Jesper der Barde
05.09.2011, 20:17
Glory!
Mein Name ist Jesper. Ich bin der Barde meiner bunten, zusammengewürfelten Truppe, die aus einem blinden Heiler besteht, einem grüblerischen Paladin und einem Barbaren, den wir irgendwo im Wald gefunden haben, als er gerade mit einem Pilz über den Sinn seiner Punkte diskutierte. Ich selbst; höchstwahrscheinlich der einzig "Normale" hier, habe mir schon immer die Frage gestellt, warum wir uns immer nur schrittweise durch die Gegend bewegen.
Erst neulich hatte ich ein nahezu grauenvolles Erlebnis. Eine junge, schöne Tänzerin wurde von einer Bande unheiliger Monster gezwungen, halb nackend für die gröllende Menge zu tanzen. Mit großem Bedauern stellte ich fest, daß ich zur Errettung dieser Dame nicht das beste Schuhwerk gewählt hatte. Ich rannte heldenhaft auf die Kreaturen zu, wurde aber mitten in der Laufbewegung geradezu absurd abgestoppt. Dem Barbaren erging es übrigens ebenso, obwohl seinem Gesichtausdruck nach zu urteilen das Ziel seiner spontanen Arbeitsbereitschaft schon von weitem zu erkennen war.
Der Paladin blieb hingegen einfach vor einem kleinen Büschlein stehen und versuchte verzweifelt, das garstige Blattwerk sanft aus dem Boden zu zupfen, um es an anderer Stelle wieder einzupflanzen. Er ist ein Diener des Lichts und ich glaube, dass das Licht seine Diener völlig wahllos auserwählt... aber dies soll natürlich seinen Ehrgeiz in keiner Weise schmälern. Unser Heiler hatte von all dem noch gar nichts bemerkt, während einige niedere Waldpilze schon an seinem Umhang knabberten. Lästig, wie sie nun mal sind, haben die Pilze; die übrigens die ganze Schuld an dieser Misere tragen, ein Lied auf den alten Knaben angestimmt: "Hoch lebe der tattrige Silvester, hoch soll er leben, drei mal hoch."
Das habe ich mir natürlich nicht bieten lassen und drängte den Rest der Gruppe zur Umkehr, um den Heiler zu retten. Doch der Barbar; völlig benebelt von der wohllüstigen Tänzerin, blieb wie erstarrt stehen, während der Paladin noch immer mit dem Busch beschäftigt war. Ich fühlte mich wahrlich in meiner Ehre belästigt und blies zornig in mein Horn. "Nur Mut, Männer... für Glory, Glanz und Tralala!" Der alte Mann, der das Leben von uns allen in seinen Büchern trug, stand plötzlich nicht mehr da, sondern wurde von den Pilzen von dannen getragen. Schlimmer noch, der Paladin entdeckte auf seinem Weg zur Maid noch einen zweiten Busch und begann damit, auch diesen sanft umzusetzen.
In diesem Augenblick, ich gestehe und es tut mir auch wirklich sehr leid, habe ich ihm gesagt, wie blöd er doch sei. Den Barbaren hatten die Monster in der Zwischenzeit gegessen, während sich die tanzende Dame nur als verkleideter Pilz entpuppte. Ich habe wirklich; das schwöre ich bei den Rittern von Glory, viel Verständnis für meine zweifellos skurrile Truppe aufgebracht, aber dann den Schauplatz protestierend verlassen.
Ich; Jesper der Barde, fordere hiermit im Namen aller Helden, die Pilze müssen brennen. Brennen! Glory, Glory!!!
In Namen der reinigenden Strumpfhose,
Jesper, der Barde!
Mein Name ist Jesper. Ich bin der Barde meiner bunten, zusammengewürfelten Truppe, die aus einem blinden Heiler besteht, einem grüblerischen Paladin und einem Barbaren, den wir irgendwo im Wald gefunden haben, als er gerade mit einem Pilz über den Sinn seiner Punkte diskutierte. Ich selbst; höchstwahrscheinlich der einzig "Normale" hier, habe mir schon immer die Frage gestellt, warum wir uns immer nur schrittweise durch die Gegend bewegen.
Erst neulich hatte ich ein nahezu grauenvolles Erlebnis. Eine junge, schöne Tänzerin wurde von einer Bande unheiliger Monster gezwungen, halb nackend für die gröllende Menge zu tanzen. Mit großem Bedauern stellte ich fest, daß ich zur Errettung dieser Dame nicht das beste Schuhwerk gewählt hatte. Ich rannte heldenhaft auf die Kreaturen zu, wurde aber mitten in der Laufbewegung geradezu absurd abgestoppt. Dem Barbaren erging es übrigens ebenso, obwohl seinem Gesichtausdruck nach zu urteilen das Ziel seiner spontanen Arbeitsbereitschaft schon von weitem zu erkennen war.
Der Paladin blieb hingegen einfach vor einem kleinen Büschlein stehen und versuchte verzweifelt, das garstige Blattwerk sanft aus dem Boden zu zupfen, um es an anderer Stelle wieder einzupflanzen. Er ist ein Diener des Lichts und ich glaube, dass das Licht seine Diener völlig wahllos auserwählt... aber dies soll natürlich seinen Ehrgeiz in keiner Weise schmälern. Unser Heiler hatte von all dem noch gar nichts bemerkt, während einige niedere Waldpilze schon an seinem Umhang knabberten. Lästig, wie sie nun mal sind, haben die Pilze; die übrigens die ganze Schuld an dieser Misere tragen, ein Lied auf den alten Knaben angestimmt: "Hoch lebe der tattrige Silvester, hoch soll er leben, drei mal hoch."
Das habe ich mir natürlich nicht bieten lassen und drängte den Rest der Gruppe zur Umkehr, um den Heiler zu retten. Doch der Barbar; völlig benebelt von der wohllüstigen Tänzerin, blieb wie erstarrt stehen, während der Paladin noch immer mit dem Busch beschäftigt war. Ich fühlte mich wahrlich in meiner Ehre belästigt und blies zornig in mein Horn. "Nur Mut, Männer... für Glory, Glanz und Tralala!" Der alte Mann, der das Leben von uns allen in seinen Büchern trug, stand plötzlich nicht mehr da, sondern wurde von den Pilzen von dannen getragen. Schlimmer noch, der Paladin entdeckte auf seinem Weg zur Maid noch einen zweiten Busch und begann damit, auch diesen sanft umzusetzen.
In diesem Augenblick, ich gestehe und es tut mir auch wirklich sehr leid, habe ich ihm gesagt, wie blöd er doch sei. Den Barbaren hatten die Monster in der Zwischenzeit gegessen, während sich die tanzende Dame nur als verkleideter Pilz entpuppte. Ich habe wirklich; das schwöre ich bei den Rittern von Glory, viel Verständnis für meine zweifellos skurrile Truppe aufgebracht, aber dann den Schauplatz protestierend verlassen.
Ich; Jesper der Barde, fordere hiermit im Namen aller Helden, die Pilze müssen brennen. Brennen! Glory, Glory!!!
In Namen der reinigenden Strumpfhose,
Jesper, der Barde!