen. Die Blondine streckte ihren Arm und deutete auf sie, während sie zu ihren Schülern sprach.
„Diese drei Bäume befinden sich in verschiedenen Abständen, ausserdem ist der hintere nicht ganz sichtbar von eurem Standpunkt. Beim ersten „Ziel“ könnt ihr vorgehen wie bis jetzt. Das zweite ist etwas weiter entfernt, ihr müsst den Bogen etwas höher heben, um genau die Stelle zu treffen, die ihr wollt. Oder eher die ich will – denn ihr müsst das mittlere Teil des Baums treffen – nicht höher und auch nicht niedriger. Und von dem dritten Baum sehr ihr nur ein kleines Stück – diese Übung wird eure Konzentration und Zielgenauigkeit trainieren. Nehmt euch so viel Zeit, wie ihr braucht, denn es ist nicht gerade leicht.“
Bardasch
12.06.2006, 22:43
„Ich hätte es ahnen sollen“, dachte sich der Ergraute, wärend er mit Grimward zusammen die Gruppe anführte. Die Gefährten hatten gerade das Tor der Stadt passiert, als Jail doch tatsächlich einfiel, daß sie Bart noch von ihrem Aufbruch unterrichten mußte. „Muß das jetzt sein?“, hatte der Ergraute sie gefragt, aber für sie war das wohl scheinbar keine Frage. Mit einem „Ich bin gleich zurück“, hatte sie den Anderen auch schon den Rücken gekehrt und lief in Richtung Herberge.
Es dauerte schon lange und die Muskulöse war immer noch nicht wieder zum Tor zurück gekommen. „Was macht die?“, fragte der Ergraute genervt, „Sucht die jetzt halb Khorinis nach dem ab?“. Langsam stellte sich auch bei den Anderen eine deutliche Unruhe ein. Grimward murmelte etwas in den Bart, was Bardasch nicht verstand. Kalypso stellte sinnigerweise fest, daß es besser wäre, endlich los zu gehen. Der alte Mann enthielt sich, aber sein Gesichtsausdruck verriet dem Ergrauten, daß auch ihm es langsam zu lange dauerte. Ewigkeiten später sahen sie die Muskulöse endlich wieder auftauchen. Was folgte, war klar - Bardasch, der eh nicht bester Laune war, fuhr sie an und Jail konterte in einem ebenso wenig freundlichen Ton. „Du wärst besser da geblieben“, maulte er sie an, worauf hin sie äußerst schnippig antwortete, daß sie das jetzt auch tun würde. Dem alten Mann gelang es schließlich, die Situation etwas zu entspannen. Nun konnten sie endlich aufbrechen.
Erathorn war nicht sehr gut zu fuß, was das Fortkommen der Gruppe erschwerte. Bardasch und vermutlich auch die Anderen hätten am Liebsten auf dem Absatz kehrt gemacht, aber sie befanden sich nun kurz hinter der „toten Harpyie“ und Lord André´s Befehl mußten sie Folge leisten. Der Ergraute verfluchte ihn innerlich. „So etwas bescheuertes - Wieso schickt der ausgerechnet uns los? Hat die Garde keine anderen fähigen Leute“, murmelte er vor sich hin. Schnellen Schrittes - so schnell, wie es mit Erathorn möglich war, liefen sie den Weg entlang, als Kalypso sich neben Bardasch´s Seite schlug. „Du hör mal“, meinte er, „Ich würde jetzt gerne meine Schulden bei Dir begleichen“. Bardasch biss die Zähne zusammen, um nicht etwas zu sagen, was ihm später leid tun würde. Schließlich konnte Dieser nicht´s dafür, daß er schlechte Laune hatte und dazu verdonnert wurde, wieder eine Reise anzutreten. Er atmete tief durch und versicherte Kalypso, daß es keine Schulden gäb, die er zu begleichen hätte. Es wäre in Ordnung so, wie es ist, fügte er noch hinzu und ließ dabei seinen Blick wachsam über die Landschaft streichen. Ihm kam es komisch vor, daß sie noch keinen Viechern begegnet waren und er glaubte, das diese mit sicherheit nicht mehr lange auf sich warten lassen würden. „Vielleicht würde es mir - und auch Dir, helfen, wenn wir über das Erlebte sprechen könnten“, richtete Kalypso erneut das Wort an Bardasch, der darauf hin wieder tief durch atmete. „Kalpyso - laß uns darüber sprechen, wenn wir wieder...“, zu mehr kam, der Ergraute nicht, als Jail aufschrie. Jetzt wurde Bardasch ebenfalls auf einen Schwarm Blutfliegen aufmerksam, doch leider zu spät. Mit allen Mitteln, die ihnen zur Verfügung standen, versuchten sie die Viecher abzuwehren. Es gelang ihnen auch, aber nicht ohne Schrammen davon zu tragen. Eines der Viecher hatte den alten Mann am Arm erwischt, der auf Grimward´s besorgtes Handeln nur meinte, das es nicht so schlimm sei. „Ich hoffe es“, murmelte der Ergraute und setzte sich erneut in Bewegung.
Bardasch, Erathorn und Kalypso waren nun schrittmäßig etwas zurück gefallen und Bardasch beobachtete, wie Jail sich an die Seite seines Freundes geschlagen hatte. Sie began eine leise Unterhaltung, der Bardasch nicht folgen konnte, aber Grimward´s Lachen verriet ihm, daß sie wohl keine Probleme wälzten. Mißmutig verfolgte er das Schauspiel und war froh, als sie endlich die große hölzerne Tür erreichten.
Grimward sah sich nach den Anderen um und schlug vor, hier zu rasten - eine gute Idee, wie alle befanden.
Ferol taxierte den fremden Schürfer, der sich als Martinos vorgestellt hatte, mit einem prüfenden Blick. Die letzten Zweifel verdrängend nahm er den Bogen wieder über die Schulter und steckte den Pfeil zurück in den Köcher zu den anderen. Er lockerte sein Arme, die angespannt und jeden Moment bereit gewesen waren, den Bogen als tödliche Waffe einzusetzen, sollte der Fremde sich als ein Wegelagerer herausstellen.
Doch zum Glück hatten sich seine Befürchtungen als falsch herausgewiesen und es war jemand des Hofes. Was ihn hier in die Wildnis trieb, würde Ferol wohl noch herausfinden müssen, ob es derselbe Grund war, aus dem er hier seine Zeit verbrachte, vermochte er nicht zu sagen.
Ein Schürfer also, genau wie er. Ferol sah den Fremden noch einmal genauer an, der sich wieder dem Feuer zugewendet hatte. Er war wohl wirklich etwas kleiner gewachsen als der Bogenlehrmeister. Sein schwarzes Haar war etwas zerzauster und länger als das Ferols, vielleicht Anzeichen, die von einem schon längeren Aufenthalt hier im Wald zeugte.
Er trat näher heran.
„So, du bist also Martinos vom Hof, Schürfer. Gut, gut... Und du willst das Bogenschießen lernen, noch besser. Ich bin ebenfalls Schürfer, zumindest offiziell. Aber ich bin schn lange nicht mehr in der Mine gewesen...“, unterbrach Ferol die Stille, die einige Zeit davor geherrscht hatte.
Martinos schien nicht sehr gesprächig, er sah Ferol an, erwiderte jedoch nichts.
Dieser seufzte leise und fuhr sich mit dem Handrücken über das Gesicht. Ferol überlegte kurz, dann begann er erneut zu sprechen, um Martinos zum reden zu bringen.
„Nunja, ich bin eher durch Zufall auf dich gestoßen. Seltsam, wo man überall Interessenten findet, die unterrichtet werden wollen...“
Nur ein Nicken als Antwort. Sonst Schweigen.
„Dabei interessiert mich, was jemand wie du hier in den Wäldern macht. Was treibt dich vom Hof fort?“, fragte Ferol weiter, ohne dabei sein Gründe zu nennen und schien die gewünschte Reaktion hervorgerufen zu haben. Mit einem Lächeln wandte sich Martinos um und schien endlich auch etwas sagen zu wollen.
Martinos
12.06.2006, 23:46
Da Ferol anscheinend doch einwenig über ihn wissen wollte, erzählte er ihm warum er den Hof verlassen hatte: "Ich sitze hier in diesem Wald, weil ich zurzeit genug vom Hof habe. Einige Zeit habe ich mein Gold mit Tagelöhner Arbeiten verdient, doch immer die Drecksarbeit, für die Bauern zu erledigen, ist auch nicht wirklich toll. Daher hab ich mich nach anderer Arbeit umgesehen und so traf ich auf Razorwhisper, dieser schickte mich dann in die Mine zum Schürfen. Dort habe ich es einen Tag ausgehalten, dann hatte ich die Nase voll davon! Bin eben kein Arbeiter, ich bin ein Krieger, der auf der Suche nach Abenteuern ist. Ja und nun sitze ich hier in diesem Wald.", erzählte Martinos und Ferol hörte aufmerksam zu. "Aber nun hab ich genug gesagt, warum bist du hier in den Wäldern unterwegs?", fragte der Schürfer und wartete auf Ferols Erzählung. Die Sonne wanderte am Himmel weiter und es wurde langsam dunkel, Martinos bückte sich zu den Holzhaufen und versuchte ein Feuer zu entzünden. Nach einer Weile schaffte er es auch und das kleine Lagerfeuer brannte. Der Schwarzhaarige setzte sich wieder und wartete noch darauf was Ferol zu erzählen hatte.
Er war auf dem Weg nach Hause, wanderte schon seit mehreren Stunden durch die Wildnis. Das Wetter war herrlich, schöner könnte es gar nicht sein. Den ganzen Tag lang durch den schattig wohligen Wald wandern und dabei die Vögel oder Rehe aus der Ferne zu beobachten, das hatte schon so seinen Reiz. Nicht einmal die Angst, den fallschen Weg eingeschlagen zu haben, störte mehr den Milizen. Er war völlig zuversichtlich, nach dem Sonnenstand müsste er theoretisch immer nach Westen gehen, irgendwann würde schon die Taverne in Sichtweite sein.
Heut morgen erst verließ der Schmied den Morast des Sumpflagers, er hatte einen total neuen Lebensstil gesehen, und würde den Besuch hier wohl nicht vergessen, doch auf Dauer könnte er die Zeit hier doch nicht verweilen, Innos war ihm unter all den Göttern doch der Liebste... Aber nichts desto trotz hatte er die Gastfreundlichkeit der Sumpfbrüder genossen und freute sich, dass er so herzlich bei ihnen untergekommen war. Der Beutel mit den Silbertellern und Kelchen klapperte in seiner rechten Hand. Blaubär war ein netter Kerl, er hatte dem Gardisten für ein Schnäppchen von 300 Goldstücken in kürzester Zeit 2 Silberteller, einen Silberkelch, einen goldenen Kerzenständer und Silberbestekk angefertigt. Ronsen schaute sich noch einmal den Silberkelch an, in welchem sein Name eingraviert war, ein schönes Stück. Es glänzte prächtig im Sonnenlicht, heute war wieder ein Spitzentag für den Diener Innos´. Auch wenn sein Geldbeutel nun nicht mehr als etwa 50 Gold vorweist, war er wegen Nichtem unglücklich. Es freute ihn, endlich etwas Farbe in die Schmiede zu bekommen, vielleicht würde er dafür extra einen Schrank einrichten. Und zu gegebener Stunde könnt er dann wie ein König speisen. Nur schade, dass die Schmiede so klein war und er kein Haus mehr sein eigen nennen konnte. Aber daran könnte er ja vielleicht was ändern, immerhin hatte er noch eine übervolle Kiste mit Geld. Wahrscheinlich würde er dafür das meiste Geld ausgeben.
In seinen Gedanken unterbrochen, sah er endlich in der Ferne die Taverne. Sein Herz machte einen kleinen Freudensprung, jetzt würde er bald in der Stadt sein, der Rest des Weges war ein Kinderpiel...
Lunovis, Elyna und er, Ritley hatten sich noch schnell vom Schneider verabschiedet, um dann ihre Wege zu gehen. Als Lunovis, gefragt hatte, ob er die beiden mit in die Hafenstadt Khorinis begleiten könnte, war dem Wasseradepten zuerst nicht ganz wohl dabei, doch als er sich ertappte, wie sein Mißtrauen -hier definitiv unbegründet- immer mehr wurde, schreckte ihn das doch gewaltig ab und er sagte dem Mann zu. Verdammt, was ist nur los mit mir?
Die drei machten sich also in der Dunkelheit daran, auf den Ausgang der Tempelanlagen zuzulaufen und in Gedanken verabschiedete sich Ritley einmal mehr von Jharkendar, versprach gleichzeitig, bestimmt wieder zu kommen. Egal wie lange es dauerte, oder aus welchem Grund, etwas unsichtbares zog ihn immer wieder hinter die schützenden Mauern des Sitzes der Wassermagier und um nichts auf der Welt wollte der Adept des Wassers das missen. Nach und nach wurde ihm auch klar, warum das so war, wie es eben war: hier war sein Zuhause, seine Familie. Sonst hatte der Diener Adanos' niemanden auf dieser Insel, seine Eltern waren tod, so gesamte Familie war das. Elyna war in sein Leben getreten, als er die Hoffnung auf so etwas schon längst aufgegeben hatte, doch die beiden unterhielten sich nicht über das, was so offensichtlich war. Warum, wusste Ritley nicht, doch es hatte sicherlich seinen Grund -einen guten hoffentlich. Bie Gelegenheit würde er die Blonde darauf ansprechen, sich mit ihr in aller Ruhe über alles unterhalten, endlich alles von ihr in Erfahrung bringen, so wie sie es von ihm wissen wollte. Doch dazu mussten die beiden ungestört sein, Zeit haben und nicht vom jeweils anderen dazu gedrängt werden. In der Zwischenzeit war ihr Umgang miteinander aber so harmonisch und vertraut, als würden sie sich schon das gesamte Leben lang kennen und jede einzelne Sekunde miteinander verbracht haben.
Der Wasseradept wurde aber aus seinen Gedanken geschreckt, als die Schönheit neben ihm, die ihn Tag und Nacht beschäftigte, mit ihrer weichen, melodischen Stimme wisperte: "Ritley, schau doch. Da vorne bewegte sich gerade etwas..." und sofort meldete sich sein sechster Sinn wieder. Er konnte die Anwesenheit eines Vierten schon fast spüren, bedeutete seinen Begleitern, stehen zu bleiben. Nachdem die Lichtkugelrune sich in seiner Hand befand, fing er an, sich zu konzentrieren und es entstand eine kleine Lichtkugel, die in ihrer Größe nach und nach immer eindrucksvoller wurde. Elyna blickte ihn mit einem undurchschaubaren Blick an, dass Gesicht Lunovis' konnte Ritley nicht erkennen. Dann schickte der Adept seine Lichtkugel nach vorne in die Richtung, in der sich der bewegende Schatten befand und gleichzeitig ergriff er mit der freien Hand die Eispfeilrune...für alle Fälle.
"Hallo, ist da wer? Was schwirrt hier um mich herum?", sprach ein Mann, der in eine einfache Lederrüstung gekleidet war, im grellen Scheine der Lichtkugel. Sein Aussehen war nicht zu zuordnen, der Diener Adanos' beschloss, vorerst noch vorsichtig zu sein und stellte sich vor seine Begleiterin. Dann ließ er seine feste Stimme durch die Gegend hallen: "Sprecht! Nennt mir euren Namen und den Grund, warum ihr hier seit!" Eigentlich war hier jeder willkommen, in den Tempelanlagen Jharkendars, doch Ritley konnte es sich nicht leisten, kleine Fehler große Auswirkungen haben zu lassen. "Meine Name ist Robiniho und ich bin hier, um mich den Wassermagiern anzuschließen. Bitte, ich habe keine bösen Absichten.", sprach der Mann mit viel Unsicherheit, die in der Stimme zu hören war. Ritley machte einige Schritte nach vorne, direkt auf den Mann zu. Mittlerweile hielt er einen Eispfeil in der Hand, von beachtlicher Größe, doch ließ er ihn nun verschwinden. Von dem Wanderer ging keine Gefahr aus, er wollte sich scheinbar nur dem Bund des Wassers anschließen. Schnell war vereinbart, dass Ritley den Mann etwas in das Leben in Jharkendar einführen sollte, vorerst würde er ihn aber in die Stadt begleiten.
Das alles war gestern geschehen und am heutigen Tag legten sie eine recht beachtliche Strecke zurück, nachdem die kleine Gruppe in der Nacht noch das Lager an einer grasbewachsenen Lichtung aufgeschlagen hatte. Zu gefährlich war es, den Weg in der Nacht fortzusetzten, vor allem, als sich herausstellte, dass der Adept des Wassers der einzige war, der kämofen konnte. Wäre er vor die Entscheidung gestellt worden, entweder das Leben der beiden Männer und des seinigen, oder dass seiner Begleiterin zu schützen, hätte seine Entscheidung getroffen, ohne darüber nachdenken zu müssen. Verdammt nochmal, für diese Frau würde ich durch das Feuer gehen. Langsam wurden sie alle von der Müdigkeit dahingerafft, als das Lagerfeuer langsam abbrannte und es dennoch schön angenehm warm war, in dieser Nacht. Es dauerte nicht lange und die kleine Gruppe erreichte schon bald die Kreuzung, von der aus man zum Hofe Onars gelangen konnte.
Wäre nicht dieses Gefühl vorhanden gewesen, die ganze Zeit über verfolgt zu werden, hätte Ritley letztendlich sagen können, eine angenehme und schöne Reise hinter sich zu haben. Doch dem war leider nicht so. Die anderen wollte er mit seiner Vermutung noch nicht beunruhigen, denn der Wasseradept war sicher bei seiner Vermutung noch nicht ganz sicher....
Robiniho
13.06.2006, 15:58
"Gestern saß ich noch an dem Tor von Jharkendar und heute bin ich schon mit einem Diener Adanos unterwegs.Man bin ich ein Glückspilz,dass mich Ritley nicht mit diesem Ding namens Eispfeil abgeschossen hat.Zuerst hab ich mir gedacht,dass er ziemlich hochnäsig sei wie er da mit seinen Runen rumgefuchtelt hat.Aber später hab ich erkannt,dass er nur auf seine Begleiter aufgepasst hat.Schade,dass ich nicht so stark und klug bin wie er.Aber das kann ja noch werden!"dachte sich Robiniho und schaute sich um.Sie hatten zu seinem Bedauern Jharkendar verlassen müssen,da seine Begleiter nach Khorinis wollten.Traurig dachte Robiniho daran wie schön Jharkendar und die Tempel Anlagen waren.Er schlug sich den Gedanken schnell aus dem Kopf,denn er wollte nicht nörgeln.Die Anderen hatten unterwegs sehr wenig gesprochen und Ritley sah ein wenig bedrückt aus,obwohl die Reise eigentlich ziemlich ruhig und schön verlaufen war.
"Die ganze Zeit schleicht uns doch jemand hinterher,das spüre ich.Immer wieder in der Nacht sehe ich den Schatten einer gebeugten Gestalt.Bestimmt ist es einer dieser dreckigen Diebe die aus dem Minental kommen.Hoffentlich lässt er uns in ruhe und wenn nicht dann wird Ritley sich zu verteidigen wissen."Bei diesem Gedanken grinste Robiniho und er ging zu Ritley.Denn er wollte unbedingt mehr über die Wassermagier,Adanos und Jharkendar erfahren.
"Kann ich dich was fragen Ritley?"
"Natürlich was möchtest du wissen?"
"Ich würde gerne mehr über die Wassermagier,Adanos und Jharkendar erfahren."
"Über die Wassermagier kann ich dir einiges erzählen.Der Bund des Wassers,so nennt man uns,wurde schon vor langer Zeit gegründet.Damals war es nur eine Gruppe von 10 Gelehrten,seitdem ist unsere Gemeinschaft immer weiter gewachsen.Wir haben viele Geheimnisse,Zweige der Magie und neue Tränke erforscht.Zu Adanos kann ich dir eine Menge erzählen,aber ich schätze,dass wir nicht soviel Zeit haben und du möchtest über Jharkendar dann auch noch was wissen.Adanos ist der Gott des Wassers.Er hält das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse,ohne ihn wäre die Welt schon längst untergegangen.
Jharkendar war vor vielen Jahrhunderten der Hauptsitz von dem Bund des Wassers,aber durch irgendeine Katastrophe wurden alle Diener Adanos von dort vertrieben.Erst vor einigen Jahren kamen die Wassermagier wieder nach Jharkendar und ließen sich dort nieder.Jharkendar birgt aber immer noch Geheimnisse die selbst wir vom Bund des Wassers noch nicht erforscht haben.Willst du sonst noch etwas wissen?"
"Nein,danke.Ich muss erst einmal über das nachdenken,was du mir gerade erzählt hast.Vielen dank."
Nachdenklich,aber trotzdem fröhlich uber das was er erfahren hatte,ging Robiniho neben Ritley weiter.
Entspannt trabte Lunovis der kleinen Gruppe hinterher. Die Frau wich wie immer nicht von Ritleys Seite, was ihn aber auch nicht weiter störte, da er ohnehin nicht das Bedürfnis verspürte, mit dieser seltsamen Frau zu sprechen. Sie und Ritley schienen sich ausgesprochen gut zu verstehen, kamen ohne viele Wort bestens miteinander aus und tauschten des öfteren vielsagende Blicke aus.
Er selbst fühlte sich wieder hervorragend, bis auf die Nacht war die Reise bis jetzt sehr entspannt gewesem, es war Sommer, die Sonne brannte heiß, aber sie liefen oft durch Waldstücke, die Schatten spendeten und manchmal traten sie an einen kleinen Bach, an dem sie sich erfrischen konnten.
In der Nacht war es ganz anders gewesen, Lunovis hatte sich schon sehr unwohl gefühlt, als sie noch am Abend aufbrachen, er hätte lieber auf den nächsten Tag gewartet, und dann traf Ritley auch noch auf einen Wanderer namens Robiniho, den er zunächst für ein wildes Tier oder sonst ein Ungeheuer gehalten hatte, weshalb er denn seine Magie gezückt hatte und einen großen Pfeil oder eine Lanze aus Eis beschworen hatte, wie Lunovis es schon des öfteren während seiner Zeit in Jharkendar gesehen hatte. Dies hatte ihm erst große Angst eingejagt, hatte er schon das schlimmste befürchtet. Die Nacht hatten sie auf einer Lichtung gebracht, wo der Schneider kaum ein Auge hatte schließen können, er schlief sehr unregelmäßig und immer in sehr kurzen Abständen, der Boden war hart und die Gefahr, dass sich ein wildes Tier näherte, in Lunovis' Augen zu groß. Wie froh war er gewesen, als es zu Dämmern begann und die frühe Morgensonne nach und nach den Himmel erhellte und dann im Osten im sanften Rot ein schönes Farbenspiel an die Himmelskuppel malte, bevor sie gleißend hell aus dem Horizont auftauchte.
Sie hatten kaum was gegessen, hatten nur wenige Vorräte und waren schon bald wieder aufgebrochen, den Rest des Weges für heute zurückzulegen.
Neben Lunovis lief nun der Wanderer, der bisher eher schweigsam gewesen war. Vorhin hatte er noch einige Worte mit Ritley gewechselt, nun ließ er sich etwas zurückfallen und schien nachdenklich. Der Mann schien in seinem Alter, vielleicht noch etwas älter und er trug eine leichte Lederrüstung. Genauso wie Ritley hatte auch er sich vor einiger Zeit immer wieder suchend umgesehen und die Wegesränder begutachtet. Vielleicht suchten sie etwas? Da er aber nun nur noch abwesend geradeaus sah, schloss der Schneider, dass wohl nichts vorgefallen war. Sollte er wohl mit diesem Mann sprechen? Er verspürte zwar gerade nicht das unbedingt Bedürfnis einer Unterhaltung, Schaden konnte es immerhin nicht, so dachte Lunovis, und ein guter Zeitvertrieb ist war es auch.
„Ihr seid also auf dem Weg zu den Tempeln gewesen?“, begann er das Gespräch, den Wanderer noch etwas unsicher anschauend. Dieser schien überrascht und schaute ihn erst ein wenig verwirrt an, überlegte kurz, doch dann erschien ein freundliches Lächeln auf seinem Gesicht:
„Ja, ich war auf dem Weg zu den Tempeln, ich will mich den Wassermagiern anschließen. Ich heiße Robiniho“, und streckte ihm seine Hand entgegen, die Lunovis kurz ergriff.
„Ich heiße Lunovis, komme gerade von ihnen.“
„Ach, gehört ihr auch zu den Wassermagiern?“
„Nein, ich hatte mich nur dort eine zeitlang aufgehalten um bei dem Schneider Xadoran eine Lehre zu machen. Nun wo ich Schneider bin möchte ich wieder zurück in die Stadt.“
„Gehört ihr denn schon einer der Gilden an?“, fragte Robiniho weiter interessiert.
„Nein, noch nicht. Ich lasse mir noch etwas Zeit und werde überlegen, wo ich hingehe. Wie kommt es, dass ihr euch den Wassermagiern anschließen wollt?“
„Ich habe bereits viel von ihnen gehört und glaube, dass der Weg Adanos der beste für mich ist. Ritley hat mir bereits viel über den Gott des Gleichgewichts und des Wassers erzählt und ich denke, ich möchte noch mehr davon erfahren und mein Leben Adanos verschreiben“, erzählte der junge Mann mit Überzeugung.
„Und nun seid ihr wieder auf dem Weg in die Stadt“, warf der Schneider ein.
„Allerdings. Ich wusste, dass der Weg gefährlich sein würde, bisher hatte ich aber wohl großes Glück gehabt und ich bin schon sehr weit gekommen. Aber man soll sein Glück ja auch nicht herausfordern und so habe ich mich euch angeschlossen, um mich nicht weiteren Gefahren auszusetzen. Wenn Ritley wieder zurück nach Jharkendar reist werde ich ihn begleiten und noch früh genug ankommen“, und fügte noch augenzwinkernd hinzu, „Und vielleicht legt er ja auch ein gutes Wort für mich ein.“
Lunovis grinste kurz, Robiniho sprach aber schon weiter:
„Und wie ist das Leben in Jharkendar?“
„Eigentlich ganz angenehm. Das Wetter ist meistens gut und es ist sehr entspannend dort oben. Es gibt für jeden genug zu essen und es kostet überhaupt nichts, die Unterkünfte sind okay und die Menschen sehr nett.“
„Und sieht man dort viele mächtige Magier?“
„Also man sieht schon viele Magier den ganzen Tag von einem Ort zum nächsten laufen, aber auch nicht so viele. Jetzt im Sommer ist es unter den Roben sicher sehr heiß und sie werden sich wohl nur ungern herausbewegen. Außerdem sind die meisten...“
Lunovis hielt inne. Die Frau war zu Boden gestürzt, Ritley hatte sich blitzschnell umgedreht und sie noch ein wenig aufgefangen, doch legte er sie jetzt auf den Boden. Sofort waren auch Robiniho und Lunovis zur Stelle und hockten sich neben Ritley, der sich über sie gebeugt hatte und ihren Namen rief:
„Elyna! Elyna! Wach auf!“
Sie wachte jedoch nicht auf.
„Was ist mit ihr?“, fragte der Schneider bestürzt.
„Ich weiß es nicht. Sie scheint bewusstlos und wacht nicht mehr auf, sie lebt aber noch“, Ritleys Stimme überschlug sich, er war aufgeregt, „wir müssen sie von hier fortschaffen. Ganz in der Nähe ist der Hof des Großbauers Onar, lasst uns dort hingehn.“
Sie standen in der Nähe einer Wegkreuzung, Ritley wies den Weg, fasste die Frau und hob sie hoch, trug sie ganz allein vor sich her und machte ein sehr besorgtes Gesicht, als er den Weg zu dem Großbauer einschlug.
Die ersten fielen Sonnenstrahlen gedämpft und fahl durch das dichte Blattwerk auf den Waldboden. Mit dem Zwitschern der Vögel in den Baumkronen über ihm im Ohr schlug der Schürfer die Augen auf und musste sich erst einmal besinnen, wo er war. Im Wald. Das kleine Feuer vom letzten Abend war heruntergebrannt und nur wenige Glutreste fanden sich in der weißen Asche als Ferol mit einem Ast darin herumstocherte. Er richtete sich auf. Martinos schlief noch fest, und Ferol ließ ihm seinen Schlaf. Er nahm einige Schlucke aus dem Wasserschlauch, den er in seinem alten Beutel fand. Zum Essen hatte er nichts bei sich, vielleicht hatte der Mann, den er etwas besser kennen gelernt hatte gestern Abend etwas für ihn übrig, mal sehen. Doch solange Martinos schlief, musste Ferol warten, der ihn deswegen nicht wecken wollte.
Die Gründe, die beide für einige Zeit vom Hof fernbleiben ließ, waren in einigen Punkten identisch. Die Abenteuerlust hatte beide rausgetrieben, da das Hofleben mit der Zeit nicht viel abwechslungsreiches bot. Ferol hatte einige Sorgen mehr, die aber in der Wildnis nicht viel zählten, so auch seine leeren Taschen. Ohne Geld konnte man genauso gut hier für einige Zeit leben, wie als reicher Mann.
Er stocherte weiter in dem kleinen Aschehaufen herum.
Als sein Magen erneut durch ein Knurren seine Aufmerksamkeit erregte, stand er auf. Leise verließ er das kleine, provisorische Lager und kämpfte sich durch die dichten Büsche, welche die kleine Lichtung umgaben. Ob er ein kleines Tier jagen oder einfach nur Beeren finden sollte, war ihm diesen Moment egal, Hauptsache, er bekam etwas in den Magen. Martinos würde sein Proviant – sofern er überhaupt etwas besaß – wohl gut selber brauchen können und Ferol hatte nicht im Sinn, von seinem zukünftigen Schüler ganz abhängig zu sein. Dass Martinos lernen wollte, hatte sich im Verlaufe des gestrigen Abends gezeigt und Ferol war nur zu gern bereit, seine Pflicht zu erfüllen. Beide waren einer Meinung gewesen, dabei vorerst nicht zum Hof zurückzukehren, sie hatten in stillem Einverständnis für die Wildnis und Umgebung entschieden.
Ferol entdeckte einen großen Busch, der sich um den knorrigen, alten Stamm eines verkrüppelten Baumes schlang. Viele kleine, rote Beeren waren die Früchte, Ferol jedoch nahm nur eine in den Mund, um sie gleich darauf wieder auszuspucken. Ein überaus bitterer Geschmack zog ihm den Mund zusammen und innerlich verfluchte er die Pflanze, fand sich letztendlich aber doch damit ab, da nichts zu ändern war und ließ den Busch in Ruhe.
Während die Sonne ihrem Zenit näher rückte, stiefelte Ferol immer noch durch die dichten Baumreihen auf der Suche nach etwas essbarem.
Und wenig später bekam er dann auch das Gesuchte. Eine kleine Lichtung tat sich vor ihm auf, die voll von kleinen Sträuchern war. Überall fanden sich hier saftige, große Beeren, die nicht bitter wie die ersten schmeckten, vielmehr war ihr Geschmack süß. Ob sie ihm letztendlich schaden würden oder gar ungenießbar waren, war ihm in diesem Augenblick egal.
Mit von Saft verklebten Händen verließ er am Ende die kleine Lichtung, gesättigt im Begriffe, sich diese Stelle zu merken. Er wusch sich an einer kleinen Quelle, die als kleiner Bach aus dem Fels auf einer kleinen Anhöhe im Wald hervorsprudelte und war vollauf zufrieden. Durch eine Lücke im Blattwerk über ihm konnte er erkennen, dass es schon kurz nach Mittag war und er wusste, das Marinos mittlerweile wach sein musste. Schnellen Schrittes machte er sich zurück zu seinem neuen Schüler, merkte aber schon nach kurzer Zeit, dass es wohl etwas länger dauern konnte, bis er dahin zurückfand. Die Orientierung etwas verloren marschierte er durch den Wald, mal sehen, zu was sich dieser Tag noch nutzen lassen würde...
Elendium
13.06.2006, 18:45
"Sag mal Schnarcher, du hörst dich so verdammt Nasal an, kann es sein das du eins auf dieselbige bekommen hast?" witzelte der Novize. "Hoffentlich hast du dich bei einem Heiler blicken lassen." Sie gingen über die Brücke und trafen auf Corin Fake der den Wolf und den Fuchs erlegt hatte, auch eine Gans hatte er im Gepäck. "Das hast du gut gemacht Corin, komm ich erklär dir wie man eine Gans rupft." begrüsste er seinen Lehrling.
"Die grossen Federn sehr weit unten ausrupfen und in einen eigenen Sack sammeln. Sie eignen sich sehr gut für die Pfeilherstellung, die Pflaumfedern in einen anderen Sack. Die kannst du auf dem Markt verkaufen. Daraus stellen die Marktfrauen dann Federkissen oder Federbetten her."
"Den Wolf zerlegst du wie die Wiesel und den Hermelin. Beachte bitte, das die Sehnen gut für den Bogenbau sind und heile bleiben sollten. Desweitern vergiss nicht die Leber zu prüfen, ob das Tier gesund ist."
Zu Schnarcher gewand sprach Elendium. "Du lieber Freund erlegst bitte auch einen Fuchs und einen Wolf. Um sie dann auch auszunehmen. Wenn wir das erledigt haben, werden wir uns einige Warane holen, dann könnt ihr auf eure Prüfung gehen."
Zu Anáwiel gewandt sprach er "du zerlegst bitte deine beiden Tiere. Und wenn das erledigt ist jagst du dir auch eine Ente oder eine Gans. Aber beachte bitte, das du sie in Ufernähe erlegst, denn sonst musst du rausschwimmen um sie zu holen. Meist gehen sie vorher unter und du musst ein neues Tier erlegen." In der Zwischenzeit beziehe ich meine Hütte und lade euch heute abend ein, mein Gast zu sein." Seine Begleiter begrüssten den Vorschlag und freuten sich auf eine zünftige Einweihungsparty.
Nach der Arbeitsverteilung begab sich der junge Wildhüter in seine Hütte und hängte die Felle, die von den mittlerweile erlegten Tieren stammten zum trocknen auf und auch sein Hab und Gut bekam einen guten Platz. Dann entfachte er in der Feuerstelle ein schönes Feuer um den schon zerlegten Wolf zu braten und auch die gerupfte Gans wollte er seinen Gästen offieren.
Aus dem Kloster hatte er ein Fass Wein mitgenommen das er heute abend kredenzen.
Dariam bewegte die Schultern die ihr von der harten Rinde schmerzten und blickte in die Krone des Baumes in der sich gerade die letzten Sonnenstrahlen fingen.
Sie war eben erst erwacht, nachdem sie sich am frühen Mittag erschöpft unter den alten Ahorn gesetzt hatte.
Schon am frühen Morgen war sie auf Nahrungssuche gegangen, kroch durch Gebüsch, versuchte ein Rabennest auszurauben und fand am Ende nicht mehr als einige Beeren.
Dann hatte schließlich Erschöpfung und Hitze über sie gesiegt und sie fand diesen schönen Baum.
Um zu verhindern das ihr schwarz vor Augen wurde erhob sich Dariam langsam und streckte sich ausgiebig.
Sie war wieder voll Energie und Tatendrang.
So gehtst gehe ich jagen. Dariam musste über ihren Entschluss lachen, sie und jagen, sie konnte nicht einmal ein Tier töten und vom jagen hatte sie keine Ahnung.
Vielleicht finde ich die Reste die jemand anderer übrig ließ, dann könnte ich mir das jagen auch ersparen. Sie zog eine Fratze und ging voll Zuversicht los.
Durch das Gebüsch schlüpfent traf sie plötzlich auf eine alte Bekannte.
Dariam ging sofort in Deckung und beobachtete Savanna.
Nach dem sie eigene Wege gegangen waren hatte Dariam, sie nicht mehr gesehen.
Sie sieht aus wie eine Wilde. Dariam schlug sich die Hände vor den Mund um nicht laut auflachen zu müssen.
Savanna hockte am Boden und grub mit einem Stein den sie mit beiden Händen festhielt wie wild in der Erde. Mit einem Ruck riss sie schließlich eine Wurzel aus der Erde.
Sieht aus wie Alraun, wen sie woll vergiften will?
Oder hatt sie vor sie zu essen?Dariam trat lachend aus ihrem Versteck und traf gleich Savannas Blick als diese aufhörte die Wurzel zu betrachten.
"Ich würde die nicht essen!" Dariam zeigte lächelnd auf die Wurzel in ihren Händen.
Savanna wischte sich mit der linken Hand den Schweiß von der Stirn und hinterließ einen braunen Strich als sie antwortete:" warum nicht."
"Weil sie giftig ist, vielleicht deshalb!"
Savanna warf die Alraunewurzel achtlos zur Seite und klopfte ihr Kleid aus.
"Also merk dir , ohne mir währest du jetzt tod. Du stehst also somit in meiner Schuld."
Savanna verzog als Antwort nur ihr Gesicht, als Dariam wieder lachend in das Gebüsch trat.Diese Frau hatt den unmoralischsten Humor den ich je gesehen habe.dachte sie sich als sie weiter ging.
Als Dariam wieder zu ihrer ernstere und melancholischen Stimmung zurückfand begann sie weiter nach etwas Nahrhaften zu suchen.
Die Taverne hatte der Novize schon hinter sich gelassen. Eigentlich wusste er nicht genau, warum er nach Jhakendar zurückkehrte, weil ihm dort keiner weiterhelfen konnte, aber vielleicht war es keine schlechte Idee sich die Gegend dahinter mal etwas näher anzuschauhen. Das Stützen auf seinen Wanderstab erleichterte das Wandern doch mehr als er gedacht hatte.
Eigentlich hatte der Barbier nicht geglaubt, dass er in Mitten des Waldes irgendeine Menschenseele sehen würde, doch ein Mann trokelte an den Bäumen vorbei, vielleicht war er verletzt. Lopadas eilte sofort zu diesem. "Innos zum Gruße, was ist mit Euch passiert?" "Wasser, bin erschöpft, brauch Wasser." Sofort holte der Klosterling seine Flasche aus dem Rucksack und reichte diese dem Bittenden, dieser nahm einen großen Schluck und gab sie dem Novizen zurück. "Was macht Ihr allein im Wald?" "Das ist meine Sache." Eigentlich ging es den Barbier garnichts an, deswegen hackte er auch nicht nach. "Habt Ihr vielleicht ein paar Münzen für mich, damit ich mir was zu Essen kaufen kann?" Der Klosterling war ein Diener Innos' und es war seine Pflicht diesen Mann zu helfen, deswegen suchte er in seiner Tasche nach ein paar Münzen, dabei viel ihm der kostbare Ring heraus. Schnell hob Lopadas diesen wieder auf. "War das gerade ein Ring mit einem schwarzen Stein in der Mitte?" "Ja." "Gut, dann musst du die Kontaktperson sein. Pass auf in der Taverne zur Toten Harpye wartet ein Informant auf dich, von ihm wirst du den Namen deiner Zielperson erfahren, aber benimm dich unauffällig." "In wessen Auftrag soll ich das tun?" "Du willst mich wohl auf den Arm nehmen, wir arbeiten beide für die Schwarze Hand und nun lass uns das Chaos nach Khroinis bringen." Der Mann rannte weg und war schon bald aus dem Blickfeld des Novizen verschwunden.
Verwundert stand Lopadas da, er wusste garnicht was ihm gerade wiederfahren war, aber scheinbar war es eine Verwechslung. Dennoch machte es ihm Kopfschmerzen, dass Leute Chaos nach Khorinis bringen wollten, das musste verhindert werden. Irgendwie musste der Barbier mit dem verhüllten Magier in Kontakt treten. So schnell er konnte lief der Klosterling weiter in Richtung Jhakendar, vielleicht würde er dort den unbekannten Magier treffen, er hoffte, dass er diesen dort finden würde. Doch der Weg war noch weit, sodass er heute noch ein großes Stück vor sich hatte, aber um das Gleichgewicht auf der Insel zu waren, durfte er keine Zeit verlieren.
Schnarcher
13.06.2006, 20:03
Nachdem er Elendium aufgesucht hatte, waren sie auch gleich zusammen aus dem Kloster zurück zu dem Lager in den Wald gewandert. Dort hatten sie Anáwiel und Corin Fake vorgefunden. Sein Lehrmeister hatte sich auch gar nicht lange bitten lassen und allen neue Aufträge vergeben. Soweit er es beurteilen konnte, musste er noch ein wenig ackern um die anderen einzuholen, was natürlich an der Pause lag, die er hatte einlegen müssen. Deshalb wollte er sich heute spurten, um wirklich bis zum Abend fertig zu werden, schließlich wollte er auch nicht die Fete zur Hauseinweihung von Elendium verpassen. Aber er war zuversichtlich. Elendium hatte ihm aufgetragen, ein Fuchs uns ein Wolf zu erlegen und auszunehmen. Keine schwierige Aufgabe für jemanden, der das Ausnehmen schon oft gesehen hatte und gleichzeitig tagtäglich mit Pfeil und Bogen schoß. Allerdings gliech es schon einer Kunst die gesuchten Tiere zu finden. Natürlich, im Wald stieß man ständig auf Tiere, aber selten da, wo man sie erwartete. Und eine spezille Art zu finden war auch schon fast ein Meisterwerk. Zwar trieb er sich verhältnissmäßig oft in den Wäldern Khorinis herum, aber seit er auf dieser merkwürdigen Insel angekommen war, entdeckte er ständig etwas neues.
Er stieß auf alle möglichen Tiere. Goblins, Schattenläufer, Warge, alle waren vertreten. Beinahe wäre er sogar einem monströsen Bär in die Arme gelaufen auf seiner Suche, was ihn erstmal nüchtern machte. Das Tier hatte in aber nur einmal neugierig angeschaut war aber offensichtlich zu dem Schluss gekommen, dass er nicht schmeckte. Besser so, für beide Beteiligten, befand Schnarcher.
Auf dem Weg zu einem Bachlauf wurde er dann fündig. Eigentlich hatte er sich nur abkühlen wollen, stattdessen hatte er einen verletzten Wolf gefunden, der mit offensichtlich gebrochenen Bein am Boden lag, was ihn aber nicht daran hinderte sich im Zehnefletschen zu üben. Schnarcher entschied, ihn lieber aus sicherer Entfernung mit einem gnadigen Schuss zu erlegen. Deswegen hatte er das Bogenschießen gelernt: Man konnte weit vom Gegner entfernt zu stechen, im übertragenen Sinne natürlich. Der Wolf war sofort tod, er röchelte noch nicht einmal.
Schnarcher schulterte die schwere Last und setze seinen Weg fort. Die Hitze schien ihm immer unerträglicher zu werden, auch wenn es unter dem Schatten der Bäume recht erträglich war. Auf einmal wünschte er den zuletzt so verhassten Regen wieder zurück. Zumal durch die ganzen Pollen sein Hals wie abgeschnürt war und dazu sehr trocken. Das er nur durch den Mund atmen konnte half auch nicht gerade weiter. Dennoch suchte er unermüdlich weiter.
Und auch schon bald sollte seine Geduld belohnt werden. Eine Fuchs, fast schon putzig anzusehen, saß auf einer dicken Wurzel. Er schaute ihn mit genau dem selben Blick an, wie zuvor der Bär. Dennoch war er ein wenig angespannt, als schien er zu ahnen was ihm gleich blühte. Langsam, fast gemütlich hätte ein Beobachter meinen können, nahm der Novize seinen Bogen zu Hand, ebenso einen Pfeil. Irgentwie verspürte er schon Mitleid mit dem Fuchs, dennoch waren seine Bewegungen fließend und er zögerte nicht. Mit einem wohlgezielten Schuss erwischte er dann auch den Fuchs. Auch diesen nahm er huckepack und beeilte sich zum Lager zurückzukehren, um ja nicht zu spät zu Elendiums Feier zu kommen.
Martinos
13.06.2006, 21:12
Martinos war langsam am Aufwachen, er schaute kurz rüber zu Ferols Schlafplatz, allerdings lag er dort nicht, schnell sprang der Schwarzhaarige auf und sah sich nach seinem Lehrmeister um. Er war nicht da, sein Beutel allerdings schon, also ist er nicht abgehauen, Ferol würde schon wieder kommen, dachte sich der Lee.
Martinos ging rüber zu seinen Rucksack, da sein Magen vor Hunger knurrte, nach kurzem Suchen, holte er sich ein Leib Brot her raus, von dem er sich mit seinem Dolch ein Stück abschnitt. Wieder setzte sich Martinos auf seinen Baumstumpf und as in Ruhe. Dann hörte er Äste zerbrechen, jemand näherte sich, langsam schaute er über seine Schulter zurück und erblickte Ferol. "Wo warst du?", begrüßte der Schwarzhaarige seinen Meister. "Ich habe nach einer Kleinigkeit zum Essen gesucht.", antwortete er und grinste leicht. "Und was gefunden?" "Nur ein paar Beeren, was anderes ist mir nicht über den Weg gelaufen", antwortete Ferol erneut. Martinos schluckte das letzte Stück Brot hinter und stand dann auf und trank noch ein wenig, aus seiner Wasserflasche. "Wann beginnt denn nun eigentlich das Training?", fragte Martinos seinen Bogenlehrmeister.
Der Angriff der Skelette am gestrigen Tag war eine willkommene Abwechslung gewesen. Skazaam hatte es sich mit dem Knochenmann recht einfach gemacht, und es mit dem Schwert immer wieder angegriffen. Getötet jedoch hatte er es mit dem Enterhaken, als er diesen dazu nutzte, das knöcherne Gesicht mit dem Haken zu zerschmettern. Kaum war der Schädel ziemlich zu Mus verarbeitet, war auch der Rest zerfallen, was Skazaam mit einem zufriedenne Grinsen registriert hatte.
Nun sassen er und Stevie wieder in der Höhle, die in der Nähe des Kastells in einer massiven Felskette lag. Es ging jetzt darum, Hirni aus der Festung der Schwarzmagier zu bekommen.
Es war kein leichtes Unterfangen, doch Skazaam und Stevie mussten sich was einfallen lassen.
"Am besten wäre es, wenn wir den einfachen Weg nehmen. Du gehst in den nächsten Tagen ins Kastell, versuchst das Vertrauen dieses Kerls in irgendeiner Weise zu gewinnen und erzählst ihm irgendne Lüge, etwas von nem Abenteuer oder so. Der Kerl ist immer nach nem Abenteuer aus. Wenn du dann erfolgreich warst, und es klappt, er also Interesse bekundet, dann führst du ihn irgendwo in den Wald. Ich selber warte in der Nähe des Kastells auf euch und verfolge euch dann. Wenn wir ihn dann weit genug von seinen Leuten entfernt haben, wirds lustig... Sehr lustig..." Ein fieses Grinsen machte sich in Skazaams Gesicht breit, diesesmal würde er Hirni endgültig töten...
„Wann beginnt denn nun eigentlich das Training?“
Ferol schmunzelte, dann setzte er sich erst einmal auf einen mit Moos bewachsenen Stamm nahe der Feuerstelle.
„Nun, gut das du so versessen darauf bist, etwas zu lernen. Noch ist es nicht dunkel, ich denke, wir können schon mal ein wenig anfangen. Nur um erst einmal ein Gefühl für die Waffe zu bekommen.“
Martinos nickte, der Bogenlehrmeister stand auf. Binnen weniger Augenblicke hatte er den Bogen mit einer eingespielten Bewegung von der Schulter in die Hand genommen und einen Pfeil in die Sehne gelegt. Mit einem dumpfen Laut schlug das Geschoss in die Rinde eines entfernten, morschen Baumes ein, wobei einige Holzsplitter zur Seite flogen. Martinos hatte den schnellen Bewegungen kaum folgen können und starrte den Pfeil an, der tief in dem morschen Baum steckte.
„Nach dieser – zugegeben – etwas übertriebenen Demonstration versuch du es mal!“
Martinos schien noch verwunderter, dass er es einfach versuchen sollte, ohne irgendetwas der Technik gezeigt bekommen zu haben, noch Ratschläge gehört zu haben. Doch Ferol sah dem neuen Schüler gespannt zu, der langsam seinen Bogen vom Boden aufnahm. Wie Ferol es selbst als ungelernter getan hatte, nahm er einen Pfeil zur Hand und spannte ihn etwas ungeschickt ein. Der Pfeil flog, aber nicht weit. In einem Strauch blieb er hängen, nicht weit entfernt. Martinos sah etwas verwundert auf, anscheinend hatte er sich nicht ganz so kompliziert vorgestellt.
„Gut, du hast noch einiges zu lernen, um nicht zu sagen eigentlich alles, denn viel weißt du anscheinend noch nicht. Aber ich denke, darüber bist du dir selbst im Klaren...“, er machte eine kurze Pause, dann fuhr er fort. „Naja, um richtig anzufangen, nachdem du gemerkt hast, dass es nicht von alleine geht, wirst du als erstes die Sachen verbessern müssen, die unabdingbar sind.“
„Gut, die wären?“
„Also, zum einen deine Schrittstellung, am Anfang ist sie vielleicht noch etwas ungewohnt, mit der Zeit legt sich dies aber. Vor allem in etwas unwegsamem Gelände ist es umso wichtiger, den richtigen Stand zu haben, um drauf aufzubauen und ruhig zielen zu können.“
Martinos nickte zur Bestätigung, alles verstanden zu haben.
„Also, du bist Rechtshänder? Du stellst den rechten Fuß parallel zum Körper, der linke steht davor und zeigt im rechten Winkel voraus, immer mit der Spitze auf das Ziel gerichtet. Daraus ergibt sich, dass dein Körper eingedreht ist und fast seitlich zum Ziel steht. Was dies bringt? Du kannst den Bogen besser spannen, da du einen längeren Weg zur Verfügung hast.“
„Das war also die Schrittstellung, ich denke ich habe es verstanden. Aber du sprachst von mehreren Dingen?“
„Ja, als zweites ist es wichtig, dass du den linken Arm, mit dem du den Bogen hältst, durchstreckst. Damit ist es wieder leichter, den Bogen zu spannen und man kann mehr Druck aufbauen – also weiter und genauer schießen.
So, das wär’s vorerst. Versuch erst einmal, das umzusetzen. Und sei nicht frustriert, wenn du nicht triffst, die Treffsicherheit, eine ganz andere Geschichte, ist Übungssache.“
„Gut, was ist das Ziel?“
„Hm, nehmen wir den Baum dort hinten, den dicken, der nicht zu weit weg ist. Und jetzt versuch es mal!“, Ferol machte es noch einmal vor und schoss auf den Baum, dann ließ er Martinos an seinen Platz und setzte sich wenig daneben auf den Holzstamm.
Murielle
14.06.2006, 03:38
Keuchend lief Murielle weiter - kühle Nachtluft ließ den Schweiß trocknen, der sich von der Anstrengung auf ihrer Stirn gebildet hatte - jeder Atemzug, den sie tat, schmerzte sie in der Lunge, aber sie durfte nicht langsamer werden, durfte nicht anhalten um sich auszuruhen, denn hinter ihr waren noch immer die schnellen Schritte des Waffenknechtes zu hören, der einfach nicht bereit zu sein schien, die Verfolgung aufzugeben. Fast wäre sie hingefallen, denn mitten auf dem sandigen Weg lag ein sperriger Ast - sie kam kurz ins Stolpern, fing sich dann aber wieder und lief weiter, so schnell sie nur konnte. Er hatte aufgeholt, denn seine eiligen Schritte klangen nun näher als noch kurz zuvor, aber sie konnte jetzt nicht darüber nachdenken, sondern musste weiterrennen - sie hatte keinen blassen Schimmer, wo sie sich eigentlich befand, aber sie versuchte dem Weg zu folgen, so gut es ihr in der Dunkelheit möglich war.
Irgendwann jedoch - es schien eine kleine Ewigkeit gedauert zu haben - waren die Schritte hinter ihr leiser geworden und dann gänzlich verklungen. Nun endlich wagte Murielle es, ihr Tempo zu verringern und dann schließlich stehenzubleiben. Sie versuchte, ruhiger und gleichmäßiger zu atmen und sah sich dann um. Viel war für sie nicht zu erkennen, denn einzig die unzähligen Sterne und der silbrige Mond erhellten die finstere Nacht ein wenig und tauchten die Umgebung in ein leicht schimmerndes, kühl wirkendes Licht. Dann plötzlich sah sie in der Ferne etwas anderes, Fackeln vielleicht? Zögernd setzte die Diebin sich in Bewegung und ging auf die flackernden Lichter zu; es schien sich dabei tatsächlich um Fackeln zu handeln, die wohl den Zweck hatten, ein Lager zu erhellen. Der Umgebung nach zu urteilen, handelte es sich dabei ihrer Meinung nach um den Sumpf - aber hier hatte sie nicht hingewollt. Nun gut, in dieser Nacht, die sich ohnehin schon bald dem Ende zuneigen würde, konnte sie ohnehin nicht mehr viel erreichen, also würde sie dort nach einer Taverne suchen, um sich ein Zimmer zu nehmen - dann würde sie sich eben dort nach dem Weg zum Hof des Großbauern erkundigen, wo sie Calintz vermutete. Müde und verschwitzt näherte sie sich dem Tor, um das Sumpflager zu betreten...
Dariam lief wie nicht bei Sinnen durch den Wald und stolberte dabei über Stock und Stein.
Die Sonne brannte durch das leichte Blätterdach und trieb ihr den Schweiß aus den Poren.
"Schatten, ich brauche schatten." murmelte sie und lächelte dabei zünisch über ihre Überendfindlichkeit.
Sie kannte den Kampf den sie schon immer führte.
Denn Kampf im Winter nicht zu erfrieren und im Sommer vor der Sonne zu flüchten.
Erschöpft kroch sie durch dichte Hecken und erblickte auf der anderen Seite eine breite Straße.
Mit der brennenden Sonne im Rücken trat sie auf den harten Boden.
Sie war für eine gewöhnliche Landstraße fiel zu breit.....
Doch schnell wurde Dariam sich wieder der Hitze bewusst und steuerte auf die alte, anscheinent verlassene Scheune auf der anderen Seite zu.
Rücksichstlos stieß sie die morsche, graue Holztüre auf und stürmte in den Raum.
Sie setzte sich in den Schatten und blickte in den Himmel der durch das fehlende halbe Dach sichbar war.
Hinter einen Gerümbel Haufen entdeckte sie eine offene Falltüre in den Keller. Dariam arbeitete sich bis zu dieser vor und stieg, die Türe hinter sich schließend in den Keller.
Als ihre Augen sich an die Dunkelheit gewöhnten, erkannte sie das der Keller aus nur einer kleinen Erdmulde bestand.
Sofort ließ sie sich gespielt auf die Knie sinken und legte sich auf die kühlende Erde um sich auszuruhen.
Martinos
14.06.2006, 13:05
Martinos hatte gestern Abend noch lange geübt, die ersten Schüße waren noch ziemlich misserabel, allerdings lies er sich nicht entmutigen, der Schwarzhaarige versuchte es immer wieder erneut. Doch dann brach die Nacht herein und es wurde zu dunkel um weiter zu machen, also legten sie sich schlafen, um am nächsten Morgen, dass Training fortzuführen.
Wieder einmal wurde Martinos von den morgigen Sonnenstrahlen geweckt. Er schaute rüber zu Ferol, der noch am Schlafen war. Schnell steckte er sich ein paar Stücke Brot in den Mund und nahm anschließend gleich seinen Bogen und den Köcher, dieser barg allerdings nur noch wenige Pfeile, um genau zu sagen, nur noch vier. Also musste Martinos nun aufpassen wohin seine missglückten Pfeile hinflogen.
Wie gestern, nahm der Lee, den großen Baum als Ziel und ging erst einmal wieder in die richtige Stellung. Den rechten Fuß parallel zum Körper, den linken davor und dieser zeigt dann im rechten Winkel vor raus. So stand er wieder da, er begann konzentriert seinen Bogen zu spannen und zielte dann anschließend auf den Baum. Der Schwarzhaarige lies die Sehne los und feuerte den Pfeil ab, dieser zischte durch die Luft flog aber ein paar Zentimeter am Baum vorbei und landete in den Büschen. Innerlich fluchte Martinos, äußerlich ließ er sich aber nichts anmerken. Mit einem langsamen Schritt ging er rüber zum Baum, um nach seinem Pfeil zu suchen. Nach kurzem Suchen fand er ihn auch wieder, allerdings in zwei Hälften gebrochen. "Verdammt! Diese morschen Pfeile sind zu nichts zu gebrauchen!", fluchte er leise und warf die beiden Hälften weg. Martinos starte hoch zum Himmel, an diesem war wieder keine einzige Wolke zu sehen, noch etwas worüber er sich ärgerte. Martinos mochte keine Wärme, er freute sich jetzt schon wieder auf die kalte Jahreszeit.
Also lief der Schürfer wieder zurück, spannte erneut einen Pfeil und schoss diesen auf das Ziel und traf auch, schnell ging er rüber zu dem Baum und zog den da drin steckenden Pfeil her raus und versuchte es gleich wieder.
Sir Ulrich
14.06.2006, 15:29
Ronsen und Zasamalel konnten ganz gut Schritt halten, nur an der Steigung zur Taverne fielen sie etwas zurück, das ging den meisten Schülern bisher so, „was ist los mit euch, macht ihr schon schlapp“ triumphierte der Lehrmeister und hatte seinen Spaß. Prustend und schnaubend versuchten die Beiden das Tempo zu erhöhen, damit der Abstand nicht noch größer wurde, sie liefen an der Taverne vorbei Richtung Onar’s Hof, an dem See ließ SirUli anhalten. Die kleine Gruppe legte eine kurze Rast ein und erfrischte sich am Wasser, welch eine Wohltat, schnell nahmen die hochroten Gesichter wieder die normale Farbe an. Nachdem sich auch der Puls und die Atmung wieder normalisiert hatten stand der Lehrmeister auf, „so, die Pause ist vorbei..., ihr seid ganz ordentlich in Form“ lobte er seine Schüler, „das sieht schon ganz gut aus..., mal sehen wo eure Grenzen liegen“. Ohne eine weitere Erklärung setzte SirUli wieder zum Laufschritt an, unter missbilligendem Gestöhne rappelten sich die Beiden auf und folgten ihm, „was habt ihr nur, ein bisschen Bewegung hat noch Niemandem geschadet“ frotzelte er und grinste ihnen frech ins Gesicht. „Ja, ja, ich habe Spaß ohne Ende“ antwortete Ronsen, „wie weit laufen wir denn noch“ wollte Zasamalel wissen, „wir werden sehen, vielleicht so lange bis der erste schlappmacht“. Sie umrundeten den See und schlugen den Weg zum Pass ein, kurze Zeit später war schon Bengar’s Hof in Sichtweite, noch immer hielten die Schüler ganz gut mit. „Nicht schlecht“ dachte sich der Lehrmeister der inzwischen selbst schon richtig aus der Puste war, sie überquerten die kleine Brücke und liefen direkt auf den See zu, „Endstation“ Alle drei ließen sich fast zeitgleich fallen und hielten als erstes ihren Kopf unter Wasser, diese Erfrischung hatten sich alle wahrlich verdient, bei den Temperaturen, diese Strecke in so kurzer Zeit zurückzulegen, das war schon eine beachtliche Leistung.
Die Nacht hatte der Novize des Feuers wieder mal unter freien Himmel verbracht, auch wenn die Sicht auf den Mond durch die dichten Baumkronen des Waldes nicht möglich war. Die ganze Zeit ging ihm das Gespräch mit dem Mann von gestern nicht aus den Kopf, was wäre, wenn diese "Schwarze Hand" nicht nur eine Eintagsfliege war, sondern wirklich Chaos nach Khorinis bringen würde? Davon musste der umhüllte Magier unbedingt erfahren, doch bis zu den Tempel der Wassermagier war es noch ein Stück.
Auf seinen Stock gestützt lief der Barbier über den lockeren Waldboden. Aus dem Wald drangen tierisches Geräusche, aber dies störte den Diener Innos' nicht, weil er nicht auf einen Kampf aus war, er wäre eher weggerannt als sich mit den Tieren anzulegen. Die drei Echsen im Minental hatten ihm gereicht, denn er konnte nur dank eines Teleportationszaubers fliehen. Diesmal wäre es sinnlos so einen zu wirken, weil er den Weg nochmal laufen müsste, deswegen würde er einfach rennen oder sich auf einen Kampf einlassen, dank seine Stabes konnte Lopadas die Gegner gut auf Distanz halten.
In der Nähe entdeckte er einen kleinen Bach, in dem klares Wasser floß. Dort wusch er sich und füllte seine Wasserflasche wieder auf, dann setzte der Barbier die Reise fort. Die Nachricht war wirklich wichtig und duldete keinen Aufschub, hoffentlich war es noch nicht zu spät gewesen. Durch den Drang diese schlechte Botschaft dem unbekannten Magier zu überbringen lief der Novize schneller. Noch bevor die Sonne sich am Horizont senken würde, wollte er in Jhakendar sein.
Der Weg war eben, ringsum ragten Berge auf und hinderten die Sonne, ihre Strahlen bis zu Oparil und Mullok zu senden. Nachdem sie eine Stunde lang den See entlang gewandert und schließlich nach Nordosten abgebogen waren erreichten sie nun den Weg, der am Pyramidental vorbeiführte. Nach einiger Zeit stand die Sonne ihnen im Rücken, es wurde Mittag. Sie legten eine kurze Rast am Wegesrand ein, im Schatten der Bäume verzehrten sie Brot und Käse, dann brachen sie wieder auf. Oparilames stimmte ein Wanderlied an:
Wir wandern über Stock und Stein
die Waden krampfen, die Füße schmerzen
die Seiten stechen, die Kehlen lechzen
doch wir werden nicht verweiln
Wir wanderen über Stock und Stein
tiefe Schluchten, steile Hänge
dunkle Höhlen, klemm´nde Enge
doch wird werden nicht verweiln
Wir wandern über Stock und Stein
drück´nde Hitze, feuchte Dünste
brenn´de Sonne, wie in der Wüste
doch wird werden nicht verweilen
Wir wanderen über Stock und Stein
die Grillen zirpen, die Vögel singen
Adler und Falken, enthülln die Schwingen
doch wir werden nicht verweilen
Wir wandern über Stock und Stein
milde Wärme, kühle Winde
trock´ner Boden, nah am Wasser
Hier werden wir nun verweiln
Die im Südwesten stehende Sonne verschwand hinter den Bergen, während sie die leichte Biegung nach Norden beschritten. Als der Weg nach Westen bog, legten sie eine weitere Rast ein.
Oparil deutete nach Westen: "Folgen wir dem Weg weiter?"
"Mir wäre der kürzere Weg über die Berge im Norden lieber, aber wir haben es ja nicht eilig und du würdest ja sonst nur rumquengeln." Mullok biß grinsend in eine Kante Brot.
"Ist mir recht so, von Bergen habe ich erstmal genug, das Kastells steht ja auf einem. Sagmal was haben wir eigentlich so für Ausrüstung dabei? Ich habe mein Messer, das Seil, meine Kleidung und die Notizen, was hast du dabei? Und hör auf mich so anzugrinsen, das gefällt mir nicht!"
Mullok kramte in seinem Reisebeutel: "Also, außer dem Rucksack hier hab ich noch eine Stoffdecke, ein Messer, den Talisman und eine halb abgebrannte Kerze."
Er blickte an sich herunter: "Und die Lumpen hier"
"Was? du hast die Verpflegung vergessen? Das darf doch nicht wahr sein! Oder war das von gerade eben alles? Müssen wir jetzt wieder Pflanzen suchen, ich hab mich zwar etwas gebildet aber ich bin weder ein Jäger noch eine männliche Kräuterhexe. Bitte lass das nicht wahrsein, du Kraftprotz, du Bartträger, du Winzling. Du... Du.... ! Mir fehlen die Worte, ich gehe sofort zurück und hole mir alles wieder, bevor ich mich vergesse!"
Mullok prustete vor Lachen und kramte drei Brote, einige Stücke Käse und zwei Fleischkeulen hervor. Lachend warf er Opa seinen Wasserschlauch: "Wenn du Kräuter suchen willst, gerne! Das hier ist für mich." Er verzehrte ein großes Stück Käse.
Geschickt fing Opa den Schlauch auf: "Ich habe keinen Durst. Also was machen wir jetzt? Wir haben alles was man zum Leben braucht, aber wir haben kein Gold. UND ich möchte den Gurus und Templern ein Willkommensgeschenk geben. Lass und Schätze suchen, ich habe gehört um das Kastell sollen viele gräber lieben...!"
Mullok packte die Fressalien zurück in seinen Beutel:
"Früher oder später stolperst du sowieso in irgendeine Gruft, also brauchen wir uns wegen eines Schatzes keine Sorgen machen."
"Tja du bist halt so einer der kein Geld braucht, aber ICH bin ein DIEB, und das nicht aus spaß sondern mache das nur ums Überleben, und wer hat schonmal von armen Dieben gehört? Diebe MÜSSEN doch reich sein, oder hab ich ne falsche Ansicht?"
"Ja, die hast du! Diebe stehlen, um sich über Wasser zu halten und nicht, um reich zu werden. Und solange dir das Wasser nicht über den Kopf steigt, kannst du zufrieden sein. Wenn wir im Sumpf angelangt sind, kannst du deine Künste wieder unter Beweis stellen." Mullok zwinkerte ihm zu.
"Da hast du recht, ich glaube ich leide langsam unter Entzugserscheinungen, erst DU, dann das Kastell, was passiert wohl als nächstes? Na das ist erstmal unwichtig, ich wäre dafür, dass wir nun losziehen und die Gegend erkunden, wir könnten ja etwas finden als Geschenk -oder wenn sie das nicht wollen als kleine kapitale Erhöhung." Er lachte.
"Na, dann mal los!" rief Mullok, warf sich seinen Beutel über und rannte los.
Oparil blieb eine Weile verwirrt sitzen, dann stand er auf und versuchte, Anschluss zu halten.
"So warte doch! Du weißt, dass ich selten renne", japste er.
So jagten sie eine Weile über den Weg, während die Sonne hinter den Bergen verschwand und es dunkel wurde. Mullok verschwand in einem Seitenpfad und Oparil folgte ihm fluchend.. Der Weg war voller Geröll, er musste aufpassen, dass er nicht stolperte. Sie gelangten in eine Höhle und Opa hörte Mulloks Schritte vor sich"Jetzt hör doch auf mit dem Unsinn", beschwerte er sich und rannte hinterher. Er konnte seine Hand vor Augen nicht sehen, doch er verlasste sich auf seinen Instinkt und sein Gehör. Die Decke wurde immer tiefer und er musste sich bücken, um nicht mit dem Kopf anzustoßen. Mullok hatte es da leichter.
Oparil rannte und rannte, plötzlich verlor er den Boden unter den Füßen und fiel durch ein Loch im Boden und prallte hart auf seinem Hintern auf. Es war feucht und es tropfte von den Wänden. Es war so dunkel, dass Opa dachte, er sei erblindet.
"Muuuuuuuuuuuuuuuuuulooooooooooooook!!!!!!!!!!!!!!!!!", schrie er verzweifelt nach seinem Kumpan....
Die Sonne war unerträglich geworden, alle lagen faul im Schatten und machten ein paar Nickerchen oder dachten etwas nach. Auch Zarborg hatte heute keine Lust zum Arbeiten, er wollte einfach nur entspannen. Bis zum späten Mittag ging das ja auch gut aber dann hörte er ungewöhnliche Geräusche. Verschlafen schaute er aus seiner kleinen Hütten in die Richtung, aus der das Geräusch kam, aber er sah nichts. Da war es schon wieder, doch dieses mal aus einer anderen Richtung. Blitzschnell drehte er sich um, der Förster sah noch etwas hinter das Gebüsch springen, aber was war es? Wer würde sich bei der Hitze schon sportlich betätigen?
Bald darauf sollte er es erfahren:
Ein paar Banditen näherten sich aus verschiedenen Richtungen, drei sah er, aber wie viele es wirklich waren, dass wusste der Holzfäller nicht. Sie waren ihm wahrscheinlich nach dem Zwischenfall Nachgelaufen, um Rache zu nehmen, jedoch hatte Zarborg dort gar niemanden mehr bemerkt. Schnell rannte er weg um zu entkommen, doch auch er stolperte, raffte sich wieder auf und rannte weiter. Der Abstand hatte sich nun wesentlich verkürzt, aber ein was konnte Zarborg gut, und das war wegrennen. Bald waren sie tief im Wald, der Abstand zwischen den Verfolgern und dem armen Opfer war jetzt auch schon wieder viel größer geworden. Bei dieser Jagd viel Zarborg etwas komisches auf:“ So viele Banditen, wie in Khorinis schon gesehen und umgebracht wurden, kann es doch niemals geben.“
Bald hatten die Banditen die Verfolgung aufgegeben, es war einfach viel zu warm. Zarborg schlug darauf hin einen Bogen um wieder zu seiner Hütte zu kommen. Wieder angekommen dachte er sich:“ Ich hab keinen Bock mehr wegzurennen, ich zieh um!“
“Ja diesen Hirni holen wir schon aus dem Kastell, obwohl ich mir nicht sicher bin warum er mir folgen sollte.”, dabei dachte der Korsar, vor allem ist das Kastell ein ziemlich seltsamer Ort und ich war schon ewig nicht mehr dort und wie verdammt bekomme ich den Kerl daraus.
“So Skazaam dann wird ich mal diesen Mann aus dem Kastell holen warte hier auf mich!”
So verließ Stevie die Höhle und wollte gerade zurück auf den Weg der am See lang führte…
Da! was war das? Stevie blieb wie angewurzelt im Gebüsch stehen. Schritte... Sehr gut! , dachte Stevie denn in diesem Moment hatte er einen Einfall. Wenn dieser besagte Hirni ein Magier der schwarzen Künste war, dann konnte er bestimmt auch Wunden heilen.
Durch das Gebüsch konnte er gerade den Mann vorbei gehen sehen, nun war es ein leichtes für den Korsaren, er würde einfach den Mann von hinten angreifen, ihn verletzten und dann Hirni hierher bringen. Diese hinterhältige Variante würde Skazaam bestimmt auch gefallen. Der übrigens plötzlich neben ihm stand.
“Mann musst du mich so erschrecken.”, flüsterte Stevie und verließ das Dickicht. “He warte mal!”, rief der immer noch als Fischer verkleidete Stevie dem etwa gleichgroßen Mann hinterher. Der Unbekannte, der eine Lederrüstung trug, blieb stehen und sah den Fischer misstrauisch an.
“Was will denn ein Fischer hier in der Wildnis und vor allem was will er von mir?”
“Ach das ist ganz einfach!”, antwortet Stevie, “Du wirst mir helfen einen Mann aus dem Kastell zu holen!” Dabei verschwieg Stevie aber, der er den armen Mann verletzten wollte, doch es kam ganz anders.
“Nix da ich hab keine Zeit, ich suche einen gewissen Stevie, der soll zurück ins Piratenlager kommen, das hat mir jedenfalls der Quartiermeister gesagt.”
Nun war der Korsar aber baff und antwortete...
”Man was ein Zufall, ich bin Stevie und gut das du mir davon noch rechtzeitig erzählst hast, sonst wärst du nämlich jetzt der tote Köder!"
Der Unbekannte atmete hörbar auf und meinte das man ihn Goner nannte, außerdem sagte er das Rozor ihn zu den Piraten geschickt hatte.
"Danke dir und einen gute Weg noch, aber halte dabei Augen und Ohren offen, vielleicht hast du das nächste mal nicht so viel Glück.
Hast du das gehört Skazaam, Tobi scheint nach uns zu suchen was machen wir nun?”
Die beiden Piraten überlegten einen Weile und kamen dann zum Schluss, das der Korsar zurück gehen sollte, während Skazaam weiter in der Höhle bleiben wollte um das Kastell zu beobachten. So verabschiedete sich Stevie und lief zum Piratenlager zurück
Sir Philas Xeon
14.06.2006, 19:35
Hektisch riss der Alchemist sämtliche Schubladen und Schränke seines Labors auf.
"Nein, nein, da ist es auch nicht. Wo hat Pheony es nur hingetan?", murmelte der hohe Feuermagus vor sich hin.
Nun waren nicht mehr viele Schubladen und Schränke mehr übrig, denn die meisten standen schon offen und waren sorgfältig untersucht worden. Sir Xeon wandte sich von dem gerade untersuchten Schrank ab und griff nach dem Henkel einer Schublade, die er ruckartig aufzog.
"Ohh nein, bitte nicht. Ich habe es doch erst vor kurzem bei einem fahrenden Händler im Kloster gekauft. Das darf doch nicht wahr sein! Jetzt darf ich extra nach Khorinis gehen und mir bei einem Händler neues Rosenelexier besorgen.", dachte er etwas gereizt.
In aller Ruhe ging er zur Tür seines Labors, öffnete diese und trat hinaus in den sonnigen, warmen und schönen Tag. Gemächlich lehnte er sich an das Geländer des ersten Stockes und blickte hinunter auf das hektische Treiben auf dem Innenhof. Adepten und Novizen wurden von Parlan herumgescheucht und wenn ihm etwas nicht passte brüllte er über den halben Innenhof. Erst da fiel ihm ein, dass er ja noch nach seinem Schüler sehen musste.
"Dann werde ich jetzt am besten erst nach Barnado sehen und danach gehe ich nach Khorinis und decke mich dort mit neuen Vorräten ein. Außerdem kann ich auch ein paar Tage etwas anderes machen, als nur in dem düsteren Labor zu sitzen und Tränke brauen.", seufzte Sir Philas Xeon und ging auf sein Gemach zu.
Als er die Türknauf in der Hand hatte drehte er ihn rum und trat ein in sein kühles Gemach. Er zog seine Robe aus und holte seine alten Sachen hervor. Er zog schwarze Stiefel an, eine schwarze Hose und ein rotes Hemd mit Stehkragen. Seinen weißen Mantel aus Luzkanseide behielt er jedoch an, da er ansonsten wie ein Bettler ausgesehen hätte, da die Sachen schon ziemlich mitgenommen aussahen. Schließlich packte er noch einige Sachen und verließ sein Gemach, stieg die Treppen hinab und konnte gerade noch einen Blick auf Bernado erhaschen, der fleißig mit der Rune übte. Es sah schon ziemlich viel versprechend aus, denn es kamen schon Funken und ein schwaches Leuchten aus der Rune. An der Türe von Bernados Kammer befestigte er einen Zettel und einen Beutel, indem die Feuerpfeilrune war. Schnell machte er sich dann aber auf das Kloster zu verlassen, was er auch dann tat. Als er an Pedro vorbeikam nickte er diesem noch zu, doch dann lief er schneller. Er musste an den Zettel denken, der nun an Bernados Türe hing.
"Sei gegrüßt, Bernado. In diesem Beutel findest du deine zweite Rune, den Feuerpfeil. Es ist dein erster offensiver Zauber, den du bekommst. Er eignet sich ausgezeichnet um lästige Viecher abzuschrecken, etwas in Brand zu setzen oder jemanden leichten Schaden zuzufügen. Wie ich bereits gesehen habe, beherrschst du die Lichtrune ja schon ziemlich gut. Du musst nur noch ein wenig feilen, dann kannst du dich dieser Rune zuwenden. Ich werde das Kloster für ein paar Tage verlassen, doch ich komme bald wieder. Der Feuerpfeil benötigt mehr Kraft als der Lichtzauber, deshalb musst du umso mehr trainieren. Wenn du noch mehr Informationen über den Zauber brauchst, weißt du ja, wo du diese finden kannst. Ich wünsche dir gutes Gelingen. Innos sei mit dir.
Gezeichnet, Sir Philas Xeon, hoher Feuermagier des Ordens.", stand darauf.
Jetzt war der Adlige bereits an dem kleinen Tempel des Innos’ vorbei, an dem Isgaroth Wache hielt. Philas hatte keine Zeit anzuhalten, er wollte weiter. Er hatte es nicht gerne, wenn die Dunkelheit ihn überraschte. Die Sonne stand zwar noch weit oben am Himmel, doch konnte sich das binnen Minuten ändern. Seine Kleider lagen angenehm auf der Haut und außerdem war er darin noch beweglicher als sonst. Seine Runen hatte er an seinem Runengürtel, der von seinem Hemd und Mantel verborgen wurste. Sein Rapier baumelte an seiner Seite. Zügig marschierte er schon unter der Brücke hindurch und immer weiter, bis er schon die Mauern sehen konnte. Langsamer machte er deshalb aber nicht, im Gegenteil, er legte noch einen Zahn zu. Ein ungutes Gefühl beschlich ihn, das ihn schneller werden ließ. Als er kurz vor dem Tor stand wusste er auch schon, dass seine Gefühle wieder einmal Recht hatten. Eine Traube von Leuten stand um jemanden, der am Boden lag. Ein einziger Mann kniete neben dem Opfer und versuchte ihn zu behandeln.
"Da komme ich ja gerade richtig. Kaum da und schon habe ich wieder was zu tun.", grinste der Feuermagier und machte einen weiteren Schritt auf das Tor zu.
"Halt! Du kommst hier nicht rein, so wie du aussiehst.", raunte ihm ein Wachposten zu.
"Du versperrst einem Auserwählten Innos’ den Weg?", fragte er erstaunt.
"Einem Auserwählten des Abschaums vielleicht. Mach das du Land gewinnst, bevor wir es uns anders überlegen und dich für die Gotteslästerung bestrafen.", fauchte ihn der andere Wachposten vor dem Tor an.
"Dann muss ich es euch eben beweisen, schaut her und staunet.", forderte Philas die beiden Wachposten auf.
Plötzlich züngelte auf seiner Handfläche eine kleine Flamme auf, die wuchs und wuchs.
"Glaubt ihr mir jetzt?", fragte er die beiden.
"Pah, das sind doch nur billige Tricks und jetzt verschwinde!", donnerte der Gardist.
"Jetzt reicht es mir aber. Euch soll mein Zorn treffen.", rief der Feuermagier erzürnt.
Er tauchte seine Aura in reines Licht, das ihn einhüllte. Die Gardisten schlugen die Hände vor die Augen, weil das Licht zu grell für sie war.
"Es tut uns Leid, bitte vergebt und, Meister.", bettelnden die Gardisten.
Das Licht verblasste und ein wütender Sir Philas Xeon blieb zurück.
"Lasst euch das eine Lehre sein und nun lasst mich durch.", mahnte er die beiden Frevler.
Er durchschritt das Tor und bewegte sich auf die am Boden liegende Person zu, welcher er helfen wollte. Die Wunden waren wahrscheinlich zu schlimm, als das sie hätte können von einem Barbier behandelt werden. Nun war er ja da.
Der Schürfer hob langsam seine Lider und ließ das fahle Licht, in seine Augen fallen. Sie benötigten einen Moment, um sich an das Dämmerlicht unter den Bäumen zu gewöhnen, dann setzte Ferol sich auf und sah sich um. Martinos war schon dabei, zu trainieren. Der Schürfer stand vollends auf und klopfte sich mit der Hand die kleinen Zweige und Blätter, die an seiner Kleidung hafteten, ab. Nur kurz beobachtete er seinen Schüler, der noch nicht bemerkt hatte, das Ferol wach geworden war, dann trat er absichtlich auf einen Zweig, dessen Knacken den anderen Lee herumfahren ließ.
„Ah, du bist es...“
„Ja, wie ich sehe bist du schon fleißig am Üben, das ist gut. Je mehr du die Zeit zum Training nutzt, desto schneller stellen sich die Erfolge ein. Noch sind sie nicht unbedingt zu erkennen, aber das wird sicher bald geschehen. Wie lange bist du schon wach?“
„Schon etwas länger, ich habe dich mal in Ruhe gelassen.“
Ferol sah sich um und anschließend richtete er seinen Blick gen Himmel, dessen Blau von dem saftigen Grün des Blattwerkes der umstehenden Bäume verdeckt wurde. Nur in der Mitte der kleinen Lichtung war eine kleine Lücke, durch die der wolkenlose Himmel durchschien. Ferol schätze die Tageszeit auf kurz vor Mittag und fragte sich, wieso er so lange geschlafen hatte. Schnell jedoch verdrängte er diesen vergleichbar nichtigen Gedanken und spürte seinen Magen, der für ihn unüberhörbar knurrte, ein deutliches Zeichen dafür, dass er wohl wieder etwas Nahrung aus dem Wald beschaffen musste. Martinos wollte er wie am Vortag nicht fragen, dieser brauchte seine Vorräte wohl selbst und schwer fiel es Ferol nun auch nicht, sich einigermaßen zu versorgen. Er wandte sich wieder an seinen Schüler, der daraufhin den Bogen senkte.
„So, ich werde mal wieder nach etwas Essbarem suchen, erwarte mich nicht zu bald zurück. Wenn du weiter trainieren willst, tu dies und achte noch einmal auf alles, was ich bisher gesagt habe. Die Schrittstellung und der linke Arm, so wie der eingedreht Körper sind enorm wichtig, du solltest dich von Anfang an an diese Sachen gewöhnen. Damit du auch noch etwas neues hast, hör zu. Bisher hast du noch nicht die nötige Treffsicherheit, um einigermaßen genau zu schießen, deshalb bringt das genaue Zielen noch nicht viel. Was aber etwas hilft, wird wohl schon jetzt das Variieren der Distanz sein. Am besten, du nimmst nicht immer nur den einen Baum. Nimm auch einmal nähere oder weiter weg stehende, dünnere oder dickere. Die Hauptsache wird erst einmal sein, überhaupt diese länglichen Stämme zu treffen, schwer genug am Anfang.“
Martinos nickte und sagte nichts. Der Verdacht, dass sein Schüler nicht sonderlich gesprächig war, hatte sich mittlerweile bestätigt. Ferol hatte derweil schon wieder die Lichtung verlassen und strebte dem Platz entgegen, an dem er gestern Beeren gefunden hatte, die seinen Hunger gestillt hatten. Zudem hatten sie keine unangenehmen Nebenwirkungen mit sich gebracht, was nur für die Stelle sprach.
Der Schürfer ging leichten Schrittes über den weichen Waldboden, wobei er jede Unebenheit durch die dünnen Ledersohlen seiner Schuhe spürte. Die Blätter der Bäume hoch über ihm hielten die pralle Sonne ab und es war dadurch angenehm kühl und schattig zwischen den Baumreihen. Zuerst fand Ferol die kleine Quelle auf der Anhöhe wieder und trank sogleich das klare, kalte Wasser, bevor er seinen leeren Wasserschlauch neu füllte. Seinen Beutel hatte er dieses Mal mitgenommen, um sich eventuell ein paar der Beeren und alles, was er sonst noch fand als Vorrat mitzunehmen, dass er nicht jeden Tag im Wald herumspazieren musste. Er war nicht mehr weit von der Stelle entfernt, da ließen ihn Geräusche aufhorchen, die ihm bekannt vorkamen. Und als er zwischen Sträuchern auf die Lichtung sah, bestätigte sich seine Vermutung. Ein einzelner Savenger graste auf dem zum Teil sonnenbeschienen, kleinen Feld voller Beeren und schien auch von den saftigen Früchten angelockt. Da der Vogel allein war, ging nach Ferols Meinung keine große Gefahr von ihm aus und Ferol hoffte, dass das flügellose Tier ihn neben sich auch an der Nahrung teilhaben ließ.
Aber der Scavenger zeigte sich etwas gereizt. Kreischlaute ausstoßend sah er dem Schürfer entgegen, der auf die Lichtung trat, was wohl als Drohgebärde galt. Ferol handelte schnell. Binnen weniger Sekunden lag das Tier ohne einen weiteren Laut ausgestoßen zu haben tot auf dem Boden. Ein Pfeil hatte sich in den Hals des Tieres gebohrt, aus dem nun rotes blut hervorquoll. Der Bogenschütze schleifte das tote Tier an den Rand der Lichtung und steckte den Bogen weg. Eine ganz neue Verwendung für den leblosen Vogelkörper gefunden holte er sein Jagdmesser hervor und schnitt zwei große Stücke des noch warmen Fleisches aus dem Tier. Ungeschickt stellte er sich dabei an, sodass das Tier als mehr oder minder zerstückelter Kadaver zurückblieb, aber Ferol hatte nie gelernt, wie man diese Tiere korrekt ausweidete. Das Fleisch jedoch würde wohl reichen, um seinen Magen zufrieden zu stellen und er überließ den Rest des toten Tieres als Kadaver den zahlreichen Aaskäfern und Würmern, die sich sicher binnen weniger Stunden in Heerscharen daran gütlich tun würden.
Er wischte das Jagdmesser an einem Büschel Gras ab und spitze einen Stock an, um die beiden Fleischstücke aufzuspießen. Den Ast lehnte er dann an einen Baum im Schatten und machte sich daran, einige Beeren zu sammeln als Vorrat, sein altes Hemd diente dabei als Nahrungsbeutel.
Nachdem auch dies getan war, nahm er den Fleischspieß auf die Schulter und machte sich auf den Rückweg, wobei ihm schon die Zunge am Gaumen klebte, kaum mehr erwarten konnte er es, etwas zu essen. Und mal sehen, was Martinos in dieser Zeit getan hatte, immerhin war der Nachmittag schon vorangeschritten, hatte er sich doch wieder recht lange außerhalb ihres provisorisch Lagers aufgehalten.
Körper und Geister neu vermischt, liess sich Ceron zurückfallen. ‚Ich brauche etwas Ruhe in mir selbst’ sagte er zu sich, nachdem der ganze Gedankenstrudel sich gelegt hatte. Endlich ist wieder etwas Ruhe in sein Hirn eingekehrt, wo sich zwischendurch fremde Geister tummelten. Ceron vergewisserte sich, dass der ehemalige Baal sicher in den neuen Körper gefunden hatte, und liess ihn dann allein, um sich auf den Heimweg ins Kastell zu begeben.
Normalerweise hätte der Hohepriester sich ja des Teleportierens bedient, doch in diesem Falle hatte er das Gefühl eine kleine Wanderung durch die Wälder Khorinis’ würde ihm gut tun. So schlenderte der Magier durch den Wald, als sei er eine ellenlange Einkaufsstrasse. Ab und an hielt er inne, als betrachtete er einen Marktstand, doch in Wirklichkeit hatte irgend ein kleines Tierchen seine Aufmerksamkeit erregt.
Dementsprechend dauerte es äusserst lange, bis der Heimkehrer endlich heimkehrte. Mit schmerzenden Gliedern bäumte sich der Hohepriester vor den Skeletten auf, welche sich jedoch nicht die Mühe machten den müden Magier zu behindern – schade eigentlich.
Corin ließ sich zeigen wie man ordentlich die Federn rupft und was man mit ihnen machen kann.Corin setzte langsam seine Finger an den toten Vogel um die restlichen Federn zu rupfen.Elendium lobte ihn und sagte das Corin nun den Wolf ausnehmen soll,aber noch nicht wegwerfen-die überbleibsel.Corin spurtete denn Elendium wollte ein Einweihngsparty für seine neue Hütte veranstalten.Der Tagelöhner schnitt all die Verwertbaren Teile des Wolfes und des Fuchses heraus,ordentlich,aber schneller als sonst.Als Corin fertig mit dem ganze aus genehme der Tiere legte er,die leblosen Körper der ausgenommenen Tiere sorgfälltig neben die Hütte-die Ganz durfte er wegschmeissen.
Elendium freute sich über das ganze Fleisch für die Party.Corin flüsterte was zu Elendium:'Bin gleich wieder da'.
Er hastete schnell weg von der Hütte Elendiums,aus dem Wald heraus.Wenn man ahnung von Wegkenntnis des Waldes hatte-so wie Elendium,dann erkannte man sofort wo Corin hin wollte.Zum Kloster.Der Tagelöhner rannte durch das Klostertor.Diesmal musste er keine Waffen an den Novizen Pedro abgeben,denn er hatte alles bei Elendiums neue Hütte gelassen.
Er rannte zu Gorax und fragte ob er Wein hätte.Gorax nickte ihm und sagte das sie noch einige Fässer Wein da hätten.Corin freute sich und nahm zwei Fässer Wein mit.Bezahlen tat er sofort. 500 Goldstücke pro Fass.Gorax murmelte irgendwas davon das Revan das Gold mal wieder gebraucen konnte.
Corin schleppte die Fässer mit schwierigkeiten aus dem Kloster.
Obwohl Corin nicht gerade der schwächste war-er war sogar ziemlich Kräftig,hatte er seine Mühen die zwei riesigen Fässer zu schleppen.Als er an den Waldrand kam und den Wald betreten wollte,kam ihm Schnarcher entgegen.''Was machst du denn da?'' fragte der Novize.
Corin sagte ihm das er Wein geholt hatte-für die Einweihungs Feier.Schnarcher schien sich über so viel Wein zu freuen.Und half Corin beim tragen der Fässer.Nach langen Minuten totbringender Arbeit kamen die beiden Lehrlinge bei der Hütte im Wald an.
''Schaut wen ich mitgebracht habe.'' sagte Corin lässig und zeigte auf Schnarcher.''Was habt ihr da?'' fragte Elendium neugierig.
''WEIN'' riefen die beiden gleichzeitig, ''für die Party'', fügte Corin hinzu und öffnete das erste Fass.Nachdem sie die Fässer in die Hütte stellten.
''Ok erstmal Feiern,Schnarcher du kannst mir das nachher zeigen.'' sagte Elendium in feier Laune und zeigt zwischendurch auf die Tiere.
Die Feier begann und fing nicht so prachtvoll an,denn niemand wagte viel zu Trinken und sie wussten nicht was sie tun sollten.Dann naahm Corin den ersten Schluck:''Verdammt lecker.So guten Wein haber ich das letzte mal getrunken als ich auf dem Festland war.Nein der ist besser.'' mit diesen Worten begannen auch die anderen etwas zu Trinken-immer mehr und mehr.
Biss das erste Fass leer war.Das zweite wurde geöffnet und alle waren schon recht betrunken.Doch diese Feier würde ihnen niemand vermiesen.
Das zweite Fass war auch schon wieder halb leer getrunken.......
Goner hatte alles erledigt, was ihm Razorwisper und Tobi aufgetragen hatten, und freute sich bereits, wieder am Hof anzukommen. Er fragte sich aber auch, weshalb Stevie ihn angreifen wollte, und warum er überhaupt in der Nähe des Kastells war.
Das Pyramidental mit dem Sumpflager befand sich nun neben dem Schürfer, und die Luft war immer feucht und voll von Insekten, die einem ins Gesicht oder in den Mund flogen, wenn man nicht aufpasste. Goner wat etwas geschlaucht von den letzten Tagen. Der ständige Klimawechsel machte ihm ein wenig zu schaffen, was wohl euch kein Wunder war. Erst kam er von heißer Sonne in die schwüle Luft des Sumpfes, dann kam er von dieser Feuchte in windige Bergluft, von der aus er in ein tropisches Klima geraten war, und das ganze noch mal rückwärts. Seine Schritte waren langsam und schliffen über den Boden, wodurch kleine Staubwölkchen aufgewirbelt wurden.
Die Taverne kam langsam in Sicht, aber irgendwas hatte sich verändert. Beim näheren Draufzugehen, erkannte der Schürfer bald, dass es sich um Stühle und Tische handelte, die vor der Herberge aufgestellt wurden und zu dieser Zeit schon mit Tüchern abgedeckt waren. Im Schankraum der Taverne waren dann aber doch noch eine Menge Leute, denen es anscheinend langsam zu kalt wurde. Goner bog in Richtung Hof ab und hoffte den Banditenführer noch Bericht erstatten zu können, damit er das hinter sich hatte und vielleicht in Erfahrung bringen konnte, was das für eine Nachricht war, die er da überbracht hatte. Der kleine See mit dem Vorposten hatte der Schürfer nun erreicht und durch die Dunkelheit konnte er so eben die Wachen der Söldnersiedlung erkennen, die unermüdlich ihrem Job nachgingen. Goner kam an den beiden Söldner an, die ihn wie jedes Mal genau beobachteten, bis er an ihnen vorbei war.
Der Schürfer stocherte mit einem Ast in der weißen Asche, um noch eventuelle Glutreste des Feuers vom letzten Abend zu finden. Nachdem er nun etwas trockene, kleine Zweige nachlegte, brannte nach kurzer Zeit schon wieder ein kleines Feuer, das neue Nahrung mittels größeren Stöcken bekam. Als Ferol beschloss, die Flammen seien hoch genug, lehnte er sich zurück. Martinos übte nicht mehr, er gönnte sich eine verdiente Pause und saß seit der Rückkehr Ferols auf einem Baumstumpf am Feuer.
Die Flammen züngelten niedriger und der Bogenlehrmeister suchte sich eine Astgabel, die er nahe der Feuerstelle in den Waldboden rammte. Dann legte er auf diese den angespitzten Stock mit den zwei erbeuteten Fleischstücken, die schon nach kurzer Zeit einen wohligen Geruch verbreiteten. Obwohl der Schürfer schon einige Beeren gegessen hatte, lief im das Wasser im Mund zusammen bei dem Anblick des brutzelnden Fleisches. Er genehmigte sich einen Schluck aus seinem neu aufgefüllten Wasserschlauch und beobachtete weiterhin das Fleisch mit einem fast gierigen Blick, den er ungewollt aufgesetzt hatte.
Als Martinos und er einstimmig meinten, es habe nun lange genug gebraten, nahm Ferol den Stock vom Feuer und streifte mit seinem Messer die beiden Fleischbrocken ab. Einen gab er Martinos, den anderen behielt er selbst. Als Ausgleich teilte sein Schüler dafür einen kleinen Laib Brot in zwei Hälften. Sie fingen schnell und hungrig an zu essen, während die Dämmerung an diesem Tag bereits einsetzte. Ferol ließ den Blick kurz über die kleine Lichtung streifen, auf der sie ihr provisorisches Lager errichtet hatten. Er wusste nicht, wie lange sie hier noch bleiben würden, aber ihn zog es in seinem Inneren schon wieder weiter. Er brauchte etwas, das ihn beanspruchte und beschäftigte. Er nannte es nicht Abenteuerlust, wie Martinos sagte, wusste aber, dass er etwas sehr ähnliches empfand.
Schnell war das außerordentlich wohlschmeckende Fleisch verzehrt und Ferol hatte das Gefühl, seit langem einmal wieder richtig satt zu sein. Er schob sich den letzten Rest des Kanten Brot in den Mund, dann nahm er hintendrein noch einmal einen Zug aus dem Wasserschlauch. Martinos bekundete ebenfalls, dass es ihm gerade recht gekommen war.
Während es allmählich dunkler im Wald wurde, schaute Ferol noch eine Weile in die gelben Flammen, die mit der Zeit immer kleiner wurden. Sein Schüler hatte sich schon zur Ruhe gelegt, als er immer noch nachdenklich und ruhig auf dem Baumstamm saß.
Wo würde sie ihr Weg als nächstes hinführen? Der Schürfer wusste, dass es sie nicht ewig an diesem Ort halten würde, wusste aber auch, dass er nicht unbedingt sobald zum Hof zurückkehren würde. Im Moment gefiel ihm die fast grenzenlose Freiheit, die man hier besaß. Vielleicht würden sie ein wenig in Kohrinis herumziehen, ohne bestimmtes Ziel, auf der Suche nach Sachen, mit denen sie sich beschäftigen konnten. In seinen Gedanken klang es recht simpel und langweilig, doch ein inneres Gefühl sagte ihm, dass es nicht ganz so sein würde. Am besten, man schlief erst einmal darüber. Und letztendlich legte er sich, als das Feuer endgültig heruntergebrannt war, auch auf den teilweise mit weichem Moos bewachsenen Waldboden, um Schlaf zu finden.
Regen. Nach Tagen der Hitze und Trockenheit waren in der letzten Nacht endlich die ersten Regentropfen gefallen. So hatte sich der Niederschlag bis zum Morgen gehalten. Mal als leichter Nieselregen, dann zu anderer Zeit als starker Schauer, mit haselnussgroßen Regentropfen. Der Himmel war nicht hell geworden, als die Nacht wich, sondern grau und trist geblieben und überall lag ein leichter Nebel über der Erde. Die Wälder und Wiesen Khorinis' waren ruhig, nur vereinzelt ließen sie das Zwitschern eines Vogels hören, doch ansonsten war mit dem Regen eine nahezu bedrückende Stille gekommen.
Doch befand man sich im Wald selber, so hörte man hier und dort vereinzelt das Knacken eines Astes oder das Rascheln des Laubes - es bewegte sich etwas, durch das Unterholz. Ein Schatten bahnte sich seinen Weg. Ein Schatten, nicht mehr und nicht weniger war jener geworden, der ihn darstellte. Ein junger Mann, im dicken Fellmantel war es der dort die Äste zum Knacken und das Laub zum Rascheln brachte.
Betrachtete man den Mann näher, so hätte man nicht viel Auffälliges an ihm gefunden. Der Kopf war kahl geschoren, der Körper von normaler Größe und nicht weiter auffälliger Statur. Doch kam man näher, dann sah man ihn, den Grimm und den Ernst in den Gesichtszügen und den Augen des Wandernden. Die letzten Tage, Wochen, Monate waren von durchgehender Einsamkeit gezeichnet gewesen. Er, Rangor, Bandit am Hofe des Großbauern hatte sich vor einiger Zeit immer mehr zurückgezogen. Erst vom Hof, hinauf auf seine kleine Hütte bei der Banditenburg, dann gänzlich weg von Mitmenschen und Gesellschaft. Seit Monate streifte er durch den Wald, ernährte sich von dem, was er fand und jagte und an den letzten Tag an dem ein Wort die Lippen Rangors verlassen hatte erinnerte er sich nicht mehr.
Stimmen. Rangor stockte. Es lagen Stimmen in der Luft. Nicht jene, welche täglich im Wald zu hören waren. Nicht die Stimmen der Waldbewohner, sondern menschliche Stimmen. Doch ihre Quelle war für Rangor nicht auszumachen. Das diesige Licht und der leichte Nebel ließen hier im Wald keine weite Sicht zu. Der Wanderer lauschte und neben den leisen Stimmen war ein Klirren zu hören. Ein Klirren wie das von zwei Schwertern die aufeinander prallen oder von einem schweren Hammer, der glühendes Eisen unter sich verformt. Es waren die Geräusche eines geschäftigen Treibens und ein solches Treiben konnte nur an einem Ort in dieser Gegend stattfinden: Auf dem Hof des Großbauern.
Rangor verharrte weiter. Es musste das erste Mal gewesen sein, nach dem Verlassen des Hofes, dass sich der Wanderer ihm wieder so weit genähert hatte, dass er ihn wahrnahm, seine Laute hörte. Und jetzt, da sich Rangor wieder so nah an dem Ort befand, an dem er gelebt hatte, trainiert, gearbeitet und wo wohl immer noch seine Freunde lebten, da hatte er vergessen weswegen er fort gegangen war. Fort vom Hof, von seinen Freunden, von seinem Leben.
Im selben Tempo wie er zuvor den Wald durchstreift hatte, näherte sich der Wanderer nun den Stimmen und Geräuschen. Er würde wohl nicht weiter auffallen, unter den vielen Menschen in den Gassen und Straßen der Siedlung die doch alle so ähnlich gekleidet waren wir er und wohl nur jene, die ihn auch früher gekannt hatten würden ihn wahrnehmen, vielleicht.
Bei dem Haufen war wirklich alles dabei. Tagelöhner, Söldner, Veteranen, Banditen und auch wenige ein Typ in einer blauen Robe und dann noch Bürger? Da waren wirklich Bürger dabei, wobei der eine etwas Seltsame Kleidung trug. Wirklich schön war sie nicht, Außerdem sah er nicht gerade gepflegt aus. Der Typ mit der Robe sah doch schon recht kräftig aus mit seinen langen Schwarzen Haaren und die Dolche die er bei sich trug brang ihm etwas Respekt ein. Es war zwar warm, aber zum Glück knallte nicht die Sonne auf die Kollone, jedoch war die Luft recht stickig und es ging langsamer vorann als mit normalem Tempo, da noch die Leute den Karren mitzogen.
Jeder hatte einen Sack dabei, der gefüllt war mit irgendwelchen sachen, nur Trebor niocht, der auch immer noch nicht weiß wohin es gehen soll. Ein anderer Tagelöhner schaute Trebor schon beim losgehen skeptisch an und als er auf Trebor zuging lief ihm der Schweiß das Gesicht runter. Sein Herz fing an stärker zu schlagen und er wurde nervöser, weil er sich ja nirgends angemeldet hatte.
"Hey, wo ist dein Proviant?"
"Was? ähm... ach verdammt! Den hab ich auf dem Hof vergessen! Mist, ich werde wohl zurücklaufen."
Trebor wollte schnell weg, da es ihm zu viel wurde, aber er wurde am Kragen gehalten, sodass er nicht gehen konnte.
"Wenn du jetzt gehst, dann hast du die Gruppe verloren und alleine durch das Minental ist Selbstmord! Hier ich hab was für zwei Leute eingepackt, aber der kann nicht gehen, weil der die Hosen voll hat."
"D-Danke"
Minental? Das ist doch der Orkverseuchte Landstrich. Jetzt hat es Trebor versaut. Er sollte einfach auf dem Hof bleiben und weiter unkraut pflücken, aber er musste ja unbedingt mit. Jetzt kann er wenigstens mal die richtig Gefährlichen viecher sehen, worüber er sich aber nicht wirklich freute. Immerhin hatte er jetzt jemanden bei dem er sich aufhalten konnte.
"Du trägst ja nichts. Es wäre besser wenn du einfach irgendetwas mitschleppen würdest, sonst könntest du ärger bekommen. Es sei denn du kämpfst bei Engils Hof mit."
Kämpfen? Erst durch das Minental, dann soll er noch Kämpfen? Es wäre doch das beste, wenn er was abnehmen würde.
"Hey, gib mir mal was von deinem Zeug ab, damit du nicht so viel schleppen musst. Übrigens bin ich Trebor. Ich bin nur ein einfacher Tagelöhner, der sich nur Nützlich machen möchte."
"Danke, ich bin zwar nicht wirklich Höherrangig, aber als Schürfer, darf ich mir doch mehr erlauben als du. Ich heiße übrigens Goner. danke das du mir was abnimmst."
"Wirst du Kämpfen? Dein Schwert sieht ja nicht wirklich ungefährlich aus."
"Wenn wir auf dem Hof sind, dann hau ich natürlich mit drauf, aber glaub mir, dass ich nem Ork aus dem weg gehen werde."
Ein Leichtes Grinsen machte sich auf Goners Gesicht breit. Als sie an der Taverne vorbeigingen kamen ein paar leicht schwankende Bauern aus der Taverne und bestaunten die Gruppe die zum Pass abbog. Die Leute gingen nicht wirklich auf den Wegen, sondern da lang wo platz war. Bei Bengars Hof schauten die Lurker schon recht aggressiv, jedoch reichten die Blicke der Södner und die Griffe zu deren Waffen, damit sich die Viecher vom Acker machten. Trebor fühlte sich gut, stark und sicher in der Gruppe und nun hatte er auch schon 2 Kollegen gefunden bei denen er sich aufhalten wird.
Die Gruppe ging schon weiter zwischen Felsen entlang und einige Bauern auf dem Weidenplateau schauten noch den Söldnern hinterher, die nun Wachsamer als vorher schauten und die Waffen schon festhielten. Das Minental ist gefährlicher als Trebor es sich vorstellen könnte, aber das wird er noch erfahren...
Es kam keine Antwort, Oparilames war wieder einmal unter der Erde. Er konnte nichts erkenne, plötzlich hörte er ein Geräusch dann packte ihn etwas an den schultern, es war weich und kratzig .
„Du wahnsinniger, was reißt du denn an meinem Bart!“ Es war Mullok. „Oh du bist es, entschuldigung ich wollte doch nur wissen was da vor mir ist, und-…“ weiter kam er nicht, Mullok schlug zu, Opa taumelte und fiel abermals auf den Hosenboden. „nun ist aber gut, das reicht jetzt.“ Sagte Mullok, Opa konnte nur zustimmen, aber dann bemerkten beide etwas: Es war in der Höhle dunkel. „Mullok? Was jetzt?“ Mullok handelte recht schnell. Er holte etwas aus seinem Gewand, eine Kerze soweit Opa das erkennen konnte. „nur wie zünden wir die an?“ fragte Mullok.
"Sei mal kurz leise bitte," meinte Opa. Sie hörten ein leises Zischen."Gas", rief Opa freudig und sprang auf."Gib mir mal zwei Steine!" Mullok tat dies und sein Freund begann, die Steine aneinander zu reiben. "Ich hab im Kastell davon gelesen....Halt die Kerze neben die Steine! Es wird zwar etwas weh tun, aber dann haben wir was wir brauchen!" Zögerlich tat Mullok, was Opa ihm auftrug. Plötzlich sprangen Funken und eine helle Flamme schoss herauf. Mullok zog seine Hand sofort weg, aber die Kerze brannte schon. "Es war DOCH nützlich, dass ich soviel gelesen hab!" meinte Opa und sah sich um.
Sie befanden sich in einer kleinen Höhle, in deren Decke das etwa drei Meter tiefe Loch war, durch das sie gefallen waren. Zu ihrer Erleichterung fanden sie an einer Seite einen schmalen Spalt, durch den sie sich gerade noch hindurchzwängen konnten, wobei es Mullok schwerer hatte. Der schmale Spalt weitete sich mit de Zeit immer mehr aus, bis sie eine erheblich größere Höhle erreichten. Sie war an den Rändern von Stalaktiten und Stalagmiten gesäumt, in der Mitte erhob sich ein Podest aus dem Boden. Es war steinern und 1 Meter hoch, an seiner Spitze war eine kupferne Schüssel. Am anderen Ende der Höhle befand sich ein eisernes Tor von 2 Meter Höhe und 3 Meter Breite. Als Oparil es sich genauer besah, fand er, dass es kein Schloss hatte. "Die hatten wohl Angst vor Dieben.", bemerkte er spöttisch und schaute ratlos zu Mullok. "Hast du eine Idee, wie wir hier rauskommen? Kannst du mit deinem Bart vielleicht ein Loch in die Decke bohren oder das Tor mit den Zähnen öffnen?" Mullok kramte in seinem Rucksack: "DU hast uns hier reingebracht, also holst DU uns wieder heraus. So einfach ist das!" Als er seinen Wasserschlauch hervorholte, fiel etwas mit mit metallischem Klingen auf den Boden. Es war der Talisman, den sie auf der Reise zum Kastell gefunden hatten nd später total vergessen hatten. Das Amulett, es bestand aus Kupfer war aber mit Messing überzogen, Kupfer soll ja angeblich Magisch sein… Es hatte die Form eines Pentagrammes, jedoch in der Mitte des Druidenfußes befanden sich wunderliche Messingstäbchen die ein Teils rundes, Teils eckiges Muster bildeten, auf diese Stäbchen war etwas in einer Opas unbekannten Symbolschrift geschrieben. Er vergaß es jedoch schnell wieder uns spielte mit dem Talisman in den Händen, wärend er die Höhle durchsuchte und grübelte, mit seinem Messer bohrte er ein kleines Loch in den Boden vor dem Tor, aber es geschah nichts, nach einigen Minuten hämmerte er im takt auf den Boden, wieder kein erfolg. Er stellte sich mit Mullok und Steinen auf den Boden vor dem Tor, er brach nicht. Als nächstes klopfte er die Wände ab, es schien auch keine Hohlräume zu geben. Enttäuscht murrmelte er irgendwelche erfundenen Wörter:
"Garkashara! Kumalima! togarum!“ oder „Singalsa! Sunglas! Duminepres! Klartastop!“ doch es half nichts, wütend warf er das Amulett hinter sich, man hörte ein Klingen und dann ein knacken, sofort sprangen die beiden Bürger auf und in die Richtung aus der das Geräusch kam, das Amulett war in die Kupferschale gefallen, diese schwang und klang stark, dann breiteten sich sanfte Wellen aus und dann hörte man ein Rattern und Rütteln. Das Tor öffnete sich.
Mullok war völlig erstaunt. "Woher wußtest du.....wie hast du.......????" Mulloks Gesichtsausdruck war einmalig.
Die Gruft, in die sie nun kamen, hatte an jeder Wand Nischen mit jeweils vier Särgen drin. Um sich nicht in den riesigen Spinnennetzen zu verfangen, mussten sie ihre Messer zur Hilfe nehmen.. Als sie sich die Sicht frei gemacht hatten, stellten sie enttäuscht fest, dass es keinen Ausgang gab. Oparil setzte sich verzweifelt auf eine Urne. Doch sein Gewicht war zu hoch für den Deckel, der durch die Jahre brüchig geworden war. Er fiel zusammen und Oparil rutschte tiefer in die Urne und steckte mit seinem Allerwertesten fest.
Augenrollend brummte Mullok: "Könntest du zur Abwechslung mal irgendwo NICHTreinfallen?" Er nahm die Urne zwischen die Füße und zog Oparil heraus. Dabei zerbrach der Rest der Urne und graue Asche verstreute sich über den ganzen Boden. Opa bedankte sich und klopfte sich die Asche vom Hintern: "Lass uns zurückgehen, wir könnten versuchen mithilfe meines Seils das Loch hochzuklettern." Da fiel sein Blick auf etwas Glitzerndes in der Asche. Mit einer flinken Bewegung bückte er sich und zog es heraus: "Ein Goldstück! Komm, helf mir suchen, vielleicht sind hier noch mehr in der Asche!" Mullok gefiel es zwar nicht, sich wegen des Geldes zu bücken und in Dreck und Schmutz rumzugraben, doch er überwand sich. Nach einiger Zeit hatten sie grauschwarze Hände, dafür reiche Ausbeute. Sie hatten in der Asche genau 100 Goldmünzen gefunden, von denen jeder die Hälfte bekam. "Hab ich doch gesagt, dass du früher oder später über einen Schatz stolperst", meinte Mulok mit einem Schulterklopfen.
Da fiel ihm ein, was ihm schon aufgefallen war, als sie die Gruft betreten hatten: Die Luft war erstaunlich gut, eigentlich hätte es nach verwesenden Leichen und Spinnenmist stinken müssen, doch es war eine frische Bergluft, die nur etwas getrübt war. Hoffnungsvoll untersuchte er die Wände und fand nach einiger Zeit eine bröckelige Stelle mit vielen fingerdicken Luftlöchern. Es gab eine Verbindung zur Außenwelt!
"Wir sind hier bald draußen", meinte er zu dem verwundert schauenden Oparilames und hob einen der Sargdeckel, "ich brauch nur noch ein Werkzeug."Opa hörte ein kurzes Knacken und Brechen, da tauchte Mullok wieder vor ihm auf, mit einem Oberschenkelknochen in der Hand. Er ging zum Luftdurchlass und holte aus. Nach einigen kräftigen Schlägen brach die Stelle und freudig eilten beide hinaus. Es war stockdunkel und sie hatten keine Ahung, wo sie waren, doch sie hatten einen Schatz gefunden und völlig erschöpft schlugen sie auf der Stelle das Lager auf und schliefen ein.
Langsam schleppte sich Scorch durch den Wald auf der Suche nach einer geeigneten Stelle um seine kleine Schnittwunde zu versorgen. Doch als er endlich eine geeignete Stelle zu finden schien, sprang ihm eins ins Auge, dort am Wasser waren tatsächlich Wölfe. Anscheinend mehr al sein ganzes Rudel, vielleicht zwei oder drei. Der einzigste kleine Fluss in der Umgebung und alle Wölfe, so schien es den Barbieren, waren dort versammelt um zu trinken und zu rasten. Wieder schaute er sich um ob er nicht wieder auf einen Ast klettern konnte und sie von oben angreifen konnte. Doch diesmal reichte kein Ast nur in entferntesten an den Fluss heran. Da bleibt mir wohl nichts anderes übrig als zu warten bis einige von den weggehen. Und dann greife ich an, einfach so aus dem Bauch heraus.
Lange Zeit stand er da, sehr lange und es wurde schon dunkel. Sechs Wölfe waren inzwischen schon wieder im Wald verschwunden, aber es waren immer noch sieben am Fluss. Jetzt oder nie, in der Nacht haben sie vorteile da kann ich nicht sehen! So schnell wie er das gedacht hatte rannte er auch schon auf die Wölfe zu. Alle Wölfe schienen sich im gleichen Moment umzudrehen und auf Scorch zuzulaufen. Aber auch er rannte auf die Wölfe zu und so sah es aus als würde sie zusammenprallen, doch auf einmal blieb der Barbier stehen und machte einen Schwerthieb nach unten und streckte damit den ersten Wolf nieder. Kurz darauf machte er eine kleine Drehung und einen Seitenhieb, der zweite Wolf war tot. Doch ungesehen schmiss einer der restlichen vier Wölfe Scorch zu Boden und zerkratzte ihn dabei den Rücken. Doch dank seine Novizenrobe merkte er davon nicht viel und schließlich dreht er sich schnell um den Wolf einen Faustschlag zu verpassen. Der Schlag ging ins leere und sofort schlug der am bodenliegende erneut zu, doch diesmal traf er und machte sich so einen kleinen Freiraum um wieder aufzustehen. Schnell stand er auf und machte einen weiteren Hieb auf einen der Wölfe. Diesmal traf nur die Schwertspitze aber sie schnitt am Hals des Wolfes entlang, der somit blutend zu Boden viel und zappelte.
Nun kamen die drei letzten Wölfe alle gleichzeitig auf Scorch zugerannt und sprangen ihn an. Wieder die Puppe in Erinnerung ducke er sich, aber diesmal hielt er sein Schwert mit der Spitze nach oben, der eine Wolf sprang direkt über ihm und mit dem Schwert schlitzte der Barbier den Bauch des Tieres unsanft auf. Die letzten beiden Wölfe knurrten mit eingekniffen Schwanz Scorch an und versuchten einen letzten Angriff. Doch zwei Wölfe waren mittlerweile kein Problem mehr für Scorch und so streckte er sie nieder.
Erst jetzt, nach dem Kampf merkte er sine Wunden. An den Armen und Beinen hatte er überall leichte oder etwas tiefere Bisswunden. Langsam ging er zum Fluss, setzte sich und holte seine Verbände und Salben raus. Nun hatte er endlich Zeit seine ganzen Wunden zu versorgen und wenn er sie versorgt hat, wollte er festentschlossen zu Freeze zurückehren und ihm die Schwänze bringen.
Sathyriel
15.06.2006, 18:38
Die ganze Situation war sehr verwirrend für Sathyriel. In ihm herrschte ein totales Gefühlschaos. Einerseits war er froh, dass es dem alten Mann wieder gut geht, aber andererseits saß der Schock über das ganze Geschehen noch tief in seinen Knochen und dann gab es ja auch noch den seltsamen Mann, Philas Xeon, der anscheinend magische Fähigkeiten besaß, obwohl er nicht den Anschein erweckte, als wäre er dieser mächtig.
Das alles war zuviel für den Barbier. Er war total überfordert mit der ganzen Situation und wusste nicht mehr, was er sagen sollte und darum war das Hauptziel erst einmal wieder einen klaren Kopf bekommen. Sathyriel eilte daraufhin schnellen Schrittes zum Stadttor und verließ Khorinis in Richtung Wald.
Das beste, um Ruhe zu finden, war Kräuter sammeln und darum ging er dieser Tätigkeit nach. Viele Heilkräuter wurden ja verbraucht, als er dem alten Mann geholfen hat und somit lag sein Hauptaugenmerk auf solchen Gewächsen, welche auch zahlreich unter einem Baum auf einer kleinen Lichtung wuchsen. Der Himmel bewölkte sich langsam und Sathyriel dachte sich, dass es sicherlich bald ein Unwetter geben würde, darum wollte er schnell seine Tasche mit Gewächsen vollbekommen. Plötzlich fiel sein Blick auf eine Pflanze, die große Ähnlichkeit mit einer Heilpflanze hat, aber eine leichte Lilatönung in den Blättern aufzeigte. Der Barbier wusste, dass diese Pflanze giftig war und da fiel ihm ein, wie er das Wissen von Salkas testen könnte, nämlich mit diesem Giftkraut.
Sein Weg führte Sathyriel noch ein Stück weiter in die Wildnis und ihm war etwas komisch in der Magengegend, da er hier doch auf so manche Gefahren stoßen könnte, doch er ignorierte diese.
Auf einmal hörte er zwei lauter werdende Stimmen. Er wollte Gewissheit haben, wer das war und ging zu einem großen Busch, der sich anscheinend vor den beiden Personen befand. Er lauschte da also, als er auf einmal eine Hand auf seiner Schulter spürte. Er erschrak sich und drehte sich sofort um, um zu sehen, wer das war und da stand Philas Xeon vor ihm.
„Du solltest dich lieber nicht zu nah an diese Leute heranwagen, mein Freund. Ich habe die beiden schon gesehen. Es sind Banditen, die keine Skrupel kennen und dir die Kehle aufschlitzen werden, um an dein Gold zu kommen, wenn sie dich hier finden!“, flüstere Philas Xeon Sathyriel zu.
Der Adrenalinspiegel des Barbiers war nun schon zum zweiten Mal an diesem Tag sehr hoch und sein Herz schlug ihm, bis zum Halse.
Mit leiser Stimme sprach er: „Okay, dann sollten wir beide jetzt am besten still und heimlich von hier verschwinden!“
Philas Xeon nickte zustimmend und sie machten sich vorsichtig auf den Weg, doch Sathyriel trat aber unglücklicherweise auf einen Zweig, der ein lautes Geräusch erzeugte, woraufhin die Banditen aufmerksam wurden, ihre Waffen zückten und auf die beiden Pechvögel zustürmten.
Der Barbier schaute zu seinem Begleiter und meinte nur noch: „Ich glaube, wir sollten....WEGLAUFEN!!!“
Philas Xeon nickte ganz hektisch und beide nahmen die Beine in die Hand und rannten so schnell sie nur konnten in die Wildnis, um dort ihre Verfolger loszuwerden. Völlig außer Atem hielten sie an einem großen Baum an und wollten sich erholen.
Kurzatmig stammelte Philas die Worte: „Ich glaube, wir haben sie abgehängt!“
Sathyriel wollte gerade ein bejahendes Lächeln aufsetzen, als plötzlich hinter den Bäumen die beiden Banditen auftauchten und ihre Degen auf die beiden Erschöpften richteten.
"Bald schon werden wir die Hafenstadt Khorinis erreicht haben.", sagte der Kapitän des Schiffes. Xirilya war froh dies zu hören, da sie schon einige Zeit unterwegs war und nun endlich an ihrem Ziel ankommen wollte. Sie verließ das Festland um hier auf Khorinis ein neues Leben zu beginnen und um Abenteuer zu erleben. Viehleicht würde sie auch irgendwann einmal wieder zurückkehren, doch darüber dachte die junge Frau noch nicht weiter nach.
Xirilya stand von der Bank auf, auf der sie während der Fahrt über gesessen hatte und schaute über das weite Meer, am Horizont konnte man schon langsam die Insel sehen. Mit jeder Minute die verging, näherten sie sich der Insel.
"So, schöne Frau, ihr könnt schon einmal eure Sachen zusammen packen. Wir werden gleich anlegen." "Gut, schön zu hören und ich bedanke mich nochmals, dass ihr mich mitnahmt.", antwortete Xirilya, doch plötzlich war ein lautes Krachen zu hören. Der Kapitän zuckte zusammen und drehte sich sofort um und schrie zu einen der Matrosen: "Hey, Berom geh mal runter unters Deck und schau mal nach was das war!" Der angesprochene Matrose, rannte sofort runter unter das Deck, einen Augenblick später kehrte er auch schon wieder zurück. "Kapitän, wir sind auf Grund gelaufen, dass ganze Bug wurde aufgerissen und nun strömt Liter weise Wasser hinein!" "Was!? Wie konnte das passieren?", fragte er und rannte selbst unter Deck um sich den Schaden anzusehen. Xirilya stand da und beobachtete das Geschehen, sofort packte sie ihre Sachen zusammen, als sie alles zusammen hatte, kam der Kapitän wieder. Er wollte gerade etwas sagen, doch kippte im selben Moment, dass Schiff zurück und ging langsam unter. "Bei Adanos!", schrie er und rannte schnell zu einem Boot, das am Rande des Schiffes befestigt war. "Los kommt her! Hier springt hier rein und versucht an Land zu kommen. Wir versuchen, dass Schiff noch irgendwie zu retten!" Xirilya wieder sprach nicht und sprang sofort in das kleine Rettungsboot hinein. Sie packte die die Ruder und ruderte in Richtung Khorinis.
Sie blickte auf das untergehende Schiff zurück und fragte sich, wie es die anderen wohl schaffen würden, noch zurück an Land zu kommen. Sie hatte es nun bis an die Küste geschafft. Sie nahm ihre große Tasche und sah sich um. Vor ihr lag nun ein großer Wald, sie wusste nun nicht ob sie dem Strand folgen sollte, oder ob sie durch den Wald gehen sollte. Doch nach kurzem Überlegen beschloss sie, durch die Wälder weiter zu gehen, schließlich war sie ja hier, um Abenteuer zu erleben.
Sir Philas Xeon
15.06.2006, 19:58
Das war mal wieder typisch für diese Banditen. Sie lauerten überall versteckt und wenn dann ein ahnungsloser Passant vorbei kam, dann hüpften sie aus ihren Verstecken und schlugen ihn nieder. Sir Philas Xeon wollte einen Kampf vermeiden, also warnte er Sathyriel und bedeutete ihm zu folgen. Nach einigen Metern trat der Bürger auf einen Zweig, der die Banditen alarmierte. Nun begann auch schon die Hetzjagd, die an einem weit entfernten Baum endete. Der Alchemist glaubte, dass sie die Banditen abgehängt hätten, doch damit lag er gnadenlos falsch.
"Wen haben wir denn da? Einen Bürger aus der Stadt und einen dreckigen Landstreicher?", höhnte einer der Banditen.
Es war zwei an der Anzahl, also stellten sie keine wirkliche Gefahr für den Feuermagier dar. Wenn er Glück hatte, dann konnte er sogar einen Kampf vermeiden. Ein kräftiger Pfiff ertönte, worauf Füßegetrappel und ein Rascheln in den Büschen hörbar wurde. Anscheinend hatten die Banditen noch einige Kumpel, die sie unbedingt kennen lernen wollten. Und da traten auch zwei weitere Gestalten aus dem Dickicht. Es waren zwei weitere Banditen, die genauso gekleidet waren, wie die vorigen. Nun hatten sie schon vier Gegner. Jeder der Banditen besaß einen Bogen und einen Degen. Zwei der Degen waren im Moment auf sie gerichtet.
"Schau mal an was wir gefunden haben.", sagte einer der Banditen und zeigte stolz mit seinem Degen auf Philas und Sathyriel.
"Die beiden haben bestimmt einiges an Gold dabei. Das nehmen wir ihnen am besten ab und hängen sie am nächstbesten Baum, oder was meint ihr, Jungs?", lachte ein anderer Bandit.
"Geh hinter mir in Deckung. Das Banditenpack schaff ich schon alleine.", meinte der Feuermagier flüsternd zu Sathyriel.
"Aber du kannst unmöglich gegen alle kämpfen und gewinnen.", wandte der Barbier ein.
"Ich werde dir gleich zeigen, was ich alles kann. Und nun geh und bring dich in Sicherheit.", sagte der Heiler.
"Was flüstert ihr denn da so? Gebt uns lieber euer Gold, dann haben wir es nicht so schwer.", raunte einer der Strolche.
"Haltet ein, ich bin Sir Philas Xeon, hoher Feuermagier des Ordens von Innos'. Lasst uns ziehen und euch wird nichts geschehen. Doch solltet ihr uns angreifen, dann werde ich vor Gewaltanwendung nicht zurückschrecken.", mahnte der Feuermagier.
Sir Xeon wusste zwar, dass es sinnlos war, diesen Hohlköpfen dies zu sagen, aber wenigstens hatte er es ihnen dann gesagt und sie konnten sich nicht beklagen, dass sie nicht wussten, dass er ein Feuermagier war. Die Banditen brachen in schallendes Gelächter aus, wie der Alchemist schon vermutet hatte.
"Ja klar, und ich bin ein Ork aus dem Minental.", höhnte ein Bandit.
"Nach dem Aussehen und dem Gestank zu urteilen wird das auch so sein.", gab der Feuermagier zurück.
"Was? Du kleiner Wurm, ich werde dich zerquetschen!", schrie der Bandit.
"Das glaub ich kaum! Erzittert vor dem Zorn Innos'.", erwiderte Philas.
Der hohe Feuermagus breitete die Hände aus, an denen sich kleine Feuerkugeln bildeten. Zwei der Banditen kamen auf ihn zugerannt, was er für das Dümmste hielt, das sie machen konnten, denn der Magiegelehrte führte beide Hände vor seiner Brust zusammen und schoss einen gewaltigen Strahl aus Feuer ab. Die Augen der Banditen weiteten sich vor Entsetzen, doch konnten sie nicht mehr ausweichen. Mit voller Wucht traf das Inferno auf die Todgeweihten. Schreie drangen durch den ruhigen Wald, schmerzerfüllt klangen sie. Der Feuerstrahl versiegte und auf dem Boden wendeten sich die Verbrecher vor Schmerz.
"Du Schwein, das wirst du bezahlen. Wir machen dich fertig!", schrie ein weiterer Bandit wutentbrannt.
Mit gezogenen Degen näherten sie sich von verschiedenen Seiten. Der Schwertmeister Philas zog seinen Rapier Stormy und wartete auf deren Eintreffen. Beide schlugen gleichzeitig auf den Feuermagier ein. Der jedoch wich geschickt mit einer Rolle aus und startete eine Attacke auf den ungedeckten Rücken des Banditen. Ein Stich in den Rücken und der Bandit sackte auf die Knie und schrie vor Schmerz auf. Der letzte Bandit schaute sich verzweifelt nach seinen Kameraden um, die jedoch bereits tot waren. Dann zog er ohne Vorwarnung seinen Bogen und schoss einen Pfeil in Richtung des Magus. Dieser war vorbereitet und sandte einen vernichtenden Feuerball entgegen, der den Pfeil traf, verbrannte und weiterflog auf den Banditen, diesen ebenfalls am Kopf traf und seine volle Wirkung erzielte. Der letzte Bandit ging tonlos zu Boden und war tot.
"Innos sei eurer Seele gnädig.", flüsterte der Feuermagier und steckte die Rune wieder in seine Tasche.
"Sathyriel, die Banditen sind tot. Was hast du jetzt vor?", fragte er seinen Begleiter.
Sathyriel
15.06.2006, 22:10
Sathyriel war völlig verblüfft von dem, was er gerade beobachtete. Er hatte schon soviel von den unglaublichen Fähigkeiten der Feuermagier gehört, aber sie noch nie in Aktion erlebt, denn, wenn er Gesandte Innos sah, dann segneten sie immer nur Leute oder sammelten Spenden für das Kloster.
Ohne Philas wäre das gerade sein Ende gewesen, denn gegen diese Gruppe von Banditen konnte seine Kräuterkunde nicht wirklich weiterhelfen. Er hatte zwar ein Schwert, welches prachtvoll aussah, aber er konnte damit nicht umgehen und selbst wenn, hätte er gegen diese große Anzahl von Gegnern nichts ausrichten können.
Nachdem der Feuermagier seine Rune wieder in die Tasche steckte, kam er auf den erstaunten Barbier zu und meinte: „Sathyriel, die Banditen sind tot. Was hast du jetzt vor?“
Er wusste keine Antwort und fiel aus Ehrfurcht vor dem Diener Innos auf die Knie und sprach: „Ich hatte ja keine Ahnung, wer Ihr seid. Bitte verzeiht mir mein unhöfliches Verhalten vorhin auf dem Marktplatz!“
„Ist schon gut! Erhebt Euch, mein Freund. Ihr braucht nicht vor mir knien!“, erwiderte Philas mit sanfter Stimme.
Sathyriel stand wieder auf, aber trotzdem hatte er immer noch das Gefühl, als müsse er ihm irgendwie Demut zeigen, jedoch wartete der Feuermagier immer noch auf eine Antwort auf die Frage und da wurde ihm erzählt, dass der Barbier sich schon eine ganze Weile überlebt hat, Khorinis zu verlassen, um den Ruf Innos zu folgen und ins Kloster zu gehen. Er berichtete das mit einer Leidenschaft in der Stimme und mit vollster Überzeugung, sodass Philas lächeln musste.
Der Kräuterkundler hörte gar nicht mehr auf zu erzählen und berichtete dem Magier von seiner Begegnung mit dem Sumpfbruder, seinem merkwürdigen Traum und der inneren Unentschlossenheit, über sein Schicksal und sein Gegenüber folgte seinen Worten mit Interesse. Es bildete sich irgendwie auf einmal so ein großes Vertrauen zu dem Geistlichen auf in ihm, das er sich nicht erklären konnte.
Nach ungefähr einer Stunde der Diskussion im Wald begann es zu Donnern und der Regen würde auch nicht mehr all zu lange auf sich warten lassen. Darum beschlossen beide nach Khorinis zurückzugehen.
Sie merkten, dass sie anscheinend ein ganz schönes Stück gerannt waren, denn der Weg schien kein Ende zu nehmen und das Unwetter am Himmel verschlechterte sich zunehmend. Die Wolken tauschten ihr strahlendes Weiß gegen ein zunehmendes, bedrohlich wirkendes Schwarz. Es waren auch kaum noch Vögel am Himmel zu hören und mit dem ersten Blitz, der am Firmament erschien, erreichten die beiden zum Glück die Stadt.
Auf dem Marktplatz meinte Sathyriel dann noch schnell zu dem Magier, dass er hofft, dass sich das Unwetter schnell wieder verzieht, da er noch ein Geschäft mit jemanden abschließen muss.
Philas erwiderte daraufhin, dass er das tun soll, aber morgen hier wieder auf dem Marktplatz erscheinen soll, denn er solle mit zum Kloster kommen.
Der Barbier war verwundert, willigte dann aber nach kurzem Überlegen ein, denn er dachte, dass dieses Zusammentreffen ein Zeichen sei, das ihm den richtigen Weg zeigte.
Die beiden trennten sich nach diesem Wortwechsel und jeder ging seiner Wege nach.
Amon Thorr
15.06.2006, 22:36
… „Uaaaaarg“.
Mit einem gedämpften Schrei erwachte Amon Thorr aus seinem Alptraum … es war ein Traum wie er ihn schon sehr lange nicht mehr erlebt hatte …
Der Graue Fels unter seinem Körper, bedeckt mit einer weichen Schicht aus Staub, liegt er eng an den Boden gepresst. Wie die Finger einer riesigen hand umklammert ihn die Finsternis, und eine leise, weiche, liebliche Stimme flüstert ihm Gräueltaten ins Ohr …
„Ist deine Sehnsucht nach mir so groß, alter Meister?“ …
Langsam richtete Amon sich auf. Er wagte es noch nicht seine Augen zu öffnen, zu groß war seine Angst die Hallen zu sehen, durch die er eben noch im Traume wanderte, zu groß war seine Angst, das es gar kein Traum war und dass er in das Angesicht seines alten Meisters blicken müsste, sobald er seinen Blick in die Dunkelheit richtete…
„Beliar...“ …
Stattdessen ertastete er seine Umgebung, doch statt staubigen Fels griffen seine Hände in den feuchten, mit Laub bedeckten Boden des Waldes. Erleichtert öffnete er seine Augen und erblickte im Zwielicht die ihn umgebenen Bäume. Was war geschehen? Das letzte woran er sich erinnern konnte war der Marktplatz von Khorinis und die Wasserpfeife, die er so genüsslich geraucht hatte.
„So Stark kann dieser Tabak doch gar nicht gewesen sein, ha, aber wer weiß was dieser Südländer seinen Kunden untermischt, damit sie auch immer schön wieder kommen …“.
Irgendwie beruhigte Amon diese Vermutung jedoch nicht im Geringsten. In der Tat war es sehr unwahrscheinlich, dass die Wasserpfeifen der Grund für seinen Aussetzer waren. Langsam kehrte das Gefühl für seinen Körper wieder … und er erkannte dieses Gefühl. Schwindelig, entkräftet mit schmerzen in jedem Körperteil, das sich bewegen lässt, keine Erinnerung an das was geschehen war… und ein Gefühl als ob man tagelang rastlos durch die Wildernis gelaufen wäre … mit Blut an den Händen. In Panik untersuchte Amon sein Finger, doch außer der Erde des Waldbodens gab es keine Spur von Blut, egal ob seines … oder das eines anderen Menschen. Was war geschehen … was war geschehen? Er wusste es nicht. Es fühlte sich an wie in seiner Jugend, nach einem seiner zahlreichen Blutigen Streifzüge durch das Kloster Adanos’, zu einer Zeit, als seine Seele so schwarz war wie die Schreine seines alten Meisters. Doch diesmal waren seine Hände nicht bedeckt mit dem verkrusteten Blut seiner Opfer. Kinder, Kriegsweisen wie er selbst einer war, gerade alt genug um in der Klosterschule der Wassermagier unterrichtet zu werden.
Nein, auch wenn es sich so anfühlte, es war sehr unwahrscheinlich, dass sein alter Meister sich wieder unbemerkt seiner ermächtigten könnte. Diese Zeiten waren vorbei. Amons Erfahrungen mit den Mächten der Götter waren einfach zu tief greifend und schmerzvoll gewesen, als dass er nicht ihre Nähe spüren könnte. Und abgesehen von der latenten, allgegenwärtigen Nähe aller drei Gottheiten, die durch ihre Anhänger hervorgerufen wurde, spürte er nichts.
So langsam beruhigte sich Amon wieder und er begann die Umgebung nach seinen Habseligkeiten zu durchsuchen. Sein Dolch befand sich in der leichten Lederrüstung Amons, seinen Eichenstab fand er nicht weit von dem Ort entfernt, an dem er vor wenigen Minuten erwachte. Sein langer, gefütterter Mantel lag direkt daneben und ihn ihm eingehüllt war der Rerst von dem, was Amon besaß. Hatte er hier übernachtet? Nachdem er alles an sich genommen hatte zog er sich die Kapuze seines Mantels tief ins Gesicht, ganz so als ob er die Narben in seinem Gesicht vor den Geistern und Tieren des Waldes verstecken wollte, und machte sich auf den Weg um einen Pfad aus dem Wald heraus zu finden.
Schon nach wenigen Metern war zu erkennen, dass die Bäume vor ihm weniger dicht standen. Bald darauf war ein Weg zu erkennen, der sich nah an einer Schlucht den Berg hinab schlängelte. Zu seiner Linken, auf der Spitze der Anhöhe konnte Amon das Dach eines Hauses zwischen den Baumwipfeln erkennen.
„Vielleicht ein Gasthaus oder eine Taverne …“.
In der anderen Richtung, den Weg hinab lag die Hafenstadt Khorinis.
„Hm, sich mit besoffen Trunkenbolden in einer Kneipe oder mit den Torwachen der Stadt herumschlagen, … ha … was für eine Wahl!“
Die Taverne, so entschied sich Amon, war wohl das lohnendere Ziel, und so machte er sich mit langsamen Schritten, tief auf seinen Eichenstab gestützt, auf den Weg …
Oparilames
16.06.2006, 06:13
Als Opa aufwachte war Mullok noch nicht aufgestanden und Opa überlegte was er tun sollte, es war Neblig, kalt, und die Sonne ging noch nicht einmal auf.
Er beschloss herauszufinden ob sie einen Weg finden würden und ging durch die Steinige Ödnis der Berge, er fand ein kleines Vogelnest und klaute sich die Eier, er wusste nicht WAS das für Eier waren aber das war ihm egal, er hatte Hunger, und was gebratenes konnte er wunderbar gebrauchen, egal was Mullok da hätte es ging nichts über leckere Spiegeleier.
Er ging zurück und pfiff ein Lied und kam dann kurze zeit später zu Mullok, der Dieb entfachte mit vielen Mühen und einigen Ästen die er gefunden hatte ein Feuer. Nach einer Stunde in etwa, regte sich Mullok und schrak sofort hoch als er den großen Brand sah (für ihn sah es nur so aus als ob die Welt brennen würde, da er zuerst nur das Feuer erkennen konnte). Mullok gähnte herzhaft und nahm sofort 3 Stück Käse und ein Stückchen Fleisch und legte es auf einen Flachenstein der vom Feuer erhitzt wurde, nachdem der Käse verlaufen und das Fleisch durch war, schlug Opa die 5 Eier auf. Nachdem sie ihr Mahl beendet haben, rülpste Mullok lauthals und ein Vogel in einem Stauch flog davon. „Wollen wir weiter, jetzt sind wir ja gesättigt.“ Sprach Opa, und Mullok entgegnete: „Von mir aus.“ Und so gingen sie weiter, merkten aber das sie nicht wussten wo sie sich befanden.
„Oparilames? Wie machen wir jetzt weiter, wir habe die Orientierung verloren.“ Oparilames sprach „Ich schlage vor, wir schlafen noch ein paar Stunden, es ist noch nicht einmal Mittag.“ Und sogleich legte er sich auch wieder an ihr altes Lager. Gegen Mittag standen sie auf und hatten viel zu besprechen.
„Also, hast du dir dein neues Leben, so vorgestellt wie bisher, Mullok oder eher etwas anders?“ Mullok schüttelte sich „Das Fragst du noch, du verflixtes Ausgefuchstes Bürschchen. Ich habe mir das schon anders vorgestellt, ich hätte nie gedacht das ich einmal mit einem Verrückten reisen würde, dazu noch mit einem Dieb, aber ich muss zugeben das ist besser als das was ich erwartet haben. Und wie ist es bei dir?“ Opa brauchte nicht lange zum nachdenken, er sagte. „Dem Schläfer sei dank, dass wir uns damals trafen. Du bist mein so ziemlich einziger Freund hier auf der Insel, ohne dich würde ich wohl immer noch in der Stadt sitzen…“ dann fügte er lachend hinzu „Oder im Kerker, aber nach unseren Abenteuern werde ich sicherlich in eine Sanatorium kommen, und für verrückt erklärt, aber das ist allemal besser als alles andere.“ Oparilames und Mullok mussten lachen.
„Ach weißt du was, ich bin gespannt wie die im Sumpf so sind.“ Sagt Mullok kund fügte verschwörerisch hinzu „weil… Ich traue den Büchern nicht, sie sind so… Unmenschlich halt, wenn du verstehst was ich meine.“ Opa runzelte die Stirn. „Unmenschlich? Na ja gut sie sprechen nicht und wurden von Menschen geschrieben, aber im Grunde sind wir das Selbe wohl für die Götter.“ So vergingen die Stunden und sie sprachen über die Götter und was sie bereits für Erfahrungen mit ihnen hatten. Dann aber stand Mullok auf „So ich glaub mein Hintern schläft bald ein ich muss mich bewegen und es ist auch schon früher Nachmittag, wir sollte langsam weiter gehen, und einen Weg suchen.“ Sofort stürmte Mullok los, und Opa ging in eine andere Richtung…
Nachdem er den Zwerg nicht mehr sehen konnte, machte er einen bogen und ging in eine andere Richtung, näher in Richtung Lager. Dann sah er ein schönes Tier über die Felsen klettern, es war eine Gämse, Opa wusste nicht das er sie schon eine Stunde verfolgte als er dann zurück ging. Er musste öfters stehen bleiben um sicher zu sein noch richtig zu gehen aber er schaffte die kleine strecke und fand ihr Lager, Mullok saß schon dort. „Da kommt ja mein Kollege. Ich hoffe du warst fleißig. Ich hab jedenfalls noch keinen Weg gefunden.“ Grummelte er, Oparilames musste verneinen. „Wenn das so ist dann reden wir halt noch einwenig, bis uns etwas einfällt.“ Und so redeten sie noch stundenlang, bis zum Abend, und dann kam die Erleuchtung, beide sprangen auf, und sprachen so ziemlich das selbe gelichzeitig aus: „Opa ich habs“ und Opa sprach „Mullok endlich kommen wir weiter!“ Opa sagte „lass hören!“ und Mullok erzählte das sie doch einfach in eine Richtung zu gehen brauchten bis sie einen Pfad fanden. Opa hatte dieselbe Idee und so schliefen sie erst einmal bis zum Morgen, an dem sie dann weiter ziehen würden.
Als sie aufwachten, war der Himmel gräulich.
Martinos
16.06.2006, 11:31
Wieder begann ein neuer Tag und wieder wurde Martinos von den morgigen Sonnenstrahlen geweckt. Langsam stand er auf und sah Ferol auf einen breiten Baumstamm sitzen. „Morgen.“, begrüßte Ferol seinen Schüler und er ahnte schon was er als antwort bekommen würde, ein einfaches Nicken, wie immer. „Können wir ja gleich das Training fortsetzten. Am besten du wiederholst die Übungen von den letzten Tagen einfach noch mal.“, sagte Ferol und Martinos ging gleich seinen Bogen holen. Der Schwarzhaarige ging rüber zu den Bäumen, die als Ziele dienten, beim hinlaufen sah er zu seinen Lehrmeister, der so aussah als würde er über irgendwas Nachdenken. Der Schüfer wusste allerdings nicht worüber, aber wen es etwas wichtiges sein sollte, würde er es ihm schon sagen. Martinos dachte nicht weiter darüber nach, er konzentrierte sich lieber auf sein Training. Wie immer ging er erst einmal in die richtige Stellung, dann zog Martinos einen seiner letzten Pfeile aus dem Köcher und versuchte den etwas weiter entfernten Baum zu treffen, dass allerdings nicht immer klappte und das wiederholte der Schürfer einige male.
Bewundernd spazierte Leonard voller Aufregung durch die wunderschön in Erscheinung tretende Landschaft von Khorinis, wobei er hin und wieder eine kleine Pause einlegte, um den friedlichen Landzug genauer zu betrachten. Gold glänzend stand die warme Mittagssonne genau über ihm und schenkte ihm eine wunderbare Wärme. Leonard hatte mittlerweile gedankenversunken eine steile Steigung des engen Weges erreicht, welche er, immer noch die Landschaft betrachtend, hinaufstieg. In den seitlich am Weg stehenden Bäumen hockten fröhlich zwitschernd einige Vögel, welche damit beschäftigt waren, die am Baum hängenden kirschroten Früchte aufzupicken.
Inzwischen hatte Leonard leicht schnaufend das obere Ende des Hanges erreicht und blickte auf den vor ihm erstreckenden Feldweg. Links führte, etwas versteckt hinter Gestrüpp, eine alte wirkende Steintreppe empor.
Nach reiflicher Überlegung entschied sich Leonard für den linken Weg, welchen er gemütlich hinaufschlenderte.
Oben angekommen, erstreckte sich vor seinen Augen eine weite Waldlandschaft, auf dessen rechter Seite er voller Verwunderung einen Bauernhof entdeckte. Entschlossen bog Leonard rechts ein und folgte dem Weg bis zum Erreichen des Hofes.
"Guten Tag, Fremder", sprach ihn einer der Bauern an, welche vor Leonard auf dem Feld standen und ihre Arbeit verwundert von diesem Besuch unterbrachen.
Leonard wandte diesem seinen Blick zu und fragte verlegen: "Seid gegrüßt, ich komme aus der Stadt und wollte ein wenig das Land außerhalb von Khorinis erkunden."
"Dann möchte ich dich auf meinem Hof herzlich willkommen heißen, meine Name ist Akil, mir gehört dieser Hof", rief ein Bauer aus dem Hintergrund.
"Ich heiße im Übrigen Leonard", begrüßte er sich erfreut, "kann ich Euch in irgendeiner Weise behilflich sein?"
Akil wunderte sich über Leonards Gastfreundlichkeit und antwortete mit unsicherer Mine: "Wenn es dir keine Umstände bereiten würde, könntest du eine wichtige Nachricht in Form eines Schreibens dem Händler Baltram auf dem Marktplatz überreichen, vorausgesetzt, dass du dich noch einmal Richtung Khorinis begibst."
Keiner der Bauern war mehr am Verrichten seiner Arbeit tätig, da alle gespannt dem Gespräch folgten.
"Geht in Ordnung, zumal ich mein ganzes Hab und Gut sowieso in der Stadt untergebracht habe", antwortete Leonard entschlossen.
Akil griff in seine hintere Hosentasche der Bauernkleidung und holte eine säuberliche versiegelte Nachricht in Briefform hervor, die er mit Zuversicht Leonard überreichte, welcher diese erfreut entgegennahm. Anschließend redete Leonard noch ein wenig mit Akil und seinen Bauern, bevor er sich zurück nach Khorinis begab.
Seine letzten Nahrungsvorräte in Form von Beeren vertilgend sah Ferol seinem Schüler eine Weile zu, dann bedeutete er ihm, kurz inne zu halten. Martinos hatte innerhalb der letzten Tage sehr an Treffsicherheit dazugelernt und der Schürfer wollte darauf nun etwas aufbauen.
„Gut, man sieht deutlich die Forschritte, die du gemacht hast. Da zahlt sich das Training doch aus. Zwar sind es immer nur noch stehende Bäume, aber am Anfang ist dies nicht zu verachten.“
„Naja, inzwischen treffe ich sie ja fast immer...“
„Genau das sollte gerade folgen. Du triffst ja mittlerweile auch aus ein wenig unterschiedlichen Weiten, jedoch ist das Ziel bisher sehr groß gewesen – ein ganzer Baumstamm.“
Er ging an Martinos vorbei und über den Waldboden auf den Baum zu, der schon viele kleine Wunden der zahlreichen Pfeillöcher davongetragen hatte. Mit seinem Jagdmesser, dass noch neu aussah und auf das der Lehrmeister in gewisser Weise stolz war, auch wenn es ihm wohl nur wenig half und er es nur zu wenige Sachen gebrauchte, ging er daraufhin zu Werke. In den breiten Stamm ritzte er zuerst einen kleinen Kreis, etwa von der Größe einer geballten Faust. Schnell hatte er weitere Kreise in ungefähr gleich bleibendem Abstand um den Innenkreis gezogen und fuhr anschließend alle der mehr oder minder runden Ritzen noch einmal nach, sodass man sie auch aus einiger Entfernung deutlich zu erkennen vermochte.
Er trat einen Schritt, betrachtete kurz zufrieden das Werk und wandte sich dann an seinen Schüler, der schon zu ahnen schien, worum es sich nun drehen würde.
„So, wie du siehst habe ich hier mal provisorisch etwas ähnliches wie eine Zielscheibe in den Stamm geritzt. Das heißt, deine Treffkünste werden etwas mehr gefordert als bisher, da es natürlich gilt, am besten den kleinsten, inneren Kreis zu treffen, wie auf dem Trainingsplatz. Nun, dafür ist es wichtig, auch auf kleinere Feinheiten zu achten, die du bisher rein gar nicht in Betracht ziehen musstest. Zum einen ist es die Flugbahn des Pfeils, die nicht gerade, sondern in einem Bogen verläuft. Du musst also immer etwas höher zielen als den Punkt, den du treffen willst. Zum anderen ist es nicht nur der Bogen von oben nach unten, auch seitwärts gibt es Schwankungen, die man einberechnen muss. Dies ist vor allem der Wind, er kann die Flugbahn eines Geschosses beträchtlich beeinträchtigen. Hier im Wald ist das zwar nicht von großer Bedeutung, aber wir werden sicher noch an Stellen kommen, an denen du gut daran tun wirst, dies zu bedenken. Alles verstanden?“
„Hm, ich denke schon, ich versuch’s mal...“
Ferol nickte und zog sich etwas zurück, um Martinos wieder weiterüben zu lassen.
Martinos
16.06.2006, 16:06
Wieder konzentrierte sich Martinos, zog langsam einen Pfeil aus dem Köcher und spannte diesen. Dann hob er seinen Bogen und zielte etwas höher, über das Ziel, dass er zu treffen versuchte. Wie Ferol schon erwähnt hatte, war hier im Wald, kein wirklicher Wind, auf den Martinos hätte achten müssen, daher würde sich die Chance, dass er das Ziel trifft erhöhen. Er zielte und lies die Sehne los, blitzschnell schoss der Pfeil, Richtung Baum und blieb im Baumstamm stecken. Leider hatte er zu hoch gezielt, er traf nicht genau die Mitte. Der Schwarzhaarige ging still, zum Baum und zog den abgeschossenen Pfeil, aus dem Stamm. „War doch schon ganz gut.“, rief ihm sein Lehrmeister zu. Wieder zielte Martinos konzentriert auf den Baum und lies wieder einen Pfeil durch die Luft zischen, doch diesmal ging das Geschoss total vorbei, er traf nicht einmal den Baum. Doch blieb der Schürfer wieder still und sagte nichts, er ging gleich wieder los, um sich seinen Pfeil zu holen. Der Lee wollte es gleich wieder versuchen und wen der nächste wieder vorbei geht oder nicht trifft, dann würde er es sofort, wieder versuchen, solange bis er das Zielt genau in der Mitte treffen würde.
TobiTobsen
16.06.2006, 16:37
Die Sonne schien wieder, die Wolken der letzten Nacht und damit das teilweise schlechte Wetter waren verschwunden. Das Meer hatte sich mittlerweile wieder beruhigt und das Schiff glitt sanft durch die Wellen. Nachdem Tobi sich ein paar Stunden ausgeruht hatte, übernahm er erneut das Steuer. Die Küstenebene dürfte nicht mehr weit entfernt sein, aber es würde sicher trotzdem noch ein paar Stunden dauern, bis sie ihr Ziel erreichen würden. Denn der Wind war ziemlich schwach im Moment, so dass sie kaum Fahrt machen, die Knoten konnte man an ein paar Fingern abzählen. Aber dagegen konnten sie leider nicht viel machen, außer sich mit anderen Dingen zu beschäftigen und die langeweile zu bekämpfen. Und das tat der Großteil der Mannschaft auch, worüber der Quartiermeister nicht besonders erfreut war. Ein paar spielten Karten auf einer Holzkiste, einige Piraten lungerten auf dem Deck rum, kippten sich Grog hinter die Binde oder erzählten sich Geschichten. Tobi hätte es ja verstanden, wenn sie einige Wochen unterwegs gewesen wären, aber bei einer Fahrt von gerade mal einem Tag, ging ihm so ein Verhalten gehörig gegen den Strich. Er konnte sich das Schauspiel nicht mehr tatenlos ansehen, er gab Brandon, der ebenfalls gelangweilt neben ihm saß ein Zeichen, dass er das Steuer mal kurz übernehmen sollte. Langsam ging der Korsar ein Stück nach vorne, zum vorderen Teil des Quarterdecks, von wo aus er den restlichen Teil des Hauptdecks komplett überschauen konnte:
"Hey ihr faulen Säcke, sind wir hier auf einer Vergnügungsfahrt oder was? Macht euch gefälligst an die Arbeit, dass Deck könnte auch mal ein bisschen Wasser vertragen. Und damit sind nicht nur die Landratten gemeint, dass das klar ist!"
Schrie der Pirat über das ganze Schiff und die Leute setzten sich in Bewegung. Zufrieden lief er zurück zum Steuer und übernahm es wieder. In einiger Entfernung war die Küstenebene schon zu sehen...
Paedygree
16.06.2006, 17:07
Mit der schweren Last auf den Schultern schritt der junge Novize über die Steinerne Brücke und lenkte seine Schritte den Pfad entlang in Richtung Taverne. Isgaroth sass wie immer da und betete zu Innos, ungeachtet des schönen Tages. Paedygree grinste und lief weiter. Einfach nichts konnte den alten Magier aus der Fassung bringen. Kurz vor der Taverne begegnete er einem Bürger von Khorinis. Innos zum Grusse. sagte er fröhlich und verwendete dabei den Gruss der Diener Innos: Innos möge deinen Weg erleuchten. erwiderte Paedygree und lächelte: Könnt ihr mir ein bisschen Geld geben? Ich muss mir nämlich noch Proviant zulegen, um nach Jhakendar zu gelangen. Etwas rüttelte in Paedygrees Gedächtnis: Du musst nach Jhakendar? Ja. Ich gebe dir dein Geld, dass du dich verpflegen kannst. Dafür überbringst du einem gewissen Pascal in Jhakendar, bei den Dienern Adanos dieser Packen Wurfmesser. Er zog das Bündel hervor und reichte es dem Mann. Gut. Um Innos Willen werde ich es tun. Ich danke euch Schmied. Der Novize fragte sich wieso er wohl wusste, dass er Schmied war, doch der Packen Wurfmesser musste ihn wohl verraten haben. Hier. Nimm 50 Goldmünzen. reicht dir das? fragte er und überreichte dem Bürger einen handvoll Münzen: Ihr seid zu gütig. Ich bete, dass ihr bald in den Rang eines Feuermagiers erhebt werdet. Der Novize wiederstand dem Drang den Bürger zu fragen und sagte nur: Ich danke dir ebenfalls. mit diesen Worten lief der Bürger auf zu Taverne um sich mit Nahrung einzudecken und um sich für die Reise vor zu bereiten.
Was in den letzten Tagen passiert war wusste er nicht. Tristan hatte sich zu sehr auf Anáwiels Training, dank dem er immer besser im Bogenschießen wurde, konzentriert. Nachts träumte Tristan immer denselben Traum:
Er war in einem fremden Raum und lag in einem Bett. Er konnte sich nicht bewegen. Die Wände wirbelten um ihn herum. Er hörte, wie eine Tür aufgerissen wurde. Er blickte hindurch und sah einen Kreis aus riesigen Granitblöcken - oder zumindest glaubte er, dass er das sah. Jemand hielt ein Messer. Er sah es über seinem Kopf schweben, die Spitze auf sein Auge gerichtet. Der Fußboden schien zu beben, und dann brachen die Holzdielen eine nach der anderen auf. Die Splitter flogen durch die Luft. Grelles Licht kam aus dem Boden, und er glaubte, in dem Licht eine riesige Menschliche Hand zu erkennen, die sich nach ihm wand und ihn ergreifen wollte.
So langsam machte ihm das Sorgen. Je mehr Erfahrungen er in Khorinis und der Umgebung machte, umso mehr wollte er wissen, was es mit diesem Traum auf sich hat.
Aber es war in der Nacht noch genug Zeit, sich um dieses Problem zu kümmern. Tristan wollte erst einmal ein passabler Bogenschütze werden, damit er wenigstens den Hauch einer Chance gegen Corin hatte.
Er stand, mittelrweile aus Reflex, in der Schussposition und versuchte den millteren Baumstumof zu treffen.
Den vorderen und den hinteren konnte er jetzt schon ohne große Probleme treffen. Aber der mittlere. Er traf den mittleren Baumstumpf einfach nicht.
William de Corp
16.06.2006, 17:57
William verliess nun endlich das Sumpflager, seine Wunde am Bein war endgültig verheilt und er war sichtlich froh endlich wieder von den Sektenspinnern weg zukommen. Eigentlich hatte er vorgehabt weiter nach Norden zu reisen ins Piratenlager, er wollte endlich mal wieder seine alten Bekannten wieder treffen, doch wegen der Begegnung mit diesem Gardler wollte William erstmal zurück zum Hof und schauen, ob er nicht irgendwo eine Bogenlehre machen könnte, schliesslich soll sich sein Bogen auch mal zu nutze machen. Sein Buchenbogen hatte vor langer Zeit einmal in dem Gebirge zwischen Khorinis und Jharkendar bei einigen Banditen gefunden. Er war damals mit Stevie unterwegs gewesen und sie wurden von Banditen angegriffen, die aber keinerlei chance hatten. Einer dieser Banditen hatte diesen fein gearbeiteten Buchenbogen dabei und William, der sowieso einmal Bogenschiessen lernen wollte, kam nicht drum herum ihn an sich zu reissen. Nun liegt er aber in seiner Truhe auf dem Hof.
Die Sonne blendete den Schürfer der Lees, während er über die Hängebrücke ging und sich immer weiter vom Sumpflager entfernte. Er folgte wie gewohnt dem Fluss in richtung Westen, durch den Wald und an dem Lager der Jäger vorbei. An der Taverne "zur toten Harpye" links abgebogen und geradewegs auf Onars Hof und die davor liegende Söldnersiedlung zu. William betrat nun die Söldnersiedlung machte sich auf den Weg zu seiner Truhe um den Bogen zu holen.
Sie suchten sich eine zufällige Richtung aus und brachen auf. Die Gegend war trostlos, überall nur Fels und Stein, der Himmel grau. Der Wind pfiff an den Felswänden vorbei und ließ ein schauerliches Heulen hören. Es schien, als ob die Wände immer enger würden und Mullok und Oparilames zerdrücken wollten. So gingen sie schweigend nebeneinander her, mit einem flauen Gefühl im Magen.
"Irgendetwas stimmt hier nicht", meinte Mullok. Und sein Instinkt täuschte ihn nicht:
Drei Goblins sprangen von den Felsen hinab und rannten keulenschwingend auf die beiden zu. Mullok riß blitzschnell den Rucksack von seinem Rücken und zog sein Messer, Opa tat es ihm gleich. Die Goblins sahen in Mullok wohl den gefährlicheren Gegner, deshalb gingen sie zu zweit auf ihn los. Er wich vor einem seitwärts geführten Hieb aus und stach mit seinem Dolch nach der Hand des Goblins. Kreischend ließ dieser die Keule fallen und hielt sich die Stummel, aus denen Blut spritzte. Mullok erhielt einen harten Stoß gegen den Schädel, doch er blieb stehen und hielt seinen Dolch fest. Mit stark brummendem Schäddel und verschwommener Sicht wandte er sich um und gewahrte gerade eben noch den weiteren Hieb des zweiten Goblins. Er lenkte den Schlag aus seiner Bahn und stieß der Kreatur den Messerknauf ins Gesicht. Er nutzte den Schwung, indem er eine Drehung um die eigene Achse vollbrachte und dem Goblin das Gesicht aufschlitzte. Dann bekam er wieder etwas gegen den Schädel, das Messer fiel ihm aus der Hand und er sank auf die Knie. Verschwommen sah er, wie Oparilames verzweifelt versuchte, den Schlägen des dritten Goblins auszuweichen.
Nein, ich darf nicht ohnmächtig werden.....
Dann wurde alles schwarz und er sank bewußtlos zusammen.....
Ich bin tot.............alles ist schwarz................ich spüre nichts.................ich bin frei von Schmerzen..........frei von allen Sorgen...........Nun kann ich zu Vater........
"He, Kleiner! Wach auf!" Ein eiskalter Schwall Wasser schwappte über sein Gesicht.
Mullok öffnete die Augen und sah ein verschwommene Gesicht. "Tut es sehr weh?", fragte der junge Mann. "Es geht", brummte Mullok und hielt sich den Schädel. Zwischen all den Haaren fand er eine eigroße Beule, die ziemlich schmerzte. Mullok richtete sich auf und nahm einen Schluck aus dem Wasserschlauch, den ihr Retter ihm reichte. "Was ist mit Oparilames und was ist mit den Goblins?"
"Deinem Freund gehts gut, er ist aber noch bewusstlos," der junge Mann deutete auf eine Stelle hinter Mullok, "die Goblins liegen irgendwo da hinten zwischen den Steinen - tot!"
"Wer bist du und wie hast du uns gefunden?" Mullok stand auf, der Schädel brummte immer noch stark.
"Ich bin Ajihad, Handwerker aus der Gilde Lees," er deutete auf sein Schwert, "ich hab gerade meine Einhandprüfung bestanden und wollte ein bisschen die Wildniss säubern. Mit dieser Hoffnung brach ich heute vor Sonnenaufgang auf und habe hier dann drei Goblins entdeckt, die sich in den Bergen verkrochen. Ich folgte ihnen und nach einiger Zeit hörte ich Geräusche Ich eilte hin und kämpfte gegen sie. Da ihr sie schon verletzt hattet, habe ich es geschafft, sie zu überwinden. Ja, und jetzt sitzen wir hier......
"Vielen Dank," meinte Mullok, "wir haben dir unser Leben zu verdanken!" Er nahm seinen Geldbeutel hervor und zögerte - doch dann überwand er seinen inneren Schweinehund und zog einige Goldstücke heraus."Nimm dies als Dank!"Ajihad wehrte ab:"Ach, das ist doch nicht der Rede wert. Das hätte jeder für euch getan..."
"Nimm es bitte, denn sonst werd ich mit meinem Gewissen hadern." Ajihad lenkte ein und nahm die 20 Goldstücke. "Was ist eigentlich das Ziel eurer Reise?"
"Wir wollten in den Sumpf!"
"Ach ja, da komm ich her. Ihr wart wohl in Jharkendar?"
"Jharkendar? Kenn ich nicht! Wir kommen vom Kastell."
Ajihad lachte auf: "Dann seid ihr wohl am Sumpf vorüber gelaufen. Der Sumpf liegt im Pyramidental! Ihr habt ihn wohl mit dem Aussenposten verwechselt, hm?"
Mullok schaute verdutzt: "Der Sumpf......im Pyramidental? Dann war der ganze Weg ja umsonst! Daran ist dieser Oparilames Schuld! Er hat sich nicht genügend über den Weg informiert!" Mulloks heißes Blut kochte auf.
"DU hast dich nicht über den Sumpf informiert," sagte eine schneidende Stimme hinter ihm so eisig,dass es ihm kalt den Rücken herunter lief.
Er drehte sich um: "Oparilames, du bist aufgewacht?"
"Nein, du ich bin Opas Bruder," meinte dieser.
"Wirklich?" Dann merkte Mullok, dass Opa ihn reinlegte. Missmutig brummte er in seinen Bart hinein.
Opa setzte sich ans Lagerfeuer, dass Ajihad inzwischen entfacht hatte. Mullok erzählte Opa von Ajihad, ihrer Rettung und, dass sie den falschen Weg liefen.
Als er fertig war, meinte der Lee: "Ich wollte ein Abenteuer und ich hab eins bekommen. Nun will ich zurückkehren und es würde mir nichts ausmachen, euch mitzunehmen, bezahlt habt ihr ja schon.
Nur damit ihr den richtigen Weg findet", fügte er mit einem Augenzwinkern hinzu.
Die Gefährten erklärten sich einverstanden und brachen kurz danach auf, den Weg den sie umsonst beschritten hatten wieder zurück.
der fuchs
17.06.2006, 00:02
endlich war der fuchs wieder erwacht. Ich wuste das ich sehr sehr lange geschlafen hatte, den meine haare waren etwa 12 cm länger, und ein kleiner schnurrbart zierte meine lippen. In der Höle in der ich mich immer noch befand, war zwar stock dunkel, aber meine Augen gewöhnten sich aussergewöhnlich schnell an das doch sehr klamme Tageslicht. Ich mochte weder den Schnurrbart, noch das längere Haar. Darum suchte ich auf dem boden nach einem scharfen Stein, denn aus Zeiten der Barere wuste ich, wie man siech selber die Haare schneidet, und sich mit einem scharfkantigen Stein rasiert.
Schliesslich war ich darmals ein Einsiedler gewesen, und das wollte ich auch bleiben. Vorerst!
Nun, da ich es vorzog erst einmal aleine zu leben, hatte ich den entschluss gefasst, mir aus dieser Höle ein Zuhause zu machen. Dieser Entschluss war Entgültig, obwohl ich garnicht wusste wo ich war, und was diese Gegend für Überraschungen bereit hielt. Vielleicht war ich sogar kilometer weit von jeglicher Zivilisation entfernt, aber je weiter desto besser. Doch all diese Spekulationen brachten mich nicht weiter. Also trat ich aus der Höle hinaus, um zu sehen, wo ich war.
Das erste was ich sahr, als ich aus der "Dunkelkammer" heraustraht, war das Meer. Ich stand etwa 25 meter von einer hohen Klippe entfernt. Die Sonne Ging gerade auf,und tauchte das meer in ein blutrot, mit einer Spuhr Orange. Ein paar Vögel schwebten der Sonne entgegen.
Es wurde zeit sich von diesem Atem beraubenden Ausblick loszureissen. Ich drehte mich zum Höhlen Eingang um, und stellte voller erstaunen fest, das er beinahe perfeckt war. Er lag gut versteckt hinter einigen Blaubeerbüschen versteckt, der eingang war schön rundlich und so groß, dass ich mich nicht zu bücken brauchte um hindurch zu gehen. Fast perfekt war er, da ich sofort sah, dass das Gestein welches die Hölendecke bildete, nicht sehr massiev war. Um das zu sehen, brachte man meiner ansicht nach nicht einmal ein geschuhltes Auge.
Aber ich wuste genau wie ich das mögliche einstürtzen verhindern konnte. Ich brauchchte nur ein paar Stützpfeiler aus ein oder zwei Bäumen zu machen. eine Azt basteln konnte ich auch. aber all das hatte keine eile, und so setzte ich mich an den rand der Klippe und genoss den herlichen Sonnen aufgeng, nebenbei hörte ich das Meer rauschen und schwelgte in Errinnerungen von meiner Heimad.
Fearisuio
17.06.2006, 10:41
Als Schlibby die Stadt verließ um sich ein wenig auserhalb umzuschauen, spazierte er fröhlich aus dem Osttor. Er ging den Weg entlang und pfeifte ein wenig. Da er noch von früher wusste das Wald gefährlich sein kann, mied er ihn. Er ging ein weilchen als er plötzlich einen Schrein eines Gottes sah. Er dachte so bei sich:" WIr beten mal, mal schauen was passiert." Er betete und ging weiter den Weg entlang. Dann ging er ein Stückchen in den Wald weil er etwas hörte. Er schaute sich um und sah einen Wolf. Flink wie er war kletterte er auf einen Baum. Er wartete bis der Wolf verschwand und schaute hinunter ob wirklich nix mehr da war. Als er sich sicher war sprang er om Baum und ging zurück auf den Weg. Plötzlich hörte er ein Geräusch- er dreht sich um und sah ein Schattenläufer. Schlibby nahm die Beine in die Hand und rannte so schnell er nur konnte, wohin wusste er noch nicht. Nach einer gewissen Zeit drehte er sich um. Er hat den Schattenläufer abgehängt. "Gott sei Dank", dachte Schlibby, " ich wäre fast als Futter geendet." Schlibby ging zurück in Richtung Hafenstadt. Er blieb direkt auf dem Weg ohne in den Wald zu schauen. Als er vor dem Stadttor war dachte er bei sich: "Da haben sich die Götter was schönes ausgedacht." Und er ging erschöpft in die Stadt.
Die Luft schien rein zu sein. Gar’dal schaute sich noch einmal um. Nirgends war ein Menschnewesen zu sehen. Nur diese Schafherde, die sich ohne Hirt auf der Weide die Bäuche voll schlugen. Gar’dals Zunge fuhr genüsslich über seine Lippen. Das würde ein Festmahl. Schliesslich erhob sich der Orkspäher von seinem Versteck und schlich sich leise von hinten an ein Schaf an. Schliesslich zog er seine Axt, hob sie in die Luft und schleuderte sie mit voller Wucht in die Richtung des blökenden Abendessens. Volltreffer, murmelte er feierlich. Die Axt steckte im Hals des Tieres, dass nun kreischend zu Boden ging. Die anderen Schafe ergriffen sofort lautstark die Flucht. Gar’dal musste sich beeilen, wenn er nicht von den Menschen entdeckt werden wollte. Er rannte zu dem Kadaver, hob ihn mit seinen kräftigen Armen hoch und ging in die nahe gelegene Deckung des Waldes. Er drang weiter in den Wald ein und kam schliesslich zu seinem Lager zurück.
Der Rastplatz war nicht mehr, als eine kleine, offene Feuerstelle und einem Wargfell daneben, dass als Nachtlager diente. Das Fell hatte er immer bei sich. Bei kalten Temperaturen konnte das Fell ihn warm halten und sonst diente es als Decke oder Unterlage beim ausruhen. Auch ein Ork brauchte Ruhe und auf einem Fell schlief sich nun mal besser, als auf dem halten, kalten Boden. Das war bei Orks genauso wie bei Menschen.
Der Ork entfernte von dem Schaf alles, was nicht geniessbar war und schnitt sich dann einige grosse Fleischbrocken heraus. Es war eine blutige Arbeit, doch Gar’dal mochte sie. Er mochte den süsslichen Geruch des frischen Blutes in der Nase. Er mochte es, wenn das noch warme Blut über seine Arme rann. Am liebsten war ihm Menschneblut, aber ein Schaf und ein Mensch war ja nicht allzu verschieden…beide waren dumm, unansehlich schwach, aber lecker.
Schliesslich hatte der Orkspäher das ganze Schaf verputzt und seinen Durst an einem nahe gelegenen Bach gelöscht. Er hatte zwar auch noch etwas Orkschnaps (auch als Fleischwanzenkiller bekannt), doch den sparte er sich für den Notfall auf. Der Schnaps konnte manchmal ungeahnte Kraftreserven in einem Ork aktivieren. Bei Menschen jedoch nicht. Die waren nach drei Schlücken von dem Gebräu bereits ohnmächtig, so stark war das Zeug.
Schliesslich packte Gar’dal seine wenigen Sachen zusammen, nahm sich die letzte gebratene Fleischkeule vom Feuer, löschte ebendieses und machte sich dann an die Weiterreise. Immer wieder kaute er etwas von dem halbverbrannten Fleisch und schaute wieder gegen Norden, wo die Bergkette immer näher kam.
Fahles Licht der ersten Sonnenstrahlen fiel durch Lücken des Blattwerkes der Bäume auf den Waldboden, der somit in diffuses Dämmerlicht getaucht wurde. Die Blätter der zahlreichen Bäume rauschten im leichten Wind, der hier im Schutze der Baumreihen kaum zu verspüren war. Ferol schlug die Augen auf. Mit einem Gähnen setzte er sich aus dem Moos, auf dem er geschlafen hatte, auf und sah zu Martinos, der noch schlief. Der Lehrmeister beschloss, seinem Schüler noch etwas Schlaf zu gönnen und stand auf. Seinen Beutel mitnehmend und den Bogen über der Schulter verließ er leise die kleine Lichtung und somit ihr provisorisches Waldlager, um wieder etwas Vorräte zu sammeln, hatte er doch nichts essbares mehr in seinem Gepäck.
Leichten Schrittes trabte er durch die kühle Waldluft in Richtung der Quelle, die er vor einigen Tagen gefunden hatte, während sein müder Blick langsam an Klarheit gewann. An dem aus einem Felsblock sprudelnden Bach angekommen, spritzte er sich zuerst etwas des kalten, klaren Wassers ins Gesicht um endgültig seine Schläfrigkeit zu verlieren, dann trank er. Seinen nur halbvollen Wasserschlauch ganz auffüllen genoss er die Stille, die an diesem Morgen den Wald beherrschte.
Ferol rückte den verschlissenen Beutel auf dem Rücken zurecht und setzte seinen Weg fort durch den Wald, um zur nahegelegenen Lichtung zu gelangen, die ihm bisher immer etwas Nahrung bereitgehalten hatte.
Er verlangsamte seinen Schritt, als er Geräusche hörte, die so gar nicht zu der stimmungsvollen Stille zu passen schienen. Er konnte bisher nur hören, was seine Augen noch nicht zu sehen vermochten, dennoch hatte er schon eine Vermutung, was sich irgendwo vor ihm, auf oder in der Nähe der Lichtung, die sein Ziel sein sollte, abspielte. Lautes Gegröle drang an sein Ohr, zwischendurch Gerede und immer wieder etwas Schweigen.
Der Schüfer schlich langsam näher, jedoch nicht vermeiden könnend, dass ab und an doch ein kleiner Zweig unter seinen Schuhen nachgab und verräterisch knackte. Die Menschen, um die es sich zweifelsohne handelte, schienen davon jedoch keine Notiz zu nehmen. Letztendlich hatte Ferol freie Sicht auf die Lichtung und sah die Ursache dessen, was ihn beunruhigt hatte. Hinter einem kleinen Baum hervorspähend beobachtete er gespannt die Szenerie, die sich ich darbot.
Zwei Männer, etwas mittlerer Größe, saßen um ein kleines Feuer, über dessen Flammen ein großes Stück Fleisch an einem Spieß hing und brutzelte. Beide lachten lauthals und sprachen ordentlich einem kleines Fass mit Wein zu, das schon fast leer mit geöffnetem Deckel zwischen ihnen stand und aus dem sie mit kleinen Tonkrügen immer wieder schöpften und gierig tranken. An den Baumstümpfen, auf denen sie Platz genommen hatten, lehnten jeweils ihre Waffen, sofern man die dicken Stöcke, die an der Spitze mit Nägeln gespickt waren, als solche bezeichnen konnte. Doch das Hauptaugenmerk Ferols lag nicht etwa auf den beiden Männer, die ganz augenscheinlich Wegelagerer und Banditen, jedoch nicht von der Sorte auf Onars Hof, vielmehr schienen es welche derer zu sein, die schon lange seit dem Fall der Barriere die Gegenden unsicher machten und immer wieder Händler und Wanderer überfielen, sondern er richtete seinen Blick auf die Beute, die sie außer dem Fass des Weines gemacht hatten. Einige Beutel, deren Inhalt Ferol nicht sehen konnte, lagen dort und beinhalteten wohl das restliche Diebesgut.
Doch Ferol war mit seinen Gedanken an seinen eigenen, leeren Geldbeutel schon etwas weiter. Mit einem letzten prüfenden Blick betrachtete er die zwei betrunkenen Banditen, die mit dem Rücken zu ihm saßen und sich über den vollbrachten Raubzug freuten, dann zog er sich von der nun etwas zertrampelten Lichtung zurück. Vielleicht waren es gerade diese zwei Banditen, die seinem Geldproblem in nächster Zeit Abhilfe schaffen würden. Schnellen Schrittes entfernte er sich und ging zurück zu dem Lager, um Martinos zu berichten was er gesehen hatte. Eventuell hatte sein Schüler ja auch Interesse, ihm bei seinem Vorhaben zu helfen...
Die großen Torflügel des Kastells schlossen sich hinter Beregor, als er wieder ins Freie trat. Er lief den schmalen Bergstraße entlang, die erstaunlicher Weise wieder überwuchert war, obwohl er erst vor ein paar Tagen beim ZuX angekommen war. Der junge Bürger zückte sein Messer und bahnte sich erneut einen Weg durch die Sträucher und Pflanzen. Ungefähr in der Mitte des Weges hielt er inne und wusste, dass er nicht weiter die Pflanzen verstümmeln durfte, da sie ein Werk Adanos’ waren, dem Gott, dem er seine Treue schwören wollte. Er stieg behutsam und mit großen Schritten über die Pflanzen, um so wenige wie möglich zu zertreten. An der natürlichen Wegkreuzung angelangt, holte Beregor die abgezeichnete Karte, die aus dem Buch des ZuX, hervor und versuchte zu erkennen, wo diese alte Zivilisation von Adanos Anhängern gelegen haben mochte. Er strich mit dem Finger über die Position, auf der er sich momentan befand und folgte dem Weg bis zu der markierten Stelle. Der Bürger stellte erfreut fest, dass sich der Standort nicht weit von dem Pass des Berges, auf dem er sich gerade befand, lag. Beregor rollte die Karte wieder zusammen und steckte sie in die Innentasche seiner Bürgerkleidung, woraufhin er seine Schritte in Richtung Pass lenkte und eiligen Schrittes den Pfad hinauf lief. Plötzlich fiel ihm sein Ring mit dem Familienwappen vom Finger und rollte den Berg hinab. Der junge Bürger rannte erschrocken hinterher und stolperte über einen kleinen Stein. Mehrere Meter flog Beregor durch die Luft, bis er schmerzhaft auf den harten Steinboden aufschlug. Eine große Wunde machte sich auf seinem linken Arm breit und Blut tropfte auf den Boden. Der Ring war verschwunden und der Besitzer lag halb ohnmächtig über einem Stein und zwang sich dazu, wieder aufzustehen und zu den Wassermagiern aufzubrechen. Er hoffte inständig, dass sie einen Heiler oder Barbier hatten, der ihm helfen konnte. Mit schmerzverzerrtem Gesicht schleppte sich Beregor den Berg hinauf und näherte sich langsam dem Pass. Das Blut lief ihm dem Arm herunter und hinterließ eine Spur aus Tropfen auf dem kahlen Boden. Der Pass war fast erreicht und der junge Bürger musste mit der Ohnmacht kämpfen. Langsam überschritt er den Pass und fand sich endlich auf der anderen Seite des Berges wieder.
Martinos
17.06.2006, 12:30
Martinos war noch gemütlich am Schlafen, bis er von, jemanden aus dem Schlaf gerissen wurde. "Los wach auf! Ich hab Neuigkeiten.", sagte eine Stimme, die ihm nicht unbekannt war. Als er es endlich schaffte seine Augen zu öffnen, erkannte er seinen Lehrmeister, Ferol. "Was denn los?", fragte der noch, halb schlafende Martinos. "Wirst du gleich sehen, los steh auf und komm mit." Der Schwarzhaarige tat was Feol sagte, er stand auf, nahm seinen Bogen und sein geliebtes Schwert, dann folgte er seinem Meister, der schon vor raus gelaufen war.
Sie rannten durch den Wald, bis zu einer kleinen Quelle, ab dort verlangsamten sie ihren Schritt und liefen weiter. Martinos blieb kurz stehen, er bildete sich ein, jemanden Lachen gehört zu haben. "Hast du das auch gehört?", fragte er seinen Gefährten. "Sicher, komm noch ein Stück her", sagte sein Lehrmeister und schaute durch ein paar Büsche auf eine Lichtung, vorsichtig blickte Martinos auch durch das Gestrüpp auf die Lichtung und sah zwei Kerle, an einem Lagerfeuer sitzen. "Dort auf der Lichtung, hocken zwei Kerle rum, scheinen irgendwelche Räuber zu sein. Jedenfalls scheinen die, große Beute gemacht zu haben und nun hab ich mir gedacht, wir könnten mal bei denen vorbei schauen und viehleicht unsere Goldbeutel, etwas bereichern." Ferol grinste und hoffte darauf, dass Martinos mitmachen würde. "Na dann los, ich wollte sowieso mal wieder ein wenig Spaß haben.", antwortete Martinos und grinste teuflisch. "Gut, dann los." Ferol ging durch die Büsche, zu den zwei unbekannten Männern, Martinos folgte ihm und machte sich schon geistig, für den Kampf bereit. Er freute sich schon darauf, endlich mal wieder das Schwert schwingen zu dürfen. "Hallo.", begrüßte Ferol die beiden, diese drehten sich blitzschnell um, der eine griff schon zu seiner Keule und der andere Stand auf. "Was wollt ihr hier?", fragte der Bandit. Er trug auf seinem Rücken, ein großes Zweihänder Schwert. "Ach ich und mein Gefährte, wollten nur mal sehen, wer sich hier ein Feuer angezündet hat.", sagte Ferol. Der andere mit der Keule stand nun auch auf, da er schon ahnte was nun gleich passieren würde. "Na ja, genau genommen, wollten wir uns mal eure Beute ansehen.", sagte Ferol erneut. Der mit dem Schwert begann zu lachen. "Ha, wollt ihr uns wohl unsere Beute wegnehmen? Ha, das ich nicht Lache. Ich und mein Freund hier, werden euch, wie Maden zerquetschen!", mit diesen Worten zog er sein Schwert und griff Ferol an, der aber nur schnell zur Seite sprang, so dass der Räuber ins Leere Schlug. "Hey Ferol! Den Kerl mit dem großen Zahnstocher, denn will ich übernehmen!", brüllte Martinos über die Lichtung und zog blitzschnell sein Schwert, sofort rannte er auf seinen Gegner zu. Ferol nickte und nahm sich den anderen Kerl vor. "Na Narbengesicht, du kleiner Kerl willst mich besiegen?", er versuchte Martinos wütend zu machen, doch der Lee hörte ihm gar nicht zu. Martinos war so wild auf diesen Kampf, dass er was um hin rum geschah, gar nicht mehr mitbekam. Sein Gegner eröffnete den Kampf und versuchte mit all seiner Kraft, den Schwarzhaarigen zu treffen, doch Martinos wich mit Leichtigkeit der Attacke aus und konterte. Mit einem leichten Schlag, traf er den Räuber an der Schulter, sofort strömte Blut aus dem tiefen Schnitt. Martinos grinste, er lief langsam mit gesenktem Schwert um seinen Gegner rum. "Du Wicht! Ich werde dir nun erst die Finger abschneiten, dann die Zehen und dann lass ich dich langsam verbluten!", schrie er Martinos an und holte wieder zum Schlag aus, diesen blockte der Schwarzhaarige. Sofort versuchte er Bandit einen weiteren Angriff und schwang den großen Zweihänder von links nach rechts, schnell duckte sich Martinos, nun hatte er genug seit, seinem Gegner ins Bein zu schlagen. Mit einem Schrei, brach er zusammen. Nun stand der Lee vor dem zusammen gebrochenen Bandit und sagte immer noch nichts, er grinste nur und sah seinen besiegten Gegner an, der sein Bein, vor Schmerzen hielt. Doch dann wollte Martinos, dass Leiden, seines Gegner doch beenden und schnitt ihm, mit einem genauen Schlag die Kehle auf. Blut spritzte Martinos ins Gesicht, langsam verschwand sein Kampfrausch wieder und er steckte das Blutverschmierte Schwert, zurück in die Schwertscheide.
...Als er auf Lobart's Hof ankam traf er Vino, den er gut kannte.
"Na, wie geht's alter Junge?"
"Ich komm mal wieder vorbei und muss zu dem Steinkreis hinter eurem Hof. Weist du da näheres drüber?"
"Ne, nicht wirklich. Das einzige was ich drüber weis is, dass da oben immer ein paar Feldräuber sind, die mich nerven, aber sonst weis ich nichts drüber."
"Alles klar. Wir sehen uns."
"Jo, bis bald."
Pluton ging weiter bis hinter den Hof, von wo aus er den Steinkreis sehen konnte. Leider sah er auch die angekündigten Feldräuber. Es waren jedoch nur zwei, auch wenn man diese Biester nicht unterschätzen sollte. Er versuchte sich so nahe wie möglich ranzuschleichen. Er war fast bis auf fünf Meter an sie rangekommen.
Nach kurzer Überlegung zog er seinen Dolch, stand leise auf und stürmte auf den einen zu, der den Rücken zu ihm Gewand hatte. Er stürzte sich auf das Vieh und Stach ihm seinen Dolch mit aller Gewalt in den Körper. Der Feldräuber staß ein gequältes Zirpen aus und strauchelte ein wenig davon, doch er war noch nicht tot. Er hätte wissen müssen, dass diese Insekten einen sehr starken Rückenpanzer haben, doch das andere Insekt war kurz später vor ihm und stach mit seinen zwei fühlerartigen Vorderbeinen zu. Pluton schaffte es gerade noch sich nach hinten fallen zu lassen, zog seinen Dolch im Fall von Links nach Rechts und hieb dem Feldräuber eines der Beine ab. Er lag nun auf dem Boden und beide Biester über ihm. Eher aus Verzweiflung staß er den Dolch in den Leib des rechten Feldräubers, dem er schon die Rückenwunde beigebracht hatte, und trieb den Dolch soweit in das Insekt hinein, dass er stecken blieb. Der Feldräuber fiel ohne ein Geräusch um und kullerte auf den Rücken, den Dolch noch immer im Leib steckend. Nun bäumte sich der zweite Feldräuber über ihm auf und, ohne das Pluton etwas ausrichten hätte können, senkte sich der Feldräuber hinab. Doch er stach nicht auf ihn ein, sondern fiel einfach nur auf ihn. Einen Augenblick später wurde das Insekt von ihm herunter gewälzt und ein glücklicher Vino tauchte auf.
"Bei Innos, das war aber noch mal im richtigen Augenblick, was?"
"Danke, vielen Dank. Aber mich würde schon interessieren wieso du hier raufgekommen bist?"
"Naja, das Geschrei der Feldräuber konnte man doch nicht überhören. Als hab ich mir einfach die Harke genommen, die ich gerade in der Hand hatte, bin hier her gelaufen und hab sie dem Feldräuber in den Wanst gehaun."
"Wow, danke. Komm doch heut Abend auf ein Bier in die Stadt?"
"Tut mir echt Leid, aber heut Abend muss ich mal wieder das Gitter vor meiner Weinkellerei ölen, aber ich komm irgendwann auf dein Angebot zurück."
Pluton stand auf, bedankte sich noch einmal bei Vino, zog seinen Dolch aus dem toten Feldräuber und ging auf der anderen Seite des Hügels wieder hinunter.
Plötzlich hörte er ein leises jaulen und schaute sich um, woher es kam und nach einiger Zeit sah er eine Art weisschwarzen Wolf hinter einem Strauch liegen. Es war ein wunderschönes Tier, doch es hatte eine tiefe Stichwunde am Bauch. Das Tier knurrte ihn nicht an sondern wimmerte nur. Pluton überlegte nicht lang, sondern nahm das arme Tier behutsam auf die Schultern und rannte damit Richtung Stadt davon. Die Pflanze, die er Constantino besorgen sollte, hatte er schon vergessen.
Doch diese Feier würde ihnen niemand vermiesen.
Das zweite Fass war auch schon wieder halb leer getrunken.......
Genau so war es die Party ging etwas länger als erwartet und selbst das zweite Fass hielt sich nicht lange.Um drei Uhr Morgens war das Fass leer.
Doch die Feier ging noch bis vier.
Dann legten sich alle Schlafen und nach einigen Sunden ungefähr um neun Uhr Morgens weckte Elendium die beiden Schlafmützen-Schnarcher und Corin.
Er deute auf den Wolf den Corin zur Seite legen sollte und wies die beiden dort hin.Verschlafen an diesem von der Sonne blutrot gefärbten Morgen,gingen die beiden Lehrlinge zu dem Wolf.
''Nehmt eure Messer mit.'' sagte Elendium.
Der Tagelöhner und der Novize,die beiden schnappten sich ihre kleinen Waffen und volgten Elendium.
''Schaut her.'' sagte Elendium und öffnete das Maul des Wolfes.
''Ich zeig euch wie man die Zähne entnimmt.''
Elendium begann vorsichtig am unteren Schmelz des Zahnes Stiche zu setzen und lockerte so die Zähne.Mit einem sorgfältigen Schnitt entfernte er den Zahn.Dies machte er auch mit den restlichen Zähne des Unterkiefers.
''Nun seit ihr an der Reihe,Corin du nimmst die linke Seite des Oberkiefers und Schnarcher du übernimmst die rechte Seite des Oberkiefers,fangt an.''
Corin und Schnarcher knieten sie auf die angegebene Seite und zogen ihre kleinen Kligen.Es war richtig schwer zusammen die Zähne zu entfernen,vorallem wenn einer den Kopf anhebt und der andere den Kopf nach unten Senkt.Dies wurde ihnen zu schwer und deshalb lies Corin Schanrchr zuerst seine Seite machen.Schnarcher fing an.Einige minuten waren vergangen bis Corin an der Reihe war.Nun begann er.Und wieder vergingen einige Minuten denn es war gar nicht so leicht die Zähne ordentlich zu entfernen,obwohl es bei Elendium so einfach aussah.
Sie zeigten ihr werk Elendium.
Elendium schaute sich die Arbeit der beiden genau an: ''Naja,ziemlich gut aber ihr könntet noch etwas sauberer Arbeiten.''
''Nun zeige ich euch wie man die Krallen entfernt.''
Elelendium setzte sich an die Hinterbeine und machte fast das selbe an den Krallen wie bei den Zähnen,nur das es hier noch etwas schwieriger aussah.Nun sollten Corin und Schnarcher die Vorderbeine bearbeiten dies taten sie auch.Dies war einfacher denn jeder konnte sich ein Bein des Tieres nehmen,doch war es schwerer das die Krallen tiefer in den Pfoten drinn waren als die Zähne im Maul.Nach ungefähr 15 Minuten waren die beiden fertig und zeigten Elendium mal wieder ihre vollbrachte Arbeit.
''Nicht schlecht,nicht schlecht habt ihr gut gemacht.Ihr könnt euch wieder auruhen-und natürlich die erbeuteten Zähne und Krallen behalten.''
Corin und Schnarcher steckten die spitzen gegenstände ein.Schnarcher ging in Elendiums Hütte und ruhte sich aus.Doch Corin ging zu Elendium und redete mit ihm.
''Ähm Elendium,ich sagte dir doch damals am anfang meiner Ausbildung das ich unter zeitdruck stehe.Dies hat sich geändert.Ich habe es im Gespühr das dies noch etwas dauert was ich vorhatte.Deshalb kannst du mir die Prüfung des Jagens auch hier stellen und nicht auf meinem Abenteuer.''
Elendium schaute ihn und sprach verwundert:
''Nun gut mein Schüler,ich habe verstanden.Ich werde dir die prüfung bald stellen.Aber du hast so eine Geistige eingabe-willst du nicht zum Kloster kommen und dich uns anschliesen?''
''Danke Elendium.In das Kloster........'' Corin dachte nach, ''Ich werde darüber nachdenken ob ich mich euch anschliese Elendium.'' Corin sagte dies nachdenklich und ging auch in Elendiums Hütte um sich auszuruhen.
Elendium dachte über corin nach-er wäre Fähig für das Kloster-und ging auch seine Hütte.
An diesem Tage war der Frieden tief.
Er hatte sich von seinen neuen Vorräten ein wunderbares Mittagessen zubereitet. Erst mal Mahlzeit!
Nach dem Essen zündete er sich noch einen Joint an. Durch die Wirkung des Krauts fiel ihm das denken viel leichter und die welt um ihn herum war ruhig und gelassen. Er liebte diese Ruhe mitlerweile. Früher war er ganz anders gewesen. Die Zeit in den Bergen hatte ihm endlich das gegeben was er suchte: Eine Antwort!
Adanos war die Antwort. Die Magie war die Antwort. Die Meditation innere ruhe. Spirtualität verbunden mit Magie.
Der Frieden war tief and diesem Tage...
Anáwiel sollte den Wolf und den Fuchs ausnehmen, und genau das machte sie, oder versuchte sie zu machen. Sie nahm die scharfe Klinge, die herumlag und fing mit dem Wolf an. Zuerst machte einen langen Schnitt in der Mitte des Bauchs, die sogenannte Mittelnaht des Fells entlang, und zog dann das Fell über die Ohren, natürlich vergass sie nicht den Schnitt am Hals zu machen, um ein mögliches Ausfransen zu vermeiden. Und somit war der Wolf gehäutet.
Doch das war das leichte Teil der Ausweidung, der Rest folgte noch. Anáwiel umklammerte den Messer noch fester und machte sich daran, die Sehnen rauszuziehen. Eine langwierige und nicht sehr angenehme Aufgabe war das, aber notwendig, ein Wolf hatte starke Sehnen und es wäre Schade, sie nicht zu benutzen. Und so machte sich die Milizin an die Arbeit und als mit der Zeit bemerkte sie, beinahe überrascht, dass sie besser geworden war und dass sie jetzt nicht so viel Zeit und Mühe wie früher dafür aufbrauchen musste. Durchaus zufrieden von sich selbst packte sie die gezogenen Sehnen und legte sie in die Sonne zum Trocknen.
Als sie auch damit fertig war, ging sie zurück zum toten Tier und überlegte was sie noch mit ihm machen konnte. Die Zähne konnte man noch gebrauchen, zum Herstellen von Schmuck vielleicht, wenn man sie zu kleinen Kugeln feilen würde. Auch so würden sie sich dafür eignen, doch die Blondine bezweifelte, dass ein Bürger der zivilisierten Stadt so etwas um den Hals tragen würde. Unsicher nahm sie den Messer in die Hand und begann an dem Zahnfleisch zu bohren. Blut spritzte und fluchend liess Anáwiel den Messer fallen.
„Verdammt“ verliess ihre Lippen, während sie sich das Gesicht von der roten Flüssigkeit abwischte.
Ihre Haut war wieder sauber und sie machte sich wieder daran. Doch eine Bewegung ihrer Hand später flog der Zahn weg und fiel ins naheliegende Gebüsch. Die Milizin fluchte wieder einmal, aber sie musste sich bald damit abfinden, dass der Zahn verloren war, nach ihm zu suchen ergab nicht viel Sinn. Anáwiel atmete tief durch und suchte sich einen anderen Zahn im Maul des Tieres. Doch noch beim zweiten Versuch, ihn rauszuziehen, blieb brachte er und nur ein Stück blieb in ihrer Hand. Sie schüttelte den Kopf, am Rand der Verzweiflung warf sie voller Wucht den restlichen Kadaver gegen einen Baum.
Als sie sich wieder beruhigt hatte, zog sie das Fell dem Fuchs und danach ebenfalls die Sehnen, auch wenn man nicht wirklich viel davon gebrauchen konnte, sie waren im Vergleich zu denen des Wolfes dünner und schwächer.
Blutbeschmiert und müde richtete sich Anáwiel auf und sah sich um. Der ausgenommene Fuchs lag zu den Füssen der Milizin, die zerstreute Reste des Wolfes waren immer noch in der Nähe des Baums und ein junger Scavanger und eine Ratte bedienten sich gerade an dem Fleisch. Mutig von ihnen und nicht gerade klug, dachte sich die Soldatin, doch sie liess die Tiere in Ruhe und am Leben und begab sich zu ihren Schülern.
„Ihr zwei“ rief sie ihnen zu, als sie sie erblickte. Rhen ruhte sich aus und Tristan feuerte gerade einen Pfeil ab, und als sie die Stimme der Lehrmeisterin hörten, drehten sie sich um.
„Genug Trockenübungen, es wird Zeit für etwas Praxis. Ich muss für meinen Lehrmeister eine Gans oder eine Ente erlegen, aber ich gehe jetzt in die Stadt und ihr werdet euch darum kümmern, das ist ein Befehl. Rhen, du suchst eine Ente und Tristan, du übernimmst die Gans. Wenn ihr das erledigt habt, kommt in die Stadt, ich will die toten Tieren haben. Ich werde sie untersuchen, also denkt nicht daran, die Vögel anders zu töten, als mit einem Pfeil.“
Es war eine schwierige, aber nicht unmögliche Aufgabe für die zwei Männer, aber es war eine gute Übung und sie würde sie einen oder zwei Tage beschäftigen. Sie lächelte schief und drehte sich um, kurz darauf verliess sie das Lager und machte sich auf dem Weg in die Stadt.
Kinimod war heute Früh erwacht udn doch war er ausgeschlafen.Das Lederzelt bot ausreichend Platz für ihn und war sehr gemütlich,nachdem der Adept gefrühstückt hatte war er sofort weiter Richtung Jharkendar aufgebrochen.
Kinimod brauchte nicht lange und stieß auch auf keine Wiedrigkeiten,dank einer Karte die er selbstverständlich auch dabei hatte wusste er denn Weg.Sein Weg würde ihm am Kastel der Schwarzmagier vorbeiführen,die ihm nicht ganz geheuer waren.Doch,zwar diente sie Beliar,aber waren sie wirklich böse?Vielleicht gefiel ihnen nur die Macht der Beschwörung die ihnen Verliehen wurde,oder das Gefühl Tod über die welt zu bringen.Das wusste der Adept nicht.Das einzige was er wusste war das er nicht alzu nahe ans Kastell wollte,es könnte ja sein das die Demonen die das Kastell bewachen ihn angreifen wollen,falls diese sich auserhalb der Mächtigen Mauern aufhalten sollten.Doch Kini war zuversichtlich das ihm nicht geschehen würde,schließlich ist er mit dem Segen Innos' aufgebrochen und zu verteidigen wusste er sich auch.
Seine Reise führte Kini durch halb Khorinis und darüber hinaus,er hatte bereits Drakia und das Minental gesehen und bald würde er auch Jharkendar sehen.Als Bonus würde er viellicht auch noch die Sprache der Erbauer lernen und ein paar neue freunde treffen.
Ausserdem wollte der Adept sehen was mit Mick,Ritley und dieser Frau ist,wenn er Glück hatte waren sie alle da und seine Fragen würden sich endlich mit Antworten füllen.Aber selbst wenn nicht,die reise an sich war ja schon genug für den Diener der heiligen Flamme.
Kinimod konnte nun schon die mächtigen Mauern des Kastells in der Ferne sehen,bald würde er den Zugang in die einst so blühende Welt Jharkendar erreichen.Doch erst einmal rastete der Adept an einem kleinen Bach um sich kurz frischen Wasser zu holen und sein Gesicht zu waschen.
Kinimod tauchte seine Hände in das kühle Wasser und nahm dann eine Hand voll Wasser und schleuderte das Element des Lebens in sein Gesicht.Zuerst war Kinimods Gesicht kalt und dann spürte er wie die warmen Sonnenstrahlen sein Gesicht wieder erwärmten.Wasser und Sonnenlicht,das waren 2 der 3 Hauptbestandteile des Irdischen lebens.adanos schenkte den Menschen das Wasser und die Welt und Innos' ihnen das Licht und die Gerechtigkeit.Die beiden Götter hatten eine perfekte welt erschaffen,doch dann kam Beliar und bekämpfte die Schöpfung.
Wieso hat er das getan?Wieso konnte er nicht in Frieden mit seinem Bruder Innos' und dem Gott des Gelichgewichts Adanos leben?Wieso erwählte er das Tier und führte Krieg gegen Innos' erwähltem,dem Mensch?Diese Fragen konnte wohl nur die Götter selbst beantworten,denn kein Sterblicher würde jemals genug verständnis erlangen die Antworten dieses Rätsel zu begreifen.Oder etwa doch?als Kinimod endlich aus seinen Gedanken wieder zu sich sah merkte er das bereits fast eine halbe Stunde vergangen war,denn die Sonne war ein ganzes Stück weiter gewandert.Deshalb stand er auf und nahm seine Sachen um zu gehen,doch er musste stehen bleiben als er hinter sich ein Knurren hörte.Als er sich umdrehte sah er einem Wolf ins gesicht der sich wohl von hinten angeschlichen hatte.Der Wolf stand schon so nahe das der Adept nicht in der lage war sein Schwert zu ziehen und deshalb angst um sein leben hatte.Doch sein treuer Gewährte der ihn nie aus den Augen ließ rettete ihn mit einem lauten Schrei.Shadow's schrei ließ den Wolf aufschrecekn und zur Seite sehen so das Kinimod sein Schwert ziehen konnte und den Wolf niederstrecken konnte.Dankbar gab er seinem tierischem Freund ein stück Fleisch und ging weiter Richtung Jharkendar.
Nach kurzer zeit war Kini angekommen,er ging durch den Felsspalt,der nach Jharkendar führte,und fand sich nach einem längeren Marsch dann in einem prachtvollen Tal wieder.Er hörte überrall Tiere,zum Glück nur kleine,laute von sich geben und in der Ferne Menschliche Stimmen.ein kurzer Blick auf die Karte wieß dem Adeptend es feuers den Weg dem er dan auch folgte.Er brauchte danna uch nicht lange und sah schon die ersten Ruinen,was würde ihm jetzt wohl erwarten?
DraconiZ
17.06.2006, 15:26
DraconiZ lies sein Schwert kurz vor der Brücke, die zum Kloster führte, durch die Luft sausen, stach und schlug immer wieder nach einem nicht vorhandenen Gegner und probierte die veränderte Waffe aus. Eigentlich hätte er dies gerne im Kloster selbst getan, aber dort war es eigentlich verboten überhaupt Waffen zu tragen und so wollte er kein Aufsehen erregen. Valien war wunderschön geworden und der Paladin war unendlich froh, dass die Weihung so vor sich gegangen war, wie er es erhofft hatte. Vielleicht auch durch die Hilfe von Ed, der er sehr dankbar war, was der Novize, den er angesprochen hatte, ihr hoffentlich gesagt hatte, hatte Innos ihm eine solch mächtige Waffe geschenkt. Fast meinte der Schleichlehrer, dass das Schwert eine eigene Aura hatte, aber das bildete er sich wohl nur ein, weil er so fasziniert davon war. Die Klinge sah nun aus, als wäre sie von Lichtwesen geschmiedet worden und nicht mehr aus magischem Erz, sondern aus einem völlig anderem Material. ,, Innos Zorn“, wurde solch eine geweihte Klinge in den Überlieferungen genannt und der Paladin konnte sich gut vorstellen, was mit einem Feind passierte, welcher diese Klinge zu spüren bekam, auch wenn er sie noch nicht ausprobiert hatte. Doch die Inschrift, die nun noch besser zu sehen war unddie Memento Mori, bedeutete hielt ihn davon ab sie zu benutzen. Mit einem Ruck verstaute der Streiter seine Klinge an seiner rechten Seite und machte sich nach Khorinis auf. Mehr denn je würde er nun darauf achten, dass er Innos Wegen folgte und sein Schwert nur benutzte, wenn es notwendig war. Es war ein Geschenk Innos und so wollte er es auf keinen Fall schmälern indem er es sinnlos einsetzte. Der Wind blies sanft und leise durch die Baumkronen und DraconiZ musste unwillkürlich grinsen. Das Wetter war einfach herrlich und nach allem was im Moment passierte, konnte der Schmied gar nichts anders als fröhlich sein. Erst war er zum Paladin erhoben worden und dann hatte Innos zugelassen, dass er sein Schwert mit den Tränen des Gottes weihte. So schlenderte der Schleichlehrer über die Straße und nichts und Niemand schien seine Laune verderben zu können.
Wenig später kam der Paladin an der Taverne zur toten Harpyie vorbei und schielte durch das dreckige Fenster. Hatte er noch vor einigen Augenblicken gedacht, dass es nicht schlecht wäre Mal herein zu gehen, hielt das Bild drinnen ihn nun doch davon ab. Nicht das es in der Taverne irgendwie besonders zugehen würde. Sie sah aus wie immer und gerade das mochte der Streiter nicht. Allerhand Gesindel und Räuberpack ging dort ein und aus. Als der Paladin noch Barde gewesen war, hatte er selbst dort drinnen einmal gespielt und etwas Geld doch verdient, doch diese Zeiten waren hart gewesen und der Schmied hatte nichts gehabt. Nun da er Paladin war brauchte er an so etwas nicht mehr denken, auch wenn es eine durchaus schöne Zeit gewesen war. Doch nun hatte er sich wichtigeren Dingen zu widmen. Mit einem Ruck löste der Gardist von dem Fenster und ging weiter seines Weges. Es war ein heißer Tag und so würde der Schmied einen See suchen, indem er etwas baden konnte.
Xion1989
17.06.2006, 15:28
Da war er nun. Endlich hatte Xion einen neuen Körper doch Ceron war schon weg. Wie lange hatte Xion geschlafen? Tage? Wochen? Doch das war jetzt unwichtig. Erstmal musste er gucken was dieser Körper in seinen Taschen hatte. Es war Gold. Nicht zu viel aber zum Leben reichte es. Desweiteren hatte er einen Eichenbogen doch keine Pfeile. Doch das wichtigste war das Fleisch. Seit langer zeit hatte er nichts gegessen und brauchte dringendst etwas im Magen. So fing er also an zu Spachteln. Eine Keule fleisch nach der anderen ging dabei drauf und er fühlte sich nach und nach mehr wie eine Kugel. Dieser Körper war gut durchtrainiert und groß. Sehr groß um genau zu sein. Und das beste war: Er hatte einen Stängel Sumpfkraut dabei! Als Xion das sah strahlten seine Augen und er würde vor freude am liebsten weinen. Endlich sein geliebtes Kraut. Stillschweigend zündete er es an und nahm einen tiefen Zug. Wie er das genoss. Der Körper meinte zwar er sollte es lassen doch hörte er nicht auf ihn. Endlich stand er wieder auf und bewegte sich schnellen schrittes in richtung Pyramiedental. Der Weg kam ihm auf eine art neu , doch auf der anderen wie 1000000 mal gelaufen vor. Schweigend rauchte er weiter an seinem Kraut und bewegte sich gerade heraus. Kein Wolf , keine Ratten , garnichts war auf seinem weg. So sah er auch bald schon die Tore des Sumpflagers. Ein kurzer schritt an den Torwachen vorbei und ein Erwachet hallte reflexartig über seine Lippen. Da war er nun...Endlich zuhause
Während er aus dem Augenwinkel Martinos wahrnahm, der den Räuber mit dem großen Schwert in Schach hielt, das Ferol gar nicht gesehen hatte, als er die beiden Banditen zum ersten Mal erblickt hatte, nutzte er die kurze Überlegpause, die ihm sein Ausweichmanöver brachte, wie er den Räuber, der sich gegen ihn richtete, am besten besiegen oder vertreiben könne. Innerlich wieder einmal verfluchend das er nie den Umgang mit dem Schwert gelernt hatte und nicht einmal etwas derartiges, was man annähernd als solches gebrauchen konnte, dabei hatte. Doch schon sah er den Banditen mit einem zornigen Gesicht wieder heranpreschen. Insgeheim war er froh, das Martinos, der es augenscheinlich gut mit dem Schwert umzugehen verstand, den Räuber mit der weitaus gefährlicheren Waffe freiwillig übernommen hatte. Gegen das große Schwert dessen war der kleine Knüppel seines Gegners ein kleiner Zahnstocher, aber gegen den Bogenlehrmeister doch eine ernst zu nehmende Waffe, da er nicht auf etwas ebenbürtiges zurückgreifen konnte.
Eigentlich hatte er im Sinn gehabt, die beiden Räuber eher zu überraschen und sie so in die Flucht zu schlagen ohne dass etwas dabei passierte, doch da Martinos zum Glück mitgekommen war hatte er sich dazu hinreißen lassen, einen kleinen Spaß mit den Räubern zu treiben, der leider nun nicht mehr ganz so lustig war wie noch zuvor. Der Schürfer wich etwas zurück und sein Gegenüber setzte schon ein siegessicheres Lächeln auf und schwang seinen mit Nägeln gespickten Stock. Offenbar hatte nun auch er erkannt, dass Ferol ihm im Nahkampf hoffnungslos unterlegen sein würde. Während der Bogenlehrmeister immer weiter zurückwich, fieberhaft überlegend, wie er den anderen überwältigen konnte, wurde das Grinsen des Räubers immer breiter. Dann jedoch trat Überraschung auf sein Gesicht.
Mit einem Satz, den er sich selber kaum zugetraut hätte, landete Ferol vor dem Räuber und hielt sein Jagdmesser bereit in der Hand. Doch sein gegenüber hatte zu schnell begriffen, was er vorhatte und war nun einen Schritt zurückgewichen, sodass der etwas unbeholfen wirkende Stich des Schürfers nutzlos nur Luft durchtrennte. Innerlich fluchend sah er den Räuber wieder nahend, der nun wieder grinste, als sähe er seine Vermutungen bestätigt. Ferol ließ ihn herankommen. Er wusste, dass ihm nur wenig blieb, um heil aus dieser Sache herauszukommen und versuchte eine letzte Finte.
Wie beim ersten Mal wich er gerade so dem Hieb des Räubers aus und sah den Knüppel knapp neben sich durch die Luft sausend. Er ergriff sofort die Initiative und entwaffnete den Räuber mit einem kurzen Tritt, der die eher provisorische Waffe in hohem Bogen in einem nahen Strauch katapultierte. Noch erstaunter als eben gerade schon dreinblickend sah der Räuber seinem Stock hinterher und Ferol merkte, dass er auch eher ein ungeübter Kämpfer sein musste, mit noch wenig Erfahrung.
Seine Faust jedoch landete nur wenige Augenblicke später mitten im Gesicht des Räubers, worauf dieser mit blutender Nase benommen niedersank. Ferol ließ von ihm ab und steckte das Jagdmesser, dass nur wenig zum Einsatz gekommen war, wieder ein. Erleichtert sah er, dass Martinos auch mit dem wohl sehr viel stärkeren Gegner fertig geworden war, jedoch schien es, als hätte er ihn für immer in das Reich Beliars geschickt. Ferol erschauderte. Eigentlich war es nicht seine Absicht gewesen, den Leben der Männer ein vorzeitiges Ende zu bereiten, aber die war nun nicht mehr zu ändern. Vielleicht hatte er es ja auch verdient, ein Räuber wie so viele in der Gegend um Kohrinis war es auf alle Fälle. Dennoch kam sich der Bogenlehrmeister in diesem Moment keinen Deut besser vor als einer dieser Wegelagerer und fühlte tiefe Beklommenheit, die ihn überfiel. Dennoch, zumindest hatten sie einen am Leben gelassen und Ferol zwang sich, das Gefühl zu verdrängen.
Er seufzte und sah zu Martinos, der noch etwas außer Atem war und wohl kein Problem damit hatte, seinen Gegner niedergestreckt zu haben und das für immer.
„Gut gekämpft, so schwer hatte ich es mir nicht vorgestellt...“, begann Ferol und Martinos nickte nur, nur um wieder einmal zu zeigen, dass er nicht unbedingt ein Mann der großen Worte war.
„Dann lass uns mal die Säcke wegbringen, alles schaffen wir wohl nicht, aber etwas können wir ja auch dem da hinten lassen, irgendwann wird er sicher wieder aufwachen.“ Der Bogenlehrmeister deutete über die Schulter in Richtung seines Gegners, der bewusstlos auf dem Waldboden lag.
„Nun komm, lange will ich hier auch nicht bleiben.“, und endlich setzte sich Martinos in Bewegung.
Martinos
17.06.2006, 19:23
Ferol lief rüber zu den Säcken und öffnete einen, um nach den Inhalt zu sehen. Sein Schüler folgte ihm, blieb aber dann neben dem Bewusstlosen stehen. „Willst du den Kerl am leben lassen?“, fragte Martinos, in einem Verachtenswerten Ton. Ferol sah seinen Schüler an und sagte nur kurz: „Ja.“, und wühlte in dem Sack weiter. Martinos blieb stehen und starrte den Bandit an. „Dieser sinnlose Geist hat den Tot verdient!“, flüsterte er leise, so dass es sein Meister nicht hörte. Dann ging er zu Ferol rüber und öffnete einen weiteren Sack. „Sieh dir das alles an!“, sagte Ferol erstaunt und hob eine glänzende silberne Schale in die Luft. Der Schwarzhaarige schaute in den vor ihm liegenden Sack, in diesem befanden sich noch weitere Gegenstände aus Silber. „Ich schlage vor, wir tragen so viel wie wir können, zurück in unser Lager und dort schauen wir uns die Sachen noch mal genauer an und dann könnten wir morgen doch mal rüber in die Stadt gehen, um dort das ganze Zeug zu verkaufen.“, schlug Ferol vor, Martinos antwortete wieder einmal nur mit einem Nicken, ihm gefiel es nicht, dass sie den einen Kerl am Leben ließen.
Ferol nahm einen der Säcke auf die rechte Schulter und einen Zweiten auf die linke, der Schwarzhaarige tat ihm gleich, den fünften Sack ließen sie hier. So gingen sie los, zurück zu ihrem Lager.
Mit schmerzenden Schultern ließ Ferol die beiden Säcke zu Boden fallen, wobei ein lautes Scheppern aus dem inneren der grob gewebten Beuteln erklang. Mertinos tat es ihm gleich und beide rieben sich erst einmal die Schultern, die einiges aushalten hatten müssen.
Ferol sah sich um. Nichts schien sich verändert zu haben in ihrem kleinen, provisorischen Lager, doch just in diesem Moment spürte der Schürfer, wie sich sein Magen krampfhaft zusammenzog. Immer noch hatte er keinen Bissen in den Mund bekommen an diesem Tag und dies bekam er nun zu spüren. Sein Schüler schien im gleichen Moment auch etwas in dieser Richtung zu denken und nahm etwas seinen Proviants hervor, welches wohl auch bald aufgebraucht werden würde. Er gab dem Bogenlehrmeister einen Kanten Brot ab und tat sich dann an einem anderen gütlich.
Ferol nahm es stillschweigend hin, innerlich dankte er Martinos. Dann nahm er einen Schluck aus dem frisch gefüllten Wasserschlauch und fühlte sich um einiges besser als noch zuvor. Noch eine Weile genoss er die Ruhe des Waldes, die sich nun über sie breitete, dann stand er schwungvoll auf.
„Dann lass uns doch mal genauer nachsehen, was wir hier angeschleppt haben. Vermutlich ist nicht mal die Hälfte mehr wert als der Sack, in dem es aufbewahrt wird.“, Ferol stiefelte zu den am Bogen liegenden Säcken und schaute in den ersten hinein. Martinos nickte derweil und machte sich an einem anderen zu schaffen.
„Sortier erst einmal alles aus, was einigermaßen wertvoll aussieht, danach sehen wir weiter.“, meinte Ferol noch und begann mit der Arbeit. Das erste, was er aus dem Sack hervorholte, war ein silberner Kerzenständer, zwar nicht gerade groß, aber dennoch in gutem Zustand. Das fängt doch schon mal gut an, dachte er sich und holte den nächsten Gegenstand aus dem prall gefüllten Beutel. Dieses Mal hatte er einen hölzernen Kelch in der Hand, der nicht annähernd so ungebraucht und wertvoll wie der Kerzenständer aussah. Als nächstes fischte er eine rostige Gabel aus dem Sack, die sich schnell zu dem Holzkelch gesellte. In kürzester Zeit entstanden so zwei Haufen, wobei der mit den tatsächlichen Wertgegenständen, aus denen sich Gewinn bringen ließ, um einiges kleiner war. Nachdem der Sack leer war, sah Ferol auf und bemerkte, dass bei Martinos das Verhältnis ganz ähnlich war.
Fast gleichzeitig begannen sie mit der Auslese des jeweils zweiten Sackes und es ergab sich ein ähnliches Bild wie schon beim ersten. Insgesamt lies sich die endgültige Beute in nur zwei Säcken verstauen, die nicht ganz so prall gefüllt waren wie die zuvor.
„Gut, dann wäre das auch erledigt. Die Haufen lassen wir am besten einfach liegen, vielleicht braucht sie ja irgendwann noch jemand.“, Ferol grinste breit.
„Gut, morgen geht es dann auf in die Stadt, ich denke für heute haben wir genug.“, meinte daraufhin Martinos und beide nickten sich zu. Morgen würde sich sein Geldbeutel endlich wieder etwas füllen, mit diesem Gedanken legte sich Ferol auf das weiche Moos nahe des Baumstammes und schloss die Augen.
Schweigend ließen Regnak und sein Lehrmeister Nafolux das Tor des Kastells der Schwarzmagier hinter sich. Regnak rieb sich die Augen, als er zurück zum Kastell blickte, denn es sah anders aus, als Regnak es kannte. Obwohl er schon einige Tage im Kastell verbracht hatte, konnte er sich an die Umstände dort nicht gewöhnen, immer wieder suchte er das Refektorium nach dem Wirt ab, um etwas zu bestellen, bis ihm einfiel, dass er sein Begehren nur aussprechen musste. Auf dem Gebiet des Bogenschießens hatte Regnak jedoch große Fortschritte gemacht. Er verbrachte zwar noch viel Zeit beim zielen, traf jedoch sehr oft und sicher, er konnte jetzt kaum noch erwarten ein Tier zu erlegen. Sein Kurzschwert hatte Regnak im Kastell zurückgelassen, denn damit konnter noch nicht umgehen. Alles, was er mitnahm war sein Bogen, seine Pfeile und sein Dolch, der an seiner linken Seite hing.
Nun bogen die zwei Reisenden links ab und gelangen in den Wald von Khorinis. Nafolux ging voran, ohne Regnak auch nur einen Blick zuzuwerfen. Regnak folgte ihm und schwieg ebenfalls. Nach ein parr Minuten des Waldmarsches, nahm Regnak ein leises Grunzen wahr. Regnak blieb stehen und spitzte die Ohren. Das Grunzen ertönte wieder und diesmal konnte Regnak auch die Richting bestimmen, aus der es kam. Regnak folgte dem Ruf und zückte unterwegs seinen Bogen und legte einen Pfeil drauf. Zwischen den Bäumen in etwa zwanzig Schritt Entfernung sah Regnak einen Molerat, der sich alleine in dem Laub herumwältzte. Regnaks Blut bekam einen Schuss Adrenalin und sein Herz begann, schneller zu klopfen. Er spannte seinen Bogen, bis die Sehne seine Wange berüherten und schaute am Pfeil entlang, im zu zielen. Nach einigen Sekunden, als Regnak glaubte, fertig zu sein, ließ er die Sehne von seinen Fingern gleiten, der Pfeil zischte durch die Luft und landete im fetten Rücken des Tieres. Sofort legte Reganak einen weiteren Pfeil auf die Sehne, zielte und schoss. Diesmal landete der Schuss in der rechten Schulter des Tieres, was es sehr verlangsamte. Da das Tier mittlerweile so nahe an Regnak war, dass es keinen Sinn mehr hatte den Bogen zu benutzen, schmiss Regnak ohn auf den Boden und zog seinen Dolch, versteckte sich hinter einem Baum und wartete. Als das Tier den Baum erreichte, sprang Regnak hervor, und ramte dem Tier seinen Dolch in die linke Schulter, doch während er versuchte seinen Dolch aus dem Leib des Tieres zu befreien, umklammerten die Zähne des Tieres Regnaks Unterarm und rissen das Fleisch auf. Angetrieben von dem Schmerz, stach Regnak weitere 4 mal in das Tierleib, bis das Grunzen endgültig verstummte. Regnak machte seinen Dolch am Moos sauber und schob es wieder in die Scheide. Danach pachte er seinen Bogen wieder ein, und schmiss sich das Kadaver über die rechte Schulter.
Als Regnak Nafolux endlich gefunden hatte, sagte Nafolux, dass das Abendessen etwas spät kommt. Als die Moleratkeulen aber doch durchgebraten waren, aßen die Reisenden sie schweigend, bis Regnak ein leises Knacken wahr nahm, sich umdrehte und eine Krallenbewehrte Tatze an seinem Hinterkopf spürte. Sofort verlor Regnak das Bewusstsein und stürtzte auf den laubbedeckten Boden. Als Regnak aufwachte, sprang er bei dem Anblich, dass er zu sehen bekam auf die Füße. Ein Menschenskelett stand vor ihm und rührte sich nicht. Instinktiv zog Regank seinen Dolch und wollte gerade ausholen, als die Knochen, ais denen das Wesen bestand einfach zusammenbrachen.
"W...Was ist passiert?", fragte Regnak seinen Meister.
"Ein Schattenläuferangriff", antwortet der Magier trocken.
"Und was war das für ein Wesen?" wollte Regank wissen.
"Der Rest meiner beschworenen Kreaturen, die ich rief, um das Monster zu besiegen"
Als Regnak schließlich den pochenden Schmerz in seinem Hinterkopf spüren konnte, legte er sich hin, um sich auszuruhen und nickte sofort ein.
Latraviata
18.06.2006, 00:27
Latraviata war einfach vom Tisch der Taverne aufgestanden, legte einige Goldmünzen hin, achtete nicht einmal darauf, ob diese liegen blieben oder davonkullerten und drängte sich durch den schier undurchdringlichen Tisch, Bank und Sessel Pakour. Einfach unfassbar, dass der Wirt es noch immer nicht hat größer machen lassen, obwohl er ganz genau wusste, dass Abends besonders viele Leute hier waren und sich die Bäuche vollschlugen, und meist nicht nur ein Bier tranken. Wanderer, ja hauptsächlich waren es Wander oder Leute auf der Durchreise gewesen, das wusste dir rothaarige genau, achtete auf jeden locker sitzenden Goldbeutel und schaffte es gerade noch den Drang ihn zu packen zu unterdrücken. Gold, pah Gold, was ist das schon, hab genug davon und brauch nicht mehr, redete sie sich immer wieder ein, aber das Verlangen ließ nicht nach. Die letzten paar Meter rannte sie, warf die Tür auf, dass alle zu ihr hinübersahen und sprang flink durch die Öffnung. Wie gut die kühle frische Abendluft zu dieder Jahreszeit hat hatte sie schon fast vergessen gehabt, aber nun war ihr wieder alles so klar vor Augen...so klar...driftete die junge Diebin in Gedanken ab und setzte unbewusst einen Fuß vor den anderen, ohne eine Richtung einzuschlagen. Just als eine Eule ihre typischen singenden Töne ausstieß wurde sie wachgerüttelt, hatte beinahe ein weiteres Mal Angst vor sich selbst und stand alleine. "Alleine...alleine, alleine, alleine!", wiederholte sie immer wieder und steigerte die Lautstärke vom anfänglichen Flüsterton hoch. Der Wutanfall war Perfekt, Latri packte die seltsame Orcaxt und wuchtete sie gegen einen morschen, zähen Baumstumpf, der hoch genug war um seinen Unmut daran auszulassen. Nochmal und nochmal schlug sie zu, bis ein Großer Teil des Stammes fehlte und sie an ihm zu Boden Sackte. Das knirschende Laub zerbröselte, staubte umher und wurde von einem schwachen Windhauch zum Kolf der verzweifelten hochgetragen, sodass sie hustete. Einer Banditin, Kämpfernatur von jehher, Bezwingerin von Wargen, Snappern und anderem teuflischen Getier, Siegerin über den Klosterwächter Pedro, Meisterin im Umgang mit Schwert und Langbogen...lief eine Träne über die Wange, hielt sich wenige Sekunden am Kinn und tropfte dann gen Waldboden. Wieso? Wieso immer sie? Konnte denn nie jemand da sein...für sie?
Knurrend packte sie die grobe Kampfaxt und stieß sich ab, stellte sich hin und streckte kurz das Kreuz durch. Hombre, und Kire, kam es ihr wage in den Sinn. Die beiden sollten ihr nächstes Ziel sein, Latri musste sie wiedersehen, in Erfahrung bringen wie es den beiden ergangen war und ob sie schon in Vergessenheit geraten war...
Lok' Na Shak
18.06.2006, 00:34
Hm, das Land der Haarlosen lag vor ihnen und trotzdem machte sich Lok zum ersten Mal mehr Sorgen darüber, was hinter ihm geschah.
Zum einen waren da die Urkmas, die in (hoffentlich) weiter Ferne hinter der Palisade ihrer Gottlosigkeit fröhnten, aber viel mehr machte ihm der hühnenhafte Ork Sorgen, dessen Atem er förmlich in seinem Nacken spüren konnte. Natürlich war er froh, dass er den weiten Weg nicht alleine beschreiten musste und vorallem Nug wieder an seiner Seite zu wissen, erfüllte ihn nach und nach mit Zuversicht, aber dieser eine machte ihm schon Kopfzerbrechen. Jede Menge Menschen mit noch mehr Schwertern lauerten praktisch hinter jedem Baum und sollte es sich dieser Uglúk doch anders überlegen und zu einem ungünstigen Moment die Beherrschung verlieren, könnte das mehr als unangenehm werden...
Dennoch, jetzt galt es erst einmal den Posten der haarlosen Affen zu überwinden, dem sie sich langsam schon näherten und da war jede Axt und jedes Schwert mehr als willkommen. Auch Lok konnte diesmal nicht auf den inzwischen liebgewonnen Finsterniszauber setzen, sonst wären die anderen Orks ebenso blind, was ihren Erfolg kaum erleichtern würde. Die Pestwolke ließ er lieber auch einmal in der Tasche stecken, also mussten die herkömmlichen Ru-hunen erst einmal reichen.
In dem engen Canyon war es fast völlig dunkel geworden, lediglich das flackernde Licht zweier Fackeln am Ende durchbrach die Dunkelheit ein wenig. Davor konnte man scheinbar nur zwei dieser Affen in ihren stählernen Rüstungen sehen, aber Lok gab jede Wette darauf, dass da noch mehr ausser Sichtweite waren.
"Seien ganz vorsichtig jetzens. Wenn diese uns sehen, bevor wir sind nah dran, dann werden schwer. Seien zwar alle Schwächlinge, aber mit Bogen und Armbrust seien trotzdem geschickt." grunzte Lok den anderen leise zu, was der Hühne nur mit einem schmollenden Grummeln abtat. Egal, kämpfen würde er bestimmt, da machte sich der Schamane keinerlei Sorgen...
Vorsichtig drängten sich die vier Pelzknäuel am Rand des Canyons entlang, wobei dem Schamanen auffiel, dass sie alle vielleicht einmal ein Bad vertragen konnten, dem Schein der flammenden Fackeln entgegen. Die beiden Menschen unterhielten sich scheinbar über irgendetwas, sodass sie dem Wachposten schon ziemlich nah kamen, bis sich einer der beiden plötzlich umdrehte, seine Waffe packte und laut irgendetwas brüllte.
"Das waren es! Machen platt alle!" brüllte Nug und stürmte als erster mit seinem hammer nach vorne, gefolt von den anderen beiden Kämpfern, während Lok sich darauf vorbereitete, die Affen zu beschäftigen. Die Haarlosen waren noch weit weg, weshalb es zuerst eine Salve von Knochenpfeilen war, die er dem ersten entgegen schleuderte, der auf die vier Orks zulief. Viel konnte man mit den geschoßen nicht ausrichten, aber ein paar davon in den Beinen konnten selbst den härtesten Krieger beschäftigen. Als diese ihr ziel erreichten, kreischte der Menschling auch gleich auf und fiel auf die Knie, was Nug noch mit einem Hieb seines Hammers beendete. Eines musste man diesem Hühnen lassen: Mit solch langen Beinen konnte der außergewöhnlich schnell laufen und hatte den zweiten bereits erreicht, bevor der erste auf dem Boden aufgeschlagen war. Unnötig zu erwähnen, wie der Krieger mit dem entsetzten Menschen umgesprungen war.
Jetzt konnten die Vier auch den Rest der Meute sehen, die wohl gerade erst hier eintrafen. "Schnell in Wald, das sein zu viele!"
Bei Uglúk war das zugegebenermaßen schwierig umzusetzen, aber zu dritt schafften sie es dann doch noch, ihn in den Wald zu 'zerren', bis Lok sie alle mit finsternis umhüllte. Die drei anderen taumelten dabei doch desorientiert durch die gegend, aber der Schamane konnte gerade noch mitansehen, wie die Menschlinge an ihrem Versteck vorbeigelaufen waren.
"Michse schlagen vor, dass bleiben in Wald, solange wie möglich sein. Reichen schon die Menschen von da, die uns auf der Fersen, brauchen nicht noch treffen auf mehr von denen..."
Ferol schlug die Augen auf und sah nichts als Schwärze. Doch der Moment, den seine Augen benötigten, um sich an das Dunkel zu gewöhnen, währte nicht lange und er erkannte die umstehenden Bäume als graue Schemen. Es musste Nacht sein, tiefste Nacht. Er rappelte sich auf und starrte in die Dunkelheit, doch mit seinen Augen vermochte er nicht viel zu sehen, lediglich grobe Umrisse erkannte er. Eine Frage schoss ihm in den Kopf und er sah zu Martinos, der noch seelenruhig schlief. Wieso war er mitten in der Nacht erwacht? Ein unwohles Gefühl beschlich den Schürfer, obgleich er nicht sagen konnte, woher es kam. Wieder und wieder fragte er sich was der Grund dafür gewesen war, dass er aus dem Schlaf gerissen worden war. Einige Momente lauschte er in die nächtliche Stille, nichts jedoch schien sich außerhalb der Lichtung zu rühren, was verdächtig wirkte. Und dennoch wollte das beklemmende Gefühl nicht weichen.
Ferol stand langsam auf und streckte seine Glieder, die noch steif waren, als ob sein Körper noch schliefe, während sein Geist bereits einigermaßen erwacht war. Noch einmal stand er still da um in die Umgebung zu hören, da ihm seine Augen nur wenig Aufschluss darüber gaben, ob sich etwas im Wald rührte – doch es ließ sich nichts vernehmen. Ferol seufzte und bückte sich, um einen Schluck aus seinem Wasserschlauch zu nehmen, dann sank er wieder nieder und streckte sich auf dem weichen Moos aus. Nichts als Einbildung. Vielleicht hatte er noch etwas des heutigen Beutezugs im Kopf, vielleicht rührte daher der Schauer, der immer wieder langsam seinen Rücken hinabkroch. Das musste es sein. Ferol legte den Kopf auf die Arme und schloss wieder die Augen. Nichts als Einbildung.
Mit einem Schrecken, der ihm durch Mark und Bein fuhr, wurden sie sogleich wieder aufgerissen. Auf einmal war er ganz wach und stand schneller auf den Beinen, als er es selbst für möglich gehalten hatte. Dann Stille. Er hatte etwas gehört, oder nur Einbildung? Wurde er langsam verrückt?
Da war es wieder, und dieses Mal konnte der Schürfer mit Sicherheit sagen, dass das, was er hörte, nicht in seinem etwas verwirrt geglaubten Kopf existierte. In der Ferne knackten Äste, nun unüberhörbar drangen sie zu ihm durch die sonst stille Umgebung. Ferol schauderte erneut. Vielleicht hatte der Räuber, den er am Leben gelassen hatte den Beschluss gefasst, heimlich in der Nacht Rache zu verüben. Ferol lauschte angespannt. Nein, es konnte unmöglich ein einziger Mensch sein, der so viel Krach machte. Neue, wirre Gedanken kamen ihm in den Sinn. Hatte der Räuber Verstärkung geholt? In den Gegenden hier wimmelte es ja nur so von diesen Wegelagerern, wenn man den Geschichten, die in allen Tavernen kursierten, Glauben schenkte.
Doch letztendlich war es egal, wer sich dort ihrem provisorischen Lager näherte, er beschloss zuerst seinen noch schlafenden Schüler zu wecken. Innerlich musste er sich eingestehen, dass sich etwas Angst in ihm breit gemacht hatte, die jedoch schnell verflog, als Martinos die Augen aufschlug.
„Was ist los?“, fragte der durch heftiges Rütteln geweckte kurz darauf in missmutigem Ton.
„Still. Es tut sich etwas. Irgendjemand nähert sich unserem Lager.“
Die gewünschte Reaktion trat ein. Martinos war scheinbar ebenso schnell wach, wie es Ferol gewesen war. Nun schien er auch die knackenden Äste zu hören und ebenso vernahm er wohl auch, dass diese Geräusch immer lauter wurden. Martinos tauschte einen Blick mit Ferol, der alles sagte.
„Nein, ich denke nicht, dass es der Räuber ist, den ich am Leben gelassen habe, es sind mehr – oder etwas größeres.“ Bei seinen eigenen Worten hatte Ferol das seltsame Gefühl, dass seine Aussage sich als wahr herausstellen sollte, doch er verdrängte den Gedanken schnell wieder.
Mit Schrecken gewahr er, dass die anderen – was auch immer sich dahinter verbarg – stetig näher rückten, und dass nicht gerade langsam. Dass es mehrere waren, dessen war Ferol sich mittlerweile sicher.
„Lass uns abhauen und von anderer Stelle aus zusehen, wer hier nachts so lauthals durch den Wald trabt, ich habe das Gefühl, sie kreuzen bald direkt hier auf der Lichtung auf...“, meinte Ferol und sendete wieder einmal einen Blick in das Dunkel des Waldes, dass noch nichts preisgab. Martinos nickte und schnell hatten sie ihre Sachen zusammen gepackt. Mit den beiden Säcken, welche die erbeuteten Wertsachen enthielten und ihrem Sonstigen Hab und Gut verließen sie eilig ihr kleines Lager und beobachteten gespannt aus einiger Entfernung im Wald die Lichtung, die Dank eines kleinen Loches im Blattwerk vom Mondlicht erhellt wurde. Ferol hatte mittlerweile seinen Bogen in der Hand, hielt ihn gesenkt und jederzeit zum Schuss bereit, sollte die Lage ernst werden. Immer fester wurde der Griff um den griff der Waffe, dann erstarrten ihre Gesichter und sie sahen, vor was sie sich in Sicherheit gebracht hatten. Aus dem Dunkel des Waldes schälten sich doch tatsächlich die ‚Tiere’, von denen Ferol bisher nur einen einzigen zu Gesicht bekommen hatte. Erst einer, dann zwei, schließlich standen vier der übergroßen, breiten Gestalten auf der Lichtung.
Ferol glaubte seinen Augen nicht zu trauen, aber er sah in der Tat vier Orks, die seelenruhig nachts durch den Wald trampelten!
Von einem Schamanen würde sich Uglúk niemals etwas sagen lassen. Ganz wie er es erwartet hatte war Lok’NaRash scheinbar genauso ein Feigling wie alle anderen Schamanen. Anstatt sich dem Kampf zu stellen wollte er sich lieber im Wald verstecken. » Aufpassen du solltest, sonst verstecken zwischen ein paar großen Ork-Anthak du dich noch wirst. «, murrte Uglúk, als die anderen ihn im Wald endlich wieder losgelassen hatten. » Deine Magie mächtig dich macht, aber trotzdem ich nicht vertrauen dir. Solange du lieb und brav, passieren dir wird nichts. « Das der Schamane vor den Feinden davon lief war klar, aber das seine Waffenbrüder ihm folgten war für den Krieger unverständlich. Dabei hatten sie so ehrenhaft gegen die Kriecher vor ein paar Tagen gekämpft. Aber jetzt war es zu spät, sie standen mitten im Wald und die Menschen waren vermutlich schon weg. Uglúk ärgerte sich sichtlich über diese verpasste Gelegenheit und er machte keine Anstalten seinem Unmut Luft zu machen. Ihm wäre es nur zu Recht gewesen, wenn irgendwelche Menschenzwerge sein Brummen und Zetern hören würden und es zum Kampf käme. Dann sähe Lok’NaRash schon, was er davon hatte fortzulaufen. Wenn er zumindest ordentlich seine komische Hexerei benutzen würde, um ihnen zu helfen, aber diese winzigen Knochenteile waren nichts im Vergleich zu einer richtigen Waffe. Gemeinsam mit den drei anderen Orks stampfte Uglúk durch den nächtlichen Wald, aber immer behielt der Krieger den Schamanen im Auge.
Nachdem sie eine Weile gegangen waren und Uglúks Wut über die feige Flucht allmählich abklang kamen die vier Orks in einen lichteren Teil des Waldes. Das Mondlicht schien auf sie herab und erhellte zumindest ein bisschen den Pfad vor ihnen. Während sie dahintrotteten fiel dem Krieger eine Mulde im Moos vor ihnen auf. » Gucken! «, grummelte er. » Gewesen sein hier jemand ist. Tiefer Abdruck in Weichgras. Kennen ich das genau. « Unter den etwas ungläubigen Blicken seiner Gefährten beugte sich Uglúk zur Mulde hinab, beäugte sie genauer und fühlte mit seiner Pranke über das Moos. » Warm es ist! In der Nähe sein muss jemand! « Lok’NaRash wollte gerade anfangen zu sprechen, als Uglúk ihm zuvor kam. » Maul halten! Kampfbereit wir uns machen müssen! « Ein leises Rascheln kam aus dem Gebüsch am Rand der Lichtung. Der Krieger knurrte und zog sein Schwert. » Worauf ihr warten? Schnell, schnell! Oder wieder feige davonlaufen ihr wollt? « Aber die Frage erübrigte sich für Uglúk, es war ihm egal was die anderen machten. Er würde jedenfalls allen den Garaus machen, die sich dort im Gebüsch versteckten. Mit großen Sätzen sprang er vor und hatte im Nu die Büsche erreicht. Mit einem lauten Gebrüll holte er zum Schlag aus und hieb mit voller Wucht in das Gestrüpp vor sich. Die Äste zersplitterten, aber nichts schrie auf. » Was für eine Hexerei das sein? «, zischelte der Krieger vor sich hin, als er in einiger Entfernung etwas kleines Silbernes im Unterholz im Mondlicht blitzen sah. » Entdeckt ich euch habe! «, rief Uglúk grölend und rannte auf die Stelle zu, vorbei an seinen Gefährten, die immer noch mitten auf der Lichtung standen.
Lok' Na Shak
18.06.2006, 07:24
Lok genoss den Moment, in dem dieser Uglúk neinmal nicht herum meckerte, da machte es nichts aus, was er so alles von sich gab. Gab sich hier als großer Spurenleser, dabei hatte dieser N'wah gar keine Ahnung von der Jagd, was sich darin äußerte, dass er aus der nebensächlichsten Begebenheit eine Wahnsinnsspur heraussehen wollte. Selbst von etwas plattgedrücktem Gras, das Rein der Form nach nur von einem umgestürzten Baum herrühren konnte, ließ er sich dermaßen beeindrucken, dass er die Fußspuren gleich daneben garnicht wahrnahm. Aber egal, jeden Moment, in dem er den Schamanen nicht anfuhr, war ihm ganz recht, also ließ er ihn einfach fröhlich weiter schwatzen...
"Boa, das werden jetzt aber schon langsam zu bunt..." grummelte der Schamane dann aber doch, als der Krieger wie ein Wahnsinniger begann, auf allerlei Gebüsch einzuschlagen, nur weil der Wind die Blätter zum Rascheln gebracht hatte. Bei dem Lärm die der da veranstaltete war es bestimmt kein Wunder, wenn gleich die halbe Armee der Haarlosen hinter ihnen her war.
Dann musste aber auch Lok zusammenzucken, denn da war jetzt wirklich ein fremdes Geräusch in den Büschen gewesen. Wahrscheinlich hielt er sich jetzt für einen herausragenden Spurenleser, aber einfach jedem Geräusch nachzujagen musste einfach irgendwann zu etwas führen. Da! schon wieder regte sich etwas in den Büschen! Jemand beobachtete sie. So schnell konnten sie garnicht reagieren, als Uglúk schon rasend vor Wut losstürmte, sie konnten ihm nor folgen und hoffen, dass er nicht sofort eine Dummheit begang...
Tristan setzte sich erstmal auf den mittleren Baumstumpf und überlegte, wo eine Gans zu finden sein könnte.
In der nähe eines Sees. Das steht fest. Aber wo ist ier in der Nähe ein See?
Ich werde einfach mal rumgehen und hören, ob ich vielleicht ein Fluss oder einen Bach höre, dann muss ich ihm nurnoch folgen und dann habe ich meinen See.
Zuversichtlich stand Tristan von seinem Baumstumpf auf und ging nach Osten.
Das wusste er, da gerade die Sonne aufgegangen war.
Nach etwa einer halben Stunde hörte Tristan das geschnatter von Enten.
Er ging so leise wie es ihm möglich war durch das dichte Gestrüp und beobachtete die Tiere. Es war eine einzige Gans auf der andern Seite Sees.
Das wird schwer. Wenn ich nicht treffe, dann habe ich meine Aufgabe nicht geschafft.
Tristan ging langsam und im Schutze einiger Sträucher um den See herum und packte seinen Bogen aus.
Soll ich auf den Kopf oder auf den Körper Zielen? Auf den Körper. Der Kopf ist viel zu klein und die Gans bewegt ihn sehr oft. Der Körper dagegen, der bleibt fast immer an der selben Stelle.
Tristan zielte sogut es ihm möglich war über den Busch auf die Gans.
Im knieenden Zustand war das ganze etwas leichter, wahrscheinlich, weil er so fast auf Augenhöhe mit dem Tier war.
Tristan spannte die Sehne...
Sein Körper bebte...
Er legte den Pfeil ein...
Immerhin war es ein hilfloses Tier...
Er hob den Bogen hoch und zielte...
Das würde ihn ewig verfolgen...
Er schoss und Pfeil flog durch die Luft und traf die Gans. Aber nur am Flügel.
Die Gans woltle wegfliegen, aber der Pfeil in ihrem Flügel ließ sie nicht abheben.
Schnell legte Tristan den nächsten Pfeil ein und ohne sich viel zu konzentrieren schoss er.
Und diesmal traf er tatsächlich die Gans.
Er schwamm raus auf den See und zog die beiden Pfeile aus Flügel und Hals.
Ein sauberer Schuss!
Erstaunt über seine neu entwickelten Talente, schlenderte Tristan richtung Stadt.
Immer noch staunend hafteten ihre Blicke auf den vier großen Gestalten, die soeben ihre Lichtung betreten hatten. Ferols Hand verkrampfte sich, so fest hielt er den Griff des Bogens. Sie wagten kaum zu atmen und vernahmen dadurch die rauen Stimmen, mit welchen sich die Orks verständigten. Was genau sie sagten, blieb Ferol jedoch verwehrt, sei es ihre Sprache, die er nicht verstand, oder die Entfernung zur Lichtung, die ihre Worte nur gedämpft zu ihm hinübertrug.
Sein Blick traf sich mit dem Martinos’. Dann fuhren sie beide herum, ein Gebüsch nahe der Lichtung hatte sich geregt, die Orks hatten es wohl auch nicht überhört, aber sie waren wohl schon länger darauf gekommen, dass die Lichtung vor kurzem Menschen als Lager gedient hatte. Nun schien es, dass einer der Grünhäute sich von den anderen trennte, während sie ihm nachblickten, jedoch auf der Lichtung stehen blieben. Dieser eine jedoch zog mit einem leisen Sirren eine Waffe hervor, bei der Ferol sich nicht sicher war, ob er selbst jemals eine solche emporheben würde können. Lautes Gebrüll ertönte und mit einem Heftigen Hieb des Orks zersplitterte der Busch, aus dem ein leises Rascheln erklungen war. Ob nur Ferol sah, dass sich ein verschreckter Vogel in die Baumkronen aufmachte, wusste er nicht, jedoch drosch der Ork auch auf weitere Büsche. In diesem Moment schätzten sie sich wohl beide glücklich, vorerst noch nicht hinter einem dieser Büsche zu sitzen, die nun wahllos zerstört wurden.
Dann jedoch fixierte sich die Grünhaut auf einen Punkt nicht weit von ihnen entfernt. Ferol und Martinos folgten dem Blick und sahen, dass dort tatsächlich etwas verräterisches lag. Eine kleine Silberschale blitzte im Mondlicht auf, das durch das Blattwerk fiel und ließ den Ork wohl vermuten, dort den Standort der Menschen entdeckt zu haben. Ferol handelte schnell.
„Wir müssen hier, weg, langsam wird es kritisch...“, flüsterte er so leise er konnte. „Hat dein Sack ein Loch?“ Martinos verstand sofort und erkannte auch sogleich eines.
„Gut, ich wird’s zuhalten, und nun los!“, meinte dann auch Martinos mit Blick auf den Ork, der nun rennend immer näher kam. Mittlerweile folgten ihm auch die anderen drei.
Zuerst schlichen sie über den Waldboden und entfernten sich immer weiter von den vier Grünhäuten, dann begannen sie schneller zu laufen. Martinos blieb an einem Ast hängen, der daraufhin lauthals barst und Martinos auf den Waldboden beförderte. Ein lautes Scheppern ertönte, als zudem der Beutesack aus seinen Händen glitt, dass wohl auch die nun schon weit entfernte Orks zu hören bekommen haben mussten. Schnell kam sein Schüler wieder auf die Beine, verloren hatte er nichts, zum Glück. Einen letzten Blick schweifend hinter sie werfend bedeutete Ferol, weiterzurennen, die Orks würden wohl, wenn sie es wirklich auf sie abgesehen hatten, nun erst recht anfangen zu rennen, und Ferol konnte sich gut vorstellen, dass sie die beiden dann schneller einholen würden, als ihnen lieb war.
Und während die Nacht schon vorrangeschritten war, liefen sie den Orks weg, die vielleicht schon längst nicht mehr auf ihren Fersen hefteten...
der fuchs
18.06.2006, 10:31
Nachdem die Sonne nun vollständig aufgegangen war, machte sich der in Fuchsfell gekleidete daran sich zu überlegen, wie er eine Axt bauen konnte. Sogleich fand er einen geeigneten Ast, in den er mit seinem Dolch eine Kerbe machte. Dann nahm er den Stein, den er benutzt hatte, um sich die Haare zu schneiden, und setzte ihn in die Kerbe. Jetzt nahm er eine hand voll Lehm, und schmierte es um die freien Löcher, das ganze fixierte er mit den Haaren, fertig war die Axt. Der langhaarige ging zu einem nahegelegenem Baum, setze die eigenprodukt Axt an, und Schlug mit voller kraft zu. Eine große tiefe kerbe zierte nun den Baum. Es war doch einfacher als er es sich ausgemalt hatte. Noch ein paar mal schlug er auf den kalen Baum ein, dann fiel er leiser als erwartet um. Der fuchs machte die spärlich gewachsenen Äste ab, und schleppte ich zu seinem „Loch“, dann suchte er ein änliches Exemplar, dass er fällte. Es lief fast wie beim erstem mal, nur dass dieser so laut auf den Boden krachte, dass der Fuchs dachte, die gesamte Insel hätte ihn gehört. Als nun beide Stämme an der höhle lagen, machte er sich daran, sie zurecht zu schlagen.
der fuchs
18.06.2006, 11:37
nun nachdem der fuchs seien höleneingang gefästigt hatte, brauchte er noch einen namen für seine Behausung. nach einiger überlegung wuste der fuchs, das seine schlafstelle "DER FUCHSBAU" heissen sollte.
Dass wichtigste fehlte aber noch, die einrichtung. der in Fell gekleidete schreib einige sachen in den sand, von stühlen bis türen. Er wollte nämlich noch einige tunnel machen, er hatte grosses vor.
Alistera
18.06.2006, 12:14
Die meiste Zeit war sie schweigend neben Cain hergegangen, ab und zu einen verstohlenen und noch immer ein wenig ungläubigen Blick auf das Amulett werfend, welches dem ihren so sehr ähnelte. Ein solch kleines und unbedeutendes, nicht einmal besonders wertvolles Schmuckstück hatte sie innerlich so in Aufruhr gebracht; nur ein einfacher Anhänger, der an einer schlichten silbernen Kette befestigt war, hatte ihr Leben innerhalb eines Sekundenbruchteils so sehr verändert, daß sie selbst kaum zu begreifen vermochte, was eigentlich geschehen war; zu verwirrt war sie noch, als daß sie wirklich verstand, was es bedeutete, ihren Bruder wiedergefunden zu haben - obwohl wiedergefunden es nicht ganz traf, denn sie hatte nichts von seiner Existenz gewußt, bis er vor ihr gestanden und die Worte gesprochen hatte, die sie nun immer wieder im Geiste hörte. "Dann seid Ihr meine Schwester." hatte er mit ruhiger Stimme zu ihr gesagt und in seinen Augen hatte sie einen Funken des Wiedererkennens zu sehen geglaubt. Sie hegte keinerlei Zweifel an seinen Worten, denn obwohl sie damals nicht mehr als ein kleines Mädchen von vielleicht höchstens drei Jahren gewesen war, hatte sich wieder dunkel erinnern können - nicht an Einzelheiten, aber an ein tiefgrünes Augenpaar, mit welchem sie oftmals liebevollen Blickes angesehen worden war, an den Klang seines Namens, der ihr schon so seltsam vertraut vorgekommen war, als Liana ihn ihr gegenüber das erste Mal ausgesprochen hatte. Mit einem leichten Lächeln warf sie der jungen Kriegerin, die ihr zweihändiges Schwert auf dem Rücken trug, einen kurzen Seitenblick zu - sie verdankte dem Mädchen, welches um einige Jahre jünger war als sie selber, nicht nur ihr Leben, sondern auch das Wissen um die Tatsache, einen Bruder zu haben.
Der Sonnenaufgang war an diesem Morgen einfach atemberaubend schön gewesen; ein hinreißendes Spiel der verschiedensten Farben am Himmel über ihnen, während sie ihren Weg fortgesetzt hatten - hin und wieder war ein leises melodisches Zwitschern von einigen, in der Entfernung zwischen den hohen Wipfeln der Bäume daherfliegenden Vögeln zu vernehmen gewesen; manchmal konnte sie leise hinter sich die sanfte Stimme Kaligulas´ hören, die vom Wind an ihr Ohr getragen wurde - er ging ein ganzes Stück hinter ihr und wechselte von Zeit zu Zeit ein paar Worte mit seiner Schwester Alina. Es war eine angenehme und friedliche Ruhe, die meistens herrschte und eigentlich hätte Alistera sich wohl fühlen müssen, hätte glücklich sein sollen, denn sie hatte ihren geliebten Rotschopf ganz in ihrer Nähe, außerdem Liana, in deren Gegenwart sie sich eigentlich gut aufgehoben fühlte und dann noch ihren Bruder... aber irgendetwas fehlte ihr - eigentlich nicht irgendetwas sondern jemand.
Leise, kaum hörbar selbst für Cain, der dicht neben ihr ging, seufzte sie und sah zum Himmel hinauf, an dem bauschige weiße Wölkchen langsam vom sanften Wind bewegt wurden. Es war der Gedanke an Xandros, der sie schwermütig werden ließ, denn sie hatte inzwischen begriffen, daß sein seltsam abweisendes und distanziertes Verhalten ihr gegenüber sowie sein plötzliches und heimliches Verschwinden von Eifersucht ausgelöst worden war, Eifersucht auf Kaligulas, den Mann, der sie liebte und den sie liebte - oder zu lieben glaubte, denn im Moment war sie einfach nur total verwirrt und durcheinander - warum nur hatte Xandros ihr nie gesagt, daß er mehr als reine Freundschaft für sie empfand? Vielleicht aus ebenjenen Gründen, aus denen sie selber nie etwas zu ihm gesagt hatte? War er am Ende genauso unsicher und ängstlich gewesen wie sie? Es war einfach zum Verzweifeln, immer und immer wieder mußte sie darüber nachdenken, was wohl gewesen wäre, wenn er mehr als eine Freundschaft von ihr erbeten hätte, bevor sie auf Kaligulas getroffen war, oder wenn sie sich jemals getraut hätte den Mund aufzumachen und ihm zu sagen, daß sie ihn liebte, daß sie ihr Leben hergeben würde, wenn es das seine retten würde. Und nun konnte sie ihm nicht einmal in die wundervollen blauen Augen blicken, um sich selbst auf die Prüfung zu stellen - um herauszufinden ob sie noch immer dasselbe empfand wie sie es seit ihrer ersten Begegnung getan hatte. Sie hatte wirklich aufrichtig geglaubt, daß es ihr gelungen war, ihre Gefühle für ihn in eine rein freundschaftliche Bahn zu lenken, indem sie eine Weile von den Tempeln und ihm fortgegangen war; hatte gedacht, sie würde Kaligulas lieben und somit mit Xandros abgeschlossen haben, aber das schien dann ja wohl doch ein Irrtum gewesen zu sein, denn sonst würde sie sich kaum nach der Nähe ihres verschwundenen Freundes sehnen. Wenn sie ihn doch nur finden könnte - aber wie sollte man jemanden finden, nach dem man nicht einmal zu suchen beginnen konnte, da er keinerlei Anhaltspunkte hinterlassen hatte und ganz offensichtlich nicht gefunden werden wollte. Wenn sie ihm nur sagen könnte, daß all seine Eifersucht unbegründet war, weil sie doch eigentlich immer nur ihn geliebt hatte... eigentlich.
In Gedanken versunken und vor sich her grübelnd hatte sie fast keinerlei Notiz von ihrer unmittelbaren Umgebung genommen, hatte beinahe wie automatisch einfach einen Fuß vor den anderen gesetzt und war an der Seite ihres Bruders dahergegangen, als sie plötzlich von Kaligulas am Arm festgehalten wurde. "Was ist denn los mit Euch? Habt Ihr mich denn nicht gehört? Ich sagte doch stehenbleiben. Ich habe Geräusche gehört, von dort drüben, hinter den Bäumen." Ein wenig besorgt blickte der Krieger sie an und zog dann langsam sein Schwert, Alistera griff nach ihrem Säbel, denn sie hatte irritiert festgestellt, daß Alina ebenfalls in Kampfposition gegangen war und ihren Bogen mit einem Pfeil auf der Sehne gespannt hielt, während sie sich aufmerksam umsah. Ein schneller Blick zu Liana verriet, daß diese ebenfalls für das bereit war, was dort hinten zwischen den Bäumen lauern mochte, denn sie hielt den Zweihänder, der sich kurz zuvor noch auf ihrem Rücken befunden hatte, fest in den Händen und wartete ab, was passieren würde. Einzig und allein ihrem Bruder Cain war kein bißchen Aufregung oder Nervosität anzusehen, ruhig und gelassen stand er noch immer neben Alistera - nur ein leichtes Funkeln seiner grünen Augen machte deutlich, daß auch er auf alles gefasst war...
Mittlerweile war es nach 12 Uhr. Aber Tristan fand einfach den Weg nicht.
Schon seit mehr als 3 Stunden ging Tristan durch den Wald, die erlegte Gans und den Bogen geschultert.
"Dieser verdammte Weg. Wo ist er? Ich bin doch eben noch auf ihm hierhin gegangen. Er kann doch nicht verschwunden sein!
Dort drüben habe ich die Gans erlegt. Dann muss doch hier der Weg sein! Aber hier ist er nicht. Ich muss ihn finden."
Also suchte Tristan weiter nach dem Weg.
Er wurde immer hecktischer und konnte sich immer weniger gut konzentrieren.
Bis er nach etwas mehr als eienr Stunde etwas sah.
Es war nicht viel und die meisten Leute hätten es nicht gesehen, aber Tristan hatte schon immer sehr gute Augen und Ohren gehabt und die plettgetretene Blume gesehen.
"Endlich. Das muss es sein."
Tristan ging an der Stelle durch die Büche und tatsächlich befand er sich wieder auf dem WEg, auf dem er gekommen war.
"Jetzt muss ich nurnoch diesem Weg folgen udn in die Stadt zurückgehen.
Ich bin scho ngespannt was ich als nächstes tun soll."
Eine Ente? Eine schäbige kleine Ente? Rhen wollte ja nicht an den Aufgaben der Milizsoldatin zweifeln, doch er meinte, dass diese Aufgabe nicht sehr komplex war. Immerhin könnte er einfach bei einen See auf eine Ente warten, sie fangen und anschließend, es so aussehen lassen, als hätte er sie von weiten abgeschossen. Aber das war zu langweilig und er hatte keine Lust, sich unbedingt das Leben so leicht zu machen. Immerhin war die Aufgabe so oder so nicht schwer und da konnte er schon einmal seine Technik im Bogenschießen ausprobieren. Er war schon eine Weile im Training bei Anawiel und Einiges hatte er dazugelernt. Der Rekrut war des Öfteren mit Phili durch die Wälder gewandert und da dieser ein Meister des Bogenschießens war, hatte er sich ein paar Kniffe abgeschaut. Jedoch war es nicht so leicht, dass man einfach anlegt, feuert und trifft. Jedoch kannte er schon einige grundsätzliche Sachen. Das spannen der Sehne bereite ihn keine Probleme, zudem konnte er sehr lange in dieser Position bleiben. Er war sehr ausdauernd und fit für solche Sachen. Jedoch sprach ihn der Bogen nicht sehr an. Immerhin war dieser ziemlich winzig und man konnte die Sehne nicht so weit spannen, wie er es wollte. Wenn er mit der Ausbildung fertig war, dann würde er sich schon einen Langbogen holen. Vielleicht hatte ja auch Phili seinen alten Langbogen aufgehoben.
Rhen lief Ziel gerichtet durch den Wald. Eine Ente zu finden war ja kein Problem. Weiher gab es in der Umgebung von Khorinis eigentlich genug. Und wenn sich dort keine finden lassen, dann würde er einfach auf das Weidenplateau gehen. Dort gab es einen großen See mit einem Wasserfall und Rhen wusste, dass es das Enten gab. Jedoch brauchte er das nicht, denn schon im zweiten kleinen Teich, den er aufsuchte, fand er ein paar Enten. Es war eine Familie. Viele kleinen Enten, die hinter ihrer Mutter her schwammen, und ein Erpel, der etwas abseits schwamm. Diesen nahm sich der Rekrut vor. Er bot ein gutes Ziel und was wäre besser zu ausnehmen gewesen, als diese Ente, da sie etwas größer und stärker war.
Rhen kannte aber seine Grenzen und erkannte, dass er noch näher rangehen musste. Dabei musste er vorsichtig sein. Diese Wildvögel waren leicht schreckhaft und dadurch konnte er sich sein ganzen Tag vermasseln und weiter von See zu See reisen. Er schlich sich ein paar Schritte weiter nach vorn, in eine kleine Böschung. Er war nicht gerade sehr leise gewesen, da er noch etwas unbefangen auf diesem Gebiet war. Jedoch war er leise genug gewesen, um keinen Argwohn bei den Enten wachsen zu lassen, wieso sich die Bäume auf einmal „unterhielten“. Bei diesem sinnlosen Gedanken, schüttelte er den Kopf. Wie kam er nur auf solche dummen Metaphern. Er zog den Pfeil und legte diesen sofort an. Einen Moment verkrampften sich seine Muskeln. Er atmete einmal ein. Die Verspannung war gelöst. Er suchte mit seinem rechten Auge das Ziel. Das Linke war geschlossen. Sein Kopf war leicht nach rechts geneigt, so dass Pfeil und Auge fast wie eine Linie waren. Mit jedem Augenzug bewegte sich auch der Bogen. Er visierte den Erpel an und schoss. Ein lautes Gackern war zu hören. Er hatte getroffen. Unspektakulär, aber sicher. Er ging auf die tote Ente zu und nahm sie mit sich. Nun war sein Ziel die Stadt Khorinis.
Waylander
18.06.2006, 14:01
Er packte das Nötigste zusammen und bedachte noch mal seinen Plan. Es war ein schwieriges Unterfangen, das wusste er und das Personal war spärlich. Doch auf dem Hof war niemand anzutreffen. Waylander überlegte, ob er einige der Banditen mitnehmen könnte, doch die stellten zu viele Fragen. Gerüstet und in Gedanken verließ er seine Hütte.
Der Weg führte die kleine Gruppe in Richtung der Kräuterhexe hinter Sekops Hof. Den kleinen Wald kannte Waylander gut. Hier hatte er oft gejagt und einmal zusammen mit Claw einige Zombies getötet. Er musste grinsen. Eigentlich hatte Claw ihn zu den Biestern hingeschickt und sie dann selbst gekillt, während der Tagelöhner Waylander mit schlotternden Knien daneben stand und sich nachher übergeben hatte. Doch nun waren keine Zombies unterwegs. Schien wohl zu warm zu sein für verdorbenes Fleisch. Sie marschierten den Feldweg weiter, bis dieser abrupt endete und lediglich weicher Waldboden übrig blieb.
Der Söldner kannte den Weg. Es dauerte auch nicht lange, bis sie den Höhleneingang fanden, der bis auf das spärliche Licht einer Fackel im Dunkeln lag.
„Ich gehe rein, wartet hier, es dauert nicht lange“, wies er die beiden an. Dann verschwand er im Dunkeln. Es dauerte einige Minuten bis der Söldner seinen Kopf wieder ins freie streckte. Er schien zufrieden zu sein.
„Was wolltest du bei ihr?“, fragte Succa. Waylander schaute sie an. Frauen schienen ein angeborenes Talent zu haben: unersättliche Neugier.
„Das erfährst du noch früh genug“, sagte er, wohl wissend, dass er damit ihre Neugier nur noch mehr anstachelte. „Lasst uns gehen. Ich möchte vor Anbruch der Dämmerung den kleinen Lagerplatz oberhalb des Tales erreichen. Der Weg über den Pass ist gefährlich, bei Nacht aber noch mehr als am Tag“, erklärte er.
Grinsend dachte er daran zurück, dass er schon einmal mit Succa im Minental war. Damals hatten sie mit Hilfe des kleinen Fellhaufens einen Orkspäher angelockt und getötet. Vielleicht würde Angus auch diesmal eine Hilfe sein.
Akils Hof also. Tristan war sich nicht sicher, was ihn dort erwarten würde oder was er durchstehen musste, aber es würde sicherlich schwer werden und er würde an seine Grenzen stoßen, dessen war er sich bewusst und stellte sich auf das schlimmste ein. Er konnte es ncihtmehr aushalten und fragte einfach Anáwiel:
"Anáwiel? Warum gehen wir zu Aklis Hof?"
"Dort gibt es ein Problem das wir beheben müssen"
"Achso."
Das hat nicht viel gebracht. Ich weiß immernochnciht mehr. Soll ich es nochmal probieren oder würde das nur nerven? Ich versuche es einfach nochmal.
"Ehm..."
"Was ist denn Tristan?"
"Welches Problem denn genau?"
"Du wirst es gleich sehen wir sind gleich da."
"Okay"
Na super. Das lief ja toll. Ich warte dann noch etwas.
Als Tristan udn ANáwiel auf Akils Hof ankamen offenbarte sich Tristan das Problem: Feldräuber. und zwar jede Menge.
Bevor Tristan etwas tun konnte riss Anáwiel Tristan mit eienr Kraft zurück, die er ihr garnciht zugetraut hatte.
"Ich muss dir erst noch etwas erklären."
Tosh'ka'rok
18.06.2006, 14:43
Die vergangen paar Tage waren für den jungen Späher Tosh'ka'rok spannend gewesen und er hatte eine Menge erlebt. Mehr, als er eigentlich am Anfang dachte, doch über dieses Maß an Blut und Morden freute er sich wieder einmal so stark, dass seine Nase anfing zu bluten. Nach dem Kampf, welcher vielen Orks zum Verhängniss geworden war, machten sich die drei Kampfgefährten daran, an einem stillen Lagerfeuerchen ihre Wunden, welche zahlreich ihre großen, muskulösen, behaarten Körper zierten, zu versorgen. Als sich die drei Orks schlafen legten, glänzten am Himmelszelt immer noch die Sterne und Tosh erinnerte sich daran, wie ihm mal ein Kumpel gesagt hatte, jeder einzelner dieser Sterne stehe für einen im Kampf gefallenen Ork, denn schließlich war das die einzig ehrbare Art für einen Grünhäuter, zu sterben. Mommentidsch, das beuten auch, dass Feindidsch da oben![/I Früher wäre Tosh einer gewesen, der ohne langes Zögern versucht hätte, den Himmel zu töten, doch nach einer langen Zeit, in der ihm das nicht gelingen wollte, kapierte er auch, warum: der Himmel war einfach zu stark für ihn. Seit diesem Tag hatte er einen heiden Respekt vom Himmel und dem, was ihn erschaffen hatte.
[I] Verdammidsch, was kommt da auf mich raufidsch gefliegidsch?, brummte Tosh müde, als kleine Steinchen auf ihn herunterrieselten, die scheinbar auch Nug abbekam. Dieser richtete sich nun auf, Tosh tat es ihm gleich und kurz darauf blickten sie eine schwarze Wolke an, die mit Nug redete. Tosh kapierte gar nichts mehr und rieb sich die Augen, vielleicht war er ja mitten in einem Traum. Doch dann würden sicherlich auch irgendwo Menschengebeine herumliegen und das war hier nicht der Fall. Schade, eigentlich. Nach einer Weile löste sich dieser seltsame, schwarze Fleck aber auf und stattdessen stand ein Ork da -scheinbar ein Schamane- der sich Lok nannte. Uglúk war allem Anschein nach alles andere als erfreut, diesen neuen Ork hier zu sehen, doch Nug schlichtete diese Situation und aufs erste schien es geklärt.
Später aber, als sie sich schon ein ganzes Stückchen näher an den Menschen beim Tor befanden und sie sie niedermachten, schien es schon wieder, als wolle der riesige Ork diesem Schamanen den Schädel abreissen. Irgendwie kam er wohl zu dem Entschluss, dass es vorerst besser war, das nicht zu tun, denn außer ein bedrohliches Zähnefletschen war nichts mehr von ihm zu hören.
Noch ein wenig weiter führte sie ihr Weg und Uglúk hielt auf einmal inne, sodass es ihm die drei anderen Orks schnell gleichtaten. Allerdings auch nur dass, denn als sich der Ork wild auf irgendwelche Büsche stürzte, um diese zu zerhacken, konnte Tosh beinahe nicht mehr anders und brach in ein schallendes Gelächter aus, ehe auch er etwas witterte. Menschidsch!, es war ganz eindeutig. Als die anderen drei Orks, also Nug, Lok und Uglúk loshasteten, rannte er auch hinterher und hatte somit schonmal seinen Beweis. Zu fassen bekamen sie allerdings niemanden, was der Tätowierte mehr als nur schade fand...
Irgendwann rechnete Tosh schon nicht mehr damit, nochmal auf Fallensteller zu treffen, schaltete seine natürlichen Sinne schon fast ab, ehe die Orks ein paar Schritte vor sich seltsame Geräusche hörten, welche Tosh nicht identifizieren konnte. Einen fragenden Blick warf er als erstes zu Nug, dann zu Uglúk und letztendlich zu seinem neuen Bekannten Lok. Wusste wohl jemand von denen, was zu tun war?
„Die Feldräuber ernähren sich zwar von Planzen und bevorzügen Weizen und ähnliches, bei Gelegenheit essen sie aber auch Fleisch, was sie so gefährlich macht. Sie sind zwar nicht so schnell und brauchen eine Weile, bis sie feststellen, woher die Gefahr kommt, und wenn sie angreifen, sind sie wirklich gefährlich, ich habe sogar gehört, dass ihr Biss giftig ist. Also ziele gut und triff sie, wenn du sie siehst, aber lauf weg, wenn sie dir zu nah kommen. Verstanden?“
Tristan nickte.
„Gut. Der Tanz kann beginnen...“ Mit diesen Worten griff Anáwiel nach ihrem Bogen und legte einen Pfeil an die Sehne. Das Geschoss flog durch die Luft und nagelte das Bein eines Feldräubers an den Boden. Das Vieh schrie auf vor Schmerzen und warf sich hin und her, in Versuch, sich zu befreien. Sofort flog ein zweiter Pfeil, der von Tristans Bogen stammen sollte, und schaltete das Tier endgültig aus.
„Gut gemacht“ rief ihm Anáwiel zu und machte ein paar Schritte nach vorne, um das nächste Tier in ihrer Reichweite zu bekommen. Sie schoss einen weiteren Pfeil, der sein Ziel zwar traf, aber nicht lebensgefährlich und war gerade dabei, einen zweiten abzufeuern, als sie eine Bewegung aus dem Augenwinkel bemerkte. Tristan bewegte sich zu einem Feldräuber, der alleine am Ende des Feldes stand und sich unruhig umsah, hatte aber die Menschen noch nicht entdeckt.
„Tristan!“ rief die Soldatin ihrem Schüler zu. „Nicht so...“ ...nah, wollte sie sagen, aber die Warnung kam zu spät – das Tier hatte den Mann erblickt und machte sich auf einen Angriff bereit. Die Milizin konnte den Tod ihres Schülers schon vorausahnen und wollte das möglichst verhindern, blitzschnell legte sie einen Pfeil an die Sehne und schoss. Das Vieh stürzte stumm zu Boden, der Tod war augenblicklich gekommen.
„Pass das nächste Mal besser auf“ schrie Anáwiel Tristan zu, damit er sie von diesem Abstand hören konnte. „Und komme den Viechern nicht zu nahe“ mahnte sie noch und konzentrierte sich auf dem nächsten Feldräuber, der sich ihr angenähert hatte und aufgeregt angreifen wollte. Ein Pfeil von ihren beruhigte ihn für immer.
Es war ein ruhiger Tag gewesen, der nur hier und dort durch ein leises Rascheln eines durch das Gebüsch wuselnden Tieres leicht gestört wurde, weil in der Gruppe wohl eine leichte Anspannung herrschte.
Der Priester des Wassers wusste, dass sich hier in der Gegend gerne mal Orks in den Tiefen des Waldes blicken ließen und kleinere Menschengruppen überfielen.
Schon viele Wanderungen hatte Cain durch diesen Waldabschnitt alleine gemacht, doch nun waren sie eine etwas größere Gruppe und ein neues Gefühl war eine zusätzliche Last des Priesters. Dieses Gefühl hatte er schon lange nichtmehr verspürt... es war der Beschützerinstinkt, der nun noch zusätzlich vorhanden war. Seine kleine Schwester, die dicht neben ihm lief seufzte leise und kaum vernehmwar. An was sie wohl momentan dachte?
Der Priester dachte im Traum jedoch nicht dran seine Magie anzuwenden um dieses Geheimniss zu lüften.. es war eine Sache die Gedanken seines Feindes auszuspionieren um seinen nächsten Schritt zu kennen, doch etwas völlig anderes in das Denken seiner kleinen Schwester einzudringen.. dies war nicht Sinn und Zweck seiner von Adanos gegebenen Gabe.
Sie waren nun schon ein paar Stunden unterwegs, als hinter ihnen eine der Begleitungen von Alistera, sein Name war Kaligulas soweit sich Cain entsinnen konnte sagte, dass er etwas gehört habe. Also hatte Cain doch nicht unrecht gehabt und seine Sinne hatten ihn getäuscht. Auch er hatte etwas gehört.
Langsam schloss er die Augen und konzentrierte sich vollkommen auf sein Gehör. "Orks" sagte er seelenruhig und als er seine Augen wieder öffneten glühten sie hellblau. Auch die Adern in seinen Händen fingen an bläulich zu schimmern. Niemand sollte ihm seine Schwester wieder wegnehmen oder sie auch nur in irgendeiner Weise verletzen. Auch den anderen Mitgliedern dieser kleinen Gruppe sollte natürlich nichts passieren.
Langsam hob Cain seine Hände. Erst viele Kleine und schließlich immer größere Blitze schossen in den Himmel, der sich nun langsam Anfing im Radius um von vieleicht fünfzig Metern zu verdunkeln, bis schließlich schwarze Wolken am Himmel zu sehen waren, aus denen bedrohliche Blitze hinausschossen, doch sonst passierte noch nicht viel.
"Sollen sie nur kommen" sagte der Priester des Wassers und grinste grimmig, wärend in der verdunkelten Umgebung seine bläulich glühenden Augen fast gespenstisch aussahen.
„Pass das nächste Mal besser auf“ ,schrie Anáwiel Tristan zu, damit er sie von diesem Abstand hören konnte. „Und komme den Viechern nicht zu nahe“, mahnte sie noch und konzentrierte sich auf dem nächsten Feldräuber, der sich ihr angenähert hatte und aufgeregt angreifen wollte. Ein Pfeil von ihren beruhigte ihn für immer.
Tristan legte wieder einen Pfeil an und schoss.
Der Pfeil flog so schnell durch die Luft, dass es den Feldräuber von den Füßen riss udn der den dahinterstehenden Feldräuber mit zu Boden riss.
Das erste richtige Tier das ich erlegt habe.
Tristan war stolz auf sich selbst und blickte zu Anáwiel. Sie war viel besser als er. Jeder ihrer Pfeile traf und tötete.
Immer mehr Feldräuber fielen aber dann sah Tristan die Gefahr:
Zwei Feldräuber kamen aus dem nahegelegen Wald auf Anáwiel zu.
Ich kann nurnoch einen Pfeil abschießen udn zum rufen ist es zu spät. Außer...
Tristan legte zwei Pfeile an die Sehen an und konzentrierte sich. Er schoss beide ab und tatsächlich trafen beide ihr Ziel udn Tristan war sehr stolz auf sich.
Die verbleibenden Feldräuber waren schnell gefallen.
William de Corp
18.06.2006, 15:56
Waylander, Succa und William verliessen nun wieder den Wald und folgtem den Weg in richtung Westen. William kannste Succa schon von einem gemeinsamen Gespräch in der Taverne der Söldnersiedlung. Er wussten nicht mehr genau worüber sie gesprochen hatten, da es auch schon einige Zeit zurück lag.
Auf dem Weg zum Pass kamen sie in die Nähe der Taverne "zur toten Harpye", aus der so manche Stimmen zu hören war. Sie schien gut besucht zu sein. Die Drei bogen an der Weggabelung ab und folgten dem Schild, auf dem Stand "Zum Pass". Plötzlich hörten sie wie hinter ihnen Menschen anfingen zu schreien. William drehte sich beim laufen um und sah wie sich die Seitentür der Taverne öffnete und ein Mann in Bauerntracht in einem hohen Bogen herausgeflogen kam. Ein anderer Kerl, auch in Arbeiterklamotten, lief ihm hinterher und schlug auf ihn ein. Die drei Reisenden warteten einen Augenblick und schauten sich das Schauspiel an. Wie auf ein Kommando stürmten mehrere Arbeiter und Bauern aus der Taverne und hielten die beiden Streithähne davon ab sich gegenseitig umzubringen. Sie zerrten die Beiden wieder rein und schlossen die Tür. Nun war wieder alles so ruhig wie ein paar Sekunden zuvor.
Waylander schien nicht gross beeindruckt gewesen zu sein von dem Spektakel, denn er war schon wieder einige Meter weiter gegangen. Daraufhin folgten auch Succa und William ihm. Die Drei liefen den Weg immer weiter, überquerten eine kleine steinerne Brücke und kamen an einem anderen Bauernhof vorbei und hielten dann genau auf den Pass ins Minental zu.
Nug Na Shak
18.06.2006, 17:08
Nur durch Zufall waren ihnen ein paar Menschenwesen in der Nacht durch die Lappen gegangen.
Nug war sauer, sicher hatte Uglúk mit der Fährte richtig gelegen, doch musste man dann gleich die Büsche in der Umgebung zerstückeln und dabei Lärm wie eine ganze Horde machen.
Zu guter letzt hatte sie die Menschenwesen doch aufgeschreckt, doch diese waren schneller als der Wind geflüchtet und im dunkel der Nacht verschwunden.
Das war natürlich nicht gut für die allgemeine Stimmung und führte dazu, dass nichts mehr gesprochen wurde, als die Gruppe rastete.
Erst am Morgen waren sie weiter gelaufen und nachdem es hell wurde kamen sie zum gefährlichsten Stück des Weges.
Sie mussten den schützenden Wald verlassen und den Pfad hoch zur Hängebrücke nehmen.
Oft waren sie diesen Weg nun schon gegangen und nie waren sie wem begegnet, doch heute war es anders. Geduckt in sicherer Entfernung beobachtet sie die Menschenwesen, doch etwas stimmte nicht, die haarlosen Affen schauten sich um als wenn sie etwas gewittert oder gehört hatte.
Das konnte natürlich gut sein, denn ein Ork verursachte schon ein paar Geräusche wenn er durch den Wald stapfte.
Nug sah Uglúk an, doch der blieb, ganz gegen seine Art ruhig und versuchte sich nicht zu bewegen.
Dann passierte etwas, das wieder mit dieser komischen Magie zu tun hatte, so ähnlich wie er es von Lok gesehen hatte. Denn aus den Händen des einen Menschleins kamen Blitze und wie aus dem nichts erschienen Wolken, aus denen auch Blitze kamen. Diese Wolken schwebten über den Köpfen der Menschengruppe und reichten bis an die Orks heran. Der Krieger wurde unruhig, nicht das er Angst vor Blitzen hatte, nein allein das der Mensch das aus seinen Händen kommen lassen konnten machte ihn nervös. Der Mensch war also wie Lok auch ein Schamane, fragend sah Nug seinen Freund an…
Gor na Jan
18.06.2006, 17:37
Keuchend fiel der Hohe Templer im rauhen Geäst des Waldes auf die Knie. Eine Woche lang war er diesem schwarzen Goblin durch das Unterholz gefolgt um ihn schlußendlich aus den Augen zu verlieren. Über alle Maßen über sein Versagen enttäuscht schlug Gor Na Jan auf den Boden ein und brüllte außer sich vor Zorn. Dann jedoch besonn er sich auf sein Training und begann die Umgebung abzusuchen. Der Goblin den er gejagt hatte war mit einer zielstrebigkeit auf diesen Ort zu gelaufen das es kein Zufall gewesen sein konnte. In einem gleißenden durch die Baumkronen brechenden Lichtstrahl blitzend glitt das Druidenschwert vom Rücken des Zweihandmeisters und durchschnitt das Dichte geäst das ihm die Sicht nahm.
Der Templer traute seinen Augen nicht als er hinter Gestrüpp und Geäst versteckt mitten im Wald von Khorinis eine Höhle fand. Keine normale Höhle wie sie sich ein Schattenläufer zum Unterschlupf machte sondern eine alte in den Stein gehauene Höhle die sich mit einer Steintreppe in die Tiefe erstreckte. Gor Na Jan war sich sicher das dies das Versteck der Goblins sein musste doch war er sich auch im klaren das er in seinem Zustand nachdem er Tagelang nur mit dem nötigsten versorgt durch den Wald gerannt war keinen massiven Kampf mehr zu schlagen im Stande war.
Mit einem knacken schmetterte die Druidenklinge gegen einen nahen Baum und riß eine tiefe Kerbe rein. Mit einigen geschickten Schlägen verlor dieser seinen Halt und brach durch das Dickicht. Dies war die Versicherung das Jan den Weg hierher wieder finden würde. Die Richtung hatte er sich auf dem hinweg gemerkt da der schwarze Goblin stets gerade aus gelaufen war. Der Templer schulterte seine Klinge und machte sich auf den Weg Richtung Sumpflager. Nach einer kurzen Orientierung glaubte er den richtigen Weg gefunden zu haben und spurtete los.
Laut atmete Anáwiel auf und sah sich um. Alle Feldräuber waren tot und nichts gefärdete jetzt die Arbeit der Bauer auf Akils Hof.
„Gut gemacht, Tristan“ wandte sich die Lehrmeisterin an ihren Schüler. „Du hast bewiesen, dass du die Grundlagen des Bogenschiessens beherrschst. Falls du besser werden willst, musst du regelmässig trainieren und Erfahrung sammeln. Und falls du beim Verbessern deiner Fähigkeiten einen Lehrmeister brauchen würdest, weisst du ja, wo du mich findest.“
Tristan schüttelte den Kopf.
„Ansonsten alles Gute und möge Innos über dich wachen“ sagte Anáwiel zum Schluss und verabschiedete sich vom ihrem Schüler. Mit der Gans in ihrer Hand schritt sie zuerst zu Akil und berichtete ihm von dem Erfolg.
„Die Feldräuber werden euch in nächster Zeit keine Probleme bereiten. Falls doch, die Stadtwache ist immer da, um die Stadt und die Höfe zu verteidigen.“
„Innos sei Dank“ murmelte Akil dankbar.
Innos? Und sie bekam keinen Dank. Die Soldatin zuckte verständnislos mit den Schultern, aber schliesslich war es egal. Sie nickte dem Bauer zu und verabschiedete sich, danach begab sie sich zur Stadt.
Wieder entwischt! Und das war alles nur die Schuld von diesem Schamanen gewesen. Wäre er nicht einfach dort in der Mitte der Lichtung stehen geblieben würden sie diese stinkende Menschbrut schon vernichtet haben. Uglúk hasste so was. Dieser elende Fellball. Egal wohin sie kamen, einem vernünftigen Kampf gingen sie immer aus dem Weg. Wozu besaß der Kerl eigentlich seine komische Hexerei? Um sich als kleine Wolke zu verstecken, ja, verstecken, das konnten Schamanen gut. Da war es kein Wunder, dass Häuptling Brosh keine von diesen Hexern hielt. Jemanden, der jeder Schlacht aus dem Weg ging, der seine Feinde gerne mit heimtückischer Zauberei belegte, konnte man ja auch nicht gebrauchen. Bisher hatten sich die Schamanen nicht gerade als zuverlässig erwiesen. Warum konnten die sich denn nicht einfach mal an das halten, was richtig war und sich nicht nach ihrer eigenen Nase richten. Alles wäre dann viel einfacher, und wahrscheinlich hätten sie den Krieg schon längst gewonnen. Die Hexerei der Schamanen war tödlich, das wusste jeder Ork, der nur ein bisschen Verstand hatte. Aber wo bei Krushak waren die Schamanen, wenn es zur Schlacht mit den Menschen kam? Hielten sich immer schön weit hinten, damit sie auch ja nichts abbekamen, wenn es mal brenzlig würde. Und wenn der Kommandant dann noch ein Feigling war, gab er den Kerlen zu allem Überfluss Privilegien. Die normalen Krieger hatten dann nichts zu sagen und das nur, weil die Hordenführer manchmal solche Schwächlinge waren und sich von dieser Zauberei mehr als nötig beeindrucken ließen. Würde nur ein Schamane mal wirklich ehrenhaft an seiner Seite kämpfen würde Uglúk seinen Standpunkt überdenken. Zusammen mit den Hexern würden sie die größten Schlachten gewinnen können, aber bisher hatte noch keiner von denen den Mumm gezeigt, um sich in Uglúks Augen als würdig zu erweisen. Und Lok’NaRash schien da keine Ausnahme zu sein. Die durch die Lappen gegangenen Menschen waren wieder mal ein Beweis dafür, hätte der Schamane doch einen von seinen Zaubersprüchen benutzt, um sie aufzuhalten. Aber nein, warum denn? Bellt die ganze Zeit herum, dass die Zwerge bestimmt Verstärkung holen und lässt sie dann aber laufen. Kein Wunder, wenn sie am Ende noch auf ein ganze Truppe Orkjäger träfen. Und als hätte Uglúk es geahnt war es nicht anders. Noch ein paar von dieser widerlichen Menschenbrut. Und diesmal war es sogar noch schlimmer als vorher, denn einer von denen war ein Hexer und das bedeutete absolut nichts Gutes. Solche Leute müsste man eigentlich zum Frühstück verschlingen, auch wenn die wohl kaum als Vorspeise reichen würden. Jetzt sollte doch mal dieser Schamane zeigen, was er drauf hat. Seine Hexerei gegen die des Menschen. Würde er gewinnen, ohne dass Uglúk den Menschenzwerg in der Luft zerreißen müsste, würde Lok’NaRash zumindest bewiesen haben, dass er auch ein guter Kämpfer ist und nicht so ein elender Tunichtgut, wie der Rest der Schamanenbande. » Los, benutzt endlich deine Hexerei, Schamane! «, zischelte der Orkhüne Lok’NaRash zu.
Nightsun
18.06.2006, 19:12
Nightsun saß auf einer der Bänke und dachte nach, die fische Luft auf dem Meer war einfach wunderbar. Der Fußboden knarrte wie es sich gehörte, ein gutes Schiff war das! Das waren noch Zeiten, der Bogenschütze war zwar erst 2mal auf einen Schiff, aber genau so hatte er es in Erinnerung. Jetzt nach all dem konnte er es auch richtig genießen. Er hatte zwar nicht gekämpft, aber trotzdem war er blutverschmiert und hatte ein paar Kratzer abbekommen, von einem Tier hatte er auch frisches Blut an seinen Schwert, also sah es zumindest so aus. Der Dieb konnte sich also auch seinen Teil nehmen, dies gedachte er auch zu tun, doch bevor es dazu kam, trat dieser Typ vor ihn, der ihn letztens einfach angegriffen hatte und ihn anschließend den Beutel voll Gold vor seine Nase hielt. Verwundert war der Bandit darüber ziemlich, aber ihn war klar das er bezahlt wurde und er ahnte auch schon von wen..
"Ah, du schon wieder. Ich habe nichts gegen sinnlose Schlägerreien, aber wenn sie so anfangen wie bei dir ist das einfach nur unfair. Sag mal, wer bist du überhaupt und warum hast du das getan?"
"Ich bin Bandit, mehr brauchst du auch nicht zu wissen. Warum? Tja, das bleibt geheim."
"Verschaukel mich nicht, Kire oder Rangor - auch wenn ich das beim Glatzköpfigen bezweifle - haben dich bezahlt. Ich gehe mal stark davon aus das es Kire war!"
"Nun aber Schluss dami.."
"Genau, Schluss damit! Du bist Bandit mein Freund, wir müssen zusammen halten! Lass dich doch nicht von so einen herumkommandieren, ich hab mehr Gold als der sich träumen lässt. Mich würds auch nicht stören wenn mein ganzer Anteil an der Beute an dich übergehen würde..."
"Soll das eine Bestechung sein damit du überlebst?"
"Überleben? Davon träumst auch nur du! Ich finde sowas einfach nicht ok das Kire uns so schamlos ausnutzt. Er will sich nicht die Finger schmutzig machen und gibt dir die derbe Drecksarbeit und du lässt es dir auch noch gefallen. Was ist mit deiner Ehre? Darauf scheißt er. Verprügelst sogar einen von dir. Dieser elende Angeber von Söldner. Lass dir da snicht bieten! Was sagst du?"
Felix Drachenfeuer
18.06.2006, 19:49
Nicht stehen bleiben, nur nicht stehen bleiben! dachte der junge Mann und rannte den Weg vom östlichen Stadttor von Khorinis entlang in Richtung der "Toten Harpie". Wenn du jetzt stehen bleibst, bist du Futter für die Wölfe! Während der Verfolgungsjagd, wobei Felix das Opfer war, drehte er sich kurz um sah seine Verfolger zwar noch, aber sie verfolgten ihn nicht mehr. Er konnte noch ihre wütende Rufe hören, aber sie verstumment auch bald wieder. Die Meute bewegte sich langsam mit ihren Fackeln, Ästen, Äxsten und sonstigem Mordwerkzeug wieder in Richtung der Stadt. "Puh, noch mal Glück gehabt. Ich wusste, ich hätte nicht so nah an die Stadt ran gehen sollen, schon gar nicht, wenn überall mein Kopf auf Steckbriefen zu sehen ist." murmelte der blonde, langhaarige Mann mit der hellrosanen Haut, während er tief Luft einatmete und sich eine kleine Pause göhnte. "Das hätte schief gehen können." Dann schaute er sich um, wo er denn genau war. Er kannte das Gebiet hier nicht so gut, da er erst ein oder zwei mal da war und das nur nachts. Wenn er sich umdrehte, konnte er eine Backsteinbrücke, die sich hoch über einer Schlucht oder einem Tal, Felix wusste nicht genau, wie er das nennen sollte, hinwegspannte und viel Zeit sparte, und die langsam, glutrot untergehende Sonne sehen. Rechts neben sich sah er einige Bäume, hauptsächlich Tannen, die den Blick auf eine steile, etwa 7 Schrit hohe Steinwand bedeckten sowie die hölzernen Wände der Taverne "Tote Harpie". Als er seinen Blick nach links wand, sah er ebenfalls eine Baumgruppe, die allerdings keine allzu hohe Wand verdeckte, sondern bloß eine zwei Schritt hohe, die der 1,70 Schritt große Mann problemlos hochklettern konnte, wenn er es wollte. Wollte er aber nicht. Vor sich sah der ehemalige Verfolgte den Feldweg, denn er seit der Stadt ununterbrochen entlanggerannt ist und keinen Blickes gewürdigt hatte. Es war ein stinknormaler Feldweg mit Fahrrinnen für die Karren und vereinzelten Steinen, die aus der zusammengepressten Erde schauten wie Messer, die man mit dem Griff nach unten in die Erde gesetzt hatte. "Ich frage mich, wie viele Mensche durch so spitze Steine schon ihr Leben lassen mussten." murmelte Felix, doch interessierte sich gleich darauf nicht mehr für den Boden, sondern schaute in den Himmel, der sich langsam rotfärbte, so als würde irgendjemand Großes ihn mit seinem Blut gefärbt hatte. Noch während er in den Himmel starrte, sprach er ein Gebet an Innos:
Oh, Innos. Was muss ich nur tun, damit ich endlich von den Menschen wieder als Mensch akzeptiert werde? Ich werde bete hiermit um deine Erleuchtung, deine Weisheit und deine Vergebung. Ich bin es Leid, ständig auf der Flucht zu sein. Ich will endlich dort ankommen, wo ich hin soll. Aber wohin soll ich? Was ist mein Ziel?
Oh, großer Innos. Bitte gebe mir Rat ich weiß nicht mehr weiter.
Dann senkte er seinen Kopf und falltete die Hände zum Gebet, um das Gesagte nochmal auf sich wirken zu lassen.
Gemächlichen Schrittes ging Lunovis den Weg von Onars Hof in Richtung Taverne. Auch wenn er wusste, dass das Reisen nicht ungefährlich war, so wollte er doch so schnell wie möglich voran kommen und sich nicht erst auf Onars Hof einen Gefährten suchen. Ohnehin war es ihm dort nicht ganz geheuer gewesen. Die Söldner und Banditen dort hatten die kleine Gruppe immer im Auge behalten und immer fühlte er sich, ob gleich jemand einen dummen Spruch loslassen wollte oder sich gleich auf sie stürzen, niederschlagen und Ausrauben würde. Aber vielleicht war das ja auch nur Einbildung und die Menschen dort waren sicher genauso freundlich wie in Jharkendar oder sonst wo, nur er hatte sich noch nicht genügend Zeit genommen.
Der Schneider wischte seine Gedanken mit einer Geste weg: Wie auch immer, Hauptsache war, dass er nun endlich seinen Weg in die Stadt fände. Die Sonne neigte sich schon dem Ende des Tages zu, der Weg war jedoch nicht mehr allzu lang und er hoffte, dies noch trotz seiner Müdigkeit rechtzeitig zu schaffen und nicht in der Taverne übernachten zu müssen. Sie waren in einem irren Tempo durch das Minental gehetzt und hatten den Rest des Weges kurz vor dem Erschöpfungstod zurückgelegt, Ritley hatte keinen Aufschub geduldet und war selbst so schnell voranmarschiert, dass selbst der Söldner, der sie begleitete, kaum mitkam. Deshalb waren Lunovis' Beine jetzt auch erschöpft und wurden bei jedem Schritt schwerer und schwerer, die sich neigende Abendsonne, die seine Umwelt in ein warmes Gelb warf und der angenehme Sommerabend machten das Wandern sehr erholsam und schön. Zwar konnte jeden Moment ein Wolf aus dem Gebüsch treten, aber darum machte sich Lunovis keine Sorgen, an dem heutigem Tag hatten sie das Glück gemietet und es würde ihn wohl kaum noch verlassen. Aber er war erschöpft, sehr erschöpft und wollte nun nichts mehr als ein angenehmes Bett und vielleicht noch ein kühles Bier. Er dachte bereits daran, wie er das Tor durchqueren würde und über den Marktplatz liefe, um dann vorbei an der Kaserne, welche bestimmt bereits wieder intakt war, zu dem Freibierstand zu gehen und sich ein kühles Bier zu besorgen. Dass ihn noch eine Wache aufhalten würde, daran glaubte er nicht mehr, immerhin war der Brand schon lange vorbei und keiner hatte ihn in der Aufregung wirklich gesehen.
Aber es gab noch etwas anderes, das ihn glücklich machte als die Heimkehr in die Stadt. Sie hatten es tatsächlich geschafft, waren rechtzeitig angekommen und hatten der Frau das Leben gerettet. Ihre Mühen waren nicht umsonst gewesen und das Gegengift hatte augenblicklich seine Wirkung gezeigt. Es wäre auch zu ärgerlich gewesen, wäre der ganze Weg, auf dem er mindestens zweimal hätte sterben können, umsonst gewesen. Welche Freude war in ihm ausgebrochen, als er die blonde Frau aus dem Haus des Heilers hatte Wanken sehen, als er ihr glückliches Lachen bemerkte – ja, das wäre Lohn genug gewesen und hätte die Gefahren wett gemacht. Sie hatte sich sogar bei ihm bedankt und ihm einen weichen Kuss auf die Wange gedrückt, eine Geste die Lunovis nicht wenig rührte. Auch über das Dankes-Geschenk von Ritley, einen schön verzierten, gesegneten Dolch und zwei Säcke mit insgesamt 100 Goldmünzen, war er höchst erfreut, wenngleich sie auch nicht im Geringsten nötig gewesen waren. Es war eine Mission gewesen, die er für seine Pflicht gehalten hatte, es war kein Auftrag gewesen, den man schlicht zu erfüllen hatte. Selbst wenn er sein letztes Goldstück dafür hätte hergeben müssen, hätte er Ritley mit aller Kraft geholfen.
Aber dieses Abenteuer war nun überstanden und ihre Wege hatten sich getrennt. Lunovis wusste nicht, ob er die anderen noch einmal sah, er wusste nicht, wohin ihn seine Zukunft brachte aber er würde sie gerne noch einmal wiedersehen, soviel war ihm klar. Zunächst musste er überlegen, was er denn nun machen wolle aber auch das hatte seine Zeit bis morgen, diesen Abend wollte er ohne Sorgen und Nöte verbringen.
Als es sich alle auf dem Schiff gemütlich gemacht haben um zu verschnaufen kam doch wirklich wieder dieser Bandit her den Bukbu in Kires Auftrag vor dem Angriff verprügelt hatte. Er wollte Bukbu einen Deal vorschlagen. Beide zusammen gegen Kire. Weil Kire ihn ja nur benutzen würde. und ausnutzt. Dass wusste Bukbu zwar selbst aber wenn er es denn verhindern wollte würde er es tuhen. Bukbu is ja nicht dazu gezwungen worden den armen Kerl zu verprügeln also fand Bukbu dass Kire ein doch ganz ordentlicher mensch wahr. Er hatte zwar auch viele Fehler aber die waren eigentlich in dieser Sache egal.
Bukbu errinerte sich aber daran dass Kire sagte er solle ihn schikanieren und dass ist ihm ja durch die Prügel nicht so ganz gelungen. Es hat nämlich niemand zugeschaut der sich über den Banditen lustig machen könnte. So überlegte Bukbu wie er den Banditen noch schikanieren könnte.
Da fiel ihm etwas ein. Bukbu überlegte zwar lange ob dass nicht zu gemein wäre, aber er entschied es sich dann zu tuhen.
So sagte er zu Nightsun der sich mittlerweile vorgestellt hatte," Hm ok mal schaun ob ich etwas gegen Kire unternehme, aber wir sollten uns jetzt ausruhen
Als Nightsun aber in eine Ecke ging wo niemand ausser Bukbu und noch ein paar Taglöhner wahren , entschloss er es jetzt zu tun. Er ging ganz dicht an den Banditen heran und briet ihm dann eins mit einem Holzstück über. Dann verband er ihm die Augen und zog ihn nackt aus. Dann band er ihn an den Pfahl der da dran war an dem Schiff, und sagt zu den Tagelöhnern, wenn sie etwas gesehen hätten würden sie sterben also Klappe. Diese Aussage verstanden die Tagelöhner sehr schnell und keiner machte einen Mucks. Dann gab er einem Tagelöhner etwas Gold und sate er solle die anderen holen und ihnen dass zeigen. Der Bursche rannte dann auch gleich los und wenig später kamen einige Banditen und Söldner und desgleichen und lachten sich zu tode.
Bukbu aber stellte sich ein wenig weg um nicht in Verdacht zu geraten.
Kastor ging am Abend wieder aus der Taverne zur toten Harpyie und schlenderte den Weg Richtung Stadt entlang bis plötzlich zwei Männer aus dem Dickicht sprangen.Einer der Männer war der Arbeiter vom vorherrigen Abend den anderen kannte er nicht,instinktiv zog Kastor seinen Dolch.Der ihm unbekannte Mann zog einen mit Nägeln versehenen Knüppel und stürmte auf ihn zu.Kastor ging in die Hocke und entging so knapp dem schlag des Mannes ,während der Mann nocheinmal ausholte stieß Kastor zu und versenkte den Dolch in dessen Hüfte.Der Mann heulte vor Schmerz auf und ließ seine provisorische Waffe fallen.Kastor riss den Dolch heraus ballte die linke Hand zur Faust schnellt aus der Hocke hoch und verpasst dem Mann einen Kinnhaken,Kastor hörte wie der Unterkiefer seines Gegners brach.
Durch die Wucht des schlages riss es den Kerl von den Beinen und er kam krachend zu Boden.Aus den Augenwinkeln sah Kastor wie der andere Kerl zum schlag ausholte,er duckte sich unter dem Keulenschlag weg drehte sich um und stieß den Dolch in den Oberschenkel seines Gegners,dieser schrie vor Schmerz auf.Kastor nutzte diesen moment und schlug ihm den Knüppel aus der Hand.Der Kerl fiel überrascht auf seinen Hintern Kastor setzte ihm nach und trat ihm mit seinem rechten Fuß mitten ins Gesicht durch die Wucht des Trittes schlug es den Kerl zurück und er blieb alle viere von sich gestreckt liegen.
"Das soll euch eine lehre sein elende Bauernlümmel"sagte er mit verächtlichem ton in der Stimme.Er steckte den Dolch weg und setzte seinen Weg zur Stadt fort.
Felix Drachenfeuer
18.06.2006, 21:11
Felix war auf dem Weg zu seiner "Behausung" zurück, nachdem er von einem wütenden Mob gejagt wurde und fast die Orientierung verloren hatte. Es war keine Behausung, eher eine kleine Höhle, welche im Schutz von Büschen lag und so nicht für jedermanns Augen erblickbar war, was für die Langlebigkeit seines Lebens sehr geschickt war, was nicht zuletzt darauf beruhte, dass der Blondharrige in der Stadt als Brandstifter gesucht war nd ein hohes Kopfgeld auf ihn ausgesetzt war. Während er den Weg, den er vor etwa einer Stunde entlang gehetzt wurde, langsam zurück ging uns sah, wie die Sonne ihre letzten kraftvollen Strahlen in Richtung der Welt entsandte, entlang ging, dachte er über sein Leben nach: So kann es nicht weiter gehen, so kann es einfach nicht weiter gehen. Meine Elter hätten bestimmt nicht gewollt, dass ihr Sohn ein gesuchte Brandstifter war, der jetzt auf der Flucht vor der Stadtwache und einiger großen Mobs ist. Sie wollten garantiert es nie für mich, dass ich jemals gejagt werde. Warum bin ich nur zu dem geworden was ich bin? Warum kann ich nicht so sein, wie jeder andere? Warum? Bin ich etwas schlechteres, nur weil ich mich manchmal nicht im Griff habe?- Nein, ich bin kein schlechter Mann, das sind nur die anderen, die mich so nennen. -Ach, mache ich mir nichts vor. Durch mein Werk ist die Stadt so in solchen Farben aufgegangen, wie die Sonne dahinten im Meer versinkt. Ich bin ein Künstler, kein Verbrecher! Ich habe der Stadt Farbe gegeben, was sonst nur Blut der zahllosen Opfer durch Ermordungen und Strassenschlachten getan hatte! Ich bin nichts anderes als eine Blutlache, die langsam durch die Strassen fließt und sie in ein Rot färbt, das niemand sehen will, obwohl es allgegenwärtig ist. Ich bin der Dolch im Fleisch einer Bestie, die über andere herrschen will, doch die anderen Bestien wollen mich aus dem Fleisch ziehen, ehe ich noch mehr Schaden veranstallten kann. Sie sehen nicht, dass die Bestie, die ich verletzt habe, keine Bestie ist, sondern ein Drache. Ein Drache, der alle unter seine Kontrolle bringen will. Und die Bestien? Die schauen weg, so als wüssten sie nicht, dass da ein Drache ist, der sie alle früher oder später verspeißen will. Und wenn dann jemand das Spiel des Drachens durchschaut, dann stellen sich die Bestien schön brav hinter ihn und versuchen, ihm den Rücken frei zuhalten, bis der Dolch herrausgezogen ist.
Solche Gedanken waren bei Felix keine Seltenheit. Seit dem Tod seines Vaters und später seiner Mutter hatte sich seine Seele verändert. Nicht zum Bösen hin. Sie war auf der Reise und sein Körper, also Felix folgte ihr gehorsam. Er wusste nicht wohin sie gehen wird und ob sie Ruhe finden wird, aber mit gesundem Menschenverstand versuchte er sich selber so gut es geht zu helfen. Er wusste, dass er das war, was andere "geisteskrank" nennen würden, aber sie alle haben ja keine Ahnung, wie es ihm Inneren Felix' aussah. Sie haben ihm seinen Vater genohmen und seine Jugend. Und das ohne eine Wimper zu bewegen. Doch er will keine Rache. Er will nur Frieden, ohne Gewalt, ohne Angst vor einem Mob.
Jetzt war er in der Nähe des Osttors und kletterte die steile, aber nicht besonderst hohe Steinwand hoch. Es war nicht sehr schwierig.
Oben angekommen ging er in richtung seiner Höhle, in der er nicht mehr lange leben wollte.
Angríst daß in einer Ecke mit ein paar anderen Tagelöhnern, darunter Trebor. Er war froh, dass es endlich wieder auf den Hof ging, doch noch mehr gespannt war er das Piratenlager zu sehen. Auf dem Schiff gefiel es ihm. Die frische Seeluft tat ihm gut und ihm machte das Geschaukel nichts aus, im Gegensatz zu Trebor, der schon ein wenig blass im Gesicht wurde.
"alles klar mit die?"
"Jo, es geht schon", war das einzige was er herausbrachte.
Da kam auf einmal ein Bandit um die Ecke, dessen Namen er nicht kannte, gefolgt von einem weiteren. Angríst erkannte den zweiten. Es war Bukbu, den er in der Taverne vergeblich versucht hatte zu bestehlen. Auf einmal hieb Bukbu dem anderen Banditen eins über und begann ihn auszuziehen.
"Was zum ...?!, dachte er sich und wie die anderen Tagelöhner war er total perplex. Nur Trebor bekam nichts mit, weil ihm zu übel war und er die Augen geschlossen hielt.
Nachdem er ihn ausgezogen hatte, band er jenen an einen Pfahl und verband ihm die Augen. Erst nachdem er alles beendet hatte, wandte er sich den Tagelöhnern um. "Ihr habt mich nicht gesehen, versanden!"
Die Tagelöhner verstanden gut. Dann warf er Angríst eine Hand voll Münzen zu und sagte ihm er sollte die andren hohlen.
Angríst rann aufs Hauptdeck und sah ein paar Söldner dort stehen. Er rannte zu ihnen herrüber um ihnen von der Sache zu berichten. Bukbu ließ er aber aus der Geschichte heraus, so wie er es ihm befohlen hatte.
"Hey, das müsst ihr euch ansehen!", rief er. Die Söldner folgten ihm sofort und als sie Nightsun sahen, wie er nackt und mit verbundnen Augen und nackt dort an dem Pfahl gefesselt war, brachen alle in schallendes Gelächter aus.
Anne Bonny
18.06.2006, 22:08
Anne spielte mit ihrer neuen Halskette herum und schaute auf Meer hinaus. Das drohende Unwetter, das Stevie schon voraus gesehen hatte schien sich zu verziehen. Obwohl auf See konnte sich das blitzschnell ändern. Plötzlich hörte sie das Gelächter der Banditen und Söldner auf dem vorderen Deck. Auch Anne lief nach vorn und suchte forschend nach dem Grund der Belustigung. Dann entdeckte sie Nightsun, der nackt an einen Mast gefesselt war. Komisch Peter war doch gar nicht an Bord. Denn das war typisch seine Art. Aber es konnte nur einer dieser verrückten Truppe gewesen sein, mit denen Peter oft zusammen gewesen war so was färbte ab.
Die Piratin grinste und wollte sich gerade umdrehen und wieder nach hinter zum Steuerrad gehen, da fiel ihr Jemand auf. Diesen Mann hatte sie zuvor noch nicht gesehen. Anscheinend war es ein Tagelöhner, der sich erst vor kurzen den Lees angeschlossen hatte. Er musterte Anne. Aber nicht auf die Art und Weise wie der Banditenführer. Eher neugierig. Der nackte Bandit interessierte ihn auch nicht mehr. Er schaute den Piraten zu wie sie ihr Schiff steuerten und wie sie die Befehle des Käptn ausführten. Wenn Greg nicht mit an Bord war hatte Tobi die oberste Befehlsgewalt.
Der Mann traute sich nicht Anne anzusprechen und da ihr es unter den Fingernägeln brannte zu erfahren wer er war, ging sie auf ihn zu.
"Hallo ich bin Anne. Freibeuterin unter Greg . Mit wem hab ich das Vergnügen?", grinste sie und verlor für einen Moment das Gleichgewicht, fing sich aber gleich wieder. Der Sturm verschonte sie wohl doch nicht wie es schien. Ganz plötzlich schwankte die Bunte Kuh beträchtlich und es wurde ausgerufen, dass sich jeder entweder gut festhalten oder unter Deck gehen sollte.
Für die meisten überraschend einsetzender Donner grollte über die See, dicht gefolgt von leichtem Nieselregen.
Schäumend schlugen die sich auftürmenden Wellen gegen den Bug. Von der Reling aus, über welcher der Söldner soeben hinab sah, schien das Meer ein einziges wogendes, undurchsichtiges Chaos zu sein. Es wäre ja auch zu schön gewesen, wäre es bei einer normalen Überfahrt geblieben – dabei schätzte er die Seefahrt schon ohne Stürme nicht gerade hoch, nicht umsonst war es bereits annähernd ein halbes Jahr her, dass er das letzte Mal auf einem Schiffsdeck gestanden hatte. Der stärker werdende Wind schnitt ihm ins Gesicht, der Versuch die Kapuze überzustreifen scheiterte kläglich.
Innerhalb nur weniger Augenblicken nahm die Intensität des unsteten Nieselregen, welcher der sich verdüsternden Wolkenwand über ihren Köpfen entsprang, um ein Vielfaches zu und die Tropfen peitschten zu Tausenden auf das Piratenschiff hernieder. Selbiges begann indes um noch einiges stärker zu schlingern als es ohnehin schon getan hatte. Obgleich er den Mann im Ausguck nicht gerade beneidete, zog es der Söldner es nach kurzem Überlegen trotzdem vor, dem Wetter zu trotzen und hier an der Reling zu bleiben, anstatt im Schiffsrumpf trügerischen Schutz zu suchen. Er konnte es sich selbst nicht erklären warum, doch war es ihm draußen, wo er zumindest ein wenig Überblick hatte – wenn man davon absah dass man momentan von den aufkommenden, geschäftigen Rufen der Piraten, einigen Metern Sichtweite, lauten See- und Schiffsgeräuschen und jeder Menge Gischt ohnehin nichts wahrnahm. Zudem schien es ihm besser, im Falle des Kenterns irgendwo außerhalb des Rumpfes zu sein, denn so hoch man die Seefahrtskunst der Piraten auch schätzen mochte – es war ihnen soweit Stoffel wusste nicht erst ein Schiff auf den Meeresgrund entglitten.
Andererseits war er selbst Schuld, warum waren Arkanis und er auch mit auf das Schiff gestiegen, dass sie wieder nach Norden bringen würde, wenn sie doch nach Gorthar wollten? Sicher, Lohn für den erfolgreich verlaufenden Überfall und die Gelegenheit, sich für einen neuen Anlauf der Verfolgung Claws’ besser vorzubereiten waren gute Argumente - doch vielleicht wäre es besser gewesen, den Veteranen zuerst zur Strecke zu bringen, bevor dieser sich zu weit absetzte. Resignierend tat Stoffel diese Gedankengänge bei Seite, angesichts der Tatsache, dass sie in einem munter anschwellenden Sturm festsaßen, der noch lange keine Anstalten machte an Stärke einzubüßen, sondern eher den Anschein erweckte, gerade erst richtig anzufangen.
Ein gleißender Licht tauchte die Szene für einen Augenschlag in unnatürliches Licht, entblößte hastig gen die Kajüten laufende Tagelöhner und Schürfer, die versuchten die Beute, welche zu Teilen nur mehr oder minder lose auf dem Deck verstaut gewesen war zu retten, bevor selbige in das Meer gespült wurde. Noch reichten die Wellen zwar nicht bis auf das Deck, doch konnte es bei dem stetig zunehmenden Seegang nicht mehr lange dauern. Für den Bruchteil einer Sekunde glaubte Stoffel gar an einem entfernteren Mast oder Pfahl – all zu genau kannte er sich bei diesen Schiffen nicht aus – eine nackte Gestalt zu sehen, die dort festgebunden war, doch war selbige nach Verschwinden des Blitzlichtes wieder verschwunden. Vielleicht sollte der Söldner sobald er wieder in ruhigeren Gebieten war einigen Schlaf nachholen, doch bevor er sich weiter auf eine Umgebungsstudie konzentrieren konnte war er genötigt, einem herabfallenden Tauende auszuweichen, dass ihm beinahe den Schädel eingeschlagen hätte und ihn seinen Standort noch einmal überdenken ließ. Genauso wie die Frage, ob es gut war, wenn sich irgendwo am Schiff Tauenden lösten.
Angríst stand etwas abseits und beobachtete die Meute, dich sich um nightsun gescharrt hatten und ihn verhöhnten. Da fiel ihm unter den Banditen und Söldnern ein Oirat auf. Nein, es war eine Piratin. Sie hatte braune Augen und schwarz gelocktes Haar und ansonsten trug sie typische Piratenkleidung. An ihrer Hüfte hing ein reich verzierter Säbel, die Waffe eines Piraten. Er beobachtete sie noch einige Zeit lang neugierig, doch als sie dies bemerkte wendete er seinen Blick.
Da kam sie, für Angríst völlig unerwartet, auf ihn zu.
"Hallo ich bin Anne. Freibeuterin unter Greg . Mit wem hab ich das Vergnügen?"
Er wollte gerade antworten, doch das Schiff schaukelte und beide geriten für einen Augenblick aus dem Gleichgewicht.
"Ich bin Angríst. Ich bin erst seit einer Woche ein Tagelöhner unter Lee."
"So? Gefällt es dir auf dem Schiff? Verflucht, jetzt fängt es auch noch zu regnen an!"
Ein leichter Nieselregen hatt eingesetzt und das Schiff begann noch stärker zu schaukeln.
"Mir gefällt es sehr gut hier. Ich finde das Piratenleben sehr interessant, aber sollten wir nicht lieber unter Deck gehen?"
"Nein, da muss schon ein heftigerer Sturm kommen, wenn es mich von den Füßen reißen will!"
"Wo liegt das Piratenlager denn?"
"Es liegt in einem verstecktem Tal, nördlich von Khorinis. Hinter den Bergen. Dort haben wir uns niedergelassen. Man kann es nur mit einem Schiff erreichen. Dehalb müssen wir uns keine Sorgen um Paladine machen. Es gibt zwar noch einen Pass über die Berge, aber den muss man erst finden."
"Ich freue mich schon das Lager zu sehen. Was kann man bei euch denn alles machen?
"Du meinst außer Grog trinken...?"
Anne Bonny
18.06.2006, 23:05
Anne machte das bisschen Regen und das leichte Schaukeln nichts aus. Die Banditen und Söldner allerdings, die es nicht gewohnt waren auf einem Schiff zu sein, wurden teilweise schon ganz grün im Gesicht. Es war köstlich wie die starken Männer sich plötzlich über die Reling lehnten während sich ihr Magen von innen nach außen wendete. Gut zugegeben nicht alle, aber die meisten von ihnen.
Angríst nicht. Er hielt sich ganz gut für einen Tagelöhner. Doch für ein Plauderstündchen war es doch irgendwie zu ungemütlich geworden.
"Komm wir gehen doch unter Deck. Meine Hilfe wird hier nicht benötigt. Es sind genug erfahrenen Piraten an Bord, bei denen in einer solchen Situation jeder Handgriff sitzt."
Die Beute war zum Glück unter Deck und gut festgezurrt worden. Anne ging vor und schwankte zu der schmalen Holzstiege, die unter Deck führte.
"Naja was kann man bei uns machen? Wie du schon weißt gibt es bei uns den besten Grog der Insel. Wir haben eine Brennerei im Lager. Verkauft wird der dann in meiner Taverne. Es gibt einen Waffenschmied, einen Laden, einen Kluftenschneider, einen Bootsbauer… eben alles was die Piraten so brauchen. Außerdem ist unser Piratenstrand der schönste Ort der ganzen Insel. Wirst du schon sehen, wenn wir da sind.", meinte Anne und schenkte sich einen Grog ein.
"Willst du auch einen? Ich weiß ja nicht ob du unser starkes Zeug verträgst."
Angríst wusste es anscheinend selbst nicht. Etwas zögerlich meinte er, dass er mal einen Grog probieren würde. Anne war sich auch nicht sicher, ob er dann auch noch so standhaft bleiben würde. Ein Unwetter auf See war nicht unbedingt der günstigste Augenblick, um seinen ersten Grog zu trinken. Aus dem Grund gab sie ihm eine schwache Mischung.
"Ich gehe jetzt wieder nach oben. Hier unten hab ich keine Ruhe. Vielleicht kann ich an Deck doch was helfen. Wenn du willst kannst du mitkommen."
Der Regen prasselte ihr entgegen als sie die Holztreppe wieder nach oben stieg.
Unaufhörlich pfiff der Wind über das Meer, brachte das Wasser zu meterhohen Wellen auf und ließ die Regentropfen wie kleine Geschossen durch die Luft. Vor einigen Stunden schon waren die ersten dunkleren Wolken heraufgezogen und ein leichter Nieselregen hatte eingesetzt. Doch nun, nachdem die Dunkelheit hereingebrochen war, hatte sich der Wind in einen regelrechten Orkan verwandelt und der leichte Nieselregen war zu dicken, schweren Regentropfen geworden. Die Piraten und auch andere Leute vom Hof hatten ihr Bestes gegeben um die noch lose aufgeladenen Güter zu sichern, befestigen oder unter Deck in die Laderäume zu bringen, denn bei so einem Sturm hätte es wohl auch den schwersten Karren nicht lange auf dem Schiff gehalten.
Nun jedoch lag es an den erfahreneren Seeleuten das Schiff vor dem Kentern zu bewahren und Rangor, der nicht hatte im Weg rum stehen wollen, hatte sich eine zeit lang unter Deck zurückgezogen und sich in eine der Hängematten in der großen Mannschaftskajüte gelegt.
Doch war nie richtig Müdigkeit über den Banditen gekommen und so hatte es nicht allzu lange gedauert, dass es ihn wieder aufs Deck trieb um zu sehen wie die Lage dort oben war.
Schon unter Deck verstand man wegen dem Heulen des Windes oft sein eigenes Wort nicht doch jetzt, wo Rangor gerade die letzten Stufen die ins Freie führten betrat wurde das Tosen und Brausen des Unwetters noch lauter. Ein kleiner Wasserschwall kam dem Banditen entgegen als er dir Tür zum Deck öffnete und ließ nur wage darauf schließen, was hier oben los sein musste. Bei jeder starken Böe schwankte das Schiff fast schon bedrohlich, eine Tatsache die hier im Freien noch um einiges deutlicher wurde als in den Kajüten. Die Gischt der Wellen spritzte mittlerweile weit über die Reling auf das Deck und nirgends konnte man mehr trockenen Fußes laufen. Die Regentropfen wurden von den mächtigen Windstärken so beschleunigt das man meinte tausende Steine würden einem ins Gesicht und auf die Haut prallen.
Man hörte Befehle die übers Deck gebrüllt wurden und sah jene die versuchten sie in diesem Unwetter so gut wie möglich auszuführen. Taue lösten sich aus verschiedensten Halterungen und wurden, meistens zumindest, schnell und hastig wieder von einem der Männer wieder befestigt. Es war wahrlich eine Kunst sich in diesem Wirrwarr aus Seilen und Tauen zurechtzufinden und mit geschickten Handgriffen ein ganzes Schiff, im wahrsten Sinne des Wortes, vor dem Untergang zu bewahren. Für Rangor eine unvorstellbare Arbeit, für die Männer hier jedoch Alltag und Routine und offenbar verstanden sich die meisten gut auf ihre Arbeit. So zumindest hoffte der Bandit, denn wirklich beurteilen konnte er es nicht.
So schnell der Drang gekommen war die gemütliche Hängematte zu verlassen und sich auf dem Deck umzusehen, so schnell war auch der Drang wiedergekommen den wesentlichen ruhigeren und trockeneren Ort wieder aufzusuchen. Vielleicht würde Rangor ja, obwohl er kaum müde war, irgendwann einschlafen und beim Aufwachen war der Sturm verschwunden und die See wieder ruhig. Mit diesen Hoffnungen machte der Wanderer kehrt und stieg die Treppe, welche er eben noch hinauf gekommen war, eilig wieder hinab seiner Hängematte entgegen. Die Schifffahrt an sich machte ihm ja nichts, das Arbeiten auf einem solchen Transportmittel überließ er jedoch lieber jene, die sich darauf verstanden.
Der Bogenlehrmeister bereute schon fast, keine einzige Münze am gestrigen Tag für Proviant ausgegeben zu haben, während er langsam auf einer Frucht herumkaute, deren Fasern nur wenig Geschmack abgaben. Er saß auf einem kleinen Felsblock nahe der kleinen Nische im Stein, in dem sie Unterschlupf gefunden hatten. Es hatte über Nacht einige heftige Regenschauer gegeben und sie waren froh, diese halbwegs trocken aufgrund eben dieser Nische überstanden zu haben. In der Nacht hatten sie wiederum nichts von Orks gehört, die in der Gegend herumstreiften, waren sie doch jetzt etwas wachsamer. Aufgrund der vier Grünhäute, die sie fast überrascht hatten, hatten Ferol und Martinos beschlossen, abwechselnd Nachtwache zu schieben, nur für einige Tage, um sicherzugehen, dass die Orks ein Einzelfall gewesen waren.
Die Gegend, in der sie übernachtet hatten, glich der Vegetation fast aller Landstriche rund um Kohrinis. In diesen frühen Sommertagen war es überall grün und Einzelne Bäume standen an der kleinen Felswand, welche kühlen Schatten spendeten. Sie waren auf den Wegen gefolgt und Ferol wusste, dass sie etwas oberhalb des Waldes waren, in dem sie die letzten Tage ihr Lager errichtet hatten.
Der Schürfer holte seinen Wasserschlauch hervor und trank einige Schlucke. Dabei fiel sein Blick auf den Lederbeutel, der ebenso in seinem verschlissenen Rückenbeutel Platz gefunden hatte. In jedem der Beutel waren genau fünfhundert Goldmünzen, gestern im Schein des Feuers hatten sie noch einmal nachgezählt und so hatte einfach jeder einen behalten. Wie er letztendlich seinen neu erworbenen Reichtum wieder ausgeben sollte, wusste Ferol noch nicht, aber es wurde sich sicher etwas finden, bei dem es gut angelegt wäre.
Aus dem Augenwinkel beobachtete er, wie Martinos soeben erwachte. Der Bogenlehrmeister ließ ihm etwas Zeit, dann ging er zu ihm hinüber.
„Morgen, alles klar?“
„Ja, die Nachtwache hat mich nur etwas geschlaucht.“, war die prompte Antwort seines Schülers.
„Gut, das war bei mir nicht anders.“, meinte Ferol und machte eine kurze Pause. „Nun ja, ich glaube, es ist mal wieder an der Zeit, etwas zu Üben, schließlich bist du ja bei mir um das Bogenschießen zu lernen und nicht, um Landstreichern das Handwerk zu lehren und nebenbei noch Geld abzubekommen, zumindest nicht immer.“, er zwinkerte dem Schüler freundlich zu.
„Dann zeig mal, an was du dich noch erinnern kannst...“
Obwohl Nightsuns nacktes Dasein kein wirklich schöner Anblick war, hatte Kire sich am gestrigen Abend, wie viele andere der Banditen und Söldner auch, ein Lachen nicht verkneifen können. Zumindest wäre der Dieb nach dem Gewitter, von dem gestern das Schiff heimgesucht wurde, endlich frisch gesäubert. Jedenfalls glaubte der Schwarzhaarige kaum, dass sich jemand letztlich dazu erbarmt hatte, den Banditen von seinen Fesseln zu befreien. Und selbst wenn doch, dann hätte Kire wohl demjenigen Spaßeshalber noch ein paar Münzen zugesteckt, es doch nicht zu tun.
Langsam hatte er genug von diesem Trottel, doch mochten seine geheimen Rachegelüste noch immer nicht gestillt sein. Vermutlich plante dieser Penner gegenüber seinem Lehrer schon längst einen neuen Hinterhalt.
In einer freien Minute stieg Kire die Treppen des wankenden Schiffes hinauf, das wieder auf ihre Heimat zusteuerte. Auf dem Deck schwappte das Wasser mit jeder Bewegung von der einen auf die andere Seite und klatschte dort gegen die Banden. Am Abend waren sie von mehreren großen Wellen erfasst worden. Und noch heute waren die Tagelöhner und Schürfer dabei, das Wasser mit Eimern wieder aus dem Boot zu befördern. Kire selbst konnte nur hoffen, dass diese Schiffsreise endlich mal ein Ende fand. Schon damals, als Sohn eines fahrenden Händlers, hatte er die langen, elendig langweiligen Schiffsfahrten nicht ertragen können. Er bevorzugte festen Boden unter den Füßen, denn dann wäre er sich sicher, sich nur auf seine eigenen Fähigkeiten verlassen zu müssen. Denn das Glück, oder auch Pech, wie man es eben sehen wollte, konnte an einem Schiff wohl viel besser Gefallen finden als an Land.
Heute lachte den Mannen die Sonne wieder entgegen, als hätte sie am Abend zuvor nur ihr kleines Spiel mit den hilflosen Menschen gespielt. Kire ließ sich auf einer Bank nieder und wartete darauf, dass das Schiff irgendwann anlegen würde, während er sich von den warmen Sonnenstrahlen berieseln ließ.
Fenix Dragonheart
19.06.2006, 12:03
Fenix war völlig fertig. Er hatte es gestern grade noch geschafft, Razor seine Sachen vorbei zu bringen, da brach der Sturm los. Grade noch hatte er frohen Mutes und mit dem guten Gefühl, seine Übelkeit überwunden zu haben den Banditenboss gefragt, ob es für ihn etwas zu tun gäbe, da war das Schiff von einer großen Welle erfasst worden, und Fenix hatte das Gefühl, dass Razor ihm ansah, wie er grün im Gesicht wurde. Ohne noch ein weiteres Wort zu verlieren rannte Fenix aus der Kajüte, um dem Banditenboss nicht noch vor die Füsse zu kotzen.
Er hatte die ganze Nacht über der Reeling gehangen, und die Übelkeit war auch nach dem Sturm nicht abgeklungen. Noch nicht einmal ein müdes Lächeln hatte er aufbringen können, als er den nackten Mann am Mast angebunden sah. Als dann endlich der Morgen graute, ging die Sonne auf, und mit der Nacht verschwand ein beträchtlicher Teil der Übelkeit. Sie segelten immer noch die Küste endlang, und Fenix hatte gehört, wie jemand sagte, sie müssten bald ankommen. Er fühlter sich immer noch schwach und elend, doch griff er sich einen Eimer und begann, das Wasser aus dem Schiff zu schöpfen. Langsam sank der Pegel, und langsam kam die Kraft in den Tagelöhner zurück. Er freute sich wirklich auf ein paar ruhige Tage in der Söldnersiedlung.
Nachdem er fast eine Stunde Wasser geschöpft hatte, wurden ihm die Arme lang, und er beschloss, unter Deck zu gehen, und zu versuchen, etwas zu essen. Wärend er zur Kombüse ging, sah er sich immer wieder nach Sascha um. Wo war er nur die ganze nacht gewesen? Zumindest hatte er nicht mit Fenix zusammen an der Reeling gestanden und erbrochen.
Als er in der Kombüse ankam, fand er Sascha an einem Tisch und setzte sich dazu. "Hey," rief dieser gut gelaunt, "wie war deine Nacht?" "Frag nicht!" antwortete Fenix etwas mürrisch. "Ach komm, iss was, trink nen Grog, dann geht es dir gleich viel besser!" das Tat er dann auch, und auch wenn er nur trockenes Brot ass, so tat der Grog doch wunder. Fenix lehnte sich zurück und genoss das Warme gefühl, was sich in deiner Magengegend ausbreitete. "Auf dass der Grog die Übelkeit abtötet!" dachte er, bevor er für einen Moment die Augen schloss.
Martinos
19.06.2006, 14:46
"Dann zeig mal, an was du dich noch erinnern kannst...", sagte Ferol und Martinos nahm seinen Bogen um seinem Lehrmeister zu zeigen, was er bisher schon gelernt hatte. Er brauchte nur noch kurz einem Moment, da er doch noch etwas verschlafen war und seine Augen noch nicht so richtig offen bleiben wollten. Als er die Müdigkeit besiegt hatte, ging er erst einmal in die richtige Stellung, wie er es gelernt hatte. Denn rechten Fuß parallel zum Körper, so dass er immer im rechten Winkel vor raus auf das Ziel gerichtet ist. Anschließend zog der Schwarzhaarige einen Pfeil aus seinem Köcher und spannte ihn - wobei er schon weniger Schwierigkeiten hatte, als am Anfang. Dann begann er auf einen, etwas weiter entfernten Baum zu zielen. Ferol beobachtete seinen Schüler und achtete darauf, ob er auch alles einigermaßen richtig machte. Dann lies Martinos, den Pfeil durch die Luft zischen, mit einem leisen knacken, blieb der abgeschossene Pfeil, im Baum stecken. Sofort zog der Schüler einen weiteren Pfeil aus dem Köcher und spannte diesen - diesmal mit etwas mehr Tempo. Wieder zielte der Schwarzhaarige auf den, selben Baum und lies den Pfeil durch die Luft sausen. Wieder mit einem leisen knacken blieb der zweite Pfeil wenige Millimeter unter dem ersten Stecken. Sofort zog Martinos noch einen dritten Pfeil und schoss auch diesen auf den Baum, der als Ziel diente. Auch dieser blieb in dem Baumstamm stecken und diesmal ein paar Millimeter, über dem ersten Pfeil. Dann zog der Schürfer noch einen vierten, der sein letzter war. Er spannte ihn, schoss diesmal aber nicht auf den Baum - in den die anderen drei Pfeile steckten - nein, diesmal drehte er sich schnell nach rechts und schoss den letzten Pfeil auf einen anderen Baum, der allerdings sehr viel dünner war als der andere, doch traf Martinos. Er senkte seinen Bogen und schaute etwas verdutzt, das er den dünnen Baum traf, hatte ihn selbst gewundert. Da Martinos keine Pfeile mehr hatte, drehte er sich zu seinem Lehrmeister Ferol um und fragte nur kurz: "Passt das so?"
Renegade>
19.06.2006, 14:52
"Sterne, abermillionen Sterne..", flüsterte die Frau und weidete sich an dem Anblick des weiten Sternenhimmels. Sie funkelten und glühten und begrüßten das versonnene Herz der Nachtliebhaber, wachten über die Schlafenden. "Ob du dich auch an diesem Anblick des Himmelzeltes erfreust? Irgendwo am anderen Ende der Welt, an Fenster stehst und an mich denkst...?", noch ehe diese Worte über ihre Lippen kamen, streckte schon das lauernde Dunkel seine langen Finger nach dem schwachen Herzen der Frau. Sie stockte, schnappte nach Luft und grub ihre Finger in ihr Wollhemd. Nein!, schrie es in ihr. Nein!! Lasst mich, lasst mich in Frieden mein klägliches Dasein hier fristen! Nein!, schnell kniff sie ihre Augen zusammen, wollte den heuchlerischen Sternen nicht mehr in ihr Anlitz blicken müssen, schnell presste sie ihr Gesicht ins kühle Moos, presste sich gegen die Erde, in die Erde, wollte bloß ihre Ruhe. Sie wollte das das Dunkel verschwand, sie wollte nicht erinnert werden, sie wollte nicht, dass ihre alten Wunden aufgerissen wurde, sie wollte einfach nur vergessen..
Nach einer Weile beruhigte sich ihr pochendes Herz, ein scharfer Stich in ihrer Stirn verschafft ihrem Verstand wieder Klarheit; sie hatte schnell gehandelt und den alten Tagen keinen Raum zur Entfaltung gegönnt. Es galt, im Hier und Jetzt zu leben. "Im Hier und Jetzt...", sie richtete sich auf und warf einen flüchtigen Blick über die Lichtung in der sie ihr Nachtlager aufgeschlagen hatte, oder besser, in der sie sich vollkommen erschöpft ins Gras fallen ließ. Dunkle Bäume reiten sich an dornige Büsche, ein Baumstamm lag mitten auf dem Platz, vor ihm ein rußverschmutzter Fleck auf dem Boden, das Gras war abgebrannt. "Etwas romantischeres hättest du wahrlich nicht finden können, meine Liebe..", spöttelte sie, lehnte sich wieder zurück und verschränkte ihre Arme hinter ihrem Kopf. Nachdenklich starrte sie in die Baumwipfeln, lächelte, als sie ein Spinnenetz zu erkennen glaubte, besann sich aber schnell wieder. Ein tiefer Seuzer entglitt ihren blassen Lippen. Sollte das ewig so weitergehen? Sollte sie Tag für Tag durch die Wälder streifen, sich von widerlichem Grünzeug ernähren, dabei mehr und mehr an Gewicht verlieren und jede Nacht zitternd im Gras liegen?? "Aber bleibt mir denn eine Wahl?", fragte sie, laut. Ein Eule sang ihr einsames Lied, Bäume rauschten, aber kein menschliches Wesen war zu erahnen, dass ihr eine Antwort auf diese quälende Frage geben konnte. Erneut entglitt ein tiefer Seufzer aus dem zierlichen Frauenkörper, langsam drehte sie sich, wandte ihr Gesicht von den Baumwipfeln ab, deren friedvolle Existenz sie krank machte. "Was tue ich hier bloß? Warum friste ich mein Dasein im Exil?! Was erhoffe ich mir? Genug!", wütend sprang sie auf, schnappte sich ihren Umhang und lief durch die Bäume. Sie lief, ohne das Ziel zu kennen.
Das Ziel ist der Weg..
"Sieh dich nur an.. sieh dich nur an..", murmelte sie, betrachte verständnislos ihr Gesicht im Wasser, tastete ihre hohen Wangen, ihre Stirn, ihre zierliche Nase und das Kinn an. "Du siehst aus wie von den Toten auferstanden..", murmelte sie, seufzte und schöpfte mit ihren Hände Wasser. Sie klatschte sich das kühle Nass ins Gesicht, immer wieder und wieder und wieder. Immer schneller und aggressiver wurden ihre Bewegungen, ihre Wut wuchs. Wut? Worauf? Sie vermochte es nicht zu sagen, wusste bloß, dass sie es stoppen musste. Sie stieß ihre Hände ins Wasser, grub ihre Hände in die Erde und schloss ihre Augen. "Ruhe..", flüsterte sie sich beruhigend zu. "Ruhe... kein Grund zur Hast, zur Wut. Du hast noch dein ganzes Leben vor dir.." Habe ich das? Sie öffnete ihre Augen, starrte gen Himmel. Kein strahlendes Blau offenbarte sich vor ihrem Auge, unzähligen Wolken strichen über die Baumwipfel, kein einziger Vogel sang und sie fror. War es kalt? Nein, aber sie fror. Langsam nahm sie die Hände aus dem Wasser, presste sie an ihre Brust und kauerte sich, wie an unzähligen Tagen davor, im Gras zusammen. "Klage nicht. Ob du hungerst, oder frierst, klage nicht. Denn dein Herz schlägt immer noch." Sie schloss ihre Augen. Ja, ihr Herz schlug. Es schlug und pulsierte, kämpfte tapfer, aber wie lange würde dessen Wille noch halten? Der Frau graute es vor der Antwort. "Im Hier und Jetzt, im Hier und Jetzt musst du leben, klage nicht, handle...", gähnte sie, schloss die müden Augen. Gerannt war sie. Die ganze Nacht gerannt, als wäre Beelzebub persönlich hinter ihr her. Erst im Tageslicht hatte sie sich eine kleine Rast gegönnt, erschöpft waren ihre Kräften, verzweifelt schlug ihr schwaches Herz. "Ich lebe, ich lebe noch..."
Felix Drachenfeuer
19.06.2006, 16:33
Die hochstehende Sonne brannte erbamungslos auf die Haut des jungen Manns, der auf einer Klippe saß und dem Meer zuschaute. Es war zwar windig, was die Wellen hoch werden ließ, Felix schätzte etwa einen Schritt, dennoch war es undangenehm warm und er schwitzte etwas. Doch das störte den blonden, blauäugigen Ausgestoßenen kaum. Es war ihm egal, wer ihn tötet, ob es jetzt der aufgebrachte Mob, der ihn (fast) jeden Tag jagte und beinnahe lynchte, oder die heiße, erbamungslose Sommersonne, die ihm seine helle Haut verbrannte. Aber das war ja egal. Früher oder später würde Beliar sie alle bekommen. Vor keinem machte er Ausnahmen, nur Verlängerungen waren möglich. Das Leben ist wie das Meer. Es versucht den Tod zu umgehen, indem es wie das Meer die Felsen, die es behindern, langsam aber sicher zermürbt. Jedoch vergisst das Leben -wie das Meer auch- das es nur am Sockel nagt und früher oder später würde der Fels ins Meerstüzen und in seinem Todeskampf noch ein kleines Stück dem Meer entreißen. Der Tod macht das gleiche mit uns: da glauben wir, den Tod mit Tränken, Amuletten, Zaubern von uns wegzuhalten können, da kommt aus dem Hinterhalt ein gut gezielter Pfeil , der unser Haupt trifft und uns so das Leben nimmt. Niemand kann den Tod aufhalten. philosophierte er. Dann sah er auf und sah Quellwolken am blauen Himmel, sowie Möwen, die laut kreischend, über das Meer flogen und nach Fischen, die sie fressen können suchten. Aus dem nahen Wald, von dem sich Felix abgewandt hatte, hörte er Vögel zwitschern und leise Äste knacken.
Bald darauf stand der junge, hagere Mann auf und drehte sich um 180° dem Wald zu. Dabei murmelte er leise und traurig: "Na, alter Gefährte, wie lange kannst du mich wohl noch verstecken? Bald werden die Städter kommen und Büsche und kleinere Bäume umlegen, nur um mich zu finden. Es sind bestimmt schon hundert Kopfgeldjäger auf meinen Spuren, doch ich habe Glück, dass die nur besoffene Söldner und Banditen des Hofs sind. Ich habe gehört, ein gewisser "Lee" würde sie anführen. Auch habe ich gehört, dass sie einmal in dieser Magiekuppel waren, die das ganze Minental überdeckt hatte. Ich hoffe, sie entdecken mich nicht." Dann ging er zu seiner Höhle, die etwa 100 Schritt im Wald lag.
Wenig später erreichte er sein Versteck. Es war eine kleine Erdhöhle, in der er sich nicht richtig aufstellen konnte. Doch dieser Nachteil wurde durch mehrere Vorteile gut ausgeglichen. So war die Höhle nur schwer zu entdecken und noch schwieriger zu erreichen, da sie hinter 5 Schritt Dornengestrüpp lag, und nur wenige diesen Weg wagen würden. Zudem würden noch wenigere erkennen, dass durch das Gestrüpp ein kleiner Weg führt, an dem man sich nur die Knöchel, wenn überhaupt, zerkrsatzen konnte. Allerdings lag dieser Weg direkt an einer Kante, bei der es etwa zwei Mannslängen herunter ging. Doch Felix konnte den Weg problemlos entlang gehen, da er dünn genug war.
In der Höhle selber war nichts besonderes. Ein paar Wurzeln ragten aus der Decke, das wars aber schon. In der Ecke liegen mehrere Fälle, die er einigen neutralen Jägern und Händler abgekauft hatte. Auf denen schlief der junge Bewohner dieser Höhle.
Resdayn schritt den Weg entlang, er lag noch gut in der Zeit, warscheinlich kommt er noch bevor es richtig spät wird nach Khorinis. Luxor trottete hinter ihm her. Es müssten nun schon Tage sein, die er seine Luchsdame schon kannte. Damals verarztete er sie mit einigen Heilkräutern, nichts großem eben. Auch hatte er sich damals gewundert, wieso sie ihm sofort gefolgt ist......das würde wohl ein Geheimniss bleiben....
Es machte ihm aber im Endeffekt nichts aus, solange er immer jemanden hat, der bei ihm ist, ob Mensch ob Wildkatze.
Die beiden waren an einem Fluss angekommen.
'' Was meinst du Luxor, machen wir eine kleine Pause ?''
Die Luchsdame schritt leichtpfotig zum Wasser und trank ein wenig.
'' Schlaues Mädchen........ein guter Schluck Wasser hat noch niemandem geschadet.''
Resdayn kniete sich nieder und trank einige Schlucken Wasser.
Und gerade als er aufblickte, schaute er jemandem in die Augen.
Xirilya war nun schon einige Tage und Nächte in den Wäldern unterwegs, sie dachte immer mal an die Seefahrer, die sie über das Meer gebracht haben und nun ihr Schiff, in der See verloren hatten. Was die wohl nun machten, fragte sie sich immer wieder.
Nachts suchte sie sich immer ein ruhiges Plätzchen, an dem sie in Ruhe Rasten konnte. Xirilya genoss die Ruhe. Doch am heutigen Tag, kamen immer vereinzelt Regenschauer, da Xirilya nicht um bedingt Lust darauf hatte Pitsch Nass zu werden, hielt sie nach einer Unterkunft aus schau, diese fand sie auch bald. Einsam, mitten im Wald, stand eine etwas größere Holzhütte. Langsam ging Xirilya rüber zu der Hütte, viehleicht ist es ja sogar eine Taverne, dachte sie sich und suchte nach der Tür. Als die junge Frau vor der Tür stand, begann sie daran zu pochen. "...Ja ich komme!", rief plötzlich eine Stimme, die sich schon etwas älter anhörte und einen Augenblick später ging auch schon die Tür auf. "Guten Tag, wer seit ihr denn, was wollt ihr von mir?", fragte ein alter Mann, der auf dem Kopf zwar keine Haare mehr hatte, aber einen weiten, grauen Bart trug. "Hallo, ich wollte nur Fragen ob ich viehleicht eine Nacht hier verweilen könnte?" "... Mmh, warum nicht? Ich hab ein Gästezimmer frei und außerdem freue ich mich wen ich Besuch habe.", sagte der alte Mann und lies sie eintreten.
Was das ganze auf sich hatte, was Waylander mit ihr und William vor hatte war ihr immernoch ein Rätsel. Schon als sie letztes mal mit Waylander im Minental war, hatte sie so manch Sachen erlebt. Angefangen von der damaligen Stadtaktion mit ihm und Saturn und dann sind sie einfach ins Minental abgehauen und Angus musste dort seinen Teil leisten, damit der Orkspäher in Schussreichweite kam. Vielleicht war es dieses Mal ein wenig anderst, ein kleines Frettchen war immer gut zu gebrauchen. Zumindest zur Ablenkung.
Wie lange sie schon durch die Gegend liefen, wusste sie nun auch nicht mehr genau und eigendlich war es Succa sowieso egal. Angus hobbste durch die Hitze immerwieder auf ihrer Schulter auf und ab und krabbelte immerwieder von einer zur anderen Schulter indem er den Weg an ihrem Nacken vorbei nahm. Sein rumgezappel nervte nach einiger Zeit und Succa nahm ihn schließlich in den Arm. Trotzdem gab ihr Tierchen keine Ruhe und sie lies ihn los und er lief schließlich vor der Gruppe und erkundete die nahegelegende Büsche und kam mit Blumen oder sonstigem Zeugs im Maul wieder hervor.
Waylander hatte ein zügies Tempo zugelegt, aber es störte die Lehrmeisterin nicht. Schon als sie an Bengars Hof vorbei kamen, wusste Succa, dass sie nun bald wieder in ihrem heißgeliebten Minental war und sie sich jetzt schon künstlich freute. Immerwieder musste sie dran denken, wie sie dort fast von zwei Ork umgebracht wurde. Damals war ja Adanos sei dank Kire und Hombre noch dabei. Trotzdem saß der Schock immernoch tief und sie würde wohl nie wieder das Minental mögen, geschweige denn freiwillig in dieses Drecksloch gehen.
Kurz vor dem Pass rief sie wieder ihr kleines Fellknäul zu sich und schaute dann Waylander an. "Du hast immernoch nicht genau gesagt, was wir in diesem ach so wunderschönen Minental machen" , fragte sie ihn mit Ironie. Es kam keine Reaktion und Succa hob die Augenbraue. Schließlich drehte Waylander sich kurz um und schaute sie an. Fast genervt von ihrer Neugier kam seine Antwort "Wirst du schon sehen" , murmelte der Söldner und die Banditin rollte mit den Augen. "Es war noch nie die Stärke der Männer, sich genauer auszudrücken. Naja Angus, machen wir das beste drauß, auch wenn ich gar keine guten Erfahrungen in diesem Drecktal gemacht habe" , sagte sie zu ihrem Frettchen und Angus rieb sich mit seiner Pfote ein paar mal über die Schnauze. Es war schon immer so gewesen, dass Succa mit ihrem Angus sprach, manche hielten sie dafür vielleicht für verrückt. Aber es war immernoch besser einen Begleiter immer bei sich zu haben, anstatt in der stummen Gruppe wie dieser keinerlei Beschäftigung zu haben. William schaute sie kurz an, sagte aber nichts. Männer waren ja bekanntlich sowieso nicht all zu gesprächig. Aber daran hatte sich die Schwarzhaarige schon längst gewöhnt.
Renegade>
19.06.2006, 18:15
Naserümpfend betrachtete die Frau ihren Störenfried. Ein scheinbar junger Mann, mittellos, mit fetter Katze im Schlepptau.... "Lange wohl kein Wasser mehr gesehen?", grinste sie den Fremden spöttisch an und musterte die dreckigen Klamotten und die langen schwarzen Haare. "Und wohl auch schon lange keinen Barbier..", stichelte sie weiter, bis ihr wieder einfiel, dass sie selber ein kaum besseres Bild darbieten musste. "Äh.. ich übrigens auch nicht..", grinste sie und tauchte schnell ihre zitternde Hand ins Wasser. Zitternd? Verwirrt zog sie eine Augenbraue in die Höhe, warum zitterte sie? Flüchtig warf sie einen Seitenblick auf den Fremden, hatte er ihr Zittern bemerkt? Eher nicht. Erleichtert atmete sie auf, befeuchtete ihr Gesicht und wandte sich wieder lächelnd zu dem Schwarzhaarigen um. "Wenn sich schon unsere Wege hier an diesem verlassenen Ort kreuzen, könnten wir auch ein wenig plaudern. Wie ist dein Name? Und was ist das für ein Ding neben dir?", deutete sie auf den Luchs und legte ihren Kopf fragend auf die Seite. Nein, dachte sie, nein, sie sollte nicht ihr restliches Dasein im Exil verbringen, das war der Beweis. Sie lächelte weiter, zupfte an wenig an ihrer dunklen Haarpracht und versuchte so unauffällig wie möglich Dreck von ihrem Kleid abzuklopfen. Immerhin traf man nicht jeden Tag einen jungen Mann, ganz alleine im Wald, uhu...
Leute trifft man manchmal im Wald, dachte Resdayn und schaute die Frau vor sich an.
'' Ähm...okay....ich bin Resdayn und dies hier ist meine kleine Luxor....eine Luchsdame......achso...du hast da noch etwas in den Haaren.''
Schnell fuhr sich die Frau durch die Haare und zog ein Blatt hinaus.
'' Und was machst du hier ?''
Die Frau blickte ihn fragend an.
'' Habe kurz Rast auf dem Weg in die Stadt gemacht...und selbst ?''
'' Naja....habe mein Gesicht im Wasser gewaschen.''
Resdayn blickte sie weiter an.
'' Achso....ähm...ich heiße Renegade.''
Der junge Mann nickte.
'' Du siehst etwas hungrig aus.''
Sagte er und schaute ihr ins Gesicht,
'' Hier, ich habe hier noch einen Laib Brot....nicht viel aber wengistens etwas.''
Er reichte ihr das Brot und sie nahm es dankend an.
'' Willst du etwas nichts ?''
Resdayn schüttelte den Kopf , hob einen kleinen Stein und warf ihn ins Wasser.
'' In letzter Zeit ist mir nicht nach Essen....nicht nach der Sache in Drakia.''
Renegade schaute ihn fragend an.
'' Oh.....scheinst wohl noch nicht lange hier zu sein, oder ?''
Die schwarzhaarige Dame nickte.
'' Naja....Drakia ist eine kleine Hafenstadt....irgendwo hinter diesem Minental....war aber erst einmal dort.''
Resdayn hob einen weiteren Stein und schleuderte ihn gen anderes Flussufer.
Renegade>
19.06.2006, 18:53
Drakia, Hafenstadt.. Minental... Die Frau schüttelte sich. Wo war sie bloß gelandet? Auf jeden Fall kann es nicht schlimmer sein als zu Hause, fuhr es ihr durch den Kopf und nachdenklich blickte sie Resdayn an. Wenn man hier schon in der Wildnis so aufopferungsvoll verköstigt wurde... Sie lächelte, bedankte sich bei dem Fremden und biss von dem Brot ab, ein wenig hart, aber besser als ständig dieses widerliche Grünzeug essen zu müssen, dass furchtbar schmeckte und nie satt machte.
Renegade..., sie lächelte amüsiert. Wie ist ihr bloß so ein lächerlicher Name eingefallen? Aber seis drum, wenigsten hatte sie jetzt einen Namen..
"Und das Ding.. äh.. ich meine Luxor.. sie ist ungefährlich?" Resdayn nickte. "Du weißt nicht was das ist?" "Nein.. ich habe keine Ahnung.. kann man sowas essen..?", heißhungrig tastete sie die Luchsin mit ihren Blick ab, entsetzt starrte der Schwarzhaarige sie an. "Nimm mich nicht ernst!", lachte die Frau und biss erneut von dem Brot ab. Wieso ihr die Leute immer bei solchen Sachen glauben musste, verstand sie nicht, ganz und gar nicht.
Sie seufzte, betrachtete das klare Blau des Wassers und seufzte wieder. "Was ist denn los?" Ein wenig verwirrt suchte die Frau nach der Herkunft der Stimme und erblickte Resdayn, sie hatte über ihren Gedanken hinweg ganz vergessen, dass er noch da war. "Nichts.", sie krauste ihre Nase, rutschte näher an ihn heran und streckte vorsichtig ihre Hand nach der Luchsdame aus. Gespannt verfolgte das Tier jeder ihrer Bewegungen und zuckte kurz zusammen, als die Finger der Frau das Fell berührten. "Ich beiße nicht. Jedenfalls nicht nachdem ich gegessen habe", grinste sie und fing an die übergroße Katze zu streicheln. Katzen gab es genug in ihrer Heimat, aber solche Riesenviecher hatte sie ja wirklich noch nicht gesehen.., ob die gefährlich waren? Misstrauisch blickte sie auf die langen Zähne als Luxor gähnte, lächelte aber wieder, nachdem die Luchsin keine Anstalten machte, fauchend auf Renegade zu springen und sie zu zerfleischen.
"Ich will ja nicht taktlos sein, aber... was ist denn in Drakia passiert?", fragte sie vorsichtig.
Erde aus ihren Rachen würgend erhob sich Dariam mühseelig.
Noch immer behauste sie die einsame Hütte am Straßenrand und verbrachte den beinahe ganzen Tag in dieser erdigen Kellergrube.
Einst wanderte sie jedes Jahr, wenn der Sommer ins Land kam, zu den kühlen Gebirgen. Doch heurer hatte sie beschlosen nicht aufzubrechen und stattdessen in der Nähe der Stadt zu verweilen. Was sie schon sehr bereute.
Denn es wurde von Tag zu Tag heißer.
Dariam vermutete das sie schrecklich aussehen musste,von oben bis unten voller Erde, das lange Haar durchwoben von Ästen und Blättern, die Kleidung zerrissen und mit Schmutz bedeckt, blaue flecken und dunkelrote Kratzter auf ihrer sonst makellosen Haut.
Behände kletterte sie den Stufen hinauf um die Falltüre zu öffnen.
Etwas hatte sich verändert sie spürte es.
Ihr war nicht klar was, aber sie fühlte das sich hier fremde Menschen aufgehalten hatten.
Selbst ihre Fußspuren waren nicht schwer auszumachen.
Leise und sich herumblickend verließ sie die Hütte.
Als sie sich im Freien unter der untergehenden Sonne streckte waren die Gedanken an die Fremden wie weggeblasen und sie machte sich auf sauberes zu suchen.
Phylas wachte heute morgen auf und wunderte sich dass sein Kissen so hart war, da bemerkte er das sein Kopf auf einem Stein war.
"Was zum...?" fragte er sich, richtete sich auf und blickte sich um. Er lag vor der Kastelltür! Waren die verrückt geworden? Er guckte nach seinen Sachen und stellte zufrieden fest das alles da war. Bis auf die Lehrlingsrobe! Die haben mich rausgeworfen. dachte er sich, zog sich seine alten Klamotten und den Umhang darüber, packte seine Gegenstände in die Umhängetasche die er immer bei sich hatte und lief in Richtung Norden. Dabei lief er mit dem Stab in der Hand und stellte fest das das Laufen so viel bequemer war. Doch er musste sich beeilen da er nicht ein trockenes Brot oder einen Schluck Wasser dabei hatte. Wollten die das ich sterbe? fragte er sich.
So kam er am Sumpflager vorbei. Ein grünliches Licht stieg vom Lager auf und überall lag der Geruch vom Kraut in der Luft. Doch Phylas hatte nicht vor in das Lager zu gehen. Er wollte weiter nach Norden.
Resdayn überlegte kurz, beschloss dann aber, ihr das ganze zu erzählen.
'' Vor einiger Zeit...naja 2 Monaten...kam ich mit jemandem namens Derion zum Hofe Onar's, nicht weit von hier. Ich hatte vor, mich den Unabhängigen dort anzuschließen, keine großen Regeln, keine festen Arbeitszeiten.''
Er lachte kurz und fuhr dann fort.
'' Naja, Tags darauf, bemerkte ich ein Haus...mit offener Tür. Neugierig riskierte ich einige Blicke, wohl eine Blicke zu viel, da mein Eindringen bemerkt wurde. Und das von keinem geringerem als einigen hochrangigen Piraten, die dort einquartiert waren.''
Erstaunt blickte Renegade ihn an.
'' Piraten...hier?! ''
Resdayn nickte kurz.
'' Verbündete der Hofbewohner........Nun...jedenfalls wurde ich endeckt und durfte meine erste an einen Stuhl gefesselte Nacht verbringen. Doch unter der harten Schale war ein weicher Kern, im eigentlichen sind die Piraten nette Zeitgesellen.''
Renegade streckte sich kurz gähnend , hörte Resdayn aber weiter zu.
'' Nun da ich mich in der Wildnis halbwegs auskenne, nahmen die Piraten mit auf die Suche nach ihrem Verschwundenem Käpt'n, bei dem Abenteuer lernte ich auch Luxor, meine Luchsin, kennen. Letztendlich stellte sich heraus, das das ganze mit dem verschwundenem Käpt'n nur eine Art Prüfung für den Ernstfall war.''
Die Dame schaute ihn an.
'' Und was war nun in Drakia ?''
''Ohh....bin wohl ein wenig von dem eigentlichen Thema abgekommen.''
Resdayn räusperte sich und fing an.
'' Als ich mit einem Piraten namens Jack Rackham in das Lager der Piraten gekommen war, bot mir ein weiterer Pirat namens Beram....''
Resdayn stoppte kurz und schaute aufs Wasser. Renegade überlegte, dieser Beram musste wohl was besonderes sein.
'' Nunja, er bot mir an mit ihm und einer kleinen Truppe nach Drakia zu schiffen, um einen Kristall zu suchen. Wir holten noch einen Wassermagier ab, den Obersten von ihnen, Cyrionis, und machten uns dann auf den Weg. In Drakia angekommen, suchten wir das Haus von einem Mann. Wir fanden es, leider aber leer. Die Miliz der Stadt, verdächtigte uns, das wir dort Mist gebaut hätten. Es began also eine kleine Verfolgungsjagd durch die Stadt zum Wald. Dort trafen wir einige, in Schwarz gekleidete, Männer, die uns in eine Höhle brachten und uns einige Sachen fragten.....das nächste, an was ich mich erinnerte, war das ich in einem Haus wach wurde, abermals gefesselt, genau wie die anderen.''
Die Dame vergaß die Zeit, während Resdayn die Geschichte erzählte...so viel wollte sie darüber wissen.
'' Wir konnten flüchten....und schipperten in die Stadt Khorinis. Wir erfuhren, das dort dieser Kristall hingebracht wurden soll. Bei einer Außeinandersetzung mit den Milizen und weiterer solcher Typen, die uns entführt hatten, erbeuteten wir den Kristall....zu einem hohen Preis.....nämlich mit Beram's Leben.''
Resdayn seufzte und warf einen flachen Stein ins Wasser.
'' Hast du ihn gut gekannt.....diesen Beram ?''
Resdayn zuckte mit den Schultern.
'' Ich konnte ihn anfangs nicht leiden, doch mit der Zeit...naja....wurde er mir vertrauter.''
Renegade nickte langsam.
'' Und was wurde aus dem Stein ?''
'' Naja, letztendlich wurde er zerstört, Adanos sei dank.''
Renegade schaute aufs Wasser.
'' Naja....in 2 Monaten erlebt man hier einfach ne Menge, und hat dennoch nicht alles gesehen.''
Oparilames
19.06.2006, 20:36
Der weg war simpel aber es war nicht leicht. Sie mussten Ajihad einfach nur folgen, nur leider rannte er… Es ging zuerst nach Süden durch die Berge. Als sie zwischen dem Kastell und einem Wald ruhten und sich an einem Bächlein wuschen, nach etwa einer halben Stunde, ging es weiter, jedoch nur noch wenige Meter dann standen sie vor einem Tal, verblüffend sah es aus, das musste das Ziel ihrer Reise sein. Ihr Führer führte sie in eine Taverne, und die beiden legten sich sofort schlafen.
Nicmaster
19.06.2006, 21:53
Die Reise der vierköpfigen Gruppe verlief eigentlich ohne besonders nennenswerte Vorkommnisse - bis zu jenem Zeitpunkt, in dem die Templer auf eine Lichtung kamen. Aber es handelte sich, wie sollte es auch anders sein, um keine gewöhnliche Lichtung, wie man sie des Öfteren durchaus im Walde fand, sondern um eine Lichtung, auf der eine Horde Goblins hauste. Nic, überrascht, dass es doch gar so viele dieser kleinen Biester waren, konnte sich gut vorstellen, was nun folgte; ein Blick wanderte hinüber zum Freunde Pherox. Wenigstens konnte dieser nun keine dicken Ketten durchtrennen, deren Fall die Aufmerksamkeit einiger unangenehmer Zeitgenossen nach sich zog. Der Bogner schmunzelte kurz, ehe er sich wieder den kleinen Monstern zuwandt: Sie waren nicht gerade in der Entfernung, dass man Schwerter schwingend einen Nahkampf erzwingen musste, es reichte wohl für's Erste, wenn Pherox und er erst einmal einige der Goblins aus der Distanz niederschossen. Pherox, ebenfalls einstiger Lehrmeister im Bogenschießen, konnte seinem Meister nun einmal beweisen, ob er das Schießen mit Pfeil und Bogen noch genauso gut beherrschte, wie das wilde Herumschwingen seiner Axt. Erneut musste Nic schmunzeln, nur dieses Mal folgte ein leises kichern - eine strahlende Fantasie musste ein furchtloser Krieger eben auch haben. Er räusperte sich - unter Umständen waren seine Begleiter nicht dieser Ansicht, er ging also lieber auf Nummer sicher.
Es dauerte nicht viel länger, ehe zwei Pfeile durch die Lüfte flogen und sich mitten in zwei Goblins borhten, wieder nur einen Augenblick später flogen die nächsten beiden Pfeile - Pherox hatte es also doch noch nicht verlernt. Etwas enttäuscht, keine neue Angriffsfläche zu haben, flog auch schon der letzte Pfeil auf einen Goblin zu, mit demselben Ergebnis, wie schon zuvor. Die kleine Horde Goblins schien aufgebracht, nachdem sie mitansehen mussten, wie ihre Artgenossen durch zwei längliche Dinger niedergestreckt wurden. Die logische Reaktion der Biester war natürlich der Gegenangriff. Zwar waren sie zahlenmäßig überlegen, aber viel ausrichten konnten sie wohl nicht. Vermutlich war Nic auch wieder der Einzige, dem eine Wunde im dem Kampfe zugefügt wurde, praktisch der Magnet für allerlei Verletzungen, damit die anderen unbeschadet weitergehen konnten. Aus dem Augenwinkel erkannte er, dass nun auch Pherox mit der Axt auf die Gegner losrannte - Nic konnte und wollte nicht der sein, der alleine hinten stand und Pfeile verschoss. Ganz davon abgesehen, dass es wohl eine gute Übung war, um unter Umständne etwas mit dem Schwert kämpfen zu können, wenngleich ihm diese Waffe noch immer nicht ganz geheuer war. Seufzend verstaute er den Pfeil in der Hand wieder im Köcher, der Bogen wurde auch, wie er es nannte, ›weggepackt‹ und das Schwert gezogen. Einen blutrünstigen Kampfesschrei, bei dem noch allerhand Sabber dem Gegner entgegen geschleudert wurde, ersparte er sich jedoch. Bei seiner Genauigkeit traf der Sabber dann nur den eigenen Mitstreiter und, wenn er ganz viel Glück hatte, wurde besagter Mitstreiter noch geblendet. Generell war für den Schrei auch keine Zeit mehr, schon nach wenigen Schritten stand ein aufgebrachtes, kleines Kerlchen direkt vor ihm.
Ob Nic einfach wild drauf einschlagen sollte? Oder war es besser, taktisches Geschick an den Tag zu legen und das Biest erst auszutricksen, die Deckung des Feindes zu vernichten, ehe er gekonnte zuschlug?
Noch während er am Denken war, welche der beiden Varianten nun die bessere war, wählte er spontan die erste. Zwar sah es nicht ganz ästhetisch aus, was er da veranstaltete, aber solange er siegreich war und nicht der keifende Goblin, war alles im Lot. Und er war nicht einmal verletzt! - Der Blutdurst, oder zumindest eine abgeschwächte Form von diesem, stieg in ihm auf, er suchte nach dem nächsten Goblin, den er triumphal besiegen konnte. Er musste schließlich auch die letztere Möglichkeit - die mit der Taktik - ausprobieren. Pherox hatte wohl schon drei der Viecher um die Ecke gebracht, genau abzählen konnte Nic es nicht. Gor Na Jan und Farodin waren ebenfalls munter dabei, die Goblins zu erschlagen. Die Reihen lichteten sich und die Aussicht, unverletzt aus diesem Kampfe hervorzugehen, stieg immer weiter...
Surrend flog die Axt durch die Luft. Kurz darauf lag ein bis zur Hälfte von oben herab gespaltener Goblin vor ihm. Der Kampf machte Spaß, ein richtiger Blutrausch schien im Körper des Templers zu entstehen. Jetzt nur nicht die Konzentration verlieren und wild drauf los kloppen. Diese Goblins waren zwar nicht die Stärksten, wie man eben hatte sehen können, Pherox hatte von oben herab auf den Godlin geschlagen, die zur Abwehr erhobene Keule war direkt zerbrochen, genau wie der Schädel des Gegners, dafür waren sie aber flink und ihre mit Nägeln besetzten Keulen konnten verdammt weh tun. Also war Vorsicht geboten.
Zunächst hatte er mit Nic ein paar Pfeile verschossen, doch das war eher unnötig, lieber die Pfeile für zwingendere Momente aufheben. AUßerdem wollte er im Kampf einmal besser sein als Nic. Im Bogenschießen waren sie ebebnbürtig, Nic vielleicht sogar eher noch besser, aber im Nahkampf war Pherox überlegen. Die Axt schwingend hangelte er sich von Gegner zu Gegner und schon bald waren kaum mehr welche da. Was wohl auch an Gor na Jan und Farodin lag, die wohl ebenfalls meisterhate Nahkämpfer waren. Sie waren eine gute Truppe, so wie es aussah.
Der Waffenschmied parrierte einen Keulenschlag, wobei er die Waffe des Gegner nach hinten wegstieß und im nächsten Moment einen schnelle Schlag in die Magengegend des Goblins vollführte. Dieser ging schreiend zu Boden, röchelte noch kurz und verstummte dann. Der Templer sah sich um. Er erblickte ein Feld mit gut 20 Goblinleichen, auch na Jan und Nic hatten keine Gegner mehr, nur Farodin stieß gerade dem letzten Goblin das Schwert durch den Körper. Als also auch der letzte Angreifer tot am Boden lag, kamen sie zusammen.
"Das war also der Auftakt. Gor na Jan, jetzt verstehe ich, warum du die Bedrohung so ernst nimmt, ich hätte nie damit gerechnet, dass sich Goblins in so großer Menge an ein Lager wie den Sumpf heran trauen."
Na Jan bestätigte seine Aussage. Und nach einer kurzen Bestandsaufnahme, es war keiner großartig verletzt worden, nur Pherox hatte eine kleine Schramme am Arm, zogen sie weiter...
Gor na Jan
19.06.2006, 22:33
Das war erst der Anfang... der Schläfer behüte ich hatte nicht mit einer so zahlreichen Vorhut gerechnet. Wir müssen weiter.
Murmelte der Templer ruhig doch mit einer gewissen Spannung in der Stimme und ließ seine Druidenklinge auf den Rücken gleiten. Die Gruppe setzte sich wieder in Bewegung und ließ die Lichtung die ihnen als Schlachtfeld gedient hatte hinter sich. Der Templerführer hatte seine Mitstreiter im Kampf beobachtet. Farodin setzte geschickt seinen Einhänder ein wie auch Nic wenn er nicht auf Fernkampf setzte. Pherox jedoch setzte auf einen ähnlich mächtigen nahezu brachialen Kampfstil wie er selbst ihn pflegte. Entweder würde er folglich Rücken an Rücken mit ihm kämpfen oder gebührenden Abstand halten um kein wichtiges Körperteil zu verlieren.
Eine Weile hasteten sie nun durch den Wald und kamen schlußendlich bei einem umgestürzten Baum an den Na Jan als Wegweiser hinterlassen hatte.
Wir sind da. Haltet die Augen offen.
Der Templerführer schlug einige Büsche bei Seite und deckte die versteckte Goblinhöhle dahinter auf. Mit Pherox voran, Farodin dicht dahinter und gefolgt von Nic tastete sich das Quartett in die düstere Höhle die Treppenstufen hinab vor. Die Stufen schienen endlos in die Tiefe zu führen bis sie nach einem langen Abstieg in einen breiteren Gang mündeten. In der Mitte hielt der Zweihandmeister auf einmal inne.
Ist euch etwas aufgefallen ? Keine Wachen... und es ist still ... zu still. Das schreit nach einer...
Mit lautem quieken stürmten aus heiterem Himmel zahlreiche Goblins aus dem Dunkel des Ganges auf die Gruppe ein. Ein Blick nach hinten offenbarte schnell das die Horde dem Quartett in beide Richtungen den Weg versperrt hatte.
...Falle !
Ertönte die warnende Stimme des Templers durch den Gang während er seinen Zweihänder zog und mit weiten Hieben versuchte dem Strom entgegen zu wirken der wie eine Flutwelle auf die Küste von Khorinis auf die Kämpfer brandeten.
Lok' Na Shak
19.06.2006, 22:36
Dieser N'wah hatte ihm garnichts zu sagen! Was viel diesem hirnlosen Schwertschwinger nur ein, dass er sich plötzlich anmaßte, einen Schamanen durch die Gegend kommandieren zu wollen? Aber die Magie die dieser ganz gewöhnlich aussehende Mensch (allerdings sahen für Lok sowieso alle Menschen gleich aus) da aus seinen Handflächen verschoß, hatte es wahrlich in sich! Der Himmel hatte sich verfinstert und Blitze zuckten auf die vier Orks herab, schlugen unmittelbar neben ihnen ein und hinterließen dabei Krater im Boden, während Staub vom Boden aufwirbelte. Auch wenn der Schamane das nur sehr widerwillig tat, er musste Uglúk recht geben...
Die vier Orks waren in Deckung gehechtet, Nug und Lok zur rechten Seite, Tosh und Uglúk zur Linken, während noch immer Blitze immer wieder die Nacht erhellten. Aber auch dieser Menschenschamane fuchtelte immer noch mit seinen Händen herum, was vermutlich bedeutete, dass er ständig seine seltsame Magie wirken musste, um die Blitze weiter zu beschwören. Der musste einmal aus dem Weg geräumt werden, oder zumindest an seiner hexerei gehindert werden, dann würden die Dinge schon ganz anders aussehen...
Die anderen Haarlosen hielten sich immernoch zurück, vermutlich glaubten sie sich in Sicherheit hinter den Beschwörungen dieses Schamanen, das würde sich aber in Kürze ändern. "Machen bereit, um stürmen nach vor, sobald Menschenhexer liegen auf Boden!" grunzte Lok den anderen Dreien auf orkisch zu, was diese Affen hoffentlich nicht verstanden und holte eine Ru-hune aus seiner Tasche. Kaum in der Hand konnte er schon die Kraft aller Lebewesen in seiner Umgebung spüren, zuerst die seiner drei Orkkumpels (wobei dieser Ausdruck bei dem Hühnen vielleicht nicht ganz zutreffend war) und danach die der Menschlinge. Der Schamane fixierte all seine Konzentration auf die Gestalt des Hexers, konnte die magischen Energien, die dessen Körper verließen, richtig spüren. Sie waren gewaltig, aber schon begann sich der Strudel zu bilden und ein Strom an Lebenskraft begann den Hexer zu verlassen.
Erst sanken die Arme des Magiers wieder herab, dann begann sein ganzer Körper zu Taumeln, bis er schließlich wie ein nasser Sack auf den Boden klatschte. "Jetzens! Los machen die platt, bevor Lähmung lassen nach!" gröhlte der Schamane los und zog seine Axt.
Wahnsinn, das wurden ja immer mehr. Blutdürster leuchtete vor Freude endlich wieder massenhaft Blut zu trinken. Diesmal waren sogar noch mehr Goblins als vorher vorhanden. Genug Platz um ein paar Köpfe zu spalten. Diesmal warfen sich alle in den Nahkampf, selbst der treffsichere Bogenschütze Nic, der vorher als letzter in den Nahkampf übergegangen war. Es konnte gut sein, dass sie sich diesmal mit der dreifachen Anzahl als vorher herumschlagen mussten. Diesmal waren sie im Vorteil. Sie stellten sich in Paaren der Übermacht entgegen. Und wie viele das waren. Farodin hatte kaum die Zeit sein Schwert aus einem Gegner herauszuziehen um schon in den nächsten Gegner zu schlagen. Es war ein Gemetzel. Er schlug um sich wie ein Berserker, köpfte einen Goblin hier, und trennte eine Gliedmaße des anderen ab. Doch diesmal wurde auch er verwundet. Er trug etlich kleine Wunden an den Armen, Beinen und Rücken davon.
Er rief Jan zu:
"Kreiseltaktik!" und Jan schaltete schnell. Er stellte sich mit dem Templer Rücken an Rücken und die beiden schraubten sich in die Übermacht. Bis sie feststeckten.....Überall waren Leichen. Farodin gönnte sich kurz einen Blick hinter seinen Rücken. Pherox und Nic hielten sich auch tapfer. Doch lange würden sie nicht mehr durchhalten. Ihnen musste etwas einfallen. Da ein Nebengang, der unbenutzt schien. Entweder eine weitere Falle oder ihre Rettung. Er wies Jan darauf hin. Die Entscheidung lag bei ihm....
Nicmaster
19.06.2006, 23:07
Wie auf's Stichwort strömten massenweise Goblins herein, von vorne, von hinten, links und rechts. Man konnte tatsächlich sagen, dass die vierköpfige Gruppe umzingelt war von Nagelkeulen schwingenden, munter vor sich hin quiekenden Mini-Monstern. Dass sie sich nicht täglich wuschen machte sich schnell bemerkbar, aber war im Endeffekt nur eine reine Nebensache. Wer achtete auch schon auf den Geruch inmitten des Kampfes?
Zeit zum Schießen hatte er nicht, er wurde praktisch gezwungen, zum Schwerte zu greifen, ebenso wie Gor Na Jan und Farodin - Pherox tanzte mit seiner Axt mal wieder aus der Reihe.
Nic, schon etwas vertrauter mit seiner Waffe geworden, suchte sich seinen ersten Gegner - keine schwere Sache bei diesen Horden, die quiekend ihrem Ende entgegen sehen sollten. Natürlich wussten die Goblins dies nicht, brauchten sie auch gar nicht, denn wenn es erst einmal so weit war, interessierte sie das auch nicht mehr sonderlich. Der erste Goblin, ein etwas mageres Exemplar, der dem Hohen Templer zu Nahe trat, war zugleich der erste Gegner für ihn. Der Kampf im Kampfe dauerte nicht allzu lange, schon ging ein übelriechendes Biest röchelnd zu Boden, wenige Augenblicke der nächste Goblin. Nic ließ sich nicht vom andauernden Röcheln irritieren, schließlich waren ja noch drei Krieger mit ihm in der Höhle, dementsprechend röchelten die Goblins praktisch im Chor.
Er war überrascht, dass ihm das Kämpfen so leicht von der Hand ging, hatte er sein Schwert doch seit einiger Zeit - der Kampf auf der Lichtung zählte ja auch nicht - nicht mehr in der Hand gehalten, geschweige denn gekämpft. Quiekende Goblins waren tatsächlich genau die richtige Übung für ihn - bald war wohl ein Meisterschwertkämpfer, der seines Gleichen suchte. Zwischen den einzelnen Hochmutsanfällen machte es jedoch noch einige Male ›Zack!‹ und ›Bumm!‹ - natürlich nur im übertragenen Sinne - und diesen Lauten folgte rasch ein Röcheln und ein weiterer Goblin lag auf dem Boden. An einigen Stellen gab es sogar schon kleinere Haufen an Leichen; zwar kein besonders appetitlicher Anblick, wie er selbst zugeben musste, aber es war doch schön zu sehen, wie überlegen sie doch waren...
Endlich war das Gewitter vorübergzogen. Jedoch war die Nacht schon hereingebrochen, doch Vaarn hatte nicht an seinem Entschluss gerüttelt. Zu lange hatte er schon seine Zeit in der Stadt vergeudet. Er hatte versucht, etwas für die Abschlussprüfung Tristans zu erfahren, doch war daran gescheitert. Er hatte seinem Schüler daher mitgeteilt, er verlasse die Stadt in Richtung Hof und Tristan solle ihm alsbald folgen.
Vaarn genoss die frische Luft, die der Regen mit sich gebracht hatte. Jedoch verübelte ihm sein schwerer Rucksack die vermeintliche Erholung. Die Riemen schnitten sich in seine Schultern. Das Gesicht raubte ihm nach und nach die Kräfte. Es war keine Frage, dass er es bis zum Hof schaffen würde, aber anstrengend war es schon. Dennoch genoss er die Freiheit unter dem Blätterdach. Leise schien der Mond durchs Geäst. Dunkel ertönte der Ruf einer Eule.
Melancholisch ging der Junge seinen Weg. Diesmal konnte er die aufsteigenden Erinnerungen nicht so einfach niederdrücken. Traurig und einsam dachte er an Reko, seinen Bruder. Sein Tod war nun schon fünf Jahre her. Vaarn konnte, wenn er es wollte, sich noch genau an den Tag erinnern, doch er wollte es nicht. Ob Vergessen vielleicht einfach nur Verdrängen bedeutete? Wie aber konnte man dann seine Stimmung jetzt erklären. Verbittert erreichte er den kleinen See vor den Feldern Onars. In weinender Stille schritt er um den Teich, auf dem sich das Mondlicht in unzähligen, wandelbaren Facetten spiegelte.
Er roch jetzt schon den Rauch und das Bier aus der Taverne. Doch ging er direkt zur Schürferunterkunft, um zu schlafen.
Der Kampf gefiel ihm. Eine ungeahnte, wilde Leidenschaft entsprang im Körper des Templers. Vom Kampfrausch geleitet bahnte er sich einen Weg durch die Reihen ohne jedoch übermütig zu werden, dagegen kämpfte er an. Schläferzorn schwang in präsizen Bahnen hin und her, parierte, holte aus, vollführte Drehungen und Wendungen und schickte einen Goblin nach dem anderen in den Tod. Doch wirklich gut sah der Kampf nicht aus. Farodin und na Jan bohrten sich wie ein Kreisel Rücken an Rücken durch die Reihen und auch Nic schlug sich sehr gut und dennoch...
"Aaahhh..."
Ein Schmerzensschrei entfuhr der Kehle des Waffenschmieds, als sich die Nägel einer Keule in das Fleisch seines Beins bohrten. Der Goblin, der die Waffe geschwungen hatte, hüpfte triumphierend durch die Gegend. Doch diese Euphorie sollte nicht lange andauern, denn Wut stieg in dem Templer hervor und die musste er irgendwie herauslassen... An wem war klar. Einen AUgenblick später fiel der Kopf des Goblins zu Boden. Hätte man sich seinen Gesichtsausdruck angesehen, hätte man entdeckt, dass in den letzten Sekunden seines Lebens die Freude über den Treffer an einem Gegner Todesangst gewichen war. Pherox ärgerte sich inzwischen über sich selbst. Er war unkonzentriert gewesen und hatte einen dieser kleinen Mistviecher zu nah an sich heran gelassen. Die Verletzung war halb so wild, weiter ging's!
Der Strom Goblins aus den verschiedenen Gängen wollte nicht abreißen, zumindest war das die Befürchtung von Pherox. Die Realität sah zu seiner Verwunderung jedoch etwas anders aus. Der Gang hinter ihm, der tiefer ins Innere der Höhle führte, schien im Vergleich zu den anderen leer zu werden. Das war ihre Chance! Warum auch immer dort weniger von den kleinen behaarten Wesen herauskamen wusste er nciht, vermutlich niemand, aber das war die einzige Möglichkeit sich etwas Luft zu verschaffen.
"Gor na Jan, Nic, Farodin! Hier drüben werden es weniger, das ist unsere Chance! Los, lauft!"
Die drei Krieger schienen das Angebot dankend anzunehmen. Während sich Farodin und na Jan immer noch Rücken an Rücken zu ihm vorarbeiteten, half er Nic, der mehr Schwierigkeiten hatte in seine Richtung zu gelangen. Doch schließlich standen wieder alle vier Seite an Seite und kämpften sich weiter in den dunklen Gang...
Gor na Jan
20.06.2006, 00:05
Der Blick des Templerführers der sah wie Pherox und die anderen tiefer in den dunklen Gang preschten war von Panik durchzogen. Eine finstere Ahnung ließ ihn wissen warum der Strom von Goblins versiegte. Hastig riß er sich von der Menge der Goblins los und stellte sich vor seine Gefährten.
Halt ! Keinen Schritt weiter ! Wir müssen raus und zwar sofort, koste es was es wolle !
Noch ehe er seinen Begleitern erklären konnte woher seine Aufregung stammte ertönte, ein tief donnerndes Lachen durch den gesamten Gang, der sogar die Goblins zum verstummen brachte. Der Templerführer wandte sich dem dunklen Ende der Höhle zu und hielt bedrohlich und verkrampft den Zweihänder vor sich, als ein riesiger furchterregender Goblin aus der Finsternis trat.
Das ... das kann nicht sein ... Meraton ?!
Wie ein Schatten aus seiner tiefsten Vergangenheit kam der Erzgoblin immer näher. Eine Kreatur wie sie seit Jahren kein Sterblicher mehr zu sehen gekriegt hatte. Meraton und Elzebir hatten vor Jahren versucht ihre Schreckensherrschaft über das Minental auszubreiten. Obgleich Gor Na Jan bis zum Ende versucht hatte sich einzureden das sie damals über diese Bestien gesiegt hatten, war ihm doch von Anfang an klar wer hinter den Angriffen steckte.
Falsch geraten kleiner Mensch ! Mein Name ist Wenegath Bruder des Meraton und des Elzebir ! Und ich werde eure Köpfe in euer erbärmliches Lager schicken ehe meine Horden es dem Erdboden gleichmachen als Rache für den Mord an meinem Bruder !
Unter wütendem Gebrüll preschte der Erzgoblin mit einer riesigen Streitaxt auf den Templerführer zu der noch im letzten Augenblick schrie:
Ihr beide schlagt eine Schneise in ihre Reihen wir müssen fliehen ! Du, ich könnte hier deine Hilfe gebrauchen !
Dabei zeigte er zuerst auf Nic und Farodin. Pherox rief er als Unterstützung zu sich ehe er die Klinge zur Parade aufrichtete und den mächtigen Schlag Wenegaths abfing der ihn wie eine stürzende Säule in die Knie zwang. Mühevoll entbrandte ein hitziges Duell zwischen dem Zweihandmeister und dem Erzgoblin wobei Na Jan aus einem Grund der den anderen unklar war lediglich versuchte das Wesen zu beschäftigen statt es zu bezwingen.
Nicmaster
20.06.2006, 00:26
Der vermeindliche Fluchttunnel, den Pherox entdeckt hatte, entpuppte sich schnell als gar keine allzu gute Idee: Zuerst nur an den Lauten hörbar, trat nach wenigen Augenblicken ein Goblin etwas größerer Natur auf das ›Schlachtfeld‹ inmitten der Höhe. Wunderlicherweise vermochte dieses Ungetüm eines Goblins tatsächlich noch zu sprechen, eine Fähigkeit, die seinen quiekenden Verwandten nicht gegeben war. Die Verwunderung darüber, dass ein Goblin tatsächlich reden und auch so groß werden konnte, war wahrlich größer als das flaue Gefühl in der Magengegend, das die Gestalt hervorgerufen hatte.
Gor Na Jan schien dieses Wesen zudem noch zu kennen, zumindest glaubte er dies: Es stellte sich heraus, dass dies lediglich der Bruder eines gewissen ›Meraton‹ und eines gewissen ›Elzebir‹ - was den Hohen Templer im Übrigen kein bisschen mehr weiterhalf - war und außerdem, wie sollte man es auch anders erwarten, Rache für seine getöteten Brüder wollte. Gor Na Jan schien wohl nicht ganz unschuldig an deren Ableben zu sein. Doch das ›Hö?‹ hob sich der Bogenschütze für ein ander Mal auf - wenn sie es schafften, heil weg zu kommen, dann war wohl die Zeit, den Templer zu fragen, was es mit diesem ›Meraton‹, diesem ›Elzebir‹ und diesem ›Wenegath‹, der als einziger der drei noch lebte, auf sich hatte.
Doch nachdem das Ungetüm endlich fertig war, wurden Farodin und Nic zum Schneise-Schlagen abkommandiert, Pherox sollte dem Hohen Templer Gor Na Jan dabei helfen, gegen den sprechenden Goblin zu kämpfen. Es dauerte selbstredend nicht lange, und schon wieder gingen quiekende Goblins röchelnd zu Boden und färbten den Boden rot, immer mehr Haufen bildeten sich. Über die Ästhetik dieses Bildes ließ sich streiten, aber es galt in erster Linie einmal die noch nicht ganz in Kampfesrausch zurückgekehrten ›Mini-Goblins‹ niederzuschlagen, möglichst viele aus dem Weg zu räumen, damit Pherox und Gor Na Jan nachrücken konnten.
Nic wurde, zumindest befand er's so, immer besser mit dem Schwert, gewann immer und immer mehr Gefühl für die Waffe. So ließen sich die Quieker noch leichter erledigen, als es ohnehin schon der Fall gewesen war. Die Flut an Goblin-Nachschub schien für den Moment aufgehört zu haben, die Gelegenheit war günstig, die Reihen der Widersacher lichteten sich, während hinter ihnen ein kleiner Kampf zwischen den beiden Templern und dem Riesengoblin von statten ging. Die Schneisen-Schläger hatten keine Zeit, um hinter sich zu schauen, sie musste mehr oder weniger darauf vertrauen, dass Gor Na Jan und Pherox nachrückten - es wäre schließlich auch schade um die schöne Schneise gewesen, die Farodin und Nic schon geschlagen hatten...
Was beim Schläfer war dieses Monster??? Ein Goblin? Nein, wohl kaum! Ein Dämon? Wohl schon eher! Vielleicht auch eine Mischung aus beidem. Wie auch immer, das Wesen war ein harter Brocken, noch dazu schwer, groß und stark und mit einer reiseigen Axt bewaffnet, mit der es nun versuchte Pherox und Na Jan in das Reich des Schläfers zu katapultieren. Die Sumpfler selbst versuchten hingegen das Biest in Schach zu halten, so dass Nic und Farodin genug Zeit bekamen einen Weg nach draußen zu bahnen.
Dieser "Wenegath" war alles andere als ein normaler Gegner. Er war groß und schwer, was einen Kämpfer normalerweise langsamer werden ließ, das war ein Gesetz der Natur, doch dieses Wesen schien sich nicht darum zu kümmern, es drehte und wendete sich, holte aus und schlug zu, genau so schnell wie Na Jan oder Pherox. Dazu kam seine enorme Kraft. Jeder Schlag, den sie parieren mussten, kostete unheimlich viel Kraft. Andererseits machten ihm selbst die kräftigsten Schläge nichts aus. Einen wirklich Treffer konnten sie jedoch nocht nicht landen, was von Na Jan wie es schien auch beabsichtigt war. Er kämpfte nur mit halber Kraft, das konnte man an der Art seiner Attacken erkennen. Warum wusste der Templer nicht, doch der Templerführer würde schon seine Gründe haben, also machte der Waffenschmied mit und beschränkte sich auf Parieren, Ausweichen und Beschäftigen des Gegners, was wesentlich kraftsparender war. Und dennoch kam irgendwann der Zeitpunkt, an dem sich auch der ausdauernste Kämpfer der Erschöpfung hingeben musste und Pherox wusste, dass dieser Moment bald kommen würde, wenn ihnen ncihts einfiel, denn obwohl er Wenegath nicht voll attackierte war es ein kraftraubender Kampf und das eher für die Sumpfler als für den Riesen-Goblin.
Wieder ein Angriff des Goblins. Diesmal wieder auf Pherox. Die Axt kam von oben herab angeschossen, zum Ausweichen war es zu spät, also blieb die Parade. Der Templer hob die Axt waagerecht in die Luft, sodass der Schlag den Stiel der Waffe traf. Obwohl er schon in den Knien war, war die Wucht des Angriffs zu groß und geschwächt durch die Verletzung durch die Nägel versagte das linke Bein seinen Dienst. Der Waffenschmied knickte ein. Das war Wenegaths Chance. Doch bevor ihn die Streitaxt und damit der tödliche Schlag traf rollte er sich zur Seite in Richtung Na Jan. Dieser half ihm sofort auf.
"Also wenn uns nicht schnell was einfällt,"
sagte Pherox,
"kann der Schläfer unsere Seelen aus dieser Höhle hier abholen..."
Gor na Jan
20.06.2006, 01:13
Gor Na Jan befand sich längst in seiner meditativen Klingentrance ohne die er dem Goblin einigermaßen Paroli bieten konnte. Das letzte mal als es der Templerführer mit einer solchen Bestie aufnehmen musste war sein Körper von der Kraft des Lichtschwertes durchfloßen was ihm gottgleiche Kraft verlieh. Nun hatte er mit seinen beschränkten sterblichen Fähigkeiten gegen dieses Ungetüm zu bestehen wobei sich Pherox als lebensrettender Gefährte erwies.
Wenegath widmete sich abwechselnd den beiden Gegner. Er schlug mit mächtigen Hieben solange auf einen der beiden Krieger ein bis dieser in die Deffensive gedrängt wurde und wechselte dann sein Ziel. Als der Zweihandmeister diese Taktik durchschaut hatte witterte er die Gelegenheit zur Flucht. Er ließ sich von der Bestie in die Defensive zwingen, preschte jedoch in dem Augenblick wo dessen Schlachtaxt auf Pherox' Parade traf vor und durchschnitt dem Erzgobbo die Sehne der rechten Kniekehle. Als dieser zwangsläufig abkniete glitt die blitzende Druidenklinge aus einer Drehung heraus durch den Riesengoblin und schnitt ihm den Bauch quer auf.
Blitzartig fuhr der Hohe Templer herum und packte Pherox am Arm der seine Gelegenheit sah den Erzgoblin zu töten. Erst kurz darauf verstand der Mitstreiter als die Wunden der Bestie ohne überhaupt zu Bluten verheilten und dieser sich mit Wutgebrüll wieder erhob. Die beiden hechteten durch die vorgefertigte Schneise. Gor Na Jan ließ dabei seinen Zweihänder tanzen um ihnen mehr Platz zu verschaffen.
Lauft ! Lauft so schnell ihr könnt !
Nicmaster
20.06.2006, 01:37
Nach einiger Zeit des Kampfes für Farodin und Nic gab es allmählich keine Goblins mehr, die man erschlagen konnte, die Schneise war also praktisch fertig. Nun mussten nur noch Gor Na Jan und Pherox das Duell gegen ihren Gegner beenden oder gar abbrechen und durch die vorgefertigte Gasse kommen, damit sie alle mehr oder minder unbeschadet von diesem Ort entkommen konnten. Zwischendurch schaffte es der Bogner, einen Blick über die Schulter zu werfen, nur leider gefiel ihm nicht, was er da sah: Der Riesengoblin schien den beiden Templern deutlich überlegen, zudem war Pherox noch verwundet, noch ein kleiner Nachteil für die beiden Glaubensbrüder.
Farodin und Nic vertrieben sich die Zeit schließlich damit, nachrückende Goblins aufzuhalten, damit diese die Schneise nicht wieder füllten. Eine teilweise schwierige Aufgabe, aber wohl nicht vergleichbar mit dem, was Gor Na Jan und Pherox da machten. Im Moment des vermeindlichen Triumphes, als Gor Na Jan des Goblins Kniekehle durchtrennte und schließlich seine Klinge einmal quer durch den Bauch des Ungetüms zog, geschah jedoch das Unerwartete: Der Riesengoblin regenerierte sich, ohne auch nur einen Tropfen Blut an den Höhlenboden abzugeben.
Doch auch eben jenen Augenblick nutzten die beiden Kämpfer, um sich aus dem Duelle zurückzuziehen und zu den anderen beiden zurückzukehren. Die Schneise war da, alle vier beisammen und die Aufforderung, so schnell zu laufen, wie man selbst nur konnte, nicht unbedingt fehl am Platze.
Sie gelangten direkt wieder in den Wald aus dem sie gekommen waren - eine logische Konsequenz, schließlich können Wälder nicht einfach weglaufen. Den ungefähren Weg zum Lager schienen sie alle noch im Kopfe zu haben, auch wenn es für den objektiven Betrachter eher danach aussah, dass alle einfach drauf los rannten. Ob der Riesengoblin sie verfolgte? Oder die anderen? Es war keine Zeit, stehen zu bleiben und sich umzudrehen. Sie konnten aber wohl sicher sein, dass sie schneller durch den Wald gelangten, als die Goblins samt Riese. Doch plötzlich ertönte von links und rechts her ein bekanntes Quieken: einige Goblins, vermutlich Spähtrupps oder einfach irgendwelche orientierungslose Haufen, rannten direkt auf sie zu. Es machte wieder - im übertragenen Sinne - ›Zak!‹ und ›Bumm!‹ und wieder floss Blut und wieder gingen Goblins röchelnd zu Boden. Just als der Hohe Templer den letzten niedergestreckt hatte, schaute er zurück. Sie hatten Glück: Der scheinbar Unbezwingbare war ihnen nicht nachgerannt, dennoch war es wohl ratsam, sich rasch zurück ins Lager zu begeben, man musste wohl geeignete Maßnahmen einläuten, um etwas gegen das Ungetüm zu tun...
Pherox rannte, so gut es sein Bein zu ließ. Nachdem er von Wenegath beinahe umgehauen worden war, machte ihm die Verletzung mehr zu schaffen als vorher. Doch das sollte ihn nciht aufhalten, nicht mit dem Wissen um diesen Gegner im Rücken. Jetzt bloß schnell ins Lager und die Situation analysieren. Irgendwie mussten sie diesem Wesen Paroli bieten können, doch nachdem der Waffenschmied gesehen hatte, WIE mächtig das Wesen war, fragte er sich tatsächlich wie sie das anstellen sollten. Na Jan hatte ihn schwer verletzt und er hatte sich einfach selbst geheilt! Ohne sichtbaren Schaden davonzutragen. Das ging nicht mit rechten Dingen zu, wie es aussah war das Vieh ein Dämon und kam direkt aus der Hölle...
Sie waren schon fast am Lager, als wieder Goblins auftauchten, die jedoch kein großes Problem darstellten, obwohl alle müde und mit ihren Kräften am Ende waren. Der Weg zum Haupttor kam in Sicht. Sie hatten es geschafft. Wahrscheinlich. Vermutlich. Hoffentlich! Sollte ihnen dieser Riesengoblin gefolgt sein, wäre das ganze Lager in Gefahr.
Schon aus einiger Entfernung erkannten die vier Flüchtigen braune und schwarze Körper vor dem Tor liegen, dahinter die wachsamen Wachen. Es hatte wohl neue Angriffe der Goblins gegeben. Hoffentlich gab es keine Verluste auf Seiten der Sumpfler.
Pherox, der vorne weg lief, blieb kurz bei den Wachen stehen um sie zu warnen.
"Es kann sein, dass wir verfolgt werden. Seid wachsam! Wir werden euch noch Verstärkung schicken! Der Schläfer sei mit euch!"
Mit diesen knappen Worten verließen sie das Tor und liefen weiter ins Lager. Die Wachen blieben noch wachsamer zurück und beobachteten jede Bewegung am Waldrand...
Früh erwachte der Schürfer an diesem Morgen. Die Sonne kroch noch über die Bergrücken, die schon in der Ferne in den Himmel ragten und ließ die kühle Nachtluft durch ihre wärmenden Strahlen gleich viel angenehmer werden. Ferol spritzte sich etwas Wasser aus einer nahen Lache ins Gesicht, die es nach einigen nächtlichen Regenschauern zur Genüge gab, dann weckte er Martinos.
„Pack deine Sachen zusammen, wir wandern weiter nach Norden.“, war die kurze Anweisung, die sein Schüler auch schnell befolgte. Binnen weniger Minuten standen sie abmarschbereit vor ihrer kleinen Felsnische, in der sie einigermaßen trocken geschlafen hatten. Zwar war ihr Blick noch etwas müde und ihre Glieder waren auch noch im Halbschlaf, doch nach den ersten Schritten, die sie dem nassen Weg folgten, legte sich diese Müdigkeit schnell.
Der Weg führte sie nach kurzer Zeit an einen Fluss und folgte diesen eine Weile am Ufer. Dann machte der Weg jedoch eine scharfe Rechtskurve und der Fluss verschwand aus den Augen der beiden Wanderer. Ferol erinnerte sich an diese Gegend, von seinen Gängen in das Lager der Piraten hatte er sie noch dunkel im Kopf.
Der Weg führte etwas bergan und führte wie erwartet nach einer weiteren scharfen Kurve, dieses Mal nach links, über eine alte Hängebrücke aus Holz, die sie schnell hinter sich ließen. Ab diesem Zeitpunkt verlief der Weg auf dem Grund eines kleinen Grabens, zu beiden Seiten führten Felswände steil in die Höhe. Sie kamen an dem Eingang des Sumpflagers vorbei, schenkten en wachehabenden Templern jedoch wenig Beachtung und setzten ihren stetigen Marsch fort. Die Ausläufer der Berge im Norden rückten schon näher. Sie kamen an eine Abzweigung, die sie nicht weiter in den Norden, sondern nach Westen zur Küste hinführen würde, jedoch erinnerte Ferol sich auch, dass dies der Weg zum magischen Kastell der Schwarzmagier war. Wann es ihn dort wieder hinziehen würde, wusste er nicht aber es würde wohl nicht bei seinem einzigen Besuch vor einigen Monaten bleiben.
Kurz nach dieser Abzweigung, bei der sie den Weg gewählt hatten, der sie letztendlich über die Berge führen sollte, machten sie zum ersten Mal eine kurze Pause. Ferol trank einige Schlucke aus seinem Wasserschlauch und lehnte sich an einen verkrüppelten Baum, dessen etwas gebogene Form genau auf seinen Rücken passte. Er richtete seinen Blick auf Martinos.
„Bevor wir weiterwandern, lassen wir das Training natürlich nicht außen vor. Gestern hast du ja unter Beweis gestellt, dass du noch alles beherrschst und mittlerweile schon über einiges an Treffsicherheit verfügst. Nun gut, um daran anzuknüpfen: Versuche, wenn du die Sehne mit Pfeil spannst, nicht den Pfeil festzuhalten, sondern nur die Sehne zurückzuziehen. Dazu hakst du sie mit den vordersten Fingerkuppen ein. Zudem musst du beachten, die gewöhnliche Schrittstellung nun dadurch zu verbessern, dass du leicht in die Knie gehst, das ist zwar anstrengend, lässt aber auch das Gefühl für den Schuss besser werden, sodass du genauer treffen kannst. Spätestens wenn du das beherrschst, können wir langsam mal daran gehen, dein bisheriges Können im Praktischen gegen lebendige Gegner auszuprobieren...“
Ferol lehnte sich zurück und sah seinem Schüler zu, der wohl auch diese kleine Hürde noch meistern würde.
„Das Ziel ist der kleine Baumstumpf dort am Wegesrand.“, fügte er dann noch ergänzend hinzu.
Alistera
20.06.2006, 09:18
Mehrere Pfeile sausten nacheinander in einer beeindruckenden Geschwindigkeit durch die Luft und waren überwiegend auf den kleinsten der Orks gerichtet, der irgendeinen seltsamen Zauber gewirkt zu haben schien, jedenfalls vermutete sie das, aber zu sehen war irgendwie nichts. Vielleicht war sein Versuch, Magie zu wirken, ganz einfach fehlgeschlagen, weil er durch die Geschosse, die auf ihn niederprasselten, einfach viel zu sehr abgelenkt worden war?
Alina verschoß noch mehr ihrer Pfeile, ließ den Bogen jedoch blitzschnell zu Boden fallen und griff nach ihren Dolchen, als die Orks auf irgendein für Alistera unverständliches Kommando des Möchtegern-Zauberwirkers hin, auf die kleine Gruppe zustürmten - dann jedoch fiel ihr Blick auf Cain und sie erkannte, daß die Magie des kleinen Grünfelles wohl doch ihre Wirkung gezeigt hatte.
Ihr Bruder lag regungslos in sich zusammengesunken am Boden, anscheinend unfähig auch nur die einfachste Bewegung zu machen und die Blitze, die er heraufbeschworen hatte und welche noch kurz zuvor die Orks zum Tanzen gebracht hatten, verschwanden langsam wieder - es war nur zu eindeutig, daß ihre Gegner vorhatten, zuerst Cain auszuschalten, denn er erschien ihnen wohl als der gefährlichste Widersacher der kleinen Gruppe.
Zornig griff Alistera mit der linken Hand nach einem ihrer Wurfmesser und faßte es an der Spitze der gewellten Klinge, um es dann mit einer geschickten Bewegung aus dem Handgelenk heraus auf dieses widerwärtige kleine Biest zu werfen, das ihren Bruder zu Boden geschickt hatte - neben ihrem Dolch flog noch ein weiterer durch die Luft, der ebenfalls auf den Schamanen abzielte und ein kurzer Seitenblick zu Kaligulas verriet, daß er ihn geworfen hatte, denn schon ließ er dem ersten Wurfdolch noch einen zweiten folgen, der auf den größten Ork der vier zuschoß und nur ziemlich knapp dessen rechtes Auge verfehlte und seine Schläfe striff.
Schützend stellte Alistera sich vor den noch immer regungslos am Boden liegenden Cain - schützend? Allein würde sie wohl kaum etwas ausrichten können, aber dennoch hatte sie nicht vor, einfach kampflos zuzusehen, wie ihr Bruder, von dessen Existenz sie bis vor einigen Tagen nicht einmal etwas gewußt hatte, von diesen blutdurstigen Gestalten in kleine handliche Stücke zerlegt wurde, nein, so einfach würde sie nicht hergeben, was sie gerade erst dazugewonnen hatte, diesen verlorenengeglaubten Teil ihrer Vergangenheit würde sie niemals, ohne den größtmöglichen Widerstand zu leisten, irgendwelchen angriffslustigen dahergelaufenen Monstern überlassen.
Der größte ihrer Widersacher war nun bei Alina angelangt und ging mit seinem grob gearbeiteten Schwert auf die zierliche Frau los, welche nur mit ihren Dolchen bewaffnet war - Alistera wollte zu ihr eilen, aber blickte dann wieder zu Cain, der noch immer am Boden lag und beschloss, daß Kaligulas´ Schwester allein würde klarkommen müssen oder mit seiner Hilfe, denn der Rotschopf hatte seine Erzklinge ebenfalls gezogen und widmete sich dem zweiten Ork, der auf die Geschwister zukam.
Das Axtblatt des Schamanen schlug klirrend gegen die Klinge ihres Säbels, als sie den ersten Angriff parierte und eine warme Welle stechenden Schmerzes ihren rechten Arm durchflutete - dieser Ork hatte mehr Kraft als man ihm ansah und sie würde seinen Angriffen wohl besser ausweichen als sie erneut zu blocken wenn es irgendwie möglich war. Nun hatte ein weiterer Ork sie erreicht, der letzte der Truppe und sie hatte ihre Zweifel, ob sie es wohl länger als einige Augenblicke schaffen würde, gleichzeitig zweien von ihnen standzuhalten, als Liana mit ihrem Zweihänder ihr zur Hilfe eilte und sich ebenfalls schützend vor Cain aufbaute. Vielleicht wäre es das Klügste, die Beine in die Hand zu nehmen und zu rennen, was das Zeug hielt, aber sie konnten den Priester unmöglich hier zurücklassen, also blieb ihnen nichts anderes übrig, als zu hoffen, daß der bösartige Zauber des noch viel bösartigeren Schamanen endlich nachließ und sie die Flucht ergreifen konnten.
Wieder sauste die Axt des kleinen Orks auf sie nieder - sie wich mit einer Drehung aus, dann konterte sie mit einigen schnellen Hieben ihres Säbels, die er jedoch trotz ihrer enormen Geschwindigkeit abzuwehren vermochte - das waren die Schlimmsten, nicht nur bewandert in der Magie sondern auch noch im Nahkampf.
Flink wich sie einer weiteren Attacke ihres häßlichen Gegners aus, aber ein wenig zu spät, denn sie spürte wie ein stechender Schmerz sich durch ihre linke Hüfte zog und Blut ihre Kleidung an der getroffenen Stelle zu durchnässen begann - sie ignorierte die Verletzung und biß die Zähne zusammen; jetzt war keine Zeit für mädchenhaftes Getue um einen vielleicht nur harmlosen Kratzer, auch wenn die Wunde sich im Moment alles andere als harmlos anfühlte - sie konzentrierte sich weiterhin auf ihren Gegner und beschleunigte ihre eigenen Angriffe noch etwas und brachte kompliziertere Angriffskombinationen gegen ihn an, in der Hoffnung ihn so wenigstens derartig aus der Konzentration zu bringen, daß sein mieser Zauber endlich nachlassen und ihren geliebten Bruder freigeben würde - gerne hätte sie hinter sich auf den Boden geblickt um zu sehen, wie es Cain ging, aber eine solche Unaufmerksamkeit durfte sie sich nicht erlauben, es sei denn, sie wollte als Frühstück für diese Grünfelle enden und das Bedürfnis verspürte sie nun wirklich nicht...
Martinos
20.06.2006, 14:07
Martinos schaute rüber zu seinem neuen Ziel, dem Baumstumpf. Er freute sich schon darauf, wen er bald endlich auf lebendiges schießen durfte und somit nicht immer auf diese leblosen Bäume.
Wieder einmal zog der Schwarzhaarige einen Pfeil aus seinem Köcher und versuchte den Pfeil zu spannen, aber so dass er eben den Pfeil nicht festhielt, allerdings sah es einfacher aus als es war, einige male fiel der Pfeil hinunter. Als er es dann endlich geschafft hatte und die Sehne gespannt hatte, ging er wie es Ferol sagte, ein wenig in die Knie und anschließend zielte der Schürfer auf den kleinen Baumstumpf. Doch der erste Schuss traf leider nicht, aber Martinos ließ sich nicht entmutigen, er zog gleich einen zweiten Pfeil und wiederholte das ganze noch einmal. Wieder begann er zu zielen und diesmal etwas genauer. Martinos schoss den Pfeil ab und dieser flog dann in hohen Bogen auf das Ziel und blieb im Baumstumpf stecken.
Dies wiederholte der Schwarzhaarige einige male und mit jedem Schuss wurde sich Martinos sicherer...
Schnarcher
20.06.2006, 14:08
Die Sonne weckte ihn. Schon in den letzten Tagen war die Sonne immer früher aufgegangen, man merkte richtig das die Tage immer länger wurden. Genauso wie die Nächte. Sie hatten fast die ganze Nacht durchgefeiert und den ein oder anderen guten Wein getrunken. Schnarcher war ja eher nicht so der Alkoholiker, aber hin und wieder ein Glässchen konnte er sich ja ruhig genehmigen. Die anderen hatte sich nicht gerade zurück gehalten, sodass ein Fass schon bald nicht mehr reichte. Auch wenn es ja nur recht kleine gewesen seien, wie Corin irgentwann mal anmerkte. Noch vor der Feier hatten sie gemeinsam ihre Tiere ausgenommen, wobei Elendium das Ergebniss als verbesserungsfähig einstufte. Wie so oft in den letzten Tagen. Wahrlich, sie hatten einen strengen Lehrmeister, der diese Sache sehr ernst nahm.
Heute sollten sie wie angekündigt ein paar Warane jagen, um diese auszunehmen und dann bald zur Prüfung zu schreiten. Er selbst konnte Eingeweiden und Blut nicht mehr sehen, aber er wollte auch diese Tourtor endlich hinter sich bringen. Immerhin lagerten sie schon seit einer Ewigkeit im Wald und es wurde mal wieder Zeit dem Kloster einen Besuch abzustatten, um beispielsweiße in einem Bett zu schlafen, etwas zu essen das nicht aus Fleisch bestand oder um mal wieder ein Bad im Keller zu nehmen. Außerdem warteten noch zig Bögen darauf hergestellt zu werden.
Zur Mittagszeit brachen Corin und Schnarcher getrennt auf. Elendium hatte ihnen geraten, die Tiere im etwas dichteren, jüngeren Waldteil zu suchen und nach groben Misshandlungen von Unterholz Ausschau zu halten. Außerdem sollte man die Tiere wenn möglich im Hals oder in den Augen treffen, fügte er noh überflüssigerweiße hinzu, und fing sich damit ein kurzes Stirnrunzeln von Schnarcher ein, dass soviel wie klugscheißer bedeutete. Es dauerte auch gar nicht lange, da stoßen er auch schon auf die ersten Spuren. Einem Durchgang gleichende Bahn führte durch das Unterholz. Wahrscheinlich würde dieser ihnen zum Schlafstätte des Tieres bringen, aber Elendium hatten sie gebeten, wenn möglich nur zwei Tiere zu erledigen, was denkbar schwer bei diesen Rudeltieren war. Desewegen lauerten er lieber den Tieren in der Nähe des Durchgangs auf, gut versteckt im Unterholz knieend. Erst nach gut einer halben Stunde wurde sein Warten belohnt - ein Waran stapfte nicht besonders elegant auf dem Weg entlang. Man hätte meinen können, der Waran würde seine ersten Schritte machen. Arglos kam das Tier immer näher, bis Schnarcher die perfekte Schussbahn hatte. Auf einmal blieb der Vierbeiner stehen und schnüfelte. Doch eher er sie gefunden hatte, schoß Schnarcher gekonnt einen Pfeil in dessen Auge.
Er ließ einen Jubelschrei los und sprang auf. Er beeilte sich das Tier an einen anderen Ort zu schleifen, für den Fall dass noch andere Warne kommen würden, was wohl denkbar ungeeignet wäre. In der Nähe eines Baches nahm er ihn dann aus. Als erstes zog er Zänhe und Krallen, was eigentlich bei allen Tieren das selbe war. Immer musste man die Zähne mit einem Messer aushobeln. Nachdem das geschafft war, drehte er den Waran auf den Rücken und schnitt ihm den Bauch auf. Eigentlich war das ganz einfach, man musste nur ein bisschen aufpassen um nicht im Blut zu baden. Er schnitt mehre Fleischbrocken heraus und untersuchte die Leber, wobei er keine Krankheiten festellen konnte. Selbige nahm er auch mit, genauso wie das Herz. Zum Schluss entnahm er noch die Sehnen und schnitt ein paar kleinere Leder stücke weg.
Den Kadaver ließ er einfach dort liegen, da er sich sicher war, dass dieser ein paar Abnehmer finden würde. Mit seiner Ausbeute kehrte er zum Lager zurück. gespannt darauf, wie Elendium sein Werk beurteilen würde.
Sie betrat das Haus des alten Mannes, der sich als Khurt vorstellte. "Wollt ihr etwas essen?", fragte er. "Ich hab gute Suppe gekocht."
"Ja, gern", antwortete Xirilya und sah sich ein dem Raum, in dem sie nun stand etwas um. Überall an den Wänden hangen Bilder. Ob er sie selbst gemalt hatte, fragte sie sich. In der Ecke des Zimmers stand ein großer Kamin, der im Winter sicherlich gut heizte. In der Mitte des Zimmers stand ein großer Holztisch, an dem bestimmt zehn bis fünfzehn Mann ranpassten. Es dauerte nicht lang und Khurt kam aus einem Nebenzimmer, in der Wohl die Küche war, mit einem großen Topf. Diesen stellte er auf den Tisch. "Was treibt eine so schöne Frau, wie ihr, hier draußen in den Wäldern rum?", fragte der Alte, während er rüber zu einem der Holzschränke ging und zwei Teller, sowie zwei Löffel herausholte. "Warum ich hier außen in den Wäldern bin, fragt ihr, nun ja, genau genommen bin ich auf dem Weg zur Stadt. Nur habe ich mich glaub ich verirrt.", sagte sie und lächelte ein Wenig. "Verlaufen? Na ja, am besten wir essen erst einmal und ihr bleibt über Nacht hier und morgen früh zeig ich euch den Weg nach Khorinis." Mit diesen Worten setzten sie sich und begannen zu Essen.
Tony Redgrave
20.06.2006, 16:15
Purple der durch das Osttor kam ging in nähe der Wölfe die weiter oben standen , machte sie auf sich aufmerksam und rannte zu den wachen, die diese auch erledigten. Er wich immer wieder Kreaturen aus bis auf ein Paar Scavenger die am fressen waren. Er hatte sie mit einem Trick erledigt den ihm ein Jäger aus der Kolonie gab :" Wenn du das Vieh zuerst triffst kannst du es ohne Kratzer töten - wenn du schnell genug bist. " Und als Dieb war er schnell genug. Er nahm sich das Fleich und verstaute es in seinem Rucksack. Nach 20 Minuten Marsch konnte er schon die Taverne zur toten Harpie sehen.
Schnarcher ließ sich durch der Feier anmerken das er nicht so gerne viel Alkohol trank,aber dennoch ließ er keine Tropfen mit den anderen zusammen übrig.Am nächstem Morgen mussten die beiden,Corin und Schnarcher,die am gestrigen Abend erlegten Tiere ausweiden.Dies was eigentlich ganz gut gelungen dennoch sollten die beiden mehr üben.Elendium schickte am späten Nachmittag seine Schüler los um Warane zu Jagen-für ihre große prüfung.
Zur Mittagszeit brachen Corin und Schnarcher getrennt auf. Elendium hatte ihnen geraten, die Tiere im etwas dichteren, jüngeren Waldteil zu suchen und nach groben Misshandlungen von Unterholz Ausschau zu halten.
Schnarcher wählte einen schnellen Weg,so sah es zumindest aus-er verschwand im dickicht.Corin dagegen hatte noch nie einen Waran gesehen,nur auf Bildern in einem Buch.Dort stand wo solche Geschöpfe der Tierwelt zu finden waren.Corin überlegte welcher Ort hier am nahe liegensten wäre. Er kam auf die Idee auf dem Weidenplatou zu suchen,denn die Beschreibung des Passes die er mal bekam passte genau auf die Beschreibung des Ortes wo sich Warane wohl fühlen.Corin war durch diese Überlegung schon an der Taverne vorbei und erwischte gerade noch die anzweigung zum Pass.Dieser Weg war geflastert mit wilden Tieren doch Corin lief schnell an ihnen Vorbei da er viele dieser Tiere nicht kannte-Deshalb konnte er auch nicht einschätzen wie gefährlich sie waren.
Angekommen sah Corin einen Weitläufigen Fluss den er schonmal sah,dieser Fluss fließ durch den Wald hinter Onar's Hof,wo er eine kleine Höhle fand die er bald beziehen wollte.Denn Gold für eine Hütte hatte er im Moment nicht.
Er folgte dem Fluss und traf einen Waran der sich von seinem Rudel getrennt hatte um an dem Fluss etwas zu trinken.Corin errinerte sich das dieses Tier am einfachsten am Hals oder Auge zu erlegen war,doch Corin hatte keinen Bogen und seine Wurfmesser wären zu schwach um die dicke Haut des Waranes zu durchbohren.Er sammelte einige Steine auf und bewarf den Waran.Damit sich der och mehr von seinem Rudel löste.Dies klappte auch.
Der Tagelöhner zog sein Schwert und stellte sich auf einen Stein,erst fuchtelte er mit dem Schwert vor dem Tier herum um es zu verwirren.Und warf einen Stein auf den Boden auf dier linken Seite neben dem Waran.Der schaute auf den Stein und Corin konnte sein Schwert in den Hals rammen.Es war erlegt.Nun zog er das Tier an den Fluss heran um den verdreckten Körper zu Waschen.Zuerst entfernte Corin die Krallen,dann die Zähne.Zunächst schnitt er den Bauch des Tieres auf und entfernte Fleisch Herz und Magen,er kontrolierte die Leber,das Tier war gesund,und steckte sie ein.Auch die Sehnen schnitt er sorgfältig heraus.Nun Versuchte Corin noch mit seinem Dolch die Haut anzuschneiden,doch dies gelang nur in einzelnen Stücken,da sein Dolch nicht für das entnehmen von Tieren gedacht ist.Er lies das Tier dort liegen,steckte seine Waffen und das erbeutete ein und machte sich auf dem Weg zurück zu Elendium.
Auf dem Weg überlegte Corin sich ob er sich ein richtiges Jagdmesser zulegen sollte,damit er die Tiere in Zukunft vernünftig ausnehmen konnte.An der Taverne vorbei,denWeg entlang,in den wald richtung Elendiums Hütte.Von weitem konnte er die hütte erkennen.Dort Trieben sich zwei gestalten Herum,die eine Gestalt war Elendium doch die zweite konnte er nicht idendtifizieren.Bei dichterem ankommen sah Corin nun das dies Schnarcher war der wohl auch schon fertig mit dem waran war. Corin kam an,begrüßte die beiden und legte seine verwerbaren Teile des Warans neben Schnachers teile auf ein Tuch.Corin wunderte sich das Schnarcher weniger hatte,da viel ihm auf das er auch den Magen entnommen hatte und Schnarcher nicht.Nun warteten Corin und Schnarcher mal wieder auf Elendium Urteil des Jagens.
baederwars
20.06.2006, 17:10
aus dem stadttor draußen, schaute sich baederwars erst einmal um...
er sah ein großes felsmassiv in der ferne und davor große felder und ein paar größere felsen...
da er beauftragt war, ein paar heilkräuter zu suchen, schauter er neben einigen felsbrocken, da hier meist viele der gesuchten kräuter zu finden waren. leider hatte er sich an einen großen felsbrocken zu nahe hingewagt und hatte nicht gesehen, dass dahinter ein rudel wölfe lauerte.
er zupfte also schnell noch einen büschel, ohne recht hinzuschaun, und rannte dann so schnell er konnte in richtung tor, wo die wachen standen und die wölfe erledigten.
er legte den zuletzt gerupften büschel auch noch in sein täschchen, und suchte weiter.
nach ein paar weiteren kräutern hatte er genug, un ging gemächlich zurück zum tor.
wie aus dem nichts sah er auf einmal die magd des barbiers auf sich zukommen. sie fragte ihn bestürzt, ob ihm die wölfe etwas getan hätten.
baederwars beruhigte das aufgeregte mädchen und ging mit ihr zurück in die stadt...
Martinos schlug sich wie erwartet auch bei dieser kleinen Feinheitsübung nicht schlecht und Ferol stand auf. Er bedeutete ihm, inne zu halten und deutete mit dem Finger auf ein nahe gelegenes Waldstück am Fuße der Berge, die sich vor ihnen in den Himmel reckten.
„Ich denke, heute schaffen wir es nicht mehr, die Berge zu überqueren, ich denke, diese Hürde sollten wir erst morgen in Angriff nehmen. Am besten wir schlagen dort im Schutze der Bäume unser Lager auf, oder vielleicht entdecken wir ja eine Art Höhle. Jedenfalls könnten wir auch etwas erjagen, mein Magen knurrt schon wieder bedächtig...“
Martinos nickte zustimmend und schnell hatten sie ihre Habseligkeiten zusammengepackt und verließen den Weg, um sich langsam der Baumgruppe zu nähern. Die Sonne war mittlerweile von grauen Wolken verdeckt und es war zu erwarten, dass bald wieder ein Regenschauer losbrechen würde, doch Ferol wusste, dass der Nachmittag schon vorangeschritten war. Martinos hatte seine Übungen lange gemacht und gut absolviert, vielleicht fand sich ja etwas, mit dem Ferol sein bisheriges Wissen auf die Probe stellen konnte, zumindest um zu sehen, wie weit sein Schüler schon war.
Nach kurzer Zeit traten sie durch die erste Baumreihe und sahen sich im Dämmerlicht unter dem Blattwerk der hohen Bäume um. Ferol drang etwas weiter vor, Martinos folgte ihm dicht auf den Fersen. Sie stiegen gerade über einen umgestürzten Baum, da hob Ferol die Hand.
„Still. Siehst du etwas dort vorne zwischen den Bäumen?“
Martinos kniff die Augen zusammen.
„Ja, irgendetwas bewegt sich.“, Ferol nickte, als hätte sich seine Vermutung bestätigt und langsam schlichen sie näher, obgleich es ihnen nicht gelang, dass immer wieder kleine Äste unter ihrem Gewicht nachgaben und verräterisch knackten.
„Gut, es sind drei Molerats.“, kündigte Ferol an, da Martinos noch hinter einem Baum stand. Unwillkürlich kam dem Bogenlehrmeister seine erste Begegnung mit einem dieser eigentlich so kleinen Tiere in den Sinn und er blickte auf sein linkes Hosenbein, unter dem sich die nicht eben kleine Narbe in der Wade befand, die davon geblieben war. Schnell jedoch verdrängte er diesen Gedanken und sah wieder auf. Kurz blickte er die drei nichts ahnenden Tiere an, dann richtete er seine Augen auf Martinos.
„Gut, das ist was für dich. Ich denke, für ein ausreichendes Abendmahl wird ein Molerat reichen, am besten du erlegst also auch nur einen. Aber sei vorsichtig, die anderen wirst du dann wohl vertreiben müssen, da sie dann wohl ziemlich gereizt sind. Ich mache mich derweil auf die Suche nach einer kleinen Höhle oder einem Lagerplatz, wohl in der Nähe der Felsausläufer der Berge in dieser Richtung.“
Da Martinos wohl nichts einzuwenden hatte, verließ ihn Ferol und machte sich auf die Suche, schon in Gedanken an das wohlschmeckende, gebratene Fleisch, mit dem Martinos hoffentlich bald nachkommen würde.
Der Boden unter Targors Füßen wurde kühl und feucht. Seine Stiefel ließen die leichte Nässe mit jedem Schritt mehr durch und schnell bekam Targor nasse und kalte Füße was ihn ein wenig erzürnte. „Ich benötige dringend neue Stiefel!“, das Geld was er bekommen würde, würde für neue Beschuhung ausgeben und den Rest in Bier in investieren beschloss er und ging weiter. Er dachte sich das es nicht zu schwer sein sollte ein großes Rudel von Wölfen zu finden, jedoch fand er nicht ein mal einen Molerat oder ähnliches Getier, aber er sollte ja auch nur das Schriftstück finden und nicht die Wölfe jagen, jedoch sagte es ihm nicht ab wenn einer ihm über den Weg laufen würde. Es wurde kalt und dunkel im Wald und die Vögel ließen keinen ton mehr von sich hören. Targor fing an zu suchen. Am Wegesrand lag nichts, jedoch würde er den Weg weiter ab suchen. Nachdem er den Weg weiter ging sah er an einer stelle des Weges Erde auf dem Boden liegen, die aus dem Vorsprung an der Straße herunter gebröckelt war. Es sah so aus als wäre jemand dagegen gefallen oder gedrückt worden. Dort beschloss er genauer zu suchen. Im Gras lag nichts und auch in keiner Ritze am Weg. Targor kletterte den Vorsprung hoch und schaute oben ob er was finden würde. Er ging tiefer in den Wald hinein, fand aber bis auf Steine, Laub, Moos und anderem Gewächs nichts was sein Interesse weckte. Nun ging er zurück zum Weg um die andere Seite an zu suchen. Auch auf der Seite schritt er tiefer in den Wald hinein und schaute sich um. Er ging an einem schon sehr alt und groß gewachsenen Baum vorbei als er einen jungen Wolf erspähte. Er blieb stehen und zog langsam sein Schwert aus seiner Scheide und machte sich Kampfbereit. Zuvor mustere er den Wolf. Die Beine waren dünn und das Fell sehr hell, gut gebaut war er auch nicht und kräftig sah er auch nicht aus. Das einzige was ihn ein wenig fürchterlich aussehen ließ war das getrocknete Blut im Fell um sein Maul. Je mehr er den Wolf und die Umgebung betrachtet fiel im auf das ein stück weiter hinter dem Wolf ein stück Papier was zusammengerollt war und an der Wurzel eine Baumes lag. Es war so weit, er griff ihn an. Vorsichtig ging er auf den Wolf zu, dieser drehte sich knurrend um und kläffte lauf. Plötzlich kam er auf ihn zugestürmt und wollte Targor anspringen, dieser konterte indem er sein Schwert vor sich her riss. Der Wolf fiel auf die Seite, stand aber direkt wieder auf und griff erneut an. Targor versetzte im wieder einen Schlag, traf ihn dabei an der Vorderpfote und schlug ein zweites mal zu was dann schließlich das ende des Kampfes sein sollte. Das Schwert zurück in der Scheide hob er das stück Papier wieder auf und steckte es ein. Auf dem Weg zurück aus dem Wald war dachte er über seine kraft und Kunst im Schwertkampf nach. Er war nicht sonderlich positiv überrascht, eher negativ. Das lange Rumsitzen hat ihn geschwächt und träge gemacht. Er musste sich wirklich ansträngen um diesen mickrigen Wolf zur strecke zu bringen, was er natürlich nie jemandem erzählen würde, dafür war er sich zu stolz, lieber würde er sterben als zu zugeben das er schwäche geworden ist und ungeübter mit dem Schwert war. Es war schon spät geworden als er die Taverne zur toten Harpyie in der ferne sah und hoffte bald zurück in seinem Bett zu sein mit ein paar Gulden mehr in der Tasche.
Sir Sascha
20.06.2006, 20:17
Die Gruppe überquerte nun den Pass, doch so wie es war ihre Gruppe kleiner. So entschied sich Sascha Rangor, zu fragen, da dieser jetzt der Gruppenführer war. Sascha schreitet nach vorne und suchte nach ihm. Als er ihn fand sprach er ihn auf die Situation an.
„Warte mal ich hab mal ne Frage!“
„Was gibt’s denn?“
„Sag mal wo sind den die Söldner? Ich sehe ja kaum noch welche!“, sagte der Bandit.
„Nicht das es mich kümmert aber falls doch noch…. Na ja gut, hoff mer mal nicht das es noch mal so kommt!“
Rangor nickte und ging seines Weges. „Wir werden heute nicht noch mal hier Rast machen also sag den Leuten sie sollen ein Zahn zulegen!“
Sascha war damit einverstanden und ging zurück. „Hey ein bisschen schneller hier hinten, wir machen heute keine Rast mehr, drum beeilt euch. Schließlich wolln wir heute noch aufm Hof ankommen!“
Die Gruppe stöhnte, anscheinend hatten sie keine Lust mehr. Sascha verstand dies ja doch immerhin hatte er kein Bock mehr auf den ganzen Müll.
Sascha hoffte dass sie bald ankamen. Aber in dem Tempo konnte es nichts werden. Dafür waren die Tagelöhner zu langsam und die Schürfer zu faul. Er entschloss sich nach hinten zu gehen, da dort die anderen Banditen waren.
„So Leute jetzt aber mal schneller!“
Die Tagelöhner horchten nun und legten ein Zahn zu. Sascha war stolz auf sich, jedoch musste er aufpassen. Er dürfe kein Wagen verlieren, ansonsten verliert er sein Kopf. Schließlich stand er unter Razors Kommando. Als die Gruppe dann an der Taverne vorbei kam, war es nun nicht mehr weit bis zum Hof. Man sah schon den Wald der zum Hof führt und nach einiger Zeit betraten sie ihn. „Na kommt es ist nicht mehr Weit!“
Nach dem er das sagte ging alles von selbst und die Arbeiter waren schneller als zuvor. Es kam den Banditen schon fast so vor als würden sie rennen. „Okay dort ist der Hof. Sobald ihr die Karren abgestellt habt, könnt ihr machen was ihr wollt. Doch ich sehe euch Morgen wieder, da wir dann zur Banditenburg gehen. Also am besten gar nicht erst schlafen, ansonsten mache ich euch wach!“, drohte er den Tagelöhnern an. Er ging vor zu Rangor, „ich glaube du übernimmst das Teil der Beute!“
Rangor nickte und so betraten sie den Hof.
Nug Na Shak
20.06.2006, 20:31
Der Krieger staunte nicht schlecht, als er sah wie Lok die Magie des Menschen bekämpfte, also war der Schamane ziemlich Mächtig geworden, in der Zeit wo sie sich nicht mehr gesehen hatte.
Ausserdem wollte Nug gar nicht wissen, was noch alles aus diesen dunklen Wolken herausgekommen wäre, ihm reichten schon die Blitze.
Doch nun ging der Kampf los. Mit dem Kriegshammer in der Pranke lief Nug und Tosh auf die etwas abseits stehenden Menschenwesen zu.
Sein Gegenüber war kräftig und wie Nug bald feststellte, auch ziemlich geschickt und flink in seinen Bewegungen.
Überall wo der Krieger hinschlug ging der Hieb ins leere, unheimlich geschmeidig brachte sich der Mensch jedes mal in Sicherheit.
Das Menschenwesen wich den harten Schwingen des Kriegshammers immer wieder aus und Nug wurde immer wütender.
Dann endlich einmal, als wieder ein harter Hammerschlag daneben ging, kam ihn der Mensch, zu nahe und Nug stieß ihn zur Seite. Nug brüllte triumphierend und stapfte auf den Liegenden zu, doch diesmal würde er nicht auf dessen Schnelligkeit hereinfallen….
Murielle
20.06.2006, 21:25
Endlich waren sie auf dem Weg zu diesem dämlichen Steinkreis, den es zu entweihen galt - wie sie das anstellen sollten, wußten sie noch immer nicht, denn sie hatten inzwischen zwar herausgefunden, wo dieser Ritualplatz sich befand, jedoch war es ihnen einfach nicht gelungen sich auf eine zufriedenstellende Variante zu einigen, diesen heiligen Ort Innos´ zu schänden. Am liebsten hätte Murielle sich wirklich auf die Suche nach einem Neugeborenen gemacht, damit sie den Steinkreis mit dem tiefroten Blut eines unschuldigen und vollkommen wehrlosen Wesens beflecken konnten - das wäre sicherlich ein äußerst wirkungsvoller Akt, das Gute zu vertreiben und ihren Spaß hätte sie dabei allemal gehabt, aber nein...
Seufzend ging sie neben Cal her und überlegte weiter, was sie dort nur würden anstellen können. "Wir könnten draufpinkeln." meinte sie dann und ihr Bettgefährte blieb abrupt stehen, um sie mit leicht angewidertem Blick zu mustern - seine außergewöhnlichen schwarzen Augen verlangten ganz offensichtlich nach einer plausiblen Erklärung für diesen seltsamen Gedanken. "Naja, Innos... Licht... Feuer... einfach draufpinkeln um das Feuer zu löschen, also nur so rein symbolisch? Nicht?" Der Dieb sah sie immer noch an und musterte sie "Du bist doch nicht mehr normal." meinte er kopfschüttelnd zu ihr und sie fragte sich ernsthaft ob das ein Kompliment gewesen sein sollte, natürlich war sie nicht normal, das war doch nichts Neues für ihn, wäre sie eine gewöhnliche Durchschnittsfrau, dann würde er sich, so wie sie ihn kannte, ja wohl auch kaum zu ihr hingezogen fühlen, dieser blöde Trottel.
Frustriert setzte sie ihren Weg an Cals Seite fort - sie mußte wohl einsehen, dass es wenig Zweck hatte, auf eine solche Art einen heiligen Ritualplatz entweihen zu wollen, eine wirklich nicht allzu tolle Idee. Aber was sollten sie dann tun? Wirklich, zu schade, die Sache mit dem Neugeborenen... aber selbst wenn es in der Stadt Khorinis eines geben würde, so müßten sie es noch immer finden und dann gab es da ja noch das kleine Problem, dass Murielle inzwischen wohl überall bei den Gardisten als Diebin bekannt war - nicht wirklich gute Vorraussetzungen um unauffällig und unerkannt ein Baby aus der Stadt zu entführen... Sie mußten sich verdammt nochmal endlich irgendetwas einfallen lassen, denn mit diesem Minderwertigkeitskomplex-Typen, der sich selber Vastadingens schimpfte, schien man sich keine Späße erlauben zu dürfen, das hatte er ihnen indirekt aber dennoch unmißverständlich zu verstehen gegeben. Sie konnte nur hoffen, dass sie den Steinkreis bald erreicht haben würden, denn vielleicht würde ihnen ja dort eine Idee kommen, das wäre jedenfalls äußerst wünschenswert, denn Murielle war nicht unbedingt wild darauf, den Zorn des Verhüllten auf sich zu ziehen - das würde schmerzhaft, wenn nicht sogar tödlich für sie enden können, soviel stand fest.
Calintz hatte es tatsächlich noch geschafft gestern einen Kerl zu finden, der wusste wo der Steinkreis zu finden war. Leider musste er den in die Jahre gekommenen Abenteurer erst mit ein wenig Gold davon überzeugen, ihm diese Information zu geben. Anscheinend war dieses Heiligtum der Rotröcke gar nicht so gut versteckt. Es war in einem Wald nahe des Kastells. Dort standen ein paar Menhire und Dolomiten in einem Kreis herum, in deren Mitte sich ein steinerner Altar befand. Diesen heiligen Platz mussten die Beiden nun wohl entweihen. Eine eigentlich ziemlich simple Aufgabe, aber leider gab es da das Problem der Durchführung. Weder hatten sie ein Neugeborenes, das sie opfern konnten, noch hatten sie einen Novizen, der für Beliar in den Tod gehen könnte. Als Cal schließlich zurück in ihr Zimmer gekommen war, beschlossen die Beiden morgen aufzubrechen und legten sich anschließend hin, um noch etwas Schlaf zu finden.
Da ihnen das Aufstehen sichtlich Probleme bereitete zogen die Diebe erst am späten Nachmittag los. Zu zweit gingen sie aus dem stinkenden Sumpflager hinaus und machten sich auf zu dem See, wo auch das Kastell der Schwarzmagier zu finden war. Unterwegs kam Murielle die äußerst seltsame Idee, auf das uralte Monument zu pinkeln. Dem Weißhaarigen missfiel dieser Gedanke und deshalb erwiderte er nur, dass sie wohl nicht ganz normal sei. Seine gefährliche Schönheit besann sich darauf wohl eines Besseren und sagte nichts mehr darauf. Der Dieb hoffte innigst, dass sie bald auf ein geeignetes Opfer treffen würden, ansonsten würde wohl irgendein Tier herhalten müssen. Leider würde diesen Vastator nicht zufrieden stellen und Cal’s Instinkt sagte ihm, dass Typen wie dieser äußerst gefährlich waren. Zügigen Schrittes ging das Paar am Ufer des Sees entlang. Die Beiden sahen wahrhaft nicht gerade vertrauensselig aus. Calintz würde wohl bei anderen Menschen jegliches Vertrauen verscheuchen. Allein schon durch die Kapuze, welche er tagsüber stets tief ins Gesicht gezogen hatte, schien von ihm etwas bedrohliches auszugehen, doch mit dem war noch nicht genug. An seinem Gürtel hang eine kunstvoll bearbeitete Axt, deren Griff abnehmbar war und einen Dolch enthielt, und auf der Rückseite steckte in einer passenden Scheide der Dolch, die der Dieb von Beliar erhalten hatte...Blutrache. Weiters besaß er noch sechs Wurfdolche, die an seinen Beinen befestigt waren. Alles in Allem konnte man ihn wohl für die Reinkarnation der Körperverletzung betrachten.
Im Einklang dazu stand seine bezaubernde Freundin. Ihr vollkommen harmloses und hübsches Aussehen vermochte wohl die meisten Männer in ihren Bann zu ziehen und hätte sie nicht diese eiskalten, berechnenden Augen, würde man sie wohl für eine brave Bürgerin halten können. Jedoch steckte tief in ihrem Inneren die Grausamkeit persönlich. Sie würde niemals davor zurückschrecken einen unschuldigen Bürger die Kehle aufzuschlitzen, solange er Geld besaß. Außerdem verstand sie es vortrefflich mit dem Kris, der ihr von ihrem Lieblingsspielzeug geschenkt worden war, umzugehen. All dies machte sie zu einer Art Racheengel...hübsch und tödlich zugleich...
Nach einiger Zeit erreichten die beiden Diebe schließlich den Wald, in dem sich der Steinkreis befand. Zielsicher führte Cal die beiden durch das Dickicht und schließlich konnten sie die grauen Steine, des Sonnenkreises gen Himmel ragen sehen. Die Beschreibung des alten Abenteurers aus der Taverne passte haarscharf auf das wirkliche Aussehen dieses Ortes Innos’. Nun mussten sie ein Opfer finden, aber erst einmal beschlossen die Zwei, den Platz genauer zu untersuchen. Als sie sich ein paar Schritte genähert hatten deutete Calintz seiner Freundin plötzlich, aufgrund eines Geräusches sich zu Boden zu werfen. Sie tat es zwar sofort, aber irgendwie schien sie mit diesem Umstand äußerst unzufrieden. Doch der Dieb zeigte ihr warum sie sich verstecken mussten. Direkt zwischen den Menhiren ging ein Novize des Klosters herum. Anscheinend war er auf der Suche nach etwas. Dem Weißhaarigen war es aber egal, warum und wieso dieser Rotrock hier war. Für ihn war nur wichtig, diesen Mann jetzt gefangen zu nehmen und ihn dann auf diesem geheiligten Altar zu opfern. Im Flüsterton erklärte er Murielle, dass er sich nun an den Novizen heranschleichen würde, um ihn gefangenzunehmen. Sie nickte nur und daraufhin machte sich der Dieb auf seinen kurzen Weg durch das Gebüsch. Stets darauf achtend, in gebückter Haltung zu bleiben und auf keinen Ast zutreten näherte er sich seinem Ziel. Nach einer schieren Ewigkeit stand der Bruder schließlich einen Fuß hinter dem Diener Innos’ mit gezückten Dolch. Nun handelte er blitzschnell: Er machte einen Satz nach vorne, riss den Ahnungslosen zu Boden und hielt ihm seinen Dolch an die Kehle. Das Knacken der Äste verriet ihm, dass nun Murielle seelenruhig zu ihren Liebhaber ging...
Kaligulas
20.06.2006, 23:00
Nun lag er da wie ein Stückchen rohes Fleisch auf dem Teller. Wie die noch zappelnde Beute vor ihrem Jäger. Jede Sekunde verstrich wie eine Ewigkeit im Anbetracht, das der Krieger nun scheinbar nicht mehr lange zu leben hatte, wenn ihm nicht schleunigst etwas einfallen würde. Die Waffe des Orks näherte sich seinem Gesicht viel zu schnell... Er er würde einfach vom Stahl in kleine Stücke zerlegt werden. Ein Blutfleck auf der Erde würde von ihm übrig bleiben. Ein Stück Dreck vielleicht noch, das dann langsam vor sich hingammeln würde.
Er erinnerte sich an das erste mal, da er Alistera geküsst hatte. Sein Liebe Der Mensch, der ihm alles bedeutete. Sie war bereits verletzt. Er konnte sie nicht einfach so allein lassen. Cain konnte nichts unternehmen und Alina hatte noch nie gegen einen Ork gekämpft. Liana schien ihm als einzige Person in der Runde noch fähig etwas zu tun aber selbst sie würde wohl im Angesicht der Gegner die Flucht ergreifen müssen. Er konnte die Gruppe nicht im Stich lassen.
Er griff in den Dreck und innerhalb eines Wimperzuckens warf er seinem Gegner eine Hand voll trockener Erde ins Gesicht und rollte sich so schnell es ging zur Seite Weg. Nur um Haaresbreite verfehlte die Waffe den Kopf des Kriegers
Der Ork brüllte laut auf, lies seine Waffe los und hielt sich das Gesicht. Sehr schön. Noch ehe der Ork wieder sehen konnte, sprang Kaligulas wieder auf und trat seinem Gegner mit aller Kraft in die Kniekehlen, so das dieser mit den Knien schmerzhaft auf dem harten Erdboden auf kam.
Mit grimmigem Gesicht fasste der Krieger den Ork ins Gesicht, der gerade nach Alistera schlagen würde.
Noch im Endspurt riss er seiner Schwester den Bogen aus der Hand, zerbrach das dünne Holz und wickelte sich die Enden der Sehne fest um die Hände um bei dem nächsten Manöver nicht noch zu riskieren abzurutschen. Sollte das passieren, würde er wohl höchstwahrscheinlich sterben. Mit einem Satz war der Krieger fast schon neben dem Ork auf Höhe der Schultern, warf dem Grünling die Sehne um den Hals und schwang sich an dem Erdrosslungsverkzeug weiter um auch diesem Ork wenigstens eine Kniekehle weg zu treten. Durch die Fliegkraft des Kriegers, geriet der Ork bereits ins Schwanken nach Hinten, hielt sich aber noch wacker auf den Beinen. Erst als die harten Sohlen des Kriegers mit voller Wucht das Knie zum wegknicken brachten, sackte der Ork langsam auf die Knie.
Auf genau diesen Augenblick hatte Kaligulas gewartet. Nun zog er die Sehne, die immernoch um den Hals des Orks hing fest zusammen. So fest, das der Ork nichts anderes mehr tun konnte als leise zu röcheln und nach Luft zu schnappen.
Insgeheim hoffte der Krieger darauf, das der Ork sich keine Gegenwehr leisten würde und auch selbst wusste, das es sein eigener Tod wäre, würde er nun nach seinem Gegner greifen oder ihn gar versuchen davonzuwerfen.
,,Rune loslassen!“ brüllte der Krieger in einem Ton, der nicht einmal ansatzweise ein anderes Gefühl vermitteln konnte als Hass. Der Ork rührte sich nicht und die Anderen Grünhäute hatten scheinbar auch realisiert, das der so schwach wirkende Mensch nun über das Leben ihres Kameraden gebot. Als einer der Orks nur einen Schritt näher trat, zurrte sich die Sehne um den Hals der Grünhaut. Wenn sie am Leben ihres Kameraden hingen, denn würden die Orks wohl oder übel die kleine Gruppe gehen lassen müssen.
Es war nur der Bruchteil einer Sekunde und jegliches Gefühl der Selbstkontrolle schien wie aus dem Körper des Priesters gesogen und regungslos sank er zu Boden. Nur seine Augen konnte er noch kontrollieren und beobachtete das Geschehen mit einem neuen Gefühl, das sich seit sehr langer Zeit wieder in seinem Körper blicken ließ... und diesmal hieß es der Priester des Wassers mit einem grimmigen inneren Lachen willkommen. Schon zu lange hatte er seine Kräfte durchs Meditieren gesteigert und in irgendeinen Raum seines Körpers gestopft um ihn dort wieder verkümmern zu lassen.
Langsam und unbemerkt löste sich der am Boden liegende Priester auf und wurde immer undförmiger und kleiner, bis nurnoch eine Wasserpfütze am Boden zu sehen war, die langsam in die Erde eingesogen wurde und schließlich ganz verschwand. Wenige Sekunden.. nur wenige Sekunden der Ruhe waren nun da, in der die anderen Mitglieder der Gruppe weiter um ihr Überleben kämpfen.
Urplötzlich und wie der Ausbruch eines kleinen Vulkans sprudelte das Wasser wieder aus der Erde und setzte sich in windeseile zu der Gestalt des Priesters zusammen.. doch war sie es auch wiederum nicht.. ein verzerrter und finsterer Gesichtsausdruck erschien aus dem sich formenden Wasser. Hellblau glühten die von Magie funkelnden Augen und die pulsierenden Adern im angestrengten Gesicht des Priesters hatten ebenfalls ein etwas dunkleres, bläuliches Glühen angenommen. Als er sich schließlich wieder völlig zum Menschen geformt hatte schwebte sein Körper durch die magischen Vibrationen, die durch die Luft schwirrten leicht über dem Boden und er hatte seine Hände wie zu einem Gebet gefaltet. Als er langsam zu Boden sank gefror der Boden um ihn herum und eine unheimliche Kälte legte sich um sein Umfeld. Es war als hätte man eine Tür zu einem Verließ geöffnet, was lange Zeit verlohren zu sein schien.. tief im inneren es so ruhigen und firedlichen Priesters.
Langsam ging er nun auf den nicht weit von ihm entfernt stehenden Schamanen zu. Jeder Fußabdruck den erhinterließ war eine kleine Eisschicht. Die Luft vibrierte vor magischer Spannung.
"Wagt es nie einen ausgeglichenen Menschen zur Wut zu treiben..." sagte der Priester und auch seine Stimme klang von Wut getränkt.
DIe Hände, die immernoch zum gebet gefaltet waren öffnete er nun langsam und von einer Handfläche zur anderen schlossen kleinere Blizte.
"Aus dem Weg..." sagte er langsam an Kaligulas gerichtet, der den Schamanen mit einer Bogensehne in seiner Gewalt hielt. "Der gehört mir..." fügte er hinzu und Kaligulas ließ die Bogensehne los und sprang beiseite.
Diesmal war er es.. es war Cain der in sekundenschnelle einen Zauber wirkte und ihn auf den Schamanen feuerte. Es dauerte keine zwei Sekunden und um dieses hässliche, beharrte Ding war in eine dicke Eisschicht eingeschlossen und konnte sich wie der Priester des Wassers eben noch nicht rühren.
Unberührt von dem Kampf rundherum ging er nun auf den eingefrorenen Schamanen zu, der ihn in dem Eisblock anblickte und doch so hilflos war.
Mit einem leichten Ruck stämmte Cain beide Hände gegen das Eis, in dem der Orkschamane gefangen und und man konnte beobachten, wie sich langsan an den Stellen, wo er die Hand angesetzt hatte dichtere Eiskristalle bildeten, die sich langsam in die Richtungen der Schultern des Schamanen bewegten. Eine der Eislanzen durchborte langsam und grausam die rechte Schulter des Orks und man konnte sehen wie sie auf der anderen Seite wieder herauskam.
Doch die zweite erreichte ihr Zeit nicht, da einer der Kriegerorks sich nun auf den Priester des Wassers stürzte und er den Zauber unterbrechen musste.
Einen Augenblick später klirrte die hässliche Klinge des Orks gegen den Metalverstärkten Kampfstab des Priesters und Cain wirbelte herum, wober er das eine Ende seines Kampfstabes in die Magengegend des Orks rammte, der Schmerzerfüllt zusammensackte.
"Lasst uns fliehen..." sagte Cain und die Magie in ihm schien zu verrauchen. Er blickte zu seiner Schwester hinüber, die humpelnd in seine Richtung lief. "Das wird wieder..." sagte Cain und nahm sie locker auf den Arm.
Dann war es an ihnen zu laufen solange die Orks ihren Schamanen betrachteten und abgelenkt waren. Der Zauber würde nichtmehr sehr lanbge andauern. So lief der kleine Trupp schnell weiter in der Hoffnung unentdeckt zu bleiben.. weiter in Richtung von Cains Turm.
Elendium
20.06.2006, 23:48
Die Eröffnungsfeier war ein voller Erfolg, vor allem da Corin Fake 2 Fässer Wein aus dem Kloster organisiert hatte. Das Essen war hervorragend und die Stimmung war einfach nur gut. Sie liessen es sich sehr gut gehen vor der Hütte. Der Tag danach war auch voll in Ordnung. Erst hatten sie ausgeschlafen und dann waren Corin Fake und Schnarcher aufgebrochen um einen Waran zu erlegen. Der Wildhüter erklärte ihnen wo sie diese am besten fanden und erwartete nun das Ergebnis. Eigentlich wollte er ja mit aufbrechen, doch sie bestanden darauf alleine zu gehen. Also blieb dem jungen Mann nichts anderes zu tun, als auf die beiden Lehrlinge zu warten. Nach den Waranen konnten sie zur Prüfung schreiten.
Gegen späten Nachmittag kamen zwei froh gelaunte Lehrlinge zurück zu seiner Hütte, hierher hatten sie mittlerweile ihr Lager verlegt und boten ihre Beute feil. Es waren schöne Ergebnisse. Die Zähne, die Sehnen und auch der versuch der Waranhaut waren sehr gelungen. "Also Jungs, das habt ihr meisterlich gelöst, jedoch es gibt selten Warane wo man die Haut komplett verwerten kann. Man kann sich nur die besten Stücke rausschneiden. Ausserdem eignet sich die Haut nur um eine Tasche oder ähnliche Gegenstände Wasserdicht zu machen. D.h.man näht die Waranhaut in eine andere Tasche hinein." Das Fleisch ist ungeniesbar. Leider musst du es entsorgen," sprach der Wildhüter zu Corin Fake.
"Nun seid ihr beide bereit für die Prüfung. Ich erwarte von euch beiden je einen ausgenommen Wolf, d.h Fell, Zähne, Klauen und Sehnen. Einen Zobel, einen Hermelin und einen Fuchs. Die Federn einer Gans oder einer Ente. Ihr habt dafür 5 Tage Zeit und die Prüfung beginnt einen Tag nach Schnarchers Weihe zum Feuermagier. Somit haben wir Zeit um noch eine Party zu Feiern. Waidmannsheil ihr beiden."
Die Lehrlinge freuten sich das sie das mit dem Waran richtig gemacht hatten und das sie nun ihr Prüfung ablegen durften. Frohen Mutes begab man sich gemeinsam ins Kloster um an der Weihe zum Feuermagier vom Novizen Schnarcher teilzunehmen. "Sag mal Schnarcher, muss ich dich dann auch so gehoben ansprechen oder können wir beim Vornamen bleiben?" fragte der Wildhüter den angehenden Magier.
Murielle
21.06.2006, 00:00
Wunderbar, während Murielle noch immer auf dem Boden lag, hatte Calintz sich an den jungen Mann angeschlichen, der seiner Kleidung nach zu urteilen ganz offensichtlich zum Orden Innos´ gehörte und ihm seinen Dolch an die Kehle gehalten. Nun war sie aufgestanden und zupfte sich erst einmal die Grashalme aus den langen schwarzen Haaren, die sich darin verfangen hatten, als sie sich auf Cals Kommando hin auf den Boden geschmissen hatte. Langsamen Schrittes ging sie nun auf die beiden Männer zu, ein bösartiges Lächeln zierte ihre wohlgeformten Lippen - das da war zwar kein Neugeborenes, das wäre ja auch zu schön gewesen um wahr zu sein, aber ein Diener Innos´... einfach köstlich, die Ironie welche in dieser Zusammenkunft lag. Hoffnungsvoll und fast schon flehend sah der elende Wurm Murielle an, wahrscheinlich hielt dieser Narr sie für eine edle Kriegerin, die hier rein zufällig vorbeigekommen war und ihn nun vor dem Unausweichlichen retten würde... noch mehr Ironie, denn sie würde nicht seine ersehnte Rettung, sondern viel mehr sein endgültiges Verderben sein.
Erst als sie unmittelbar vor ihm stand und ihn mit ihren eisblauen kalten Augen musterte, erkannte der junge Mann allmählich, dass vor ihm die Frau stand, die ihm den Tod bringen würde und dann schloß er die Augen und betete flüsternd zu seinem Gott, einem Gott, der unbestritten existieren mochte, sich aber ganz offensichtlich einen Dreck um das Wohl seines Dieners scherte, denn noch fester packte Cal sein Opfer und zerrte es dann brutal auf Altar aus kaltem Stein. Mit einer Hand reichte er Murielle seinen Dolch, eine düstere Waffe, von der er immer behauptet hatte, dass Beliar selbst sie ihm überlassen hatte - Murielle hielt das für schwachsinnig, aber unbestritten strahlte der Dolch eine finstere Aura aus, die ihr immer wieder einen kalten Schauer den Rücken hinunterjagte. Die schwarze Klinge spiegelte das Mondlicht nicht wider, nur in den silbernen Verzierungen, die den ansonsten ebenfalls schwarzen Griff der sonderbaren Waffe schmückten, brach sich hin und wieder das Licht...
Beinahe schon ehrfürchtig nahm sie den Dolch von ihrem Geliebten entgegen und als sie ihn in den Händen hielt, nickte Calintz ihr zu. "Ich überlasse es dir, ich habe noch etwas wieder gut zu machen bei dir.." Murielle packte die kleine Waffe nun noch ein wenig fester und stellte sich dann neben den erbärmlich wimmernden Diener Innos´ um die finstere Tat zu vollführen. Langsam setzte sie die Spitze der schwarzen Klinge auf seine Brust, genau dort, wo sich das Herz des Mannes befand und sagte mit lieblicher Stimme: "Öffne deine Augen, schöner Jüngling und sieh zu mir auf." Während seine Lider sich hoben, begann sie langsam den Dolch durch sein Gewand zu bohren, immer weiter, bis er in das weiche Fleisch eindrang und sich schließlich in sein vor Angst wild pochendes Herz bohrte. Tiefrotes Blut, Herzblut, begann aus der todbringenden Wunde zu fließen und das Wimmern des Mannes war zu einem Schreien geworden, einem allesdurchdringenden Schreien, wie es nur jemand von sich geben kann, der dem Tod ins Angesicht blickt und weiß, dass sein Leben auf ewig und unwiderruflich verwirkt ist.
Verwundert stellte Murielle fest, dass das Blut nicht auf dem Dolch haften blieb - fast machte es den Eindruck, als würde die Waffe die Flüssigkeit in sich aufnehmen.. trinken... unwillkürlich erschauderte sie. Dennoch bohrte sie die Klinge tiefer in das Herz ihres Opfers, bis das Licht in seinen Augen, der letzte Lebensfunke, endlich erloschen war und sein Blut den Altar im silbernen Schein des Mondes und der Sterne rot zu verfärben begann...
Es war ein grausames Spektakel, dass sich da um Mitternacht an diesem heiligen Orte Innos’ abspielte. Murielle ließ keine Gnade walten und bohrte langsam und qualvoll den Dolch Beliars immer tiefer in das Fleisch des Novizen. Anfangs wimmerte dieser nur, aber schließlich ging das Wimmern über zu einem nervenzerfetzenden Schreien. Dieser Schwächling schrie ohne Würde und Anstand, so wie Calintz das befand. Seine Aufgabe war relativ simpel: Er musste während dieses Aktes des Schmerzes den Diener Innos’ sicher festhalten. Verzweifelt versuchte sich dieser loszureißen, jedoch hielt ihn der Dieb mit eisernen Griff fest. Die Füße hatte er dem Novizen vorhin wahrscheinlich schon gebrochen. Cal wusste es nicht genau, aber als er dem Rotrock mit dem Kopfe seiner Axt gegen die Kniescheiben geschlagen hatte, war ein leises Knacken zu hören gewesen. Allerdings war dies nicht von Belang. Mit den Füßen konnte er sowieso nichts ausrichten. Nach einer schieren Ewigkeit des Sterbens sank der Klosterling schließlich auf dem Altar zurück und hauchte seinen letzten Atemzug. Es war vollbracht, der Sonnenkreis war eindeutig der Gnade Innos’ entzogen worden und durch die Hand der Beiden in einem gewissen Sinne Beliar geweiht worden.
Als sich der Weißhaarige wieder aufrichtete und grinsend ihr Werk betrachtete durchzuckte ihn plötzlich ein kaum auszuhaltender Schmerz. Zusammengekrümmt sank der Dieb zu Boden, die Hände gegen den schmerzenden Kopf gedrückt. Von den heftigen Qualen durchzuckt wurde ihm schließlich schwarz vor den Augen. Doch dafür hallte eine laute Stimme in seinem Kopfe wieder. Jedes Wort fügte dem Bruder weitere Schmerzen zu, doch er konnte nichts dagegen machen...
„Es ist vollbracht...dank euch hat dieser...lächerliche Haufen Steine endlich seine Bedeutung verloren....Innos....mein schwächlicher Bruder...so sollst du nun sehen, was meine Diener gegen deine ausgerichtet haben...doch nun zu dir. Der Dolch...es war richtig ihn einzusetzen, aber sein Durst ist nicht gelöscht...so solle er getränkt werden mit dem Blut meiner Feinde und dann einfließen in das Fleische meines Dieners....Tod und Verderben sollen deine Begleiter sein...Untergebener....“
Schlagartig öffnete Calintz in diesem Moment wieder seine Augen und er blickte in das Gesicht Murielles. Verwirrt sah er sich um. Es war immer noch alles wie vorher. Der Novize lag tot auf dem Altar und die Schwarzhaarige gab ihrem Freund wieder seine Waffe zurück. Falls das soeben wirklich Beliar gewesen war, der zu ihm gesprochen hatte und falls er sich das alles nicht nur eingebildet hatte, dann dürstete dem Dolch noch immer nach dem Blut des Klosterlings. Also rammte der Bruder den Dolch kurzerhand in den Bauch des Toten und drehte die Klinge herum. Es dauerte ziemlich lange, bis endlich Blut aus der klaffenden Wunde floss. Das war das Zeichen, das der Dolch anscheinend nichts mehr “trank“. Langsam und ehrfürchtig zog der Dieb die Klinge wieder heraus und betrachtete sie im fahlen Schein des Mondes. Wenn er alles richtig verstanden hatte, dann musste er sich wohl jetzt die Klinge selbst ins Fleisch rammen, doch irgendwie hatte der Weißhaarige ein ungutes Gefühl bei der Sache. Es dauerte eine Weile bis er sich schlussendlich dazu entschloss den Dolch wieder zurück ins seine Scheide zu stecken.
Danach wandte sich Cal zu Murielle. Sie hatte mit einem etwas verwunderten Gesichtsausdruck das Verhalten ihres Spielzeuges beobachtet und verlangte wohl eine Erklärung. Jedoch hatte eine überwältigende Müdigkeit den Bruder übermannt und so sagte er nur knapp “Beliar“. Ob sie es nun verstand oder nicht, Calintz machte sich wieder auf den Weg zum Sumpf. Die Leiche ließen sie so liegen, wie sie war. Es hätte ihn zwar brennend interessiert, wie die Feuermagier darauf reagieren würden, aber das wäre wohl doch zu gefährlich gewesen. Also suchten die Beiden das Weite um kurze Zeit darauf ihr Nachtlager aufzuschlagen und um sich schlafen zu legen...
Françoise
21.06.2006, 01:50
Die Magierin hatte sich dazu entschieden ein wenig außerhalb des Klosters durch Khorinis zu ziehen. Zwar hatte sie kein bestimmtes Ziel vor Augen, aber irgendetwas würde sich wohl noch finden. Und selbst wenn die Reise ergebnislos bliebe könnte es interessant sein. Im Gegensatz zu ihrem letzten Abenteuer nahm Ed allerdings dieses Mal ihren Stab mit. Weshalb konnte sich die Magierin jedoch selbst nicht beantworten. Bereits gegen Mittag kam sie an der alten Taverne vorbei, ließ sie allerdings Links liegen und folgte dem Weg weiter in Richtung Stadt. Vielleicht wäre ein Besuch dort nicht schlecht, immerhin hatte man ihr beim letzten Mal einen netten Empfang bereitet. Nun erwartete man sie allerdings nicht und auch sonst fiel ihr nichts ein, was sie dort anstellen könnte. Vielleicht gab es einige Leute, die eine heilende Hand bräuchten, aber es gab genügend Barbiere in der Stadt. Selbst mit ihren Fähigkeiten wäre Ed dort dann wohl ein wenig fehl am Platz. Eile hatte alles jedoch nicht. Wenn sich ihre Meinung noch ändern würde könnte Ed immer noch zurückgehen. Jetzt ging es einfach der Nase nach. Und die führte sie sehr gut. Überall der herrliche Duft von Blumen, die fröhlichen Farben der blühenden Umgebung und dazu der Sonnenschein. Zum Spazieren war das einfach ideal. Ausgelassen schlenderte die Magierin die Pfade entlang, kam vorbei am Hof des Bauers Akil und tänzelte dann den Weg in Richtung Wald entlang. Als sie zuletzt dort war begegnete ihr ein Ork, oder vielmehr lag er dort einfach herum und schlief. Seltsamerweise taten das fiele Orks, denen sie begegnete. Jetzt dachte sie aber nicht weiter darüber nach. Vor Monaten hatte Ed nicht einmal einen Dolch, um sich zur Wehr zu setzen. Sollte diesmal einer dieser grünen Kerle vorbei kommen oder eventuell auch schlafend auf ihrem Weg liegen hätte sie Mittel genug, um unbeschadet an ihm vorbei zu kommen. Unbeschwert wanderte die Magierin zwischen den hohen Bäumen hindurch, untersuchte die eine oder andere Pflanze und tapste dann weiter unter dem Blätterdach entlang.
Soweit sie wusste mochten viele Menschen aus der Stadt den östlichen Wald nicht besonders. Nicht zuletzt, weil hier auch Orks waren, sondern auch weil er so tief und unergründlich war. Wenn man sich hier drin verirren würde, vielleicht auch noch unbewaffnet und allein, dann müsste das ziemlich beängstigend sein. Da war es schon verständlich, dass sich die Bürger der Stadt vom Wald fern hielten. Verirren könnte sie sich zwar auch, aber sollte Ed einen Pfad im Unterholz fand würde sie auch den Weg zurück finden können. So viele Möglichkeiten gab es schließlich nicht. Entweder käme sie bei Akil heraus, am Sonnenkreis oder vielleicht am Leuchtturm.
Aber während Ed weiter etwas gedankenverloren durch den Wald schlenderte bemerkte sie nicht die drohende Gefahr von den Seiten. Viel zu viele Geräusche überlagerten die Kulisse und eigentlich war die Magierin auch nicht auf einen Zwischenfall gefasst. Selbst ihr feines Gespür für magische Dinge war kurzzeitig abwesend, so dass sie die magische Aura der nahenden Skelettkrieger nicht fühlte. Als einer der Knochenmänner allerdings vor ihr unbeholfen durch das Geäst brach und mit einem lauten Knall zu Boden stürzte schreckte Ed aus ihrer Verträumtheit auf. Wie viele es waren konnte sie nicht ausmachen, denn sie schienen überall um sie herum in den Büschen und Sträuchern herumzuwuseln. Das Exemplar, das sich gerade vor ihr flach legte, bekam sofort den Stab zu spüren. Mit einem geschicktem Hieb auf die Wirbelsäule zerbrach das Genick des Skeletts und der Schädel kullerte beiseite. So kopflos stellte es keine Gefahr mehr dar, aber seine untoten Kumpanen hielt das nicht davon ab aus den Gebüschen gestürmt zu kommen. Drei von ihnen schmolz die Magierin mit einer großen Flamme aus ihren Händen zusammen, bevor sie ein Stück weit lief, um sich ein wenig Abstand zu schaffen. Die Skelette schienen sich aber trotz all ihrer Zauberkunst nicht beirren zu lassen und verfolgten die Erwählte auch weiterhin. Diese wirbelte herum und richtete die Spitze ihres Stabes den Wesen entgegen. Kaum einen Augenblick später fauchte eine Feuerkugel aus dem Stabspitze und raste den Knochenmännern entgegen. Ungeschickt versuchten die Untoten sich aus der Flugbahn des Geschosses zu bringen, aber einer von ihnen konnte sich offenbar nicht entscheiden, ob er nun nach links oder nach rechts davonlaufen sollte und bekam mit voller Wucht letztlich den Feuersturm ab, der das Skelett zerbarst und dann selbst in zig kleine Flammen zersprang und die fliehenden Knochenmänner in Brand steckte. Es war keine gute Idee von euch sich mit mir anzulegen, grinste Ed und wendete sich einem weiteren Untoten zu, der von der Seite auf sie zustürzte. Ed drehte sich im Halbkreis und traf das Gerippe mit ihrem Stab an seinem knochigen Brustkorb. Dem Skelett war das aber scheinbar nicht genug. Immer wieder schlug es nach der Magierin und ließ seine rostige Klinge auf den Lotusstab niedergehen. Aber ohne Erfolg, denn erst wehrte Ed den Schlag ab und zerschmetterte dann mit einem Hieb das Becken des Knochenmanns, woraufhin dieser nur noch über den Boden robbte. Da sein Leiden aber schon durch das Untotendarsein lange genug angedauert hatte wollte die Magierin ihn nicht auf diese Weise noch länger plagen. Sie richtete die Spitze des Lotusstabs auf den weißen Schädel, der versuchte näher zu kommen, und in einem riesigen Flammenwirrwarr verbrannte Ed nicht nur das Skelett zu Asche sondern auch die Erde, auf der es kroch. Ein aufmerksamer Blick über die breiten Schulterstücke ihres Brustpanzers und ein leichtes Aufatmen, dass das scheinbar das letzte Knochenmännchen war. Zwar waren die Kerle nun nicht gerade anspruchsvolle Gegner gewesen, aber trotzdem war Wachsamkeit auch bei solch einfachen Kämpfen immer ratsam. Jetzt war es aber gewiss, weshalb die Bürger von Khorinis diesen Wald tunlichst mieden.
Aber fast so, als wenn nichts gewesen wäre, tänzelte Ed den Weg weiter entlang und kam tiefer ins Unterholz. Jetzt passte sie jedoch auf, dass sich nicht irgendwelche magischen Präsenzen in der Nähe auftaten. Glücklicherweise waren Untote und Dämonen durch die verderbte Magie, die ihnen innewohnte immer einfach auszumachen, als normale, nicht Magiebegabte Menschen. Wie es aber aussah hatten die bösen Geister des Waldes für heute genug von Eds Feuergeistern, denn außer einigen kleineren Tieren tat sich nichts mehr auf ihrem Weg. Als der Abend schon angebrochen war und die Magierin ein magisches Licht um sich kreisen ließ kam sie zur Weggabelung. Hier war sie schon einmal gewesen, der eine Weg führte hinunter zur Stadt, auf dem anderen kam sie her, der dritte verschwand irgendwo tief im Wald und der letzte, der geradeaus führte zeigte direkt zum Leuchtturm von Khorinis. Für eine Unterkunft für die Nacht wäre der Turm genau das Richtige. Oben brannte ein Feuer in der Spitze des Bauwerks, offenbar war jemand daheim und als Ed sachte an die Tür klopfte hörte sie Schritte im Inneren. Kurze Zeit später stand ein grauhaariger Mann in der Tür und fragte wer sie sei. Höflich stellte die Magierin sich vor und erklärte ihren Wunsch. Der Leuchtturmwärter, der sich als Jack vorstellte, lächelte und bat Ed herein.
» Es trifft sich sehr gut, Frau Magierin. Ich habe gerade vorgehabt Abendessen für mich zuzubereiten. Zu zweit isst es sich natürlich um Längen besser, als wenn ich hier allein sitze. Ich hoffe doch, dass ihr eine gut gekochte Wurst und frische Kartoffeln von Akil mögt. « » Sicher, sicher, ich bin schon am verhungern. «, lachte Ed und legte Turban, Umhang und Brustpanzer ab und stellte den Stab beiseite. » Bekomm nicht oft Besuch hier oben. Ist bestimmt schon einen Monat her, dass hier jemand war. Aber hier vergeht die Zeit auch manchmal wie im Flug und im nächsten Augenblick weiß man nicht was man mit sich anfangen soll. Was führt euch denn hierher? «, fragte Jack neugierig, als er den Kessel über das Feuer hing. » Nichts Besonderes. Ich wollte einfach ein wenig spazieren gehen, das ist alles. Auf die Dauer wird das Kloster auch recht langweilig, auch wenn es dort jede Menge zu lesen gibt. Auf meinem Weg hierher, ich kam direkt durch den Wald, wurde ich allerdings von einigen Skeletten angegriffen. Kommen die nicht bis hierher? « Der Turmwärter guckte etwas erschrocken und antwortete dann: » Nein, nein, bisher jedenfalls nicht. Dafür ist der Waldsaum zu weit entfernt. Ich glaube sie trauen sich nicht sehr weit heraus, vor allem wenn die Sonne scheint. Ihr habt euch doch nicht verletzt bei dem Angriff, oder? « » Ich bin unverletzt, denn meiner Magie konnten diese Knochenmänner nur schwerlich widerstehen. «, witzelte Ed, während sie Jack half den Tisch zu decken und nach zusätzlichem Besteck zu suchen. Den Rest des Abends unterhielten sich die beiden über dies und das, Ed führte dem Leuchtturmwärter noch den ein oder anderen Zaubertrick vor, bis sie schließlich müde wurde und sich schlafen legte. Jack war so zuvorkommend und nahm mit einer alten Hängematte vorlieb, so dass die Magierin das etwas bequemere Bett benutzen konnte.
Tony Redgrave
21.06.2006, 13:26
Der junge Purple kämpfte gegen einen Scavenger der nach einem längerem und anstrengenden Kampf erledigt ist, halbtot schafft er es grade noch das Tier auszunehmen. Er nahm das Fleisch und ging langsam weiter in die Stadt. Auf dem weg traf er einen alten Mann der ihm einen Heiltrank anbot wenn er ihn zur Stadt begleitet. Dort angekommen wurde Purple von den Wachen aufgehalten :"HALT! Dieser Mann wird in ganz Khorinis gesucht ! " Sie nahmen den Mann mit und steckten ihn wahrscheinlich ins gefängnis. Jetzt konnte er in die Stadt gehen.
Angríst wachte früh auf, doch unten hörte er schon den Wirt in der Taverne. Also stand er auf und zog sich an, dann ging er hinunter um dem Wirt zu helfen. Er war es Leid die Böden zu kehren, die Krüge zu putzen und die Tische zu wischen. Ihm hatte der Ausflug, wie er ihn nannte, sehr gefallen, doch nun war er wieder auf dem Hof und alles ging wieder seinen gewohnten Gang. Das hieß, dass es für ihn total langweilig war. Er brauchte eine Beschäftigung. Da kam früh am Morgen noch, bevor er die Taverne schon verlassen wollte, weil er seine Aufgaben alle erfüllt hatte, ein Bandit in die Taverne und bestellte sich einen Grog und eine Moleratkeule. Er beendete schnell sein Essen und verließ hastig die Taverne ohne zu bemerken, dass Angríst ihm folgte. Am Haupthaus redete er mit einem anderen Banditen und sprach dann auf einmal in der Nähe stehende Tagelöhner an.
"Ihr da", sagter," ihr werdet diese Beute zur Banditenburg bringen!", dann wendete er sich zu Angríst," Du auch! Hier drückt sich niemand!"
Angríst dachte sich, was er sich nun schon wieder eingebrockt hatte, doch zu seiner Freude erkannte er unter den anderen Tagelöhnern Trebor.
"Ach du Scheiße!", dachte er sich," gut, dass wir beide die Beute gestern Nacht versteckt haben, sonst hätten wir jetzt Probleme. Wir können bei unserer Rückkehr nach Khorinis aufbrechen um die Ware zu verkaufen."
Sie waren nun schon länger unterwegs und er hatte nicht das Gefühl, als ob es noch lange dauern würde. Die Waren zu transportieren war keine schwere Aufgabe. Im Gegenteil, er war froh, dass er einen Grund hatte die Taverne zu meiden. Da flüsterte ihm jemand was zu. Er drehte sich um und sah Trebor, der ihm was sagen wollte:
"Steigt das Ding?"
"Natürlich!"
Angríst grinste. Glaubte Trebor denn, dass er jetzt einfach aufgeben würde? Das Gold war ihnen so gut wie sicher.
Taghell war es bereits wieder, doch die Sonne hatte sich am heutigen Tage noch nicht einmal blicken lassen. Trotz der warmen Luft war der Himmel grau und undurchsichtig und eine frische Brise wehte über die Felder der Höfe.
Rangor hatte Wache geschoben, die ganze Nacht über zusammen mit einem anderen Banditen der ebenfalls still und schweigsam auf den karren verharrt hatte und nicht ein Auge zugetan hatte. Nun jedoch war es wieder Tag und so langsam Zeit die restlichen Waren hinauf auf die Banditenburg zu schaffen. Müde und leicht träge rappelte sich der Wanderer auf und sprang von dem Karren herunter, von welchem aus er über die Waren gewacht hatte. Auch die andere Wache schien zu verstehen, verließ ihre Wachposition und kam auf Rangor zu.
"Leg dich ins Bett oder von mir aus in irgendeinen Strohhaufen und schlaf 'ne Runde. Den Rest werd ich mit den anderen erledigen!", waren des Wanderers Worte, die von dem anderen Banditen mit einem stummen Nicken, aber der Freude ins Gesicht geschrieben bestätigte.
Einige Banditen die gerade am Haupthaus vorbei zum Trainingsplatz wollten rief Rangor zu sich und erklärte ihnen, dass sie helfen müssen die restliche Karren und Wagen auf die Burg zu schaffen. Bevor sie fragen konnten wieso sie denn auf Rangor gehorchen sollte, fügte der Wanderer noch beiläufig hinzu, dass die Anweisungen von razorwhisper kamen, den er vertreten würde. Mit einem Murren, aber ohne jeden Widerspruch scherten sich die Banditen zu den Wagen.
Doch sowohl sie, als auch Rangor schienen Glück zu haben, denn der junge Bursche, der schon gestern die Schürfer und Tagelöhner bei dem Treck umher gescheucht hatte, kam gerade in diesem Moment mit einer handvoll unterrangiger Hofler, die beim Schleppen helfen sollten und somit Rangor und "seinen" Banditen die Arbeit ersparen würden. Der junge Bandit, der sich auf Rangors Nachfragen als Sascha vorstellte - Rangor hatte den Namen immer noch nicht gewusst, beziehungsweise wieder vergessen - beorderte die Tagelöhner und Schürfer zu den Karren und ließ sie in Richtung des Hofes aufbrechen. Rangor war das nur recht, so musste er sich in seiner momentanen Verfassung nicht mit den teilweise arg aufmüpfigen Schleppern herumschlagen und der Wanderer wies die paar Banditen die dabei waren einfach an hier und da mit anzupacken und ansonsten die Gruppe nur bis hinauf zur Burg zu begleiten.
So zog die Gruppe los, bestehend aus fleißig schleppenden Tagelöhnern oder Schürfern und einigen gelangweilt neben drein trottenden Banditen. Man sah den Unterrangigeren deutlich an, wie es ihnen missfiel das sie alles schleppen und ziehen konnten, die Banditen aber kaum etwas trugen und die „Kleinen“ alles machen ließen, doch wagte keiner der Schlepper ein Wort gegen das Banditengrüppchen zu erheben, war die Angst vor gesundheitsschädlichen Reaktionen der Banditen wohl zu groß.
Bald schon hatte sich der kleine Treck durch die Gassen der Siedlung geschlängelt und erreichte nun deren Rand um über die Felder und Wiesen auf den Pfad zur Burg hinauf zu zuhalten. Rangor hielt sich obwohl er eigentlich für die Führung der Gruppe zuständig war, weiter hinten auf und ließ diesen Sascha vorne vor marschieren.
Nach kurzer Zeit erreichte die Gruppe den Pfad zur Burg hinauf und während Karren und Schlepper gleichermaßen beim Aufstieg ächzte, ließ sich Rangor bewusst noch etwas weiter zurück fallen. Er wusste, dass niemand Probleme machen würde wenn er nun voranschreiten würde. Das Gesicht des Wanderers war auf der Burg, trotz seiner langen Abwesenheit, wohl noch bekannt und er hatte sich lange und oft genug dort oben aufgehalten, sodass ihn wohl niemand behelligen würde. Nun aber wollte sich Rangor anschauen, wie Sascha, der voran marschierte und offenbar zum ersten Mal in seinem Leben die Banditenburg betrat, mit den Wachen oben fertig werden würde. Zwar würde den jungen Banditen, mit einem Konvoi im Rücken der von razor persönlich geschickt wurde, im Endeffekt wohl niemand ernsthaft aufhalten wollen, aber Rangor bezweifelte das die Wachen sich nicht auch einen Spaß daraus machen würden, dem „Frischling“ in bisschen „auf den Zahn zu fühlen“.
Martinos
21.06.2006, 16:04
Ferol ließ Martinos mit den Moleraten allein. "Pah, Molerate, die Dinger kann man doch nicht essen...", sagte der Schwarzhaarige leise, nahm seinen Bogen und zog einen Pfeil. Er schlich sich noch ein paar Meter näher ran und beobachtete seine Opfer einwenig. Der eine Molerat hatte auf einmal eine Keule Fleisch im Maul, dass sahen auch die beiden anderen und fielen ihn an und begannen sich um das Stück Fleisch zu streiten. So waren die drei Tiere auf jeden fall beschäftig und Martinos konnte in ruhe zielen um einen zu erlegen. Langsam spannte er die Bogensehne und begann zu zielen, zwar hüpften die drei Molerate ziemlich umher, doch würde er einen schon von ihnen treffen und wieder einmal sauste der abgeschossene Pfeil durch die Luft und traf einen der Molerate in eines seiner Hinterbeine. Der getroffene Molerat begann zu quieken und drehte sich langsam um und endecktde Martinos, die Molerate stritten sich nicht mehr um das kleine Stück Fleisch, da sie wohl den Schwarzhaarigen nun als Beute sahen. Sofort zog Martinos einen weiteren Pfeil, da der erste wie es schien nicht tödlich war, er zielte nicht lang und schoss ihn gleich ab. Der Schürfer traf den selben Molerat wieder, doch diesmal war es ein tödlicher Schuss, der getroffene Molerat, brach zusammen und regte sich nicht mehr. Doch die andern beiden waren noch am leben und Martinos hatte nun nur noch zwei Pfeile, zwar sagte Ferol, er solle sie nur vertreiben und am Leben lassen, doch stürmten sie nun auf den Lee zu und nun musste er sich eben wehren, da sie sich nun bestimmt nicht mehr vertreiben lassen würden. Da Martinos keine Lust hatte von diesen fetten Dingern gebissen zu werden, warf er seinen Bogen auf Seite und zog Naz´Grel. Die beiden Tiere kamen immer näher, als der erste in Reichweite war, schlug Martinos zu, mit einem einzigen Schwertsschlag, ging der zweite Molerat nieder. Doch war der dritte und letzte noch am Leben, dieser versuchte nun den Schwarzhaarigen ins Bein zu beißen, doch Martinos schaffte es noch rechtzeitig zurück zu springen um auszuweichen, sofort schlug er ein weiteres mal zu und erlegte den dritten Molerat. Zwar sollte Martinos eigentlich den Molerat mit dem Bogen beseitigen, doch sein Lehrmeister hatte ja auch gesagt, er sollte nur einen erlegen und diesen hatte Martinos ja mit Pfeilen erlegt und wegen den andern Beiden, könne er ja sagen, er hätte sie verscheucht. Also nahm er den Molerat, in dem zwei Pfeile steckten, auf die Schulter, nahm den auf dem Boden liegenden Bogen und begab sich in die nähe zu den Ausläufen der Berge, um seinen Lehrmeister zu suchen.
Nach einer Weile fand er Ferol wieder, er stand vor einem Höhleneingang und wartete bereits auf seinen Schüler. "Ah, da bist du ja wieder.", begrüßte er Martinos und grinste als er den toten Molerat erblickte. "Warst also erfolgreich, wie ich sehe." Martinos nickte. "Gut, ich hab auch schon ein Feuer gelegt.", sagte Ferol und ging in das innere der Höhle. Der Schwarzhaarige folgte seinem Meister in das innere der Höhle zu der Feuerstelle. Den Molerat schnitten sie schnell in grobe Stücke und legten die Fleischkeulen, zum braten auf das Feuer. In einer Ecke erblickte Martinos eine dicke, fette, saftige, Fleischwanze. Martinos zog seinen Dolch und ging rüber zu der Wanze und stach sie auf seinen Dolch auf. Er ging wieder rüber zum Lagerfeuer. "Warum essen wir nicht einfach Fleischwanzen, die gibt es doch überall und sind nicht schwer zu fangen.", sagte Martinos und bis in die Wanze, dabei floss eine gelbe Brühe her raus, die nicht sehr appetit voll aussah. "Sind doch lecker." Verwirrt sah ihn sein Lehrmeister an.
Darth Nemesis
21.06.2006, 16:53
Hinter den toren ging er gleich nach links dort hin wo er am abend den Fremden treffen sollte. er kamm zu einem steinigen weg denn er hoch schritt von hier aus ging er immer gerade aus weiter einige mal kammen ihm einige andere Wanderer und auch Jäger entgegen. einige sagte das hier ein weisser und ein schwarzer wolf ihr unwesen treiben würden und das sie jeden angreifen der dem felsen plato zu nahe kommen würden. unbeeindruckt ging Nemesis weiter und da zächlich Kammen sie deine auf ihn zu aber anstadt ihn anzu greifen blieben sie stehen und dann setzten sie sich ihn als ob sie ihn kennen würden er schritte weiter und Tatzächlich dort lag eine stark verwehste leiche die nocht die Garde Klaomtten trug sie war von Pfeilen durch bohrt worden auch zwei tierische skellete waren hier. als er sich um drehte sah er die beiden wölfe wie sie sich in luft auflösten. nach einigen minuten endeckte er eine kleine höhle, hier lag eine weitere leuche sie hielt ein sonderder bares schwert (http://www.drachenhort.com/catalog/images/63770_th.jpg) in der hand ? als er es nahm erschienen ihm auf ein mal 2 geister . "wer wagt es unsere ruhe hier zu stören ??"
"Darth Nemesis wagt es !" "wer seid ihr" fragte Nemesis ohne das geringste anzeichen von angst " wir sind oder waren Dark_Phönix und Ariel Darkmoon "
"also doch meinte" "Nemesis euer alter meister schickt micht ihr sollt denn schlüssel zu meinem schicksal haben ?" "ahja das hatte ich es war ein blaues schwert aber es wurde von unseren Mördern gestohlen. Erst wenn es wieder da ist können wir in frieden ruhen" " gut ich werde es zurück holen " "warte nimm das es wird dir helfen" beide verschwanden und ein grosser leder beutel erschien vor scheinen füssen. als er ihn öffnete staunte er nicht schlecht darin lag ein buch über erz 1000 gold münzen und zwei besitz uhr kunden sowie ein brieff. das Nexus Schwert wirst du erst erhalten wenn das blaue wieder in meinen Händen ist. dann verhallte die stimme und Nemesis öffnete den brief in ihm standt . an SonBo von Dark_Phönix
[hiermit überlasse ich dir die Tischlerei und denn Kleider laden bitte behald sie. hier sind ausserdem deine 100 gold und das buch über die verschieden erzformen]
dann wurde die schrift undeutlich und hörte ganz auf. Nemesis beeilte sich und er Rannte wie blöd in die stadt zurück. er wollte das blaue schwert haben. und denn Mörder wollte er zur strecke bringen. er kamm zu denn stadt toren nun suchte er diesen SonBo wie blöd.
Tosh'ka'rok
21.06.2006, 17:21
Tosh blickte den Eisklotz, welcher vor ihm stand verwirrt an. Scheinbar war dieser Menschenhexer mächtiger gewesen, als der Tätowierte zuerst vermutete, denn irgendwie war ihr Schamane... naja, in diesem Eisblock gefangen. Der Ork kratzte sich am Kopf und spürte bei der Bewegung seines rechten Armes, dass er irgendwie verletzt sein musste. Tatsächlich zeigte sich ihm ein großer Schnitt in seiner Schulter, welcher bestimmt von dieser kleinen Winzlingsfrau war, welche mit dem Zweihänder um sich schlug. Nachdem Uglúk den Menschenhexer zuerst ziemlich zugerichtet hatte, mussten sich die Menschen mit Kräften wehren, nicht von den Grünhäuten zerhackt zu werden aber -verdammt nochmal- irgendwie hatten sie es lange genug eschafft, um dann fliehen zu können. Der Tätowierte verfluchte die Fallensteller für ihre Flucht, welche so feige und unehrenhaft gewesen war. Tosh konnte nicht verstehen, warum irgendjemand überhaupt flüchtete. Bei seinem Clan zumindest wurde man dafür mit dem sofortigen Tode bestraft, doch die Fallensteller verweichlichten mehr und mehr.
"Was machidsch jetzt mit Lok? Eis ist dumm dickidsch...", grunzte Tosh seine beiden Begleiter Nug und Uglúk an. Nug schien auch nicht viel mehr zu wissen, als der Tätowierte selbst, aber man konnte dem Gesichtsausdruck des Kriegers Uglúk entnehmen, dass dieser sehr wohl etwas vorhatte. Er zog sein großes Schwert und Nug ließ einen gröhlenden Aufschrei los, aber die Klinge des Orks hatte sich schon in das Eis gerammt, welches kleine Splitter von sich ließ aber dennoch nicht danach aussah, als würde es den Schamanen gleich wieder loslassen. Bevor Uglúk noch einmal mit einem solchen mächtigen Hieb auf den Eisklotz hämmern konnte, war schon Nug zur Stelle und hielt seinen Arm fest: "Uglúk, machen nicht. Verletzten Lok noch!", doch der Krieger zuckte nur desinteressiert mit den Schultern, ließ es aber dann doch bleiben. Nug war der höherrangige Krieger und Uglúk musste ihm wohl oder übel schon gehorchen...
Nach einer Weile in der die drei Orks ein wenig ihre Wunden pflegten und Tosh sich um seine Axt kümmerte, welche zu seinem großen Bedauern etwas ramponiert war, beobachtete er gleichzeitig den Elitekrieger Nug, welcher mit gerunzelter, haariger Stirn auf den langsam schmelzenden Eisklumpen starrte, in welchem sich sein alter Freund Lok befand. Es dauerte aber glücklicherweiße nicht mehr lange, ehe man schon den Oberkörper des Schamanen erkennen konnte, tropfnass, die linke Schulter war blutig. Nug stürtzte in seine Richtung, Tosh stand von seinem Platz auf und wusste nicht recht, ob er den beiden irgendwie helfen konnte, Uglúk aber schaute nur recht gleichgültig aus der Wäsche...
Ferol sah von Martinos kauenden Backen zu dem triefenden Insekt, dass er in einer Ecke der kleinen Höhle aufgespießt hatte, dann wieder auf das Gesicht seines Schülers.
„Nein, ich glaube diesen außergewöhnlichen Genuss überlasse ich dir, ich bleibe lieber bei etwas gebratenem Moleratfleisch.“, bemerkte er dann und wendete sich dem toten Tier zu, das am Höhleneingang lag. Schnell waren kleine Fleischbrocken herausgeschnitten, die Ferol vorläufig auf dem Felsboden liegen ließ. Dann zog er den leblosen Körper des Molerats vom Höhleneingang weg und ließ ihn einige Meter weiter im Wald liegen, mochten sich die Insekten an dem restlichen Kadaver erfreuen. Zudem sammelte er ein paar kleine Stöcke, die ihm nach seiner Rückkehr in die Höhle als Spieß dienten, um die Fleischstücke über dem kleinen Feuer zu braten, das er mittlerweile entfacht hatte. Martinos war derweil schon fertig mit seiner Fleischwanze, hatte er doch nur einen Teil davon gegessen und den Rest in den hinteren Teil der Felsnische geworfen, den nur das flackernde Feuer spärlich erhellte.
Die Höhle hatte Ferol schnell gefunden, gab es doch viele am Fuße des Berges von diesen kleinen Nischen im Felsmassiv, er hatte sich nach kurzer Zeit für diese entschieden, da sie recht groß war und genügend Platz für Martinos und ihn bot.
Während das Fleisch über den kleinen Flammen brutzelte und sich ein angenehmer Geruch nach gebratenem Fleisch ausbreitete, wandte sich Ferol wieder an Martinos.
„Ich denke, in den letzten Tagen hast du einiges dazugelernt im Umgang mit dem Bogen. Auf kurz oder lang wirst du zwar merken, dass dir noch vieles fehlt, um ein wahrer Meisterschütze zu werden, doch zumindest kann man sehen, dass du die nötigen Grundlagen schon beherrschst. Ich denke deine Treffsicherheit beschränkt sich bisher wohl nur auf leblose Ziele, die sich nicht bewegen und im Grunde recht leicht zu treffen sind, aber immerhin kannst du dich schon als Bogenschütze zählen.“, er machte eine kurze Pause. „Wie es scheint, willst du aber noch weiterlernen, oder?“
Martinos nickte.
„Gut. Ich denke, dieser zweite Schritt in der Ausbildung, der nun auf dich zukommt, wird wohl langwieriger und schwerer werden, als der erste, aber es ist doch zu schaffen, wenn man nur genug Ausdauer und Geduld hat. Wir ziehen weiter in den Norden, wie schon geplant, dort kenne ich mich zumal noch nicht so aus, eine ideale Gelegenheit, dies nachzuholen. Morgen gehen wir dann die Berge an.“
Ein erneutes Nicken kam von der Seite Martinos’ aus. Zudem hatte sein Schüler ein Lächeln aufgesetzt, anscheinend recht froh über die Bemerkung Ferols, er könne sich schon als Bogenschütze zählen.
Doch Ferol beachtete in diesem Moment mehr dem Fleisch, dass er nun vom Feuer holte. Gerecht wurde es aufgeteilt und beide aßen hungrig, wobei Martinos ja schon eine kleine Vorspeise genossen hatte. Ferol tat es jedoch ebenso gut, seinen Hunger wieder zu stillen und er sah in den Wald vor dem Höhleneingang, während sich der Tag langsam dem Ende zuneigte.
Shiro Gatach
21.06.2006, 18:36
Shiro konnte es kaum glauben das er jemanden umbringen sollte, auch wenn es ein Mörder war! Shiro war am überlegen ob er ihm würglich helfen sollte, er kannte diesen Mann noch nichtmal richtig, genauso gut konnte er der Mörder sein und ihm etwas vorlücken.
Doch irgendwie spürte Shiro das er die warheit sagte.
"Es tut mir leid ich kann dir nicht helfen jemanden umzubringen, wenn du willst kann ich ihn ablenken aber ich werde ihn bestimmt nicht töten! Vielleicht sollten wir ihn einfach verhaften und der Miliz übergeben das were sicher besser, ich habe gehört das es hier Kopfgeld auf verbrecher gibt. Und so machst du doch viel mehr gewinn"
Shiro geviel der gedanke nicht diesen Mann umzubringen höhstens würde er versuche ihn hinter Kitter zu bringen zwar nicht um das Geld zu bekommen sondern um einen Verbrecher einfach hinter Kitter zu bringen.
Darth Nemesis
21.06.2006, 18:43
Nemesis war überrascht hatte er sich in Shiro getäuscht war er auch nur ein Feigling ? "du idiot du sollst ihn nicht töten was machen wir selber du sollst nur na sein fals er nicht alleine kommt wir wollen dich da nur ungern hineinziehen und wenn es geschafft ist werden wir die Stadt verlassen denn hier ist es uns zu fröhlich und zu hell es brennt in unseren Augen und das mögen wir garnicht". wenn Shiro hätte sehen können wir das kerssis immer heller würde und die stimme in Nemesis Gedanken Hämmerte "TÖTEN" "TÖTEN". aber wenn du nicht helfen willst geh wir werden das auch alleine schaffen. er sah Shiro an und er wartete eine Antwort.
Françoise
21.06.2006, 20:43
Regen klopfte am Morgen gegen die Tür und die Temperatur war alles andere als angenehm. Zwar hatte Jack schon den Kamin mit Brennholz versorgt, das vor sich hin loderte, aber die kühle Nässe von draußen konnte das auch nicht ganz bekämpfen. Dabei war der Vortag so schön gewesen, warm und angenehm. Da Ed aber kein bestimmtes Ziel verfolgte konnte sie genauso gut ein wenig warten, bevor sie wieder loszog. Und der Leuchtturmwärter war keine schlechte Gesellschaft, auch wenn er manchmal sehr zu ausschweifenden Erzählungen neigte. Aber ohne Bücher gab es in dem Turm auch sonst nichts, womit die Magierin sich hätte beschäftigen könnten. Von daher kamen ihr die Geschichten des alten Seefahrers, den das war Jack laut seinen Anekdoten früher, ganz recht. Sie selbst berichtete ihm, von der Überfahrt nach Tyrien und dem Kampf gegen den Erzdämon. Jack war scheinbar ziemlich beeindruckt von der ganzen Sache, offenbar hätte er einer solch jungen Magierin nicht solche Abenteuer zugetraut. Ohnehin war er überrascht davon, dass sie so jung war und dazu noch eine Frau, denn Feuermagierinnen hatte der Leuchtturmwärter bisher noch niemals gesehen. Aber wenn sogar Serpentes sich nicht an eine Frau als Magierin erinnern könnte, war das auch nicht allzu unverständlich.
Wie es aussah bekam Jack trotzdem eine Menge mit, obwohl nur so wenig Besuch vorbei kam. Und seine Vorräte machten ebenso einiges her. Ein Bürger im oberen Viertel mochte vielleicht luxuriöser leben, aber der alte Leuchtturmwärter hatte sich hier oben ein mindest ebenso gemütliches und behagliches Zuhause geschaffen. Gemeinsam frühstückten die beiden und setzten sich dann in die Spitze des Turms, neben das Leuchtfeuer, was inzwischen aber schon heruntergebrannt war. Zwar war es einigermaßen zugig dort oben, jedoch machte die Aussicht das mehr als wett. Die komplette Bucht des Hafens konnte man einsehen und die beiden Koggen der Garde meinte Ed erkennen zu können. Und natürlich war auch das weite Meer ein wirklich schöner Anblick. Die tosenden Welle, die weiße Gischt und hin und her schaukelnde Kähne von Fischern. » Wirklich mutig bei dem Seegang auf den Dingern raus zufahren. «, murmelte Jack, während er den Fischerbooten nachsah. » Irgendwie müssen sie an den Fisch kommen und im Hafen selbst gibt es scheinbar nicht genug. «, entgegnete die Magierin, woraufhin der Leuchtturmwärter zu verstehen gab: » Es gab wohl mal Fisch im Hafen. Aber diese Burschen wissen einfach nicht wie man mit so einem Ding umgeht. Ich saß oft da unten am Kai und hab zugesehen, wie die den letzten Müll einfach in Hafenbecken gekippt haben. Kein Wunder, dass da keine Fische mehr sind. Wenn das überall so gemacht werden würde haben wir irgendwann mal mächtige Probleme. « » Weshalb tut denn niemand etwas dagegen, wenn es doch die Fische vertreibt und der Fang dann ausbleibt? « » Ganz einfach, das sind die Probleme der anderen. Meint ihr etwa dort würde sich ein Schnösel um die anderen Sorgen machen? Oder einer dieser Säufer im einbeinigen Kobold? Weit entfernt. Da würde es mich nicht mal wundern, wenn die sich selbst egal sind. Aber das ist auch keine besondere Überraschung. Der eine Teil der Stadt ist zum Verhungern arm und der andere hat soviel Gold, dass er nicht weiß wohin damit. Abgeben tun sie aber trotzdem nichts davon. Sitzen da drauf wie ein fetter Drache. Da bin ich ganz froh, dass ich hier oben meine Ruhe habe. Früher, als die dicken Erztransporter noch in Khorinis anlegten war das anders. Da hatte jeder genug, sogar diese verflixten Diebe waren doch steinreich. Und wer sich nicht geschickt genug anstellte kam halt in die Minenkolonie. Da haben die schön aussortiert, wer ihnen nicht fein genug für ihre schöne Stadt war. Und die Milizen hatten da auch keinen Funken Anstand in sich. Korrupt bis zum Umfallen, sag ich nur. Wer denen krumm kam und nicht genug hatte, um sie zu bestechen landete in der Kolonie. Eine verdammt ungerechte Sache. Jetzt wo die Paladine da sind hat sich das zum Glück gebessert. Das sind ganz ehrbare Leute, gibt aber trotzdem noch ein paar Kerle, die abkassieren. Kenn zwar keinen davon, aber das weiß jeder, der in der Stadt mal längere Zeit war. « Ed nickte, auch wenn ihr das alles so fern vorkam. Bisher hatte sie noch niemals darüber nachgedacht, ob es so was wie Korruption, Diebstahl oder ähnliches in der Hafenstadt gab. Das Kloster war immer eine heile Welt, aber außerhalb war es bestimmt nicht so einfach. » Tun denn die Paladine nichts gegen solche Missstände? Oder zumindest die Hauptmänner der Miliz? Sie müssten doch darauf aufpassen, dass sich nicht jemand aus ihren eigenen Reihen auf Kosten der Bürger bereichert. « » Das mag vielleicht sein, aber in Wirklichkeit sieht es anders aus. Ich weiß ja wie es als einfacher Bürger ist. Die Paladine sind nur die großen Kämpfer in blank polierter Rüstung. Von denen kümmert sich keiner um das Wohl von so einem armen Schlucker. Und die Milizhauptmänner haben wohl mit dem Bewachen genug zu tun und mit den Söldnern von Onar. Ist ja auch nicht so, als wenn die korrupten Milizen was direkt gegen die Bürger machen würden. Bekommen halt ihr Säckchen Gold und gucken dann für eine Weile nicht hin. Zwar kriegen dass dann meistens die aus dem oberen Viertel ab und die können wohl ein paar Goldsäcke weniger verkraften, aber trotzdem ist es eine verdammte Ungerechtigkeit. Werden ja schließlich auch dafür bezahlt, um auf die Stadt aufzupassen. Und das mit den Fischen ist wohl das Gleiche. Gibt zwar noch Fischer, die was rausholen aus dem Hafenbecken, aber den richtig großen Fang kann man da nicht holen. Und um in Khorinis auch ein paar Goldmünzen zu verdienen muss man schon einen ganzen Kahn voll haben. Sonst kann man morgens auch gleich sein letztes Gold versaufen, anstatt auf Fang zu gehen. Hab den Milizen schon ein paar Mal gesagt, die sollen auf die Kerle aufpassen, die ihren Kram ins Becken kippen. Aber auf mich hören die ja nicht. Warum auch, der alte Jack ist ja sowieso nicht mehr ganz dicht. «, sprach er erbost vor sich hin. » Und tut ansonsten niemand etwas dagegen? Die Fischer müssen doch merken, dass sie weniger fangen und immer weiter raus müssen. Interessiert sie das denn nicht? «, fragte die Magierin, während ihr Blick einem bedrohlich schwankendem Schiffchen folgte. » Klar merken die das, aber auf die Fischer hören die Milizen ja genauso wenig. Und außerdem können die sich auch nicht mit so was aufhalten. Müssen ja ihren Fang reinbringen, sonst ist das für die auch ihr Ende. Kann mich noch erinnern, dass es früher mal so komische Leute gab. Nicht in der Stadt, hockten meistens irgendwo in der Natur herum. Das waren richtige Umweltfanatiker, aber von denen hab ich schon lange nichts mehr gesehen. « Ed blickte Jack verblüfft an. » Meint ihr etwa Druiden? « Nachdenklich strich sich der Leuchtturmwärter über seinen grauen Bart. » Ja, ich glaub so nannten die sich. Hab mal mit einem von denen gesprochen. War an sich ein ganz netter Kerl. Fand aber, dass die Leute in der Stadt zu viel Mumpitz veranstalten würden. Hatte genauso wie ihr ein paar Zaubersprüche drauf, aber kein Feuer und so. Keine Ahnung was das war, aber auf jeden Fall ziemlich beeindruckend. Verstand sich auch verdammt gut auf Kräuter und das ganze Zeug, war halt ein richtiger Naturbursche, dieser… ähm…wie habt ihr das genannt? Ach ja, Druide, ja. Ist aber schon wirklich lange her, dass ich den gesehen hab. Vermutlich hatte er einfach die Schnauze voll davon, was die Leute in der Stadt veranstalten. Kann ich verstehen, wäre wohl selbst auch abgehauen, an seiner Stelle. Den hätten sie bestimmt nicht mal in die Stadt gelassen, ganz zu schweigen davon, dass sie sich das anhören, von wegen sie verschmutzen die Natur und so. Aber inzwischen ist das wohl sowieso zu spät. Die Fische sind weg und vermutlich könnte nur Adanos selbst die Viecher wieder ins Hafenbecken bringen. Nichts gegen Innos, aber, na ja, wenn es um Wasser geht hat ein Wassergott wohl doch ein feineres Näschen, glaub ich zumindest. « Ein Lächeln brachte die Lippen der Magierin zum Kräuseln. » Dem kann ich nicht widersprechen. Aber die Wassermagier sind ja nun weit weg hinter den Bergen. Da kümmert es sie wohl weniger, was gerade in der Stadt passiert. « Kleine Regentropfen fielen auf Eds Nase, wie ein Zeichen, dass es nun besser wäre wieder hinunter zu gehen. Und laut ihrer Uhr war es auch Zeit, um zu Abend zu essen. Deshalb trottete sie gemeinsam mit Jack die lange Treppe hinab, um sich dort um das Essen zu kümmern.
Der Weg durch Jharkendar und über den Pass verlief wider erwarten ohne Zwischenfälle. Das war auch gut, denn Stevie wollte nicht noch mehr Zeit verlieren, schließlich wartete sein Schüler Skazaam auf ihn.
Die beiden hatte ja schon einen Plan ausgeheckt um den Schwarzmagier Hirni in einen Falle zu locken.
Für Stevie war dies Spaß, aber Skazaam wollte sich an diesem Kerl rächen.
Bald erreichte er den Trollsee in der Nähe des Kastell, nun musste er nur noch Skazaam finden, sicherlich würde er in der Höhle, die als ihre Unterkunft diente, auf ihn warten.
Doch die Höhle war leer, Stevie wollte gerade die Höhle verlassen, als er ein leises Scharren hörte, das sicherlich von einem Fuß der wegrutschte stammte.
Ganz seinem Instinkt folgend sprang er mit einem Satz weg vom Eingang … und tatsächlich fasst zeitgleich zuckte ein Enterhaken in die Höhle. Mann o Mann , dachte Stevie.
“Ich bin es doch Skazaam hör auf!”
“Oh gut für dich, dann lass ich dich leben!”
“Nun hör auf damit, wie ich sehe hast du deine Fähigkeiten weiter verbessert, das ist sehr gut. Obwohl ich den Enterhaken gut gebrauchen hätte können, beim Kampf gegen die Bewacher von Engil‘s Bauernhof. Doch nun werde ich mich gleich auf den Weg machen, du hast doch sicherlich das Kastell beobachte oder?”
Shiro Gatach
21.06.2006, 20:58
"Wir?" was hatte Shiro denn jetzt verpasst? Doch das interressierte ihn jetzt nicht.
"Okay Ich gehda hinter denn Baum und behalt dich im Auge." Shiro gefiel es zwar immer noch nicht das er vielleicht töten musste aber wenn er glück hatte würde es garnicht soweitkommen. Zumindest hoffte Shiro das. Er zog seinen Dolch den er gut versteckt unter seiner Kleidung in einer Brusttasche aus Leder. Er strich mit dem Finger über die Scharfe kannte.
"Was mach ich wenn es zu viele sind und ich Nemesis nicht helfen kann? Was ist wenn auch wir getötet werden? Wieso sollte ein Mitglied der Garde und seine Freundin schwächer sein als sie zwei?" Tausende von schrecklichen Gedanken schossen ihm durch den Kopf.
Etwas wackelte im Unterholz und Shiro schreckte auf, er stand schon etwas länger hier und gelangweilt, doch jetzt wurde es spannend. Schnell war er einen blig zu Nemesis der es wohl auch gehört hatte.
"Ja, habe ich. Aber wie zu erwarten war, hat sich da kaum was getan. Ein paar Personen haben das Kastell verlassen, oder es betreten, aber es war nicht die Zielperson. Das heisst also, dass du definitiv da reinmusst, und diesen Spinner namens Hirni suchen wirst.
Die Sache ist ja eigentlich ganz einfach. Such den Kerl und überrede ihn dazu, dass er dir folgt, das Kastell verlässt. Wie gesagt, am besten du erzählst ihm was von nem Abenteuer, oder sonstigen Scheiss, irgendwas wird dir sicherlich einfallen. Du führst ihn dann in den Wald, wo ich auf euch warten werde. Und dann kann der Kerl sich auf was gefasst machen.
Ich würd ja jetzt sagen, dass du dich am besten als lieben netten Kerl ausgeben solltest, aber das dürfte für dich ja weniger das Problem sein."
war Skazaams Antwort auf Stevies Frage.
Der Schurke freute sich schon jetzt darauf, seinen Widersacher endlich loszuwerden. Der Plan eines Hinterhalts war perfekt, und eigentlich sollte es zu keinen Komplikationen kommen. Es sei denn, Hirni würde eine Begleitperson mitnehmen, aber auch das sollte weniger das Problem sein, schliesslich war Skazaam diesesmal nicht alleine...
Darth Nemesis
21.06.2006, 21:11
Shiro war hinter einem baum verschwunden, er hatte wohl die hosen voll Nemesis wartete ungeduldig dann kamm der Man und auch noch alleine. hab ihr das schwert mit ? " habt ihr das gold ?" ja und einige Fragen "mann sagt der der Phönix Tötet hat nun das schwert und hab ihr Phönix um gebracht ?"
der Mann fing anzulachen " ja Meister Koren hat es befohlen und er war es auch selber denn er ist nun ein GOTT" mit irrem lachen stürmte der Mann auf Nemesis los " jetzt stirbst du " Nemesis konnte den ungeschickten schlägen des alten mannes aus weichen und dann traht er ihm in die kniekehlen er gin zu boden "mach dich bereit zu beliar zu gehen " mit diesen Worten schnitt Nemesis von einem Ohr zum anderen. der regunslose körper ging zu boden dann nahm Nemesis das schwert ansich " kannst raus kommen " so wir verschwinden" "du kannst in die stadt zurückkehren" leb wohl mein Freund
dann verschwand Nemesis mit dem schwert in der Dunkelheit.
Shiro Gatach
21.06.2006, 21:40
Leblos zackte der Körper des Mann zusammen, schnell und brotal war der Mord. Nemesis hatte nicht angefangen aber es zu ende gebracht. Shiro war schockiert. Er war kein Mann des Kampfes, er war bereit zum töten, aber er bestand nicht darauf es auch zu tun. Nemesis musste denken Shiro hatte angst gehabt. Doch es war nicht so, irgendwann wurde er es ihm beweißen, aber dazu musste er mehr über ihn wissen. Es war nicht richtig, doch nach einer kurzen überlegung rannte Shiro Nemesis hinterher. Dieser war noch nicht alzu weit, und Shiro folgte ihm langsam, verhielt sich leise und versuchte unbemerkt zu bleiben.
Schnell merkte Celine dass es in der Stadt nichts zutun gab und setzte ihren Weg wieder ausserhalb der Stadtmauer fort. Sie lief wieder den Weg zurück den sie gekommen war um irgendwann etwas zu finden wo sie hingehen könnte oder wo sie eine Arbeitsstelle bekam. Langsam begann der Himmel sich zu verdunkeln. Einige Vögel flogen elegant durch die Lüfte. Was wohl deren Ziel war? Oder flogen sie einfach nur in der Gegend herum und suchten nach einem Ziel so wie Celine?
Nachdem sie eine kurze Strecke hinter sich gelegt hatte kam sie erneut an der Taverne an und bat um etwas zu trinken. Der Wirt gab ihr eine Flasche Wasser und sie zog weiter. Weiter, doch wohin?
Links vom Weg ging es zum Innoskloster wohin es geradeaus ging wusste sie nicht doch schon von weitem sah sie dort Blutfliegen herumschwirren denen sie lieber nicht begegnen wollte. Dann gab es noch einen zweiten Weg der links langführte. Er führte in einen Wald. Als Celine ein paar Schritte nach vorne ging bemerkte sie dass auch ein Weg nach rechts führte. Doch wohin sollte sie laufen? Sie lief einfach nach links in Richtung Wald da ihr nichts besseres einfiel. Hier lief sie etwas schneller, bemühte sich aber gleichzeitig leise zu sein. Wenn ein Wolf oder größeres sie angreifen würde wäre sie ihm gnadenlos unterlegen.
Darth Nemesis
21.06.2006, 21:54
Nemesis schritt schnell vorran er wollte hier weg er genoss es zwar böses zu tun und andere leiden zulassen aber nur wenn keiner dabei war und Shiro war in der Nähe. die ersten Sterne erschienen am himmel. Nemesis hoffte das Shiro in die Stadt zurück gegangen war. als er an der stelle an kamm rief er nur laut " wir haben es " dann erschien auch schon Phönix gut Nemesis nimm es und Dieses hier es nennt sich NEXUS (http://www.drachenhort.com/catalog/images/63770_th.jpg) auch das andere kannst du behalten leb wohl Nemesis und Möge dich das Schicksal besser behandeln als uns. dann verschwand der Geist von Phönix und an dessen stelle erschien das schwert. Nemesis steckte es zu dem anderen nun musste er jemanden finden der sich mit schein bar magischen Waffen aus kannte ,denn er verstandt nichts davon. aber zuerst wollte er von der stadt weg denn er konnte es nicht mehr er tragen diese falsche fröhlichkeit die jeder ausstrahlte und auch das gute und rechtschaffende war ihm zubieder er wollte Macht und Chaos. er hatte vor ein paar stunden gehört das es hier irgend wo einen ort gab wo schwarzmagier lebten sollten. wenn es sie gab würde er sie finden und sie fragen ob sie was über dies beiden schwerter wussten. und wenn nicht hatte er wohl nur schon die eine chance ins kloster zu gehen aber das wollte er nicht.
"Sicher wird mir was einfallen! Aber was meinst du, 'als netten Kerl ausgeben und das es mir nicht schwer fällt'?“ Innerlich ärgerte der Korsar sich darüber maßlos, doch der Einzelgänger hatte recht, seit er ein Bruder des Rings war viel ihm es noch schwerer richtig bösartig zu sein.
Doch als er bei seinem Weg zum Kastell über das Gesagte weiter nachdachte, überkam ihn wieder dieses unglaubliche Gefühl, das bald etwas schlimmes passieren würde,... nein nicht würde... es war etwas passiert…dann sah er vor seinem geistigen Auge einen Toten und Blut.
Dabei schnürte es ihm, als er darüber nachdachte, die Kehle zu und raubte ihm die Luft zum atmen.
Hastig sah sich der Pirat um, doch niemand war in seiner Nähe, Skazaam wartete ja in der Höhle.
Doch so plötzlich wie die quälende Gefühle kamme, so schnell verschwanden sie auch wieder, genauso wie das Bild des Toten.
Verdutzt zuckte der Korsar mit den Schulter und atmete tief durch, er hatte keine Zeit sich ablenken zu lassen, denn er konnte schon die beiden Skelette an dem Tor des Kastell‘s erkennen…
Darth Nemesis
21.06.2006, 22:17
Nemesis suchte sich eine leere Hölle. endlich konnte er wieder im freinen schlafen. das hatte ihm gefehlt. morgen wollte er seine reise fort setzen doch jetzt wollte er nur nocht eins schlafen und nichts würde ihm dabei stören und besonders niemand kaum hatte er sich auf den harten stein boden legt da war er auch schon ein geschlafen
In dieser Nacht hatte Calintz seltsamerweise ziemlich ruhig geschlafen. Es hatte ihn kein Alptraum gequält und auch ansonsten war er innerlich sehr beruhigt. Wie man nach der Opferung eines Menschen solche Ruhe aufbringen konnte war in der Tat äußerst fraglich, doch der Dieb besaß eben gewisse Gefühle nicht mehr. Ihm waren Mitleid, Trauer und viele andere, sozusagen "weiche" Gefühle, gänzlich fremd geworden. Als die Beiden schließlich aufstanden, stand die Sonne schon hoch am Himmel und deshalb zog sich Cal seine Kapuze, noch vor dem ersten Öffnen der Augen, tief ins Gesicht. Anschließend weckte er seine Freundin und sie machten sich wieder auf den Weg.
Die Erinnerung an die gestrige Nacht war ein Erlebnis, das sich wohl auf ewig in das Gehirn des Weißhaarigen gebrannt hatte. Während dem ganzen Spektakel war sein Körper überflutet worden von Adrenalin und eine Art Blutrausch kam in ihm auf. Doch er hatte sich beherrscht und hatte den Novizen nur festgehalten, damit Murielle den Rest übernehmen konnte. Die Art, wie sie es getan hatte, gefiel ihm besonders. Sie hatte den Dolch so langsam in das Fleisch des Diener Innos' gebohrt, das dessen Schmerzen sich von Sekunde zu Sekunde ins Unermessliche gesteigert hatten. Diese Frau würde niemanden einen schnellen Tod gönnen, insofern es sich nicht vermeiden ließ, das wusste der Bruder nun auf jeden Fall.
Der Weg war, den die Mörder beschritten, war vollkommen ausgetrocknet vom schönen Wetter der letzten Tage und selbst die meisten Vögel hatten wohl beschlossen aus Gründen der Hitze nicht zu singen, was den Calintz eigentlich nicht sonderlich störte. Er hatte noch nie etwas für dieses lästige, fliegende Federvieh übrig gehabt. Dort wo Murielle und ihr Freund gingen waren sie wenigstens einigermaßen, durch den Schatten der Bäume, vor der sengenden Hitze geschützt. Unter seiner vollkommen schwarzen Kleidung war es für Cal ja eh schon heiß genug, doch er wollte sie eigentlich nicht gegen etwas anderes eintauschen, da sie äußerst praktisch war und in der Nacht so gut wie gar nicht zu sehen war. Abgesehen von ein paar kleinen Rissen war sie auch noch ziemlich in Ordnung. Doch das war jetzt sowieso nicht von Belang...Hauptsache war, dass die Beiden so schnell wie möglich wieder ins Sumpflager kamen. Dort war es stank es zwar, aber wenigstens war es schattig und kühl.
Es dauerte bis in die späten Abendstunden, bis das tödliche Paar endlich ihren neuen Heimatort erreicht hatte. Nun ging es an den Wachen vorbei, hinein ins kühle Lager. Eine wahre Wohltat war das. Doch jetzt wollte Cal noch mit Murielle ihren Erfolg in der Taverne etwas feiern. Erst einmal wollte er mit einer Flasche Wacholder darauf anstoßen und dann würden sie sich aufs Zimmer begeben. So lautete zumindestens der Plan des Diebes und so wie er seine Freundin kannte würde sie wohl genauso denken wie er, doch diese Frau war immer wieder für Überraschungen bereit. Also begaben sie sich in die Schenke und tranken jeweils eine Flasche Wacholder. Anschließend gingen die Beiden auf ihr Zimmer, damit sich Murielle endlich einmal wieder so richtig um ihr Spielzeug kümmern konnte...
Rangor sah auf, blickte zur Siedlung herüber und ließ seinen Blick einige Augenblicke lang ziellos über die Häuserdächer und Gassen des Hofes wandern. Die Dunkelheit hatte Einzug gehalten und ehe man sich versah alles in einen schwarzen Mantel gehüllt. Fackeln und Feuer waren im Innern der Sieldung entzündet worden, zauberten mit ihrem flackernden, warmen Licht skurrile und fast bedrohliche Schatten auf die Wände der Häuser und schufen eine unwirkliche aber dennoch gemütliche Atmosphäre.
Nachdem Rangor mit der Gruppe aus Schürfern, Tagelöhnern und einigen anderen Banditen die restlichen Waren des vergangenen Beutezuges auf der Banditenburg untergebracht hatte, hatte es ihn nur einen kurzen Moment in die Taverne des Hofes verschlagen, um sich etwas zu stärken, Proviant und neues Sumpfkraut zu kaufen. Gold hatte der Wanderer, dank seines sparsamen Lebens außerhalb der Siedlung und dem vor kurzem beendeten Raubzug, noch immer mehr als genug und so konnte es nicht schaden wieder einen Hauch von Luxus in sein Leben einkehren zu lassen.
Nun saß Rangor, einige Meter außerhalb der Sieldung, auf einem der Bäume die den Weg gen Norden, ich Richtung Taverne säumten und genoss die wohlverdiente Ruhe und den wohltuende Sumpfkraut. Doch der Bandit wusste: Lange würde sie nicht mehr andauern sein Begehren nach Ruhe, hatte er jene doch viel zu lange und intensiv gehabt und als wäre es eine Folge seines Gedankens, sah Rangor in jenem Augenblick eine kleine Truppe, bestehend aus drei Männern, den Hof verlassen auf dem Weg, an dessen Rand Rangor auf dem Baum hockte. Als die Männer noch einige Meter näher gekommen schwang sich der Wanderer von seinem bisherigen Sitzplatz herunter auf den Weg und wartete, an den Stamm des Baumes gelehnt, darauf das das kleine Truppchen sich ihm noch etwas näherte.
Schon aus der Ferne hatte er Kire, seinen alten Freund erkannt und nun als sich die drei Männer ihm näherten erkannte er eine weiter Visage. Es war Nightsun, sein ehemaliger und mit einziger Schüler und da Rangor annahm das er nicht wegen einer guten Freundschaft Kire begleitete, nahm der Wanderer an das Nightsun nun auch den Söldner mit seiner Lehre beglückte.
Der dritte Mann war Rangor unbekannt. Ein großer Bursche mit langen, dunklen Haaren und ausdruckloser Miene – eine Art Mensch die Rangor nur schwer einschätzen konnte und so hielt sich der Wanderer vorerst an Kire, den er an besten kannte.
Mit dem Sumpfkrautstängel im Mundwinkel begrüßte er Kire und auch den ihm fremden Mann, sowie Nightsun – letzteren ein wenig rauer und unfreundlicher.
„Ja, so trifft man sich wieder… und das bei Nacht und Nebel, heckst du wieder irgendwas aus?“, waren die ersten Worte Rangor nach der Begrüßung und das Grinsen, welches von Kire als Antwort kam war sicher genauso dreckig, wie das des Wanderers.
„Nun, nichts was irgendwem schadet, zumindest nicht offiziell…“ War es Einbildung, oder wanderte Kires Blick bei den letzten Worten tatsächlich für einen Augenblick hinüber zu Nightsun?
„… Wir ziehen ins Mienental, Succa soll dort sein und ich möchte sie gerne... sehen.“
„Hm, sie ist mit ’nem Kerl da, oder?“ fragte Rangor schelmisch, doch ohne auf eine Antwort zu warten fuhr er fort:
„Ihr braucht nicht zufällig jemanden dabei, der Feinde feige und hinterhältig den Rücken mit Pfeilen spicken kann?“ Wieder grinste Kire und ohne seine beiden Begleiter nach Zustimmung zu fragen nickte der Söldner kurz.
„Kann nie genügend Kampftüchtige dabei haben… auch wenn sie nur Banditen sind.“ Kire lachte und auch Rangor musste schmunzeln. Ja, damit musste man rechnen, wenn man Monate im gleichen Rang verharrte, nur weil man den Pflichten eines Hoflers entsagte.
Nach wenigen weiteren kurzen Worten zog die Gruppe weiter. Nun waren es vier Männer, die den Pass zum Mienental als vorläufiges Ziel ins Auge gefasst hatten. Rangor wusste nicht weswegen Kire genau oder gar wirklich ins Mienental wollte, doch im Grunde interessierte es den Wanderer kaum. Noch konnte er beim ruhigen Wandern über die Wege Khorinis’ die Ruhe genießen, ehe im Minental wieder Gefahr und Abenteuer warteten, so wie er es sich vorgestellt hatte.
„Wo hast du nun eigentlich gesteckt, so lange ohne dich mal blicken zu lassen?“ Rangor wusste das diese Frage wieder kommen würde, nachdem er ihr das letzte Mal ausgewichen war.
„Hier und dort, überall und nirgends. Ich wollte weg vom Hof, von den Menschen dort und dem Leben auf der Burg oder zwischen den Hütten der Siedlung. Frag nicht warum, ich kann es dir nicht sagen. Ich habe im Wald gelebt, auf Bäumen oder unter ihnen, ohne jeglichen Kontakt zu irgendwem und irgendwie bereue ich es nicht wirklich. Ich freue mich wieder hier zu sein, keine Frage doch meiner Meinung nach hat es gut getan… ich kann’s nicht richtig erklären…“
Kire sagte nichts, nickte nur stumm und sah leicht nachdenklich aus. Offenbar verstand der Söldner.
„Und was treibt dich dazu wieder mit ins Mienental zu kommen?“, fragte Kire weiter.
„Hm, gute Frage. Ich glaube nur die Angst mich zu langweilen, nichts weiter. Meine Ziele scheinen da bescheidener als eure….deine.“ Ein Grinsen huschte wieder auf Kires Gesicht und während die beiden weiter ein wenig plaudernd voran schritten und Nightsun und Lazio, wie sich der andere Mann vorgestellt hatte, schweigend hinterher trotteten, wurde er Hof in der Ferne immer kleiner und der Pass, wenn auch noch lange nicht sichtbar, rückte näher.
Corwyn hatte dem Kloster gerdae den Rücken gekehr, und seinen Dolch und seine Rune zurückerhalten, da fing es an, etwas stürmischer zu werden. Das passte Corwyn eigentlich nicht in den Kram, doch als er Richtung Jarkendhar abbog, und der Wind ihm leicht im Rücken lag, freute er sich, so schneller voran zu kommen. Vor einer Brücke, machte er Rast, um sich wieder ein wenig auf die Magielehre vorzubereiten, die er gleich wietertreiben musste. Er schloss die Augen und konzentrierte sich. Der Wind um ihn herum ließ nach, zumindest schien es ihm so. Er begab sich in eine Art Trance, könnte man sagen, in der von Nadelstichen geplagt wurde. Beim ersten Mal, war der Schmerz viel stärker gewesen, doch auch bei diesem Mal, war er zu schwach, um ohne Schmerz und Anstrengung in Körper und Geist, zu seinem Ziel zu kommen. Nachdem er einen winzigen Lichtschimmer beschworen hatte, machte er sich wieder auf den Weg. Im Endeffekt hatte er Kraft gespart, sodass er in Ritley's beisein, vielleicht noch ein helleres Licht beschwören konnte.
Fenix Dragonheart
22.06.2006, 16:02
Sie hatten die Karren den steilen Weg zur Banditenburg hochgezogen, und Fenix hatte Razor's Sachen einem Banditen anvertraut, der sich zwar wunderte, was der Banditenführer mit der rosa Decke wollte, jedoch versprach, sie ihm auszuhändigen, sobald er wieder da sein sollte. Dann hatte er sich, nachdem er sein Gehalt bekommen hatte von Sascha verabschiedet und das Lager der Söldner verlassen. Er hatte beschlossen, sich einige Tage wieder seinem Falken zu widmen und nach der Begegnung mit den Orks und den Söldnern einen klaren Kopf zu bekommen. Die Grausamkeit der Orks hatte ihn durchaus getroffen, und mittlerweile hatte er einen regelrechten Hass auf die Grünpelze entwicket.
Nun zog es ihn in die Höhle, in der er mit Razors Hilfe die Gobblins besigt hatte. Naja, eigentlich hatte Razor sie allein besiegt.
Er ging an dem kleinen Teich vorbei und dann in den Wald, folgte der Felswand, bis er wieder vor dem Höhleneingang stand. So leise er schleichen konnte (er konnte ja nicht wirklich schleichen), betrat er die Höhle und horchte.
Nach ein paar Minuten hatte er immer noch nichts gehört, und so ging er den Gang entlang, bis er in dem runden Raum stand, in dem die Gobblins gehaust hatten. Hier gab es nichts neues, ausser, dass irgent ein Tier die Kadaver gefunden haben musste, denn ausser ein paar fauligen, erbärmlich stinkenden Fetzen und ein paar Schleifspuren war von den Gobblins nicht mehr viel übrig.
Fenix begann, die restlichen Leichenteile zu beseitigen und einen Berg Laub in die Höhle zu tragen, der ihm als Bett dienen sollte. Darauf hin verließ er die Höhle und stellte ein paar einfache Fallen auf. Er suchte Feuerholz und zwei stämmige Astgabeln und trug alles in die Höhle.
Nachdem er das Holz an einer der Wände in der Höhle aufgeschichtet hatte, Steckte er die beiden Astgabeln links und rechts vom Feuer in den harten Lehmboden der Höhle und nutzte den alten Schürhaken als Spieß. Nun musste nur noch irgend ein Kleinfieh in die Fallen laufen, und er würde auch Nahrung für die nächsten Tage haben. Sein Proviantsack beinhaltete zwar auch noch etwas hartes Brot, alten Käse und ein paar Flaschen Wasser, doch wäre das ein allzu ärmliches Mahl gewesen. Er wühlte in der Truhe, die er mit Razor zusammen aufgebrochen hatte und fand tatsächlich noch einen alten, rostigen Topf. Mit diesem ging er zu dem kleinen Teich und nutze den Kies, um den Topf blank zu scheuern. Als er damit fertig war, füllte er ihn mit frischem Wasser und ging zur Höhle zurück. Auf dem Weg sammelte er noch ein paar Käruter, die zwar keinerlei besodere Wirkung hatten, aber eine Suppe durchaus schmackhafter werden ließen.
Nachdem er den Topf an der Feuerstelle abgestellt hatte, ging er nochmal in den Wald und schickte seinen Falken auf die Jagt. Während er auf dessen Rückkehr wartete, versuchte er, aus einigen Ästen ein paar Löffel zu schnitzen. Nach ein paar versuchen war das Ergebnis zwar noch nicht schön, hatte dafür aber Unikatcharakter.
Als sein Falke dann mit einer fetten Riesenratte wieder kam, stöhne Fenix leise auf. Die schmeckten zwar immer noch besser als Gobblinfüsse, aber ohne Salz und Chili würde er aus dem Fleisch wohl kaum eine Delikatesse machen können. Trotzdem kraulte er den Falken im Nacken, denn eine Riesenratte war kein Kaninchen, und hätte ihn durchaus verletzen können. Doch schien das Tier unverletzt und bis auf die Tatsache, dass es Hunger hatte wohlauf zu sein.
Nachdem er dem Tier etwas von der Riesenratte gegeben hatte, ging er mit dem Falken auf der Schulter, den Löffelversuchen in der einen und der Riesenratte in der anderen zur Höhle zurück. Er entfachte ein Feuer und setzte den Topf über die Flammen, dann warf er ein paar der Kräuter hinein und schnitt das Rattenfleisch in kleine Würfel. Irgendwie würde es schon schmecken.
Seine Beine waren schwer, seine Oberschenkel brannten. Und doch würde er niemals aufgeben. Pherox hatte "Toten Harpye" mitlerweile passiert und die Brücke zum Kloster somit fast erreicht. Die Gewichte zeigten dabei unterschiedliche Wirkung. Während die Schienen an den Armen kaum auffielen, da sie im Moment nicht allzu sehr beansprucht wurden und durch das Schmieden lange Anstrengungen gewohnt waren, machten ihm die Beinschienen ganz schön zu schaffen. Schweiß rann ihm über die Stirn, als er den Schrein direkt vor der Brücke erreichte. Der Priester, der darin kniete und betete, beachtete ihn nicht weiter, genau wie umgekehrt. Das einzige was zählte, war schnellstmöglich die Feuernesseln zu finden.
Pherox hatte sein Ziel erreicht. Schnaufend blieb er stehen und suchte die Gegend ab. Glücklicherweise wusste er aus den alten tagen auf dem Festland ncoh wie Feuernesseln aussahen, da er sie damals auch oft mit seiner Mutter sammeln war, da sein Vater das Gewächs genauso liebte wie anscheinend Na Jan. Denn ansonsten war der Templer, was Pflanzenkunde angeht, eine totale Null. Da! Hinter einem Stein versteckte sich ein Büschel und hier am Baum auch. Nicht schlecht, hier wuchs wirklich viel von dem Kraut. Umso besser, dann konnte er soviel mitnehmen wie er tragen konnte.
Nach ein paar Minuten machte sich Pherox auf den Rückweg, die Taschen voller Feuernesseln. Dem Schläfer sei Dank sollte er nur Pflanzen besorgen, die fielen nicht so schwer ins Gewicht. Bei Weinflaschen hätte das ganze schon anders ausgesehen.
Die Taverne war passiert, genauso wie das kleine Jägerlager. Doch plötzlich hörte der Schmied ein gackern vor sich im Gebüsch und im nächsten Moment stand auch schon ein Scavenger vor ihm mitten auf dem Weg. Na toll, dich kann ich jetzt aber gar nicht gebrauchen! Pherox blieb stehe und zog seine Axt. Jetzt zeigten die Armschienen doch ihre Wirkung, der Templer fühlte sich als hätte er zwei Äxte auf einmal in der Hand. Doch das half dem Vieh auch nichts, zwei kleine Streiche mit Schläferzorn und schon lag der Vogel tot am Boden. Noch während er weiterlief befand Pherox für sich selbst, dass das Kämpfen ohne zusätzliche Gewichte an Armen und Beinen mehr Spaß machte...
Es ging bergauf, was man von seinen Beine jedoch nicht behaupten konnte, mit denen ging es eher bergab. Doch es war fast geschafft, die Hängebrücke war schon in Sicht und Pherox' Schnaufen übertönte mitlerweile jedes Bärengebrüll...
Ryu Hayabusa
22.06.2006, 16:36
Endlich hatte Ryu zusammengepackt, was er so brauchte, für seine Reise ins Piratenlager. Seltsamerweise hatte er das Gefühl, dass er wieder länger unterwegs zu sein schien, als ihm lieb war, also packte der Bandit zur Sicherheit noch ein paar Klamotten und etwas mehr zu Essen ein, als sonst. Als er nun auf dem Platz der Banditenburg stand, sah er sich noch einmal nach seiner Hütte um. Wieso nur hatte er dieses Gefühl, eine lange Reise antreten zu müssen? Egal...
Also ging er den Weg hinab, über die Felder, am Hof vorbei in den Wald. Und auf einmal packte den Lee die Lust, mal wieder etwas zu erleben, woran er noch in ein paar Jahren denken und sagen konnte: "Ich habe dieses Abenteuer selbst erlebt!"
Er war auf einmal sogar so motiviert, dass er regelrecht rannte und nicht mehr normal ging. Tja, so schnell konnte sich Ryu´s Meinung ändern. Vielleicht lag es am Wetter, aber das schien wohl nie jemand so genau zu wissen. Auf jedenfall stieg seine Entschlossenheit, als er Sascha sah, der ein wenig über die Lichtung vor ihm schlenderte, durch die ein kleiner Bach floss. Ziemlich lange hatte er seinen Freund nicht mehr gesehen, doch das machte ihm nichts aus. Umso mehr freute er sich dann auch, als ihm die Idee kam, den guten Mit-Lee ein wenig zu überraschen.
Diese Gelegenheit ließ sich der Bandit nicht nehmen, also legte seinen Gepäcksack in ein Gebüsch und begab sich in seine Schleichposition. Leise kletterte er auf den Stein hinauf, der ungefähr zwei Meter groß war und an den Sascha lehnte. Nun stand Ryu direkt über seinem alten Freund, der scheinbar dabei war einzuschlafen.
"Der Gute hat wohl einen langen Tag in der Mine hinter sich..." seufzte Ryu leise vor sich hin, als ihm Erinnerungen an seinen ersten Tag in der Mine kamen. Wobei - Er hatte eigendlich noch nie die Spitzhacke geschwungen, denn immer war der ehemalige Schürfer unterwegs gewesen. Und nun hatte ihn eben wieder mal die Reiselust gepackt. Doch nun gallt es erstmal Sascha ein wenig zu ärgern. Zwar hatte Ryu schon etwas mit ihm vorgehabt, als er an diesem Stein döste, doch jetzt bot sich eine viel bessere Gelegenheit und zwar die, ihn ins Wasser zu werfen, da er sich gerade das Gesicht wusch. Also ließ sich der Lee auf leisen Sohlen herunter und schlich sich direkt hinter den Schürfer.
"BUUUH!!!" rief er, während der ehemalige Tagelöhner seinem Freund auf die Schultern drückte. Ryu hätte nicht erwartet, dass dieser so schreckhaft wäre, dass er kopfüber ins Wasser fiel.
"Woha! Dachte nicht, dass du so schreckhaft wärst...." kratzte sich der Bandit am Kopf, als Sascha pitschnass aus dem Bach stieg.
"Ah... Was fällt dir ein, du... Ryu?!" brummte der Schürfer, als er seinen Leekollegen ansah. "Hattest du jemand anderes erwartet?" antwortete Ryu mit einem breiten Grinsen im Gesicht, während er umdrehte, um sein Gepäck zu holen.
Und fünf Minuten später saßen die zwei Freunde auch schon an einem Lagerfeuer, bei ein paar leckeren, gebratenen Moleratkeulen, wo sie sich so einiges zu erzählen hatten....
Darth Nemesis
22.06.2006, 16:41
Als Nemesis erwachte. war es bereits Mittag . er legte seinen Waffen gurt an an welchem in der zwischen zeit drei klingen hingen er musste unbegingt dieses Kastell. Finden denn nur die Magier dort, konnten ihm sagen ob die beiden schwerter wirklich magisch waren oder nur normale. als er aus der höhle kamm, Stach ihm die sonne ins gesicht. er schritt schnell zurück in denn wald immer schön denn weg entlang dann wird dir nicht passieren dachte er sich [ was wohl Shiro macht ?] naja er hätte mitkommen können wenn er wollte aber dieser war wohl vor angst erstart, Nemesis schritt schön langsam durch denn wald. er genoss die stille er kamm an einen lichtung mit einem bach wo er einen rast ein legte um sich die beiden neun schwerter mal genauer anzu sehen.
Mühsam folgten die zwei Wanderer dem steilen Pfad, der sich über die Berge wand, immer wieder in tiefe Täler hinabführend und auf hohe Bergrücken hinauf. Ferol atmete schwer und hob den Blick nicht in die karge Felslandschaft, die sie umgab, viel mehr hielt er die Augen scheinbar teilnahmslos gesenkt und schenkte seine Aufmerksamkeit nur ab und an der Umgebung. Martinos ging neben ihm, viel breiter als dass zwei Personen nebeneinander gehen konnten, war der Weg auf nicht. Zum Glück war es noch bewölkt und die Sonne ließ sich nur ab und zu sehen, war es doch schon so drückend schwül und warm.
Seit dem frühen Morgen waren sie unterwegs und befanden sich mittlerweile mitten in dem kleinen Gebirge, das die Nordhälfte der Insel mit ihrem tropischen Klima von den Landschaften um die Stadt Kohrinis trennte. Schon einige Pässe hatte der ausgetretene und vom Wetter ausgewaschene Pfad überwunden, dem sie folgten und es war immer wieder von neuem anstrengend den schmalen Weg wieder in Serpentinen empor zuschreiten, nachdem er zuvor in ein kleines Tal geführt hatte, nur um das gleiche Schema wieder zu erleben, nachdem man erneut den Bergrücken erklommen hatte. Ein großes Hindernis war dabei auch die schwüle Luft, die beiden das Hemd am Körper kleben ließ vor Schweiß und wegen der sie oftmals kleine Pausen eingelegt hatten, sei es nur um zu verschnaufen, oder um etwas zu trinken, um die trockenen Kehlen zu nässen. Zudem musste sich Ferol immer wieder eingestehen, dass seine Kondition an einem neuerlichen Tiefpunkt angelangt war und er hörbar lauter schnaufte als sein Schüler. Innerlich verfluchte er sie, äußerlich versuchte er jedoch, sich nichts anmerken zu lassen.
Keuchend stütze er die Arme auf die Knie und blieb stehen. Einige Augenblicke später richtete er sich wieder auf und sah in das Tal unter ihnen, dass wieder nur den Anblick bot, den die beiden Wanderer mittlerweile gewohnt waren. Von dem soeben erklommenen Grat sah man, wie auf dem Boden des Tales wieder nur ein paar Bäume spendeten, die nur wenig Schatten spendeten und denen man ansah, wie schwer sie hier um das Überleben zu kämpfen hatten. Doch zu seiner Freude meinte der Schürfer auch einen kleinen Bach zu erkennen, dessen Quelle für ihn jedoch verborgen blieb. Nach einer kleinen Pause, um wieder zu Atem zu kommen, machten Martinos und Ferol sich an den Abstieg, immer darauf bedacht, dem Weg zu folgen und keine losen Steine loszutreten, die verheerende Folgen haben konnten in den Bergen.
Nach erstaunlich kurzer Zeit fanden sie sich schließlich im Schatten der verkrüppelten Bäume im Tal wieder und füllten an dem kleinen Rinnsal, dass am Talgrund entlang kroch ihre Wasservorräte wieder auf. Den vollen Wasserschlauch wieder einpackend, sah Ferol sich um. Nichts besonderes ließ sich erkennen, weder hier im Tal noch als er mit seinen Augen dem Weg folgte, der sich schon bald wieder den nächsten Hang hinaufschlängelte.
„Gut, lass uns weiterziehen. Wenn wir uns etwas beeilen, könnten wir wohl noch bis zum Abend die Berge hinter uns lassen.“
Martinos nickte und sie nahmen ihre Utensilien wieder an sich. Doch der neu entstandene Elan verflog schnell, als sie wieder den steilen Weg hochstiegen, der sich vor ihren Augen immer länger zog. Quälend langsam nur kamen sie voran und nach kurzer Zeit wurde ihr Atem wieder schwer.
Es war Ferol, als er seinen Blick auf den sich langsam, aber doch stetig nähernden Berggrat hob, der die Tier entdeckte. Er hatte schon befürchtet, dass sie ihnen begegnen würden, da sie überall hier zwischen den zerklüfteten Felsschluchten hausten und Ferol war bisher jedes Mal bei der Überquerung dieser Berge einigen von ihnen begegnet, wobei er das letzte Mal mit Glück entkommen war. Er hatte nur eines der Tiere gesehen, dass in einiger Entfernung über ihnen auf dem Bergrücken stand, doch es reichte ihm, wusste er doch, dass sie meist in Rudeln anzutreffen waren. Er hielt Martinos an der Schulter zurück und deutete in die Richtung des Raubtieres.
„Snapper! Ich hatte schon befürchtet, ihnen zu begegnen...“
Martinos hatte das graue Tier auch erkannt. Fragend sah er zu Ferol.
„Und? Der Weg hier scheint die einzigste Möglichkeit zu sein, diese Felswand hochzukommen, irgendwie müssen wir ja an ihm vorbei.“
„Stimmt, aber ich bezweifle, dass es sich nur um einen handelt. Sie sind bekanntlich Rudeltiere, aber lass uns vielleicht erst einmal langsam etwas näher herangehen, vielleicht sind es ja nur zwei oder drei, dann hätten wir noch eine Chance, sie zu vertreiben.“
Martinos stimmte zu und immer wieder Blicke in Richtung des Raubtieres werfend gingen sie nun noch langsamer als zuvor, doch bedacht darauf, keine Aufmerksamkeit zu erregen. Der Weg wurde etwas flacher und sie kamen dem Bergrücken näher, obgleich Ferol nicht wusste, wie lange sie ihm nun schon folgten seit ihrer Rast im Tal.
„Es sind nur zwei!“, stieß Martinos aus und bestätigte damit nur, was Ferol in demselben Moment auch gesehen hatte.
„Gut, dann heißt es den Weg frei räumen. Mit ihnen dürften wir fertig werden, und da wir ja gerade bei mir sind, erledigen wir es mit den Bögen. Du den rechten, ich den linken.“
Ferol nahm den Bogen zur Hand und spannte einen Pfeil ein, dann wartete er auf Martinos.
Mit einem verschwommenen Blick auf den Himmelblauen Himmel wachte Tarnum unter Bäumen auf. "Bäume, ich war doch zuletzt in der Stadt, wo bin ich?Was ist passiert, scheiße was mache ich hier", dachte sich Tarnum als er sich hochrempelte, sein Kopf tat tierisch weh. Wie lange hatte der Goldschmied da schon gelegen, er konnte sich an nichts mehr erinnern, nur daran, dass er Nachts nach seiner Arbeit auf dem Weg zur Kaserne war um ins Bett zu gehen und schon dort riss sein Gedankenfaden. Als Tarnum sich am Hinterkopf fasste merkte er das er eine lauwarme Flüssigkeit die an seiner Handfleche kleben blieb, es war Blut, Tarnum's Blut. Da bekam der Milizsoldat einen kleinen Schock als er sah wie seine gesamte Handfläche, die vorher noch hell war nun komplett rot gefärbt glitzerte. Er hatte es schon im Hinterkopf gehabt, jemand hatte ihn überfallen, schnell sah der Goldschmied in das Säckchen worin er immer seine Einnahmen trug, wie schon erwartet war er komplett leer. "Wer ist so mutig und legt sich mit einem Milizsoldaten an nur um sein Gold zu stehlen. Kaum hatte sich der Milizsoldat von der langen Reise aus dem Minental erholt, schon kommt es dazu dass er niedergeschlagen, ausgeraubt und dann irgendwo mitten in der Pampa wieder aufwacht. Plötzlich hörte er von hinten ein Knurren dann wurden es immer mehr, Wölfe! Tarnum befand sich vor einer Wolfshöhle und aus irgendeinem Grund konnte er sich nicht erklären warum ihn die Wölfe nicht schon früher angefallen haben, wahrscheinlich lag es daran das die Tiere kein Aas mochten, daran glaubte aber Tarnum selber nicht. Dies war aber nun auch nur eine nebensächliche Sache. Der Dieb entwand Tarnum zwar sein Geld, aber entwaffnete ihn nicht. Die Wölfe griffen sofort an. Tarnum trat einen weg und zückte sogleich dabei sein Schwert. Nun erkannten die Wölfe das der Goldschmied ein ernst zu nehmender Gegner sei und griffen schneller und komplexer an. Sie umringten Tarnum und versuchten ihn von allen Seiten gleichzeitg anzugreifen. Diese Situation hatte Tarnum schon sehr oft ihn seiner Ausbildung geübt und machte die Achtförmige Bewegung wodurch die Tiere stark erretiert waren. Ein paar Hiebe links und ein paar Hiebe rechts, schon waren die Wölfe im Jenseits befördert worden. Der Goldschmied ließ sein Schwert wieder in die Scheide gleiten und ging erstmal einen Hügel hoch um vielleicht herruaszufinden wo er sich befand. Ein klarer Erfolg, er wurde nicht weit von Lobart's Hof verschleppt und so fand er den Weg mit Leichtigkeit zurück zur Stadt.
Martinos
22.06.2006, 19:33
Auch Martinos spannte einen Pfeil und nickte, um Ferol zu zeigen, dass er bereit war. Auch sein Lehrmeister nickte und sie näherten sich noch ein Stückchen, die Snapper waren immer noch ahnungslos. Ferol begann zu zielen, Martinos tat ihm gleich und zielte auf den rechten Snapper. „Wen das mal gut geht…“, flüsterte der Schwarzhaarige und sie schossen die Pfeile fast zeitgleich ab. Sofort zogen die beiden aus ihren Köchern, einen weiteren Pfeil, da die Snapper sicherlich nicht gleich getötet sein werden. Beide Pfeile trafen ihre Ziele, Martinos traf sein Opfer am Hinterbein, in den Oberschenkel. Ferol traf den linken Snapper am Rücken. Die Snapper gaben Schmerzlaute von sich und drehten sich hastig um, als die Echsen die beiden Bogenschützen entdeckten, stürmten sie sofort los. Schnell spannten die beiden Schürfer ihre zweiten Pfeile und schossen auf die heranstürmenden Snapper. Ferol traf sein Ziel perfekt am Hals, sofort brach der Snapper zusammen und blieb liegen, doch Martinos traf nicht, er schoss einige Millimeter vorbei. Der Snapper kam immer näher, der Schwarzhaarige kam nicht mehr dazu einen weiteren Pfeil zu spannen, als das Tier nahe genug war, sprang der Snapper auf Martinos, durch die Wucht viel er zu Boden und der Snapper versuchte ihn in den Hals zu beißen, mühevoll versuchte der Lee die Echse davon abzuhalten. Ferol zog sofort einen dritten Pfeil, spannte ihn und schoss ihn Blitzschnell ab und traf. Langsam brach das Tier über Martinos zusammen. Mit letzten Kräften versuchte er, den auf ihn liegenden Snapper, beiseite zu schieben. Schnell rannte sein Lehrmeister zu, ihn um zu sehen ob alles in Ordnung sei. „Alles noch dran?“ Langsam stand Martinos auf. „Geht schon, sind nur ein paar Kratzer…“, sagte er und versuchte zu lächeln. „Danke, dass gerade hätte böse enden können.“
„Nichts zu danken. Kann ja nicht zulassen, dass mein Schüler gefressen wird.“, sagte Ferol und lächelte auch. „Am besten wir suchen uns hier in der Nähe einen einigermaßen Sicheren Platz, an dem wir heute Nacht rasten können.“ Sein Schüler nickte nur, die toten Kadaver ließen sie am Rande des Weges liegen und sie gingen ein Stück, den Weg weiter entlang.
Nicht allzu weit entfernt fanden die beiden Gefährten, eine kleine verlassene Höhle. „Sieht doch gut aus, also hier bleiben wir über Nacht und Morgen ziehen wir weiter.“, beschloss Ferol, also schlugen sie ihr Lager in der Höhle auf und hofften, dass keine weiteren Snapper kommen würden, um sie zu besuchen.
Sentinel
22.06.2006, 20:01
Der Fremde blieb nicht stehen, nicht einmal als sie gerade den Torbogen durchquerten. Die Wachen, die bei vor den zwei angrenzenden Türmen standen schauten nur verdutzt drein, sagten aber kein Wort. Nach dem Tor wand der Mann sich sofort nach links und rannte in das kleine Wäldchen. Überall wo Sentinel hinschaute, sah er die verschiedensten Kräuterarten. Die meisten kannte er, es waren aber auch ein bis zwei Sorten dabei, die er noch nie gesehen hatte – er war jedoch überzeugt hier die richtige Pflanze für den verletzten Jungen zu finden.
„Ich suche hier und du am besten dort drüben“, mit diesen Worten deutete der Vater auf eine Stelle die etwas tiefer gelegen hinten im Wäldchen war.
Ohne zu zögern ließ Sentinel rund 40 Meter in den Wald, wie von weitem zu erkennen war hier tatsächlich eine Senke im Boden. Der Barbier stieg hinunter und musste nicht lange suchen, schon hatte er die gesuchte Pflanze gefunden: Ihr Stängel war ungefähr 30 cm hoch und lief spitz zu, alle 5 cm ging ein kleiner Zweig weg, an dem orangene Knospen hingen.
„Ich hab sie gefunden, warte ich komme schnell rauf“, sagte Sentinel.
„Das wird nicht nötig sein“, bekam er als Antwort zu hören. Die Stimme war direkt oben auf der Anhöhe. Sentinel drehe sich um und sah den Mann, allerdings sah dieser nicht mehr besorgt oder fertig aus. Er hatte ein höhnisches Grinsen aufgelegt und in seiner rechten Hand hielt er eine Art selbstgebaute Keule. Es war ein armlanger Ast durch dessen Spitze einige Nägel getrieben wurden.
Mit einem lauten Schreien stürzte der Verräter die in die Grube hinab, seine Waffe über den Kopf haltend und mit rießen Schritten näherte er sich Sentinel. Als der Mann noch zwei Fuß von ihm entfernt war hieb er mit der Keule blindlings vor sich her. Anscheinend war er kein geübter Kämpfer, seine Wildheit machte ihn aber nicht minder gefährlich. Sentinel konnte seiner Attacke gerade noch mit einem Hechtsprung nach links ausweichen. Der Wilde drehte sich in seine Richtung und hob abermals die Waffe. Sentinel stand schnell auf und zog seinen Dolch.
Der Mann, welcher unbeirrt auf ihn zuging war nicht beeindruckt von der kurzen Waffe des Barbiers. Wieder stürmte er los und schlug aus dem Lauf heraus von links nach rechts. Diesmal war Sentinel nicht schnell genug, er konnte den Schlag zwar mit der Klinge seines Dolches abwehren, die Keule rutsche aber an der kurzen Klinge am und traf ihn hart am Arm. Er spürte wie sich die Nägel durch die Lederrüstung in seinen Oberarm bohrten.
Der Schwung des Hiebes ließ den Wilden unkontrolliert nach rechts drehen. Diesen Moment nutzte der Barbier er sprang vor und rammte dem Verräter mit aller Kraft seinen Dolch ganz außen in die Seite.
Als Sentinel die blutrote Klinge wieder aus Leib zog, ging der Fremde in die Knie.
Das Schicksal des Mannes lag nun in der Hand des Barbiers, doch Sentinel war kein Mann des Mordes. Er wusste dass der Mann nur eine Fleischwunde hatte und so sagte er keuchend:
„Verschwinde von hier ehe ich es mir anders überlege!“
Der Mann schaute den Barbier einen Augenblick mit stierendem Blick an, dann richtete er sich keuchend auf und rannte davon. Jedoch nicht in die Stadt, er rannte so schnell es seine Verletzung erlaubte einen steinernen Weg hoch, der am Rand des Wäldchens war. Nur kurzer Zeit war er verschwunden.
Sentinel Gedanken überschlugen sich, vorhin hatte Lares hin noch gewarnt sich nicht mit irgendwelchen Personen einzulassen und jetzt so was. Doch der Barbier zog seine Lehren daraus: Er würde jetzt sehr vorsichtig gegenüber fremden Personen sein. Dies sollte ihm nie wieder passieren. Außerdem spielte er mit dem Gedanken sich eine Zweitwaffe zuzulegen. Der eine Dolch war keineswegs zum kämpfen gegen Einhänder oder gar Zweihänder geeignet.
Bevor er sich Richtung Stadt aufmachte, bückte er sich und hob die Nagelkeule des Verräters auf, zwar würde er nicht damit kämpfen können und wollen aber verkaufen würde er sie allemal können.
Darth Nemesis
22.06.2006, 20:03
Nemesis beendete seine Mittag´s Pause und er setze sich wieder in Bewegung, er schritt weiter durch denn Wald immer in die gleiche Richtung " War das überhabt die richtige Richtung ?" fragte er sich selber er hätte in der Stadt fragen sollen aber dafür war es nun zu spät denn er hatte einen Mord gegangen und er war sich nicht sicher ob nicht schon ein trupp Miliz Soldaten hinter ihm herwaren wenn ja wäre Shiro Bein nächsten treffen der nächste der in seinem Blutschwamm und wenn nicht dann wär Shiro ein wahrer Freund und verbündeter. aber um das entscheiden zu können, musste
musste er zu den Schwarzmagiern und die Schwerter abgeben denn sie wurden immer schwerer und schwerer als wenn sie sich gegen Nemesis zur wehr setzen würden. er kam an einen grosse in Stein gehaun´ne treppen die ihn wieder in ein wald stückchen fürte, dort war ein halbes stonehage welches über und über mit blut gedeckt war ein Toter. auf einen Altar gelegt ihm wurde anscheinend das Herz rausgerissen. Davon liess er sich nicht beeinflussen er musste weiter.
Shiro Gatach
22.06.2006, 21:40
Shiro war unterwegs im Wald. Er schuchte nach Nemesis, ertens wollte er ihm den Brief geben, zweitens ihn wiedersehen. Denn er war der einzige Mensch bisher auf dieser Gottverdamten Insel dem er nicht gleichgültig zu sein schien. Doch Irgendwie war es keine gute Idee gewessen alleine los zu gehen, ohne karte und nur mit wenig reißeprovieant, schon nach dem er eine Stunde durch den Wald gelaufen war, wusste er nicht mal mehr von welcher richtung er gekommen ist. Er musste weit marschieren, bis er schlieslich einen Stonehage erreichte. Dort lag eine Leiche, es klaffte eine große Wunde in seiner Brust, so als wäre ihm sein Herz rausgerissen wurden.
Als er noch ein paar schritte gagangen war sah er auf einmal Nemesis, er trotete durch den Wald, in einem ziemlich eilschritt.
"Nemesis! Was ist denn los mit dir?" rief er hinter ihm her der arschrocken herumfuhr.
Sir Ulrich
22.06.2006, 21:48
Nach einiger Zeit waren sie am anderen Eingang der Mine angekommen, mit forschem Schritt gingen die kleine Gruppe weiter, sie hatten es tatsächlich geschafft, das Schlimmste lag hinter ihnen, nun konnte eigentlich nicht mehr viel schief gehen. „Innos sei Dank“ atmete SirUli erleichtert auf, „was hat der denn damit zu tun“ frotzelte Ronsen, aber auch er wusste genau, das sie wieder nur mit einer gehörigen Portion Glück unbehelligt davon gekommen waren. „So schnell kriegt mich keiner mehr ins Minental, das ist ja ein einziger Albtraum“ schwor Zasamalel..., das Tor nach Khorinis war in Sichtweite, noch wenige Augenblicke, dann würden sie wieder in die Normalität zurückkehren. Die Ritter die dort Wache hielten begrüßten die Soldaten mürrisch, ließen sie aber ohne weiteres passieren, die drei stürzten sich zunächst zu dem See und gönnten sich eine kleine Erfrischung. Die Stimmung gleich wieder ausgelassen, es war einfach herrlich wieder grün um sich herum zu sehen, frische Luft zu atmen und vor allem die Gewissheit, das nun kein Grünpelz unvermittelt auftauchen könnte, ließ so eine Art Glücksgefühl in einem hochsteigen. SirUli spürte gleich wieder leben in sich, es war so, als hätte er seinen Schwermut am Eingang zum Minental zurückgelassen, er fühlte sich wie ausgewechselt und würde am liebsten noch eine Weile die Natur genießen. „Warum nicht“ kam ihm spontan ein Gedanke und ergriff das Wort, „hört mal Leute, eigentlich habe ich noch gar keine Lust in die miefige Stadt zurückzugehen, wie sieht es bei euch aus“. Hm..., stimmt, so schön ist da nun auch wieder nicht..., von mir aus können wir eine Nacht hier bleiben“ meinte Ronsen, „ich füge mich der Mehrheit, ist mir auch recht, wenn wir hier bleiben“ stimmte Zasamalel zu. „Na dann ist ja alles geklärt..., dort drüben zwischen den Bäumen ist ein schönes Plätzchen, da schlagen wir unser Lager auf“ sagte SirUli und war schon auf dem Weg.
Gemeinsam machten sie sich auf die Suche nach trockenem Gehölz, es lag genügend in der Gegend rum, sodaß es nicht lange dauerte, bis sie ein kleines Feuerchen entfachen konnten. Was nun noch fehlte war etwas vernünftiges zu beißen, Keiner hatte eine Übernachtung eingeplant und dementsprechend keinen Proviant dabei, einen halben Laib Brot und ein Stück Käse, das war alles. „Mir knurrt der Magen, wenn ich nicht noch was zu essen kriege, dann komme ich schlecht drauf“ beklagte sich Ronsen, „ja einen schönen Braten würde ich jetzt auch nicht verachten“ tönte SirUli ins gleiche Horn und schaute mit einem breiten Grinsen zu Zasamalel. „Was hältst du davon, wenn du uns etwas essbares besorgst, so könntest du dich richtig beliebt machen bei uns“, „gute Idee, ja, ich werde dich dann auch besonders mögen“ lachte Ronsen und schlug sich mit der Hand auf Bein. „Sehr witzig“ reagierte Zasamalel eingeschnappt und schaute die beiden Milizsoldaten wütend an, „na gut ich besorge uns was zu Essen, aber eure Zuneigung könnt ihr euch sonst wo hinstecken“ brummte er vor sich hin und stapfte missmutig in Richtung Wald los. „Oha..., hätte gar nicht gedacht, das der so sauer werden kann“ meinte Ronsen, „ach der beruhigt sich schon wieder, der müsste doch wissen, das dies nur ein harmloser Scherz war“ wiegelte SirUli ab. „Aber mal was anderes..., der Kampf gegen die Snapper hat gezeigt, das du inzwischen wirklich was vom Schwertkampf verstehst, du bist ein guter Kämpfer geworden, mehr kann ich dir wohl nicht beibringen, ich würde sagen, das deine Ausbildung bei mir beendet ist. Du solltest dich aber nicht mit dem zufrieden geben was du jetzt kannst, da ist noch mehr drin, mußt nur ständig im Training bleiben und ehe du dich versiehst, bist du einer der Besten“. „Und dann fordere ich dich erneut zu einem Duell, mal sehen wer dann als Sieger hervorgeht“ flachste Ronsen, „ich habe wirklich viel bei dir gelernt, bist ein guter Lehrmeister“. „Freut mich zu hören“ grinste SirUli ,“so dann kommen wir mal zum gemütlichen Teil des abends, ich habe noch eine kleine Überraschung“ er kramte in seinem Bündel herum und holte die drei Phiolen Wein hervor. „Hier..., ist zwar nicht der beste Tropfen, aber besser als gar nichts“, die beiden prosteten sich zu, „auf unser Wohl“, „auf meinen ehemaligen Schüler..., wo bleibt denn Zasamalel so lange, langsam mache ich mir Sorgen“...
Darth Nemesis
22.06.2006, 22:16
Kaum war Nemesis am stonehage vorbei da rief auch schon einen bekannte stimme seinen Namen es war Shiro. " ach du hier wo sollst denn hin gehen " fragte Nemesis trocken. Nemesis blieb stehen als Shiro näher Kamm zog Nemesis das dritte Schwert und hielt es Shiro hin "sieh mal jetzt hab ich schon drei aber diese beiden will ich ins Kastell bringen die soll´n sich die mal ansehen. will wissen ob sie magisch sind oder waren". "Kannst mit kommen oder willst du wo anders hin ". er wartete noch lange auf eine Antwort und dann setzte er sich wieder in Bewegung.
Shiro Gatach
22.06.2006, 22:28
"Also eigendlich hab ich dich gesucht um dir diesen Brief zu bringen, und in der Stadt ist es langweilig also hab ich gedacht, es wäre vielleicht das beste wenn ich mir eine beschäftigeung suche, und da mir nichts eingefallen ist hab ich gedacht ich mach es zu meiner Bescheftigeung dir ein bisschen zu folgen. Aber was ist dieses Kastell?"
Nemesis erklärte Shiro kurz alles wissenswerte über das Kastell, dieser nickte und dachte erstmal darünber nach fast eine Festung von Mördern. Doch auch wenn er nicht gerne tötete konnte er es dort sicher kurzzeitig aushalten, vorrausgesetzt niemand kam auf die Idee in als versuchskaninichen zu benutzten.
"Also erstmal der Brief, und dann werde ich wohl ein bisschen mitkommen."
Nemesis las den Brief laut vor:
"Lieber Nemesis,
ich danke dir für die überbringung der schrecklichen Nachricht über den tot meines Freundes Phönix, doch endlich hab ich klarheit seit dem ich ihn seit fast einem Jahr nicht mehr gesehen oder von ihm gehört hatte. Als dankeschön habe ich 50 Goldmünzen in den Briefumschlag geleckt, genauso wie einen Wertvollen Dolch (http://shop.fantasor.com/images/article/04.05/2-5mk5lccy.jpg), doch sei mit diesem vorsichtig, auch wenn es nur ein einfacher Dolch ist, so ist er doch eine ganz besondere Waffe."
Nachdem Nemesis den Dolch kurz betrachtet hatte zogen die beiden Komischen gestallten los um das Kastell zu erreichen.
Darth Nemesis
22.06.2006, 22:34
Nemesis sah sich den Dolch an ein leises "WOW" entwich seinen lippen. "aber woher kennst du SonBo ?" wollen wir weiter oder wurzel schlagen. beide gingen in richtung in kastell.
Nug Na Shak
22.06.2006, 23:07
Nug war ratlos, als er seinen Freund ansah, wie sollte er das ganze Eis von ihm herunter bekommen und sicherlich taten auch die beiden Eiszapfen weh die er in beiden Schultern stecken hatte.
Was sollte er nun tun, die Menschenwesen verfolgen und seinen Freund in Stich lassen, oder sollte er einfach bei ihm bleiben.
Die Entscheidung wurde ihm abgenommen, denn weder Tosh noch Uglúk verfolgten die kleinen Feiglinge, denn sie hatte etwas viel wichtigeres, denn diese Gruppe würden sie unter allen Menschen wieder erkennen.
Nur Uglúk versuchte es mit der brutalen Methode und wollte mit seiner Axt das Eis vom Schamanen schlagen, gerade noch rechtzeitig konnte Nug das verhindern. Dafür erntete er natürlich tödliche Blicke und der Krieger beschloss nun noch mehr auf seinen Rücken zu achten, wenn der große Krieger in der Nähe war.
Langsam, sehr langsam taute das Eis von dem massigen Körper des Schamanen, Nug wusste nicht wie lange es dauern würde, doch eines war sicher, nein eigentlich waren es zwei Dinge, zu einem war das Schicksal dieser Menschenwesen besiegelt und zum anderen blutete die Wunden stärker je mehr Lok auftaute.
Irgendwann, für die drei wartenden Ork eine Ewigkeit, war er endlich soweit aufgetaucht, das Tosh und Nug den Schamanen stützen mussten und noch später schlug er schwach die Augen auf.
Während er so auf dem weichen Laub, des schnell errichteten Lager lag, schien er noch arg benommen zu sein, denn er lag da ohne auch nur die kleinste Regung zu zeigen da.
“Lok wachen endlich auf, wir nicht sicher hier, du müssen aufstehen, egal wie es ist schwer!”
Lok sah in schwach an und Nug fragte sich warum er so heftig auf diese Menschenmagie reagierte und vielleicht von da an fasste Nug den Entschluss, das er den Umgang mit der Schleuder lernen musste.
Das musste nur leider noch warten bis sie das Lager hinter den Bergen erreicht hatten...
Offensichtlich war der Schamane doch nicht so stark, wie Uglúk anfangs angenommen hatte. Der Hexer hatte ihn mit Leichtigkeit besiegt und zu einem Klotz Eis werden lassen. Aber anstatt sich von dem Krieger helfen zu lassen, indem er den eingefrorenen Lok’NaRash einfach herausschlug, mussten sie erst warten. Dadurch müsste sich der Schamane nur noch länger mit der Eishexerei in den Schultern herumplagen müssen und dem ganzen Drumherum. Das Warten würde alles nur noch schlimmer machen. Wahrscheinlich wären diese beiden Orks mehr an den Verletzungen Schuld als der Eishexer selbst. Und wenn schon, das war nicht Uglúks Problem. Wenn die Kerle meinten den Rat eines Orks aus den Eisbergen nicht gebrachen zu können dann hatten sie halt Pech gehabt. Auf jeden Fall hätten sie schon lange weg sein können, wenn sie auf Uglúk gehört hätten. So saßen sie nur wie auf einem Präsentierteller und wen die Menschenzwerge holen würden war ungewiss. Vielleicht kämen sie sogar mit einer riesigen Truppe zurück und dann hätten sie ausgespielt. Bestimmt würden die Menschenhäuptlinge eine Menge von dem gelben Metall springen lassen, wenn sie den Kopf eines Orkschamanen auf den Tisch bekämen. Fette Beute, versteht sich. Aber das wollten Nug Na Shak und Tosh’ka’rok ja nicht hören, sie warteten lieber, bis Lok’NaRash sich noch mehr Vereisungen geholt hätte und vermutlich noch einen Schnupfen oben drauf. Irgendwann war es dann endlich soweit, dass sie den Schamanen raus bekamen und als hätte Uglúk es nicht anders geahnt war der Kerl jetzt so schwach, dass er nicht mal mehr stehen, geschweige denn laufen konnte. Jetzt hatten sie wirklich ein Problem. Der halbtote Schamane wäre nur ein Klotz am Bein, aber die beiden anderen würden ihn bestimmt nicht zurücklassen wollen. Dann hätten sie auch die Warterei sein lassen. Ein Blick zu Nug Na Shak und einer zu Tosh’ka’rok und Uglúk traf eine Entscheidung. Nug war zwar ganz kräftig, aber wenn es zum Kampf käme bräuchten sie ihn. Da konnte er nicht auf den Schamanen aufpassen. Und Tosh’ka’rok war für die Sache ungeeignet. Würden die beiden Lok’NaRash tragen hätten sie keine Chance voranzukommen und wären leichte Beute für ein Paar Orkjäger. Er selbst war wohl der Größte und Kräftigste von ihnen, da würde sein Plan kein Problem sein. » Weg da! Auf dem Rücken tragen ich ihn werde. Ihr passt auf beide, Falle nicht gestellt uns wird. « Der Bursche war ganz schön eisig, erinnerte Uglúk an sein Zuhause in den verschneiten Bergen. Mit einem Ruck saß der Schamane Huckepack und die Vier zogen los. » Festhalten du musst! «, knurrte Uglúk nach oben.
Zasamalel
23.06.2006, 02:34
Eigentlich hatte der Tag sehr gut angefangen: Erst einmal ausschlafen, ein schönes Frühstück und zu guter letzt die Nachricht das SirUli vorhatte in bälde das Minental zu verlassen. Das hörten die beiden Schüler natürlich sehr sehr gerne, woraufhin Zasamalel nach dem Essen eiligst seine Siebensachen zusammenpackte.Die Gruppe hatte sich wenig später wieder zusammengefunden und war losmarschiert.Anfangs sah es auch danach aus als ob sie ohne Zwischenfall durch das Minental kämen, doch ein paar Snapper machten ihnen einen Strich durch die Rechnung! Nach kurzem Kampf war die Gefahr gebannt und sie gingen unbehelligt weiter. Als die Abenddämmerung einsetzte fragte Sir Uli in die Runde ob sie die Nacht durch laufen sollten, oder ob ein Nachtlager aufgeschlagen werden sollte. Als die Entscheidung auf das Nachtlager fiel stellte sich heraus das es ein zweites Problem gab: Sie hatten nicht genügend Proviant. Als SirUli nach kurzem überlegen meinte dass er nichts gegen einen braten einzuwenden habe und Zasamalel sich durch das beschaffen von essbarem bei seinen Begleitern beliebt machen könnte war der Waffenknecht nicht gerade begeistert. Ronsen meinte jedoch noch einen draufsetzen zu müssen, was Zasamalel ziemlich zur Weißglut brachte. „na gut ich besorge uns was zu Essen, aber eure Zuneigung könnt ihr euch sonst wo hinstecken“ war die einzige Reaktion seinerseits, bevor er in den Wald lief. "Wieso immer ich? Kann es nicht ein mal jemand anderen treffen? " fluchte er innerlich. Nacheiner Weile war ein leises Rascheln zu hören, das immer lauter wurde. Zasamalel duckte sich hinter einen Busch, was er allerdings sofort wieder bereuen sollte, denn er war wohl einem Nistplatz zu nahe gekommen. Ein wütend aussehender Scavenger liess einen Schrei fahren um keine Sekunde später auf ihn loszustürmen. "Was zum........." entfuhr es ihm noch, als ihn der Schnabel des Vogels um Haaresbreite verfehlte. Da ihm keine andere Wahl blieb zog er sein Schwert. "Wenigstens hab ich jetzt was essbares gefunden" dachte sich der Blonde und griff nun seinerseits an. Er musste ein paar mal ausweichen um den kräftigen Schnabelhieben aus dem Weg zu gehen, denn die Beute erwies sich als relativ schnell was einen gezielten Schlag unmöglich machte. Als der Vogel nun aber den Fehler machte und während eines Angriffs den Kopf senkte, sah der Waffenknecht seine Chance: Er hieb das zur Verteidigung über den Kopf gehobene Schwert auf den Ungeschützten Nacken. Der Scavenger zuckte noch einmal und brach dann regungslos zusammen. Er musste schnellstens hier weg. Der Kampflärm hatte bestimmt noch andere Waldbewohner auf ihn aufmerksam gemacht. Die Beine der Beute schnappend machte er sich nun auf in richtung Lager. Als er dort ankam sah er seine Gefährten Wein trinkend am Feuer sitzen. Und wieder stieg unbändige Wut in ihm auf. Er liess den Körper fallen, lief zu seinen Begleitern und fuhr sie an
"Wieso zum Donner................."
"nun, bevor du jetzt etwas sagst das du vielleich später einmal bereuen wirst, wir haben dir zur Feier des Tages eine Phiole Wein Übrig gelassen." unterbrach ihn SirUli
"und was haben wir zu feiern?" fragte der Waffenknecht immer noch sichtlich gereizt.
"Den abschluss eurer Ausbildung! Ihr habt beide eure Prüfung bestanden. Ronsen habe ich es gerade eben schon gesagt, nun sollst du es auch erfahren."
"Prüfung? Bestanden? Aber..........wie?..............wann?" Die verwirrung stand ihm nun unverkennbar ins gesicht geschrieben!
"das ist im Moment nicht wichtig. Wir werden jetzt erst einmal essen!"
Sie lösten das Fleisch, und spießten es auf Stöcke. Nachdem das Fleisch nun gebraten und der Hunger gestillt war, erfuhr Zasamalel von SirUli das er nun die Grundbegriffe des Schwertkampfes beherrschte und das Jagen des Abendessens seine "Prüfung" gewesen sei. Nicht ohne Stolz legte sich der Junge Waffenknecht nach einiger Zeit schlafen.
Felix Drachenfeuer
23.06.2006, 10:13
Es war ein schöner, sonniger Tag mit blauem Himmel, auf dem einige Quellwolken zu sehen waren, die aber nicht nach Regen oder Sturm oder dergleichen aussahen. Alles schien perfekt zu sein. Alles? Nein, für den Aussenstehenden oder Nicht-wisser ist es nur schwer zu erklären, warum es der junge Mann, der so eben aus einer Höhle hinter einigen Dornenbüschen ging und sich wärend des Gähnens streckte, nicht leicht hatte in dieser Welt. Um es kurz zu sagen: er war die letzten paar Monate nur auf der Flucht und im Untergrund, auf Grund verschiedener Dinge und Taten, die er so in der Stadt veranstaltet hatte.
"Bestimmt würde ein Barde, der das für seine Tricks und Lieder eingesetzt hätte, nicht so gejagt. Aber ich bin kein Barde, sondern nur ein armer Händlerssohn, den die ganze Stadt jagt." murmelte Felix vor sich her, als er einen Brief las. Es war ein Brief von einem seiner wenigen verbliebenen Freunden, die ihn immer mit den neusten Nachrichten aus der Stadt und um die Stadt herum versorgten. Im Brief stand:
Lieber F.
es gibt Probleme. Die Stadtwache und der Mob haben sich zusammengetan, nachdem weitere Häuser in Flammen aufgegangen sind. Natürlich schieben sie die Schuld auf dich, keine Frage. Doch wir haben dafür Gegenbeweise, dass sie jemanden Gold gezahlt haben, damit der wie du die Häuser anzündest und damit man dir einige Dinge wie Mord, Diebstahl und eben Brandstiftung vorwerfen kann. Wie du dir denken kannst, glaubt man uns nicht und will uns auch lynchen beziehungsweise hinter Gitter stecken. Sie wollen die Wahrheit nicht ertragen. Niemand will die Wahrheit überhaupt haben. Alle schieben die Schuld auf dich. Und wir stecken auch in der Klemme. Sie wollen uns einige Morde andrehen und uns erpressen und foltern, damit wir deinen Standort preis geben. Doch wir werden eher sterben, als dass du verraten wirst, das schwören wir.
Sie haben weitere Kopfgeldjäger bestellt, um nach dir zu suchen. Wir glauben, es dauert nicht mehr lange, und sie haben dein Versteck gefunden. Es ist das beste Mittel um zu überleben, wenn du irgendwo eintrittst. In irgendwas, wo sie dir nichts anhaben können. In ein Kloster würden wir dir raten, da wird der Mob und die Stadtwache garantiert nicht hinkommen, da dies ein heiliger Ort ist. Frga bei den Mönchen im Kloster Innos nach, ob sie dir deine Sünden vergeben und dich in ihre Reihen aufnehmen. Wir wünschten, die Mönche -und Feuermagier- wären bestechlich, sodass wir dich schnell darein bekommen. Doch sie sind es nicht. Du bist dann auf dich allein gestellt.
Deine F.
PS: Sie werden uns bald verhaften und foltern, sagt mir M. gerade. Das wird der letzte Brief sein, zumindestens wo wir alle noch daran schreiben. J. sagt, du fehlst uns.
Die letzten Zeile des Briefs war nur schwer zu lesen, wahrscheinlich ist Wasser auf die Tinte gekommen. Felix kannte den wahren grund, warum der Brief so nass war. Seine Freundin, J. oder Julia, ist in Tränen ausgebrochen. Das ist sie schon, als er die Stadt verlassen musste. Jetzt schnaufte er tief und musste sich stark beherrschen nicht in Tränen auszubrechen. "Ich will das nicht! Ich will nicht, dass sie alle daren gezogen werden. Und jetzt muss ich in ein Kloster, oder besser gesagt in das Kloster, und muss zusehen, wie meine Freunde vom Mob gefoltert werden." sagte er wütend, aber leise. Dann starrte er das Wort "Feuermagier" an und murmelte: "Sarkasmus ist nicht die Stärke meiner Freunde." Dann ging er in seine Höhle zurück.
....Revan und Xadoran wanderten über die Brücke des Klosters und folgten dem braunen Pfad. Xadoran atmete bereits schwer und der Lehrmeister dachte schon, wann der Novize Adanos unter dem Gewicht des mit Steinen gefüllten Rucksacks zusammenbrechen wird.
Während Xadoran also den Weg entlang hechelte, blickte Revan beim Gehen in den blauen Himmel. Er war ein wenig beeindruckt, weil sich sein Schüler nicht über das vollkommen übertriebene Gewicht der Steine beschwerte. Immer mehr bekam Revan das Gefühl, dass aus dem Adanosgläubigen ein guter Kämpfer werden könnte.
Plötzlich fing der Lehrmeister an zu joggen und ein leises Stöhnen war zu hören. Es ging mittlerweile mitten durch den grünen Wald, in der Ferne waren Scavenger zu hören und die Sonne schien durch die Baumkronen. Revan hatte ein besonderes Ziel vor Augen, einen tief im Wald versteckten See, dessen Ruhe einen alles andere vergessen lies. Revan hatte den See noch vor Augen, der Wasserfall, die Felsen und das grüne Gras. Es war so, als würden die Bäume einen Abstand von etwa 30 Metern von dem See halten.
Der Novize sah sich kurz um, um nach dem keuchenden Xadoran Ausschau zu halten. Er hechelte langsam hinterher und als die Zwei endlich ihr Ziel erreichten warf Xadoran den Rucksack erleichtert auf den Boden.
Doch sein Lehrmeister lies ihm keine Pause, er sagte nur:
„Faul sein kannst du ein anderes Mahl, siehst du die zwei Felsen dort im Wasser? Jeder von uns stellt sich auf einen von den Beiden und versucht den Gegner von ihm herunter zu werfen, mit dem Schwert natürlich.“
Revan wusste bereits, wie diese kleine Übung ausgehen wird, Xadoran wird auf die Dauer nicht sein Gleichgewicht halten und in den See stürzen, nun war es nur eine Frage der Zeit, wie lange er sich halten wird. Kurz blickte Revan auf einen alten Baumstumpf, dessen Reste vom Stamm etwa einen Meter hoch waren, anschließend wird Xadoran sich dort hinauf stellen und darauf sämtliche Übungen, die er vormacht kopieren...
Sir Ulrich
23.06.2006, 16:17
Bis spät in die Nacht saßen sie gestern gemeinsam am Feuer und unterhielten sich angeregt, nachdem Zasamalel tatsächlich mit etwas essbarem zurückgekehrte, war auch für das leibliche Wohl gesorgt. Ohne es zu wissen, hatte er etwas gemacht, das sich positiv auf seine Ausbildung auswirken würde, denn auf der Suche nach Nahrung erlegte einen Scavenger. Ein idealer Gegner für die Prüfung eines Schülers, bei ihm konnten sie gut unter Beweis stellen, das sie die Grundlagen des Schwertkampfes beherrschte. „Wie die Dinge sich manchmal“ fügen dachte sich der Lehrmeister, als Zasamalel mit dem Kadaver ankam, einige Momente zuvor, hatte er noch überlegt, wann und wie er seinen Schüler prüfen würde. Dies hatte sich damit erledigt, Zasamalel unverletzt, der Scavenger tot, damit hatte auch er gezeigt, das er ein gelehriger Schüler war und seine Fähigkeiten gut einsetzen konnte. SirUli verkündete seinem verwirrten Schüler, das er seine Prüfung bestanden hätte, seine Freude hielt sich in Grenzen, weil er dies zunächst nicht glauben konnte. Doch als der Lehrmeister im eine Phiole Wein anbot und darauf anstieß, wusste Zasamalel, das es ernst gemeint war, alles andere wurde in dem anschließendem Gespräch geklärt, irgendwann wurden alle von der Müdigkeit übermannt und legten sich zur Ruhe.
„Aufstehen du Schlafmütze“ wurde SirUli von Ronsen aus dem Schlaf gerissen, „es muß schon fast Mittag sein“, „na und“, „nichts na und, wir würden gerne weiterziehen“. Widerwillig schälte sich der Lehrmeister sich aus seiner Decke, „habt ihr es so eilig“ brummte er in die Runde, „na gut, ich esse einen Happen, dann kann es losgehen“. Er steckte sich ein Stück von dem übriggebliebenen Braten in den Mund, während des kauen, packte er seine Sachen zusammen und schnürte sein Bündel. „Von mir aus kann’s losgehen“, der kleine Trupp setzte sich in Bewegung, in einem gemächlichem Tempo, folgte er dem Weg zur Taverne, Eile war nicht geboten, denn Niemand hatte erwas wichtiges vor. „Lust auf ein Bier“ fragte Zasamalel als Alle an der Harpyie angekommen waren, „nicht hier, lasst uns lieber weitergehen“ äußerte Ronsen seine Meinung, „finde ich, bei Coragon ist es viel gemütlicher“ sagte SirUli, „na gut wie ihr wollt“. Die Drei marschierten weiter in Richtung Stadt, „was ich noch sagen wollte“ ergriff der Lehrmeister das Wort und wandte sich zu Zasamalel, „du weißt, das du längst nicht ein guter Kämpfer bist oder“. „Klar weiß ich das“, „na ja, was ich damit sagen wollte, du solltest mal darüber nachdenken, ob du auch weiterhin Unterricht nimmst, denn nur so kannst du die Sachen erlernen, die dir noch fehlen“. „Mach ich“, „gut, wenn du dich entschieden hast, weißt du ja wo ich zu finden bin“. Kurz nach diesem Gespräch schritt das Grüppchen durch das Stadttor, „so da wären wir, ich gehe erst mal nach mich frisch machen“ meinte Ronsen, „das ist eine gute Idee, das mache ich auch“ sagte Zasamalel. „Ich hau mich erst mal auf’s Ohr, vielleicht trifft man sich heute Abend auf ein Bier“ schlug SirUli vor, die drei verabschiedeten sich und gingen ihrer Wege...
Schnarcher
23.06.2006, 16:53
Nach der Weihe galt es vieles zu erledigen . Zunächst einmal musste er natürlich umziehen, um in einer seines Standes gerechten Behausung zu wohnen. Dann wollte er sich ein wenig um die Werkstatt kümmern, denn diese gehörte dringend aufgeräumt. Und da war noch die Sache mit der Lehre in der Kunst der Magie. Es war eigentlich undenkbar, das ein Magier nur den ersten Kreis bisher gelert bekommen hatte. Doch vorher musste er noch die Lehre bei Elendium zu Ende bringen. Die Zeit war doch ein bisschen knapper als vermutet - durch die Weihe war mehr Zeit verloren gegangen als er gedachte hatte - sodass er in Zeitdruck geraten war, die Prüfung noch rechtzetig abzulegen, die ihm aufgetragen worden war; er hatte sich bisher weder Gedanken über seine Vorgehensweiße noch einen Handschlag getan, geschweige denn schon ein Tier auszunehmen. Der Wald rief. Alles in allen hatte er mal wieder einen sehr dicht besiedelten Terminkalender, den es zu ordnen und zu leeren galt.
Da ihm die Sache mit dem Jagen als am dringlichsten erschien, war er gleich am Morgen nach der Weihe in den Wald gezogen. Und hier war er nun. Er hatte nicht seine Robe angezogen sondern seine alte Lederrüstung. Er hatte es einfach nicht übers Herz bringen können, die neue Kleidung direkt wieder zu versauen. Er hatte nur leichtes Gepäck mitgenommen. Seine Bogen, die Pfeile und der Dolch, der ihm gut als Jagdmesser diente. An Proviant hatte er nur einen Wasserschlauch mitgenommen. Das wars schon. Nahrung würde im schon die Natur zukommen lassen, da war er unbesorgt. Er musste ja nicht das Fleisch der Tiere Elendium geben, da er nur an Zähnen, den Klauen und den Sehnen interessiert war, bzw an den Federn. Außerdem war genügsam und immernoch gemästet von dem Festschmaus bei der Weihe, sodass er auch keine Unmengen an Essen benötigten würde.
Er brauchte auch gar nicht lange suchen, da stolperte er geradezu über das erste Tier. Er hatte sich nur ein wenig erfrischen wollen, stattdessen hatte er diese Gans endteckt. Sie schaute sich ein wenig irritiert um, als würde sie ahnen was ihr gleich blühte. Froh über die glückliche Wendung legt er geschwind einen Pfeil an und erlegte das Flügelviech. Mit einem ein wenig schmerzhaften Gesichtsausdruck erinnerte er sich an die letzte Jagd auf ein solches Tier, aber zum Glück hatte er sich inzwischen diese praktische Peiltasche angelgt, die ihm eine höhere Schussrate ermöglichte. Zu gleich musste er weniger schleppen. Und als wäre es sein Glückstag, war der Pfeil sogar unbeschädigt. Die Pfeilspitzte war zwar nicht mehr schön anzusehen, aber ansonsten war der Pfeil wie neu.
Zuerst rupfte er das wertvollste, die Federn. Es war sehr einfach und er fragte sich, was man daran nicht verstehen konnte. Als die kurzweilige Beschäftigung erledigt war, nahm er auch das Fleisch aus. Mit einem prüfenden Blick auf die Leber stellte er allerdings fest, dass seine Arbeit umsonst gewesen war; das Tier hatte sich irgenteinen Krankheitsereger eingefangen. So nahm er nur die Federn mit und überließ den Kadaver sich selbst.
Sentinel
23.06.2006, 21:08
Sentinel schlenderte den Weg entlang und genoss die Frische Luft. Er war von einer komplett anderen Geräuschkulisse umgeben als in der Stadt: Vögel zwitscherten, Bäume raschelten und irgendwo weiter entfernt konnte er ein Gewässer fließen hören.
So ging er einige Minuten den Weg entlang bis ein schrilles Kreischen seine Aufmerksamkeit erregte. Er blickte auf und sah einen Jungen Scavenger. Sein Gefieder und die ledrige Haut darunter waren im Gegensatz zu dem eines erwachsenen Tieres noch nicht braun-grau sondern von einer sehr hellen weiß-grauen Farbe. Das Tier schaute den Barbier einen Bruchteil an dann stürmte es mit einem Schrei auf ihn zu. Sentenl zögerte nicht lange und zog seine beiden Dolche. Mit zwei Sätzen war der Rießenvogel bei ihm und schlug seinen Kopf in den Nacken um einen Hieb mit seinem scharfen Schnabel zu machen. Doch Sentinel kannte das Verhalten dieser Tiere sehr genau. Als er früher mit seinem Vater Kräutersammeln war sind sie dutzenden von diesen Wesen begegnet. Er machte zwei rasche Schritte zur Seite drehe sich blitzschnell um. Gerade wollte der Scavenger sich umdrehen um erneut anzugreifen, da schlug ihm Sentinel zweimal kräftig in die Flanke. Der Vogel brach ein und rutsche auf dem Boden herum. Doch wieder Erwarten des Barbiers hatte er sich nach wenigen Augenblicken wieder aufgerichtet. Humpelnd taumelte er auf Sentinel zu und hieb blindlings mit dem Schnabel vor sich her. Von der Zähigkeit des Tiers überrascht streckte der Barbier den linken Arm vor sich um so die Angriffe mit dem Dolch abzufangen. Währenddessen versuchte er mit der rechten Hand ein paar weitere Treffer an der Seite des Scavengers zu landen. Er hatte Erfolg mit der Taktik: Das Biest konzentrierte sich voll und ganz auf den Ausgestreckten Arm und wurde so von zwei weiteren Schlägen getroffen. Diesmal brach es endgültig unter seinem Gewicht zusammen. Sentinel wartete noch ein paar Sekunden ehe er dem Tier den Gnadenstoß versetzte.
„Ein Jammer das ich keine Jagdkünste beherrsche“, dachte er enttäuscht. „Für die Krallen und den Schnabel würde ich sicher einen guten Preis bekommen.“ Er schleppte den leblosen Körper abseites er Wege um keine Wölfe oder andere Raubtiere auf die Wege zu locken. Dann setzte er seinen Weg fort. In einiger Entfernung konnte er eine Brücke sehen, die zwei Felsvorsprünge miteinander verband. Auf einem von beiden Stand ein Bauernhof. „Na also, das ging ja schneller als ich dachte“, sagte Sentinel, während er Richtung Hof lief.
Tosh'ka'rok
23.06.2006, 21:14
Tosh'ka'rok blichte über seine großen, behaarten Schultern zum Krieger Uglúk, welcher den Schamanen Lok auf seinem Rücken trug. Ein wundersames Bild, wie die beiden da durch die Gegend zogen und der Tätowierte musste sich das eine oder andere Mal ein blödes Grinsen oder schallendes Gelächter verkneifen, denn der riesige Ork würde ihm wohl alles lebenswichtige aus dem Körper gerissen haben, bevor Tosh wieder Luft holen konnte. Ein unnötiger Streit in dieser Situation war alles andere als nützlich und außer Verletztungen oder dem möglichen Tod hatten die beiden dann aber auch nichts mehr davon.
Immer das verdammidsch Laufen..., brummelte der Tätowierte leise in sich hinein und blickte zum Elitekrieger Nug, welcher an seiner Seite lief. Irgendwie hatte er Kummer oder so etwas in seinen Augen, wahrscheinlich wegen seines verletzten Freunden, dem Schamanen. Dieser verdammte Fallenstellerhexer konnte aber auch wirklich einiges, dass musste sogar Tosh eingestehen, der in seiner Heimat schon einige große Schamanen gesehen hatte und daher wusste, von was er redete. Diese Menschen hatten aber einen Fehler begannen, einen großen Sogar, denn sie legten sich mit drei wütendenen Orks an, die sich eh schon so gut wie auf der Flucht befanden. Nicht ratsam, nein, überhaupt nicht...
Die Umgebung der drei wandernden Orks, die auf dem Weg in ein Lager hinter den Bergen waren, war immer die selbe. Stets dieser langweilige Wald, auch hin und wieder mal kam ein Feldweg oder dergleichen in Sicht, nicht einen einzigen Gobblin erblickten die Augen des Spähers. Schade eigentlich, denn einen guten, gebratenen Gobbo könnte Toshs knurrender Magen schon mal wieder vertragen, wohl war es auch noch einiges zu laufen bis zu diesem besagten Lager, welches sich hinter diesen Bergen befinden sollte.
Nach einer Weile -die Sonne verschwand schon hinter den großen Hügeln- witterte Tosh irgendetwas und seine Nasenflügel bebten. "Gooooooobblins!!, grölte er Nug und Uglúk zu. Nug sah aber nicht so aus, als wolle er von der Seite seines haarigen Freundes weichen und so wurde der Späher losgeschickt, der kleinen Gruppe was für zwischen die Zähne zu besorgen. Mit vor Freude blutender Nase schlich sich der Ork so gut es ihm möglich war in den Wald, auf der Spur des Gobblins. Vor sich vernahm er ein aufgedrehtes Quiken, näher und immer näher schlich er sich mit gezogener und zum Kampf bereiter Axt. Komm zu Papaidsch....gudsch gudsch, dachte sich der große Grünhäuter und konnte dieses kleine mißratene Stückchen Erbrochenes auch schon ganz genau sehen. Mit einem großen, für Orkverhältnisse auch schnellen Satz war er hinter dem kleinen Racker und Schlug ihm mit einem leichten Hieb kurzerhand den Schädel ab.
Blutüberströmt kam er wieder aus dem kleinen Wäldchen heraus, konnte schon sehen, wie Nug ein kleines Feuerchen gemacht hatte, auf dem der Gobbo nun zusammen mit zwei Scavengern gebraten werden sollte. Uglúk sah ihn seltsam an und fragte: "Was sein dir über Weg gelaufen? Ganz bluten überall!" und Tosh antwortete dem Krieger: "Nixidsch... freu mir einfach für Essidsch", und machte sich dann daran, dem kleinen Gobblin alles so zurechtzustutzen, dass man ihn schön über das Lagerfeuer hängen konnte.
So saßen die drei Orks also da und warteten darauf, endlich in das saftige Fleisch beißen zu können und Nug schaute die ganze Zeit zu seinem Freund, welcher sich immer noch nicht richtig bewegen wollte. Seine Schulter war schon mit einer großen Blutkruste bedeckt, also strömte die rote Flüssigkeit wenigstens nicht mehr heraus...
Shiro Gatach
23.06.2006, 21:31
Nemesis und Shiro waren auf dem Weg zu diesem Kastell, alles war schön ruch, die Pflanzen rauschten im Wind und die beiden schritten nebeneinander her. Plötzlich gab es ein geräusch, ein rascheln im Busch. Shiro fur herum, zog seinen kleinen Dolch und hielt in vor sich. Auch Nemesis schien es bemerkt zu haben, doch er war um einiges Gelassener, auch er zog seinen Dolch.
Aus dem Gebüsch sprang eine ziemlich große Ratte, rannte in ihre richtung...
Mit einem schnellen tritt schlug Shiro die Ratte zurück die in einem hohem Bogen durch die Luft flog, so eine Ratte war fast wie ein Ball in so einem moment. Doch im gegensatz dazu konnte sie auch austeilen, schnell kam die Ratte aus dem Gebüsch und befor Shiro reagieren konnte hatte sich das Tier einen großen Stofffestzen aus der Hose von Shiro gerissen, doch zu viel mehr war es nicht in der Lage, denn Nemesis Dolch steckte mitten im Schädel des Tieres.
"Puh fast hätte mir das Vich ins bein Gebissen."
"Jammer nicht rum is doch nichts Passier."
"Doch es hatte meine einzige Hose rohiniert."
Nemesis faste sich nur an den Kopf und ging weiter nach dem er seinen Dolch abgewischt und eingebackt hatte. Shiro fluchte kurz, steckte auch seinen Dolch wieder ein und schloss zu seinem Freund und Beinretter auf.
Darth Nemesis
23.06.2006, 21:43
Es war ruhig zu ruhig. Nemesis war Langweilig wenn doch nur "oder das oder" kämme das war schon. auf einmal sprang eine ratte aus dem gebüsch. sie rannte auf shiro zu der sich schon kaumpf bereit gemacht hatte, er war wohl nervös. mit dem ersten Fusstritt schaffte er es sie durch die luft zu schleudern doch sie kamm wieder und biss und sie riss stück aus der hosen, aber zu mehr konnte sie nicht kommen denn Nemesis hatte ihr bereits die lebens lichter aus geblasen. sein dolch Steckte in ihrem kopf. " komm runter sie ist tot" sagte Nemesis zu Shiro. dann zog er seinen dolch aus ihrem Schädel und er setzte sich wieder in bewegung als wenn nichts gewesen wäre. "hör mal Shiro das was ich dir jetzt erzähle bleibt unter uns " dann finge er an Shiro seine leidens geschichte zu erzählen. besonders das er mal hellblaue augen hatte und einen anderren namen.
Shiro Gatach
23.06.2006, 22:04
Shiro war ziemlich überweltuig über die Gesichte die ihn Nemesis erzählte, doch nach dem er ein bisschen darüber nachgedacht hatte fing er an:
"Meine Vater war ein Mönch eines Ordes desen Namen ich nicht kenne, nur das es verboten war zu Lieben, das Bekommen eines Kindes war dort eine Todsünde. Ich weiß nur noch das Meine Mutter als ich 5 oder 6 war einen Brief von ihm erhielt, sie war damals in eine andere Stadt geflohen um zu verhindern das heraumskam wer mein Vater war."
Shiro machte eine Kurze Pause.
"Ich weiß sonst nur noch das wir in die Stadt zurück gekert sind wo das Kloster war, doch irgendwas war in dem Kloster los und meine Mutter hatte mich ins Dorf gebracht und gesagt das ich niemanden meinen Nachnamen sagen darf. Danach habe ich sie nie wieder gesehen und bin durch die Welt gezogen habe als Straßen Junge und habe meinen Nachnamen nie mals mehr erwehnt, seit über 10 Jahren habe ich niemanden mal meinen richtigen Vornamen Gesagt bis ich vor ein paar Tagen hier auf der Insel angekommen bin, es gibt nur noch eine Person auser dir, einem alten Freund von einem Schiff wo ich mal gearbeitet hatte und jetzt dieser SonBo.
Doch befor ich meinen Nachnamen komplett vergesse glaube ich ich vertrau ihn dir an."
Shiro holte Luft, Nemesis arnte warscheinlich gar nicht was für eine überfindung es ihn Kostete das versprechen an seine Mutter zu brechen, doch es war Zeit endlich eine Person zu haben wo man wusste, diese wusste wer man war und dachte nicht an irgendeinen Straßen Halungen als der er sich immer rumgetrieben hatte.
"Gatach, Shiro Gatach."
Noch einmal hohlte er tief Luft.
"Doch bitte sage das Niemandem."
Darth Nemesis
23.06.2006, 22:35
Nemesis und Shiro verliesen denn wald und sie kammen an einen kleinen see, an der einen seine ging eine brücke drüber und an der anderne seite war noch ein kurzes stückchen wald. am himmel war schon ein turm zu erkennen es war wohl nicht mehr weit weg. Nemesis spürte das böse in der luft und in ihm wurde die vorfreude immer grösser er wollte sehn ob die Schwarzmagier wirklich so böse waren oder ob es nur normale magier waren die anstatt feuer oder eis zu benutzen lieber knochen befiehlen. er rannte förmlich in die richtung wo er denn turm sah. als er am see an kamm blieb er strehen lief ihm in die haxen " hey pass auf wo ich hin lauf " brüllte Nemesis ihn an. "wieso bist du eigentlich stehen geblieben" fragte shiro, Nemesis zeigte auf etwas was ihm see glänste." was das woll is " fragte Shiro " keine ahnung aber wir werden es uns holen. da liess Nemesis schon den waffen gurt fallen und ob ihn auf "hier halt mal " dann drückte er ihn Shiro in den arm und schon lief er loss. mit einem satz war ein im wasser er schwamm mit delphin artigen bewegungen auf das glitzerne ding zu. auf einmal kamm etwas aus einer höhle in der nähe und griff ihn an. er griffe nach seinem dolch im stiefen und dann biss das monster ihm in den linken arm und zerriss seine rüstung. nun war sauer er packte das tier und bohrte ihm ein paar nasen löcher ins gesich dann schwamm er weiter auf das blinkene objeckt zu als er nahe genung war er kannte er das es ein ring war. er tauchte auf und als er wieder an land war sah erihn sich genauer an. bis Shiro ihn auf seine biss wunde am arm auf merktsam machte. das monster hatte ein stück fleich raus gerissen an der stelle wo mahl war es blutete wie blöd, die erreichten die Grosse treppe zum kastell. sie stiegen sie hoch das war eine anstrehung denn sie war total überwuchtert. als sie oben ankammen standen sie vor einem großen tor welchen sich ganz langsam und mit einen qwitschen öffnete beide gingen herrein in der mitte stand eine statue mit einem gold teller in den händer. beide legten gold in die schale und das gold verschwand, "das soll woll heisen das wir hinnein könnten" meinte Shiro kaum hinter der Statue klappte Nemesis zusammen. Shiro konnte ihn gerade so halten. setz dich hier auf die bank.
Bardasch
23.06.2006, 22:58
Der Tag war ein einziger Horror - die ganzen letzten Tage waren Horror für den Milizen, der nicht wußte, wie ihm geschah. Schon vor Kurzem mußte er die schlimme Erfahrung machen, wie es ist, wenn man sein Gehör verliert. Da schon quälte ihn die Angst, doch er hatte Glück und erlangte sein Gehör nach ein paar Stunden wieder. Zu seinem eigenen Schutz versuchte er die Erinnerung daran so gut wie möglich zu verdrengen und auch die Mission auf der sie sich befanden, schaffte Ablenkung für den Ergrauten.
Jetzt allerdings hielt der Zustand schon über mehrere Stunden an und der Milize verließ langsam der Mut, daß sich sein Gehör einfach wieder so zurück melden würde. Angst plagte ihn keine Vögel mehr zu hören, kein Rauschen der Blätter oder Rauschen eines Baches vernehmen zu können, nie wieder die Stimme eines Menschen zu vernehmen, eine Gefahr nicht rechtzeitig erkennen zu können, nutzlos zu werden. Als er versuchte mit Grimward zu sprechen, verlor er fast die Beherrschung - er hörte seine eigenen Worte nicht. Noch nie hatte der Ergraute so etwas erlebt und es war ein einziger Schock für ihn.
Gemeinsam mit Grmward und Kalypso hatte er die Stadt durch das osttor verlassen und lag nun mit seinen Kumpanen im Gras. Völlige Stille herrschte, nicht´s war zu vernehmen und hin und wieder sah er zu den Beiden rüber, um zu sehen, ob sie miteinander sprechen, aber auch sie blieben stumm - wohl aus Rücksicht auf ihn. Er wandt sein Gesicht von ihnen ab, damit sie nicht sehen konnten, wie er leise für sich zu weinen begann. Gleichzeitig überfiehl den Milizen eine Ohnmacht, ein innere Leere, Unverständnis und gleichzeitig auch Wut. Er biss sich auf die Lippe, bis sie zu bluten begann.
Da spürte er eine Hand auf seiner Schulter und als er zur Seite sah, blickte er in das Gesicht Grimward´s, dessen Lippen sich bewegten - erst schnell, dann langsamer. Bardasch stierte auf sie und versuchte zu entziffern, was sein Freund ihm sagen wollte. „Kaaann - iich - iirgeenddwaaas - füüür - Diiich - ttuuun? Kann ich irgendwas für Dich tun“, meinte der Ergraute von seinen Lippen zu lesen und schüttelte darauf hin den Kopf. Grimward warf Kalypso einen ratlosen Blick zu, der darauf hin sich vor Bardasch kniete und ebenfalls begann zu sprechen. „Iiich - biiiin - galaaiiich - wiiidaaadaaa“, entnahm er seinen Lippen und nickte. Kurz darauf erhob Kalypso sich und lief Richtung Osttor. Der Ergraute wandte seinen Blick wieder ab und stierte in die Ferne. Mittlerweile war es dunkel geworden, was ihm zusätzliche Schwierigkeiten bereitete, da er selbst bei Tageslicht ziemlich verschwommen sah. Aus den Augenwinkeln konnte er dennoch erkennen, daß Grimward ihn annsah. Bardasch´s Lippen bebten, denn er war versucht ein paar Worte zu sprechen, aber er wollte nicht noch einmal diese Erfahrung machen, seine eigenen Worte nicht zu hören.
Bardasch war grade dabei mit seinen Händen über das Gras zu streichen, als er bemerkte, daß Grimward heftig zuckte und seinen Körper nach vorne schnellen ließ. Seine erste reaktion war erschrocken, dann vermutete er ein Tier, welches er nicht hören konnte, erkannte dann aber, daß Grimward lediglich genießt hatte. Die Lippen des Barbier´s bewegten sich wieder, aber Bardasch achtete nicht weiter drauf, bis Grim ihn anstieß und in die Richtung hinter ihn zeigte. Mit großen Augen sah er seinen Freund an und drehte sich dann blitzschnell um. „Ach - er meinte Kalypso kommt“, dämmerte es ihm, als er diesen auf sich zuschreiten sah. Der Waffenknecht lächelte und hielt ein paar Dinge in der Hand. „Aha - wenigstens etwas Erfreuliches“, dachte sich der Ergraute, als er nach der Weinflasche griff und auch gleich darauf einen kräftigen Zug nahm. Dann stieß ihn wieder einer an der Schulter und er blickte fragend in Kalypso´s Gesicht, der ihm mit einem Wink aufforderte, ihm die Flasche zu reichen. Mit seinem Lächeln im Gesicht entlockte er dem Milizen ein „Oh - entschuuldi - gung“.
Eine Weile noch saßen sie da und „genossen“ die Stille, bis die Weinflasche schließlich leer war und sie sich auf den Heimweg machten.
Sentinel
24.06.2006, 00:21
Es war nun schon nach Mitternacht, Sentinel war die Steinstufen hochgegangen und war zum Bauernhof gelaufen. Natürlich arbeitete um diese Zeit keiner mehr auf dem Feld. Wie er später erfahren hat, gehört der Hof dem Bauern Akil und seiner Frau. Diese waren allerdings schon schlafen gegangen. Nur hinter dem Hof konnte man einen hellen Lichtschein sehen. Neugierig und zugleich vorsichtig ging Sentinel um das Haus herum und stand vor einem brennenden Lagerfeuer. Um es herum saßen rund ein halbes dutzen Knechte und Mägde. Entgegen seiner Erwartungen hatten sie in eingeladen auch Platz am Feuer zu nehmen, was er danken annahm. Er unterhielt sich also bis spät in die Nacht mit den Leuten vor allem mit einem: Randolph. Dieser meinte er hätte früher mal dem König gedient, sei aber betrogen und belogen worden und führt nun ein glückliche Leben auf dem Hof. Sentinel wusste gar nicht mehr wie sie darauf zu sprechen kamen aber kurz vor Mitternacht hatten sie begonnen, sich über Dolche und andere Nahkampfwaffen zu unterhalten.
„Mit richtigen Nahkampfwaffen wie Einhänder oder Zweihändern kann ich nicht wirklich umgehen aber ich bin ein meister im Umgang mit dem Dolch“, sagte Randolph.
„Wirklich?“, fragte Sentinel begeistert, vielleicht konnte er ihm ja etwas über den Kamp mit den Kurzwaffen beibringen.
„Ja schon damals bevorzugte ich den Kampf mit den spitzen flinken Waffen“, antwortete der Bauer. Sentinel zog seine zwei Kampfdolche, mit denen er am Nachmittag den Scavenger erlegt hatte und zeigte sie dem Knecht: „Was sagst du zu diesen beiden hier? Sie gehören mir, sind das nicht ein paar Prachtstück?“ Randolph nahm sie ihm aus der Hand und musterte beide Waffen einige Minuten lang. Er legte sie an der Stelle kurz vor dem Klingenende auf einen Finger um zu sehen ob sie ausbalanciert sind und prüfte die Beschaffenheit der Klingen.
„Dieser hier ist wirklich eine hervorragende Waffe“, er hob den Dolch hoch, welchen Sentinel kürzlich von Hakon auf dem Markt gekauft hat.
„Und was ist mit dem anderen“, wollte Sentinel wissen.
„Der ist zweifelsfrei auch keine schlechte Waffe aber du solltest dir ein paar Dinge merken: Wenn du vor hast mit zwei Dolchen gleichzeitig am effektivsten zu kämpfen sollten diese die gleiche Länge und das gleiche Gewicht haben. Glaub mir ich weiß wovon ich spreche.“
Sentinel hatte keinen Zweifel an den Worten des Mannes, die Frage ist nur wo er nun einen Dolch herbekommt, der in Maß und Gewicht seinem neuen entspricht. Da kam ihm der Gedanke, dass er Hakon fragen könnte ob er nicht noch ein Exemplar hat. „Gleich morgen werde ich ihn danach fragen“, nahm sich Sentinel vor.
Randolph hatte Sentinel während des Nachdenkens beobachtet. „Du scheinst es ja wirklich ernst zu meinen mit dem Dolchkampf. Wenn du willst kann ich dir den einen oder anderen Kniff im Umgang damit beibringen. Komm einfach Abends hier auf dem Hof vorbei.“
„Ich danke dir, das werde ich auf jeden Fall tun. Zuvor werde ich mich aber nach zwei passenden Waffen umsehen.“
Sentinel hatte beschlossen noch diese Nacht zurück in die Stadt zu gehen, auch wenn es dunkel wahr. Bevor er losging holte Randolph einen Brennenden Ast aus dem Feuer, welchen Sentinel als Fackel benutzte, während er zurück in die Stadt lief. Die Wachen am Tor waren anscheinend zu faul irgendwas zu sagen, denn nachdem sie ihn erkannten ließen sie ihn kommentarlos durch das Tor. Mit dem weniger freundlichen Gedanken, das diese Nacht die letzte kostenlose im ‚Schlafenden Geldsack’ ist, machte er sich auf dorthin um zu schlafen.
Felix Drachenfeuer
24.06.2006, 11:17
"Jetzt geht es los." murmelte Felix und packte seine wenigen Sachen, die er noch hatte, in einen Beutel. Es war wieder ein schöner Tag mit blauem Himmel, nur mit dem Unterschied, dass diesmal keine einzige Wolke am Himmel zu sehen war und ein leichter Wind die Wandernden und alle anderen Personen, die draussen arbeiten, kühlte. Der Mann mit den langen, blonden Haaren wollte, so wie es ihm seine Freunde geraten haben, zum Kloster wandern und dort um Einlass und Beichte beten. Er wusste, dass heute viele Menschen aufgrund des schönen Wetters vor die Tore der Stadt gehen werden, um die gesunde Landluft zu genießen, die aufgrund unerklärlichen Gründen nicht in der Stadt herrschte. Trotz diesem Risiko, dabei entdeckt zu werden, musste er aufbrechen, da die Stadtwache und die Bürger der Stadt mehr Geld invistiert haben, um ihn zu schnappen. Deswegen schaute er sich noch kurz in der Höhle um, die ihm als Behausung diente, bevor er schweren Herzens durch den kleinen Eingang stieg und seine Höhle, die ihm ans Herz gewachsen war, verließ.
Vor der Höhle war das übliche Bild zu sehen. Zu seiner Linken sah man eine steile Wand fast senkrecht hinunter gehend, die aufgrund ungeschickt platzierter Steine es unmöglich mache, mit Waffen jeder Art herauf zuklettern. Auf seiner rechten Seite befanden sich viele Dornen Büsche, denen man besser aus dem Weg geht, da sie tiefe Schittwunden verursachen können. Der einzige Weg zur Höhle zu kommen war ein schmaler Korridor zwischen den Dornenbüschen und der Steilwand. Niemand mit einer schwerern Rüstung oder großen Waffen würde hie durchkommen, da man sehr viel Gleichgewicht braucht, um nicht die fünf Schritte in die Tiefe zu stürzen und sich dabei das Genick zu brechen. Nur ein Kadaver eines Kopfgeldjägers, der so dumm war, nicht in einer Gruppe umher zu ziehen, lag am Fuss der Felswand, hinter einigen Tannen gut versteckt, und mahnte jeden Abenteurer, es nicht zu probieren hier weiter zu gehen. Doch Felix fürchtete sich nicht vor einem Absturz. Er wusste, dass er sehr vorsichtig und langsam gehen musste und nicht in Hektik oder Panik verfallen durfte. Denn hier regierten alleine die knallharten gesetzte der Physik: wer seinen schwerpunkt über den Rand der Klippe hängen ließ, hatte alleine keine Chance mehr, jemals wieder die Stadt zu sehen, vorrausgesetzt, er hatte niemanden, der ihn nach seinem Verschwinden vermisste und suchte. Dieses Glück hatte der Kopfgeldjäger am Fuss der Felswand nicht gehabt. Er verblutetet langsam und qualvoll. Felix wollte ihm helfen, doch ein Gewitter zog auf und er musste sich in Sicherheit bringen, ehe es so richtig losging. Doch jetzt war nicht die Zeit für Gedanken an das Geschehene, jetzt musste der junge Mann zum Kloster, wenn er sein Leben behalten wollte.
Odiel schätzte dass er gerade in Richtung Süden lief, auch wenn er sich da natürlich nicht sicher war. Er kam nur sehr langsam voran da er diesen Schmerz zwischen den schulterblättern hatte. Woher kamen diese Schmerzen?
Der Strand schien kein Ende zu haben. So weit Odiel auch lief er kam nirgendswo an und er konnte auch nirgendswo Zeichen von Menschen oder Rauch von einem Feuer sehen. War er in der Hölle und würde nun für immer und ewig mit diesen Schmerzen im Rücken geradeaus laufen ohne das er irgendwo ankommen würde?
Rechts neben ihm an der felswand die er entlanglief sah er nun eine Höhle. Er fand in der Höhle eine Flasche Bier. Als er sie aufhebte konnte er darauf "Dunkles Paladiner" lesen. Jetzt wusste er wo er gelandet war. Es musste die Insel Khorinis sein, da er auf dem festland nie von so einem Strand gehört hatte und es hier das Bier der Paladine gab, die eine Expedition hierher entsandt hatten, musste es einfach die Insel sein.
Er hatte gehört sie hätten einen großen Hafen, wenn er weiterlief würde er vielleicht einfach dort hochklettern können.
Nach einer weile wo er sich vorwärts schleppte endete der Strand. Jetzt musste er schwimmen. Hoffentlich würde er es überstehen mit seinen Rückenschmerzen. Doch andererseits - was hatte er zu verlieren? Er hatte ja nichts mehr. Er stieg in das Wasser und schwamm in die Richtung in die er die ganze Zeit gelaufen war. Dann, nach etwa zehn Minuten sah er in der Ferne einen Leuchtturm. Jetzt beschleunigte er das tempo und wie erwartet lag vor ihm der Hafen von Khorinis. Eine Treppe führte zum Hafen hoch. Als er sie hinter sich hatte stand er in der Stadt.
Shiro Gatach
24.06.2006, 13:37
Shiro war auf den Weg zur Stadt zurück, ihm hatte es in dem Kastell nicht gefallen, ganz und gar nicht. Dort war alles so dunkel, nur wenige Leute dort und alles erinnerte irgendwie an den tot. Auch Nemesis folgte im der noch Gestern wieder einigermassen zusammen gefliegt worden war. Diesemal war der Weg um einiges einfacher, Shiro hatte sich den Weg von einem der Dämonen genau beschreiben lassen, die Unterhaltung war zwar ziemlich komisch gewessen da der Dämon irgendwie sprach ohne seinen Mund zu bewegen, auch riesige Kopfschmerzen hatte die unterhaltung ausgelöst, doch die beschreibung für den Schnellsten weg gut.
So erreichten sie schon 2 Stunden nach dem sie losgangen waren eine Taverne mit dem Namen Zur Toten Harphe von wo aus sie nur noch einem Weg folgen mussten. Der Weg dahin war zwar ziemlich beschwerlich gewessen, doch ziemlich unproblematisch.
Als Shiro und Nemesis das Stadt Tor erreichten trennten sie sich, Shiro wusste nicht wo Nemesis hinwollte, doch dafür ganz genau wo er hinwollte, zu SonBo und dann weitere Arbeit suchen.
Darth Nemesis
24.06.2006, 13:57
irgend was oder irgend wer hatte Nemesis wieder zusammen geflickt. als er die eingangs halle betrat sah er Shiro der sich mit einem Monster zu unterhalten schien. als er näher Kamm sah er das der Dämon nicht wirklich sprach. dann schien das sehr einseitige gespräch beendet zusein und sie verlassen das Kastell wieder durch das riesige Tor welches sich diesmal völlig lautlos zupfen schien. sie gingen die große Treppe hinunter und richtung stadt Shiro ging vor weil dieser denn schnellsten weg kannte unterwegs sah sich Nemesis den Ring an denn er gestern aus diesem See holte er war aus reinem Gold und es Waren seltsam schriftzeiche eingraviert die er nicht lesen konnte aber deswegen würde er nicht wieder zum Kastell gehen denn dieser Ort war im doof und das obwohl er stille und Einsamkeit liebe. Sie kamen an einem Haus vorbei das ganz alleine in der Natur stand es schien eine Taverne zusein denn es ganz schön was los beide gingen weiter in richtung stadt. niemand Kamm ihnen entgegen es war als wären alle zu faul zum laufen als die stadttore in Sicht weite kamen trennten sich ihre Wege denn Nemesis wollte im Moment lieber der Stadt in zu nahe kommen und das wäre besser gewesen.
Xadoran musste gestern auf einem Klitschigen Stein stehen und gegen Revan kämpfen. Erst mal mussten sie zu den Steinen schwimmen. Das war für Xadoran kein Problem. Dann aber auf den Stein sich zu Stellen, dass war schon schwieriger, schon gerade weil Revan eine nicht Klitschigen Stein hatte. Als dann Xadoran auf dem Stein sich mit viel und mühe aufgerichtet hatte. Zog Revan sein Schwert und schlug. Xadoran konnte ausweichen, aber er viel ins Wasser. „Mist, mist und noch mal mist,“ dachte sich Xadoran. Revan lachte und Xadoran fand das nicht wirklich schon. Xadoran rappeltet sich wieder auf den Stein. Dann zog er’s ein Schwert. Er schlug von der Seite, das konnte Revan abblocken. Bei diesen Blocken viel Revan fast ins Wasser. Aber nur fast. Dann schlug Revan und Xadoran hatte seine Mühen es abzublocken. Er konnte ja auch schlecht tänzeln, denn der Stein war klitschig. So wich Xadoran aus, indem er einfach eine ganz Körperdrehung machte. Dabei folg er zwar auch fast ins Wasser. Aber er war dieses Mal trockengeblieben. So ging das noch einige Zeit weiter. Dann aber flog doch Xadoran ins Wasser. Er kam mit dem Bauch zuerst auf, denn er hatte sich in der Luft gedreht. Als er dann auf der Wasseroberfelchen aufkam, gab es einen lautes Geräusch. Revan lachte wieder das man es sicher noch in Khorinis gehört hatte.
„So Xadoran, das kämpfen hast du ja schon ganz gut gemacht und jetzt stellst du dich auf diesen Baumstumpf und machst die Übungen nach die ich mache.“
„Ok Revan.“
„Wenn du das überlebt hast reicht es für heute.“
In Revansaugen war so ein dunkles Funkeln zu sehen und Xadoran dachte das, das nichts gute zu bedeuten hatte. Aber als Xadoran auf dem Baumstamm Stand fiel er auch gleich wieder runter, er war müde. Er konnte sich kaum noch auf den Beinen halten, aber nein Revan wollte das er das durchzog. Erst musste er nur auf einem Bein stehen das ging noch, aber als er dann einen Handstand machen sollte war es zu viel. Der Baumstamm kippte mit Xadoran ins Wassers. Es war auch schon spät und das Wasser war nicht mehr so angenehm wie vorher. Revan lachet dann schon zum 3 mal gestern. Xadoran schwamm ans Ufer und sie bauten beide Ihr Zelte auf und schliefen.
Darth Nemesis
24.06.2006, 16:29
Nemesis hatte nach der trennung von Shiro noch einige zeit vor den Stadttoren gestanden und überlegt ob er ihm folgen sollte. aber immer wieger schossen ihm die gleichen fragen durch den kopf, er hatte schon zulange hier rum gestanden und nichts getan er wollte in paar tage in den wald gehen um seine nächsten schritte zu planen und zu überlegen welcher gemeinschaft er sich anschliesen könne aber er kannte ja nur 2 die garde und die Dämonenbeschwörer aber keine von beiden war es wert. er ging denn weg zurück denn er vor ein paar tagen genommen hatte als er auf den verwesenen Körper von Phönix gestossen war. nach einigen hundert metern fand erschlieslich die höhle wieder in der er genächtig hatte. da er kein werkzeug hatte um möbel und andere schachen herrzustellen. so musste er er sich auf das konzentrieren was er hatte, er zog das obere teil seiner rüstung aus um zu sehen ob er denn armschutz wieder dran machen konnt und wie weit seine verletzung behandelt worden war. Das mist vieh welches ihm gestern in den arm gebissen hat hatte einen teil seines Mahl´s herraus gerissen aber die wurde war wieder völlig weg, nur das mal auch nur hälfte dann plötzlich ging ein steichender schmerz durch seinen ganzen körper und sein mal bildete sich neu nur wuchs es weiter so das es bis zum schulter blatt reiche.
Langsam bewegte sich den lange Reihe aus Magiern, Novizen und Adepten des Feuers den Weg in Richtung Stadt entlang. Unwillkürlich musste Andreas diese Prozession mit der Gruppe vergleichen, mit der er bis vor zwei Tagen unterwegs gewesen war. Zu Beginn ihrer Reise hatten sie denselben Weg zurückgelegt und nun verstand der junge Feuermagier auch, warum sie den alten Steinkreis nördlich des Klosters aufgesucht und die Umgebung erkundet hatten. Vor einiger Zeit war nämlich ein Mitglied des Ordens in einem Buch auf die Beschreibung einer Feier am gefunden, bei der die Diener Innos dem Gott des Feuers und der Gerechtigkeit huldigten. Der Tradition zufolge musste die mit dieser Feier verbundene Zeremonie an einem Ort abgehalten werden, an dem die Magie Innos besonders stark präsent ist und der einzige Ort, der dies erfüllte und in Reichweite der Mitglieder des Klosters lag war der alte Sonnenkreis nördlich des Klosters.
Als die Gruppe an einer Weggabelung ankam und sich vom Hauptweg, der in die Stadt führte abwendete, blieb Andreas kurz stehen, um sich einen Überblick über die Prozession zu verschaffen.
Ganz am Anfang gingen vier Adepten, die an langen Stangen Fahnen mit dem Bildnis Innos trugen, gefolgt von Pyrokar, Serpentes und Uthar, dem Hohen Rat des Klosters. Dahinter schlossen sich so gut wie alle Magiekundigen des Klosters an. Die Mächtigeren an den Rändern der Prozession, um die restlichen Teilnehmer im Notfall zu schützen. Doch außer den Bewohnern des Klosters waren auch einige Magier des Feuers aus Drakia und Gothar erschienen, die sich eigens für diese Zeremonie auf die gefahrvolle Reise zum Kloster gemacht hatten. Nur wenige Magiekundigen des Ordens waren nicht bei dieser Prozession mit dabei. Einige waren zum Schutz des Klosters zurück geblieben und andere hatten die Aufgabe übernommen Gegenstände zum Sonnenkreis zu schaffen, die für die sich an die Zeremonie anschließende Feier, benötigt wurden.
Als der Großteil der Prozession an ihm vorbei gegangen war schloss Andreas sich wieder an und nahm eine neue Position am Rand der Prozession ein. Genau wie einige andere Magier gehörte er zu denen, die für die Sicherheit der restlichen Teilnehmer an dieser heiligen Prozession verantwortlich waren. Dabei spielten nicht so sehr seine magischen als vielmehr seine Fähigkeiten im Umgang mit dem Schwert eine Rolle. Denn obwohl es ihm inzwischen ohne größere Probleme gelang einen Feuersturm zu beschwören konnte er diesen Zauber nicht lange aufrecht erhalten und verlor schnell wieder die Kontrolle über das magische Geschoss.
Als ein weiteres Mal ein Lobgesang zur Ehre Innos angestimmt wurde, riss sich Andreas aus seiner Grübelei über seine Fähigkeiten im Umgang mit der Magie des 4. und 5. Kreises und stimmte in den Gesang ein.
Fide Innos vivimus.
Fide Innos morimur.
Fide Innos, nostrum dominum, imus.
Honorem sui magicismi.
Honorem suae naturae.
Suus lux nostram viam prosequatur.
Obscuritas Belair cedat.
Nostrum fides in aeterno mittet.
Innos!
Als Xadoran heute morgen aufgewacht war sprang er erst mal in den See. Der war durch die Morgensonne aufgewärmt. Es war einfach nur Himmlisch. Das Wasser angenehm. Ein leichter Nebel überzog das Gewässer. Als dann auch Revan aus seinem Zelt gekrochen kam dann ging auch das Gehscheuche weiter.
„Morgen, du machst jetzt 40 Liegestützen und danach machen wir die Übungen von gestern wieder,“ sagte er mit einem schroffen Ton.
„Ok Revan,“ erwiderte er mit einer Unschuldsstimme.
Xadoran war sich auf den noch Feuchten Sand. Seine Hände versanken leicht in dem feuchten Sand. Eine leichte Gänsehaut überzog ihn. Dann erhob er sich. Revan meckerte dieses Mal nicht. Dieses mal machet Xadoran alles wie Revan es wollte. Als Xadoran so 20 Liegestützen hatte sagte Revan.
„Ich gehe mal zur Taverne und hole uns was zu essen.“
„Ok Revan ich übe weiter.“
Revan ging über den Strand. Er ließ viele abdrücke im Feuchten Sand. Xadoran machte weiter Liegestützen. Als er das hatte suchte er sich einen Baum. An dem ein schön dicker Ast dran war. Als er einen gefunden hatte. Umfasten seine Hände den Hast. Dann zog er sich hoch, dann ließ er sich wieder runter. Das machte er so 10 Mal dann kam auch schon Revan wieder zurück. Erst dann viel Xadoran auf, dass in der letzten Nacht ein Baum umgefallen war und der lag jetzt auf einen der Steine. Auf dem klitschigen Stein. Revan mein sie könnten ja auf dem Stein Frühstücken wo er gestern stand. Damit war Xadoran zufrieden. Sie balonzierten über den Baum. Dieser was mit Moos überwachsen. Es war deshalb nicht leicht darüber zu balonzieren. Als sie dann auf dem Stein ankamen, frühstückten sie erst mal ausgiebig. Als sie dann alles aufgegessen hatten, wollte Revan über en Baumstamm gehen. Da zog Xadoran sein Schwert er wollte auch mal Revan schwimmen sehen. Er schlug so das Revan sich erschreckte und flog ins Wassers. Dieses Mal konnte Xadoran lachen. Revan aber nicht er war stink sauer und motzte Xadoran an.
„Was soll das,“ sagte er mit energischer Stimme.
„Ich wollte dich auch mal Schwimmen sehen.“
„Aha jetzt hast es gesehen und jetzt geht es weiter.“
„Ja aber erst mal solltest du aus dem wasser steigen.“
Revan schwamm ans Ufer. Dort wartete Xadoran schon auf ihn. Sie gingen beide auf den Baumstamm und zogen ihr Schwerte. Als Revan zog sein Schwert, Xadoran hatte seins immer noch in der Hand. Revan schlug von der Seite Xadoran blockte und tänzelte noch hinten. Dann schlug er von oben und Revan wich nach hinten aus. So ging das weiter. Bis sie dann von irgendwo ein fröhliches Pfeifen hörten. Es kam immer näher und näher.
Resdayn schmerzte es, Renegade alleine zu lassen. Sie war eingeschlafen, als Resdayn der Auftrag von Riordian in den Kopf kam. Also hatte er ihr einen Zettel hinterlassen und sich mit Luxor auf den Weg gemacht. Wie schon so oft, gingen sie wieder nebeneinander her. Der Initiand kraulte der Luchsin hinter den Ohren.
'' Naja....ganz nett war sie ja...nicht wahr Luxor ?''
Die Luchsdame miaute zustimmend, zumindest kam es Resdayn so vor.
Pfeifend stimmte er eine Melodie ein, welche er mal vor vielen Jahren gelernt hatte. Irgendwie erfüllte sie ihn immer wieder mit etwas Gutem, verdrang seine schlechte Laune und ließ ihn wieder lächelnd umhergehen.
Irgendwo in der Nähe vernahm er ein Aufeinanderdreschen von Metall, was ihn aber nicht sonderlich störte, warscheinlich ein paar Junger Lee's oder welche der Stadtwache.
'' Wer bist du ?''
Resdayn drehte sich um und hörte Luxor scharf fauchend, sie war schon zum Sprung bereit.
'' Ruhig Kleine.''
Er schaute sich seine Gegenüber an, zwei Männer.
Odiel lief den Weg rechts bergauf. Nach ein paar Metern hörte er eine Art Echo von seinen Schritten. Er blieb stehen und als das "Echo" nicht aufhörte wusste er dass dies nicht seine Schritte, sondern die eines anderen waren. Er versteckte sich und blickte zurück. Hinter ihm kam ein Mann mit Kapuze über dem Kopf angelaufen der so wie er aussah wahrscheinlich von den südlichen Inseln kam. Aber heutzutage konnte man sich da nicht mehr sicher sein. Odiel lief zu ihm und sprach ihn an.
"Hallo. Mein Name ist Odiel. Was führt euch hierher?"
"Nun dies ist ein weg." sagte der fremde. Odiel schämte sich leicht für eine solche Frage.
"...ja. Wie lautet eurer Name?"
"Mein Name ist Sentinel."
"Und, wohin desweges?"
"Ich war gerade auf dem Weg zum Großbauern."
"Großbauern?"
"Ja, das ist Onar. Er ist der mächtigste Bauer in Khorinis. Er lehnt sich zurzeit gegen die Miliz auf."
"Würde es euch etwas ausmachen wenn ich euch begleite?"
"Nein folgt mir, zusammen ist es sicherer. Ich bin ebenfalls nur leicht bewaffnet. Oh wie ich sehe tragt ihr garkeine Waffe."
"Ja seitdem ich hier bin habe ich nichts mehr. Allerdings weiss ich auch nicht ob ich vorher etwas besaß und wer ich vorher war."
"Na dann. Lasst uns gehen bevor die Nacht einbricht."
"Ja geht vor."
Sentinel, wie er zu heissen schien, schlug ein schnelles tempo ein und Odiel konnte mit seinen Schmerzen zwischen den Schulterblättern kaum folgen. Sie kamen unter einer Steinbrücke hindurch, an der taverne "zur toten Harpye" vorbei, und schliesslich waren sie auf dem letzten Abschnitt des Weges zum Großbauern.
"Wie hat Onar das denn geplant mit den Milizen fertig zu werden?"
"Er heuert Söldner an. Lass uns jetzt keine unnötige Zeit vertrödeln."
"Na gut." sagte Odiel und rannte dem Fremden hinterher.
Jetzt kamen sie an einem Haus vorbei wo zwei Männer standen die pelzbezogene Rüstungen trugen.
"Das sind Söldner." Ließ Sentinel beim Vorbeigehen von sich hören.
Dann erreichten sie den Hof des Großbauern.
Kinimod marschierte immernoch an vorderster Front der Prezession udn Stimmten mit den anderen immer wieder lob Lieder an Innos' an.
Mittlerweile waren sie an der Stadt vorbei und bald würden si in den Nördlichen Wald kommen.Dort soll es sehr gefährliche Tiere geben udn manchmal sogar ein paar Orks,hatte Kini gehört.
Als die Gruppe dann am Waldrand angekommen war gingen die fähigsten Kämpfer nach vorne um die Träger zu schützen.
Natürlich ließ es sich Kinimod es sich nicht nehmen auch vorne mitzugehen,aber natürlich wurden die meisten Kämpfer von parlan angefaucht der neben dem heiligen rat ging sie sollten auch auf die Flanken achten.Doch Kinimod blieb trotzdem vorne stehen während andere,völlig von Parlan eingeschüchtert,nach hinten zurück gangen.
Als die Grupep dann im Wald war heute man Wolfslaute,Scavengerlaute und viele eigenartige Stimmen mehr.
Doch ungeachtet davon gingen alle Zielstrebig weiter,allerdings sang nun keienr mehr um nicht die hälfte der Bestien die den Wald bewohnten zur Prozession zu locken.
Doch plötzlich stoppten alle als einige Goblinskellete auftauchten udn wie aus dem nichts kam noch ein Rudel Warge dazu.
"Anscheinend hat Beliar bemerkt was wir vorhaben",sagte eienr der Magier aus Gothar,woraufhin fats alle leise nickten.
Dann zogen alle ihre Schwerter und Runen.Und auch Pyrokar,Ulthar und Serpentes besschworen ihre machtvollen Magien.Kinimod war überwältigt von diesen ganzen mächtigen magischen Auren und konnte sich kaum auf seine eigene Magie konzentrieren.Doch dann merkte er das er sich kaum konzentrieren musste,denn diese geballte Magische Aura die die Gruppe umgab erleichterte das Beschwören von Zaubern.
Dann als alle ihre Magien beschworen haben erhielt die Grupep den Befehl des Rates zuerst die Goblinskellete und dann die Warge anzugreifen.
Dann schossen alle Magiekundigen auf einmal ihre Magien auf die Feinde,es entstand dabei eine große Hitze die Kinimod zum schwitzen brachte.Eine Sekunde nach dem Angriff hörte man nur noch laute Schreie,alle Geschöpfe Beliars waren tod und lagen regungslos am Boden.
Zuerst gab es Jubelgeschrei bis Parlan mit eienr Handbewegung alle zum schweigen brachte.
"Lasst uns nun weiter zum Sonnenkreis gehen.Die Zeremonie muss bald beginnen",sagte Ulthar mit gewohnt ruhiger Stimme woraufhin die Gruppe weiter maschierte.
Heiliger Rat
24.06.2006, 20:03
Die Ältesten waren nach der langen Wanderung schließlich an ihrem Ziel angekommen. Die Vorbereitungen liefen alle nach Plan. Sitzgelegenheiten wurden abseits des Steinkreises für das Festmahl geschaffen und einige Wenige übernahmen den Wachdienst an den Eingängen der Lichtung. Die Reise zum Sonnenkreis war einst eine Tradition der Klöster auf Khorinis gewesen. Ein alter Brauch, älter als sie selbst, dem in diesen ungewissen Zeiten wieder neues Leben eingehaucht wurde. Es sollte eine Zusammenkunft aller magiebegabten Diener Innos’ auf der Insel werden, um ihren Herrn an jenem magischen Ort zu huldigen und neue sowie alte Bekanntschaften neu zu knüpfen. Ein friedvolles Fest sollte es werden, doch eine Unannehmlichkeit kam den Feiernden in die Quere. Als sie die mit üppigem Gras bewachsene Lichtung betraten hatten kam ihnen sogleich ein Hoher Feuermagier aus Drakia entgegen, um ihnen von der Schändung des Kreises zu berichten.
Die Drei hörten seinen Worten genau zu. Sie waren leichtsinnig gewesen, hätten nicht gedacht dass die Dienerschar des Dunklen Fürsten einen derart niederen Gefallen an der Gottesspötterei hegte. Allerdings waren die sie naiv zu glauben, dass sie damit irgendetwas bewirken konnten. Mehr als die Wut der Diener des Gerechten auf sich zu ziehen war ihnen mit solch dillethantischer Einmischung in die Angelegenheiten der Feuermagier nicht möglich. So wie auf ihrem Weg alles Böse von ihnen gewichen war, so würde auch das Böse das sich des Steinkreises bemächtigt hatte von dem Stein weichen. Diese Ketzerei würde nur von kurzer Dauer sein.
Pyrokar dankte dem Hohen Magus mit einigen knappen Worten, ehe er sich gemeinsam mit Serpentes und Ulthar den mystischen Felsen zuwandte. Es hatten sich schon mehrere Innos Diener eingefunden um der Segnung beiwohnen zu können, doch Teile waren noch abseits des Geschehens, zerstreut von den angelegenen Arbeiten, und ruhten sich aus oder beschäftigten sich mit letzten Feinschliffen, ehe ein höherrangiger Ordensangehöriger sie zum Steinkreis hetzte.
Gemächlich positionierten sich die drei Priester trigonometrisch um den Steinaltar um den Klosterbewohnern noch etwas Zeit sich einzufinden zu geben. Während einiger leiser Gebete der Anwesenden trudelte langsam der Rest ein und Pyrokar trat an die versammelte Menge heran.
„Wir haben uns heute hier versammelt, um eine alte Tradition der Orden dieser Insel wieder neu aufleben zu lassen. Hier, an diesem magischen Ort haben sich schon vor vielen Jahren die Diener Innos versammelt um in dieser prächtigen Umgebung den Immer Guten und Gerechten zu huldigen und in seinem Namen ein großes Fest zu feiern. So wollen wir es auch heute tun, wir, das Ordenskloster Khorinis gemeinsam mit dem Ordenskloster Drakia und den Feuermagiern Gorthars, die wir aufs herzlichste Willkommen heißen.“
Es wurde kurzes Getuschel laut, als sich die angereisten Magier mit einigen Handgesten bemerkbar machten. Eine ungewöhnlich gelassene Stimmung war unter den Innos Dienern aufzufinden. Immer wieder huschte ein Lächeln über ein von Altersfaltengeprägtes Gesicht oder ein jüngeres Mitglied sprach offenkundig seine Bewunderung über eines älteren aus. Man war sich fremd und doch sehr nah. Die Magie hatte ihre Anwender auf mystische Weise einander näher gebracht.
„Doch seit dem letzten Fest zur Midsommerwende ist viel Zeit verstrichen, wobei langsam Fest und Ort zugleich in Vergessenheit geriet. Die Diener des Dunklen Fürsten Beliars schienen jedoch ein besonderes Augenmerk darauf geworfen haben. Durch unsere Unachtsamkeit haben wir es zugelassen, dass sie diesen Hort der Magie heimsuchten und schändeten. Möge es uns allen eine Lehre sein, stets auf der Hut zu sein und sich vor den Schergen Beliars in Acht zu nehmen.“
Eine kurzweilig bedächtige Stille hing über die versammelte Schar, ehe Pyrokar mit der Segnung begann.
„Doch Innos’ Macht ist groß und so möge seine Herrlichkeit das Böse auf ewig von diesem Ort verbannen.“
Mit diesen Worten stimmte er ein immer lauter werdendes Gebet an, wobei sich Serpentes und Ulthar, wie auch wenig später einige alte Magier Drakias und Gorthars in der Nähe mit einklinkten.
Je lauter die Stimmen der alten Herren wurden, so schien es, desto heller flackerten die vereinzelten Fackeln in der Nähe, die der Dämmerung entgegenwirken sollten. Das Gebet wurde mit der Zeit zu einem Gesang, der die Umgebung mit Ehrfurcht erregenden Klängen erfüllte. Die gespannten Blicke der Anwesenden hafteten rasch auf den Händen des Heiligen Rates, der sich über den Altar stütze und plötzlich verstummte, während die Magier Gorthas und Drakias die letzten Strophe sangen und sich ein helles, weiß gleißendes Licht sich aus den Händen der Drei bildete, welches sich langsam über den Altar ausstreckte bis zu dem Punkt dass es alle Anwesenden mit seinem Licht einhüllte und sie in seiner Herrlichkeit zum erstarren brachte. Atemlos beobachteten die Innos Diener kurz später wie das Licht innerhalb weniger Augenblicke sich in einer flüssigen Bewegung wieder zusammenzog und in dem Steinalter verschwand. Die Drei schienen leicht außer Atem, als sie wieder ihre Hände von dem warmen Stein Namen und sich von dem Steinkreis entfernten.
Leicht verwunderliches Getuschel brach erneut unter den Versammelten aus, während einige Novizen durch die Reihen der Magier kamen und allerlei Gaben aus den drei Gebieten mitbrachten. Eine Flasche Wein aus dem Kloster Khorinis’, ein Schafsfell aus dem Kloster Drakias und frische Früchte aus den Ebenen Gorthars. Die drei niederen Ränge legten die Gaben der Orden auf den steinernen Altar und gesellten sich wieder zu dem Rest der Gemeinschaft. Daraufhin stimmten Einige ein Gebet an worauf der Rest mit einstimmte, während sich langsam vier Priester Innos’ aus der Menge lösten. Ein Priester aus den weitläufigen Ebenen Gorthars, ein Priester aus der Hochburg Gorthars, ein Priester aus dem Kloster Drakias und Ulthar, Mitglied des heiligen Rates des Kloster Khorinis’. Das Gebet leise auf ihren Lippen positionierte sich ein jeder einzeln an einer der vier Ecken des Altars. Erneut schwang das Gebet in einen Gesang um, den sich die vier Priester mit gewaltiger Stimme anschlossen und eine Gänsehaut auf die Haut eines jeden Innos Dieners zauberte. Die Gemeinschaft verstummte erst nachdem sie das Lied ein drittes Mal wiederholt hatten, woraufhin sich Ulthar an die Versammelten wandte.
„In Innos Namen und zu seiner Herrlichkeit haben wir uns hier versammelt und so wollen wir ihm mit den Gaben der Unsren huldigen, auf das er seine schützende Hand auch weiterhin über uns und alle Menschen halte.“
Ein neues Gebet wurde von der Gemeinschaft angestimmt, als Ulthar den Wein vorsichtig über die gesammelten Gaben schüttete, sich verbeugte und wieder an seinen Platz ging. Das Gebet gewann an Stärke, wobei die vier Priester sich langsam ausklinkten und eine leise Beschwörungsformel aufsagten. Die Augen geschlossen, hoben sie vorsichtig ihre Arme gen Himmel und schienen etwas Herbeizurufen. Wenige Momente später begann es zu Tröpfeln. Ein Regen zog auf. Doch dieser Regen kühlte nicht. Die kleinen Feuertropfen prasselten auf den Altar und gewannen mit dem Gebet der Versammelten langsam an Stärke. Dicke Feuertropfen bildeten sich zu kleinen Feuerpfeilen die in Massen auf die Gaben danieder fielen und die Gaben in Flammen setzten. Einige ausgewählte Hohe Feuermagier gaben nun ihrerseits ihren Beitrag zu dem magischen Fest und beschworen Feuerregen über Feuerregen und ließen diese auf die nahe liegenden Berge und Klippen prallen. In dem leichten Dunkel der Abenddämmerung war der Steinaltar von magischem Feuer umhüllt und ließ es in den Augen der Innos Dienern glitzern. Die Faszination war groß. Unsichtbare, sowie sichtbare, Magie umgab sie vollständig und zog die Anwesenden in ihren Bann. Ein letztes Lied wurde angestimmt während das Feuerwerk noch immer von den Himmeln fiel. Erst als dieses schließlich geendet hatte versiegten die Feuerregen der Hohen Magier und das magische Feuer auf den Altar wurde mit einer gemeinsamen Handgeste der vier Priester erloschen.
Mit einem leicht erschöpften Lächeln auf den Lippen wandte sich Ulthar ein letztes Mal an die Gemeinschaft der Innos Diener, deren Anblick ihn insgeheim unheimlich stolz machte.
„Zu Innos Ehren haben wir ihm unsere Gaben geopfert und so mögen wir zu seinen Ehren uns nun auch an den seinen erfreuen. Haltet euch nicht zurück! Macht Innos keine Schande! Das Festessen möge nun beginnen, für Innos!“
Die Menge schloss sich dem Priester ebenfalls mit einem kollektiven ‚Für Innos!’ Ruf an, verfiel in Plauderei, machte sich auf den Weg zum Festmahl und erfreute sich an der prächtigen Natur, die durch die Prozession auf mystischer Art und Weise etwas an Schönheit gewann.
- Da Spike
Schnell lief Odiel nun wieder in Richtung Stadt denn des Nachts ließ es sich am besten klauen. Er hatte vor eine ordentliche Summe zusammenzubringen denn die Söldner würden viel verlangen.
"Es war ja für einen guten Zweck." dachte er sich mit einem Grinsen.
Den gleichen Weg den er gekommen war lief er zurück und auch wenn er ungeheuere Schmerzen im Rücken verspürte sprintete er.
Da kam schon die taverne in die Sicht. Er hatte beobachtet dass an dem Kerzenleuchte eine tote Harpye hang, deswegen hieß sie also zur toten Harpye. Wer wohl so stark war eine Harpye besiegen zu können? Dachte er sich im Vorbeirennen. Eines Tages würde er auch so stark sein.
Bisher war es eine ruhige Reise gewesen doch nun hörte er von einer Höhle unter der Steinbrücke unter der er gerade durchlief das geräusch eines Molerats. Er beschleunigte seine Schritte um einiges, rannte den Weg bergab und kam wieder bei der Stadt an. Es war zum Glück noch hell.
Die schwarze Hand
24.06.2006, 20:59
Inzwischen war Vastator ständig auf Achse. Nun ging es in die Wälder von Khorinis, wo er den Besessenen aufsuchte, um ihm einen neuen Auftrag zu erteilen. Es war nicht so, dass die schwarze Hand weiteres Chaos im Moment von Nöten sah, doch durstete sein Handlanger wohl aus Langweile nach neuen Aufträgen. Das zumindest wollte ihm der tränenförmige Stein weismachen, den Cyco, so lautete der Name des Waldläufers, an seinem Körper trug. Der Onyx unterrichtete dem Vermummten von jeder ungewöhnlichen Gefühlsregung seiner Diener, ohne dass diese jedoch davon wissen konnten. Wer glaubte schon an die Banalität des schwarzen Steines als simples Erkennungszeichen... weit gefehlt. Hinter jeder Handlung des Maskierten steckte doch zumeist weit mehr als man es sich anfangs erdenken konnte.
Vastator schlängelte sich durch die Ansammlung schmaler doch hoher Bäume, durch deren Wipfel warmes Sonnenlicht auf die Schwarzkutte herabfiel. Der Jäger konnte nicht mehr weit sein, so dachte Vastator, denn trotz der großen Entfernung, war es ihm bereits möglich den Klang der behutsamen Schritte des Mannes durch das Geäst zu vernehmen. Seine Blicke fuhren herum und entdeckten die in dem gedämpften Licht, seichte Schatten auf den Waldboden werfende Gestalt, die sich gerade ihren Weg aus einer beängstigend wirkenden Höhle suchte. Die in das bleiche Gesicht des wundersamen Mannes eintätowierten schwarzen Tränen deckten sich mit den jähen Erinnerungen, die Vastator an seinen Diener hatte. Nicht umsonst hatte er auch gerade für ihn den Tränenförmigen Onyxstein auserkoren. Es hatte eben alles einen Sinn...
Zielgerichtet aber dennoch unauffällig schlich sich der Verwüster an seinen Handlanger heran, ohne diesen auf irgendeine Art und Weise zu begrüßen. Ihm gefiel es, den Halunken zu verängstigen, so wie er es schon bei ihrer letzten Begegnung getan hatte und Cyco, seinen Körper elendig krümmend, auf dem Boden gelandet war. Manchmal kam eben seine sadistische Ader zum Vorschein. Auch jetzt wieder, als er einen kraftvollen Blitz durch den Onyxstein seines Trägers schickte und selbiger augenblicklich merklich zusammenzuckte. Im selben Moment noch, kurz bevor sich der Wanderer hatte umwenden können, hatte Vastator sich Kapuze und Maske tief ins Gesicht gezogen; so spät wie möglich, denn die Hitze an jetzigen Tagen war einfach unerträglich, vor allem, wenn man wie der Vermummte zu allem Überfluss auch noch schwere schwarze Kleider tragen musste.
„Zufällig weiß ich, dass du dich von deiner Vergangenheit abgewendet hast.“ Ein abgrundtief böses Lächeln blitze unter der schwarz glänzenden Maske Vastators hervor. „Besitzt du nun auch den Mut, deine Vergangenheit auszulöschen? Oder zumindest ihr zu schaden?“ Wortlos blickte sein Scherge ahnungslos zu der dunklen Gestalt herüber; versuchte vielleicht zu erahnen, wie es unter der Maske und unter dem Gewand aussehen mochte, doch würde und konnte die schwarze Hand ihm diesen Gefallen nicht tun. Auch dies hatte seinen Grund.
„Du willst mich doch nicht etwa enttäuschen?“ Wieder ließ er hämisch grinsend einen diesmal eher leichten Blitz durch den Stein Cycos zucken.
Er sprintete immer weiter den weg entlang den er nun schon zwei Mal gelaufen war. Dieses Mal bemerkte er links eine Steintreppe die er jedoch nicht hochlief. Denn er wollte wieder zum Hof. Als er unter der Steinbrücke ankam sah er eine Höhle und betrat sie. Ein Molerat lag dort schlafend und neben ihm ein prallgefüllter Lederbeutel. Ein Pech das Odiel nicht wirklich schleichen konnte, aber er bemühte sich sich leise zu bewegen. Er bückte sich und hob den Sack auf, da ließ der Molerat ein Schnarchen von sich hören.
"Uff." sagte Odiel da er schon gedacht hatte dieser würde aufwachen. Doch da hörte er ein Grunzen hinter sich. Er drehte sich langsam um und ahnte was es war. Die ganze Zeit war ihm der schlafende Molerat ein wenig klein vorgekommen, denn er war ein Kind und vor ihm stand nun die Mutter mit einem toten Vogel im Maul.
"Oh oh." sagte Odiel und rannte so schnell er konnte aus der Höhle und setzte sich eine Weile in die Taverne damit die Molerats denken würden er sei weg. Nach etwa fünf Minuten setzte er seinen Weg in Richtung Hof fort und machte dabei den Beutel auf. Das gab es nicht - dreiundneunzig Goldmünzen. Nun würde er sich einen Söldner zur Begleitung ins Minental leisten können.
Cyco zuckte leicht zusammen, als der seltsame Blitz von dem Stein, der er an einem schlichten Lederband um den Hals trug, in seine Brust fuhr. Er hatte den dunklen Magier unterschätzt, und zwar nicht zu knapp. Ohne eine sichtbare Bewegung hatte er einen Zauber ausgeführt, nicht einmal en Griff nach einer Rune hatte der Jäger bemerkt. Ob es dem finsteren Gesellen wohl möglich war, ohne den Einsatz von Runen sein magisches Handwerk zu verrichten? Wenn dem so sein sollte, dann wäre er den Magiern, denen Cyco bis dato begegnet war, um einige Schritte voraus.
Der Tätowierte zwang seine Gedanken in die Gegenwart, dachte über die Frage seines Gegenübers nach. Von seiner Vergangenheit abgewendet ... Dem Einzelgänger kamen seine Tage auf dem Hofe Onars in den Sinn. Ob der Mann jene Vergangenheit meinen mochte? Cyco überlegte. Er sollte der Vergangenheit schaden. Der Gedanke, dem fetten Großbauern den Bauch aufzureißen ließ ein schwaches Grinsen auf seinem Gesicht erscheinen, welches das falsche Bild eines Lächelns kurz verdrängte.
”Ich denke, es wäre kein Problem, meiner Vergangenheit zu schaden. Ich habe mich davon abgewandt, wie ihr sagtet. Ich habe dort keine Verpflichtungen mehr. Es gibt keinen Grund, weshalb ich dieser Vergangenheit nicht schaden sollte, Meister.”
Zwei Gedanken schossen dem Einzelgänger durch den Kopf. Einerseits die Frage, ob der Maskierte tatsächlich sein Hofleben meinte. Was, wenn er ihn gegen einen Teil seiner Vergangenheit aufbrächte, den Cyco lange vergessen hatte?
Zum anderen verwirrte den Tätowierten die Tatsache, dass er den finsteren Zeitgenossen als Meister tituliert hatte. Woran lag dies? Wurde er von dem Mann beeinflusst, oder hatte er es aus freiem Willen getan?
Nun, wie dem auch sein sollte. Man würde noch sehen ...
Die schwarze Hand
24.06.2006, 21:32
Meister, das gefiel ihm wirklich gut. Daran könnte er sich gewöhnen. Am liebsten wäre es ihm jedoch, wenn diese aufsässige Murielle ihn auf diese Weise titulieren würde – ja, das gäbe ihm die Genugtuung, die er sich auch so ohne weiteres verschaffen konnte.
Tatsächlich schien der Schwarzhaarige gar nicht so dumm zu sein, hatte er seines Erachtens nach doch sofort den wahren Gehalt seiner Andeutungen erkannt. Es ging nicht wirklich um sein Familienhaus oder seine alten Freunde.
„Du glaubst zu wissen, was ich meine; und du hast recht“, stellte Vastator mit tief hallendem Bass fest. „Ich spreche von deiner Vergangenheit hier auf Khorinis.“ Verwundert, anscheinend darüber, dass der Mann seine Gedanken lesen konnte, zog der Tätowierte die linke Augenbraue nach oben.
„Ja, ganz recht. Es geht um deine frühere Zugehörigkeit, schließlich bist du nicht immer ein Waldmensch gewesen.“ Vastator machte eine bedeutungsvolle Geste, die bei dem Halunken Ehrfurcht zeugte. In Wirklichkeit hatte der Vermummte jedoch nur eine lästige Fliege vertreiben wollen.
„Ich will, dass du in der Söldnersiedlung einen Brand legst. Lasse den ganzen Haufen abfackeln. Die Taverne. Die Hütten. Das Haupthaus. Die Bauernunterkünfte. Einfach alles. Lass uns ein Feuerwerk erleben.“ Unter seiner Maske strahlte Vastator einen Enthusiasmus aus, von dem sich andere gut und gerne eine Scheibe abschneiden könnten. Trotz der derzeitigen Hitze würde er sich wahrlich an einem weitausdehnenden, lodernden Feuer ergötzen.
„Aber, was du auch tust - halte dich von der Banditenburg fern. Sie gehört nicht dem Großbauern, sondern einer lästigen Amazone. Der Burg gebührt nichts meiner Rache. Lasse dafür den Hof umso mehr bluten.“Bei dem Wort Blut trat dem schwarzhaarigen Schergen plötzlich der rote Saft dünnflüssig aus Nase und Ohren. In Verbindung mit dem aschfahlen Gesicht des Tätowierten schaffte es einen wahrlich grauenerregenden Anblick. Kaum später sackte Cyco zu Boden, fasste sich verstört mit den Händen an seinen Schädel und versuchte die Blutung zu stoppen. Doch dabei solange vergebens, bis Vastator selbst das scharlachrote Rinnsal mit einer ruhigen Bewegung seines Armes verenden ließ. Verächtlich lachend verschwand die Inkarnation des Unergründlichen wieder hinter einem der etwas breiteren Baumstämme, um sich seinen Weg zu einem etwas kühleren Ort zu suchen.
Aufmerksam starrte der Tätowierte dem Maskierten hinterher, bis dieser zwischen den Bäumen verschwunden und damit außer Sichtweite war. Zwar war er sich nicht sicher, ob der Vermummte trotzdem noch in seinen Gedanken stöbern konnte, doch fühlte er sich etwas sicherer.
Erst nachdem der Jäger sich seiner Abwesenheit versichert hatte, indem er dem Weg des Magiers ein stück weit gefolgt war, begann er, sich über den Auftrag Gedanken zu machen. Seine anfänglichen Vermutungen hatten sich also als richtig erwiesen, es ging um den Hof des Bauern Onar. Ein wahrhaft großes Ziel. Doch je größer es war, desto einfacher würde es sein, sich dort zu verbergen, bis der richtige Moment erreicht war.
Feuer legen. Cyco überlegte. Er würde eine Fackel benötigen, mindestens eine. Das hieß, er würde eine Feuer machen müssen, um sie daran zu entzünden. Oder eines suchen. Doch er bezweifelte, dass sich zu dieser Jahreszeit, im Sommer, sonderlich viele Lagerfeuer auf dem Hofe finden würden. Sollte er derjenige sein, er eines anlegte, so wäre er der erste Verdächtige, wenn der brand ersteinmal gelöscht war. Was also tun?
Der Tätowierte rief sich einen anderen Teil seiner Vergangenheit in Erinnerung, die Arbeit im Kloster. Er erinnerte sich, dass es dort Händler gab, die Schriftrollen anboten, in denen die Macht des Feuers ruhte. Der Jäger beschloss, eine solche Spruchrolle käuflich zu erwerben, um damit die ersten Flammen tanzen zu lassen. An den brennenden Hütten würde er Fackeln entzünden, um das Feuer weiterzutragen. Ja, dieser plan sagte dem Einzelgänger zu.
Er wandte sich nach Süden, der Richtung, in welcher sich das Kloster befand. Er würde zunächst an der Taverne vorbeikommen, vielleicht, je nachdem, wie lange sein Weg dauern sollte, würde er sich dort ein Bett leisten. Oder zumindest einen Sack voll Stroh.
Schnelle Schritte führten den Tätowierten seinem Ziel entgegen, seine Füße trugen ihn durch den finsteren Wald. Ständig hatte der Jäger eine Hand am Schwertgriff, doch kein Tier fiel ihn an. Nun, da der Winter vorüber war, litten die Tiere keinen Hunger mehr, jagten einander und nicht Menschen. Ein eindeutiger Vorteil.
Nach einiger Zeit erreichte der Tätowierte die Taverne zur toten Harpyie. Ein Griff in seine Tasche ließ ihn wissen, dass sein ständig gering bemessener Vorrat an Goldmünzen nicht ausreichend sein würde, um sowohl in der Taverne zu schlafen als auch die Spruchrolle zu kaufen. Also hieß es in der Wildnis zu übernachten. Nichts neues für den Jäger. Er hatte keine großen Probleme, sich einen Lagerplatz zu schaffen. Bald lag er am Fuße eines Baumes, welcher ein wenig erhöhte auf einem Hügel stand. und starrte in den Himmel. Bald übermannte ihn der kleine Bruder des Todes, Cyco schlief ein.
Schnarcher
24.06.2006, 22:39
Allein durch Zufall, oder wohl eher durch Innos weißer Fügung, war der Feuermagier gerade noch rechtzeitig im Kloster eingetroffen, um den Exodus mitzuerleben. Vorne an schritt der heilige Rat höchstpersönlich, gefolgt von den ältesten und edelsten Feuermagiern. Sie gingen feierlich im leisen Gleichschritt, wobei viele Gebete und frome Lieder aller Art gesungen wurden. Auf eine Kurze Frage an einen Adepten hin gewand, was dieser Aufmarsch denn zu bedeuten habe, war er schnell ins Kloster geeilt, hatte seine Beute abgelegt, was der eigentliche Zweck seiner Resie zum Kloster gewesen war, und sich seine makellose, feuerrote Magierrobe übergezogen, die ihn immer noch faszinierte und ihm Stärke und vor allem Selbstvertrauen gab, denn durch sie konnte man ihn als geweihten Innos' Diener erkennen. Wenig später erkannte er jedoch, das seine Eile unnötig gewesen wäre. Bestimmt mehr als die hälter der Klosterbewohner marschierte aus dem kleinen Tor, was natürlich seine Zeit dauerte. Er konnte sich ohne Probleme einreihen. So gelangte er zum Steinkreis. Es war ein merkwürdiger, mystischer Ort, der es vermochtet, einigen in ihrer Gemeinschaft Furcht einzulösen. Ein Innos angemessener Ort also, keine Frage.
Nachdem das religiöse Ritual von der Führung des Klosters abgeschlossen war, folgte ein Fest. Und was für ein Fest es war. Niemand hielt sie beim Speißen zurück, denn es war ein Fest, den Göttern gewidmet. Nicht nur ausgewählte Speiße, darunter vorallem Schafsbraten, wurden konsumiert, auch aus Honig hergestellten Met und Bier floß in Strömen, von Wein ganz zu Schweigen. Doch Schnarcher hielt sich beim Trinken zurück, er war es nicht gewöhnt wie ein Kampftrinker zu saufen. Die Folgen wären nicht abzusehen gewesen, und da er jetzt ein Geweihter Innos war, musste er er sich an gewisse Regeln halten, dazu gehörte auch, sich unter Kontrolle zu halten. Des weiteren schien ihm dieser Ort, wenn auch noch so heilig, nicht ganz ungefährlich. Er hatte geglaubt bei der Weihung des Sonnenkreises in der Ferne ein Skellet gesehen zu haben, war sich aber nicht ganz sicher. Es war nämlich doch schon recht dunkel geworden, außerhalb des von Magie erhellten Kreises natürlich. Die Bäume in diesem Teil des Waldes waren alt, und standen nicht dicht anneinander, doch die Sonne stand sehr schräg, und der immer dunkler werdende Himmel zeugte von ihrem baldigen Untergang. Auch wenn dies der längste Tag des Jahres war, wenn er den alten, brummigen Magier aus Drakia richtig verstanden hatte. Er hatte gar nicht gewusst, dass es in Drakia ein Kloster gab; jetzt wusste er es. Doch die Magiekundigen dort waren alle recht schweigsam, vielleicht auch noch Müde von der langen, beschwerlichen Reise nach Khorinis. Die Magier aus Gothar waren auch fremdartig, schienen jedes Wort mit Bedacht zu wählen, als hing ihre Seelenheil davon ab, waren aber eigentlich ganz in Ordnung, soweit er das beurteilen konnte. Letzten Endes waren aber dann doch alle Anhänger Innos' zumindest im Glauben und in der guten Absicht gleich. Wahrlich, es war eine Versammlung guter Kräfte, und er wünschte sich, soetwas würde öfters stattfinden. Auch wenn man schon angekündigt hatte, nächstes Jahr wieder soetwas abzuhalten.
Zuerst wurde das Mahl feierlich abgehalten, doch umso mehr Wein floss, umso mehr wurden seine Glaubensbrüder gesprächiger, sodass schon bald ausgelassen geschwäzt und in unfeierlicher Hast das Essen hinunter geschlungen wurde. Doch er war gewillt ihnen zu verzeihen, denn es wurden in der Tat leckere Speißen angeboten, deren Geruch allein einen gesättigen Mann den Mund wässrig gemacht hätte. Es wurden auch Lieder angestimmt, meist frommer Natur, und alle versuchten mitzugröllen, manche standen gar auf, und tanzten dazu. Es war einfach wunderbar, und er fragte sich, wie dieses Fest nur in Vergessenheit geraten konnte. Erst vor kurzem, so munkelte man, solle ein Novize in der Biblothek durch Zufall darauf gestoßen sein. Doch man erzählte auch Planzen auf dem Festland, von denen man jeden Monat aufs neue süßliche Speisen ernten konnte, die dazu noch eine heilende Wirkung hatten, sodass die Glaubwürdigkeit dieser Aussage bald von ihm angezweifelt werden musste. Aber insgesamt war es ein schönes Fest, und er wünschte sich, dass solch ein herrliche Stimmung öfters in der Klostergemeinschaft Einzug halten würde.
Kinimod bekam kaum Luft,eine so gewaltige magische Aura konnte es doch garnicht geben.Oder etwa doch?
Es war eine gewaltige Beschwörung,die Feuerregen die niedergangen hüllten alles in ein Wunderschönes und zugleich unheimliches Rot.Man spürte die Anwesenheit des Gottes des Feuers und der Gerichtsbarkeit und die entweihung durch Beliar war schon längst vergessen.Keine Böse macht würde die Zeremonie jetzt noch stören udn selbst wenn,die magische Aura die die Diener Innos' umschloss hätte jeden getötet der Beliar huldigt.Jedenfalls spürte Kinimod etwas in der Richtung.
Die Worte der Priester durchdrangen Kinimods Körper,er wusste nicht wie ihm geschah denn plötzlich kannte er die Gebete und Lieder auswendig.Die Macht die von dem Sonnenkreis ausging war riesig,ja sogar berauschend.Fast wie Sumpfkraut.Die Wärme die entstand war wohltuent und reinigend.Alle Sünden waren vergessen alle wiedrigkeiten ausgelöscht,es zählte nur der Augenblick und nur der Augenblick.Als dann der Zauber erlosch und die feuerregen stoppten fühlten alle sich erfrischt,alle strapazen der Reise waren vergessen udn die magische Energie jedes einzelnen war gewachsen.Kinimod war glücklich und stolz der Zeremonie beiwohnen zu dürfen,denn hätte er nicht dabei sein können und die magische Aura nur von weite gespürt wäre er wohl verrückt geworden.
Als dann Ulthar sprach das die Zeremonie vorbei wäre und nun das Fest begann redeten alle mit einander.Ob das Kloster Gothars,Khorinis oder Drakias es war egal,alle waren eins.So wie es sein sollte,es gab nur eine riesige Gemeinschaft die nun nur noch feiern sollte.
Alle zogen langsam zu der wieso wo das Festmahl aufgebaut war und setzte sich.Nach einem weiterem Loblied an Innos' beganngen alle zu essen.Alle redeten ausgelassen und lachten udn dann begann die Musik.
Sofort aßen alle schnell auf standen auf udn beganngen zu Tanzen.Was in extase begab sich die Gruppe,alle tanzten wirklich alle.Selbst der immer grimmige Parlan tanzte,ja soar der heilige Rat des Kloster von Khorinis ließ sich herab mit den niederen Rängen zu tanzen.Es lag wohl daran das es im moment niemanden interessierte welchen Rang man hatte,Magier des Feuers redeten mir Adepten und Prister mit Anwärtern.
Jeder war gleich,niemand war höher gestellt.Kinimod tanzte ausgelassen mit Parlan und ein paar Adeptinen,er war zwar nicht betrunken doch schien er wie im Dilirium.Aber so ging es fast allen.
Bis spät in die Nacht tanzten alle durch,ohne müde zu werden und so ging es dann auch noch lange weiter.
Nicmaster
25.06.2006, 01:22
Rechtzeitig vor ihrem Abmarsch zu solch später Stund' hatte sich der Hohe Templer noch einmal die Zeit genommen, sich auszuruhen, um allen eventuell eintretenden Gefahren gegenüber wachsam zu sein - man wusste schließlich nie, wann und wo ein Gegner auftauchte, sollte es denn überhaupt dazu kommen. Auch die anderen Templer schienen ausgeruht und bereit für's Bevorstehende zu sein: Farodin, erst jüngst zum Templer ernannt worden, Pherox, Nics Kumpane und beliebtes Opfer, wenn es denn um den ein oder anderen Scherz ging, und Gor Na Jan selbst, der eigentliche Anführer ihrer schon im Kampfe geprüften Truppe. Insgesamt konnte die vierköpfige wohl gegen jeden Gegner bestehen, der denn da auftauchen wollte; sie hatten sich schließlich schon einmal erfolgreich bewährt - keine Gründe also in irgendeiner Weise pessimistisch zu sein.
Das Lager hatten sie über die alte Hängebrücke hin verlassen, war den Hügel bereits hinabgeschritten. Wohin die Reise gehen sollte, das schien klar zu sein, zumindest für den Bogner. Von Harpyien hatte er nur im Zusammenhang mit dem tristen Minental gehört, also suchten sie wohl dort nach den Federn. Sie waren wohl die letzter der von Gor Na Jan selbst eingeteilten Gruppen, die sich auf den Weg machte, verständlich, wenn man bedachte, dass ihre Aufgabe wohl anstrengender würde, als etwa die Beschaffung von etwas Weihwasser aus dem Kloster der Feuermagier. Eben solche Vergleiche, die ein oder andere Frage über den mysteriösen Sumpfkrautsaft und gelegentliche Ausflüchte in die reale Welt bestimmten im Großen und Ganzen den Marsch des Bogenschützen, eine Gefahr schien nicht zu drohen, jeglicher Feind wollte um diese Zeit wohl selbst gerne schlafen. Zwar war es sich ganz spannend, plötzlich aus dem Hinterhalt angegriffen zu werden und am Ende wieder siegreich dazustehen. Aber eigentlich war's dem Hohen Templer ganz recht so: Er war natürlich ausgeruht, aber in der Nacht zu kämpfen war nicht ganz seine Sache. Wenn es sein musste, dann musste er selbstredend, aber hatte er die Auswahl, dann kämpfte er doch lieber im Lichte des Tages. Was ihn direkt und ohne Umwege zur nächsten Frage brachte: Hatte er momentan eigentlich die Auswahl? Er blickte sich einmal in der Dunkelheit um und nickte schließlich: Natürlich hatte er die Auswahl. Zumindest so lange, bis sie angegriffen wurden.
Wie weit war's wohl noch? Hatten sie nicht schon die Taverne erreicht? Hatten sie diese nicht sogar schon hinter sich gelassen? Der Bogner versuchte sich an der Umgebung zu orientieren - mit mittelmäßigem Erfolg, wie sich herausstellte. Alles war dunkel. Wieder so eine Sache, die gegen die Nacht als Kampf- oder Marschzeit sprach: Man sah ja fast nicht mehr die Hand vor Augen geschweige denn eine komplette Landschaft! Dennoch entmutigte dies den Kämpfer nicht sonderlich: Irgendwann kamen sie schon zum Passe und waren ihrem Ziel somit ein kleines Stückchen näher. Im Notfall verließ er sich eben auf Gor Na Jan, den Anführer, der wusste immerhin, wann sie wo sein mussten - oder zumindest in etwa so...
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